Finanzierungsmöglichkeiten neben. Prof. Dr. Eric Frère

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1 Finanzierungsmöglichkeiten neben dem Fremdkapital Prof. Dr. Eric Frère

2 Gliederung 1. Leasing 2. Factoring und Forfaitierung 3. Commercial Papers 4. Asset Backed Securities 5. Swaps 6. Corporate Bonds 7. Fördermöglichkeiten 2

3 Leasing Nach Stellung LG Art des Leasinggegenstandes Direktes Leasing Indirektes Leasing Konsumgüterleasing Investitionsgüterleasing Vertragsgestaltung/ Mobilie Vertragsdauer Immobilie Operate-Leasing Finance-Leasing 3

4 Leasing Definition Leasing: - entgeltliche Nutzungsüberlassung g eines Wirtschaftsguts auf Zeit - Unterteilung in Operate Leasing und Finance Leasing Merkmale Operate Leasing: - Mietvertrag i.e.s. - Kurze Laufzeiten und schnelle Rückgabemöglichkeiten g - Kündbare Mietverträge (von beiden Vertragsseiten) unter Einhaltung gewisser Fristen - Investitionsrisiko trägt der Leasinggeber (LG), z.b. Universalmaschinen - Bilanzierung Operating Leasing: Aktivierung des Leasingguts erfolgt beim LG (Abschreibung über Nutzungsdauer) Leasingnehmer (LN) verbucht Leasingraten als Aufwand 4

5 Leasing Merkmale Finance Leasing: - Vereinbarung einer festen Grundmietzeit, während der nicht gekündigt g werden kann - Grundmietzeit i.d.r. zwischen 50 % bis 75 % der wirtschaftlichen ND - Grundsätzlich trägt der LN das Investitionsrisiko - Unterteilung Financial Leasing zwischen Vollamortisations- und Teilamortisationsverträgen - Vollamortisationsverträge: der Gesamtwert des Leasingobjekts wird in die Leasingraten einkalkuliert. Varianten: Vollamortisation in der Grundmietzeit it und nach Ablauf der Grundmietzeit. it - Teilamortisationsverträge: während der vertraglichen Nutzungsdauer wird nur ein Teil des Objektwerts (in etwa Wertminderung) über die Leasingrate verrechnet (häufig KfZ-Leasing). 5

6 Leasing Teilamortisations-Leasing (non-full-pay-out-leasing) - Das Investitionsrisiko trägt normalerweise der LG - Restamortisation nach Ablauf der Grundmietzeit erfolgt aufgrund besonderer vertragliche Vereinbarungen: Vertrag mit Andienungsrecht zum Restwert Vertrag mit Aufteilung des Mehrerlöses So genannter kündbarer Leasingvertrag - Bilanzierung: Normalerweise beim LG (wirtschaftlicher Eigentümer) Vorsicht bei Abschlusszahlungen! 6

7 Leasing Vollamortisations-Leasing (full-pay-out-leasing) - Das volle Investitionsrisiko liegt beim LN - Der LN trägt die Gefahr: des zufälligen Untergangs der wirtschaftlichen Entwertung die Versicherungs-, Wartungs- u. Reparaturaufwendungen Auch bei Konkurs werden die Leasingraten noch fällig! - Nicht nur marktgängige Wirtschaftsgüter; auch Spezialwünsche, wie Bau- oder Spezialmaschinen 7

8 Leasing Beim Finance Leasing müssen für die (steuerliche) Bilanzierung beim LG folgende Bedingungen g erfüllt sein: - Grundmietzeit mindestens 40 % und höchstens 90 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Leasing-Gegenstands - Kein Spezial-Leasing - Anschlussmiete > Werteverzehr (bei Vollamortisationsleasing-Verträgen mit Mietverlängerungsoption) - Kaufpreis > Restbuchwert bei Verkauf (bei Vollamortisationsleasing- Verträgen mit Kaufoption) - Bilanzierungspraxis in Handelsbilanz folgt weitgehend den steuerlichen Vorschriften 8

9 Leasing Bilanzierung beim LN - Aktivierung der AK + AfA - Passivierung einer Verbindlichkeit in Höhe der aktivierten Kosten Bilanzierung beim LN ökonomisch nicht sinnvoll! Bilanzierung nach IAS/IFRS und US-GAAP: - Generell: trägt der LN die Risiken - Bilanzierung bei LN, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist: LN wird am Vertragsende Eigentümer Kaufoption des LN Vertragslaufzeit entspricht mindestens 75 % der wirtschaftlichen ND Barwert der Leasingzahlungen entspricht mindestens 90 % des Marktwerts des Leasingguts Spezial-Leasing (nur IFRS) 9

