ElbeWeser WIRTSCHAFT. Handelsstrategien für die Zukunft Stark verunsichert IHK-Umfrage: Unternehmen sorgen sich um Inlandsnachfrage Seite 27

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1 WIRTSCHAFT ElbeWeser Magazin der Industrie- und Handelskammer Stade Heft 11/2014 IHK Stade, Postfach 1429, Stade, PVSt, ZKZ 3899, DP AG Entgelt bezahlt Handelsstrategien für die Zukunft Stark verunsichert IHK-Umfrage: Unternehmen sorgen sich um Inlandsnachfrage Seite 27 Hoch motiviert Existenzgründer mit ungewöhnlichen Ideen ausgezeichnet Seite 33

2 Sicher und stabil EWE Strom business fix1 Für alle Geschäftskunden, die besonderen Wert auf Planungssicherheit legen: Unabhängig von zukünftigen Preisentwicklungen Fester Strompreis bis 31. Dezember 2016² Top-Service über die Gewerbekundenhotline Kostenlose und qualifizierte Beratung rund um die Themen Energie und Telekommunikation Kostenlose Gewerbekundenhotline: Energie. Kommunikation. Mensch. 1) Die Lieferung erfolgt zu den produktspezifischen besonderen Vertragsbedingungen, nämlich für EWE Strom business fix sowie im Übrigen zu den Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Lieferung von Strom durch die EWE VERTRIEB GmbH außerhalb der Grundversorgung. 2) Bei Abschluss bis

3 STANDPUNKT A lle wahlberechtigten Mitglieder der Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser-Raum waren in den vergangenen Wochen aufgerufen, den Kandidaten für die neue Vollversammlung ihre Stimme zu geben. Als amtierender Präsident der alten Vollversammlung möchte ich allen Unternehmerinnen und Die Unternehmen haben gewählt Unternehmern danken, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. Denn mit ihrer Stimme legitimieren sie die ehrenamtliche Arbeit der Vollversammlung, von der politischen Positionierung über die Rechtsetzung bis hin zur Gestaltung der haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen für die IHK-Arbeit. Ebenso danken möchte ich den Damen und Herren, die mit ihrer Kandidatur die Bereitschaft erklärt haben, das wichtige Ehrenamt in der Vollversammlung zu übernehmen und sich in die Kammerarbeit einzubringen. Das gilt für die gewählten ebenso wie für die in der Wahl unterlegenen Kandidaten. Lothar Geißler Präsident der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum Die Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich ehrenamtlich in der IHK-Arbeit engagieren und die Tradition der IHK Wirtschaft in Eigenverantwortung mit Leben füllen, übernehmen eine wichtige Aufgabe. Und das insbesondere in der Vollversammlung, dem höchsten Entscheidungsgremium der IHK, dem Parlament der Wirtschaft. Die Selbstverwaltung der gewerblichen Wirtschaft durch die Beteiligung von Betroffenen ergänzt und verstärkt das demokratische Prinzip, so auch die dezidierte Auffassung des Bundesverfassungsgerichts. Die Unternehmerinnen und Unternehmer haben so die Möglichkeit, als Repräsentanten der Wirtschaft im Elbe-Weser-Gebiet nicht nur das Gesamtinteresse dieser Wirtschaft zu formulieren, sondern auch durchzusetzen. Ohne die IHKs würden viele berechtigte Einwände und Forderungen der Wirtschaft ungehört verhallen. Ob dies nun die Verbesserung der Infrastruktur in der Region zum Ziel hat, die Fachkräftesicherung und die Qualität der Berufsausbildung oder die Forderungen nach einer fairen Steuerpolitik. Kurzum: die ehrenamtliche Arbeit in den IHK Gremien ist richtig investierte Zeit! Ich wünsche allen gewählten Unternehmerinnen und Unternehmern vor allem eins: viel Freude am Ehrenamt. Nutzen Sie die Möglichkeiten zum Austausch mit Ehren- und Hauptamt und bringen Sie sich ein. Es lohnt sich! Wirtschaft ElbeWeser 11/14 3

4 INHALT Schwerpunkt 10 Handelsszenario Einzelhandelskonzepte als Gegenstrategie zum Online- Handel 18 Blau heißt künftig: Stopp 22 Der Weg zur Erleuchtung 24 Rekrutierungsprobleme im Handel 6 WEW aktuell 25 IHK Intern 27 Standort Elbe Weser 33 Existenzgründung Unternehmensförderung 35 Bildung Qualifizierung 39 Innovation 41 Recht Steuern 44 Rechtsprechung aktuell 46 Weiterbildung Seminare 48 Serviceteil 50 Schlusspunkt Wirtschaft ElbeWeser 11/14

5 Wirklich nur noch Online? Einige stationäre Händler empfinden den Online-Handel als existenzbedrohend, für andere ist er eine gute Ergänzung des Geschäfts. Die Diskussion ebbt nicht ab. Aber werden wir wirklich nur noch vom Sofa aus einkaufen? Seite 10 Kompetenz Parlamentarischer Abend: Treffen von Unternehmern und Vertretern der Landesregierung Flexibilität... Kontinuität Konjunkturumfrage: Unternehmer im Elbe-Weser- Raum sind verunsichert und Engagement Gründerpreis GRÜNDERSTAR: Preisträger mit ungewöhnlichen Geschäftsideen erfolgreich Wirtschaft ElbeWeser 11/14 5

6 Foto: Guido Menker WEWAKTUELL Rotenburger Wirtschaftspreis für Oetjen Logistik Über den Wirtschaftspreis freute sich Gerhard Böse, Geschäftsführer der Oetjen Logistik GmbH (von rechts) zusammen mit Heiko Kehrstephan, Stefan Kalt und Bürgermeister Detlef Eichinger. D as Rotenburger Unternehmen Oetjen Logistik GmbH ist am 23. September mit dem Rotenburger Wirtschaftspreis 2014 ausgezeichnet worden. Heiko Kehrstephan, Vorsitzender des Rotenburger Wirtschaftsforums, überreichte den Preis im Rathaus an den Oetjen-Geschäftsführer Gerhard Böse. Der Gewinner trägt im besonderen Maße zum positiven Image Rotenburgs als Wirtschaftsstandort bei, hatte Bürgermeister Detlef Eichinger zuvor in seiner Begrüßung gesagt. Genau das unterstrich auch Heiko Kehrstephan: Ich finde es beachtlich, wenn man mit Weitsicht, Cleverness, Mut zum Risiko und vor allem Verantwortung seinen Mitarbeitern gegenüber ein Unternehmen dieser Größe aufbaut. Als Gerhard Böse 1974 als kaufmännischer Angestellter im Fuhrgeschäft von Minna und Georg Oetjen begann, gab es vier Fahrzeuge. Nur vier Jahre später übernahm Böse den Betrieb. Heute beschäftigt Oetjen Logistik 370 Mitarbeiter, 68 Auszubildende sowie 118 Aushilfen. Und mehr als 100 Wagen sind täglich auf Achse. Das zeigt: Dazwischen liegt eine enorme Wachstumsgeschichte. Heiko Kehrstephan: In einem solch schwierigen, rauen und stressigen Markt nicht nur zu bestehen, sondern auch zu wachsen, verdient Anerkennung und höchsten Respekt. Gerhard Böse mit einem Lächeln: Eigentlich wollte ich heute Abend bei Werder sein. Aber natürlich nehme er diesen Preis gerne und vor allem stellvertretend für alle im Betrieb entgegen. Zum vierten Mal haben die Stadt, die Sparkasse Rotenburg-Bremervörde sowie das Wirtschaftsforum gemeinsam diesen Preis im Beisein zahlreicher Gäste verliehen. Acht Vorschläge waren der Jury vorgelegt worden. Am Ende hatte Oetjen Logistik die Nase vorn. Dabei hätten die Jury-Mitglieder gerne noch mehr Preise vergeben. Deshalb gibt es in diesem Jahr erstmals immerhin einen Sonderpreis und zwar für das Cafesito. Mit dem Sonderpreis sollen Unternehmen geehrt werden, die besondere unternehmerische Herausforderungen auf eine ungewöhnliche Weise bewältigt haben. Diese Auszeichnung nahmen der neue Lebenshilfe-Geschäftsführer Marc Brockmann, Cafesito -Leiterin Tanja Korte und mehrere Mitarbeiter aus den Händen von Stefan Kalt vom Vorstand der Sparkasse Rotenburg- Bremervörde entgegen. Ex-Lebenshilfe-Geschäftsführer Werner Ruhe, der das Cafesito einst auf den Weg gebracht hatte, konnte nicht dabei sein. Stefan Kalt hob in seiner Laudatio die Bedeutung dieses Projektes hervor. Mit dem Cafesito werde Inklusion in Reinkultur gelebt. Bis zu zehn Menschen mit Behinderung arbeiten dort am Pferdemarkt mit bis zu zwölf Menschen ohne Behinderung zusammen. Es seien für Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze außerhalb von institutionellen Einrichtungen entstanden. Dort würden durch komplexe Interaktion Vorurteile abgebaut sowie schlummernde Kompetenzen geweckt und weiterentwickelt. Das Cafesito trage zur Belebung der Innenstadt bei mit einem Konzept in Anlehnung an die mediterrane Lebensart und mit möglichst regionalem Einkauf. Um genau das zu erreichen, habe die Lebenshilfe einen steinigen Weg absolviert. Guido Menker 6 Wirtschaft ElbeWeser 11/14

