Die Versorgungsrealität in den Krankenhäusern ist von

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1 Start der Kampagne Wann immer Leben uns braucht. Krankenhäuser fordern Fairness Verunglimpfungen, Falschbehauptungen und Unterstellungen werden wir nicht länger hinnehmen. Mit dieser Ankündigung stellte DKG-Präsident Alfred Dänzer am 11. März 2014 in Berlin die bundesweite Kampagne der Krankenhäuser und ihrer Verbände unter dem Leitsatz Wann immer Leben uns braucht. vor. Mit gleichem Tenor wurden zeitgleich in den Bundesländern und vor Ort in vielen Krankenhäusern Auftaktveranstaltungen der Kampagne durchgeführt. Meldungen, Zitate und Fotos auf den folgenden Seiten zeugen exemplarisch davon, s die Krankenhäuser und ihre Verbände in dieser Frage flächendeckend mit einer Sprache sprechen. Die Kampagne hat Ziel, die Bedeutung und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser zu würdigen und stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rufen sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern um gebührende Anerkennung und Wertschätzung zu werben. Zugleich soll die auf die Notwendigkeit zur Bereitstellung ausreichender finanzieller Ressourcen für die versorgung aufmerksam gemacht werden. Dänzer forderte von den Krankenkassen und von der eine redliche Diskussion über die Versorgungsrealitäten in den Krankenhäusern. Statement von DKG-Präsident Dänzer im Wortlaut Die Versorgungsrealität in den Krankenhäusern ist von einer stetig steigenden und medizinisch begründeten Inanspruchnahme der Leistungen der Krankenhäuser gekennzeichnet. Mit 18,3 Millionen Behandlungsfällen haben die Kran kenhäuser im zurückliegenden Jahr eine neue Höhe der Inanspruchnahme zu verzeichnen. Dies ist ein großer Vertrauensbeweis der Bevölkerung zur Qualität und Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser, was sich in Umfragen auch immer wieder bestätigt. Umso unverständlicher sind die immer wiederkehrenden Diffamierungen der Krankenkassen und hier insbesondere die des AOK-Bundesverbandes mit absolut unbegründeten Behauptungen zu Behandlungsfehlern mit Todesfolge in den Krankenhäusern. Die Kliniken stellen inzwischen eine zunehmende Verunsicherung der Patienten und ihrer Angehörigen fest. Zu befürchten sind negative Auswirkungen auf die rechtzeitige Inanspruchnahme medizinischer Leistungen. Wir appellieren an die Krankenkassen, zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit zum Wohle der Patien ten zurückzukehren. Kampagnenauftakt im Diakonie-Klinikum Stuttgart (siehe auch Seite 288). Foto: BWKG/KD Busch 281

2 Keine Diskreditierung der medizin. Die Krankenhäuser begrüßen die Initiative zur Errichtung eines gesetzlich begründeten Qualitätsinstitutes. Wir verbinden damit die Erwartung, s der Vergleich und die Bewertung von Krankenhäusern auf eine objektive und faire Grundlage gestellt und selbstgestrickten Qualitätsvergleichen von Krankenkassen ein Ende gesetzt wird. Wir sehen allerdings in vergleichen kein Instrument, aus dem Vergütungsabschläge abgeleitet werden können. Es gibt weltweit keine gesicherten Indikatoren, die es rechtfertigen würden, einem insgesamt oder bei bestimmten Leistungen vom ersten bis zum letzten Tag eines Jahres pauschale Abschläge aufzubürden. Alle Studien zeigen, s Ergebnis hochkomplexer leistungen maßgeblich auch patientenabhängig ist. Dies erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum am 26. März 2014 anlässlich der Verabschiedung des GKV-Finanzstruktur- und -Weiterentwicklungsgesetzes im Bundeskabinett. In allen Leistungsbereichen des Gesundheitswesens gelte gut begründete Prinzip fester Gebührensätze. An keiner Stelle werde den Krankenkassen bei niedergelassenen Zahnärzten und Ärzten Recht eingeräumt, die festgelegten Gebührensätze aus Qualitätsgründen abzusenken. Wenn die Foto: Mihatsch Koalition tatsächlich plant, bei Krankenhäusern qualitätsabhängige Vergütungen einzuführen, dann müsste dies auch für die Leistungen der niedergelassenen Zahnärzte und Ärzte gelten. Es hat diskreditierende Züge, wenn hochkomplexe leistungen mit Qualitätsargumenten abgestraft werden sollen, während bei einfachen Zahnfüllungen der Anspruch auf die volle Höhe der Vergütung nicht in Frage gestellt wird, so Baum. Die allgemeine Lage ist katastrophal Die Grenzen der finanziellen und personellen Belastbarkeit sind vielerorts erreicht und überschritten. 50 Prozent der Krankenhäuser schreiben rote Zahlen und nahezu alle Krankenhäuser haben Personalbesetzungsprobleme im ärztlichen und im pflegerischen Bereich. Die Infragestellung einiger Hüft- oder Rückenoperationen und die Forderung nach Schließung von Krankenhäusern sind keine ernst zu nehmenden Antworten angesichts jährlich Neuerkrankungen an Krebs, Herzinfarkten und Schlaganfällen. 7,5 Millionen Patienten müssen als Notfälle auf stationen aufgenommen werden, weitere 5 Millionen Patienten können versorgt und nach Hause geschickt werden. 9,2 Millionen Patienten werden von niedergelassenen Ärzten in die Kliniken überwiesen. Strukturwandel und Planungsverantwortung Auf Dauer werden angesichts der demographischen Entwicklung eher mehr als weniger vollstationäre Versorgungskapazitäten erforderlich sein. Der Ruf der Krankenkassen nach Selektivverträgen muss von den politischen Entscheidungsträgern überhört werden. Die Krankenhäuser stellen sich seit Jahren mit Kooperationen, Zusammenschlüssen, Zentrumsbildungen und Spezialisierungen sowie inhaltlichen Neuausrichtungen auf die veränderten demographischen Erfordernisse ein. Diese Entwicklungen werden von den Bundesländern im Rahmen ihrer Planungsverantwortung aktiv mitgestaltet. Die Entscheidung über Leistungsstrukturen der Krankenhäuser muss in der Verantwortung der Länder bleiben. Investitionen Absolut unzureichend ist die investive Absicherung der Krankenhäuser. Der jährliche Finanzierungsbedarf für Investitionen liegt mit 6 Mrd. weit über den 2,7 Mrd., die von den Ländern zuletzt bereitgestellt wurden. 6 Mrd. dürfen als gesichert angesehen werden auf der Grundlage der vom InEK vorgenommenen Kalkulation von Investitionsrelativgewichten auf der Basis von Ist-Daten. Die Krankenhäuser erwarten von der Bund-Länder-Kommission, welche die reform vorbereiten soll, eine Lösung des Investitionsproblems. Nur die Umverteilung des Mangels nach kalkulierten Relativgewichten ist keine Lösung. Ausreichende Investitionsmittel sind auch zur Qualitäts- und Patientensicherheit notwendig. Qualität Wie kein anderer Sektor des Gesundheitswesens sind die Krankenhäuser zur Verbesserung der Qualität aktiv. Kein Bereich im Gesundheitswesen weist ein so hohes Maß an Transparenz auf. Mit gezielten Maßnahmen wurden in den letzten Jahren Infektionsprävention, Fehlervermeidung und Patientensicherheit verbessert. In der jährlichen Bilanz des G-BA wird den Krankenhäusern ein sehr hohes Qualitätsniveau bescheinigt. Gleichwohl stellen sich die Krankenhäuser der ständigen Weiterentwicklung der Qualität. Nur im Traum steigt die Qualität bei sinkenden Kosten. Die Kosten der Qualitätssicherung, die sich in Form von mehr Personal und höheren sächlichen und baulichen Aufwendungen darstellen, müssen refinanziert werden. Dies in den Vergütungssystemen sicherzustellen, ist die zentrale Erwartung der Krankenhäuser an die von der 282

