vorspiel Das Magazin des Wiener Burgtheaters Du selbst mußt richten, Du allein. Maria Stuart von Friedrich Schiller Dezember/Januar 2001/02 Nr.

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1 Das Magazin des Wiener Burgtheaters Dezember/Januar 2001/02 Nr.12 vorspiel Elisabeth Orth und Martin Schwab Du selbst mußt richten, Du allein. Maria Stuart von Friedrich Schiller in Kooperation mit

2 vor laute SVon Wolfram Groddeck Sprachver wirrung Ein Ereignis, das vollkommen sinnlos ist, die Zerstörung der Twin Towers in New York, und zugleich unübersehbar, erstarrt zum Symbol. Vor dem 11. September war das World Trade Center noch kein Symbol, es repräsentierte vielleicht die unbeschränkten Möglichkeiten des Spätkapitalismus, so wie irgend welche Hybridbauten die Macht der Banken repräsentieren, aber es war kein eigentliches Symbol. Erst durch die Vernichtung wurde es dazu: Aus der unvorstellbaren Zerstörung im Realen brach das Symbolische aus. In der ersten Phase des Schreckens, man erinnert sich, war die Codierung der Katastrophe noch ganz offen, erst später kam das Symbolische über uns. Es ist wahrscheinlich ein Zufall, aber doch signifikant, dass ich die Abkürzung WTC erst gehört habe, als das World Trade Center aus der Skyline von NYC schon verschwunden war. Gesprochen dauert das Wort Dabbelju ti si ja eher einen Moment länger als das Wort World Trade Center, aber in der Schrift, im Reich des Symbolischen, ist WTC kürzer und wirkt endgültig. Auch das Bild der brennenden Türme gefriert kurz vorm Einsturz zu einer Abkürzung, zum symbolischen Zeichen. Was dieses Zeichen gegen seine unendliche Wiederholung im Imaginären der Nachrichtenmedien immun gemacht hat, ist die Wucht der Transzendenz, durch die es erzeugt worden ist. Dass jene, denen die Vernichtung der Zwillingstürme und ihre Verwandlung ins Symbolische so perfekt gelang, im Moment der Wahrnehmung des Ereignisses selber schon tot waren, macht den Terror transzendent. Die feigen Mörder waren im Akt des Massenmordes schon keine Täter mehr, sondern jenseits der Wertmaßstäbe von Lebenden im Paradies. Es war keine Naturkatastrophe, es war eine Geistkatastrophe, geboren aus der abstrakten Kälte einer zum Nihilismus gesteigerten Religion. (Frauenstimme im Off: Oh my God ). Die Referenz, der Bezug von Zeichen und Ding, ist weg doch das ins Symbolische verrückte Reale beharrt auf einer stupiden Selbstreferenz : Es waren westliche Geheimdienste und Militärberater, die das Knowhow zur Attacke weitergaben, und es waren amerikanische Flieger, die sich in die schlanken Twin Towers bohrten grausam ins Bild gesetzte Botschaft: fuck yourself. Die katastrophale Selbstreferenz des Symbolischen Phallussymbol zerschlägt Phallussymbol sprengt das System der Referenzen, den Sinn, auseinander: Die Sprache ist los. Ein vormals noch sprachbehinderter Mr. President entdeckt die Rhetorik, die aus Ruinen aufersteht. Er spricht im Namen der Freien Welt, will Bin Laden, den Bösen, dead or alive haben. Der wiederum trägt bei Hochzeiten schlechte Lyrik vor (wenn man der Übersetzung im Spiegel trauen darf): Die Körperteile der Ungläubigen flogen wie Staubkörnchen umher. Hätten wir es mit eigenen Augen gesehen, unsere Herzen wären von Freude erfüllt. So besang er den Anschlag auf den US-Zerstörer Cole, eine Vorübung fürs WTC. Das neue Gedicht kennen wir noch nicht. Die global symbolisierte Sprache penetrant reine Männersache übrigens redet in Synekdochen und Metonymien: Die Worte verschieben sich, sie vertauschen und verwechseln Wirkung und Ursache, Teil und Ganzes. Das ist mehr als Lüge, das glaubt sich. Der Heilige Krieg und die Unendliche Gerechtigkeit und die Freie Welt und die Humanitäre Aktion und das Paradies torkeln sinnentkoppelt auf einander zu. Kein Wort trifft, was es meint, meint man, und trifft doch was so wie die vorbei gezielten amerikanischen Bomben im fremden Morgenland targets, die man nicht sieht, treffen: das nackte Leben. Hölderlin fällt mir da ein, Worte aus seiner zerrütteten, apokalyptischen Zeit: heischern Fraun gleich in zerstörten Städten. Aber Die erhalten den Sinn. Oft aber wie ein Brand Entstehet Sprachverwirrung. Wolfram Groddeck lebt und arbeitet in Basel als Professor für Rhetorik und Textkritik. V Vorname und Nachhall Von Doron Rabinovici Der Bub weint jeden Tag. Die Anderen im Kindergarten würden ihn, schluchzt er, verhöhnen und deshalb fleht er seine Eltern an, er wolle einen anderen Namen. Der Kleine aus der Vorstadt Wiens heißt Osama. Er ist vier Jahre alt. In den fünfziger Jahren wurden manchen Säuglingen Namen verpaßt, die von der Größe der Sowjetunion kündeten. Heute noch rennen auf allen Kontinenten Menschen umher, die sich Lenin nennen. Ich weiß von Babys, die damals Sputnik gerufen wurden. Irgendwo auf dieser Welt sind sie noch auf ihrer Umlaufbahn. Gewiß, nicht in Österreich, wer hier das Telefonbuch aufschlägt, findet diese Namen nicht, dafür solche die in anderen Ländern schauerlich wirken. Aber niemandem ist vorzuwerfen, wie und ob ihn die Eltern tauften. Ich weiß, daß manch jugendlicher Adolf und Gerfried durchaus nett ist. Und was ist gegen die paar Braun, Eva einzuwenden? Sputnik klingt ja ganz lustig, aber was ist von Eltern zu halten, die sich nach einem kleinen Stalin sehnen, was von solchen, die ihre Kinder Adolf oder Benita rufen? Wieso ändern erwachsene Frauen, die Eva Braun heißen, ihren Namen nicht? Etwa weil sich in ihrem Umkreis ohnehin niemand daran stößt, ja manche darob gar ein trotzig schauriges Vergnügen spüren? Sollte dem Wunsch des kleinen Osama nicht doch entsprochen werden? Zumal nach dem elften September? Vielleicht würde ihm bereits eine Koseform, eine Abkürzung helfen. Wie wär s mit Ossi? In einem sind sich alle seit den Septembermorden einig: Alles ist neu, nichts ist, wie es war, deshalb gilt, was jeweils jeder schon seit jeher sagte. Erzkonservative Bischöfe predigen, wen wundert s, die Rückkehr des lebendigen Christentums, Populisten verkünden, wie könnten sie auch anders, den Tod der multikulturellen Gesellschaft. Wer bisher seine Vorurteile klammheimlich hegte, frönt ihnen nun ausgelassener. So gerät jeder kleine Osama in Verdacht. Fanatiker aller Fraktionen wissen, die USA wäre an dem Anschlag selber schuld, aber besonders beliebt ist wieder die These, der Ursprung allen Unglücks läge in Israel und bei den Juden. Die kürzeste Verbindung zwischen Antiamerikanismus und Judenhaß heißt indes New York. Alles, was die Fundamentalisten jeglichen Ressentiments an dieser Metropole hassen, gefällt mir an ihr besonders gut. Am liebsten höre ich den Dialogen auf den Straßen Manhattans zu. Let me drive, sagt er, darauf sie: You drive all day. What do you mean? You re driving me crazy. Oder der Streit zwischen einer Afroamerikanerin und einem Chinesen. Sie schreit: Fuck you and twelve of your best friends too. Kein Wort gegen die Herkunft, kein Witz über den Namen. Kann jemand intimer fluchen? Dann der große schwarze Kellner, er fragt uns: Tell me, what s the capital of Austria, worauf eine, die sich ihres Landsmannes schämt, versetzt, ob er denn nicht wisse, Vienna sei die Hauptstadt. Habe er nichts gehört vom land of music, von Mozart. Amadeus sei nicht sein Fall, meint er: I m not so much into Mozart. I love the Duke. Ellington. But, fährt er fort: the Duke loved Mozart, und dann nach einem langen Blick: and I tell you something, Mozart would have loved the Duke too. Dieses New York, der Ort jener Gespräche und solcher Geistesgegenwart, ist mehr als irgendeine Riesenstadt mit ihren alltäglichen Problemen. New York ist ein Synonym, es steht für eine Gesellschaft und für eine Epoche, in der jeder Mensch heißen können wird, wie er will; ob Osama oder eben doch lieber Ossi. Doron Rabinovici, geboren in Tel Aviv, ist Schriftsteller und Historiker und lebt in Wien. Impressum vorspiel. Das Magazin des Wiener Burgtheaters erscheint fünfmal jährlich als Sonderbeilage der Tageszeitung DER STANDARD. Medieninhaber: DER STANDARD Verlagsgesellschaft mbh Tulln, Königstetter Strasse 132. Herausgeber: Direktion Burgtheater GesmbH, 1010 Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 2. Redaktion: Dramaturgie Burgtheater. Gestaltung: section.d. Hersteller: Goldmann-Zeitungsdruck GesmbH, 3430 Tulln, Königstetter Strasse 132

