Gefahren bei längeren Krankschreibungen

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1 Gefahren bei längeren Krankschreibungen Ängste nehmen zu, Wahnvorstellungen können dazu kommen Destabilisierung, Entwicklung einer akuten Krise Soziale Isolation, Rückzug, Gefängnis- Gefühl Familien- oder Bezugs-System wird überlastet oder überfordert Suizid- und Amokgefahr können steigen Bei Suchtdisposition kann Suchtentwicklung geschehen Selbstzutrauen und Selbstverständnis gehen verloren, Minderwertigkeit Rückkehr an die/eine Arbeit wird immer schwieriger Invalidisierung, Verlust der Arbeitsfähigkeit

2 «Wenn Mobbing krank macht...» Arbeits-Belastungen in der Schule (Stress) Auftragsmenge Erfolgsdruck, Existenzangst Erwartungshaltungen Beziehungs-Belastungen in der Schule Mass an Beziehungs-Stress Art von Beziehungs-Stress Konfliktmanagement Stress-oder Belastungs-Symptome Krankschreibung oder Bitte um Hilfe (Lange) Krankschreibung führt zu Fehlentwicklungen Ermutigung, Tipps Rückkehr in die Klasse Stress geht weiter Weggang, Schulwechsel, Absturz, evtl. Invalidisierung, evtl. Suizid, Amok Runder Tisch Belastungen erkennen Ressourcen mobilisieren Vereinbarungen, Rückkehr in die Klasse Reintegration

3 Störung der Ordnung durch «Unerwünschtes Verhalten» vor einer Mobbing-Situation Kompetenzen überschreiten Grenz-Verletzungen, Grenzüberschreitungen, Machtmissbrauch (z. B. sexuelle Belästigung, Schikanen, Störmanöver, Gerüchteküche...) Vernachlässigung von Pflichten/Pflichterfüllung Dienst nach Vorschrift, Arbeitsverweigerung, Renitenz, übermässige Absenzen Unrechtmässigkeiten Bereicherung, Übervorteilung, Begünstigung, Profit, Diebstahl Regelbrüche, Entscheide und Anweisungen ignorieren Instrumentalisierung Inkompetenz (fachlich, organisatorisch oder sozial) falsche Personal-Entscheide, Schonung, Protektionismus Überforderung, Unterforderung Ausgrenzung Informations-Einschränkung, Verwehrung der Zugänge zu Informationen und Arbeitsgeräte etc.... Institut für Neues Lernen GmbH Wallisellen, 2002

4 Aufgaben und Pflichten Lehrpersonen in einer Mobbing-Situation Ordnung wiederherstellen Regeln einfordern, reagieren, aufdecken Sanktionen und Verstärkungen unerwünschtes Verhalten stoppen (die Art, wie das System reagiert bestimmt, ob das unerwünschte Verhalten aufhört oder sich weiterhin zeigt oder gar verstärkt oder im Extremfall zu Mobbing ausartet) Beratung, Hilfestellung, Unterstützung Beteiligte in Verantwortung nehmen Institut für Neues Lernen GmbH Wallisellen, 2002

5 Prävention damit Mobbing nicht entsteht Ehrenkodex (Verzicht auf sexuelle Belästigung, Gewaltverherrlichung, Rassismus und Mobbing) Vertrags-Bestandteil oder Vertrags-Zusatz Signale und Kommunikation, dass reagiert werden will, dass «unerwünschtes Verhalten» gestoppt werden wird, dass es Konsequenzen gibt... «Schiedsrichter» Ethische Grundhaltung, ethische Richtlinien und diese aktiv kommunizieren Weiterbildung und Aufklärung, Erfahrungsaustausch, Kommunikation fördern Information, Transparenz, Kontrolle, Sanktionen, Tabus angehen klare und verlässliche hierarchische und strukturelle Verhältnisse klare Instanzenwege, klare Kompetenz-Regelung und diese auch leben klare Informationswege Verbindlichkeiten einfordern, Verantwortung ernst nehmen (lassen) Bereitschaft, sofort zu reagieren und nicht zuzuwarten (z. B. bei einem echten Mobbing-Fall ganzes Team neu verteilen oder im Extremfall auflösen) verantwortungsvolle Personal-Entscheide gutes Arbeitsklima schaffen, fördern Berufszufriedenheit und Berufsverständnis fördern (z. B. Werksinn) Institut für Neues Lernen GmbH Wallisellen, 2002