3 angekündigte Qualitätsoffensive. Nur fordern, ohne auch zu fördern, geht nicht. Die muss die Diskussion über qualitätsorientierte Vergütungsabschläge beenden. Die Erfahrungen in den Vereinigten Staaten von Amerika sind nicht geeignet, den Versuch bei uns zu wiederholen. Stichworte des Versagens sind: Wie misst man die Compliance des Patienten? Welche Messpunkte werden gesetzt? Die Motivation der Kassen ist diesem Instrument innewohnende Bestrafungsziel. Die Diskreditierung der Leistungen der Krankenhäuser und ihrer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist beschämend und indiskutabel. Personalsicherung Die zentrale Zukunftsaufgabe der Krankenhäuser ist die Personalsicherung. Die Krankenhäuser sind in der Ausbildung von Pflegekräften und anderen Gesundheitsberufen sowie als die maßgeblichen Träger der ärztlichen Weiterbildung seit jeher in diesem Bereich sehr engagiert. Verschiedene Bundesregierungen haben über diverse Förderprogramme wichtige Unterstützungen geleistet. Akuter Handlungsbedarf besteht derzeit bei der Ausbildung von Intensivpflegekräften in der Pädiatrie, die zur Erfüllung der neuen Personalausstattungsvoraussetzungen laut G-BA in der neonatologischen Versorgung dringend erforderlich sind. Alfred Dänzer Foto: Mihatsch Die Krankenhäuser haben in den letzten Jahren vielfältige Initiativen zur Verbesserung der Attraktivität der Arbeitsplätze unternommen. Sie sehen in der allgemeinen Teilhabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der wirtschaftlichen Entwicklung eine maßgebliche Voraussetzung für die Sicherung der Attraktivität der Beschäftigung in den Berufen des Gesundheitswesens. Deshalb müssen Tarifsteigerungen über die Vergütungssysteme auch refinanzierbar sein. Die Krankenhäuser könnten einen Anstieg der Personalkosten, wie in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst derzeit gefordert (+ 7,1 Prozent), auch nicht ansatzweise aus den heutigen Vergütungen bezahlen. Der Orientie- SPEZIALISTEN IN DER KRANKENHAUSBERATUNG Büro Berlin Schumannstraße Berlin Telefon Büro Bonn Oxfordstraße Bonn Telefon Anwaltstradition seit MAXIMALVERSORGUNG * * Bedeutet bei uns: Ihr Rechtsproblem ist in den Händen von Experten: Fachanwälte für Medizinrecht, Arbeitsrecht, Steuerrecht, Gesellschaftsrecht sowie Zivil- und Vertragsrechtsexperten. Wenn erforderlich, stellen wir Ihnen ein maßgeschneidertes Team von Spezialisten zur Seite. Wir handeln schnell und präzise ohne juristisches Kauderwelsch, sondern aufgrund klarer Analyse mit eindeutigem Rat. 283

4 rungswert als Obergrenze limitiert den Preiszuwachs 2014 auf maximal 2,8 Prozent. Jeder Prozentpunkt Differenz zwischen Tarifzuwachs und limitiertem Preiszuwachs reißt eine Lücke von 450 Mio. p.a. Selbst bei 3,55 Prozent Steigerung (die Hälfte der Forderung) beträgt die Unterdeckung 1 Mrd.. Im Ergebnis wird den Kliniken seit Jahren ein gesetzlich installierter Rationierungsdruck zu Lasten des Personals auferlegt. Dies muss beendet werden. Noch höhere Arbeitsproduktivität und Arbeitsdichte sind nicht vertretbar. Wir sind an der Obergrenze angekommen. 22,2 Patienten versorgt eine Vollkraft in Deutschland. Das ist ein Spitzenplatz international und unter Qualitätsgesichtspunkten ein klarer Negativmarker. Wer mehr Sicherheit für die Patienten und mehr Behandlungsqualität will, muss eine bessere Personalausstattung finanzieren. Wir wollen Herrn Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe beim Wort nehmen. Er hat im Hinblick auf die Problematik der Arbeitsverdichtung in der Pflege selbst öffentlich Änderungen angekündigt. Die Krankenhäuser erwarten von der Koalition, s die Refinanzierung von Tarifsteigerungen regelhaft und im Jahr der Entstehung in vollem Umfang gewährleistet wird. Kampagne Wann immer Leben uns braucht. So lautet der zentrale Leitsatz der Kampagne der Krankenhäuser. Er bringt zum Ausdruck, was tagtäglich von tausenden Pflegekräften und Ärzten sowie anderen Berufsgruppen in den Krankenhäusern als Selbstverständnis gelebt wird. Im Mittelpunkt stehen die uns anvertrauten Patienten. Sie können und sollen sich darauf verlassen, s Qualitätsmedizin, Qualitätspflege und persönliche Zuwendung keine hehren Ziele, sondern Realität sind. Wir fordern die Kostenträger und die auf, dies mit einer konsequent krankenhausfördernden auch zu tun. Bundesweite Aktionen für eine faire finanzierung Die vom Vorstand der DKG beschlossene Kampagne erfordert in ihrer Umsetzung vor allem eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den aktuellen Problemstellungen der stationären Versorgung. Sie ist insofern, wie der Blick auf die zahlreichen Aktionen der Landeskrankenhausgesellschaften und Krankenhäuser zeigt, neben ihren Image der Krankenhäuser fördernden Aspekten eine Fortsetzung des Dialogs mit der und mit den Medien auf der Suche nach den besten Lösungen für eine faire finanzierung. Nicht alle Aktionen auf Landes- und ebene können hier zu Wort kommen. Es ist der Redaktion dieser Zeitschrift jedoch wichtig, anlässlich des Kampagnenstarts am 11. März 2014 wenigstens exemplarisch die Grundzüge der Argumentation zu dokumentieren, um so einen Beitrag zur Verbreitung und Vertiefung der Debatte leisten zu können. VKD unterstützt Kampagne Eine faire Finanzierung der Krankenhäuser ist die Grundlage für hervorragende Qualität der Patientenversorgung auch in der Zukunft. Dazu gehören eine Anpassung des Systems der Fallpauschalen, derzeit weder den kleinen Kliniken noch den Hochleistungshäusern gerecht wird, eine ausreichende Investitionsfinanzierung durch die Bundesländer und vor allem eine vollständige Gegenfinanzierung von Tarifsteigerungen. Der Verband der direktoren Deutschlands (VKD) erwartet von der, endlich die prekäre Situation vieler Kliniken zur Kenntnis zu nehmen und für nachhaltige Verbesserungen zu sorgen. Deshalb unterstützt der VKD die Kampagne der Deutschen gesellschaft Wann immer Leben uns braucht. Der VKD kritisierte die Pläne des Bundesfinanzministers, die Zahlungen an die Krankenkassen deutlich zu kürzen, um den Bundeshaushalt zu sanieren sollen 2,5 Mrd. weniger Steuergelder in den Gesundheitsfonds fließen als bisher, im Jahr darauf sogar 3,5 Mrd.. Dafür ist Geld im Fonds nicht gedacht. Es soll für die Versorgung von Patienten eingesetzt werden. Dass die Krankenhäuser mehrheitlich in einer finanziell prekären Situation sind, weil Bund und Länder sich nicht auf Regelungen für eine auskömmliche Finanzierung einigen können, scheint keine Rolle zu spielen. Die hat den Krankenhäusern mit zahlreichen gesetzlichen Regelungen der vergangenen Jahre immer neue Lasten aufgebürdet, die ihnen nur zu einem geringen Teil bezahlt werden. Jetzt entzieht sie dem Gesundheitssystem erneut Geld, ohne jede Rücksicht auf die Folgen für Versicherte, Patienten und nicht zuletzt auch die ohnehin bereits enorm belasteten Mitarbeiter der Krankenhäuser, die am Ende zu kompensieren haben, konstatierte Peter Asché, Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums Aachen und Pressesprecher des VKD. KGRP: Leistungsfähigkeit der Kliniken ins Bewusstsein rufen Dr. Werner Schwartz, Leitender Direktor der Evangelischen Diakonissenanstalt Speyer-Mannheim und Vorstandsvorsitzender der gesellschaft Rheinland-Pfalz e.v. (KGRP), wies in seinem Statement zum Kampagnenstart am 11. März im Katholischen Klinikum Mainz darauf hin, s es an der Zeit sei, die Bedeutung und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu 284