10 Leasing Sale-and-Lease-back - Verkauf der betriebsnotwendigen Vermögensteile - Sofortiges Anmieten der Güter durch den Betrieb Vermögensumschichtung im Anlagevermögen - Besitzkonstitut = Verbindung Kauf- + Leasingvertrag - Leasingraten = BA beim LN - Zum größten Teil im Bereich des Immobilienleasings Im Gegensatz zur Mobilie hohe Werthaltigkeit und keine zu schnelle technische Veralterung; Drittverwendungsfähigkeit wesentlich besser - Verkauf: Für den LN besteht die Möglichkeit stille Reserven aufzudecken und zu realisieren. - Der über dem Buchwert liegende Teil führt als außerordentlicher Ertrag zu einer Steuerzahlung (Belastung der Liquidität; Nur Verrechnung mit aktuellen Verlusten oder Verlustvorträgen kann dies verhindern. 10

11 Leasing Vorteile von Leasing: - Steuerspareffekte (Prämisse: Bilanzierung beim LG) - Schonung von Krediten und liquiden id Mitteln - Ausdehnungen des Finanzierungsspielraumes - Investitionsobjekt/ Finanzierung preis-/zinsgünstiger - Erhöhung der Flexibilität Maschinenauslastung - Fest vereinbarte Leasing-Raten = klare Kalkulationsbasis - Zusatzleistungen Nachteile von Leasing: - Ausgaben höher als bei Fremd- / Eigenfinanzierung - Bindung an den Vertrag - Steuerliche/ bilanzielle Zurechnung zum LN bewirkt massive Senkung d. betriebswirtschaftlichen Vorteile - Leasingges. sind in ihrer Refinanzierung auf Kreditinstitute angewiesen Link: Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.v. 11

12 Factoring und Forfaitierung Begriffsabgrenzung des Factorings Keine allgemein gültige Definition "Entgeltlicher Erwerb von Geldforderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen. (Quelle: Deutscher Factoring-Verband e.v.) "... laufender Ankauf von kurzfristigen Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen aufgrund längerfristiger Vereinbarungen sowie deren Verwaltung (Rechnungsstellung, Buch- führung, Inkasso, Mahnwesen)..." (Quelle: Hagenmüller, Factoring-Handbuch) 12

13 Factoring und Forfaitierung Im Gegensatz zum Bankkredit begründet der Factoring- Rahmenvertrag kein Kreditverhältnis. - Ausnahme: Factoringinstitut gehört zu einer Bank Gläubigerwechsel: l - Factor zieht die Forderungen bei den Abnehmern des Lieferanten ein Factor übernimmt nur finanzielle Abwicklung des Geschäfts Factor-Kunde /Lieferant haftet nur für den tatsächlichen Bestand einer Forderung (Veritätshaftung) Factor-Kunde ist weiterhin für Reklamationen, Retouren und Forderungsabzüge g verantwortlich 13

14 Factoring und Forfaitierung Factoring-Verfahren - Grundlage ist der Abschluss eines Rahmenvertrags: Verpflichtung des Kunden, zukünftige (Geld-) Forderungen gegen Debitoren an den Factor zu verkaufen und abzutreten - Bonitätsprüfung des Factor-Kunden und seiner Abnehmer/ Debitoren - Festlegung der Kreditlimite - Lieferant /Factor-Kunde informiert seine Abnehmer über den Eingang einer Factoring-Verbindung (Normalfall) - Zeitgleich mit Lieferung der Ware /Erbringung der Dienstleistung Übermittlung der Rechnungsdaten an den Factor - Ankauf der Forderung im Rahmen festgelegter t Limite it zu 80 bis 90 % des Kaufpreises (Sperrkonto in Höhe von 10 bis 20 %) - Gutschrift des Sicherheitseinbehalts nach Begleichung der Rechnung durch den Debitor ODER Eintritt i des Delkrederefalles ll ( Tg. nach Fälligkeit der Forderung) 14

15 Factoring und Forfaitierung Funktionen des Factoring - Dienstleistungs- bzw. Verwaltungsfunktion - Risikoabsicherungsfunktion (Delkredere) - Finanzierungsfunktion Arten des Factoring - Echtes Factoring / Standard-Factoring / Full-Service-Factoring - Unechtes Factoring - Fälligkeitsfactoring - Offenes vs. Stilles Factoring - Export- versus Import-Factoring 15

