Oftmals wird das Phänomen des Terrorismus begrifflich nicht klar von demjenigen des

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1 Friedrich Pohlmann Die Figur des Selbstmordterroristen Daß der 11. September 2001, der terroristische Angriff auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington, ein tiefer historischer Einschnitt war, in den USA traumatisch wirkte und politisch-militärische Reaktionen auslöste, deren weltpolitische Folgen auch gegenwärtig noch schwer abzuschätzen sind, ist unbestritten. Der Meinungsstreit beginnt erst mit der Bewertung der politischen Rationalität und moralischen Legitimität dieser Reaktionen - des sogenannten Krieges gegen den Terrorismus -, und dabei kommt es nicht selten vor, daß sich die Debatte mit alten anti- oder proamerikanischen Vorurteilen auflädt, in deren Gesinnungsdunst dann der terroristische Angriff selbst nur noch als blasses Hintergrundphänomen erscheint. In diesen Meinungsstreit möchte ich mich nicht einmischen. Mich interessiert das Ereignis selbst, seine Entstehungsbedingungen und unmittelbaren Gewaltwirkungen, sein religiös-ideologischer Hintergrund. Was war das Neue dieses Gewaltaktes? Wie lassen sich genauer die Unterschiede zwischen dem Tätertyp, der hier erstmals grell in Erscheinung trat - dem Selbstmordterroristen - und den bis dahin bekannten Typen von Terroristen beschreiben? Läßt sich anhand des islamischen Selbstmordterrorismus eine Zeitdiagnose hinsichtlich des Verhältnisses zwischen islamischer Welt und dem Westen erstellen? Nun erfordert freilich jede genauere Deutung des 11. September und des Selbstmordterrorismus auch, daß man sich von der fixierenden Sicht auf das Ereignis löst. Man muß zugleich benachbarte Phänomene politischer Gewalt in den Blick nehmen und dabei einen theoretischen Kontext entwickeln, innerhalb dessen es vielfältig vergleichbar wird. Dann treten seine individuellen Konturen um so schärfer hervor. Deshalb werde ich mich dem Selbstmordterrorismus im folgenden mittels abgrenzender Skizzierung verwandter Gewaltphänomene schrittweise nähern. Zur Sprache kommen im wesentlichen vier Grundphänomene: der Terror, der Terrorismus und die beiden Formen des Opfers, das heißt: der Mensch als passives Opfer derartigen Gewalthandelns, aber auch in seiner Bereitschaft zur selbstbestimmten Opferung des eigenen Lebens. Die meisten Varianten dieser Grundformen, die dabei zur Sprache kommen werden, bezeichnen zweifellos Varianten des Bösen und des Schreckens; aber man kann dabei auch auf Fälle stoßen, in denen der Schrecken und menschliche Größe unauflöslich miteinander verknüpft sind, so, daß der Wegfall des einen nur um den Preis des Verlustes des anderen - also einer herausragenden anthropologischen Potenz - möglich wäre. Oftmals wird das Phänomen des Terrorismus begrifflich nicht klar von demjenigen des 1

2 Terrors unterschieden. Deshalb einführend einige kurze Hinweise. Zwar sind beide, der Terror und der Terrorismus, Formen nicht-kalkulierbarer Gewalt - sie wollen ihre Opfer unvorbereitet, überfallartig treffen -, und sie zielen immer auch über die Verletzung und Verstümmelung des Leibes hinaus auf die Tötung, also auf jene höchste Steigerung aller Macht und Gewalt, in der sie im totalen Triumph über das Opfer zugleich erlischt, aber die Beziehung von Macht und Ohnmacht verwirklicht sich doch im Terror und im Terrorismus in gerade umgekehrter Form. Terror ist eine Gewaltpraxis von oben, seitens der Herrschenden, während sich der Terrorismus seinem Selbstverständnis nach als Waffe von Schwächeren gegen die Herrschenden richtet. Terrorismus gilt, da er das staatliche Gewaltmonopol attackiert, als grundsätzlich illegitim, während in der jüngeren Geschichte auch die grausamsten Terrorherrschaften einen besonderen Schutz genossen haben, durch ein sogenanntes Völkerrecht. Aus dieser Differenz resultiert, daß im Terrorsystem die Täter - der Herrscher und sein Gewaltapparat - zu einem großen Teil bekannt und sichtbar sind, während der Terrorist im Regelfall