Deliverable: 1.3. Arbeitspaket 1: Geschäftmodell für kommerzielles Grid-Providing

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Deliverable: 1.3. Arbeitspaket 1: Geschäftmodell für kommerzielles Grid-Providing"

Transkript

1 BETRIEBLICHE INFORMATIONSSYSTEME: GRID-BASIERTE INTEGRATION UND ORCHESTRIERUNG Deliverable: 1.3 Arbeitspaket 1: Geschäftmodell für kommerzielles Grid-Providing Förderkennzeichen: 01IG07005

2

3 Autoren: John, Thomas Universität Paderborn Fürstenallee Paderborn Dr. Gräfe, Gernot; Jekal, Melanie; Vörckel, Tanja Siemens AG - Siemens IT Solutions and Services Fürstenallee Paderborn Das diesem Bericht zugrunde liegende Vorhaben wird/wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01IG07005 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autoren. Datum: I

4 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... IV Tabellenverzeichnis... V Abkürzungsverzeichnis... VI 1 Einleitende Überlegungen Erarbeitung eines Geschäftsmodells Generische Begriffsbestimmung Theoretischer Strukturierungsansatz Leistungskonzept Kommunikationskonzept Ertragskonzept Wachstumskonzept Kompetenzkonfiguration Organisationsform Kooperationskonzept Koordinationskonzept Erstellen eines Geschäftsmodells für BIS-Grid Leistungskonzept Leistung Zielmarkt Nutzen Ertragskonzept Prozessmodellierungsangebot Betrieb der BIS-Grid Workflow Engine Support Schulungen...26 II

5 3.3 Kompetenzkonfiguration Prozessmodellierungsangebot Betrieb der BIS-Grid Workflow Engine Schulungsangebot Supportangebot Organisationsform Prozessmodellierung und Betrieb der BIS-Grid Workflow Engine Prozessmodellierung und Supportangebot Prozessmodellierung und Schulungsangebot Betrieb der BIS-Grid Workflow Engine und Supportangebot Betrieb der BIS-Grid Workflow Engine und Schulungsangebot Support- und Schulungsangebot Kooperationskonzept Kooperation in Szenario Kooperation in Szenario Koordinationskonzept Koordination in Szenario Koordination in Szenario Kommunikationskonzept Wissenschaftlicher Bereich Kommerzieller Bereich Wachstumskonzept Leistungserweiterung (Economies of Scope) Durchsetzen von Standards Ausdehnung der Zielgruppe (Economies of Scale) Fazit...43 Literaturverzeichnis...45 III

6 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Geschäftsmodell - Verknüpfung der technischen und ökonomischen Domäne. 4 Abbildung 2: System zur Erstellung von Geschäftsmodellen... 7 Abbildung 3: Erlösformen... 9 Abbildung 4: Erlösquellen...10 Abbildung 5: Verrechnungswürfel...11 Abbildung 6: Wachstumsmodell...12 Abbildung 7: Positionierung einer Unternehmung in der Wertschöpfungskette...13 Abbildung 8: Dienstleistungsangebot eines OaaS-Providers...18 Abbildung 9: Geschäftsmodelle im Cloud Computing...20 Abbildung 10: Marktsegmentierungsschema BIS-Grid...21 Abbildung 11: Bewertung der Kompetenzen und deren Synergien...29 Abbildung 12: Szenariendefinition anhand der Synergieeffekte...32 Abbildung 13: Layer Player Model - Wertschöpfungsstufen in Szenario Abbildung 14: Layer Player Model - Wertschöpfungsstufen in Szenario Abbildung 15: Integrated Model - Wertschöpfungsstufen in Szenario Abbildung 16: Kooperation in Szenario Abbildung 17: Kooperation in Szenario Abbildung 18: Wachstumskonzept Überblick...39 IV

7 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Vergleich der Bestandteile eines Geschäftsmodells verschiedener Autoren... 5 Tabelle 2: Bedürfnisbefriedigung durch Funktionalitäten...24 Tabelle 3: Untersuchung der Kooperationsparameter für das Szenario Tabelle 4: Untersuchung der Kooperationsparameter für das Szenario V

8 Abkürzungsverzeichnis B2B Business to Business BIS Betriebliche Informationssysteme BPEL Business Process Execution Language BPM Business Process Management BPO Business Process Outsourcing bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise C2C Customer-to-Customer d. h. das heißt EAI Enterprise Application Integration etc. et cetera f. folgende ff. fortfolgende ggf. gegebenenfalls GWW Grid Workflow Workshop GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung IaaS Infrastructure as a Service inkl. inklusive IT Informationstechnologie IKT Informations- und Kommunikationstechnologien KMU Klein- und mittelständische Unternehmen lt. laut OaaS Orchestration as a Service PaaS Platform as a Service SaaS Software as a Service SIS Siemens IT Solutions and Services SOA Service-oriented Architecture sog. sogenannte US United States v. a. vor allem vgl. vergleiche vs. versus z. B. zum Beispiel VI

9 Einleitende Überlegungen 1 Einleitende Überlegungen Die neuen Entwicklungen in der Wirtschaft führen dazu, dass sich Unternehmen mit ihren Geschäftsmodellen beschäftigen müssen, um weiterhin erfolgreich am Markt agieren zu können. Zum einen lösen sich durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) die Grenzen ganzer Branchen und Märkte auf (vgl. Bieger, Bickhoff, zu Knyphausen-Aufseß 2002: 9). Es besteht die Möglichkeit, Wertschöpfungsketten und Dienstleistungen aufzubrechen (vgl. auch Belz, Bieger 2000) und über Unternehmensgrenzen hinweg neu aufzubauen (vgl. Bieger, Rüegg-Stürm 2002: 16). Es erfolgt eine immer stärkere Vernetzung mit ehemaligen Konkurrenten, Kunden und Lieferanten, so dass es nicht mehr ausreicht, nur ein Unternehmen bei der Klärung der Wertschaffung zu betrachten (vgl. Bieger, Rüegg- Stürm, Vonrohr 2002: 21). Um der Vernetzung gerecht zu werden, muss der bisher vorherrschende Analyseausschnitt Strategisches Geschäftsfeld erweitert werden, indem angebots- und nachfrageseitige Netzwerke mit einbezogen werden (vgl. Bieger, Rüegg- Stürm, Vonrohr 2002: 36). Aus diesem Grund werden seit Ende der 90er Jahre unternehmensübergreifende Konstrukte als unternehmerische Analyse- und Handlungseinheit betrachtet (vgl. Bieger, Bickhoff, zu Knyphausen-Aufseß 2002: 3). Zum anderen werden die Unternehmen aufgrund gesättigter Märkte und Konkurrenz aus Billiglohnländern zunehmend mit schrumpfenden Absatzzahlen konfrontiert (vgl. Nippa 2005: 1). Die Angleichung der Differenzierungsmerkmale Funktionalität, Qualität und Preis hat zur Folge, dass sich die Anbieter mit steigendem Wettbewerbs- und Preisdruck auseinander setzen müssen (vgl. Spath, Demuß 2006: 464). Um auf diese Situation zu reagieren, schaffen sich Unternehmen eine Möglichkeit zur Differenzierung, indem sie Sachgüter und Dienstleistungen zu hybriden Lösungen bündeln (vgl. Spath, Demuß 2006: 464; Nippa 2005: 1; Reiss, Präuer 2001: 48-53), d. h. die Unternehmen beziehen integrierte Dienstleistungen in ihr Angebot ein (vgl. Bonn 2008: 1). Diese hybriden Lösungen dienen zum einen der Standortsicherung, der Sicherung der Wettbewerbsposition sowie dem Arbeitsplatzerhalt und zum anderen dem Erschließen neuer Zielgruppen und -märkte sowie dem Wachstum durch innovative Produkte (vgl. Leimeister, Glauner 2008: 248). Die hier genannten Herausforderungen machen die Relevanz eines zielgerichteten Geschäftsmodells deutlich. Im Folgenden wird zunächst ein theoretischer Rahmen geschaffen, um daraus anschließend mögliche Geschäftsmodelle für das Projekt BIS-Grid abzuleiten. 1

10 Erarbeitung eines Geschäftsmodells 2 Erarbeitung eines Geschäftsmodells Die Erarbeitung eines für BIS-Grid relevanten Geschäftsmodells erfolgt zunächst mit Hilfe der generischen Begriffsbestimmung, um anschließend die BIS-Grid-spezifischen Aspekte zu erarbeiten. 2.1 Generische Begriffsbestimmung Für das Konzept Geschäftsmodell, das in den letzten Jahren eine immer größere Aufmerksamkeit erfahren hat, hat sich bis heute keine einheitliche Definition etabliert. Viele Autoren haben sich mit dem Thema beschäftigt und eigene Definitionen und Strukturierungsansätze erarbeitet. Im Folgenden werden einige Definitionen näher betrachtet. Timmers (2000) beschäftigt sich mit den Geschäftsmodellen speziell für elektronische Märkte und nutzt als Ausgangsbasis den Wertkettenansatz von Porter (Porter 1996: 59ff.). Nach diesem ist ein Unternehmen in verschiedene Tätigkeitsbereiche aufgeteilt, die zu einer Wertkette verbunden werden. Wird diese Wertkette verändert, entstehen gemäß dieser Definition neue Geschäftsmodelle. Als Geschäftsmodell definiert Timmers (2000): die Struktur von Produkten, Dienstleistungen und Informationsflüssen, die auch eine Beschreibung der verschiedenen Akteure und deren Rollen beinhaltet, die Beschreibung der Nutzenpotenziale sowie die Beschreibung der Ertragsquellen. Treacy und Wiersema (1995: 10) sagen, dass kein Unternehmen heute erfolgreich sein kann, [ ] [das] versucht, es allen recht zu machen. Stattdessen muss jedes Unternehmen einen einzigartigen Käufernutzen definieren, der nur von ihm allein auf einem Markt angeboten wird. Um nun ein Unternehmen beschreiben zu können, arbeiten sie mit den folgenden Begriffen (Treacy, Wiersema 1995: 10): Leistungsversprechen: Leistungsversprechen ist die implizite Zusicherung eines Unternehmens, seinen Kunden eine bestimmte Kombination von Nutzenkriterien wie Preis, Qualität, Leistung, Auswahl, Bequemlichkeit etc. zu bieten. 2