16 Factoring und Forfaitierung Voraussetzungen für Factoring: - Mindestumsatzvolumen von 1,5 Mio. Euro - durchschnittliche Rechnungsbeträge von mind. 200 Euro - möglichst gleich bleibender Kreis von Abnehmern - Zahlungsziele zwischen 30 und 90 Tagen Kosten des Factoring: - Factoringgebühr - Diskontkosten - Sonstige Kosten z.b. für Bonitätsprüfung Nutzen des Factoring: - zusätzliche Ertragserzielung - zusätzliche Kosteneinsparungen - Verminderung von Unsicherheiten - Erfüllung subjektiver Präferenzen 16

17 Factoring und Forfaitierung Forfaitierung ist der Ankauf mittel- und langfristiger Exportforderungen (meistens verbrieft in Solawechseln) ohne Regress. - Ohne Regress (frz. a forfait) bedeutet, dass der Forderungskäufer (Forfaiteur) im Falle eines Forderungsausfalls auf das Recht verzichtet, den Forderungsverkäufer (Exporteur, Wechselnehmer) für den entstandenen Schaden haften zu lassen. - Der Forderungskäufer trägt damit neben dem Risiko der Zahlungsunfähigkeit oder -unwilligkeit des Importeurs auch politische Risiken im Land des Importeurs (Unruhen, Umsturz), das Transferrisiko (z. B. Devisenbewirtschaftung: staatliche Eingriffe im Land des Importeurs verhindern die Überweisung), das Konvertierungsrisiko (staatliche Eingriffe verhindern die Umwandlung der Landeswährung in die Währung des Exportlandes) und ggf. das Kursrisiko. - Im Gegensatz zum Factoring ist die Übernahme des Ausfallrisikos keine zusätzliche Dienstleistung, sondern ergibt sich aus dem Forderungsankauf ohne Regress. 17

18 Factoring und Forfaitierung Factoring vs. Forfaitierung Factoring Ankauf und Verwaltung kurzfristiger Forderungen Ankauf von mehreren Forderungen in einem bestimmten Zeitraum Übernahme des Ausfallrisikos durch den Factor ist eine zusätzliche Dienstleistung Übernahme von Debitorenbuchhaltung, Mahnwesen und Inkasso Forfaitierung Ankauf mittel- und langfristiger Exportforderungen Ankauf von Einzelforderungen zu einem bestimmten Zeitpunkt Übernahme des Ausfallrisikos durch den Forfaiteur ergibt sich aus dem Ankauf der Forderung ohne Regress Keine Übernahme von Debitorenbuchhaltung, Mahnwesen und Inkasso Link: Deutscher Factoring-Verband e.v. 18

19 Commercial Papers Commercial Papers sind wechselähnliche Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von sieben Tagen bis zwei Jahren. Großunternehmen (Schuldner) wenden sich direkt an große internationale Kapitalsammelstellen (Beispiele: Versicherungen, Pensionskassen) und umgehen so die Kreditinstitute als Kreditgeber; Kreditinstitute treten nur noch als Mittler auf. Schuldner und Kreditinstitut schließen einen Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von mehreren Jahren über eine Daueremission mit einem Gesamtvolumen von mindestens 50 Mio.. Innerhalb der vereinbarten e Laufzeit ist der Schuldner dann jederzeit e berechtigt, sich bei Mittelbedarf durch Abruf von Tranchen von mindestens 2,5 Mio. zu finanzieren. Dies gilt, bis das vereinbarte Gesamtvolumen erreicht ist. Das Kreditinstitut platziert die einzelnen Tranchen am Kapitalmarkt, übernimmt aber keine Platzierungsgarantie. 19

20 Commercial Papers Die Verzinsung der Commercial Papers orientiert sich eng am Geldmarkt, d.h. an den Sätzen, die Banken bei kurzfristiger Kreditvergabe untereinander fordern (Interbankenhandel). Aus dem Interbankenhandel der führenden Banken werden die Referenzzinssätze LIBOR (London Interbank Offered Rate) und EURIBOR (ermittelt durch die European Banking Federation) gebildet. Sie sind, versehen mit einem kleinen bonitätsabhängigem Auf- oder Abschlag, Grundlage für die Verzinsung der Commercial Papers. Die Kreditinstitute verlieren auf diese Weise Kreditkunden bester Bonität. Mögliche Folge ist, dass sich ihr Kreditportfolio verschlechtert und die Kreditkosten der im Kreditportfolio verbleibenden mittelständischen und Kleinunternehmen steigen. Commercial Papers sind auch ein Beispiel für den gesamtwirtschaftlichen t h Prozess der Disintermediation, i ti d. h. der Zurückdrängung von Mittlern und Händlern zugunsten des direkten Kontakts zwischen Angebot und Nachfrage. 20

