Bank exklusiv. Wachstum: Was blüht uns da? Das Magazin für Kunden der Bank Austria. Österreichische Post AG / Firmenzeitung 09Z038060F

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4 Inhalt Liebe Leserin, lieber Leser! WACHSTUM WAS UNS DA BLÜHT Michaela Knirsch-Wagner 8 Gibt es Wohlstand auch ohne Wirtschaftswachstum? Dr. Friedrich Hinterberger, Ökonom, über Wachstumschancen und Wachstumsgrenzen. Geld 7 Aktuelles zum Thema Geld 8 Ein bisschen mehr ist mehr als genug 12 Stabil oder labil das ist die Frage! 14 Kunst, die Geschichte(n) erzählt 16 Es grünt so grün 17 Dolce Vita 18 Immobilienmarkt: Qualität gewinnt Worauf wir in diesem Bank exklusiv aber noch bauen, sind Immobilien: Alle Geschichten zu diesem Thema sind mit dem roten Häuschen gekennzeichnet vom KlimaKredit über den Immobilienmarkt in Österreich, von den rechtlichen Grundlagen eines Zweitwohnsitzes bis zum Immobilienriesen Unibail-Rodamco. 20 China? Ja, aber sicher! 4 Bank exklusiv 01/2010

5 Nick Albert mauritius images The Estate and Foundation of Andy Warhol/VBK Wien 18 Der Immobilienmarkt in Österreich: ein sicherer Hort? Wie reagiert er auf die US-Immobilienkrise und die weltweiten Turbulenzen? 40 Vom Früchtestillleben bis zur Dosensuppe: Das Bank Austria Kunstforum lädt mit seiner aktuellen Ausstellung zum Augenschmaus ein. Unternehmen 21 Aktuelles für Unternehmer Europa 33 Aktuelles aus Europa 22 Finanzieren mit Rückenwind 34 Landkarte der Erholung 24 Appetit auf das große Shopping 26 My home is my castle 36 Tschechien hat allen Grund, zuversichtlich zu sein 28 Wir sind Weltmeister! 38 Komplexe Materie perfekte Lösung! Märkte 29 Märkte, Börsen, Konjunktur Bank & mehr 30 Abschwung begrenzt, Aufschwung fern 32 Antriebslos 39 Kunstschaufenster, Derwisch, Akkordeon, 40 Nehmt Platz! Die Tafel ist gedeckt! 42 Gehört gesehen! 01/2010 Bank exklusiv 5

6 Dynamisch und innovativ ZUWACHS. Anwälte, Berater, Architekten oder Wissenschafter der Handel mit innovativen Dienstleistungen wächst. So hat Österreichs Außenwirtschaft trotz der Krise 2008 einen Leistungsbilanzüberschuss von zehn Mrd. Euro oder 3,5 Prozent des BIP erzielt. Ein wesentlicher Beitrag dazu stammt aus dem Export von Dienstleistungen, wobei Österreich, laut WTO, unter den Exportnationen Rang 23 belegt, bei Dienstleistungen Platz 21. Dominiert wird das Segment vom traditionellen Dienstleistungsangebot vor allem dem Transport. Die Dynamik stammt aber aus innovativen Branchen wie Architektur, Technik, Information sowie Forschung und Entwicklung, die mit einem Schnitt von 10 Prozent jährlich doppelt so schnell wachsen wie die Erlöse aus klassischen Sparten wie dem Tourismus.

