Kompetenzen für die Region

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1 Studie Kompetenzen für die Region Eine Bildungsbedarfsanalyse für Fulda Im Auftrag der EDUCATIONTREND AG, Hamburg EDUCATIONTREND AG Bernhard Peters Vorstandsvorsitzender Ballindamm 37 D Hamburg Tel.: Fax: EDUCATIONCENTER BBZ GmbH Harald Hahner Geschäftsführer Goerdelerstr. 139 D Petersberg Tel.: Fax: PROGNOS AG Dr. Iris Pfeiffer Seniorprojektleiterin Karl-Liebknecht-Straße 29 D Berlin Tel.: Fax: Fulda, 29. Januar 2007 Seite 1

2 Inhalt 1 Hintergrund und Aufgabenstellung 4 2 Methodische Vorgehensweise 7 3 Der regionale Arbeitsmarkt Fulda Gesamtwirtschaftliche Lage Demografische Entwicklung Arbeitsmarkt und Qualifizierung Erwerbstätigkeit und Beschäftigung Entwicklung der Arbeitslosigkeit Aktive Arbeitsmarktpolitik Schulbildung Ausbildung Weiterbildung Ausblick 25 4 Zukünftiger Bildungsbedarf Praxis der Aus- und Weiterbildung Fachkräfte und Fachkräftemangel Fort- und Weiterbildung Fachliche Kompetenzen Methodische Kompetenzen Soziale und personale Kompetenzen Management- und Führungskompetenzen Bewertung Regionales Bildungsangebot 43 5 Zusammenfassung und Empfehlungen 46 Anlage 51 I. Höchster Weiterbildungsbedarf Berufe 51 Hinweis: Der Fragebogen zur Unternehmensbefragung kann jederzeit bei der PROGNOS AG oder der EDUCATIONTREND AG abgerufen werden.

3 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Einflussfaktoren der Arbeitswelt 4 Abbildung 2: Projektablauf der Studie 7 Abbildung 3: Unternehmensstruktur nach Wirtschaftszweigen 10 Abbildung 4: Ausbildungsquote in Fulda, Hessen und Deutschland im Vergleich 23 Abbildung 5: Branchenstruktur der teilnehmenden Unternehmen im Vergleich mit den Angaben aus der amtlichen Statistik für die Region Fulda 27 Abbildung 6: Unternehmensgröße der teilnehmenden Unternehmen nach Mitarbeitern 28 Abbildung 7: Unternehmensgröße der teilnehmenden Unternehmen nach Umsatz 28 Abbildung 8: Welche Ziele werden in Ihrem Unternehmen mit Weiterbildungsmaßnahmen angestrebt? 30 Abbildung 9: Aus welchen Anlässen betreiben Sie in Ihrem Unternehmen Weiterbildung? 30 Abbildung 10: Wie häufig nutzen Sie folgende Formen der Weiterbildung und Kompetenzentwicklung? Welche der folgenden Lernformen bevorzugen Sie zur Deckung Ihres Weiterbildungsbedarfs? 32 Abbildung 11: Wie wichtig sind Ihnen folgende Nachweise im Rahmen der betrieblichen Weiterbildung? 33 Abbildung 13: Sehen Sie Schwierigkeiten, Ihren Bedarf an Fachkräften in den nächsten zwei Jahren zu decken? 34 Abbildung 14: Für welche Mitarbeitergruppen haben Sie in den nächsten zwei Jahren in Ihrem Unternehmen den höchsten Bedarf an Aus- und Weiterbildung? 37 Abbildung 15: Für welche Kompetenzen besteht in Ihrem Unternehmen in den nächsten zwei Jahren der höchste Weiterbildungsbedarf? 38 Abbildung 16: Wie hoch ist der Weiterbildungsbedarf in Ihrem Unternehmen in den nächsten zwei Jahren für die folgenden methodischen Kompetenzen? 41 Abbildung 17: Wie hoch ist der Weiterbildungsbedarf in Ihrem Unternehmen in den nächsten zwei Jahren für die folgenden sozialen und personalen Kompetenzen? 42 Abbildung 18: Wie hoch ist der Weiterbildungsbedarf in Ihrem Unternehmen in den nächsten zwei Jahren für die folgenden sozialen und personalen Kompetenzen? 43 Abbildung 19: Wie bewerten Sie das Weiterbildungsangebot in der Region Fulda hinsichtlich folgender Faktoren? Wie bewerten Sie die Weiterbildungsveranstaltungen des EDUCATIONCENTER BBZ Fulda? 44