unsichtbar bleiben möchte. Terror hat sich historisch in zwei Grundtypen verwirklicht: Zum einen - und das ist ein uraltes, man möchte fast sagen: trivial-alltägliches Herrschaftsmuster - als pure Gewaltwillkür; als Verhaftung, Verletzung und Tötung Unschuldiger, also als eine vom Tun, Lassen und den Gesinnungen der Opfer völlig unabhängige Machtaktion. Auch für den anderen Typus von Terror ist das individuelle Tun der Opfer irrelevant, nicht aber eine bestimmte Schuldzuweisung. Es ist dies der Terror gegen den ideologisch deduzierten Feind, den objektiven Feind der Eigengruppe und ihres Geschichtsziels, also den Klassen- oder Rassenfeind: die Bourgeoisie, die Kulaken oder den jüdischen Bolschewismus, um nur einige der prominentesten zu nennen. Diese Form des Terrors ist spezifisch modern und war charakteristisch für die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts. Eine hochgradige Affinität zu diesen Feindbegriffen haben islamistische Feindbegriffe der Gegenwart, also diejenigen einer ideologisierten Religion. Der Terror und der Terrorismus verwirklichen sich zwar gleichermaßen in nicht vorhersehbaren Gewaltaktionen, aber sie treffen ihre Opfer in sehr unterschiedlichen Formen, und sie erzeugen andere Zeitmuster. Schauen wir zunächst auf das Terrorsystem. Je länger und tiefer Terror eine Gesellschaft durchdringt, desto mehr breitet sich außer der Furcht eine alles einfärbende diffuse Angst als Grundgefühl aus, nicht nur vor den Terrororganen, sondern vor allen, auch engeren Bekannten, möglicherweise bis in den Kreis der eigenen Familie hinein. Keiner vertraut mehr dem anderen, zurecht werden überall Verräter und Denunzianten vermutet. Es ist die bleierne Schwere der in alles einsickernden Angst, die das Zeitempfinden in der Terrorherrschaft bestimmt, die Zeit verdickt sich gewissermaßen zu 2

3 einem zähen, unheimlichen Strom, aber das durchgängige beklemmende Angstgefühl wird immer wieder auch zu kurzfristigen Schreckzuständen hochgetrieben, zum Beispiel bei der Wahrnehmung der Schritte der Häscher in der Nacht, die dann den Nachbarn abholten. Werden die Schritte in der folgenden Nacht vor der eigenen Tür haltmachen? Weil die Angst und der Schrecken, die der Terror produziert, zentrale Grundlagen von Sozialität - das Vertrauen in andere und die Berechenbarkeit ihres Handelns - zerstören, ist Terror das antisoziale Prinzip par excellence, was sich am eindringlichsten an einem in der totalitären Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts singulären Phänomen veranschaulichen ließe: der sog. Großen Säuberung im Stalinismus von 1937/38, in der sich in einer Gesellschaft - ohne daß ein Kriegszustand gegen einen äußeren Feind bestanden hätte - der Terror so ausgeweitet hatte, daß jeder befürchten mußte, in seinen Schlund zu geraten. Während des Hexensabbats dieser Säuberung entstand gewissermaßen eine a-gesellschaftliche Gesellschaft, in der sich gespenstisch anmutende Verhaltensmuster ausbildeten; entstand die Paradoxie einer sozialen Ordnung, in der die Grundprinzipien aller Vergesellschaftung - Vertrauen und Berechenbarkeit - durch eine durch Schreckeffekte immer wieder neu genährte diffuse Angst vor einem Angriff der Terrororgane und vor Verrat ersetzt worden waren. Während sich in der Terrorherrschaft die Zeit für die Opfer im Vorstadium der unmittelbaren Gewalt ausdehnt, zur permanenten Angst-Zeit, wird sie im Terrorismus unterbrochen, schlagartig, plötzlich, unvorhersehbar. Der terroristische Akt zersprengt die Stetigkeit der Normalzeit, reißt Vergangenheit und Zukunft auseinander durch ein Jetzt, in dem alles nur noch geschieht, gleichzeitig: Explosionen, herumwirbelnde Gegenstände und Körper, vor Entsetzen schreiende und in Panik auseinanderlaufende Menschen. Zerreißende Punktualität ist ein Wesensmerkmal des Terrorismus, und deshalb hängt die Wirkung des terroristischen Akts unmittelbar von seinen Gewaltdimensionen ab. Zielt der Anschlag primär auf Gegenstände? Zielt er primär auf bestimmte Personen? Oder zielt er auf alle? Wie hoch ist seine destruktive Potenz? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß ihm weitere folgen? Dabei geht es natürlich nie nur um Zerstörung und Mord - der Terrorist ist weder Saboteur, normaler Krimineller, noch Soldat -, sondern immer auch und primär um Zerstörung und Mord als Zeichen. Es wird realiter zerstört und gemordet, aber der Feind soll wesentlich über die Symbolwirkung des Gewaltaktes getroffen werden. Nicht nur ihm selbst soll etwas gezeigt werden, sondern vor allem interessierten und sympathisierenden Dritten, und deshalb geht in das Wirkungskalkül eines terroristischen Anschlags immer das Maß an Aufmerksamkeit und medialer Verbreitung, das er hervorrufen könnte, als integrales Moment mit ein. Eine interessante Variante dieser Zeichendimension, die bereits unmittelbar ins Vorfeld des 3

4 Selbstmordterrorismus gehört, läßt sich an der Gründergruppe der deutschen RAF erkennen. Es bezeichnet ja ein zunächst ganz erstaunlich scheinendes Paradoxon, daß diese ihre höchste Wirksamkeit in der Gefangenschaft, in Stammheim, entwickelte. Das kam zustande über ganz wesentlich von sympathisierenden Anwälten initiierte Kampagnen gegen sog. Isolationsfolter, durch die Wirkungen, die intellektuelle Echtheitsgaranten wie Sartre aber auch Böll im vielfältig gestuften Sympathisantenumfeld entfalteten, aber an erster Stelle durch den Zeichencharakter der Selbstmorde der Gruppenmitglieder selbst. Keiner der Selbstmorde, auch nicht der von Ulrike Meinhof den man aber gesondert besprechen müßte -, geschah aus Schuld- oder Reuegefühlen über die eigenen Taten, sondern sie hatten alle einen offensiven Charakter, am stärksten der kollektive der Restgruppe 1977, der nicht umsonst als Exekution getarnt war: Ihr Zeichencharakter sollte sie zu einer Waffe machen, die den Kampf draußen- bei den Sympathisanten und Nachfolgetätern - weiter befeuern sollte; sie sollten wie Helmut Pohl das in einem Kassiber ausgedrückt hat der Waffe Mensch durch Selbstmord zur höchsten Sprengkraft verhelfen, so, daß der Selbstmord gewissermaßen zum Zünder weiterer terroristischer Taten wird. Und hierin waren sie tatsächlich höchst erfolgreich: Der Hungertod von Holger Meins setzte die zweite Terroristengeneration in Bewegung, deren erste große Untat das Geschehen um die Botschaftssprengung in Stockholm wurde; und der kollektive Selbstmord der Restgruppe stimulierte den Mord an Schleyer, Legenden und Hysterien in der Bevölkerung und den Mordterrorismus einer namenlosen dritten Generation. Ihre im Selbstmord gipfelnde terroristische Wirksamkeit konnte die Gruppe in der Gefangenschaft übrigens nur deshalb entfalten, weil die Gefangenschaftsbedindungen der Gruppe ermöglichten, ihren Gruppencharakter zu bewahren. Hinsichtlich aller seiner Gewalt- und Zeichendimensionen war der Anschlag vom 11. September 2001 singulär. Die von den Selbstmordterroristen zu Bomben umfunktionierten Passagierflugzeuge, in das höchste Hochhaus New Yorks hinein gerammt, bewirkten ein Ausmaß von Verwüstung und Tod, das die Zerstörungswirkung der bisher im Terrorismus genutzten Waffen um ein Vielfaches übertraf. Auch wurde keineswegs zwischen Feinden und Nicht-Feinden unterschieden, wie das in früheren Formen des Terrorismus noch oft geschehen war, sondern hier lag ein religiös-ideologisch motivierter Feindbegriff zugrunde, der auf alle Angehörigen eines bestimmten Kulturkreises zielte. Dieser Feindbegriff, der am Zeichencharakter des 11. September selbst ablesbar war, aber verwies auf die Möglichkeit weiterer terroristischer Anschläge in der Zukunft, und zwar nicht nur solcher mit vergleichsweise geringen Opfern wie derjenigen von Madrid und London, sondern 4

