AUF IN DIE CLOUD! Mit diesem Slogan versucht

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1 INDUSTRIESEMINAR CLOUD COMPUTING, WINTERSEMESTER 2010/11 1 IaaS vs. PaaS Programmiermodell Abstraktion vs. Flexibilität Ingo Jaeckel, Sebastian Klose Abstract In diesem Artikel geben wir eine Übersicht über aktuelle Cloudtechnologien im Bereich IaaS und PaaS. Dabei gehen wir auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Martkteilnehmer wie Microsoft, Amazon oder auch Heroku ein und erläutern Vorund Nachteile, die sich aus der Nutzung der jeweiligen Plattformen ergeben. Zusätzlich unterstützen wir unsere Erkenntnisse mit Aussagen aus Vorträgen von Vertretern aus der IT-Industrie im Rahmen des Industrieseminars: Cloud Computing. Index Terms IaaS, PaaS, Cloud Computing, Windows Azure, Amazon EC2, SAP River, Rackspace, Google App Engine I. EINLEITUNG AUF IN DIE CLOUD! Mit diesem Slogan versucht Microsoft seit einigen Monaten seine Kunden von Microsofts neuen Clouddiensten zu überzeugen. Damit bemüht sich Microsoft das Konzept des Cloud Computings nun massenmarkttauglich zu machen 1. Neben Microsoft gibt es zahlreiche Anbieter von Clouddiensten wie z.b. Amazon, Google, Rackspace, Salesforce oder auch die SAP. Dass es sich hierbei nicht nur um einen Hype handelt, sondern sich eine ernstzunehmende Veränderung in der IT-Landschaft abzeichnet, lässt sich nicht zu letzt an Gartners Hype-Cycle ablesen [Pet10]. Was aber ist eigentlich die Cloud? DIE Cloud (wie sie u.a. Microsoft bewirbt) gibt es strenggenommen nicht. Vielmehr muss man den Begriff der Cloud differenzierter betrachten. Eine gute Definition hat dafür z.b. das National Institute of Standards and Technology formuliert [PM10]: Cloud computing is a model for enabling convenient, on-demand network access to a shared pool of configurable computing resources (e.g., networks, servers, storage, applications, and services) that can be rapidly provisioned 1 Siehe auch Windows Live and released with minimal management effort or service provider interaction. This cloud model promotes availability and is composed of five essential characteristics, three service models, and four deployment models. Die benannten fünf Charakteristiken sind dabei on-demand self-service, broad network access, resource pooling, rapid elasticity und measured service, was aus unserer Sicht der fundamentale Unterschied zum klassischen Rechenzentrumsbetrieb ist. Der Nutzer zahlt nicht mehr für das bloße Vorhandensein von Systemen, sondern nur für deren tatsächliche Nutzung. Neben den Charakteristiken unterscheidet das NIST auch zwischen folgenden vier deployment models : private cloud, community cloud, public cloud sowie der hybrid cloud. Der Unterschied zwischen diesen Modellen besteht im wesentlichen in den Besitzrechten und der geografischen Lage der Hard- und Software, die durch Clouddienste genutzt wird. So befinden sich zum Beispiel öffentliche Clouds vollständig im Besitz des Betreibers (z.b. Microsoft oder Amazon), wohingegen private Clouds durch den Nutzer selbst betrieben werden. Teilweise verbieten jedoch rechtliche Rahmenbedingungen den Einsatz öffentlicher Clouds, sodass für einige Branchen nur private Clouds in Frage kommen. Dies betrifft vor allem den medizinischen Bereich sowie den stark regulierten Bankensektor. Dieser Artikel wird sich hauptsächlich auf die service models konzentrieren. Man unterscheidet bei den service models grundsätzlich zwischen IaaS, PaaS und SaaS was für Infrastructure, Platform bzw. Software as a Service steht. Diese Modelle unterscheiden sich vor allem in den Zielgruppen, die sie ansprechen. Software as a Service richtet sich in erster Linie an Endanwender/Unternehmen, die sich durch den Einsatz

