AiR Aktiv im Ruhestand

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1 3 AiR Aktiv im Ruhestand März Jahrgang Senioren als Verbraucher: Hohe Kaufkraft Seite 5 Hubertus Primus, Stiftung Warentest: Zielgruppe 55 plus im Blick Seite 10 Mütterrente: Keine Anträge notwendig mit dbb Seiten

2 Fachhandelsqualität einmalig günstig! Best-Schlaf-Visko-Matratzenauflage der Gesundheitstrend! 1 So herrlich bequem & rückenfreundlich schlafen Sie nur auf viskoelastischem Mineralschaum! Unbequeme Schlafposition! Ein herrlich»schwebendes«schlafgefühl! Falsch: Unnatürliche Schlafposition 1 Richtig: Natürliche, körperangepasste Schlafposition = Gefährliche Hohlräume 2 = Unnatürlich verbogene Wirbelsäule 3 = Kein gefährlicher Hohlraum im Nacken & an der Taille 4 = Wirbelsäule in anatomisch guter Lage Diese Schlafposition erzeugt Druck (z.b. im Schulterbereich) oder bildet Hohlräume (z.b. an Nacken und Taille). Dies ist häufig Ursache für Verspannungen, Rückenprobleme, Kopfschmerzen, Druckstellen und schlechten Schlaf. Unser Kissen- und Matratzensystem gegen Rückenbeschwerden und für einen erholsamen Schlaf. Im Schulter- und Hüftbereich gut nachgebend! Muskeln, Haut und Nerven werden so am geringsten belastet. 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3 Aktiv im Ruhestand Schon heute müssen die sehr unterschiedlichen Ansprüche zum Beispiel an Information und Beratung, an Produktbeschreibung und Preistransparenz berücksichtigt werden. Die Verbraucherschutz- und Seniorenverbände mahnen schon länger eine Anpassung des Produkt- und Serviceangebotes auf dem Markt an die Bedürfnisse älterer Kunden an. Ältere Verbraucherinnen und Verbraucher empfinden sich oft als unliebsame und uninteressante Kunden und haben Schwierigkeiten, sich auf wachsenden Märkten wie Gesundheit und Ernährung, Finanzen und Versicherungen, Kommunikation und Neue Medien als souveräne und informierte Verbraucher zu bewegen. Der Verbraucherschutz im Alter ist also eine Kernfrage für den Verbraucherschutz für morgen. Schwerpunkt: Senioren als Verbraucher Editorial 5 5 Uta Kramer-Schröder: Tarifverhandlungen was haben wir damit zu tun? 6 Kompakt 6 Lehrer im Ruhestand: Später in Pension Mütterrente: Keine Anträge notwendig! 10 Zusatzversorgung: Rahmen anpassen 11 8 Schwerpunkt 10 Senioren als (verkannte) Verbraucher 12 Geplante Obsoleszenz: Technik für die Tonne 14 Blickpunkt Besteuerung von Alterseinkünften: Reicht das Geld? 3 16 Aus den Ländern 12 BRH Sachsen: Wahlprüfsteine 19 tbb: Renten Ost-West angleichen 20 BRH Saar: Erhöhung der Versorgungsbezüge BRH Thüringen: Jahresauftaktsitzung 20 BRH NRW: Frührentner Abwarten kann sich lohnen 21 dbb bremen: Nachzahlung für Pensionäre 21 Impressum: AiR Aktiv im Ruhestand. Magazin des dbb für Ruhestandsbeamte, Rentner und Hinterbliebene. Herausgeber: Bundesleitung des dbb beamtenbund und tarifunion, Friedrichstraße 169/170, Berlin. Telefon: Telefax: Internet: Chefredakteur: Dr. Walter Schmitz (sm). Redaktion: Christine Bonath (cri), Jan Brenner (br) sowie Carl-Walter Bauer (cwb) und Rüdiger Heß (rh). Redaktionsschluss: 10. jeden Monats. Beiträge, die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnet sind, geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. AiR Aktiv im Ruhestand erscheint zehnmal im Jahr. Fotos: Cello Armstrong, Andres Rodriguez, Kim Schneider, bilderstoeckchen, contrastwerkstatt, alphaspirit, Joachim Wendler, PhotoSG, Olesia Sarycheva, fovito, grafikplusfoto, xenonn. Einsendungen zur Veröffent lichung: Manuskripte und Leserzuschriften müssen an die Redaktion geschickt werden mit dem Hinweis auf Veröffentlichung, andernfalls können die Beiträge nicht veröffentlicht werden. Bezugsbedingungen: Preis des Einzelheftes 3,50 Euro inkl. Versandkosten. Jahresabonnement für Nichtmitglieder 33,90 Euro inkl. Porto und Versand. Adressänderungen und Kündigungen bitte schriftlich an den dbb verlag. Die Kündigungen des Jahresabonnements müssen bis zum 10. Dezember beim dbb verlag eingegangen sein, andernfalls muss der Bezugspreis für das nächste Jahr bezahlt werden. Layout: Patrick Boetselaars, FDS, Geldern. Verlag: dbb verlag gmbh. Internet: dbbverlag.de. Verlagsort und Bestellanschrift: Friedrichstraße 165, Berlin. Telefon: Telefax: Bankverbindung: Sparkasse Köln/ Bonn, BIC: COLSDE 33, IBAN: DE , Commerzbank Berlin, BIC: COBADEFFXXX, IBAN: DE Anzeigenverkauf: dbb verlag gmbh, Mediacenter, Dechenstraße 15 a, Ratingen. Telefon: Telefax: Anzeigenleitung: Petra Opitz-Hannen, Telefon: Anzeigenverkauf: Panagiotis Chrissovergis, Telefon: Anzeigendisposition: Britta Urbanski, Telefon: Anzeigentarif Nr. 55 (dbb magazin) und Aktiv im Ruhestand Nr. 41, gültig ab Druckauflage: dbb magazin Exemplare (IVW 4/2013). Druckauf lage AiR Aktiv im Ruhestand Exemplare (IVW 4/2013). Anzeigenschluss: 6 Wochen vor Erscheinen. Herstellung: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG DruckMedien, Marktweg 42 50, Geldern. Gedruckt auf Papier aus elementar-chlorfrei gebleichtem Zellstoff. ISSN Hubertus Primus, Stiftung Warentest Standpunkt Quelle: Homepage des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW Generationen-Solidarität 4 Nachgefragt 16 Satire 22 Gewinnspiel 24 dbb Einkommensrunde 2014: Lohnplus für alle! 26 Behördliche Lebensmittelüberwachung: Ware und Wahrheit 30 Führen in Teilzeit: Eine Sache des Vertrauens 34 Überwachung der Telekommunikation 40 Im Interview: Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) 46 > AiR März > brh 2014 Inhalt Verbraucherschutz im Alter