3 DER JUDE VON MALTA Im 16. Jahrhundert kämpften Christen und Türken um die Vorherrschaft im Mittelmeer. Das Stück Der Jude von Malta, vermutlich 1590 geschrieben, bezieht sich auf ein wenige Jahrzehnte zurückliegendes Ereignis: die Belagerung Maltas durch die Türken 1565, die mit einem Sieg der katholischen Johanniter-Ritter endete. Diese Schlacht ist Grundlage des Marlowe-Stücks vom reichen Barabas, einem Stück über den zerstörerischen Selbstlauf privater und staatlicher Racheakte und über den mörderischen Unsinn religiöser Intoleranz. Die Kriegsflotte der Türken belagert Malta, um Tribut einzunehmen oder die Insel zu besetzen. Der Gouverneur Farnese ordnet an, daß die Juden Maltas zum Christentum konvertieren müssen, falls sie sich weigern, allein die gesamte Tributsumme aufzubringen. Da sich der reiche Jude Barabas widersetzt, rauben ihm die Malteserritter seinen Besitz und machen sein Haus zu einem Nonnenkloster. Er überredet seine Tochter Abigail, zum Schein Nonne zu werden und kommt so wieder an Schätze, die er für Notfälle im Haus versteckt hatte. Von dem Geld kauft er ein neues Haus und den Türken Ithamore, einen der Sklaven aus dem Besitz des christlichen Admirals del Bosco. Mit Hilfe Ithamores beginnt Barabas seinen Rachefeldzug, der im Krieg der Türken gegen die Malteser mündet. Die Art und Weise, in der uns Marlowe religiöse Vorurteile und Intoleranz im 16. Jahrhundert vorführt, ist so bissig und satirisch, daß die Vorwürfe, die man dem Autor zu seinen Lebzeiten machte Atheismus, Homosexualität, gewalttätige Neigungen im Vergleich dazu konventionell und durchaus gesellschaftsfähig wirken (Tom Matheson). Christopher Marlowe wurde 1593 im Alter von 29 Jahren in Deptford durch einen Messerstich getötet. Untersuchungen über den Hergang des vorgeblichen Unfalls, über die abenteuerlichen Lebensumstände der Mörder Marlowes und deren Freispruch durch die Königin Elisabeth I. führen ebenso wie spätere medizinische Nachforschungen immer wieder zu Spekulationen über Auftraggeber und Hintergründe der Tat. Die neueste Ausgabe der englischen Zeitschrift BBC HISTORY fügt den schon bekannten Vermutungen eine weitere hinzu. An Theorien über den mysteriösen Tod von Christopher Marlowe herrscht kein Mangel. Hier nur eine kleine Auswahl: (a) Wurde Marlowe auf Befehl des Grafen von Essex umgebracht, weil ein Komplott gegen Sir Walter Ralegh, in dem Marlowe mitwirken sollte, fehlgeschlagen war? (b) Befahl Sir Walter Ralegh gar selbst den Tod des Dichters, weil er befürchtete, Marlowe könnte ihn denunzieren und öffentlich des Atheismus bezichtigen? (c) Geschah der Mord durch den staatlichen Sicherheitsdienst, weil man in Marlowe eine Bedrohung der englischen Regierung sah? (d) Töteten ihn die Verschwörer, die den schottischen König James VI. zum englischen Thronfolger machen wollten? Wußte Marlowe zuviel? (e) Vielleicht brachte Shakespeare ihn um, weil Marlowe die besseren Theaterstücke schrieb? (f) Möglicherweise wurde Marlowe gar nicht ermordet, sondern verschwand nach Europa, wo er dann Shakespeares Dramen verfasste?... Mei Trow, dessen Buch Who killed Kit Marlowe soeben erschienen ist (Sutton, 2001), entfaltet eine andere Theorie: Vier Staatsräte brachten Marlowe um die Ecke, weil er ihnen zu gefährlich wurde. Er drohte nämlich damit, ihren Atheismus öffentlich zu verkünden, was schlimme Folgen für die Regierungsbeamten gehabt hätte. Die Beweise für diese Theorie sind allerdings sehr schwach (wie für alle anderen Vermutungen über Marlowes Tod auch): Ein anonymer Kläger bezichtigte einen gewissen Richard Cholmley diverser Vergehen - unter anderem soll er gesagt haben, daß ein Marlowe mehr überzeugende Argumente für den Atheismus hat als alle Geistlichen Englands für die Existenz einer Gottheit. Der einzige zuverlässige Hinweis, daß Marlowe tatsächlich eine Bedrohung für die Staatsräte darstellte, kommt von Richard Baines, einem Denunzianten, der eine Anklageschrift gegen den Dichter verfaßte und ihm Atheismus sowie Blasphemie vorwarf. (Auszug aus einem Artikel von Christopher Haigh, in BBC History, August 2001) SZENE AUS DEM 2. AKT Auftritt Barabas mit einem Licht. BARABAS So wie der düstre, ahnungsvolle Rabe seine schlimme Prophezeiung dröhnt, des Kranken Fahrschein hält er schon bereit im Schnabel, und wie er dann im Schatten einer stillen Nacht Seuchen aus den dunklen Flügeln schüttelt, so eilt jetzt Barabas dahin, beleidigt und geschunden, und Todesflüche schleudernd auf die Christen. Die zweifelhaften Freuden gingen auf den leichten Sohln der Zeit dahin und ließen mich in Hoffnungslosigkeit allein zurück. Und von dem Reichtum, den ich hatte, blieb mir nur Erinnerung wie Narben dem Soldaten bleiben, der für seine Krüppelhaftigkeit nur Schmerz als Trost empfängt. Oh du, der in der Feuersäule die Söhne Israels durch finstre Schatten führtest, erleuchte auch die Kinder Abrahams, und führ heut Nacht der Abigail die Hand, sonst soll mir jeder Tag auf ewig Nacht sein. Kein Schlaf legt mir den Schatten auf die wachen Augen, die Ruhe weicht für immer vom verstörten Geist, bis ich nicht Antwort hab von meiner Abigail. (Auftritt Abigail, Barabas sieht sie nicht) ABIGAIL Mit Glück hab ich den Zeitpunkt abgewartet, um das Dielenbrett zu suchen, das mein Vater mir beschrieb. So konnt' ich ungesehn das Gold und auch die Perlen finden, die er dort versteckt hat. BARABAS Was muß ich grade jetzt an all die Ammenmärchen denken, die mir, als ich reich war, alte Fraun erzählten? Jetzt versteh ich auch, daß Geister und Gespenster umgehn, wo verborgne Schätze liegen. Mir kommt vor, ich wäre eins von jenen Wesen, die ihr Unwesen so lange treiben müssen, bis sie Staub sind. Doch solang ich lebe, lebt hier meine letzte Hoffnung auch. Und wenn ich sterbe, soll mein Geist hier weiter wandern. Christopher Marlowe DER JUDE VON MALTA deutsch von Elfriede Jelinek und Karin Rausch REGIE: Peter Zadek BÜHNENBILD: Wilfried Minks KOSTÜME: Susanne Raschig MITARBEIT KOSTÜME: Dorothee Uhrmacher MASKEN: Christoph Ghislaine LICHTDESIGN: André Diot MITARBEIT LICHTDESIGN: Susanne Auffermann DRAMATUR- GIE: Bärbel Jaksch KAMPFSZENEN: Klaus Figge MIT: Christine Kaufmann, Blanka Modra, Elisabeth Orth, Mareike Sedl; Uwe Bohm, Benjamin Çabuk, August Diehl, Itzko Fintzi, Harald Fuhrmann, Urs Hefti, Peter Kern, Ignaz Kirchner, Hans Dieter Knebel, Knut Koch, Dietrich Mattausch, Paulus Manker, Hanspeter Müller, Cornelius Obonya, Nicki von Tempelhoff, Gert Voss u.a. Premiere am 14. Dezember im Burgtheater weitere Vorstellungen am 16., 18. und Uwe Bohm, Mareike Sedl Gert Voss, Ensemble Probenphotos von Roswitha Hecke Gert Voss