4 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Mitarbeiterzahlen in Betrieben nach Wirtschaftsbereichen 10 Tabelle 2: Bevölkerungsentwicklung von 1999 bis 2004 nach Altersgruppen 12 Tabelle 3: Prognostizierte Bevölkerungsentwicklung nach Altersgruppen bis Tabelle 4: Erwerbstätigenentwicklung 1999 bis Tabelle 5: Entwicklung der Erwerbstätigen nach Wirtschaftsbereichen (1999 bis 2004) 14 Tabelle 6: Entwicklung der SV-Beschäftigten nach Altersgruppen (1999 bis 2004) 15 Tabelle 7: Entwicklung der SV-Beschäftigten nach Stellung im Beruf (1999 bis 2004) 15 Tabelle 8: Entwicklung der SV-Beschäftigten nach Art der Ausbildung bzw. Bildungsabschluss 16 Tabelle 9: Entwicklung der Arbeitslosenzahlen und quoten (1999 bis 2004) 17 Tabelle 10: Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen in Fulda (2000 bis 2004) 18 Tabelle 11: Schüler an allgemeinbildenden Schulen (1999 bis 2004) 19 Tabelle 12: Entwicklung Absolventenzahlen allgemeinbildender Schulen (Schuljahr 2001/2002 bis 2004/2005) 20 Tabelle 13: Schüler an beruflichen Schulen (1999 bis 2004) 21 Tabelle 14: Entwicklung der Absolventenzahlen beruflicher Schulen nach Schulform (2001 bis 2005) 22 Tabelle 15: Welche Einstellungen von Auszubildenden haben Sie in den nächsten zwei Jahren geplant? 35 Tabelle 16: Welche Einstellungen (sowohl Ersatz- als auch Neueinstellungen) haben Sie in den nächsten zwei Jahren geplant? 35 Tabelle 17: Geplante Einstellungen Junge Fachkräfte mit Berufsausbildung 36 Tabelle 18: Geplante Einstellungen Erfahrene Fachkräfte mit Berufsausbildung 36 Tabelle 19: Geplante Einstellungen Hochschulabsolventen 36 Tabelle 20: Geplante Einstellungen Erfahrene Fachkräfte mit Hochschulabschluss 36 Tabelle 21: Geplante Einstellungen Führungskräfte 36 Tabelle 22: Wie hoch ist ihr Weiterbildungsbedarf in den nächsten zwei Jahren in ihrem Unternehmen für fachliche Kompetenzen in den folgenden Berufsfeldern? 39 Tabelle 23: Für welche Berufe haben Sie in den nächsten zwei Jahren den höchsten Weiterbildungsbedarf? 51

5 1 Hintergrund und Aufgabenstellung Die Arbeitswelt von morgen wird durch vier wesentliche Megatrends geprägt: Ein sich im Zuge der Globalisierung verschärfender internationaler Wettbewerb und ein immer rascherer technologischer Wandel in einer wissens- und informationsbasierten Ökonomie erfordern ein immer höheres Ausbildungsniveau und Flexibilität. Dabei kann dieser Bedarf nicht nur durch exzellentes akademisch ausgebildetes Personal gedeckt werden. Insbesondere die Vermittlung berufsbezogener Kompetenzen im Rahmen einer hochwertigen, anspruchsvollen und kontinuierlichen beruflichen Aus- und Weiterbildung ist vorrangig. Abbildung 1: Einflussfaktoren der Arbeitswelt Die Arbeitswelt von morgen wird durch vier zentrale Trends geprägt WIRTSCHAFTLICHER STRUKTURWANDEL Übergang in wissensbasierte Dienstleistungsgesellschaft Anstieg der Qualifikationsniveaus NEUE TECHNOLOGIEN Dominanz der Verbundtechnologien IuK-Technologie erlaubt - Flexibilität von Arbeitszeit und -ort - Dezentrale Produktion Eigenverantwortung Kooperationsfähigkeit. Selbstorganisation Projektzentrierte Arbeitsorganisation Selbstbeschäftigung Flexibilisierung der Unternehmensorganisation Diskontinuität der (Erwerbs-)biographien Wechselhäufigkeit des Fachwissens lebenslange Lernfähigkeit GLOBALISIERUNG Zunahme internationaler Konkurrenz Verkürzung Produktzyklen Verringerung der Halbwertzeit von Fachwissen DEMOGRAFISCHER WANDEL Stagnation / Rückgang des Erwerbspersonenpotentials Verlängerung der Lebensarbeitszeit Anstieg Erwerbsbeteiligung Prognos AG 2006 Quelle: Prognos AG 2006 Der wirtschaftliche Strukturwandel führt zur Ausweitung des Dienstleistungssektors bei gleichzeitigem Rückgang von Landwirtschaft und Industrie. Damit einher geht ein deutlicher Anstieg des erforderlichen Qualifikationsniveaus: Mehr denn je rücken höher qualifizierte Tätigkeiten wie Führung, Organisation und Management in ihrer Bedeutung vor Hilfstätigkeiten in Produktion, Transport, etc. Die Globalisierung und die Zunahme internationaler Konkurrenz führt zu neuen Herausforderungen an die interkulturellen Kompetenzen der Mitarbeiter. Gleichzeitig verkürzen sich Produktzyklen, finden Herstellung und Produktion in internationaler Arbeitsteilung statt und Seite 4

6 führen so zu hohen Anforderungen an die Flexibilität der Belegschaften. Dieser Trend wird durch die Entwicklung neuer Technologien noch verstärkt: Statt einzelner Technologien werden themenübergreifende Verbundtechnologien im Vordergrund stehen. Zukünftige Ausbildungsgänge erfordern daher mehr denn je die Verknüpfung von Kompetenzen unterschiedlicher Disziplinen. Zugleich ermöglichen IuK-Technologien die Flexibilisierung von Arbeitszeit und ort sowie die Dezentralisierung von Wertschöpfungs- und Produktionsprozessen. Der demographische Wandel schließlich wirkt unmittelbar auf die Erwerbstätigenstruktur. Zwar ist der Bevölkerungsrückgang in Deutschland von heute ca. 82,5 Millionen auf ca. 81,1 Millionen im Jahr 2030 insgesamt auf den ersten Blick nicht sehr beunruhigend. Dramatisch ist die damit verbundene Verschiebung der Altersstruktur sowie das schrumpfende Arbeitskräftepotential. Die Altersgruppe der unter 20- Jährigen schrumpft bis 2030 um 16,5%. Die Altersgruppe der 20- bis 64-Jährigen die Kohorte die das Arbeitskräfteangebot im wesentlichen bestimmt nimmt im gleichen Zeitraum um 9,4% ab. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Menschen über 65 stetig zu. Bis zum Jahr 2030 wächst diese Altersgruppe um über ein Drittel. 1 Dieser demographischen Entwicklung entspricht, dass auch die Anzahl der schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren bis zum Jahr 2020 um knapp zwei Millionen abnimmt. 2 Dabei treten diese Entwicklungen regional in durchaus unterschiedlicher Intensität und zeitlich versetzt auf. Die ostdeutschen Bundesländer werden dabei relativ betrachtet den höchsten Rückgang der Schülerzahl zu verzeichnen haben. Dennoch greift eine einfache Ost-West- Dichotomie zur Beschreibung der Entwicklungen zu kurz. Im Saarland nehmen die Schülerzahlen um über ein Viertel ab und auch Rheinland-Pfalz ist mit einem Rückgang von einem Fünftel noch stärker betroffen als Thüringen. 3 Aufgrund des überproportional starken Absinkens der Geburtenraten in den neuen Bundesländern im Zuge der Wiedervereinigung wird diese demographische Entwicklung in den neuen Bundesländern sehr viel früher eintreten. Das Minimum wird bereits 2010 erreicht sein. In den westdeutschen Bundesländern werden die Schülerzahlen dagegen bis 2020 kontinuierlich absinken. Das einzige Bundesland, dass aufgrund von überproportional hohen Zuwanderungsraten nicht von dieser Entwicklung betroffen sein wird, ist dabei die Hansestadt 1 Prognos (Hrsg.) 2006: Prognos Deutschland Report 2030, S.101ff 2 Prognos (Hrsg.) 2006 Demographie als Chance. Demographische Entwicklungen im Bildungssystem finanzielle Spielräume und Reformbedarf, S Ebd., S. 25 Seite 5