5 grundsätzlich auch solcher mit Massenvernichtungsmitteln. Und schließlich die ungeheure Symbolwirkung: Zerstört wurden das World Trade Center, ein hybrides Monument westlicher Globalisierung, und beschädigt wurde das Pentagon, die Zentrale der mächtigsten Militärmacht der Welt, und die Bilder dieser Zerstörungen wurden von den Massenmedien in die ganze Welt gesendet und immer wieder neu gezeigt. Beim Dritten, an den die Symbolwirkung des Anschlags vornehmlich adressiert war - der muslimischen Weltbevölkerung bewirkte er viel Sympathie und Begeisterung, bis in die muslimischen Viertel der westlichen Städte selbst hinein, in denen - wie in Berlin-Kreuzberger Hinterhöfen - das Ereignis nicht selten mit Feuerwerksraketen gefeiert wurde. Zurecht wird in der Diskussion die Zäsur, die der Terroranschlag vom 11. September markiert, auch mit dem neuen Tätertypus in Zusammenhang gebracht, der sich hier besonders eindrücklich präsentierte, dem Selbstmordterroristen, einer ausschließlich islamischen Figur. Bevor ich diese Figur in ihren Details zu zeichnen versuche, sei zunächst nach den großen politisch-sozialen Rahmenbedingungen gefragt, die sie möglich gemacht haben. Sie lassen sich in drei Schlagworten zusammenfassen: das Ende des kalten Krieges und die neue Macht der Religion in ihrem Zusammenspiel mit der Macht der Demographie. Einige Hinweise: Ab dem Jahre 1989, dem Zusammenbruch des Kommunismus, entstand eine völlig neue weltpolitische Situation mit tiefgreifenden Wandlungen der internationalen Kräfteverhältnisse. Die bipolare Ordnung des Kalten Krieges verflüssigte sich zu einem sich beständig verschiebenden multipolaren Gefüge mit einer Supermacht an der Spitze, in dem Staaten und Gebiete, die früher nur Objekte westlicher Machtinteressen waren und die man als dritte Welt bezeichnet hatte, zu selbstbewußten und mächtigen Akteuren auch gegen den Westen, dessen Machtgewicht beständig schrumpft emporwachsen. In diesen Wandlungsprozessen aber treten kulturelle Differenzen, die im Kalten Krieg durch die gleichermaßen westlichen Ideologien des Kommunismus und der liberalen Demokratie überdeckt waren, nun scharfkantig hervor und werden ihrerseits, durch Stiftung neuartiger kollektiver Identitäten, zu einem Movens globaler Neuordnung. Diese Profilierung kultureller Differenzen, der selbstbewußte Bezug aufs Eigene, geschieht korrelativ zur sogenannten Globalisierung, der engeren Vernetzung der Welt, gewissermaßen als Gegenströmung zu ihren egalisierenden Konsequenzen; und da Religionen das wichtigste prägende Medium von Kulturen teils über Jahrtausende hinweg waren, wird nunmehr die Religion wieder zu einem kulturell und politisch vitalen Faktor. Das gilt an erster Stelle für die islamische Welt in ihrem Verhältnis zum Westen, und daß gerade der Islam zu einem solchen politischen Machtfaktor hat werden können, ist keineswegs zufällig, sondern in dieser Religion selbst 5

6 angelegt. Inwiefern? Jede Weltreligion basiert, trotz der vielfältigen Varianten, in denen sie sich verwirklicht, auf einem Grundstock von Kernideen, die historisch zwar auslegungsoffen waren, aber nie beliebig uminterterpretiert werden können und sich in bestimmten Leitbildern Archetypen mit besonderem Vorbildcharakter wie dem Mönch im Christentum kristallisieren. Ein Kernmerkmal des Islam nun war von Anfang an sein Charakter als einer politischen Religion; sein Anspruch auch der Formung des Staates nach seinen Prinzipien, ein Anspruch, der sich im Propheten personifizierte: Der Prophet war Religionsgründer, weltlicher Herrscher und Kriegsfürst in einem. Vielen im Westen ist die Tragweite dieses Merkmals überhaupt nicht bewußt. Wahre Frömmigkeit im Islam erschöpft sich eben nicht darin, im Gebetshaus und der Privatsphäre seinen rituellen Pflichten nachzugehen, sondern schloß von Anfang an unveränderlich zweierlei ein: das Postulat zur weltweiten Bekämpfung des Unglaubens mit seiner Rechtfertigung des Djihad, durch das der todesbereite Glaubenskrieger zur wichtigsten islamischen Vorbildfigur wurde; und die Errichtung einer innerweltlichen Ordnung, die auf der Scharia errichtet ist und Staat und Moschee miteinander verklammert. Unter den Ereignissen der jüngeren Geschichte, die radikale sprich:islamistische Versionen des Islam stark gefördert haben, war die islamische Revolution im Iran von besonderer Bedeutung. Die