5 würdigen und stärker ins Bewusstsein zu rufen. Dazu dient seiner Aussage nach die Kampagne der deutschen Krankenhäuser. Die Patientinnen und Patienten in unseren Kliniken sind mehr als nur Kranke, denen geholfen werden muss: Die Patientinnen und Patienten werden vielmehr als Menschen angenommen und versorgt. Dies erfordert ärztliches und pflegerisches Personal in ausreichendem Umfang. Die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen sich ihrer besonderen Verantwortung jeden Tag und arbeiten mit großem Engagement daran, ihr gerecht zu werden. Für Viele ist die Belastungsgrenze erreicht, so Dr. Schwartz. Die Krankenhäuser seien auch in Zukunft Garanten einer bestmöglichen Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten. Hierfür sei allerdings die Unterstützung der unerlässlich. Mit dem Leitsatz der Kampagne werde eine konsequent die Krankenhäuser unterstützende gefordert, die den Patienten in den Mittelpunkt stelle, so Dr. Schwartz. Die Kliniken bräuchten verlässliche Rahmenbedingungen und ganz besonders eine faire und bedarfsgerechte Finanzierung. Das muss der Gesellschaft insgesamt eine hochwertige, sichere und leistungsstarke medizin wert sein, damit unsere Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in Zukunft für die Menschen da sein können, wenn sie gebraucht werden. In diesem Zusammenhang sei es kontraproduktiv, die Zahlungen an den Gesundheitsfonds deutlich zu kürzen. Das Geld im Fonds müsse für die Versorgung von Patientinnen und Patienten eingesetzt werden. Der Gesundheitsbereich dürfe nicht die Spardose der sein, forderte Dr. Schwartz. Die Krankenhäuser sieht Dr. Schwartz seit Jahren mehrheitlich in einer finanziell prekären Situation, weil Bund und Länder sich nicht auf Regelungen für eine auskömmliche und nachhaltige Finanzierung einigen könnten. In den vergangenen Jahren habe die den Krankenhäusern mit zahlreichen gesetzlichen Regelungen immer neue Lasten aufgebürdet, die ihnen nur zu einem geringen Teil refinanziert wurden. Dr. Gerald Gaß, Geschäftsführer des Landeskrankenhauses (AöR) und Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KGRP, erläuterte, s in den 100 rheinland-pfälzischen Krankenhäusern mit rund Betten jährlich über Patientinnen und Patienten umfassend stationär behandelt würden. Hinzu kämen jährlich mehr als ambulante Operationen. Dies sei ein großer Vertrauensbeweis der Bevölkerung in Qualität und Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser im Land. Die gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien die Grundpfeiler der hohen medizinischen und pflegerischen Qualität in den Krankenhäusern. Die Kliniken gehörten zu den bedeutendsten Arbeitgebern in Rheinland-Pfalz mit rund hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Hightech-Desinfektion für sichere Hygiene Sieger beim Großen Preis des Mittelstandes DISCHER Technik GmbH Fuhr Haan 02104/

6 Kampagnenauftakt im Katholischen Klinikum Mainz Foto: KGRP Die Krankenhäuser sind Beschäftigungs- und Dienstleistungsmotor in vielen Städten und Regionen des Landes, so Dr. Gaß. Die Leistungsfähigkeit der Kliniken für die Menschen in den Städten und Regionen gelte es zu schützen und zu stärken. In diesem Zusammenhang sei insbesondere auch am 6. März 2014 von Gesundheitsmi nister Alexander Schweitzer vorgestellte Zukunftsprogramm Gesundheit und Pflege 2020 zu begrüßen. Insbesondere die Initiativen zur Fachkräftesicherung sowie zu sektorenübergreifenden Versorgungsmodellen in ländlichen Räumen seien für die Krankenhäuser zentrale Zukunftsthemen. Maßnahmen wie etwa Förderung der Ausbildung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Zuwanderung von Fachkräften und Auszubildenden stellten wesentliche Beiträge zur Behebung des drohenden Fachkräftemangels dar. Mit der Entwicklung sektorenübergreifender Versorgungsmodelle in ländlichen Räumen könnten regionale standorte gesichert werden. Sektorenübergreifende Gesundheitszentren, wie sie beispielsweise in der Glantal-Klinik in Meisenheim sowie im St. Josefs- in Hermeskeil geplant sind, könnten wesentlich dazu beitragen, die Versorgung in der Fläche bei sinkender Bevölkerungsdichte auch künftig zu gewährleisten. Außerdem werde mit der Bildung von Gesundheitszentren die Attraktivität einer Tätigkeit im ländlichen Raum für Nachwuchs ärztinnen und -ärzte wesentlich erhöht. Aus Sicht der träger ist jedoch auch in Zukunft eine auskömmliche und nachhaltige Finanzierung der Kliniken erforderlich, merkte Dr. Gaß an. Die sei aufgefordert, sich in den anstehenden politischen Diskussionen für eine Erhaltung der differenzierten Landesbasisfallwerte und auch des Bundeszuschusses in den Gesundheitsfonds in der bisherigen Form einzusetzen. Nur so könne auch die Versorgung im ländlichen Raum auf Dauer sichergestellt werden. Michael Osypka, Geschäftsführer des kkm und der Marienhaus Kliniken GmbH, dem größten träger in Rheinland-Pfalz, machte deutlich, s die träger und ihre Verbände öffentliche Verunglimpfungen, Falschbehauptungen und Unterstellungen wie Falschabrechnung, Gefährdung der Patientensicherheit und unnötige Operationen nicht länger unwidersprochen hinnehmen würden. Die Patientinnen und Patienten können auf die medizinische und pflegerische Qualität und gut ausgebildete Fachpersonal in den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern vertrauen. Umso unverständlicher ja unredlich seien bloße Behauptungen der Krankenkassen über enorme Behandlungsfehler in Kliniken, die zum Ziele hätten, die Kliniken und ihre Beschäftigten schlecht zu reden. Die medizinischen Leistungen der Krankenhäuser werden schon heute in einem qualitätssichernden und qualitätsfördernden Rahmen erbracht, der seinesgleichen sucht. Qualität und Qualitätstransparenz haben für die deutschen Krankenhäuser einen sehr hohen Stellenwert. Art und Umfang der Regelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur externen stationären Qualitätssicherung sind weltweit ohne Beispiel, betonte der Geschäftsführer. Das interne Qualitätsmanagement der Krankenhäuser, eine ständige Verbesserung der Abläufe in den Kliniken steuere, sei in der großen Mehrzahl der Kliniken durch Zertifizierungen überprüft und ausgezeichnet. Insgesamt hätten die Qualität der Behandlung und die Patientensicherheit in den Krankenhäusern in den letzten zehn Jahren einen Quantensprung gemacht. Auch würden hohe personelle und finanzielle Ressourcen in den Krankenhäusern für Qualitätssicherung und Qualitätsma- Menschenkette mit Banner vor der Dr. von Ehrenwall schen Klinik in Ahrweiler. Foto: Gausmann

7 nagement eingesetzt. Die Krankenhäuser stehen zur Transparenz und zur öffentlichen Darstellung ihrer Qualität mit dem Ziel eines Wettbewerbs um gute Qualität ihrer Leistungen, stellte Osypka abschließend klar. Friedrich W. Mohr, Geschäftsführer der KGRP, wies auf die prekäre wirtschaftliche Lage der deutschen Krankenhäuser hin. Diese habe sich in den Jahren 2011 und 2012 spürbar verschlechtert. Die in den Jahren 2013 und 2014 eingeleiteten Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung der Krankenhäuser dürften die Lage lediglich etwas stabilisiert haben. Schon ab 2015 drohe ohne Gegenmaßnahmen der aber wieder eine Verschlechterung. Mohr sprach sich für dringende Nachbesserungen mit dem Ziel einer auskömmlichen und nachhaltigen finanziellen Ausstattung der Kliniken aus. Berliner Krankenhäuser: Junge Menschen für die Gesundheitsberufe begeistern Zum bundesweiten Kampagnenauftakt haben die Berliner gesellschaft (BKG) und Jüdische stellvertretend für alle Berliner Kliniken auf die herausragende Bedeutung der Krankenhäuser für die Gesundheitsversorgung der Stadt und auf die hohe Leistungsfähigkeit der Kliniken und ihrer Mitarbeiter hingewiesen (siehe Foto Seite 288). Unser Ziel ist es, die hohe Leistungsfähigkeit und Qua lität der Versorgung der Krankenhäuser für die Menschen in der Region zu erhalten und weiterzuentwickeln. Hierzu brauchen die Krankenhäuser eine verantwortungsvolle im Bund und im Land, so der Geschäftsführer der BKG, Uwe Slama. Die Krankenhäuser sind, wie vielerorts, auch in Berlin ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, bieten krisensichere und anspruchsvolle Arbeits- und Ausbildungsplätze und bilden einen unverzichtbaren Bestandteil für die medizinische Forschung und Entwicklung. Die Berliner Kliniken versorgen jährlich rund Patienten aus der Stadt und dem Umland stationär und sind darüber hinaus unter anderem mit ihren Ambulanzen, MVZ und Rettungsstellen unverzichtbar für die ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung. Die Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zu den Sicherheitsstandards in den Berliner Krankenhäusern waren nach Einschätzung der BKG noch nie so ausgeprägt wie heute. Mehr als hoch qualifizierte und engagierte Beschäftigte gewährleisten rund um die Uhr die stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung in den Kliniken der Stadt. In unseren Krankenhäusern stehen die Patienten im Mittelpunkt des Handelns hoch qualifizierter Ärzte und Pflegen der, die ihre körperlich und psychisch oft belastende Arbeit mit einem Höchstmaß an menschlicher Zuwendung verrichten, so Brit Ismer, Kaufmännische Direktorin des Jüdischen es und Vorsitzende der BKG. Die Beschäftigten in den Krankenhäusern engagieren sich mehr denn je für Qualitätsver Mai 2014 Messegelände Berlin Der Besuch der conhit bietet mir die Möglichkeit, intensive Gespräche mit Kollegen und Geschäftspartnern zu führen und mich gleichzeitig über Neuigkeiten und Innovationen zu informieren. Dafür bieten Kongress und Ausstellung eine ideale Plattform. Stefan Smers, CIO Universitätsklinikum Leipzig / Arbeitskreis der Leiter der Klinischen Rechenzentren der Universitätskliniken Deutschlands (ALKRZ) Connecting Healthcare IT GOLD-Partner Veranstalter Organisation SILBER-Partner In Kooperation mit Unter Mitwirkung von

