Wirtschaftliche und finanzielle Auswirkungen eines neuen THG-Ziels für 2030 in Österreich und Betroffenheit der österreichischen Volkswirtschaft

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1 Wirtschaftliche und finanzielle Auswirkungen eines neuen THG-Ziels für 2030 in Österreich und Betroffenheit der österreichischen Volkswirtschaft FINAL VERSION September 2014 o.univ.-prof. Dr. Friedrich Schneider 1,2 Dipl.-Ing. Dr. Horst Steinmüller 1 Dipl.-Vw. Dr. Sebastian Goers 1 Mag. Martin Baresch BSc. BStat. 1 a.univ.-prof. Dr. Reinhold Priewasser 3 1, Altenbergerstraße 69, A-4040 Linz; tel.: ; 2 Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Volkswirtschaftslehre, Altenberger Straße 69, A-4040 Linz; tel.: ; 3 Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Betriebliche und Regionale Umweltwirtschaft, Altenberger Straße 69, A-4040 Linz 1

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung THG-Emissionspfade und -Einsparziele für Österreich THG-Emissionspfade THG-Einsparziele Alternatives 40%-THG-Einsparziel mit niedrigeren Reduktionslasten für Österreich Maßnahmen zur THG-Vermeidung Herleitung von Einzelmaßnahmen Ankauf von CO 2 e-zertifikaten als Vermeidungsmaßnahme Komparativ-statische Kosten der THG-Vermeidung Volkswirtschaftliche Auswirkungen durch ausgewählte THG-Ziele für Österreich in THG-Einsparung von 40% auf EU-Ebene Analyse der volkswirtschaftlichen Effekte Bedeutung der kostenlosen Zuteilung im EU-Emissionshandel Verlagerung der energieintensiven Industrie ins Ausland Volkswirtschaftlichen Effekte einer alternativen 40%-THG-Einsparung mit niedrigeren Vermeidungslasten für Österreich Vergleich verschiedener THG-Einsparungen auf EU-Ebene (35%, 40%, 45%) Unterschiede der Szenarien Analyse der volkswirtschaftlichen Effekte Vergleich der Simulationsergebnisse mit verschiedenen Wirtschaftswachstumspfaden Betroffenheit der energieintensiven Industrie und der Energiewirtschaft Zusammenfassung Komparativ-statische Analyse Dynamische Simulationsanalyse Fazit Exkurs: Einige Überlegungen zur politischen Durchsetzbarkeit aus Public Choice- Sicht Anhang Basisdaten zur Berechnung der komparativ-statischen Vermeidungskosten Sektor Verkehr Sektor Kleinverbrauch Sektor Industrie Sektor Energie Komparativ-statische Untersuchung der volkswirtschaftlichen Auswirkungen für Österreichs neue THG-Einsparziele Seite 2 von 151

3 7.2.1 Berechnung spezifischer THG-Vermeidungskosten Vermeidungskosten im Emissionshandelssektor Vermeidung im Nicht-Emissionshandelssektor - Reihung der Maßnahmen nach realpolitischer Umsetzbarkeit Zusammenfassung Qualitative Experteninterviews hinsichtlich der 2030 THG-Ziele für Österreich Grund für und Überblick über die Expertengespräche Auswertung der Interviews Methodik der Quantifizierung der volkswirtschaftlichen Effekte: Modell zur Simulation der (ober)österreichischen Volkswirtschaft mit Schwerpunkt Energie MOVE Zentrale Annahmen der Simulationsanalyse Wirtschaftliche Auswirkungen eines neuen THG-Ziels in Österreich bei Maßnahmenauswahl im Nicht-ETS-Sektor nach komparativ-statischer Kosteneffizienz Szenario Aufkommensneutrale Verwendung der MÖSt.-Einnahmen zur Lohnsteuer- und nebenkostensenkung Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Seite 3 von 151

4 1 Einleitung Mit der Veröffentlichung ihrer Mitteilung zu "Rahmen für die Klima - und Energiepolitik im Zeitraum " (EU-Kommission 2014a) setzt die EU-Kommission den Diskussionsprozess fort, den sie mit der Vorlage ihres Grünbuchs "Ein Rahmen für die Energie- und Klimapolitik bis 2030" (EU-Kommission 2013a) im März 2013 angestoßen hatte. Ziel ist die rechtzeitige Verabschiedung eines Nachfolgeregimes für die sogenannten " Ziele", um durch den Klimawandel ausgelösten volkswirtschaftlichen Schäden auf globaler, nationaler und regionaler Ebene entgegenzutreten. 1 Im Rahmen des EU- Klimapakets 2020 haben sich die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, bis 2020 die Treibhausgasemissionen um mindestens 20 % gegenüber 1990 zu reduzieren, eine Energieeffizienzsteigerung in Richtung 20 % anzustreben sowie einen Anteil von 20 % erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch zu erreichen. Die EU-Kommission schlägt in ihrer Mitteilung zu "Rahmen für die Klima - und Energiepolitik im Zeitraum " zum einen ein EU-internes Treibhausgas-Minderungsziel für 2030 in Höhe von 40 % gegenüber 1990, zum anderen ein verbindliches EU-weites Ziel für den Ausbau erneuerbarer Energien für 2030 in Höhe von 27 % vor. Energieeffizienz soll ebenfalls ein integraler Bestandteil der zukünftigen EU-Klima- und Energiepolitik bleiben. Das konkrete Ambitionsniveau für Energieeffizienz will die EU-Kommission aber erst nach der für Mitte 2014 anstehenden Überprüfung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie ermitteln. Der EU-Energie- und Klimarahmen soll die Grundlage für die Positionierung der EU in den internationalen Klimaverhandlungen im Hinblick auf das 2015 zu schließende neue internationale Abkommen bilden. Innerhalb der vorliegenden Studie werden die Auswirkungen auf Österreich bei der Einhaltung definierter THG-Einsparungsziele auf EU-Ebene für 2030 untersucht. Die Untersuchung umfasst dabei zwei Ebenen: 1. Wirtschaftliche und finanzielle Auswirkungen in Österreich 2. Betroffenheit der energieintensiven Industrie sowie der Elektrizitäts- und Wärmewirtschaft in Österreich Auf Basis eines THG-40%-Reduktion-Zielpfades (Basisjahr: 1990) werden bis 2030 verschiedene Szenarien (notwendige Maßnahmen und Technologien auf Sektorenebene) entwickelt, in denen die zusätzlichen volkswirtschaftlichen bzw. wohlfahrtsökonomischen 1 Laut einer aktuellen Studie der OECD (Delink et al. 2014) beläuft sich der Rückgang des weltweiten Bruttoinlandsprodukts in 2060 aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels (ausgewählte Effekte auf Meeresspiegel, Gesundheit, Ökosysteme, Landwirtschaft, Tourismus, Energienachfrage und Fischerei) wahrscheinlich zwischen 0,7 und 2,5 %. Rückgänge ab 0,4 % bzw. bis 3,6 % können nicht ausgeschlossen werden. Seite 4 von 151