7 Hamburg. Hier wird die Altersgruppe der 6- bis 18-Jährigen sogar um 3% zunehmen. 4 Vor dem Hintergrund dieser Trends sind die Anforderungen an die Aus-, Fort- und Weiterbildung zukünftig hochgradig komplex und vielfältig. Auf der Nachfrageseite führen die sinkenden Schülerzahlen sehr direkt zu einer geringeren Zahl dem Ausbildungsmarkt zur Verfügung stehender Jugendlicher. Junge Fachkräfte werden knapp und können nur ersetzt werden, indem bestehende Reserven für die Erwerbstätigkeit mobilisiert werden. Insbesondere hoch qualifizierte Frauen, Jugendliche mit Startschwierigkeiten und ältere Arbeitnehmer stellen ein wesentliches Potential für den Arbeitsmarkt dar. Dazu zählen auch Jugendliche mit Migrationshintergrund und Lernschwächen. Darüber hinaus wird dem Bereich der beruflichen Fort- und Weiterbildung eine neue Bedeutung zukommen. Lebenslanges Lernen wird zum zentralen Erfordernis in einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft, die gleichzeitig ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit erhalten will. Das aktuelle Fachwissen bildet hierfür die zentrale Grundlage, auf der das lebenslange Lernen aufsetzen kann und muss. Vier wesentliche Kompetenzen erhalten vor diesem Hintergrund eine neue Bedeutung: - Eigenverantwortung in der projektzentrierten Arbeitsorganisation - Kooperationsfähigkeit zur Arbeit in interdisziplinären Teams - Selbstorganisation in flexibilisierten Unternehmensorganisationen - Lebenslange Lernfähigkeit bei diskontinuierlichen Erwerbsbiografien Die Grundlagen hierzu müssen bereits im Rahmen der beruflichen Ausbildung gelegt und dann stetig ausgebaut werden. Die Fähigkeit zu eigenverantwortlichem und kontinuierlichem Ausbau und Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit und beruflicher Qualifikation sind vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung unverzichtbar. Vor dem Hintergrund der komplexen Problemlage, der unterschiedlichen Einflussfaktoren und vielschichtigen Anforderungen sollen für die Region Fulda Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten zur Gestaltung eines zukunftsgerechten Angebotes der Aus-, Fort- und Weiterbildung aufgezeigt werden. Im Mittelpunkt der durchgeführten Studie standen daher die folgenden Fragestellungen: Welche Herausforderungen hat der regionale Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren zu bewältigen? 4 Ebd., S. 20 Seite 6

8 Wie viele Fachkräfte mit welcher Qualifikation werden kurzfristig von Unternehmen in der Region benötigt? Welche Kompetenzen werden in den Unternehmen benötigt? - Fachliche Kompetenzen - Methodenkompetenzen - Personale Kompetenzen - Sozialkompetenzen Welche Zielgruppen stehen im Mittelpunkt der Fort- und Weiterbildung? Welchen Umfang soll die Fort- und Weiterbildung haben und welches Budget steht in Unternehmen für die Durchführung zur Verfügung? Welche Defizite werden bei den vorhandenen Angeboten der Fort- und Weiterbildung wahrgenommen und welche Änderungsbedarfe ergeben sich daraus? Für die Beantwortung der genannten Fragen wurde im Auftrag der EDUCATIONTREND AG und des EDUCATIONCENTER BBZ Fulda die vorliegende Studie durchgeführt. 2 Methodische Vorgehensweise Für die Beantwortung der Frage, welche Kompetenzen in der Region Fulda/Osthessen zukünftig benötigt werden, wurde ein dreistufiges Vorgehen gewählt. Abbildung 2: Projektablauf der Studie Projektablauf 1. Analyse Arbeitsmarkt 2. Bildungsbedarf in der Region 3. Handlungsempfehlungen Analyse und Beschreibung der aktuellen Arbeitsmarktsituation in der Region Fulda - Fachkräftestruktur - Qualifikationsstruktur - Struktur der Arbeitslosigkeit - Fluktuationen am Arbeitsmarkt Fachkräftebedarf in der Region Vorgesehene Fort- und Weiterbildung Differenzierte Aussagen zum Bildungsbedarf nach Branche, Budget, Themen, Unternehmensgröße etc. Vergleich der unternehmerischen Bildungsstrategien mit zukünftigen Entwicklungen und regionalen Arbeitsmarkttrends Ableitung von Handlungsempfehlungen für Bildungsanbieter in der Region Desk-Research Auswertung Zukunftsatlas Sekundäranalysen Zwischenpräsentation Verständnis des regionalen Arbeitsmarkes Ableitung von Herausforderung für die Unternehmen vor Ort Schriftliche Unternehmensbefragung Tel. Unternehmensinterviews Auswertungen nach abgestimmten Kriterien Beschreibung und Dokumentation des Bildungsbedarfs in der Region Expertengespräche Evtl. Interviews mit ausgewählten Unternehmen Abschlusspräsentation Empfehlungen für die Gestaltung des zukünftigen Bildungsangebotes in der Region Prognos AG 2006 Quelle: Prognos AG 2006 Seite 7