2 INDUSTRIESEMINAR CLOUD COMPUTING, WINTERSEMESTER 2010/11 2 von SaaS Software eine Kosteneinsparung erhoffen. Platform as a Service hingegen richtet sich vor allem an Softwareentwicklungs- und Internetunternehmen, die eine flexibel Ausführungsplattform ohne Administrationsaufwand und hohe Vorabinvestitionen suchen. Infrastructure as a Service beschränkt sich auf die reine Virtualisierung von Ressourcen (Netzwerk, Rechenleistung, Speicher), die flexibel eingesetzt können und nach Verbrauch abgerechnet werden. In diesem Artikel werden wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich Abstraktion und Flexibilität bei den Programmiermodellen von IaaS und PaaS beschreiben und bewerten. II. IAAS PLATTFORMEN Die Grundidee für Cloud Computing (im Speziellen Infrastructure as a Service) wurde bereits in den 1960er Jahren von J.C.R. Licklider und John McCarthy gelegt, die die Idee computing as a utility bzw. computation may someday be organized as a public utility prägten. Eine erste Umsetzung der Idee wurde in den 1990er Jahren unter dem Titel Grid Computing verwirklicht, konnte sich in der breiten Masse jedoch nicht durchsetzen und erlangte lediglich im akademischen Umfeld Relevanz. Als Pionier im IaaS Markt tat sich im Jahr 2006 Amazon hervor als sie die Elastic Cloud Computing (EC2) Infrastruktur starteten und damit zum ersten IaaS Anbieter wurden. Inzwischen sind zahlreiche weitere Anbieter wie Rackspace oder seit kurzem auch Microsoft in den IaaS Markt eingestiegen. Eine aktuelle Übersicht des IaaS Markts liefert der Gartner Magic Quadrant for Cloud Infrastructure as a Service, die in Abbildung?? zu sehen ist. Auffällig ist, dass viele große/finanzstarke Firmen in diesem Markt zu finden sind. Dies lässt sich damit erklären, dass die notwendigen Konsolidierungseffekte bei der flexiblen Vermietung von Ressourcen erst ab einer kritischen Menge von Kunden zum Tragen kommt und sich das niedrig margige Geschäft vorher nicht rentiert. Im folgenden wollen wir etwas genauer auf die Angebote verschiedener Anbieter eingehen. A. Amazon Amazon bietet mit EC2 eine Infrastruktur, die es ermöglicht virtuelle Maschinen flexible zu starten und herunterzufahren. Diese virtuellen Maschinen werden dabei mit sogenannten AMIs (Amazon Maschine Images) gestartet, die es durch Amazon vorkonfiguriert mit Windows oder Linux als Betriebssystem gibt. Zusätzlich kann man eigene AMIs erzeugen indem man mithilfe eines Bundle Tasks eine laufende Instanz einer virtuellen Maschine in ein AMI abspeichert. Beim Starten eines AMIs wählt man bei Amazon EC2 einen Instanztyp aus, der die Größe einer virtuellen Maschine in Bezug auf CPU-Geschwindigkeit und verfügbaren Hauptspeichers konfiguriert. Die Abrechnung erfolgt nach Anzahl der Stunden, die eine virtuelle Maschine hochgefahren ist und richtet sich nach Instanztyp und verwendetem Betriebssystem (für Windows gibt es einen kleinen Preisaufschlag). Neben EC2 bietet Amazon seit einiger Zeit auch den Elastic MapReduce Dienst an, der eine Map/Reduce infrastruktur als IaaS zur Verfügung stellt. Für die Infrastruktur garantiert Amazon eine Verfügbarkeit von 99,95% 2. B. Rackspace Das Angebot von Rackspace ist dem von Amazon EC2 sehr ähnlich, Unterschiede gibt es zum Beispiel bei den Instanztypen einer virtuellen Maschine. So definiert sich bei Rackspace eine virtuelle Maschine ausschließlich durch die Hauptspeichergröße. Für die CPU-Geschwindigkeit gibt Rackspace nur eine feste untere Schranke an und verspricht, dass die virtuelle Maschine ansonsten so viel CPU nutzen kann, wie verfügbar. Genau wie bei Amazon muss für das Betriebssystem Windows ein Aufschlag bezahlt werden. Im Gegensatz zu Amazon gibt es bei Rackspace keine Verfügbarkeitsgarantie, sondern lediglich eine Garantie von 100% für das Netzwerk sowie die Kühlung der Hardware zugesagt 3. C. Microsoft Azure Microsoft ist mit Azure erst Ende 2010 in den IaaS Markt eingestiegen und bietet seitdem die Azure VM Role an, die es erlaubt ein Windows Betriebssystem in einer virtuellen Maschine zu betreiben. Die Einstufung der unterschiedlichen Instanztypen erfolgt dabei wie bei Amazon EC2 nach CPU Leistung sowie verfügbarem Hauptspeicher. 2 siehe 3 siehe hosting products/ servers/compare/