6 Ratsuchende/r Keine Krise Krise oder Gefahr Beratung 1. Problem benennen 2. Nächste Schritte planen (Empowerment) 3. Abmachung was zu tun ist bei Krise 4. Termin vereinbaren Professionelle Hilfe Arzt/Ärztin oder Psychiater/in Psychologe/in Sozialdienst Problem verschwunden = Fall abgeschlossen Weitere Massnahmen Mediation (Runder Tisch) und/oder Konfliktmanagement Schutzvorkehrungen treffen wie Freistellung, Umplatzierung, Team neu zusammenstellen... Sanktionen wie Mahnung, Verweis, Kündigung sofern Sachlage dies erfordert Stützende Massnahmen wie Coaching, Supervision für Re- Integration (je nach Fall an Vorgesetzte, Betroffene, Team) Nachsorge Institut für Neues Lernen GmbH Wallisellen, 2002

7 Gemobbtes Kind wirkt stabil, kommuniziert, keine körperlichen oder psychischen Veränderungen Interventionen - Problem ausleuchten - Regelverstösse stoppen - Ursachen suchen + beheben - Ziele definieren - Arbeit mit der Klasse Problem verschwunden = Fall abgeschlossen 2006 Institut für Neues Lernen Wallisellen, Gefährdung der physischen oder psychischen Gesundheit, Belastungsmerkmale, Stress-Symptome, Ängste Professionelle Hilfe - Arzt/Ärztin oder Psychologe/in - Schulsozialdienst Weitere Massnahmen - Einbezug von Eltern - Einbezug von Behörden oder Polizei - Schutzvorkehrungen treffen - Sanktionen wie Mahnung, Strafe, Verweis - Stützende Massnahmen wie Coaching - Nachsorge

8 Fallgruben beim Lösen von Mobbing-Fällen - Eltern machen einen Vorschlag, und Sie setzen diesen um. - Ratsuchende Eltern sprechen von akuten Krisen. Sie geben Tipps. - Eltern telefonieren Ihnen fast täglich und klagen über die unerträgliche Situation. Sie reden im Schnitt eine Viertelstunde mit ihnen und muntern sie immer wieder auf. - Eine Mutter kommt zu Ihnen und klagt über sexuelle Belästigung von Mitschülern gegenüber ihrer Tochter. Sie sehen, dass sie ein transparentes, eher aufreizendes T-Shirts trägt. - Sie gehen davon aus, dass die Gemobbten Lösungen selber entwickeln sollten. - Bei einem Kind haben Sie den Verdacht, dass es selber Schuld ist daran, dass die andern es ausschliessen und vielleicht auch mobben. - Sie ärgern sich über ein Kind, das andere immer wieder demütigt und blossstellt. - Zu Hause denken Sie immer wieder an einen bestimmten Fall. Sie können das Erzählte nicht vergessen. - Eltern kommen und berichten von Mobbing gegen ihr Kind. Da erzählen Sie von eigenen Erlebnissen und Erfahrungen und wie Sie in ähnlicher Situation das Problem gelöst haben. - Sie zweifeln daran, ob eine Familie das Problem auch wirklich lösen kann. Trotzdem ermuntern Sie diese, wo Sie nur können. - Sie sehen auch keinen Ausweg mehr, die Ohnmacht des gemobbten Kindes ist auf Sie über gesprungen. - Das gemobbte Kind wird gegen Sie aggressiv und macht Ihnen Vorwürfe. - Sie glauben diese unglaublichen Geschichten nicht wirklich. Die Gefahr der Verstrickung ist bei einer Mobbing-Beratung besonders gross! 2006 Institut für Neues Lernen Wallisellen,

9 Möglicher Ablauf/Teile einer Intervention ins System - Lehrperson/SL muss Wille bekunden, das Problem wirklich lösen zu wollen - Situation mit den Problemfeldern benennen (Tabus lüften, Transparenz schaffen) - Interview mit Betroffenen - Coaching für Lehrperson, eher direktiv - Evtl. Massnahmen zur Sicherung/Abwendung von (weiteren) Gefahren - Evtl. externe Ansprechperson, Anlaufstelle bestimmen/kommunizieren - Deklaration der Intoleranz von Grenzüberschreitungen und Mobbing (Philosophie!) - Bei gesundheitlichen Symptomen: Betroffene zum Arzt - Wenn Mobbingbetroffene destabilisiert sind, dann in externe Beratung/Therapie - Deskription der problemschaffenden Situation (siehe «Störungen der Ordnung») - Fragen stellen: ungute Abgänge, alte Geschichten, spezielle Vorkommnisse - Beobachtungen von Anmassungen, Vorrechten und Missständen festhalten - Veränderungsprozess beginnen (ordnend intervenieren) - Konfliktmuster aller Beteiligten analysieren und nach Verbesserungen suchen - Glaubenssätze transparent machen, Haltungen, Werte und Normen diskutieren - Viele Gelegenheiten schaffen (Übungen), für bilaterale Interaktionen/Begegnungen 2006 Institut für Neues Lernen Wallisellen,

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