11 Erarbeitung eines Geschäftsmodells Operatives Geschäftsmodell: Mit dem operativen Geschäftsmodell wird das Zusammenwirken von operativen Prozessen, Managementsystemen, Organisationsstrukturen und der Unternehmenskultur beschrieben, mit dem es ermöglicht wird, das Leistungsversprechen einzulösen. Betrachtet werden an dieser Stelle die Systeme, die Infrastrukturen und das Umfeld der Unternehmung. Nutzenkategorien: Die Nutzenkategorien stellen die Alternativen dar, wie ein Leistungsversprechen mit dem operativen Geschäftsmodell verbunden werden kann, um die Marktführerschaft zu erlangen. Dazu stehen die Kostenführerschaft, die Produktführerschaft und die Kundenpartnerschaft zur Auswahl. Für Nehls und Baumgartner (2000: 89) besteht ein Geschäftsmodell aus den eng verzahnten Komponenten Marktpositionierung, Gewinnmodell, strategische Absicherung, Ressourcenfokus, Organisationssysteme und Unternehmenskultur. Diese Komponenten werden im Folgenden näher erläutert: Marktpositionierung: Die Auswahl der werthaltigen Marktsegmente und der Zielkunden. Gewinnmodell: Die Erschließung von Gewinnzonen und die Vereinbarung der Wertschaffung für den Kunden mit der Gewinnerzielung des Unternehmens. Ressourcenfokus: Die Konzentration eines Unternehmens auf bestimmte Wertschöpfungsstufen, um sich von den Wettbewerbern zu differenzieren. Strategische Absicherung: Der Schutz des eigenen Gewinnmodells vor der Konkurrenz (z. B. durch hohe Kundenbindung, Technologievorsprung). Organisationssysteme: Die Beschreibung der unterstützenden Prozesse. Unternehmenskultur: Der Aufbau einer Unternehmenskultur, die aus Werten, Verhalten, Riten und Symbolen besteht. Gemäß Nehls und Baumgartner (2000) unterliegen diese Komponenten externen Einflussfaktoren, so dass ein Geschäftsmodell ständig an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden muss. 3

12 Erarbeitung eines Geschäftsmodells Rüegg-Stürm (2000) geht davon aus, dass ein Geschäftsmodell Antworten auf die folgenden Themenkomplexe geben muss: Anspruchsgruppen: Der relevante Markt, d. h. die Zielgruppen und -märkte, müssen identifiziert und ausgewählt werden. Anhand dieser Auswahl werden die Bedürfnisse und Anliegen der Anspruchsgruppen bestimmt. Leistungsangebot: Bei diesem Themenkomplex handelt es sich um die Definition des Leistungsangebotes und des Nutzens, der für den Kunden gestiftet werden soll. Fokus der Wertschöpfung: Ein Unternehmen muss definieren, auf welchen Teil der Wertschöpfung es sich konzentrieren will. Die restlichen Bereiche der Wertschöpfung müssen den anderen Leistungserbringern überlassen werden. Kooperationsfelder: Durch die Fokussierung im Bereich der Wertschöpfung werden Kooperationsfelder deutlich, für die Kooperationspartner gefunden und die Zusammenarbeit mit diesen gestaltet werden müssen. Kernkompetenzen: Die Frage nach den Kernkompetenzen zeigt auf, welche Fähigkeiten bereits vorhanden sind und welche noch aufgebaut werden müssen, um eine nachhaltige Nutzenstiftung beim Kunden zu erreichen und sich damit gegenüber dem Wettbewerb abzusetzen. Chesbrough (2006: 63ff.) versteht im Open Innovation Paradigm unter einem Geschäftsmodell ein Rahmenwerk, in dem interne und externe Forschungserkenntnisse, Technologien und Wissen in einem System integriert werden, um daraus wirtschaftlichen Erfolg zu erzeugen. Ein Geschäftsmodell bildet somit die Möglichkeiten ab, wie aus Technologien ökonomische Werte geschöpft werden, d. h. wie technologisches Potenzial in einen ökonomischen Wert überführt wird (vgl. Abbildung 1). Abbildung 1: Geschäftsmodell - Verknüpfung der technischen und ökonomischen Domäne In Anlehnung an Chesbrough 2006: 69 4

13 Erarbeitung eines Geschäftsmodells Für alle Ansätze gilt, dass sie das Geschäftsmodell als relevante Analyseeinheit betrachten und Strukturelemente beinhalten, mit denen ein Geschäftsmodell beschrieben werden kann (vgl. Bieger, Rüegg-Stürm, Vonrohr 2002: 46). Starke Unterschiede treten im Umfang der Beschreibung auf, was zum Teil daran liegt, dass einige Definitionen nur einen Teilbereich eines Unternehmens betrachten. Hinsichtlich der Struktur eines Geschäftsmodells zeigen sich Überschneidungen innerhalb der genannten Definitionen, d. h. in den Kriterien bzw. den Bestandteilen eines Geschäftsmodells (vgl. Tabelle 1). So sind beispielsweise die Definition des Leistungskonzepts und des Kooperationskonzepts zwei der übereinstimmenden Faktoren, die alle genannten Autoren anführen (vgl. Bieger, Rüegg-Stürm, Vonrohr 2002: 47). Konzept Timmers Treacy/ Wiersema Nehls/ Baumgartner Rüegg- Stürm Leistungskonzept X X X X Kommunikationskonzept X Ertragskonzept X X Wachstumskonzept X X Kompetenzkonfiguration X X Organisationsform X X X Kooperationskonzept X X X X Koordinationskonzept X X Tabelle 1: Vergleich der Bestandteile eines Geschäftsmodells verschiedener Autoren (Nach Bieger, Rüegg-Stürm, Vonrohr 2002: 47) 5

14 Erarbeitung eines Geschäftsmodells 2.2 Theoretischer Strukturierungsansatz Für die Entwicklung eines Geschäftsmodells gilt es, die oben genannten Bestandteile auszuarbeiten. Der theoretische Strukturierungsansatz umfasst dabei die für Unternehmen relevanten Fragenkomplexe, die mit Hilfe einer Systematik zur Erstellung des Geschäftsmodells beantwortet werden. Um erfolgreich am Markt zu bestehen, müssen sich Unternehmen mit einer Reihe von Themen beschäftigen, die kennzeichnend für ihre Geschäftstätigkeit sind. Zu diesen Trends der modernen Net Economy 1 gehören die Leistung, die Kunden, die Ertragsgenerierung, das zukünftige Wachstum, die Kernkompetenzen, mögliche Kooperationen sowie Koordinationsmechanismen. Um heute am Markt bestehen zu können, muss neben der Unternehmensstrategie und dem Leistungsprogramm eine Geschäftssystematik für Wertschöpfungsnetzwerke festgelegt werden, die die Produktmarktbereiche innerhalb des Unternehmensnetzwerkes beschreibt (vgl. Bieger, Rüegg-Stürm, Vonrohr 2002: 48). Auf Basis der oben genannten Trends und unter Beachtung der Geschäftsmodelldefinitionen der verschiedenen Autoren entwickelten Bieger, Rüegg-Stürm und Vonrohr (2002: 51-58) ein System zur Erstellung von Geschäftsmodellen. Dieses System nennt die Bestandteile Leistungskonzept, Kommunikationskonzept, Ertragskonzept, Wachstumskonzept, Kompetenzkonfiguration, Organisationsform, Kooperationskonzept und Koordinationskonzept als diejenigen, die ein Unternehmen bearbeiten muss, um ein Geschäftsmodell erstellen zu können, das das Unternehmen in die Lage versetzt, auch zukünftig am Markt erfolgreich zu sein. Zu beachten ist an dieser Stelle, dass die Teilkonzepte nicht sequentiell, sondern durchaus parallel bearbeitet werden können. Die folgende Abbildung 2 verdeutlicht die parallele Bearbeitung sowie die logische Reihenfolge der einzelnen Konzepte: 1 Net Economy bezeichnet den wirtschaftlich genutzten Bereich von elektronischen Datennetzen und ist damit eine digitale Netzökonomie, welche über verschiedene Plattformen die Abwicklung von Informations-, Kommunikations- und Transaktionsprozessen erlaubt. (Kollmann, T. (2004): E-Venture: Grundlagen der Unternehmensgründung in der Net Economy. 1. Aufl., Wiesbaden: Gabler) 6

15 Erarbeitung eines Geschäftsmodells Abbildung 2: System zur Erstellung von Geschäftsmodellen An erster Stelle steht zwingend das Leistungskonzept, da sich ein Geschäftsmodell und damit alle weiteren Schritte auf die festgelegte Leistung beziehen. Die folgenden Teilkonzepte können parallel bearbeitet werden, sind in der Abbildung allerdings in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angeführt. Somit kommt beispielsweise dem Ertragskonzept aufgrund des Gewinnstrebens von Unternehmen eine höhere Bedeutung zu als dem Kommunikationskonzept. Der an zweiter Stelle stehende Block verdeutlicht, dass sich die Konzepte Kompetenz, Organisation, Kooperation und Koordination nicht strikt voneinander trennen lassen und sich gegenseitig bedingen Leistungskonzept Das Leistungskonzept beschreibt, mit welchen Produkten ein Unternehmen auf welchen Märkten agieren möchte (vgl. zu Knyphausen-Aufseß, Meinhardt 2002: 66). Stähler (2002: 42) spricht in diesem Zusammenhang von der Value Proposition, Abel (2007: 293) verwendet den Begriff Leistungs-/Angebotsmodell. Beide sagen aus, welchen Nutzen ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine hybride Lösung stiftet. Während Stähler (2002) die Nutzenstiftung in den Kundennutzen (Nutzen aus der Bedürfnisbefriedigung) und den Nutzen für die Wertschöpfungspartner (Nutzen aus der Teilnahme am Geschäftsmodell) unterteilt, benennt Abel (2007: 293) lediglich die Bedürfnisbefriedigung beim Kunden. Darüber hinaus nennt Stähler (2002: 43) auf Basis des Produkt-/Marktentwurfs Möglichkeiten zur Erfüllung des Nutzungsversprechens. Der Produkt-/Marktentwurf enthält einerseits Aussagen über das Design des Produktes oder Produktbündels, das das Unternehmen seinen Kunden 7

