WAGO-I/O-SYSTEM 750 Programmierbarer Feldbuscontroller ETHERNET /100 Mbit/s; digitale und analoge Signale

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1 Pos: 3 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Hinweise zur Dokumentation/Impressum - allgemeine Angaben, Anschriften, Telefonnummern und Pos: 2 /Dokumentation allgemein/einband/einband WAGO-I/O-SYSTEM 750 Programmierbarer Feldbuscontroller ETHERNET /100 Mbit/s; digitale und analoge Signale

2 === Ende der Liste für Textmarke Einband_vorne === 2 WAGO-I/O-SYSTEM by WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG Alle Rechte vorbehalten. WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG Hansastraße 27 D Minden Tel.: +49 (0) 571/ Fax: +49 (0) 571/ Web: Technischer Support Tel.: +49 (0) 571/ Fax: +49 (0) 571/ Es wurden alle erdenklichen Maßnahmen getroffen, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der vorliegenden Dokumentation zu gewährleisten. Da sich Fehler, trotz aller Sorgfalt, nie vollständig vermeiden lassen, sind wir für Hinweise und Anregungen jederzeit dankbar. Wir weisen darauf hin, dass die im Handbuch verwendeten Soft- und Hardwarebezeichnungen und Markennamen der jeweiligen Firmen im Allgemeinen einem Warenzeichenschutz, Markenzeichenschutz oder patentrechtlichem Schutz unterliegen.

3 === Ende der Liste für Textmarke Verzeichnis_vorne === WAGO-I/O-SYSTEM 750 Inhaltsverzeichnis 3 Pos: 5 /Dokumentation allgemein/verzeichnisse/inhaltsverzeichnis - Überschrift 1 und Inhaltsverzeichnis 1 Hinweise zu dieser Dokumentation Gültigkeitsbereich Urheberschutz Symbole Darstellung der Zahlensysteme Schriftkonventionen Wichtige Erläuterungen Rechtliche Grundlagen Änderungsvorbehalt Personalqualifikation Bestimmungsgemäße Verwendung der Serie Technischer Zustand der Geräte Sicherheitshinweise Schnellstartbeschreibung Aufbau der Hardware Vorbereitende Maßnahmen StarterKit-Archiv herunterladen WAGO-I/O-PRO installieren Ethernet-Netzwerk in Betrieb nehmen IP-Adresse Ihres PCs ermitteln und ggf. ändern IP-Adresse dem Feldbuscontroller zuweisen Testen der Ethernet-Verbindung USB-Treiber installieren Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro Projekt öffnen Hardware konfigurieren Hauptprogramm PLC_PRG Unterprogramm Blink Unterprogramm UserLED In Betrieb nehmen Kommunikationstreiber für Ethernet-Verbindung einrichten Kommunikationstreiber für USB-Verbindung einrichten Programm starten Visualisierung Visualisierung in der CoDeSys-Software öffnen Web-Visualisierung im Internet-Browser öffnen Bedienung der Visualisierung Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis... 47

4 Pos: 9.2 /Dokumentation 4 Hinweise zu dieser Dokumentation WAGO-I/O-SYSTEM 750 Pos: 7 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Überschriften für alle Serien/Hinweise zur Dokumentation - Überschrift 1 1 Hinweise zu dieser Dokumentation Pos: 8 /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Hinweise zur Dokumentation/Gültigkeitsbereich Dokumentation Koppler/Controller 750-xxxx, ohne Gültigkeitsbereich Die vorliegende Dokumentation gilt für das Gerät: Programmierbarer Feldbuscontroller ETHERNET Pos: 9.1 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Hinweise zur Dokumentation/Urheberschutz Urheberschutz Diese Dokumentation, einschließlich aller darin befindlichen Abbildungen, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Weiterverwendung dieser Dokumentation, die von den urheberrechtlichen Bestimmungen abweicht, ist nicht gestattet. Die Reproduktion, Übersetzung in andere Sprachen sowie die elektronische und fototechnische Archivierung und Veränderung bedarf der schriftlichen Genehmigung der WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG, Minden. Zuwiderhandlungen ziehen einen Schadenersatzanspruch nach sich.

5 Pos: 9.4 /Dokumentation WAGO-I/O-SYSTEM 750 Hinweise zu dieser Dokumentation 5 Pos: 9.3 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Hinweise zur Symbole GEFAHR GEFAHR Warnung vor Personenschäden! Kennzeichnet eine unmittelbare Gefährdung mit hohem Risiko, die Tod oder schwere Körperverletzung zur Folge haben wird, wenn sie nicht vermieden wird. Warnung vor Personenschäden durch elektrischen Strom! Kennzeichnet eine unmittelbare Gefährdung mit hohem Risiko, die Tod oder schwere Körperverletzung zur Folge haben wird, wenn sie nicht vermieden wird. WARNUNG Warnung vor Personenschäden! Kennzeichnet eine mögliche Gefährdung mit mittlerem Risiko, die Tod oder (schwere) Körperverletzung zur Folge haben kann, wenn sie nicht vermieden wird. VORSICHT ACHTUNG ESD Hinweis Information Warnung vor Personenschäden! Kennzeichnet eine mögliche Gefährdung mit geringem Risiko, die leichte oder mittlere Körperverletzung zur Folge haben könnte, wenn sie nicht vermieden wird. Warnung vor Sachschäden! Kennzeichnet eine mögliche Gefährdung, die Sachschaden zur Folge haben könnte, wenn sie nicht vermieden wird. Warnung vor Sachschäden durch elektrostatische Aufladung! Kennzeichnet eine mögliche Gefährdung, die Sachschaden zur Folge haben könnte, wenn sie nicht vermieden wird. Wichtiger Hinweis! Kennzeichnet eine mögliche Fehlfunktion, die aber keinen Sachschaden zur Folge hat, wenn sie nicht vermieden wird. Weitere Information Weist auf weitere Informationen hin, die kein wesentlicher Bestandteil dieser Dokumentation sind (z. B. Internet).

