GELD REGIERT DIE WELT Lukas 16,1-13

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "GELD REGIERT DIE WELT Lukas 16,1-13"

Transkript

1 GELD REGIERT DIE WELT Lukas 16,1-13 Geld regiert die Welt. Vermutlich stimmen Sie alle diesem Satz einer Binsenweisheit kopfnickend oder achselzuckend zu. Aber Sie sind sich schon im Klaren darüber, dass das bedeutet, dass das Geld auch Sie regiert? Oder sind Sie ein Außerirdischer? Kein Thema ist so wichtig in unserer Welt wie das Thema Geld. Der Mammonismus ist die Weltreligion Nummer 1. Oder sagen wir genauer: die Religion der 1. Welt. Nichts beherrscht die Gedanken der Menschen der westlichen Hemisphäre so sehr wie das Geld. Alles, was wir uns erdenken und erträumen, erfordert Geld, um es Wirklichkeit werden zu lassen. Ohne Geld ka Musi. Geld ist geprägte Freiheit hat Dostojewski gesagt. Nur wer Geld hat, gilt etwas. Geld und gelten haben nicht von ungefähr eine gemeinsame Sprachwurzel. Obwohl das Geld ja eigentlich Mittel zum Zweck sein sollte, wird es immer mehr zum Selbstzweck. Geldvermehrung wird oft zum eigentlichen Inhalt im persönlichen Bereich wie in der Wirtschaft. Wir alle huldigen diesem Gott und bringen ihm unsere Opfer dar. Die einen tun es fanatisch übrigens: das Wort fanatisch hat die ursprüngliche Bedeutung: von der Gottheit ergriffen und in rasende Begeisterung versetzt also, die einen tun es fanatisch und hingebungsvoll, andere vielleicht notgedrungen oder in Ermangelung eines anderen Gottes, für den zu leben sich lohnen würde. Die Politiker in unseren westlichen Ländern stehen vor allem vor einer großen Aufgabe: Arbeitsplätze schaffen. Immer noch vor dem Hintergrund der Illusion von der Vollbeschäftigung für alle. Aber es kann sich nicht ausgehen, auf der einen Seite den Menschen immer mehr durch die Maschine und den Computer zu ersetzen und ihm auf der anderen Seite Arbeit zu garantieren. Es passieren aber auch so perverse Dinge wie dieses, dass ein Konzern stolz Rekordgewinne vermeldet und gleichzeitig ein große Zahl von Mitarbeitern wie es so schön heißt freisetzt, also auf die Straße setzt. Die Schriftstellerin Hannah Ahrendt hat schon in den Sechzigerjahren des vorigen Jahrhunderts prophezeit: Was uns bevorsteht, ist die Aussicht auf eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgegangen ist, also die einzige Tätigkeit, auf die sie sich noch versteht. Was könnte verhängnisvoller sein? Ist also zurzeit nicht das Geld, sondern die Arbeit das Thema Nr.1? Frage: Warum ist es uns denn so wichtig, Arbeit zu haben? Weil wir nur auf diese Weise zu Geld kommen, ist doch klar. Und wenn jemand jetzt sagt: Ich arbeite um der Arbeit willen, weil sie mich erfüllt würden Sie das auch sagen, wenn Sie kein Geld dafür bekommen würden? Es geht im Grunde gar nicht, das Geld herauszuhalten aus unseren Gedanken und Wünschen und Absichten. 1/8

2 Dass das nicht erst in unserer Zeit so ist, zeigt ein Zitat von Martin Luther, der den Mammon als den allgemeinsten Gott auf Erden bezeichnet hat. Und wenn wir noch weiter zurückgehen, in die Zeit von Jesus, hören wir schon aus dessen Mund die Warnung: Man kann nicht Gott dienen und dem Mammon. Offenbar hat der Mammonismus auch schon damals seine Faszination auf die Menschen ausgeübt und Gott den Rang streitig gemacht. Übrigens: das Wort mammon kommt aus dem Aramäischen und bedeutet schlicht Besitz, Vermögen. Es gibt aber auch die Deutung, dass es von dem benfalls aramäischen Wort aman kommt, und das bedeutet das, worauf man vertraut. In Gold we trust wäre ja vielleicht auch der treffendere Slogan für die Dollarnote als In God we trust. Auf diesem Hintergrund hat Jesus seine Geschichten erzählt. Auch die kriminelle Story, die unseren heutigen Predigttext bildet. Man ist beim Lesen oder Zuhören geneigt, den Bericht über einen BAWAG-Skandal aus jener Zeit vor sich zu haben. LUKAS 16,1-13 LESEN Der kriminelle Hauptakteur ist schnell identifizert: Natürlich der Verwalter auf griechisch übrigens Ökonom, nur so ganz nebenbei bemerkt. Sie wissen nicht genau, was ein Ökonom ist? Ich will es Ihnen anhand einer Geschichte erklären. Ein Kreuzfahrtschiff sinkt und es überleben nur drei Personen, ein Physiker, ein Chemiker und ein Ökonom. Sie stranden auf einer einsamen Insel und mit ihnen wird eine große, stabile Dose Wiener Würstchen an den Strand gespült. Der Chemiker sagt: Ich werde Salz aus dem Meer extrahieren und eine Säure anmischen, um die Dose zu öffnen. Eine Woche lang probiert er dies aber die Dose gibt nicht nach. Sagt der Physiker: Lass mich mal ran, ich werde über Hebel und Kräfte versuchen die Dose zu öffnen, auch dies wir eine Woche probiert. Währendessen sitzt der Ökonom die ganze Zeit am Strand und bräunt sich, bis die beiden anderen kommen und den Ökonomen anfauchen: Wir versuchen hier unser Leben zu retten und Du trägst nichts dazu bei. MACH WAS!!!.Darauf sagt der Ökonom: Jungs ich weiß gar nicht was ihr habt, NEHMEN WIR DOCH EINFACH MAL AN DIE DOSE WÄRE OFFEN. Dieser Mann hat ein ungeheures kriminelles Talent. Und so lauten auch die Überschriften in den verschiedenen Bibelausgaben die ja nicht selbst Teil des biblischen Textes sind - Vom unehrlichen Verwalter (Luth) Gleichnis vom ungerechten Verwalter (Elb) Vom Umgang mit Geld: Die Geschichte vom untreuen Verwalter (GN) Der durchtriebene Verwalter (Hfa) Es ist nun mal eine bedauerliche Tatsache: Solche kriminellen Subjekte gibt s leider Gottes immer und überall. Die Flöttls und Elstners, oder den französichen Aktienhändler Jérome Kerviel, der 5 Milliarden Euro verzockt hat. Oder jüngstes Beispiel: der deutsche Postchef, der rechtzeitig seine 2/8

