Moscheen als Bildungsorte

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Moscheen als Bildungsorte"

Transkript

1 Moscheen als Bildungsorte Ergebnisse der quantitativen Befragung zum Nutzungsverhalten der Bremer Moscheeangebote 1 Universität Bremen in Kooperation mit Schura Bremen 1 Die Auswertung führte Canan Korucu-Rieger, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Arbeitsbereichs Interkulturelle Bildung der Universität Bremen, unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu durch. Die Daten wurden von Yasemin Alkan, Lisa Bücker und Martina Kröger auf Richtigkeit, Plausibilität und Vollständigkeit überprüft. Die Kapitel 2-4 ( Die Moschee im Islam, Moscheen in Deutschland sowie Islamische Verbände in Deutschland ) sind größtenteils mit freundlicher Genehmigung aus der unveröffentlichten schriftlichen Hausarbeit von Sibel Sarı zur ersten Staatsprüfung für das Lehramt an öffentlichen Schulen entnommen.

2 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Die Moschee im Islam Definition Funktion und Bedeutung der Moscheen Die Moschee als Gebetsstätte Die Moschee als Lehrstätte im Frühislam Moscheen in Deutschland Geschichtliche Etablierung der Moscheen in Deutschland Die Hinterhofmoscheen vs. Repräsentativbauten Funktionen und Aufgaben der (repräsentativen) Moscheen Islamische Verbände in Deutschland Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.v. (DITIB) Islamische Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG) Verband der islamischen Kulturzentren e.v. (VIKZ) Zentralrat der Muslime in Deutschland e.v. (ZMD) Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland e.v. (IRD) Schura Bremen Islamische Religionsgemeinschaft e.v. (Schura Bremen) Exkurs: Moscheen im Land Bremen Die Moscheenutzerbefragung Zum methodischen Design der Moscheenutzerbefragung Teilnehmende Moscheen und islamische Gemeinden Die Stichprobe Auswertung der Moscheenutzerbefragung Soziodemografische Daten a) Wohnort b) Migrationsstatus c) Staatsangehörigkeit d) Familienstand e) Anzahl der Kinder f) Höchster erreichter Schulabschluss g) Abgeschlossene Berufsausbildung h) Aktueller Beschäftigungsstand Auswertung der Fragen zur Moschee (allgemein) und zur Häufigkeit des Moscheebesuches a) Gefallen an der Moschee b) Dauer des Aufenthaltes in der Moschee nach Stunden und Geschlecht c) Dauer des Aufenthaltes in der Moschee nach Stunden und Alter d) Häufigkeit des Moscheebesuches nach Geschlecht e) Häufigkeit des Moscheebesuches nach Alter

3 5.2.3 Anlass des Moscheebesuches nach Geschlecht und Alter a) Anlass des Moscheebesuches nach Geschlecht b) Anlass des Moscheebesuches nach Alter Bewertung der Moscheeangebote (allgemein) a) Zufriedenheit mit dem derzeitigen Angebot b) Wunsch nach weiteren Moscheeangeboten Moscheeführungen für Nicht-Muslime a) Moscheeführungen in der eigenen Moschee? b) Meinung zu Moscheeführungen Moscheemitgliedschaft und gefühlte Verbandszugehörigkeit a) Moscheemitgliedschaft b) Verbandszugehörigkeit c) Zusammenschluss der Bremer Moscheevereine Mehrheitsgesellschaft und Islam a) Akzeptanzgefühl als Muslim/in b) Subjektive Einschätzung zur Informiertheit der Mehrheitsgesellschaft über den Islam Islamischer Religionsunterricht an staatlichen Schulen a) Wunsch nach einem islamischen Religionsunterricht b) Sprache des islamischen Religionsunterrichts Fazit Ausblick Literaturverzeichnis Internetquellen Fragebogen Verzeichnis der Abbildungen

4 1. Einleitung In Deutschland übernehmen Moscheen zunehmend wieder die Aufgaben multifunktionaler Zentren, die sie bereits in ihrer Entstehungszeit und für Jahrhunderte in islamisch geprägten Ländern innehatten. Dies bezieht sich insbesondere auf die religiöse Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie deren schulische Unterstützung durch diverse Angebote, aber auch auf Beratungs- und seelsorgerische Tätigkeiten werden zunehmend angeboten. Mittlerweile haben sie sich verstärkt zu Orten des Bildungserwerbs entwickelt gab es in Deutschland 2600 Gebetsräume, 206 repräsentative Moscheen mit Minaretten und weitere 120 Moscheen waren im Bau. 2 Nicht alle der rund 4 Millionen Muslime 3 sind Moscheegänger/innen und von denen, die die Moschee besuchen, sind auch nicht alle aktive Nutzer/innen von Moscheeangeboten. Um jedoch die Bedürfnisse sowie Erwartungen der Moscheebesucher/innen zu eruieren, hat der Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung der Universität Bremen 2008 auf Anfrage und Initiative der Schura Bremen sowie in Kooperation mit ihr, Moscheebesucher/innen von insgesamt 26 Bremer Moscheen und islamischen Gemeinden zu ihrem Besuchs- und Nutzungsverhalten der Moscheeangebote, ihren Wünschen und Anliegen anhand eines vollstandardisierten Fragebogens in deutscher und türkischer Sprache befragt. Ziel der Befragung war es somit, die bisherigen Moscheeangebote zu evaluieren und damit für die Moscheevereine Hinweise für die Verbesserung ihrer Aktivitäten und Angebote zu gewinnen. Es handelt sich somit um eine Untersuchung mit kurzer Reichweite für einen sehr spezifischen Zweck und nicht um eine repräsentative Befragung, die strengen wissenschaftlichen Standards genügen könnte. Die Ergebnisse dieser Befragung sind nachfolgend dargestellt. Zur besseren Einordnung der Ergebnisse wird einführend die Bedeutung der Moschee im Islam, die Geschichte des Islams in Deutschland und Bremen sowie eine Kurzdarstellung der islamischen Verbände auf Bundes- und Landesebene vorangestellt. 2 statista 2011, zit. nach Zentralinstitut Islam-Archiv Deutschland: (letzter Zugriff am ) 3 Haug u.a. (2009): Muslimisches Leben in Deutschland, Nürnberg, S. 80 4

5 2. Die Moschee im Islam 2.1. Definition Das deutsche Wort Moschee, aus dem Arabischen masdjīd abgeleitet (Ort, an dem man sich (zum Gebet) niederwirft), ist das Gebets- und Gotteshaus der Muslime 4 und darüber hinaus ein Ort der theologischen und lebenspraktischen Wertevermittlung im Sinne des Islam sowie ein sozialer Treffpunkt. Sie kann ein Mehrzweckgebäude sein, also auch ein Ort für Unterricht, Gespräche und ein Veranstaltungsort für das Feiern religiöser und gesellschaftlicher Anlässe. 5 Der Ursprung der Moschee war das Anwesen des Propheten Muhammad, der sich im Jahr 622 in Medina niederließ. Es handelte sich dabei um einen quadratischen Hof, der sowohl als Wohn- als auch als Audienz- und Gebetsraum diente. In der Regel werden mit masdjīd kleine Gebetsräume bezeichnet. In diesen kleineren Gebetsstätten findet der Gläubige oft nur eine Nische vor, die die Gebetsrichtung angibt. Zusätzliche Ausstattungselemente sind in kleineren Moscheen nur selten zu finden. Zum anderen bezeichnet die Moschee aber auch den Ort der Versammlung (jȃmȋ), an dem die täglichen Gebete oder auch das gemeinsame Freitagsgebet stattfindet, welches für viele Muslime als besonders segensreich gilt. Sie stellt ebenfalls den Rahmen für die jährlichen Feiertagsgebete zum Ende der Fastenzeit (Ramadan) und zum Opferfest dar und kann eine große Anzahl an Gläubigen beherbergen. 6 Die Teilnahme am gemeinschaftlichen Freitagsgebet ist für Muslime obligatorisch. 7 Daher ist es für Muslime wichtig, eine Moschee in ihrer Stadt vorzufinden. 2.2 Funktion und Bedeutung der Moscheen Die Urform der Moschee war eingebunden in ein politisches, soziales und wirtschaftliches System und stellte nicht nur eine rein religiöse Einrichtung dar. Moscheen fungierten von Anfang an in besonderem Maße als Lehranstalten. Lehre und Bildung beschränkte sich nicht nur auf die religiösen Bereiche, sondern umfasste u.a. auch Sprachstudien, Logik, Poesie, Mathematik, Medizin, Astronomie sowie Natur- und Geisteswissenschaften. Sie dienten den Muslimen meist als multifunktionale Gemeinschaftszentren und wurden für besondere Ereignisse, wie beispielsweise Feier von Geburten, Durchführung von 4 Özdil, Ali-Özgür (2002): Wenn sich die Moscheen öffnen. Moscheenpädagogik in Deutschland Eine praktische Einführung in den Islam. Münster [u.a.], S Leggewie, Claus/ Joost, Angela/ Rech, Stefan (2002): Der Weg zur Moschee-eine Handreichung für die Praxis. Ein Projekt der Herbert-Quandt-Stiftung. Bad Homburg v. d. Höhe, S Spuler-Stegemann, Ursula (2002): Muslime in Deutschland. Information und Klärung. Freiburg, S Beinhauer-Köhler, Bärbel/ Leggewie, Claus (2009): Moscheen in Deutschland. Religiöse Heimat und gesellschaftliche Herausforderung, S. 48 5

6 Eheschließungen etc. genutzt. Eine Moschee stellt weiter [ ] einen Lebensraum dar, der für Reisende Speisen und Unterkunft bereitstellt. Außerdem dient sie als eine Einrichtung des Lehrens, der Verwaltung und der Bestattung. 8 Die Moscheen dienten sowohl religiösen als auch sozialen Zwecken, um die muslimische Gemeinschaft und die Beziehungen der Menschen untereinander zu stärken Die Moschee als Gebetsstätte Obwohl die Moschee einen Ort für das Gebet darstellt, kann das Gebet auch außerhalb einer Moschee erfolgen. Vom Propheten Muhammad gibt es den oft zitierten Ausspruch: Für mich wurde die Erde als eine Moschee und als (ein Mittel zur) Reinigung geschaffen. 9 Das bedeutet, dass die ganze Welt als eine Moschee, d.h. als ein Ort der Anbetung Gottes, betrachtet wird. Zur Ausführung eines Gebets benötigt man keinen besonderen Raum oder Ort, sondern einen sauberen Platz, die rituelle körperliche Reinheit des Betenden sowie die Einhaltung der Gebetsrichtung, um der Gebetspflicht nachzugehen. Die besondere Bedeutung der Moschee ergibt sich aus ihrer Funktion als Ort zur gemeinsamen Verrichtung der Pflichtgebete. 10 Das Innere einer Moschee ist meist mit Teppichen oder Matten ausgelegt und darf deshalb nicht mit Straßenschuhen betreten werden. Der Ort des Gebets muss sauber sein. Zur rituellen Reinigung tragen rituelle Waschungen bei, die die Bereitstellung von entsprechenden Sanitäranlagen erfordern. Das tägliche gemeinsame Gebet in einer Moschee wird als besonders verdienstvoll gewertet, da durch sie der Anschluss des Betenden an die muslimische Gemeinde ausgedrückt wird. Die Verrichtung des Gebets formt auch die soziale und kulturelle Gemeinschaft der Muslime und gliedert ihren Tages- und Wochenablauf. 11 Das tägliche rituelle Pflichtgebet (salat) ist für Frauen sowie Männer ab dem religionsmündigen Alter obligatorisch. Die meisten Moscheen verfügen über eine Kanzel (minbar) auf dem der Vorbeter (Imam/Hoca 12 ) die Freitags- und Feiertagspredigt (khutba) hält. Sie steht meist rechts von der Gebetsnische (mihrab), die in die Gebetsrichtung (qibla) ausgerichtet ist Hillenbrand, Robert (1994): Islamic architecture. Form, function, meaning. Edinburgh, S. 5 9 Al-Buhari, zitiert nach Frese, Hans-Ludwig/ Hannemann, Tilman (1995): Religion im Gespräch. Wir sind ja keine Gäste mehr. Religiöse Einrichtungen Bremer Muslime. Bremen, S Leggewie, Claus (2002): Auf dem Weg zum Euro-Islam? Moscheen und Muslime in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Projekt der Herbert-Quandt-Stiftung. Bad Homburg v. d. Höhe, S Leggewie, Claus/ Joost, Angela/ Rech, Stefan (2002), S Prediger, der religiöse, aber auch rein weltliche und politische Inhalte verkündet [vgl. Leggewie, Claus/ Joost, Angela/ Rech, Stefan (2002), S. 21] 13 Spuler-Stegemann, Ursula (2002), S

