Wirtschaftsethik als Brücke zwischen westlicher Vernunftethik und islamischem Denken

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1 4 Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Wirtschaftsethik als Brücke zwischen westlicher Vernunftethik und islamischem Denken von Peter Schmiedel UNIVERSITY OF BAMBERG PRESS

2 Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg 4

3 Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Band 4 University of Bamberg Press 2009

4 Wirtschaftsethik als Brücke zwischen westlicher Vernunftethik und islamischem Denken von Peter Schmiedel University of Bamberg Press 2009

5 Bibliographische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Informationen sind im Internet über abrufbar Diese Arbeit hat der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich- Universität als Dissertation vorgelegen 1. Gutachter: Prof. Dr. Christian Schröer 2. Gutachter: Prof. Dr. Roland Simon-Schaefer Tag der mündlichen Prüfung: 22. Oktober 2009 Dieses Werk ist als freie Onlineversion über den Hochschulschriften- Server (OPUS; der Universitätsbibliothek Bamberg erreichbar. Kopien und Ausdrucke dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden. Herstellung und Druck: Docupoint, Magdeburg Umschlaggestaltung: Dezernat Kommunikation und Alumni University of Bamberg Press Bamberg ISSN: ISBN: (Druckausgabe) ISBN: (Online-Ausgabe) URN: urn:nbn:de:bvb:473-opus-2146

6 5 Inhaltsverzeichnis Einleitung...7 I Grundsätze für vernunftethisch legitimes wirtschaftliches Handeln Die integrative Wirtschaftsethik Die integrative Wirtschaftsethik als Kritik des Ökonomismus Die Legitimität als Kriterium für wirtschaftliches Handeln Das grundlegende Problem einer Umsetzung der integrativen Wirtschaftsethik Resümee Wandlungen der Auffassung und der Begründung von Eigentum Eigentum in der Antike und bei Thomas von Aquin Das moralfreie unbeschränkte Eigentum bei John Locke Eigentum bei Kant und in der Gegenwart Resümee Wandlung der Praxis, der Begründung und der Beurteilung von Zinsen Wandlung der Auffassung von Handelsgeschäften Entwicklung der Praxis von Zinsen und deren Beurteilung Zinsen in gegenwartsnaher Ökonomik und Wirtschaftsethik Resümee Explikation des normativen Gehalts der Vernunftethik für ökonomisches Handeln Die Prämissen der Grundsätze für ökonomisches Handeln Die aus den Prämissen folgenden Grundsätze für ökonomisches Handeln Die Rolle des Staates in einer gerechten Ökonomie Resümee II Grundsätze für islamisch legitimes wirtschaftliches Handeln Der Islam als diesseitige Ordnung für gerechtes Zusammenleben Islamisches Recht Islamische Ethik Einheit in der Vielfalt als Prinzip des Islams wie Indonesiens Resümee

7 6 6 Die islamische Auffassung von zentralen Begriffen der Wirtschaft Eigentum im Islam Ungerechtfertigte Bereicherung und Kapitalzinsen im Islam Verteilungsgerechtigkeit und die Rolle des Staates im Islam Resümee Aktuelle Bemühungen um konkrete islamische Wirtschaftsordnung Positionen zu islamischer Wirtschaftsordnung in der Literatur Axiomatische Rekonstruktion einer islamischen Wirtschaftsordnung Die Ambivalenz islamischer Banken Resümee Explikation des objektiven normativen Gehalts des Islam für ökonomisches Handeln Die Prämissen Folgerungen aus den Prämissen für ökonomisches Handeln Die Umsetzung der islamischen Moral Resümee III Verbindung von vernunftethischem und islamischem ökonomischem Denken Wirtschaftsethische Gemeinsamkeiten von Vernunftethik und Islam und deren Konsequenzen Wirtschaftsethische Gemeinsamkeiten Konsequenzen der wirtschaftsethischen Gemeinsamkeiten für die Vernunftethik Konsequenzen der wirtschaftsethischen Gemeinsamkeiten für den Islam Resümee Strategie von Vernunftethik und Islam für eine Humanisierung der Wirtschaft Gemeinsame Zielsetzung der Humanisierung der Ökonomie Elemente der Verwirklichung der Humanisierung der Ökonomie Humanisierung der Ökonomie in Wirtschaftswissenschaft und Politik Resümee Zusammenfassung Literaturverzeichnis