9 Die Einschätzung des zukünftigen Bildungsbedarfs für die Region Fulda/Osthessen erfolgte auf Grundlage einer Unternehmensbefragung, im Rahmen derer 1865 Unternehmen aus der Region Fulda/Osthessen angeschrieben wurden. Dabei wurde die Region Fulda/Osthessen über einen 80 km Radius um Fulda geographisch großzügig definiert und so das Einzugsgebiet des EDUCATIONCENTER BBZ Fulda umfassend abgebildet. Die Auswahl der Unternehmen erfolgte über die Ziehung einer repräsentativen Zufallsstichprobe aus Unternehmen in dieser Region, die bestehende Unternehmensstruktur wurde damit in der Auswahl abgebildet. Insgesamt beteiligten sich an der Befragung 110 Unternehmen, was einem Rücklauf von 6% entspricht. Der letzte Arbeitsschritt umfasste schließlich zehn persönliche und telefonische Interviews mit Experten in der Region. Gespräche wurden mit den folgenden Personen (in alphabetischer Reihenfolge) geführt: Hr. Baumann, Geschäftsführer Arbeitgeberverband Osthessen Hr. Brandt, Geschäftsleiter Mensch & Arbeit, Tegut AG Fr. Dantmann, Leiterin Aus- und Weiterbildung, EDAG Engineering und Design AG Fr. Hauss-Schmid, Geschäftsführerin Werner-Schmid GmbH Hr. Hügel, Leiter Stadtmarketing Fulda Fr. Matthes, stv. Leiterin Agentur für Arbeit Fulda Hr. Mihm, R&S Solutions AG Hr. Möller, Leiter Personal Sparkasse Fulda Fr. Neuland, Personal, Job AG Hr. Schunk, Hauptgeschäftsführer IHK Fulda Inhaltlich umfassten die Gespräche die Vertiefung der Fragestellungen der Unternehmensbefragung, die Validierung der Erkenntnisse aus der Arbeitsmarktstatistik sowie die Diskussion zukünftiger Bedarfe und gewünschter Angebote im Bereich der Fort- und Weiterbildung in Fulda. Seite 8

10 3 Der regionale Arbeitsmarkt Fulda Der regionale Bedarf an Aus-, Fort- und Weiterbildung wird entscheidend durch die Situation am Arbeitsmarkt und die wirtschaftliche Entwicklung in der Region geprägt. Wie viele Unternehmen Auszubildende in welchen Branchen nachfragen ist u.a. von der Größe der Unternehmen, der Einstellung der Unternehmer zur Ausbildung, der erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung und der Zahl der ausbildungswilligen und fähigen Jugendlichen abhängig. Um die Ergebnisse der durchgeführten Befragung vor dem Hintergrund der regionalen Strukturen und Besonderheiten einordnen zu können, werden daher im Folgenden die entscheidenden Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Landkreis Fulda skizziert. 3.1 Gesamtwirtschaftliche Lage Zur Charakterisierung der gesamtwirtschaftlichen Lage im Landkreis Fulda werden im Folgenden die Entwicklungen des Bruttoinlandproduktes und die Branchenentwicklungen näher betrachtet. Hierzu wird auf statistisches Datenmaterial des Bundes und der Länder sowie auf die Prognos Zukunftsatlanten 2004 und 2006 zurückgegriffen. Damit ist über die Darstellung der Entwicklungen in der Region Osthessen hinaus auch eine Bewertung dieser Entwicklungen im Vergleich mit anderen Landkreisen bzw. anderen Bundesländern möglich. Die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes und der Bruttowertschöpfung zeigen eine stabile Entwicklung und ein konstantes Wachstum im Landkreis Fulda. Die Wirtschaftsleistung ist zwischen 1999 und 2004 in Fulda nominal um 15% gewachsen (Hessen 9%). Eine genauere Betrachtung der einzelnen Wirtschaftsbereiche zeigt, dass das überdurchschnittliche Wachstum über Einzelbranchen hinaus verankert ist: Die Bruttowertschöpfung zu Herstellungspreisen nach Wirtschaftssektoren insgesamt entwickelt sich sowohl in Fulda als auch in Hessen gleichmäßig positiv. Fulda zeigt jedoch mit 15,9% ein stärkeres Wachstum gegenüber Hessen (10%). Weiterhin wird deutlich, dass vor allem die Dienstleistungsbereiche des tertiären Sektors mit 18,5% ein enormes Wachstum in Fulda zu verzeichnen haben. Nachfolgende Tabelle zur Entwicklung der Unternehmensstrukturen zeigt, dass die Wirtschaftsstruktur im Landkreis Fulda insbesondere durch kleine und mittlere Unternehmen geprägt ist. Betriebe mit bis zu neun Beschäftigten machen den größten Anteil mit knapp 90% aller Betriebe aus. Seite 9