7 In den meisten Moscheen gilt eine Geschlechtertrennung, die sich auch baulich niederschlägt. Dies wird meistens mit Hilfe von Tüchern, Raumteilern oder durch einen separaten Raum sowie (häufig in repräsentativen Moscheen) in Form einer Empore für die weiblichen Gläubigen vorgenommen Die Moschee als Lehrstätte im Frühislam Die Epoche vom 8. bis zum 13. Jahrhundert, in der Zeit der Umayyaden ( ), Abbasiden ( ) sowie Fatimiden ( ) gilt als das goldene Zeitalter der islamischen Welt. Zu dieser Zeit waren muslimische Gelehrte führend in den Gebieten der Mathematik, Medizin sowie der Natur- und Geisteswissenschaften. 15 Das Erlernen und Verstehen des Korans war der Ausgangspunkt der islamischen Studien. Die Lehrer der Moscheen beschäftigten sich mit gottesdienstlichen Pflichten und Koranintepretationen. Hinzu kamen dann die Sprachstudien und im Zusammenhang damit das Studium der arabischen Poesie, Philosophie, der Wissenschaft der spekulativen Theologie (ilm-ul-kalam) und der Logik. Auch als diese neuen Wissenschaften sich etablierten, blieb die Moschee die hauptsächliche Lehrstätte. Man widmete sich nicht nur in den Hauptmoscheen den Studien, sondern auch in kleineren Moscheen. 16 In vielen großen Moscheen gab es auch Bibliotheken, die durch Bücherstiftungen u.a. von Gelehrten allmählich zusammengestellt wurden. Zusätzlich wurden Institutionen gegründet, in denen täglich die Studierenden in allen Wissenschaften, z.b. Geometrie, Astronomie, Medizin, Musik, usw. studieren konnten. In den großen Bibliotheken waren die Bücher in Katalogen verzeichnet und wurden von Bibliothekaren sowie ihren Assistenten verwaltet. Einige Herrscher ließen neben ihrem Sitz in einem Nebengebäude, der zum größten Teil immer in der Nähe der Moschee war, Wohnungen und Räume für Gelehrte jeder Wissenschaft einrichten. Zusätzlich erhielten die Gelehrten Gehälter, um andere zu lehren. 17 Dabei entstand die Madrasa (arab. Schule / Hochschule), die bis zur Mitte des 8. Jahrhunderts Bestandteil der Moschee war. Ihre zentrale Aufgabe war das Vermitteln von religiösem Grundwissen. Überwiegend beschäftigte man sich mit dem Studium des Korans und seiner Auslegung (tafsir) sowie mit den Überlieferungen von Aussprüchen und Handlungen des Propheten (hadith). Ferner beschäftigte man sich mit der arabischen 14 Leggewie, Claus/ Joost, Angela/ Rech, Stefan (2002), S Website Kandil: (letzter Zugriff am: ) 16 Houtsma, Martjin Theodor (Hrsg.) (1936), S. 409f. 17 Houtsma, Martjin Theodor (Hrsg.) (1936), S. 410f. 7

8 Sprache, um den Koran besser zu verstehen. Daraus entstanden später die sprachwissenschaftlichen Disziplinen wie Syntax und Phonetik. Die Madrasa wurde zwischen dem 8. und dem 12. Jahrhundert zum Lern- und Wohngebäude. Mit der Zeit wurde der Lehrplan erweitert und er umfasste die Rechtswissenschaft (figh), Syntax (nahu) sowie die Rhetorik (balagha). Teilweise kamen die Bereiche Astronomie, Astrologie und Medizin dazu. Die Madrasa wurde im 12. Jahrhundert eine eigenständige Institution und es bildeten sich Koran- und Rechtsschulen, für die eigene Gebäude entwickelt wurden Moscheen in Deutschland 3.1. Geschichtliche Etablierung der Moscheen in Deutschland Die Geschichte des Islam und der Moscheen in Deutschland beginnt im 17. Jahrhundert mit mehreren tausend Kriegsgefangenen aus den Türkenkriegen im 17. und 18. Jahrhundert. Die ersten Muslime wurden als Kriegsbeute im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen dem Osmanischen Reich und den Mächten in Mitteleuropa und auf dem Balkan nach Deutschland gebracht. Der Preußenkönig Friedrich I. ließ für 20 muslimische Kriegsgefangene, die ihm der Herzog von Kurland 1731 geschenkt hatte, 1739 eine Moschee in Potsdam errichten. Er legte großen Wert darauf, dass diese ihren religiösen Pflichten nachgehen konnten. Besonders Friedrich II. (Friedrich der Große) bemühte sich, die Kontakte Preußens zum Osmanischen Reich zu verbessern. Schließlich entwickelten sich zwischen Preußen und dem Osmanischen Reich freundschaftliche diplomatische Beziehungen, wobei ein Handelsabkommen zwischen den beiden Mächten abgeschlossen wurde. Den Muslimen sicherte Friedrich II. Religionsfreiheit zu. Von ihm stammt der berühmte Satz: Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, die sich zu ihnen bekennen, ehrliche Leute sind. Und wenn die Türken [ ] kamen und wollten hier im Lande wohnen, dann würden wir ihnen Moscheen [ ] bauen. 19 In der preußischen Armee kam es unter Friedrich II. zur Aufstellung geschlossener muslimischer Truppenteile. Aus ihnen ging später das Ulanen-Regiment (tr. oĝlan = Junge) hervor. Als der erste ständige osmanische Gesandte und Botschafter Ali-Aziz 18 Die Geschichte der Madrasa: (letzter Zugriff am ) 19 Abdullah, Muhammad Salim (2000): Muslime in Deutschland Geschichte und Hausforderungen. In: Hannemann, Tilman; Meier-Hüsing, Peter (Hrsg.) (2000): Deutscher Islam Islam in Deutschland. Marburg, S. 36 ff. 8

9 Efendi am Berliner Hof 1798 starb, schenkte Friedrich Wilhelm III. dem Osmanischen Reich ein Friedhofsland in der Berliner Hasenheide, wo in den folgenden Jahren weitere Angehörige der osmanischen Gesandten bestattet wurden. Für den Bau einer Kaserne wurde der Begräbnisplatz allerdings 1866 an den Columbiadamm verlegt. 20 Während des Ersten Weltkrieges ließ Kaiser Wilhelm II für die muslimischen Kriegsgefangenen, die für die Britische Armee gekämpft hatten, eine Moschee in Wünsdorf mit einem 23 Meter hohen Minarett bauen. 21 Sie diente bis 1924 als Gebetsstätte und musste später wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Die ersten muslimischen Organisationen in Deutschland wurden schon Anfang des 20 Jahrhunderts gegründet schlossen sich Muslime aus 41 Nationen zur Islamischen Gemeinde Berlin e.v. zusammen. Die erste Berliner Moschee wurde von der Ahmadiyya-Gemeinde 1924 in Berlin-Wilmersdorf gebaut und steht mit ihren beiden 32 Meter hohen Minaretten bis heute wurde das bis heute existierende Zentralinstitut Islam-Archiv- Deutschland gegründet. Im Zuge des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und den Ländern, wie Türkei, Marokko, Tunesien und Jugoslawien, kamen die ersten großen Wellen zugewanderter Muslime nach Deutschland Die Hinterhofmoscheen vs. Repräsentativbauten In den 1960er Jahren gab es in Deutschland nur wenige Moscheen, wie z.b. die Fazle- Omar-Moschee, gegründet 1957 in Hamburg 23 ; die Nuur-Moschee in Sachsenhausen bei Frankfurt am Main (1959); die zwischen entstandene Bilal-Moschee in Aachen sowie die Imam Ali-Moschee in Hamburg (1965). Diese Moscheebauten gehen auf verschiedene Initiativen von bereits in Deutschland ansässigen Muslimen zurück, die häufig durch die Herkunftsländer unterstützt wurden. Zu Beginn der Arbeitsmigration wurden die Gastarbeiter meist in Wohnheimen untergebracht, in denen vereinzelt Gebetsräume eingerichtet waren. Für die täglichen Pflichtgebete wurden in vielen Fabriken Räume zur Verfügung gestellt. Die ersten Initiativen zur Bereitstellung von Moscheenräumen für das Freitagsgebet und als soziale Treffpunkte gingen auf das Engagement Einzelner zurück, die gemeinsame Gebete in Wohnheimen oder Privatwohnungen organisierten. 24 Die Rolle des Vorbeters übernahmen 20 Ebd., S Schoppengerd, Johanna (2008), S Abdullah, Muhammad Salim (2000), S Beinhauer-Köhler, Bärbel/ Leggewie, Claus (2009), S Schoppengerd, Johanna (2008), S. 26 9

10 vorwiegend Personen aus der Freundesgruppe, die nicht als Imame ausgebildet waren und folglich über ein begrenztes religiöses Wissen verfügten entstanden Kultur- und Moscheevereine vermehrt in den Ballungszentren. Hierbei wurden gezielt Räumlichkeiten angemietet und erste Vereinsstrukturen aufgebaut. Diese ordneten sich den in den späteren Jahren gegründeten türkisch-sunnitischen Dachverbänden zu, die sich an verschiedenen religiösen und politischen Bewegungen in der Türkei orientierten. 26 Aufgrund der Kostenfrage und des schwierigen Zugangs zum allgemeinen Wohnungsmarkt, stellte es sich als ein Problem dar, Räume zum vorgesehenen Zweck anzumieten. 27 Es kam häufig vor, dass die Hauseigentümer die Situation ausnutzten und hohe Mieten verlangten. 28 In diesem Zusammenhang entstanden zahlreiche sog. Hinterhofmoscheen. Diese befanden sich überwiegend in [ ]Hinterhöfen, Altbauten mit schlechter Bausubstanz und fehlenden sanitären Anlagen, notdürftig umgebaute Läden und Kellerräume, Dachböden und leergeräumte Lagerhallen. 29 Über die reine Religionsausübung hinaus übernahmen diese Moscheen weitere Funktionen, wie z.b. gemeindenahe Sozialarbeit und Jugendbetreuung. 30 Im Laufe des Migrationsprozesses weitete sich die religiöse Funktion der Hinterhofmoscheen infolge der unterschiedlichsten sozialen und kulturellen Herausforderungen aus. Dieser Entwicklungsprozess ging vor allem von den jüngeren Gemeindemitgliedern aus, die für ein neues Verständnis von islamischen Gemeinden eintraten. Die jüngeren Muslime wollten sich insbesondere durch repräsentative Einrichtungen im städtebaulichen Erscheinungsbild zeigen, denn sie verstanden sich als fester Bestandteil der Gesellschaft. Mit neuen repräsentativen Moscheen wird bis heute der Wille zum Bleiben artikuliert. 31 Längst haben sich auch Moscheen in der deutschen Gesellschaft etabliert, die für einen Teil der muslimischen Bevölkerung den Mittelpunkt ihres alltäglichen Lebens darstellen. 32 Die bereits erwähnten Verhältnisse im Hinterhof wurden von den Muslimen zunehmend als unzureichend empfunden. Zumal sich die finanzielle Lage der Vereine, aufgrund von steigenden Besucherzahlen und der daraus ergebenden Spenden, verbessert hatte. Dadurch 25 Ceylan, Rauf (2006) Ethnische Kolonien: Entstehung, Funktion und Wandel am Beispiel türkischer Moscheen und Cafés. Wiesbaden, S Schoppengerd, Johanna (2008), S Beinhauer-Köhler, Bärbel/ Leggewie, Claus (2009), S Leggewie, Claus/ Joost, Angela/ Rech, Stefan (2002), S Leggewie, Claus/ Joost, Angela/ Rech, Stefan (2002), S Vgl. ebd. 31 Ceylan, Rauf (2006), S. 62 ff. 32 Ceylan, Rauf (2006), S