6 Pos: 10 /Dokumentation 6 Hinweise zu dieser Dokumentation WAGO-I/O-SYSTEM 750 Pos: 9.5 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Hinweise zur Darstellung der Zahlensysteme Tabelle 1: Darstellungen der Zahlensysteme Zahlensystem Beispiel Bemerkung Dezimal 100 normale Schreibweise Hexadezimal 0x64 C-Notation Binär '100' ' ' in Hochkomma, Nibble durch Punkt getrennt Pos: 9.6 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Hinweise zur Schriftkonventionen Tabelle 2: Schriftkonventionen Schriftart Bedeutung kursiv Namen von Pfaden und Dateien werden kursiv dargestellt z. B.: C:\Programme\WAGO-I/O-CHECK Menü Menüpunkte werden fett dargestellt z. B.: Speichern > Ein Größer als Zeichen zwischen zwei Namen bedeutet die Auswahl eines Menüpunktes aus einem Menü z. B.: Datei > Neu Eingabe Bezeichnungen von Eingabe- oder Auswahlfeldern werden fett dargestellt z. B.: Messbereichsanfang Wert Eingabe- oder Auswahlwerte werden in Anführungszeichen dargestellt z. B.: Geben Sie unter Messbereichsanfang den Wert 4 ma ein. [Button] Schaltflächenbeschriftungen in Dialogen werden fett dargestellt und in eckigen Klammern eingefasst z. B.: [Eingabe] [Taste] Tastenbeschriftungen auf der Tastatur werden fett dargestellt und in eckigen Klammern eingefasst z. B.: [F5]

7 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Wichtige Erläuterungen 7 Pos: 11 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Überschriften für alle Serien/Wichtige Erläuterungen - Überschrift 1 2 Wichtige Erläuterungen Pos: 12.1 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Erläuterungen/Einleitung Wichtige Dieses Kapitel beinhaltet ausschließlich eine Zusammenfassung der wichtigsten Sicherheitsbestimmungen und Hinweise. Diese werden in den einzelnen Kapiteln wieder aufgenommen. Zum Schutz vor Personenschäden und zur Vorbeugung von Sachschäden an Geräten ist es notwendig, die Sicherheitsrichtlinien sorgfältig zu lesen und einzuhalten. Pos: 12.2 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Überschriften für alle Serien/Rechtliche Grundlagen - Überschrift Rechtliche Grundlagen Pos: 12.3 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Änderungsvorbehalt Die WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG behält sich Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, vor. Alle Rechte für den Fall der Patenterteilung oder des Gebrauchmusterschutzes sind der WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG vorbehalten. Fremdprodukte werden stets ohne Vermerk auf Patentrechte genannt. Die Existenz solcher Rechte ist daher nicht auszuschließen. Pos: 12.4 /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Wichtige Erläuterungen/Personalqualifikation Personalqualifikation Sämtliche Arbeitsschritte, die an den Geräten der Serie 750 durchgeführt werden, dürfen nur von Elektrofachkräften mit ausreichenden Kenntnissen im Bereich der Automatisierungstechnik vorgenommen werden. Diese müssen mit den aktuellen Normen und Richtlinien für die Geräte und das Automatisierungsumfeld vertraut sein. Alle Eingriffe in die Steuerung sind stets von Fachkräften mit ausreichenden Kenntnissen in der SPS-Programmierung durchzuführen. Pos: 12.5 /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Wichtige Erläuterungen/Bestimmungsgemäße Verwendung Bestimmungsgemäße Verwendung der Serie 750 Feldbuskoppler, Feldbuscontroller und Busklemmen des modularen WAGO-I/O-SYSTEM 750 dienen dazu, digitale und analoge Signale von Sensoren aufzunehmen und an Aktoren auszugeben oder an übergeordnete Steuerungen weiterzuleiten. Mit den programmierbaren Feldbuscontrollern ist zudem eine (Vor-)Verarbeitung möglich. Die Geräte sind für ein Arbeitsumfeld entwickelt, welches der Schutzklasse IP20 genügt. Es besteht Fingerschutz und Schutz gegen feste Fremdkörper bis 12,5 mm, jedoch kein Schutz gegen Wasser. Der Betrieb der Komponenten in nasser und staubiger Umgebung ist nicht gestattet, sofern nicht anders angegeben. Not-Aus-Funktionen und -Einrichtungen dürfen nicht unwirksam gemacht werden. Beachten Sie dazu die einschlägigen Normen, z. B. die DIN EN 418. Der Betrieb von Geräten der Serie 750 im Wohnbereich ist ohne weitere Maßnahmen nur zulässig, wenn diese die Emissionsgrenzen (Störaussendungen) gemäß EN einhalten. Entsprechende Angaben finden Sie im Kapitel

8 Pos: 12.7 /Dokumentation 8 Wichtige Erläuterungen WAGO-I/O-SYSTEM 750 Das WAGO-I/O-SYSTEM 750 Systembeschreibung Technische Daten im Handbuch zum eingesetzten Feldbuskoppler/-controller. Für den Betrieb des WAGO-I/O-SYSTEM 750 in explosionsgefährdeten Bereichen ist ein entsprechender Gehäuseschutz gemäß der Richtlinie 94/9/EG erforderlich. Zusätzlich ist zu beachten, dass eine Baumusterprüfbescheinigung erwirkt werden muss, die den korrekten Einbau des Systems im Gehäuse bzw. Schaltschrank bestätigt. Pos: 12.6 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Erläuterungen/Technischer Zustand der Technischer Zustand der Geräte Die Geräte werden ab Werk für den jeweiligen Anwendungsfall mit einer festen Hard- und Software-Konfiguration ausgeliefert. Alle Veränderungen an der Hardoder Software sowie der nicht bestimmungsgemäße Gebrauch der Komponenten bewirken den Haftungsausschluss der WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG. Wünsche an eine abgewandelte bzw. neue Hard- oder Software-Konfiguration richten Sie bitte an die WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG.