3 Schäfchen ins trockene Liechtenstein gebracht hat und der wohl nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Zu Recht empört sich das Volk über solche Betrüger. Wenn es gelänge, ihnen das Handwerk zu legen, dann wäre schon viel gewonnen auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit. Blöd ist jetzt nur und im Grunde unverständlich - dass Jesus in seiner Erzählung ausgerechnet dem durchtriebenen Verwalter ein dickes Lob zukommen lässt. Jesus lobte das vorausplanende Handeln des gerissenen Verwalters übersetzt Hoffnung für alle den entsprechenden Vers. Na ja, wenn Jesus solches Verhalten lobt, und wir ja gerne so leben möchten, dass uns Jesus auch loben kann, dann sollen wir also auch ja was denn? Auch gerissen und durchtrieben handeln? Schnell und den eigenen Vorteil nützend? Das kann s ja eigentlich nicht sein. Jesus kann es einem schon ganz schön schwer machen mit seinen Geschichten. Nun wissen einige unter Ihnen vielleicht, dass es bei einem Gleichnis eine Bildebene und eine Sachebene gibt, und diese beiden Ebenen berühren einander nur an einem Punkt, dem so genannten Vergleichspunkt. Der könnte in diesem Fall in dem schnellen, vorausschauenden Handeln des Verwalters liegen. Nur wozu dann eine Bildhälfte, die mit ihrem kriminellen Stoff Fragen geradezu provoziert? Hätte Jesus vorausschauendes Handeln nicht an einer weniger anstößigen Geschichte deutlich machen können? Versuchen wir einmal, uns der Angelegenheit von einem systemischen Ansatz zu nähern. Systemisch meint, im größeren Zusammenhang, unter Berücksichtigung von Wechselwirkungen und Verwicklungen. Systemisch gedacht gibt es nicht einfach einen Schuldigen, dessen Bestrafung und Eliminierung dann das Problem lösen würde. Das Übel packt man noch nicht an der Wurzel, wenn man den Üblen am Kragen packt. Tatsächlich ist es ja so: Wenn wir noch einmal einen genauen Blick auf die Geschichte werfen und uns dazu ein paar Hintergrundinformationen besorgen, steht auf einmal der Verwalter nicht mehr allein auf weiter krimineller Flur. Wir müssen wissen, dass zu Jesu Zeiten das Land einer kleinen Zahl von Großgrundbesitzern gehörte. Die waren auf Grund der Größe ihres Besitzes gar nicht in der Lage, alles selber zu verwalten; deshalb setzten sie Verwalter ein, Ökonomen, Manager. Die mussten und durften mit den ihnen anvertrauten Gütern selbständig wirtschaften. Sie konnten verpachten, Abgaben festlegen, Kredite ausstellen und Forderungen eintreiben. Ähnlich wie die Zolleinnehmer hatten sie dabei die Möglichkeit, in die eigene Tasche zu wirtschaften, so lange die Bilanz für den Besitzer stimmte und er sich mit den abgelieferten Einnahmen zufrieden gab. Natürlich machten die Großgrundbesitzer auch Druck auf ihre Manager. Das war damals nicht anders als heute. Die Kohle musste schon stimmen, und 3/8

4 man musste aus den Leuten, den Bauern vor allem, herauspressen, was man konnte. Wenn einer nicht bezahlen konnte, wurde nicht lange gefackelt. Er ging als Schuldsklave mit seiner ganzen Familie in das Eigentum des Großgrundbesitzers über. (Ich glaube allerdings nicht, dass man damals schon von Humankapital gesprochen hat.) Wie viele solcher Schuldsklaven wohl zur Zeit Jesu ihr Dasein fristeten? Also: kriminelles Potenzial kann durchaus auch bei dem Großgrundbesitzer vermutet werden. Oder ist es etwa nicht kriminell, Menschen wirtschaftlich abhängig zu machen, auszubeuten, vielleicht sogar zu ruinieren? In welchem Gesicht zeigt sich Schuldsklaverei heute? Spinnen wir die Sache noch ein wenig weiter. Kann nicht sogar den offensichtlichen Opfern des Deals, den Schuldnern, kriminelles Handeln bescheinigt werden? Wenn sie ihre Schulden nicht fristgerecht zurückzahlten, zumindest bis zur dritten Mahnung warteten und schließlich vor einer Urkundenfälschung nicht zurückschreckten? Systemisches Denken macht die Sache nicht einfacher, sondern in der Regel komplizierter. Jetzt haben wir es auf einmal nicht mehr mit einem Kriminellen zu tun, sondern mit mindesten vier. Aber wir stoßen dafür auf die tatsächliche Wurzel des Übels, nämlich den allen Handlungen zugrunde liegenden ungerechten Mammon. Hoffnung für alle übersetzt diesen Ausdruck vom ungerechten Mammon sehr treffend mit das Geld, das so viele zum Unrecht verführt. Das Geldsystem, der Mammonismus, der damals vorherrschend war und in unserer Zeit zur Staatsreligion erklärt wird das ganze System beruht auf Unrecht, ist von Unrecht durchdrungen und produziert ständig neues Unrecht. Es würde den Rahmen dieser Predigt bei weitem sprengen, würden wir alles Unrecht in unserer Welt aufzählen, das im Zusammenhang mit und im Hinblick auf das Geld geschieht. Stichworte wie Shareholder Value also die Marktwert-Maximierung des Eigenkapitals, die wirtschaftliche Ausbeutung der Länder der Dritten Welt, Wegrationalisierung von Arbeitsplätzen, Schuldenfallen verschiedenster Art wären hier zu nennen. Wir leben in einem ungerechten System und: wir haben alle unseren Anteil an der Aufrechterhaltung dieses Systems. Wir machen es uns zu leicht, die Schuld den Ökonomen zuzuschieben. Interessant ist, dass der Ausdruck ungerechter Verwalter in unserem Text aus dem Griechischen auch übersetzt werden kann mit Verwalter der Ungerechtigkeit. Sehen Sie den Unterschied? Einmal ist es der Verwalter und seine persönliche Ungerechtigkeit, seine unlauteren Motive, seine Eigennützigkeit. Das andere Mal ist er der Verwalter eines ungerechten Systems, in dem er eine gewisse Rolle spielt, aber eben nur eine Rolle. Nachdem wir es mit einer kriminellen Geschichte zu tun haben, ist es schon wichtig, ganz genau hinzuschauen, um die Fakten von Vermutungen zu unterscheiden. Wieso unterstellen wir eigentlich dem Verwalter unlautere 4/8