4 Aktiv im Ruhestand Einkommensrunde 2014: Generationen-Solidarität Editorial 4 Am 11. Februar 2014 sind dbb und Verdi in Berlin gemeinsam vor die Presse getreten und haben ihre Einkommensforderungen für die rund 2,1 Millionen Arbeitnehmer von Bund und Kommunen vorgestellt: 3,5 Prozent Einkommensplus und eine Grunderhöhung von 100 Euro sollen in drei Verhandlungsrunden zwischen dem 13. März und dem 1. April 2014 durchgesetzt werden. Anschließend gilt es, die Übertragung des erzielten Tarifergebnisses ohne Wenn und Aber auf die Beamten und Versorgungsempfänger des Bundes zu erreichen. Gute Ergebnisse lassen sich allerdings nicht ausschließlich am Verhandlungstisch erzielen. Sie müssen von den Mitgliedern auch auf der Straße mit erkämpft werden. Dafür ist die Solidarität zwischen den Generationen mehr denn je gefordert, denn alle Nachwuchs, Aktive und Senioren sind vom Tarifergebnis unmittelbar und mittelbar betroffen. Der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung, Wolfgang Speck, hat in der gemeinsamen Sitzung der Bundestarifkommission, des Bundesvorstands und der Grundsatzkommission für Besoldung und Versorgung zur Forderungsfindung mit Nachdruck auf diese Notwendigkeit hingewiesen und die solidarische Beteiligung der dbb seniorenvertretung an den geplanten Demos und Aktionen vor den Verhandlungsrunden zugesagt. > AiR März 2014 Die Durchsetzung der Tarifforderung wird sicherstellen, dass die Einkommensschere zwischen der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Dienst sich nicht noch weiter öffnet. Nur wenn das gelingt, kann der öffentliche Dienst auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft konkurrenzfähig bleiben. Bei sprudelnden Steuereinnahmen muss der Staat jetzt eine vorausschauende Personalpolitik betreiben, um dringend benötigte Fachkräfte und Auszubildende, zum Beispiel in der Alten- und Krankenpflege, zu gewinnen. Nicht zuletzt wird eine bedarfsgerechte Ein- stellungspolitik auch die Zahl der Beitragszahler in die Rentenkassen erhöhen, sodass die gesetzliche Rentenversicherung sich stabilisieren kann. Dies muss langfristig zu dem Effekt führen, dass die Finanzierungsprobleme der Alterssicherung nicht mehr nur ausschließlich durch Leistungskürzungen oder durch Erhöhungen der Beiträge zu lösen sein werden. Überdies sind die Beschäftigen von Bund und Kommunen genauso von Inflation und steigenden Lebenshaltungskosten betroffen wie alle anderen Bürger. Besonders hart trifft das die unteren Einkommensgruppen. Umso wichtiger ist die Grunderhöhung als soziale Komponente. Jede zusätzliche Einkommensverbesserung schafft nicht nur eine größere Kaufkraft, sondern wirkt sich auch auf die Zahlungen in die Rentenkasse und auf die spätere Rentenhöhe aus. Konstruktive Tarifpolitik trägt also nicht unwesentlich dazu bei, Generationengerechtigkeit zu verwirklichen, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen sowie Altersarmut zu vermeiden. Dafür lohnt es sich, gemeinsam auf die Straße zu gehen. sm

5 ? Aktiv im Ruhestand Eine Frage an Hubertus Primus, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Warentest: Die Stiftung Warentest testet ausgesprochen viel für die Zielgruppe 55 plus Ja, wenn wir die Handhabung eines Produkts von Probanden untersuchen lassen, achten wir darauf, dass ältere Menschen einbezogen sind. Herr Primus, die Wirtschaft hat nach den jungen Menschen inzwischen die Generation 55 plus als Käufer- und Konsumentengruppe erkannt und bietet Produkte und Dienstleis tungen zielgruppenorientiert an. Gilt das auch für die Stiftung Warentest? Testen Sie altersorientiert? Außerdem testet die Stiftung Warentest ausgesprochen viel für die Zielgruppe 55 plus. In der Februar-Ausgabe von test (ab 31. Januar im Handel) sind das zum Beispiel 15 Rollatoren, die wir untersucht und bewertet haben. Themen für die Best Ager gibt es bei uns zahlreich. Hier nur einige Tests und Themen aus den letzten Jahren: Essen auf Rädern, Elektrofahrräder, Medikamentendosierer, Reha im Rentenalter, Handys für Senioren, Depression im Alter, Hilfsmittel für Menschen mit Einschränkungen, Inkontinenzeinlagen, Blutdruckmessgeräte, Notrufdienste, Pflege kräfte aus Osteuropa, Pflegeheime, Hörgeräteakustiker, Geldanlage für Rentner, Sterbegeldver sicherungen, Senioren- Unfallversicherungen, Krankenversicherungen für Rentner, die im Ausland überwintern. Auch in unserem Buchprogramm gibt es zahlreiche Titel, die sich an die Zielgruppe der Älteren richten: Das Kochbuch Ab 50 in Form, die Buchreihe PC-Schule für Senioren, die Ratgeber Demenz, Altersgerecht umbauen, Pflege zu Hause, Steuererklärung für Rentner und Pensionäre, der Rentenfahrplan oder Anti-Aging sind nur einige aus unserem Programm. Auf unserer Webseite können alle Tests abgerufen werden. Hubertus Primus Jahrgang 1955, wurde in Gersfeld (Rhön) geboren. Nach seiner Ausbildung zum Volljuristen war er als freier Journalist unter anderem tätig für das Industriemagazin und die Süddeutsche Zeitung wurde er Chefredakteur der Zeitschrift Finanztest. Von 1999 bis Ende 2011 war Primus Chefredakteur der Zeitschrift test sowie als Bereichsleiter Publikationen der Stiftung Warentest Mitglied der Geschäftsleitung. Seit Januar 2012 amtiert er als Alleinvorstand der Stiftung Warentest. Hubertus Primus ist verheiratet und hat vier Kinder. Seit 2012 vertritt er Deutschland zudem im Verwaltungsrat der internationalen Verbraucherorganisation International Consumer Research & Testing in London. Hubertus Primus > AiR März Nachgefragt AiR: Foto: Stiftung Warentest Hubertus Primus:

6 Aktiv im Ruhestand Standpunkt: Tarifverhandlungen was haben wir damit zu tun? Der dbb hat seine Hauptforderungen für die Einkommensrunde 2014 bei Bund und Kommunen formuliert: Eine lineare Einkommenserhöhung um 3,5 Prozent sowie eine Sockelerhöhung um 100 Euro. Standpunkt 6 Foto: Friedhelm Windmüller Eine weitere zentrale Forderung ist die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Unmittelbar und mittelbar betroffen werden hiervon die rund 2,1 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Bund und Kommunen sowie die Beamten und Versorgungsempfänger/ -innen des Bundes sein. Hier gilt es, das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf den Beamtenbereich zu übertragen. Auch wenn also die Auswirkungen für die Versorgungsempfänger nur mittelbar sind und für die Rentnerinnen und Rentner lediglich über die Rentenanpassungsformel zum Tragen kommen, wollen wir Senioren unsere Solidarität und unsere Identität als Gewerkschafter auch nach außen dokumentieren. Dies gilt umso mehr, als ein angemessenes Einkommen heute Voraussetzung für eine angemessene Rente morgen ist. Wir werden uns daher wie in der Vergangenheit auch an den anstehenden Aktionen beteiligen. Unabhängig von der Frage, ob wir materiell vom Tarifergebnis betroffen sein werden, fühlen wir uns > AiR März 2014 Uta Kramer-Schröder, Zweite Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung Uta Kramer-Schröder wurde 1950 in Obernkirchen geboren und lebt in Burg thann. Im BDZ, dem sie seit 1976 angehört, engagierte sie sich unter anderem als stellvertretende Bundesvorsitzende. Daneben war Uta Kramer-Schröder Obfrau für Tarifangelegenheiten im BDZ-Bundeshauptvorstand, Vorsitzende des BDZ-Ortsverbands Fürth und Obfrau für Frauen im BDZ-Bezirksverband Nürnberg. Auf dbb Ebene agierte Uta Kramer-Schröder im Vorstand und in der Tarifkommission der dbb tarifunion. In der dbb bundesfrauenvertretung war Uta Kramer-Schröder von 1994 an Mitglied der Geschäftsführung und im Tarifkreis. Uta Kramer-Schröder war von 1969 bis 2007 als Chemotechnikerin an den ZollLehranstalten Hannover, Hamburg, Fürth und Nürnberg tätig. Sie engagierte sich im Bezirkspersonalrat (Bund) bei der Oberfinanzdirektion Nürnberg und war stellvertretende Vorsitzende des Hauptpersonalrats beim Bundesministerium der Finanzen. mit dem öffentlichen Dienst verbunden. Diese Verbundenheit hat mit dem Erreichen der Altersgrenze nicht geendet. Der öffentliche Dienst braucht nicht nur eine angemessene Bezahlung, sondern die Anerkennung der täglichen Leistungen, die Schaffung beruflicher Perspektiven und eine Personalentwicklung, die dem demografischen Wandel Rechnung trägt. Der öffentliche Dienst steht im Wettbewerb mit der Privatwirtschaft und kann nur mit attraktiven Arbeitsbedingungen in diesem Wettbewerb bestehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung am 29. Januar 2014 festgestellt, dass Deutschland der Wachstumsmotor in Europa sei. Dies wäre ohne den öffentlichen Dienst nicht möglich. Der Wachstumsmotor wird weiterhin benötigt, und dafür auch ein funktionsfähiger, motivierter öffentlicher Dienst, der auch für junge Menschen attraktiv ist. Der öffentliche Dienst muss an der wirtschaftlichen Entwicklung angemessen beteiligt werden. Dafür werden wir Senioren nicht nur in der aktu ellen Einkommensrunde zusammen mit den Tarifbeschäftigten und Beam tinnen und Beamten kämpfen!

