Die Fabrik von Morgen.

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1 Real Time Economy Schnell ist heute nicht mehr schnell genug Henning Heimann Geschäftsführer Stemmer GmbH m.it.tag, 5. Juni 2014, Siegen

2 Die Fabrik von Morgen 2

3 Ausgangssituation: Positive Geschäftserwartungen - solide Werte im ifo Index Transformierter Mittelwert aus Geschäftslage und Erwartungen 3 *Das ifo Geschäftsklima basiert auf ca monatlichen Meldungen von Unternehmen. Die Unternehmen werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht" und ihre Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monaten als "günstiger", "gleich bleibend" oder "ungünstiger" kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "gut" und "schlecht", der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "günstiger" und "ungünstiger". Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen.

4 Deutschland ist neben China und den USA weltweit führende Exportnation 4

5 Erhaltung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als politisches Ziel. Definition Industrie 4.0: Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Ziel: Aufbau intelligenter Fabriken ( Smart Factory ), die sich auszeichnen durch: - Flexibilität und Ressourcen-Effizienz, - Integration von Kunden und Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsprozess. Voraussetzung für Umsetzung: Weitgehende Automatisierung der Prozesse auf Basis folgender technologischer Grundlagen: Cyber-Physische-Systeme, Internet der Dinge. Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung: Budget: ca. 200 Mio.. Ressorts: Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie für Wirtschaft und Technologie. Arbeitskreis Industrie 4.0 (Initiative der Bundesregierung 2012) empfiehlt die Einrichtung eines Arbeitskreises, um Standardisierung und Referenzarchitektur voranzutreiben. April 2013: Einrichtung einer Plattform Industrie 4.0. Beteiligte: BITKOM, VDMA, ZVEI etc. Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung 5

6 Die vierte industrielle Revolution wird einen zentralen Paradigmenwechsel in der Industrie auslösen CAD,CAM, CNC, ERP 6 Quelle: Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, 2012 Stufen der Industriellen Revolution im Zeitablauf

7 Was zeichnet Real Time Economy aus? Kernelemente von Real Economy und der Smart Factory Gekennzeichnet durch eine Vernetzung von autonomen, sich situativ selbst steuernden, sich selbst konfigurierenden, wissensbasierenden, sensorgestützten und räumlich verteilten Produktionsressourcen inklusive deren Planungs- und Steuerungssystemen. Neue Produktionslogik Die Produkte sind eindeutig identifizierbar, lokalisierbar, kennen ihre Historie (Lebenszyklus), den aktuellen Zustand sowie alternative Wege zum Zielzustand. Dynamische, echtzeitoptimierte Wertschöpfungsketten Innerbetrieblich: Engineering Produktion Logistik Service Marketing Sales lokal / global: Kunde Wiederverkäufer Lösungsanbieter Hersteller Zulieferer Sublieferant horizontal /vertical: echtzeitoptimierte Ad-hoc Wertschöpfungsnetzwerke Geschäfts- und technische Prozesse (ClaaS) 7 Schneller, flexibler, effizienter Verschmelzung Kybernetik und Informatik

8 Wirtschaft in Echzeit 8

9 Wirtschaft in Echtzeit 9

10 Confidential Continental intelligenter Reifen, Frühwarnsystem Continental, Bosch, Audi, Volkswagen Videosteuerung Auto P&G Waschpulver Volkswagen 27 GB an Daten durch 250 IP Sensoren, Frühwarnsystem (Predictive Maintenance Ansätze) Airbus und Rimowa intelligenter Koffer WMF IP Kochtopf Edeka, Media Saturn Customer Mobil Experience 10

11 Real Time Economy Die Wirtschaft in Echtzeit Auswirkungen auf die Unternehmens-IT

12 Der Wandel zur Wirtschaft in Echtzeit hat begonnen. Die befragten Unternehmen sehen einen umfassenden Umbau der IT-, Wirtschaftsund Produktionssysteme. Der Umbruch zur Real Time Economy hat hohe strategische Relevanz und wird nach Ansicht der Unternehmen zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Allerdings verbinden die befragten Entscheider mit dem Begriff Real Time Economy am ehesten die Auswirkungen auf die eigene Unternehmens- IT. British Telecommunications plc 12