5 Motive? Gut, er wird vor seinem Herrn beschuldigt von wem eigentlich dass er das Gut des Herrn verschleudern würde. Der Herr reagiert auf das bloße Gerücht; er macht sich nicht einmal die Mühe, in die Bücher zu schauen und kündigt den Verwalter auf den bloßen Verdacht der Untreue hin. Und jetzt stellen wir uns einmal vor, der Verwalter hat einfach ein soziales Gewissen besessen, oder es hat ihn gepackt, als er die Kündigung gekriegt hat, und da hat er wozu er als selbständig agierender Manager ermächtigt war den Bauern einfach den Teil der Schuld erlassen, hinter dem sich in Wahrheit Zinsen verbargen. Offiziell war es in Israel ja verboten, Zinsen zu nehmen. Also, was tat ein kluger Ökonom: er rechnete sie schon von vornherein in die Schuldsumme ein. Die Zinsen und natürlich den persönlichen Reibach noch dazu. Kann es sein, dass der ungerechte Verwalter in Wahrheit Gerechtigkeit übte wenn auch verspätet? Kann es sein, dass das angebliche Verschleudern des anvertrauten Gutes darin bestand, dass er einfach nicht auf Gewinnmaximierung für seinen Herrn bedacht war, sondern die missliche Lage der Schuldsklaven berücksichtigt hat und die Verträge zu ihren Gunsten geändert hat? Gut, vielleicht hat ihn ja auch erst die eigene missliche Lage dazu gebracht, sich zugunsten der Schuldner einzusetzen. Natürlich hat er auch an sich gedacht bei der Geschichte, an seine eigene ungewisse Zukunft. Aber stand das wirklich so stark im Vordergrund? Und ist es möglich, dass Jesus die Geschichte bewusst nicht als Gleichnis verstanden wissen wollte, mit einer Bildebene, die sich nur an einem Punkt mit der Sachebene trifft? War die Geschichte vielmehr ein deutliches Statement Jesu gegen die Ausbeutung der Armen und für mehr Gerechtigkeit? Ich glaube, die Zuhörer Jesu könnten es durchaus so verstanden haben. Vielleicht hat Jesus ja tatsächlich einen BAWAG-Skandal aus seinen Tagen aufgegriffen? Interessant ist ja die Reaktion der Pharisäer, die Lukas ausdrücklich erwähnt in diesem 16. Kapitel des Lukasevangeliums: Das alles hörten auch die Pharisäer, die sehr am Geld hingen, und sie lachten über ihn. Da sagte er zu ihnen: Ihr redet den Leuten ein, dass ihr gerecht seid; aber Gott kennt euer Herz. Denn was die Menschen für großartig halten, das ist in den Augen Gottes ein Gräuel.. Hören wir aber noch kurz auf das hin, was Jesus selbst an Auslegung gebracht hat. Zunächst einmal: Er lobt kluges Handeln und legt es seinen Jüngern nahe, sich daran zu orientieren. Die Söhne dieser Welt sind klüger als die Söhne des Lichts gegen ihr eigenes Geschlecht. Dummheit ist keine christliche Tugend. Naivität ist kein christliches Markenzeichen. Die Söhne des Lichtes dürfen sich in den ganz weltlichen Angelegenheiten ruhig als helle Köpfe 5/8

6 erweisen. Es fällt uns kein Zacken aus der Krone, wenn wir von der Welt etwas lernen. Natürlich, ohne unsere ethischen und christlichen Maßstäbe aufzugeben. Als zweites greift Jesus den Aspekt der Geschichte auf, dass sich der Verwalter mit seiner Aktion die Freundschaft der Schuldner und damit seine eigene Zukunft sichern wollte. Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, man euch aufnehme in die ewigen Zelte. Klar ist also, dass auch Christen mit dem ungerechten Mammon umzugehen haben. Wir leben nicht noch nicht auf einer Insel der Seligen, wo Geld wahrscheinlich wirklich keine Rolle mehr spielen wird. Wir haben genauso Einkommen und Ausgaben wie andere Menschen, wir haben Überlegungen anzustellen, was wir mit dem Geld, das uns zur Verfügung steht, tun. Ob wir es anlegen, investieren wofür? Wozu soll es uns dienen? Soll es in erster Linie uns dienen? Jesus sagt: Macht euch Freunde damit. Das heißt, benützt das Geld, um Sozialkontakte herzustellen und zu festigen. Leistet einen Solidarbeitrag. Unterstützt Bedürftige mit eurem Geld. Wirtschaftet so, dass Leben und Gemeinwohl gefördert werden. Zeichnet Aktien im Reich Gottes. Dass wir damit auch für unsere eigene Zukunft vorsorgen, ist eine weitere Pointe der Geschichte. Völlig unbefangen fordert uns die Bibel auf, Schätze im Himmel zu sammeln. Vielleicht lässt sich das am besten mit einer Erzählung von Leo Tolstoi illustrieren: Ein Reicher kommt in den Himmel. Oft wurde ihm gepredigt: Am Ende Deines Lebens kannst Du nichts von Deinem Reichtum mitnehmen. Doch der Reiche trägt im Himmel einen schweren Geldsack, gefüllt mit goldenen Rubelmünzen in seiner Hand. Und dann stellt er fest, dass es im Himmel zugeht wie auf der Erde. Es gibt dort alles zu kaufen. Die feinsten Sachen in den elegantesten Läden. Der einzige Unterschied: der Kunde wird von wunderschönen Engeln bedient, die immer freundlich sind und lächeln. Und weil der Reiche Hunger hat, geht er in eine Bäckerei, um sich leckeren Kuchen und duftendes Brot zu kaufen. Vor ihm steht eine alte Frau. Die reicht dem Engel eine abgewetzte kleine Kopeke, ungefähr ein Cent in unserer Währung, und bekommt dafür Brot und Kuchen in Hülle und Fülle. Dem Reichen läuft das Wasser im Mund zusammen. Prima, denkt sich der Reiche, die Preise im Himmel sind mehr als anständig und zieht eine schwere goldene Rubelmünze aus seinem Geldsack. Diesen Kuchen, zehn Brezeln, dieses Brot, Blätterteigtaschen und zwei Nusskipferln.. Packen sie es alles ein! sagt er zum Engel. Der Engel lächelt ihn freundlich an. Tut mir leid, mein Herr. Diese Währung gilt nicht im Himmel. Warum? fragt der Reiche erbost. Die Frau vor mir hat mit einer Kopeke den halben Laden leer gekauft, und ich gebe ihnen einen goldenen Rubel. Die Kopeke der alten Frau ist Geld, das sie in ihrem Erdenleben mit anderen geteilt hat. Nur diese Währung zählt im Himmel. 6/8