7 Geld IM NAMEN DER ROSEN Gutenbergs Erben ZUKUNFT. Monika Rosen, Head of Research der UniCredit Private Banking Division, über den Trend zu elektronischen Büchern, den E-Books. Der Buchdruck wurde Ende der 1990er-Jahre vom Time Magazine zur bedeutendsten Erfindung des zweiten Jahrtausends gewählt. Jetzt, am Beginn des dritten Jahrtausends, scheint es, als ob Gutenbergs Erben neue Pläne hätten. Die Rede ist von der Digitalisierung des gedruckten Wortes, also elektronischen Büchern oder E-Books. Noch entfallen erst 5 Prozent des globalen Büchermarktes auf E-Books Tendenz allerdings stark steigend. In den USA vermeldete Amazon, das mit dem Lesegerät Kindle derzeit auf dem Markt für E-Books reüssiert, dass am Weihnachtstag 2009 erstmals mehr elektronische als gedruckte Bücher geordert wurden. Offenbar bestellten all jene, die einen Kindle unter dem Christbaum vorgefunden hatten, ihren Lesestoff. Bleibt die Frage, wie viel kommerzieller Erfolg dem E-Book beschieden sein wird. Kritiker verweisen gern auf die Tatsache, dass die Lesegeräte noch zu teuer sind. Außerdem wird es für Kindle & Co schwer werden, die Popularität von ipods zu erreichen, da mehr Menschen Musik hören als lesen. Viele Analysten glauben daher, dass Lesegeräte dann den größten Erfolg haben werden, wenn sie Zusatzfunktionen aufweisen: Wenn man mit ihnen beispielsweise ins Internet einsteigen oder sich via Facebook über die E-Books, die man gerade liest, austauschen könnte, wäre die Zielgruppe gleich viel größer. Die vorstehenden Inhalte enthalten kurzfristige Markteinschätzungen, die auf öffentlich bekannten Informationen und auf Quellen beruhen, die wir für zuverlässig erachten. Alle in diesem Bericht enthaltenen Informationen, Meinungen und Schätzwerte geben unsere Überzeugung zum gegenwärtigen Zeitpunkt wieder und können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Alle Angaben trotz größter Sorgfalt ohne Gewähr; Irrtum und Druckfehler vorbehalten. Vöslauer Sprudelnd über die Grenzen Vöslauer will den deutschen Markt aufmischen EXPANSION. Ziel von Vöslauer ist es, bis 2015 die aktuelle Verkaufsmenge in Deutschland von 6 Mio. Liter auf 25 Mio. Liter zu steigern und damit unter die Top 3 der Import-Wassermarken aufzurücken. Damit will Vöslauer die Exportquote von derzeit 6 Prozent bei den Eigenmarken Vöslauer, Balance und Biolimo in fünf Jahren auf 20 Prozent steigern. Neben Deutschland, wohin rund 70 Prozent des Exportes sprudeln, bleibt Vöslauer noch in den für das Unternehmen eher kleinen Märkten Ungarn und Rumänien aktiv. Zinsen und Währungen Euro unter Druck Die EZB wartet ab. Eine Normalisierung der Leitzinsniveaus wird auf sich warten lassen und die Geldmarktniveaus werden nur langsam anziehen. Der Euro wird sehr stark von den griechischen Turbulenzen gedrückt. Erst im zweiten Quartal sollte er sich gegenüber US-Dollar, Schweizer Franken und Japanischem Yen festigen in 3 Monaten EUR-USD 1,37 1,43 EUR-JPY EUR-CHF 1,47 1,49 3M Euribor 0,61 0,80 3M JPY Libor 0,26 0,35 3M CHF Libor 0,25 0,40 3M USD Libor 0,25 0,50 Impressum und Offenlegung Quelle: UniCredit Global Research He raus ge ber und Me di en in ha ber: UniCredit Bank Aust ria AG, Schottengasse 6 8, 1010 Wien. Re dak tion: Identity & Communications/Corporate Culture, CR Michaela Knirsch-Wagner, Christian Kontny, Herbert Zach. Autoren: Katja Borlein, Markus Christandl,Christoph Hartmann, Edith Holzer, Ariane Neuberger, Monika Rosen, Michael Rottmann. Produktion: Domus Verlag; Katrin Scheiblhofer, Lilo Stranz. Gra fi sche Ge stal tung: Markus K. Bogacs. Coverfoto: mauritius images. Hersteller: Gold mann-druck AG, 3430 Tulln, Kö nigs tet ter Straße 132. Ge druckt auf umweltschonen d chlorfrei gebleichtem Pa pier. Haftungsausschluss: Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Genauigkeit des Inhalts übernommen werden. Die Publikation ist kein Angebot und auch keine Aufforderung zu einem Angebot. Alle Preise vor be halt lich Druck- und Satz feh ler. Offenlegung nach 25 Mediengesetz: Aufsichtsrat: Dr. Alessandro Profumo, Vorsitzender des Aufsichtsrates der UniCredit Bank Austria AG;, Dr. Erich Hampel, stv. Vorsitzender; Mitglieder: Sergio Ermotti, Dr. Paolo Fiorentino, Prof. Avv. Dr. Candido Fois, Dr. Roberto Nicastro, Dr. Vittorio Ogliengo, Franz Rauch, Karl Samstag, Dr. Gerhard Scharitzer, Dr. Wolfgang Sprißler. Vom Betriebsrat entsendet: Wolfgang Heinzl, Vorsitzender des Zentralbetriebsrates; Mag. Adolf Lehner, 1. stv. Vorsitzender des Zentralbetriebsrates; Emmerich Perl, 2. stv. Vorsitzender des Zentralbetriebsrates; Dr. Barbara Wiedernig, 3. stv. Vorsitzender des Zentralbetriebsrates; Mitglieder: Josef Reichl, Robert Traunwieser. Vorstand: Willibald Cernko, Vorsitzender des Vorstandes; Dr. Federico Ghizzoni, stv. Vorsitzender des Vorstandes (CEE-Banking); Mitglieder: Mag. Helmut Bernkopf (Corporate & Investment Banking), Jürgen Danzmayr (Private Banking), Dr. Rainer Hauser (Retail), Dr. Carlo Vivaldi (CFO Finance), Stephan Winkelmeier (CRO Risk Management). Grundlegende Richtung des periodischen Mediums: Zur Information des Kunden. 01/2010 Bank exklusiv 7