8 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jüdischen es Berlin engagieren sich für die Anerkennung der Krankenhäuser. Foto: BKG besserung und Patientensicherheit, sehen sich derzeit jedoch vielen Vorurteilen und Verunglimpfungen ausgesetzt. Diffamierende Meldungen und undifferenzierte Behauptun gen über Behandlungsfehler oder Qualitätsverluste diskreditieren die wertvolle Arbeit der Klinikmitarbeiter, sorgen bei ihnen für tiefe Betroffenheit und verunsichern die Patienten unnötig. Die BKG-Vorsitzende bezeichnet es als eine der wichtigsten Aufgaben, dem heute bereits herrschenden Fachkräftemangel zu begegnen, indem sich auch künftig junge Menschen für die Gesundheitsberufe begeistern. Dies werde nur dann gelingen, wenn die Arbeit für kranke und pflegebedürftige Menschen von der Gesellschaft anerkannt und gewürdigt werde und die Beschäftigten in den Kliniken die verdiente Wertschätzung erfahren. Diese Anerkennung drücke sich unter anderem auch in adäquater Bezahlung aus, die wiederum von der ausreichenden Finanzierungsregelung für die leistungen abhängt und die dringend verbessert werden müsse. Um unsere Aufgaben auch in der Zukunft weiterhin erfüllen zu können, sind verlässliche Rahmenbedingungen, eine ausreichende und kostendeckende Vergütung der Qualitätsmaßnahmen und Behandlungsleistungen sowie eine adäquate Investitionsfinanzierung durch Land Berlin für notwendige Baumaßnahmen und Medizintechnik notwendig. Dies sollte uns allen eine qualitativ hochwertige, sichere und leistungsstarke medizin wert sein, so die BKG-Vorsitzende. SKG: Es geht nicht ohne Unterstützung der Auch in Zukunft wollen die Krankenhäuser die bestmögliche Versorgung ihrer Patienten sicherstellen. Das geht nicht ohne die Unterstützung der. Die Kliniken brauchen verlässliche Rahmenbedingungen und eine faire Finanzierung, damit ihre Mitarbeiter auch in Zukunft für die Menschen da sein können. Diese Position bekräftigte der Vorsitzende der Saarländischen gesellschaft und Geschäftsführer der Saarland Heilstätten GmbH, Alfons Vogtel, anlässlich der Auftaktveranstaltung zur Kampagne am 11. März 2014 im Klinikum Merzig. Das SHG-Klinikum Merzig ist und dies trifft für alle saarländischen Krankenhäuser zu an seinem Standort einer der großen Arbeitgeber und Ausbilder in der Region, so Vogtel. Die saarländischen Krankenhäuser beschäftigen rund Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nehmen eine wichtige Rolle bei der Ausbildung junger Menschen ein. Die saarländischen Krankenhäuser verzeichnen rund stationäre Behandlungsfälle. ärzte und Pflegekräfte entwickeln Ideen für verbesserte und neuartige Therapien, die Krankenhäuser stehen für die innovative Patientenversorgung von morgen und sind auch im internationalen Vergleich vorbildlich, so Vogtel. Der SKG-Vorsitzende bekräftigte die Position, s aus der Sicht der Krankenhäuser gesetzliche Weiterentwicklungen notwendig sind, damit die Kliniken ihren zentralen Auftrag der medizinischen Versorgung der Bevölkerung mit großer Qualität erfüllen können. Die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen eine Atmosphäre der Wertschätzung, für die sie mit ihrer aktuellen Kampagne werben. Die zentrale Zukunftsaufgabe für die Krankenhäuser sei die Personalsicherung. Die Teilhabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der wirtschaftlichen Entwicklung sei eine maßgebliche Voraussetzung für die Sicherung der Attraktivität der Beschäftigung in den Berufen des Gesundheitswesens. Daher müssten Tarifsteigerungen refinanzierbar sein. Noch mehr Rationalisierungsdruck in den Krankenhäusern geht nach Vogtels Überzeugung zu Lasten von Qualität und Sicherheit. BWKG: Krankenhäuser stehen für Qualität und Patientensicherheit Die baden-württembergischen Krankenhäuser investieren viel in Qualität und Patientensicherheit. Die Erfolge dieses Engagements lassen sich immer wieder an den guten Ergebnissen in bundesweiten und internationalen Vergleichen ablesen. Die 288

9 Bevölkerung vertraut den Krankenhäusern und zu Recht, so der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergischen gesellschaft (BWKG), Thomas Reumann, zum Start der bundesweiten kampagne im Diakonie- Klinikum Stuttgart. Zuletzt habe wieder die Patientenbefragung einer Krankenkasse die hervorragende Qualität der Krankenhäuser im Land belegt. Die mitarbeiter sorgen Tag für Tag über 24 Stunden für eine Rundumversorgung von mindestens vier Millionen stationären und ambulanten Patienten im Jahr. Sie setzen sich mit hoher Kompetenz und viel Menschlichkeit für die Betreuung und Sicherheit dieser Patienten ein. Es ist nur recht und billig, s diese Leistungen auch anerkannt und geschätzt werden, so Reumann. Es reicht aber nicht mehr aus, gute Arbeit zu machen, man muss auch darüber sprechen., so der BWKG-Vorstandsvorsitzende. Unter dem Motto gläsernes werden die Krankenhäuser in Baden-Württemberg in den kommenden Monaten Bundes- und Landtagsabgeordnete für einen halben Tag ins einladen. Sie sollen die Mitarbeiter über mehrere Stunden bei ihrer Arbeit auf den Stationen begleiten und so einen ungefilterten Eindruck von der täglichen Arbeit der Pflegekräfte und der Ärztinnen und Ärzte erhalten, so Reumann. Zusätzlich sollen die Bevölkerung und die verstärkt zu Tagen der offenen Tür und zu thematischen Veranstaltungen eingeladen werden. Die Krankenhäuser setzen sich konsequent für eine weitere Verbesserungen der Qualität ein, betonte der Hauptgeschäftsführer der BWKG, Matthias Einwag. Ein Beispiel dafür sei die gesetzlich vorgeschriebene externe Qualitätssicherung, bei der kontinuierliche Verbesserungen zu verzeichnen seien. Auch im seit 2010 bestehenden landesspezifischen Qualitätssicherungsverfahren zu MRSA gab es deutliche Verbesserungen. Der Anteil der Patienten, die zu Beginn des Klinikaufenthalts auf multiresistente Erreger getestet werde, hat sich seinen Aussagen nach seit 2010 fast verdreifacht. Gleichzeitig sei die Anzahl der im erworbenen MRSA-Infektionen von auf 592 gesunken. Viel investiert wurde auch in eine neue Fehlerkultur. Aus Beinahefehlern kann man lernen. Aber nur, wenn ohne Angst darüber gesprochen wird, so Einwag. Bürgermeister Werner Wölfle, Vorsitzender des Verbandes der Krankenhäuser in Stuttgart e.v.: Die Krankenhäuser in Stuttgart nehmen bei der Qualität der medizinischen Behandlung einen Spitzenplatz im landes- und bundesweiten Vergleich ein. Es ist nun an der Zeit, offensiv zu verdeutlichen, welche gewaltigen Anstrengungen die Stuttgarter Krankenhäuser unternehmen, um die Qualität und Patientensicherheit weiter zu verbessern. Dabei ziehen die Häuser trotz gegebener Konkurrenzsituation bei vielen Projekten an einem Strang. Einige herausragende Beispiele sind: der Onkologische Schwerpunkt Stuttgart, ein Erfolgsmodell, seit mehr als 25 Jahren krankenhausübergreifend in allen Bereichen der Krebsbehandlung bundesweit Maßstäbe setzt; von Stuttgarter Krankenhäusern initiierte Telemedizinnetz Baden-Württemberg, mit dem alle wichtigen Krankenhäuser im Land so vernetzt sind, s auf hohem technischem Niveau datenschutzrechtlich einwandfrei der fachliche Austausch von Medizinern möglich wird; der intensive Austausch im Netzwerk gegen multiresistente Keime zwischen Stuttgarter Krankenhäusern und anderen Partnern im Gesundheitswesen; die konkrete Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität von behinderten Patienten und Patienten mit Demenz; die Reorganisation und ständige Verbesserung des Notarztwesens. Als kontraproduktiv empfindet Wölfle, s viele dieser Qualitätsverbesserungen oft nur unzureichend finanziert werden. Es reicht halt nicht, immer neue Qualitätsforderungen aufzustellen, sich aber, wenn es um die Finanzierung geht, vom Acker zu machen, so der Bürgermeister. Bernd Rühle, Geschäftsführer des Diakonie-Klinikums Stuttgart: Um die Sicherheit unserer Patienten weiter zu verbessern, haben wir im Diakonie-Klinikum Stuttgart beispielsweise Identifikationsarmbänder eingeführt, auf denen Name und Geburtsdatum vermerkt sind. Damit sind die Patienten eindeutig identifizierbar, Risiko einer Verwechslung wird deutlich reduziert. Im OP haben wir die Sicherheitscheckliste der WHO umgesetzt, die vor jedem Eingriff kontrolliert abgearbeitet wird: Ist es der richtige Patient? Ist es die richtige 289