3 INDUSTRIESEMINAR CLOUD COMPUTING, WINTERSEMESTER 2010/11 3 Fig. 1: Gartner Magic Quadrant D. IBM IBM betreibt bislang keine öffentliche Cloud wie Amazon oder Microsoft, sondern war im Jahr 2009 der erste Anbieter, der eine Appliance für private Clouds angeboten hat 4 namens WebSphere Cloud- Burst Appliance. Damit versucht sich IBM offensichtlich auf den Markt von großen Unternehmen, die starken Regulationen unterliegen, zu konzentrieren und deren Bedürfnisse in Belangen von Datensicherheit und Auditfähigkeit zu befriedigen. Gleichzeitig versucht IBM auch private und öffentliche Clouds miteinander zu verbinden wie zum Beispiel bei der IBM Smart Archive Cloud 5 die im Rahmen des Seminars von Cataldo Mega vorgestellt wurde. Gemein ist allen Anbietern eine Programmierschnittstelle, die es ermöglicht virtuelle Maschinen programmatisch zu starten und zu stoppen, was von Anwendungen genutzt werden kann um zum Beispiel bei Lastspitzen weiter Resource hinzuzuschalten. Weitere Unterschiede zwischen 4 siehe webservices/showarticle.jhtml?articleid= siehe den Anbietern sind in Details zu finden wie zum Beispiel bei den Service Level Agreements. wohingegen bei Rackspace keine konkrete Aussage zur Verfügbarkeit der virtuellen Maschinen getroffen wird. III. PAAS PLATTFORMEN Im Vergleich zum IaaS-Plattformmarkt ist der Markt für PaaS-Plattformen deutlich vielfältiger. Es sind sowohl große Firmen wie Microsoft und Google als auch kleine Startups wie Coghead (inzwischen SAP River 6 ) und Heroku 7 in diesem Markt aktiv. Gemein ist fast allen Plattformen die Ausrichtung auf Webtechnologien, die vom Endanwender durch einen Webbrowser gesteuert werden. Im Detail unterscheiden sich die einzelnen Plattformen jedoch erheblich voneinander. So hat jede Plattform ihr eigenes Programmierparadigma, bestehend aus einer oder mehreren vorgegebenen 6 Mehrere SAP-Blogeinträge beschreiben SAP River und vergleichen es mit anderen PaaS-Produkten [Fra11], [Sch11]. 7 siehe

4 INDUSTRIESEMINAR CLOUD COMPUTING, WINTERSEMESTER 2010/11 4 Programmiersprachen sowie einem festen Entwicklungsframework und -klassenbibliothek, die vom Entwickler genutzt werden müssen. Ein weiterer Unterschied besteht in den Persistenzoptionen der Anbieter. Kann man bei Microsoft neben einem assoziativen Speichern auch auf einen relationalen zurückgreifen, so ermöglicht Google keinen Zugriff auf eine relationale Datenbank. A. Windows Azure Microsoft ist mit Azure in drei service models von Cloud Computing tätig. Neben der bereits erwähnten Azure VM Role bietet Microsoft auch den SQL Server als relationale Datenbank als SaaS an und stellt eine eigene PaaS Plattform bereit, die hauptsächlich auf dem.net Framework aufsetzt, aber auch für weitere Umgebungen wie zum Beispiel PHP erweitert wird. B. Google App Engine Google App Engine unterstützt aktuell Python, Java sowie andere auf der JVM basierende Programmiersprachen. Als Speicher bietet Google in App Engine ausschließlich die verteilte, assoziative Datenbank BigTable an [CDG + 08], die auch in vielen anderen Google Produkten wie Google Search, Google Earth und Google Finance erfolgreich eingesetzt wird. Dabei kann der Entwickler zwischen verschiedenen Replikationsstufen