5 Auswirkungen gegenüber einem Referenzszenario, welches durch die THG-Emissionspfade des WEM-Szenarios des Umweltbundesamtes (Umweltbundesamt 2013a, 2013b) abgebildet wird, dargestellt werden. Um die Betroffenheit der energieintensiven Industrie sowie der Elektrizitäts- und Wärmewirtschaft herauszustellen, werden zusätzlich die Auswirkungen einer Fortführung der bisherigen carbon leakage-regelung, welche die kostenlose Zuteilung von CO 2 e-zertifikaten im EU-Emissionshandel sichert, sowie die partielle Abwanderung der energieintensiven Industrie infolge hoher Kostenbelastungen durch stringentere Klimaschutziele analysiert. Des Weiteren wird basierend auf den Ausführungen des Impact Assessments der EU-Kommission (EU-Kommission 2014b) ein alternatives 40%-Szenario berücksichtigt, aus dem sich eine länderspezifische Reduktionsverteilung auch für den Emissionshandelssektor ableiten lässt, wobei in diesem Szenario die ökologische Vorreiterrolle der österreichischen Industrie einbezogen wird und deshalb geringere Zielwerte erreicht werden müssen. Neben diesen Ableitungen des 40%-Szenarios wird dieses abschließend mit einem niedrigeren THG-Reduktionsziel von 35% und einem höheren THG-Reduktionsziel von 45% verglichen. Als Konsequenz resultieren innerhalb der Studie die in Tabelle 1-1 angeführten Analysen. Das zweite Kapitel umfasst die Herleitung der THG-Einsparziele für Österreich im Jahr Insbesondere die Definition der spezifischen Ziele für Österreich, die in den darauf folgenden Kapiteln benötigt werden, steht hier im Mittelpunkt bzw. die Bezugsquellen aus denen diese Ziele abgeleitet wurden. Aufbauend auf der Herleitung der THG-Einsparziele für Österreich im Jahre 2030 folgen in Kapitel 3 die zur Zielerreichung notwendigen Vermeidungsmaßnahmen. Die Maßnahmen wurden in die vom EU-Emissionshandel erfassten Sektoren Energie und Industrie sowie die nicht vom EU-Emissionshandel erfassten Sektoren Energie, Industrie, Kleinverbrauch und Verkehr aufgegliedert. In Kapitel 4 erfolgt die Quantifizierung der wirtschaftlichen Effekte. Diese basiert auf einer makroökonometrischen Simulationsanalyse mittels des dynamischen Zeitreihenmodells MOVE und analysiert die in Tabelle 1-1 angeführten Szenarien. Die volkswirtschaftlichen dynamischen Analysen zeigen Auswirkungen auf die gängigen makroökonomischen Parameter wie Bruttoinlandsprodukt, Beschäftigungsniveau, Konsum der privaten Haushalte, und Investitionen der Unternehmen. Kapitel 5 stellt eine abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Studie dar. Seite 5 von 151

6 Tabelle 1-1: Wirtschaftlicher und finanzieller Auswirkungen eines neuen THG-Ziels für 2030 in Österreich und Betroffenheit der österreichischen Volkswirtschaft Überblick der Szenarien Szenario Volkswirtschaftliche Effekte in Österreich infolge eines THG-Reduktionsziels von 40% auf EU-Ebene Maßnahmenauswahl im Nicht-ETS-Sektor: realpolitische Umsetzbarkeit Volkswirtschaftliche Effekte in Österreich infolge eines THG-Reduktionsziels von 40% auf EU-Ebene + Fortführung der carbon leakage Regelung Maßnahmenauswahl im Nicht-ETS-Sektor: realpolitische Umsetzbarkeit Volkswirtschaftliche Effekte in Österreich infolge eines THG-Reduktionsziels von 40% auf EU-Ebene + Verlagerung der energieintensiven Industrie ins Ausland Maßnahmenauswahl im Nicht-ETS-Sektor: realpolitische Umsetzbarkeit Volkswirtschaftliche Effekte in Österreich infolge eines THG-Reduktionsziels von 40% auf EU-Ebene + länderspezifische Reduktionsverteilung* Maßnahmenauswahl im Nicht-ETS-Sektor: realpolitische Umsetzbarkeit Volkswirtschaftliche Effekte in Österreich infolge eines THG-Reduktionsziels von 40% auf EU-Ebene + Reinvestition der MÖSt.** Maßnahmenauswahl im Nicht-ETS-Sektor: realpolitische Umsetzbarkeit Volkswirtschaftliche Effekte in Österreich infolge eines THG-Reduktionsziels von 35% auf EU-Ebene Maßnahmenauswahl im Nicht-ETS-Sektor: realpolitische Umsetzbarkeit Volkswirtschaftliche Effekte in Österreich infolge eines THG-Reduktionsziels von 45% auf EU-Ebene Maßnahmenauswahl im Nicht-ETS-Sektor: realpolitische Umsetzbarkeit Zeitrahmen * Dieses Unterkapitel wurde aufgrund wertvoller Diskussionen im Zuge der Präsentation zentraler Ergebnisse noch in den Endbericht mit aufgenommen. ** Dieses Kapitel befindet sich im Anhang. Quelle: Eigene Darstellung Seite 6 von 151