11 Tabelle 1: Mitarbeiterzahlen in Betrieben nach Wirtschaftsbereichen Wirtschaftsbereich Unternehmen mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von bis (Stand 2005) insgesamt oder mehr Landkreis Fulda insgesamt Hessen insgesamt Quelle: Statistisches Landesamt Hessen 2006 Die Verteilung der Betriebe auf einzelne Wirtschaftsbereiche zeigt einen vergleichbar hohen Anteil an Dienstleistungsbetrieben. Insgesamt stellen Betriebe des tertiären Wirtschaftssektors in den Bereichen Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungsgewerbe, Grundstücks- und Wohnungswesen und wirtschaftliche, öffentliche und persönliche Dienstleistungen einen Anteil von rund 52% aller Betriebe. Abbildung 3: Unternehmensstruktur nach Wirtschaftszweigen Baugewerbe 9% 9% 11% Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen und Gebrauchsgütern Gastgewerbe 2% Verkehr und Nachrichtenübermittlung 26% Kredit- und Versicherungsgewerbe 26% Grundstücks- und Wohnungswesen, Vermietung beweglicher Sachen, Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen, anderweitig nicht genannt 2% 5% 10% Erziehung und Unterricht Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen Erbringung von sonstigen öffentlichen und persönlichen Dienstleistungen - Quelle: Statistisches Landesamt Hessen 2006 Seite 10

12 Im Standortranking des Prognos Zukunftsatlas 2004 nimmt der Landkreis Fulda Rang 135 (von 439 Landkreisen) ein. Als Ranking bietet der Zukunftsatlas die Möglichkeit, die Zukunftsfähigkeit einer Region in verschiedenen wirtschaftlichen und gesellschaftlich bedeutsamen Themenbereichen Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und Soziale Lage zu bestimmen und zu vergleichen. Für Fulda zeigen die Ergebnisse des Zukunftsatlas 2004 einen ausgeglichenen Chancen-Risiko-Mix, der keine erwähnenswerten Auffälligkeiten bei den einzelnen Indikatorwerten beinhaltet. Was die Dynamik seiner wirtschaftlichen Entwicklung angeht liegt Fulda unter den ersten Top 100 Regionen in Deutschland (Rang 95), am schlechtesten schneidet der Themenbereich Wettbewerb und Innovation (Rang 222) ab. Fuldas Wirtschaft liegt damit im oberen Mittelfeld der deutschen Regionen, auch im Vergleich zu angrenzenden Regionen im Bundesland Hessen. Deutlicher wird der Vorsprung gegenüber den angrenzenden Landkreisen Thüringens, die im bundesweiten Benchmark deutlich schlechter abschneiden und als Wirtschaftsregionen Zukunftsrisiken aufweisen. Der Landkreis Fulda kann sich damit als Region positionieren, die von den Schwächen angrenzender Landkreise profitiert und im Standortwettbewerb besser abschneidet. Starke Leit- und Wachstumsbranchen in einer Region sind für die Entwicklungen am Arbeitsmarkt von großer Bedeutung. Der Zukunftsatlas 2006 hat im europäischen Vergleich 14 Leit- und Wachstumsbranchen für Deutschland identifiziert, in denen der Anteil der Beschäftigten entweder besonders hoch ist (Leitbranchen) 5 oder die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen in den vergangenen fünf Jahren deutlich positiv war (Wachstumsbranchen) 6. Über die Ergebnisse des Zukunftsatlas 2006 kann die Stärke und die Dynamik dieser Branchen im Landkreis Fulda ermittelt werden. Die regionale Bedeutung der Leit- und Wachstumsbranchen liegt in Fulda im bundesdeutschen Durchschnitt, insgesamt arbeiten sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in diesen Branchen, das entspricht einem Anteil von 32,9% (Deutschland 33,7%). Dabei liegen einzelne Branchen deutlich über dem Bundesdurchschnitt und haben damit eine herausragende Bedeutung für die Fuldaer Wirtschaft: Papier-, Druck- und Verlagswesen ( Beschäftigte in 2004), Medizin-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Optik (2.063 Beschäftigte in 2004), Recycling (203 Beschäftigte in 2004) sowie Logistik (3.993 Beschäf- 5 Automobilbau, Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizintechik, MSR, Optik, Metallindustrie, Chemische Industrie, Kunststoffindustrie, Forschung & Entwicklung, Papier-, Druck-, Verlagswesen 6 Automobilbau, Sonstiger Fahrzeugbau, IT / Software, Logistik, Forschung & Entwicklung, Unternehmens-Dienstleistungen, Recycling Seite 11

13 tigte in 2004). Während sich der Landkreis Fulda im Standortwettbewerb im Vergleich zu den angrenzenden Regionen als attraktiver darstellte, relativiert sich dieser Vorsprung bei der Betrachtung der Zukunftsbranchen etwas. Der Kartenausschnitt zeigt, dass die Kreise Wartburgkreis (rot), Schmalkalden-Meiningen (grün) und Main-Kinzig- Kreis (grün) über eine ähnliche oder sogar höhere Unternehmenskonzentration in den Wachstumsbranchen verfügen. Der Wettbewerb um Beschäftigte, Einkommen und Steuern ist in diesen Branchen folglich höher. Bildung, Ausbildung und Weiterbildung von wirtschaftsnahen Kompetenzen gewinnt im wachsenden Standortwettbewerb somit weiter an Bedeutung. 3.2 Demografische Entwicklung Das Wichtigste in Kürze Positive Bevölkerungsentwicklung zwischen 1999 und 2004 Abnahme der Bevölkerung um 4,2 % bis 2050 Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials um 11% bis 2050 Die Gesamtbevölkerung im Landkreis Fulda stieg in den letzten fünf Jahren von gut Einwohnern im Jahr 1999 auf knapp über im Jahr Mit einem Bevölkerungswachstum von 1,4% wuchs der Landkreis damit stärker als die Bevölkerung im Bundesland Hessen (0,8%). Neben einem konstanten Geburtenniveau seit den 90er Jahren (1,36 Kinder / Frau) prägt insbesondere eine beachtliche Verbesserung der Lebenserwartung um ungefähr 9 Jahre die demographischen Entwicklungen in den vergangenen Jahren sowohl im Landkreis Fulda als auch in Hessen. Tabelle 2: Bevölkerungsentwicklung von 1999 bis 2004 nach Altersgruppen Bevölkerungsstruktur nach Altersgruppen Landkreis Fulda in % Gesamtbevölkerung ,4 davon unter 15 Jahre ,0 davon 15 - unter 25 Jahre ,7 davon 25 - unter 40 Jahre ,9 davon 40 - unter 65 Jahre ,9 davon 65 Jahre und älter ,7 Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ,1 Anteil an der Gesamtbevölkerung [%] ,3 Quelle: Statistisches Bundesamt 2006 Betrachtet man die Zusammensetzung der Bevölkerung im Landkreis Fulda nach Altersgruppen, wird deutlich, dass sich der fortschreitende Alterungsprozess der deutschen Gesellschaft auch hier abzeichnet. Seite 12