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8 Aktiv im Ruhestand Lehrer im Ruhestand: Später in Pension Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2012 rund verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer in den Ruhestand versetzt. Im Ver gleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 17 Prozent insgesamt bleibt die Zahl der Pensionierungen damit weiterhin auf hohem Niveau. Der Anteil der Lehrkräfte, die aufgrund von Dienst unfähigkeit vorzeitig aus geschieden sind, betrug rund (15 Prozent); im Vorjahr waren es noch gungsabschlägen bei vor zeitiger Pensionierung folgte bis 2011 eine kon tinuierliche Abnahme der Dienstunfähigkeit als Grund für den Ruhestands- che Alter, mit welchem Lehrer/-innen wegen Dienstunfähigkeit in Pension gingen, lag bei 58,4 Jahren (2011: 58,2 Jahre). etwa Fälle (19 Pro zent). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, wurden seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1993 prozentual noch nie so wenige Lehrerinnen und Lehrer aufgrund von Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt. eintritt. Gleichzeitig stieg der Anteil derer, die nach Erreichen der Antragsal tersgrenze beziehungswei se Regelaltersgrenze in den Ruhestand gingen, auf 84 Prozent im Jahr 2012 (2011: 81 Prozent). Durch schnittlich waren die Lehr kräfte, die im Jahr 2012 in den Ruhestand versetzt wurden, 63,1 Jahre alt (2011: 62,9), womit sich in der Entwicklung der letz ten Jahre ein weiterer kontinuierlicher Anstieg ergibt. Das durchschnittli Die konstant relativ hohe Zahl der neuen Pensionie rungen führte zu einem weiteren Anstieg der Zahl der ehemaligen Lehrkräfte an der Gesamtzahl der Ru hegehaltsempfänger. So betrug deren Anzahl zum Stichtag 1. Januar 2013 rund (1. Januar 2012: ; 1. Januar 2011: ). Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 5,6 Pro zent oder um Per sonen (2011: plus ; 2010: plus ). Indes betrug der Anteil der ehe maligen Lehrerinnen und Lehrer an allen Ruhege haltsempfängern der Ge bietskörperschaften im Jahr 2011 annähernd 37 Prozent und bezogen allein auf die Gesamtzahl der Empfänger von Ruhe gehalt in den Ländern mehr als die Hälfte (rund 51 Prozent). Kompakt 8 Noch bis zum Jahr 2001 war mehr als jede zweite Lehrkraft aufgrund von Dienstunfähigkeit pensio niert worden. Nach der Einführung von Versor > AiR März 2014 Info Detailliertes Zahlenma terial zu diesem Thema enthält die Publikation Versorgungsempfän ger des öffentlichen Dienstes. Sie ist auf der Internet seite des Statistischen Bundesamtes kostenlos erhältlich.

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10 Aktiv im Ruhestand Mütterrente: Rentnerinnen und Rentner brauchen keine Anträge zu stellen Kompakt 10 Ab dem 1. Juli 2014 soll nach den Plänen der Bundesregierung die Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten für vor dem 1. Januar 1992 geborene Kinder verbessert werden. Die sogenannte Mütterrente beinhaltet eine Ausweitung der Anrechnung der Kindererziehungszeiten für vor 1992 ge borene Kinder in der Rente. Dadurch erhöht sich die monatliche Brutto-Rente für anspruchsberechtigte Mütter und Väter pro Kind um einen Betrag von derzeit 28,14 Euro im Westen und von derzeit 25,74 Euro im Osten Deutschlands. Bei von der Regelung betroffenen Rentnerinnen und Rentnern, die zum Inkrafttreten der Neuregelung am 1. Juni 2014 bereits Rente beziehen, erfolgt die Berücksichtigung der Verbesserung ohne Antragstellung in einem pauschalen Verfahren. Die teilweise kursierenden Musteranträge sind überflüssig. Die Rentenerhöhung erfolgt automatisch, stellt der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung, Wolfgang Speck, klar. Die dbb Senioren begrüßen dieses für die Rentenversicherungsträger wie die Rentenbe> AiR März 2014 ziehenden unbürokratische Verfahren, so Speck weiter. Allerdings sei die Anhebung um einen Entgeltpunkt für vor 1992 geborene Kinder nur ein erster Schritt. Vollständig ausgeglichen ist der Nachteil erst, wenn für vor dem 1. Januar 1992 geborene Kinder wie für nach dem 31. Dezember 1992 geborene Kinder je drei Jahre Kindererziehungszeiten berücksichtigt werden. Außerdem müssen auch Beamtinnen und Beamte von den Verbesserungen profitieren, fordert der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung. Beim Rentenzugang nach dem 1. Juli 2014 erfolgt die Anrechnung der Kindererziehungszeit spätestens im Rahmen des Rentenantragsverfahrens. Rente mit 63 besondere Situation der schwerbehinderten Menschen berücksichtigen Die dbb bundesseniorenvertretung begrüßt die Ermöglichung eines abschlagsfreien Rentenzugangs mit 63 für besonders langjährig Versicherte mit 45 Versicherungsjahren bis zum Jahrgang Allerdings steigt das Zugangsalter für die Jahrgänge 1953 bis 1963 stufenweise auf 65 an, sodass die Jahrgänge ab 1964 wie bereits jetzt erst im Alter von 65 abschlagsfrei in Rente gehen können, wenn sie 45 Versicherungsjahre haben. Wegen ihrer besonders belastenden Situation können schwerbehinderte Menschen, die vor 1952 geboren sind und 35 Versicherungsjahre haben, nach 236 a SGB VI mit 63 abschlagsfrei in Rente gehen. Auch hier steigt das Zugangsalter stufenweise auf das 65. Lebensjahr an. Dies hat zur Folge, dass ein schwerbehinderter Mensch, der von Juni bis Dezember 1952 geboren wurde und 35 Versicherungsjahre hat, erst mit 63 Jahren und sechs Monaten abschlagsfrei in Rente gehen kann, also sechs Monate später als ein besonders langjährig Versicherter. Hier muss nachgebessert werden, fordert der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung abschließend. Info Die Bundesregierung hat im Internet unter weitere Informationen zu den geplanten Änderungen im Rentenrecht zusammengestellt.