11 wuchs der Wunsch, neue und repräsentative Gebäude zu bauen. Seit Anfang der Neunziger Jahre nahm die Zahl der repräsentativen Moscheen zu, die Selbstbewusstsein und Statuszuwachs signalisierten. Der Bau der Fatih-Moschee in Pforzheim, die nach langen Auseinandersetzungen 1992 eröffnet wurde, markierte eine Trendwende. 33 Hingegen sind die beiden größten Moscheen in Deutschland, die Yavuz-Sultan-Selim-Moschee in Mannheim (1995) und die Merkez-Moschee in Duisburg (2008) völlig konfliktfrei eröffnet worden 34. Im Gegensatz dazu gilt die Hicret-Moschee in Lauingen in Schwaben als ein Beispiel dafür, das ein künstlerisch schlichter Entwurf vom Bürgermeister abgelehnt wurde, mit der Begründung: Wenn schon eine Moschee, dann bitte mit Kuppel und Minarett. 35 Von den klassischen Moscheen, d.h. nach außen hin erkennbar durch Kuppel und Minarett und damit an die osmanische Moscheebautradition anschließend, gehörten zum Organisationsbereich der türkischen Religionsbehörde DITIB, 27 zur Vereinigung Ahmadiyya Muslim Jama at, 11 der Islamischen Gemeinschaft Milli Göruş (IGMG) und drei dem Verband der islamischen Kulturzentren (VIKZ) an. Drei andere Moscheen wurden von der Islamischen Welt-Liga in Mekka betreut. Jeweils eine Moschee ist der bosnisch-herzegowinischen Moslemgemeinschaft, der Jama at-i-islami, der schiitischen Gemeinschaft sowie der Ahmadiyya Anjuman Isba at-islam zuzuordnen. 36 Die Moscheebauten in Deutschland werden in der Regel mit Hilfe von Beiträgen und Spenden von Mitgliedern der Moscheevereine, als auch durch Spenden aus In- und Ausland von Einzelpersonen und Institutionen finanziert. Außerdem finanzieren sich die Moscheevereine aus selbst erwirtschafteten Erträgen vom Einzelhandelsgeschäft sowie von Teestuben und Cafés. 37 Häufig nehmen Vereine für den Bau von repräsentativen Moscheen ergänzende Kredite auf. Als Bürgschaft dienen mitunter bereits erworbene Immobilien oder Grundstücke des Vereins, gegebenenfalls auch Moscheen anderer Vereine. Gelegentlich werden die Kredite auch von Gemeindemitgliedern gewährt. In der Regel erhalten die Moscheevereine keine staatliche Unterstützung. Jedoch wurden in einigen Fällen von Kommunen Zuschüsse beim Kauf eines Grundstücks gewährt. Moscheen, die dem Dachverband DITIB angehören, seit 1982 von der staatlichen türkischen Behörde für Religionsangelegenheiten (Diyanet) politisch als Gegenpol zu den Moscheeverbänden aufgebaut, die das staatliche Laizismus-Verständnis nicht teilten und zur religiös 33 Leggewie, Claus/ Joost, Angela/ Rech, Stefan (2002), S. 29 f. 34 Beinhauer-Köhler, Bärbel/ Leggewie, Claus (2009), S. 118 f. 35 Ebd., S Solms-Lautbach, Franz ( ): bereits_159_moscheen.html (letzter Zugriff am ) 37 Beinhauer-Köhler, Bärbel/ Leggewie, Claus (2009), S

12 orientierten, teilweise religiös-radikalen politischen Opposition gehörten, erhalten Unterstützung aus der Türkei, indem einerseits die Imame vom Türkischen Staat entsandt und entlohnt werden und andererseits Gebäude gekauft werden, die als Moscheen dienen, so dass die Gemeinde nur den Unterhalt selbst bezahlen muss. Öffentliche Fördergelder aus Deutschland werden gelegentlich für einzelne Maßnahmen oder Angebote, wie z.b. für Sprachkurse, bewilligt Funktionen und Aufgaben der (repräsentativen) Moscheen Funktionen repräsentativer Moscheen wie der Unterhalt von Krankenhäusern sowie die Rolle als politisches Machtzentrum sind mit dem Verfall des Osmanischen Reichs im 20. Jahrhundert weitgehend entfallen. Moscheen in Deutschland sind vorrangig Orte der religiösen, teilweise auch religiös-politischen Zusammenkunft, der Bildung, sozialer Treffpunkt und Orte des rituellen Gebets. Vor allem am Freitag und an Wochenenden kommen viele Gläubige in die Moschee. In den Moscheen erfolgt des Weiteren die Betreuung der Gemeinde, die zahlreiche formelle und informelle Aufgaben mit einschließt. Hierzu gehört die religiöse Betreuung in Todesfällen, die die rituelle Leichenwaschung und das Totengebet umfasst. Weitere Schwerpunkte stellen die Seelsorge, Trauungen sowie die Jugendarbeit dar. 39 Moscheen sind auch Bildungsorte, in denen oftmals und abhängig von den örtlichen Gegebenheiten Unterweisungen in den Grundlehren des Islam, Korankurse, Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse sowie Computer- und Alphabetisierungskurse häufig auf ehrenamtlicher Basis oder gegen einen geringen Beitrag angeboten werden. Die repräsentativen Moscheen dienen heutzutage ebenfalls als Zentrum für profane und geschäftliche Aktivitäten und fungieren somit auch als multifunktionale Gemeinde- und Bürgertreffpunkte. Sie bieten als Jugendtreff und als ein Ort der Freizeitgestaltung Angebote wie Tischfußball, Fernsehen oder Billard an. An den Moscheen angegliedert sind Tee- und Kaffeehäuser, Bibliotheken sowie Läden zum Verkauf von Lebensmitteln. 40 Ein zusätzlicher Schwerpunkt ist die Beratungstätigkeit. Es gibt Konfliktberatungsangebote für Familien und Hilfestellungen bei der Arbeitssuche oder bei Behördengängen - auch diese Angebote werden größtenteils ehrenamtlich von aktiven Gemeindemitgliedern durchgeführt oder durch Mitgliedsbeiträge finanziert. Für Frauen werden neben dem Religions- und Koranunterricht Näh-, Strick-, Kalligraphie-, Kunst- 38 Schoppengerd, Johanna (2008), S Ceylan, Rauf (2008): Islamische Religionspädagogik in Moscheen und Schulen. Hamburg, S Leggewie, Claus/ Joost, Angela/ Rech, Stefan (2002), S

13 und Kochkurse angeboten. Kulturelle Angebote, wie das Spielen von Musikinstrumenten, Gesang und Vorführungen von islamisch-mystischen Liedern und Volkstänzen finden ebenfalls in den Räumen der Moschee statt. Außerdem werden Dichterlesungen veranstaltet und besondere religiöse Gedenktage, wie z.b. die Geburt des Propheten Muhammed, gemeinsam gefeiert. Der interreligiöse Dialog hat für viele Moscheen einen wichtigen Stellenwert. Hierzu finden seit 1997 jeweils am 3. Oktober Veranstaltungen zum Tag der offenen Moschee gemeinsame Friedensgebete oder Moscheeführungen statt. Zusätzlich werden jedes Jahr Gäste aus der Nachbarschaft, den verschiedenen Religionsgemeinschaften, Politik, Medien und anderen Bereichen zum gemeinsamen Fastenbrechen im Fastenmonat Ramadan eingeladen. 41 Innerhalb der verschiedenen Gemeinden variieren die Angebote je nach Größe und Aktivität der Gemeinde und den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten sowie den zur Verfügung stehenden finanziellen Möglichkeiten Islamische Verbände in Deutschland 43 In Deutschland leben zwischen 3,8 und 4,3 Millionen Muslime, die zu einem hohen Anteil einen türkischen Migrationshintergrund (63%) haben. 44 Zudem ist unter den Muslimen ein deutlicher Männerüberschuss zu verzeichnen (der Anteil der Männer beträgt 53 Prozent, der Frauen 47 Prozent). 45 Knapp die Hälfte der Muslime mit Migrationshintergrund (45 Prozent) sind deutsche Staatsangehörige. 46 Die Zahl der deutschen Muslime ohne Migrationshintergrund liegt schätzungsweise zwischen und Im Land Bremen leben 1,6 Prozent der Muslime. 48 Dem Islam ist eine einheitliche Vertretung, wie die Christen sie kennen, fremd, da er keine zentral organisierte und hierarchische Struktur aufweist. Als Religionsgemeinschaft sind Muslime in Deutschland vor allem in eingetragenen Vereinen organisiert, die sich zumeist an den religiösen und religiös-politischen Strömungen in ihren Heimatländern 41 Clearingprojekt (2007), S. 7f. 42 Schoppengerd, Johanna (2008), S Die Vielzahl an islamischen Organisationen in Deutschland kann hier nur unvollständig dargelegt werden. Beispielsweise fehlen in unserer Darstellung die Organisationen und Verbände der Aleviten oder der Ahmadiyya sowie Initiativen der säkularen Muslime oder Initiativen muslimischer Frauen. Die Auswahl der dargestellten Vereine und Verbände folgte dem Prinzip, dass im regionalen Kontext von Bremen nur die Nutzer eben dieser Vereine befragt wurden. 44 Haug u.a. (2009), S. 80, Haug u.a. (2009), S Haug u.a. (2009), S Haug u.a. (2009), S Haug u.a. (2009), S In der Studie fehlen Angaben, auf welche Gesamtzahlen sich der Prozentwert bezieht. Nimmt man die maximale Anzahl der Muslime, so würden laut der Studie Muslime im Land Bremen leben. (Minimale Anzahl: ). 13

