Wildbienen fördern in Golfanlagen

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1 Wildbienen fördern in Golfanlagen Ein Merkblatt für Besitzer/innen und Betreiber/innen von Golfanlagen In Golfanlagen gibt es einfache Möglichkeiten, den Lebensraum für Wildbienen zu verbessern. Dieses Merkblatt zeigt auf, wie Sie rund um die Golfspielbahnen und auf den Grünflächen im Eingangsbereich die Artenvielfalt fördern können. Gleichzeitig erhöhen Sie durch die Aufwertung der Landschaft auch die Spielfreude der Golfer/innen. Wildbienen sind ungefährlich. Ohne Mehraufwand Bei den vorgeschlagenen Massnahmen wird jeweils der Aufwand für Sie aufgezeigt. Viele Massnahmen sind nicht mit einem Mehraufwand verbunden, denn auch durch Weglassen von Arbeitsschritten und mit bereits vorhandenen Materialien kann der Lebensraum für Wildbienen in Ihrer Golfanlage verbessert werden. Die dadurch gesparte Zeit können Sie bei Interesse dafür einsetzen, etwas aufwendigere Massnahmen zu realisieren. Wildbienen profitieren In der Schweiz leben etwa 600 Wildbienenarten. Sie leisten durch die Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen einen unverzichtbaren Beitrag für Mensch und Natur. Inhalt des Merkblatts Blumenreiche Flächen anlegen und erhalten Seiten 2 bis 4 Nistplätze ermöglichen Seiten 5 und 6 Eingangsbereich naturnah gestalten Seite 7 Waldränder aufwerten Seiten 8 und 9 Bäume und Hecken anlegen und pflegen Seite 10 In Ihrer Golfanlage können Sie viele Wildbienen fördern, indem Sie ein grosses und vielfältiges Blütenangebot von Frühling bis Herbst bieten, zum Beispiel mit blühenden Wiesen, Sträuchern und Bäumen. Zudem benötigen Wildbienen Nistplätze. Sie finden diese je nach Art in besonntem Totholz, an offenen Bodenstellen, im Sand und in Pflanzenstängeln, oder sie bauen Nester an Steine.

2 Blumenreiche Flächen anlegen und erhalten 2/12 Allgemeine Tipps für die Umsetzung Geeignete Aufwertungsbereiche sind: Hardroughs, Böschungen ausserhalb der Spielfläche, Gartenanlage im Eingangsbereich, Hecken, Waldränder und Einzelbäume sowie Säume entlang von Hecken, Waldrändern und Gewässern. Wildbienen sind darauf angewiesen, dass blütenreiche Flächen und geeignete Nistplätze nahe beieinander liegen. Setzten Sie daher in den gleichen Flächen wenn möglich sowohl Massnahmen zur Förderung des Blütenangebots als auch für Nistplätze um. Pflanzenbestände und Nistplätze sollten nicht weiter als m auseinander liegen. Unter Begleitung einer Fachperson können für arbeitsintensive Massnahmen Naturschutzvereine, Schulen oder Zivildienstleistende einbezogen werden (insb. für das Pflanzen und die Pflege von Hecken, den Bau von Trockenmauern, das Bepflanzen von Ruderalflächen mit Stauden oder das Schaffen von Niststrukturen). Nehmen Sie mit den Besitzern und Bewirtschaftern der an den Golfplatz angrenzenden Flächen Kontakt auf und sprechen Sie Massnahmen für Wildbienen mit Ihnen ab. So können Sie erreichen, dass die neu geschaffenen Lebensräume mit der umgebenden Landschaft vernetzt werden. Blumenreiche Flächen anlegen und erhalten In kaum bespielten Hardroughs, an Böschungen und auf Säumen entlang von Hecken, Waldrändern oder Gewässern können Sie vielfältige Blumenwiesen fördern oder Ruderalflächen anlegen, anstatt Rasen zu pflegen. Dadurch redu zieren Sie Ihren Pflegeaufwand und erhöhen das Angebot an Nahrungspflanzen für WIldbienen. Reduzieren Sie die Pflege von wenig bespielten Hardroughs, Böschungen und Säumen Dünger und Pflanzenschutzmittel sind überflüssig, und das Mähen können Sie auf maximal zweimal jährlich reduzieren. Das erste Mal mähen Sie ab Juli (in höheren Lagen später). Bei magerem Boden brauchen Sie nur einmal im Jahr nach der Blüte (ab September) zu mähen. Boden ist die beste Voraussetzung für artenreiche Blumenwiesen mit wertvollen Nahrungspflanzen für Wildbienen. Aufwand/Nutzen: Sie sparen Zeit, und Wildbienen profitieren von einem besseren Blütenangebot. Führen Sie das Schnittgut nach zwei bis drei Tagen ab (Bodenheu). So samen die trockenen Pflanzen ab und die Nährstoffe werden abtransportiert. Ein magerer Lassen Sie beim Mähen einzelne Flächen stehen In diesen Flächen finden Wildbienen Nahrung, bis die ersten Pflanzen auf den geschnittenen Flächen wieder zu blühen beginnen. Verhindern Sie, dass sich invasive Neophyten oder einheimische Problemarten in den Flächen vermehren. Aufwand/Nutzen: Sie sparen Zeit, und Wildbienen profitieren von einem durchgehenden Blütenangebot.