9 Pos: /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Erläuterungen/Sicherheitshinweise/Gefahr: Nicht an Geräten unter Spannung Pos: /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Wichtige Erläuterungen/Sicherheitshinweise/Gefahr/Gefahr: Einbau nur in Gehäusen, Schränken oder elektrischen Pos: /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Erläuterungen/Sicherheitshinweise/Gefahr: Unfallverhütungsvorschriften Pos: /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Erläuterungen/Sicherheitshinweise/Gefahr: Auf normgerechten Anschluss Pos: /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Erläuterungen/Sicherheitshinweise/Achtung: Defekte oder beschädigte Geräte Pos: /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Erläuterungen/Sicherheitshinweise/Achtung: Geräte vor kriechenden und isolierenden Stoffen Pos: /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Erläuterungen/Sicherheitshinweise/Achtung: Reinigung nur mit zulässigen Pos: /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Erläuterungen/Sicherheitshinweise/Achtung: Kein Kontaktspray WAGO-I/O-SYSTEM 750 Wichtige Erläuterungen 9 Pos: 12.8 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Überschriften für alle Serien/Sicherheitshinweise - Überschrift Sicherheitshinweise Pos: 12.9 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Erläuterungen/Sicherheitshinweise/Einleitung Sicherheitshinweise Beim Einbauen des Gerätes in Ihre Anlage und während des Betriebes sind folgende Sicherheitshinweise zu beachten: GEFAHR GEFAHR GEFAHR GEFAHR ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG Nicht an Geräten unter Spannung arbeiten! Schalten Sie immer alle verwendeten Spannungsversorgungen für das Gerät ab, bevor Sie es montieren, Störungen beheben oder Wartungsarbeiten vornehmen. Einbau nur in Gehäusen, Schränken oder elektrischen Betriebsräumen! Das WAGO-I/O-SYSTEM 750 mit seinen Geräten ist ein offenes Betriebsmittel. Bauen Sie dieses ausschließlich in abschließbaren Gehäusen, Schränken oder in elektrischen Betriebsräumen auf. Ermöglichen Sie nur autorisiertem Fachpersonal den Zugang mittels Schlüssel oder Werkzeug. Unfallverhütungsvorschriften beachten! Beachten Sie bei der Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Störbehebung die für Ihre Maschine zutreffenden Unfallverhütungsvorschriften wie beispielsweise die BGV A 3, Elektrische Anlagen und Betriebsmittel. Auf normgerechten Anschluss achten! Zur Vermeidung von Gefahren für das Personal und Störungen an Ihrer Anlage, verlegen Sie die Daten- und Versorgungsleitungen normgerecht und achten Sie auf die korrekte Anschlussbelegung. Beachten Sie die für Ihre Anwendung zutreffenden EMV-Richtlinien. Defekte oder beschädigte Geräte austauschen! Tauschen Sie defekte oder beschädigte Geräte (z. B. bei deformierten Kontakten) aus, da die Funktion der betroffenen Feldbusstation langfristig nicht sichergestellt ist. Geräte vor kriechenden und isolierenden Stoffen schützen! Die Geräte sind unbeständig gegen Stoffe, die kriechende und isolierende Eigenschaften besitzen, z. B. Aerosole, Silikone, Triglyceride (Bestandteil einiger Handcremes). Sollten Sie nicht ausschließen können, dass diese Stoffe im Umfeld der Geräte auftreten, bauen Sie die Geräte in ein Gehäuse ein, das resistent gegen oben genannte Stoffe ist. Verwenden Sie generell zur Handhabung der Geräte saubere Werkzeuge und Materialien. Reinigung nur mit zulässigen Materialien! Reinigen Sie verschmutzte Kontakte mit ölfreier Druckluft oder mit Spiritus und einem Ledertuch.

10 Pos: /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Erläuterungen/Sicherheitshinweise/Achtung: Verpolung Pos: /Alle Serien (Allgemeine Module)/Wichtige Erläuterungen/Sicherheitshinweise/Achtung: Elektrostatische Entladung Pos: 13 /Dokumentation 10 Wichtige Erläuterungen WAGO-I/O-SYSTEM 750 ACHTUNG ACHTUNG Kein Kontaktspray verwenden! Verwenden Sie kein Kontaktspray, da in Verbindung mit Verunreinigungen die Funktion der Kontaktstelle beeinträchtigt werden kann. Verpolungen vermeiden! Vermeiden Sie die Verpolung der Daten- und Versorgungsleitungen, da dies zu Schäden an den Geräten führen kann. ESD Elektrostatische Entladung vermeiden! In den Geräten sind elektronische Komponenten integriert, die Sie durch elektrostatische Entladung bei Berührung zerstören können. Beachten Sie die Sicherheitsmaßnahmen gegen elektrostatische Entladung gemäß DIN EN /-3. Achten Sie beim Umgang mit den Geräten auf gute Erdung der Umgebung (Personen, Arbeitsplatz und Verpackung).

11 Pos: 16 /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Gerätebeschreibung/Ansicht/Feldbuskoppler/-controller/Bilder/Ansicht und bsp. Anschluss - Bild Pos: 17 /Dokumentation WAGO-I/O-SYSTEM 750 Schnellstartbeschreibung 11 Pos: 14 /Alle Serien (Allgemeine Module)/Überschriften für alle Serien/Schnellstartbeschreibung - Überschrift 1 3 Schnellstartbeschreibung Pos: 15 /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Gerätebeschreibung/Beschreibung/Feldbuskoppler/-controller/Einleitender Text/Quickstart : Aufbau der Hardware Ü2 und Aufbau der Hardware Der Feldbusknoten sollte wie folgt aufgebaut sein (von links nach rechts betrachtet): ; ; ; Das DC 24V-Netzteil ist mit der Versorgung (24V und 0V) für den Feldbuscontroller und für die Leistungskontakte verbunden (siehe Nr. 5 in nachfolgender Abbildung). Für die Beispielanwendung ist es ausreichend, eine Brücke zwischen 24V und + (siehe Nr. 6) bzw. zwischen 0V und - (siehe Nr. 9) zu legen ON 1 ON : WBM 255: DHCP ETHERNET LINK ACT 1 LINK ACT 2 MS NS I/O A B C D 24V 0V V 0V USR X X Abbildung 1: Ansicht und 24 V/0 V-Anschluss des ETHERNET TCP/IP-Feldbuscontrollers

