Energiewende die Herausforderung!

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1 Einladung / Programm Energiewende die Herausforderung! 51. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik 1010 Wien, Austria Eschenbachgasse und 11. Oktober 2013 Messe Congress Graz Messeplatz 1, 8010 Graz Austria Veranstalter: OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik Veranstaltungsort: Messe Congress Graz Messeplatz Graz Austria Kosten: (zzgl. 10 % MWSt.) OVE-, Electrosuisseund VDE-Mitglieder? 340, Nichtmitglieder? 400, Studenten (OVE-, Electrosuisseund VDE-Mitglieder)? 20, Studenten (Nichtmitglieder)? 50, Begleitperson (Abendveranstaltung)? 50, einschließlich Tagungsunterlagen, Pausengetränke, Kaffeepausen, Mittagessen, Abendveranstaltung und Exkursion

2 EINFÜHRUNG Die Folgen des Kernkraftwerkunfalls in Fukushima haben in manchen Ländern, vor allem in der Politik, zum Nachdenken über einen weiteren Einsatz der Atomkraft für die Stromversorgung angeregt. Das Ergebnis dieser Überlegungen hat bekanntlich in Deutschland zum Atom-Moratorium geführt. Und damit es beim Energieumwandlungsprozess vielleicht ja zu keiner Rückkehr zu den bisherigen Primärenergieträgern kommt, hat die deutsche Politik zusätzlich den Begriff der Energiewende geprägt. Die Folgen sind allseits bekannt: die ersten deutschen Kernkraftwerke sind bereits vom Netz gegangen (die übrigen folgen) und der Transit auf den europäischen Stromnetzen hat sich stark verändert. Erschwerend zum Kernkraftwerksausstieg ist hinzugekommen, dass auch dem Begriff Energiewende folgend bei unserem deutschen Nachbarn vermehrt auf den Einsatz der neuen erneuerbaren Energieträger Wind und Sonne gesetzt wird. Immer mehr Windparks im Norden und weitläufige, in manchen Gegenden fast flächendeckende, Photovoltaikanlagen im Süden Deutschlands bilden neue Stromerzeugungsschwerpunkte, deren Größe durchaus mit herkömmlichen Großkraftwerken vergleichbar ist. Die Politik hat es nämlich übersehen, gleichzeitig mit ihren gesetzlichen Anregungen für den forcierten Ausbau von Windkraft- und Photovoltaikanlagen, auch für verbesserte Bedingungen für die Errichtung der notwendigen Netzinfrastruktur zu sorgen. Und da der Netzausbau aufgrund langwieriger Bewilligungsverfahren dem Bedarf weit hinterher hinkt, wird es immer schwieriger, eine gesicherte Stromversorgung aufrecht zu erhalten. Physikalische Gesetze lassen sich nun mal durch politische Gesetze nicht beeinflussen und letztendlich müssen alle Zusatzkosten, die durch die Beherrschung der Energiewende entstehen, die Strombezieher tragen! Unter diesen Voraussetzungen hat sich die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik im OVE mit ihrer diesjährigen Fachtagung dieser Energiewende und der damit zusammenhängenden Herausforderung angenommen. Internationale und österreichische hochrangige Experten aus Wissenschaft, Elektrizitätswirtschaft, Industrie und Behördenvertreter werden darlegen, welche Probleme durch diese Energiewende entstanden sind, mit welchen noch zu rechnen sein wird und wie sie in Hinblick auf eine gewohnte und sichere Stromversorgung gemeistert werden können. Auch heuer ermöglichen wieder namhafte Sponsoren, allen voran die Energie Steiermark AG als Hauptsponsor, und ABB AG ALSTOM Austria GmbH ANDRITZ HYDRO GmbH Austrian Power Grid AG Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Energie-Control GmbH EVN AG EW Wels GmbH Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft GmbH Pöyry Energy GmbH Schneider Electric SIEMENS AG Österreich Sprecher Automation GmbH TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG Wiener Netze GmbH eine kostengünstige Tagungsteilnahme, wofür sich die OGE auf diesem Wege besonders bedankt. Die Tagung richtet sich an alle Experten aus der Energiewirtschaft, Industrie und dem öffentlichen Leben, die sich mit der Energiewende und ihren Auswirkungen auseinandersetzen müssen. Karl Dorfmeister Tagungsleiter und Geschäftsführer der OGE