7 2 THG-Emissionspfade und -Einsparziele für Österreich Diese Kapitel stellt die THG-Emissionspfade Österreichs, welche im Referenzszenario dieser Studie angenommen werden, in Kapitel 2.1 dar und leitet aufbauend darauf in Kapitel 2.2 die THG-Einsparungsziele für Österreich im Falle von THG-Reduktionszielen von 35%, 40% und 45% auf EU-Ebene ab. Kapitel 2.3 geht auf die Möglichkeit eines alternativen, geringeren THG-Reduktionsziels von 40% ein, welches die ökologische Vorreiterrolle der österreichischen Industrie berücksichtigt. 2.1 THG-Emissionspfade Innerhalb der Analyse wird von einem Referenzszenario WEM ( with existing measures - siehe dazu auch Kapitel 3.1) ausgegangen. Die Grundlage dieses Szenarios bilden die vom Umweltbundesamt prognostizierten THG-Emissionspfade in Österreich bis 2030 (Umweltbundesamt 2013a, 2013b). Wie in Abbildung 2-1 dargestellt, beläuft sich laut diesem Szenario die THG-Gesamtemission in Österreich im Jahr 2030 auf ca. 84 Mio. tco 2 e. Basierend auf Angaben zu den THG-Emissionsmengen in Umweltbundesamt (2012, 2013c) werden für den ETS-Sektor eine THG-Emissionsmenge von ca. 34,2 Mio. tco 2 e und für den Nicht-ETS-Sektor eine THG-Emissionsmenge von 49,8 Mio. tco 2 e abgeleitet. Abbildung 2-1: Im WEM-Szenario prognostizierte THG-Emissionspfade in Österreich (Umweltbundesamt 2013a, 2013b), , Aufteilung in ETS- und Non-ETS-Sektoren nach Umweltbundesamt (2012, 2013c) Anmerkungen: Gerundete Werte. WEM = with existing measures. Quelle: Eigene Darstellung und Berechnungen basierend Umweltbundesamt (2012, 2013a, 2013b, 2013c). Seite 7 von 151

8 Für das WEM-Szenario sind die bis zum Anfang März 2012 bereits implementierten Maßnahmen inkludiert. Trotz deren Wirkung kann innerhalb dieses Szenarios das Ziel der Energiestrategie, welches einen energetischen Endverbrauch von PJ in 2020 anpeilt, nicht umgesetzt werden. Innerhalb des Maßnahmenportfolios dieses Szenarios sind Instrumente wie die Setzung ökonomischer Anreize (z. B. Erhöhung der Mineralölsteuer im Jahr 2011), Mobilitätsmanagement und Bewusstseinsbildung (Sektor Verkehr), die Umsetzung des Ökostromgesetzes 2012 (Sektor Energie), die Änderungen im EU- Emissionshandel (Sektor Industrie), die thermische Gebäudesanierung und die Erneuerung der Heizsysteme (Sektor Gebäude Haushalte und Dienstleistungen) zu nennen. In diesem Szenario wird durch die Umsetzung des Ökostromgesetzes eine zusätzliche Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen von 38 PJ im Jahr 2020 prognostiziert. Der größte Reduktionseffekt wurde für den Sektor Verkehr mit 32 PJ im Jahr 2020 berechnet, wobei im Gebäudesektor die Maßnahmen energetische Einsparungen von 27 PJ generieren THG-Einsparziele Die Grundlage für die Ableitung der THG-Einsparungspfade bzw. ziele für Österreich wird durch den von der Europäischen Kommission präsentierten Rahmen für die Klima- und Energiepolitik im Zeitraum definiert. Ein Eckpfeiler dieses Rahmens ist die Tatsache, dass das vorgeschlagene -40 %-THG-Ziel (Basisjahr: 1990) im Emissionshandel eine Reduktion von 43 % (Basisjahr: 2005) impliziert. Das wiederum verlangt ab 2020 einen linearen Reduktionsfaktor für die Emissionsobergrenze des Systems von 2,2 % statt derzeit 1,74 %. Im Nicht-ETS-Bereich bedeutet das 40%-Ziel eine Reduktion von 30 % EU-weit (Basisjahr: 2005). Das Impact Assessment (EU-Kommission 2014b) rechnet mit einem österreichischen non-ets-ziel von -27 % bis -32 % je nach dem jeweiligen Zielwert der THG-Einsparung. Bereits veröffentlichte Studien gehen jedoch meist von einem weitaus größeren non-ets-ziel für Österreich aus. In der Studie Non-ETS emission targets for 2030 der PBL Netherlands Environmental Assessment Agency geht für Österreich von einer Reduktion zwischen 41 % bis 44% bei einem -40 %-THG-Ziel. In dieser Studie wird ein niedrigeres Ziel für weniger wohlhabende Mitgliedsländer (insbesondere für Bulgarien) berücksichtigt. 3 In der Studie Costs and Benefits to EU Member States of 2030 Climate and Energy Targets von Enerdata werden ebenfalls niedrigere Ziele für weniger wohlhabende Mitgliedsländer berücksichtigt. Österreich müsste laut dieser Studie eine Reduktion von 38% im non-ets Bereich erreichen (bei einem -40 %-THG-Ziel). 4 2 Siehe Umweltbundesamt (2013b). 3 Siehe PBL Netherlands Environmental Assessment Agency (2013). 4 Siehe Enerdata (2014). Seite 8 von 151