8 7 Einleitung Die kapitalistische freie Marktwirtschaft der westlichen Industrieländer hat sich gemessen am Zuwachs ihres Bruttosozialproduktes als sehr erfolgreich erwiesen. Eine freie Wirtschaft und deren möglichst ungehinderte Dynamik gelten weithin als Voraussetzungen für zunehmenden Wohlstand und für politische Stabilität. Die westliche Welt bemüht sich daher, dieses Wirtschaftssystem auf die gesamte Welt auszuweiten und übt politischen und wirtschaftlichen Druck aus, um andere Länder zu einer entsprechenden Änderung der nationalen Gesetze zu bewegen, sodass sich auch dort die freie Dynamik der Marktwirtschaft ohne nennenswerte regulierende Eingriffe der Regierungen entfalten kann. Allerdings wird in der westlichen Welt zunehmend Kritik an der Marktwirtschaft geübt, weil die Verteilung des erwirtschafteten Zuwachses als ungerecht empfunden wird und sich die Schere zwischen reich und arm immer weiter öffnet. Zudem zeigt die Bekämpfung der in weiten Landstrichen der Welt herrschenden bitteren Armut trotz internationaler Hilfsprogramme keinen befriedigenden Erfolg. In den westlichen Ländern herrscht die Auffassung vor, in der islamischen Welt behindere der Islam die Entfaltung der Wirtschaft und damit wachsenden Wohlstand. Der Einfluss der Religion in islamischen Ländern auf Gestaltung und Handhabung der dortigen Wirtschaftsordnung müsse daher im Interesse einer gedeihenden Weltwirtschaft abgestellt werden. Muslime hingegen kritisieren die freie Marktwirtschaft als sozial ungerecht und als nicht allen Menschen dienend. Sie behaupten, die ökonomisch funktionale Effizienz der freien Marktwirtschaft gehe zu Lasten des ethischen Kriteriums der Gerechtigkeit. In der islamischen Welt wird Widerstand gegen die Globalisierung geleistet und es werden dort alternative Wirtschaftskonzepte erprobt, was jedoch wegen des bereits jetzt erreichten hohen Grades internationaler Vernetzung (z. B. des Bankensystems) mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist. Das gegenwärtige Bemühen um weltweite Anwendung der freien Marktwirtschaft ist machtbasiert, da die wirtschaftlich und daher auch politisch Stärkeren ihre Praxis unter Einsatz ihrer Wirtschaftsmacht trotz Widerstandes aus guten Gründen durchzusetzen versuchen. Das widerspricht dem Grundsatz der Legitimität im gegenseitigen Verkehr von Menschen und Völkern. Eine legitime weltweit gültige Wirtschaftsordnung muss in allen Kulturen aus guten Gründen akzeptiert werden können und darf relevante Inhalte unterschiedlicher Kulturen nicht ohne ernsthafte Auseinandersetzung unberücksichtigt lassen oder sie aus Vorurteil negieren.

9 8 Die integrative Wirtschaftsethik kritisiert das Handeln gemäß der Praxis der freien Marktwirtschaft als weitgehend frei von ethischen Normen und hat durch die Integration der normativen Ansprüche von ökonomischer Rationalität und nur auf der Vernunft gründender Ethik einen Ansatz entwickelt, welcher Wirtschaften wieder den wechselseitigen Ansprüchen der Legitimität unterwirft und daher lebensdienlich macht. Aus der Beschäftigung mit der integrativen Wirtschaftsethik einerseits und mit dem Islam andererseits und den dabei gefundenen Gemeinsamkeiten hinsichtlich moralisch verantwortbarem wirtschaftlichen Handeln erwuchs die These dieser Arbeit: Die sich nur auf die Vernunft beziehende Ethik und die auf der Offenbarung des Islam gründende Ethik haben einen gemeinsamen normativen Gehalt hinsichtlich einer Ethik des Wirtschaftens, verifizierbar durch den Vergleich der aus beiden folgenden Grundsätze für legitimes wirtschaftliches Handeln und der Bedingungen für eine solches Handeln ermöglichende rechtliche Rahmenordnung. Die schlüssige Begründung dieser These ermöglicht, die in der westlichen Welt und in islamischen Länden erhobenen Einwände gegen eine entfesselte kapitalistische Marktwirtschaft wechselseitig zu verstehen und sie inhaltlich trotz unterschiedlicher letzter Begründung als ein gemeinsames Anliegen zu erkennen. Konkrete Bemühungen um eine Humanisierung der kapitalistischen Marktwirtschaft können eine kulturübergreifende Basis erhalten und damit ein hohes Maß an Legitimität erreichen. Die These wird in drei Schritten begründet. Der Islam enthält konkrete Grundsätze für wirtschaftliches Handeln, die ehemals auch in Europa galten, wie beispielsweise die Ablehnung eines absoluten Privateigentums oder die Ächtung von Zinsnehmen für verliehenes Geld. Während solche Grundsätze im Islam als Bedingungen für gerechtes wirtschaftliches Handeln gelten, werden sie in der westlichen Welt der Wirtschaftstheorie folgend als schädlich für erfolgreiches Wirtschaften betrachtet, weil sie die Effizienz der Marktwirtschaft beeinträchtigen. Im Wissen um diese Differenz wird in einem ersten Schritt zur Begründung der These die integrative Wirtschaftsethik um eine kritische Hinterfragung wichtiger, gegenwärtig vorherrschender Praktiken der Marktwirtschaft ergänzt und wird der normative Gehalt der Vernunftethik für ökonomisches Handeln durch die Ableitung von Grundsätzen für solches Handeln expliziert (Teil I). In einem zweiten Schritt werden aus dem Islam folgende Grundsätze für wirtschaftliches Handeln expliziert und auf das ihnen zugrunde liegende Prinzip der Gerechtigkeit zurückgeführt (Teil II). Die Geltung dieser