21 Commercial Papers Die wichtigsten Merkmale - Commercial Papers Kosten 1. Zins. Geldmarksatz (LIBOR, EURIBOR) ± ¼% 2. Arrangierungsprovision. Ca. ⅛% 3. Sonstige Gebühren Schnelligkeit der Kapitalbeschaffung Besicherung Laufzeit Kündigungsmöglichkeiten hoch, wenn Rahmenvertrag bereits abgeschlossen keine, jedoch Sicherungsklauseln, z.b. Negativklausel 7 Tage bis zwei Jahre keine während der Laufzeit Formalitäten Vorteile Rahmenvertrag sehr günstig flexibel; Schuldner kann Laufzeit und Volumen festlegen Verbreiterung der Kreditgeberbasis Nachteile sehr hohes Volumen notwendig; 2,5 Mio. insgesamt 50 Mio. 21

22 Asset Backed Securities Definition Asset Backed Securities: - Wörtlich übersetzt: durch Aktiva gedeckte Wertpapiere p - Aktiva i.d.r.: Forderungen - Passende deutsche Übersetzung: forderungsgestützte Finanzierung Grundidee: - Finanzaktiva (insb. Forderungen aus LuL bzw. Forderungen aus Kreditgeschäft) werden in Form eines gepoolten Treuhandvermögens an eine eigens gegründete Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle, SPV) verkauft. - Die Ansprüche an diesem Pool werden wertpapiermäßig verbrieft (Securitization). Handelbare Wertpapiere werden an Anleger (insb. institutionelle Anleger) verkauft. - Risikotransfer, bei dem ein Forderungspool verbrieft und das Kreditrisiko auf Kapitalmarktadressen übertragen wird. 22

23 Asset Backed Securities 23

24 Asset Backed Securities Aufbau einer ABS-Transaktion: Forderungsschuldner (Debtor) Sponsor Forderungen Zins- und Tilgungszahlungen Anteile Treuhandvertrag Treuhänder Forderungsverkauf Versicherungsvertrag Forderungsverkäufer Zweckgesellschaft (Originator) Verkaufspreis (Special Purpose Vehicle) Sicherungsgeber Serviceagent als Forderungskäufer (Credit Enhancer) Treuhandvertrag Weiterleitung der Zins- und Tilgungs- zahlungen Übernahme der Wertpapiere Bankenkonsortium Nettoemissionserlös Auftragserteilung Rating-Agentur Platzierung der Wertpapiere Emissionserlöss Treuhänder (Trustee) Weiterleitung der Zins- und dtilgungs- zahlungen Investor 24

25 Asset Backed Securities ABS-geeignete Vermögenspositionen: - Rechtliche Separierbarkeit der Vermögensgegenstände - Homogene Vermögenswerte (Senkung der Transaktionskosten) - Prognostizierbarkeit zukünftiger Zahlungsströme (Verfügbarkeit historischer Datenbasis) - Niedrige Rate von Zahlungsverzögerungen bzw. ausfällen - Breite Diversifikation hinsichtlich Branchen, Regionen, demographischer Eigenschaften der Forderungsschuldner - Erfüllung eines Mindestvolumens - Mindestlaufzeit der Forderungen - Cash Flow aus Einzug der Forderungen sollte jederzeit über dem Cash Flow an die Investoren liegen 25

26 Asset Backed Securities Vorteile einer Finanzierung durch ABS für Unternehmen: - Liquide Forderungen werden kapitalmarktfähig - Trennung des Risikos des Forderungsverkäufers (Originator) vom Risiko des Forderungspools - Weitere Vorteile sind: Diversifizierung der Finanzierungsquellen Bilanzentlastung und Erhöhung der Liquidität Teilweise günstigere Refinanzierungsquelle Kennzahlenverbesserung Teilweiser Abbau von Delkredererisiken bei revolvierendem Forderungsverkauf permanente Refinanzierungsquelle Nachteile einer Finanzierung durch ABS für Unternehmen: - Komplexität Verträge - Hohe Strukturierungskosten bzw. hohe Mindestvolumina für ABS- Transaktionen 26

27 Swaps Als Swap werden grds. alle Finanztransaktionen bezeichnet, bei denen zwei Finanzakteure Positionen tauschen, aus denen Zahlungsströme resultieren. Je nachdem, ob Aktiv- oder Passivposten getauscht werden, unterscheidet man Asset-Swaps und Liability-Swaps. Beim Asset-Swap (Aktiv-Swap) werden Aktivpositionen der Bilanz getauscht, also Vermögenspositionen umgeschichtet. Im Gegensatz zur Finanzierung aus Vermögensumschichtungen, bei der Aktivpositionen innerhalb der Bilanz eines Unternehmens getauscht werden, tauschen bei Swap zwei Unternehmen Aktiva untereinander aus. 27