4 vor hut Der Jude von Malta Von Christopher Marlowe deutsch von Elfriede Jelinek und Karin Rausch ABIGAIL Jetzt versteh ich, daß auf Erden keine Liebe ist, kein Mitleid bei den Juden, keine Frömmigkeit beim Türken. (III/3.Szene) SZENE AUS DEM MARLOWE-ROMAN DER TEUFELSPOET / DEATH IN DEPTFORD VON ANTHONY BURGESS: DER NOCH UNBEKANNTE DICHTER CHRISTOPHER MARLOWE (KIT) WIRD VON DEM STAATSBEDIENSTETEN TOM WATSON ZUSAMMEN MIT EINIGEN THEATERLEUTEN IN EINE LONDONER GASTSTÄTTE EINGELADEN, DABEI SIND AUCH DER DRAMATIKER THOMAS KYD UND DER SCHAUSPIELER EDWARD ALLEYN (SPÄTER DER ERSTE BARABAS-DARSTELLER). Zeichnung von Christoph Ghislaine So kamen wir zu den Drei Tonnen, mit ihrer DreifaIt von Fässern auf dem Wirtshausschild, das leise knarrend im Abendwind hing. Und Kit sprach von Machiavell und seinem Fürsten. Er sagte: - Ich habe ein paar Verse für ihn. Der Mann selbst, Old Nick, ganz in Schwarz auf der Bühne, krächzend: Zwar hetzen manche offen gegen meine Schriften, doch im geheimen werden sie mich lesen, um es ganz hinauf, auf Petri Stuhl zu schaffen. Ob sie mich nun verleugnen oder nicht, es sind schon wieder andre dicht auf ihren Fersen, klettern höher noch als sie und werden sie vergiften, leichter als die Feder fliegt, nur ein paar Tropfen! Als wär das alles nichts. Für mich ist Religion ein Kinderspielzeug. Dummheit ist die schwerste aller Sünden. Den Rest hab ich vergessen, aber es ist alles aufgeschrieben. - Das mit dem Kinderspiel habt Ihr zu laut gesagt, sagte Kyd. Seht, da guckt einer, und einer schreibt es sich in sein Notizbuch. Es ist alles voller Spione. - Es ist nicht meine Denkart, obgleich die Worte von mir sind, sagte Kit. Aber ich sehe die Gefahr. Man kann mit seinem Geschöpf identifiziert werden. Erschaff einen Schurken, und du wirst ein Schurke. - Diese Teufelsverse wären etwas in der Art eines Prologs, überlegte Alleyn. Aber Prolog zu welch einem Stück? - Machiavell ist nicht Satan, sagte Kit. Was uns Dietrich Mattausch, Nicki von Tempelhoff, August Diehl, Uwe Bohm, Ensemble verblüfft, ist seine Ehrlichkeit. Wir haben zu unserer Zeit gesehen, wie Menschen dem Feuer oder der Henkershand übergeben wurden, weil sie Gottes heiliges Wort verwerfen, so wie unsere Prälaten es verstehen. Diese Prälaten haben die Augen in seliger Verzückung zum Himmel erhoben beim Gedanken an die Rettung des Sünders durch die Qualen, die sie ihm zu ihrem tiefen Bedauern zufügen mußten. Aber sie waren Heuchler und sind es noch immer. Sie genießen den Schmerz der anderen, denn darin bekundet sich ihre eigene Macht. Das ist das einzige, wonach Menschen streben. Nicht Wissen, nicht Tugend, sondern Macht. Dies wußte Machiavell, und dies hat er uns gelehrt. Und darum dient die zur Schau getragene Frömmigkeit immer dem Machtstreben. Doch unsere Prälaten wären entrüstet, sagte man ihnen, daß sie die Frömmigkeit nur zur Schau tragen. Sie haben keinen tiefen Einblick in sich selbst. Dazu rät Machiavell, und in der Verheimlichung sieht er eine Tugend, wenn sie dem Machtstreben dient. Sogar ihr schaut entrüstet drein, darum sage ich lieber nichts mehr. Inzwischen hatte Kate die dampfende Kalbspastete auf den Tisch gestellt. Ned Alleyn nahm die große Kelle und versenkte sie in die Teighülle; ein würziges Aroma stieg auf. Ich sprach den Tischsegen, nachdem Alleyn mich mit einem Nicken dazu aufgefordert hatte: - Gütiger Gott, segne unsere Speisen. Wie unsere Bäuche mit Dankbarkeit, so mögen sich unsere Seelen mit deiner Gnade erfüllen, Amen. - Nun, sagte Kit, der mit seiner Portion nur spielte, das ist ein guter Segen. Was nur heißt, daß er nicht schaden kann. Aber Gottes Gnade ist keine besonders schmackhafte Zutat. Und sie wird eher dem Enthaltsamen als dem Gefräßigen zuteil. Tom Kyd fraß, Kit trank in vollen Zügen und lobte den roten Bergerac. Manierlich kauend, sagte Watson: - Ich stelle mir einen Riesen vor, wie er in Verfolgung der Macht die Bühne erstürmt. Drüben in Europa gibt es solche Riesen, aber Aktualität wäre gefährlich. Machiavell, sagt man, ist die Bibel der französischen Königinmutter. Bring sie auf die Bühne, und du kommst ins Gefängnis. - Das Aktuelle, sagte Tom Kyd undeutlich, muß immer sozusagen nebenbei eingefügt werden. Meine Tragödie handelt von Spanien und Portugal, aber nur nebenbei. Den König Philipp auftreten zu lassen, wäre indiskret, so sehr wir auch wissen, daß er der Feind ist. Ihr, junger Mann, müßt noch Diskretion lernen Kit leckte sich die Lippen nach einem neuerlichen Trunk und sagte: Bei Gott, das ist ein Tropfen, bestellt noch mehr davon! Dann sagte er: Diskretion ist die große Würgerin der Wahrheit - der Wahrheit, sie sei Gottes oder des Teufels. Wir dürfen niemanden kränken, wir dürfen den Heuchlern keinen stinkenden Wind in die Nasen fahren lassen. - Redet nicht von Winden, sagte Ned Alleyn, solange wir beim Essen sind. - Ja, das sehe ich ein und bitte um Verzeihung. Diskretion ist eine Sache der Tischmanieren. Aber mehr ist sie nicht. - Ihr müßt noch viel lernen, sagte Tom Kyd und hielt den Teller zum Nachlegen hin wie ein Bettler seine Mütze. Mit Diskretion rettet man immerhin seinen Kopf. Die Indiskretion wird Euch leid tun, wenn Euer brechendes Auge im letzten Moment zusieht, wie man Euer noch schlagendes Herz herausschneidet und die blutigen Eingeweide in die Luft schmeißt. - Ich bitte Euch! rief Ned Alleyn gepeinigt. - Na, das muß er noch lernen, sagte Kyd. Aber ich bitte tausendmal um Verzeihung. Er hat mich dazu getrieben. - Deinen Magen in einen Weinschlauch zu verwandeln, mahnte Watson, ist der Königsweg zur Aufhebung aller Diskretion. Ich werde nicht nachbestellen. - Mehr davon! rief Kit. In der Jugend ist Freude! Dann streichelte er, wie ein Narr grinsend, meine nicht mit dem Teller beschäftigte Hand, die rechts von ihm war. - Ist es nicht wahr, Knaben sind die Vollkommenheit. Jung zu sein, von schimmernder Haut und leuchtenden Auges, das Fleisch noch nicht entstellt von der zottigen Behaarung der sogenannten Reife - Wir sind nicht bei Platons Symposion, sagte Kyd. Lernet etwas Diskretion. Nehmt Eure Hand da weg! - Diskretion, Diskretion! rief Kit weit in den ganzen Speisesaal hinaus, so daß viele Gäste kauend zu ihm aufblickten. Und er deklamierte das Wort, mit einem hallenden Gongschlag auf -tion. Dann sang er zu einer von ihm selbst ausgeheckten Weise einen von ihm selbst ausgeheckten Text: Friß denn den Staub vom staubgen Grund, Matratze, mir wird's warm davon. Ich buff' dich, bis wir beide wund, Doch wahren wir die Dis-kre-tion. Tom Watson seufzte und sagte: - Nun habe ich eine Pflicht gegen meinen Gast. - Noch so ein edles Wort! rief Kit, und er zwitscherte Pflicht Pflicht Pflicht wie ein übermütiger Vogel. Dann überkam ihn ein krankhaftes Ergrünen. Nun ja, murmelte er, ein wenig ernüchtert, des Lebens Gäste sind wir nur, gestern entgeistert, morgen Geister von gestern. Und er stand so jäh auf, daß sein Stuhl umfiel, und ließ sich von Tom Watson wegführen. Draußen aber, auf der Straße, über die sie zur Ecke Hog Lane gingen, konnten wir ihn singen hören, mit kraftvoller Stimme, doch ohne Melodie: Pflicht sei der Glaube für uns all, Und der Vernunft sprecht Spott und Hohn. Flucht Eva und dem Sündenfall, Doch wahren wir die Dis-kre-tion. Tom Kyd schüttelte betrübt den Kopf, während er seinen Hornlöffel in einen Teller Flammeri senkte, und in einer prophetischen Laune sagte er: Dem geb ich nur wenige Jahre.