7 Foto: Bilderbox Bitte einfacher! Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat im September einen Entwurf für die Anpassung der erst ein Jahr alten Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung vorgelegt. Wie vom DIHK gefordert, werden damit unklare und in sich teilweise widersprüchliche Anforderungen an die Nachweisführung behoben. Allerdings kann der Vollzug der Verordnung für Unternehmen und Behörden wesentlich einfacher ausgestaltet werden, ohne das Ziel der Effizienzsteigerung zu konterkarieren. Darauf weist der DIHK in seiner Stellungnahme hin. Zu den Vorschlägen des DIHK gehören die Möglichkeit der internen Auditierung für KMU, die Anerkennung der dreijährigen Gültigkeit der DIN EN ISO Zertifikate und EMAS-Registrierungsbescheide sowie der Verzicht auf einen zusätzlichen Nachweis auf einem amtlich vorgeschriebenen Vordruck. Seit Anfang 2013 ist die Wahrnehmung des Spitzenausgleichs für eine Entlastung bei der Strom- und Energiesteuer an die Einführung und den Betrieb eines Energie- (DIN EN ISO 50001) oder Umweltmanagementsystems (EMAS) bzw. eines Energieaudits gekoppelt. Mit der SpaEfV werden die Anforderungen an die Effizienzsysteme selbst und das Nachweisverfahren geregelt. OpenZ ist das ERP-System des Jahres 2014 Gleichnamiger Worpsweder Software-Hersteller gewinnt Preis I n Stuttgart wurden am 8. September im Rahmen der Messe IT & Business die ERP-Systeme des Jahres 2014 prämiert. In der Kategorie Open Source konnte das Worpsweder Unternehmen OpenZ mit seinem gleichnamigen Produkt den 1. Platz erringen. In seiner Laudatio hob der Vorsitzende der Jury, Prof. Dr. Norbert Gronau, die wesentlichen Kriterien hervor, die zu der Entscheidung für OpenZ geführt hatten: Positiv an OpenZ wurde der hohe Funktionsumfang bewertet. OpenZ konnte die Jury auch durch seine große Nähe zum Kunden und die konsistente Einführungsmethodik überzeugen. Stefan Zimmermann, Inhaber von OpenZ, nahm mit Stolz die Auszeichnung entgegen und bedankte sich für das ausgesprochene Vertrauen: Es freut mich, dass die Jury jetzt auch Kategorien wie Transparenz und Offenheit bewertet. Quelloffenheit hat eine große Zukunft und ist wichtig für unsere Partner. Damit dient unsere Entwicklungsarbeit dem Erfolg unserer Kunden. Stefan Zimmermann (links) nimmt aus der Hand von Prof. Dr. Norbert Gronau den Preis entgegen. Unter ERP, kurz für Enterprise-Resource- Planning, versteht man eine Zusammenfassung technischer und kaufmännischer EDV-Funktionen im Unternehmen. Moderne ERP-Systeme sind integrierte Softwarelösungen zur umfassenden Planung, Steuerung und Kontrolle unternehmerischer Aufgaben. Für die neunte Auflage des Wettbewerbs, veranstaltet vom Center for Enterprise Research der Universität Potsdam in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift ERP-Management, wurden zwölf Unternehmen als Nominierte benannt. In einem zweistufigen Auswahlverfahren bewertete eine unabhängige Jury, die sich aus namhaften Experten aus Wissenschaft, Praxis, Medien sowie projekterfahrenen Anwendern im ERP-Bereich zusammensetzte, unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Norbert Gronau die Vorschläge in den vorgegebenen Kategorien Automotive, Logistik, Bau, Internationalität, Maschinenbau, Stahlindustrie und Open Source. Wirtschaft ElbeWeser 11/14 7

8 Fotos (2): Wolfgang Zeyen WEWAKTUELL Oben: Die Preisträger des Ernst-Schneider-Preises Unten: Maybritt Illner führte charmant durch den Abend. Neun Preise für besten Wirtschaftsjournalismus IHKs verleihen Ernst-Schneider-Preis in Leipzig Im größten deutschen Wettbewerb für Wirtschaftspublizistik, dem von den IHKs ausgeschriebenen Ernst- Schneider-Preis, sind am 6. Oktober in Leipzig die Preise verliehen worden. Mehr als 400 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien waren der Einladung der drei sächsischen IHKs in die Media City Leipzig gefolgt. Sie sahen eine glänzend aufgelegte Maybrit Illner, die durch den Abend führte. Illner gelang es, die unterschiedlichen Beiträge der Autoren inhaltlich zu verknüpfen. Reden wir nicht immer vom Wandel, fragte sie, und davon, die folgenreichen Umbrüche in der Wirtschaft den Menschen zu erklären? Die Artikel, Hörfunkstücke und Filme thematisierten technische Veränderungen, Digitalisierung und fortschreitende Globalisierung. 27 Beiträge waren nominiert. Die besten überzeugten durch großartige Recherchen, kluge Einordnung und originelle Erzählideen. Illner rief prominente Laudatoren auf die Bühne, die in den Jurys gearbeitet hatten und die Entscheidungen begründeten, unter anderem die Intendantin des MDR, Prof. Karola Wille, und den Intendanten von Radio Bremen, Jan Metzger. Hans Leyendecker, der große investigative Zeitungsjournalist, zeichnete die Gewinner der überregionalen Printmedien aus. Die Chefin von Phoenix, Michaela Kolster, würdigte die Preisträger in der Kategorie Große Wirtschaftssendung. Die Gewinner des Journalistenpreises der deutschen Wirtschaft hatten sich gegen rund Mitbewerber durchgesetzt. Weitere Informationen zu den Preisträgern und zur Ausschreibung 2015: 8 Wirtschaft ElbeWeser 11/14