12 Pos: 18 /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Gerätebeschreibung/Ansicht/Feldbuskoppler/-controller/Legende/Ansicht - Legende zur Ansicht ETHERNET TCP/IP-Controller ( ,881,882) - Tabellenkopf und Nr: Pos: 19 /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Gerätebeschreibung/Ansicht/Feldbuskoppler/-controller/Legende/Ansicht - Legende allg für Koppler/Controller Nr: Pos: 20 /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Gerätebeschreibung/Ansicht/Feldbuskoppler/-controller/Legende/Ansicht - Legende Feldbusanschluss 2 x RJ-45 als 2-Port-ETHERNET-Switch Nr: Pos: 21 /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Gerätebeschreibung/Ansicht/Feldbuskoppler/-controller/Legende/Ansicht - Legende für Verriegelungsscheibe Nr: Pos: 22 /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Gerätebeschreibung/Ansicht/Feldbuskoppler/-controller/Legende/Ansicht - Legende für Adresswahlschalter Nr: Pos: 23 /Dokumentation 12 Schnellstartbeschreibung WAGO-I/O-SYSTEM 750 Tabelle 3: Legende zur Ansicht ETHERNET TCP/IP-Feldbuscontroller Nr. Bezeichnung Bedeutung Details siehe Kapitel: LINK 1 ACT 1, 2 Gerätebeschreibung > Status-LEDs Feldbus MS, NS, Anzeigeelemente I/O, USR Gruppenbezeichnungsträger (herausziehbar) mit zusätzlicher Beschriftungsmöglichkeit auf zwei --- Mini-WSB-Schildern 3 A, B bzw. Gerätebeschreibung > Status-LEDs System-/Feldversorgung C Anzeigeelemente Geräte anschließen > Datenkontakte Klemmenbus/Datenkontakte Geräte anschließen > 5 24 V, 0 V CAGE CLAMP Anschlüsse Systemversorgung Leiter an CAGE CLAMP anschließen 6 + CAGE CLAMP Anschlüsse Feldversorgung 24 V DC Leistungskontakt 24 V DC Entriegelungslasche 9 - CAGE CLAMP Anschlüsse Feldversorgung 0 V Leistungskontakt 0 V 11 (Erdung) CAGE CLAMP Anschlüsse Feldversorgung (Erdung) Leistungskontakt (Erdung) Service-Schnittstelle (Klappe geöffnet) 14 X 1, X2 Feldbusanschluss 2 x RJ-45 als 2-Port- ETHERNET-Switch Verriegelungsscheibe Adresswahlschalter Geräte anschließen > Leiter an CAGE CLAMP anschließen Geräte anschließen > Leistungskontakte/ Feldversorgung Montieren > Geräte einfügen und entfernen Systembeschreibung > Spannungsversorgung Geräte anschließen > Leistungskontakte/ Feldversorgung Systembeschreibung > Spannungsversorgung Geräte anschließen > Leistungskontakte/ Feldversorgung Gerätebeschreibung > Bedienelemente Gerätebeschreibung > Anschlüsse Montieren > Geräte einfügen und entfernen Gerätebeschreibung > Bedienelemente

13 Pos: 24 /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Gerätebeschreibung/Beschreibung/Feldbuskoppler/-controller/Einleitender Text/Quickstart : Hinweis: Betriebsartenschalter in die obere Stellung Pos: 25 /Dokumentation WAGO-I/O-SYSTEM 750 Schnellstartbeschreibung 13 Hinweis Betriebsartenschalter in die obere Stellung schalten! Schalten Sie den Betriebsartenschalter in die obere Stellung. In dieser Einstellung werden Firmware und Applikationsprogramm ausgeführt (Programmbearbeitung aktivieren / RUN ). Der Betriebsartenschalter befindet sich hinter der Abdeckklappe der Service- Schnittstelle (siehe Nr. 13 in der obigen Abbildung). 1 2 Abbildung 2: Betriebsartenschalter (geschlossene und geöffnete Klappe der Service-Schnittstelle) Tabelle 4: Service-Schnittstelle Nummer Beschreibung 1 Klappe geöffnet 2 Betriebsartenschalter

14 14 Schnellstartbeschreibung WAGO-I/O-SYSTEM 750 Pos: 26 /Serie 750 (WAGO-I/O-SYSTEM)/Gerätebeschreibung/Beschreibung/Feldbuskoppler/-controller/Einleitender Text/Quickstart : Vorbereitende Maßnahmen StarterKit-Archiv herunterladen Auf den WAGO-Internetseiten finden Sie ein ZIP-Archiv zum Herunterladen, welches Dokumentationen ( und Handbuch) und Beispiel- Projekte (Application1 und Application2) enthält. Information Informationen zum StarterKit-ZIP-Archiv Um das ZIP-Archiv EthernetStarterKit20.zip mit allen Informationen zu dem StarterKit herunterzuladen, gehen Sie auf die WAGO- Internetseite über den Pfad: Produkte Komponenten für die Automatisierung WAGO-I/O-SYSTEM 750 StarterKit ETHERNET StarterKit ETHERNET StarterKit : Oder geben Sie einfach in die Adresszeile Ihres Browsers ein: und gehen dann über: ETHERNET StarterKit ETHERNET StarterKit : WAGO-I/O-PRO installieren In dem StarterKit ETHERNET 881 ist eine CD (Art.-Nr ) mit der Entwicklungsumgebung WAGO-I/O-PRO CAA enthalten. WAGO-I/O-PRO CAA (CoDeSys) ist ein Programmier- und Visualisierungswerkzeug für Steuerungsprogramme. Mit dieser Software können SPS- Anwendungen für die programmierbaren Feldbuscontroller des WAGO-I/O-SYSTEM 750 entwickelt werden. WAGO-I/O-PRO CAA arbeitet normen-konform zur IEC Diese Norm beschreibt die Anforderungen an ein Programmiersystem. Mit Hilfe dieses Programmierwerkzeuges können Sie Applikationsprogramme in den Programmiersprachen AWL, KOP, FUP, CFC, ST und AS entwickeln. Für die Installation gehen Sie wie folgt vor: 1. Legen Sie die WAGO-I/O-PRO CAA-CD in Ihr CD-ROM-Laufwerk. 2. Sollte die Installation nicht automatisch starten, führen Sie die Datei Setup.exe aus.

15 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Schnellstartbeschreibung 15 Abbildung 3: Inhalt der WAGO-I/O-PRO CAA-CD (Ordneransicht) 3. Wählen Sie Ihre Sprache. Abbildung 4: Auswahl der Setup-Sprache 4. Starten Sie das CoDeSys-Setup. Abbildung 5: Starten des CoDeSys-Setups

16 16 Schnellstartbeschreibung WAGO-I/O-SYSTEM Akzeptieren Sie das Lizenzabkommen. Abbildung 6: Lizenzvereinbarung der CoDeSys-Software 6. Wählen Sie das Zielverzeichnis. Abbildung 7: Auswahl des Zielverzeichnisses

17 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Schnellstartbeschreibung Wählen Sie die zu installierenden Komponenten. Abbildung 8: Komponentenauswahl 8. Wählen Sie den Programmordner. Abbildung 9: Programmordnerauswahl

18 18 Schnellstartbeschreibung WAGO-I/O-SYSTEM Überprüfen Sie die vorgenommenen Einstellungen. Abbildung 10: Konfigurationsübersicht 10. Beenden Sie das CoDeSys-Setup. Abbildung 11: Fertigstellen des CoDeSys-Setups