5 vor witz Gottlieb Schlicht Eine Nestroy-Collage von und mit Libgart Schwarz Es ist eine desolate Idee, Genie werden zu wollen, gerade in der Periode, wo das Genie seine Privilegien verloren hat. Jetzt muß sich das Genie so gut genieren als ein anderer Mensch, denn der andere Mensch geniert sich, Arm in Arm zu gehen mit einem Genie, welches einen Rock anhat, der sich selbst überlebte, wo der eine Ellbogen über die Thorheit der Welt lacht, während der andere über ihre Alltäglichkeit zu gähnen scheint. Libgart Schwarz Herr Blau: Frau S. nun wollen Sie dem Reigen der Nestroy-Abende noch eins draufsetzen. Ist das nicht ein bisschen mutig, wenn man bedenkt, mit welchen Größen Sie sich werden messen müssen? Sie erlauben, daß ich gleich mit der Tür ins Haus falle. Frau S.: H. Blau, wenn Sie, der Sie mir einigermaßen vertraut sind, das sagen, verstehe ich es als einen gelungenen Spaß. Aber Sie haben recht. Wenn nicht Herr Bachler wiederholt mir den Vorschlag gemacht hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, eben aus dem besagtem Grunde, und dazu noch ich als Frau. Da soll ich den Text lesen, und an den Stellen, die ich besonders liebe und die natürlich für Männer geschrieben sind, vorbeischauen wie ein scheues Reh? Dann dachte ich, ach ich lese einfach mal alles, und ich bin ja gründlich. Ich kreuzte alles an, was mir gefiel, und verliebte mich ganz heiß in diesen Mann. Man liest ja beim chronologischen Vorgehen eine innere Biografie. Und je mehr ich las, je mehr beglückte es mich und es gibt ja 36 Bände... Also diese Lesemonate auf dem Sofa gehören zu meinen glücklichsten Zeiten. Und auch jetzt die Proben. Man müßte ja schon denken, staubt es Dir nicht bald bei den Ohren heraus. Nein. Aber das ist eben Nestroy s Geist. Herr Blau: Ach und jetzt haben Sie sich aus Liebe so hineingelebt, daß Sie uns schließlich als ein ganz authentischer Nestroy auf der Bühne erscheinen werden. Frau S.: Ja, er ist mir sehr nah, aber das liegt auch an Wien. Hier ist er irgendwie noch sehr gegenwärtig, in der Luft. So ging es mir auch, als ich einst in Salzburg studierte. Keine Ahnung von Mozart gehabt. Aber als ich ihn dann dort hörte, war es mir, als kennte ich ihn schon längst. Es ist tatsächlich so, hätte ich Nestroy in Berlin gelesen, wäre mir eine Textstelle:...es gibt Leut denen s Rindfleisch in Kopf gestiegen is, und der Zustand verschlaft sich nicht soviel is gewiß... bestimmt nicht aufgefallen, aber hier, wenn man die mittäglich ausgeschriebenen Speise-Zettel liest... Gott sei Dank gibt es bei Nestroy keinen (auch nur irgendwie gearteten) Naturalismus. Es ist alles gespielt, immer Theater, aber nicht oberflächlich. Man muß sich in die Situation, in den Inhalt begeben, nicht in die Rolle, und darum muß ich ja auch kein Mann sein, ihn nur spielen. Auf Wiedersehen Herr Blau, vielleicht sehn wir uns. GOTTLIEB SCHLICHT Eine Nestroy-Collage von und mit Libgart Schwarz AM KLAVIER: Kurt Gold AUSSTATTUNG: Amina Handke Premiere am 7. Dezember im Akademietheater, weitere Vorstellungen am 8., 12.,18. und Zum 200. Geburtstag von Johann Nestroy am 7. Dezember Hinreißende Couplets, virtuose Sprachkunst und beißender Spott wer sich in diesen Monaten auf die Spuren des österreichischen Staatsklassikers Johann Nepomuk Nestroy begeben möchte, dem bietet das Burgtheater zur Feier von Nestroys 200. Geburtstag ein wahres Füllhorn seiner schönsten Figuren: Für die diesjährige Eröffnungspremiere schlüpft Karlheinz Hackl in die Titelrolle des Herrn von Lips in DER ZERRISSENE, unterstützt von Publikumslieblingen wie Kitty Speiser als Madame Schleyer, Robert Meyer als Gluthammer und Branko Samarovski als Krautkopf. Birgit Minichmayr, shooting star der letzten Spielzeit, ist in der Rolle der Kathi zu sehen. An der Seite von Nicholas Ofczarek steht Birgit Minichmayr auch als Roserl in DER FÄRBER UND SEIN ZWILLINGSBRUDER - wofür sie mit dem Nestroy 2000 als Beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet wurde - auf der Bühne des Burgtheaters. Johann Nestroy photographiert von P. Frankenstein, 1858

6 die aktuellen Wolfgang Gasser, Annemarie Düringer, Peter Simonischek, Annette Paulmann TRAUM IM HERBST von Jon Fosse Regie: Yoshi Oida Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier Mit: Annemarie Düringer, Brigitta Furgler, Annette Paulmann; Wolfgang Gasser, Peter Simonischek Vorstellungen am 29. November, und am 2., 6., 9., 20. Dezember im Akademietheater DAMEN DER GESELLSCHAFT von Clare Boothe Luce Regie: Sven-Eric Bechtolf/Wolfgang Wiens Bühnenbild: Christoff Wiesinger Kostüme: Miro Paternostro Musik: Jörg Gollasch Mit: Elisabeth Augustin, Jana Becker, Johanna Eiworth, Regina Fritsch, Sylvia Haider, Sabine Haupt, Maresa Hörbiger, Heike Kretschmer, Else Ludwig, Tamara Metelka, Barbara Petritsch, Sylvie Rohrer, Dunja Sowinetz, Kitty Speiser, Gusti Wolf, Bibiana Zeller u.a. Vorstellungen am 28. November und am 3., 12., 28. und 31. Dezember und am 1. Januar 2002 im Burgtheater Tamara Metelka, Sylvia Haider, Kitty Speiser, Regina Fritsch, Elisabeth Augustin, Sabine Haupt

7 Premieren Corinna Kirchhoff, Nicholas Ofczarek MARIA STUART von Friedrich Schiller Regie: Andrea Breth Bühne: Annette Murschetz Kostüme: Susanne Raschig/ Dorothee Uhrmacher Musik: Elena Chernin Licht: Alexander Koppelmann Mit: Gertraud Jesserer, Corinna Kirchhoff, Elisabeth Orth; Gerd Böckmann, Franz J. Csencsits, Heinz Frölich, Roland Kenda, Roland Koch, Michael König, Karl Mittner, Markus Mössmer, Nicholas Ofczarek, Denis Petković, Martin Schwab, Johannes Terne, Dieter Witting, Johannes Zirner; Vera Blaha, Verena Bodem, Paola Bono, Claudia Durstberger, Monika Huber, Romana Klotz u.a. Vorstellungen am 21., 25., 26. und 27. Dezember im Burgtheater DER BLUTIGE ERNST von Eberhard Petschinka Regie: Eberhard Petschinka Musik: Bernhard Lang Ausstattung: Muriel Gerstner/Thomas Hamann Mit: Stefanie Dvorak, Alisa Pearson; Bernd Birkhahn, Michele Cuciuffo, Daniel Jesch, Johannes Krisch, Heinz Schubert Vorstellungen am 26. und 30. November, und am 1., 6., 7. und 11. Dezember im Kasino am Schwarzenbergplatz Heinz Schubert, Bernd Birkhahn, Alisa Pearson

