jointmaster ofarchitecture S1 transformation + methods theory seminar BFH Burgdorf EIA Fribourg EIA Genève

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1 BFH AHB Burgdorf Pestalozzistrasse Burgdorf BFH Burgdorf EIA Fribourg EIA Genève theory seminar jointmaster ofarchitecture S1 transformation + methods

2 S1 transformation + methods Wegzettel zum Theorieseminar S1 3 Agenda 6 Contributors 8 Literature 14 Font-page photo: Mies van der Rohe, Lake Shore Drive Apartment Buildings (under construction), 1950/51, photographer Hedrich-Blessing from: Phyllis Lambert, Mies in America, New York (Harry N. Abrams) 2001, page: 350 2

3 Wegzettel zum Theorieseminar S1 Cluster: transformation + methods «Kunstdinge sind ja immer Ergebnisse des in Gefahrgewesen-Seins, des in einer Erfahrung bis ans Ende-Gegangenseins, bis wo kein Mensch mehr weiterkann.» R. M. Rilke, aus: <Briefe über Cézanne> (Paris, 24.VI.1907) Das Theorieseminar S1 widmet sich unter dem Titel «transformation + methods» einem Begriffspaar, dessen Verhältnis alles andere als entspannt und theoretisch abgeklärt ist. Eher benennt der Titel ein Spannungsverhältnis mit konstruktivem Potential. Transformationen ereignen sich nämlich in radikaler Weise wenn Methoden, d.h. kontrollierte Verfahrensweisen, deren Regeln und Prinzipien theoretisch erkannt und gemeinhin anerkannt sind, verlassen und die ihnen zugrundeliegenden Prinzipien, Regularitäten und Gesetzmässigkeiten für einmal ausser Kraft gesetzt werden. Der arithmetische Junktor «+» sollte also nicht als Zeichen einer allzu friedlichen Verbindung missdeutet werden. Er sollte aber auch nicht durch den logischen Junktor des Entweder-oder (> <) ersetzt werden. Denn die Transformation braucht die Regeln, mit denen sie bricht und die sie überwindet gleichsam als Leiter. Die Abwesenheit von Regeln wäre daher ebensowenig fruchtbar wie deren totalitäre Verabsolutierung. Wenn das Denken die ausgetretenen Wege gesicherter und bereits vorweg theoretisch antizipierbarer Erkenntnisresultate verlässt, dann ist eben dieses auf Abwegegeraten Kennzeichen von Prozessen, die mit Günter Abel als solche radikaler Kreativität bezeichnet werden können.* Insofern Architektur von blossem Bauen sich abzuheben sucht, indem sie für sich beansprucht, Baukunst zu sein, erscheint Architektur gemäss diesem normativen Verständnis und damit architektonische Qualität als das emergente Resultat eines wenigstens im Moment des Geschehens methodisch nicht gänzlich kontrollierbaren, kreativen Prozesses. Architektonische Qualität ereignet sich damit jenseits der Grenzen dessen, was im voraus theoretisch hergeleitet werden kann. Aber was kann die Architekturtheorie dann zum Gelingen des architektonischen Entwurfs beitragen, wenn für diesen ein Ereignis wesentlich ist, das sich jenseits der Grenzen des Berechenbaren zuträgt? Sicher, im Nachhinein lassen sich so manche geniale Einfälle grosser Architekten rechnerisch rekonstruieren. Wie Georg Franck am Beispiel von Frank Lloyd Wrights Präriehäusern darlegt, konnte man deren zugrundeliegende Formengrammatik computerunterstützt rekonstruieren und entsprechend weitere Konfigurationen ableiten. Aber Wright standen die Rechenmaschinen nicht zur Verfügung. Zum Zeitpunkt, als er das Robbie House (1908) und Falling Water ( ) realisierte, befand er sich rein rechnerisch gesehen auf ungesichertem Gelände. Was ihn orientierte, war sinnliche Intelligenz, ein Urteilsvermögen, das nach Franck und darin kann er sich auf Kants Kritik der Urteilskraft abstützen über die Grenzen der begrifflich kontrollierten Erkenntnis hinausreicht. Was Wright intuitiv, d.h. methodisch ungesichert, erahnt haben muss, so Franck, war die «selbstähnliche Iteration» von Formen in der Natur, die einen gewissen Grad der Faltung und Zerklüftung erreichten, kurzweg eine fraktale Struktur, die sich durch alle Masstabsebenen durchhält.** Als man soweit war, mit der geeigneten Software Wrights Intuition rechnerisch abzusichern, war mehr als ein halbes Jahrhundert vergangen das Berechenbare 3

