Meldepflicht: Namentlich bei Krankheitsverdacht, Erkrankung, sowie der Tod bei akute Virushepatitis,

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1 Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene Seite 1 von 7 Hepatitis A Erreger: Hepatitis A-Virus (HAV) Inkubationszeit: 3-5 Wochen Infektionsquelle: Stuhl und kontaminierte Nahrungsmittel, oder Trinkwasser Diagnose: Der Nachweis von Anti-HAV-IgG bedeutet eine durchgemachte Infektion und dadurch bestehende Immunität. Anti-HAV-IgM ist nahezu immer bei Krankheitsbeginn nach-weisbar. Der HAV-RNA-Nachweis hat eine höhere Sensitivität. Übertragung: fäkal-oral, Schmierinfektion. Hepatitis A ist häufig an schlechte hygienische Verhältnisse gekoppelt und tritt in Europa meist bei Rückkehrern aus südlichen Ländern auf. Meldepflicht: Namentlich bei Krankheitsverdacht, Erkrankung, sowie der Tod bei akute Virushepatitis, Isolierung: Patienten mit nicht kontrollierbaren Durchfällen (Kontamination der Umgebung) und Patienten, die erforderlichen Hygienemaßnahmen nicht einhalten können, müssen isoliert werden. Immobile Patienten z.b. auf der Intensivstation, müssen nicht isoliert werden. Schutzkittel oder Einmalschürze: Schutzkittel oder Schürze muss bei möglichem Kontakt mit Stuhl getragen werden nach Verschmutzung, mindestens jedoch täglich wechseln). Maske und Schutzbrille: nicht erforderlich Einmalhandschuhe: bei Kontakt mit Ausscheidungen, Sekreten, Körperflüssigkeiten, kontaminierten Körperarealen und Gegenständen (z.b. verschmutzte Bettwäsche) Händedesinfektion: Mit Sterillium Virugard nach direktem Kontakt mit infektiösem Material, nach Ausziehen der Handschuhe, zwischen einzelnen Pflegemaßnahmen

2 Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene Seite 2 von 7 Abfälle: Verletzungssichere Entsorgung von scharfen und spitzen Gegenständen (Kanülen etc.) in stichfeste, bruchsichere Entsorgungsbehälter (Kanülenschlucker), danach als B-Müll entsorgen. Mit Stuhl kontaminierte Einmalartikel müssen als infektiöser Müll entsorgt werden (CRONA und Med.-Klinik in Desibehältern, Talkliniken in Sonderbehältern für Verbrennungsmüll). Patientenbezogene Salben u.ä. nach Verlegung entsorgen (B-Müll). Flüssigkeitsgefüllte Einmalbehälter (Blut, Sekrete), die nicht entleert werden, müssen in Sonderbehälter (bauartzugelassene Kunststoffeinwegbehälter) abgelegt und der Verbrennung zugeführt werden (gilt für alle Kliniken). Textilien: Bettwäsche, Schutzkittel, Flügelhemd bzw. mit Stuhl kontaminierte Wäsche muß als infektiöse Wäsche gesammelt werden (gelber Wäschesack mit zusätzlichem transparentem Plastiksack, Kennzeichnung "infektiös") Geschirr: Ausscheidungen: Steckbecken, Urinflaschen Steckbeckenspüler mit thermischer Desinfektion bei 85 C/20 s oder nach Spülung in Automaten ohne Desinfektion mit Flächendesinfektionslösung desinfizieren (1Std.- Wert). Laufende Desinfektion:, d.h. 1-Std-Wert. Pflege-, Behandlungs- und Untersuchungsmaterialien (z.b. Thermometer, Waschschüsseln) müssen desinfizierend gereinigt werden Schlussdesinfektion: in der Regel ist eine Schlussdesinfektion im Sinne einer Scheuer-Wisch-Desinfektion nur dann erforderlich, wenn der Patient isoliert wurde (Präparat aus der RKI- Liste, EWZ: 4 Std.) Kontaktpersonen: Angehörige des Patienten müssen bei Betreten des Zimmers einen Schutzkittel tragen, der vor Verlassen des Zimmers zur infektiösen Wäsche abgeworfen wird. Anschließend ist eine hygienische Händedesinfektion erforderlich. Sonstiges Personal (z. B. Ärzte, Reinigungskräfte) muß keinen zusätzlichen Schutzkittel anlegen. Vor Verlassen des Zimmers ist eine hygienische Händedesinfektion durchzuführen.