11 Aktiv im Ruhestand Dateiname: _1WNV8_Sparda Bank.pdf; Seite: 1; Nettoformat: (90.00 x mm); Datum: 04. Feb :57:05; PDF-CMYK (WF), L.N. Schaffrath DruckMedien Zusatzversorgung: Rahmen anpassen Seit August 2012 führen die Gewerkschaften mit Bund, Ländern (TdL) und Kommunen (VKA) Verhandlungen zu den Themen Biometrie und Rechnungszins bei der Zusatzversorgung. Am 13. und 14. Februar 2014 haben sich die Tarifvertragsparteien hierzu erneut in Offenbach zusammengefunden. trägt nur noch 1,75 Prozent. Sterblichkeitserwartung und Rechnungszins müssen von den Tarifvertragsparteien dahingehend überprüft werden, ob sich aus den veränderten Rahmenbedingungen unmittelbarer Handlungsbedarf für die Zusatzversorgung ergibt. Es geht um die Frage, ob das Punktemodell, das die zusätzliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst seit 2001 regelt, aufgrund veränderter Rahmenbedingungen einer Anpassung bedarf. Wichtige Faktoren sind dabei die Fragen, wie lange die einzelnen Rentner ihre Zusatzrente beziehen und welcher Zinssatz zugrunde gelegt wird. Das Punktemodell ist 2001 so konzipiert worden, dass ein Zinssatz für den Zinsertrag der Beiträge während der Ansparphase der Rentenanwartschaften von 3,25 Prozent und nach Eintritt des Versorgungsfalles von 5,25 Prozent angenommen wird. Die Lebenserwartung ist gestiegen, die Zinserträge sind gesunken. Der aktuelle Rechnungszins be- Der dbb hat betont, dass die dauerhafte Sicherung der zusätzlichen Altersund Hinterbliebenenversorgung nach Maßgabe des Punktemodells den Maßstab aller Verhandlungen bilden müsse. Ziel sei es, auch künftigen Tarifbeschäftigten eine attraktive Zusatzversorgung zu einem für sie vertretbaren finanziellen Aufwand zu bieten. Der dbb hat erklärt, dass er bereit ist, über mögliche Anpassungen bei der Kalkulation des Punktemodells, die sich aus der gestiegenen Lebenserwartung der Ver sicherten ergibt, ergebnisoffen zu verhandeln, um die Zukunftsfähigkeit des Punktemodells insgesamt zu erhalten. Es müsse aber sichergestellt sein, dass alle bis dahin erworbenen Ansprüche und Anwartschaften unangetastet bleiben. Meine Empfehlung: Jetzt mit 0 Aufwand zum 0 Gebühren-Konto wechseln. Sie wechseln, wir kümmern uns darum: Von der Auflösung Ihres bisherigen Kontos über alle Daueraufträge bis hin zu sämtlichen Benachrichtigungen schnell, reibungslos und selbstverständlich kostenlos. Kundenmonitor Deutschland 2013 Sparda-Banken (Platz 1 von ) Kundenzufriedenheit bei Banken und Sparkassen unter 8 ausgewiesenen Instituten Lohn-/Gehalts-/Rentenkonto für unsere Mitglieder bei Erwerb eines Genossenschaftsanteils in Höhe von 52, Euro mit attraktiver Dividende. > AiR März 2014

12 Aktiv im Ruhestand Senioren als (verkannte) Verbraucher: Na Opa, was kann ich für dich tun? Sofas laden zum Ausruhen ein, die Gänge zwischen den Regalen bieten dem Rollator ausreichend Platz und in den Umkleidekabinen finden sich zusätz liche Brillenablagen: Handel und Wirtschaft haben die Älteren notgedrun gen als finanzkräftige Käuferschicht entdeckt und stellen sich auf deren Bedürfnisse ein. Doch die dabei vielfach zugrunde gelegte Auffassung, die über 60-Jährigen seien anspruchslos sowie körperlich und intellektuell hilfe bedürftig, verkennt die Heterogenität dieser Bevölkerungsgruppe. Die Alten gibt es nicht, und marktspezifische Defizite lassen sich nicht durch Lupen an Einkaufswagen beseitigen. Schwerpunkt 12 Knapp 20 Jahre wird es nach den Berechnungen des Statistischen Bundes amtes nur noch dauern, bis der Seniorenanteil an der Bevölkerung die 50-Prozent-Marke über schreitet und Deutschland im europäischen Vergleich das Land mit der ältesten Bevölkerung sein wird. Auch die Zahl der Single haushalte wird weiter wachsen. Die demografi sche Entwicklung ist nicht umkehrbar, und die abseh baren Konsequenzen for dern Wirtschaft und Ein zelhandel zu einer tief grei fenden Neuausrichtung ih rer Marktstrategien und Produktpaletten vom Auto über die Lebensmittelver packung bis zum High tech-gerät. Die derzeit stark umworbene Gruppe der 14- bis 49-Jährigen wird kleiner und verliert durch schwindende Kauf kraft zunehmend an Be deutung: Den Markt wer den künftig die Älteren bestimmen. Das Bundes ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Ju gend hat festgestellt, dass den über 60-Jährigen zur zeit bereits 316 Milliarden Euro jährlich zum Konsum zur Verfügung stehen mit steigender Tendenz. > AiR März 2014 Silver Generation, Best Ager, Future Seniors, Win ning Generation, Generati on 50+, Silver Panthers, al le diese Umschreibungen meinen Menschen, die an der Schwelle zum Ruhe stand stehen oder bereits Rentner oder Pensionäre sind. Eine Definition, ab wann ein Mensch alt ist, gibt es dennoch nicht. Die Weltgesundheitsorganisa tion WHO subsumiert un ter dem Begriff alt zwar alle Menschen, die das 65. Lebensjahr vollendet ha ben, doch Alter ist keine Lebensphase, sondern ein lebenslanger Wandlungs prozess. Diese Tatsache wird zu wenig beachtet, denn nach traditioneller Mehrheitsmeinung gilt derjenige als alt, der die gesetzten Normen der Ar beits- und Konsumwelt nicht mehr erfüllen kann. Fehlendes Einfühlungsvermögen Aufgrund dieser Setzun gen bestimmten und be stimmen die Jüngeren, die der Norm entsprechen, was sich für ältere Men schen schickt oder nicht: Senioren werden als be mitleidenswerte Greise Die Älteren ab 55 plus kaufen die meisten Neuwagen, nicht die Jungen. Die Autowerbung suggeriert an den Verbrauchern vorbei jedoch immer noch unverdrossen das Gegenteil. Das Qualitätszeichen Gene rationenfreundliches Einkau fen hat der HDE gemeinsam mit dem Bundesfamilienmi nisterium, Verbraucherzen tralen und Seniorenvertre tungen ins Leben gerufen. Das Siegel ist das erste bun desweit einheitliche Zeichen, das Kunden signalisiert, wo sie bequem Einkaufen kön nen. Inzwischen haben sich nicht nur Geschäfte, sondern auch Einkaufszentren, Städte und Flughäfen zertifizieren lassen. abgetan, denen Senioren teller in Senioren-Cafés serviert werden und die von jungen Verkäufern mit der Frage: Na Opa, was kann ich für dich tun?, da rauf aufmerksam gemacht werden, dass sie im fal schen Laden stehen. High tech-, Fitness- oder sonsti ge Konsumangebote igno rieren weitgehend die Käu fer ab 60 in der ebenso falschen wie überhebli chen Annahme, Alter ma che bedürfnislos. Dass sich langsam etwas ändert und sich Handel und Wirt schaft den älteren Kunden zuwenden, hat allerdings kaum etwas mit Gesin nungswandel zu tun, son dern mit der Erkenntnis, dass bei den Senioren die Kaufkraft liegt und ihnen die Wege in die Läden von der Werbung bis zur Theke neu geebnet werden müs sen.