8 Ein bisschen mehr ist mehr als genug IM WANDEL. Der Zwang zu immer mehr Wachstum beherrscht die Wirtschaft. Leider schätzen Ökonomen die Chancen dafür in den nächsten Jahren nur sehr gering ein. Gibt es Wohlstand auch ohne Wachstum? B Bank exklusiv : Wie wird sich in den kommenden 10 Jahren das Wirtschaftswachstum in den reicheren Ländern entwickeln? Friedrich Hinterberger: Wir leben in einer Gesellschaft des Wachstums. Sind wir dem Zwang ausgeliefert, wachsen zu müssen? Wir sind besessen vom Wachstum. Dabei funktioniert die Marktwirtschaft auch, wenn sie wenig oder gar nicht wächst. Dr. Friedrich Hinterberger, Institut SERI Zur Person Dr. Friedrich Hinterberger Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Johannes-Kepler-Universität in Linz und war von 1985 bis 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Justus-Liebig-Universität Gießen, wo er über monetäre Verteilungspolitik promovierte. Seit 1985 ist er Lehrbeauftragter an Universitäten im In- und Ausland. Von 1993 bis 2000 war er Mitarbeiter am Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie und gründete 2004 die österreichische Glücks- und Lebensqualitätsforschungsinitiative. Seit 1999 ist er Gründungspräsident des Sustainable Europe Research Institute (SERI). Zudem ist Hinterberger Vorstandsmitglied im Austrian Chapter des Club of Rome. 8 Bank exklusiv 01/2010

9 Sie meinen, wir haben eine Ausnahmeerscheinung genommen, um sie zu einer wirtschaftspolitischen Maxime zu erheben? Jährlich um 3 Prozent mehr produzieren, mehr verdienen, mehr konsumieren Wie gehen wir damit um, dass das Wachstum an seine Grenzen gestoßen ist? Wie sollten wir Ihrer Meinung stattdessen reagieren? Was sind für Sie die wichtigsten Kriterien für ein nachhaltiges Wachstum? Nick Albert Der ökonomische Standpunkt Dr. Erich W. Streißler, emeritierter Professor der Volkswirtschaftslehre, über das Konjunkturtief: Wir leben in einer Nichtwachstumsgesellschaft. Diesmal wird es wahrscheinlich länger als 10 bis 15 Jahre dauern. den Ausweg aus diesem Tief: Die einzige Chance für einen weiteren Boom sehe ich in Investitionen hunderten von Investitionen im Umweltbereich. Aber wenn es Arbeitslosigkeit gibt, so wird von der Politik alles in eine kurzfristige Beschäftigungspolitik gesteckt. die Entbehrlichkeit von Wachstum: Die Wirtschaft würde auch ohne höheres Wachstum nicht zusammenbrechen. Aber da es laufend Produktivitätssteigerungen gibt, braucht es für mehr Beschäftigung Wachstum. Und die Menschen wollen Arbeitsplätze! Das ist eine politische Tatsache. den Zwang zum Wachstum: Die Leute erwarten ein höheres Einkommen, sie fordern daher Wachstum. Die Frage, ob solche Erwartungen sinnvoll sind, stellt sich nicht es sind die Wünsche der demokratischen Mehrheit. über den Fetisch BIP: Zum Bruttoinlandsprodukt gibt es keine Alternative, weil dies die einzige internationale Berechnung ist, die nach festen Regeln erfolgt auch wenn sie eine Fülle von Fehlern birgt. 01/2010 Bank exklusiv 9

