Aufgabe 1: Buchungen beim Leasingnehmer für ein Finanzierungsleasing

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1 IAS 17 Leasingverhältnisse Lösungen Aufgabe Aufgabe 1: Buchungen beim Leasingnehmer für ein Finanzierungsleasing Die Buchungen im Fall eines Finanzierungsleasing lauten: Anlage im Leasing an Leasingverpflichtungen Abschreibungsaufwand an Anlage im Leasing Leasingverpflichtungen an Bank ) Leasingrate ist nach der ) Annuitätenmethode in einen Zinsaufwand an Bank ) Zins- und Rückzahlungsteil aufzugliedern Fallstudien Fallstudie 1: Verbuchung von Finanzierungsleasing beim Leasingnehmer 1. Alle vier Kriterien für einen Financial Lease sind erfüllt: Eigentumsübertragung vorgesehen ja Es besteht eine günstige Kaufoption ja (CHF 100) Leasinggebühren entsprechen etwa dem Kaufpreises plus Zins ja (CHF 30,000) Barwert Leasingraten etwa Verkehrswert ja 2. Bilanzierung Soll Haben Lieferwagen (Sachanlagen inkl. Gebühr) im Leasing an 22,750 Leasingverbindlichkeiten 22, Abschreibung pro Jahr Abschreibung Sachanlagen an 3,792 Sachanlagen 3,792 (16.7% von CHF 22,750) Leasingrate: Zinsaufwand 2,275 (CHF 22,750 mal 10%) Amortisation Leasingverbindlichkeit 3,725 (CHF 6,000 - CHF 2,275) an Bank 6,000 = Leasingrate pro Jahr 6,000 6, Leasingtabelle über fünf Jahre (Leasingdauer) Seite 1/8

2 Jahr Buch- Abschrei- Leasing- Leasing- Zins- Amortisation wert bung verbindlichkeit gebühr aufwand Leasingverb. 0 22,750 22, ,958 3,792 19,025 6,000 2,275 3, ,166 3,792 14,928 6,000 1,903 4, ,374 3,792 10,420 6,000 1,493 4, ,582 3,792 5,462 6,000 1,042 4, ,790 3, , , ,790 Total 22,750 30,000 7,259 22,741 ====== ======= ======= ======= Die Abschreibung pro Jahr beträgt CHF 3,792 pro Jahr (CHF 22,750 : 6). Sie wird separat von der Finanzierung gebucht. Nach sechs Jahren ist der Leasing-Gegenstand auf Null abgeschrieben. Bei der Ausübung der Kaufoption wird der Lieferwagen zu CHF 100 aktiviert. Dieser Betrag von CHF 100 darf als symbolisch (Bargain purchase option) angesehen werden. Die Leasingrate wird hier vereinfachend als ein fixer Betrag von CHF 6,000 pro Jahr gezeigt. In der Praxis wird jedoch meisten monatlich oder vierteljährlich bezahlt (oft nachschüssig). Die Leasingrate muss aufgeteilt werden in einen Zinsteil und einen Amortisationsteil. Vereinfachend wird angenommen, dass die Leasingrate Ende Jahr (nachschüssig) bezahlt wird. Somit ist im ersten Jahr die ganze Leasingverbindlichkeit von CHF 22,750 zu verzinsen (CHF 22,750 mal 10% = CHF 2,275). Dieser Teil wird als Zinsaufwand in der Erfolgsrechnung gebucht. Der Rest von CHF 6,000, nämlich CHF 3,725 (CHF 6,000 - CHF 2,275) wird als Amortisation gebucht (Reduktion der Schuld). Der Leasingbetrag ist immer gleich gross pro Jahr (sog. Annuität). Am Anfang muss viel für Zinsen aufgewendet werden und es bleibt wenig übrig für die Amortisation. Im letzten Jahr ist die Amortisation mit CHF 5,454 gross und der Zinsteil mit CHF 546 klein. Fallstudie 2: Darstellung des Finanzierungsleasings in der Konzernbilanz und -erfolgsrechnung 1. Ausweis in der Konzernbilanz oder Sachanlagespiegel: in CHF Mio 31. Dezember Aktiven:... Gebäude im Leasing Maschinen / Einrichtungen im Leasing abzüglich kumulierte Abschreibungen (17.8) (13.1) Nettobuchwert Anlagen im Leasing IAS 17 Seite 2/8