13 Aktiv im Ruhestand Dass ältere Menschen oft falsch oder nicht informiert sind und sich nicht auskennen, ist ein Vorurteil. Jeder Dritte der 65- bis 74-Jährigen nutzt das Internet, und auch im Social-Media-Bereich spielen Senioren eine immer größere Rolle. Ihr Kaufverhalten richtet sich nach dem persönlichen Altersgefühl, dabei greifen sie verstärkt auf hochwertige Produkte zurück. Die 60-Jährigen gelten als Vier-Käufer-Generation ; sie kaufen für sich, für ihre Kinder und Enkel sowie auch für ihre eigenen Eltern ein. Dennoch fällt es den Entscheidern schwer, die Älteren als kaufkräftige Zielgruppe und als größten Umsatzträger zu akzeptieren und ernst zu nehmen. Dabei sprechen die Zahlen für sich: Kunden ab 50 kaufen beispielsweise die meisten Neuwagen, nicht die Jungen. Das Durchschnittsalter der Neuwagenkäufer liegt bei knapp 52 Jahren. Mercedeskäufer sind sogar im Schnitt 56 Jahre alt, während die meisten Autowerbespots genau das Gegenteil signalisieren. Altersunabhängige Verhaltensmuster Dagegen sind die Wellnessund Modebranche bereits wesentlich aufgeschlossener. In Prospekten, Katalogen und auf den entsprechenden Internetseiten steigt die Zahl grauhaariger Models beständig an. US-Schauspieler Jeff Bridges (64) wirbt bei- spielsweise für ein bekanntes Modelabel, das Hochwertiges im Angebot hat außer Seniorenbekleidung. Lauren Hutton machte bis zum 40. Geburtstag Werbung für einen Kosmetikkonzern. Mit 45 feierte sie dort ihr Comeback. Und die Vermittlung von Senioren als Models für Werbebotschaften aller Art hat den Agenturen einen neuen Markt erschlossen. Senioren werben für die Zielgruppe, der sie selbst angehören, aber die Produkte sind zumeist alters unabhängig und hochwertig, denn die Senioren von heute konsumieren und genießen gerne und erfüllen sich Wünsche, die beispielsweise der Nachkriegsgeneration verwehrt geblieben sind. Dass StarDesigner Wolfgang Joop (69) seit 2009 modische Kompressionsstrümpfe entwirft, entspricht dem Trend. Beim Einkaufen legen Senioren überdies Generationenfreund liches Einkaufen Obgleich es bereits seit drei Jahren das Qualitätszeichen Generationenfreundliches Einkaufen gibt, haben sich seitdem erst knapp Einzelhandelsgeschäfte vom Handelsverband Deutschland (HDE) zertifizieren lassen. Die meisten Geschäfte wurden bislang in Niedersachsen, Bayern und Sachsen ausgezeichnet. Am häufigsten lassen sich Lebensmittelgeschäfte auf ihre Generationenfreundlichkeit prüfen, mit großem Abstand gefolgt von Handelsunternehmen mit dem Sortimentsschwerpunkt Textilien und Accessoires. Dabei geht es richtigerweise gar nicht nur um die älteren Kunden, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) im Oktober 2011 anlässlich der Vergabe des HDE-Qualitätszeichens an die erste generationenfreundliche Stadt in Deutschland Elzach im Schwarzwald betonte: Einkaufen soll für alle Generationen bequem und einfach sein für junge Familien mit Kindern, für Menschen mit Behinderungen genauso wie für die oft zitierten Älteren, silbernen und goldenen Generationen. Große Chancen könnte die demografische Entwicklung für die kriselnden Warenhäuser in den Citylagen bringen, die von Einkaufszentren auf der grünen Wiese ersetzt worden sind. Kaufhäuser werden in den Innenstädten wieder wichtig, heißt es beim HDE, weil vor allem die 60- bis 70-Jährigen kurze Wege schätzen. Richtig, und trotzdem zu kurz gesprungen: Alle Kunden schätzen kurze Wege. Wie sagte BAGSO-Präsidentin Ursula Lehr auf dem dbb Bundesseniorenkongress? Jede Altersgrenze müsse infrage gestellt werden. Die der Verbraucher möglichst rasch. sm Dateiname: _1WZBX_Stiftung Liebenau_AIR.pdf; Seite: 1; Nettoformat: (90.00 x mm); Datum: 05. Feb :09:54; PDF-CMYK (WF), L.N. Schaffrath DruckMedien Eine wertvolle Entscheidung. Die Immobilienrente der gemeinnützigen Stiftung Liebenau Mehr unter Telefon oder unter > AiR März Schwerpunkt Wert auf Bequemlichkeit: Sitzgelegenheiten, übersichtliche Warenpräsentation, gute Beratung, keine Warenlabyrinthe oder Stolperfallen und helle Verkaufsräume ohne Schummerlicht werden bevorzugt. Wirtschaft und Handel müssen solche Parameter als Wettbewerbsfaktoren begreifen. Doch das geht offenbar nur recht mühsam voran.

14 Aktiv im Ruhestand Geplante Obsoleszenz: Technik für die Tonne Schwerpunkt 14 Besonders die ältere Generation kennt das Phänomen: Früher waren zehn Jahre Lebens dauer für einen Fernse her kein Problem, 20 Jahre für eine Waschmaschine nor mal. Heute dagegen scheinen viele Elektrogeräte nur noch die Hälfte zu schaffen wenn sie nicht gleich nach der zweijährigen Garantiezeit kaputt gehen. Reparaturen sind oft teurer als eine Neuanschaffung, also landen die guten Stücke auf dem Müll. Das kostet nicht nur unnötig Geld, sondern ist auch eine Belastung für die Umwelt. Rund 40 Millionen Tonnen Elektroschrott produziert die Menschheit pro Jahr, Tendenz steigend. Was da auf dem Müll landet, sind nicht nur wertvolle Roh stoffe wie Gold, Silber oder seltene Erden, son dern auch starke Umwelt gifte und gesundheitsge fährliche Stoffe. Ein Grundproblem dabei ist, dass weltweit noch immer viel zu wenig Elek troschrott im Recycling landet. Die Universität der Vereinten Nationen (UNU) hat berechnet, dass man che Bergbaufirmen eine Tonne Erde bewegen, um ein Gramm Gold zu ge winnen. Rund 40 alte Mo > AiR März 2014 biltelefone enthalten aber ebenso viel des Edel metalls. In Leiterplatten aus Computern stecken sogar 250 Gramm Gold pro Tonne. Neben vor al lem außerhalb der EU un zureichendem Recycling sind auch immer schnelle re Produktzyklen der Elek tronikhersteller schuld an der Wegwerfmentalität. Aber eben auch die extre me Kurzlebigkeit vieler Geräte. Paradebeispiel Drucker Ein beliebter Kandidat für ein vorzeitiges Ableben ist der Tintenstrahldrucker. Im Elektronikmarkt be reits ab unter 40 Euro zu haben, druckt er oft so lange, bis er mit der omi nösen Meldung Resttin tenbehälter voll den Dienst quittiert, obwohl er technisch betrachtet sehr wohl weiterdrucken könnte. Die Druckerher steller geben es offiziell natürlich nicht zu, aber bei diesem Fehler handelt es sich mit großer Sicherheit um eine eingebaute Soft warebremse, die nach ei ner festgelegten Zahl von Ausdrucken zupackt und das Gerät lahmlegt. Statt den Drucker sofort zu ent sorgen, lohnt die Suche im Internet, denn zu vielen Typen gibt es dort funkti onierende Lösungsvor schläge. Darüber hinaus sind man che Tintenstrahldrucker in Wirklichkeit Düsenreini gungsmaschinen, die sich bei jedem Einschalten ei nen beträchtlichen Teil der teuren Originaltinte durch die Eingeweide jagen, da mit der Kunde möglichst schnell einen neuen Satz kaufen muss, der oft mehr kostet als das Gerät selbst. Daher gilt es, von vornhe rein ein Modell zu kaufen, das möglichst mit kompa tiblen Tintenpatronen ar beitet oder, noch besser für die Umwelt, sich aus der Flasche auffüllen lässt. Am besten sind daher Ge räte, deren Druckköpfe in der Patrone selbst stecken. Wirklich zu Ende ist das