islamische Revolution brachte eine islamistische Ideologie schiitischer Prägung an die Macht, die eine enorme Vorbildwirkung entfaltete und zum wichtigsten Förderer islamistischer Gewalt weltweit wurde. Der schiitische Islam unterscheidet sich in einigen Merkmalen signifikant vom sunnitischen, von denen für unser Thema besonders drei wichtig sind: ein ganz eigenständiger Märtyrerkult als Zentrum der Religion, eine starke messianische Dimension, die um die Figur des verborgenen Imam kreist, der bei seiner Wiederkehr das Martyrium der ihm vorangegangenen Imame mit Feuer und Schwert rächen und die Erde mit Gerechtigkeit erfüllen wird; und schließlich durch seine sozialrevolutionäre Komponente, in der das Begriffspaar vom Unterdrücker und Unterdrückten das klassische islamische Gegenatzpaar vom Haus des Krieges und dem islamischen Haus des Friedens überlagert. Das macht es als revolutionäres Kampfmittel besonders geeignet, wie sich gut an der Hizbollah im Libanon und der Hamas im Gazastreifen zeigen ließe. Man kann den Islamismus, dessen Ausbreitung durch die iranische Revolution massiv gefördert wurde, als einen durch die Integration von Elementen der europäischen Totalitarismen radikalisierten Islam bezeichnen, dessen Haupterkennungszeichen der Gewalt- und Todeskult und die Konzeption einer Avantgarde von Glaubenskriegern ist. Ihr Hauptfeind ist der Westen, dessen Grundübel alle auf eine Ursache zurückgeführt werden: die Trennung von Staat und 6

7 Religion in einem liberalen System, also auf gerade dasjenige, was westliches Selbstverständnis als kostbares Gut und wichtigste Voraussetzung für Toleranz begreift. Nie aber hätte die Religion ihr gegenwärtiges Macht- und Gewaltpotential entfalten können ohne einen Machtfaktor ganz anderer Provenienz: die Macht der Demographie und der Migrationsströme. Während die europäische Bevölkerung, die noch 1900 ein Viertel der Weltbevölkerung stellte, schon seit längerem stagniert und altert, hat vor allem die islamische Welt eine historisch beispiellose Bevölkerungsvermehrung von 150 Millionen im Jahre 1900 auf 1,2 Milliarden im Jahre 2000 erfahren. Für unseren Zusammenhang ist aber nicht die absolute Vermehrung wichtig, sondern die mit ihr einhergegangene Veränderung der Altersstruktur; eine Veränderung, die in jüngster Zeit in vielen dieser Länder zu einer überproportionalen Ausstülpung der Alterspyramide bei den Jährigen geführt hat, zu extremen Überschüssen an jungen Männern, die zwar im Normalfall nicht hungern, aber unterbeschäftigt sind und, weil im Kampf um die raren besseren gesellschaftlichen Positionen ohne große Chancen, migrationswillig. Diese Veränderung der Altersstruktur, nicht die absolute Bevölkerungsvermehrung, ist die eigentliche Bevölkerungsbombe. Bezeichnenderweise haben übrigens Afghanistan und der Gazastreifen die in dieser Hinsicht extremste Altersstruktur. Die Gewaltbereitschaft in derartigen Gesellschaften ist wie historisch und empirisch vielfältig belegt und auch anthropologisch begründbar auf allen Ebenen bezüglich krimineller Gewalt oder in puncto Revolutions- oder Kriegsbereitschaft - ungleich höher als in alternden Gesellschaften wie den kinderarmen europäischen -, aber das Medium der Religion macht es im islamischen Kulturkreis zugleich möglich, diese demographisch bedingte Gewaltbereitschaft sakral zu überhöhen und in eine bestimmte Richtung, auf einen Feind hin, auszurichten: den Westen. Schon jetzt übrigens siehe Irak und Afghanistan erkennt man im Westen mehr und mehr, daß bei kriegerischen Verwicklungen mit derartigen Gesellschaften militärisch kaum Siege möglich sind: die hochtrainierten, modernst ausgerüsteten Soldaten westlicher Staaten sind dem nicht abreißenden Strome opferbereiter junger Männer, die in den westlichen strategischen Planungen anfänglich vollkommen unberücksichtigt blieben, langfristig nicht gewachsen übrigens auch wegen des Druckes, den ihre pazifistische Öffentlichkeit schon bei ganz geringen eigenen Opfern zu mobilisieren vermag. So weit in größtmöglicher Kürze die großen politisch-sozialen Rahmenbedingungen, innerhalb deren das Phänomen des Selbstmordterrorismus anzusiedeln ist. Betrachten wir nunmehr genauer Details dieser Figur. Manchmal wird behauptet, der Selbstmordterrorist vereinige in sich gewissermaßen die zwei 7