4 war ohne Neuigkeitswert, was die Formensprache angeht. Aber selbst mit den heutigen Möglichkeiten der virtuellen Visualisierung nicht-euklidischer Geometrien im Entwurfsprozess kann die von Wright und Mies van de Rohe angestrebte organische Geschlossenheit architektonsicher Formensprache zwar auch rein rechnerisch generiert werden, es bleibt aber die für den Entwurf zentrale Frage der Motiviertheit der aus der Überfülle möglicher Formen ausgewählten Form zu klären. Und hier, wo es um innere Kohärenz und den Bezug auf die Singularität des Bauplatzes und seines Kontextes geht, wo es um die Gewärtigung des Genius loci in dessen historisch-sozialen Komplexität geht, bleibt man, wiederum so Franck auf die sinnliche Intelligenz verwiesen. Denn, wie es schon bei Aristoteles heisst: Vom Besonderen gibt es keine Wissenschaft. Ebenso wie der Anspruch auf künstlerische Kreativität konfrontiert daher auch die Singularität des Ortes, der Genius loci, die Theorie im Entwurf mit den Grenzen begrifflicher Erkenntnis. Denn diese geht stets aufs Allgemeine und übersieht das Geschichtliche unserer Existenz, von der alles, auch Orte, in der Weise, wie es uns erscheint und gegeben ist, affiziert wird. Kann aber, wovon keine diskursive Erkenntnis möglich ist, Gegenstand von Theorie sein? Und wenn die Lehrbarkeit eines Stoffes dessen theoretische Durchdringung und systematische Aufarbeitung zur Voraussetzung hat, ist dann letztlich das, worauf es im architektonischen Entwurf ankommt architektonische Qualität zu generieren, überhaupt lehrbar? Oder muss sich Entwurfs-Theorie in der Architektur, wie auch in anderen Feldern, da Theorie auf künstlerische Erzeugnisse und deren Produktion reflektiert, wie im Falle von Literaturtheorie und Ästhetik, ein neues Selbstverständnis aneignen, das mit dem methodologischen Postulat der Sachgerechtigkeit bzw. Gegenstandsangemessenheit ihrer Erkenntnismethoden ernst macht. Was wären da die Folgen? Etwa eine Theorie, die sich mit dem kritischen Aufweis der Grenzen des jeweils methodisch Erkennbaren bescheidet und die, wie Paul de Man das für die Literaturtheorie postuliert hat, sich auf die Erarbeitung eines «negative knowledge»*** beschränkt, jenseits dessen die Kunst zumindest als das Unbestimmbare ex negativo verortbar wird? * Wie können sich Architekten Rechenschaft geben über das, was sich im Entwurfsprozess (auch mit ihnen selbst) begibt? Und inwieweit können solche Reflexionen auf den Prozess und dessen Dokumentation (mit welchen Medien) wegleitend werden für nachfolgende Entwurfsprozesse. Wenn es auch nicht zielführende Methoden gibt, d.h. solche, die das Generieren von Kreativität a priori sicherstellen (denn das wäre ja ein hölzernes Eisen), so stehen doch zumindest retrospektive Erklärungsmodelle für das Auftreten von Emergenz, d.h. unerwarteter, zuvor nicht antizipierbarer Ereignisse in kreativen Prozessen aus der Systemtheorie zur Verfügung. Deren Leistung und Grenzen in Theorie und Praxis werden der (Stadt-)Soziologe Maik Hömke sowie im Praxisfeld der Nachhaltigkeitsproblematik der Ökologe Freddy Breitschmid einführend behandeln. Anschliessend an den Abendvortrag des Architektur- und Kulturphilosophen Georg Franck (TU-Wien) zur zentralen Fragstellung der Seminarwoche Architektonische Qualität - Was vermag die Theorie im Entwurf? gehört das Wort dann der reflektierten Praxis kreativer Entwurfsprozesse in verschiedenen Disziplinen. Im Sinne eines Clusters, d.h. einer losen Gruppierung, die gerade keine vorweg unter einer systematischen 4