16 Erarbeitung eines Geschäftsmodells anbieten möchte, und andererseits Aussagen über den Markt bzw. die Marktsegmente, in denen das Unternehmen tätig werden möchte (Stähler 2002: 43). Aufgrund der bereits oben dargestellten Entwicklungen, insbesondere durch die Globalisierung und den damit verstärkten Wettbewerb sowie die zunehmende Vernetzung mit Konkurrenten, Kunden und Lieferanten ist es so enorm wichtig zu erkennen, dass Mehrwert in der Regel nicht mehr durch einzelne Produkte geschaffen wird. Statt dieser werden vermehrt integrierte Leistungssysteme nachgefragt. Die Schaffung solcher Leistungssysteme muss von den Kernprodukten ausgehen. Damit sich die Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können, schließen sie sich häufig zu Netzwerken zusammen (vgl. Bieger, Rüegg-Stürm, Vonrohr 2002: S ) Kommunikationskonzept Gemäß Bieger, Bickhoff, Caspers, zu Knyphausen-Aufseß und Reding (2002: 53) wird mit dem Kommunikationskonzept beschrieben, wie die Leistung des Unternehmens im relevanten Markt kommunikativ verankert werden soll, d. h. wie ein Unternehmen eine dauerhafte Präsenz in den Köpfen der Kunden schaffen kann. Diese dauerhafte Präsenz ist wichtig, da sich Rentabilität in der Regel erst durch eine gewisse Anzahl erfolgreicher Transaktionen ergibt. Dafür muss eine ausreichende Aufmerksamkeit für die Produkte des Unternehmens erreicht werden. Mittels der neuen Medien wie beispielsweise Communities ist eine vermehrte Kommunikation der Kunden untereinander zu beobachten. Diese kann auf der einen Seite zu einer Reizüberflutung durch ein zu hohes Informationsaufkommen führen, auf der anderen Seite jedoch auch für die Weiterempfehlung von Produkten genutzt werden. Es ist also sehr wichtig, in der C2C-Kommunikation einen positiven und prominenten Platz einzunehmen (Bieger, Rüegg-Stürm, Vonrohr 2002: 49), um die notwendige Präsenz beim Kunden zu erreichen Ertragskonzept Das Ertragskonzept bildet die unterschiedlichen Möglichkeiten der Erlösgenerierung ab (vgl. zu Knyphausen-Aufseß, Meinhardt 2000). Gemäß Osterwalder und Pigneur (2002) zeigt dieses Konzept the ability of a firm to translate the value it offers its customers into money and therefore generate incoming revenue streams. Um aus dem Wert einer Marke bzw. eines Produktes Erlöse zu generieren, gilt es, den wirtschaftlichen Erfolg eines 8

17 Erarbeitung eines Geschäftsmodells Unternehmens, d. h. die verschiedenen Möglichkeiten der Erlösgenerierung, genau zu analysieren und zu planen (vgl. Schwickert.2004). Die Erlösquellen stellen einen integralen Bestandteil des Geschäftsmodells dar und benennen die direkten Einkünfte eines Unternehmens (vgl. Timmers 1998). Um sich den möglichen Erlösen zu nähern, können zwei Sichtweisen herangezogen werden. Auf der obersten Ebene können (1) die Herkunft der Erlöse (vgl. Zerdick et al. 1999; zu Knyphausen-Aufseß, Meinhardt 2002; Wirtz 2000; Krüger, Bach 2000) und (2) die erbrachte Gegenleistung (vgl. Skiera, Lambrecht 2000) zugrunde gelegt werden. (1) Herkunft der Erlöse Werden die Erlöse in Abhängigkeit von den Akteuren betrachtet (vgl. Abbildung 3), kann zwischen direkten und indirekten Einkünften unterschieden werden. Die direkten Formen werden vom Nutzer transaktionsabhängig oder -unabhängig gezahlt (vgl. Zerdick et al. 1999; zu Knyphausen-Aufseß, Meinhardt 2002; Wirtz 2000; Krüger, Bach 2000). Transaktionsabhängig bedeutet, dass die Zahlung in Abhängigkeit von der Menge und/oder der Dauer der Nutzung erfolgt (vgl. Zerdick et al. 1999), d. h. es wird explizit der Umfang der erbrachten Leistung berücksichtigt (vgl. zu Knyphausen-Aufseß, Meinhardt 2002). Transaktionsunabhängig hingegen sind Zahlungen, die unabhängig von Menge und/oder Dauer einmalig oder regelmäßig geleistet werden (vgl. Zerdick et al. 1999), d. h. der Umfang der Leistung wird nicht betrachtet und der Kunde wird zu konstanten Zahlungen verpflichtet (vgl. zu Knyphausen-Aufseß, Meinhardt 2002). Abbildung 3: Erlösformen nach Zerdick et al

18 Erarbeitung eines Geschäftsmodells Die indirekten Erlösformen werden nicht vom Kunden, sondern von Dritten geleistet. Dies können andere Unternehmen (z. B. Zahlungen für Werbung) oder auch der Staat (z. B. Subventionen) sein (vgl. Zerdick et al. 1999). (2) Art der erbrachten Gegenleistung Skiera und Lambrecht (2000) hingegen konzentrieren sich auf der obersten Ebene auf die Gegenleistung für die Erlöse (vgl. Abbildung 4), woraus sich die drei Erlösquellen Produkte, Kontakte und Informationen ergeben. Abbildung 4: Erlösquellen (vgl. Skiera, Lambrecht 2000) Produkte (z. B. selbst hergestellte Produkte, Handelswaren, Zusatzprodukte und Serviceleistungen) stellen eine Erlösquelle dar, wenn durch ihren Verkauf direkt die Erlöse generiert werden. Kontakte und Informationen stellen geschäftsfremde Leistungen dar und resultieren in Form von Werbung und Vermittlungsprovisionen bzw. in Form von verkauften Kundeninformationen in Erlösen (vgl. Skiera, Lambrecht 2000). In vielen Bereichen gestaltet es sich zunehmend schwierig, im eigentlichen Kerngeschäft noch Erträge zu erzielen. Die globale Vernetzung führt zu einem ruinösen Wettbewerb, so dass die Unternehmen gezwungen sind, auf neu erschlossene Nebengeschäfte bzw. neue Verrechnungsmodelle gegenüber dem Kunden zurückgreifen. Der Verrechnungswürfel in Abbildung 5 zeigt Möglichkeiten der Ertragsgenerierung auf (vgl. Bieger, Rüegg-Stürm, Vonrohr 2002: 49, 54-55). 10

19 Erarbeitung eines Geschäftsmodells Abbildung 5: Verrechnungswürfel (vgl. Bieger, Rüegg-Stürm, Vonrohr 2002: 55) Wichtig ist zu beachten, dass [a] firm s revenue model can be composed of different revenue streams that all have different pricing models (Osterwalder, Pigneur 2002), d. h. das Ertragskonzept eines Unternehmens besitzt in der Praxis selten nur eine (vgl. zu Knyphausen-Aufseß, Meinhardt 2002), sondern oft mehrere Erlösquellen (vgl. Stähler 2002; Skiera, Lambrecht 2000). Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Erlösformen für das Geschäftsmodell mit Zahlungsströmen im Zeitablauf dargestellt werden sollten, da ein Erlösmodell ohne zeitliche und monetäre Quantifizierung [...] ohne Aussage [bleibt] (Schwickert 2004) Wachstumskonzept Besondere Bedeutung bei der weiteren Erstellung eines Geschäftsmodells kommt dem Wachstumskonzept des Unternehmens zu. Auf Basis dieses Konzeptes wird sichergestellt, dass das Unternehmen in Zukunft erfolgreich wirtschaften kann. Laut Bieger, Rüegg-Stürm und Vonrohr (2002) dienen folgende Fragen unterstützend zur Klärung der Wachstumsstrategie eines Unternehmens: 1. Soll ein Wachstum im eigenen Markt oder die Erschließung neuer Märkte angestrebt werden? 2. Soll das Wachstum durch Multiplikation oder durch Konzeptverkauf erreicht werden? In der Wachstumsstrategie nach Shapiro und Varian (1999) wird vor allem auf die Entwicklung und Durchsetzung von Standards hingewiesen, d. h. auf Produkte, die von der Mehrzahl der Marktteilnehmer als Spezifikation akzeptiert werden (vgl. Diller 2001: 1598). 11

20 Erarbeitung eines Geschäftsmodells Gelingt es einem Unternehmen, einen Standard zu etablieren, hat es gute Chancen, die Marktführerschaft zu erlangen. Daneben gibt es lt. Bieger, Rüegg-Stürm und Vonrohr (2002: 55) zusätzlich eine Vielzahl weiterer Strategien, die alternativ oder ergänzend vorkommen (vgl. Abbildung 6). Abbildung 6: Wachstumsmodell (vgl. Bieger, Rüegg-Stürm, Vonrohr 2002: 55 Stähler (2002: 52) nennt speziell die Geschäftsmodellinnovationen, die immer als Wachstumsstrategien zu sehen sind. Sie dienen auf der einen Seite dazu, die Wertschöpfung in einem bestehenden Geschäft zu verändern, sowie auf der anderen Seite, um neue Märkte zu erschließen Kompetenzkonfiguration Die heute erforderlichen neuen Geschäftsmodelle erfordern eine Menge an Kompetenzen. So ist beispielsweise die Kundenbindung ebenso wichtig wie die Erfassung der sich ändernden Kundenbedürfnisse. Bei der Kompetenzkonfiguration geht es nun darum herauszufinden, welche Kompetenzen für das gewählte Leistungskonzept notwendig und welche bereits im Unternehmen vorhanden sind (Abel 2007: 294). Stähler (2002: 44) spricht an dieser Stelle von den internen Ressourcen. Lt. Hamel (2000: 57f.) sind damit neben den Kernkompetenzen auch strategische Vermögenswerte, wie beispielsweise Marken, Patente, Kundenbeziehungen mit dem Wissen über den Kunden oder Vertriebskanäle gemeint. 12

