Rassismus in Deutschland Wie aktuell ist das Thema des Rassismus in Deutschland noch und wen betrifft es?

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1 Rassismus in Deutschland Wie aktuell ist das Thema des Rassismus in Deutschland noch und wen betrifft es? In den Nachrichten wird immer öfter von neuen ausländerfeindlichen Aktionen der rechten Szene berichtet. Ein aktuelles Beispiel für den starken und aggressiven Ausländerhass ist die sogenannte Terrorzelle des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU). Die Gruppierung tötete acht türkisch- und griechisch-stämmige Imbiss-Besitzer bei einer beispiellosen Mordserie von in ganz Deutschland. Es finden mehr und mehr große Diskussionen in Talkshows wie bei Günther Jauch am statt, in denen das heikle Thema von Politikern und Journalisten diskutiert wird. Zudem gibt es immer häufiger Demonstrationen. Ein Beispiel hierfür ist die Großdemonstration vom in Berlin, die ein Jahr, nachdem die Zwickauer Terrorzelle der NSU aufflog, stattfand. Die Demonstration, welche unter dem Namen Demo gegen Rechts stattfand, sollte ein klares Zeichen gegen Rassismus und Gewalt setzen. Doch was ist Rassismus und wo fängt er an? Rassismus ist eine Einstellung, welche in Frage stellt, ob Menschen mit anderer Herkunft oder Hautfarbe gleichwertig sind. Im extremsten Fall zweifeln Rassisten gar die Lebensberechtigung dieser Menschen an. So ist es besonders wichtig, schon den Anfängen zu wehren. Doch ist es oftmals schwer eine klare Grenze zwischen Spaß und verletzender Diskriminierung zu setzen. Die Ausländerfeindlichkeit kann mit Sprüchen und Bezeichnung wie Kanacke beginnen, wird jedoch schnell zu ernsthaften Auseinandersetzungen oder Ausschluss anderer Menschen und artet in den schlimmsten Fällen in körperlicher Gewalt aus. Vor allem in Deutschland besitzt das Thema Ausländerfeindlichkeit eine besondere Brisanz. Grund ist die düstere Vergangenheit rund um das Regime der Nationalsozialisten ( ), welches mit allen Mitteln seine Vorstellung von der reinrassigen arischen Gemeinschaft durchsetzen wollte. Es waren die wohl extremsten Maßnahmen, die je gegen Menschen anderer Nationen, Kulturen und Religionen, betrieben wurden, wie zum Beispiel die versuchte Ausrottung der Juden und der Sinti und Roma. Leider werden diese Ansichten immer noch von Menschengruppen geteilt. So verachten auch die Neo-Nazis alles Fremde und scheuen im extremsten Fall auch nicht vor Gewalt zurück. Durch die Gruppenenergie, welche in diesen Zusammenschlüssen herrscht, fühlen sich viele, meist sozial-schwache, junge Menschen magisch angezogen und handeln ohne zu überlegen, womit sie die Opfer, welche meist eine andere Herkunft, Hautfarbe oder Religion haben, psychisch und auch physisch zerstören. Die Opfer werden aufgrund ihres Aussehens ausgewählt und zum Beispiel verfolgt, beschimpft oder auch angegriffen. Außerdem greifen die Neo-Nazis auch Moscheen oder Synagogen an, um ihrer Wut gegen das Fremde Ausdruck zu verleihen. Um das Problem an den Wurzeln zu beseitigen oder zu bekämpfen, muss eine frühzeitige Aufklärung stattfinden. Deshalb ist im Schulgesetz aller Bundesländer die Erziehung zum Antifaschismus im ersten Artikel festgeschrieben. Ein Problem ist allerdings, dass dies erst in der neunten bis zehnten Klasse stattfindet, was schon zu spät sein kann. Man sollte den Schülern am besten von Kindesalter an klarmachen, dass man niemand aufgrund seiner Herkunft oder Hautfarbe ausschließen sollte. Was als kleiner Spaß durch Worte, wie Neger oder Kanacke anfängt, kann schnell dazu führen, dass die betroffenen Kinder Angst davor haben, zur Schule oder sogar auf die Straße zu gehen. Außerdem besuchen immer mehr Kinder mit Migrationshintergrund deutsche Schulen, im Jahr 2009 hatten 10% aller Schüler in Deutschland einen ausländischen Hintergrund. Im folgenden Interview erzählt eine Schülerin von ihren Erfahrungen mit Rassismus. 1

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