15 Aktiv im Ruhestand Druckerleben dann erst, wenn ein fest eingebauter Druckkopf verstopft ist und sich nicht mehr reini gen lässt. Ein Austausch lohnt sich meist nicht. Übeltäter Akku Eine ebenfalls sehr belieb te Sollbruchstelle steckt im Akku. Früher meist aus tauschbar, werden Akkus heute in vielen Smart phones, Netbooks und Tablet-PCs fest eingebaut. Als am meisten bean spruchtes Teil ist der Stromlieferant das kurzle bigste Bauteil und über lebt mithin die Garantie zeit nur kurz, zumal viele Hersteller lediglich eine TV-Geräte: Programmierter Hitzetod? Flachbildfernseher sind et was Tolles: scharf, leicht, platz- und heute meist auch stromsparend. Nur die gefühlte Haltbarkeit scheint oft weit von der Lebenserwartung der gu ten alten Röhre entfernt zu sein. Natürlich hüllen sich die Hersteller auch hier in Schweigen, aber eine ver breitete Methode zum Ein bau gewollter Schwach stellen scheinen Konden satoren zu sein, die ab sichtlich in der Nähe von Hitzequellen installiert werden und dadurch zu schnell altern. Während die Stiftung Wa rentest sich der Sache mit der geplanten Obsoleszenz (der Begriff meint, dass Produkte oder Wissensbe stände auf natürliche oder künstlich beeinflusste Art veraltet sind oder altern) im September 2013 ange nommen und keine Bewei se für das Phänomen ge funden hatte, widerspricht Edbill Grote, Chef des Bens heimer Industrie-Testhau ses HTV in der Zeitschrift Markt&Technik vom Ok tober 2013 heftig: Gerade in den vergangenen Jahren kommen immer mehr Pro dukte auf den Markt, bei denen eine absichtliche Sollbruchstelle eingebaut ist. Problematisch sei, dass die Stiftung Warentest Elektronikgeräte wie Com puter und Smartphones nicht im Dauertest prüfe. HTV-Technik-Chef Holger Krumme hatte bereits im Juni 2013 gegenüber der Zeitschrift Infosat zu Protokoll gegeben, dass Produkte mit Sollbruch stellen mittlerweile zum Standardrepertoire vieler Hersteller gehören. Mei ner Ansicht nach steckt kurzsichtiges Profitdenken hinter dieser Vorgehens weise. Zusätzlich bildet sich hierdurch mittlerweile eine gesellschaftliche Mei nung heraus, dass Produk te nur unwesentlich über die normale Garantiezeit hinweg haltbar und funkti onsfähig sind. Dem muss unbedingt im Sinne der Menschen und der Um welt ökologisch und öko nomisch Einhalt geboten werden, so Krumme in Infosat. Reparaturbörsen boomen Viele Menschen scheinen ähnlich zu denken wie Hol ger Krumme und wollen der Industrie ein Schnipp chen schlagen. Das zeigt sich zum Beispiel an der wachsenden Zahl an Repa raturcafés und Reparatur börsen, die sich in größe ren Städten etabliert ha ben. Ingenieure, Techniker und Profibastler stellen dort kostenlos Know-how und Geschick zur Verfü gung, um Menschen bei der Instandsetzung ihrer lieb gewonnenen Geräte zu helfen. Ebenso gibt es im Internet zahlreiche Anlaufstellen mit Reparaturanleitungen in Text, Bild und Ton. Un sere Linkliste enthält zwar nur eine kleine Auswahl. Vielleicht aber gelingt es damit auch Ihnen, Smart phone und Co. wieder flott zu bekommen. Das schont nicht nur den Geld beutel, sondern auch die Umwelt. br Web-Tipps: Melden Sie kritische Elektronikprodukte und warnen Sie andere. Seite mit detaillierten Reparaturanleitungen für verbreitete Computer, Konsolen und Smartphones, angegliederter Shop mit hochwertigen Ersatzteilen und Werkzeugen. Das Original aus Holland inklusive Linkliste zu allen deutschen Repaircafés. > AiR März Schwerpunkt verkürzte Garantie auf den Akku gewähren. Ein defek ter Akku ist trotzdem kein Grund für den Kauf eines neuen Smartphones, denn auch in diesem Fall hält das Internet zahlreiche Reparaturanleitungen be reit. Traut man sich den Akkutausch nicht selbst zu, bleibt immer noch der Gang zum Handydok tor. Das ist zwar etwas teurer als selbst gemacht, schenkt dem elektrischen Patienten aber meist ein zweites oder gar drittes Leben. Denn obwohl die Hersteller mit jeder Pro duktneuerung das Blaue vom Himmel versprechen, revolutioniert sich die Technik nicht jedes Jahr derart rapide, als dass es immer gleich das neueste Modell sein müsste.

16 Aktiv im Ruhestand Besteuerung von Alterseinkünften: Endlich Ruhestand aber reicht das Geld? Lange hat man auf den Ruhestand hingearbeitet und im Idealfall nicht nur auf die gesetzliche Rente oder die Pension gesetzt, sondern auch privat vorgesorgt. Am Tag X erleben viele dennoch ein böses Erwachen, wenn sie die Steuergesetze für Alterseinkünfte außer Acht gelassen haben. Weil Brutto dann oft eben nicht mehr Netto ist, gibt es vieles zu beachten. AiR lichtet den Steuerdschungel mit einer Artikelreihe. Im ersten Teil geht es allgemein um die Besteuerung von Alterseinkünften. Blickpunkt 16 Renten Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen wie auch Leistungen aus den landwirtschaftlichen Alterskassen, den berufsständischen Versorgungskassen und den privaten Leibrentenversicherungen bei denen die erworbenen Anwartschaften nicht beleihbar, nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht veräußerbar und nicht kapitalisierbar sind seit dem Jahr 2005 der sogenannten nachgelagerten Besteuerung. Das gilt auch für zu diesem Zeitpunkt bereits bezogene Renten, die zuvor nur mit dem sogenannten Ertragsanteil besteuert wurden. Von der Steuerpflicht erfasst sind unter anderem auch Erwerbsminderungs-, Hinterbliebenen- oder Erziehungsrenten. Diese geänderte Besteuerungssystematik ging auf > AiR März 2014 ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zurück. Mit dem daraufhin verabschiedeten Alterseinkünftegesetz soll mit einer dynamischen Übergangsregelung bis 2040 eine größtmögliche Gleichstellung der Besteuerung von Alterseinkünften erreicht werden. Im gleichen Maße werden der (steuerfreie) Versorgungsfreibetrag für Pensionen abgesenkt und Vorsorgeaufwendungen, also insbesondere die Rentenbeiträge in der Erwerbsphase, sukzessive steuerlich freigestellt. In der Praxis wird für jede Rente der zu versteuernde Betrag individuell ermittelt. Bemessungsgrundlage dafür ist der Jahresbetrag der Rente im Jahr des Rentenbeginns, wobei das Jahr zählt, in dem die Rente bewilligt wurde. So betrug der Besteuerungsanteil in 2005 beispielsweise 50 Prozent. Bei einer jährli- chen Rentenzahlung von Euro verbleiben ein Leben lang Euro steuerfrei. Dieser Festbetrag ändert sich nicht und wird bei Rentenerhöhungen nicht dynamisiert. Bis 2020 steigt dieser Besteuerungsanteil jährlich um zwei Prozent, ab 2020 bis 2040 jährlich um ein Prozent. Im Jahr 2040 unterliegt die Rente dann zu 100 Prozent der Besteuerung. Anders bei Änderungen des Jahresbetrages, die nicht auf eine regelmäßige Anpassung zurückzuführen sind: Kommt es beispielsweise zu Rentennachzahlungen, kann eine Neuberechnung des Rentenfreibetrages nötig werden. Pensionen Versorgungsbezüge werden als Bezüge und Vorteile aus früheren Dienstleistungen zu den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit gezählt. Anders als bei Renten sind hierfür keine tatsächlichen Beiträge in ein Alterssicherungssystem eingezahlt worden. Insofern unterliegen diese grundsätzlich der vollständigen Besteuerung. Zur Abmilderung der Besteuerung werden ein nach einem bestimmten Prozentsatz ermittelter Versorgungsfreibetrag und ein Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag gewährt. Der Versorgungsfreibetrag wird allerdings durch einen Höchstbetrag begrenzt. Wie bei den Renten ist zusätzlich ein Werbungskostenpauschbetrag von 102 Euro zu berücksichtigen. Analog zur Rentenbesteuerung werden auch der Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag bis 2040 auf null reduziert. Lag der Versorgungsbeginn beispielsweise in 2005, so betrug der (steuerfreie) Versorgungsfreibetrag 40 Prozent beziehungsweise höchstens Euro. Der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag lag bei 900 Euro. Liegt der Ver sorgungsbeginn in 2014, beträgt der Versorgungsfreibetrag 25,6 Prozent, der Höchstbetrag 1 920