19 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Schnellstartbeschreibung Ethernet-Netzwerk in Betrieb nehmen In diesem Kapitel wird Ihnen exemplarisch die Vorgehensweise für die Inbetriebnahme eines Ethernet-Netzwerks schrittweise aufgezeigt. Für die Inbetriebnahme sind drei Arbeitsschritte erforderlich: IP-Adresse Ihres PCs ermitteln und ggf. ändern IP-Adresse dem Feldbuscontroller zuweisen Testen der Ethernet-Verbindung Die Beschreibung dieser Arbeitsschritte finden Sie in den entsprechenden nachfolgenden Kapiteln. Hinweis Exemplarisches Beispiel! Diese Beschreibung ist exemplarisch und beschränkt sich hier auf die Ausführung einer lokalen Inbetriebnahme eines einzelnen Feldbuscontrollers mit einem nicht vernetzten Rechner unter Windows IP-Adresse Ihres PCs ermitteln und ggf. ändern Im Folgenden wird Ihnen aufgezeigt, wie Sie die momentan eingestellte IP- Adresse Ihres PCs ermitteln und falls erforderlich ändern. 1. Um die Ethernet-Verbindung herzustellen, verbinden Sie die Ethernet- Schnittstelle Ihres PCs und eine der beiden Ethernet-Schnittstellen des Feldbuscontrollers mit dem beiliegenden Cross-Over-Kabel. 2. Die IP-Adresse Ihres PCs können Sie in Windows ermitteln unter: Start > Einstellungen > Netzwerkverbindungen > LAN-Verbindung. Dazu wählen Sie auf Ihrer genutzten Netzwerkverbindung (LAN- Verbindung X) per Rechtsklick die Option EIGENSCHAFTEN. 3. Anschließend markieren Sie in der Auswahlliste das Internet Protocol (TCP/IP) und betätigen die Schaltfläche [EIGENSCHAFTEN].

20 20 Schnellstartbeschreibung WAGO-I/O-SYSTEM 750 Abbildung 12: Eigenschaften Ihrer LAN-Verbindung 4. Prüfen Sie, ob die momentan eingestellte IP-Adresse in dem Adressbereich von bis liegt. Sollte das nicht der Fall sein, passen Sie diese entsprechend an. Bitte verwenden Sie hierbei jedoch nicht die IP-Adresse , da diese Netzadresse in diesem Konfigurationsbeispiel für den Feldbuscontroller vorgesehen ist. Abbildung 13: Eigenschaften des Internet-Protokolls TCP/IP

21 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Schnellstartbeschreibung IP-Adresse dem Feldbuscontroller zuweisen Hinweis Die IP-Adresse muss im Netzwerk einmalig sein! Für eine fehlerfreie Netzwerkkommunikation, beachten Sie, dass die zugewiesenen IP-Adressen von PC und Feldbuscontroller im Netzwerk einmalig sein müssen! Im Fehlerfall wird Ihnen beim nächsten Neustart des Feldbuscontrollers über die I/O-LED die Fehlermeldung Fehler in der IP- Adresskonfiguration (Fehlercode 6 - Fehlerargument 6) angezeigt. Sie haben die Möglichkeit, dem Feldbuscontroller eine IP-Adresse per Adresswahlschalter (DIP-Schalter), Web-based Management, DHCP oder BootP zuzuweisen. In dieser wird die Variante per Adresswahlschalter näher erläutert. Die anderen aufgeführten Möglichkeiten werden hier nicht weiter erläutert, da diese in dem Handbuch ETHERNET Programmierbarer Feldbuscontroller im Einzelnen erklärt sind. Über den Adresswahlschalter können Sie die Host-ID, d.h. das letzte Byte der IP-Adresse, im Bereich zwischen 1 und 254 binär codiert einstellen. Die Netzadresse besteht aus den ersten drei Bytes der IP-Adresse und lautet werksseitig Diese Netzadresse können Sie im Web-based Management unter dem Menüpunkt TCP/IP im Eingabefeld Switch IP-Adress ändern. Tabelle 5: Zusammensetzung der IP-Adresse Netzadresse Host-ID Eine Adressvergabe per Adresswahlschalter überschreibt die zuvor per Webbased Management statisch eingestellte IP-Adresse. Hinweis Adresswahlschalterwerte 0 und 255 sind fest vordefiniert! Stellen Sie über den Adresswahlschalter den Wert 0 oder 255 ein, so aktivieren Sie dadurch die dafür vorgesehenen IP-Modi. Bei dem Wert 0 gelten dann die per Web-based Management vorgenommenen IP-Konfigurationen. Stellen Sie den Wert 255 ein, so ist die Adressvergabe per DHCP aktiviert. 1. Um für die Host-ID (letzte Stelle der IP-Adresse) einen Wert (ungleich 0/255) per Adresswahlschalter zu vergeben, wandeln Sie zunächst den gewünschten Wert der Host-ID in das binäre Zahlensystem um. In diesem Konfigurationsbeispiel wird die Host-ID 100 für den Feldbuscontroller verwendet. Der dezimale Wert 100 ergibt eine binäre Codierung von

22 22 Schnellstartbeschreibung WAGO-I/O-SYSTEM 750 Tabelle 6: Binäre Codierung der dezimalen Zahl 100 MSB LSB Stellen Sie die Bits der Reihe nach mit den 8 DIP-Schaltern ein. Beginnen Sie mit DIP-Schalter 1 zur Einstellung von Bit 0 (LSB) und enden mit DIP- Schalter 8 für Bit 7 (MSB). Abbildung 14: Adresswahlschalter mit eingestellter IP-Adresse ( ) 3. Führen Sie nach dem Verstellen des Adresswahlschalters einen Neustart des Feldbuskopplers durch, damit die geänderte IP-Konfiguration übernommen wird. Öffnen Sie dazu die Abdeckklappe zur Service-Schnittstelle und drücken Sie den Betriebsartenschalter herunter (z. B. mit Hilfe eines Betätigungswerkzeuges, Art.-Nr.: ). Abbildung 15: Neustart des Feldbuscontrollers durch Hardware-Reset

23 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Schnellstartbeschreibung Testen der Ethernet-Verbindung 1. Um die Ethernet-Verbindung zu testen, öffnen Sie den Kommandozeileninterpreter indem Sie in Windows unter Start > Ausführen den Aufruf cmd eingeben. Abbildung 16: Dialogfenster Ausführen Geben Sie den Befehl ping ein. Abbildung 17: Kommandozeileninterpreter mit Ping-Befehl Bei fehlerfreier Ethernet-Verbindung erhalten Sie folgende Ping-Statistik: Pakete: Gesendet=4, Empfangen=4, Verloren=0 (0% Verlust) Abbildung 18: Kommandozeileninterpreter mit Ping-Statistik