8 vor freude abvent Ein vorweihnachtlicher Abend mit Gerhard Polt, Biermösl Blosn und Die Toten Hosen (Glühweinzwang) Was vor 25 Jahren in München angefangen hat, ist mittlerweile in Bayern eine Institution: Die Biermösl Blosn machen Volksmusik auf die satirische Art und stoßen damit nicht unbedingt auf die Gegenliebe der Obrigkeit. Mit Trompete, Gitarre, Drehleier, Ziehharmonika, Harfe, Alphorn und anderem traditionellen Instrumentarium bringen sie ihre Spottverse nicht nur im Bierzelt unter die Leute, sondern sind - oftmals im Duett mit dem Kabarettisten Gerhard Polt - auch gern gesehene Gäste an Münchner Theatern. Ihr sensationeller Auftritt 1998 zusammen mit der Düsseldorfer Rockband Die Toten Hosen im Münchner Volkstheater wurde zum legendären Duell der Volksmusik! Nun gibt es erstmals - und eigens für Wien! - ein neues Gipfeltreffen: Gerhard Polt, die Biermösl Blosn und Die Toten Hosen kommen zur Vorweihnachtszeit ins Burgtheater! Und dafür haben sie ein ganz spezielles Programm kreiert. Auf das Aufeinandertreffen von Tuba und E-Gitarre, Jodeln und traditionellem Düsseldorfer Krach darf man also in jedem Falle gespannt sein. Und sie versprechen heute schon: Es wird weihnachtlich besinnlich, sentimental und... laut! Im Burgtheater am 26. und 27. November, Beginn 20 Uhr Weihnachten mit Enrico und seinen Tieren Heinz Zubers zauberhaftes Programm zum Mitsingen, Mitspielen, zum Staunen und zum Lachen am Vorweihnachtsabend im Burgtheater. Special Guest: Gans Mimi Kein langes Warten auf das Christkind mehr! Enrico und seine Tiere haben die Gans Mimi (der Star aus Confetti TV ) ins Burgtheater eingeladen, um mit allen Wiener Kindern Weihnachten so richtig tierisch zu feiern. Mit viel Spaß und Phantasie, mit lustigen und weihnachtlichen Liedern zum Mitsingen, mit Gedichten zum Mitdichten, kleinen Szenen zum Mitspielen, Rhythmusspielen und Pantomimen führen Enrico und seine Tiere auf eine vergnügliche und abenteuerliche Reise rund um die Welt, mitten hinein ins Weihnachtsfest. Denn zwischen China und Russland begegnen sie dem special guest dieses Abends: der liebenswürdigen, bezaubernden und hochtalentierten Gans Mimi aus der Villa Schnattermund. So sind sie alle live auf der Bühne zu sehen: Die Gans Mimi, Hund und Katze, Schwein und Ente, Affe und Rentier, der tanzende Vogel Strauß, der große braune Bär und der Eisbär Schneeflöckchen, das Nilpferd, der Schimmel von Cowboy Jim und natürlich ist auch das Krokodil wieder dabei. Ein Abend im Advent Geschichten, Briefe, Lieder und Spirituals mit Klaus Maria Brandauer, Klaus Bachler und Charles Maxwell Ein außergewöhnliches Einstimmen auf Weihnachten. Ein kleines Lied, wie geht s nur an, / Daß man so lieb es haben kann, / Was liegt darin? Erzähle! / Es liegt darin ein wenig Klang, / Ein wenig Wohllaut und Gesang / Und eine ganze Seele. (Marie von Ebner-Eschenbach) Eine seltene Konstellation auf der Bühne: Klaus Bachler, Klaus Maria Brandauer und Countertenor Charles Maxwell präsentieren einen besinnlichen und poetischen Vorweihnachtsabend. Vorgetragen, und gesungen werden u.a. Lieder wie Ave Maria und Sweet Little Jesus Boy, sowie Texte von Werner Bergengruen, Rainer Maria Rilke, Mascha Kaléko, Jean Cocteau. Im Burgtheater am 13. Dezember, Beginn 20 Uhr Bücherflohmarkt Am Samstag, den 8. Dezember, Uhr, ENRICO UND SEINE TIERE von und mit Heinz Zuber Special Guest: Gans Mimi (Christine Rothstein). Für Kinder ab 4 Jahren Im Burgtheater am Sonntag, 23. Dezember 2001, um 13 und Uhr, Vorverkauf ab 20. November Für Wahlabonnenten seit 15. November Kartenpreis von ATS 600,- bis ATS 20,-. 50 Prozent Ermäßigung für Kinder bis 16 Jahre bieten wir im Rahmen eines Weihnachtsbüchermarktes auf der Feststiege Landtmannseite zum letzten Mal Programmbücher aus den aus den Jahren zu besonders günstigen Konditionen an. Für Schüler mit Schülerausweis und Lehrer sind die Programmbücher kostenlos! Wir wünschen viel Spass beim Stöbern und vergessen Sie nicht geeignete Taschen mitzubringen! Silvester und Neujahr in Burg- und Akademietheater Sei es mit Clare Boothe Luces Broadway-Hit oder mit der vielgelobten Bernhard- Dramatisierung: Es gibt gute Gründe, den Silvester- oder Neujahrsabend im Burgoder Akademietheater zu feiern: Die DAMEN DER GESELLSCHAFT treffen sich zur Fitness, im Friseursalon, bei der Maniküre, oder im Scheidungsparadies Reno und es gibt nur ein Thema, über das geklatscht wird: Männer. Wissen wir, wie die Männer über uns reden, wenn wir nicht dabei sind? fragt Klatschmaul Sylvia in dieser Komödie, in der ausschließlich Frauen agieren und die zweimal von Hollywood verfilmt wurde. Im Burgtheater hat das Publikum nun reichlich Gelegenheit zu Damen der Gesellschaft von Clare Boothe Luce erfahren, wie Frauen über Männer in deren Abwesenheit reden. Und das ist nicht ungefährlich: Zwischen Klatsch, Tratsch und Intrige im Kampf um das andere Geschlecht, werden die besten Freundinnen schnell zu den schlimmsten Feindinnen - Wer diese Frauen zu Freundinnen hat, braucht keine Feindinnen mehr. Eine andere Form abgründigen Humors, gepaart mit treffsicheren Spitzen auf die Wiener Gesellschaft, zeigen Thomas Bernhards ALTE MEISTER im Akademietheater: Wie die Schachtelsätze des Originals verklammern sich die vier Herren (...) ineinander, wechseln ihre Positionen und feuern aus dem Hinterhalt die besten Pointen des österreichischen Übertreibungskünstlers noch einmal ab. (Neue Zürcher Zeitung). Alte Meister von Thomas Bernhard Jeweils am (Beginn 20 Uhr) und (Beginn 19 Uhr) im Burg- und Akademietheater. Kartenpreise für Silvester ATS 900,- ( 65,41), 800,- ( 58,14), 700,- ( 50,87), 600,- ( 43,60), 400,- ( 29,07), 200,- ( 14,53), 100 ( 7,27), 40,- ( 2,91). Der Vorverkauf läuft bereits seit 20. November.