7 Soweit die Erzählung von Tolstoi. Und zurück zu Jesu Folgerungen aus der Geschichte mit dem Verwalter der Ungerechtigkeit. Noch einmal unterstreicht Jesus, dass wir inmitten des Systems des ungerechten Mammons leben und mit diesem umzugehen haben. Und für den Fall, dass sich bei uns der Gedanke einschleicht, als Christen seien wir über derlei weltliche Dinge erhaben, macht Jesus deutlich: Hier, auf der Erde, hier, mitten in unserem Alltag, hier, in allen weltlichen Geschäften, ist unser Übungsfeld für die Ewigkeit. Ganz offensichtlich soll uns in der Ewigkeit etwas anvertraut werden Jesus nennt es das Wahrhaftige und für den Umgang mit dem Wahrhaftigen sollen wir jetzt schon üben. Treue, Gewissenhaftigkeit auch und gerade in den kleinen, ganz weltlichen Dingen. Gedankenlosigkeit im Umgang mit dem Geld und das muss ich jetzt mir selbst predigen Gedankenlosigkeit ist unverantwortlich. John Wesley, Vater der Methodistenkirche, hat die einprägsame Formel geprägt: Earn all you can, save all you can, and give all you can. Also 1. Erwirb, soviel du kannst; 2. Spare soviel du kannst (also: verschwende nichts); 3. Gib, soviel du kannst." Aber noch eines muss gesagt werden, und das sagt Jesus abschließend zu diesem Kapitel: Du kannst nicht Gott dienen und dem Mammon. Er sagt das zu Menschen, deren erklärtes Ziel es war, Gott zu dienen! Der Umgang mit dem Geld birgt Gefahren, auch für Christen. Wir sind vor dem Mammonismus nicht gefeit. Unser Denken kann ganz gefangen genommen werden von finanziellen Überlegungen. Wünsche und Begehrlichkeiten regen sich auch in uns. Ängste im Hinblick auf drohende finanzielle Notlagen melden sich und damit der Wunsch, sich abzusichern. Paulus spricht seinem Mitarbeiter Timotheus gegenüber die deutliche Warnung aus: Wer unbedingt reich werden möchte, gerät in Versuchung. Er verfängt sich in unsinnigen und schädlichen Wünschen, die ihn zugrunde richten und ins ewige Verderben stürzen. Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen. Manche sind ihr so verfallen, dass sie dem Herrn untreu wurden und sich selbst die schlimmsten Qualen bereiteten. (1.Tim 6,9.10) Und in seinem 1. Korintherbrief zeigt er das richtige Verhältnis zu Geld, zu Besitz und Konsum auf: Die Tage dieser Welt sind gezählt. Darum gilt für die Zeit, die uns noch bleibt: Auch wer verheiratet ist, muss innerlich so frei sein, als wäre er unverheiratet. Wer traurig ist, lasse sich nicht von seiner Trauer gefangen nehmen, und wer fröhlich ist, nicht von seiner Freude. Kauft ein, als ob ihr das Gekaufte nicht behalten würdet, und geht so mit der Welt um, dass ihr nicht darin aufgeht. Denn die gegenwärtige Welt wird nicht mehr lange bestehen. (1.Kor 7,29-31) In diesem Sinne Amen. 7/8

8 Peter Rettinger, /8

Herzlich willkommen. Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC. Gemeinde Jesu Christi - Predigt 07.06.2015 Oliver Braun

Herzlich willkommen. Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC. Gemeinde Jesu Christi - Predigt 07.06.2015 Oliver Braun Herzlich willkommen Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC 1 Schweigen ist Silber Beten ist Gold! 2 Reden 1. Timotheus 6 / 20 : bewahre sorgfältig, was Gott dir anvertraut hat! Halte dich fern von

Mehr

1. Textzusammenhang: 2. Personen im Gleichnis:

1. Textzusammenhang: 2. Personen im Gleichnis: 532 Der ungerechte Haushalter Predigtbegleittext 1 Das Gleichnis vom ungerechten und doch klugen Verwalter Lukas 16,1-13 *1 Er sprach aber auch zu den Jüngern: Es war ein reicher Mann, der hatte einen

Mehr

»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19

»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19 Ostergottesdienst 23. März 2008 Hofkirche Köpenick Winfried Glatz»Ich lebe und ihr sollt auch leben«johannes 14,19 Heute geht es um»leben«ein allgegenwärtiges Wort, z.b. in der Werbung:»Lebst du noch oder

Mehr

DIE SPENDUNG DER TAUFE

DIE SPENDUNG DER TAUFE DIE SPENDUNG DER TAUFE Im Rahmen der liturgischen Erneuerung ist auch der Taufritus verbessert worden. Ein Gedanke soll hier kurz erwähnt werden: die Aufgabe der Eltern und Paten wird in den Gebeten besonders

Mehr

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort Johannes 14,23-27 Wer mich liebt, der wird mein Wort halten. Liebe Gemeinde, 24. Mai 2015 Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes

Mehr

Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.

Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben. Aber auch wenn wir oder

Mehr

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Zu Beginn des Jahres ist es ganz gut, auf einen Berg zu steigen und überblick zu gewinnen. Über unser bisheriges Leben und wohin es führen könnte. Da taucht oft die Suche nach

Mehr

Warum. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden.

Warum. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden. Zeit, Gott zu fragen. Zeit, gemeinsam Antworten zu finden. Warum? wer hätte diese Frage noch nie gestellt. Sie kann ein Stoßseufzer, sie kann ein Aufschrei sein. Es sind Leid, Schmerz und Ratlosigkeit,

Mehr

Jahreslosungen seit 1930

Jahreslosungen seit 1930 Jahreslosungen seit 1930 Jahr Textstelle Wortlaut Hauptlesung 1930 Röm 1,16 Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht 1931 Mt 6,10 Dein Reich komme 1932 Ps 98,1 Singet dem Herr ein neues Lied,

Mehr

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I 1. Station: Der Taufspruch Jedem Täufling wird bei der Taufe ein Taufspruch mit auf den Weg gegeben. Dabei handelt es sich um einen Vers aus der Bibel.

Mehr

Manuskriptservice. Was verdienen wir?

Manuskriptservice. Was verdienen wir? Was verdienen wir? Der Arbeiter ist seines Lohnes wert sagt die Bibel. Das klingt logisch. Aber gilt das auch für den Vorstand der Deutschen Bank? Die vier Herren verdienen zusammen 28 Millionen Euro pro

Mehr

Übersetzt von Udo Lorenzen 1

Übersetzt von Udo Lorenzen 1 Kapitel 1: Des Dao Gestalt Das Dao, das gesprochen werden kann, ist nicht das beständige Dao, der Name, den man nennen könnte, ist kein beständiger Name. Ohne Namen (nennt man es) Ursprung von Himmel und

Mehr

Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit

Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit Glockengeläut Intro Gib mir Sonne Begrüßung Wir begrüßen euch und Sie ganz herzlich zum heutigen Jugendgottesdienst hier in der Jugendkirche. Wir

Mehr

Geld und Konsum. Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen. www.demokratiewebstatt.at

Geld und Konsum. Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen. www.demokratiewebstatt.at Geld und Konsum Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen www.demokratiewebstatt.at Mehr Information auf: www.demokratiewebstatt.at Knete, Kies und Zaster Woher kommt das Geld? Vom

Mehr

Gib nicht auf zu beten, denn Gott wird dich unterstützen!

Gib nicht auf zu beten, denn Gott wird dich unterstützen! Gib nicht auf zu beten, denn Gott wird dich unterstützen! Einsingen: Trading my sorrows Musik: That I will be good Begrüßung Heute wird der Gottesdienst der Jugendkirche von den Konfirmanden der Melanchthongemeinde

Mehr

Informationen zur Taufe - Evangelische Kirche Traisa

Informationen zur Taufe - Evangelische Kirche Traisa Informationen zur Taufe - Evangelische Kirche Traisa Mehr zum Thema: Biblische Geschichten Tauffragen Andere Texte Gebete Taufsprüche Checkliste Noch Fragen? Biblische Geschichten und Leittexte zur Taufe

Mehr

Was ist wichtig für Gott?

Was ist wichtig für Gott? Was ist wichtig für Gott? Matthäus 6:19 34 NGÜ»Sammelt euch keine Reichtümer hier auf der Erde, wo Motten und Rost sie zerfressen und wo Diebe einbrechen und sie stehlen. Sammelt euch stattdessen Reichtümer

Mehr

AN DER ARCHE UM ACHT

AN DER ARCHE UM ACHT ULRICH HUB AN DER ARCHE UM ACHT KINDERSTÜCK VERLAG DER AUTOREN Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2006 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs- und Laienbühnen, des öffentlichen

Mehr

Hintergrundinformationen zu Matthäus 13,24-43 Das Unkraut unter dem Weizen

Hintergrundinformationen zu Matthäus 13,24-43 Das Unkraut unter dem Weizen Hintergrundinformationen zu Matthäus 13,24-43 Das Unkraut unter dem Weizen Personen Jesus Christus Im Gleichnis: - Hausherr, der guten Samen sät - Feind - Knechte des Hausherrn Kern Dieses Gleichnis rechtfertig

Mehr

Predigt für die Trinitatiszeit (15.) Die Gnade des Heiligen Geistes erleuchte unsere Herzen und Sinne.