3 Blumenreiche Flächen anlegen und erhalten 3/12 Schaffen Sie artenreiche Wiesen Um die Artenvielfalt einer Wiese zu steigern, können Sie Wildblumen einsäen oder eine Direktbegrünung mit Heu von artenreichen Wiesen in der Region durchführen. Bei normalem bis nährstoffreichem Boden ist es notwendig, vorher die oberste Bodenschicht abzutragen. Ansonsten können Sie eine Streifensaat durchführen. Verwenden Sie für die Saat eine Mischung mit einheimischen und dem Standort angepassten Arten (z. B. UFA- Samen). Beachten Sie Feuchte, Bodentyp, Nährstoffgehalt und Exposition. Aufwand/Nutzen: Mit etwas Mehraufwand erhöhen Sie die Qualität von bisher artenarmen Wiesen. Schaffen Sie Ruderalflächen oder Trockenwiesen mit kiesigem oder sandigem Boden Tragen Sie die oberste Bodenschicht auf cm ab. Füllen Sie die Grube mit Sand oder Wandkies (oder beidem) auf. So schaffen Sie einen mageren und trockenen Standort. Säen Sie eine dem Standort angepasste Samenmischung mit einheimischen Arten ein. Vereinzelt können Sie auch einheimische Wildstauden setzten (vgl. Liste unten). Der Humus kann als Aufwertung der Spielbahn zum Bauen von neuen Hügeln eingesetzt werden. Als Sand kann der Aushub aus alten Bunkern wiederverwendet werden. Aufwand/Nutzen: Diese Massnahme ist aufwendig, fördert das Blütenangebot für Wildbienen jedoch sehr effektiv. Der abge tragene Humus kann wiederverwendet werden. Wichtige Wildstauden als Nahrungspflanzen für Wildbienen: Hornklee, Hufeisenklee, Esparsette, Platterbsen, Glockenblumen, Ziest, Färberkamille, Natternkopf, Disteln, Flockenblumen, Thymian, Dost, Gamander, Ackersenf, Sonnenröschen, Rainfarn, Wegwarte, Skabiose, Witwenblume, Weiden röschen, Lungenkraut, Wilde Möhre, Fingerkraut, Taubnessel, Blutweiderich, Gilbweiderich.

4 Blumenreiche Flächen anlegen und erhalten 4/12 Verhindern Sie Verluste von Wildbienen beim Mähen Benützen Sie beim Mähen einen Balkenmäher oder mähen Sie ausserhalb des Bienenflugs (frühmorgens, spätabends oder bei maximal 1 Biene/m 2 ). Verzichten Sie auf Mähaufbereiter und Mulchgeräte. Aufwand/Nutzen: Mit kleinem Mehraufwand verhindern Sie den Verlust von Wildbienen. Vermeiden Sie Vergiftungen der Bienen durch Pflanzenschutzmittel Verhindern Sie bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln oder Bioziden auf den Golfbahnen, dass die Mittel in blumenreiche Flächen verweht werden. Reduzieren Sie Menge und Häufigkeit der Anwendung soweit möglich. Beachten Sie immer die Gebrauchsanweisung und die Anwendungsvorschriften. Benützen Sie angepasste Spritztechniken und Geräte. Aufwand/Nutzen: Sie verhindern den Verlust von Wildbienen durch unsachgemässe Anwendung von Pflanzenschutzmitteln.