10 Geld Buchtipp Thesen für ein nachhaltiges Wirtschaften Die kapitalistische Marktwirtschaft unterliegt einem Wachstumszwang, der sich etwa in Verschuldungs- und Geldschöpfungskreisläufen, Renditeerwartungen, aber auch in der augenscheinlichen Unbegrenztheit menschlicher Bedürfnisse ausdrückt. Die Vorstellung grenzenlosen Wirtschaftswachstums in einer endlichen Welt erscheint abwegig. Die Berücksichtigung dieser Wachstumsgrenzen erfordert eine Ökonomie, die an der Optimierung statt an der Maximierung des Wachstums orientiert ist. Bis vor Ausbruch der aktuellen Finanzkrise war für die Welt ein langfristiger Trend superexponenziellen Wachstums kennzeichnend. Es ist anzunehmen, dass die Volkswirtschaften der Schwellen- und Entwicklungsländer auch nach der Krise exponenziell wachsen werden. Ihnen dieses Recht zu verwehren wäre weder möglich noch gerecht. Für fortgeschrittene Volkswirtschaften ist bereits seit längerem eine abschwächende Tendenz zu linearem Wachstum erkennbar. Die aktuelle Finanzkrise kann als Scheitern des Versuches verstanden werden, diesen Wandel aufzuhalten. Qualitatives Wachstum stellt keine Alternative, sondern nur einen ergänzenden Aspekt zu quantitativem Wachstum dar. Nichtsdestoweniger sind Überlegungen zur Steigerung der Lebensqualität von Bedeutung. Indikatoren, die qualitatives Wachstum quantifizieren und das bewährte Bruttoinlandsprodukt ergänzen, gibt es bereits. Mit abnehmendem Wirtschaftswachstum werden die Verteilungskämpfe zwischen den Produktionsfaktoren Kapital und Arbeit, den Generationen, den Wirtschaftssektoren, Regionen oder Budgetressorts intensiver. Damit steigt das Erfordernis, Mechanismen zur zivilisierten Konfliktaustragung und sozialen Umverteilung bereitzustellen. Ressourcenknappheit und Erderwärmung zwingen zu einem grundlegenden Wandel in Richtung ressourcenleichte Ökonomie. Gekürzt zitiert aus dem Buch Welches Wachstum ist nachhaltig?, Hrsg.: Friedrich Hinterberger, Harald Hutterer, Ines Obmann und Elisabeth Freytag, Mandelbaum Verlag, Lebensministerium, 2009, ISBN Das Buch beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Ansätzen für ein zukünftiges Wirtschaftswachstum und setzt sich mit der Frage auseinander, in welchem Verhältnis Wachstum und eine nachhaltige, ressourcen- und umweltschonende Entwicklung zueinander stehen. Die Publikation ist das Ergebnis einer breit angelegten Diskussion von Experten und Vertretern unterschiedlicher Institutionen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und wurde vom Lebensministerium gemeinsam mit dem Institut SERI herausgegeben. Fred Luks, Nachhaltigkeitsmanager der Bank Austria, hat dafür den Beitrag: Wachstum hinterfragen?,yes, we can! verfasst. Welche Bedeutung haben hier Bevölkerungswachstum und Ressourcenschwund? Auch unsere Ressourcen werden immer knapper 10 Bank exklusiv 01/2010

11 Nick Albert Genauso wichtig ist die Frage nach Beschäftigung: Wie sollen bei geringem Wachstum Arbeitsplätze gesichert werden? Wo das Glück zu Hause ist Faktoren für subjektive Zufriedenheit in Prozent 47 Partner/ Familie 1 Andere Mit einer verkürzten Arbeitszeit und einem geringeren Einkommen werden aber viele, die einen Teil ihrer Freizeit dem Konsum widmen, auch umdenken müssen, oder? 24 Gesundheit 8 Wohnen 7 Geld 6 Religion/Spiritualität 5 Freunde/Vereine 2 Arbeit Quelle: SDC Im Königreich Bhutan misst man unter der Bezeichnung,Bruttonationalglück nicht das BIP, sondern das Glück Dr. Friedrich Hinterberger Was sollen wir uns unter diesem Bruttonationalglück vorstellen? Interviewpartner geben hier ihre persönliche Meinung wider, die sich nicht notwendigerweise mit jener der Redaktion deckt. 01/2010 Bank exklusiv 11

12 Private Banking Stabil oder labil das ist die Frage! PERFORMANCE. Ab März 2009 setzten die Börsen zu einer spektakulären Aufholjagd an. Das neue Jahr begann aber mit einer Korrektur wie sind nun die Aussichten für 2010? B Aktien aktuell neutral gewichtet Wir sehen das Umfeld für Aktien im Jahr 2010 prinzipiell weiter positiv, wollen aber auf die Volatilitäten zu Jahresbeginn reagieren und haben daher die Aktienquote Anfang Februar leicht reduziert. Monika Rosen, Head of Research der UniCredit Group China setzte im Jänner Maßnahmen zur geldpolitischen Straffung 12 Bank exklusiv 01/2010