17 Dateiname: _1WZMU_Reise_AiR_3_2014.pdf; Seite: 1; Nettoformat: ( x mm); Datum: 05. Feb :44:49; PDF-CMYK (WF), L.N. Schaffrath DruckMedien Wie bei den Renten werden der bei Versorgungsbeginn ermittelte Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag grundsätzlich ein Leben lang beibehalten. Zu einer Neuberechnung kommt es lediglich bei Änderungen von Anrechnungs-, Ruhens-, Erhöhungs- und Kürzungs regelungen. Altersvorsorgeverträge Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen wie Riester-Rente, Zahlungen aus Pensionsfonds, Pensionskassen und Direktversicherungen werden erst in der Auszahlungsphase im Ruhestand besteuert. Um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, wird zwischen Vorsorgeformen unterschieden, bei denen die Beitragszahlungen in der Erwerbsphase steuerlich gefördert wurden und jenen, die nicht gefördert wurden. Für erstere gilt Vollbesteuerung der Auszahlungen. Bei letzteren werden grundsätzlich die daraus entstandenen Ertragssteigerungen besteuert. Bei Leistungen aus einem Altersvorsorgevertrag, die ausschließlich auf nicht geförderten Beiträgen beruhen, muss unterschieden werden: Handelt es sich um eine lebenslange Rente, erfolgt die Besteuerung mit dem Ertragsanteil. Dessen Höhe ist abhängig vom Alter des Steuerpflichtigen sowie dem Zeitpunkt des Renteneintritts. Wird dagegen eine Leistung aus Versicherungs- verträgen (auch Kapitallebensversicherungen), Pensionsfonds und Direktversicherungen bezogen und beruht die Auszahlung auf nicht geförderten Beiträgen, so ist zu unterscheiden zwischen Verträgen, die bis einschließlich 31.Dezember 2004 abgeschlossen, und denen, die danach geschlossen wurden. Kapitallebensversicherungen Beruhen die Leistungen sowohl auf geförderten Beiträgen als auch auf nicht geförderten Beiträgen, werden die Leistungen bei Auszahlung aufgeteilt. Diese Konstellation kann vorliegen, wenn in der Erwerbsphase ein zertifizierter Altersvorsorgevertrag geschlossen wurde und Beiträge geleistet wurden, die über den Höchstbetrag hinausgingen. Der darüber liegende Betrag besteht nicht auf geförderten Beiträgen und ist somit in der Ruhestandsphase nur mit einem Ertragsanteil zu besteuern. Bei der Besteuerung von Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht oder fondsgebundenen Lebens- oder Rentenversicherungen, die vor dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden, gilt, dass daraus resultierende Auszahlungen steuerfrei sind, wenn der Betrag der Ablaufleistung in einem Betrag ausgezahlt wird, der Vertrag bis zum 31. Dezember 2004 ausgestellt, der erste Beitrag spätestens bis zum 31. März 2005 eingezahlt wurde und der Vertrag eine Laufzeit von mindestens zwölf Jahren hat. Darüber hinaus müssen mindestens fünf Jahre Beiträge gezahlt worden sein. Wird hingegen die Ablaufleistung als monatliche Rente ausbezahlt, muss der Ertragsanteil versteuert werden. Dieser hängt vom Alter ab, in dem die Kapitallebensversicherung ausgezahlt wird. Wurde die Kapitallebensversicherung, die Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht oder die fonds- gebundene Lebens- oder Rentenversicherung nach dem 31. Dezember 2004 abgeschlossen, so gelten für die steuerliche Behandlung die Regelungen des Alterseinkünftegesetzes: Die Erträge aus einer der genannten Vertragsvari anten sind dann voll zu versteuern. Nur die Hälfte der Erträge muss hingegen versteuert werden, wenn die Leistung in einem Betrag ausgezahlt wird, der Vertrag eine Mindestlaufzeit von REISE UND ERHOLUNG DEUTSCHLAND Bad Sachsa/Harz: 2 FeWos, 2 Zi., Blk., Terrasse, Sat-TV, EBK, GS, Parkpl., 31, Berlin: 2,5 Zi. FeWo, EBK, GS, Kab.-TV, Parkpl., 45, p.t.-, Woche 275, BAD WURZACH/ALLGÄU GESUNDHEIT & WELLNESS Hausprospekt: 01 72/ Blickpunkt Euro und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag 576 Euro. Aktiv im Ruhestand Anti - Stress Woche Bewegung und Entspannung, Sauna, Thermalbad, Massagen und mehr 7 Ü/HP p. P. im DZ ab 699,Beihilfefähige Kuren möglich. Moorsanatorium-Kurhotel am Reischberg Karl-Wilhelm-Heck-Str Bad Wurzach / VERSCHIEDENES > AiR März 2014

18 Aktiv im Ruhestand zwölf Jahren hat und die Auszahlung nach Vollendung des 60. Lebensjahres (für Verträge ab 2012: 62 Jahre) und der Todesfallschutz mindestens 50 Prozent der Beitragssumme umfasst (für Verträge, die nach dem 31. März 2009 abgeschlossen wurden). Darüber hinaus gelten für alle Verträge, die nach dem 31. März 2009 abgeschlossen wurden, zusätzlich steuerliche Mindeststandards für die Anforderungen an die Risikoleistung aus einer Kapitallebensversicherung in Form der sogenannten 50-Prozent-Regel. Blickpunkt 18 Altersentlastungs betrag Durch den sogenannten Altersentlastungsbetrag nach 24 a Einkommensteuergesetz (EStG) erhalten Steuerpflichtige mit vollendetem 64. Lebensjahr für bestimmte Einkünfte einen Steuervorteil. Im Jahr 2014 liegt der Altersentlastungsbetrag bei 27,2 Prozent der (positiven) Summe der Einkünfte, die nicht solche aus nichtselbstständiger Arbeit (zum Beispiel Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) sind. Höchstens jedoch ist ein Betrag von Euro steuerfrei. In diese Berechnung werden Einkünfte oder Bezüge nicht einbezogen, die bereits auf andere Art steuerlich begünstigt werden. Das sind insbesondere Versorgungsbezüge, aber auch Leibrenten. Im Rahmen der Neuregelung der Alterseinkünfte durch das Alterseinkünftegesetz wird auch der Altersentlastungsbetrag in den Jahren von 2005 bis 2040 abge> AiR März 2014 schmolzen. Dabei bleiben auch in diesem Fall der jeweilige Prozentsatz und der Höchstbetrag für den einzelnen Steuerpflichtigen zeitlebens bestehen. Verfahrensfragen Das Bundesfinanzministerium hat errechnet, das im Jahr 2014 bis zu einer monatlichen Rente von etwa Euro ( Euro jährlich) keine Steuern für Rentner anfallen. Bei Verheirateten verdoppelt sich dieser Betrag. Dies gilt aber nur, wenn keine anderen Einkünfte hinzukommen. Auf der anderen Seite gilt, dass individuell höhere Aufwendungen das Einkommen zusätzlich mindern können. In der Regel werden aber von Banken und anderen Finanzinstituten Mitteilungen verschickt, in denen die bei der Steuererklärung anzugebenden Beträge ausgewiesen sind. Da viele individuelle Merkmale des Einzelnen eine Rolle spielen, ist es zumindest in Zweifelsfragen zu empfehlen, einen Fachmann zurate zu ziehen. Insbesondere, wenn das Einkommen aus verschiedenen Quellen stammt, seien es mehrere Renten oder etwa zusätzliche Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Wichtig zu wissen ist auch, dass die Finanzverwaltung jährlich Rentenbezugsmitteilungen erhält. Diese ersetzen nicht die Steuererklärung, sondern helfen zu überprüfen, ob die Angaben in einer Steuererklärung stimmig sind. Weiter kann von den Finanzbehörden festgestellt werden, ob ein Rentner, der dazu verpflichtet war, eine Steuererklärung abgegeben hat oder nicht. Grundsätzlich besteht auch für Rentner und Rentnerinnen sowie für Pensionäre und Pensionärinnen eine umfassende gesetzliche Steuererklärungspflicht. Übersteigt die Rente allerdings nicht den Grundfreibetrag (8 354 Euro in 2014, bei Verheirateten Euro) muss keine Steuererklärung abgegeben werden. Liegt der Gesamtbetrag der Einkünfte nur knapp über dem Grundfreibetrag und besteht im Wesentlichen nur aus Rentenbezügen, wird das Finanzamt auf Antrag von der Abgabe einer Steuererklärung absehen. Dem zuständigen Finanzamt sollten dazu sämtliche Einnahmen und Werbungskosten, die in Zusammenhang mit den Einnahmen stehen, aufgeführt werden. Außerdem sollten die Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen, aber auch Steuerermäßigungen aufgrund von haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen formlos erklärt werden. Ansonsten muss eine Steuererklärung im Regelfall bis zum 31. Mai des Folgejahres abgegeben werden. Bei einer steuerlichen Beratung oder bei Verhinderung kann die Abgabefrist verlängert werden. Mehr über die Besonderheiten von Sozialabgaben lesen Sie in der Mai-Aus gabe. rh