5 Perspektive hierarchisierten Anordnung gehorcht, werden verschiedene Entwurfspraxen aus den Gebieten der Architektur auf Grenzwegen, der musikalischen Komposition sowie der Ausstellungskonzeption und organisation vorgestellt. Dirk Hebel von den Instant-Architects (Berlin und Zürich) und tätig in der Architekturausbildung u.a. an der ETH-Zürich wird am Beispiel des jüngst von der UNO aufgegriffenen Konzepts des emergency-dwelling aus PET-Flaschen neue Wege im Entwurf vorstellen. Der Musiker Daniel Glaus, Professor an der Kunsthochschule Bern für Orgel und Komposition vergleicht in einem Workshop (gemeinsam mit Studierenden des Fachs Komposition) architektonische und musikalische Entwurfs- bzw. Kompositionsstrategien. Die Kunsthistorikerin und Kuratorin u.a. der jüngsten Bodensee-Trienale, Dorothée Messmer, gibt Einblicke in die Erfindung und das Management grosser Prozesse, wobei sie den Fokus auf das Spannungsverhältnis zwischen planerischer Führung und kreativer Offenheit für das Unerwartete legt. Aus den vielfachen Einblicken in und Anregungen aus diesen verschiedenen Bereichen kreativer Entwurfspraxis Synthesen für den architektonischen Entwurf zu erarbeiten, soll als Aufgabe den Studierenden überantwortet werden. Auf diese Weise soll im Prozess eingeübt werden, was nicht durch allgemeine Regeln lehrbar ist der selbständige Entwurf des Denkens im freien Zusammenspiel mit der sinnlichen Intelligenz (deren Ergründung freilich weiterhin Aufgabe der Theorie bleibt). Auf methodisch notwendig ungesichertem Terrain gilt es, Verbindungen zu generieren Wege zu finden auf der terra incognita, die jede Entwurfssituation von neuem darstellt. Tim Kammasch *G. Abel, «Die Kunst des Neuen. Kreativität als Problem der Philosophie», in: Ders., Kreativität, XX. Deutscher Kongress für Philosophie, Kolloquienbeiträge, Hamburg, 2006, ** G. Franck, Architektonische Qualität, München 2008,126ff. *** P. de Man, «The Resistance to Theory», in: Ders. The Resistance to Theory, Minneapolis u. London, 2006, Notes on the Theory Seminar S1 Cluster: Transformation + Methods «Surely all art is the result of one s having been in danger, of having gone through an experience all the way to the end, to where no one can go any further.» R. M. Rilke from: <Letters on Cézanne> (Paris, 24.VI.1907) Going by its title, the theory seminar S1 on «Transformation + Methods» is dedicated to a pair of terms that are anything but relaxed and theoretically clarified. Rather, the title suggests a stress ratio with a constructive potential. Transformations occur radically when methods (i.e. the controlled procedures whose rules and principles are theoretically recognized and generally accepted) are being neglected and their underlying principles, regularities, and legitimacies are suspended. Therefore, the arithmetic sentential connective «+» should not be misinterpreted as a symbol for a peaceful connection. In addition, it should not be replaced by the logical connective of the either or (> <), because transformation uses as a ladder the rules it breaks and conquers. Hence, the absence of rules would be just as fruitless as its totalitarian absolutization. When the reasoning leaves the beaten tracks of verified and beforehand the- 5