9 Jubiläen Die IHK Stade gratuliert Herzlichen Glückwunsch! 25-jähriges Geschäftsjubiläum HGV Haus- und Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbh, Cuxhaven Taxi-Ruf in Verden GmbH, Verden BESPO-Benetton-Sportswear-Handels- GmbH, Buxtehude jährige Mitarbeit VEMAG Maschinenbau GmbH, Verden: Rainer Patzelt Volksbank eg, Osterholz-Scharmbeck: Ute Arfmann Dodenhof Posthausen KG; Ottersberg: Waltraud Harling , Ulrich Pett jähriges Arbeitsjubiläum MAPA GmbH, Zeven: Heidi Tunsch ; Anke Wülpern Crane Payment Solutions GmbH, Buxtehude: Dr. Manfred Gröhlich RPC Bebo Plastik GmbH, Bremervörde: Danny Timmermann Buss Fertiggerichte GmbH, Ottersberg: Mehmet Özsoy ; Murat Hayrullah ; Ulf-Peter Boldt Möbelhaus Käthe Meyerhoff GmbH, Osterholz-Scharmbeck: Heino Finken ; Klaus- Dieter Reimann Köver GmbH & Co. KG Metall- und Kunststoffverarbeitung, Buxtehude: Michael Perlitz SAPA Extrusion Deutschland GmbH, Achim: Guido Schendel Mode Kammann GmbH & Co. KG, Bremervörde: Marina Tiedemann NEV Norddeutsche Edelstahlverarbeitung GmbH, Verden (Aller): Sven Ranneberg H. F. Wiebe GmbH & Co. KG, Achim: Uwe Grell Volksbank eg, Osterholz-Scharmbeck: Uwe Pape Aldi GmbH & Co. KG, Weyhe: Rainer Baden Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Beverstedt: Ellen Grotheer , Jutta Hilken , Anke Stelljes VOCO GmbH, Cuxhaven: Ute Blohm Dodenhof Posthausen KG, Ottersberg: Detlef Skurian , Monika Gerken , Gertrud Brüns , Ute Schmidt , Helga Jakubzik , Marlies Engelke , Ute Gütersloh , Kerstin Janke , Sigrid Haase , Ralf Redlich Dodenhof Posthausen Immobilien u. Dienstleistungs KG, Ottersberg: Regina Lühning Matthäi Transportbeton GmbH & Co. KG; Verden (Aller): Tom Rogowski NORKA Norddeutsche Kunststoff- und Elektrogesell - schaft mbh & Co. KG, Dörverden: Thomas Krenz , Markus Roth , Matthias Gottwald , Ortwin Murach Hinweis: In dieser Übersicht werden Jubiläen ab 25 Jahren veröffentlicht. Weitere Informationen: IHK Stade, Manuela Hintelmann, Tel.: 04141/ , Gewerbebau mit System: wirtschaftlich, schnell und nachhaltig konzipieren bauen betreuen. GOLDBECK Nord GmbH, Niederlassung Hamburg Hamburg, Neuer Höltigbaum 1 3 Tel. 040 /

10 TITELTHEMA 10 Wirtschaft ElbeWeser 11/14

11 Foto: istockphoto Handelsszenario 2020 Zwischen Online und Offline, Discount und Mehrwert: Der Strukturwandel im Handel schreitet voran. Wirtschaft ElbeWeser 11/14 11

12 TITELTHEMA Das IFH Institut für Handelsforschung in Köln hat in einer aktuellen Studie vier Szenarien für eine mögliche künftige Entwicklung des Handels entwickelt und ihre Wahrscheinlichkeit geprüft. Der Umsatzanteil des stationären Einzelhandels lag 2013 bei 90,3 Prozent waren es noch 93,8 Prozent. Bei einem Marktanteil von über 90 Prozent scheint dieser Verlust von gerade mal drei Prozentpunkten zunächst marginal. Hinzu kommt, dass der stationäre Handel in seinen Ladenlokalen insgesamt einen, wenn auch geringen, Umsatzgewinn zu verzeichnen hat. Aber der stationäre Einzelhandel wächst nur sehr langsam, und zusätzliche Ausgaben tätigen die Verbraucher vor allem im Online-Handel. Die Umsatzsubstanz des stationären Einzelhandels wird allerdings bis dato kaum angegriffen. Eine echte Substitution durch den Online-Handel findet aktuell lediglich im Versandhandel statt. Die Bedrängnis des stationären Handels wird beim Blick auf die reine Umsatzbetrachtung also nur bedingt offensichtlich. Doch die Handelsstrukturen verändern sich. Unabhängig vom E-Commerce vollzieht sich innerhalb des Fachhandels ein strategischer Wandel vom kleinbetrieblichen Fachhandel hin zu Filialisten und Fachmärkten. Diese Tendenz wird durch das Internet weiter befeuert: So realisieren Filialisten mit knapp 58 Prozent mittlerweile den größten Anteil am Online-Umsatz des stationären Handels und verzeichnen auch die höchsten Wachstumsraten. Besonderen Schub hat der Strukturwandel aber vor allem durch neue Akteure bekommen, zum Beispiel die Internet-Pure- Player und Hersteller, die das Internet für den Direktvertrieb nutzen. Mittlere Preislagen profitieren vom Online-Boom Betrachtet man das Preisgefüge im deutschen Handel, ist die größte Wirkung der Online-Vertriebskanäle aktuell bei der Preislage Mitte zu beobachten. E-Commerce-Verkaufsformen sind zwar im Rahmen der von ihnen angebotenen Preislage preisaggressiv, haben aber in der Preismitte einen höheren Umsatzanteil als der Handelsdurchschnitt. Ursachen hierfür sind einerseits die stärker ausgeprägte Markenaffinität der Verbraucher im E- Commerce und andererseits die geringer ausgeprägte Präsenz von Multi- Channel-Konzepten in den unteren Preislagen. Emotionale Faktoren gewinnen an Einfluss Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sich der deutsche Handel zukünftig entwickeln wird. Die Szenario-Analyse des IFH Institut für Handelsforschung in Köln hat gezeigt, dass sich die Entwicklung im Wesentlichen zwischen den Polen Online kontra Stationär und Discount kontra Mehrwert bewegen wird. In der Auseinandersetzung Discount kontra Mehrwert zeigt sich in den letzten 13 Jahren eine wechselvolle Entwicklung. So waren die Jahre 2000 bis 2006 in der Summe von der Preis- oder Discountorientierung der Verbraucher geprägt eine Tendenz die seither abgelöst wird durch die Orientierung am (richtigen) Preis-Leistungsverhältnis. Dies wiederum bietet Ansatzpunkte für zahlreiche Mehrwertfaktoren, wie Individualisierung, Markenwelten, Premium- Handelsmarken und Nachhaltigkeit. Je stärker es den Marktteilnehmern gelingt, die Verbraucher über die emotionalen Faktoren anzusprechen, umso deutlicher wird der Handel Wachstumseffekte erzielen können. Das IFH hat vier Zukunftsszenarien für den Handel entworfen und ihre Plausibilität geprüft. 12 Wirtschaft ElbeWeser 11/14

13 Die beiden möglichen Szenarien Discount 2.0 und Offline-Mehrwert City Revival 2.0 markieren die vergangene Entwicklung und den Status quo, der heute zwischen diesen beiden Szenarien liegt. Der E-Commerce wird zwar noch an Bedeutung gewinnen, jedoch nur noch abnehmende Wachstumsraten verzeichnen können. Damit bleibt der E-Commerce einer von mehreren Vertriebskanälen, welcher weiter von Internet- Pure-Playern sowie Herstellern getrieben, aber auch von stationären Händlern zunehmend genutzt wird. Tendenziell stoßen E-Commerce-Unternehmungen an ihre Rentabilitätsgrenzen. In diesem Umfeld dreht sich die derzeitig fühlbare, zunehmende Verbraucherakzeptanz von E- Commerce-Verkaufsformen, und Konsumenten stellen die Vorteile des stationären Handels auch im Zusammenhang mit Multi-/Cross-Channel- Angeboten wieder stärker in den Vordergrund. Die Szenarien Online-Preis E-Basic 1.0 und Online-Mehrwert E-Motion 1.0 gehen hingegen von einem steigenden Marktanteil der E-Commerce-Verkaufsformen aus und markieren damit die Zukunftsbilder, die derzeit stärker im Fokus der öffentlichen Diskussion stehen. Eng mit diesen Zukunftsszenarien verbunden ist die Fragestellung, welche Warengruppen und Konsumgütermarktfelder in welchem Umfang online gehen. Die Antwort auf diese Wir realisieren nachhaltigkeit. Wir von Gewerbebau Nord stehen für innovativen, energieeffizienten und schlüsselfertigen Gewerbebau. Mehr über uns und unsere Projekte auf Husum: / Rotenburg: / Wirtschaft ElbeWeser 11/14 13