3 Passiven:... Kurzfristige Leasingverpflichtungen Langfristig Leasingverpflichtungen Total Leasingverpflichtungen Rechnungslegungsgrundsätze im Konzernanhang: Ausweis im Konzernanhang unter der Erläuterung zu Finanzierungs- und operatives Leasing: Das aktivierte Finanzierungsleasing für das Fabrikgebäude/Einrichtungen wurden zum Barwert der Leasingraten aktiviert und werden über die Leasingdauer von 15 Jahre linear abgeschrieben. Die Kaufoption am Ende des Leasing beträgt CHF 2.0 Mio. Es bestehen kein Untervermietungen oder bedingte Leasingvereinbarungen. Das Leasingverhältnis hat keinen Einfluss auf die finanziellen Kreditbedingungen (Financial covenants) der Gesellschaft betreffend Dividendenausschüttungen, Aufnahme zusätzlicher Schulden oder Leasingverhältnisse. Die Gesellschaft hat zudem Computeranlagen unter unkündbaren operativen Leasingverträgen abgeschlossen, die am 31. Dezember 2008 für mehr als ein Jahr gültig sind. 3. Beträge im Konzernanhang: Folgende zukünftige minimale Leasingzahlungen sind per 31. Dezember 2008 wie folgt zu leisten für Operatives Finanzierungs- Total in CHF Mio Leasing leasing fällig im nächsten Jahr (2009) zwischen zwei und fünf Jahren (2010 bis 2012) Später (nach fünf Jahren) Total minimale Leasingzahlungen abzüglich Finanzierungskosten (Zinsen) (10.9) aus Diskontierung Total Barwert der Leasingverpflichtungen 31.8 Davon passiviert in der Konzernbilanz per 31. Dezember 2008 als: - kurzfristige Leasingverpflichtungen langfristige Leasingverpflichtungen 27.1 Total Leasingverpflichtungen 31.8 IAS 17 Seite 3/8

4 Fallstudie 3: Verbuchung von Sale-and-leaseback 1. Buchungen aus dem Verkauf: in TCHF Soll Haben Bank an 10,000 Liegenschaft 2,000 Gewinn aus Verkauf der Liegenschaft 8,000 Steuern an 1,600 Bank 1,600 (20% Steuern auf Grundstückgewinn) Der Gewinn netto nach Steuern beträgt somit TCHF 6,400 (TCHF 8,000 - TCHF 1,600). 2. Auswirkungen auf die Zukunft: Es ergibt sich ein bedeutend höherer Mietaufwand: Miete an 900 Bank 900 Bank an 200 Zinsertrag 200 (2% von TCHF 10,000) 3. Buchungen nach IAS 17 als Finanzierungsleasing bzw. operatives Leasing: Nach IAS 17 handelt es sich um eine off-balance sheet Finanzierung. Der Gewinn von TCHF 6,400 basiert darauf, dass ein hoher Mietzins fixiert wurde. Dies ergibt einen hohen Ertragswert und somit einen hohen Verkehrswert bzw. Verkaufspreis. Wahrscheinlich liegt die Miete über einer Marktmiete. Die Gesellschaft lebt somit auf Kosten der Zukunft. Nach IAS 17 ist somit der Gewinn aus dieser Transaktion als nichtrealisierter Gewinn zurückzustellen: Soll Haben Gewinn aus Verkauf der Liegenschaft netto an 6,400 Rückstellung aus Leasing 6,400 Dieser Gewinn wird über die Mietdauer aufgelöst mit TCHF 320 pro Jahr (TCHF 6,400 : 20 Jahre). Diese Buchung erfolgt auf dem Konto Mietaufwand (Ertrag). Damit wird der jährliche Mietaufwand reduziert. Mietaufwand an 900 Bank 900 Rückstellung Leasing an 320 Mietaufwand 320 Der jährliche Mietaufwand wird somit von TCHF 900 um TCHF 320 auf TCHF 580 reduziert, was der wirtschaftlichen Realität besser entspricht (Substance over form). Da es sich um ein Finanzierungsleasing handelt, wird die Liegenschaft im IFRS-Abschluss wieder aktiviert als Liegenschaft im Leasing und die Leasingverbindlichkeiten passiviert. IAS 17 Seite 4/8