24 24 Schnellstartbeschreibung WAGO-I/O-SYSTEM USB-Treiber installieren Das WAGO USB Service Cable (Art.-Nr.: ) bietet eine einfache Möglichkeit der Kommunikation mit den WAGO-Softwaretools (WAGO- Ethernet-Settings, WAGO-I/O-CHECK 3, etc.) bzw. mit der IEC Programmierumgebung (CoDeSys-Software). Für die Installation des USB-Treibers gehen Sie wie folgt vor: 1. Legen Sie die CD AUTOMATION Tools and Docs in Ihr CD-ROM- Laufwerk. 2. Öffnen Sie in dem Ordner Software das Archiv zip und führen Sie die Datei Setup.exe in dem Ordner USB-Treiber aus. Abbildung 19: Inhalt der CD AUTOMATION Tools and Docs (Ordneransicht) 3. Wählen Sie das Installationsverzeichnis und starten Sie das Setup. Abbildung 20: Auswahl des Zielordners 4. Bestätigen Sie die Abfrage zu einem Neustart Ihres PCs.

25 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Schnellstartbeschreibung 25 Abbildung 21: Neustart-Abfrage 5. Stecken Sie das USB-Kabel in einen freien USB-Port an Ihrem PC. 6. Warten Sie, bis Sie von dem Hardware-Assistenten die Meldung neue Hardware gefunden erhalten. 7. Lehnen Sie die Abfrage zum Verbindungsaufbau mit Windows-Update ab. Abbildung 22: Hardware-Assistent, Abfrage nach Windows-Update-Verbindung 8. Wählen Sie, die Software von einer Liste oder bestimmten Quelle zu installieren.

26 26 Schnellstartbeschreibung WAGO-I/O-SYSTEM 750 Abbildung 23: Auswahl der Treiberquelle 9. Wählen Sie die manuelle Quellenangabe aus und geben Sie das Verzeichnis an, in dem Sie den USB-Kabel-Treiber installiert haben. Abbildung 24: Angabe der Treiberquelle 10. Beenden Sie die Installation des USB-Treiber-Setup durch Fertigstellen des Assistenten.

27 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Schnellstartbeschreibung 27 Abbildung 25: Fertigstellen des Assistenten 11. Wiederholen Sie die Schritte 6. bis 10.

28 28 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro WAGO-I/O-SYSTEM Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro Das CoDeSys-Projekt Starterkit_Application1_FUP.pro zeigt auf einfache Weise die Ansteuerung und Verarbeitung der digitalen Ein- und Ausgänge. Das Setzen und Rücksetzen der digitalen Ausgänge sowie die Anzeige der Signalzustände der digitalen Eingänge erfolgt über eine Visualisierung. Das CoDeSys-Projekt Starterkit_Application1_FUP.pro ist in den Programmiersprachen FUB, KOP und ST erstellt worden. Alle drei Programmvarianten haben die gleiche Funktion und unterscheiden sich nur in der verwendeten Programmiersprache. Abbildung 26: Web-Visualisierung Hinweis Voraussetzung ist die erfolgreiche Umsetzung der vorbereitenden Maßnahmen! Beachten Sie, dass die nachfolgenden Arbeitsschritte voraussetzen, dass Sie die vorbereitenden Maßnahmen, wie zuvor erläutert, erfolgreich durchgeführt haben. Es ist zwingend erforderlich, dass Sie das StarterKit-Archiv heruntergeladen und entpackt haben, die CoDeSys-Software und den USB-Kabel-Treiber installiert haben, und dass eine Netzwerkverbindung zwischen Feldbuscontroller und PC besteht.

29 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro Projekt öffnen 1. Als Erstes starten Sie die CoDeSys-Software über Start > Programme > WAGO Software > CoDeSys for Automation Alliance > CoDeSys V2.3 > CoDeSys V Anschließend wählen Sie in der CoDeSys-Software den Menüpunkt Datei > Öffnen und öffnen in dem Ordner Application (Bestandteil des Starterkit-Archivs) das CoDeSys-Projekt Starterkit_Application1_FUB.pro. 4.2 Hardware konfigurieren 1. Um zu der Hardwarekonfiguration zu gelangen, wählen Sie auf der Registerkarte Ressourcen den Eintrag Steuerungskonfiguration in der Baumstruktur. 2. Öffnen Sie dann mit einem Doppelklick auf den Eintrag das Dialogfenster Steuerungskonfiguration. 3. Öffnen Sie in diesem Dialogfenster die Baumstruktur von dem Eintrag K-Bus vollständig. Sie sehen nun die Busklemmen und Unterhalb der Busklemmeneinträge werden die zugehörigen Kanäle aufgelistet. 4. Sie können innerhalb dieser Zeile einem Kanal einen symbolischen Namen (xdo1) zuweisen. Dieser symbolische Name steht Ihnen dann als globale Variable im gesamten CoDeSys-Projekt zur Verfügung. Hinter dem symbolischen Namen folgt die IEC-Adresse (%IX0.0), der Datentyp (BOOL) und der dazugehörige Kommentar (* Ch_1 Digital Input *) des jeweiligen Kanals.

30 30 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro WAGO-I/O-SYSTEM 750 Abbildung 27: Steuerungskonfiguration 4.3 Hauptprogramm PLC_PRG Das Hauptprogramm öffnen Sie, indem Sie auf der Registerkarte Bausteine das Objekt PLC_PRG wählen. Im oberen Teil des Dialogfensters sehen Sie die Variablendeklaration. Im unteren Teil werden die einzelnen FUB-Netzwerke angezeigt. In dem Hauptprogramm können Sie die digitalen Ausgänge ansteuern (Netzwerk 1 und Netzwerk 2) und die Unterprogramme UserLED und Blink aufrufen (Netzwerk 3 und Netzwerk 4).

31 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro 31 Abbildung 28: Programm PLC_PRG Den ersten digitalen Ausgang können Sie über einen bistabilen Funktionsblock rsdo1 mit RS-Logik (rücksetzen = dominierend) ansteuern. Der Eingang SET von dem Funktionsblock rsdo1 ist mit einem flankenerkennenden Funktionsblock ftrigdo1 verbunden, der die fallende Flanke von xvisudo1 detektiert. Der Eingang RESET1 ist über ein logisches UND-Gatter verbunden, welches das Signal der Flankenerkennung ftrigdo1.q und den Zustand des ersten digitalen Ausgangs xdo1 auswertet.