14 TITELTHEMA Frage hängt wiederum auf der einen Seite von der Affinität der Konsumenten für den Online-Kauf einzelner Warengruppen, in erheblichem Maße aber auch von den Angeboten des Handels ab. So wird beispielsweise zentral sein, ob es gelingt, bei Fast Moving Consumer Goods (Artikel des täglichen Bedarfs) und Do-It- Yourself-Produkten eine logistische Lösung zu finden, die unter Kostengesichtspunkten für Handel und Verbraucher tragbar ist. Handel 2020: Zwischen Umsatzverlust und Formatverschiebung Die Konsequenzen für die Handelslandschaft sind je nach Szenario unterschiedlich. Der stationäre Handel verliert stationär in drei von vier skizzierten Szenarien. Nur im derzeit eher unwahrscheinlichen Szenario City Revival 2.0 kann der stationäre Handel insgesamt um 13 Milliarden Euro wachsen. Die Verluste in den anderen Szenarien liegen zwischen minus 59 Milliarden Euro und minus vier Milliarden Euro. Da der Handel im Szenario E-Motion Multi-Channel-Konzepte entwickelt, kann er insgesamt (das heißt stationärer Handel online und offline) zumindest leicht wachsen, und die Auswirkungen auf das Format- und Preisgefüge sind nicht so deutlich. In diesem Szenario verlieren der kleinbetriebliche Fachhandel und die Kauf- und Warenhäuser Umsätze, alle anderen Formate generieren Umsatzgewinne. Das Handelsgefüge insgesamt bleibt also erhalten, und die Auswirkungen auf die Versorgungsstrukturen sind begrenzt. Im Online-Negativszenario E-Basic hingegen zeichnen sich gravierende Auswirkungen auf die Handelslandschaft ab. Bis auf den Lebensmitteleinzelhandel, der umsatzmäßig stagniert, müssen alle primär stationär ausgerichteten Handelsformate Umsatzverluste hinnehmen. In diesem Szenario besonders betroffen sind der kleinbetriebliche Fachhandel und die Kauf- und Warenhäuser. Fazit: Derzeit tendiert der Handel in Richtung der onlinefokussierten Szenarien, das heißt, E-Commerce-Verkaufsformen werden den eingeschlagenen Weg weitergehen und weiterhin an Bedeutung gewinnen. Darüber hinaus zeigen die Zeichen derzeit stärker in Richtung Mehrwert: Gründe hierfür sind die prognostizierte, positive konjunkturelle Entwicklung, die bisher zögerliche Online-Präsenz und geringere Eignung discountorientierter Formate für das Internet sowie deutliche Uptrading-Tendenzen. Mit Kannibalisierung werden vor allem solche Formate zu kämpfen haben, die nicht Multi- Channel werden können oder wollen oder in ihrer strategischen Ausrichtung durch Internet-Generalisten bedrängt werden. Vor dem Hintergrund der vier beschriebenen Szenarien wird deutlich, wie wichtig die starke Verzahnung von Online- und Offlineformaten für eine erfolgreiche Zukunft der Handelslandschaft ist. Entscheidend für die zukünftige Ausrichtung des Handels wird neben dieser strategischen Positionierung außerdem die Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Händlern sein sowie die Frage, inwieweit sich der Markt für Internet-Discountanbieter öffnen wird. Dr. Susanne Eichholz-Klein Leiterin der IFH Retail Consultant Der Artikel basiert auf der neuen IFH-Studie Handelsszenario Weitere Informationen: 14 Wirtschaft ElbeWeser 11/14

15 Einzelhandelskonzepte als Gegenstrategie zum Online-Handel Neuer Leitfaden der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern soll Kommunen wertvolle Tipps geben. S tändige Strukturveränderungen wirken auf den Handel und seine Standorte: Ganz aktuell droht das rasante Wachstum des Online-Handels Handelsbetriebe in ihrer Existenz zu gefährden. Innenstädte fürchten um ihre Handelsstandorte und damit um ihre Attraktivität, wenn der Online- Handel stationäre Einzelhandelsgeschäfte wegbrechen lässt. Aber auch demografischer Wandel, Unternehmensnachfolge, Konzentrationstendenzen und zunehmende Filialisierung einschließlich des immer noch anhaltenden Flächenwachstums stellen für die Kommunen eine nicht zu unterschätzende Bedrohung dar. Städte und Gemeinden wollen aber attraktive Wirtschafts-, Wohn-, Freizeit-, Kultur-, Bildungs- und Arbeitsräume sowie Anbieter öffentlicher Versorgungsleistung sein und in ihrer Einzigartigkeit und ihrem Ambiente erhalten bleiben. Dabei hat der Einzelhandel eine unverzichtbare Leitfunktion. Wir alle wünschen uns derartige multifunktionale Versorgungsund Kommunikationsräume. Wie kann man diesen Gefahren begegnen? Der wichtigste und unerreichbare Wettbewerbsvorteil gegenüber dem E-Commerce ist das reale Erleben. Damit muss der Konsument angesprochen werden, und Handelsbetriebe wie Kommunen können und müssen etwas dafür tun. Für die Kommunen geht es um Maßnahmen zur Stärkung von Innenstädten und Ortschaften, einheitliches werbliches Auftreten sowie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Zentren. Das sind Möglichkeiten, in den Augen der Verbraucher an Attraktivität zu gewinnen. Gerade die kleineren Städte und Gemeinden müssen darauf achten, dass sich ihre Versorgungseinrichtungen durch die Konzentration zahlreicher Angebote an möglichst zentraler Stelle verdichten und damit attraktiver in Erscheinung treten. Dies gelingt nicht durch Handelsansiedlungen oder -erweiterungen je nach Anfrage im Einzelfall, sondern durch konzeptionelle Planung. Und hier hapert es an der einen und anderen Stelle noch sehr. Eine Erhebung der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern brachte es an den Tag: Zwei Drittel aller niedersächsischen Kommunen haben kein oder kein aktuelles kommunales Einzelhandelskonzept. Das gilt auch für den IHK Bezirk Stade für den Elbe-Weser-Raum, wo fast 69 Prozent kein oder kein aktuelles Einzelhandelskonzept besitzen. Aufgeschreckt oder zumindest inspiriert durch dieses Ergebnis haben sich mittlerweile einige Kommunen an diese Aufgabe herangemacht. Doch zu viele Städte und Gemeinden nutzen das Instrument Einzelhandelskonzept noch zu wenig, um dem Handel aktiv zur Seite zu stehen und die Ortskerne und weitere Einkaufslagen strategisch zu begleiten. Der Nutzen eines solchen Instrumentes liegt oft im Unklaren, und unsicher ist auch der Weg dahin. Die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern bringen daher einen Leitfaden Kommunale Einzelhandelskonzepte ein wirkungsvolles Instrument für lebendige Städte und Gemeinden in Niedersachsen heraus. Mit diesem Leitfaden fordern sie Politik und Verwaltung auf, dieses Instrument zu nutzen. Gleichzeitig wollen Realisierte städtebauliche Konzepte in Innenstädten Wir empfehlen uns für weitere Aufgaben Projektentwicklungsgesellschaft Niederelbe mbh & Co. KG Eisenbahnstraße 21, Stade Tel.: / , Wirtschaft ElbeWeser 11/14 15