5 Nistplätze ermöglichen 5/12 Nistplätze ermöglichen Wildbienen finden Nistplätze im Totholz, wo sie Insektenfrassgänge benützen oder Gänge im morschen Holz anlegen. Andere nagen ihre Nester in das Mark dürrer Pflanzenstängel, graben sie in den Sand oder an vegetationsarmen Stellen in den Boden, zum Beispiel an Böschungen. Um verschiedene Wildbienenarten zu fördern, schaffen Sie in Ihrer Golfanlage am besten mehrere der unten beschrieben Nistmöglichkeiten. Wichtig: Die Nistplätze müssen innerhalb, am Rand oder in der Nähe von blütenreichen Lebensräumen liegen. Denn lange Flugdistanzen zwischen Nahrungspflanzen und Nest reduzieren den Fortpflanzungserfolg von Wildbienen stark. Beigen Sie Totholz Beigen Sie Stammstücke, grössere Äste oder Wurzelstöcke an sonnigen und trockenen Stellen auf. Als Nistplätze für Wildbienen eignen sich grössere, mit Insektenfrassgängen durchlöcherte oder morsche Stücke aus Laubholz. Aufwand/Nutzen: Mit kleinem Aufwand schaffen Sie Nistplätze für Wildbienen, ohne diese weiter pflegen zu müssen. Schaffen Sie Sandhaufen oder -flächen Platzieren Sie an besonnten Stellen Sandhaufen- oder flächen von cm Höhe. Drücken Sie diese an. Platzieren Sie darauf einzelne, grössere Steine. Verhindern Sie, dass die Haufen betreten werden. Entfernen Sie falls nötig alle drei Jahre überwuchernde Vegetation oder schaffen Sie neue Haufen. Aufwand/Nutzen: Mit kleinem Aufwand schaffen Sie Nistplätze für Wildbienen. Schaffen Sie offene Bodenstellen Schaffen Sie an sonnigen Standorten offene Bodenstellen. Tragen Sie dazu die bestehende Vegetation und den Humus auf cm ab oder stechen Sie das Erdreich senkrecht ab, so dass mindestens cm hohe Abrisskanten entstehen. Aufwand/Nutzen: Aufwendigere Massnahme, der abgetragene Humus kann jedoch wiederverwendet werden.

6 Nistplätze ermöglichen 6/12 Schaffen Sie Steinstrukturen Bauen Sie an sonnigen Stellen Steinhaufen oder Trockenmauern. Füllen Sie gewisse Bereiche des Haufens oder der Mauer mit Sand. Ziehen Sie für den Bau einer Trockenmauer eine Fachperson bei. Um die Stabilität der Mauer nicht zu gefährden, darf der Sand erst eingebracht werden, nachdem Sie die Mauersteine stabil aufgebaut und gut hintermauert haben. Aufwand/Nutzen: Steinhaufen sind mit wenig Aufwand verbunden, Trockenmauern sind sehr aufwendig. Lassen Sie dürre, aufrechte Pflanzenstängel stehen Lassen Sie beim Mähen von Säumen, Böschungen, Ruderalflächen oder Trockenwiesen Pflanzen mit verdorrten, aufrechten Stängeln (z. B. von Königskerzen, Rosen, Karden, Disteln und Holunder) an einzelnen Stellen über mehrere Jahre stehen. Aufwand/Nutzen: Ohne Mehraufwand bieten Sie Nistplätze für Wildbienen. Stellen Sie Wildbienen-Nisthilfen auf Stellen Sie an sonnigen und regengeschützter Stellen Wildbienen-Nisthilfen auf. Für die Förderung einer vielfältigen Wildbienengesellschaft reichen jedoch Wildbienen-Nisthilfen nicht, da nur wenige Arten davon profitieren. Aufwand/Nutzen: Aufwendige Massnahme, macht vor allem Sinn im Eingangsbereich, um Besucher zu sensibilisieren.