28 Swaps Beim Liability-Swap (Passiv-Swap) werden Verbindlichkeiten umgeschichtet, also Passivpositionen getauscht Gründe: 1. Risikopolitische ik Gründe: - Reduzierung der Zinsänderungsrisiken - Verminderung der Währungsrisiken - Senkung der Abhängigkeit von bestimmten Kreditgebern und - Änderung der Zusammensetzung der Finanzierungsquellen 2. Senkung der Finanzierungskosten: - Voraussetzung für eine Senkung der Finanzierungskosten durch einen Swap ist, dass an zwei verschiedenen Finanzmärkten zwei unterschiedliche Unternehmen mit komparativen Kostenunterschieden bei der Inanspruchnahme der Finanzmärkte existieren. 28

29 Swaps Beispiel: - Die Hangover Bank aus London besitzt eine erstklassige Bonität und kann sich zu günstigen Zinssätzen in verschiedenen Währungen verschulden: Kosten Euro-Kredit: 6,25 % p.a. Kosten US $-Kredit: 7,75 % p.a. - Die Feld-, Wald- und Wiesen Bank (FWW-Bank) weist aufgrund ihres Bekanntheitsgrades ein schlechteres Rating auf: Kosten Euro-Kredit: 6,5 % p.a. Kosten US $-Kredit: 9 % p.a. - Annahmen: FWW-Bank benötigt US $ und die Hangover Bank Euro; ein Euro kostet 1,05 US $. - Durch einen Währungsswap können beide ihre Finanzierungskosten senken. 29

30 Swaps Hangover Bank London (6) 0,75% Zinsen (3) 105 Mio. $ (3) 100 Mio. FWW-Bank Schinkenbüttel (4) -Zinsen (5) $-Zinsen 6,5% 7,75% Euro-Investoren (2) 100 Mio. (1) 105 Mio. $ US$-Investoren Die FWW-Bank leiht sich bei Euro-Investoren 100 Mio. zu 65%(2) 6,5 und die Hangover Bank 105 Mio. US $ zu 7.75 % (1). Danach tauschen die Banken beide Beträge (3). Die Hangover Bank zahlt 6,5 % an die Euro- Anleger (4) und die FWW- Bank 7,75 % an die US $-Anleger. Auf Grund des besseren Standing bekommt die Hangover Bank 0,75 % Zinsen überwiesen (6). Die FWW-Bank zahlt also netto nur 7,75% + 0,75% = 85% 8,5 Zinsen auf die US $-Schuld; die Hangover Bank zahlt netto nur 6,5 % - 0,75 % = 5,75 %. 30

31 Corporate Bonds Anleihen - Anleihen (auch Schuldverschreibungen genannt) sind an der Börse frei handelbare Fremdfinanzierungsinstrumente, die durch große Fungibilität gekennzeichnet sind. Der Markt fungiert als Kapitalgeber, wodurch das Risiko gestreut wird. - Neben der Normalform der festverzinslichen Anleihe haben komplexe Anleiheformen zunehmende Bedeutung an den Kapitalmärkten, bei denen vom Prinzip der festen und laufenden Zinszahlungen abgewichen wird oder bei denen Eigen- und Fremdfinanzierung verbunden werden. Festverzinsliche Anleihe. - Hier werden während der gesamten Laufzeit feste, vorab vereinbarte Zinsen gezahlt. Getilgt wird durch Rückzahlung des Anleihebetrags am Ende der Laufzeit. Der Anleger kann die Anleihe in der von ihm gewünschten Stückelung erwerben und kann seine Stücke jederzeit an der Börse verkaufen. 31

32 Corporate Bonds Die wichtigsten Merkmale - festverzinslichen Anleihe Kosten 1. Zins. Kapitalmarktzins zum Zeitpunkt der Emission (mit Auf- und Abschlägen abhängig von der Bonität des Schuldners und der Handelbarkeit der Anleihe) 2. Emissionskosten (einmalige Kosten). Ca. 2,5% Bankenprovision für den Verkauf der Wertpapiere, die Börseneinführung und die Garantierung der Emission; Druckkosten 3. Verwaltungskosten (laufenden Kosten). Zinsscheineinlösekosten, Kosten der Kurspflege, evtl. Auslosungskosten Schnelligkeit der Kapitalbeschaffung Besicherung Laufzeit Kündigungsmöglichkeiten Vorteile Nachteile sehr gering; langfristige und umfangreiche Vorbereitungen notwendig Sicherungsvereinbahrungen, insbesondere Negativklauseln; bei Inlandsanleihen auch Grundpfandrechte und staatliche Bürgschaften durchschnittlich 8-15 Jahre für den Schuldner: gemäß den Anleihebedingungen für den Gläubiger: i.d.r. keine, jedoch jederzeit der Verkauf an Börse möglich Kostenersparnis, weil sich keine Kapitalsammelstellen zwischen Schuldner und Gläubiger befinden kommt dem wachsenden Bedürfnis der Geldgeber entgegen, leicht liquidierbare Vermögensformen zu besitzen Emissionsfähigkeit notwendig erst ab einer bestimmten Größenordnung wirtschaftlich 32