5 Falls es sich um ein operatives Leasing handeln würde und der Verkaufspreis an die Pensionskasse den Marktwert der Liegenschaft übersteigt, müsste der Gewinn wie im Finanzierungsleasing auch zurückgestellt und über die Laufzeit des Leasing amortisiert werden (IAS 17p59). 4. Darstellung der Sale-and-leaseback-Transaktion als Finanzierungsleasing in der Geldflussrechnung: Gemäss IAS 7 Geldflussrechnungen werden nur die Bewegungen dargestellt, die über die flüssigen Mittel (Bankkonto in den Aktiven) gebucht sind: 1. Verkauf der Liegenschaft Geldzufluss aus Desinvestitionen 2. Gewinn aus Anlageabgang nicht-liquiditätswirksamer Ertrag (Minusposten in der indirekten Berechnung des Geldflusses aus Betriebstätigkeit) 3. Zahlung der Miete (Leasing) Als Teil des liquiditätswirksamen Aufwandes aus Betriebstätigkeit Hier wird somit von der wirtschaftlichen Betrachtungsweise abgewichen und die im Finanzierungsleasing zurück geleaste Liegenschaften werden nicht als Kauf mit Fremdfinanzierung (Leasingverbindlichkeiten) dargestellt. Fallstudie 4: Verbuchung eines Finanzierungsleasing beim Vermieter (Lessor) Am Anfang des Leases werden die folgenden Beträge verbucht (in CHF): Bruttoinvestition in Finanzierungsleasing ((26,380* 5) + 0) 131,900 Aufgeschobener Ertrag (131,900 - (100, )) (31,900) Netto Investition in Finanzierungsleasing gemäss Bilanz 100,000 Buchungen während der Leasingdauer pro Jahr Flüssige Mittel Jahr Verkäufe 26,380 1 (100,000) 26, , , ,380 5 Forderungen aus Leasing Zinsertrag 100,000 (16,380) 1 (10,000) (18,018) 2 (8,362) (19,819) 3 (6,560) (21,801) 4 (4,578) (23,982) 5 (2,398) Amortisationstabelle Kapital Zins Bestand 16,380 10,000 83,620 18,018 8,362 65,603 19,819 6,560 45,783 21,801 4,578 23,982 23,982 2,398 0 IAS 17 Seite 5/8

