Aktiva Bilanz zum 31. Dezember 2007 Passiva

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1 1 REWE ÜBUNG 1 Inhalte: Aussagekraft der Bilanz, Wertveränderungen in der Bilanz, Buchen auf Bestandskonten, EBK und SBK 1. Die Bilanz (rel. Abschnitte im Schmolke/Deitermann: ) Aktiva Bilanz zum 31. Dezember 2007 Passiva I. Anlagevermögen I. Eigenkapital 1. Grundst. u. Bauten ,00 1. Eigenkapital ,00 2. TA und Maschinen ,00 II. Schulden 3. Fuhrpark ,00 1. Hypothekenschulden ,00 4. Betriebs und ,00 2. Darlehensschulden ,00 Geschäftsausstattung II. Umlaufvermögen 3. Verbindlichk. a.ll ,00 1. Rohstoffe ,00 2. Hilfsstoffe ,00 3. Betriebsstoffe ,00 4. Forderungen a.ll ,00 5. Bankguthaben ,00 Bilanzsumme ,00 Bilanzsumme , Inhalt der Bilanz: Mit Hilfe der Bilanz lässt sich sofort erkennen, woher das Kapital stammt und wofür es im Einzelnen verwendet wurde. Passivseite: gibt Auskunft über die Herkunft der finanziellen Mittel Aktivseite: gibt Auskunft über die Verwendung des Kapitals. 1.2 Aussagewert der Bilanz: Neben den absoluten Zahlen lassen sich mit Hilfe der Bilanz auch Verhältniszahlen ermitteln, die über eine stärkere Aussagekraft der vorliegenden Kapital und Vermögensstruktur verfügen. Dazu gehören u.a. die folgenden Verhältnisse: a) EK : AV Inwieweit wurde das Anlagevermögen durch das Eigenkapital finanziert? (Kapitalausstattung) b) FK : GK Wie groß ist der Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital? c) EK : GK Wie groß ist der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital?

2 2 Aufgabe 1: a) Erläutern Sie die Bilanzstruktur der oben dargestellten Bilanz. Bestimmen sie dazu den Prozentualanteil des EK und des FK sowie des AV und des UV am Gesamtkapital. b) Welcher Anteil des Umlaufvermögens ist nach Deckung des Anlagevermögens mit Eigenkapital finanziert? 2. Wertveränderungen in der Bilanz (rel. Abschnitte im Schmolke/Deitermann: 3.1) In einem Unternehmen treten unterschiedliche Geschäftsfälle auf, die sich auf unterschiedliche Posten der Bilanz auswirken. Es gibt folgende vier Möglichkeiten einer Bilanzveränderung: Aktivtausch: Passivtausch: Aktiv Passivmehrung Aktiv Passivminderung Tauschvorgang auf der Aktivseite Tauschvorgang auf der Passivseite Erhöhung auf beiden Bilanzseiten /bilanzverlängernd Verminderung auf beiden Bilanzseiten /bilanzvermindernd

3 3 Aufgabe 2: Geben Sie bei den folgenden Geschäftsfällen an, welche Posten der Bilanz berührt werden und um welche Bilanzveränderung es sich handelt. 1. Kauf einer Maschine gegen Bankscheck für , 2. Die Lieferantenrechnung in Höhe von , wird vom Unternehmen durch Banküberweisung beglichen. 3. Eine kurzfristige Lieferantenschuld in Höhe von 3.000, wird in eine Darlehensschuld umgewandelt. 4. Das Unternehmen kauft Rohstoffe auf Ziel im Wert von 5.000,. (Lieferantenkredit) 3. Buchen auf Bestandskonten (rel. Abschnitte im Schmolke/Deitermann: ) 3.1 Auflösung der Bilanz in Bestandskonten Zur Übersichtlichkeit wird für jeden Posten der Bilanz ein eigenes Bestandskonto eingerichtet. Aktivkonten: Ergeben sich aus den Posten der Aktivseite der Bilanz. Der Anfangsbestand (AB) sowie Zugänge stehen auf der Sollseite, Abgänge sowie der Schlussbestand (SB) stehen bei diesen Konten auf der Habenseite des Kontos. Passivkonten: Ergeben sich aus den Posten der Passivseite der Bilanz. Der Anfangsbestand (AB) sowie Zugänge stehen auf der Habenseite, Abgänge sowie der Schlussbestand (SB) stehen bei diesen Konten auf der Sollseite des Kontos. 3.2 Buchung von Geschäftsfällen Jeder Geschäftsfall wird doppelt gebucht: zuerst im Soll, danach im Haben. Allgemein: Sollkonto an Habenkonto..Betrag