6 6 oretically anticipated insights, this going astray is a characteristic of processes that Günter Abel calls of radical creativity. * As far as architecture distinguishes itself from mere construction work as it claims to be construction art, according to this normative understanding and therefore architectural quality, architecture seems to be the emergent result of a methodically not completely controllable creative process, at least during the time of action. Architectural quality, therefore, happens outside the limits of what can be deduced theoretically beforehand. However, what is the contribution of architectural theory to a successful architect s plan, when it needs an occurrence that happens outside the barriers of the predictable? Surely, with hindsight, many of the brilliant ideas of great architects can be reconstructed mathematically. As Georg Franck demonstrated, the grammar of the forms of Frank Lloyd Wright s Prairie Houses could be reconstructed with the help of computers, and it was further possible to deduce additional configurations. However, Wright did not have computers to help him. When he realized the Robbie House (in 1908) and Falling Water (from 1935 to 1937), he was walking on insecure ground in terms of figures. He oriented himself by means of his senses intelligence a faculty of judgment which, according to Franck and supported by Kant s Critique of Judgment, goes beyond the borders of the conceptually controlled understanding. Franck states that Wright must have anticipated intuitively, that is without methodical safeguard, the self-similar iteration of nature s forms that reached a certain degree of convolution and fissure, in short a fractal structure that is maintained though all levels of scales.** When the time had come and one could mathematically back up Wright s intuition with the corresponding software, more than half a century had passed and the calculable was without news value in terms of form language. But even with today s possibilities of the virtual visualization of non-euclidean geometries in the design process, the organic wholeness of architectural form language aspired by Wright and Mies van de Rohe may be generated in terms of figures, but the fundamental question for the design remains: the issue of why one chooses exactly the one form out of the abundance of possible forms. At this point, according to Franck, where it is all about the inner cohesion and the connection to the singularity of the site and its context, the expectation of the genius loci in its historical-social complexity, one again refers back to the intelligence of the senses. Already Aristotle said that there is no science of the particular. Just as the claim to artistic creativity, the singularity of the site, the genius loci, confronts the theory in the design with the limits of conceptual understanding as this theory always focuses on the general and disregards the historic aspects of our existence that affect everything, even places, in the way we see them and how they appear. However, can something of which no discursive understanding is possible, become a subject of theory? Moreover, if the prerequisite of a teachable subject is its theoretical penetration and systematic elaboration, can the main aspect of architectural design to generate architectural quality eventually be taught? Or does the design theory in architecture, just as in other fields of expertise, as the theory reflects the artistic works and their production ( just as in literature theory and esthetics), have to acquire a new self-conception that deals seriously with the methodological posit of justice or adequacy for the item of its methods of understanding? What would be the consequences? Could it be a theory that has to make do with the critical display of the limits of the methodically recognizable, and that confines itself to the development of a negative knowledge***,

7 beyond which art is at least recognized as the indeterminable ex negativo, just as Paul de Man posited for the literature theory? How can architects render an account on what happens during the design process (also with the architects themselves)? In addition, how can such reflections lead the way for the process and its documentation (by means of what kind of media) for future design processes? There are no target-aimed methods, i.e. methods that ensure the generation of creativity a priori (this would be a contradiction), but there are explanation models in retrospect for the appearance of emergence, that is the unexpected, unpredictable occurrences in creative processes in systems theory. The possibilities and limits in theory and practical experience of such models will be introduced and criticized by (urban) sociologist Maik Hömke and by the ecologist Freddy Breitschmid discussed in the practical area of the issue of sustainability. Following the evening lecture by the architecture and culture philosopher Georg Franck (Technical University of Vienna) on the central theme of the seminar week architectural quality - what are the influences of theory in the design the discussion will be on reflected practice of creative design processes in different disciplines. By means of clusters, i.e. loose groups that obey no hierarchical order that was previously arranged with a systematic perspective, different design practices are presented from the areas of architecture on border paths, musical composition as well as the conception and organization of exhibitions. Dirk Hebel (INSTANT Institute for Architecture, Nature and Technology Berlin and Zurich) works in the field of architectural education, for example at the Swiss Federal Institute of Technology Zurich ETH, and will present new methods in design by means of his concept of emergency dwelling made of recyclable plastic bottles that was recently taken up by the UNO. Musician Daniel Glaus, Professor for Organ and Composition at the Bern University of the Arts, compares the different architectural and musical design and composition strategies in his workshop (together with students of the degree program Composition). Dorothée Messmer, art historian and curator (for example of the latest Lake Constance Triennial) will enable insights into the invention and management of large processes, where she focuses on the stress ratio between planning management and creative openness for the unexpected. The students task will be to develop syntheses for the architectural design by means of the diverse insights and inputs from these different areas of creative design practice. In this manner, the students will learn in the process what cannot be taught by general rules the autonomous design of reasoning in free interaction with the intelligence of the senses (whose exploration, admittedly, remains the task of theory). On necessarily insecure methodic ground, connections have to be generated; paths have to be found on the terra incognita that each design situation represents anew. Tim Kammasch * G. Abel, «Die Kunst des Neuen. Kreativität als Problem der Philosophie», in: Ders., Kreati vität, XX. Deutscher Kongress für Philosophie, Kolloquienbeiträge, Hamburg, 2006, ** G. Franck, Architektonische Qualität, Munich 2008,126ff. *** P. de Man, «The Resistance to Theory», in: Ders. The Resistance to Theory, Minneapolis u. London, 2006,

