Gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen im Krankenhaus

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1 Arbeitsbedingungen im Krankenhaus

2 Um bis zur Rente im Beruf arbeiten zu können, sind Arbeitsbedingungen notwendig, die Gesundheit fördern und Krankheit verhindern. 2

3 Die Arbeitsbelastungen steigen stetig. Die Beschäftigten stehen unter Dauerdruck. Arbeitsverdichtung: mehr Fälle in kürzerer Zeit mit weniger Personal versorgen Holen aus dem Frei/Überstunden/Mehrarbeit Keine Zeit für Auszubildende, unzureichende Qualität der Ausbildung Unzureichende Versorgung der PatientInnen 3

4 DGB-Index Gute Arbeit 2011: Harte Fakten 72 % der Pflegekräfte geben eine zu knappe Personalbemessung als Hauptursache für eine hohe Arbeitsintensität an. 93 % der Pflegenden klagen über allgemeine Müdigkeit, Mattigkeit und Erschöpfungszustände. 97 % der Pflegenden berichten von Schmerzen im unteren Rücken, im Nacken- und Schulterbereich. 68,8 % der Befragten berichten von nächtlichen Schlafstörungen. 4

5 DGB-Index Gute Arbeit: Harte Fakten I Zweimal oder öfter in den letzten 12 Monaten... Ärztlicher Dienst Pflegedienst 17% 25% 60% 55% Funktionsdienst Medizinisch-Technischer Dienst 45% 28% 35% 22%... zur Arbeit gegangen, obwohl richtig krank gefühlt.... ein Medikament verschreiben lassen, um fit für die Arbeit zu sein. Verwaltung Wirtschafts- und Versorgungsdienst 23% 33% 52% 62% 5

6 DGB-Index Gute Arbeit: Harte Fakten II 6

7 7

8 Unter welchen Bedingungen ist Arbeiten bis zur Rente möglich? Forderung der Kolleginnen und Kollegen aus den Krankenhäusern: Ein Tarifvertrag Gesundheitsschutz / Gute für ALLE Beschäftigten ALLER Krankenhausträger. 8

9 Ziele des Gesundheitsschutztarifvertrags Entlasten. Entlasten. Und noch mal Entlasten! Die Gesundheit der Beschäftigten erhalten und fördern. Voraussetzungen schaffen, dass gesund Arbeiten bis zur Rente möglich ist und eine angemessene gesundheitliche Versorgung der PatientInnen gewährleistet werden kann. 9

10 Arbeitszeit Regelungen, die unmittelbar für die Betroffenen eine höhere Entlastung und damit gesundheitsschützend sind Gleichzeitig erzwingen diese Regelungen einen höheren Personalbedarf, was zur Entlastung jedes/jeder Einzelnen beiträgt

11 Arbeitszeit Einsätze außerhalb des mitbestimmten Dienstplanes zählen doppelt Überstundenbegrenzung auf 10% der wöchentlichen Arbeitszeit (Teilzeit entsprechend) mit 25% Zeitzuschlag Ausgleich für o.g. Punkte innerhalb 4 Wochen (Dienstplanzeitraum), sonst 200% zusätzlich Überschreitung der Überstundenbegrenzung Strafzoll 100%

12 Arbeitszeit Mehrarbeit = Überstunden, damit Aufhebung der Benachteiligung von Teilzeitbeschäftigten Nachtarbeit zählt 1,5-fach Begrenzung Nacht-/Wochenenddienste Keine Minusstunden im Bereitschaftsdienst, d.h. was genau ist Ruhezeit regeln Begrenzung Bereitschafts- / Rufbereitschaftsdienste auf 4 im Monat bei Zahlung von Erschwerniszulagen

13 Mindestbesetzung z.b. Nacht- und Wochenenddienste z.b. mindestens 2 Examinierte in der Spätschicht 100% Umsetzung der PsychPV Praxisanleitung für Azubi im Dienstplan zu berücksichtigen Stationsleitungstätigkeit gesondert berücksichtigen Begrenzung der qm-zahl für Reinigungskräfte Kein Ersatz für gesetzliche Personalbesetzungsregelungen

14 Springer-Regelungen Rahmenbedingungen für Einrichtung von Springerpools (zusätzliches Personal) mit Fachkräften für alle Berufsgruppen Definition Springer/in (auch ohne Springerpool) Zahlung von 333 Euro / mtl. als Springerzulage Azubi: nicht im Pool und Verbot von Stations- Hopping

15 Überlastungs-/Gefährdungsanzeigen Drei Ziele der Überlastungs- oder Gefährdungsanzeige: Erfüllung der gesetzlichen Pflicht (Treuepflicht und Einhaltung des Arbeitsschutzes) Entlastung der Beschäftigten vor möglichen straf- oder zivilrechtlichen Folgen Druck auf den Arbeitgeber, Verbesserungen zu schaffen (auch durch Beteiligung mehrerer betrieblicher Akteure)

16 Gefährdungsanalysen Individuelle Gefährdungsanalysen Festlegen der Konsequenzen für jede/n Einzelne/n Prozess dazu im Tarifvertrag festlegen Sanktionen/Konsequenzen bei Nicht- Umsetzung

17 Überlastungs-/Gefährdungsanzeigen müssen unmittelbar zu Konsequenzen führen prozesshafte Regelungen im Tarifvertrag Arbeitgeber muss sofort reagieren Bearbeitung in einer paritätisch besetzten Kommission mit Folgewirkung Individuelle bzw. abteilungsbezogene Maßnahmen Ansprüche regeln (individuell einklagbar, Abteilungsregelungen bis Einigungsstelle)

18 Fortbildung Anspruch auf mindestens 5 Tage Fortbildung im Jahr Bei entsprechender Berücksichtigung im Dienstplan als Ausfallzeit Kein Eingriff durch Personalmangel oder Einspringen

19 Zum Tarifvertrag in mehreren Schritten 1. Diskussion in den Betrieben mit den Beschäftigten: was ist am wichtigsten wofür gibt es Aktionsbereitschaft? 2. Forderungen für das entwickeln, was den Beschäftigten am wichtigsten ist und sie entlastet. 3. Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen auffordern. Achtung Dies ist keine gewöhnliche Tarifrunde, sondern ein außergewöhnliches Vorhaben: Forderungen werden nur dann an Arbeitgeber gestellt, wenn die Beschäftigten es wollen und selber aktiv werden. 19

20 Los jetzt! Aktiv werden Es lohnt sich Der Druck muss raus!

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