für die Daten wählen (Master/Slave oder High Replication). Weiterhin zeichnet sich App Engine durch eine transparente Skalierbarkeit aus. Je nach Last startet Google App Engine automatisch neue JVMs bzw. fährt diese wieder herunter. Im Gegensatz zu IaaS zahlt der Kunde hier nicht pro laufender (J)VM, sondern nach tatsächlich durch die Anwendung genutzter CPU-Zeit. Bis zu einer Grenze von ca. 5 Millionen Seitenaufrufen und 1GB Speicherplatz ist Google App Engine vollständig kostenlos 8. C. SAP River Einen vollständig anderen Ansatz als Google und Microsoft verfolgt SAP mit der River Plattform. Bei River handelt es sich um ein Produkt das zwischen PaaS und SaaS eingeordnet werden kann. River kann als eine Art Entwicklungsumgebung 8 siehe im Browser verstanden werden (was es zu SaaS macht), die genutzt wird um kleine datenbankgebundene Applikationen zu erzeugen. Im Gegensatz zum relationalen und assoziativen Speicher sind hier XML Dokumente das zentrale Datenmodell. River verwendet des Weiteren ein visuelles Programmiermodell, bei dem mithilfe eines Formulareditors Eingabefelder direkt an Elemente in einem XML Dokument gebunden werden und somit das Schreiben von Quelltext in den meisten Fällen entfällt. D. Heroku Ein weiterer Vertreter von PaaS Plattformen ist Heroku, welches sich von den Vorgenannten dadurch abhebt, dass es mit Ruby on Rails auf ein verbreitetes offenes Webframework zurückgreift. Bereits vorhandene Ruby on Rails Applikationen können nahezu unverändert in der Heroku Cloud ausgeführt werden. IV. ABSTRAKTION UND FLEXIBILITÄT IN IAAS Die Hauptabstraktion von IaaS Diensten besteht in der Loslösung von physischer Hardware. Daraus ergeben sich zahlreiche technische sowie betriebswirtschaftliche Vorteile für den Nutzer. So können bei der Nutzung von IaaS neue Server innerhalb von wenigen Minuten angefordert werden, wohingegen in klassischen Rechenzentren ein langwieriger Beschaffungsprozess angestoßen werden muss. Auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht kann die Nutzung von Clouddiensten sinnvoll sein, da Clouddienste als Dienstleistungen gelten und daher zum Beispiel nicht wie Server abschreibungspflichtig sind 9. Ein Nachteil von IaaS Plattformen ist, dass keine spezielle Hardware verwendet oder vorausgesetzt werden kann. Damit scheiden bestimmte Anwendungstypen von der Nutzung in einer IaaS Plattform aus, zum Beispiel Applikationen, die nur mithilfe eines Dongles betrieben werden können, oder Anwendungen, die spezielle Hardware wie Infiniband Netzwerktechnik voraussetzen. Ein großer Vorteil besteht allerdings in der Administration der Ressourcen in einer IaaS Plattform für den Kunden, der sich nicht mehr um Hardwareausfälle kümmern muss und sich stattdessen 9 siehe specialid=

5 INDUSTRIESEMINAR CLOUD COMPUTING, WINTERSEMESTER 2010/11 5 Fig. 2: Microsoft Azure (http://www.vasanth.in/2008/10/27/windows-azure-microsofts-cloud-os) Fig. 3: Google App Engine (http://www.byteonic.com/2009/overview-of-java-support-in-google-appengine)

6 INDUSTRIESEMINAR CLOUD COMPUTING, WINTERSEMESTER 2010/11 6 voll und ganz auf seine Softwaresysteme konzentrieren kann. Auch bei der Netzwerktechnik ergeben sich große Vereinfachungen, da die Verkabelung und Administration nicht mehr selbst geleistet werden muss. Dafür wird dementsprechend kein qualifiziertes Personal mehr benötigt. Ein Problem bei der Migration vom klassischen Rechenzentrum zum IaaS Dienst stellen große Datenmengen dar, die in die Cloud übertragen werden müssen. Ein Beispiel dafür wurde von Achim Reeh in seinem Vortrag gebracht. In diesem Fall wurden die postfächer von Nutzern nach Google Mail migriert. Auch wenn es sich bei Google Mail um eine SaaS Lösung und nicht um IaaS