21 Erarbeitung eines Geschäftsmodells Organisationsform Nachdem festgestellt wurde, welche der relevanten Kernkompetenzen im Unternehmen vorhanden sind, beschäftigt sich dieses Teilmodell lt. Bieger, Rüegg-Stürm und Vonrohr (2002: 56-57) damit, die Kompetenzen zu organisieren. Dazu muss ein Unternehmen ermitteln, wo das eigene Kernengagement liegt und welche Wertschöpfungsstufen damit abgedeckt werden, d. h. es wird die Kompetenzreichweite des Unternehmens bestimmt. Dies kann beispielsweise mittels der Transaktionsökonomie erfolgen. Handelt es sich z. B. um eine Schnittstelle, über die hochspezifische Assets gehandelt werden müssen [, welche] [...] mit hohen Unsicherheiten [ ] behaftet sind, [ist] eine interne Lösung [ ] vorzuziehen (Bieger, Rüegg-Stürm, Vonrohr 2002: 56). Die Reichweite bestimmt anschließend den Bedarf an Kompetenzen, die von Kooperationspartnern einzubringen bzw. über den Markt zu beschaffen sind (vgl. auch Sieber 1999: 245 f.) und somit die zukünftige Organisationsform, nämlich entweder eine Projekt- oder eine hierarchische Organisation. Lt. zu Knyphausen-Aufseß und Meinhardt (2002: 70-76) ist es bei der Betrachtung von Geschäftsmodellen von Bedeutung, die Wertketten näher zu betrachten, da über die Anordnung der Wertschöpfungsstufen Wettbewerbsvorteile erreicht werden können. Die folgende Abbildung 7 zeigt die vier Möglichkeiten eines Unternehmens auf, sich in der Wertschöpfungskette zu positionieren: Abbildung 7: Positionierung einer Unternehmung in der Wertschöpfungskette (vgl. Meinhardt, Schweizer 2000) Zum einen ist das Integrated Model zu nennen, welches traditionelle Unternehmen beschreibt, die einen großen Anteil an der Wertschöpfung übernehmen, während zum 13

22 Erarbeitung eines Geschäftsmodells anderen das Layer Player Model jene Unternehmen umfasst, die sich auf dem Markt als branchenübergreifende Spezialisten etablieren und für viele Unternehmen die gleiche Wertschöpfungsstufe ausführen. Das Market Maker Model zeigt Unternehmen, die über mehrere Branchen hinweg einen neuen Markt einführen, indem sie in die bestehenden Wertketten neue Wertschöpfungsstufen einbetten. Das sog. Orchestrator Model bildet im Gegensatz zu den bisher genannten Modellen die komplette Wertkette durch die Koordination von Spezialisten unterschiedlicher Branchen ab Kooperationskonzept Gemäß Stähler (2002: 44) beschreibt ein Geschäftsmodell neben der Leistung auch die Akteure, die an der Leistungserstellung beteiligt sind, und deren Rolle innerhalb der Wertschöpfungskette. Es besteht neben den klassischen Aktionsfeldern Markt und Hierarchie die Möglichkeit, eine Kooperationslösung anzustreben (vgl. Williamson 1986). Mögliche Wertschöpfungspartner sind Lieferanten, Anbieter von komplementären Produkten, Kunden und Wettbewerber (Stähler 2002: 45). Die Auswahl der Partner ist eine sehr wichtige Entscheidung, da sie die weitere Entwicklung des Unternehmens betrifft. Da Kooperationen in aller Regel langfristig ausgerichtet sind, muss sich das Kooperationsunternehmen mit dem eigenen Unternehmen weiterentwickeln. Daher müssen bei der Auswahl nicht nur die aktuellen, sondern auch die zukünftigen Potenziale berücksichtigt werden (Bieger, Rüegg-Stürm, Vonrohr 2002: 35). Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Frage, ob man sich mit wenigen, dafür aber starken Partnern zusammenschließt, oder ob man stattdessen viele kleine Partner wählt, sowie die Frage nach der Dauer der Kooperation Koordinationskonzept Die Koordination spielt im Falle einer Kooperationslösung eine wichtige Rolle, da festgelegt werden muss, wie die beteiligten Akteure miteinander kommunizieren und wie sie ihre Aktivitäten untereinander abstimmen (vgl. Stähler 2002: 44). Dabei muss die Koordination mit vertretbaren Transaktionskosten möglich sein (vgl. Bieger, Rüegg-Stürm, Vonrohr 2002: 57). Ansatzpunkt für die Transaktionskosten sind die Kooperationsverträge. Handelt es sich um explizite Verträge mit entsprechenden Sicherungen, werden die Transaktionskosten 14

23 Erarbeitung eines Geschäftsmodells durch das Aufsetzen der Verträge und die Kontrolle der Sicherungen entsprechend erhöht, bei impliziten Verträgen, bei denen sich die Beteiligten stillschweigend wie Partner verhalten, sind die Transaktionskosten entsprechend niedriger. 15

24 Erstellen eines Geschäftsmodells für BIS-Grid 3 Erstellen eines Geschäftsmodells für BIS-Grid Im Folgenden werden anhand des theoretischen Strukturierungsansatzes (vgl. Abschnitt 2.2) die acht Konzepte (vgl. Abbildung 2) für das Projekt BIS-Grid erarbeitet. Dabei stehen die Leistung Orchestration as a Service (OaaS) und der Orchestration as a Service Provider (OaaS-Provider) im Mittelpunkt der Betrachtungen. 3.1 Leistungskonzept Mit dem Leistungskonzept wird beschrieben, welche Leistung der Orchestration as a Service-Provider auf welchem Zielmarkt anbieten möchte und welcher Nutzen dem Zielkunden durch diese Leistung gestiftet wird. Als OaaS wird im Folgenden das Angebot einer Integrationsdienstleistung als Dienst verstanden (vgl. Höing, Scherp, Gudenkauf, et al. 2009). Hierbei kommen im Sinne eines Cloud Computing-Konzepts die Varianten Platform as a Service (PaaS) bzw. Software as a Service (SaaS) zum Tragen. Aus Sicht eines OaaS-Providers ist OaaS eine spezielle Form des PaaS-Prinzips, bei der die Integrationsdienstleistung für Development, Deployment und Management der Geschäftsprozesse erbracht wird. Der Kunde einer OaaS-Leistung nimmt dieses als SaaS-Angebot wahr. Wie sich diese Leistung im Einzelnen zusammensetzt, wird im Folgenden betrachtet Leistung Bei dem im Projekt BIS-Grid erarbeiteten Dienstleistungskonzept handelt es sich um das Angebot einer Integrationsdienstleistung auf Abruf, die heterogene Ressourcen (z. B. verschiedene betriebliche Informationssysteme) kollaborativ, einheitlich und bedarfsgesteuert (on-demand) orchestriert, was bedeutet, dass heterogene BIS und Services, die für die Bearbeitung eines Geschäftsprozesses notwendig sind, mittels einheitlicher Schnittstellen und Technologien (z. B. Webservices und BPEL) flexibel miteinander in Verbindung gebracht werden. Technische Grundlage im Projekt BIS-Grid ist hierbei die BIS-Grid Workflow Engine. 16

25 Erstellen eines Geschäftsmodells für BIS-Grid Die BIS-Grid Workflow Engine ist eine Workflow-Ablaufumgebung, die auf dem industriellen de facto-standard WS-BPEL 2 basiert und in der Lage ist, sowohl herkömmliche Webservices als auch Grid und Cloud Services zu orchestrieren. Sie besteht aus zwei Komponenten: Die Grid-Middleware UNICORE 6, deren Service-Container um BIS-Grid Dienste, im Wesentlichen um einen Workflow Management Service und einen generischen Workflow Service, erweitert wurde und eine frei wählbare WS-BPEL-Engine im Backend. Die BIS-Grid Workflow Engine wurde unter der Open Source-Lizenz BSD auf der Internet- Seite von SourceForge 3 veröffentlicht. Die Verwendung einer Open Source-Lizenz bedeutet in den meisten Fällen, dass Erträge überwiegend aus Zusatzleistungen wie beispielsweise Beratung oder Dokumentationserstellung generiert werden. 4 Bei der BSD-Lizenz handelt es sich um eine sog. Non-Copyleft-Lizenz, die keine Vorschriften darüber enthält, unter welchen Bedingungen Änderungen und Weiterentwicklungen weitergegeben werden müssen 5. Der Quellcode darf also beliebig, d. h. auch in proprietärer Software, verwendet werden. Das Leistungsangebot eines OaaS-Providers (Orchestration as a Service) basiert auf BIS- Grid und umfasst die vier in Abbildung 8 dargestellten Komponenten Prozessmodellierungsangebot, Betrieb der BIS-Grid Workflow Engine, Supportangebot und Schulungsangebot. 2 OASIS WSBPEL Technical Committee. Web Services Business Process Execution Language (WSBPEL) Primer. (Mai 2007) 3 4 Als Beispiel sei an dieser Stelle auf das freie Betriebssystem Linux verwiesen, das unter der Open Source Lizenz GPL veröffentlicht wurde und von dem Erfinder Linus Torvalds und vielen freien Entwicklern weiterentwickelt wird. Mittlerweile gibt es einige Firmen, die mit Linux-bezogenen Dienstleistungen (Installation, Schulung, Systemadministration) kommerziell aktiv sind. Weitere Informationen finden sich auf der Linux-Homepage unter