16 Fotos (5): Bilderbox TITELTHEMA sie die Kommunen auf dem Weg dahin unterstützen. So finden sich darin unter anderem Argumente, warum man Einzelhandelskonzepte braucht und was sie beinhalten müssen. Es ist aufgeführt, wo es in Niedersachsen bereits Einzelhandelskonzepte gibt, aber auch die Schritte zur Umsetzung werden angesprochen. Der Leitfaden geht darauf ein, welche Bedeutung Baurecht und Raumordnung haben und welche Grundsätze beachtet werden sollten. Der Leitfaden Kommunale Einzelhandelskonzepte Ein wirkungsvolles Instrument für lebendige Städte und Gemeinden in Niedersachsen soll Politik und Verwaltung in den Kommunen noch 2014 zur Verfügung gestellt werden. Jürgen Lutz IHK Stade 16 Wirtschaft ElbeWeser 11/14

17 Mein Zeitsparschwein! Die E-POSTBUSINESS BOX erledigt Ihre Geschäftspost schneller und günstiger. Sparen auch Sie sich das Ausdrucken, Kuvertieren und Frankieren leicht installiert wird die E-POSTBUSINESS BOX zu Ihrer unverzichtbaren Sparbox, die Ihre Geschäftspost digital versendet und auch physisch zustellt. Weitere Informationen zum Produkt unter Bei Interesse:

18 TITELTHEMA Blau heißt künftig: Stopp Das neue Landesraumord ungsprogramm Niedersachsen bedient sich erstmals kartografischer Darstellungen. Blaue Grenzlinien markieren, wo das Wildern in anderen Einzugsgebieten beginnt. Von Ende Juli bis Mitte November 2014 befand sich das Verfahren zur Änderung des Landesraumordnungsprogramms Niedersachsen (LROP) in öffentlicher Beteiligungsrunde. Das Landesraumordnungsprogramm stellt das wichtigste Planungsinstrument der Landesplanungsbehörde dar. Es legt die räumlichen Ziele und Grundsätze der Landesentwicklung und der unterschiedlichen Nutzugsanforderungen fest. Auch die niedersächsischen Industrie-und Handelskammern (NIHK) haben eine gemeinsame Positionierung im Rahmen einer gesamtniedersächsischen Stellungnahme er- 18 Wirtschaft ElbeWeser 11/14

19 STOP Von der Vision zum Projekt Referenzen arbeitet und diese über die für die Raumordnung federführende IHK Osnabrück an das Ministerium weitergeleitet. Das Änderungsverfahren soll auf diejenigen Regelungen beschränkt werden, die einer kurzfristigen Aktualisierung bedürfen. Dies gilt zum einen für die Streichung von Torfabbauvorranggebieten und für die Festlegung von Gorleben als Vorranggebiet für die Entsorgung radioaktiver Abfälle. Weitere Novellierungen betreffen die Begrenzung des Flächenverbrauchs, die Stärkung des Vorrangs der Innen- vor der Außenentwicklung sowie die Energie, den Verkehr und den Moorschutz. Visualisierung macht es deutlich Eine wesentliche Änderung in der LROP-Änderungsverordnung bringt eine neue Regelung zur Einzelhandelssteuerung mit sich: Erstmalig werden so genannte mittelzentrale und oberzentrale Verflechtungsbereiche/ Erreichbarkeitsräume kartografisch dargestellt und definiert. Die Karte der mittel- und oberzentralen Verflechtungsbereiche zeigt mit ihren blauen Linien diejenigen Einzugsgebiete auf, die für die Anschaffung von mittel- und oberzentralen Gütern des aperiodischen Bedarfs (= Sortimente mit mittel- bis langfristigem Beschaffungsrhythmus, wie zum Beispiel Bekleidung, Unterhaltungselektronik, Haushaltswaren oder Möbel) die optimale Erreichbarkeit des Kunden darstellen. Es ist somit jener räumliche Bereich, dessen Bevölkerung vom zugehörigen zentralen Ort (in diesem Fall dem jeweiligen Mittel- oder Oberzentrum) versorgt wird. Das Einzugsgebiet von Grundzentren, sprich: der grundzentrale Verflechtungsbereich, endet in der Regel an der Grenze der jeweils politischen Gemeinde und wird auf der Ebene der Regionalplanung als untergeordnete Stufe der Landesplanung definiert. In der Landesplanung werden somit nur die Mittel- und Oberzentren betrachtet und nicht der Einzelhandel zur wohnortbezogenen Nahversorgung oder sonstige grundzentrale Versorgungsgüter des kurzfristigen Bedarfs. Bei 30 Prozent liegt die Grenze Für die Beurteilung von großflächigen Einzelhandelsvorhaben dienen diese blauen Linien künftig als Grenzbereich, welcher durch ein neues Einzelhandelsgroßprojekt nicht wesentlich überschritten werden darf. Eine wesentliche Überschreitung ist nach dem so genannten Kongruenzgebot gegeben, wenn mehr als 30 Prozent des Vorhabensumsatzes durch Kaufkraftströme aus einem anderen Verflechtungsbereich abgezogen werden. Ziel dieser neuen blauen Linien ist es also, dem Wildern in der Einzelhandels-Nachbarschaft entgegenzusteu- Das individuelle Bau-System Entwurf und Planung Festpreis Fixtermin 40 Jahre Erfahrung Alles aus einer Hand Wir beraten Sie gern persönlich. Dipl.-Ing. Fr. Bartram GmbH & Co. KG Ziegeleistraße Hohenwestedt Tel. +49 (0) Fax +49 (0) Wirtschaft ElbeWeser 11/14 MITGLIED GÜTEGEMEINSCHAFT BETON