handelt, trifft dieser Punkt auch auf IaaS Dienste zu - beispielsweise wenn ein Microsoft Exchange Server auf eine IaaS Plattform verlagert werden soll. Für diese Problem bietet Amazon bereits eine Lösung namens AWS Import/Export an, welches den Import bzw. Export von Daten in Amazon S3 (Simple Storage System) auf/von einer eingesendeten Festplatte ermöglicht. Zu kleinen Problemen kann es kommen, wenn man den IaaS Anbieter wechseln möchte, da es so gut wie keine Standards im Cloud Computing Bereich gibt. Die Images von virtuellen Maschinen sind zwischen Amazon und Rackspace beispielsweise nicht kompatibel was zur Folge hat, dass Images beim neuen Anbieter neu erzeugt werden müssen. Ein Versuch zur Standardisierung in diesem Bereich ist das Open Virtualization Format, das sich im Markt bisher allerdings noch nicht durchsetzen konnte. Desweiteren haben beide Anbieter proprietäre APIs zur Steuerung von virtuellen Maschinen, sodass die Anwendung entsprechend angepasst werden muss. In diesem Bereich befindet sich momentan das Open Cloud Computing Interface 10 in Entwicklung, das dieses Problem lösen soll. Rackspace arbeitet aktiv an diesem Standard mit, wohingegen Amazon bislang noch keine Bereitschaft signalisiert hat, sich daran zu beteiligen oder diesen zu implementieren. Der größte Vorteil von IaaS ist jedoch die flexible Skalierbarkeit von Softwaresystemen. Erst durch IaaS wurde es möglich auf Leistungsschwankungen agil und kostenschonend zu reagieren. Das Vorhalten von Ressourcen zur Abfederung von Lastspitzen verlagert sich vom Betreiber der Software auf den Betreiber der IaaS Plattform. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ergibt 10 siehe sich daraus auch eine größere Kostentransparenz und die reale Auslastung/Nutzung von Anwendungen kann besser erfasst werden. Im Bereich von privaten Clouds kann IaaS zur Konsolidierung von Servern genutzt werden. Da aus Erfahrung Lastspitzen in verschiedenen System nicht zur selben Zeit auftreten (vgl. Vortrag SAP as a Service with cloud infrastructures von Michael Missbach), können die vorhandenen Ressourcen so jeweils der Anwendung zugewiesen werden, die sie gerade benötigt. Eine private Cloud hebt sich durch reine Virtualisierung von Ressourcen auch durch die Abrechenbarkeit von Diensten ab. So ist es möglich einzelnen Abteilungen ihre jeweilige Nutzung in Rechnung zu stellen und somit den Verbrauch von IT-Ressourcen zu steuern. V. ABSTRAKTION UND FLEXIBILITÄT IN PAAS Eine Motivation für Unternehmen auf PaaS Architekturen zu setzen ist (1) die Reduzierung administrativer Aufgaben, die das Betriebssystem und den Applikationsserver betreffen, sowie (2) die automatische Auf- und Abskalierung in Abhängigkeit der Last. Die automatische Versionierung der Applikationen einiger PaaS Anbieter - zum Beispiel Google und Microsoft - ist ebenfalls sehr von Nutzen, da der Automatismus den Verwaltungsaufwand verringert bei Fehlern schnell auf eine alte Version zurückspringen zu können. Entwickler können sich so auf das Wesentliche - die Applikationsentwicklung - konzentrieren und so schneller fertige Produkte anbieten. PaaS ist vor allem bei Startups beliebt, die so hohe Anfangsinvestitionen vermeiden und durch Bedarfsabrechnungen von geringen Kosten profitieren, sich aber gleichzeitig den Weg für schnelles Wachstum offen halten. Im Gegensatz zu Startups gestaltet sich die Migration in die Cloud für Anbieter existierender Softwarelösungen deutlich schwieriger, aufgrund großer Anpassungen, die an der Software notwendig sind. Für diese Anbieter empfiehlt es sich zwischen PaaS und IaaS gut abzuwägen. Die genannten Vorteile bergen allerdings auch gewisse Risiken, die sich aus der festen Bindung an einen Anbieter ergeben. Kleine Unternehmen sind der Preispolitik des Betreibers ausgeliefert, wohingegen größere Kunden eventuell einen Verhandlungsspielraum haben. Bei großen Software-