6 Beim langfristigen Teil sollte noch ein kurzfristiger Teil der Forderungen ausgeschieden werden, welche in den nächsten zwölf Monaten fällig ist. Beispiel im ersten Jahr CHF 16,380. Fallstudie 5: Flugzeugleasing 1. Sachanlagen und Flugzeuge im Eigentum und Finanzierungsleasing Eigene Flugzeuge und Flugzeuge im Finanzierungsleasing werden linear auf denjenigen geschätzten Restwert abgeschrieben, der am Ende der voraussichtlichen Nutzungsdauer zu erwarten ist. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von Flugzeugen variiert zwischen 10 und 15 Jahren. Der Restwert der Flugzeuge variiert je nach Flugzeugtyp zwischen 5% und 20% der Anschaffungskosten. 2. Rechnungslegungsgrundsatz zur Darstellung von Flugzeugleasing als Leasingnehmer (Lessee) im Finanzierungs- bzw. operatives Leasing: Charlair-Gruppe als Leasingnehmer (Lessee) Leasingverträge, die wirtschaftlich gesehen Anlagekäufe mit entsprechender Finanzierung darstellen, werden als Finanzierungsleasing klassiert. Anlageobjekte, welche über solche Leasingverträge finanziert sind, werden zum Barwert der Mindestleasingraten oder zum tieferen Verkehrswert bilanziert. Die Leasingzahlung wird in eine Amortisations- und eine Zinskomponente unterteilt, um eine konstante Verzinsung der ausstehenden Verpflichtung zu erreichen. Anlagevermögen unter Finanzierungsleasing wird über die geschätzte Nutzungsoder kürzere Leasingdauer abgeschrieben. Leasingverhältnisse, bei denen nicht alle wesentlichen mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken des Vermögenswertes übertragen werden, werden als operative Leasingverhältnisse klassiert. Generell werden Leasingzahlungen innerhalb eines operativen Leasingverhältnisses nach Abzug allfälliger Vergünstigungen linear über die Leasingdauer der Erfolgsrechnung belastet. 3. Rechnungslegungsgrundsatz zur Darstellung von Flugzeugleasing als Leasinggeber (Lessor): Charlair-Gruppe als Leasinggeber (Lessor) Die Gruppe trägt bei Anlagegütern, die an Dritte verleast werden, alle wesentlichen mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen. Die entsprechenden Anlagegüter werden daher unter den Bilanzpositionen Flugzeugflotte und übrige Sachanlagen bilanziert. Sie werden wie selbst genutzte Anlagen ähnlicher Natur über die geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben. Leasingerträge werden grundsätzlich linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses den übrigen betrieblichen Erträgen gutgeschrieben, es sei denn, die Leasingzahlungen seien an gewisse Bedingungen geknüpft. 4. Rechnungslegungsgrundsatz zur Darstellung von Sale-and-leaseback-Transaktionen mit Flugzeugen als Finanzierungs- bzw. operatives Leasing: IAS 17 Seite 6/8

7 Sale-and-leaseback-Transaktionen der Charlair-Gruppe Führt eine Sale-and-leaseback-Transaktion zu einem Finanzierungsleasing, so wird ein Verlust aus der Veräusserung der Anlage sogleich erfolgswirksam ausgewiesen. Ein Gewinn aus dem Verkauf wird abgegrenzt und über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfolgswirksam ausgewiesen. Die Finanzierungskosten werden über die Laufzeit des Vertrags unter Verwendung der Effektivzinsmethode erfasst, so dass eine konstante Zinsbelastung auf der ausstehenden Verpflichtung entsteht. Führt eine Sale-and-leaseback-Transaktion zu einem operativen Leasing, wird ein Gewinn oder Verlust aus der Veräusserung der Anlage sogleich in der Erfolgsrechnung erfasst, sofern die Transaktion zum Verkehrswert abgewickelt wird. Liegt der Veräusserungswert unter dem Verkehrswert, wird ein Verlust aus der Veräusserung, der in Zukunft durch günstige Leasingraten kompensiert wird, abgegrenzt und über die Laufzeit des Vertrags erfolgswirksam erfasst; jeder andere Verlust wird direkt in der Erfolgsrechnung ausgewiesen. Liegt der Veräusserungserlös über dem Marktwert, wird der Gewinn aus der Transaktion abgegrenzt und über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfolgswirksam erfasst. 5. Detailangaben im Konzernanhang zu Finanzierungsleasingverbindlichkeiten: Finanzierungsleasingverbindlichkeiten der Charlair-Gruppe Die Mindestleasingzahlungen und ihr Barwert lauten am 31. Dezember 2008 wie folgt, wobei variable Leasingraten aufgrund des letzten anwendbaren Zinssatzes extrapoliert wurden: Total minus Barwert der Mindestleasing- Total Mindestleasingzahlungen Zinszahlungen zahlungen in CHF Mio Fälligkeiten Weniger als 1 Jahr Zwischen 1 und 5 Jahren Über 5 Jahre Total Finanzierungsleasingverbindlichkeiten Die Aktiven unter Finanzierungs-Leasingverträgen, die im wirtschaftlichen Eigentum der Charlair-Gruppe stehen, belaufen sich insgesamt auf CHF 1,406 Mio (2007: CHF 645 Mio). Davon betreffen CHF 1,370 Mio (2007: CHF 645 Mio) Flugzeuge. Die Charlair-Gruppe hat Finanzierungsleasingverträge für 60 Flugzeuge mit Laufzeiten von 1 bis zu 11 Jahren abgeschlossen. Alle Vereinbarungen beinhalten ein Kaufrecht, einige Vereinbarungen enthalten das Recht auf vorzeitige Kündigung. Diese Optionen können im Allgemeinen erst 5 Jahre nach Unterzeichnung ausgeübt werden. Eine vorzeitige Kündigung ist allerdings mit zusätzlichen Kosten verbunden. IAS 17 Seite 7/8