9 vor lust Hund Frau Mann Von Sybille Berg DAS STÜCK: Die Frau war Single, der Mann war Single. Dann trafen sie sich - es war ein blind date. Danach sahen sie sich öfters. Er ist Graphiker - sie ist Übersetzerin. Meist kam er zu ihr. Er brachte ihr Blumen. Sie redeten und schauten auf die Straße. Irgendwann zogen sie in eine gemeinsame Wohnung. Sie nahmen mich mit. Sie kauften neue Möbel. Einmal fuhren sie nach Paris - ohne mich. Manchmal weinte sie, und er schimpfte. Sie wurden ein Paar. Ich bin ihr Hund. Lieber junger Freund, jetzt mal das, zu Ihren Fragen Herr Müller: 1. Ihr Stück HUND FRAU MANN entwickelten Sie aus dem Roman der israelischen Autorin Yael Hedaya LIEBE PUR. An welchen Nerv rührte Sie der Roman? Es gab mehrere Gründe, LIEBE PUR als Vorlage für ein Theaterstück zu nehmen. 1. Yael Hedaya ist mir sehr symphatisch. 2. Das Buch fand zu wenig Beachtung in Deutschland. 3. Ich liebe sprechende, denkende Tiere. 4. Der melancholische Tenor des Buches ist mir sehr vetraut. 2. Der HUND ist in Ihrem Stück der tiefste Kenner der Wirren der Liebe? Was wissen Hunde über uns, was wir nicht wissen? Vielleicht wissen Tiere über uns Menschen genausoviel, wie wir über sie - alles oder nichts. Keiner kann sagen, ob Tiere denken, ob sie singen oder abends die Tatzen zum Gebet falten. Ich bin mir sicher, daß sie mehr verstehen als uns lieb ist, bin mir auch sicher, daß eines Tages die Tiere, die in meinem Garten unterwegs sind, Füchse, Katzen und so etwas, daß die irgendwann mal klatschen werden, wenn ich den Garten betrete. 3. Die FRAU und der MANN, die sich über ein "blind date" zufällig finden, verbinden sich vor dem Bruch durch eine Lüge zum perfekt eingerichteten Paar. Bedarf anhaltende Liebe einer grandiosen Lüge? Betrug an sich selbst und dem Partner bedarf der Lüge. Das ist, was sehr oft gelebt wird heute. Ich weiß nicht, ob Menschen überhaupt zu einer umfassenden, den anderen als Ganzes erfassenden Liebe fähig sind. Das wäre, was für mich das Wort bedeutet: den anderen erkennen und Wohlgefallen an ihm haben, ohne Ansprüche und Erwartungen. Kann das jemand? Bitte melden. 4. Es gibt den traurigen Satz zum Paar: NIE ERBLICKST DU MICH DA, WO ICH DICH SEHE. Wie finden Sie den Satz von Lacan? Den Satz finde ich rührend. 5. Der Satz beschreibt die Logik der menschlichen Verpassung. Auch Ihr Stück betreibt den Paar-Pessimismus - dann aber stellen Sie durch einen Coup alles auf den Kopf. Glauben Sie an Wunder im Reich der Liebe? Das einzige wirkliche Wunder bei dem, was wir als Liebe bezeichnen, ist, nach dem Hormonterror zu erwachen und festzustellen, daß die auf körperlicher Basis eingegangene Verbindung (gilt auch für homosexuelle Paare und solche, die zur Fortpflanzung körperlich nicht mehr in der Lage sind) zu einer tiefen Freundschaft taugt. 6. Rächen Sie sich mit dem Stück HUND FRAU MANN an etwas? Die Idee der Rache wiederspricht meinem phlegmatischen Naturell. Ich gerate nur selten in emotionalen Aufruhr. Und wenn, dann wären das gezielte, unüberlegte Aktionen, die Vorstandsvorsitzende, Wirtschaftsbosse, Day-Trader, Start-upper und Politiker treffen würden. 7. Sie nehmen bekanntlich alles nicht so ernst, nehmen Sie noch etwas zu ernst? Ich kämpfe ständig gegen die Angst an, in meinem kurzen Leben nichts zu schaffen, das meinen eigenen Ansprüchen genügt. Der nihilistische Anteil in mir sagt: DIE AUTORIN: Sibylle Berg wurde am 2. Juni 1962 in Weimar geboren. Sie arbeitete als Lexikonverkäuferin, Puppenspielerin und Tierpräparatorin (was vermutlich ihren Hang zum Makabren erklären mag...). Nachdem ihre Versuche, einen anständigen Beruf zu erlernen, gescheitert waren, nahm sie sich vor zu schreiben. Seit 1996 ist sie als Autorin für diverse Zeitschriften tätig: für Tempo, Die Zeit, Stern oder Allegra veröffentlichte sie ihren ersten Roman Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot. Nach einem Jahr erschien ihr zweiter Roman Sex II, im Jahr darauf der nächste: Amerika. Im September 2000 veröffentlichte Sibylle Berg ihr viertes Buch Gold und 2001 ihr fünftes Buch Das Unerfreuliche zuerst. Herrengeschichten. Heute lebt sie in der Schweiz. Die Uraufführung ihres Stücks Hund Frau Mann fand am 29. September 2001 in dem Theater Rampe in Stuttgart statt. ist doch egal, welche Bücher und Stücke du mit ins Grab nimmst. Der Streber in mir winselt : Aber man muß doch das perfekte Werk schreiben, ehe man den Löffel abgibt. Die beiden also streiten, der Phlegmatiker gewinnt und ich schlafe ein. 8. Wann heiraten Sie? Ich habe vor nächstes Jahr zu heiraten. Ich muß es dem Herrn, den ich mir ausgesucht habe, noch mitteilen, da wir uns aber schon 3 mal gesehen haben, spricht nichts gegen den Erfolg dieser Verbindung. 9. Kennen Sie den Film ELOGE DE L'AMOUR von Godard? Gar nicht. Aber gerne nenne ich Ihnen meine Lieblingsfilme. Das Gesamtwerk von Michael Haneke und Wong Kar-Wai, KIKUJIROS SOMMER von Takeshi Kitano und alle Filme mit James Stewart. 10. Haben Sie eine Verbindung mit Yael Hedaya? Jawohl. Wir schreiben uns ab und an Briefe. Einen lieben Gruß von ihrer Berg. ( -interview von Stephan Müller mit Sibylle Berg) HUND FRAU MANN von Sybille Berg, nach dem Roman LIEBE PUR von Yael Hedaya REGIE: Stephan Müller VIDEO: Nives Widauer RAUM: Sigi Mayer MIT: Sabine Haupt, Hanspeter Müller, Edmund Telgenkämper Premiere im Kasino am Schwarzenbergplatz am 12. Jänner

10 vorschau Auf dem Spielplan im Dezember/Januar 2001/02 Burgtheater Akademietheater THOMAS BERNHARDS UNTERGEHER IM BURGTHEATER Tosender Applaus bis zu den obersten Galerieplätzen: der von Martin Schwab und Stefan Vladar gestaltete Abend zu Thomas Bernhards Der Untergeher mit Auszügen aus Bachs Goldberg-Variationen steht aufgrund des großen Erfolges wieder auf dem Programm des Burgtheaters: NOTHING / SPECIAL nach Warhol/Reed/Cale Edmund Telgenkämper, Adrian Furrer, Michael Masula, Johanne Am 18., 20., 22. und 26. Dezember im Kasino Die stetige Variation, die stetige Wiederholung und symmetrische Auslotung eines Themas geben der virtuosen Sprachgewalt Thomas Bernhards eine einzigartige Musikalität. Seine intensive Beziehung zur Musik, speziell von Johann Sebastian Bach, hat er in seinem Roman Der Untergeher zum Ausdruck gebracht. Im Zentrum dieser dreistimmigen Invention stehen der Klaviervirtuose Glenn Gould und Bachs Goldberg-Variationen. Auch Glenn Gould, unser Freund und der wichtigste Klaviervirtuose des Jahrhunderts, ist nur einundfünfzig geworden, dachte ich beim Eintreten in das Gasthaus. Dieser Satz des Ich-Erzählers eröffnet Thomas Bernhards Roman und leitet zugleich dessen monströse