3 TAGUNGSPROGRAMM Durch die Fachtagung führt Sybille BRUNNER, ORF-Landesstudio Tirol Donnerstag, :00 Begrüßung F. Hofbauer, Vorstandsvorsitzender der OGE 09:10 Einleitungsvortrag Ch. Purrer, Energie Steiermark, Graz 09:30 Die Anforderungen für eine erfolgreiche Energiewende H. Stigler, Institut für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation, TU Graz 10:00 Netze als Leistungsträger L. Fickert, Institut für Elektrische Anlagen, TU Graz Netzaufgabe und Netzstruktur; Systemregelung; Zuverlässigkeit und Netzschutz; Netzverluste. 10:30 Kaffeepause 11:15 Speicher für die Energiewende W. Gawlik, Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe, TU Wien Warum brauchen wir Speicher? Welche Technologien und welche Größenordnungen stehen für die Energiewende zur Verfügung? Wie können Speicherpotentiale anderer Energieträger und Netze genutzt und eingebunden werden? 11:45 Lösungsansätze zur Bewältigung bestehender Probleme aus Sicht des Strommarktes W. Pospischil, Pöyry Management Consulting Austria GmbH, Wien Die gegenwärtige Energiewirtschaft steht Kopf; alte Kohlekraftwerke und Erneuerbare bestimmen den Aufbringungsmix; wie kam es dazu?; wie stellen wir zukünftig notwendige Investitionen sicher? 12:15 Mittagspause 13:45 Herausforderung Netzbetrieb Verteilernetz Energieabnahme und -bereitstellung am gewünschten Ort zum gewünschten Zeitpunkt F. Strempfl, Stromnetz Steiermark GmbH, Graz Physikalische Konsequenzen durch volatile Stromeinspeisung; Stromaufbringung zum richtigen Zeitpunkt (Smart Market); Stromaufbringung am richtigen Ort (Smart Grids); Auswirkung auf die Tarifstruktur. 14:15 Alles neu durch erneuerbare Energieträger? M. Babuder, Elektroinstitut Milan Vidmar (EIMV), Ljubljana, Slowenien Überblick zur Entwicklungsplanung der Energiewirtschaft in Slowenien; Umstellung von konventionellen auf erneuerbare Energiequellen; Energieeffizienz auf der Verbraucherseite; SmartGrid-Pilotprojekte und Anpassung von IKT Systemen; Anpassung der Verteilungs- und Übertragungsnetze; kritische Umweltprobleme meistern (Raumbedarf und andere Beeinflussungen; die elektrische Kraft als alles treibende Kraft unter diesen neuen (Erneuerbare Quellen ) Gesichtspunkten.