26 Erstellen eines Geschäftsmodells für BIS-Grid Abbildung 8: Dienstleistungsangebot eines OaaS-Providers Das Prozessmodellierungsangebot umfasst alle Tätigkeiten für den Aufbau der Prozesslandschaft beim Kunden. Dazu gehören die Ist-Analyse beim Kunden (Erhebung von aktueller Prozesslandschaft), die Erstellung eines Soll-Konzeptes in Zusammenarbeit mit dem Kunden, das Design sowie die Implementierung der benötigten Geschäftsprozesse. Der Betrieb der BIS-Grid Workflow Engine besteht aus der Installation und der Anpassung der Engine inkl. der dafür notwendigen Hardware, dem Aufsetzen der Prozesse sowie der Sicherstellung des Systembetriebs. Das Supportangebot enthält die Änderung vorhandener sowie die Implementierung neuer Prozesse und einen Helpdesk. Der Helpdesk stellt eine dauerhafte Dienstleistung dar, um Nutzern die Möglichkeit zu geben, offene Fragen und Probleme, die im Zusammenhang mit der BIS-Grid Workflow Engine auftreten, zu klären. Das Schulungsangebot als letzte Komponente enthält zwei mögliche Schulungseinheiten. Die erste Einheit umfasst die Vermittlung des Know-hows, um die notwendigen Prozessmodellierungen in WS-BPEL durchzuführen. Die zweite Einheit vermittelt das technische Know-how für die Installation, die Anpassung und den Betrieb der BIS-Grid Workflow Engine sowie das Aufsetzen der Prozesse. 18

Marc Witte. Open Innovation. als Erfolgsfaktor für KMU. Theoretische Analyse und praktische Untersuchung. Diplomica Verlag

Marc Witte. Open Innovation. als Erfolgsfaktor für KMU. Theoretische Analyse und praktische Untersuchung. Diplomica Verlag Marc Witte Open Innovation als Erfolgsfaktor für KMU Theoretische Analyse und praktische Untersuchung Diplomica Verlag Marc Witte Open Innovation als Erfolgsfaktor für KMU: Theoretische Analyse und praktische

Mehr

Preisgestaltung für Software-as-a-Service

Preisgestaltung für Software-as-a-Service edition Lünendonk: IT-Wissenschaft für die Praxis Preisgestaltung für Software-as-a-Service Zukunftsperspektiven nutzungsabhängiger Preismodelle Eine Publikation der Lünendonk GmbH in Zusammenarbeit mit

Mehr

Marktplätze in der Cloud

Marktplätze in der Cloud Marktplätze in der Cloud Dr. Michael Stemmer Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS 29. Mai 2013 1 Ausgangssituation Die Digitalisierung der Wirtschaft und das Internet der Dienste

Mehr

Die aktuellen Top 10 IT Herausforderungen im Mittelstand

Die aktuellen Top 10 IT Herausforderungen im Mittelstand Die aktuellen Top 10 IT Herausforderungen im Mittelstand Ronald Boldt, SPI GmbH Über mich Ronald Boldt Leiter Business Solutions SPI GmbH Lehrbeauftragter für Geschäftsprozess orientiertes IT Management

Mehr

Best Practice: On-demand Lösungen bei der Software AG. Dr. Dirk Ventur CIO and Head of Global Support

Best Practice: On-demand Lösungen bei der Software AG. Dr. Dirk Ventur CIO and Head of Global Support Best Practice: On-demand Lösungen bei der Software AG Dr. Dirk Ventur CIO and Head of Global Support Software AG ist der weltweit größte unabhängige Anbieter von Infrastruktursoftware für Geschäftsprozesse

Mehr

Business Transformation

Business Transformation Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich im Übergang vom Industrie- zum Informationszeitalter. Die dynamischen Auswirkungen auf das bestehende Wirtschaftsgefüge sind spürbar. In den Chefetagen hat eine

Mehr

Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen

Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor auf Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Workshop 3: Strategisches Marketing

Workshop 3: Strategisches Marketing BPW Business School Strategie Workshop 3: Strategisches Marketing Anthony-James Owen Guerrilla Marketing Group BPW Business ist eine Initiative des Businessplan-Wettbewerbs Berlin-Brandenburg Weitere Informationen

Mehr

Einführung Cloud Computing. Dr. Alexander Wöhrer, Fakultät für Informatik

Einführung Cloud Computing. Dr. Alexander Wöhrer, Fakultät für Informatik Einführung Cloud Computing Dr. Alexander Wöhrer, Fakultät für Informatik DIE Cloud noch Fragen? http://www.boston.com/business/ticker/cloud320.jpg Cloud computing Mittels virtualisierter Ressourcen und

Mehr

Business Transformation

Business Transformation Business Transformation Geschäftsmodelle und -architekturen im digitalen Zeitalter e-trend Media Consulting GmbH Oliver A. Klimek - exponet 2001 in Köln 20.11.2001 Folie 1 Need for change? Kräfte des Wandels

Mehr

(Oracle) BPM in der Cloud

(Oracle) BPM in der Cloud ti&m seminare (Oracle) BPM in der Cloud Integration, Chancen und Risiken Alexander Knauer Architect ti&m AG Version 1.0 28. Januar 2013 ti&m AG Buckhauserstrasse 24 CH-8048 Zürich Belpstrasse 39 CH-3007

Mehr

Open Source als de-facto Standard bei Swisscom Cloud Services

Open Source als de-facto Standard bei Swisscom Cloud Services Open Source als de-facto Standard bei Swisscom Cloud Services Dr. Marcus Brunner Head of Standardization Strategy and Innovation Swisscom marcus.brunner@swisscom.com Viele Clouds, viele Trends, viele Technologien

Mehr

Prozess- und Service-Orientierung im Unternehmen mehr als Technologie

Prozess- und Service-Orientierung im Unternehmen mehr als Technologie Prozess- und Service-Orientierung im Unternehmen mehr als Technologie Presse Talk CeBIT 2007 Dr. Wolfgang Martin Analyst, ibond Partner, Ventana Research Advisor und Research Advisor am Institut für Business

Mehr

Mythen des Cloud Computing

Mythen des Cloud Computing Mythen des Cloud Computing Prof. Dr. Peter Buxmann Fachgebiet Wirtschaftsinformatik Software Business & Information Management Technische Universität Darmstadt 12.09.2012 IT-Business meets Science Prof.

Mehr

Industrialisierung bei offshore/nearshore SW-Projekten Erfahrungen, Trends und Chancen

Industrialisierung bei offshore/nearshore SW-Projekten Erfahrungen, Trends und Chancen Industrialisierung bei offshore/nearshore SW-Projekten Erfahrungen, Trends und Chancen 72. Roundtbale MukIT, bei Bankhaus Donner & Reuschel München, 06.08.2014 Jörg Stimmer, Gründer & GF plixos GmbH joerg.stimmer@plixos.com,

Mehr

Management von Clustern - zwischen Steuerung und Selbstorganisation

Management von Clustern - zwischen Steuerung und Selbstorganisation 4. MST-Regionalkonferenz NRW Workshop 4 Nationale und internationale Cluster / Netzwerke Management von Clustern - zwischen Steuerung und Selbstorganisation Michael Astor Prognos AG Berlin, 19.10.2007

Mehr

Universität Passau. Prof. Dr. Carola Jungwirth. Bachelorarbeit

Universität Passau. Prof. Dr. Carola Jungwirth. Bachelorarbeit Universität Passau Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Bachelorarbeit Der Einsatz moderner Medien und Kommunikationsmöglichkeiten

Mehr

Beschaffungslogistik

Beschaffungslogistik Beschaffungslogistik Trends und Handlungsempfehlungen Ralf Grammel Steigender Interregionaler Handel Quelle: 2009; www.bpb.de Entwicklung der Logistik in Europa Und morgen? Ab 1970 Klassische Logistik

Mehr

CANCOM DIDAS GMBH MANAGED & CLOUD SERVICES

CANCOM DIDAS GMBH MANAGED & CLOUD SERVICES CANCOM DIDAS GMBH MANAGED & CLOUD SERVICES Von individueller Beratung bis zum bedarfsgerechten Betrieb Passen Sie Ihre IT an die Dynamik des Marktes an Unternehmen müssen heute unmittelbar und flexibel

Mehr

Cloud Computing. D o m i n i c R e u t e r 19.07.2011. Softwarearchitekturen

Cloud Computing. D o m i n i c R e u t e r 19.07.2011. Softwarearchitekturen Cloud Computing D o m i n i c R e u t e r 19.07.2011 1 Seminar: Dozent: Softwarearchitekturen Benedikt Meurer GLIEDERUNG Grundlagen Servervirtualisierung Netzwerkvirtualisierung Storagevirtualisierung

Mehr

B2B Sales as a Service

B2B Sales as a Service B2B Sales as a Service Mehr Kunden, mehr Umsatz, mehr Profit! Erst am Ende der Wertschöpfungskette im Vertrieb wird das Potenzial eines Unternehmens realisiert. Geschäftskundenvertrieb (neudt. B2B-Sales)

Mehr

Cloud Services für die Logistik

Cloud Services für die Logistik Cloud Services für die Logistik Logistik einmal anders betrachtet: Wie sich die Logistik der Zukunft gestaltet Martin Böhmer Karlsruhe, 10.05.2012 Wie sich die Logistik der Zukunft gestaltet Cloud Services

Mehr

Agenda. Vorstellung Business Process Management und IT Umsetzungsbeispiel

Agenda. Vorstellung Business Process Management und IT Umsetzungsbeispiel Vom Prozess zur IT Agenda Vorstellung Business Process Management und IT Umsetzungsbeispiel Das Unternehmen Seit etwa 30 Jahren Anbieter von Business Communication Lösungen Planung und Realisierung von

Mehr

Evaluierung und Auswahl von

Evaluierung und Auswahl von Berichte aus der Wirtschaftsinformatik Stefan Wind Evaluierung und Auswahl von Enterprise Cloud Services Shaker Verlag Aachen 2014 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis

Mehr

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover vorgelegt von

Mehr

CRM im Mittelstand Ist Mittelstand anders?