14 Während die Altersgruppe der unter 15-Jährigen im Betrachtungszeitraum um 5 Prozentpunkte zurückging, nahm die Gruppe der über 65-Jährigen im selben Zeitraum um 13,7% zu. Für die langfristige Wirtschaftsentwicklung und den regionalen Arbeitsmarkt ist die Betrachtung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (Erwerbspersonenpotenzial) von besonderer Bedeutung. Im Landkreis Fulda ist der Anteil des Erwerbspersonenpotenzials an der Gesamtbevölkerung zwischen 1999 und 2004 um rund 1,3% gesunken. Auch die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2050 verspricht keine Verbesserung, sondern zeigt, dass das Erwerbspersonenpotenzial im Landkreis in den folgenden knapp 50 Jahren um rund 11% zurückgehen wird. Tabelle 3: Prognostizierte Bevölkerungsentwicklung nach Altersgruppen bis 2050 Bevölkerungsprognose bis 2050 nach Altersgruppen Ist-Werte Prognose-Werte Landkreis Fulda 2001* in % Gesamtbevölkerung ,2 davon unter 15 Jahre ,3 davon 15 - unter 25 Jahre ,6 davon 25 - unter 40 Jahre ,1 davon 40 - unter 65 Jahre ,1 davon 65 Jahre und älter ,5 Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter ,5 Anteil an der Gesamtbevölkerung [%] ,8 *) Die der Prognose zugrunde liegende Ausgangsbevölkerung Quelle: Statistisches Landesamt Hessen 2006 Auch die Gesamtbevölkerung wird im Prognosezeitraum um 4,2% zurückgehen. Allein die Altersgruppe der über 40-Jährigen wird zunehmen. Insbesondere die Gruppe der Personen über 65 Jahre und älter wächst um über 53%. 3.3 Arbeitsmarkt und Qualifizierung Erwerbstätigkeit und Beschäftigung Das Wichtigste in Kürze Positive Entwicklung der Erwerbstätigkeit Deutlicher Zuwachs an älteren Arbeitnehmern Trend zu höheren berufspraktischen Bildungsabschlüssen bei den SV-Beschäftigten Die Entwicklung der Erwerbstätigkeit ist im Landkreis Fulda positiv ausgefallen: Aufgrund der Zunahme der Erwerbstätigen um 1,7% zwischen 1999 und 2004 ist die Region führend in dem zugehörigen Seite 13

15 Regierungsbezirk Kassel (0,5%), bleibt allerdings hinter der Entwicklung in Hessen (2,2%) zurück. Trotz Wachstum bleibt der Anteil der Erwerbstätigen im Landkreis Fulda an den Gesamterwerbstätigen in Hessen mit 3,6 Prozentpunkten unverändert. Tabelle 4: Erwerbstätigenentwicklung 1999 bis 2004 Erwerbstätige (Arbeitsort) [in 1000] in % Landkreis Fulda Insgesamt ,7 Steigerung zum Vorjahr [%] Regierungsbezirk Kassel Insgesamt ,5 Steigerung zum Vorjahr [%] Hessen Insgesamt ,2 Steigerung zum Vorjahr [%] Quelle: Landesamt für Statistik Hessen 2006 Im Landkreis Fulda hat sich im Betrachtungszeitraum eine deutliche Tertiarisierung der Wirtschaftsstruktur vollzogen. Eine Auswertung der Erwerbstätigenentwicklung nach einzelnen Wirtschaftsbereichen in Tabelle 5 zeigt, dass ausschließlich die dem tertiären Sektor zugehörigen Bereiche der Finanzierung, Vermietung, Unternehmens- Dienstleistungen sowie Öffentliche und private Dienstleistungen ein Wachstum der Erwerbstätigenzahlen verzeichnen konnten. Demgegenüber sank die Zahl der Erwerbstätigen in den übrigen Wirtschaftsbereichen um mindestens 0,8 % (Handel, Gastgewerbe, Verkehr) und maximal 12,3% (Baugewerbe). Tabelle 5: Entwicklung der Erwerbstätigen nach Wirtschaftsbereichen (1999 bis 2004) Landkreis Fulda im Jahr Erwerbstätige insgesamt Land- und Forstwirtschaft, Fischerei Produzierendes Gewerbe (ohne Baugewerbe) zusammen darunter Verarbeitendes Gewerbe ,0 3,3 25,9 25,2 8,9 29,8 12,5 26, ,3 3,3 26,0 25,3 8,9 29,9 13,8 26, ,2 3,3 26,4 25,7 8,5 29,6 14,5 27, ,4 3,3 25,8 25,1 8,0 29,5 14,8 26, ,0 3,2 25,3 24,7 7,9 28,9 15,2 27, ,8 3,1 24,9 24,3 7,8 29,6 15,7 27, in % 1,7-3,9-3,8-3,5-12,3-0,8 25,7 4,2 Davon Baugewerbe Handel, Gastgewerbe, Verkehr Finanzierung, Vermietung, Unternehmensdienstleister Öffentliche und private Dienstleister Quelle: Statistisches Landesamt 2006 Die detaillierte Betrachtung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Arbeitnehmer (SV-Beschäftigte) ermöglicht eine genauere Einschätzung des Beschäftigungspotenzials. Seite 14