8 Archetypen des radikalen Widerstandes gegen die Macht, den Attentäter und den Märtyrer. Eine etwas genauere Charakterisierung dieser Typen zeigt aber die Unhaltbarkeit dieser These. Zunächst sei auf eine machttheoretisch fundamentale Gemeinsamkeit des Attentäters und des Märtyrers aufmerksam gemacht: beide verkörpern die Unvollkommenheit auch der vollkommensten Macht, der Tötungsmacht, ihre unüberwindbare Antinomie. Der Attentäter demonstriert das Scheitern des Monopolisierungsanspruchs der Tötungsmacht durch den Machthaber, er zeigt, daß absolute Gewalt gerade dasjenige ist, was letztlich allen eignet. Das ist auch ein Schlüsselgedanke in Thomas Hobbes Leviathan und seiner Lehre von der menschlichen Gleichheit. Wie der Attentäter das Symbol des radikal aktiven, so ist der Märtyrer das Symbol des radikal passiven Widerstandes. Zwar wird der Märtyrer vom Machthaber getötet, regelmäßig qualvoll, aber diese Tötung ist doch nur vordergründig ein Beweis seiner absoluten Macht. Tatsächlich ist sie das Eingeständnis ihres Scheiterns, beweist, daß es nicht sein Willen war, der triumphierte, sondern derjenige des Märtyrers. Der Machthaber hatte gefordert: Schwöre deinem Gott ab, gib deinen Glauben auf, zeige allen, daß du nur vor mir das Knie beugst, und er hatte den Märtyrer zunächst mit dem Versprechen von Freiheit und Reichtum zu locken versucht und ihm dann mit qualvollen Torturen gedroht und danach mit dem Tod. Aber auch da hatte der Märtyrer nicht widerrufen. Somit hatte er sich als der letztlich Entscheidende erwiesen, als derjenige, der den Machthaber in die letzte Entscheidung hineingetrieben hatte. Zwar hatte die Tötung dann noch einmal dessen absolute Macht über den Leib des Märtyrers unterstrichen, aber die demonstrative Inszenierung dieser Macht war zugleich die sinnfälligste Offenbarung seiner absoluten Ohnmacht über dessen Willen. In der Tötung triumphierte der Gegen-Willen des Märtyrers, seine Treuebeziehung zu seinem Gott und sich selbst. Von zentraler Bedeutung für das Verständnis der Figur des Märtyrers ist, daß er sich bis zuletzt dem Machthaber konfrontiert, gewissermaßen von Auge zu Auge. Es geht ihm keineswegs nur um Nicht- Unterwerfung. Der Unterwerfung hätte er sich auch durch Selbstmord entziehen können, aber damit hätte er sich zugleich dem Machthaber entzogen. Er will diesem aber die Machtlosigkeit seines Willens demonstrieren, und das setzt voraus, daß er sich von ihm töten läßt. Nur dadurch erlangt sein Tod die Würde des selbstbestimmten Opfers des eigenen Lebens für eine Treuebeziehung, über die nur er selbst Macht hat. Nicht selten wird dann die eigentümliche Macht des Märtyrers - die Gegenmacht des Sich-töten-Lassens in der Folgezeit zu einer charismatischen Quelle, aus der machtvolle revolutionäre Bewegungen entspringen. Der Islamismus zum Beispiel leitet sich wesentlich von Sayyid Outb ab, einem bedeutenden Theoretiker und prominenten Mitglied der Muslim-Bruderschaft, der 1966 nach 8

9 langer Haft in Nassers Ägypten hingerichtet wurde. Diese Überlegungen zeigen, daß die Selbstmordterroristen des 11. September - obwohl ihnen in der muslimischen Welt vielfach dieser Ehrentitel zugesprochen wird zumindet nichts mit dem uns vertrauten Märtyrerbegriff verbindet und daß der Konstruktionsversuch einer Figur, die Attentäter und Märtyrer in sich vereinigt, auf eine Vereinigung von sich Ausschließendem hinausläuft. Für unseren Begriff des Märtyrers und der hat einen christlichen Hintergrund - ist nicht die Bereitschaft, für seinen Gott - und möglicherweise einen privilegierten Platz im Paradies zu sterben, entscheidend, sondern die offene Konfrontation mit dem Machthaber als physisch Wehrloser und das Sich-töten-Lassen. Nichts davon aber findet