CRM im Mittelstand Ist Mittelstand anders? Ist Mittelstand anders? CRM im Mittelstand ist im Trend und fast alle CRM-Unternehmen positionieren ihre Lösungen entsprechend. Aber sind Lösungen für den Mittelstand tatsächlich anders? Oder nur eine

Mehr

Cloud Computing Chancen für KMU

Cloud Computing Chancen für KMU Cloud Computing Chancen für KMU Sascha A. Peters Cluster Manager IT FOR WORK 31. Oktober 2012 Cloud Computing Worüber reden alle? Fragen zum Thema Cloud Was ist Cloud Computing und wofür wird es genutzt?

Mehr

Heiter bis wolkig Sicherheitsaspekte und Potentiale von Cloud Computing für die öffentlichen Verwaltung

Heiter bis wolkig Sicherheitsaspekte und Potentiale von Cloud Computing für die öffentlichen Verwaltung Heiter bis wolkig Sicherheitsaspekte und Potentiale von Computing für die öffentlichen Verwaltung Jörg Thomas Scholz Leiter Professional Services Public Sector Deutschland, Siemens AG Führungskräfteforum,

Mehr

Die Cloud, die alles anders macht. Die 6 Grundzüge der Swisscom Cloud

Die Cloud, die alles anders macht. Die 6 Grundzüge der Swisscom Cloud Die Cloud, die alles anders macht. Die 6 Grundzüge der Swisscom Cloud Viele Clouds, viele Trends, viele Technologien Kommunikation Private Apps Prozesse Austausch Speicher Big Data Business Virtual Datacenter

Mehr

HERZLICH WILLKOMMEN! Ihr Geschäftsmodell im Mittelpunkt. Mein Name ist Günter Apel - Gründer und Geschäftsführer

HERZLICH WILLKOMMEN! Ihr Geschäftsmodell im Mittelpunkt. Mein Name ist Günter Apel - Gründer und Geschäftsführer HERZLICH WILLKOMMEN! Mein Name ist Günter Apel - Gründer und Geschäftsführer DAS HEUTIGE THEMA ERFOLGSKOMPONENTEN VERTRIEBSMODELL DER CLOUD Ihr Geschäftsmodell im Mittelpunkt ERFOLGSKOMPONENTEN VERTRIEBSMODELL

Mehr

BPM im Kontext von Unternehmensarchitekturen. Konstantin Gress

BPM im Kontext von Unternehmensarchitekturen. Konstantin Gress BPM im Kontext von Unternehmensarchitekturen Konstantin Gress Agenda 1 Worum geht s BPM, EA und SOA im Überblick 2 Link zwischen EA und BPM 3 Link zwischen SOA und BPM 4 Wie spielt das zusammen? 5 Q&A

Mehr

Trends in der IT-Dienstleistung

Trends in der IT-Dienstleistung Trends in der IT-Dienstleistung Dr. Kyrill Meyer Forum IT-Dienstleisterkreis Chemnitz 16. September 2009 Kurzvorstellung Die Professur (BIS) besteht am der Universität Leipzig seit dem Wintersemester 2000/2001

Mehr

Geschäftsmodelle im Internet der Dienste - Trends und Entwicklungen auf dem deutschen IT-Markt

Geschäftsmodelle im Internet der Dienste - Trends und Entwicklungen auf dem deutschen IT-Markt Geschäftsmodelle im Internet der Dienste - Trends und Entwicklungen auf dem deutschen IT-Markt Ergebnisse einer Befragung bei deutschen IT-Anbietern 2009-2010 Nico Weiner Mail: nico.weiner@iao.fraunhofer.de

Mehr

Was NetWeaver wirklich bietet

Was NetWeaver wirklich bietet Was NetWeaver wirklich bietet Erschienen in der Computerwoche 03/2007 Von Dr. Carl Winter, REALTECH AG Welche SAP Produkt-Versionen und SAP Releases gehören und passen zusammen. Welche sind die aktuellen

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Swiss Marketing Leadership Studie 2015. Man agement Summary

Swiss Marketing Leadership Studie 2015. Man agement Summary 3 Man agement Summary Marketing ändert sich fundamental und sollte in modernen Unternehmen eine steuernde Funktion in Richtung Kunden- und Marktorientierung einnehmen. Vor diesem Hintergrund entschied

Mehr

your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM)

your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM) your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM) Transparenz schaffen und Unternehmensziele effizient erreichen Transparente Prozesse für mehr Entscheidungssicherheit Konsequente Ausrichtung

Mehr

It's all in the Cloud! Cloud Computing Grundlagen

It's all in the Cloud! Cloud Computing Grundlagen It's all in the Cloud! Cloud Computing Grundlagen Folie: 1/25 Agenda Einleitung - Cloud Computing Begriffe Überblick - Wer bietet was? Der Weg zur Private Cloud Einblick - RRZK und Cloud Computing Anmerkung

Mehr

Kundenbegeisterung durch Service Excellence. Ein neuer Technical Report des CEN hilft, für die Zukunft gerüstet zu sein.

Kundenbegeisterung durch Service Excellence. Ein neuer Technical Report des CEN hilft, für die Zukunft gerüstet zu sein. Kundenbegeisterung durch Service Excellence. Ein neuer Technical Report des CEN hilft, für die Zukunft gerüstet zu sein. Zunehmende Ansprüche und Erwartungen ihrer Kunden sind heute die grossen Herausforderungen

Mehr

Abbildung 1: Titelbild (Quelle: http://www.oobject.com/algorithmic-architecture/follymorph-continuum-group-finalpresentation/3267/)

Abbildung 1: Titelbild (Quelle: http://www.oobject.com/algorithmic-architecture/follymorph-continuum-group-finalpresentation/3267/) Abbildung 1: Titelbild (Quelle: http://www.oobject.com/algorithmic-architecture/follymorph-continuum-group-finalpresentation/3267/) Enterprise Continuum Wiederverwendung von Unternehmensarchitekturen Modul

Mehr

Die Spezialisten für innovative Lösungen im Bereich Document Output Management

Die Spezialisten für innovative Lösungen im Bereich Document Output Management Die Spezialisten für innovative Lösungen im Bereich Document Output Management Agenda Wer ist Rasterpunkt Einführung Software as a Service Hat SaaS Marktpotential? SaaS im Document Output Management: Konvertierung

Mehr

PAC RADAR ITK-Anbieterbewertung von PAC

PAC RADAR ITK-Anbieterbewertung von PAC ITK-Anbieterbewertung von PAC Führende Anbieter von SAP Hosting in Deutschland 2013 Konzept und Mitwirkungsmöglichkeit Mehrwert für Teilnehmer PAC RADAR-Grafik (Beispielhafte Darstellung) 1. Bringen Sie

Mehr

Das Rechenzentrum der Stadtwerke Schwäbisch Hall Sicher Leistungsstark Effizient

Das Rechenzentrum der Stadtwerke Schwäbisch Hall Sicher Leistungsstark Effizient Das Rechenzentrum der Stadtwerke Schwäbisch Hall Sicher Leistungsstark Effizient www.sherpameetssomentec.de Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernkompetenzen. Wir regeln für Sie den Rest. Die größte Anerkennung

Mehr

Customer COE Best Practices SAP Solution Manager. Topic. Kundenempfehlung: Einführung Prozessmanagement für FB und IT

Customer COE Best Practices SAP Solution Manager. Topic. Kundenempfehlung: Einführung Prozessmanagement für FB und IT Topic Das Prozessmanagement als ganzheitlicher Ansatz zur Identifikation, Gestaltung, Optimierung, Dokumentation und Standardisierung für eine zielorientierte Steuerung von Geschäftsprozessen Customer

Mehr

Master-Thesis (m/w) für unseren Standort Stuttgart

Master-Thesis (m/w) für unseren Standort Stuttgart Master-Thesis (m/w) für unseren Standort Abschlussarbeit im Bereich Business Process Management (BPM) Effizienzsteigerung von Enterprise Architecture Management durch Einsatz von Kennzahlen Braincourt

Mehr

Software as a Service

Software as a Service Software as a Service Andreas Von Gunten http://www.ondemandnotes.com http://www.andreasvongunten.com SaaSKon 2008 11. November 2008 Das Problem - Komplexität Software selber zu betreiben, bedeutet zunehmende

Mehr

IT-Sourcing 2.0 - The Next-Generation of Outsourcing 14. Int. Herbstsymposium

IT-Sourcing 2.0 - The Next-Generation of Outsourcing 14. Int. Herbstsymposium IT-Sourcing 2.0 - The Next-Generation of Outsourcing 14. Int. Herbstsymposium Dr. Hannes Pfneiszl Bereichsleiter Business Customers Raiffeisen Informatik GmbH Thema der Präsentation Vertraulichkeitsstufe

Mehr

Cloud Computing Erfahrungen eines Anbieters aus der Interaktion mit seinen Kunden und der Marktentwicklung

Cloud Computing Erfahrungen eines Anbieters aus der Interaktion mit seinen Kunden und der Marktentwicklung Cloud Computing Erfahrungen eines Anbieters aus der Interaktion mit seinen Kunden und der Marktentwicklung 29.10.2013 Susan Volkmann, IBM Cloud Leader Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH) "The Grounded

Mehr

Business Model Innovation: Balance zwischen Stabilität und Veränderungsfähigkeit finden

Business Model Innovation: Balance zwischen Stabilität und Veränderungsfähigkeit finden IfU Dialog März 2015 Business Model Innovation: Balance zwischen Stabilität und Veränderungsfähigkeit finden Univ.-Prof. Dr. Gerhard Speckbacher Institut für Unternehmensführung, WU Wien Von Prozess- und