16 Die Analyse der Beschäftigten nach Altersgruppen zeigt, dass sich die Alterung der Gesellschaft bereits auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar macht und zu einem markanten Anstieg der älteren Arbeitnehmer geführt hat (siehe Tabelle 6). Tabelle 6: Entwicklung der SV-Beschäftigten nach Altersgruppen (1999 bis 2004) SV-Beschäftigte nach Altersgruppen Landkreis Fulda in % SV-Beschäftigte insgesamt ,5 davon unter 20 Jahre ,1 davon 20 bis 30 Jahre ,1 davon 31 bis 40 Jahre ,6 davon 41 bis 50 Jahre ,7 davon 51 bis 60 Jahre ,8 davon 61 bis 65 Jahre ,8 Quelle: Statistisches Landesamt 2006 Die Abnahme der Vollzeitbeschäftigten zugunsten einer Steigerung der Teilzeitquote um rund 16% zwischen 1999 und 2004 deutet eine Flexibilisierung der Beschäftigungsverhältnisse und eine Erleichterung des Zugangs auf den Arbeitsmarkt an. Die Zahl der Auszubildenden erhöht sich nur marginal um 0,4% zwischen 1999 und 2004, die Auszubildendenquote bleibt mit 7% im Betrachtungszeitraum stabil. Tabelle 7: Entwicklung der SV-Beschäftigten nach Stellung im Beruf (1999 bis 2004) SB-Beschäftigte nach Stellung im Beruf Landkreis Fulda in % SV-Beschäftigte insgesamt ,5 davon Vollzeitbeschäftigte ,0 Vollzeitquote [in %] ,5 Teilzeitbeschäftigte ,4 Teilzeitquote [in %] ,8 Auszubildende ,4 Auszubildendenquote [in %] ,1 Quelle: Statistisches Landesamt Hessen 2006 Die mittleren Bildungsabschlüsse der SV-Beschäftigten im Landkreis Fulda sind in den Jahren zwischen 1999 und 2004 leicht rückgängig, bilden jedoch immer noch mit Abstand den größten Anteil der SV- Beschäftigten. Rund 80% aller SV-Beschäftigten haben die Schule mit der mittleren Reife abgeschlossen, davon haben über drei Viertel eine abgeschlossene Berufsausbildung. Maßgeblich gewachsen ist der Anteil der Personen mit höherem Bildungsabschluss: zwischen 1999 und 2004 haben die SV-Beschäftigten mit Abitur, Fachhochschule und Hochschule um jeweils über 20% zugenommen. Auffällig ist, dass sich die Zahl der Abiturienten ohne abgeschlossene Berufsausbildung ebenfalls um rund 21% erhöht hat. Zwar ist der Anteil an den SV-Beschäftigten noch immer gering, jedoch bilden sie eine Risikogruppe am Arbeitsmarkt, die stark von der konstant positiven Seite 15

17 Entwicklung abhängig ist. Als ungelernte Fachkräfte hat diese Gruppe besonderen Bedarf an beruflichen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Tabelle 8: Entwicklung der SV-Beschäftigten nach Art der Ausbildung bzw. Bildungsabschluss SV-Beschäftigte nach Art der Ausbildung / Bildungsabschluss Landkreis Fulda in % SV-Beschäftigte insgesamt ,5 davon mittlere Reife ohne abgeschlossene Berufsausbildung ,9 mittlere Reife mit abgeschlossener Berufsausbildung ,3 Abitur ohne abgeschlossene Berufsausbildung ,2 Abitur mit abgeschlossener Berufsausbildung ,1 Abschluss einer Fachhochschule ,6 Hochschulabschluss / Universitätsabschluss ,3 Ausbildung unbekannt / keine Angaben möglich ,1 Quelle: Statistisches Landesamt Entwicklung der Arbeitslosigkeit Das Wichtigste in Kürze Steigende Arbeitslosenzahlen und quoten Weniger Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik Tabelle 9 zeigt, dass die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Fulda leicht gestiegen ist. Ebenfalls gestiegen sind die Arbeitslosenzahlen im gesamten Bundesland Hessen, während der Regierungsbezirk Kassel ein Minus zu verzeichnen hat. Auch die Arbeitslosenquoten in den drei Gebieten folgen dieser Entwicklung. Mit 8,3% in 2004 ist die Arbeitslosenquote im Landkreis Fulda seit dem Jahr 2000 (8,1%) leicht gestiegen, liegt nach Angaben der Agentur für Arbeit derzeit bei 8,3% und folgt damit dem aktuell zu beobachtenden bundesweiten Trend. Trotz dieser leichten Zunahme ist die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Landkreis als konstant und damit positiv einzuschätzen. Seite 16