4 4 Aufgabe 3.1: Buchen Sie die folgenden Geschäftsfälle und erläutern Sie, welche Bilanzveränderungen vorliegen: 1.) Unser Unternehmen begleicht die bereits gebuchte Eingangsrechnung ER 402 durch Banküberweisung in Höhe von ,. 2.) Unser Unternehmen kauft Rohstoffe im Wert von 7.200, auf Ziel laut Eingangsrechnung ER ) Wir tilgen die Darlehensschuld in Höhe von 5.000, durch Überweisung. 4.) Ein Kunde unseres Unternehmens begleicht eine bereits gebuchten Rechnung in Höhe von 5.200, mit einem Bankscheck in Höhe von 3.000, und bar in Höhe von 2.200,. 5.) Wir tätigen eine Bareinzahlung auf unser Bankkonto in Höhe von 2.200, 1.) 2.) 3.) 4.) 5.) 3.3 Eröffnungsbilanzkonto (EBK) und Schlussbilanzkonto (SBK): Für die Anfangsbestände bzw. die Schlussbestände der Bestandskonten gibt es spezielle Eröffnungsbzw. Abschlussbuchungssätze. Dazu wird ein EBK und ein SBK als Hilfskonto eingerichtet. 1.) Eröffnungsbuchungssätze: Aktivkonten an EBK EBK an Passivkonten 2.) Abschlussbuchungssätze: SBK an Aktivkonten Passivkonten an SBK

5 5 Aufgabe 3.2: (Klausuraufgabe) Das Konto Bank enthält am folgende Buchungseinträge: S Bank H EBK Kasse ) 1.) Privat Rohstoffe ) 2.) Kasse Verbindlichk. a.ll ) 3.) Fuhrpark SBK a) Schließen sie das Konto ab und führen Sie eine dazugehörige Abschlussbuchung durch. (1) (2) (3) (4) (5) b) Durch welche Geschäftsfälle wurden die Buchungen 1.) 6.) ausgelöst. Nennen Sie je ein Beispiel. (Keinen Buchungssatz) (6). c.) Welche Geschäftsfälle führen zu einer Aktiv Passivminderung? Geschäftsfälle, Nr.: d.) Welche Geschäftsfälle führen zu einer Bilanzverlängerung? Geschäftsfälle, Nr.: e.) Wie lautet am die Eröffnungsbuchung für das Bankkonto?

6 6 Aufgabe 3.3: (Klausuraufgabe) Ein Unternehmen erstellt am eine Probebilanz, der folgende Daten entnommen werden können: Bilanzsumme: , Umlaufvermögen: , Dabei werden 30% des Anlagevermögens durch das Eigenkapital finanziert. a) Wie hoch ist das Eigenkapital und das Fremdkapital? b) Am werden noch folgende Buchungen ausgeführt. Bilden Sie die dazugehörigen Buchungssätze. Eine bereits gebuchte Ausgangsrechnung über , wird vom Kunden per Überweisung beglichen. Kauf einer Fräsanlage für den Produktionsbetrieb auf Ziel in Höhe von ,. c) Wie verändern sich die Bilanzsumme und das Anlagevermögen, nachdem die beiden Buchungen ausgeführt wurden und danach neu bilanziert wurden? d) Zu wie viel Prozent ist das Anlagevermögen nun durch das Eigenkapital gedeckt?

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