8 Agenda Monday Sept Tuesday Sept : : :00-10:45 Introduction 11:00-12:30 Mike Hömke System Theorie Input 10:00-12:30 Alfred Breitschmid Systemik 12:30 13 Lunch Lunch 13: : :30 13:30-16:30 Maike Hömke Transformationsprozesse in der Stadtsoziologie 13:30-16:30 Tim Kammasch Architektonische Qualität Texts Introduction to the presentaion 16 16: :30 18 elope Reflection Reflection Transfer nach Bern 18:30 18:30-20:00 Georg Franck Architektonische Qualität Presentation at PROGR Bern 8

9 Room B261 Wednesday Oct Thursday Oct Friday Oct :00-12:30 Dirk Hebel Instant Architects 10:00-12:30 Daniel Glaus Der lange Weg von der Idee zur fertigen Komposiition 10:00-13:00 Dorothée Messmer Bodensee Triennale Lunch Lunch 13:30-16:30 Dirk Hebel Instant Architects 13:30-16:30 Entwurf - Komposition Workshop Architects - Composers Lunch 14:00-15:30 Tim Kammasch Hans Ulrich Baumgartner Schlussdiskussion Feedback Reflection Reflection jointmaster ofarchitecture 9

10 Maik Hömke Urban sociologist M.A. Ph. D. student at ETH Zürich 1981* Education since Ph. D. student at ETH Zurich (until 07/2007 at University of St. Gallen (HSG)) magister artium (M.A.) in political science, sociology and philosophy at Johann-Wolfgang-von Goethe University, Frankfurt/Main Certificate in the interdisciplinary study-program European City- and Regionaldevelopment (citysociology) at Johann-Wolfgang-von-Goethe University, Frankfurt/Main Studies in political science, sociology and philosophy at Johann-Wolfgang-von-Goethe-University, Frankfurt/ Main and University of Zurich Jobs and practical experience (summary) since 2007 since Assistant specific unit architecture Research and Development at Bern University of Applied Sciences Architecture, Wood and Civil Engineering Scientific assistant at ETH Zurich at the research project History of urban development theory at Professorship for History of urban development by Prof. Ph. D. Vittorio Magnago Lampugnani Assistant at the Professorship for Comparative Politics and Methods at the Institute of political science at the University of St. Gallen (HSG) Scientific assistant at the head of the department for Architecture in the field of external Relations and Research coordination at ETH Zurich 10