20 Foto: istockphoto TITELTHEMA ern, die Versorgung für alle Bevölkerungsgruppen erreichbar zu gewährleisten und die räumlichen Voraussetzungen für die Erhaltung der Innenstädte und örtlicher Zentren als zentrale Versorgungsbereiche zu schaffen. Zur Sicherung vorhandener Einzelhandelsstrukturen soll bei Ansiedlungen von großflächigen Einzelhandelsvorhaben durch das Kongruenzgebot sichergestellt werden, dass das Umsatzpotenzial des neuen Marktes dem Verflechtungsbereich des jeweiligen zentralen Ortes entspricht. Das ist wie in der Karte dargestellt gegeben, wenn nicht mehr als 30 Prozent des Vorhabensumsatzes mit Kaufkraft von außerhalb des maßgeblichen Verflechtungsbereiches erzielt wurde. Mit Urteil des Oberverwaltungsgerichtes vom 15. März 2012 wurde entschieden, dass der Begriff Verflechtungsbereich nicht hinreichend bestimmbar sei, da nicht geregelt war, mit welcher Methode der Verflechtungsbereich zu berechnen ist Kommentar: Medaille mit zwei Seiten Darstellung von Verflechtungsbereichen und nun? fragen sich viele Kommunen, Investoren, Bestandsbetriebe des großflächigen Einzelhandels in integrierten Lagen, aber auch an historisch gewachsenen Sonderstandorten in unserem immerhin fünf Landkreise umfassenden Kammerbezirk. Wie so oft im Planerleben hat auch diese landesplanerische Medaille zwei Seiten. Zum einen sind die neuen Regelungen mit vielen Vorteilen und vor allem der rechtssicheren Umsetzung neuer großflächiger Einzelhandelsvorhaben verbunden, die es vorher so nicht gegeben hat. Zum anderen besteht sicherlich diverser Nachsteuerungsbedarf, was unter anderem die Gleichbehandlung von Ober- und Mittelzentren (Oberzentrum = Mittelzentrum?!), die Regelung von Sonderstandorten sowie die Berechnungsmethode der Erreichbarkeitsräume betrifft. Mit Rechtskraft der Änderungsverordnung würde das LROP zukünftig die Entwicklung des großflächigen Einzelhandels und damit auch die Entwicklung der Kommunen maßgeblich beeinflussen. Den bezeichneten historisch gewachsenen großflächigen Sonderstandorten mit betriebstypisch eigenständigem Einzugsgebiet würde damit keine Entwicklung mehr zugestanden. Hier wäre eine einzelfallbetrachtende Lösung wünschenswert, zum Beispiel in Form der Berücksichtigung dieser Sonderstandorte als so genannte endogene oder autonome Einzugsgebiete. Entscheidend für den Spielraum bei der Einzelfallbetrachtung ist die Frage, ob sich die bestehende Versorgungsstruktur durch die Änderung signifikant vor dem Hintergrund der angestrebten Ziele verschlechtern würde. Hier greift allerdings weiterhin das so genannte Beeinträchtigungsverbot als steuernde landesplanerische Grundlage, nach dem die verbrauchernahe Versorgung der Bevölkerung durch den Betrieb nicht gefährdet und die Funktionsfähigkeit anderer zentraler Orte nicht wesentlich beeinträchtigt werden darf. Einen Freifahrtschein für unkontrollierte Erweiterungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der Sonderstandorte würde es also, auch nach Ausweisung solcher endogener Einzugsgebiete, auf landesplanerischer Ebene nicht geben. Weiterhin sollte auch die methodische Herleitung der Erreichbarkeitsräume nochmals auf den Prüfstand gestellt und hierbei eruiert werden, ob es sachgerecht ist, die Zeit-Distanz-Berechnungen lediglich auf den motorisierten Individualverkehr abzustellen. Selbst wenn das LROP in einigen Knackpunkten gewiss noch genauerer Überarbeitung bedarf, bietet die neue landesplanerische Grundlage auf der anderen Seite der Medaille auch eine vorher nicht da gewesene Planungssicherheit. Trotz etwaiger Abgrenzungsschwierigkeiten sollten daher auch die Vorteile der Novellierung erkannt werden: Für neue großflächige Einzelhandelsvorhaben gestatten die geplanten Änderungen eine verlässliche Beurteilung. Auch das Kongruenzgebot kann wieder rechtssichere Anwendung finden und so die vorhandenen Raumstrukturen erhalten werden. Damit werden bestehende Einzelhandelszentren vor Kaufkraftabfluss geschützt und in ihren Standorten gefestigt. Die Mittelzentren - und insbesondere Zentren im ländlichen Raum - werden gestärkt und das Netz der zentralen Orte gesichert. Die Auswertung der Stellungnahmen erfolgt bis Ende Dezember 2014, erste Ergebnisse sind Anfang des Jahres 2015 zu erwarten. Es bleibt dabei spannend, ob der Entwurf in seiner jetzigen Fassung anschließend durch das Kabinett beschlossen wird oder die mit Sicherheit zahlreich eingegangenen Stellungnahmen zu solch einer Entwurfsüberarbeitung führen werden, dass es einer erneuten öffentlichen Auslegung und Beteiligung bedarf. Kathrin Wiellowicz IHK Stade 20 Wirtschaft ElbeWeser 11/14

21 und wie die Verflechtungsbereiche verschiedener Zentren zueinander abzugrenzen seien. Damit fehlte dem Kongruenzgebot die raumordnerische Zielqualität, und es wurde für unwirksam erklärt. Diese Rechtslücke soll mit dem vorliegenden LROP und den dargestellten Erreichbarkeitsräumen geschlossen werden. Da man zudem nicht ausreichend definieren könne, was zum Warensortiment des mittelfristigen und des gehobenen und des spezialisierten höheren Bedarfs gehört, gölten die mittelzentralen Verflechtungsbereiche im LROP auch für die elf niedersächsischen Oberzentren. Änderungen auch im Elbe-Weser- Raum Gemäß LROP-Änderungsverordnung sind folgende mittelzentrale Erreichbarkeitsräume gänzlich oder teilweise dem Elbe-Weser-Raum zugeordnet worden: Cuxhaven, Hemmoor, Stade, Buxtehude, Rotenburg (Wümme), Verden (Aller), Achim, Zeven, Osterholz- Scharmbeck, Vegesack, Brake, Nordenham, Bremerhaven und geringfügig Buchholz (i. d. Nordheide) sowie Walsrode und Syke. Damit gehen die Erreichbarkeitsräume auch über kommunale, naturräumliche Grenzen und auch teils über die Grenzen des Kammerbezirkes der IHK Stade hinaus und ordnen die Verflechtungen der Grund- und Mittelzentren grenzunabhängig neu. Als Konsequenz sind teilweise unterschiedliche Gemeindeteile unterschiedlichen Verflechtungsbereichen zugeordnet. Eine Einzelfallregelung für Sonderstandorte und Individualfälle des großflächigen Einzelhandels wurde mit der vorliegenden Änderungsverordnung nicht gegriffen. Dies betrifft insbesondere Einkaufszentren, Möbelund Einrichtungshäuser sowie historisch gewachsene Sonderstandorte, die betriebstypisch ein eigenständiges größeres Einzugsgebiet haben und damit oberzentralen Versorgungscharakter aufweisen. Auch stellt die den Verflechtungsbereichen zugrunde liegende Zeit-Distanz-Erfassungsmethode zwar gängige Praxis zur Festlegung von Einzugsgebieten dar, lässt jedoch weitere qualitative oder topografische Berechnungsgrundlagen vermissen, zum Beispiel die Weser oder Autobahnen als Überquerungshemmnis. Kathrin Wiellowicz IHK Stade

22 Oben: So ähnlich wird Stade künftig zur Winterzeit erstrahlen. Rechts: Jochen Köhler (li.) und Claus Duderstadt haben sich für das neue Konzept stark gemacht. Jochen Köhler hat die Beleuchtung bereits in seinem Schaufenster bei Sander Mode ausgestellt. Der Weg zur Erleuchtung Am 24. November hat in Stade der Walk of Lights Premiere. Dann wird die neue Winterbeleuchtung die Innenstadt für 111 Tage in warmes Licht tauchen. Von der angenehmen Atmosphäre hoffen auch die Einzelhändler zu profitieren. Und der Initiator, der Verein Aktuelles Stade, hat schon weitere Pläne. Dass der Weg zur Erleuchtung ein eher langer ist, wissen nun auch Claus Duderstadt von Foto Schattke und Jochen Köhler von Sander Mode. Bereits seit drei Jahren machen sich die beiden Stader Einzelhändler als Mitglieder des Vereins Aktuelles Stade für eine zeitgemäßere City-Illumination stark. Der Charme unserer derzeitigen Weihnachtsbeleuchtung ist ja nicht mehr ganz zeitgemäß, sagt Jochen Köhler. Zusammen mit der ab 2016 geltenden neuen EU-Norm zum Einsatz von LED-Leuchten gab das den Impuls für den Verein zu sagen: Es muss etwas passieren. Eine Delegation des Aktuellen Stade reiste darum in die Lichterstadt Essen, um sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen und Rat zu holen. Da auch Salzburg in Sachen Beleuchtung eine Vorbildfunktion hat, folgte eine Reise nach Österreich. Dort entstand der Kontakt zu der Innsbrucker Firma MK Illumination, die sich auf Winterbeleuchtungen spezialisiert hat. Mitarbeiter der Firma besuchten Stade und entwarfen eine Beleuchtung nach Küstenart. Aber die hat uns überhaupt nicht gefallen, darum haben wir erstmal wieder davon Abstand genommen, erinnert sich Köhler. Stattdessen entwickelte das Aktuelle Stade zusammen mit Peter Kühn von der Seminarturnhalle ein Konzept, das vorsah, in Stade 20 Leuchttürme zu bilden, mit anderen Worten: 20 besondere Gebäude mit einer speziellen Anstrahlung zu modellieren und sie damit hervorzuheben. Eine attraktive Alternative, die jedoch bereits bei einem Probelauf am Fischmarkt an den Kosten scheiterte. Der Verein besann sich auf den Kontakt zu MK, da dort schon große Kompetenz vorhanden ist, wie Claus Duderstadt betont. Und diesmal fand der Vorschlag einer Beleuchtung, bestehend aus Lichtbogen und so genannten Organic Balls, großen Anklang bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Dass das Projekt Fahrt aufnehmen konnte, lag aber vor allem daran, dass es dem Aktuellen Stade gelang, die 22 Wirtschaft ElbeWeser 11/14