13 mauritius images Die Weltwirtschaft ist zweigeteilt Unternehmensanleihen weiter favorisiert Stand: Börsenrap Monika Rosen über das Börsenjahr 2010: Wird schwieriger als die Mehrheit der Marktteilnehmer: Man meint derzeit, dass man die Rallye genau beobachten und auf Korrekturen gefasst sein muss. das Börsen-Motto des Jahres: Trading Range, also Schwanken der Märkte in einer Bandbreite. die schwächste Aktie im Dow Jones im Vorjahr: Exxon, ein Kandidat für ein Comeback das, was die Märkte heuer überraschen könnte: Dass die von vielen erwartete Korrektur de facto nicht eintritt. Auf einen Blick Aufschläge Unternehmensanleihen Euroland Aktienkurse nach gutem Start mit Korrektur EMU-Unternehmensanleihen (beste Bonität vs. Staatsanleihen) 160 Entwicklung führender Börsenindizes seit EMU-Unternehmensanleihen (hohes Schuldnerrisiko vs. Staatsanleihen) MSCI World in Euro MSCI Euroland MSCI USA in Euro /09 04/09 05/09 06/09 07/09 08/09 09/09 10/09 11/09 12/09 01/10 Stand: Quelle: Thomson Reuters Datastream Quelle: Thomson Reuters Datastream 01/2010 Bank exklusiv 13

14 Private Banking Kunst, die Geschichte(n) SAMMLERSTÜCKE. Sie sind eine besondere Form der Geldanlage oft auch historischem Wert. Bank exklusiv zeigt sie von ihrer sch Xxxxxxxxxxxx xxxx xxxxx xxxx xxxxxxxx xxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxx xxxxxxxxx xxxxx xxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxx xxxxx N Xxxxxxxxxx. Xxxxxx xxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxx xxxxxxx xxxx xxxxx xxxxx xxxx xxxxx xxxxx xxxxxx xxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxx xxxxx Bank exklusiv 01/2010

15 erzählt mit hohem ideellem, önsten Seite Das Ergebnis einer Leidenschaft 1. Glasfenster, Frankreich 1882, Schätzpreis: bis Euro (Dorotheum) 2. Norditalienische spätgotische Hochzeitskassette, Embriachi-Werkstatt, um 1420, erzielter Preis: Euro (Dorotheum) 3. Zigarettenetui von Fabergé, aus dem Bestand der russischen Großfürstin Maria Pawlowna (Romanoff), erzielter Preis: Pfund, umgerechnet rund Euro (Sotheby s) 4. Brosche von Eugen Pflaumer, nach einem Entwurf von Josef Hoffmann, 1910, erzielter Preis: Euro (im Kinsky) 5. Seltene Prunkkandelaber im Paar, Entwurf Josef Danhauser, Wien um 1805/15, erzielter Preis: Euro (Dorotheum) 6. Gotische Madonna mit Kind, 15. Jahrhundert, erzielter Preis: Euro (Dorotheum) 7. Art-Déco-Sessel von Eileen Gray mit stilisierten Drachen als Armlehnen, aus dem Nachlass von Yves Saint Laurent, erzielter Preis: 22 Mio. Euro (Christie s) 8. Französische Prunkkommode, spätes 19. Jahrhundert, erzielter Preis: Euro (Dorotheum) /2010 Bank exklusiv 15

16 Alles im grünen Bereich! Der KlimaKredit mit UmweltBonus der Bank Austria erfüllt Wohnträume und hilft gleichzeitig, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Es grünt so grün Nachhaltigkeit. Wer träumt nicht vom perfekten Eigenheim sei es ein rustikales Einfamilienhaus oder ein modernes Loft? Und natürlich sollte auch das Thema Energie sparen eine große Rolle spielen Z KlimaKredit mit UnweltBonus Gewinnen Sie Dolce Vita! Flexible Finanzierung Messe: Bau drauf! Die Messe Bauen & Energie präsentiert vom 18. bis 21. Februar 2010 in der Messe Wien die neuesten Trends rund ums Bauen, Renovieren, Finanzieren und Energiesparen. Die Bank Austria lädt Umweltbewusste zu ihrem Messestand in der Halle A ein. Beim Krocket-Spiel kann man tolle Preise gewinnen zum Beispiel drei Wellness- Wochenenden im Austria Trend Life Resort Loipersdorf. Ermäßigte Eintrittskarten in allen Bank Austria Filialen in Wien, NÖ und im Burgenland. 16 Bank exklusiv 01/2010