11 Alfred Breitschmid Dr. phil. nat. Professor of Ecology and Sustainability 1945* Education Dr.phil.nat., University of Bern, Switzerland lic.phil.nat., University of Bern, Switzerland Training conclusion as draughtsmen Professional Activities since 2004 since since since Professor of Ecology and Sustainability at the Bern University of Applied Sciences BFH Vice President of the Bologna Commission of the BFH s Delegates of the University of Bern President of the Bernese Conference on Adult Learning BKE Examination expert of the Swiss Federal Professional Education Degree (Berufsmaturität) Member of the Construction and Planning Committee Köniz, Switzerland Lectureship for General Ecology, University of Bern Guest lecturer for Ecology, Lucerne University of Applied Sciences and Arts, Business department Lecturer for Ecology, BFH - Engineering and Information Technology, Burgdorf Junior lecturer for General Ecology, University of Bern 11

12 Georg Franck Prof. Dipl. Ing., Dr. phil. Professor at Institut for Architecture Sciences, TU Vienna 1946* Born in Schwäbisch Hall. Studies of philosophy, architecture und political economy in Munich. Graduation in specialization of political economy. From 1974 to 1993 active as freelance architect and developer of software for spatial planning, from 1991 also as entrepreneurs within the range of the development of spatial information systems. Since 1994 full professor for digital methods in architecture and spatial planning at the Technical University of Vienna Numerous publications to reconciliation of economics and ecology, for the role of the digital media in architecture and spatial planning, for the economics of the attention and for the philosophy of the time 12

13 INSTANT Architects - Dirk Hebel Dipl.Architect ETH Zürich M.Arch. Princeton University 1971* Founded in 2002, INSTANT works at the intersection of architecture, nature, technology and communication. INSTANT foregrounds the body as a biological and social construct in order to develp research projects and architectural practice on various scales. Recent projects include the international traveling exhibition INVENTIONEERING_ARCHITEC- TURE, the private home HAUS_BLICK in Duesseldorf and the installation ON_AIR in Berlin. Founders and principals are Dirk Hebel and Jörg Stollmann. Dirk Hebel studied at the ETH Zurich and Princeton University. Jörg Stollmann studied at the UdK Berlin and Princeton University. They have held teaching positions at the UdK Berlin, the TU Berlin, Princeton University, and American University of Sharjah, AUS and are currently teaching at the ETH Zurich. 13

14 Daniel Glaus Dr. hc. Organist, composer, professor for organ and composition at HKB Bern *1957 After comprehensive musical studies in Berne, Freiburg (Germany) and Paris in theory (Theo Hirsbrunner), composition (Klaus Huber), organ (Heinrich Gurtner, Gaston Litaize, Daniel Roth) and conducting (Paul Theissen, Erich Schmid), his further development was deeply influenced by Heraclitus, Plato, the Bible, Gregorianchant, Frescobaldi, Bach, Swedenborg, Beethoven, Schubert, Brahms, Debussy, Rilke, Kandinsky, Schoenberg, Webern, Nono, Cacciari, the butterflies, the trees, the mountains and most of all by the life, the family, the children, the pupils, the concerts and the environment (political-economical-ecological-ethical). His activities include composing, playing the organ at the town church in Bienne and in concert, teaching organ at the Bienne Conservatory and theory and contemporary music at the Zurich Conservatory. Since 2006 professor at the Kunsthochschule Bern (organ and composit ion) and organist at the cathedral of Berne. Since 1999 he is head of the research project Innov-Organ-um which had a big resonance in medias and among experts thanks to the winddynamic and forward-looking prototype instruments.2006 he got the doctor s degree theologiae honoris causa awarded by the Theological Faculty of the University of Bern. 14

15 Dorothée Messmer Trustee President VMS/AMS 1964* Born in St. Gall, Switzerland, studies in Art History, Ethnology, and History at the University of Zurich. Several years of experience as a curator and intermediary, among others: Zurich University of the Arts, foundation Binz39, DutchArtDesk Zurich-Amsterdam, Kunstraum Kreuzlingen, Arts Association Constance since 2001 since 2007 since 2007 since 2008 educational schooling at the Swiss National Museum scientific collaborator at the Swiss National Bank Director of the art gallery Kunsthalle Arbon Curator of the Lake Constance Triennial Friedrichshafen-Bregenz-Kreuzlingen Curator of the Arts Museum of the canton of Thurgau President of the Swiss Museum Association Member of the Foundation Board of the Swiss Museum Pass organizational advice / advice for modification and development processes for museums Different publications in catalogues, thematic priorities: art and society (art in the social environment, art and religion, art and politics), subjects related to museums. 15