7 INDUSTRIESEMINAR CLOUD COMPUTING, WINTERSEMESTER 2010/11 7 projekten, für die eine Portierung auf eine andere Plattform zu teuer wäre, hat der PaaS Anbieter jedoch die deutlich stärkere Verhandlungsposition. Die Insolvenz des PaaS Anbieters stellt ein weiteres großes Risiko dar, da der Betrieb der PaaS Plattform unerwartet eingestellt werden kann, die Anwendung in dieser Zeit allerdings nicht für eine andere Plattform angepasst werden kann. Schnittstellenänderungen und die Verringerung der Servicequalität können zu erneuten Entwicklungskosten für die Migration auf eine anderen Plattform führen. Auch wenn man sich auf einen Anbieter festlegt unterliegt man je nach Anbieter unterschiedlich starken Einschränkungen bei der Entwicklung. Heroku erlaubt die Verwendung nahezu unveränderter Ruby on Rails Anwendungen. Die großen Anbieter wie Google und Microsoft hingegen geben ein proprietäres Entwicklungsframework vor, das sich ausschließlich in ihrer Cloud nutzen lässt, sodass eine Migration weg von der Cloud mit erheblichem Portierungsaufwand verbunden ist. Ein Grund hierfür ist nicht zuletzt die Verwendung unterschiedlicher Programmiersprachen. Des Weiteren ist die Verwendbarkeit existierender Bibliotheken zum Beispiel aus dem Open Source Bereich unter Umständen nicht möglich. Für die Google App Engine gibt es aus diesem Grund die Will it play on App Engine 11 Liste kompatibler Bibliotheken. Ist eine Bibliothek dort nicht zu finden, bleibt nur die Möglichkeit, die Funktionalität selbst zu implementieren. Noch extremer ist dies zum Beispiel bei SAP River, das das Nachladen von Bibliotheken gar nicht erst ermöglicht, sodass bestimmte Anwendungen auf River nicht implementiert werden können. Im Gegensatz zu IaaS wird PaaS tendenziell mehr in öffentlichen Clouds eingesetzt, weil die Entwicklung einer PaaS Umgebung mit großem Aufwand verbunden ist und sich dies für wenige interne Projekte eines Unternehmens nicht rentiert. VI. VERWANDTE ARBEITEN Vaquero et al. versuchen sich an einer kompletten Definition von Cloud Computing und grenzen es gegenüber Grid-Computing ab [VRMCL08]. Als wichtigste Eigenschaften des Begriffs Cloud heben sie sowohl die Skalierbarkeit und Virtualisierung 11 siehe WillItPlayInJava von Ressourcen als auch das Pay-Per-Use-Modell hervor. Leymann und Fritsch beschreiben Cloud Computing als evolutionäre Weiterentwicklung von Clusterund Grid-Technologien [LF09]. Sie betrachten das Thema aus der Perspektive der Anwendungsentwicklung und stellen Composite as a Service als zusätzliche Schicht über Software as a Service vor. Sie schlagen vordefinierte Schnittstellen in SaaS- Anwendungen vor, über die sich diese wiederverwenden und miteinander verbinden lassen. Patterson et al. diskutieren den Cloud-Begriff ebenfalls [AFG + 09]. Sie weisen dabei vor allem auf die Dinge hin, die sich aus der Hardware- Perspektive ändern: (1) Die Illusion unendlicher Hardware-Ressourcen auf Anfrage. (2) Die Eliminierung großer Vorab-Investitionen. (3) Die Möglichkeit Ressourcen entsprechend ihrer Verwendung zu bezahlen, sodass sich hohe Kosten auf kurze Zeiten beschränken lassen. Eine sehr gute Zusammenfassung des aktuellen Cloud-Ökosystems haben Lenk et. al erstellt [LKN + 09]. Sie erklären und vergleichen die Angebote verschiedener Cloud-Anbieter und ordnen diese in einen Cloud-Stack ein. In Hinblick auf die von uns angesprochenen Kompatibilitätsprobleme zwischen den einzelnen Anbietern sind zwei Open Source-Projekte hervorzuheben. Eucalyptus [NWG + 09] ist eine offene IaaS Implementierung, in der sich