17 Vom Profi lernen * Das VersicherungsPaket beinhaltet Versicherungsprodukte der Bank Austria Creditanstalt Versicherung AG, Schottenring 27 29, 1010 Wien. Die UniCredit Bank Austria AG ist in der Versicherungsvermittlung in der Form Versicherungsagent als Nebengewerbe für die Bank Austria Creditanstalt Versicherung AG tätig, mit der Berechtigung zum Empfang von Prämien und von für den Kunden bestimmten Beträgen, Versicherungsvermittlerregister Nr. VVM Dolce Vita! AUSZEIT. Im Austria Trend Life Resort Loipersdorf ticken die Uhren langsamer. Hier findet man reichlich Entspannung, den Weg zum eigenen Ruhepol und natürlich Wellness vom Feinsten. W Info: Austria Trend Hotels & Resorts (5) 01/2010 Bank exklusiv 17

18 Geld Immobilienmarkt: Qualität gewinnt OPTIMISMUS. Die US-Immobilienkrise war Auslöser der weltweiten Finanzkrise und hat zu massiven Korrekturen auf anderen Immobilienmärkten geführt. Wie ist derzeit die Lage in Österreich? mauritius images M Stabiler Büromarkt in Wien Für topausgestattete Neubauprojekte in sehr guten Wiener Lagen sind die Preise von 2008 auf 2009 um rund 5 bis 10 Prozent gestiegen. Martin Roth, Geschäftsführer der Immobilien Rating GmbH Polarisierung des Marktes 18 Bank exklusiv 01/2010

19 fotolia Trend zur Vorsorgewohnung Die Nachfrage nach privaten Immobilien außerhalb der Städte wird erst wieder anziehen, wenn die Arbeitslosenraten nicht mehr steigen. Johannes Kral, Geschäftsführer des Bank Austria ImmobilienService Gut beraten Bank Austria ImmobilienService Der Bank Austria ImmobilienService ist ein Immobilienmakler mit Schwerpunkt Privatimmobilien vom Baugrund bis zum Zinshaus. Dank breiter Präsenz im Internet und regionaler Partner in den Bundesländern können jährlich rund 800 Objekte an Käufer beziehungsweise Mieter vermittelt werden, davon rund 400 in und um Wien. Diese hohe Zahl an Transaktionen hat eine entsprechende Kenntnis des Marktes zur Folge und führt damit zu einer marktkonformen Einschätzung der Immobilie und zu besten Aussichten für eine schnelle und erfolgreiche Vermittlung. Der Bank Austria ImmobilienService bietet auch Unterstützung bei der Kaufabwicklung und vermittelt Kontakte zu Finanzierungsund Förderungsspezialisten. KONTAKT: Mag. Johannes Kral, 1020 Wien, Lassallestraße 1, Tel.: 01/ DW 90320, Immobilien Rating GmbH Die 2001 gegründete Immobilien Rating GmbH ist die Immobilienbewertungsgesellschaft der Bank Austria. Neben der Erstellung von jährlich rund externen Bewertungen für gewerbliche und größere wohnwirtschaftliche Objekte meist im Zusammenhang mit Immobilientransaktionen oder zur Feststellung des Verkehrswertes für die Bilanzerstellung, das Liegenschaftsmanagement oder Finanzierungsentscheidungen werden mehr als Wertüberprüfungen für die Bank Austria durchgeführt. Die Immobilien Rating GmbH agiert unabhängig vom Konzern, also auch von jeglichen Transaktions- und Vermietungsinteressen. Seit 2005 wurden Valuation Desks in fast allen CEE- und SEE- Staaten eröffnet. KONTAKT: Dipl.-Ing. Martin Roth, FRICS, CIS HypZert (F/R), 1020 Wien, Taborstraße 1 3, Tel.: DW 51833, 01/2010 Bank exklusiv 19