14 orientieren. 49 Zwischen diesen vielfältigen ethnischen Gruppen gibt es wiederum konfessionelle Unterschiede. Zu nennen sind die Anhänger des sunnitischen Islams, der Schia, des Alevitentum sowie der Ahmadiyya. Die Vielfalt der Muslime äußert sich sowohl über die Unterschiedlichkeit der islamischen Organisationen wie auch dadurch, dass etwa 80 Prozent der Muslime nicht direkt Mitglieder dieser Organisationen sind, gleichwohl etwa Prozent diese Organisationen aufsuchen. 50 Auch herrscht über die Mitgliederzahl der Vereine Unklarheit, denn am religiösen Vereinsleben nehmen mehr Menschen teil, als Mitglieder in einem Verein eingetragen sind. 51 Ferner haben sich neben den islamischen Vereinen inzwischen Vereinigungen, Dachverbände und über diesen stehende Spitzenverbände sowie Verbände auf internationaler Ebene gebildet. Der überwiegende Teil der Dachverbände und Vereine in Deutschland ist, aufgrund des sehr hohen Anteils türkischstämmiger Muslime, türkisch geprägt. In Deutschland existiert keine zentrale Vertretung aller Muslime, die vergleichbar wäre mit der Vertretung der (katholischen/evangelischen) Christen durch die entsprechende Kirche. 52 Die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts räumt der Organisation eine sehr große Autonomie und umfangreiche Steuerprivilegien ein sowie die Möglichkeit freie Wohlfahrts und Jugendpflege zu betreiben. Außerdem ermöglicht sie die Aufnahme in die Bauleitplanung der Städte und Gemeinden. Obwohl die Zentralorganisationen eine gewisse Vereinheitlichung anstreben und sich als Ansprechpartner für die deutsche Verwaltung und Öffentlichkeit anbieten, können sie dennoch nicht den Anspruch erheben, sämtliche Muslime in Deutschland zu repräsentieren. 53 Als Koordinationsrat der Muslime in Deutschland haben sich 2007 die vier größten islamischen Organisationen in Deutschland, der Zentralrat der Muslime (ZMD), der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland (IRD), die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.v. (DITIB) und der Verband der Islamischen Kulturzentren e.v. (VIKZ) zusammengeschlossen, die im nächsten Abschnitt vorgestellt werden. Sicher kann die Gründung des Koordinierungsrates als ein wichtiger und guter Schritt im Dialog zwischen Staat und Muslimen bezeichnet werden. Jedoch wird von vielen Experten, Politikern und Muslimen kritisiert, dass der Koordinierungsrat vor allem konservative Muslime vertrete und nicht für die Gesamtheit der Muslime in Deutschland sprechen 49 Schoppengerd, Johanna (2008), S Haug (2009), S Schoppengerd, Johanna (2008), S Ebd., S. 33 ff. 53 Leggewie, Claus/ Joost, Angela/ Rech, Stefan (2002), S

15 könne. Sie befürchten, dass sich orthodoxe bis ultraorthodoxe Positionen durchsetzen könnten. 54 Im Land Bremen gibt es seit 2009 Bemühungen der muslimischen Gemeinden die Anerkennung als Körperschaft öffentlichen Rechts zu erhalten. Die aktuelle Regierungskoalition hat in ihrer Koalitionsvereinbarung beschlossen, mit Vertreterinnen und Vertretern der Muslime zu vertraglichen Verabredungen zu kommen Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.v. (DITIB) Die DITIB (Diyanet Işleri Türk Islam Birliği) wurde 1982 in Berlin als regionaler Dachverband mit 15 registrierten Moscheen gegründet und ist derzeit der mitgliederstärkste islamische Verein. 56 Die Mitgliederzahl wird in der Literatur zwischen und geschätzt. 57 Die DITIB arbeitet in geregelter Abstimmung mit dem "Staatlichen Präsidium für religiöse Angelegenheiten" der Türkei zusammen und vertritt größtenteils die laizistische Haltung zum Verhältnis von Staat und Islam der Türkei Islamische Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG) Die IGMG hat ca Mitglieder 59 in Deutschland und gilt mit 323 Moscheen 60 als die größte staatsunabhängige muslimische Gemeinschaft in Deutschland. 61 Die in der Regel in der Türkei ausgebildeten Imame, werden größtenteils von Spenden der Vereinsmitglieder bezahlt. Die IGMG begreift sich als Organisation, die die Mitglieder bei religiösen, kulturellen und sozialen Belangen betreut. 62 Der Islam sei im gesellschaftlichen und individuellen Bereich eine Lebensweise, deren Einfluss nicht an der Moscheetür ende, sondern auch im Alltagsleben der Muslime mit moralisch-ethischen Werten und Vorgaben eine maßgebliche Rolle spiele. Dabei sind auch die Kooperation mit den christlichen Kirchen sowie die Öffentlichkeitsarbeit ein zentraler Teil ihrer Arbeit Krupp, Kerstin ( ): index. html (letzter Zugriff am ) 55 Koalitionsvereinbarung der bremischen SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN 2011, S. 91: (letzter Zugriff am ) 56 Halm, Dirk/Sauer, Martina (2004): Freiwilliges Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland, Essen, S. 1 (letzter Zugriff am ) 57 Mesicek, Andrea (2007): Vom Islam in Deutschland zum Deutschen Islam', S Halm, Dirk/Sauer, Martina (2004): Freiwilliges Engagement von Türkinnen und Türken in Deutschland, Essen, S. 1 (letzter Zugriff am ) 59 BMI (2010): Verfassungsschutzbericht Vorabfassung, S. 224, Berlin 60 Islamische Gemeinde Milli Görüs: (letzter Zugriff am ) 61 Halm/Sauer (2004), S. 2. verbaende,seite=2.html (letzter Zugriff am ) 62 Halm/Sauer (2004), S Halm/Sauer (2004), S. 5 15

16 Die IGMG wird langjährig beobachtet durch Verfassungsschutz aufgrund latent antisemitischer Publikationen, politischer Nähe zu religiös-motivierten Parteien (AKP) in der Türkei und des Islamismusverdachts. Ihre Begründung lautet folgendermaßen: Der IGMG wird vorgeworfen den Islam zu ideologisieren, daher wird der seit einigen Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet. Ihre auf Stärkung der eigenen religiösen und kulturellen Identität und Bewahrung vor einer Assimilation an die deutsche Gesellschaft ausgerichteten Bestrebungen scheinen jedoch geeignet, die Entstehung und Ausbreitung islamistischer Milieus in Deutschland zu fördern Verband der islamischen Kulturzentren e.v. (VIKZ) Der VIKZ (Islam Kültür Merkezleri Birliği) geht zurück auf die 1967 gegründete "Türkische Union", die nach 1973 ihre Aktivitäten als "Islamisches Kulturzentrum" fortführte und deren Gemeinden sich 1980 zum "Verband der islamischen Kulturzentren" zusammenschlossen. Der VIKZ war der erste Verband, der sich - schon in den 60er Jahren - für die Schaffung einer gemeinsamen Bewegung auf Bundesebene einsetzte. Heute hat er nach eigenen Angaben 300 Gemeinden in Deutschland mit rund Gemeindemitgliedern Zentralrat der Muslime in Deutschland e.v. (ZMD) Der ZMD entstand im Dezember 1994 und möchte als Repräsentant und Ansprechpartner für alle bzw. einen größeren Teil der Muslime in Deutschland angesehen werden. Neben Dachverbänden und Einzelorganisationen, die bundesweit tätig sind, gehören auch einzelne lokale islamische Zentren zu den Mitgliedern. Der Verband selbst nennt eine Einzelmitgliederzahl von Eine deutliche Schwächung hat der ZMD durch den Austritt des Verbandes der islamischen Kulturzentren (VIKZ) im Jahr 2000 erfahren Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland e.v. (IRD) Der IRD wurde 1986 als bundesweite Koordinierungsinstanz und gemeinsames Beschlussorgan islamischer Religionsgemeinschaften in Berlin gegründet. Er versteht sich als autonome islamische Glaubensgemeinschaft in Deutschland. Im Islamrat sind Muslime unterschiedlicher Herkunft organisiert, neben türkischen und deutschen sind dies bosniakische, marokkanische und andere afrikanische Muslime. Der Islamrat vertritt BMI (2010): Verfassungsschutzbericht Vorabfassung, S. 175, Berlin 65 Halm/Sauer (2004), S Halm/Sauer (2004), S. 5 16

17 Mitgliedsvereine mit geschätzten bis Mitgliedern. Größter Mitgliedsverein ist die türkische Islamische Gemeinschaft Milli Görüş (IGMG), die die Mehrheit der Mitglieder sowie den Vorsitzenden stellt. Der Islamrat sieht seine Aufgaben in der religiösen, sozialen und kulturellen Betreuung der in Deutschland lebenden Muslime. Hierzu gehören beispielsweise die Glaubensunterweisung für Jugendliche und Erwachsene, die Durchführung von Gottesdiensten und anderen religiösen Veranstaltungen Schura Bremen Islamische Religionsgemeinschaft e.v. (Schura Bremen) Die Schura Bremen ist ein Dachverband, in dem sich 2006 islamische Religionsgemeinschaften des Bundeslandes Bremen zusammengeschlossen haben. Sie definiert sich als ein Beratungsgremium, betreut und fördert die Zusammenarbeit zwischen bestehenden islamischen Gemeinden und unterstützt neue Gemeinden bei der Gründung und Entwicklung. Die Schura Bremen hat sich die Interessensvertretung der Musliminnen und Muslime in Bremen und die Unterstützung der islamischen Lebensweise, beispielsweise durch Schaffung und Förderung von karitativen und sozialen Einrichtungen, zum Ziel gesetzt. In der Schura Bremen sind Muslime mit unterschiedlichen kulturellen 68 Herkünften vertreten. Exkurs: Moscheen im Land Bremen Ähnlich wie in anderen Bundesländern haben auch die Bremer Muslime in den 1960er Jahren die Gemeinschaftsgebete in Wohnheimen verrichtet, bis der Raum, insbesondere an Feiertagen, für die Anzahl der Gläubigen nicht mehr ausreichte und größere Räume (bspw. Sporthallen) angemietet werden mussten. Das Land Bremen kann ungefähr 30 Moscheevereine verzeichnen. Die genaue Zahl kann aufgrund fehlender Daten nicht benannt werden. Die erste repräsentative Moschee in Bremen, die Fatih-Moschee, geht auf den bereits 1973 gegründeten und 1974 ins Vereinsregister eingetragenen Moscheeverein Fatih-Moschee - Verein zur Erhaltung des islamischen Gebetsraumes in Bremen e.v. zurück. 69 Die Gemeinde der Fatih-Moschee ist die älteste und bisweilen größte muslimische Gemeinde in Bremen. 70 Die Fatih-Moschee wurde zwischen 1995 und 1999 auf einem Grundstück von qm im Stadtteil Gröpelingen, finanziert von Spendengeldern, gebaut. Sie ist mit einem Minarett und einer 67 Website Islamrat: (letzter Zugriff am ) 68 Website Schura Bremen: &id=50&itemid=63 (letzter Zugriff am ) 69 Fatih Moschee - Verein zur Erhaltung des islamischen Gebetsraumes e.v.: (letzter Zugriff am ) 70 Fatih Moschee: (letzter Zugriff am ) 17

18 Kuppel ausgestattet und bietet Gläubigen Platz zum Gebet. In den Gebäudekomplex der Moschee sind - zusätzlich zu den getrennten Gebetsräumen für Männer und Frauen - Bibliothek, Schulungs- und Tagungsräume, Jugend- sowie Verwaltungsräume und ein Café integriert. Nach Eigendarstellung legt die Fatih-Moschee besonders Wert auf ihre Gemeindefunktion mit sozialen wie kulturellen Angeboten für alle Bremer/innen - unabhängig von religiöser, kultureller oder sozialer Herkunft. 71 Vor allem nehmen Schüler/innengruppen das Angebot der kostenfreien Moscheeführungen in der Fatih- Moschee an. Rund Personen erhalten so jährlich einen Einblick in das Gemeindeleben. Als erste Moschee in Bremen hat die Fatih-Moschee im Mai 2011 in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz zum Blutspenden eingeladen. Dieser Einladung sind viele Gemeindemitglieder gefolgt, sodass im Januar 2012 erneut ein Blutspendetermin in der Fatih-Moschee stattgefunden hat. 72 Die Bremer muslimischen Gemeinden sind seit Beginn der 1990er Jahren gesellschaftlich und sozial stärker aktiv und wenden sich auch an die nicht-muslimische Öffentlichkeit. Gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Dr. Henning Scherf (SPD) haben sie zum ersten Mal in Bremen eine Islam-Woche initiiert, die bundesweit große Aufmerksamkeit erhielt. Die 1. Bremer Islam-Woche 1997 zeichnete sich nicht nur durch ihr vielfältiges Programm aus, sondern auch durch die Präsenz und Kooperation von und mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen (evangelisch, katholisch, jüdisch), Kultur- und Bildungseinrichtungen, wie z.b. Museen sowie der Universität, als auch der aktiven Teilnahme der unterschiedlichen Strömungen innerhalb des Islam. 73 Die Themen waren genauso vielfältig wie die Organisatoren und Teilnehmer/innen. Die 2. Bremer Islam- Woche fand 2002 mit einem weitaus größeren Unterstützer- und Teilnehmerkreis statt. Zum ersten Mal nahmen auch die Gewerkschaften sowie die Alevitische Gemeinde an der Islam-Woche teil und boten Seminare als auch Symposien an. Die Bremer muslimischen Gemeinden gestalten bis heute aktiv den Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen. So werden jährlich Interessierte zum Fastenbrechen eingeladen oder die Bremer Integrationswoche unterstützt. Die Grundsteinlegung für die zweite repräsentative Moschee im Land Bremen fand im März 2011 in Bremerhaven statt. Der Bau der Fatih-Moschee mit Minarett (20 m) und Kuppel (15 m) soll drei Jahre dauern und ebenfalls wie andere repräsentative Moscheen als 71 Fatih-Moschee: (letzter Zugriff am ) 72 DRK-Blutspendentermin in Bremen: (letzter Zugriff am ) 73 Beiträge und Ergebnisse der 1. Bremer Islam-Woche: (letzter Zugriff am ) 18