4 14:45 Erneuerbare Energien im Netz Erfahrungen eines Speicherund Pumpspeicherkraftwerksbetreibers H. Mennel, Vorarlberger Illwerke AG und Vorarlberger Kraftwerke AG, Bregenz Volatilität der Preise durch die hohe installierte Leistung PV und Windkraft; Entwicklung der Preishöhe und der Preisstruktur wo ist der Peakload? Veränderung des Strommarktes (Intraday); Entwicklung des Regelleistungsbedarfes; gesicherte Kraftwerksleistung Kapazitätsmarkt? 15:15 Kaffeepause 16:00 Energiewende Herausforderung für Übertragungsnetzbetreiber P. Barth, Amprion GmbH, Dortmund Energiewende in Deutschland; energiewirtschaftliche Szenarien; Transportbedarf; Systemstabilität; Versorgungssicherheit; Konsequenzen für das Übertragungsnetz in Deutschland. 16:30 Der Umbau eines Verteilnetzes für die Energiewende am Beispiel Niederösterreich H. Haidvogl, EVN Netz GmbH, Maria Enzersdorf Neue Planungsparameter für das Stromnetz; Umbau des Verteilnetzes in Übertragungsnetz; Kundenwunsch schnelle Lösung versus Vermeidung verlorener Aufwand und Nachhaltigkeit; Herausforderungen bei Projektrealisierung und Finanzierung; Kommunikation mit den Netzkunden. 17:00 Die Energiewende Wunsch und Wirklichkeit W. Boltz, Energie-Control Austria, Wien Ziele der angedachten umfassenden Änderung unseres Energiesystems; Rahmenbedingungen und ihre Veränderung in den letzten Jahren; Stand der Umsetzung, Probleme und Chancen; die Europäische Klimapolitik im globalen Kontext. 17:30 Ende Donnerstag-Vortragsreihe 19:00 bis 24:00 Abendveranstaltung in der Hochspannungshalle der TU Graz mit Verleihung des Österreichs Energie-Preises und des OGE-Förderpreises. Freitag, :00 Energieautomation ein wichtiger Baustein für die Energiewende J. Meindl, Sprecher Automation GmbH, Linz Messdatenerfassung für Monitoring und Regelung; Power Quality/Spannungsbandhaltung; Traforegler (niederspannungsseitig); Lastmanagement; Einspeisemanagement; Speichermanagement dezentral: Kombikraftwerke (virtuelle/verteilte Kraftwerke); Netzstatus (z. B. für selbstheilende Netze). 09:30 Entwicklung eines ultraschnellen Schaltgeräts für HGÜ-Netze U. Steiger, ABB Schweiz AG, Zürich Hybrider DC-Hochspannungs-Gleichstromschalter für stabile zukünftige HGÜ-Netze; Anforderungen; hybrides Schalterkonzept; Funktionsprinzip und grundlegendes Design des mechanischen Schaltgeräts; Testresultate.

5 10:00 Anpassung bestehender thermischer Kraftwerke an die Anforderungen durch die Energiewende V. Schüle, ALSTOM Power GmbH, Mannheim Netzstabilität; Flexibilität thermischer Kraftwerke; Niedriglastbetrieb; Lastgradienten; Regelleistung; Lebensdauer; Umbaumaßnahmen; Wirtschaftlichkeit. 10:30 Energiewandel, Versorgungssicherheit und Netzstabilisierung durch Energiespeicher Th. Idinger, Siemens AG Österreich, Wien Wandel in der Energieerzeugung; Integration dezentraler Energieerzeuger in konventionellen Netzen; Netzstabilisierung und Versorgungssicherheit durch Energiespeicher; Speicherung von Primärregelleistung Netzentlastung; Lastspitzenmanagement im Industriebereich. 11:00 Kaffeepause 11:45 Flexibler Gebäudebetrieb durch speichergestützte Lastverschiebungen G. Zucker, Austrian Institut of Technology GmbH, Wien Gebäude haben durch ihre Speichermassen das Potenzial, flexibel im elektrischen Netz zu agieren, ohne den Komfort der Nutzer zu beeinflussen; Voraussetzung: elektrisch-thermische Kopplung (z. B. durch Wärmepumpen); auch die Energiesysteme können durch Modifikation der Steuerung flexibilisiert werden und so besser auf die volatilen Erzeuger (erneuerbare Energien wie Photovoltaik, Solarthermie, Wind) abgestimmt werden. 12:15 Wer speichert was? Speichertechnologien heute und morgen P. Angerer, Andritz Hydro GmbH, Wien Technologische und ökonomische Vergleiche mit anderen Speichertechnologien; Treiber/ Marktumfeld; wo bzw. was wurde bzw. wird derzeit gebaut technisches Umfeld und Anforderungen bzw. gewählte Lösungen (auch andere Technologien); Zukunftsvorschau mit ausgewählten Beispielen zu Bedarf, Anforderungen und möglichen Lösungen. 12:45 Energiemanagement Make the most of your Energy K. Trentler, Schneider Electric, Wien Lösungen im Bereich Energiemanagement und Monitoring; Energie-Audits und Software-Lösungen. 13:15 Leistungselektronik für die Energiewende H. Pairitsch, Infineon Technologies Austria AG, Villach 13:45 Ende der Vortragsveranstaltung Grab & Go