9 Neben den verschiedenen betrachteten Gesamtzielen auf EU-Ebene (-35%, -40% und -45%) wurden (basierend auf Europäische Kommission 2014a, 2014b sowie den Studien von PBL Netherlands Environmental Assessment Agency und Enerdata) die jeweiligen Ziele für den ETS- und Nicht-ETS-Sektor festgelegt. Ausgehend davon, konnten die notwendigen THG- Einsparungen in Absprache mit den Auftraggebern für Österreich abgeleitet werden. Diese belaufen sich im ETS-Sektor Österreichs je nach Szenario auf 13,3 Mio. tco 2 e (-35%-Ziel relative Vermeidung von ca. 37%), 15,4 Mio. tco 2 e (-40%-Ziel relative Vermeidung von ca. 43%) bzw. 17,5 Mio. tco 2 e (-45%-Ziel relative Vermeidung von ca. 49%). Im Nicht- ETS-Sektor Österreichs belaufen sich die Reduktionsziele je nach Szenario auf 11 Mio. tco 2 e (-35%-Ziel relative Vermeidung von ca. 35%), 14 Mio. tco 2 e (-40%-Ziel relative Vermeidung von ca. 41%) bzw. 18,8 Mio. tco 2 e (-45%-Ziel relative Vermeidung von ca. 48%). Die in Tabelle 2-1 mit 05 gekennzeichnete Werte für THG-Einsparziele, stellen die notwendige Reduktionsgrößen für das Emissionslevel im Jahr 2005 dar. Da jedoch die Effekte bis zum Jahr 2030 berechnet werden, müssen weitere Faktoren für die Reduktionsziele beachtet werden. So kam es im Zeitraum bereits zu messbaren Reduktionen von THG-Emissionen (mit unter verursacht durch die Finanz- und Staatsschuldenkrise). Des Weiteren werden unter Berücksichtigung des WEM- Referenzszenarios Reduktionen aufgrund bereits durchgeführter Maßnahmen im Zeitraum sowie prognostizierter THG-Anstiege durch steigenden Energiebedarf bemessen. Die daraus resultierenden Werte sind in Tabelle 2-1 mit 30 gekennzeichnet. Abbildung 2-2 und Tabelle 2-1 geben einen Überblick über die innerhalb der Studie betrachteten THG-Einsparziele für Österreich. Seite 9 von 151

10 Abbildung 2-2: Reduktionszielvarianten für Österreich durch ein EU-CO 2 e-reduktionsziel von 35% / 40% / 45% (Basisjahr: 1990) Anmerkungen: THG-Emissionen in EU-28 in 1990: ca Mio. tco 2e (EEA 2013); THG-Emissionen in 2005 in Österreich: 92,6 Mio. tco 2e, davon 32,9 Mio. tco 2e im ETS- Sektor und 59,7 Mio. t im Non-ETS-Sektor / THG-Emissionen in 2012 in Österreich: 80,2 Mio. tco 2e, davon 29,3 Mio. tco 2e im ETS-Sektor und 50,9 Mio. t im Non-ETS-Sektor / THG-Emissionen in 2030 in Österreich: 84 Mio. tco 2e, davon 34,2 Mio. tco 2e im ETS-Sektor und 49,8 Mio. t im Non-ETS-Sektor; es werden die bereits eingetretenen Reduktionen von CO 2e-Emissionen im Zeitraum von 2005 bis 2012 (auf die kein Einfluss genommen werden kann) und die THG-Emissionsniveaus im WEM-Szenario für das Jahr 2030 berücksichtigt. Quelle: Eigene Darstellung und eigene Berechnungen basierend auf Europäische Kommission (2014a, 2014b), Umweltbundesamt (2012, 2013a, 2013b, 2013c, 2014), PBL Netherlands Environmental Assessment Agency (2013), Enerdata (2014), vom Auftraggeber übermittelten Daten und eigenen Annahmen. Seite 10 von 151

11 Tabelle 2-1: Reduktionszielvarianten für Österreich durch ein EU-CO 2 e-reduktionsziel von 35% / 40% / 45% (Basisjahr: 1990) THG-Reduktion in Österreich durch ein EU-weites THG-Reduktionsziel von 35% / 40% / 45% (Basisjahr: 1990) EU EU-Ziel in 2030 (Basisjahr: 1990) [%] 35% 40% 45% AUT Gesamt-Budget [Mio. t. CO 2 e] 59,7 54,6 47,7 ETS-Budget [Mio. t. CO 2 e] 20,9 18,8 16,7 ETS-Reduktion (Basisjahr: 2005) [%] 36,6% 43,0% 49,3% ETS-Reduktion 05 [Mio. t. CO 2 e] 12,0 14,2 16,2 ETS-Reduktion 30 [Mio. t. CO 2 e] 13,3 15,4 17,5 Non-ETS-Budget [Mio. t. CO 2 e] 38,8 35,8 31,0 Non-ETS-Reduktion (Basisjahr: 2005) [%] 35,0% 40,0% 48,0% Non-ETS-Reduktion 05 [Mio. t. CO 2 e] 20,9 23,9 28,6 Non-ETS-Reduktion 30 [Mio. t. CO 2 e] 11,0 14,0 18,8 Gesamt-Reduktion (Basisjahr: 2005) [%] 35,6% 41,1% 48,5% Gesamt-Reduktion 05 [Mio. t. CO 2 e] 32,9 38,0 44,9 Gesamt-Reduktion 30 [Mio. t. CO 2 e] 24,3 29,4 36,3 Anmerkungen: THG-Emissionen in EU-28 in 1990: ca Mio. tco 2e (EEA 2013); THG-Emissionen in 2005 in Österreich: 92,6 Mio. tco 2e, davon 32,9 Mio. tco 2e im ETS- Sektor und 59,7 Mio. t im Non-ETS-Sektor / THG-Emissionen in 2012 in Österreich: 80,2 Mio. tco 2e, davon 29,3 Mio. tco 2e im ETS-Sektor und 50,9 Mio. t im Non-ETS-Sektor / THG-Emissionen in 2030 in Österreich: 84 Mio. tco 2e, davon 34,2 Mio. tco 2e im ETS-Sektor und 49,8 Mio. t im Non-ETS-Sektor; 05: Für die Berechnungen werden die Reduktionsgrößen ab 2005 verwendet. 30: Hierbei werden die bereits eingetretenen Reduktionen von CO 2e-Emissionen im Zeitraum von 2005 bis 2012 (auf die kein Einfluss genommen werden kann) und die THG-Emissionsniveaus im WEM-Szenario für das Jahr 2030 berücksichtigt. Quelle: Eigene Darstellung und eigene Berechnungen basierend auf Europäische Kommission (2014a, 2014b), Umweltbundesamt (2012, 2013a, 2013b, 2013c, 2014), PBL Netherlands Environmental Assessment Agency (2013), Enerdata (2014), vom Auftraggeber übermittelten Daten und eigenen Annahmen. Seite 11 von 151