10 Explikation wird verifiziert durch eine Zustimmung führender indonesischer Gelehrter des islamischen Rechts, der Scharia. Die Beschränkung auf den indonesischen Islam erfolgt aus praktischen Gründen. Der Verfasser ist mit Indonesien und seiner Kultur vertraut, das bevölkerungsreiche Land ist wirtschaftlich bedeutend und die dortigen Gelehrten der Scharia sind aufgeschlossen für vernunftkritische Argumentationen hinsichtlich religiös motivierter Grundsätze. Sie bemühen sich ferner um eine möglichst einhellige Rechtsauffassung und versuchen, pragmatischen Einfluss auf die indonesische Wirtschaftsordnung zu nehmen. Dadurch wird erreicht, dass die Analyse realitätsbezogen bleibt. Der im dritten Schritt erfolgende Vergleich der je aus der integrativen Wirtschaftsethik und aus dem Islam abgeleiteten Grundsätze für wirtschaftliches Handeln erweist deren Gemeinsamkeiten und erlaubt die Formulierung gemeinsamer, praktisch realisierbarer Anforderungen an eine Anpassung von Wirtschaftsordnung und Wirtschaftstheorie an die Gegebenheiten der Globalisierung mit dem Ziel, Wirtschaften inhärent und universell legitim und damit gerecht zu machen (Teil III). Das bildet eine systematische Brücke zwischen westlichem und islamischem wissenschaftlichem Denken und ermöglicht gemeinsame konkrete Bemühungen auf dem Gebiet der Wirtschaftsethik. 9