Mehr

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit

Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen. Bachelorarbeit Diskussion eines IT-Outsourcing unter Berücksichtigung von Compliance Anforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

2012 MASTERS Consulting GmbH 1

2012 MASTERS Consulting GmbH 1 2012 MASTERS Consulting GmbH 1 MASTERS Consulting ist eine Unternehmensberatung für IT Service Management. Das Beratungsumfeld umfasst die Themen IT Strategy Management, IT Governance & Compliance Management,

Mehr

Orchestrator. IT-Paradigmenwechsel im Zeitalter des Cloud Computing. Mohammad Esad-Djou, Solution Architect OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH

Orchestrator. IT-Paradigmenwechsel im Zeitalter des Cloud Computing. Mohammad Esad-Djou, Solution Architect OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH Orchestrator IT-Paradigmenwechsel im Zeitalter des Cloud Computing Mohammad Esad-Djou, Solution Architect OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH Mainz, 06. Juni 2013, DOAG 2013 IM Community Summit Agenda Problemstellung

Mehr

Markenführung im Mittelstand Ein Kurzbericht über Strategien und Aspekte der Markenführung

Markenführung im Mittelstand Ein Kurzbericht über Strategien und Aspekte der Markenführung Markenführung im Mittelstand Ein Kurzbericht über Strategien und Aspekte der Markenführung www.ssbc.de Markenführung im Mittelstand Wie Sie durch stringente Design- und Kommunikationsmaßnahmen ihre Marke

Mehr

Technologiepolitische Aktionslinie des BMWi zum Internet der Dienste

Technologiepolitische Aktionslinie des BMWi zum Internet der Dienste Innovationspolitik, Informationsgesellschaft, Telekommunikation Technologiepolitische Aktionslinie des BMWi zum Internet der Dienste Dr. Andreas Goerdeler, Referatsleiter Entwicklung konvergenter IKT www.bmwi.de

Mehr

Alle Kanäle Eine Plattform

Alle Kanäle Eine Plattform E-Mail Brief Fax Web Twitter Facebook Alle Kanäle Eine Plattform Geschäftsprozesse im Enterprise Content Management (ECM) und Customer Experience Management (CEM) erfolgreich automatisieren ITyX Gruppe

Mehr

Änderung von Geschäftsmodellen in B2B-Märkten: Reichen einfache Rezepte?

Änderung von Geschäftsmodellen in B2B-Märkten: Reichen einfache Rezepte? Änderung von Geschäftsmodellen in B2B-Märkten: Reichen einfache Rezepte? Symposium Geschäftsmodelle und Business Development in Business-to- Business-Märkten 12. März 2015 Roadmap 1 2 3 4 5 Strategischer

Mehr

Inside. IT-Informatik. Die besseren IT-Lösungen.

Inside. IT-Informatik. Die besseren IT-Lösungen. Inside IT-Informatik Die Informationstechnologie unterstützt die kompletten Geschäftsprozesse. Geht in Ihrem Unternehmen beides Hand in Hand? Nutzen Sie Ihre Chancen! Entdecken Sie Ihre Potenziale! Mit

Mehr

ZUR BEDEUTUNG VON TRENDS IM INNOVATIONSMANAGEMENT

ZUR BEDEUTUNG VON TRENDS IM INNOVATIONSMANAGEMENT April 2013 ZUR BEDEUTUNG VON TRENDS IM INNOVATIONSMANAGEMENT von Maren Weiß & Prof. Dr. Michael Durst Welche Rolle spielen Trends in den Frühen Phasen im Innovationsmanagement? Wie setzen Unternehmen Trends

Mehr

Vorwort der Herausgeberin... I. Inhaltsverzeichnis... V. Abbildungsverzeichnis:... X. Tabellenverzeichnis:... XIII. Abkürzungsverzeichnis:...

Vorwort der Herausgeberin... I. Inhaltsverzeichnis... V. Abbildungsverzeichnis:... X. Tabellenverzeichnis:... XIII. Abkürzungsverzeichnis:... V Inhaltsverzeichnis Vorwort der Herausgeberin... I Inhaltsverzeichnis... V Abbildungsverzeichnis:... X Tabellenverzeichnis:... XIII Abkürzungsverzeichnis:... XIV 1 Einleitung... 1 1.1 Problemstellung

Mehr

Vorstellung des Offertsteller

Vorstellung des Offertsteller Firmenprofil Vorstellung des Offertsteller Firmenprofil PROBYT SYSTEMS AG PROBYT SYSTEMS AG agiert als ein unabhängiges und Inhaber geführtes Informatik- und Dienstleistungs-unternehmen, das sich zum Ziel

Mehr

SERVIEW: Eine ITIL-Beschreibung aus der Management-Perspektive

SERVIEW: Eine ITIL-Beschreibung aus der Management-Perspektive SERVIEW: Eine ITIL-Beschreibung aus der Management-Perspektive Copyright SERVIEW GmbH Seite 1 /6 Einführung Ob CIO-Magazin, Strategiebericht oder Trendanalysen alle aktuellen Themen und Untersuchungen

Mehr

Heiter bis wolkig Sicherheitsaspekte und Potentiale von Cloud Computing für die öffentlichen Verwaltung

Heiter bis wolkig Sicherheitsaspekte und Potentiale von Cloud Computing für die öffentlichen Verwaltung Heiter bis wolkig Sicherheitsaspekte und Potentiale von Computing für die öffentlichen Verwaltung Hardy Klömpges Public Sector Deutschland Führungskräfteforum, Bonn 14.10.2010 Copyright Siemens AG 2010.

Mehr

Blick in die Zukunft anhand von... SAP Business ByDesign einfach umfassend flexibel. Rainer Zinow SAP AG 4. Dezember 2008

Blick in die Zukunft anhand von... SAP Business ByDesign einfach umfassend flexibel. Rainer Zinow SAP AG 4. Dezember 2008 Blick in die Zukunft anhand von... SAP Business ByDesign einfach umfassend flexibel. Rainer Zinow SAP AG 4. Dezember 2008 Software-as-a-Service und die zugrundeliegenden technologischen Innovationen Anwendungen

Mehr

CRM Customer Relationship Management. Dipl.-Psych. Anja Krol

CRM Customer Relationship Management. Dipl.-Psych. Anja Krol CRM Customer Relationship Management Gliederung Entwicklung und Einführung von Bezugspunkte und CRM - Systeme Veränderte Rahmenbedingungen Entwicklung CRM - Systeme» Deregulierung verstärkt internationalen

Mehr

Beim Kunden wahrgenommene Qualität von IT-Services Ein wichtiger Faktor in der Beschaffung von Cloud Services

Beim Kunden wahrgenommene Qualität von IT-Services Ein wichtiger Faktor in der Beschaffung von Cloud Services Beim Kunden wahrgenommene Qualität von IT-Services Ein wichtiger Faktor in der Beschaffung von Cloud Services BICCnet Arbeitskreistreffen "IT-Services" am 14. November bei fortiss Jan Wollersheim fortiss

Mehr

Emil Dübell EDConsulting

Emil Dübell EDConsulting Emil Dübell EDConsulting Emil.duebell@gmail.com www.x-plus-management.com Die Welt der IT verändert sich Cloud Computing und SaaS wird geschäftsfähig Veränderung des IT-Ökosystems Vom Lizenzgeber zum IT

Mehr

Industrie 4.0 umsetzen Wie Modelle der strategischen Organisationsgestaltung dabei unterstützen können

Industrie 4.0 umsetzen Wie Modelle der strategischen Organisationsgestaltung dabei unterstützen können Industrie 4.0 umsetzen Wie Modelle der strategischen Organisationsgestaltung dabei unterstützen können Wien, 12. März 2015 Mag. (FH) Lukas Schober KALUCON GmbH Zukunft vorausdenken und in der Organisation

Mehr

IT-Sicherheit mobiler Applikationen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen. Bachelorarbeit

IT-Sicherheit mobiler Applikationen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen. Bachelorarbeit IT-Sicherheit mobiler Applikationen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft der

Mehr

Siemens IT Solutions and Services presents

Siemens IT Solutions and Services presents Siemens IT Solutions and Services presents Cloud Computing Kann Cloud Computing mein Geschäft positiv beeinflussen? Ist Cloud Computing nicht nur eine Marketing-Idee? Unsere Antwort: Mit Cloud Computing

Mehr

T-Systems. Managed business flexibility.

T-Systems. Managed business flexibility. T-Systems. Managed business flexibility. = Der Wettbewerb wird härter. Werden Sie flexibler! = Im globalen Business wird das Klima rauer. Wer vorn bleiben will, muss jederzeit den Kurs ändern können. Dies

Mehr

Leistung schafft Vertrauen

Leistung schafft Vertrauen SOA Hintergrund und Praxis visionäre Praxis oder praxisnahe Vision Toni Gasser Integration Services 27. Oktober 2010 Leistung schafft Vertrauen Private Banking Investment Banking Asset Management Seite

Mehr

GESCHäFTSPROZESSMANAGEMENT

GESCHäFTSPROZESSMANAGEMENT GESCHäFTSPROZESSMANAGEMENT Veränderungsfähig durch Geschäftsprozessmanagement (BPM) Beratung und Training BPM-Lösungen und Technologien Branchenfokus Energie und Versorgung Im Zeitalter stetigen Wandels

Mehr

SAP Support On Demand - IBMs kombiniertes Service-Angebot für SAP Hosting und SAP Application Management Services (AMS)

SAP Support On Demand - IBMs kombiniertes Service-Angebot für SAP Hosting und SAP Application Management Services (AMS) (IGS) SAP Support On Demand - IBMs kombiniertes Service-Angebot für SAP Hosting und SAP Application Services (AMS) Martin Kadner, Product Manager SAP Hosting, GTS Klaus F. Kriesinger, Client Services Executive,

Mehr

Cloud Computing Services. oder: Internet der der Dienste. Prof. Dr. Martin Michelson

Cloud Computing Services. oder: Internet der der Dienste. Prof. Dr. Martin Michelson Cloud Computing Services oder: Internet der der Dienste Prof. Dr. Martin Michelson Cloud Cloud Computing: Definitionen Cloud Computing ist eine Form der bedarfsgerechten und flexiblen Nutzung von IT-Dienstleistungen.