7 Eingangsbereich naturnah gestalten 7/12 Eingangsbereich naturnah gestalten Durch die naturnahe Gestaltung des Eingangsbereichs können Sie ein ökologisches Zeichen für Ihre Kundschaft setzen und zugleich Wildbienen fördern. Massnahmen im Eingangsbereich werden hier nur kurz vorgestellt. Einen detaillierten Beschrieb finden Sie im Merkblatt zur Förderung von Wildbienen im Siedlungsgebiet der Plattform Bienen zukunft ( Wildblumenwiesen und -beete sollten Sie mit Massnahmen für Nistplätze ergänzen (vgl. Seiten 5 und 6). Vermeiden Sie unnötige Versiegelung Verzichten Sie darauf, auf Parkplätzen und entlang von Hauswänden den Boden zu versiegeln oder die Fugen zwischen Steinplatten und Pflastersteinen zu schliessen. Verwenden Sie keine Herbizide zum Beseitigen der Vegetation. Offener Boden oder Sand schafft Nistmöglichkeiten und ermöglicht das spontane Wachstum von Blütenpflanzen. Aufwand/Nutzen: Sie sparen Zeit, und Wildbienen profitieren von einem besseren Blütenangebot und mehr Nistplätzen. Schaffen Sie Wildblumenwiesen Legen Sie anstelle von Rasenflächen, aber auch an Böschungen, auf Baumscheiben oder auf kleinen Randflächen Wildblumenwiesen an. Sähen Sie eine dem Standort angepasste Samenmischung mit einheimischen Arten ein. Mähen Sie die Wiese nur einbis zweimal jährlich, wenn möglich ausserhalb des Bienenflugs. Aufwand/Nutzen: Sie sparen Zeit bei der Pflege, und Wildbienen profitieren von einem guten Blütenangebot. Legen Sie Wildblumenbeete oder Ruderalflächen an Legen Sie anstelle von Rabatten, an Böschungen oder auf kleinen Randflächen Wildblumenbeete oder Ruderalflächen an. Tragen Sie den Humus auf cm ab. Füllen Sie die Grube mit Sand oder Wandkies (oder beidem) auf. Setzen Sie einheimische Wildstauden (vgl. Liste auf Seite 3) als Wildblumenbeet, säen Sie eine dem Standort angepasste Mischung (z. B. UFA-Ruderalflora CH) mit einheimischen Arten als Ruderal fläche oder kombinieren sie beide Massnahmen. Aufwand/Nutzen: Diese Massnahme ist aufwendig, fördert jedoch das Blütenangebot für Wildbienen sehr effektiv und ist optisch ansprechend.