sich beim Selbstmordterroristen. Bezeichnend für ihn ist vielmehr das Fehlen nicht nur dieser, sondern jeder Art der offenen Konfrontation, auch der im Kampf. Nicht im Kampf opfert er sein Leben, wie der japanische Kamikazekrieger, der für sein Vaterland seinen Körper als Waffe einem übermächtigen militärischen Feind entgegenwarf; und er opfert es auch nicht bei der gezielten Ermordung eines realen Machthabers, wodurch manche Attentäter - russische Anarchisten aus dem Kreis der Narodniki zum Beispiel ihrer Tat den moralischen Adel vollkommener Selbstlosigkeit zu geben trachteten. Sondern er opfert es als Mittel zur Ermordung Wehrloser und gänzlich Unbeteiligter, eines anonymen, möglichst großen Menschenquantums, dessen personelle Zusammensetzung ihm völlig gleichgültig ist. Für unser Verständnis paaren sich deshalb in seiner Tat Opfermut und Heimtücke. Dabei sollten wir uns aber klarmachen, daß eine derartige Beurteilung noch unterhalb jeder politischkulturellen Bewertung des Phänomens liegt. Diese wird erst möglich, wenn wir über unsere westliche Perspektive hinaus diejenige der Täter und ihres Umfeldes einbeziehen. Sollte sich dabei bewahrheiten, was man vermuten muß, daß für sie die Opfer des Anschlags keineswegs Unschuldige waren, sondern unterschiedslos Feinde, Feinde, weil sie einer Gesamtheit angehören, die qua ideologisch-religiöser Definition als per se feindlich gilt, dann stünde man vor einer ernsten Situation. Wenn hier tatsächlich eine neue Variante eines umfassenden objektiven Feindbegriffs vorläge, dann spräche einiges dafür, diesen terroristischen Akt zugleich als einen Kriegsakt zu werten; als Akt eines neuartigen, postmodernen Krieges freilich, weil in diesem Falle der Angreifer kein Staat ist wie im traditionellen Krieg der Moderne, sondern aus nichtstaatlichen allerdings von Staaten unterstützten - Einheiten besteht, die aus dem Dunkeln heraus operieren und bereit sind, gegen ihren Feind jederzeit mit größtmöglicher Vernichtungskraft zuzuschlagen. Offensichtlich ist es diese Deutung, die der amerikanischen Politik der Bush-Rgierung zugrunde lag. Sie ging davon aus, daß der Ausnahmezustand bereits besteht, der manches 9

10 außer Kraft setzt, was im Frieden üblich ist; ein Ausnahmezustand neuen Typs allerdings, weil bei der Bekämpfung des Feindes nicht das Militär, sondern die Geheimdienste an erster Stelle stehen. Eine derartige Auffassung muß in Europa irritieren, denn sie steht quer zu einer hier überall dominierenden pazifistischen Grundillusion, der Illusion, daß das Auftauchen eines Feindes wesentlich ein Produkt eigenen Handelns - also verhinderbar - sei. Tatsächlich aber liegt es nicht selten völlig außerhalb der eigenen Einflußmöglichkeiten. Auch Friedliebende und Unterwerfungsbereite können mit Krieg überzogen werden. Wer das Zustandekommen eines Ereignisses wie des 11. September verstehen will, kommt natürlich mit der Untersuchung von Feindbegriffen nicht aus. Mindestens zweierlei muß hinzugefügt werden: Erstens und das gilt generell für terroristische Anschläge - die Berücksichtigung der Bedeutung von Gruppenmechanismen für das Zustandekommen der Tat; und zweitens und das bezieht sich speziell auf den Selbstmordterrorismus der jüngeren Vergangenheit die Reflexion des Todeskultes, der schon seit einiger Zeit zur zentralen Kraft des Islamismus, man möchte fast sagen: seine Seele geworden ist. Terroristische Taten sind typischerweise Gruppentaten und nur als Gruppentaten möglich, und das gilt in besonderem Maße für eine Tat wie die des 11. September. Man weiß, daß in jeder ideologisch oder religiös konstituierten und gegen die Außenwelt abgegrenzten Gruppe eigendynamische Prozesse entstehen, die die individuelle Entscheidungsmacht und Verantwortung minimieren. Für die Transposition von Ideologien in Gewalttaten in terroristischen Gruppen sind drei von besonderer Bedeutung: der Mechanismus gegenseitiger Bestätigung der Täter, der ihnen ein gutes Gewissen verschafft; zweitens der Mechanismus gegenseitiger Kontrolle, der