23 TITELTHEMA Stadt 2013 als offiziellen Partner zu gewinnen. Die Stadt war wirklich sehr flexibel, sagt Jochen Köhler, mitten im Haushaltsjahr machte sie uns die feste Zusage, für jeden Euro der Kaufmannschaft ebenfalls einen Euro für die Beleuchtung zu geben mit einer maximalen Jahresförderung von Euro. Danach folgte weitere Kärrnerarbeit, denn 360 Hauseigentümer und noch einmal ebenso viele Einzelhändler mussten angeschrieben und von der Idee überzeugt werden. Ohne die Adressdatenbank der Stadt, die diese Arbeit übernahm, wäre das gar nicht möglich gewesen. Jede Straße, die teilnehmen möchte, muss Euro beisteuern, und die Hauseigentümer müssen bereit sein, die Verankerung in den Fassaden anbringen zu lassen. 90 von 100 Halterpunkten sind sicher, so Köhler und gibt sich zuversichtlich. Auch beobachtet er einen guten Nebeneffekt: Die Händler in den Straßen würden sich viel besser kennenlernen und sich erstmals als Gemeinschaft begreifen. Nachdem das Projekt Winterbeleuchtung nun seinen Lauf nimmt, will das Aktuelle Stade auch die Idee der Leuchttürme wieder aufgreifen. Angedacht ist eine Finanzierung über Sponsoring. Darüberhinaus wünschen sich Claus Duderstadt und Jochen Köhler weitere Mitstreiter in ihrem Verein, denn ohne ehrenamtliches Engagement gehe es nicht. Wir freuen uns über jeden, der mitmacht, betont Köhler. Vielleicht kommt dem einen oder anderen ja am 24. November die Erleuchtung, dass das eine gute Idee sein könnte. Kirsten Kronberg IHK Stade INDUSTRIE- UND GEWERBEBAU ZUM FESTPREIS SCHNELLE KALKULATION MIT UNSEREM BAUKOSTEN-KALKULATOR IM INTERNET FÜR WEITERE INFORMATIONEN RUFEN SIE UNS AN / ZUM SPORTPLATZ SEEVETAL-MASCHEN FAX: / Wirtschaft ElbeWeser 11/14 23

24 Foto: Bilderbox TITELTHEMA J eden Tag arbeiten in Industrie und Handel Menschen unterschiedlichster Berufe Hand in Hand: Der Fachlagerist holt die Teile aus dem Lager, der Servicekraftfahrer bringt sie zur Produktionsstätte und der Verfahrensmechaniker stellt anschließend das Produkt her. Doch was passiert, wenn am Ende dieser Kette auf einmal Fachkräfte fehlen? Wenn kein Verkäufer mehr da ist, der das fertige Produkt an den Mann oder die Frau bringt? Ein Blick in die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass in klassischen Berufen des Handels Engpässe existieren. Besonders knapp sind Verkäufer für die Bereiche Möbel und Einrichtung sowie Fleischwaren. Hier kommen auf einhundert gemeldete offene Stellen nur 137 bzw. 155 Arbeitslose (Stand August 2014). Aber Verkäufer ohne Produktspezialisierung sind knapp. In diesem Fall stehen einer gemeldeten Stelle 1,75 Arbeitslose gegenüber. Auf den ersten Blick sehen diese Statistiken recht gut aus: Jede Stelle könnte theoretisch gesehen mit einem Arbeitslosen besetzt werden. Allerdings muss bei der Interpretation dieser Zahlen erstens berücksichtigt werden, dass von den suchenden Unternehmen nur etwa jede zweite offene Stelle gemeldet wird. Da es also für jede Stelle in der Statistik eine weitere Stelle gibt, liegt ein Engpass bei einer Relation von zwei oder weniger Arbeitslosen pro gemeldeter Stelle vor. Außerdem sind Menschen regional gebunden. Eine Verkäuferin mit Kindern und Eigenheim in Schleswig-Holstein wird beispielweise nur schwerlich eine Stelle im bayrischen Wald annehmen können. Der zunehmende Wettbewerb um die besten Köpfe ist demzufolge auch in Handelsunternehmen angekommen. Ein genauerer Blick auf die Hintergründe zeigt: Den Bewerbern ist ihre günstige Lage durchaus bewusst. Mehr als jedes dritte Industrie- und Handelsunternehmen erlebte 2013, dass die Rekrutierungsprobleme im Handel Gehaltsvorstellungen der Wunschkandidaten nicht zu den eigenen passten. Jedes fünfte Unternehmen befand sich bei der Personalsuche in einer starken Konkurrenz zu anderen Unternehmen in der Region. Und überregional zu rekrutieren ist nicht unbedingt einfacher, da jedes fünfte Unternehmen über einen geringen Bekanntheitsgrad als Arbeitgeber klagt. In dieser Situation kommt es darauf an, die richtige Strategie zu wählen, um weiterhin geeignete Fachkräfte zu finden. Traditionell kommt die Mehrzahl der Fachkräfte im Handel aus einer dualen Berufsausbildung. So waren die Kauffrau im Einzelhandel und der Verkäufer auch 2013 die beliebtesten Ausbildungsberufe. Insbesondere junge Frauen entscheiden sich für eine berufliche Laufbahn im Handel. Jedoch sind nicht alle diese Ausbildungen erfolgreich lag die Vertragslösungsquote bei Einzelhandelskaufleuten bei 22 Prozent, bei Verkäufern sogar bei 32 Prozent. Der erste Schritt, die passenden Auszubildenden zu finden, beginnt für viele Unternehmen daher bei der Berufsorientierung. 19 Prozent aller Industrie- und Handelsunternehmen kooperieren mit allgemeinbildenden Schulen. Sie bieten Schülerpraktika an, begleiten Projektwochen oder kommen in den Unterricht und stellen sich den Fragen der Schüler. Auch Berufsvorbereitungsprogramme sind eine gute Chance, Jugendliche unverbindlich kennenzulernen und werden von 57 Prozent der IHK-Unternehmen genutzt. Die bestehenden Auszubildenden erfolgreich zum Abschluss zu führen, ist das eine, sich neuen Zielgruppen zu öffnen allerdings das andere. Insbesondere junge ambitionierte Haupt- und Realschüler zu rekrutieren, ist für den Handel nicht immer einfach. Knapp 22 Prozent der Industrie- und Handelsunternehmen setzen bei der Gewinnung von Auszubildenden auf Marketing. Es ist wichtig aufzuzeigen, dass auch im Handel eine Karriere möglich ist. Denn mit entsprechender Berufserfahrung können engagierte Talente über Zusatzqualifikationen zum Handelsassistenten oder zum Handelsfachwirt den Sprung in die mittlere Führungsebene schaffen. Und aus einem Teamleiter wird vielleicht einmal ein Filialleiter. Schüler mit Fachhochschulreife können bereits begleitend zur Ausbildung einen dieser Abschlüsse erwerben. Dadurch kann dieser Karriereweg insbesondere für Studienabbrecher interessant sein. Diese bringen häufig aufgrund ihres höheren Alters bereits mehr Selbstständigkeit mit und suchen nach alternativen praxisorientierten Karrierewegen. Es kann sich für Handelsunternehmen daher lohnen, an den örtlichen Hochschulen Aushänge am schwarzen Brett oder der Hochschulbörse anzubieten. Immerhin fast 18 Prozent aller Industrie- und Handelsunternehmen rekrutieren bereits verstärkt Studienabbrecher für eine Ausbildung. Christoph Metzler Institut der deutschen Wirtschaft Köln Weitere Informationen: Hier erhalten KMU kostenlose praxisnahe Anleitungen dazu, wie sie Studienabbrecher rekrutieren, passende Auszubildende finden und im Unternehmen halten können. 24 Wirtschaft ElbeWeser 11/14