20 Geld fotolia China? Ja, aber sicher! VERANLAGUNG. Die Pioneer Funds Austria Greater China Garantie 12/2017 bietet Anlegern die Möglichkeit, von den Ertragschancen der interessantesten Unternehmen in China, Taiwan und Hongkong etc. zu profitieren. C Auf einen Blick Pioneer Funds Austria Greater China Garantie 12/2017 Emittent: Pioneer Investments Austria GmbH Zeichnungsfrist: bis Laufzeit: bis Erster Rechenwert: 100 Euro (am ) Ausgabeaufschlag: 4 Prozent Kapitalgarantie 1) : 100 Prozent (zum Laufzeitende durch die UniCredit Bank Austria AG) Höchststandsgarantie 1) : 80 Prozent (zum Laufzeitende durch die UniCredit Bank Austria AG) ISIN: AT0000A0G496 (T) KESt.: endbesteuert Bewährtes Garantiekonzept Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Betreuer in Ihrer Bank Austria 1) Die Garantien unterliegen insbesondere dem Risiko des Ausfalls des Garantiegebers, das heißt, es kann für den Fall, dass der Rechenwert zum Laufzeitende nicht zumindest die garantierte Höhe erreicht, nicht ausgeschlossen werden, dass der Garantiegeber die Garantieverpflichtung nicht erfüllen kann (Bonitätsrisiko). Dieses Risiko, das die Anlegerin/der Anleger trägt, ist auf die Höhe der Differenz zwischen garantiertem Rechenwert und tatsächlichem Rechenwert zum Laufzeitende beschränkt. Hinweis: Die Pioneer Funds Austria Greater China Garantie 12/2017 ist ein gemischter Kapitalanlagefonds mit 100 Prozent Kapitalgarantie und 80 Prozent Höchststandsgarantie am Laufzeitende durch die UniCredit Bank Austria AG. Der veröffentlichte vollständige und vereinfachte Prospekt des genannten Fonds (im Sinne des 6 InvFG 1993) in seiner aktuellen Fassung inklusive sämtlicher Änderungen seit Erstverlautbarung (Kundmachung im Amtsblatt zur Wiener Zeitung am ) steht den Interessenten auf in elektronischer Form sowie bei Pioneer Investments Austria GmbH, Lassallestraße 1, 1020 Wien, kostenlos zur Verfügung. Das ist eine Marketingmitteilung. Die Inhalte stellen weder ein Angebot, eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch eine Anlageanalyse dar. Sie dienen insbesondere nicht dazu, eine individuelle Anlageberatung oder sonstige Beratung zu ersetzen. Jede konkrete Veranlagung sollte erst nach einem Beratungsgespräch erfolgen. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Der Wert der Anlage sowie die Höhe der Erträge können plötzlich und in erheblichem Umfang schwanken und daher nicht garantiert werden. Auch Währungsschwankungen können die Entwicklung des Investments beeinflussen. Es besteht die Möglichkeit, dass der Anleger nicht die gesamte investierte Summe zurückerhält, unter anderem, wenn die Kapitalanlage nicht bis zum Laufzeitende gehalten wird. Diese Möglichkeit besteht insbesondere dann, wenn die Kapitalanlage nur für kurze Zeit besteht. 20 Bank exklusiv 01/2010