10 Seite? Gibt es Allergien? Dazu gehört auch Team-Time-Out OP-Team hält vor dem Schnitt inne und prüft nochmals die entscheidenden Punkte sowie Zählen und Dokumentieren von Instrumenten und Material vor und nach jeder OP. In der Pflege bieten wir für alle Mitarbeiter verbindliche Fortbildungen zu aktuellen Themen an, um unsere Patienten auf dem neuesten medizinischen und pflegewissenschaftlichen Stand zu betreuen. Außerdem haben wir für Wundmanagement, Dekubitus, Diabetes und andere Erkrankungen Pflegeexperten etabliert. Mit diesen Maßnahmen wollen wir unserem Anspruch gerecht werden, unsere Patienten möglichst optimal zu versorgen. Um die Qualität und Patientensicherheit in den badenwürttembergischen Krankenhäusern weiter zu verbessern, brauchen wir motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sind sich Reumann, Einwag, Wölfle und Rühle einig. Für die Anerkennung ihrer Leistungen soll die Kampagne genutzt werden. Von der Frühchenversorgung bis zur Geriatrie im wird Leben bewahrt und Lebensqualität geschaffen. Die Arbeit der Beschäftigten in den Krankenhäusern ist in jüngster Zeit wiederholt durch einseitig überzeichnete oder falsche Darstellungen in ein schiefes Licht gerückt worden. Dies hat die Krankenhäuser veranlasst, sich demonstrativ vor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stellen und die, die Öffentlichkeit sowie die Akteure im Gesundheitswesen aufzufordern, die Beschäftigten im endlich als wahrzunehmen, was sie tatsächlich sind: hoch motivierte und hoch qualifizierte Spezialisten, die Tag für Tag mit maximalem persönlichem Einsatz für Wohl ihrer Patienten kämpfen. Auf können sich die Menschen verlassen, weil bei uns nach dem neuesten Stand der Medizin behandelt wird, die Beschäftigten hoch qualifiziert und hoch motiviert sind und die Patienteninteressen im Mittelpunkt stehen, so eine zentrale Aussage der Niedersächsischen gesellschaft beim Kampagnenstart am 11. März im Diakoniekrankenhaus Friederikenstift Hannover (siehe Fotos). Deren Ziele sind die öffentliche Anerkennung der Leistungen, die in den Krankenhäusern in Deutschland Tag für Tag erbracht werden, ein Ende der unreflektierten und populistischen Negativdarstellungen sowie der Einstieg in eine sachorientierte Diskussion. Die Kliniken in Deutschland arbeiten auf international herausragendem Niveau Die Kliniken in Deutschland gewährleisten für die Patienten ein international herausragend hohes Versorgungs- und Leistungsniveau, ein weltweit einmaliges Qualitätssicherungssystem und vor allem einen unbeschränkten und flächendeckenden Zugang zu Qualitätsmedizin. Immer wieder zeigt sich, s sich die deutschen Krankenhäuser durchaus mit denen in hoch entwickelten Gesundheitssystemen in Staaten wie den USA und der Schweiz messen können, so die NKG. Die Tatsache, s Deutschland bei der Häufigkeit einiger Behandlungen eine relativ hohe Versorgungsdichte hat, bedeutet zudem, s die ganze Bevölkerung gleichermaßen Zugang zu stationären Leistungen hat und niemandem eine Behandlung Wann immer Leben uns braucht Krankenhäuser in Niedersachsen Fotos: Maren Salberg 290

11 verwehrt wird, weil er diese zum Beispiel nicht bezahlen kann oder aus Altersgründen ausgeschlossen ist. Und sie ist ein Qualitäts- und Vertrauensbeweis für die Krankenhäuser. Grundpfeiler der hohen medizinischen und pflegerischen Qualität in unseren Krankenhäusern sind laut NKG die gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jede Pflegekraft in einem hat eine rund drei- bis fünfjährige Ausbildung absolviert, Weiterbildungen schließen sich oft an. Bei Fachärztinnen und -ärzten liegt die Ausbildungsdauer oft bei über zehn Jahren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ärztlichen und pflegerischen Dienst bilden sich auch nach dem Ende der Ausbildung ständig fort. So ist auch für erfahrenes Personal regelmäßige Fortbildung eine Selbstverständlichkeit. Die Krankenhäuser stehen deshalb für die innovative Patientenversorgung von morgen. Die Kliniken in Niedersachsen stehen für Menschen, die in rund 190 Krankenhäusern aller Größen, Versorgungsstufen und Fachrichtungen quer über Flächenland Tag und Nacht, auch an Sonn- und Feiertagen, kranken Menschen und Unfallopfern helfen sowie die Geburt neuer Erdenbürger betreuen allein im letzten Jahr in gut Fällen. Gerade in einem Flächenland wie Niedersachsen, in dem sowohl städtische Ballungsräume als auch ländliche Gegenden mit weiten Wegen zu versorgen sind, stellen die Krankenhäuser Rückgrat der medizinischen Versorgung dar. Wenn sich beispielsweise Probleme in der vertragsärztlichen Versorgung zeigen, weil Ärzte fehlen oder Lücken im Bereitschaftsdienst in der Nacht oder an Wochenenden entstehen, sind es in der Regel die Krankenhäuser, die diese Lücke füllen. Auch hier leisten die Krankenhäuser 365 Tage im Jahr, auch nachts und an Feiertagen, tagtäglich Dienst am Patienten. Schon immer kümmern sich die Krankenhäuser darum, s die Patienten nach der Entlassung aus der stationären Behandlung angemessen versorgt werden. Die Krankenhäuser sind so auch Schaltstelle zwischen niedergelassenen Ärzten, Pflegediensten, Reha- und Pflegeeinrichtungen und den Anbietern von Hilfsmitteln. In vielen ländlicheren Gegenden zählen die Krankenhäuser zusätzlich auch noch zu den größten Arbeitgebern, bieten die meisten Ausbildungsplätze vor Ort und erhalten durch den Einkauf in der Region noch zusätzlich Arbeitsplätze in Zulieferbetrieben. Zum Thema der unzureichenden Refinanzierung der in den Krankenhäusern erbrachten Leistungen hat die Niedersächsische gesellschaft bereits im Jahr 2013 die Informationskampagne 2/DRITTEL Niedersachsens Krankenhäusern droht Aus ins Leben gerufen. Informationen hierzu sind zu finden unter und auf Facebook. KGMV: Krankenhäuser stehen für Qualität und Leistungsbereitschaft Die Kliniken, ihre Mitarbeiter und Patienten in Mecklenburg- Vorpommern benötigen politische Unterstützung, um ihren anspruchsvollen Aufgaben gerecht werden zu können. Darauf wies der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft des Landes im Rahmen der Klinikkampagne in Schwerin hin. Wie der Vorsitzende der AKMV, Wolfgang Gagzow, bekräftigte, unterstützen die Mitgliedsverbände der AKMV ausdrücklich die Forderungen der Kliniken und ihrer Verbände im ganzen Bundesgebiet nach einer zuverlässigen und auskömmlichen Sicherung ihrer wirtschaftlichen Exis tenz, um auch künftig die Patienten in Deutschland und in Mecklenburg-Vorpommern auf hohem Niveau versorgen zu können. Wir benötigen dringend gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiter in der Pflege der zahlenmäßig größten Berufsgruppe im. Hierzu ist die Nachwuchsgewinnung sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung der in den Krankenhäusern tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverzichtbar, so Friedrich Eydam, Vorsitzender des BV Pflegemanagement e.v., Landesgruppe M-V, über die Belange dieser Berufsgruppe im. Ebenso muss die Aus- und Weiterbildung der Ärzte gesichert und dauerhaft adäquat finanziert werden, fasst Dr. Methodi Jantschulev, Vorsitzender des Verbandes der Leitenden ärzte, Landesverband M-V, eine wesentliche Forderung für die Stabilisierung der medizinischen Leistungsfähigkeit der Kliniken zusammen. Die Sicherung einer ausreichenden Zahl von Ärzten ist zur Erreichung des Behandlungserfolges der Kliniken unabdingbar. Die Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern und die in der AKMV zusammengeschlossenen Verbände unternehmen zahlreiche Anstrengungen, um die personelle Situation vor allem im ärztlichen und pflegerischen Bereich zu verbessern. Die notwendige Basis hierfür ist jedoch eine auskömmliche Refinanzierung der Tarifkosten. Bei einer jährlich neu durch die Bundespolitik vorgegebenen maximalen Zuwachsrate der budgets, die regelmäßig unter den Vertragsabschlüssen der Tarifparteien für die Mitarbeiter liegt, ist jedoch eine dauerhafte Sicherung des Personalbestands in Frage gestellt, so Dr. Falko Milski, Vorsitzender des Verbandes der direktoren, Landesgruppe M-V. Dies sei zentrale Problem der Ökonomie der deutschen Krankenhäuser. Die Kliniken erwarten von der Hilfe im Hinblick auf die Reduzierung der bürokratischen Belastung, damit ihre Mitarbeiter mehr Zeit für die direkte Zuwendung zum Patien ten zu haben. Bisherige Veränderungen in der Vergütungsstruktur der Kliniken haben jedoch neben unzweifelhaften Verbesserungen in der Zielgenauigkeit der Vergütungen auch ein erhebliches Maß an mehr Bürokratie gebracht. Darum ist die gut beraten, die Einführung pauschalisierter Entgelte in der Psychiatrie mit äußerster Vorsicht anzugehen und auch die Notwendigkeit eines solchen Schrittes, welches weltweit ohne jedes Beispiel ist, noch einmal zu überdenken, beschreibt Dr. Hanns-Diethard Voigt, Vorsitzender der KGMV, ein wesentliches Thema in der Sicherung der psychiatrischen Versorgung in den Krankenhäusern. Noch befinden sich die Krankenhäuser auf einem weltweit geachteten hohen Niveau. Noch können sich die Patienten auf maximale Engagement der Krankenhäuser und ihrer Mitarbeiter verlassen. Damit dies so bleibt, müssen nach wie vor die Bundesländer die Entscheidungshoheit in der planung und in der Investitionsfinanzierung der Kran- 291