25 Foto: Wirtschaftsjunioren Cuxhaven IHKINTERN Wirtschaftsjunioren besuchten BLG in Bremen Einen einmaligen und umfassenden Eindruck von Größe und Innovationstätigkeit konnte Nils Ballhausen als Mitarbeiter der BLG Handelslogistik GmbH & Co. KG den Wirtschaftjunioren aus Cuxhaven am 18. September vermitteln. Als Verantwortlicher für Ausschreibungsprojekte bei der BLG Handelslogistik stellte er mit großem Engagement das Unternehmen, insbesondere das Hochregallager, in einer Führung vor und beeindruckte so die Wirtschaftsjunioren. Nils Ballhausen erläuterte, dass die BLG Handelslogistik als einer der führenden Kontraktlogistiker in Deutschland die kundenindividuelle Planung und Steuerung komplexer logistischer Prozesse im Fokus hat. Verbunden wird dies mit dem Management aller Waren- und Informationsflüsse. Hierfür stellt die BLG ihren Kunden ihr Know-how zur Verfügung. Innerhalb der BLG-Gruppe ist die Handelslogistik eigenständig organisiert, kann bei Bedarf aber auch auf das Know-how und die Leistungen der anderen operativen Geschäftsbereiche zurückgreifen. Die Wirtschaftsjunioren erhielten die Möglichkeit, die Abläufe der Abendschicht genau zu verfolgen, angefangen von dem Warenein- und Ausgang und der Lagerung im automatischen Hochregallager inklusive der Palettierung sowie Depalettierung bis hin zur Kommissionierung. Ebenso erhielten sie einen Einblick in den Versand für den stationären Handel und das E-Commerce-Geschäft.

26 Fotos (2): NIHK/Ralf Bühcler IHKINTERN Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu Gast beim NIHK Parlamentarischer Abend in Hannover führt Unternehmer, Abgeordnete und Ministeriumsverteter zusammen Landtagsabgeordnete, Landtagspräsident Busemann, vier Minis - ter und zwei Staatssekretäre sowie viele ehrenamtliche IHK-Vertreter waren zu Gast beim mittlerweise traditionellen parlamentarischen Abend des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages (NIHK), diesmal im Alten Rathaus in Hannover. Direkt im Anschluss an die Landtagssommerpause nutzten sie die Gelegenheit für Kontakte, Erfahrungsaustausch und informelle Gespräche. In seiner Begrüßung ging NIHK-Präsident Gert Stuke besonders auf die gemeinsamen Bemühungen von Wirtschaft und Politik um mehr Fachkräfte und zur Stärkung der dualen Ausbildung ein. Man müsse ein besseres Image für die Berufsausbildung erreichen, damit sie auf lange Sicht wieder zur normalen Alternative zum Studium für leistungsstarke Jugendliche werde. Zentrales Thema in den Gesprächen der Gäste war immer wieder der Ausbau und die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur. Erst kürzlich hatte der NIHK in einem Positionspapier angemahnt, dass die Autobahnen A 20, A 33 und A 39 dringend ausgebaut werden müssten. Niedersachsen könne ohne die passende Infrastruktur nicht wettbewerbsfähig bleiben, waren sich die anwesenden Wirtschaftsvertreter einig. Oben: IHK-Präsident Lothar Geißler (links) im Gespräch mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies und der CDU-Landtagsabgeordneten Mechthild Ross- Luttmann. Unten: Maike Bielfeldt (links), Hauptgeschäftsführerin der IHK Stade, tauscht sich mit der FDP-Landtagsabgeordneten Gabriela König und ihrem Osnabrücker Amtskollegen Marco Graf aus. 26 Wirtschaft ElbeWeser 11/14

27 STANDORTELBE WESER Verunsicherung im Elbe-Weser-Raum Unternehmen fürchten sinkende Inlandsnachfrage D ie Verunsicherung in der deutschen Wirtschaft ergreift nun auch die Betriebe im Elbe-Weser-Raum. Die Konjunkturumfrage der IHK Stade zeigt, dass für 48 Prozent der Unternehmen die Inlandsnachfrage das größte Geschäftsrisiko für die kommenden zwölf Monate darstellt. So häufig wurde die Inlandsnachfrage zuletzt im dritten Quartal 2012 genannt. Bereits jetzt nehmen 42 Prozent der regionalen Händler eine zurückgegangene Konsumneigung gegenüber dem Vorquartal wahr. An zweiter Stelle der Benennungen von Risiken stehen mit 43 Prozent die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen. Die Konjunktureinbrüche durch die weltweiten Krisenherde machen den Vorteil der derzeit niedrigen Rohstoffpreise für die Unternehmen damit zunichte. Erschwerend kommen die Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland hinzu. Das Überangebot an Lebensmitteln, die eigentlich für den Russlandmarkt bestimmt waren und nun innereuropäisch gehandelt werden, erhöht den Druck auf die Erzeugerpreise, was letztlich auch die Futtermittelindustrie spürt. Auch andere Industriezweige wie der Maschinenbau fürchten größere Ertragseinbußen durch die Sanktionserweiterung gegenüber Russland. In allen Branchen sinkt die Geschäftserwartung. Mittlerweile gehen 22 Prozent der Gewerbetreibenden davon aus, dass ihre Geschäftslage in den kommenden zwölf Monaten schlecht verläuft, im Vorquartal waren es nur 15 Prozent. Von einem eher günstigeren Verlauf gehen nur noch 15 Prozent aus (Vorquartal: 25 Prozent). Angesichts der Geschäftsrisiken und Erwartungen bleiben die Bewertungen zur aktuellen Geschäftslage relativ stabil. Die Anzahl der Betriebe, die die Lage als schlecht bewerten, ist im Vergleich zum Vorquartal kaum gestiegen, von 11 Prozent auf 12 Prozent. Gleichzeitig bewerten aber nur noch 22 Prozent der Unternehmen die Lage als gut, im Vorquartal waren es noch 38 Prozent. Die Mehrheit, und zwar 66 Prozent, bewertet die Lage als befriedigend. Mehr investieren will allerdings nur die Industrie, in allen anderen Branchen sinken die Absichten deutlich. Hauptmotive der Investitionen sind der Informationen zur Umfrage 384 Unternehmen aus dem Elbe- Weser-Raum wurden befragt; 197 Unternehmen haben geantwortet. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 51,3 Prozent. Ersatzbedarf und Rationalisierungen. Was wir jetzt brauchen, sagt die Hauptgeschäftsführerin der IHK Stade, Maike Bielfeldt, sind klare Bekenntnisse der Politik für Deutschland als Wirtschaftsstandort. Sie fordert eine Debatte über die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und Standortfaktoren. Themen wie Infrastruktur, Bürokratieabbau, aber auch die Förderung peripherer Regionen sind in der Vergangenheit in der öffentlichen Diskussion zu kurz gekommen. Unsere regionalen Unternehmen bekommen täglich das marode Verkehrsnetz zu spüren, genauso wie bürokratische Hemmnisse oder die Auswirkungen des demografischen Wandels, so Bielfeldt. Der Ausblick auf den Arbeitsmarkt fällt bei den Unternehmen verhalten aus. Gerade einmal 13 Prozent wollen zukünftig ihren Personalbestand ausbauen, 70 Prozent erwarten keine Änderungen und 18 Prozent eine Senkung. Trotz dieser eher pessimistischen Einschätzungen zeigt sich der Arbeitsmarkt im Elbe-Weser-Raum weiterhin stabil. Im September sank die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahresmonat von 5,3 auf 5,2 Prozent. Im Elbe-Weser-Raum sind damit Personen arbeitslos gemeldet.. Weitere Informationen: IHK Stade, Katharina Zalewski, Tel.: 04141/ , Wirtschaft ElbeWeser 11/14 27

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