3 Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene Seite 3 von 7 Hepatitis B Erreger: Hepatitis B-Virus (HBV) Inkubationszeit: Tage Infektionsquelle: Blut, Plasma, Serum, Wundsekret, geringeres Übertragungsrisiko bei Speichel, Milch und Genitalsekret von Erkrankten oder Infizierten Diagnose: siehe Tabelle am Ende des Kapitels Übertragung: perkutane Inokulation von virushaltigem Material (Stich- oder Schnittverletzung, Schürfwunden, Hautdefekte) und Schleimhäute. Die Infektiosität besteht lange vor dem Auftreten klinischer Symptome (meist eine Woche nach dem Infektionsereignis). Meldepflicht: Namentlich bei Erkrankungsverdacht, Erkrankung, Tod und indirekter/direkter Erregernachweis durch das Labor Isolierung: in der Regel nicht erforderlich Schutzkittel oder Einmalschürze: Flüssigkeitsdichte Schutzkittel bei Kontakt mit infiziertem Material (z.b. Geburtshilfe) Maske und Schutzbrille: bei Gefahr der Aerosolbildung, z.b. Intubation, endotracheales Absaugen, Endoskopie, Geburtshilfe, zahnärztliche Behandlung, Herz- und Gefäßkatheterisierung Einmalhandschuhe: bei Kontakt mit infektiösem Material ( Blut, Plasma, Wundsekret) bei Kontakt mit Ausscheidungen, Sekreten und bei Blutabnahmen Händedesinfektion: mit Sterillium Virugard nach direktem Kontakt mit infektiösem Material, vor Pflegemaßnahmen (Verbandwechsel, Manipulationen an Kathetern) nach Ausziehen

4 Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene Seite 4 von 7 der Handschuhe Abfälle: Verletzungssichere Entsorgung von scharfen und spitzen Gegenständen (Kanülen etc.) in stichfeste, bruchsichere Entsorgungsbehälter (Kanülenschlucker), danach als C-Müll entsorgen. Patientenbezogene Salben u.ä. nach Verlegung wegwerfen (C-Müll). Flüssigkeitsgefüllte Einmalbehälter (Blut, Sekrete), die nicht entleert werden, müssen im Sonderbehältern (bauartzugelassene Kunststoffeinwegbehälter) abgelegt und der Verbrennung zugeführt werden (gilt für alle Kliniken). Textilien: mit Blut oder Wundsekret massiv kontaminierte Wäsche als infektiös entsorgen (gelber Wäschesack mit zusätzlichem transparenten Plastiksack, Kennzeichnung "infektiös"). Geschirr: Ausscheidungen: Steckbecken, Urinflaschen Steckbeckenspüler mit thermischer Desinfektion bei 85 C/20 s oder nach Spülung in Automaten ohne Desinfektion mit Flächendesinfektionslösung desinfizieren (1 Std.-Wert). Laufende Desinfektion: d.h. 1 Std-Wert (Flächen, Mobiliar), Pflege-, Behandlungs- und Untersuchungsmaterialien (z.b. Thermometer, Waschschüsseln) müssen desinfizierend gereinigt werden Schlussdesinfektion: nicht erforderlich Kontaktpersonen: müssen vor Verlassen des Zimmers eine hygienische Händedesinfektion durchführen. Bei Hände- bzw. Hautkontakt mit potentiell infektiösem Material: Desinfektion mit Sterillium Virugard. Stichverletzungen unverzüglich beim D-Arzt melden, ( Tel oder 86682) und Rücksprache mit dem Betriebsärztlichen Dienst ( Tel ) nehmen Beurteilung der Infektiosität bei Hepatitis B anhand der Virusserologie Infektiosität Befunde sehr hoch HBs +, HBe +, HBV-DNApos., niedrig HBs +, HBV-DNA/neg, anti-hbe + nicht vorhanden anti-hbs isoliert