16 RECOMMENDED LITERATURE Hartmut Häussermann, Walter Siebel Stadtsoziologie Eine Einführung Campus Verlag, Frankfurt am Main, 2004 Martina Löw Einführung in die Stadt- und Raumsoziologie Budrich, Opladen, 2007 Niklas Luhmann Einführung in die Systemtheorie 3. Aufl. Carl-Auer-Systeme-Verlag, Heidelberg, 2006 Alfred Breitschmid Oekologie und Nachhaltigkeit in der Architekturausbildung an Fachhochschulen In: Alfred Breitschmid Wissenschaftliche, technische und gesellschaftliche Dilemmas bei der Lagerung radioaktiver Abfälle In: Natur und Mensch. Schweizerische Blätter für Natur- und Heimatschutz. 42.Jahrgang, Nr.6 Alfred Breitschmid Interdisziplinäre Umweltbildung mit Modellelementen der themenzentrierten Interaktion In: Hochschule und Lebendiges Lernen. Deutscher Studien Verlag, Weinheim Alfred Breitschmid The Ecological Challenge to Universities: general ecology at the University of Berne(Switzerland) In: European Journal of Education. Amsterdam, vol. 27 Nr. 3 Georg Franck Raumökonomie, Stadtentwicklung und Umweltpolitik Kohlhammer, Stuttgart, 1992 Georg Franck Ökonomie der Aufmerksamkeit. Ein Entwurf Carl Hanser, München,

17 Georg Franck Mentaler Kapitalismus. Eine politische Ökonomie des Geistes Carl Hanser, München, 2005 Georg Franck zusammen mit Dorothea Franck Architektonische Qualität Carl Hanser, München, 2008 Dirk Hebel, Jörg Stollmann Bad ohne Zimmer / Bathroom Unplugged: Architektur und Intimität / Architecture and Intimacy Birkhäuser, Basel, 2005 Marc Angélil, Dirk Hebel Deviations Designing Architecture: A Manual Birkhäuser, Basel, 2008 Marc Angélil, Dirk Hebel Deviations Architektur Entwerfen: Ein Handbuch Birkhäuser, Basel, 2008 Tim Kammasch, On the turn of architecture in UN Bottle ed. D. Hebel, J. Stollmann to be published Princeton, 2008 Glaus, Daniel Sephiroth-Symphonie Ton Reihe Musiques suisses, 2 Compact Discs + Textbeilage Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich, 2005 Glaus, Daniel Tipheret Sextett für Oboe, Altflöte, Bassklarinette, Akkordeon, Violine und Violoncello 1999 / Daniel Glaus Müller & Schade, Bern, 2001 Glaus, Daniel Komposition zu Meister Eckhart Komposition für Alt, Bariton, achtstimmigen Doppelchor und sechzehn Instrumente / Daniel Glaus / 1 Compact Disc + Textbeilage Müller & Schade, Bern, 1997 Umfang 17

18 Glaus, Daniel In hora mortis In hora mortis: 9 Versuche über die gregorianische Missa pro Defunctis für Klaviertrio ( ) / Daniel Glaus / 1 Compact Disc + Textbeilage Müller & Schade, Bern, 1995 Markus Landert, Dorothee Messmer Malermeister - Meistermaler Niggli, Sulgen, 2002 Hans Krüsi, Markus Landert, Dorothee Messmer Auch ein Nichts kann etwas werden Niggli, Sulgen, 2001 Autorenteam Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts: Die Sammlung der National Versicherung Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, 2005 Dorothee Messmer, Rainer Stange, Harald Welzer, Markus Landert Moralische Fantasien: Aktuelle Positionen zeitg. Kunst in Zusammenhang mit der Klimaerwärmung Verlag für moderne Kunst,

19 Organisation Tim Kammasch, Dr. phil. Professor for a-theory Hans Ulrich Baumgartner, Dipl. Arch.ETH SIA Studiengangleiter JMA Burgdorf

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