12 kenhäuser behalten. Künftig müssen jedoch die unvermeidbaren Kosten, die den Krankenhäusern entstehen, durch bundesrechtliche Regelungen gesichert und vergütet werden. Insbesondere auch die zunehmende Versorgung einer älter werdenden Bevölkerung darf nicht auf die Krankenhäuser und deren Personal abgewälzt werden. Die künftige gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung ist eine bundespolitische Aufgabe, die von der gesamten Gesellschaft gemeinsam getragen werden muss, fasste Gagzow die zentralen Forderungen der AKMV zusammen. Bayern: Krankenhäuser fordern mehr Wertschätzung ihrer Arbeit Die Bayerische gesellschaft (BKG) erläuterte Anliegen der bundesweiten Kampagne bei einer Veranstaltung im Klinikum Landkreis Erding bei München. BKG-Geschäftsführer Siegfried Hasenbein stellte dabei die bürgernahe und hoch qualifizierte Leistungsbereitschaft der Krankenhäuser heraus: Die Krankenhäuser sind für Menschen in jeder Lebensphase, in der sie Hilfe brauchen, da. 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag. Von der Geburt bis zur Sterbebegleitung, bei Unfällen, chronischen Erkrankungen, bei Schmerzen und hochkomplexen Eingriffen. Er bezeichnete die Krankenhäuser als Rückgrat der Gesundheitsversorgung und wies darauf hin, s der weit überwiegende Anteil der Patienten mit der Versorgung in den bayerischen Kliniken hoch zufrieden sei. Dies belegten mehrere Umfragen, wie zum Beispiel die erst vor wenigen Tagen veröffentlichte Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse. Der BKG-Geschäftsführer ließ beim Kampagnenauftakt im Erding (Foto unten) auch keinen Zweifel daran, s Kompetenz und Qualität der bayerischen Kliniken im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz einnehmen, sich die Krankenhäuser aber stetig weiterentwickeln würden. Qualität, Patientensicherheit, Transparenz, die regionalen Versorgungsstrukturen sowie Förderung von Fachpersonal seien die Megathemen der Zukunft, an denen derzeit alle Krankenhäuser mit Hochdruck arbeiteten. Bei über 18 Millionen Behandlungsfällen pro Jahr passieren leider auch Fehler, stellte Hasenbein ebenso klar. Es sei die Aufgabe aller Beteiligten, die Ursachen hierfür zu analysieren und konsequent an Verbesserungen zu arbeiten. Das Wichtigste sei dabei, die Bürger objektiv, sachlich und verständlich zu informieren. Dieser Aufgabe würden sich die bayerischen Krankenhäuser mit Nachdruck widmen und sie wollten es nicht länger hinnehmen, wenn man Einzelfälle verallgemeinert und Kliniken pauschal verurteilt. Damit würden Patienten verunsichert und die Beschäftigten diffamiert. Das Ziel der neuen Bundesregierung, für Qualitätsverbesserungen zu sorgen, unterstützen die Krankenhäuser, betonte Hasenbein. Zur Forderung nach mehr Fachkräften sowie baulichen und apparativen Standards gehöre aber auch eine Klarstellung, wie dies zu finanzieren sei. Mit dem Leitspruch Wann immer Leben uns braucht bringen die Beschäftigten in den bayerischen Kliniken zum Ausdruck, s persönliche Zuwendung, Qualität und Patientensicherheit tagtäglich als Selbstverständnis gelebt werden. Die Krankenhäuser wünschen sich eine Anerkennung dieser Leistung ihrer Mitarbeiter und mehr Gemeinsamkeit und Fairness, wenn es darum geht, die Versorgung im Interesse der Patienten weiterzuentwickeln. Bayerische Großkrankenhäuser erwarten Klarheit und Fairness Die kommunalen bayerischen Großkrankenhäuser haben klare Erwartungen an die von der Bundesregierung angekün digte reform: Der Koalitionsvertrag greift die richtigen Themen auf. Bei den Schwerpunkten Qualität und Finanzierung brauchen die Krankenhäuser aber praxistaugliche Rahmenbedingungen. Die Bundesregierung darf bei der Umsetzung die Versorgungsrealität nicht aus den Augen verlieren, sagte BKG-Geschäftsführer Hasenbein anlässlich einer Ar- Foto: BKG/Fuchshuber 292