33 Corporate Bonds Floating-Rate-Note - FRN sind Anleihen mit variabler Verzinsung. Die Verzinsung wird anhand eines Referenzzinssatzes in festgelegten Zeitabständen (meistens drei oder sechs Monate) an die Marktzinsentwicklung angepasst. - Wegen dieser kurzfristigen Zinsanpassung dienen als Referenzzinssatz, wie bei Commercial Papers, in der Regel der LIBOR und EURIBOR, berichtigt um einen kleinen bonitätsabhängigen Auf- oder Abschlag. Zerobond (Nullkuponanleihe) - ist eine Anleihe ohne laufende Zinszahlungen. Emission i zu einem Kurs weit unter dem Rückzahlungskurs; Differenz entspricht dem Zinsertrag bis zur Tilgung. - Vorteil für das emittierende Unternehmen: Liquidität wird in der näheren Zukunft nicht durch Zinszahlungen belastet; keine laufenden Kosten für die Anleihebedienung. - Nachteil: Belastung der Liquidität zum Tilgungszeitpunkt sehr hoch. - Vorteil Käufer: Privatanleger profitieren von einer Steuerstundung, da die Anleihe wegen des Zuflussprinzips erst bei Veräußerung/ Einlösung versteuert werden muss. Ist dann der Steuersatz des Anlegers gesunken, tritt eine Steuerersparnis ein. 33

34 Corporate Bonds Gläubigereffekten Vergleich Gläubigereffekten - Aktien Aus der Sicht des Anlegers Aus der Sicht des Emittenten Aktien 1. Mitgliedschaftsrecht (Mitbestimmungsrecht, indirektes Eigentum an Sachwerten). 1. Forderungsrecht (Beeinträchtigung durch Geldwertschwankungen, Anspruch auf Rückzahlung). 2. Fester Ertrag (Zinsanspruch). 3. Veräußerungsmöglichkeit über die Börse; Lombardierungsmöglichkeit g häufig gegeben. g 4. Risiken i.d.r. auf das Kursrisiko bei steigenden Kapitalmarktzinsen beschränkt. Subjektive Risiken gering, da kritische Prüfung des Emittenten vor Emissions- genehmigung und Börsezulassung. 2. Variabler Ertrag (abhängig vom erzielten Gewinn); Realisierte Kursgewinne können Ertrag steigern. 3. Veräußerungsmöglichkeit g über die Börse 4. Teilhaberrisiken. Risiken gestreut von der solidesten Anlage (blue chips) bis zur heißesten Spekulation. 1. Fremdkapital, das nur zeitweise zur 1. Eigenkapital ist vielseitig verwendbar. Breite Verfügung steht. Rückzahlung. Eigenkapitalbasis steigert Kreditwürdigkeit. 2. Keine Mitsprache der Kapitalgeber. Keine Rückzahlung. 3. Zinsen sind Aufwand. 2. Mitspracherechte der Anteilseigner. 4. Zinszahlungen auch in Verlustjahren. 3. Dividende ist Gewinnausschüttung. 34

35 Corporate Bonds Wandelanleihen (auch Convertible Bonds genannt) sind Schuldverschreibungen mit festgelegtem g Zinskupon und definierter Laufzeit. Im Unterschied zu einem gewöhnlichen festverzinslichen Wertpapier räumen diese dem Anleger das Recht ein, die Anleihe in einem bestimmten Umwandlungsverhältnis in Aktien zu tauschen. - Die Emission setzt einen Hauptversammlungsbeschluss mit ¾ -Mehrheit voraus. - Den Aktionären steht ein gesetzliches Bezugsrecht zu. - Emissionen von Wandelanleihen machen eine bedingte Kapitalerhöhung erforderlich, damit das Umtauschrecht der Obligationäre gesichert werden kann. - Das Grundkapital wird nur insoweit erhöht, als die Gläubiger von ihrem Umtauschrecht Gebrauch machen. - Wandelschuldverschreibungen werden i.d.r. mit einem Nominalzins ausgestattet, der unter dem jeweiligen Zins des Kapitalmarkts liegt. 35