19 Aktiv im Ruhestand Exklusiv für dbb-mitglieder und deren Angehörige BRH Sachsen: Wahlprüfsteine In diesem Jahr finden im Freistaat Sachsen drei bedeutende Wahlen statt: Am 25. Mai 2014 die Europawahl und die Kommunalwahlen, am 31. August 2014 die Landtagswahl. Für den BRH Sachsen gibt es vielfältige Gründe, sich einzubringen und Politik aktiv mitzugestalten. Die Europawahl ist richtungsweisend für die Zukunft der Europäischen Union. Die Probleme aus Finanz-, Legitimations- und sozialer Krise erfordern kluge Lösungen. Deshalb müssen die Parteien ihre Haltung zu zentralen Fragen transparent machen. Sie sollen beispielsweise erklären, welche Mittel sie für geeignet halten, um mehr sozialpolitische Übereinstimmungen in der Union zu erreichen, denn umfassende Investitionen im sozialen Bereich werden unausweichlich sein. Wir wollen wissen, wie die Parteien unter den Bedingungen des jetzigen Fiskalpaktes soziale Investitionen tätigen wollen. Wie wollen die Parteien ein Mindestsicherungssystem ausgestalten, welches auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen eingeht? Den Kommunalpolitikern sind ähnliche Fragen zu stellen. Jedes BRH-Mitglied ist aufgefordert, die Situation in seinem Heimatort genau zu betrachten und Ziele zu benennen. Kommen Sie ins Gespräch mit den Lokalpolitikern und bringen Sie Ihre Forderungen und Wünsche vor! Bis zur Landtagswahl ist zwar noch etwas mehr Zeit, aber jetzt müssen auch dafür die Wahlprüfsteine erstellt werden. Wie stellen sich die Parteien zur demografischen Entwicklung bei den Seniorinnen und Senioren? Wie nutzen die Parteien das freiwillige Engagement der älteren Menschen? Wie werden die Fördermittel des Bundes eingesetzt? Wie kann die Selbstständigkeit der Menschen bis ins hohe Alter garantiert werden? Welche Maßnahmen planen die Parteien, um bezahlbaren altersgerechten Wohnraum zu schaffen und ausreichend Personal in Gesundheits- und Pflegeberufen vorzuhalten? Welche Schritte gehen die Parteien, um die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen? Sie sind eingeladen, mit uns die Wahlprüfsteine fortzuschreiben. Auf Ihre Anregungen und Antworten in den nächsten Wochen freuen wir uns: Rita Kiriasis-Kluxen, Landesvorsitzende BRH Sachsen Strehlener Str Dresden > AiR März 2014 Bild: Jana Denzler Kredite ablösen oder Wünsche erfüllen Freiräume schaffen! Alles spricht für ein Beamtendarlehen über das dbb vorsorgewerk:»» Freier Verwendungszweck: z. B. für die Umschuldung bisheriger Kredite, Ausgleichen von Rechnungen oder Investitionskredit für größere Anschaffungen Darlehen von bis Flexible Laufzeiten: 12, 15 oder 20 Jahre» Festzinsgarantie en ndarleh Beamte tzu Bes Höchsteintrittsalter 58 Jahre» 100 % anonym (keine Datenweitergabe an Unberechtigte)» 100 % Vertrauensgarantie nen konditio Jetzt unverbindliches Angebot anfordern! Telefonisch unter: 030 / oder online unter: dbb vorsorgewerk GmbH Friedrichstraße Berlin Tel.: 030 / Fax: 030 /

20 Aktiv im Ruhestand tbb: Renten Ost-West angleichen Der Thüringer Beamtenbund tbb unterstützt die Initiative der Landes-FDP für eine sofortige Angleichung der Renten Ost an das Westniveau. Die Zeit der Übergangsphasen sollte nach 24 Jahren vorbei sein. Der Wert der Arbeit und damit auch einer erarbeiteten Rente muss in einem einheitlichen Deutschland auch einheitlich sein, erklärte der Landesvorsitzende des tbb, Helmut Liebermann, am 23. Januar Zur Verwirklichung sei eine Initiative der Thüringer Landesregierung notwendig, forderte Liebermann. Die Thüringer FDP-Fraktion hatte im Landtag einen Antrag Volle Sozialkassen Thüringer Initiative zur Rentenangleichung OstWest jetzt! eingebracht. Dass die Renten in West und Ost einheitlich berechnet werden, ist ein Versprechen des Einigungsvertrages. Doch 24 Jahre später heißt es dazu im aktuellen Koalitionsvertrag: Zum Ende des Solidarpakts, also 30 Jahre nach Herstellung der Einheit Deutschlands, wenn die Lohn- und Gehaltsangleichung weiter fortgeschritten sein wird, erfolgt in einem letzten Schritt die vollständige Angleichung der Rentenwerte. Aktuell beträgt der Abstand noch 8,5 Prozent. Die Ostrentner kommen also aus ihren Beiträgen formal auf 91,5 Prozent dessen, was die Ruheständler im Westen erhalten. BRH Saar: Erhöhung der Versorgungsbezüge 2014 Aus den Ländern 20 Der Landtag des Saarlandes hat im Juni 2013 die Anpassung der Versorgungsbezüge für die Jahre 2013 und 2014 beschlossen. Diese Regelungen gelten für Versorgungsempfänger des Landes und der Kommunen. Für das Jahr 2014 ist die Erhöhung der Versorgungsbezüge um zwei Prozent gesetzlich festgeschrieben. Die Auszahlung der erhöhten Bezüge sieht folgende zeitliche Regelung vor: bis Besoldungsgruppe A 9 zum 1. Mai 2014, bis Besoldungsgruppe A 13 zum 1. Juli 2014, ab Besoldungs- gruppe A 14 zum 1. September Der Landesvorsitzende des BRH Saar, Horst Rixecker, bewertete das Ergebnis der Erhöhung der Versorgungsbezüge als zufriedenstellend: Damit ist sichergestellt, dass die Versorgungsempfänger nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgehängt werden. Wie sich die weitere Entwicklung der Versor- gungsbezüge darstellen wird, ist wegen der angespannten Haushaltslage und der vorgegebenen Schuldenbremse derzeit nicht absehbar. Der BRH Saar wird sich gemeinsam mit dem dbb saar rechtzeitig darum bemühen, dass auch in den Jahren ab 2015 die Versorgungsbezüge der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung angepasst werden, erklärte Rixecker. BRH Thüringen: Jahresauftaktsitzung des Landesvorstandes Am 20. Januar 2014 trat der Landesvorstand des Thüringer Seniorenverbandes BRH in Eisenach zur ersten Sitzung im Jahr 2014 zusammen und gab damit den Auftakt für die nicht einfacher gewordene verbandspolitische Seniorenarbeit in Thüringen. Die Generationsprobleme beschäftigen den Landesverband immer mehr, vor allem aber die soziale Lage der Senioren sowie die altersbedingten Probleme > AiR März 2014 und der Weggang der jungen Generation. Deshalb ist die Mitwirkung der älteren Generation bei der Gestaltung der Politik in Thüringen unabdingbar. Unter anderem wurden folgende Probleme ausführlich behandelt: das Thüringer Seniorenmitwirkungsgesetz, das Mitspracherecht in der Landesseniorenvertretung beziehungsweise im Landesseniorenrat, die Anerkennung der Lebensbiografien Ost und West, gleiche Gesetze für Ost und West, zum Beispiel keine Unterschiede der Beitragsbemessungsgrenze des Rentenniveaus, der Löhne und Gehälter. Dazu soll am 18. Juni 2014 im Thüringer Landtag der 6. Thüringer Sozialgipfel in Verbindung mit den anderen Sozialverbänden statt-

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