das Ausscheren erschwert; und drittens und am wichtigsten ein Autoritätszirkel, durch den die Selbstachtung jedes Einzelnen in Gänze von der Anerkennung abhängig wird, die ihm die anderen spenden: mittels ihres Selbstwertgefühls miteinander verkettet, will dann jeder, was alle wollen. Alle drei Prozesse wirken im Terrorismus so zusammen, daß die Gruppe sich alle Auswege versperrt und selbst in die Tat hineintreibt. Für die Selbstmordterroristen des 11. September müßten diese Grundmechanismen etwas modifiziert und durch Zusatzhinweise ergänzt werden. Da wäre beispielsweise auf den Drill hinzuweisen, dem sie als Glaubenskrieger monatelang in Trainingscamps unterworfen wurden; oder auf die Rolle, die religiöse Exerzitien in der Gruppe zur Aufrechterhaltung ihrer Identität im Feindesland gespielt haben müssen, in dem sie teilweise jahrelang ihr wahres Gesicht verbergend ihrem Auftrag entgegenharrten, der ihnen dann von einem unbekannten Mittelsmann überbracht wurde. Bei der Deutung der Selbstmordkomponente des Ereignisses vom 11. September müssen wir 10

11 etwas weiter ausholen. Wir sollten uns zunächst vergegenwärtigen, daß der islamische Selbstmordterrorismus schon seit geraumer Zeit ein Massenphänomen geworden ist, das von den Attentätern des 11. September keineswegs typisch repräsentiert wird. Während sie junge Männer aus gutsituierten Kreisen mit höheren Bildungsabschlüssen waren, entstammt der anonyme Täter, der bis vor einigen Jahren in Israel in der Diskothek, dem Supermarkt oder dem Schulbus andere mit sich in den Tod riss oder im Irak mittlerweile zur wichtigsten strategischen Waffe im Krieg gegen die amerikanische Armee geworden ist, fast immer den Kreisen sozial Schwächerer. Trotzdem ist dieser Tätertyp nicht primär wie man das in Westeuropa gern behauptet - eine Reaktion auf soziale Not oder das Wachstum politischer Repression. Dann müßte er auch außerhalb der islamischen Welt weitverbreitet sein, was aber nicht zutrifft. Wieso aber kann die Bereitschaft zum Selbstopfer in islamischen Ländern Massencharakter bekommen? Halten wir uns einleitend zunächst vor Augen, welche Rolle beispielsweise in Palästina seit dem Erstarken islamistischer Gruppen wie der Hamas das Thema des Selbstmordterrorismus öffentlich spielt: Er wird gepriesen, überall, in Moscheen, Schulen und selbst auf Plakaten in Kindergärten, auf denen es heißt: Die Kinder sind die heiligen Märtyrer von morgen, er ist also zu einem kulturellen Leitbild mit Aufforderungscharakter für die männlichen Jugendlichen einem allseits propagierten Männlichkeitsideal geworden, das die kollektiven Emotionen beherrscht. Das ließe sich an vielen Beispielen belegen, nicht zuletzt am Charakter öffentlich praktizierter Massenkulte - zum Beispiel auf Begräbnissen -, bei denen maskierte junge Männer in Märtyrerkleidung auftreten und wehklagende und schreiende Mütter begleitet von einer lautstark zustimmenden Menge - ihren Kindern die Bereitschaft zum Opfer abfordern. Gerade wegen ihrer hysterisch aufgepeitschten Form enthüllen derartige Rituale besonders deutlich den nackten Kern des Selbstmordterrorismus: Er ist die konsequenteste Verwirklichung eines Todeskultes, einer sakralisierenden Glorifizierung der Tötungs- und Selbsttötungsbereitschaft als der Zentren eigener Identität. Die Durchtränkung islamischer Gesellschaften mit diesem Todeskult erklärt das anscheinend nicht versiegende Reservoir an Selbstmordterroristen, aber Interesse verdient auch seine untergründige Attraktionswirkung im Westen. Das ließe sich auch an dem vielfältig spürbaren Wandel in der öffentlichen Meinung nach dem Abklingen des Schocks, den der 11. September hervorgerufen hatte, aufweisen. Mit dem Irakkrieg und neuen israelischen Schutzmaßnahmen gegen palästinensische Terroristen wuchsen die Gegenemotionen gegen die USA und Israel und als deren Kehrseite der moralische Kredit, der den Selbstmordterroristen zufloß, man gewährt ihnen den Bonus des Schwachen, des 11

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