12 2.3 Alternatives 40%-THG-Einsparziel mit niedrigeren Reduktionslasten für Österreich Die bisherigen Werte für das ETS-Emissionsreduktionsziel basieren auf Daten des Impact Assessments der Europäischen Kommission und wurden nach Absprache mit dem Auftraggeber übernommen. Im Falle einer 40%-igen Gesamtemissionsreduktion wird in dieser davon ausgegangen, dass für alle EU-Mitgliedsländer eine Reduktion zwischen 38 und 43 Prozent im ETS Sektor nötig ist (EU-Kommission 2014b, S. 53). In der Studie Non- ETS emission targets for 2030 von PBL Netherlands Environmental Assassment Agency wird ebenfalls das europäische Reduktionsziel im ETS-Sektor von 43 Prozent (im Falle einer 40%igen Gesamtreduktion) angenommen. Die in der Studie generell gewählte Vorgehensweise stellt das für die in Österreich vom Emissionshandel erfassten Unternehmen ungünstigste Szenario dar und geht analog zum EU-weiten Einsparziel für den österreichischen ETS-Sektor von einem Einsparziel von 43% aus. Eine alternative Herangehensweise wäre, die länderspezifischen Ziele der Gesamt- und non- ETS-Emissionsreduktion zu verwenden und damit ein genaues Ziel für den ETS-Sektor für Österreich zu ermitteln. Der Hintergrund dieser Vorgehensweise ist es, dass die Reduktion in Österreich bei einem CO 2 -Preis von 40 /t CO 2 im Jahr 2030 aufgrund der relativ hohen Effizienz des produzierenden Sektors und des geringen Anteils an Fossilen in der Stromerzeugung geringer ausfallen kann. Für das 40%-Reduktionsziel der EU wird im Impact Assessment für Österreich eine Gesamtreduktion zwischen 31% und 33% der Emissionen angegeben. Dies entspricht bei 92,6 Mio. tco 2 e des Jahres 2005 zwischen 28,7 und 30,6 (Mittelwert: 29,7) Mio. tco 2 e. Das österreichische Reduktionsziel im non-ets- Sektor wird im Impact Assessment (für das 40%-Reduktionsszenario) mit 27% bzw. 32% definiert. Damit ergibt sich im non-ets Sektor (2005: 59,7 Mio. tco 2 e) ein Reduktionsvolumen von 16,1 bzw. 19,1 (Mittelwert: 17,6) Mio. tco 2 e. Die Differenz des Gesamt- und non-ets-reduktionsvolumens weist für den ETS-Sektor ein Reduktionsvolumen zwischen 11,5 und 12,6 (Mittelwert: 12,1) Mio. tco 2 e auf und ergibt damit ein Reduktionsziel für den ETS-Sektor (2005: 32,9 Mio. tco 2 e) von 35% bzw. 38% (Mittelwert: 37%). Für die Berechnung des alternativen Einsparungszieles im ETS-Sektor werden die Mittelwerte (30%- und 37%-Reduktion im non-ets- und ETS-Sektor) des 40%- Emissionsreduktionsziels des Impact Assessment verwendet. Aus den sich daraus ergebenden Reduktionsvolumen für das Jahr 2005, werden die bis zum Jahr 2012 (Gesamtemissionen Österreich: 80,2 Mio. tco 2 e) bereits eingetretenen Reduktionen abgezogen. Des Weiteren wird die WEM-Prognose des Umweltbundesamtes für das Jahr 2030 herangezogen und die für das Jahr 2030 prognostizierten Emissionen im non-ets- und ETS-Sektor berücksichtigt. Für das Jahr 2030 ergibt sich (ausgehend vom WEM-Szenario, Seite 12 von 151

13 welches bereits ein um 8,6 Mio. tco 2 e niedrigeres Emissionsniveau veranschlagt) ein Gesamtreduktionsvolumen von 21,0 Mio. tco 2 e, welches nötig ist um auf das (zur Basis von 2005) gewünschte Reduktionsniveau von 63,0 Mio. tco 2 e (-32%) zu gelangen (siehe Abbildung 2-3). Insgesamt ergibt sich für das alternative 40% Ziel (aufbauend auf dem WEM-Szenario) ein Reduktionsziel von 13,3 Mio. tco 2 e für den ETS-Bereich und 7,7 Mio. tco 2 e für den non- ETS-Bereich im Jahr Im Gegensatz zum bisherigen 40% Reduktionsziel ergibt dies eine um 8,4 Mio. tco 2 e niedrigere Reduktionsmenge (2,1 Mio. tco 2 e im ETS-Sektor und 6,3 Mio. tco 2 e im non-ets-sektor). Seite 13 von 151