5 Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene Seite 5 von 7 isoliert positiver anti- HBc- Befund: meist bei sehr lange zurückliegender Infektion selten kann diese Konstellation aber auch bei aktiver Hepatitis B auftreten (Escape- Mutanten, Immunkomplexe, sehr niedriger HBsAG- Titer). Hepatitis C Erreger: Hepatitis C-Virus (HCV) Inkubationszeit: 5-12 Wochen bis zur ersten GPT-Erhöhung Infektionsquelle: Blut, Plasma, Serum, Wundsekret, geringes Übertragungsrisiko über Speichel, Milch und Genitalsekret Diagnose: Antikörpernachweis gegen HCV und Nukleinsäurenachweis. Die Primärinfektion erfolgt meist klinisch inapparent, nur in 25% kommt es zu symptomatischen Verlaufen und auch diese sind häufig anikterisch. In über 70% der Fälle persistiert die Infektion, die Träger sind meist symptomlos und infektiös. Übertragung: perkutane Inokulation von virushaltigem Material (Stich- oder Schnittverletzung) Meldepflicht: Namentlich bei Krankheitsverdacht, Erkrankung und Tod an das Gesundheitsamt, sowie jeder erstmalige HCV-Antikörpernachweis oder HCV-RNA Nachweis. Isolierung: in der Regel nicht erforderlich Schutzkittel oder Einmalschürze: Flüssigkeitsdichte Schutzkittel bei Kontakt mit infiziertem Material (z.b. Geburtshilfe) Maske und Schutzbrille: bei Gefahr der Aerosolbildung, z.b. Intubation, endotracheales Absaugen, Endoskopie, Geburtshilfe, zahnärztliche Behandlung, Herz- und Gefäßkatheterisierung Einmalhandschuhe: bei Kontakt mit infektiösem Material (Blut, Plasma, Wundsekret) bei Kontakt mit Ausscheidungen, Sekreten und bei Blutabnahmen Händedesinfektion: mit Sterillium Virugard nach direktem Kontakt mit infektiösem Material, vor Pflegemaßnahmen (Verbandwechsel, Manipulationen an Kathetern), nach

6 Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene Seite 6 von 7 Ausziehen der Einmalhandschuhe Abfälle: Verletzungssichere Entsorgung von scharfen und spitzen Gegenständen (Kanülen etc.) in stichfeste, bruchsichere Entsorgungsbehälter (Kanülenschlucker), danach als C-Müll entsorgen. Patientenbezogene Salben u.ä. nach Verlegung wegwerfen (C- Müll). Flüssigkeitsgefüllte Einmalbehälter (Blut, Sekrete) die nicht entleert werden, müssen im Sonderbehälter (bauartzugelassene Kunststoffeinwegbehälter) abgelegt und der Verbrennung zugeführt werden (gilt für alle Kliniken). Textilien: mit Blut oder Wundsekret massiv kontaminierte Wäsche als infektiös entsorgen (gelber Wäschesack mit zusätzlichem transparenten Plastiksack, Kennzeichnung "infektiös") Geschirr: Ausscheidungen: Steckbecken, Urinflaschen Steckbeckenspüler mit thermischer Desinfektion bei 85 C/20 s oder nach Spülung in Automaten ohne Desinfektion mit Flächendesinfektionslösung desinfizieren (1 Std.- Wert) Laufende Desinfektion:, d.h. 1 Std.-Wert (Flächen, Mobiliar) Pflege-, Behandlungs- und Untersuchungsmaterialien (z.b. Thermometer, Waschschüsseln) müssen desinfizierend gereinigt werden Schlussdesinfektion: nicht erforderlich Kontaktpersonen: müssen vor Verlassen des Zimmers eine Händedesinfektion durchführen, bei Hände- bzw. Hautkontakt mit potentiell infektiösem Material (Blut) Desinfektion mit Sterillium Virugard Stichverletzungen unverzüglich beim Arzt melden, (Tel oder 86682) und Rücksprache mit dem Betriebsärztlichen Dienst (Tel ) nehmen

7 Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene Seite 7 von 7

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