21 Unternehmen Wachablöse RANGLISTE. Der chinesische Ölriese PetroChina war 2009 das Unternehmen mit dem weltweit größten Börsenwert und schlug damit den US-Konzern ExxonMobil. Wie die Rangliste des Anlegermagazins Stocks zeigt, liegt PetroChina mit einer Börsenkapitalisierung von 347,4 Mrd. Dollar an der Spitze und verdrängte damit den US-Ölkonzern ExxonMobil, der auf eine Kapitalisierung von 324,9 Mrd. Dollar kam. Im Jahr 2008 war der US-Ölkonzern mit 407 Mrd. Dollar Börsenwert noch an der Spitze gelegen. Auf Rang drei rangiert ebenfalls ein US-Konzern, nämlich der US-Software-Gigant Microsoft mit einer Kapitalisierung von 267,3 Mrd. Dollar, der sich damit im Vergleich zu 2008 um fünf Plätze verbessern konnte. Auf Platz vier ist dann wieder ein chinesisches Unternehmen zu finden, nämlich die Industrial & Commerical Bank of China (258,4 Mrd. Dollar), die ihren Platz vom Jahr 2008 halten konnte. Rang fünf besetzte 2009 der US- Detailhandelsriese Wal-Mart (203,2 Mrd. Dollar), der sich damit um zwei Plätze verschlechterte, gefolgt vom brasilianischen Ölkonzern Petrobas mit 202,4 Mrd. Dollar. Sensationell durchgestartet sind 2009 die beiden Unternehmen, die auf Platz sieben und acht liegen: Die britische Großbank HSBC mit einer Börsenkapitalisierung von 200,6 Mrd. Dollar schaffte es von Platz 179 (2008) in die Top Ten und die China Construction Bank (195,1 Mrd. Dollar) von Platz 159 (2008) auf den achten Rang. Auf dem neunten Platz liegt der australische Bergbaukonzern BHP (193,3 Mrd. Dollar). In die besten zehn schaffte es auch der US-Internet-Riese Google mit einer Kapitalisierung von 189 Mrd. Dollar, der 2008 auf dem 37. Rang lag. Günstige Kredite Bank Austria und EIB: KMU-Offensive in Österreich Die Europäische Investitionsbank (EIB) startet gemeinsam mit der Bank Austria ein Novum in Österreich: Sie wird in einem Pilotversuch zinsgünstige Unternehmenskredite für Klein- und Mittelbetriebe vergeben und auch einen Helmut Bernkopf, Vorstand der Bank Austria für Corporate & Investment Banking Gerry Frank Teil des Risikos übernehmen. Bisher diente die EIB, die 1958 gegründet wurde, als reiner Refinanzierer für die Kreditinstitute. Je 75 Mio. Euro stellen die Bank Austria und die EIB an frischen, zinsgünstigen Finanzierungen für die Wirtschaft zur Verfügung. Finanziert werden vorrangig innovative Projekte im Technologie- und Umweltbereich. Die Obergrenze liegt dabei bei 25 Mio. Euro, als Untergrenze haben die Bank Austria und die EIB fünf Mio. Euro festgelegt. Die Laufzeit der Darlehen beträgt fünf bis 15 Jahre, das ist ein längerer Zeitraum, als Banken derzeit bei größeren Projekten gewähren. Helmut Bernkopf, Bank Austria Vorstand für Corporate & Investment Banking: Ich freue mich, dass wir als exklusiver Partner für dieses Pilotprojekt ausgewählt wurden. Das ist ein eindrucksvoller Beweis für unsere hohen Qualitätsstandards in der Kreditvergabe. Die Bank Austria ist ein langjähriger Partner der EIB: Seit 1995 wurden erfolgreich mehrere KMU-bezogene Globaldarlehen, aber auch zahlreiche großvolumige Einzeldarlehen für Projekte von öffentlichkeitsnahen Institutionen und größeren Unternehmen abgewickelt. Kurz & aktuell Aufgestylt ANSTIEG. Der Modekonzern Gerry Weber verbuchte das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte: Operatives Ergebnis und Umsatz legten im Geschäftsjahr 2008/2009 (per 31. Oktober) zu. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Gewinn vor Steuern um fast 14 Prozent auf 71 Mio. Euro, der Konzernumsatz wuchs um ca. 4 Prozent auf rund 594 Mio. Euro. Aufgeschäumt ZWETTL. Die Privatbrauerei Zwettl hat 2009, gegen den allgemeinen Trend, auf dem heimischen Biermarkt bei Umsatz und Ausstoß zugelegt. Der Umsatz des Familienunternehmens stieg 2009 um 6,5 Prozent auf 19,7 Mio. Euro. Für heuer hat sich die Brauerei mit knapp 5 Mio. Euro das größte Investitionsprogramm der Firmengeschichte vorgenommen. Aufgestellt LINDNER. Der Tiroler Traktorenhersteller Lindner konnte seinen Marktanteil bei den österreichweiten Neuzulassungen auf 15,5 Prozent steigern. Mit neu zugelassenen Traktoren hat das Unternehmen nach eigenen Angaben Platz zwei auf dem heimischen Markt erobert. Der Umsatz kletterte 2009 um 5 Prozent auf 68 Mio. Euro. 01/2010 Bank exklusiv 21

22 Finanzieren mit Rückenwind FÖRDERUNGEN. Wenn die eigene Kraft nicht ausreicht, darf man sich ruhig helfen lassen. Etwa mit einer Förderung für Klein- und Mittelbetriebe. Die Bank Austria berät ausführlich, kostenlos und in ganz Österreich. I Richtig fördern Die fünf wichtigsten Regeln für eine erfolgreiche Förderbewerbung Förderwegweiser: Bitte ankreuzen Der Förderwegweiser der Bank Austria im praktischen Kreditkartenformat zeigt, wann die Möglichkeit für eine Förderung gegeben ist. Sobald eine der nebenstehenden Fragen mit Ja beantwortet werden kann, ist eine Förderung denkbar. * Förderfähig sind laut EU-Wettbewerbsrecht kleine und mittlere Unternehmen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und einen Jahresumsatz von bis zu 50 Mio. Euro erzielen oder eine Bilanzsumme von maximal 43 Mio. Euro erreichen. Das zu fördernde Projekt muss in die Zukunft gerichtet sein. Für bereits abgeschlossene Vorhaben werden keine nachträglichen Förderungen gewährt. Förderanträge müssen VOR Investitionsbeginn eingereicht werden. Neben Kosten für Investitionsgüter und Sachanlagen können auch Entwicklungskosten und Dienstleistungsexporte gefördert werden. Dem Förderantrag muss eine aussagekräftige Dokumentation des Projektvorhabens beigelegt sein. Förderstellen prüfen die Förderanträge sehr genau vor allem im Hinblick auf die Bonität des Antragstellers. 22 Bank exklusiv 01/2010

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