32 32 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro WAGO-I/O-SYSTEM 750 Abbildung 29: Netzwerk 1 (PLC-PRG) Diese Verknüpfung von Flankenerkennung, UND-Gatter und bistabiler Kippstufe führt zu folgender Funktion: - Sollte bei nicht gesetztem digitalen Ausgang xdo1 die entsprechende Visualisierungsschaltfläche [xvisudo1] betätigt werden, so wird der digitale Ausgang xdo1 gesetzt. - Bei bereits gesetztem digitalen Ausgang xdo1 bewirkt die Betätigung der entsprechenden Visualisierungsschaltfläche [xvisudo1] das Rücksetzen des digitalen Ausgangs xdo Unterprogramm Blink Das Unterprogramm Blink finden Sie in dem Ordner Utilities. Abbildung 30: Programm Blink Im Unterprogramm Blink wird ein pulsierendes Signal erzeugt. Dieses Blinksignal tofblink2.q wird für die blinkenden Umrandungen der Schaltflächen in der Visualisierung benötigt. Die Periodendauer des Signals beträgt 800ms, welches einer Frequenz von 1,25Hz entspricht.

33 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro 33 Abbildung 31: Blinksignal Der Taktgenerator wird durch zwei hintereinander geschaltete Ausschaltverzögerungen tofblink1 und tofblink2 realisiert. Dies geschieht durch eine Verknüpfung des Ausgangs Q von tofblink1 mit dem negierten Eingang IN von tofblink2. Außerdem wird der Ausgang Q von tofblink2 auf den Eingang IN von tofblink1 zurückgeführt. Abbildung 32: Netzwerk 1 (Blink) Der Verlauf der Signalzustände der beiden Ausschaltverzögerungen tofblink1.q und tofblink2.q stellt sich wie folgt dar: Abbildung 33: Ausgangssignale der Ausschaltverzögerungen 4.5 Unterprogramm UserLED Hinweis Notwendige Bibliothek Visual.lib! Damit Sie die USR-LED mit den nachfolgend beschriebenen Funktionen ansteuern können, benötigen Sie die Bibliothek Visual.lib. Diese finden Sie in dem Verzeichnis: WAGO Software \ CoDeSys V2.3 \ Targets \ WAGO \ Libraries \ 32_Bit

34 34 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro WAGO-I/O-SYSTEM 750 Das Unterprogramm UserLED finden Sie in dem Ordner Visualisation. In dem Unterprogramm UserLED wird die USR-LED des Feldbuscontrollers angesteuert. Der Farbwechsel der USR-LED geschieht über eine Schaltfläche in der Visualisierung. Diese LED kann die Farben grün, rot und orange darstellen. Abbildung 34: Programm UserLED Information Weitere Informationen zur Ansteuerung der USR-LED Die Ansteuerung der USR-LED wird in diesem Kapitel nur beispielhaft erläutert. Möchten Sie mehr über die Signalisierungsmöglichkeiten der USR-LED und über die Benutzung der Bibliothek Visual.lib erfahren, können Sie sich die entsprechende Dokumentation von der WAGO- Internetseite herunterladen. Das Handbuch zu dieser Bibliothek finden Sie unter: Downloads AUTOMATION Bibliotheken In dem ersten Netzwerk liefert der Adressoperator ADR die Adresse der Variable afs und legt diese in der Pointer-Variable ptfs ab. Innerhalb der Array-Variablen afs werden die einzelnen Blinkfolgen (LED- Farben) der USR-LED definiert.

35 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro 35 Abbildung 35: Netzwerk 1 (USR-LED) In dem zweiten Netzwerk werden die Blinkfolgen für die USR-LED mit der Funktion SET_FLASHING_SEQUENCE gesetzt. Über den Eingangsparameter EN (Enable) wird die Ausführung der Funktion freigegeben. Mit dem Eingangsparameter POINTER_TO_POINTER_TO_ARRAY wird die Adresse der Pointer-Variablen ptfs und somit auch die einzelnen Blinkfolgen übergeben. Abbildung 36: Netzwerk 2 (USR-LED) In dem Netzwerk 3 wird über die Funktion SET_FLASHING_SEQUENCE_INDEX der nächste Index für eine auszuführende Blinkfolge gesetzt. Der Eingangsparameter IMMEDIATE bestimmt, wann die neue Blinkfolge begonnnen werden soll: - FALSE = nach Beendigung der aktuellen Sequenz wird mit der neuen Sequenz begonnen - TRUE = es wird unmittelbar mit der neuen Sequenz begonnen. Über den Parameter INDEX wird der Index der neuen Blinkfolge festgelegt. Abbildung 37: Netzwerk 3 (USR-LED) Die Funktion START_FLASHING_SEQUENCE startet die Sequenzen, die vorher mit der Funktion SET_FLASHING_SEQUENCE gesetzt wurden. Es wird mit Index 0 (USR-LED = grün) begonnen, da die Variable windex mit diesem Wert in der Variablendeklaration initialisiert wurde.

36 36 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro WAGO-I/O-SYSTEM 750 Abbildung 38: Netzwerk 4 (USR-LED) Bei Betätigung der Visu-Schaltfläche [USR-LED] wird der Wert von windex um den Wert 1 erhöht (von 0 bis maximal 3). Dafür wird zunächst die Variable xvisuuserled der Visu-Schaltfläche [USR-LED] per Flankenerkennung ftrigvisuuserled verarbeitet und anschließend über die Selektion (SEL) wie folgt ausgewertet: - bei ftrigvisuuserled.q = TRUE ist das Selektionsergebnis `1 - bei ftrigvisuuserled.q = FALSE ist das Selektionsergebnis `0. Danach wird dieses Ergebnis mit dem Wert von windex addiert (ADD), dann mit dem Wert 3 verglichen (GT = größer als) und anschließend über eine Selektion wie folgt ausgewertet: - ist das Additionsergebnis größer als 3, wird windex der Wert 0 zugewiesen - ist das Additionsergebnis kleiner oder gleich 3, wird windex das Ergebnis dieser Addition zugewiesen. Abbildung 39: Netzwerk 5 (USR-LED) In dem Netzwerk 6 wird der Visu-Schaltfläche [USR-LED] eine Farbe in Abhängigkeit von windex zugewiesen. Hierdurch wird erreicht, dass die Schaltfläche [USR-LED] in der Visualisierung die gleiche Farbe hat, wie die physikalische USR-LED an dem Feldbuscontroller. Diese Wertezuweisung geschieht über einen Multiplexer (MUX). Abbildung 40: Netzwerk 6 (USR-LED)

