Pressemitteilung. Frankfurter Sparkasse blickt auf zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2015 zurück

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1 Pressemitteilung Frankfurter Sparkasse blickt auf zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2015 zurück Frankfurter Sparkasse erzielt zufriedenstellendes Vorsteuer- Ergebnis von 84,9 Mio. Euro Bilanzsumme steigt dank Wachstums im originären Kundengeschäft auf rund 18 Mrd. Euro Kreditzusagen erreichen mit 1,3 Mrd. Euro erneut Rekordwert Weiterhin komfortable Kernkapital-Quote von 17,4 Prozent Die Frankfurter Sparkasse hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen. Sie verzeichnete ein Vorsteuer-Ergebnis von 84,9 Mio. Euro. Der Rückgang um 17,3 Prozent ist insbesondere auf den Wegfall von Sonderfaktoren zurückzuführen, die in 2014 zum zweitbesten Ergebnis in der Geschichte der Frankfurter Sparkasse beigetragen hatten. Vor dem Hintergrund der allseits bekannten Herausforderungen von Niedrigzinsumfeld und Regulierung ist das Geschäftsjahr 2015 zufriedenstellend verlaufen, bewertet Robert Restani, Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse, das Ergebnis. Es freut uns insbesondere, dass das originäre Kundengeschäft auf beiden Seiten der Bilanz gewachsen ist. Mit den Kreditzusagen haben wir sogar einen neuen Rekordwert erreicht. Das zeigt, dass wir in unserem Kerngeschäft nämlich der kompetenten Beratung unserer Kunden in jeder Lebenslage weiterhin höchst erfolgreich sind. Kreditzusagen mit über 1,3 Milliarden Euro auf Rekordniveau Immobilienfinanzierungen sind Pfeiler des Kreditgeschäfts Mit einer Bilanzsumme von rund 18 Mrd. Euro ist die Frankfurter Sparkasse die viertgrößte deutsche Sparkasse und die größte Sparkasse in Hessen. Wie in den Vorjahren resultierte das Wachstum auf beiden Seiten der Bilanz aus dem originären Kundengeschäft. Auf der Passivseite hielt der Trend zu kurzfristig verfügbaren, sicheren Anlageformen an. Infolgedessen stiegen die Kundengelder um 3,5 Prozent oder 531,3 Mio. Euro auf 15,5 Mrd. Euro.

2 Seite 2 von 6 Ein wesentlicher Treiber für die positive Entwicklung des originären Kundengeschäfts war das Kreditgeschäft. Von Januar bis Dezember 2015 sagte die Frankfurter Sparkasse ihren Kunden insgesamt Kredite und Darlehen im Umfang von 1,3 Mrd. Euro zu. Damit hat sie den bisherigen Rekordwert aus 2014 um 11,8 Prozent oder 140,0 Mio. Euro übertroffen. Bei einem Gesamtkreditvolumen von 7,5 Mrd. Euro betrug der Bestand an privaten und gewerblichen Immobilienfinanzierungen 5,6 Mrd. Euro. Der Zuwachs bei den Immobilienfinanzierungen um 7,5 Prozent fiel doppelt so hoch aus wie im Vorjahr. Zu diesem Wachstum trugen die privaten Immobilienfinanzierungen mit 209,0 Mio. Euro und die gewerblichen Immobilienfinanzierungen mit 186,0 Mio. Euro bei. Deutlich erhöht hat sich bei den gewerblichen Kunden die Nachfrage nach Betriebsmittelkrediten und Investitionsdarlehen. Diese Entwicklung reflektiert die insgesamt positive Entwicklung der Wirtschaft im Rhein-Main-Gebiet. In Summe wuchsen die Bestände gewerblicher Finanzierungen um 8,0 Prozent oder 62,8 Mio. Euro auf 844,9 Mio. Euro. Zinsüberschuss gesunken Provisionsüberschuss zum dritten Mal in Folge gestiegen Der Zinsüberschuss verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 6,7 Prozent auf 296,3 Mio. Euro. Erfreulich ist der zum dritten Mal in Folge gestiegene Provisionsüberschuss, ein Plus von 6,5 Prozent auf 69,1 Mio. Euro. Der Verwaltungsaufwand der Frankfurter Sparkasse sank im Jahr 2015 um 4,1 Mio. Euro auf 259,6 Mio. Euro hier machten sich Kosteneinsparungen bezahlt. Die Frankfurter Sparkasse erzielte vor Bewertung ein Ergebnis von 90,2 Mio. Euro, was einen Rückgang von 16,2 Prozent bedeutet.