Predigt für die Trinitatiszeit (15.) Die Gnade des Heiligen Geistes erleuchte unsere Herzen und Sinne. Predigt für die Trinitatiszeit (15.) Kanzelgruß : Gemeinde : Die Gnade des Heiligen Geistes erleuchte unsere Herzen und Sinne. Amen. Das Wort Gottes für diese Predigt steht geschrieben im Evangelium nach

Mehr

BERUFEN UM IN DEINER HERRLICHKEIT ZU LEBEN

BERUFEN UM IN DEINER HERRLICHKEIT ZU LEBEN Seite 1 von 9 Stefan W Von: "Jesus is Love - JIL" An: Gesendet: Sonntag, 18. Juni 2006 10:26 Betreff: 2006-06-18 Berufen zum Leben in deiner Herrlichkeit Liebe Geschwister

Mehr

26. November 2014 Universität Zürich. Dr.med. Timo Rimner Christen an den Hochschulen

26. November 2014 Universität Zürich. Dr.med. Timo Rimner Christen an den Hochschulen 26. November 2014 Universität Zürich Dr.med. Timo Rimner Christen an den Hochschulen Aktuelle Lage und Hintergrund Gott eine Person oder eine Energie? Gottes Weg zum Menschen Der Weg des Menschen zu Gott

Mehr

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: ich weiß wer ich bin! Ich bin das Licht Eine kleine Seele spricht mit Gott Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Kapitel 1 S. 7 1. Was macht Frau Tischbein in ihrem Haus? 2. Wer ist bei ihr? 3. Wohin soll Emil fahren? 4. Wie heisst die

Mehr

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten Rainer Hank Hg. Erklär'mir die Welt Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten ^ranffurterallgemeine Buch Inhalt Warum ist die Wirtschaft unser Schicksal? 9 Geld regiert die Welt 1 Warum brauchen

Mehr

Predigt Lk 19 Verloren wie Zachäus Juni 2015

Predigt Lk 19 Verloren wie Zachäus Juni 2015 Predigt Lk 19 Verloren wie Zachäus Juni 2015 1a Wenn Bäume erzählen könnten: Sie sind stumme Zeugen. Im Garten. Am Straßenrand. Wenn Bäume erzählen könnten. Von Mundräubern und Liebespärchen. Von Auto-Unfällen

Mehr

Das Neue Testament 6.Klasse

Das Neue Testament 6.Klasse Das Neue Testament 6.Klasse 1 Erstbegegnung...durch dick und dünn... Gruppenarbeit - Auswertung: Umfangvergleich AT / NT und Evangelien, grobe Einteilung => Gruppenarbeitsblatt 2 Die Entstehung des NT

Mehr

Hintergrundinformationen zu Matthäus 13,1-23 Das vierfache Ackerfeld

Hintergrundinformationen zu Matthäus 13,1-23 Das vierfache Ackerfeld Hintergrundinformationen zu Matthäus 13,1-23 Das vierfache Ackerfeld Personen - Jesus Christus - Jünger und andere Begleiter - eine sehr grosse Volksmenge Ort See Genezareth An diesem See geschah ein grosser

Mehr

Das Märchen von der verkauften Zeit

Das Märchen von der verkauften Zeit Dietrich Mendt Das Märchen von der verkauften Zeit Das Märchen von der verkauften Zeit Allegro für Srecher und Orgel q = 112 8',16' 5 f f f Matthias Drude (2005) m 7 9 Heute will ich euch von einem Bekannten

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Die Bibel - lesen und verstehen - Stationenlernen

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Die Bibel - lesen und verstehen - Stationenlernen Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Die Bibel - lesen und verstehen - Stationenlernen Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Titel: Die Bibel - lesen

Mehr

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE.

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE. Seite 1 1. TEIL Das Telefon klingelt. Sie antworten. Die Stimme am Telefon: Guten Tag! Hier ist das Forschungsinstitut FLOP. Haben Sie etwas Zeit, um ein paar Fragen zu beantworten? Wie denn? Am Telefon?

Mehr

Ein und dieselbe Taufe

Ein und dieselbe Taufe 1 Ein und dieselbe Taufe Eph. 4,5 Nach V. 3 geht es um die Einheit des Geistes. In diesem Zusammenhang nennt Paulus sieben Aspekte der geistlichen Einheit: Ein [geistlicher] Leib Ein Geist Eine Hoffnung

Mehr

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger:

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger: Seelsorger: HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg Die Heilige Taufe Häfliger Roland, Pfarrer Telefon 062 885 05 60 Mail r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Sekretariat: Telefon 062

Mehr

Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit

Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit FrauenPredigthilfe 112/12 5. Sonntag in der Osterzeit, Lesejahr B Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit Apg 9,26-31; 1 Joh 3,18-24; Joh 15,1-8 Autorin: Mag. a Angelika

Mehr

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm)

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Das Waldhaus (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Ein armer Waldarbeiter wohnt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in einem kleinen Haus an einem großen Wald. Jeden Morgen geht

Mehr

Gerettet auf Hoffnung Predigt zum drittletzten Sonntag des Kirchenjahres

Gerettet auf Hoffnung Predigt zum drittletzten Sonntag des Kirchenjahres Gerettet auf Hoffnung Predigt zum drittletzten Sonntag des Kirchenjahres Römer 8,18.22-28: 18 Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an

Mehr

So begann die Veranstaltung, meistens Freitags Nachmittags unter Leitung von:

So begann die Veranstaltung, meistens Freitags Nachmittags unter Leitung von: So begann die Veranstaltung, meistens Freitags Nachmittags unter Leitung von: Anfangs: Bill Thiessen dann Peter Keller und zum Schluss Traxel selber. Stets wurde dieses Motto unter die anfangs skeptischen

Mehr

Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache

Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache Das Wahl-Programm von CDU und CSU. Für die Bundes-Tags-Wahl. In Leichter Sprache Erklärung: Das sind die wichtigsten Dinge aus dem Wahl-Programm. In Leichter Sprache. Aber nur das Original-Wahl-Programm

Mehr

11. Januar 2015, 1. Sonntag nach Epiphanias Predigt über Römer 12, 1-8 gehalten von Prädikantin Eta Reitz im Gemeindezentrum Fulerum.

11. Januar 2015, 1. Sonntag nach Epiphanias Predigt über Römer 12, 1-8 gehalten von Prädikantin Eta Reitz im Gemeindezentrum Fulerum. 11. Januar 2015, 1. Sonntag nach Epiphanias Predigt über Römer 12, 1-8 gehalten von Prädikantin Eta Reitz im Gemeindezentrum Fulerum. Es ist seltsam: Die Menschen klagen darüber, dass die Zeiten böse sind.