virtuelle Maschinen über das Amazon EC2 SOAP oder Query Protokoll steuern lassen. Außerdem ist die Administrationsoberfläche an EC2 angelehnt. App- Scale [CBP + 10], [BCK + 10] ist eine offene Implementierung von Googles App Engine Platform der University of California, Santa Barbara. AppScale ermöglicht die Installation und Verwendung von Applikationen wie in App Engine. VII. ZUSAMMENFASSUNG Zusammenfassend kann man sagen, dass sowohl PaaS als auch IaaS große Möglichkeiten bieten, Kosten einzusparen sowie die Entwicklung zu vereinfachen, geschäftlich schnell agieren zu können und sich wechselnden Geschäftsanforderungen anzupassen. Aufgrund der mangelnden Standardisierung können beim Anbieterwechsel hohe Kosten entstehen. Beim Wechsel des IaaS Anbieters müssen virtuelle Maschinen neu eingerichtet sowie die Soft-

8 INDUSTRIESEMINAR CLOUD COMPUTING, WINTERSEMESTER 2010/11 8 ware in geringem Maße angepasst werden. Deutlich komplizierter gestaltet sich der Wechsel bei PaaS Plattformen. Dabei muss die Anwendung unter Umständen vollständig neu entwickelt werden. So gesehen treffen die Vorteile der hohen Flexibilität nur zu, solange man den Anbieter nicht wechselt. Das gleiche gilt für die versprochenen Kosteneinsparungen, die sich bei einem Anbieterwechsel schnell relativieren können. Nicht nur die Entscheidungen zwischen IaaS und PaaS sowie dem konkreten Anbieter will wohl überlegt sein, sondern auch, ob es sich lohnt Microsofts Ruf Auf in die Cloud! zu folgen. [VRMCL08] L.M. Vaquero, L. Rodero-Merino, J. Caceres, and M. Lindner. A break in the clouds: towards a cloud definition. ACM SIGCOMM Computer Communication Review, 39(1):50 55, REFERENCES [AFG + 09] M. Armbrust, A. Fox, R. Griffith, A.D. Joseph, R.H. Katz, A. Konwinski, G. Lee, D.A. Patterson, A. Rabkin, I. Stoica, et al. Above the clouds: A berkeley view of cloud computing. EECS Department, University of California, Berkeley, Tech. Rep. UCB/EECS , [BCK + 10] C. Bunch, N. Chohan, C. Krintz, J. Chohan, J. Kupferman, P. Lakhina, Y. Li, and Y. Nomura. An Evaluation of Distributed Datastores Using the AppScale Cloud Platform. In 2010 IEEE 3rd International Conference on Cloud Computing, pages IEEE, [CBP + 10] N. Chohan, C. Bunch, S. Pang, C. Krintz, N. Mostafa, S. Soman, and R. Wolski. AppScale: Scalable and Open AppEngine application development and deployment. Cloud Computing, pages 57 70, [CDG + 08] F. Chang, J. Dean, S. Ghemawat, W.C. Hsieh, D.A. Wallach, M. Burrows, T. Chandra, A. Fikes, and R.E. Gruber. Bigtable: A distributed storage system for structured data. ACM Transactions on Computer Systems (TOCS), 26(2):1 26, [Fra11] Thorsten Franz. First Impressions of SAP River Much more than Silos in the Cloud, March [LF09] F. Leymann and D. Fritsch. Cloud Computing: The Next Revolution in IT. Proceedings of the 52th Photogrammetric Week, pages 3 12, [LKN + 09] A. Lenk, M. Klems, J. Nimis, S. Tai, and T. Sandholm. What s inside the Cloud? An architectural map of the Cloud landscape. In Proceedings of the 2009 ICSE Workshop on Software Engineering Challenges of Cloud Computing, pages IEEE Computer Society, [NWG + 09] D. Nurmi, R. Wolski, C. Grzegorczyk, G. Obertelli, S. Soman, L. Youseff, and D. Zagorodnov. The eucalyptus open-source cloud-computing system. In Proceedings of the th IEEE/ACM International Symposium on Cluster Computing and the Grid, pages IEEE Computer Society, [Pet10] Christy Pettey. Gartner s 2010 Hype Cycle Special Report Evaluates Maturity of 1,800 Technologies, October [PM10] Tim Grance Peter Mell. NIST Definition of Cloud Computing v15, [Sch11] Juergen Schmerder. SAP Project River - How does it compare to xyz?, February 2011.

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