13 Foto: KGNW/Wilfried Meyer beitstagung der bayerischen kommunalen Großkrankenhäuser im Leopoldina- in Schweinfurt. Die bayerischen Großkrankenhäuser unterstützen ausdrücklich die bundesweite Aktion der Krankenhäuser. Die Kliniken wollen in den kommenden Wochen verstärkt auf den Wert ihrer Arbeit hinweisen und die Gesundheitspolitik auf die Versorgungsrealität im Lande aufmerksam machen, die bei einer einschneidenden reform auf dem Spiel steht. Das Vorhaben, die Qualität in der stationären Versorgung weiter zu verbessern unterstützen die Krankenhäuser. Man habe auch nichts gegen mehr Transparenz, um den Bürger besser informieren zu können. Dies muss aber risikoadjustiert, unverfälscht und durch eine unabhängige Institution erfolgen. Wir akzeptieren nicht, wenn der Ruf der Krankenkassen nach mehr Qualität nur ein Deckmantel für Preisdumping oder Standortpolitik ist, so der einhellige Tenor der Klinikchefs. Die Krankenhäuser seien bereit, die immer höheren Ansprüche an die Qualität auch zu erfüllen. Das dafür notwendige zusätzliche Fachpersonal sowie die Ausstattung müsse aber auch finanziert werden. Es geht nicht, s immer mehr gefordert und immer weniger finanziert wird, fasste der Gastgeber der Tagung, der Geschäftsführer des Leopoldina-es, Adrian Schmuker, die Diskussion zu diesem Thema zusammen. Vor allem die jüngsten Richtlinien zur Behandlung von Frühgeborenen stellen die Krankenhäuser vor immense Probleme. Die Vorgaben schreiben eine massive Aufstockung des Personals vor, auf dem Markt nicht zur Verfügung steht, und für die es bislang keine Finanzierungsregel gibt, so Schmuker. Eine ausreichende Finanzierung der Personalkosten sei die beste Grundlage für gute Qualität. Ausgangspunkt einer Reform müsse deshalb sein, endlich eine ausreichende Finanzierung der Personal- und Sachkostensteigerungen sicherzustellen. KGNW: Hohe Qualität in Kliniken braucht faire Rahmenbedingungen Unsere Mitarbeiter leisten rund um die Uhr Außergewöhnliches für ihre Patienten, und dies verdient Anerkennung und Wertschätzung, erklärte der Vizepräsident der gesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), Joachim Finklenburg, bei der zentralen Auftaktveranstaltung der NRW-Kliniken am 11. März 2014 im Marien Hospital in Düsseldorf (siehe Foto oben). Wir fordern von Krankenkassen und eine redliche Diskussion über die Versorgungsrealitäten in den Krankenhäusern, appellierte Finklenburg. Der KGNW-Vizepräsident wies darauf hin, s die NRW-Krankenhäuser mit rund 4,4 Millionen stationären Behandlungsfällen 2012 eine neue Höchstinanspruchnahme zu verzeichnen hatten. Dies sei ein großer Vertrauensbeweis der Bevölkerung in die Qualität und die Leistungsfähigkeit der NRW-Krankenhäuser. Umso unverständlicher seien bloße Behauptungen der Krankenkassen über eine hohe Zahl von Behandlungsfehlern in Kliniken, die zum Ziel hätten, die 385 Kliniken und ihre rund Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schlechtzureden. Wie kein anderer Bereich des Gesundheitswesens seien die Krankenhäuser bei der Verbesserung der Qualität aktiv. Die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser hätten in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, Qualität, Hygiene und Sicherheit zu verbessern. Die Kliniken hätten nichts zu verbergen und beförderten auch mit der Einrichtung des Melde- und Lernsystems CIRS NRW für medizinische Beinahefehler eine offene Fehlerkultur. Allerdings müssten die Kosten der Qualitätssicherung refinanziert werden. Dies in den Vergütungssystemen sicherzustellen, sei eine zentrale Erwartung der Krankenhäuser an die von der angekündigte Qualitätsoffensive. Ich kann nur an und Medien appellieren, der vorgeschobenen Qualitätsargumentation einiger Krankenkassen nicht auf den Leim zu gehen. Hinter der Forderung der Kassen nach qualitätsorientierter Vergütung steht Ziel, leistungen einem Preiswettbewerb auszusetzen, bei dem die Qualität auf der Strecke bleibt. Selektivverträge schränken die freie wahl der Patienten massiv ein und gefährden durch ihre Ungewissheit eine vernünftige ärztliche Weiterbildung, kritisierte Finklenburg. Die zentrale Zukunftsaufgabe für die Krankenhäuser ist aus der Sicht der Krankenhäuser die Personalsicherung. Die Sorge wächst, s die Wirtschaftlichkeit der Krankenhäuser immer mehr zulasten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Service und Pflege realisiert werden muss. Das lehnen wir als gemeinnütziger träger ab und fordern, die Fallkostenvergütungen an die allgemeinen Kostensteigerungen, 293

14 Foto: Jens-Martin Gorny/Diakonie Ruhr insbesondere aber an die Tariferhöhungen, zu koppeln, erklärte Jürgen Braun, Geschäftsführer des Verbundes Katholischer Kliniken Düsseldorf (VKKD), zu dessen Häusern Marien Hospital Düsseldorf gehört. Finklenburg bekräftigte die Forderung nach einer ausreichenden Investitionskostenförderung durch die Länder. In NRW fehlen jährlich 700 Mio. Investitionskosten. Dieses Thema müsse mit hoher Priorität auf die Tagesordnung der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur reform, forderte Finklenburg. Ev. Witten und Marien Hospital Witten schließen sich bundesweiter initiative an Für jeden Menschen ist es selbstverständlich, s er in einer Notfallsituation sieben Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag in einem unserer Krankenhäuser kompetent behandelt werden kann. Die gesundheitliche Versorgung von Menschen ist eine Vertrauensfrage. Darin sind sich die Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter (Ev. Witten) und Theo Freitag (Marien Hospital Witten) einig. Sie unterstützen die bundesweite Kampagne mit dem Ziel, die hohe Leistungsfähigkeit und Qualität der Krankenhäuser zu stärken und weiterzuentwickeln (siehe Foto oben). Den Krankenhäusern werde es durch die politischen Rahmenbedingungen immer schwerer gemacht, ihrem hohen Qualitätsanspruch in der Versorgung der Pa tienten nachzukommen. Um stets auf dem neuesten Stand der Medizintechnik zu sein und hoch qualifiziertes Personal vorhalten sowie den Patienten ein freundliches bauliches Umfeld bieten zu können, ist eine entsprechende finanzielle Grundlage notwendig. Hier sehen sich die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen von der im Stich gelassen. Sowohl bei der Investitionskostenfinanzierung als auch bei dem Landesbasisfallwert liegt NRW auf den hinteren Plätzen. Die Folge: Die Kostenschere zwischen Erstattung und den tatsächlichen Kosten klafft immer weiter auseinander. Trotz dieser sich immer stärker erschwerenden Bedingungen bieten die Wittener Krankenhäuser mehr als nur die Sicherstellung einer medizinischen Versorgung. Rege Bautätigkeit, immer wieder neue Behandlungsangebote, Therapien, die sich an neuesten wissenschaft lichen Erkenntnissen orientieren, zeugen von der hohen Investitionsbereitschaft der Kliniken aus eigenen Kräften. Die Bildung von Klinikverbünden, wie der Zusammenschluss der Diakonie Ruhr mit der Ev. gemeinschaft Herne Castrop-Rauxel zum Evangelischen Verbund Ruhr und der Zusammenschluss der St. Vincenz Gruppe mit den katholischen Einrichtungen in Herne und Witten zur St. Elisabeth Gruppe, führt zu einer möglichst optimalen Kosten- aber auch Angebotsgestaltung seitens der Verantwortlichen. Die ständig zunehmende Zahl der Zertifizierung medizinischer Zentren durch externe Prüfungsverfahren liefert offiziell messbare Qualitätsgarantien für die Versorgung. Dass diese Bemühungen honoriert werden, zeigt die Entwicklung der Patientenzahlen. Das gilt auch für die steigende Zahl der Patienten von auswärts, die sich bewusst für ein Wittener entscheiden. So ist beispielsweise die Frauenklinik und Geburtshilfe im Marien Hospital, die bei Bedarf eng mit der Frühgeborenen-Intensivstation der Kinder- und Jugendklinik zusammenarbeitet, über die Stadtgrenzen hinaus beliebt. Viele ältere Patienten aus umliegenden Städten entscheiden sich nach einer Akutbehandlung in einem anderen der Region für eine Frührehabilitation in der Klinik für Geriatrie am Ev. Witten. Aktion Unnaer Krankenhäuser fordern Fairness Foto: Katharinen-Hospital Unna 294

15 Foto: Karin Riedel In beiden Wittener Krankenhäusern wird Wert auf eine breit gefächerte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden gelegt. Beide Krankenhäuser bilden Pflegefachkräfte aus. Innerbetriebliche Fortbildungen, Weiterbildungseinrichtungen der Trägerverbünde sowie Tagungen und Kongresse sorgen dafür, s Patienten zeitnah von aktuellen medizinische Entwicklungen profitieren. Viele Mitarbeitende erwerben im Rahmen ihrer Tätigkeit weitere Zusatzqualifikationen, zum Beispiel im Bereich Hygiene. Deshalb ist es uns wichtig, auch einmal deutlich zu machen, von welch hoch motivierten Menschen unsere Patienten versorgt werden. Es ist bedauerlich, s dies immer weniger Anerkennung findet, so die Position von Theo Freitag und Heinz- Werner Bitter. Mit insgesamt Beschäftigten gehören die Wittener Krankenhäuser zu den größten Arbeitgebern in der Stadt. Soester Krankenhäuser fordern Fairness gemeinsam ein Verunglimpfungen, Falschbehauptungen und Unterstellungen werden wir nicht länger hinnehmen. Mit diesen deutlichen Worten der Deutschen gesellschaft solidarisieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Soester Krankenhäuser sehr sichtbar: In einer Protestkundgebung auf dem Markt (siehe Foto oben) zeigten sie am 11. März gemeinsam, s sie für eine hervorragende Arbeit bei der Behandlung und Betreuung ihrer Patienten stehen und die dafür notwendige (finanzielle) Anerkennung seitens der einfordern. Das Motto der aktuellen Kampagne, steht für hohe Engagement aller Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Aber statt der Anerkennung dieser Leistungen erleben wir ständig teils unverständliche, teils unredliche Behauptungen beispielsweise von Krankenkassen, die den Krankenhäusern enorme Behandlungsfehler vorhalten, so die Leiter der beiden Soester Krankenhäuser, Oliver Lehnert (Geschäftsführer Klinikum Stadt Soest) sowie Klaus Bathen (Geschäftsführer Marienkrankenhaus) und Dr. Nicolas Krämer (Kaufmännischer Direktor Marienkrankenhaus). Das Ziel dabei sei offenbar, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schlechtzureden. Dagegen wollen die Soester Krankenhäuser sich wehren. In den beiden Soester Krankenhäusern wurden 2013 knapp Patienten stationär behandelt. Rund Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen vor Ort dafür die Verantwortung. Das Klinikum Stadt Soest und Marienkrankenhaus stehen gemeinsam vor der sozialen Herausforderung, sowohl die Bevölkerung mit Gesundheitsleistungen zu versorgen als auch der Region Arbeitsplätze zu erhalten. Inzwischen ist jeder achte Arbeitnehmer im Gesundheitswesen beschäftigt. Das zeigt die Bedeutung unserer Branche. Die Klinikverantwortlichen der Stadt fordern die Teilhabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der wirtschaftlichen Entwicklung und eine Refinanzierung von Tarifsteigerungen. Krankenhäuser im Land Bremen stehen für Qualität und Leistungsbereitschaft Nach den jüngsten Verunglimpfungen durch die Krankenkassen auf der Bundesebene ist es an der Zeit, der Verunsicherung der Bevölkerung über die versorgung entgegenzutreten, so Jürgen Scholz, Vorsitzender der gesellschaft der Freien Hansestadt Bremen e.v. (HBKG). Die Krankenhäuser im Land Bremen stehen für eine hohe Behandlungsqualität ein, betonte Scholz. So bilde der Einsatz von qualifiziertem Personal die Basis für eine solide Strukturqualität. Zur Behandlung der anvertrauten Patientinnen und Patienten garantieren die Krankenhäuser einen durchgängigen Facharztstandard, wie eine Überprüfung durch Land Bremen erst kürzlich wieder bestätigte. In der Pflege werden zu 96 Prozent examinierte Fachkräfte mit voller dreijähriger Ausbildung eingesetzt. Neben der Strukturqualität ist die Darstellung der Ergebnisqualität nach den Worten des Vorsitzenden von großer Bedeutung. Deshalb würden jedes Jahr die aktuellen Ergebnisse 295