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12 11 I Grundsätze für vernunftethisch legitimes wirtschaftliches Handeln In der gegenwärtigen Ökonomie herrscht eine deutliche Diskrepanz zwischen der geübten Praxis einschließlich der daraus resultierenden Ergebnisse und den Anforderungen der Moral an ökonomisches Handeln, die sich darin äußert, dass diese Praxis und ihre Ergebnisse von der Öffentlichkeit häufig als ungerecht beurteilt werden. Politische Maßnahmen, die diesen Ungerechtigkeiten entgegenwirken wollen, gelten regelmäßig nur den symptomatischen Auswirkungen, nicht jedoch den Ursachen dieser Praxis, da völlig aus dem Blick geraten ist, was ursächlich diese Praxis bestimmt, nämlich maßgebliche, vorherrschende Auffassungen, die ihren Niederschlag in der gesetzlichen Rahmenordnung und im individuellen Handeln finden. Zielgerichtete Änderungen der ökonomischen Praxis setzen daher deren Hinterfragung voraus. Eine vorbehaltlose kritische Hinterfragung dieser Praxis leistet die integrative Wirtschaftsethik, deren methodisches Ziel, entsprechend ihrem Anliegen einer kritisch-normativen Grundlagenreflexion, dasjenige einer ethisch-vernünftigen Orientierung im politisch-ökonomischen Denken ist, und zwar ohne Reflexionsabbruch vor der impliziten Normativität irgendwelcher gegebener wirtschaftlicher Bedingungen (Ulrich 2008,14). Sie deckt durch die Kritik der in der Gegenwart verbreiteten Denk- und Handlungsweise des Ökonomismus die hinter der ökonomischen Sachlogik liegenden normativ wirkenden Überzeugungen auf und erklärt sie als Ergebnis einer weit zurückreichenden historischen Entwicklung der ökonomischen Praxis. Die Integration dieser normativen Ansprüche mit denjenigen der ethischen Vernunft führt zur Idee der sozialökonomischen Rationalität als der unbedingten wechselseitigen Anerkennung der Menschen und der bedingten Kooperation zwischen eigennützigen, erfolgsorientierten Individuen mit der Konsequenz, dass ökonomisches Handeln legitim mit einer lebensdienlichen Orientierung zu erfolgen hat, um dem Anspruch der Moral genügen zu können. Die Umsetzung dieses Konzeptes in die Realität der gegenwärtigen Ökonomie, die die integrative Wirtschaftsethik durch den Aufweis der Orte einer systematischen Vermittlung der moralischen Ansprüche mit den funktionalen Bedingungen der Ökonomie die wirtschaftsethische Topologie beabsichtigt, wird jedoch entscheidend davon behindert, dass dafür hinreichende Voraussetzungen fehlen. Die Defizite bestehen in der vorherrschend ökonomistischen Einstellung der wirtschaftlich Handelnden und in der solches Handeln fördernden gesetzlichen Rahmenordnung der Ökonomie. Die integrative Wirtschaftsethik ist zwar in der Lage anzugeben, worin diese Defizite konkret bestehen und wie sie abgestellt werden könn-

13 12 ten, hat dies aber mit ihrem Schritt von der sozialökonomischen Rationalität zu ihrer Topologie unterlassen. Diese Lücke wird in der vorliegenden Arbeit geschlossen. Diese Konkretisierung ist aus zwei Gründen erforderlich. Zum einen kann nur eine hinreichend konkrete Kenntnis dieser Defizite Aufschluss darüber geben, wie sie beseitigt werden könnten, um damit die Voraussetzungen für eine Umsetzung der integrativen Wirtschaftsethik in die Praxis zu schaffen. Zum anderen werden die aus der Analyse dieser Defizite folgenden, hinreichend konkreten Grundsätze für legitimes ökonomisches Handeln benötigt, um einen sinnvollen Vergleich mit den entsprechenden Normen des Islam zu ermöglichen. In dieser Absicht wird die integrative Wirtschaftsethik um eine kritische Hinterfragung wichtiger, gegenwärtig vorherrschender Praktiken der Marktwirtschaft ergänzt, wobei es dabei um geschichtlich entstandene, prinzipiell veränderbare Bedingungen einer sozialen Praxis (Ulrich 2008, 110) geht. Anhand der Wandlungen der Auffassungen, Begründungen und Praxis von Eigentum und Zinsen wird gezeigt, wie wirtschaftliches Handeln in einem langen historischen, in der Gegenwart anhaltenden Prozess immer weiter von moralischen Einschränkungen befreit und der Eigengesetzlichkeit ökonomischer Prinzipien unterstellt wurde. Dieser Prozess wurde von den Besitzenden in Durchsetzung ihrer Interessen betrieben und die Nichtbesitzenden, nach heutiger Terminologie die Armen, konnten weder direkt noch indirekt auf diesen Prozess einwirken, weshalb er zu ihrem Nachteil verlief und die Besitzenden klar bevorteilte. Es wird sich ferner erweisen, dass die ökonomische Theorie diese Emanzipation der Ökonomie von der Moral ermutigte und durch ihre Argumentation legalisierte, womit eine entsprechende Änderung des positiven Rechts erst ermöglicht wurde. Die Verwendung anonymer Abstrakta wie Prozess, Ökonomie, Theorie und Recht soll dabei nicht verdecken, dass diese immer für das Handeln und Denken individueller Menschen stehen. Die aus der historischen Entwicklung resultierenden gegenwärtigen vorherrschenden Auffassungen und Praktiken von Eigentum und Zinsen genügen nicht dem Anspruch der Legitimität der integrativen Wirtschaftsethik, behindern entscheidend deren Umsetzung und müssten dazu grundlegend verändert werden. Zu diesem Ergebnis kann nur eine vorbehaltlose Analyse kommen, bei der die Frage der Realisierbarkeit zunächst ebenso rücksichtslos außer Acht gelassen wird, wie der junge Karl Marx ( ) in einem Brief sich eine rücksichtslose Kritik der bestehenden ökonomischen Verhältnisse vornahm:

14 So ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, dass die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebenso wenig vor dem Conflikte mit den vorhandenen Mächten. (Marx 1843, 487) *) Das Ergebnis der Analyse mag zwar Erschrecken auslösen, weil sich die ökonomische Praxis scheinbar unüberbrückbar weit von der Moral entfernt hat, es darf jedoch nicht aus Furcht vor wirkungsmächtiger Kritik der ihr entgegenstehenden Mächte der Radikalität seiner Aussage beraubt werden. Es muss sich allerdings die Frage nach seiner Realisierbarkeit gefallen lassen, die im Teil III dieser Arbeit aufgegriffen wird. Im Teil I wird die Grundlegung der integrativen Wirtschaftsethik als Kritik des Ökonomismus mit dem Resultat der Legitimität und Lebensdienlichkeit als Kriterien für moralisch rechtfertigbares ökonomisches Handeln im Hinblick auf die Umsetzung in die Wirklichkeit der gegenwärtigen Ökonomie analysiert, wobei sich ein grundsätzliches, von ihr selbst nicht zu lösendes praktisches Problem zeigt (Kapitel 1). Sodann wird die historische Entwicklung der Auffassungen, Begründungen und Praxis von Eigentum (Kapitel 2) und Zinsen (Kapitel 3) nachverfolgt um festzustellen, welche Einflüsse und Motivationen an der Bildung der gegenwärtigen Auffassungen beteiligt waren. Erst die Kenntnis dieser Entwicklung ermöglicht einerseits ein angemessen kritisches Verständnis dieser Auffassungen und ermöglich andererseits Hinweise dafür, wie deren zukünftige Entwicklung beeinflusst werden könnte, um sie der Moralität wieder annähern zu können. Schließlich erfolgt eine Explikation des normativen Gehalts der Vernunftethik für ökonomisches Handeln durch eine deduktive Ableitung von konkreten Grundsätzen für ökonomisches Handeln aus zwei Prämissen, die aus dem obersten Prinzip der praktischen Vernunft für menschliches Handeln gewonnen werden (Kapitel 4). Diese Grundsätze sind notwendige Bedingungen für moralisch rechtfertigbares ökonomisches Handeln und erlauben einerseits zu verstehen, worin dies konkret besteht und ermöglichen andererseits einen angemessenen Vergleich mit analog dazu aus dem Islam gewonnen notwendigen Bedingungen für ökonomisches Handeln. 13 *) Hervorhebungen hier und im Folgenden immer entsprechend dem zitierten Original, wenn nicht anders vermerkt.

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16 15 1 Die integrative Wirtschaftsethik Wirtschaft bzw. Ökonomie bezeichnet die Gesamtheit der Produktion, der Verteilung und des Konsums von Gütern und Dienstleistungen und ist der Gegenstandsbereich der Wirtschaftswissenschaft bzw. Ökonomik. Diese ist die wissenschaftliche Reflexionsform der Ökonomie, analysiert also deren Wirklichkeit und kann allgemein als Theorie der menschlichen Entscheidungen unter Knappheitsbedingungen charakterisiert werden, da der Bedarf an Gütern und Dienstleistungen deren Produktionsmöglichkeiten übersteigt. Da Wirtschaften immer menschliches Handeln ist, ist die Ökonomik die Wissenschaft eines bestimmten Bereichs menschlichen Handelns. Ihr Ziel ist es, Gesetzmäßigkeiten der Funktionen in wirtschaftlichen Systemen zu ergründen, um einerseits die Entwicklung eines realen Wirtschaftssystems und seine Reaktion auf die Veränderung einzelner Parameter vorhersagen und andererseits durch gezielte Eingriffe den jeweiligen Zustand und die Entwicklung eines Wirtschaftssystems beeinflussen zu können. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts sollte aus der Ökonomik eine exakte, mathematische Wissenschaft wie die Physik gemacht werden: Die Entwicklung der klassischen und vor allem der neoklassischen Ökonomie stand unter dem Eindruck der klassischen Physik, d. h. insbesondere der von Isaak Newton entwickelten klassischen Mechanik. So wie dort die Bewegung der Himmelskörper durch ein System von Differentialgleichungen beschrieben und damit erklärt wurde, sollte in der Ökonomie das Verhalten der Wirtschaftssubjekte, d. h. der Konsumenten und der Produzenten, durch solche Gleichungen beschrieben werden. Es galt in beiden Fällen, die Bewegungsgesetze herauszufinden. (Kirchgässner 2000, 258f) Ebenso wie die Physik in ihrer Theorie jeweils von zwar zweckmäßigen, jedoch willkürlichen Grundannahmen ausgeht, wie beispielsweise in der Mechanik die Gravitation als Wechselwirkungskraft zwischen materiellen Körpern postuliert wird, legt die Ökonomik ihrer Theorie eine Annahme hinsichtlich der vor jedem wirtschaftlichen Handeln zu treffenden Entscheidungen zugrunde. Dabei wird in der vorherrschenden gegenwärtigen Ökonomik vom wirklichen Menschen abstrahiert und ein vereinfachtes Modell des Menschen, meist homo oeconomicus genannt, postuliert. Dieses Modell besagt, dass ein menschliches Individuum für sein wirtschaftliches Handeln aus den ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten eine rationale Auswahl derart trifft, dass die Wahlmöglichkeiten durch Abwägen von deren Vor- und Nachteilen bzw. Kosten und Nutzen beurteilt werden und schließlich jeweils diejenige Möglichkeit gewählt wird, die seinen Präferenzen am ehesten entspricht bzw. von der es sich den höchsten Nutzen