19 Begegnungsstätte fungieren. Vor allem bietet sie der seit 20 Jahren in der Hinterhofmoschee betenden muslimischen Gemeinde einen neuen Ort für religiöse, soziale und kulturelle Aktivitäten. Allerdings wird der Bau der Moschee nicht von allen Bremerhavener/inne/n begrüßt. Der gesamte Bauprozess - von der Baugenehmigung, dem Grundstückskauf bis hin zum Bau selbst - wird immer wieder durch Sachbeschädigung, Diebstahl von Baumaterial und rassistische Äußerungen verzögert Die Moscheenutzerbefragung Trotz einer hohen Anzahl an Moscheen in Deutschland und auch an organisierter Interessensvertretung, fehlen bislang Befragungen und Studien, in denen die Moscheebesucher/innen selbst im Mittelpunkt stehen und ihre Moscheen bzw. Gemeinden bewerten. Umso bedeutender ist daher die Initiative der Schura Bremen, durch welche die hier vorliegende Moscheenutzerbefragung zustande kam. Der Vorstand der Schura Bremen wandte sich 2008 mit der Idee zur Evaluation der Moscheeangebote an den Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung der Universität Bremen und bat um Kooperation. Drittmittel standen nicht zur Verfügung, sodass der Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung der Schura Bremen Unterstützung aus Eigenmitteln bei der Erstellung des Fragebogens, der Bereinigung der Daten sowie der Auswertung dieser zusagte. Die hier vorgestellte Moscheenutzerbefragung greift ein wichtiges Forschungsdesiderat auf: Die Befragung ermöglicht einen ersten allgemeinen empirisch basierten Zugang zur Akzeptanz und Nutzung der bisherigen Moscheeangebote und bietet Ideen für eine zukünftige Gestaltung dieser entsprechend der Bedürfnisse der Moscheebesucherinnen und Moscheebesucher. Dabei sind die nachstehenden Fragen forschungsleitend: Zu welchen Anlässen wird die Moschee bzw. die Gemeinde aufgesucht? Welche Angebote werden genutzt? Welche Erwartungen haben die Moscheebesucher/innen an die Moscheen und islamischen Gemeinden? Gibt es dabei alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede? 74 Nordseezeitung vom Muslime bauen Fatih-Moschee : (letzter Zugriff am ). sowie Nordseezeitung vom Die Kuppel kommt erst später : (letzter Zugriff am ) 19

20 5.1. Zum methodischen Design der Moscheenutzerbefragung 2008 hat Schura Bremen gemeinsam mit dem Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung der Universität Bremen, einen vollstandardisierten Fragebogen mit insgesamt 38 Fragen, darunter auch Fragebatterien, entwickelt. Für die Organisation der Befragung in den jeweiligen Gemeinden und die Eingabe der ausgefüllten Fragebögen übernahm die Schura Bremen die Verantwortung. Der Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung übernahm die Bereinigung der Daten sowie die Auswertung der Befragung unter Bezugnahme auf den wissenschaftlichen Forschungsstand. Für die Befragung wurden mehrsprachige Interviewerinnen und Interviewer eingesetzt. Sie wurden von der Schura Bremen rekrutiert und in Absprache mit dem Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung für die Interviews geschult. Die Interviewer/innen waren in der Lage, falls erforderlich, Teile des Fragebogens bzw. einzelne Wörter ins Albanische, Arabische oder Englische zu übersetzen. Zusätzlich lag der gesamte Fragebogen auch in türkischer Übersetzung vor. Insgesamt haben 31 mehrsprachige Freiwillige (darunter zwei Frauen), die in ihrer Gemeinde aktive und anerkannte Mitglieder sind, die Befragung durchgeführt. Die Mehrheit von ihnen waren Studierende und aktive Gemeindemitglieder zwischen 20 und 40 Jahren. Die Befragten wurden selbstständig und zufällig von den Interviewerinnen und Interviewern ausgewählt (willkürliche Stichprobe). Dabei haben sie neben Moscheebesucher/innen in ihrem Familien-, Bekannten- und Freundeskreis auch ihnen nicht bekannte Moscheebesucher/innen aus anderen Gemeinden befragt. Die Befragungen wurden sowohl an Werktagen als auch an Wochenenden zu unterschiedlichen Tageszeiten, bei verschiedenen Veranstaltungen der Moscheen und islamischen Gemeinden (Unterricht, Vorstandsitzung) und während der Freizeitaktivitäten, z.b. im Café der Moschee, als auch vor und nach dem Freitagsgebet durchgeführt, sodass der Einbezug einer heterogenen Gruppe hinsichtlich Alter, Geschlecht, Bildungs- und Berufsstand gewährleistet werden konnte. Bei der Erhebung der Daten wurden folgende Methoden angewandt: 1. Die Fragebögen wurden an mehrere Personen gleichzeitig verteilt und von ihnen im Beisein des Interviewers/der Interviewerin von den Befragten selbst ausgefüllt. 2. Der Fragebogen wurde von dem Interviewer/der Interviewerin in Form eines faceto-face Interviews ausgefüllt. 3. Der Fragebogen wurde mitgegeben und der/die Befragte hat ihn selbst ausgefüllt und zu einem späteren Zeitpunkt dem Interviewer/der Interviewerin ausgehändigt. 20

Religionen oder viele Wege führen zu Gott

Religionen oder viele Wege führen zu Gott Religionen oder viele Wege führen zu Gott Menschen haben viele Fragen: Woher kommt mein Leben? Warum lebe gerade ich? Was kommt nach dem Tod? Häufig gibt den Menschen ihre Religion Antwort auf diese Fragen

Mehr

Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren

Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren Institut für Soziologie Partnerschaft Eine Befragung von Ehepaaren Bericht für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Das Projekt wurde durchgeführt mit Fördermitteln der Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Mehr

Ausbau des Unternehmergeistes an badenwürttembergischen. Ziel A 3.1.2 des badenwürttembergischen

Ausbau des Unternehmergeistes an badenwürttembergischen. Ziel A 3.1.2 des badenwürttembergischen Ausbau des Unternehmergeistes an badenwürttembergischen Hochschulen im spezifischen Ziel A 3.1.2 des badenwürttembergischen ESF-OP Aktualisierte Ergebnisse aus der Programmevaluation Fassung vom 28.10.2013

Mehr

Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014. Der Arbeitsmarkt in Deutschland Menschen mit Migrationshintergrund auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014. Der Arbeitsmarkt in Deutschland Menschen mit Migrationshintergrund auf dem deutschen Arbeitsmarkt Arbeitsmarktberichterstattung, Juni 2014 Der Arbeitsmarkt in Menschen mit auf dem deutschen Arbeitsmarkt Menschen mit auf dem deutschen Arbeitsmarkt Impressum Herausgeber: Zentrale Arbeitsmarktberichterstattung

Mehr

statistik Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Baden-Württemberg

statistik Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Baden-Württemberg statistik Ausgabe 2012 Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Baden-Württemberg Nach den Ergebnissen des Mikrozensus lebten in Deutschland im Jahr 2010 knapp 16 Mill. Menschen mit Migrationshintergrund.

Mehr

Herbert-Quandt-Stiftung. Der Weg zur Moschee eine Handreichung für die Praxis. Claus Leggewie Angela Joost Stefan Rech

Herbert-Quandt-Stiftung. Der Weg zur Moschee eine Handreichung für die Praxis. Claus Leggewie Angela Joost Stefan Rech Herbert-Quandt-Stiftung Die Stiftung der ALTANA AG Der Weg zur Moschee eine Handreichung für die Praxis Claus Leggewie Angela Joost Stefan Rech Herbert-Quandt-Stiftung Bad Homburg v. d. Höhe April 2002

Mehr

Dialoge im Stadtteil

Dialoge im Stadtteil Dialoge im Stadtteil Initiator: Sultan Ahmet Moschee e.v. Die hat zusammen mit dem Verein Sultan Ahmet Moschee (SAM) das Projekt Dialoge im Stadtteil ins Leben gerufen. Mit diesem Projekt unterstützt die

Mehr

BMV Visionen 2020. Ergebnisbericht der Mitglieder Befragung

BMV Visionen 2020. Ergebnisbericht der Mitglieder Befragung BMV Visionen 22 Ergebnisbericht der Mitglieder Befragung Die Mitglieder Befragung wurde im Rahmen des Projekts Visionen 22 des Steirischen Blasmusikverbandes (BMV) mithilfe eines Fragebogens durchgeführt.

Mehr

Wie Jugendliche (15- bis 19-Jährige) ihre Freizeit verbringen: Gehaltvolle Freizeitaktivitäten gewinnen weiter an Bedeutung

Wie Jugendliche (15- bis 19-Jährige) ihre Freizeit verbringen: Gehaltvolle Freizeitaktivitäten gewinnen weiter an Bedeutung TFORSCHUNGSTELEGRAMM 6/2014 Peter Zellmann / Sonja Mayrhofer IFT Institut für Freizeit- und Tourismusforschung Wie Jugendliche (15- bis 19-Jährige) ihre Freizeit verbringen: Gehaltvolle Freizeitaktivitäten

Mehr

Evangelische Kirchengemeinde Wiebelskirchen

Evangelische Kirchengemeinde Wiebelskirchen Gemeindeversammlung am 19. August 2007 Evangelische Kirchengemeinde Wiebelskirchen Seite: 1 Stand: 12.07.2006 Inhalt Vorwort Einleitung Bestandsaufnahme Befragungsaktion Leitlinien und Ziele und Maßnahmen

Mehr

MSO Migrantenselbstorganisationen in Ludwigshafen

MSO Migrantenselbstorganisationen in Ludwigshafen MSO Migrantenselbstorganisationen in Ludwigshafen Bedarfs- und Interessenanalyse der Ludwigshafener Vereine mit Migrationshintergrund Liebe Teilnehmerinnen, liebe Teilnehmer, dieser Fragebogen ist im Rahmen

Mehr

MINDESTANFORDERUNGEN. Erasmus Programm. Studierendenmobilität zu Studienzwecken SCHLUSSBERICHT

MINDESTANFORDERUNGEN. Erasmus Programm. Studierendenmobilität zu Studienzwecken SCHLUSSBERICHT MINDESTANFORDERUNGEN Erasmus Programm Studierendenmobilität zu Studienzwecken SCHLUSSBERICHT Dieser Bericht über Ihre Erfahrungen bietet für das ERASMUS-Programm wertvolle Informationen, die sowohl zukünftigen

Mehr

Versorgungs- und Betreuungsangebote für ältere Menschen mit Migrationshintergrund in Göttingen