14 Abbildung 2-3: Alternatives 40% Reduktionsziel und das verbleibende Emissionsbudget für Österreich für das Jahr 2030 sowie das bisherige THG- Reduktionsziel von 40% auf EU-Ebene mit Reduktionsziel und verbleibendem Emissionsbudget für das Jahr 2030 (Basisjahr: 1990) Anmerkungen: THG-Emissionen in EU-28 in 1990: ca Mio. tco 2e (EEA 2013); THG-Emissionen in 2005 in Österreich: 92,6 Mio. tco 2e, davon 32,9 Mio. tco 2e im ETS- Sektor und 59,7 Mio. t im Non-ETS-Sektor / THG-Emissionen in 2012 in Österreich: 80,2 Mio. tco 2e, davon 29,3 Mio. tco 2e im ETS-Sektor und 50,9 Mio. t im Non-ETS-Sektor / THG-Emissionen in 2030 in Österreich: 84 Mio. tco 2e, davon 34,2 Mio. tco 2e im ETS-Sektor und 49,8 Mio. t im Non-ETS-Sektor; es werden die bereits eingetretenen Reduktionen von CO 2e-Emissionen im Zeitraum von 2005 bis 2012 (auf die kein Einfluss genommen werden kann) und die THG-Emissionsniveaus im WEM-Szenario für das Jahr 2030 berücksichtigt. Quelle: Eigene Darstellung und eigene Berechnungen basierend auf Europäische Kommission (2014a, 2014b), Umweltbundesamt (2012, 2013a, 2013b, 2013c, 2014), PBL Netherlands Environmental Assessment Agency (2013), Enerdata (2014), vom Auftraggeber übermittelten Daten und eigenen Annahmen. Seite 14 von 151

15 Tabelle 2-2: Alternative Reduktionszielvarianten für Österreich durch ein THG-Reduktionsziel von 40% auf EU-Ebene (Basisjahr: 1990) THG-Reduktion in Österreich durch ein EU-weites THG-Reduktionsziel von 40% und alternative THG-Reduktionsmengen (Basisjahr: 1990) EU EU-Ziel in 2030 (Basisjahr: 1990) [%] Alternat. 40% 40% AUT Gesamt-Budget [Mio. t. CO 2 e] 63,0 54,6 ETS-Budget [Mio. t. CO 2 e] 20,9 18,8 ETS-Reduktion (Basisjahr: 2005) [%] 36,5% 43,0% ETS-Reduktion 05 [Mio. t. CO 2 e] 12,0 14,2 ETS-Reduktion 30 [Mio. t. CO 2 e] 13,3 15,4 Non-ETS-Budget [Mio. t. CO 2 e] 42,1 35,8 Non-ETS-Reduktion (Basisjahr: 2005) [%] 32,0% 40,0% Non-ETS-Reduktion 05 [Mio. t. CO 2 e] 17,6 23,9 Non-ETS-Reduktion 30 [Mio. t. CO 2 e] 7,7 14,0 Gesamt-Reduktion (Basisjahr: 2005) [%] 32,0% 41,1% Gesamt-Reduktion 05 [Mio. t. CO 2 e] 29,6 38,0 Gesamt-Reduktion 30 [Mio. t. CO 2 e] 21,0 29,4 Anmerkungen: THG-Emissionen in EU-28 in 1990: ca Mio. tco 2e (EEA 2013); THG-Emissionen in 2005 in Österreich: 92,6 Mio. tco 2e, davon 32,9 Mio. tco 2e im ETS- Sektor und 59,7 Mio. t im Non-ETS-Sektor / THG-Emissionen in 2012 in Österreich: 80,2 Mio. tco 2e, davon 29,3 Mio. tco 2e im ETS-Sektor und 50,9 Mio. t im Non-ETS-Sektor / THG-Emissionen in 2030 in Österreich: 84 Mio. tco 2e, davon 34,2 Mio. tco 2e im ETS-Sektor und 49,8 Mio. t im Non-ETS-Sektor; 05: Für die Berechnungen werden die Reduktionsgrößen ab 2005 verwendet. 30: Hierbei werden die bereits eingetretenen Reduktionen von CO 2e-Emissionen im Zeitraum von 2005 bis 2012 (auf die kein Einfluss genommen werden kann) und die THG-Emissionsniveaus im WEM-Szenario für das Jahr 2030 berücksichtigt. Quelle: Eigene Darstellung und eigene Berechnungen basierend auf Europäische Kommission (2014a, 2014b), Umweltbundesamt (2012, 2013a, 2013b, 2013c, 2014), PBL Netherlands Environmental Assessment Agency (2013), Enerdata (2014), vom Auftraggeber übermittelten Daten und eigenen Annahmen. Seite 15 von 151