17 16 verspricht. Dieses Prinzip wird als ökonomische Rationalität bezeichnet. Die Ökonomik geht also vom Eigennutzaxiom aus, was dem Individuum unterstellt, es handle nur entsprechend seinen eigenen Interessen und kenne weder Missgunst noch Neid und auch keinen Altruismus und habe nur ein einziges Ziel, welches selbst nicht auch Mittel ist, nämlich das Ziel der Nutzenmaximierung (Kirchgässner 2000, 15). Moralische Erwägungen sind also definitionsgemäß ausgeschlossen, weshalb sich die Ökonomik grundsätzlich als eine wertfreie Wissenschaft versteht. Handlungen, an denen mehr als eine Person beteiligt sind, werden als Tausch interpretiert und die Funktion des Marktmechanismus ergibt sich als die unbeabsichtigten Folgen der Handlungen vieler Individuen, die jeweils nur ihren eigenen Vorteil suchen. Ethik bezeichnet die wissenschaftliche Reflexionsform der Moral. Ursprünglich bedeutet Moral die Summe der in einer Gesellschaft anerkannten Verhaltensregeln und der sie tragenden Überzeugungen und meint in neuzeitlicher Auffassung das in Wahrheit gute Handeln, das An-spruch auf universale Geltung und Anerkennung durch jedermann erhebt, womit Moral im Gegensatz zur Sitte als dem gewohnt richtigen und zum Recht als dem durch Gesetze geregelten Verhalten steht (Schröer 2006, 451). Ethik ist also die methodische Reflexion auf das menschliche Handeln schlechthin im Hinblick auf seine Beurteilung als gut oder böse bzw. als geboten, erlaubt oder verboten und schließt damit wirtschaftliches Handeln ein. Der Begriff Vernunftethik bezeichnet diejenige philosophische Reflexion, die sich ausschließlich der Mittel der praktischen Vernunft bedient, jeden Anspruch einer außerhalb der Vernunft liegenden Autoritätsinstanz ablehnt und damit allgemeingültige, kulturinvariante Ergebnisse zeitigt. Eine Ethik des wirtschaftlichen Handelns eine Wirtschaftsethik ist zunehmend gefragt, weil einerseits die Ökonomie vor allem in den westlichen Industrieländern große Erfolge aufweist, andererseits sich unerwünschte und nicht länger als hinnehmbar erachtete Nebenerscheinungen einstellen, wie wachsende Ungleichverteilung der erwirtschafteten Vermögen und ökologische Schäden. Diese verlangen nach Korrekturen, zu denen die Ökonomie aus sich selbst heraus nicht in der Lage ist, weil diese Korrekturen moralischen Kriterien wie beispielsweise das Verlangen nach mehr Gerechtigkeit Rechnung tragen sollen, was jedoch außerhalb des Gegenstandsbereichs der sich als wertfrei verstehenden Ökonomik liegt. Zudem stellen sich sowohl in der westlichen Welt als auch in anderen Kulturkreisen zunehmend sehr grundsätzliche Fragen bezüglich des Sinns des sich globalisierenden Systems der kapitalistischen Marktwirtschaft und deren bereits erkennbaren Auswirkungen auf die natürliche Umwelt, die