8 Waldränder aufwerten 8/12 Waldränder aufwerten Mit der Aufwertung von Waldrändern können Sie sehr wertvolle Lebensräume für Wildbienen schaffen. Der Ersteingriff in den Waldrand wie auch die regelmässige Pflege (alle drei bis fünf Jahre) sind aufwendig, der/die Waldbesitzer/in kann jedoch unter Umständen von finanziellen Beiträgen des Kantons profitieren. Wichtig: Eingriffe in den Waldrand unterliegen dem Waldgesetz und müssen mit dem Förster abgesprochen werden. Alle Arbeiten sollten ausserhalb der Brutzeit der Vögel (April bis Mitte Juli) durchgeführt werden. Die vollständigen Empfehlungen zur Aufwertung von Waldrändern entnehmen Sie dem entsprechenden Merkblatt der Plattform Bienenzukunft ( Lichten Sie Waldränder aus Am besten eignen sich von Südosten bis Südwesten ausgerichtete Waldränder. Idealerweise lichten Sie die Bäume und Sträucher in einer Tiefe von m aus. Lassen Sie für Wildbienen wichtige Strauch- und Baumarten (vgl. Liste auf Seite 9), seltene Baumarten, Biotopbäume und stehendes Totholz (Spechtbäume) stehen. Ziel der Aufwertung soll es sein, die Kraut-, Strauchund Baumschicht ineinander zu verweben. Schaffen Sie durch unregelmässige Eingriffe (z. B. Waldrand mit Buchtenform oder Stehenlassen von Einzelbäu - men) eine möglichst hohe Strukturvielfalt. Aufwand/Nutzen: Diese Massnahme ist aufwendig. Fördern Sie Totholz beim Fällen von Bäumen Lassen Sie beim Fällen von Bäumen an sonnigen Stellen einen hohen Stock stehen (Fällschnitt auf ca. 1 m Höhe, Vorsicht Arbeitssicherheit). Noch besser ist es, die Bäume mit einer Erntemaschine auf einer Höhe von 2 3 m zu kappen. Aufwand/Nutzen: Ohne Mehraufwand bieten Sie mehr Nistplätze für Wildbienen. Fördern Sie die Besonnung von offenen Bodenstellen, Totholz und Steinstrukturen Achten Sie beim Auslichten darauf, dass offene Bodenstellen, Abrisskanten an Steilhängen und Steinstrukturen freigestellt werden. Durch die Besonnung werden diese Stellen zu wichtigen Nistgebieten für Wildbienen. Aufwand/Nutzen: Mit kleinem Aufwand schaffen Sie Nistplätze für Wildbienen.

9 Waldränder aufwerten 9/12 Schaffen Sie artenreiche Säume Bewirtschaften Sie die Säume entlang von Waldrändern auf einer Breite von mindestens 4 6 m als extensive und blumenreiche Fläche (vgl. Empfehlungen zu blumen - reichen Flächen auf den Seiten 2 bis 4). Lassen Sie Inseln von Altgras an einzelnen Stellen über mehrere Jahre stehen. Dies sind weitere wichtige Niststrukturen für Wildbienen, insbesondere für Hummeln. Aufwand/Nutzen: Sie sparen Zeit, und Wildbienen profitieren von einem besseren Blütenangebot und Nistplätzen. Pflanzen Sie neue Sträucher Werten Sie den Waldrand durch Ergänzungspflanzungen mit natürlich vorkommenden, für Wildbienen nützlichen Baum- und Straucharten auf (vgl. Liste unten). Achten Sie auf eine geeignete Herkunft der angepflanzten Bäume und Sträucher (Höhenlage und Exposition). Aufwand/Nutzen: Diese Massnahme ist aufwendig. Wichtige Nahrungspflanzen für Wildbienen Bäume: Weiden, Vogelkirsche, Kirsche, Apfel, Birne, Berg-, Spitz- und Feldahorn, Vogelbeere, Traubenkirsche. Sträucher: Weissdorn, Schwarzdorn, Wildrosen, Kreuzdorn, Faulbaum, Brombeeren, Himbeeren, Felsenbirne, Berberitze, Strauchweiden (z. B. Purpur-Weide), Johannisbeere.