37 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro 37 Tabelle 7: Farbzuordnung Schaltfläche [USR-LED] windex wuserledcolor Farbe 0 16#00FF00 Grün 1 16#0000FF Rot 2 16#0080FF Orange 3 16# Schwarz

38 38 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro WAGO-I/O-SYSTEM In Betrieb nehmen In dem folgenden Kapitel wird schrittweise erklärt, wie Sie das CoDeSys-Projekt Starterkit_Application1_FUB.pro auf Ihren Feldbuscontroller laden, die Programm-Abarbeitung starten und ein Bootprojekt erzeugen Kommunikationstreiber für Ethernet-Verbindung einrichten 1. Um den Kommunikationstreiber für die Ethernet-Verbindung einzurichten, klicken Sie in dem Menüpunkt Online auf die Option Kommunikationsparameter. 2. Klicken Sie anschließend in dem Dialogfenster Kommunikationsparameter auf die Schaltfläche [NEU ], um einen neuen Kommunikationskanal anzulegen. Abbildung 41: Kommunikationsparameter 3. Für die Verbindung per Ethernet, vergeben Sie nun in dem Eingabefeld Name einen Namen für Ihre Ethernet-Verbindung. 4. Wählen Sie dann den Treiber Tcp/Ip 3S Tcp/Ip driver aus. 5. Bestätigen Sie anschließend Ihre Eingaben über die Schaltfläche [OK].

39 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro 39 Abbildung 42: Neuer Kommunikationskanal per Ethernet 6. Führen Sie danach in dem Dialogfenster Kommunikationsparameter einen Doppelklick in der Spalte Wert auf das Adressfeld localhost aus. 7. Tragen Sie an dieser Stelle die IP-Adresse Ihres Feldbuscontrollers ( ) ein und bestätigen Sie dieses mit der Eingabetaste. Die anderen Parameter (Port, Motorola byteorder) und die Gateway- Einstellungen können Sie so belassen. 8. Bestätigen Sie Ihre Eingabe über die Schaltfläche [OK]. Abbildung 43: Ethernet-Kommunikationsparameter

40 40 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro WAGO-I/O-SYSTEM Kommunikationstreiber für USB-Verbindung einrichten 1. Um zunächst zu prüfen, welcher COM-Port Ihres PCs dem USB-Kabel zugewiesen wurde, können Sie dieses in Windows ermitteln unter: Start > Einstellungen > Systemsteuerung > System. 2. Wählen Sie dann die Registerkarte Hardware und klicken Sie auf die Schaltfläche [Geräte-Manager], um das Dialogfenster des Geräte- Managers zu öffnen. 3. Erweitern Sie in der Baumstruktur die Gruppe Anschlüsse (COM und LPT). In dieser Gruppe finden Sie den Eintrag WAGO USB Service Cable (COMX) (die Bezeichnung in den Klammern gibt den zugewiesenen COM- Port an, hier im Beispiel ist es COM27). Abbildung 44: Geräte-Manager unter Windows 4. Um den Kommunikationstreiber für die USB-Verbindung einzurichten, klicken Sie in dem Menüpunkt Online auf die Option Kommunikationsparameter. 5. Klicken Sie anschließend in dem Dialogfenster Kommunikationsparameter auf die Schaltfläche [NEU ], um einen neuen Kommunikationskanal anzulegen. 6. Für die Verbindung per USB, vergeben Sie nun in dem Eingabefeld Name einen Namen für Ihre USB-Verbindung. 7. Wählen Sie dann den Treiber Serial (RS232) 3S Serial RS232 driver aus.

41 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro Bestätigen Sie anschließend Ihre Eingaben über die Schaltfläche [OK]. Abbildung 45: Neuer Kommunikationskanal per USB 9. Führen Sie danach in dem Dialogfenster Kommunikationsparameter einen Doppelklick in der Spalte Wert auf das Adressfeld COM1 aus, so dass das Feld grau markiert wird. 10. Betätigen Sie nun die Pfeiltaste [ ] oder [ ], damit Ihre COM-Port-Nummer um eins erhöht bzw. um eins verringert wird. Auf diese Weise können Sie den zuvor per Geräte-Manager ermittelten COM-Port (hier im Beispiel ist es COM27) in den Kommunikationsparametern entsprechend anpassen. Die anderen Parameter (Baudrate, Parity, Stop bits, Motorola byteorder, Flow Control) und die Gateway-Einstellungen können Sie so belassen. 11. Bestätigen Sie Ihre Eingabe über die Schaltfläche [OK]. Abbildung 46: USB-Kommunikationsparameter

42 42 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro WAGO-I/O-SYSTEM Programm starten 1. Um das Programm in Ihren Feldbuscontroller zu laden, klicken Sie in dem Menü Online auf den Menüpunkt Einloggen. 2. Starten Sie dann die Programmabarbeitung in dem Feldbuscontroller über den Menüpunkt Online > Start. 3. Wählen Sie nun den Menüpunkt Online > Bootprojekt erzeugen, damit ein Bootprojekt erzeugt wird wodurch dann das Programm bei einem Neustart von dem Feldbuscontroller automatisch geladen wird. 4. Schalten Sie für einen automatischen Anlauf des Feldbuscontrollers nach einem Neustart den Betriebsartenschalter des Feldbuscontrollers in die oberste Position (RUN). Abbildung 47: Betriebsartenschalter in Position RUN

43 WAGO-I/O-SYSTEM 750 Anwendungsbeispiel: Starterkit_Application1_FUP.pro Visualisierung Sie haben zwei Möglichkeiten, die Visualisierung zu bedienen: Zum einen können Sie, nachdem Sie das Programm auf den Feldbuscontroller geladen und gestartet haben, die Visualisierung direkt von der CoDeSys-Software aus steuern. Zum anderen bietet sich auch die Möglichkeit, eine Web-Visualisierung über einen Internetbrowser heraus auszurufen und zu steuern. Die Funktionsweise und die Darstellung sind bei beiden Visualisierungsvarianten gleich Visualisierung in der CoDeSys-Software öffnen 1. Um die Visualisierung von der CoDeSys-Software aus aufzurufen, wählen Sie in der linken Spalte die Registerkarte Visualisierungen und öffnen Sie den Ordner Visualisierung. 2. Wählen Sie in diesem Ordner das Objekt PLC_VISU. Abbildung 48: Visualisierung innerhalb der CoDeSys-Software

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