18 soziale Lebenswelt und auf die kulturelle Innenwelt der Menschen (Ulrich 2008, 104). Eine im Zeitalter der Globalisierung allgemein gültige Wirtschaftsethik kann nur als eine Vernunftethik des Wirtschaftens entfaltet werden, die nichts als vernünftiges Denken und keine sonstigen durch Religion oder Kultur bestimmte Bedingungen voraussetzt. Jede Wirtschaftsethik muss entweder explizit oder implizit eine Zuordnung der beiden Reflexionsformen Ethik und Ökonomik vornehmen (Gerlach 1999, 834). Daraus ergibt sich ein systematisches Grundproblem, welches bei der Analyse von zwei in der Diskussion vorherrschenden Ansätzen deutlich erkennbar wird und welches die integrative Wirtschaftsethik in der Abgrenzung zu diesen Ansätzen lösen kann (Ulrich 2008, 101). Diese Ansätze sind zum einen Wirtschaftsethik verstanden als angewandte Ethik und zum anderen Wirtschaftsethik verstanden als normative Ökonomik. Wirtschaftsethik als angewandte Ethik geht von der Vorstellung aus, die Sphäre der Ökonomie sei ein von der Ethik unberührter Bereich, in den es überhaupt erst Moral als ein die wertfreie ökonomische Rationalität von außen korrigierendes Element hineinzubringen gelte, um unerwünschten negativen Resultaten der Ökonomie entgegenzuwirken. Dieser Ansatz übersieht jedoch, dass die der Marktwirtschaft innewohnende Sachlogik und die wirkungsmächtige ökonomische Rationalität, selbst immer schon einen normativen Geltungsanspruch erheben, da sie ja bestimmen, wie vernünftigerweise wirtschaftlich gehandelt werden soll. Die angebliche moralische Leerstelle ist also bereits besetzt, sodass dieser Ansatz dazu führt, dass sich mit der ökonomischen Rationalität und der Vernunftethik zwei miteinander konkurrierende normative Logiken gegenüberstehen, deren Verhältnis grundsätzlich klärungsbedürftig ist. Dem gegenwärtig verbreiteten Bedarf an Unternehmensethik liegt diese Auffassung einer angewandten Ethik zugrunde, die der ökonomischen Praxis zusätzliche moralische Regeln auferlegen möchte und sich davon die Lösung ethisch-praktischer Probleme erhofft. Soweit dies in der Praxis tatsächlich geschieht, wird die Ethik ihrem Anspruch wissenschaftlicher Reflexion der Moral aber nicht gerecht und erfüllt lediglich eine Feigenblattfunktion, da sie vor der Hinterfragung der das ökonomische Handeln bestimmenden ökonomischen Rationalität einen Reflexionsstopp vollzieht, damit aber in unauflösbare Widersprüche geraten muss. Vernunftethik kann empirisch vorgefundenen Umständen prinzipiell keine normative Geltung zubilligen. Daher kann Wirtschaftsethik als angewandte Ethik nur ein Missverständnis sein: 17