36 Corporate Bonds Bei der Ausgabe der Wandelanleihe sind neben den Konditionen für eine normale Schuldverschreibung g( (Zinssatz, Laufzeit, Zinstermine, Besicherung) zusätzlich festzulegen: - das Wandlungsverhältnis (d.h. wie viele Schuldverschreibungen ergeben bei Wandlung eine Aktie) - die Zuzahlungen bei Wandlung - die Umtauschfrist Kurs der Wandelanleihe: - entspricht mindestens dem Kurswert der Schuldverschreibung - der rechnerische Wert des Umtauschrechts ergibt sich durch: Umtauschrecht = Aktienkurs Zuzahlung Wandlungsverhältnis 36

37 Corporate Bonds Wandelanleihe Aus Sicht des Emittenten Vorteile Aus Sicht des Anlegers Ankaufsreiz für Anleger durch Umtauschrecht daher ist meist eine gute Unterbringung der Anleihe möglich. Die AG erreicht durch die Ausgabe von Wandel- anleihen eine Fremdfinanzierung zu besonders günstigen Konditionen. Nur der nicht umgetauschte Teil der Wandel- anleihen muss getilgt werden. Fremdkapital wird zu Eigenkapital. Zinsen mindern den zu versteuernden Gewinn. Kombination von festem Ertrag bis zum Umtausch und Dividende nach Umtausch. Ein steigender Aktienkurs führt auch zu einem entsprechenden Kursanstieg der Wandelanleihe. Kursverluste sind durch Rückzahlungsanspruch zum Nennwert abgesichert. Möglicher Umtauschgewinn durch entsprechend hohen Kurswert der Aktien zum Umtauschzeitpunkt. Nachteile Unsicherheit über das Ausmaß der wirklichen Kapitalerhöhung. Ggf. Ausgabe der Aktien unter Wert bei unerwarteter t Kursentwicklung. Niedrigere Zinsen als bei normalen Industrieobligationen. 37

38 Corporate Bonds Optionsanleihen (Optionsschuldverschreibungen, Warrants) sind Anleihen, die zusätzlich das Recht verbriefen, Aktien des Unternehmens innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu einem bestimmten Kurs (Bezugskurs) zu beziehen. Im Gegensatz zu Wandelanleihen bleibt bei Optionsanleihen das Forderungsrecht durch die Ausübung des Bezugsrechts unberührt. Meistens ist das verbriefte Bezugsrecht als Optionsschein von der Anleihe abtrennbar. Mit Optionsscheinen können spekulative Anleger von Aktienkurssteigerungen überproportional profitieren. Sie akzeptieren deshalb geringere Zinsen. Dies senkt die Finanzierungskosten des Unternehmens. Problematisch ist wie bei Wandelanleihen die mögliche Verwässerung des Aktienkapitals. 38

39 Fördermöglichkeiten Förderdarlehen KfW / NRW.Bank Hausbank Unternehmer 39

40 Fördermöglichkeiten Darlehensprogramme (Seedphase) KfW-Startgeld Darlehen mit Haftungsfreistellung für Existenzgründer bis max. 50 T Was wird gefördert? - Gründung einer selbständigen Existenz mit einem maximalen Investitions- und Betriebsmittelbedarf von Wer wird gefördert? - Natürliche Personen sowie kleine Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und Angehörige der Freien Berufe. Wie wird gefördert? - Darlehen bis zu 100 Prozent des Gesamtfinanzierungsbedarfs. Das Darlehen wird obligatorisch mit einer 80-prozentigen Haftungsfreistellung zu Gunsten der durchleitenden Hausbank ausgestattet. 40

41 Fördermöglichkeiten Darlehensprogramme (Seedphase) KfW-Mikrodarlehen Was wird gefördert? - Gründung einer selbständigen gewerblichen oder freiberuflichen Existenz sowie Maßnahmen innerhalb von drei Jahren nach Aufnahme der Selbständigkeit. Wer wird gefördert? - Natürliche Personen und kleine Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe mit bis zu zehn Beschäftigten. Wie wird gefördert? - Darlehen bis zu 100 Prozent des Gesamtfinanzierungsbedarfs (Investitionen/Betriebsmittel). - Der Darlehenshöchstbetrag beträgt Die Gesamtkosten des Vorhabens dürfen übersteigen, wenn zur Finanzierung des Mehrbetrages ausschließlich Eigenmittel eingesetzt werden. - Das Darlehen wird obligatorisch mit einer 80-prozentigen Haftungsfreistellung zu Gunsten der durchleitenden Hausbank ausgestattet. 41