18 Tabelle 9: Entwicklung der Arbeitslosenzahlen und quoten (1999 bis 2004) Arbeitslose und Arbeitslosenquote Zahl der Arbeitslosen Fulda Arbeitslosenquote (abhängige ziv. Erwerbspersonen in %) Fulda 8,1 7,3 7,7 8,2 8,3 Zahl der Arbeitslosen Regierungsbezirk Kassel Arbeitslosenquote (abhängige ziv. Erwerbspersonen in %) Reg.-Bez. Kassel 10,8 9,9 9,9 10,3 10,5 Zahl der Arbeitslosen Hessen Arbeitslosenquote (abhängige ziv. Erwerbspersonen in %) Hessen 8,1 7,4 7,8 8,8 9,1 Quelle: Bundesagentur für Arbeit Aktive Arbeitsmarktpolitik Die unten stehende Tabelle zeigt die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit. Interessant sind insbesondere die Veränderungen bei Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung sowie der Trainingsmaßnahmen. Während der Bereich der eher kurzfristigen Trainingsmaßnahmen von 125 auf 135 in 2004 ausgebaut wurde, ist die Zahl der Weiterbildungen von 715 auf 395 im Jahr 2005 gesunken. Dies hängt insbesondere mit der Neuorganisation der Weiterbildung im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik zusammen. Während früher die Auswahl der Weiterbildungsträger und die Zuweisung der Teilnehmenden in der Verantwortung der Agentur für Arbeit lag, spielen heute zwei Veränderungen eine entscheidende Rolle für die sinkenden Teilnehmerzahlen: Grundsätzlich können alle Weiterbildungsträger eine Zertifizierung durchlaufen um Anbieter für Maßnahmen der Agentur für Arbeit zu werden. Dies erweitert den Kreis möglicher Weiterbildungsträger und führt dazu, dass einzelne Maßnahmen aufgrund zu geringer Teilnehmerzahlen bei einem Träger nicht angeboten werden können. Hier bilden regionale aber auch überregionale fallweise Kooperationen eine gute Möglichkeit das Angebot zu sichern. Auf der anderen Seite basiert das System der Bildungsgutscheine auf der Freiwilligkeit der Teilnahme, so dass heute insgesamt weniger Personen tatsächlich an den Maßnahmen teilnehmen. Seite 17

19 Tabelle 10: Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen in Fulda (2000 bis 2004) Arbeitsmarkpolitische Maßnahmen 1999 bis 2004 Land Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen Strukturanpassungsmaßnahmen (einschl. 249h/242s AFG) Eingliederungszuschüsse Einstellungszuschuss bei Neugründungen und Vertretungen Existenzgründungszuschuss Überbrückungsgeld Freie Förderung 34 Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen Quelle: Bundesagentur für Arbeit Schulbildung Das Wichtigste in Kürze Steigende Schüler- und Absolventenzahlen an allgemein bildenden Schulen Anstieg mittlerer Schulabschlüsse Rückgang von Absolventen mit Abitur Im Landkreis Fulda wurden im Schuljahr 2004 / 05 insgesamt 89 allgemein bildende Schulen betrieben. Die Anzahl der Schüler an allgemein bildenden Schulen hat sich zwischen 1999 und 2004 im Landkreis Fulda um 2,1% erhöht. Damit entwickelten sich die Schülerzahlen in Fulda positiver als in Hessen (1,1%) und sogar gegenläufig zum Regierungsbezirk Kassel, in dem die Zahl der Schüler im Betrachtungszeitraum um -2,1% abnahm. Insgesamt nahmen die Schülerzahlen im Landkreis an weiterführenden Schulen (Haupt-, Realschule und Gymnasium) zu, an Grundschulen hingegen ab. Auch dieser Trend folgt der Entwicklung in Hessen. Seite 18

20 Tabelle 11: Schüler an allgemeinbildenden Schulen (1999 bis 2004) Schüler an allgemein bildenden Schulen nach Schulform in % Landkreis Fulda Grundschule ,6 Hauptschule ,3 Realschule ,1 Gymnasium ,1 Sonstige (Förderstufe, Sonderschule etc. ) ,9 Schule f. Erwachsene Schüler insgesamt ,1 Regierungsbezirk Kassel Grundschule ,5 Hauptschule ,2 Realschule ,5 Gymnasium ,0 Sonstige (Förderstufe, Sonderschule etc. ) ,9 Schule f. Erwachsene ,9 Schüler insgesamt ,1 Hessen Grundschule ,5 Hauptschule ,1 Realschule ,2 Gymnasium ,6 Sonstige (Förderstufe, Sonderschule etc. ) ,1 Schule f. Erwachsene ,5 Schüler insgesamt ,1 Quelle: Statistisches Landesamt Hessen 2006 Auch die Absolventenzahlen an allgemeinbildenden Schulen im Landkreis Fulda entwickelten sich im Betrachtungszeitraum insgesamt positiv (vgl. Tabelle 12). Betrachtet man die Struktur der Absolventen jedoch genauer, zeichnen sich unterschiedliche Entwicklungslinien ab: Anstieg von Schulabgängern ohne Abschluss deutliche Zunahme von Absolventen mit Hauptschul- und Realschlussabschluss Stabilität von Schulentlassenen mit Abitur Diese Entwicklungen zeigen einen Trend in Richtung mittlerer Schulabschlüsse mit berufspraktischen Komponenten, während sich die Anzahl der höheren Schulabschlüsse anteilig verringert. Der wirtschaftliche Strukturwandel wird auf Seiten der Arbeitskräfte dazu führen, dass Berufsausbildungen der mittleren und höheren Qualifikationsebene zunehmend an Bedeutung gewinnen. Für diese Entwicklung erfüllen etwa 45% Realschüler und damit ein Großteil der Schulabsolventen die Anforderungen und wird entsprechende Ausbildungsbzw. Beschäftigungschancen erhalten. Vor dem Hintergrund sinkender Beschäftigungschancen von Personen mit niederen Bildungsabschlüssen durch den Wegfall einfacher Arbeitsplätze ist der Anstieg von Schulabgängern ohne Abschluss als kritisch zu bewerten. Um den steigenden Anforderungen der Arbeitswelt Rechnung tragen zu können, wird es mittel- und langfristig auch darum gehen müssen, den Anteil der Abiturienten zu erhöhen. Seite 19

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