Mehr

unser FAIRständnis Beiträge von Schülerinnen und Schülern zum Fairtrade-Tag des Landes Steiermark Graz, 5.10.2009

unser FAIRständnis Beiträge von Schülerinnen und Schülern zum Fairtrade-Tag des Landes Steiermark Graz, 5.10.2009 unser FAIRständnis Beiträge von Schülerinnen und Schülern zum Fairtrade-Tag des Landes Steiermark Graz, 5.10.2009 Fairtrade als Erlebnis Um die 1000 Schülerinnen und Schüler haben am 5. Oktober 2009 das

Mehr

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir.

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. I HOFFNUNG Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. Wenn ich nicht mehr da bin, ist es trotzdem schön. Schließe nur die Augen, und du kannst mich sehn. Wenn

Mehr

REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS

REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS INHALT 10 DANKSAGUNG 12 EINLEITUNG 18 DENKEN WIE DIE REICHEN 20 REGEL i: Jeder darf reich werden - ohne Einschränkung

Mehr

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr

Von der Wehnacht zur Weihnacht Predigt zum Heiligen Abend 2010 von Pfarrerin Clarissa Graz

Von der Wehnacht zur Weihnacht Predigt zum Heiligen Abend 2010 von Pfarrerin Clarissa Graz Von der Wehnacht zur Weihnacht Predigt zum Heiligen Abend 2010 von Pfarrerin Clarissa Graz Liebe Gemeinde der Heiligen Nacht! Warum aus Wehnacht Weihnacht wird so möchte ich meine Predigt heute zur Heiligen

Mehr

Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer

Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer Am Hauptsitz der Universalbank Hey Mann, warum so niedergeschlagen? Hast du die Nachrichten über die neue Basel 3 Regulierung gelesen? Die wollen das Bankkapital

Mehr

LEKTION 6 Zu klein! GNADE Gott hat uns in seine Familie aufgenommen. Merkvers Jesus ist gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten.

LEKTION 6 Zu klein! GNADE Gott hat uns in seine Familie aufgenommen. Merkvers Jesus ist gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten. LEKTION 6 Zu klein! GNADE Gott hat uns in seine Familie aufgenommen. Literaturangaben Lukas 19,1-10; Das Leben Jesu, S. 544-548 Merkvers Jesus ist gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten. (Lukas

Mehr

Predigt zu Markus 8, 22-26 Reihe V 12. So.n.Trin / 18.08. 2013 / Borchen

Predigt zu Markus 8, 22-26 Reihe V 12. So.n.Trin / 18.08. 2013 / Borchen Predigt zu Markus 8, 22-26 Reihe V 12. So.n.Trin / 18.08. 2013 / Borchen Siehst Du etwas, fragt Jesus? Ich sehe Menschen wie Bäume umhergehen. Da legte ihm Jesus noch einmal die Hände auf die Augen. Da

Mehr

Spaziergang zum Marienbildstock

Spaziergang zum Marienbildstock Maiandacht am Bildstock Nähe Steinbruch (Lang) am Freitag, dem 7. Mai 2004, 18.00 Uhr (bei schlechtem Wetter findet die Maiandacht im Pfarrheim statt) Treffpunkt: Parkplatz Birkenhof Begrüßung : Dieses

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Was ist die Taufe? Die Paten

Was ist die Taufe? Die Paten Pfarrerin Susanne Thurn Die Taufe Ihres Kindes Eine kleine Anleitung für den Gottesdienst Was ist die Taufe? Mit der Taufe gehöre ich zu der Gemeinschaft der Christen und zur Kirche. Wenn wir unsere Kinder

Mehr

Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6

Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6 Merkvers Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6 Einstieg Anspiel mit 2 Kidnappern (vermummt), die gerade ihre Lösegeldforderung telefonisch durchgeben... BV lehren Sicher

Mehr

Oberweißburg am 24 November 2013 Tauffeier von

Oberweißburg am 24 November 2013 Tauffeier von Oberweißburg am 24 November 2013 Tauffeier von Lea Isabell Lea: Lea ist im Alten Testament die erste Ehefrau des Patriarchen Jakob und Mutter von sechs Söhnen, die als Stammväter der Zwölf Stämme Israels

Mehr

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu!

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Beschluss der 33. Bundes-Delegierten-Konferenz von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Leichte Sprache 1 Warum Leichte Sprache? Vom 25. bis 27. November 2011 war in

Mehr

SySt-Organisationsberatung Toolkarte

SySt-Organisationsberatung Toolkarte Tool Zuhören als Empfänger und als Sender Entwickelt von Insa Sparrer Anwendungskontext Die SySt-Miniatur Zuhören als Empfänger und als Sender bietet die Möglichkeit eines Probehandelns für eine künftige

Mehr

Simson, Gottes Starker Mann

Simson, Gottes Starker Mann Bibel für Kinder zeigt: Simson, Gottes Starker Mann Text: Edward Hughes Illustration: Janie Forest Adaption: Lyn Doerksen Deutsche Übersetzung 2000 Importantia Publishing Produktion: Bible for Children

Mehr

Konfirmation 2013 24.3.2013. Der größte Gewinn. Mathäus 6,19-21

Konfirmation 2013 24.3.2013. Der größte Gewinn. Mathäus 6,19-21 Konfirmation 2013 24.3.2013 Der größte Gewinn Mathäus 6,19-21 [19] Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. [20] Sammelt

Mehr

Ardhi: Weihnachen geht mir so auf die Nerven! Dieser ganze Stress... und diese kitschigen

Ardhi: Weihnachen geht mir so auf die Nerven! Dieser ganze Stress... und diese kitschigen Ardhi: Hallo, herzlich willkommen bei Grüße aus Deutschland. Anna: Hallo. Sie hören heute: Die Weihnachtsmütze. Anna: Hach, ich liebe Weihnachten! Endlich mal gemütlich mit der Familie feiern. Ich habe

Mehr

3. Die Grenzen des Hedonismus Bis heute hat ein hedonistisches Leben seine Grenzen. Jeder erkennt sie, wenn er weiter denkt.

3. Die Grenzen des Hedonismus Bis heute hat ein hedonistisches Leben seine Grenzen. Jeder erkennt sie, wenn er weiter denkt. Hedonismus und das wichtigste biblische Gebot Konfirmationspredigt Oberrieden 2008 Du sollst Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand und Du sollst

Mehr

Doppelte Buchhaltung

Doppelte Buchhaltung (Infoblatt) Heute möchte ich euch die Geschichte von Toni Maroni erzählen. Toni, einer meiner besten Freunde, ihr werdet es nicht glauben, ist Bademeister in einem Sommerbad. Als ich Toni das letzte Mal,

Mehr

Gesundheit und Krankheit im Alter. Wenn das Gehör nachlässt

Gesundheit und Krankheit im Alter. Wenn das Gehör nachlässt Gesundheit und Krankheit im Alter Wenn das Gehör nachlässt 122 Gesundheit und Krankheit im Alter Wenn das Gehör nachlässt I n h a l t Wenn das Gehör nachlässt In diesem Kapitel: Woran merken Sie, dass

Mehr

Gott sei Dank - für was? - Bruder Christian beim Gottesdienst am Tag des offenen Denkmals, 11.9.2011

Gott sei Dank - für was? - Bruder Christian beim Gottesdienst am Tag des offenen Denkmals, 11.9.2011 1 Gott sei Dank - für was? - Bruder Christian beim Gottesdienst am Tag des offenen Denkmals, 11.9.2011 Begrüßung Liebe Freunde von nah und fern, liebe Gemeinde, liebe Gäste, die uns zum Tag des offenen

Mehr

Religionen oder viele Wege führen zu Gott

Religionen oder viele Wege führen zu Gott Religionen oder viele Wege führen zu Gott Menschen haben viele Fragen: Woher kommt mein Leben? Warum lebe gerade ich? Was kommt nach dem Tod? Häufig gibt den Menschen ihre Religion Antwort auf diese Fragen

Mehr

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt?