42 Fördermöglichkeiten Darlehensprogramme (Seedphase) ERP-Kapital für Gründung Was wird gefördert? - Gründung eines Unternehmens oder einer freiberuflichen Existenz (Neugründung, Übernahme eines bestehenden Unternehmens oder tätige Beteiligung) in Deutschland sowie Festigungsmaßnahmen innerhalb von 2 Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit. Wer wird gefördert? - Natürliche Personen mit Hauptwohnsitz in Deutschland oder in Mitgliedsstaaten der EU. Der Antragsteller muss fachlich und kaufmännisch qualifiziert sein und über eine ausreichende unternehmerische Entscheidungsfreiheit verfügen. (Geschäftsführungsbefugnis mit mindestens 10 % Anteil an der Gesellschaft). Wie wird gefördert? - Darlehen bis zu 100 Prozent des Gesamtfinanzierungsbedarfs, Auszahlung erfolgt zu 96%. Laufzeit 15 Jahre Tilgungsfreiheit in den ersten 7 Jahren, danach 8 Raten. Zinssatz im 1. Jahr 0%, im 2. Jahr 3%, im 3. Jahr 4%, ab 4.Jahr bis 10. Jahr 5%, danach neue Festlegung. - Der Darlehenshöchstbetrag beträgt je Antragsteller. Die eingesetzten Eigenmittel sollen 15 % der förderfähigen Investitionen nicht unterschreiten. Die KfW Mittelstandsbank stellt die Hausbank zu 100% von der Haftung frei. Das Nachrangdarlehen haftet unbeschränkt und übernimmt damit eine Eigenkapitalfunktion. Persönliche Haftung des Antragstellers, ggf. Mithaftung des Ehepartners. 42

43 Fördermöglichkeiten Finanzierungsquellen Bürgschaftsbank Hausbank Unternehmer 43

44 Fördermöglichkeiten Bürgschaften Bürgschaftsbank Die Bürgschaftsbank NRW ermöglicht mittelständischen Unternehmen und Freiberuflern die kreditfinanzierte Investitionen, indem sie für 80 Prozent des Darlehensbetrages (maximal Euro) eine so genannte Ausfallbürgschaft gewährt. Bürgschaften können gewährt werden für Existenzgründungen, Betriebsübernahmen, tätige Beteiligungen Betriebserweiterungen/-verlagerungen, Rationalisierungs- und Modernisierungs- maßnahme, Investitionen in Maschinen, Gebäude und Warenlager, die Finanzierung von Betriebsmitteln (auch Kontokorrentkreditlinien) Bankbürgschaften für Anzahlungen, Vertragserfüllung und Gewährleistungen bei einem Betrag bis zu 125 T kann der Bürgschaftsantrag direkt bei der Bürgschaftsbank in Neuss gestellt werden, von 125 T bis 1 Mio ist die Hausbank für die Antragstellung einzuschalten Bürgschaften über 1 Mio (Kreditvolumen ab 1,25 Mio ) sind Landesbürgschaften und müssen über die kreditgewährende Bank bei PricewaterhouseCoopers in Düsseldorf gestellt werden. 44

45 Fördermöglichkeiten Beteiligungskapital High-Tech-Gründerfonds Initiative von Bund, KfW, Deutsche Telekom, Siemens und BASF Fondsvolumen 262 Mio investiert bis 2010 in 300 neu gegründete Unternehmen, die nicht alter als 1 Jahr sind hoher Innovationsgrad und Technologieorientierung sind erforderlich bis zu 500 T Seed-Investment durch HTGF (Kombination aus offener Beteiligung & Darlehen) HTGF erhält dafür 15% der Anteile am Unternehmen (nominal, ohne Prüfung des Unternehmenswertes) und gewährt nachrangiges Gesellschafterdarlehen Eigenmittel in Höhe von 20 % sind zusätzlich erforderlich, i.d.r. Co-Investment von 50 T durch VC-Fonds oder Business Angel die übrigen 50 T in Form von Eigenmitteln Gesamtfinanzierung in Schritt 1 = 600 T Zinssatz 10 % p.a., Stundung für die ersten vier Jahre Akquirierung der Mittel nur in Zusammenarbeit mit akkreditiertem Coach des HTGF, der bei Erstellung der Konzeptskizze und Antragsstellung behilflich ist 45

46 Fördermöglichkeiten Beteiligungskapital High-Tech-Gründerfonds 46

47 Fördermöglichkeiten Beteiligungskapital (Branchenförderung) (Förderdatenbank) - (Landes- und EU-Programme) g 47

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