Erinnerung an die verstorbenen Künstlerfreunde, die Pianisten Glenn Gould und Wertheimer, ein. In Bernhards Spiel mit erdichteter und authentischer Wirklichkeit führt die Genialität des fiktiven Gould, den Wertheimer im Salzburger Sommerkurs trifft, diesen zur schlagartigen Überzeugung, das schaffe ich nie, und nach dem Tode Goulds zu dessen Selbstmord. Der Freitod des Untergehers (so Goulds Charakteristik von Wertheimer) ist Auslöser des Erinnerns, das zu einem Bernhardschen existenzphilosophischen Entwurf par excellence führt: Er war der rücksichtsloseste Mensch gegen sich selbst. Er gestattete sich keine Ungenauigkeiten. Er verabscheute Menschen, die nicht zuende Gedachtes redeten, also verabscheute er beinahe die ganze Menschheit. Thomas Bernhard: Der Untergeher. Es liest Martin Schwab. Stefan Vladar spielt Auszüge aus Johann Sebastian Bachs Goldberg- Variationen. Am 10. und 11. Dezember im Burgtheater. DER UNTERGEHER / GOLDBERG-VARIATIONEN mit Martin Schwab und Stefan Vladar am 10. und 11. Dezember im Burgtheater D ROBERTO ZUCCO von Bernard-Marie Koltès August Diehl, Libgart Schwarz Am 3. Dezember im Akademietheater FAMILIENTAGE UND GRATISSCHECKS IM DEZEMBER Auch im Dezember können Sie gemeinsam mit Familie oder Freunden zu besonders günstigen Konditionen einen schönen Theaterabend im Burg- und Akademietheater erleben: 25 Prozent Preisermäßigung ab dem Kauf der dritten Karte gibt es für Nestroys DER FÄRBER UND SEIN ZWILLINGSBRUDER im Burgtheater am 8. und 29. Dezember und für NIE MEHR, NIE MEHR INS THEATER! am 25. und 30. Dezember. Die Inszenierung von Robert Meyer mit Texten von Karl Valentin hat gerade in Winterthur gastiert, gefeiert von dem Schweizer Publikum und der dortigen Presse: Nur wer ins Theater geht, sieht das ganze Glück. Und es hat in dieser Vorstellung vier Namen... Robert Meyer... Branko Samarovski... Stefanie Dvorak und Regina Fritsch... Es sind nicht Kostüme oder Perücken, die hier die Figuren machen; es ist allein der Ton der Sprache, der im Spiel immer zur kleinen Widerrede führt. Zusammen ergibt das Harmonie auf der Bühne. NIE MEHR, NIE MEHR INS THEATER / Szenen von Karl Valentin Robert Meyer, Regina Fritsch, Branko Samarovski, Stefanie Dvo Am 4., 5., 13., 25. und 30. Dezember im Akademietheater Wahlabonnenten möchten wir darauf hinweisen, ihren Gratisscheck im Dezember für besonders empfehlenswerte Veranstaltungen einzulösen: Eine Gedenknacht für den im Sommer verstorbenen Regisseur Einar Schleef steht am 4. Dezember im Burgtheater am Spielplan. Eine Nacht lang lesen Elfriede Jelinek, das Ensemble des Burgtheaters, Mitarbeiter und Trauernde aus seinem epochalen Werk DROGE FAUST PARSIFAL. Am 5. Dezember wird im Kasino am Schwarzenbergplatz EPITAPH mit Texten von Heimrad Bäcker wiederholt. Seit über 30 Jahren arbeitet Heimrad Bäcker an dem Projekt nachschrift, das die Spuren des nationalsozialistischen Massenmords mit Mitteln dokumentarisch konkreter Dichtung, der Fotografie, des Hörstücks und des Theaters aufbewahrt und zugleich auf die Gefahr einer tendenziellen Wiederbelebung der Faschismus- und NS-Propaganda in unserer Gegenwart hinweist. EPITAPH die Bühnenfassung seines mehrfach ausgezeichneten Hörstücks in der szenischen Einrichtung von Ronald Steckel wird von Ulli Fessl, Maria Hengge, Sylvia Lukan, Amadeus Gollner, Florentin Groll, Benno Ifland, Peter Wolfsberger, Paul Wolf-Plottegg, gelesen. Weihnachtlich besinnlich - in ungewöhnlicher Kombination - wird es am 13. Dezember im Burgtheater, wenn Klaus Maria Brandauer, Klaus Bachler und Countertenor Charles Maxwell mit Geschichten, Briefen, Lieder und Spirituals zu einem ABEND IM ADVENT einladen. Und nicht vergessen: Gratisschecks können auch für Anne Bennents Walser-Abend im Vestibül des Burgtheater GWUNDRIG - BEINAHE SELTSAM mit Otto Lechner am Akkordeon am 16., 17., 19. und 29. Dezember eingelöst werden, sowie für die Lesung aus der Neuübersetzung von GILGAMESH (mit Kirsten Dene und Raoul Schrott) am 10. Dezember im Akademietheater.

11 INFORMATION Über Kartenreservierungen und Serviceleistungen im Servicecenter des Burgtheaters, Hanuschgasse 3, 1010 Wien. Tel. +43 / 1 / TAGESKASSEN Zentrale Kassen der Bundestheater: Hanuschgasse 3, 1010 Wien, Telefon/Information: /7804 Im Burgtheater: Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien, Telefon: /4440 In der Volksoper Wien: Währinger Straße 78, 1090 Wien, Telefon: /3318 ÖFFNUNGSZEITEN Montag bis Freitag: 8 bis 18 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag: 9 bis 12 Uhr In den Zentralen Kassen am 1. Samstag jedes Monats und an den Adventssamstage 9 bis 17 Uhr ABENDKASSEN Tel: +43 / 1 / DW Burgtheater/Vestibül DW 4440, Akademietheater DW 4740, Kasino DW 4830 Die Abendkassen öffnen eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. KARTENVORVERKAUF Beginnt jeweils am 20. des Vormonats für den gesamten Folgemonat. Wahlabonnenten haben Vorkaufsrecht ab 15. des Monats für den gesamten Folgemonat (Tel: ). Sollte der Wahlabonnenten- Vorverkaufstag auf ein Wochenende oder einen Feiertag fallen, so ist der nächstfolgende Werktag der offizielle Vorverkaufstag. ( Ausnahme Wahlabo III Vorverkauf ab 14. des Vormonats auch an Sonn- und Feiertagen). Ermäßigte Karten auch im Vorverkauf. Der telefonische Kartenverkauf für Inhaber von Kreditkarten beginnt am ersten Vorverkaufstag. Tel: +43 / 1 / , von Montag bis Sonntag von Uhr. Kartenvorverkauf über Kartenbüro JIRSA, Tel: +43 / 1 / Stehplätze für das Burgtheater und Akademietheater werden an den Abendkassen verkauft. Kartenverkauf im Internet über oder direkt: SCHRIFTLICHE KARTENBESTELLUNGEN aus den Bundesländern und aus dem Ausland können bis spätestens zehn Tage vor dem Vorstellungstag an das Servicecenter Burgtheater, Hanuschgasse 3, 1010 Wien, gerichtet werden. Tel: +43 / 1 / , Fax KARTENPREISE Preiskategorien Burgtheater und Akademietheater ATS 50,- ( 3,63), 100,- ( 7,27), 200,- ( 14,53), 300,- ( 21,80), 400,- ( 29,07), 500,- ( 36,34) und ATS 600,- ( 43,60) Stehplätze ATS 20,- ( 1,45). Einheitlicher Kartenpreis für im Kasino ATS 300,- ( 21,80), im Vestibül nach Angabe (ermäßigte Karten für ATS 100,- ( 7,27) auch im Vorverkauf). REINEKE FUCHS: Preisermäßigung für Kinder bis 16 Jahre: 50 % Ermäßigung. Kasino Kartenpreise für Silvester ATS 900,- ( 65,41), 800,- ( 58,14), 700,- ( 50,87), 600,- ( 43,60), 400,- ( 29,07), 200,- ( 14,53), 100 ( 7,27), 40,- ( 2,91). ERMÄSSIGUNGEN Last Minute Ticket um 50% ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse bei nicht ausverkauften Vorstellungen, ausgenommen Matineen und