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt? Leben 1 1.Korinther / Kapitel 6 Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Dein Körper ist etwas

Mehr

ERSTE LESUNG 2 Kön 5, 14-17

ERSTE LESUNG 2 Kön 5, 14-17 ERSTE LESUNG 2 Kön 5, 14-17 Naaman kehrte zum Gottesmann zurück und bekannte sich zum Herrn Lesung aus dem zweiten Buch der Könige In jenen Tagen ging Naaman, der Syrer, zum Jordan hinab und tauchte siebenmal

Mehr

Begrüßung: Heute und jetzt ist jeder willkommen. Gott hat in seinem Herzen ein Schild auf dem steht: Herzlich Willkommen!

Begrüßung: Heute und jetzt ist jeder willkommen. Gott hat in seinem Herzen ein Schild auf dem steht: Herzlich Willkommen! Die Prinzessin kommt um vier Vorschlag für einen Gottesdienst zum Schulanfang 2004/05 Mit dem Regenbogen-Heft Nr. 1 Gott lädt uns alle ein! Ziel: Den Kindern soll bewusst werden, dass sie von Gott so geliebt

Mehr

Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch

Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch Franz Specht Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch Deutsch als Fremdsprache Leseheft Niveaustufe B1 Hueber Verlag Worterklärungen und Aufgaben zum Text: Kathrin Stockhausen, Valencia Zeichnungen:

Mehr

GIBT ES EIGENE SELIGPREISUNGEN FÜR FRAUEN?

GIBT ES EIGENE SELIGPREISUNGEN FÜR FRAUEN? FrauenPredigthilfe 59/2007 GIBT ES EIGENE SELIGPREISUNGEN FÜR FRAUEN? 6. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C Dr. in Maria Prieler-Woldan, Leonding SCHRIFTTEXTE Les: Jer 17,5-8 Ev.: Lk 6, 17.20-26 (besser:

Mehr

dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke. Psalm 139, Vers 14

dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke. Psalm 139, Vers 14 Merkvers Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke. Psalm 139, Vers 14 Herstellung Auf die Vorderseite eines Fotorahmens den ersten Teil der Wortstreifen

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Trading Robot Betrug - Bist Du in Gefahr?

Trading Robot Betrug - Bist Du in Gefahr? Trading Robot Betrug - Bist Du in Gefahr? Gutes Trading sollte langweilig sein. Das ist etwas das ich erst lernen musste. Als ich damit anfing mich mit dieser ganzen Tradingsache zu beschäftigen war ich

Mehr

Zeichen von Dank, Liebe und Hingabe

Zeichen von Dank, Liebe und Hingabe Zeichen von Dank, Liebe und Hingabe Eucharistische am Gründonnerstag im Seniorenheim Einleitung: In den Kirchen wird heute, am Gründonnerstag, die Messe vom letzten Abendmahl gefeiert. Sie nimmt uns hinein

Mehr

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung

Deine Meinung ist wichtig. Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Deine Meinung ist wichtig Informationen für Kinder und Jugendliche zur Anhörung Text und Gestaltung Dr. phil. Ruth Donati, Psychologin FSP Lic. phil. Camille Büsser, Psychologe FSP unter Mitwirkung von:

Mehr

Die Engelversammlung

Die Engelversammlung 1 Die Engelversammlung Ein Weihnachtsstück von Richard Mösslinger Personen der Handlung: 1 Erzähler, 1 Stern, 17 Engel Erzähler: Die Engel hier versammelt sind, denn sie beschenken jedes Kind. Sie ruh

Mehr

»Mein Haus soll ein Bethaus sein«; ihr aber habt es zur Räuberhöhle gemacht.

»Mein Haus soll ein Bethaus sein«; ihr aber habt es zur Räuberhöhle gemacht. 1»Mein Haus soll ein Bethaus sein«; ihr aber habt es zur Räuberhöhle gemacht. Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem, begleitet von seinen Anhängern. Wie ein König nährt er sich der Stadt. Zwar nicht hoch

Mehr

Vorsorgen, aber richtig! Wenn aus genug mehr wird...

Vorsorgen, aber richtig! Wenn aus genug mehr wird... SOZIALREFERAT DER DI ÖZESE LINZ Sozialpredigthilfe 263/10 Vorsorgen, aber richtig! Wenn aus genug mehr wird... Predigt zu Lk 12,13-21 Autor: Mag. Fritz Käferböck-Stelzer EINLEITUNG Rede an die Reichen

Mehr

Zur Taufe Ihres Kindes

Zur Taufe Ihres Kindes Zur Taufe Ihres Kindes TG Evangelische Kirchengemeinde Gescher ich wurde nicht gefragt bei meiner zeugung und die mich zeugten wurden auch nicht gefragt bei ihrer zeugung niemand wurde gefragt ausser dem

Mehr

Radio D Folge 10. Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese. Szene 1: Im Restaurant. Erkennungsmelodie des RSK

Radio D Folge 10. Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese. Szene 1: Im Restaurant. Erkennungsmelodie des RSK Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese Radio D Folge 10 Erkennungsmelodie des RSK Titelmusik Radio D Herzlich willkommen zur zehnten Folge des Radiosprachkurses Radio D. Wie Sie sich vielleicht

Mehr

Verdienen Sie, soviel Sie wollen

Verdienen Sie, soviel Sie wollen 1 Verdienen Sie, soviel Sie wollen Ein Report zum Nachdenken von Karma Singh Published by: Harmony United Ltd. London, Munich www.harmonyunited.com Karma Singh, 14. Oktober 2005 2 Inhalt Am Anfang. 3 Das

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis

Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis Seite 1 von 5 Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis Verdienen Sie jetzt 250,- Euro und mehr am Tag ganz nebenbei! Auch Sie können schnell und einfach mit Binäre Optionen Geld verdienen! Hallo

Mehr

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen)

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen) Kater Graustirn (Nach einem russischen Märchen) Es war einmal. Ein alter Bauer hat drei Söhne. Der erste Sohn heißt Mauler. Der zweite Sohn heißt Fauler. Der dritte Sohn heißt Kusma. Mauler und Fauler

Mehr

Investition für die Ewigkeit V e r e r b e n S c h e n k e n

Investition für die Ewigkeit V e r e r b e n S c h e n k e n Investition für die Ewigkeit V e r e r b e n S c h e n k e n Mit dieser Broschüre möchten wir denen eine Hilfe sein, die mit Ihrem Vermögen und wenn es noch so klein ist dazu beitragen wollen, Menschen