Versorgungs- und Betreuungsangebote für ältere Menschen mit Migrationshintergrund in Göttingen Versorgungs- und Betreuungsangebote für ältere Menschen mit Migrationshintergrund in Göttingen Bericht im Ausschuss für Soziales und Gesundheit, 10.01.2012 Renate Kornhardt Altersaufbau der Bevölkerung

Mehr

Umfrage zu Potentialen sozialer Medien in Gefahrenlagen 1

Umfrage zu Potentialen sozialer Medien in Gefahrenlagen 1 Umfrage zu Potentialen sozialer Medien in Gefahrenlagen 1 Zusammenfassung Das vorliegende Dokument präsentiert die Zusammenfassung der Ergebnisse einer Umfrage, an der 696 Mitarbeiter der BOS (Behörden

Mehr

Machen Sie mit beim Senioren-Stadtteilbüro-Niederrad

Machen Sie mit beim Senioren-Stadtteilbüro-Niederrad Machen Sie mit beim Senioren-Stadtteilbüro-Niederrad Herzliche Einladung zur Informationsveranstaltung am 23.06.2014 um 18.00 Uhr Altenzentrum St. Josef Goldsteinstraße 14 60528 Frankfurt zum Aufbau einer

Mehr

BERLINprogramm. Gute Arbeit Wachsende Wirtschaft Gute Bildung Sozialer Zusammenhalt. Leichte Sprache

BERLINprogramm. Gute Arbeit Wachsende Wirtschaft Gute Bildung Sozialer Zusammenhalt. Leichte Sprache BERLINprogramm 2011 2016 Gute Arbeit Wachsende Wirtschaft Gute Bildung Sozialer Zusammenhalt Leichte Sprache Klaus Wowereit und die SPD die Zukunft fest im Blick. spdim1013_broschuere_a6_12s_psouc_4ed.indd

Mehr

Marie-Schmalenbach-Haus. Wohlbefinden und Sicherheit in Gemeinschaft

Marie-Schmalenbach-Haus. Wohlbefinden und Sicherheit in Gemeinschaft Wohlbefinden und Sicherheit in Gemeinschaft Pastor Dr. Ingo Habenicht (Vorstandsvorsitzender des Ev. Johanneswerks) Herzlich willkommen im Ev. Johanneswerk Der Umzug in ein Altenheim ist ein großer Schritt

Mehr

Statistik zur Überschuldung privater Personen

Statistik zur Überschuldung privater Personen Statistisches Bundesamt Statistik zur Überschuldung privater Personen 2009 Erscheinungsfolge: jährlich Erschienen am 31. Januar 2011 Artikelnummer: 5691101097004 Weitere Informationen zur Thematik dieser

Mehr

Erfahrungen und Erwartungen zum Einsatz von E-Learning in der universitären Lehre

Erfahrungen und Erwartungen zum Einsatz von E-Learning in der universitären Lehre Erfahrungen und Erwartungen zum Einsatz von E-Learning in der universitären Lehre Ergebnisse einer Kurzumfrage unter Studierenden im Fach Politikwissenschaft Bericht: Ingo Henneberg März 2015 Albert-Ludwigs-Universität

Mehr

CITIES AGAINST RACISM RESPONSIBILITIES OF CITIES IN COUNTERACTING RACISM SUSTAINABILITY. Evaluation der Plakatkampagne der Stadt Graz gegen Rassismus

CITIES AGAINST RACISM RESPONSIBILITIES OF CITIES IN COUNTERACTING RACISM SUSTAINABILITY. Evaluation der Plakatkampagne der Stadt Graz gegen Rassismus CITIES AGAINST RACISM RESPONSIBILITIES OF CITIES IN COUNTERACTING RACISM SUSTAINABILITY Evaluation der Plakatkampagne der Stadt Graz gegen Rassismus Durchgeführt durch das ETC Graz März 2013 - 2 - Inhalt

Mehr

1. Der Verein führt den Namen freundeskreis-jazz e.v. und ist in das Vereinsregister eingetragen. 2. Der Sitz des Vereins ist Illingen.

1. Der Verein führt den Namen freundeskreis-jazz e.v. und ist in das Vereinsregister eingetragen. 2. Der Sitz des Vereins ist Illingen. Satzung des freundeskreis - e.v. 1 Name und Sitz 1. Der Verein führt den Namen freundeskreis-jazz e.v. und ist in das Vereinsregister eingetragen. 2. Der Sitz des Vereins ist Illingen. 2 Zweck des Vereins

Mehr

BÜRGERBEFRAGUNG 2009. Auswertung

BÜRGERBEFRAGUNG 2009. Auswertung BÜRGERBEFRAGUNG 2009 Auswertung ERSTELLT DURCH: KATRIN ALPERS / MICHAELA BOHN / BIRGIT TROJAHN 2009 Auswertung 2 Inhaltsverzeichnis. Einleitung 3 2. Auswertung 2. Wie oft besuchen Sie die Einrichtungen

Mehr

DOSB l SPORT INTERKULTURELL Ein Qualifizierungsangebot zur integrativen Arbeit im Sport. DOSB l Sport bewegt!

DOSB l SPORT INTERKULTURELL Ein Qualifizierungsangebot zur integrativen Arbeit im Sport. DOSB l Sport bewegt! DOSB l Sport bewegt! DOSB l SPORT INTERKULTURELL Ein Qualifizierungsangebot zur integrativen Arbeit im Sport im Rahmen des Programms Integration durch Sport des Deutschen Olympischen Sportbundes und seiner

Mehr

Mediennutzung und Integration der türkischen Bevölkerung in Deutschland.

Mediennutzung und Integration der türkischen Bevölkerung in Deutschland. Autoren: Hans-Jürgen Weiss / Joachim Trebbe. Titel: Mediennutzung und Integration der türkischen Bevölkerung in Deutschland. Ergebnisse einer Umfrage des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung.

Mehr

Fremdsprachen. 1. Untersuchungsziel

Fremdsprachen. 1. Untersuchungsziel Fremdsprachen Datenbasis: 1.004 Befragte im Alter ab 14 Jahre, bundesweit repräsentativ Erhebungszeitraum: 8. bis 10. April 2015 Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: CASIO Europe

Mehr

Bosnien- Herzegowina Europa

Bosnien- Herzegowina Europa SOS-Kinderdorf in Bosnien- Herzegowina Europa 1 SOS-Kinderdorf weltweit Bild oben links SOS-Familie im SOS-Kinderdorf Gracanica Bild oben rechts Rund 45.000 Kinder, Jugendliche und Familien werden in 119

Mehr

PDF created with pdffactory Pro trial version www.pdffactory.com

PDF created with pdffactory Pro trial version www.pdffactory.com KARGES, ROSEMARIE, LEHNER, ILSE M., WEGMANN, HEDWIG. Wenig Engagement in eigener Sache. Das Verhältnis sozialer Fachkräfte zu ihrer standespolitischen und gewerkschaftlichen Interessenvertretung ist entwicklungsbedürftig.

Mehr

Humboldt-Universität zu Berlin legt Befragung von Elternvertretungen zur Inklusion vor

Humboldt-Universität zu Berlin legt Befragung von Elternvertretungen zur Inklusion vor Humboldt-Universität zu Berlin legt Befragung von Elternvertretungen zur Inklusion vor In einer von der FDP-Landtagsfraktion in Auftrag gegebenen und von der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführten

Mehr

Forschung aktuell. Newsletter I Ausgabe 249 I 34. Jahrgang I 29. August 2013 Seite 1. Medien und Erholung prägen den Freizeitalltag der Bundesbürger.

Forschung aktuell. Newsletter I Ausgabe 249 I 34. Jahrgang I 29. August 2013 Seite 1. Medien und Erholung prägen den Freizeitalltag der Bundesbürger. Newsletter I Ausgabe 249 I 34. Jahrgang I 29. August 2013 Seite 1 Freizeit-Monitor 2013 Die Stiftung für Zukunftsfragen eine Initiative von British American Tobacco stellt heute, am 29. August 2013, in

Mehr

EINE BANK OHNE ZINSEN

EINE BANK OHNE ZINSEN EINE BANK OHNE ZINSEN Wenn sich ein Kunde Geld bei einer westlichen Bank leiht, also einen Kredit aufnimmt, muss er Zinsen an die Bank zahlen. Bei einer islamischen Bank ist dies anders. Sie verleiht das

Mehr

HAUS DER RELIGIONEN DIALOG DER KULTUREN

HAUS DER RELIGIONEN DIALOG DER KULTUREN Mensch Mittelpunkt des Interreligiösen Dialogs Alle Neunzackiger Stern Vollkommenheit Bahá í Semah Ritueller Tanz Aleviten Staurós Holz und Kreuz Christen Om Heilige Silbe Hindu Menorah Siebenarmiger Leuchter

Mehr

Fernunterrichtsstatistik 2013. Forum DistancE-Learning Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.v.

Fernunterrichtsstatistik 2013. Forum DistancE-Learning Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.v. Fernunterrichtsstatistik 2013 Forum DistancE-Learning Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.v. Fernunterrichtsstatistik 2013 Herausgeber: Forum DistancE-Learning - Der Fachverband für Fernlernen

Mehr

Frage II: Wie kann die heilige Eucharistie Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens stärken?

Frage II: Wie kann die heilige Eucharistie Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens stärken? Frage II: Wie kann die heilige Eucharistie Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens stärken? 1) Indem wir den Trägern der verschiedenen Dienste vertrauen, dass sie sich so einbringen, wie es ihren

Mehr

Damit Würde Wirklichkeit wird

Damit Würde Wirklichkeit wird Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen Stiftung privaten Rechts Georg-Haccius-Straße 9 29320 Hermannsburg Postfach 1109 29314 Hermannsburg Damit Würde Wirklichkeit wird Grundsätze der Entwicklungsarbeit

Mehr

Zum Schluss Unsere Vision Unser Grundverständnis: Gemeinsam ... mit Leidenschaft unterwegs... für Gott

Zum Schluss Unsere Vision Unser Grundverständnis: Gemeinsam ... mit Leidenschaft unterwegs... für Gott Gemeinsam unterwegs... ... mit Leidenschaft für Gott Gemeinsam unterwegs mit Leidenschaft für Gott Katholische Kirche für Esslingen Unsere Vision Unser Grundverständnis: Wir freuen uns, dass wir von Gott

Mehr

SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg

SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg SPD-Stadtratsfraktion Aschaffenburg SPD-Stadtratsfraktion, Goldbacher Straße 31, 63739 Aschaffenburg Telefon:0175/402 99 88 Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Giegerich Aschaffenburg, 31.3.2015 Oberbürgermeister

Mehr

Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013

Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013 Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013 Herzlichen Dank an alle Paten und Spender*, die an unserer Befragung teilgenommen haben! Wir haben insgesamt 2.417 Antworten erhalten. 17% der

Mehr

Peter Schimany: Der Zensus aus Sicht der Migrations- und Integrationsforschung Kurzfassung 0. Vorbemerkungen

Peter Schimany: Der Zensus aus Sicht der Migrations- und Integrationsforschung Kurzfassung 0. Vorbemerkungen Statistik-Tage Bamberg-Fürth 2012, Bamberg, 26./27.07.2012 Methoden und Potenziale des Zensus 2011 Vortragsblock IV: Erwartungen der Wissenschaft Peter Schimany: Der Zensus aus Sicht der Migrations- und

Mehr

HILFE FÜR FRAUEN. Elisabeth-Fry-Haus. Konzeption

HILFE FÜR FRAUEN. Elisabeth-Fry-Haus. Konzeption HILFE FÜR FRAUEN Elisabeth-Fry-Haus Konzeption Stand 08/2012 Inhaltsverzeichnis 1. Die Außenwohngruppe III gem. 67 ff. SGB XII... 3 2. Die Ziele... 4 3. Methodik... 5 4. Kooperation und Vernetzung... 6

Mehr

Weiterbildung nach dem rheinland-pfälzischen Weiterbildungsgesetz

Weiterbildung nach dem rheinland-pfälzischen Weiterbildungsgesetz nach dem rheinland-pfälzischen Weiterbildungsgesetz Nächste Aktualisierung: November 2014 Weniger Weiterbildungsteilnehmende Teilnehmende an Weiterbildung 2000 2012 nach Geschlecht, in 1.000 900 800 221,8

Mehr

Regionalforum demografische Entwicklung Werra Meißner - Kreis

Regionalforum demografische Entwicklung Werra Meißner - Kreis Regionalforum demografische Entwicklung Werra Meißner - Kreis 8. November 2013 Junge Menschen auf dem Land Zukunft mit Perspektive Prof. Dr. Margit Stein & Dipl. Oec. Ingo Cremer Universität Vechta Institut

Mehr

Gehaltsatlas 2014 Eine Studie über den Zusammenhang von Regionen und Gehalt

Gehaltsatlas 2014 Eine Studie über den Zusammenhang von Regionen und Gehalt ein Unternehmen von Gehaltsatlas 0 Eine Studie über den Zusammenhang von Regionen und Gehalt Seite /9 Wie wirken sich geografische Regionen auf das Gehalt aus? Welche regionalen Unterschiede gibt es zwischen

Mehr

Gastarbeiter im Kreis Herford. Frühe Biografien

Gastarbeiter im Kreis Herford. Frühe Biografien Gastarbeiter im Kreis Herford Frühe Biografien Die Biographien ausländischer Gastarbeiter in den 1960er Jahren im Kreis Herford sind nicht so verschieden wie ihre eigentliche Herkunft. Sie stammten zwar

Mehr

Türkei. Von Melda, Ariane und Shkurtesa. Melda: Herzlich Willkommen zu unserer Präsentation über die Türkei.!