8 6. Detailangaben im Konzernanhang zu operativen Leasingverbindlichkeiten: Leasingverbindlichkeiten der Charlair-Gruppe als Leasingnehmer für operatives Leasing (Lessee) Die Fälligkeiten der operative Leasingverpflichtungen betragen in CHF Mio: per 31. Dezember Bis zu 1 Jahr Zwischen 1 und 5 Jahren Über 5 Jahre Total operative Leasingverpflichtungen 1, Die operativen Leasingverbindlichkeiten beziehen sich hauptsächlich auf Flugzeugmietverträge. Am 31. Dezember 2007 bestanden operative Leasingverträge für insgesamt 60 Flugzeuge. Die Laufzeiten der Leasingverträge betragen zwischen 12 Monaten und 12 Jahren. Einige der getroffenen Vereinbarungen erlauben eine vorzeitige Kündigung. Andere Vereinbarungen beinhalten kein vorzeitiges Kündigungsrecht. Die oben aufgeführte Tabelle berücksichtigt allfällige vorzeitige Kündigungsrechte im Rahmen der Flottenplanung. 7. Detailangaben im Konzernanhang zu operativen Leasingforderungen als Lessor: Leasingforderungen der Charlair-Gruppe als Leasinggeber (Lessor) Die minimalen künftigen Erträge aus nicht kündbaren operativen Leasingverträgen inklusive der oben erwähnten Untervermietungsverträge fallen wie folgt an: in Mio CHF per 31. Dezember Bis zu 1 Jahr Zwischen 1 und 5 Jahren Über 5 Jahre 0 0 Total operative Leasingforderungen Im Rahmen der Flottenstrategie und um einen optimalen Ertrag aus nicht mehr selbst genutzten Flugzeugen erzielen zu können, vermietet Charlair einige Flugzeuge an Dritte. Diese Gesellschaften beziehen auch Schulungsdienstleistungen sowie Wartungsleistungen der Charlair-Gruppe. Am Ende der Mietdauer werden die Flugzeuge entweder verkauft oder weitervermietet. Neben Flugzeugen werden auch langfristige Mietverträge für Gebäude abgeschlossen. Gebäudemietverträge werden regelmässig an die Marktbedingungen angepasst. In der Regel ist die Laufzeit der Gebäudemietverträge nicht länger als zehn Jahre. Im Jahre 2008 betrug der Aufwand für operative Leasingzahlungen CHF 257 Mio (2007: CHF 73 Mio). 5 Flugzeuge des Typs XYZ waren per 31. Dezember 2008 untervermietet. Der künftige Ertrag aus der Untervermietung beläuft sich per 31. Dezember 2008 auf CHF 10 Mio bzw. per 31. Dezember 2008 auf CHF 9 Mio. Im Jahr 2008 wurden CHF 10 Mio bzw. CHF 8 Mio im Jahr 2007 erfolgswirksam vereinnahmt. IAS 17 Seite 8/8

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