16 3 Maßnahmen zur THG-Vermeidung Im Folgendem wird in Kapitel 3.1 dargelegt, wie sich die Portfolios der Vermeidungsmaßnahmen zur Zielerreichung ableiten, während Kapitel 3.2 aufzeigt, anhand welcher Annahmen der Emissionshandelssektor innerhalb der Analysen berücksichtigt wird. Kapitel 3.3 gibt einen Überblick über die komparativ-statischen Kosten der THG-Vermeidung. 3.1 Herleitung von Einzelmaßnahmen Um die in Kapitel 2.2 ausgearbeiteten THG-Ziele für 2030 zu erreichen, werden gegenüber dem Referenzszenario, welches durch die THG-Emissionspfade im WEM-Szenario des Umweltbundesamtes (Umweltbundesamt 2013a, Umweltbundesamt 2013b) abgebildet wird, weitere Maßnahmen benötigt, um ausreichend Einsparungspotenzial zu erzeugen. Diese Maßnahmen wurden aus verschiedenen Studien zusammengetragen und für die vorliegende Studie aufbereitet. Das Hauptaugenmerk der verwendeten Studien und Maßnahmen liegt auf Aktualität und Plausibilität. Hauptquellen für die Maßnahmen sind die folgenden Studien: FVT TU Graz (2011) Update der Emissionsprognose Verkehr Österreich bis 2030 Streicher et al. (2010) Energieautarkie für Österreich Umweltbundesamt (2013a) GHG Projections and Assessment of Policies and Measures in Austria Reporting under Decision 280/2004/EC Umweltbundesamt (2013b) Energiewirtschaftliche Inputdaten und Szenarien Grundlage für den Monitoring Mechanism 2013 und das Klimaschutzgesetz. WIFO (2011) EnergyTransition 2012\2020\ Strategies for the Transition to Low Energy and Low Emission Structures Die Ergebnisse dieser Literaturrecherche ergaben ein breites Spektrum an Maßnahmen. Um eine bessere Übersicht dieser zu gewähren, erfolgt im Weiteren eine Untergliederung in die drei Kategorien WAM, FAM und RAM. Diese Unterteilung kann als Einstufung in die verschiedenen Umsetzungsplausibilitäten angesehen werden. WAM-Szenario ( with additional mesaures ) Das Szenario WAM beinhaltet gegenüber dem WEM-Szenario zusätzlich jene Maßnahmen, die nach Meinung des Umweltbundesamtes und befragten ExpertInnen mit hoher Wahrscheinlichkeit voraussichtlich umgesetzt und bis 2030 wirksam werden. Es handelt sich hauptsächlich um Maßnahmen, welche bereits einer hohen Seite 16 von 151

17 politischen und kulturellen Akzeptanz entsprechen bzw. um Technologien, bei welchen die zukünftige Entwicklung gut abschätzbar ist. FAM-Szenario ( further additional mesaures ) Da auch mittels WAM-Szenarien kein sicheres erreichen der neuen THG-Ziele für 2030 gegeben ist, wurden weitere Maßnahmen ausgearbeitet. Das Szenario FAM beinhaltet gegenüber dem WEM- und WAM-Szenario weitere Maßnahmen, welche vom Umweltbundesamt noch mit geringeren Potenzialen oder noch gar nicht verwendet wurden. Die politische Umsetzbarkeit bei diesen Maßnahmen ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit mehr Schwierigkeiten verbunden bzw. ist ein Ausreifen von Technologien dafür notwendig, welches zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vollständig absehbar ist. RAM-Szenario ( radical additional mesaures ) Ausgehend davon, dass die THG-Ziele drastische Reduktionsgrößen implizieren können, wurden noch weitere Maßnahmen erhoben, die - aggregiert zu den WAM- und RAM-Maßnahmen - eine sehr hohe THG-Reduktion ermöglichen sollen. Diese Maßnahmen welche als radikal angesehen werden, beziehen sich unter anderem auf Ausweitungen von WAM/FAM-Maßnahmen oder bis jetzt nicht absehbare Größenordnungen von Technologien, deren Umsetzbarkeit eher kritisch betrachtet werden muss und nur unter gewissen (extremen) Umständen tragbar wäre. Für die Analyse wurden die in den folgenden Tabellen (WAM: Tabelle 3-1, FAM: Tabelle 3-2 und RAM: Tabelle 3-3) angeführten Maßnahmen verwendet. Diese können aufgegliedert werden auf die Bereiche Energieversorgung (E), Industrie (I), Kleinverbraucher (H) und Verkehr (V). Tabelle 3-4 und Tabelle 3-5 gibt einen Überblick über die Kosten, die durch die einzelnen Maßnahmen entstehen. Für eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Maßnahmen wird auf deren genauere Erörterungen im Anhang (Kapitel 7.1) verwiesen. Die Umsetzung der aufgeführten Maßnahmen im Aggregat führt zu Interaktionen der einzelnen Maßnahmen untereinander. Die Überlappung von Maßnahmen und daraus folgende Einflüsse auf das Einsparpotential dieses Portfolios werden innerhalb der komparativstatischen Aufbereitung nicht berücksichtigt. Die Auswahl der zu implementierenden Maßnahmen wird innerhalb der vorliegenden Studie anhand der Reihung dieser nach der realpolitischen Umsetzbarkeit vorgenommen. Dabei werden jene Maßnahmen prioritär umgesetzt, die nach Einschätzung von ExpertInnen eine realistische Wahrscheinlichkeit zur Umsetzung haben. Aufbauend auf den WAM- Maßnahmen, welche nach Einschätzung von ExpertInnen die realistischste Wahrscheinlichkeit zur Umsetzung haben, werden FAM- ( further additional measures ) und Seite 17 von 151