3 Seite 3 von 6 Insbesondere Wegfall von Sondereffekten aus 2014 erklärt Ergebnisrückgang Deutlich besser als im Plan vorgesehen, aber ungünstiger als im Vorjahr gestaltete sich das Bewertungsergebnis. Nach einem Nettoertrag von 10,1 Mio. Euro in 2014 lag es im Geschäftsjahr 2015 bei -0,3 Mio. Euro. Ein wichtiger Einflussfaktor war das Bewertungsergebnis bei den Beteiligungen, das im vergangenen Jahr durch den Verkauf der Corpus Sireo-Anteile um 14,0 Mio. Euro höher ausgefallen war. Beim Bewertungsergebnis ergab sich die größte Abweichung zum Vorjahr aus dem Wertpapiergeschäft. Aufgrund der Entwicklung am Kapitalmarkt schloss es konträr zum Vorjahr (+8,6 Mio. Euro) mit einem negativen Saldo (-9,2 Mio. Euro). Dies ergibt eine Differenz von 17,8 Mio. Euro zum Jahr 2014, das von signifikanten Wert- Aufholungen beim Wertpapier-Geschäft geprägt war. Niedrigzinsniveau und Regulierung belasten das Ergebnis Im Jahr 2014 hatte eine Corpus-Sonderausschüttung zum höheren Zinsergebnis beigetragen. Dieser Effekt in Höhe von 7,4 Mio. Euro entfiel in Hinzu kommt das Niedrigzinsniveau, das sich negativ auf die Passivmargen auswirkt. Außerdem musste die Sparkasse bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund des gesunkenen Abzinsungssatzes für Rückstellungen der Altersvorsorge weitere 13,3 Mio. Euro aufwenden. Darüber hinaus schlugen die Regulierungskosten zu Buche. Die Lasten aus der neuen Einlagensicherung betrugen im vergangenen Jahr 1,5 Mio. Euro, für den EU-Bankenabwicklungsfonds wurden 0,9 Mio. Euro entrichtet. Weitere Regulierungskosten entstehen, weil Ressourcen gebunden werden oder Organisationsstrukturen und Prozesse angepasst werden müssen. Helaba und Öffentliche Hand profitieren vom zufriedenstellenden Ergebnis Die Frankfurter Sparkasse weist in 2015 einen Betrag von 52,5 Mio. Euro als Jahresüberschuss aus (Vorjahr: 70,0 Mio. Euro).

4 Seite 4 von 6 Gemäß Fraspa-Gesetz wird mindestens ein Drittel hiervon also 17,5 Mio. Euro in die Gewinnrücklagen eingestellt. 35,0 Mio. Euro schüttet die Sparkasse an ihre Trägerin, die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen, aus. Wie im Vorjahr wird ein Gewinnvortrag in Höhe von 6,6 Mio. Euro auf neue Rechnung vorgetragen. Und auch die öffentliche Hand profitiert, denn die Frankfurter Sparkasse zahlte im Geschäftsjahr 2015 mit 32,4 Mio. Euro fast genauso viele Steuern wie in 2014 (32,7 Mio. Euro). Betriebswirtschaftliche und aufsichtsrechtliche Kennzahlen zeigen wirtschaftliche Stärke Die betriebswirtschaftlichen Kennziffern der Frankfurter Sparkasse verdeutlichen, dass das Kreditinstitut stark aufgestellt ist. Die bilanzielle Eigenkapitalrendite ist von 13,7 Prozent auf 11,0 Prozent gesunken, befindet sich aber weiterhin auf einem zufriedenstellenden Niveau. Die Eigenmittelquote ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der erfreulichen Ausweitung des Kreditgeschäfts leicht um 0,3 Prozent auf 18,8 Prozent gesunken. Mit dieser Kennziffer sowie mit einer Kernkapitalquote von 17,4 Prozent erfüllt die Frankfurter Sparkasse alle regulatorischen Anforderungen. Frankfurter Sparkasse zufriedenstellend in 2016 gestartet Die Frankfurter Sparkasse ist insgesamt zufriedenstellend ins neue Jahr gestartet. Auf der Passivseite konnte die Entwicklung der Kundengelder an den positiven Vorjahresverlauf anknüpfen. Auch das Aktivgeschäft befindet sich auf Wachstumskurs. Die Ertragslage zeigte sich in den ersten beiden Monaten des Jahres 2016 insbesondere im operativen Geschäft stabil. Mit Blick auf das Jahr 2016 erklärt Robert Restani: Wir sind auf die kommenden Herausforderungen gut vorbereitet. Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren ruhigen, aber konsequenten Kurs erfolgreich fortsetzen werden. Die Herausforderungen können mit uns rechnen!

5 Seite 5 von 6 Für weitere Informationen oder Fragen: Julia Droege Neue Mainzer Str Frankfurt Telefon

6 Seite 6 von 6 Die Frankfurter Sparkasse in Zahlen ) Veränderung 15/14 in Mio. EUR in Mio. EUR in Mio. EUR % Zinsüberschuss 296,3 317,5-21,2-6,7 Provisionsüberschuss 69,1 64,9 4,2 6,5 Verwaltungsaufwand (inkl. AfA) 259,6 263,7-4,1-1,6 Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen -15,6-11,1-4,5-40,5 Betriebsergebnis vor Bewertung 90,2 107,6-17,4-16,2 Bewertungsergebnis 2) - 0,3 10,1-10,4-103,0 Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken gem. 340g HGB 5,0 15,0-10,0-66,7 Ergebnis vor Steuern 2) 84,9 102,7-17,8-17,3 Steuern 32,4 32,7-0,3-0,9 Jahresüberschuss 52,5 70,0-17,5-25,0 1) Basis HGB 2) Nach Veränderung Vorsorgereserven Kennzahlen der Frankfurter Sparkasse im Geschäftsjahr Eigenkapitalrendite vor Steuern 11,0 13,7 Kernkapitalquote 17,4 17,7 Eigenmittelquote 18,8 19,1 Kundenkreditvolumen Kundengelder 7.543, , , ,1

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