19 18 Vernunftethik hat es auch in konkreten Handlungssituationen immer nur mit der vorbehaltlosen Begründung situationsgerechter Handlungsorientierungen vom Standpunkt der Moral aus zu tun, niemals aber mit pragmatischen Problemen der Anwendung oder gar «Implementierung» vorweg begründeter Handlungsorientierungen. Folglich kann es weder situative «Anwendungsbedingungen» noch Verantwortungsprobleme geben, die außerhalb diskursiv zu lösender Begründungsprobleme definierbar wären. Ethik bietet kritisch-normatives Orientierungswissen, nicht «anwendbares» Verfügungswissen sie ist keine Sozialtechnik für gute Zwecke. (Ulrich 2008, 107f) Wirtschaftsethik als normative Ökonomik ist vor allem unter deutschsprachigen Intellektuellen verbreitet und ist nichts anderes als eine ökonomische Theorie der Moral. Dem Prinzip der ökonomischen Rationalität wird allein normative Geltung für das Handeln zugesprochen, sodass sie ohne ethische Kategorien auskommen will. Das resultiert aus der funktionalen Analyse ökonomischer Entscheidungen, die auf der Abwägung von Nutzen gegenüber Kosten beruhen und neben einem Eigennutzen für die jeweils ökonomisch Handelnden auch immer einen Nutzen für die Allgemeinheit hervorbringen: Markt und Wettbewerb erhalten ihre moralische Qualität ausschließlich deswegen zugesprochen, weil sie effizient sind, d.h. weil sie allein in der Lage sind, die Chancen aller Einzelnen für eine Lebensgestaltung nach eigenen Vorstellungen zu garantieren bzw. zu erweitern. (Homann 1990, 29) Das der ökonomischen Rationalität folgende Handeln wird also als moralisches Handeln erklärt und der Anspruch der Vernunftethik wird auf den normativen Gehalt der ökonomischen Rationalität reduziert. Normative Ökonomik einerseits und Ethik andererseits stehen sich als auf komplementäre Welten beziehend sachfremd gegenüber (Ulrich 2008, 113). Aus dieser Perspektive wird eine eigene Wirtschaftsethik nicht nur als systematisch unmöglich betrachtet, weil sie über die sich aus dem Prinzip des Wettbewerbs ergebenden Sachzwänge nicht verfügen kann, sondern sie gilt auch als unnötig oder sogar schädlich, weil sie in komplexe Zusammenhänge eingreifen will, die vom Markt selbst koordiniert werden. Ein ungestört funktionierender Markt gleicht von selbst die konfligierenden Interessen innerhalb einer Gesellschaft aus und die Funktion der Marktlogik reicht aus, um die Gesellschaft nicht nur hinsichtlich des ökonomischen Handelns, sondern des Handelns schlechthin zu koordinieren (Homann 1999, 216 und 237). Diese Perspektive führt in der praktischen Anwendung zur Erscheinung des Ökonomismus.

20 Die Vertreter dieses Ansatzes sind nun keineswegs moralfeindlich eingestellt, sind aber der Auffassung, dass die Verwirklichung der Ziele von Moral und Ethik, denen durchaus zugestimmt wird, unter den Bedingungen moderner Gesellschaften des modernen Mittels der Anreize bedarf (Homann 1997, 191), die über gesetzliche Regelungen angebracht werden müssen, sodass in diesem Konzept der systematische Ort der Moral in der Marktwirtschaft die Rahmenordnung ist (Homann 1990, 27). Damit wird aber die Moralität auf die Legalität reduziert, was weit reichende Folgen für die Autonomie und Freiheit des Menschen in dieser Gesellschaft haben muss. Die integrative Wirtschaftsethik löst das Problem der Zuordnung von Ethik und Ökonomik dadurch, dass die Ansprüche der ethischen Vernunft und der ökonomischen Rationalität weder bloß symptomatisch gegeneinander gestellt werden noch der eine auf den anderen reduziert wird, sondern beide Ansprüche insofern zusammengedacht werden, als beiden Ansprüchen Geltung zugesprochen wird und ihr kategoriales Verhältnis mit dem Ziel einer Vermittlung geklärt wird (Ulrich 2008, 102). Mit dem Ziel, den normativen Gehalt der Vernunftethik für wirtschaftliches Handeln in einer für die praktische Umsetzung geeigneten Weise aufzudecken, erfolgt nach dem Vorbild der integrativen Wirtschaftsethik zunächst eine Kritik des Ökonomismus (Abschnitt 1.1). Sodann wird versucht, die von der integrativen Wirtschaftsethik im Interesse eines lebensdienlichen Wirtschaftens konzipierte sozialökonomische Rationalitätsidee als direkten Grundsatz für legitimes wirtschaftliches Handeln zu explizieren (Abschnitt 1.2). Das führt zu einem grundlegenden Problem der Umsetzung insofern, als dabei bereits vorherrschende Einstellungen der Menschen zu ökonomischem Handeln sowie etablierte Auffassungen von zentralen Elementen der gegenwärtigen Ökonomie vorgefunden werden, die von der geltenden Rahmenordnung gestützt werden und sich dem Bemühen um Legitimation des Handelns in der Praxis widersetzen, sodass eine weitere Ausdehnung der integrativen Wirtschaftsethik in den Bereich der Grundlagen praktischen Handelns erforderlich erscheint (Abschnitt 1.3). 1.1 Die integrative Wirtschaftsethik als Kritik des Ökonomismus Kritik des ökonomischen Determinismus Kritik des ökonomischen Reduktionismus Resümee Ökonomismus ist das in der Gegenwart verbreitete Phänomen einer Denk- und Handlungsweise, die für die Bewertung von Handlungsoptionen 19

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