16 (Von links) Die Geschäftsführer der Freien Kliniken Bremen Walter Eggers (DIAKO), Torsten Jarchow (St. Joseph-Stift), Dr. Walter Klingelhöfer (Rotes Kreuz ) und Dr. Hans-Joachim Bauer (Roland-Klinik), solidarisierten sich mit den Forderungen der DKG. Foto: Freie Kliniken Bremen/Silvia Rievers aus der vergleichenden Qualitätssicherung im Bremer spiegel transparent und offen dargestellt. Dort wird auch die Meinung der Patientinnen und Patienten veröffentlicht. Zuletzt waren 91 Prozent mit der Behandlung zufrieden. Diese Fakten sind ein eindrucksvoller Beleg für die Leistungsfähigkeit unserer Krankenhäuser und für die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, stellte Uwe Zimmer, Geschäftsführer der HBKG, fest. Egal ob schwerste Unfälle, Schlaganfälle oder Herzinfarkte versorgt werden müssen, die Krankenhäuser stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Sie übernehmen die Versorgung von über vollstationären Fällen im Jahr und bieten modernste Diagnostik und Therapie für nahezu alle Krankheiten an. Auch in der teilstationären Versorgung und hoch spezialisierten ambulanten Versorgung bilden die Krankenhäuser eine wichtige Säule im Gesundheitswesen des Landes Bremen. Etwa zwei Drittel der ambulanten Notfallversorgung wird durch die Krankenhäuser übernommen. Um auch zukünftig genügend qualifiziertes Personal vorhalten zu können, bieten die Krankenhäuser im Land Bremen für viele Gesundheitsfachberufe die notwendigen Ausbildungsplätze an. Darüber hinaus sind die Krankenhäuser engagiert in der Facharztweiterbildung nahezu aller Fachrichtungen. Die meisten Krankenhäuser im Land Bremen sind akademische Lehrkrankenhäuser. Darüber hinaus werden Fort- und Weiterbildungsangebote für fast alle Berufsgruppen vorgehalten. Durch flexible Arbeitszeiten und viele Projekte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben sich die Krankenhäuser im Land Bremen als attraktive Arbeitgeber einen Namen gemacht, so die Feststellung der gesellschaft. Alle diese Eigenschaften unterstreichen nach den Worten von Scholz die Hinwendung der Krankenhäuser zu den ihnen anvertrauten Menschen: Wann immer Leben uns braucht! Hessische gesellschaft zur Umstellung der investitionsförderung in Hessen Die beabsichtigte Umstellung der investitionsförderung des Landes Hessen auf ein pauschaliertes System wird von der Hessischen gesellschaft (HKG) ausdrücklich begrüßt. Bereits im vergangenen Jahr hatte die damalige Regierungskoalition ein entsprechendes Gesetz zur Änderung des Hessischen gesetzes in den Landtag eingebracht, infolge der Landtagswahlen und der Regierungsneubildung in der alten Legislaturperiode nicht mehr verabschiedet wurde. In quasi unveränderter Form bringt die neue Landesregierung dieses Gesetz nun wieder in parlamentarische Verfahren ein, wie Gesundheitsminister Stefan Grüttner auf einer Pressekonferenz am 10. März 2014 mitteilte. Die HKG, die zu diesem Gesetzesvorhaben schon in der vergangenen Legislaturperiode gegenüber dem Sozialpolitischen Ausschuss ausführlich Stellung genommen hatte, begrüßt, s der Gesetzentwurf nun zügig verabschiedet werden soll. Bei aller Anerkennung für die fortschrittliche Systemumstellung sowie auch dafür, s Land Hessen sich sehr für seine Krankenhäuser engagiert und diese bei der Investitionsförderung besser gestellt sind als in vielen anderen Bundeslän- 296

17 dern, darf aber nicht vergessen werden, s auch die hessischen Kliniken unter einem erheblichen Investitionsstau leiden. Zum Abbau dieses Staus ist eine dauerhafte Erhöhung der investitionsförderung in Hessen um jährlich ca. 120 Mio. notwendig, erklärte der Geschäftsführende Direktor der HKG, Rainer Greunke, zum Auftakt der Kampagne. Sparpotenzial für die Entlastung des Bundeshaushalts im Gesundheitssystem zu suchen, ist der falsche politische Weg, so bewertet Greunke jüngst publik gewordene Ansinnen von Bundesfinanzminister Schäuble, den Zuschuss des Bundes zur Gesetzlichen Krankenversicherung drastisch zu kürzen. Wie die Beitragszahler haben vor allem die Krankenhäuser mit einer Kürzungsrunde nach der anderen dazu beigetragen, den Gesundheitsfonds aufzufüllen, und deshalb kann dieses Geld dem Gesundheitssystem nicht einfach und ersatzlos entzogen werden, kritisiert Greunke. Der bereich darf allein wegen seiner Größe als GKV-Ausgabenblock nicht primär als Kostenproblem gesehen werden, denn den Kosten stehen entsprechende Leistungen gegenüber. Die Kliniken erbringen auch den größten Leistungsblock in unserem Gesundheitswesen, so Greunke weiter. Die Leistungserbringer brauchen eine verlässliche und stabile finanzierung. Das bedeutet: ausreichende Investitionsförderung und eine Überarbeitung des Vergütungssystems für die behandlung, um auch im demographischen Wandel weiterhin eine qualitativ hochwertige, flächendeckende stationäre medizinische Versorgung gewährleisten zu können. Die Klinik in der Nähe ist nach einer Forsa-Umfrage rund 98 Prozent der Bürgerinnen und Bürger außerordentlich wichtig. Derselben Studie zufolge bewerten 88 Prozent der Bürger die Qualität der medizinischen Versorgung in den deutschen Krankenhäusern als gut oder sogar sehr gut. Dieses positive Ergebnis reflektiert die allgemein hohe Wertschätzung, die die Krankenhäuser in Deutschland bei den Pattienten genießen. Der Kampagnenslogan unterstreicht, was tagtäglich von Tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege, im ärztlichen Dienst und von anderen Berufsgruppen in Kliniken mit größter Selbstverständlichkeit geleistet wird. Sie tun dies trotz aller Versuche der Krankenkassen, die Kliniken und ihr Personal öffentlich zu diffamieren, so Greunke. Um die Bedeutung der Leistungen der Krankenhäuser und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu würdigen, seien aber zwingend ausreichende Mittel notwendig, zum Beispiel um Tarifsteigerungen refinanzieren zu können. Qualität und Sicherheit erfordern Ressourcen, unterstreicht Greunke, der in der Personalsicherung eine zentrale Zukunftsherausforderung für die Kliniken sieht. Um fünf vor zwölf traf man sich am 11. März vor dem Werler Mariannen-Hospital, um Fairness zu fordern. In ganz Deutschland wurden Veranstaltungen mit diesem Thema durchgeführt. Ziel sei es, die Bedeutung und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser und ihrer Mitarbeiter stärker ins Bewusstsein zu rufen. Zugleich solle die auf die Notwendigkeit zur Bereitstellung ausreichender Ressourcen aufmerksam gemacht werden. Aus: Werler Anzeiger, 12. März 2014 Foto: Billecke 297

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