Mehr

Hintergrundinformationen zu Matthäus 25,1-13 Die zehn Jungfrauen

Hintergrundinformationen zu Matthäus 25,1-13 Die zehn Jungfrauen Hintergrundinformationen zu Matthäus 25,1-13 Die zehn Jungfrauen Personen Jesus Christus und seine Jünger Im Gleichnis: - fünf kluge und fünf törichte Jungfrauen - der Bräutigam Ort Tempelbezirk in Jerusalem

Mehr

7. Sitzung des Stadtrates der Stadt Bedburg am DI, 12. Mai 2015 Resolutionstext der SPD zum Thema Strukturwandel und Braunkohle

7. Sitzung des Stadtrates der Stadt Bedburg am DI, 12. Mai 2015 Resolutionstext der SPD zum Thema Strukturwandel und Braunkohle Resolutionstext der SPD zum Thema Strukturwandel und Braunkohle Seite 1 von 6 Stellungnahme zur Resolution durch Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen Der Resolutionstext kommt uns nicht ungelegen. Haben wir

Mehr

Hört ihr alle Glocken läuten?

Hört ihr alle Glocken läuten? Hört ihr alle Glocken läuten Hört ihr alle Glocken läuten? Sagt was soll das nur bedeuten? In dem Stahl in dunkler Nacht, wart ein Kind zur Welt gebracht. In dem Stahl in dunkler Nacht. Ding, dong, ding!

Mehr

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT

Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Willkommen in ONKEL WOLFGANG S WELT Das ist mein Onkel Wolfgang Sie kennen ihn ja alle schon lange! Seit ein paar Monaten hat er für unsere gesamte Familie die Haushaltskasse übernommen: Mit Onkel Wolfgang

Mehr

Lea und Justin in der Schuldenfalle?!

Lea und Justin in der Schuldenfalle?! Frauke Steffek Lea und Justin in der Schuldenfalle?! Arbeitsblätter zur Überprüfung des Textverständnisses Begleitmaterial zum Downloaden Name: ab Kapitel 2 Datum: Ein Leben mit oder ohne Schulden? Stell

Mehr

Hebräer 11,4-6: Durch den Glauben können wir Gott gefallen. Predigt 19.04.2009 Pastor Frank Mader

Hebräer 11,4-6: Durch den Glauben können wir Gott gefallen. Predigt 19.04.2009 Pastor Frank Mader Hebräer 11,4-6: Durch den Glauben können wir Gott gefallen. Predigt 19.04.2009 Pastor Frank Mader -1- Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes

Mehr

Predigten von Pastorin Andrea Busse

Predigten von Pastorin Andrea Busse Predigten von Pastorin Andrea Busse Sonntag Reminiscere 16. März 2014 Predigt Vergessen verdrängen erinnern Gnade sei mit euch und Friede. Gott geben uns ein Herz für sein Wort und ein Wort für unser Herz.

Mehr

Rallye. 8. Kurzes Gespräch in einem bereitgestellten Raum

Rallye. 8. Kurzes Gespräch in einem bereitgestellten Raum Rallye 1. Treffen um: 2. Wo: 3. Bekanntgabe der Regeln, Frühstück 4. Uhr: Start der Rallye 5. Anlaufen der Stationen 1-9 6. Lösen der Quizfragen und Lösungswort finden 7. Aufsuchen der Einrichtung: 8.

Mehr

Rechtspfleger in der Zwangsversteigerungsabteilung

Rechtspfleger in der Zwangsversteigerungsabteilung Sicher habt Ihr schon mal von einem Gericht gehört. Der Ort, wo die Richter entscheiden, ob zum Beispiel ein Dieb ins Gefängnis muss. Gerichte haben aber sehr viel mehr Aufgaben. Die Mitarbeiter sind zum

Mehr

EIN KIND, AUSSERHALB DER HEILIGEN MESSE. in den Bistümern des deutschen Sprachgebietes

EIN KIND, AUSSERHALB DER HEILIGEN MESSE. in den Bistümern des deutschen Sprachgebietes EIN KIND, AUSSERHALB DER HEILIGEN MESSE in den Bistümern des deutschen Sprachgebietes nach der zweiten authentischen Ausgabe auf der Grundlage der Editio typica altera 1973 Katholische Kirchengemeinde

Mehr

Römer 7 Christen Homepage E-mail: wir@was-christen-glauben.info http://www.was-christen-glauben.info. Römer 7

Römer 7 Christen Homepage E-mail: wir@was-christen-glauben.info http://www.was-christen-glauben.info. Römer 7 Römer 7 Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. (Römer 7,19) Worum es uns mit diesem Thema geht Weit verbreitet ist die Auslegung, dass Paulus

Mehr

Deine Kinder Lars & Laura

Deine Kinder Lars & Laura Bitte Hör auf! Deine Kinder Lars & Laura Dieses Buch gehört: Dieses Buch ist von: DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. Westring 2, 59065 Hamm Tel. 02381/9015-0 Fax: 02381/9015-30 e-mail: info@dhs.de

Mehr

1. Richtig oder falsch? R F

1. Richtig oder falsch? R F FRANZ KAFKA: GIB S AUF! 1 Es war sehr früh am Morgen, die Straßen rein und leer, ich ging zum Bahnhof. Als ich eine Turmuhr mit meiner Uhr verglich 1, sah ich, dass es schon viel später war, als ich geglaubt

Mehr

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter?

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Für Kinder ab 9 Jahren Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea

Mehr

und grünen Salat und Ähnliches fraß. Das war also in Ordnung, mein allerliebster Liebling. Siehst du das ein?

und grünen Salat und Ähnliches fraß. Das war also in Ordnung, mein allerliebster Liebling. Siehst du das ein? Jetzt, mein allerliebster Liebling, kommt noch eine Geschichte aus den fernen, längst vergangenen Zeiten. Mitten in jenen Zeiten lebte ein stachelig-kratziger Igel an den Ufern des trüben Amazonas und

Mehr

Dame oder Tiger (Nach dem leider schon lange vergriffenen Buch von Raymond Smullyan)

Dame oder Tiger (Nach dem leider schon lange vergriffenen Buch von Raymond Smullyan) Dame oder Tiger? 1 Dame oder Tiger (Nach dem leider schon lange vergriffenen Buch von Raymond Smullyan) Der König eines nicht näher bestimmten Landes hat zwölf Gefangene und möchte aus Platzmangel einige

Mehr

Bereich des Faches Schwerpunkt Kompetenzerwartung Lesen mit Texten und Medien umgehen. Texte erschließen/lesestrategien nutzen

Bereich des Faches Schwerpunkt Kompetenzerwartung Lesen mit Texten und Medien umgehen. Texte erschließen/lesestrategien nutzen Lernaufgabe: Verständnisfragen zum Anfang des Buches Eine Woche voller Samstage beantworten Lernarrangement: Paul Maar und das Sams Klasse: 3/4 Bezug zum Lehrplan Bereich des Faches Schwerpunkt Kompetenzerwartung

Mehr