18 RAM- ( radical additional measures ) umgesetzt. Innerhalb dieser einzelnen Segmente erfolgt die Reihung anhand des Prinzips der Kosteneffizienz. Tabelle 3-1: Portfolio von THG-Vermeidungsmaßnahmen im WAM-Szenario Sektoren: Verkehr, Kleinverbrauch, Energie und Industrie Maßnahme Kurzbeschreibung Beschreibung H1 H2 V1 V2 V3 Forcierung der thermischen Sanierung von Gebäuden (Steigerung der Sanierungsrate auf 1,2 % p. a. bis 2020) Förderung klimafreundlicher Heizsysteme MÖSt.-Erhöhung 2015 und Erhöhung um jeweils um 0,05 /l für Benzin und Diesel Effizientere Kfz-Nutzung Flächendeckende Tempolimits: Autobahnen und Schnellstraßen werden auf 100 km/h, auf Bundes- und Landesstraßen auf 80 km/h gesenkt Trend Elektromobilität Forcierung der Elektromobilität auf 4% der Gesamtflotte Siehe Anhang, Kapitel Siehe Anhang, Kapitel Siehe Anhang, Kapitel Siehe Anhang, Kapitel Siehe Anhang, Kapitel Anmerkung: Im Sektor Energieaufbringung und Industrie ließen sich die Einsparungen nicht konkreten Maßnahmen zuordnen (Umweltbundesamt 2013b). WAM = with additional measures. Quelle: Eigene Darstellung Tabelle 3-2: Portfolio von THG-Vermeidungsmaßnahmen im FAM-Szenario Sektoren: Verkehr, Kleinverbrauch, Energie und Industrie Maßnahme Kurzbeschreibung Beschreibung E1 Substitution fossiler Energieproduktion (Gas und Siehe Anhang, Kohle) durch Windenergie Kapitel E2 Substitution fossiler Energieproduktion (Gas und Siehe Anhang, Kohle) durch Laufwasserkraftwerke Kapitel E3 Substitution fossiler Energie- und Wärmeproduktion Siehe Anhang, (Gas und Kohle) durch Biomasse- und Biogas-KWKs Kapitel I1 Erneuerbare Energieressourcen für Prozesswärme in Siehe Anhang, der verarbeitenden Industrie Kapitel I2 Solarthermische Energie für Prozess- und Siehe Anhang, Raumwärme Kapitel I3 Erhöhung der thermischen Effizienz in industriellen Siehe Anhang, Gebäuden Kapitel I4 Energieeffiziente Motoren Siehe Anhang, Kapitel I5 Substitution von Kohle und Ölöfen durch Gasöfen Siehe Anhang, (exkl. Eisen- und Stahl-Industrie) Kapitel H3 Thermische Sanierung bestehender Gebäude Siehe Anhang, (Sanierungsrate von 1,2% auf 5% p. a. bis 2020, Kapitel bedingt H1!) H4 Errichtung neuer Gebäude mit Passivhausstandard (90% aller Neubauten bis 2020) Siehe Anhang, Kapitel Seite 18 von 151

19 H5 Solarwärme für Raumheizung und Warmwasser Siehe Anhang, (Deckungsgradanstieg von 1% auf 10%) Kapitel H6 Zusätzliche Steigerung der Heizsystemerneuerung Siehe Anhang, auf 4% im Jahr 2020 (2008: 2%, bedingt H2!) Kapitel V4 Erhöhung der Biokraftstoffanteile: 7% bis 2015, 10% Siehe Anhang, bis 2020 und 25% bis 2030 Kapitel V5 Ausbau und Verbesserung des öffentlichen Verkehrs Siehe Anhang, Kapitel V6 Effiziente Verkehrsabwicklung durch Siehe Anhang, Siedlungsverdichtung Kapitel V7 Ausbau nichtmotorisierter Transportmittel Siehe Anhang, Kapitel V8 Fracht Transport Verbesserung - Verlagerung des Siehe Anhang, Frachttransportes von der Straße auf die Schiene Kapitel V9 Weitere MÖSt.-Erhöhung 2021 um 0,04 /l für Benzin Siehe Anhang, und 0,02 /l für Diesel (zusätzlich zu V1) Kapitel Anmerkung: FAM = further additional measures ; Energie (E)-Maßnahmen sind zu 84%, Industrie (I)- Maßnahmen sind zu 76% im EU-Emissionshandelssektor erfasst. Quelle: Eigene Darstellung Tabelle 3-3: Portfolio von THG-Vermeidungsmaßnahmen im RAM-Szenario Sektoren: Verkehr, Kleinverbrauch, Energie und Industrie Maßnahme Kurzbeschreibung Beschreibung V10 V11 V12 Anmerkung: RAM = radical additional measures. Quelle: Eigene Darstellung Anstieg von Elektrofahrzeugen bis 2030 auf 1,46 Mio. Fahrzeuge (30% der Gesamtflotte) Anstieg von 3l-Fahrzeugen von 2020 mit 0,26 Mio. Fahrzeuge (5% Gesamtflotte ohne EV) bis 2030 auf 1,29 Mio. Fahrzeuge (30% Gesamtflotte ohne EV) Umstellung von Dieselbetrieb auf Erdgasbetrieb bei LKW (2020: 34%, 2030: 70%) Siehe Anhang, Kapitel Siehe Anhang, Kapitel Siehe Anhang, Kapitel Seite 19 von 151

20 Tabelle 3-4: liche jährliche Investitions- und Betriebskosten ( ) der einzelnen Maßnahmen ID E1 E2 E3 H1 H2 H3 H4 H5 H6 I1 I2 I3 Beschreibung Substitution fossiler Energieproduktion (Gas und Kohle) durch Windenergie Substitution fossiler Energieproduktion (Gas und Kohle) durch Laufwasserkraftwerke Substitution fossiler Energie- und Wärmeproduktion (Gas und Kohle) durch Biomasse- und Biogas-KWKs Forcierung der thermischen Sanierung von Gebäuden (Steigerung der Sanierungsrate auf 1,2 % p. a. im Jahr 2020)* Förderung klimafreundlicher Heizsysteme ( siehe H6) Thermische Sanierung bestehender Gebäude (Steigerung der Sanierungsrate von 1,2% auf 5% p. a. im Jahr 2020) Errichtung neuer Gebäude mit Passivhausstandard (90% aller Neubauten bis 2020) Solarwärme für Raumheizung und Warmwasser (Deckungsgradanstieg von 1% auf 10%) Zusätzliche Steigerung der Heizsystemerneuerung auf 4% im Jahr 2020 (2008: 2%) Erneuerbare Energieressourcen für Prozesswärme in der verarbeitenden Industrie Solarthermische Energie für Prozess- und Raumwärme Erhöhung der thermischen Effizienz in industriellen Gebäuden öffentlicher Sektor Unternehmen private Haushalte Betriebskosten (nicht energetisch) Betriebskosten (nicht energetisch) Investitionskosten Investitionskosten Investitionskosten Betriebskosten (nicht energetisch) I4 Energieeffiziente Motoren Seite 20 von 151

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