13 Real Time Economy schon heute von hoher Bedeutung Unternehmensprozesse sind am stärksten durch Wandel zur Real Time Economy betroffen Hat die Entwicklung hin zur Real Time Economy Einfluss auf? 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Unternehmensprozesse 28,9% 48,0% 18,3% 4,9% sehr hohe Zustimmung Unternehmensoganisation 19,1% 52,4% 25,2% 3,3% hohe Zustimmung mittlere Zustimmung niedrige Zustimmung Unternehmensstrategie 18,3% 47,2% 29,3% 5,3% n=246 Quelle: Experton Group,

14 Die Anwender erwarten eine weitere erhebliche Zunahme der Vernetzung und Beschleunigung der Geschäftsprozesse ausgehend von einem bereits heute sehr hohen Niveau. 80% der Entscheider gehen auch zukünftig von einer deutlichen Beschleunigung der Prozesse aus. Dabei ist die Real Time Economy heute vorwiegend in der Industrie angekommen. Branchen wie Handel oder Logistik nehmen den Wandel heute analog zur Selbsteinschätzung als teilweise Getriebene noch nicht so stark wahr. 14

15 Neuen Möglichkeiten stehen immer höheren Anforderungen gegenüber. Dieser Tatsache sind sich die Anwender wohl bewusst. Höhere Profitabilität und schnellere Reaktionen gegenüber Kunden sind Erwartungen, die die Unternehmen mit dem Begriff Real Time Economy verbinden Effizienz und die Reaktionsgeschwindigkeit für den Kunden werden sich nach Ansicht der befragten Unternehmen erheblich erhöhen. Allerdings erfordert dies Investitionen und eine verbesserte IT-Infrastruktur, die als Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung auf der Technologie-Seite gesehen wird. 15

16 Real Time Economy Potenziale & Wettbewerbsvorteile Während die Unternehmen in Benelux überdurchschnittlich stark von Effizienzgewinnen dank der beschleunigten und vernetzten Prozesse ausgehen (63% versus 38% in Deutschland und 43% in der Schweiz), so haben deutsche Entscheider deutlich stärker die damit verbundenen Investitionen (37% versus 25% in Benelux und 29% in der Schweiz) und steigenden Anforderungen an die IT vor Augen. Die Beschleunigung und Vernetzung der Geschäftsprozesse wird... 0% 20% 40% 60%...die Effizienz und somit die Profitabilität verbessern 49%...die Reaktionsgeschwindigkeit gegenüber Kunden erhöhen 42%...Investitionen in IT und Netze notwendig machen 30%...die Anforderungen an die IT-Infrastruktur deutlich erhöhen 29%...die Agilität der Unternehmensorganisation erhöhen 28%...das Umsatzwachstum positiv beeinflussen 27%...die Analysemöglichkeiten und Planungsqualität verbessern (Big Data) 26%...die Anforderungen an die Ausfallsicherheit der IT erhöhen...die Abhängigkeit von IT und Telekommunikations-Systemen weiter steigern 19% 16% Möglichkeiten Anforderungen n=233 Mehrfachnennung Quelle: Experton Group,

17 Collaboration und Mobility sind die Werkzeuge der Wahl, um die Real Time Economy zu meistern. Collaboration und mobile Anwendungen liefern den größten Wertbeitrag, um die Beschleunigung und Vernetzung im Unternehmen voranzutreiben. Den Unternehmen ist klar, dass dies nicht ohne die notwendigen infrastrukturellen Grundlagen, wie Cloud Computing oder In-Memory Technologien erfolgen kann. Es fällt auf, dass die Differenzierung von Beschleunigung und Vernetzung sehr schwer fällt. In der Real Time Economy fungieren beide als siamesischer Zwilling, die im Gleichschritt den Wandel begleiten. 17

18 Real Time Economy IT als Instrumentarium Innerhalb der einzelnen Länder gab es zum Teil deutliche Unterschiede bei der Einschätzung relevanter Technologien und IT-Lösungen. So haben Entscheider aus Deutschland den Themen Collaboration, UCS und neuen Datenbanktechnologien zum Teil deutlich stärker zugestimmt, als die Gesamtheit der Befragten. Wie wichtig sind folgende Technologien und IT-Lösungen zur Vernetzung und Beschleunigung der Geschäftsprozesse in Ihrem Unternehmen? 4,00 3,00 2,00 1,00 Collaboration / Teamwork Unified Intelligente IP- Communicatio Netzwerke ns Infrastructureas-a-Services Software-asa-Service Neue Datenbankund Speichertechn ologien Real-time Reporting Mobile Applications & Mobile Device Management Social Media M2M / Sensortechnol ogien Deutschland 3,38 3,30 3,02 2,88 2,88 2,87 2,85 2,75 2,63 2,57 Schweiz 3,28 3,17 2,94 3,17 3,11 3,00 2,72 3,11 2,83 2,78 Benelux 2,76 2,63 2,61 2,63 2,68 2,56 2,67 2,76 2,42 2,41 n=246 Quelle: Experton Group,