6 EXKURSION Im Anschluss an die Vortragsveranstaltungen werden für Interessierte zwei Exkursionen angeboten. Exkursion A führt zum Murkraftwerk Gössendorf der Energie Steiermark AG/VERBUND Hydro Power AG und die Exkursion B besichtigt das Gaskombikraftwerk Mellach der VERBUND Thermal Power GmbH & Co KG. Die Abfahrt der Busse vom Tagungsort ist im Anschluss an die Veranstaltung am Freitag, dem , um 14:15 Uhr, Rückkehr von Gössendorf um ca. 17:00 Uhr, Ankunft von Mellach um ca. 18:00 Uhr. Jede Exkursion ist mit 25 Personen begrenzt! ANMELDUNG Die Anmeldung erfolgt online (www.ove.at/veranstaltungen), per FAX ( ) oder Briefpost (Österreichischer Verband für Elektrotechnik, OGE, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien, Austria). Bitte melden Sie sich rechtzeitig bis spätestens 30. September 2013 an und verwenden Sie je Teilnehmer ein Formular, bei mehreren Anmeldungen entsprechende Kopien. TEILNAHMEGEBÜHREN (einschließlich Tagungsunterlagen, Pausengetränke, Kaffeepausen, Mittagessen und Abendveranstaltung): OVE-, Electrosuisse- und VDE-Mitglieder? 340, Nichtmitglieder? 400, Studenten (OVE-, Electrosuisse- und VDE-Mitglieder)? 20, Studenten (Nichtmitglieder)? 50, Begleitperson (Abendveranstaltung)? 50, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer (10%). AN- und ABREISE Mit dem PKW anreisende Tagungsteilnehmer können die Anreise zum Messe Congress Graz und zu den Hotels den Homepages der Hotels und des Messe Congress Graz (www.mcg.at) entnehmen. Parkplätze beim Messe Congress Graz stehen ausreichend zur Verfügung. ALLGEMEINE HINWEISE Bei einer schriftlichen Abmeldung bis (Datum muss aus organisatorischen Gründen 25 % der Teilnahmegebühren, danach die volle Teilnahmegebühr in Rechnung gestellt werden. Selbstverständlich kann ohne Zusatzkosten eine Ersatzperson entsendet werden, was aber schriftlich bekanntzugeben ist. Das Tagungsbüro im Messe Congress Graz steht am von 08:00 bis 17:30 Uhr und am von 08:00 bis 14:00 Uhr zur Verfügung. Mit Rücksicht auf die Vortragenden und auch auf die anderen Tagungsteilnehmer bitten wir Mobiltelefone im Vortragssaal unbedingt auszuschalten. WEITERE INFORMATIONEN Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Geschäftsstelle der OGE, Herr Karl Stanka, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien, Austria (Tel.: Interessierte an einer OVE-Mitgliedschaft können sich direkt über den Link darüber informieren. Für allfällige Übernachtungen sind entsprechende Hotels im Veranstaltungskalender auf der OVE-Homepage unter Hotelempfehlungen gelistet.

7 Österreichischer Verband für Elektrotechnik Herrn Dipl.-HTL-Ing. Karl Stanka Eschenbachgasse WIEN Austria Fax-Nr Online-Anmeldung: Anmeldung zur 51. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik im OVE Energiewende die Herausforderung! am 10. und 11. Oktober 2013 im Messe Congress Graz, Messeplatz 1, 8010 Graz Name:... Firma:... Tel.-Nr.:... OVE-, Electrosuisse-, VDE-Mitglied, *) ja Nichtmitglied *). ja Student *) ja Teilnahmen: *) Teilnehmer Begleitperson bei der Abendveranstaltung Mittagessen am Abendveranstaltung am Exkursion A KW Gössendorf Exkursion B Gaskombikraftwerk Mellach *) Zutreffendes bitte ankreuzen Datum Unterschrift

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