Türkei. Von Melda, Ariane und Shkurtesa. Melda: Herzlich Willkommen zu unserer Präsentation über die Türkei.! Türkei Von Melda, Ariane und Shkurtesa Melda: Herzlich Willkommen zu unserer Präsentation über die Türkei. Geografisches Erstreckt sich geografisch über zwei Kontinente 8 Nachbarländer: Griechenland, Bulgarien,

Mehr

Fernunterrichtsstatistik 2012. Forum DistancE-Learning Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.v.

Fernunterrichtsstatistik 2012. Forum DistancE-Learning Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.v. Fernunterrichtsstatistik 2012 Forum DistancE-Learning Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.v. Fernunterrichtsstatistik 2012 Herausgeber: Verfasser: Forum DistancE-Learning - Der Fachverband

Mehr

Evaluationsbericht der Fachhochschule Lübeck zur Befragung der Erstsemester im Sommersemester 2008

Evaluationsbericht der Fachhochschule Lübeck zur Befragung der Erstsemester im Sommersemester 2008 Evaluationsbericht Erstsemesterbefragung SoSe 2008 Evaluationsbericht der Fachhochschule Lübeck zur Befragung der Erstsemester im Sommersemester 2008 Nachfolgende Daten beziehen sich auf die Befragung

Mehr

Allah ist einzigartig und Mohammed ist der Prophet

Allah ist einzigartig und Mohammed ist der Prophet Der Islam ist eine der drei großen Weltreligionen. Er ist mit dem Judentum und dem Christentum verwandt. Alle drei Religionen haben den gemeinsamen Stammvater Abraham. Islam bedeutet Unversehrtheit oder

Mehr

Sächsisches Sorbengesetz - SächsSorbG. Gesetz. über die Rechte der Sorben im Freistaat Sachsen (Sächsisches Sorbengesetz SächsSorbG)

Sächsisches Sorbengesetz - SächsSorbG. Gesetz. über die Rechte der Sorben im Freistaat Sachsen (Sächsisches Sorbengesetz SächsSorbG) Gesetz über die Rechte der Sorben im Freistaat Sachsen (Sächsisches Sorbengesetz SächsSorbG) Vom 31. März 1999 Rechtsbereinigt mit Stand vom 1. August 2008 Der Sächsische Landtag hat am 20. Januar 1999

Mehr

Zuwanderung in Arbeit und Existenzgründung

Zuwanderung in Arbeit und Existenzgründung Zuwanderung in Arbeit und Existenzgründung Projektpartner: Ergebnisse einer Befragung erwerbsfähiger Spanier/innen zur Informationslage zum Leben und Arbeiten in Deutschland im Frühjahr 2014 in Córdoba,

Mehr

Auf dem Weg zum Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft

Auf dem Weg zum Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft 13. März 2014 2. Tagung zum Thema Auf dem Weg zum Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft an der Universität Freiburg Boulevard de Pérolles 90, Salle Joseph Deiss Prof. Dr. Guido Vergauwen,

Mehr

Nationales Forum Alter und Migration vom 30. November 2010

Nationales Forum Alter und Migration vom 30. November 2010 Nationales Forum Alter und Migration vom 30. November 2010 François Höpflinger Migration und Alter - demographische Entwicklungen und individuelle Lebensverläufe Teil I: Demographischer Hintergrund Teil

Mehr

Pro-Wohnen Internationales Wohnen in Oberhausen-Tackenberg. Pendlerwohnungen im Quartier Lebensqualität im Alter

Pro-Wohnen Internationales Wohnen in Oberhausen-Tackenberg. Pendlerwohnungen im Quartier Lebensqualität im Alter Pro-Wohnen Internationales Wohnen in Oberhausen-Tackenberg Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) -Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere - und Pendlerwohnungen im Quartier

Mehr

MODERNES MUSEUMSMANAGEMENT ERGEBNISSE EINER UMFRAGE IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ

MODERNES MUSEUMSMANAGEMENT ERGEBNISSE EINER UMFRAGE IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ Lehrstuhl für Public & Nonproft Management MODERNES MUSEUMSMANAGEMENT ERGEBNISSE EINER UMFRAGE IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ MODERNES MUSEUMSMANAGEMENT ERGEBNISSE EINER UMFRAGE IN DEUTSCHLAND,

Mehr

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein Statistik informiert... 08.11.2006 Studierende, Studienfächer und Studienanfänger an den Hochschulen in Hamburg und Schleswig-Holstein im Wintersemester

Mehr

Mitarbeiter über ihre Unternehmen

Mitarbeiter über ihre Unternehmen Mitarbeiter über ihre Unternehmen Einstellungen und Wahrnehmungen der Mitarbeiter größerer Unternehmen in Deutschland Short-Summary 2000 Ziele der Studie Diese unternehmensübergreifende Studie zeichnet

Mehr

Hinduismus. Einstieg: Icebreaker Arbeitsblatt/Bildmaterial. Die fünf klassischen Weltreligionen und ihre Symbole. Aufgabe:

Hinduismus. Einstieg: Icebreaker Arbeitsblatt/Bildmaterial. Die fünf klassischen Weltreligionen und ihre Symbole. Aufgabe: Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Ziel Überleitung durch die Lehrperson auf das Thema Muslime in der Schweiz. Die Sch ordnen verschiedene religiöse Symbole den fünf klassischen Weltreligionen zu. Sie

Mehr

Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren, Bischofsweihe und Amtseinführung von Erzbischof Dr. Stefan Heße am 14. März 2015 Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren, heute bekommen die Katholiken

Mehr

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN EUROBAROMETER-BERICHT 54 DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN ZUSAMMENFASSENDER BERICHT Diese spezielle Eurobarometer-Erhebung wurde zwischen dem 6. Dezember und dem 23. Dezember 2000 in allen 15 EU-Mitgliedstaaten

Mehr

HESSISCHE STAATSKANZLEI

HESSISCHE STAATSKANZLEI HESSISCHE STAATSKANZLEI Information zu den Rahmenverträgen Unfall- und Haftpflichtversicherung für ehrenamtlich und freiwillig Tätige zwischen dem Land Hessen und der SparkassenVersicherung Der Hessische

Mehr

INFORMATION. zur Pressekonferenz. mit. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. und. Generaldirektor Oö. Versicherung Dr. Wolfgang Weidl. 23.

INFORMATION. zur Pressekonferenz. mit. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. und. Generaldirektor Oö. Versicherung Dr. Wolfgang Weidl. 23. INFORMATION zur Pressekonferenz mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Generaldirektor Oö. Versicherung Dr. Wolfgang Weidl am 23. Mai 2011 zum Thema "Freiwillig Helfen. Gratis versichert" Land Oberösterreich

Mehr

Satzung für den Seniorenbeirat. der Großen Kreisstadt Selb

Satzung für den Seniorenbeirat. der Großen Kreisstadt Selb Satzung für den Seniorenbeirat der Großen Kreisstadt Selb Die Stadt Selb erlässt auf Grund des Art. 23 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August

Mehr

Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v.

Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v. Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v. Die 1860 als eine deutsche Burschenschaft mit dem aus Liebe zum deutschen Vaterland entspringenden festen Vorsatz,

Mehr

Die Parteien und das Wählerherz

Die Parteien und das Wählerherz Studie: Die Parteien und das Wählerherz Auftraggeber: Abteilung Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig Durchführung: Meinungsforschungsinstitut USUMA Berlin Befragungszeitraum:

Mehr

Satzung. des Katholischen Studentenwerks Saarbrücken e.v.

Satzung. des Katholischen Studentenwerks Saarbrücken e.v. Satzung des Katholischen Studentenwerks Saarbrücken e.v. 1 Name und Sitz Der Verein führt den Namen "Katholisches Studentenwerk Saarbrücken e.v.". Er ist in das Vereinsregister einzutragen. Der Sitz des

Mehr

Marion Koch, Joachim Reinig. Moscheen und Gebetsräume in Hamburg. Untersuchung der räumlichen Situation

Marion Koch, Joachim Reinig. Moscheen und Gebetsräume in Hamburg. Untersuchung der räumlichen Situation Marion Koch, Joachim Reinig Marion Koch, Joachim Reinig Seite 2 Titelbild: Freitagsgebet Al-Nour-Moschee, Kleiner Pulverteich 17 am 5.4.2013 Bild rechts: Imam Abdulkadir Namli, Yeni Beyazit-Moschee, Nobistor

Mehr

Teilprojekt 2: Juni 2015

Teilprojekt 2: Juni 2015 Einflussfaktoren auf Akzeptanz Das Büro Hitschfeld untersucht in einer repräsentativen Befragung Aspekte des Themas Akzeptanz. Themenfeld Gründe, sich zu engagieren Teilprojekt 2: Juni 2015 1 Inhalt Seite

Mehr

Fernunterrichtsstatistik 2009. Forum DistancE-Learning Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.v.

Fernunterrichtsstatistik 2009. Forum DistancE-Learning Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.v. Fernunterrichtsstatistik 2009 Forum DistancE-Learning Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien e.v. Herausgeber: Verfasser: Forum DistancE-Learning - Der Fachverband für Fernlernen und Lernmedien

Mehr

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen ALEMÃO Text 1 Lernen, lernen, lernen Der Mai ist für viele deutsche Jugendliche keine schöne Zeit. Denn dann müssen sie in vielen Bundesländern die Abiturprüfungen schreiben. Das heiβt: lernen, lernen,

Mehr

Mit Einander. Das Patenschaftsprojekt Nachbarschaftswerk e.v.

Mit Einander. Das Patenschaftsprojekt Nachbarschaftswerk e.v. Mit Einander Das Patenschaftsprojekt Nachbarschaftswerk e.v. Das Projekt Das Projekt DiE idee Das Projekt knüpft soziale Patenschaften zwischen Freiburger Kindern im Alter von 4 bis 16 Jahren und Bürgerinnen

Mehr

Städte wirklich? Analyse am Beispiel der Stadt Chemnitz

Städte wirklich? Analyse am Beispiel der Stadt Chemnitz Renaissance der Großstädte? Gibt es den Trend Zurück in die (Innen)-Städte Städte wirklich? Analyse am Beispiel der Stadt Chemnitz Forschungsfrage Das schreiben die Medien: Die Deutschen zieht es in die

Mehr

Auswertung der Fragebögen zum BibCamp³

Auswertung der Fragebögen zum BibCamp³ Auswertung der Fragebögen zum BibCamp³ Liebe BibCamp-Teilnehmerin, lieber BibCamp-Teilnehmer, im Rahmen eines Projekts haben wir, Studierende der Studiengänge Medizinische Dokumentation und Informationsmanagement

Mehr

I. Der Rat der Stadt Arnsberg fasste Ende 1987 den Beschluss, ein städtisches Abendschulzentrum, das heutige Sauerland-Kolleg Arnsberg zu errichten.