19 Die heutige IT-Infrastruktur genügt nicht, um den Digitalen Wandel zu bestreiten Die Real Time Economy erlaubt uns einen Blick in die Zukunft. Die Unternehmen spüren bereits heute, dass die Notwendigkeit besteht, die Geschäftsprozesse weiter zu beschleunigen und vernetzen. Mit den heutigen Bordmitteln ist dieser Kampf nicht zu gewinnen, darüber sind sich nahezu alle Befragten einig. Die Höhe der zusätzlich benötigten IT-Budgets differiert. Interessant ist, dass auch die Entscheider außerhalb der IT, die Notwendigkeit für substanzielle Budgeterhöhung sehen der CIO steht somit nicht allein auf weiter Flur. 19

20 Real Time Economy Bedarf an IT Die große Mehrheit sieht sich auf der IT-Infrastrukturseite als nur unzureichend gerüstet für die künftigen Herausforderungen. Insbesondere in Benelux und der Schweiz sehen sich gerade einmal 14% der Entscheider mit ihrer aktuellen IT in der Lage, die Anforderungen der Real Time Economy zu meistern. Sehen Sie sich in der Lage die zukünftigen Herausforderungen der Real Time Economy mit Ihrer derzeitigen IT-Infrastruktur/IT-Architektur zu bewältigen? 22,4% 53,3% 14,2% 4,1%6,1% Ja, voll und ganz Nur teilweise Eher nicht Auf keinen Fall Weiß nicht / keine Angabe 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% n=246 Quelle: Experton Group,

21 Persönliche Einschätzung und Ausblick Wir stehen erst am Anfang der Wirtschaft in Echtzeit (Real Time Economy). Die Digitalisierung der Unternehmensprozesse wird weiter voranschreiten. Die heutigen IT-Infrastrukturen bedürfen vielfach einer Überholung bzw. eines Upgrades. Echtes Kundenverständnis, der Wille zur Innovation und eine hoch performante Infrastruktur werden zum Erfolgsfaktor Wertschöpfungsketten Eine Umsetzung erfolgt in der nächsten Generation Y und Z bis dahin: Definieren und diskutieren Sie Ihre Prozesse an einem Tisch mit den Fachabteilungen und der IT. Das business treibt die IT. Nutzen Sie die IT (Abteilung-Partner) als Ihren Innovations- und Strategiepartner Werden Sie zum Rulebreaker Setzen Sie auf eine sukzessive Umsetzung (Deutschlands innovativste Denkfabrik) (Studie Real Time Economy) 21

22 Effizient, schnell, flexibel Der FlexPod als Kernelement im Rechenzentrum

23 Der sanfte Weg vom IST zum SOLL Server Tower Storage Array FlexPod Fibre Channel SAN 23

24 FlexPod sorgt bei Ingersoll Werkzeuge für hohe Flexibilität und Verfügbarkeit Die Lösung von Stemmer FlexPod als validierte Datacenter-Plattform mit einheitlicher, flexibler Architektur mit Cisco B22 Bladeserver Das Ergebnis Größere Flexibilität in der Bereitstellung von Kapazitäten durch Server-Virtualisierung Schneller Datenzugriff und Aufbau von 3D-Designs Hohe Datensicherheit Ausfallsicher und hochskalierbar Zuverlässige und stabile Systeme mit automatischem Support 24

25 Summary: Wirtschaft in Echtzeit Nie zuvor hatten wir eine derartige intensive Vernetzung und Beschleunigung der Geschäftsprozesse. Qualität, Nachhaltigkeit, Vernetzung und Geschwindigkeit bestimmen das solide Fundament für langfristige Wettbewerbsvorteile in einer globalisierten Ökonomie. 25

26 Vielen Dank und viel Erfolg bei der Umsetzung. 26

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