10 Obstbäume, Feldgehöze und Hecken anlegen und pflegen 10/12 Obstbäume, Feldgehölze und Hecken anlegen und pflegen Entlang der Golfplatzgrenze, auf Hardroughs und im Eingangsbereich können Sie durch Pflanzen und Pflegen von Bäumen und Sträuchern zur Aufwertung des Lebensraumes für Wildbienen beitragen. Indem Sie entlang von Hecken Säume von mindestens 4 6 m Breite anlegen und diese als blumenreiche Fläche (vgl. Empfehlungen auf den Seiten 2 bis 4) bewirtschaften, erhöhen Sie den Nutzen des Lebensraums für Wildbienen massiv. Pflanzen Sie wo möglich neue Obst- und Feldbäume sowie Sträucher an Verwenden Sie einheimische Baum- und Straucharten, die Pollen- und Nektar für Wildbienen liefern (vgl. Liste auf Seite 9). Aufwand/Nutzen: Diese Massnahme ist aufwendig. Lichten Sie artenarme Hecken aus Entfernen Sie dominierende Arten (z. B. Hasel) aus Ihren Hecken. Lassen Sie wichtige Sträucher für Wildbienen stehen (vgl. Liste auf S. 9). Häufen Sie das Schnittgut an einer sonnigen Stelle auf. Stark treibende Sträucher können Sie etwas hemmen, indem Sie diese möglichst tief auf den Stock setzten und mit Erde bedecken. Alternativ können Sie die Stöcke auch ausgegraben. Aufwand/Nutzen: Diese Massnahme ist aufwendig. Fördern Sie Totholz Belassen Sie tote Äste so lang wie möglich an den Bäumen und lassen Sie tote Bäume möglichst lange stehen sofern dadurch keine Gefährdung Dritter entsteht. Falls Bäume gefällt werden, sollten sie auf einer Höhe von 2 3 Meter gekappt werden. Der verbleibende Stamm bietet mit den Jahren gute Nistmöglichkeiten Aufwand/Nutzen: Sie sparen Zeit, und Wildbienen profitieren von einem guten Angebot an Nistplätzen. Vermeiden Sie Pflanzenschutzmittel bei Obstbäumen Alle Obstbäume sind für Wildbienen während der Blüte sehr attraktiv. Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln während der Blüte sind daher gefährlich. Zudem blühen in der Wiese unterhalb der Bäume oft Pflanzen, auf de - nen Bienen mit verwehten Pflanzenschutzmitteln in Kontakt kommen können. Verzichten Sie deshalb auf Pflanzenschutzmittel bei Obstbäumen in Ihrer Golfanlage. Wenden Sie stattdessen bei Bedarf natürliche Schädlingsbekämpfungs-Methoden wie Fallen oder Pheromon-Verwirrungstechnik an. Aufwand/Nutzen: Sie verhindern den Verlust von Wildbienen durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln.

11 Wildbienenarten, die in Golfanlagen gefördert werden können 11/12 Portrait von vier Wildbienenarten, die in Golfanlagen gefördert werden können Knautien-Sandbiene (Andrena hattorfiana) Den Pollen sammelt diese selten gewordene Art vor allem auf Witwenblumen. Sie kann daher mit artenreichen Wildblumenwiesen oder Wildblumenbeeten gefördert werden, sofern offene Bodenstellen für ihren Nestbau zur Verfügung stehen. Natternkopf-Mauerbiene (Osmia adunca) Diese Mauerbiene kommt vor allem auf Ruderalflächen vor und ist auf den Pollen des Natternkopfs spezialisiert. Sie nistet im Totholz, in hohlen Pflanzenstängeln oder Mauerspalten. Als Baumaterial benützt sie einen Mörtel aus Steinchen und Sand. Blutweiderich-Sägehornbiene (Melitta nigricans) Diese Sägehornbiene kommt an Ufern von Seen und Teichen vor, wie es sie auf Golfplätzen öfters gibt. Wichtig ist, dass am Ufer der Blutweiderich blüht, denn diese Wildbiene sammelt Pollen nur auf dieser Pflanzenart. Ihre Nester legt sie in selbst gegrabenen Gängen im Boden an. Veränderliche Hummel (Bombus humilis) Weil diese Hummel ihr Nest im Schutz dichter Bodenstreu anlegt, ist sie auf Flächen angewiesen, die nicht alljährlich geschnitten werden. Diese findet sie zum Beispiel entlang von Gehölzen. Ein durchgehendes Blütenangebot von Frühling bis Herbst ist für sie wichtig, um die Kolonie aufzubauen. Wildbienen sind harmlos: Abgesehen von Hummeln leben Wildbienen nicht in einem Volk, sondern nisten einzeln und verteidigen Ihr Nest nicht. Sie sind daher für Spielende und Mitarbeitende in Golfanlagen ungefährlich.

12 Impressum Herausgeberin: Plattform Bienenzukunft, Autor: Christof Schüepp Fachliche Begleitung: Daniel Infanger, Golfpark Holzhäusern; Andreas Müller, Roland Luder, Biologe, Lenk Auflage: Mai 2016 Bildquellen: Pascal Guyot, Golfpark Moossee; Wild biene und Partner; Regula Benz, AGRIDEA; Roland Luder; Wildbee; Albert Krebs, ETH Zürich

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