I. Der Rat der Stadt Arnsberg fasste Ende 1987 den Beschluss, ein städtisches Abendschulzentrum, das heutige Sauerland-Kolleg Arnsberg zu errichten. Hans-Josef Vogel Bürgermeister Mehr und bessere Bildung für alle Festrede zum 20-jährigen Bestehen des städtischen Sauerland-Kollegs Arnsberg (Abendrealschule, Abendgymnasium, Kolleg) am 24. Oktober 2008

Mehr

Fragebogen zum Hotel

Fragebogen zum Hotel Fragebogen zum Hotel Sehr geehrte Dame/ geehrter Herr, es freute uns,sie für mindestens eine Nacht in unserem Hotel wilkommen zu heissen. Wir hoffen, Sie haben Ihren Aufenthalt bei uns genossen. Um unser

Mehr

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu!

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Beschluss der 33. Bundes-Delegierten-Konferenz von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Leichte Sprache 1 Warum Leichte Sprache? Vom 25. bis 27. November 2011 war in

Mehr

thür inger MUSEUMSHEFTE Titelthema: Menschen im Museum Präparatoren, Restauratoren, Kuratoren, Techniker...

thür inger MUSEUMSHEFTE Titelthema: Menschen im Museum Präparatoren, Restauratoren, Kuratoren, Techniker... thür inger MUSEUMSHEFTE 1 2014 Titelthema: Menschen im Museum Präparatoren, Restauratoren, Kuratoren, Techniker... Restaurierung, eine praktische Geisteswissenschaft Theorie der Restaurierung Wesentliche

Mehr

Richtlinien zur Förderung von Seelsorge in rechtlich selbständigen caritativen Einrichtungen in der Diözese Rottenburg Stuttgart

Richtlinien zur Förderung von Seelsorge in rechtlich selbständigen caritativen Einrichtungen in der Diözese Rottenburg Stuttgart Richtlinien zur Förderung von Seelsorge in rechtlich selbständigen caritativen Einrichtungen in der Diözese Rottenburg Stuttgart 1. Allgemeine Bestimmungen Durch Beschluss der Sitzung des Bischöflichen

Mehr

Interkulturelle Kompetenz in der Polizei NRW. - Wilhelm Stratmann, Abt. 3 TD 34.3 - Braunschweig, 04.06.2010 -

Interkulturelle Kompetenz in der Polizei NRW. - Wilhelm Stratmann, Abt. 3 TD 34.3 - Braunschweig, 04.06.2010 - Interkulturelle Kompetenz in der Polizei NRW - Wilhelm Stratmann, Abt. 3 TD 34.3 - Braunschweig, 04.06.2010 - Nordrhein-Westfalen in Zahlen: Es ist das Bevölkerungsreichstes Bundesland mit 17.996.621 Bewohnern.

Mehr

Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum (Tabakmonitoring)

Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum (Tabakmonitoring) Universität Zürich Psychologisches Institut, Sozialpsychologie II H A N S K R E B S Kommunikations- und Publikumsforschung Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum (Tabakmonitoring) Zusammenfassung des Berichts

Mehr

Bildung schafft Chancen. Bildungsangebote der Schule des Zweiten Bildungsweges Heinrich von Kleist. Landeshauptstadt Potsdam.

Bildung schafft Chancen. Bildungsangebote der Schule des Zweiten Bildungsweges Heinrich von Kleist. Landeshauptstadt Potsdam. Bildung schafft Chancen Bildungsangebote der Schule des Zweiten Bildungsweges Heinrich von Kleist Herausgeber: Landeshauptstadt Potsdam Der Oberbürgermeister Verantwortlich: Geschäftsbereich Bildung, Kultur

Mehr

STATUTEN DER PENSIONSKASSE DES PERSONALS DER STADT FREIBURG. (vom 21. Januar 2013) Artikel Eins

STATUTEN DER PENSIONSKASSE DES PERSONALS DER STADT FREIBURG. (vom 21. Januar 2013) Artikel Eins STATUTEN DER PENSIONSKASSE DES PERSONALS DER STADT FREIBURG (vom. Januar 03) Artikel Eins Rechtliche Stellung Die Pensionskasse des Personals der Stadt Freiburg (die Pensionskasse) ist eine öffentlich-rechtliche

Mehr

Private Vorsorge für den Pflegefall

Private Vorsorge für den Pflegefall Private Vorsorge für den Pflegefall Bericht der IW Consult GmbH Köln, 10. August 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668 Köln Postanschrift: Postfach 10 19

Mehr

KULMON. System für Besucher- Monitoring an tourismusaffinen Berliner Kulturinstitutionen

KULMON. System für Besucher- Monitoring an tourismusaffinen Berliner Kulturinstitutionen KULMON System für Besucher- Monitoring an tourismusaffinen Berliner Kulturinstitutionen Projektbeschreibung und exemplarische Ergebnisse (Auszug aus dem Jahresbericht 2009) Ein Bericht der TARGET GROUP

Mehr

Auswertungen der Seniorenbefragung 2011 zum Thema Wohnen. Fachdienst Stadtentwicklung und Statistik (83) Stand: 14. Februar 2012

Auswertungen der Seniorenbefragung 2011 zum Thema Wohnen. Fachdienst Stadtentwicklung und Statistik (83) Stand: 14. Februar 2012 Auswertungen der Seniorenbefragung 2011 zum Thema Wohnen Stand: 14. Februar 2012 Auswertungen der Seniorenbefragung 2011 Der Fachdienst Stadtentwicklung und Statistik hat im Sommer 2011 die Chance genutzt

Mehr

Credit Points an Fachhochschulbibliotheken eine empirische Analyse zum Stand der Umsetzung

Credit Points an Fachhochschulbibliotheken eine empirische Analyse zum Stand der Umsetzung Credit Points an Fachhochschulbibliotheken eine empirische Analyse zum Stand der Umsetzung 1 Zeitraum der Befragung Der Stand der Umsetzung wird seit 2004 durch regelmäßige Umfragen analysiert, die Umfragen

Mehr

Humanistische Lebenskunde

Humanistische Lebenskunde Humanistische Lebenskunde in Berlin und Brandenburg Copyright: contrastwerkstatt Fotolia.com Was ist Humanistischer Lebenskundeunterricht? Humanistische Lebenskunde ist ein freiwilliges Unterrichtsfach,

Mehr

Begleiten, beteiligen, begeistern

Begleiten, beteiligen, begeistern Begleiten, beteiligen, begeistern Professionelles Handeln mit heterogenen Elterngruppen Prof. Dr. Dörte Detert Forschungsgruppe: Prof. Dr. Dörte Detert. Prof. Dr. Norbert Rückert, Dr. Ulrike Bremer-Hübler,

Mehr

43. Vereinbarung zwischen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Evangelischmethodistischen

43. Vereinbarung zwischen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Evangelischmethodistischen Vereinbarung mit der Ev.-methodist. Kirche 43 43. Vereinbarung zwischen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Evangelischmethodistischen Kirche in Württemberg Vom 18. Oktober 1982 (Abl.

Mehr

TAUFE EIN WEG BEGINNT

TAUFE EIN WEG BEGINNT TAUFE EIN WEG BEGINNT DIE TAUFE GOTTES JA ZU DEN MENSCHEN Sie sind Eltern geworden. Wir gratulieren Ihnen von Herzen und wünschen Ihrem Kind und Ihnen Gottes Segen. In die Freude über die Geburt Ihres

Mehr

Johannes Mierau. Die juristischen Abschlußund Diplomprüfungen indersbz/ddr. Ein Einblick in die Juristenausbildung im Sozialismus.

Johannes Mierau. Die juristischen Abschlußund Diplomprüfungen indersbz/ddr. Ein Einblick in die Juristenausbildung im Sozialismus. Johannes Mierau Die juristischen Abschlußund Diplomprüfungen indersbz/ddr Ein Einblick in die Juristenausbildung im Sozialismus Peter Lang Europäischer Verlas der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis Vorwort

Mehr

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun Kurzbeschreibung: Ich bin Sümeyra Coskun, besuche das BG Gallus in Bregenz und bin 16 Jahre alt. Ich bezeichne mich als engagierte Person, weil ich

Mehr

Erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt

Erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt Erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt Erfolgreiche Praxisbeispiele an der vhs Selb Michaela Hermannsdörfer - vhs Selb - Lessingstr. 8-95100 Selb Volkshochschule der Stadt Selb Seit 1994 Maßnahmen

Mehr

Teaser zur Präsentation des Zertifikatsstudiengangs

Teaser zur Präsentation des Zertifikatsstudiengangs Teaser zur Präsentation des Zertifikatsstudiengangs Zertifizierte(r) Fördermittelberater(in) (FH) Eine Kooperation der Fachhochschule Kaiserslautern am Standort Zweibrücken und des BKM Bundesverband Kapital

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Schweizer Freundeskreis von Givat Haviva. Jüdische und arabische Menschen lernen, in Frieden zu leben

Schweizer Freundeskreis von Givat Haviva. Jüdische und arabische Menschen lernen, in Frieden zu leben Schweizer Freundeskreis von Givat Haviva Jüdische und arabische Menschen lernen, in Frieden zu leben Givat Haviva: Unesco-Preisträger für Friedenserziehung Givat Haviva ist die älteste und eine der bedeutendsten

Mehr

AUSLANDSERFAHRUNGEN UND MOBILITÄTSBEREITSCHAFT VON SCHULABSOLVENT/INNEN DER SEKUNDARSTUFE II

AUSLANDSERFAHRUNGEN UND MOBILITÄTSBEREITSCHAFT VON SCHULABSOLVENT/INNEN DER SEKUNDARSTUFE II KURT SCHMID AUSLANDSERFAHRUNGEN UND MOBILITÄTSBEREITSCHAFT VON SCHULABSOLVENT/INNEN DER SEKUNDARSTUFE II Aufgrund zunehmender internationaler wirtschaftlicher Verflechtungen und Aktivitäten (Stichwort

Mehr

STARKE JUGEND STARKE ZUKUNFT. Jugendarbeit in Niedersachsen

STARKE JUGEND STARKE ZUKUNFT. Jugendarbeit in Niedersachsen Jugendarbeit in Niedersachsen STARKE JUGEND STARKE ZUKUNFT Negativtrend beenden! 12,3% 1992 Anteil der Ausgaben für Jugendarbeit an den Ausgaben der Jugendhilfe 9,5% 7,9% 7,8% 2008 Jugendhilfe 1.100 Mio

Mehr

Erste Ergebnisse der Erhebung zu Familien und Generationen 2013

Erste Ergebnisse der Erhebung zu Familien und Generationen 2013 Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Statistik BFS Medienmitteilung Sperrfrist: 24.03.2015, 10:30 1 Bevölkerung Nr. 0350-1502-80 Erste Ergebnisse der Erhebung zu Familien und Generationen

Mehr

Ideen für die Zukunft haben.

Ideen für die Zukunft haben. BREMEN WÄHLT AM 10. MAI 2015 Ideen für die Zukunft haben. Leichte Sprache Kurz und bündig. www.spd-land-bremen.de Bürgermeister, Hanseat, Bremer. Foto: Patrice Kunde Liebe Menschen in Bremen, am 10. Mai

Mehr