Mehr

Cloud-Computing Seminar - Vergleichende Technologien: Grid-Computing Hochschule Mannheim

Cloud-Computing Seminar - Vergleichende Technologien: Grid-Computing Hochschule Mannheim Sven Hartlieb Cloud-Computing Seminar Hochschule Mannheim WS0910 1/23 Cloud-Computing Seminar - Vergleichende Technologien: Grid-Computing Hochschule Mannheim Sven Hartlieb Fakultät für Informatik Hochschule

Mehr

Überblick IBM Offerings für Cloud-Provider

Überblick IBM Offerings für Cloud-Provider - IBM Cloud Computing März, 2011 Überblick IBM Offerings für Cloud-Provider Juerg P. Stoll Channel Development Executive for Cloud IMT ALPS juerg.stoll@ch.ibm.com +41 79 414 3554 1 2010 IBM

Mehr

Philosophie & Tätigkeiten. Geschäftsfelder. Software Engineering. Business Applikationen. Mobile Applikationen. Web Applikationen.

Philosophie & Tätigkeiten. Geschäftsfelder. Software Engineering. Business Applikationen. Mobile Applikationen. Web Applikationen. Philosophie & Tätigkeiten Wir sind ein Unternehmen, welches sich mit der Umsetzung kundenspezifischer Softwareprodukte und IT-Lösungen beschäftigt. Wir unterstützen unsere Kunde während des gesamten Projektprozesses,

Mehr

Nachhaltige Geschäftsmodelle für e-bildungsdienstleistungen aus deutschen Hochschulen

Nachhaltige Geschäftsmodelle für e-bildungsdienstleistungen aus deutschen Hochschulen Nachhaltige Geschäftsmodelle für e-bildungsdienstleistungen aus deutschen Hochschulen Hannover, 28. September 2004 Oliver Bohl, Andreas Höfer, Udo Winand Inhaltsübersicht Grundlagen zur Gestaltung von

Mehr

high technologie for vpn- and firewall- solutions

high technologie for vpn- and firewall- solutions high technologie for vpn- and firewall- solutions msm net ingenieurbüro meissner Am Porstendorferweg 4 D 07570 Niederpöllnitz Inhaltsverzeichnis 1. Wir über uns 2. VPN Lösungen mit stationärer Technik

Mehr

Virtual Roundtable: Business Intelligence - Trends

Virtual Roundtable: Business Intelligence - Trends Virtueller Roundtable Aktuelle Trends im Business Intelligence in Kooperation mit BARC und dem Institut für Business Intelligence (IBI) Teilnehmer: Andreas Seufert Organisation: Institut für Business Intelligence

Mehr

Das Open Network Environment neue Impulse für Innovation

Das Open Network Environment neue Impulse für Innovation Lösungsüberblick Das Open Network Environment neue Impulse für Innovation Überblick Technologien wie Cloud Computing, Mobilität, Social Media und Video haben in der IT-Branche bereits eine zentrale Rolle

Mehr

Use-Cases. Bruno Blumenthal und Roger Meyer. 17. Juli 2003. Zusammenfassung

Use-Cases. Bruno Blumenthal und Roger Meyer. 17. Juli 2003. Zusammenfassung Use-Cases Bruno Blumenthal und Roger Meyer 17. Juli 2003 Zusammenfassung Dieses Dokument beschreibt Netzwerk-Szenarios für den Einsatz von NetWACS. Es soll als Grundlage bei der Definition des NetWACS

Mehr

Kundenzufriedenheit Beschwerdemanagement als Instrument zur Kundenbindung

Kundenzufriedenheit Beschwerdemanagement als Instrument zur Kundenbindung Thomas Artur Roner Kundenzufriedenheit Beschwerdemanagement als Instrument zur Kundenbindung Diplom.de Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis I II 1. Einleitung 1 2. Begriffsklärungen

Mehr

Service Innovation Lab. Produktentwicklung im Dienstleistungsunternehmen

Service Innovation Lab. Produktentwicklung im Dienstleistungsunternehmen Service Innovation Lab Produktentwicklung im Dienstleistungsunternehmen 2 Wettbewerbsvorteile durch Dienstleistungsinnovation Die Erlangung von neuen oder die Sicherung bestehender Wettbewerbsvorteile

Mehr

Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen. Masterarbeit

Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen. Masterarbeit Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M.Sc.) im Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

IT- Organisation im Wandel: Neue Anforderungen, neue Aufgaben, neue Chancen Prof. Dr. Eberhard Schott

IT- Organisation im Wandel: Neue Anforderungen, neue Aufgaben, neue Chancen Prof. Dr. Eberhard Schott - Organisation im Wandel: Neue Anforderungen, neue Aufgaben, neue Chancen Prof. Dr. Eberhard Schott 15.05.2006 - Organisation im Wandel Folie Nr. 1 15.05.2006 - Organisation im Wandel Folie Nr. 2 Vorbemerkungen

Mehr

Services aus der Cloud

Services aus der Cloud Services aus der Cloud Chancen und Wege für mein Unternehmen Mario Kretzschmar T-Systems Multimedia Solutions GmbH Kurzprofil der T-Systems MMS. Deutschlands Internetagentur Nummer 1*. Eigenständige, innovative

Mehr

Mobile BI and the Cloud

Mobile BI and the Cloud Mobile BI and the Cloud CeBIT 2011 Dr. Wolfgang Martin Analyst, ibond Partner und Ventana Research Advisor Mobile BI and the Cloud Evolution von Business Intelligence Cloud Computing: auf das Cloud-Modell

Mehr

Outsourcing Ein Thema für KMU

Outsourcing Ein Thema für KMU IBM Global Services Outsourcing Ein Thema für KMU Stärken Sie mit Outsourcing die Kernkompetenzen Ihres Unternehmens! Outsourcing + Innovation = Wettbewerbsvorteile ibm.com/ch/services Outsourcing Services

Mehr

Customer Relationship Marketing

Customer Relationship Marketing Customer Relationship Marketing Marc Müller Die Entwicklung des Marketings hin zum Customer Relationship Marketing lässt sich unter anderem auf die technologische Entwicklung zurückführen. Die Änderungen

Mehr

Business Intelligence

Business Intelligence Business Intelligence TOP Priorität für CIOs? Köln 08. Mai 2007 Dr. Wolfgang Martin Analyst, ibond Partner, Ventana Research Advisor und Research Advisor am Institut für Business Intelligence BI TOP Priorität

Mehr

Multi-Channel Management Das Vertriebskonzept von morgen. Sicht Swisscom.

Multi-Channel Management Das Vertriebskonzept von morgen. Sicht Swisscom. Das Vertriebskonzept von morgen. Sicht Swisscom. Referat SWICO IG Software, Juni 2012 Zacharias Laïbi, Leiter Channel & Portal Development, Swisscom Thomas Memmel, Business Unit Manager, Zühlke Agenda

Mehr

GÜTERTRANSPORT VISION ROADMAP NUTZFAHRZEUGE 2030

GÜTERTRANSPORT VISION ROADMAP NUTZFAHRZEUGE 2030 GÜTERTRANSPORT VISION ROADMAP NUTZFAHRZEUGE 2030 Intelligente Nutzfahrzeuge und verlässliche Nutzfahrzeugverbünde Ralf Kalmar Geschäftsfeldmanager, Fraunhofer IESE Nutzfahrzeug-Roadmap Bisher existierte

Mehr

Workflowmanagement. Business Process Management

Workflowmanagement. Business Process Management Workflowmanagement Business Process Management Workflowmanagement Workflowmanagement Steigern Sie die Effizienz und Sicherheit Ihrer betrieblichen Abläufe Unternehmen mit gezielter Optimierung ihrer Geschäftsaktivitäten

Mehr

Zusammenfassung der Umfrageergebnisse Customer Intelligence in Unternehmen 23.12.2010

Zusammenfassung der Umfrageergebnisse Customer Intelligence in Unternehmen 23.12.2010 Zusammenfassung der Umfrageergebnisse Customer Intelligence in Unternehmen 23.12.2010 Autoren: Alexander Schramm Marcus Mertens MuniConS GmbH Einleitung Unternehmen verfügen heute über viele wichtige Informationen

Mehr

AT Automation Systems

AT Automation Systems AT Automation Systems Die Premium Software Lösung für anspruchsvollste Warehouse- und Distributionssysteme AT Automation Systems White-Paper Seite 1 Wir wissen dass die Anforderungen an leistungsfähige

Mehr

SOA im Zeitalter von Industrie 4.0

SOA im Zeitalter von Industrie 4.0 Neue Unterstützung von IT Prozessen Dominik Bial, Consultant OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH Standort Essen München, 11.11.2014 OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH 2014 Seite 1 1 Was ist IoT? OPITZ CONSULTING

Mehr

Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder

Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder Viktor Martynyuk > Vortrag > Bilder 315 Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes

Mehr

IT-Dienstleistungen nach Maß

IT-Dienstleistungen nach Maß IT-Dienste erfolgreich einführen Make IT, 25.03.2014 Vorstellung Forschungsgruppe Informationsmanagement und Unternehmensführung Research Group on Strategic Information Management! IT Strategy! IT Value

Mehr

Die Wettbewerbsfähigkeit einer Leistung hängt längst nicht mehr vom Produkt alleine ab.

Die Wettbewerbsfähigkeit einer Leistung hängt längst nicht mehr vom Produkt alleine ab. Die Wettbewerbsfähigkeit einer Leistung hängt längst nicht mehr vom Produkt alleine ab. Bereits heute differenzieren viele Unternehmen ihre Marktleistungen durch ihre Zusatzdienstleistungen gegenüber der

Mehr