Sonderveranstaltungen. Schüler, Studenten, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener sowie Arbeitslose mit entsprechendem Lichtbildausweis erhalten bei nicht ausverkauften Vorstellungen an der Abendkasse 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung ermäßigte Karten zum Preis von ATS 100,-. SPIELPLAN ABONNEMENT / WAHLABONNEMENT / ZYKLEN Der Spielplan des Burgtheaters mit Akademietheater, Kasino und Vestibül und mit allen Abonnement- und Zyklenterminen erscheint jeweils am 15. des Vormonats. Er liegt an allen Spielstätten aus und kann auf Wunsch kostenfrei zugeschickt werden. Abonnementen, Wahlabonnenten und Inhaber von Zyklen erhalten den Monatsspielplan automatisch per Post. Spielplaninformation im Internet unter und täglich im DER STANDARD und in weiteren Wiener Tageszeitungen. Vestibül s Krisch VERSTRICKUNG, SCHULD UND LÜGE - GROSSE THEMEN UND THEATERFIGUREN IN BURG- UND AKADEMIETHEATER John Gabriel Borkman von Henrik Ibsen Peter Simonischek, der zuletzt mit Jon Fosses Traum im Herbst Premiere feierte, ist der von Machtgier und Selbstsucht getriebene John Gabriel Borkman, eine der großen Figuren Henrik Ibsens. Nicolas Brieger inszenierte diese Anatomie des bürgerlichen Familienlebens und lässt Ibsens Personal als ein heutiges erscheinen: verstrickt in Lebenslügen, gezeichnet von den Enttäuschungen über die niemals gelebten Sehnsüchte schickt er die Figuren auf eine Reise in ihre eigene Geschichte - ein packendes Schauspiel mit einer glänzenden Besetzung: An der Seite von Peter Simonischek spielen Regina Fritsch, Gertraud Jesserer, Barbara Petritsch, Stefanie Dvorak, Ulli Fessl, Lukas Miko und Martin Schwab Den Borkman malt Brieger psychologisch, fast schnitzlerisch aus - und ohne viele Kinkerlitzchen. Dafür hat er auch die richtigen Darsteller. Peter Simonischek gibt dem ehemaligen Bankdirektor ungewohnt menschliche Konturen, urteilte die Kritik. Am 14., 17. und 22. Dezember im Akademietheater Der jüngste Tag von Ödön von Horváth Schuld und die Einsicht in Schuld sind das Thema von Horváths spätem Stück. Eine Unachtsamkeit des Stationssvorstehers Hudetz hat zu einem schweren Zugunglück geführt. Der pflichtgetreue Beamte kann nicht glauben, daß er verantwortlich ist und leugnet die Tat. Er findet eine Zeugin in der jungen hübschen Wirtstochter Anna, die ihn im entscheidenden Augenblick durch einen übermütigen Kuß abgelenkt hat. Doch nach dem Meineid regt sich ihr Gewissen und beide verstricken sich immer weiter in ihrer Schuld. - Andrea Breths Inszenierung hinreißend genau und beglückend einfach (Die Presse) - wurde für drei Nestroys für Beste Regie Andrea Breth, Beste Ausstattung Susanne Raschig und Beste Nebenrolle Libgart Schwarz nominiert und steht ab mit Johanna Wokalek, Peter Simonischek, Annette Paulmann, Branko Samarosvki, Nicholas Ofczarek u.v.a. wieder auf dem Spielplan des Burgtheaters. R JÜNGSTE TAG von Ödön von Horváth Peter Simonischek, Johanna Wokalek Wieder ab 30. Dezember im Burgtheater FRÜHLINGS ERWACHEN von Frank Wedekind Birgit Minichmayr, Michele Cuciuffo Am 21. und 26. Dezember im Akademietheater JOHN GABRIEL BORKMAN von Henrik Ibsen Barbara Petritsch, Peter Simonischek, Gertraud Jesserer Am 14., 17. und 22. Dezember im Akademietheater rak WARHOL WIEDER IN WIEN! Meine Idealstadt wäre komplett neu. Keine Antiquitäten. Alle Gebäude wären neu. Alte Häuser sind unnatürliche Räume. Häuser sollten für kurze Zeiträume gebaut werden. Und wenn sie älter sind als zehn Jahre, würde ich sagen: weg damit. Ich würde alle vierzehn Jahre neue Häuser bauen. Rom ist das Paradebeispiel für das, was passiert, wenn eine Stadt zu lange steht. Rom wird die Ewige Stadt genannt, weil alles so alt ist und alles noch steht. Man sagt: Rom wurde nicht an einem Tag gebaut. Aber das ist ja das Problem! Je schneller man etwas baut, desto kürzer hält es. Und je kürzer es hält, desto schneller haben die Leute wieder Jobs, um das Ganze zu ersetzen. Grundbedürfnisse ersetzen schafft Arbeitsplätze. Und die Grundbedürfnisse sind Essen, Wohnen und Kleidung. In Italien werden eine Menge Essen und eine Menge Kleidung hergestellt, aber das sind nur zwei Drittel der Grundbedürfnisse. Das andere Drittel sind Wohnungen - und davon machen sie keine, weil es schon so viele gibt. Und was passiert in Rom? Die Frauen quälen sich in der Küche herum, um das ganze Essen zu kochen und in den Fabriken, um die ganzen Kleider zu nähen, und die Männer sitzen herum, weil die Häuser schon gebaut sind und nicht einstürzen! Diese Häuser sind am Anfang zu gut gebaut worden, und man hat diese Situation nie korrigiert. Deshalb sieht man diese vielen Männer auf den Straßen von Rom herumsitzen, zu jeder Tages- und Nachtzeit. (Andy Warhol) Eine warholistische Begegnung mit der Materie Mann, Sohn der Mutter (thanks, Mom), Künstler, Homo, Schrulle und exemplarischer Problemfall in Begegung mit der freundlichen Warenwelt, ihrem idealen Modellbewohner und einem biblischen Unterstrom. This is a piece on survival techniques, methods to improve your life, and tricks, um geliebt zu werden. Eine warmherzige Lebensberatung on all the questions of how to live an easier life. Die umstürmte Show mit viel Musik, Männern und Mama ist am 18., 20., 22. und 26. Dezember wieder im Kasino am Schwarzenbergplatz zu sehen! Karten und Information: / / Vorverkaufbeginn am 20. des Vormonats Auf Seite 15 finden Sie Hinweise und Ankündigungen zu unseren Sonderprogrammen!

12 vorschläge FRÄULEIN ELSE SENTA BERGER LIEST ARTHUR SCHNITZLER Das Fräulein Else - ein 19-jähriges Mädchen aus der feinen Wiener Gesellschaft um möchte bittschön nach dringender Aufforderung ihrer Frau Mama Gulden von einem feinen Herrn erbitten, um dem Papa aus der Bredouille zu helfen; der kann nämlich seine Mündelschulden nicht bezahlen, eine Haftstrafe droht. Und damit würde auch das Familienglück zerbrechen, der Schein einer gutbürgerlichen Existenz könnte nicht weiter gewahrt bleiben. Um das Geld zu erhalten, muß Else sich allerdings verkaufen, vor den Augen des reichen Lebemannes ihre Kleider fallen lassen und sich 15 Minuten lang nackt präsentieren. Doch das Mädchen zerbricht an ihrem inneren Zwiespalt, der zwangsläufig in die Selbstaufgabe führt - wohlerzogene Tochter, gesellschaftliche Schranken, eigene Sehnsüchte nach Liebe, frei bestimmte Lebensentwürfe: Es kommt zum Skandal... Alle haben sie mich gemordet und machen sich nichts wissen. Sie hat sich selber umgebracht, werden sie sagen. Ihr habt mich umgebracht, Ihr Alle, Alle, Alle. Schnitzlers Monolognovelle von 1924 stellt sich künstlerisch als eine Abfolge von Assoziationen dar - wenn auch nicht im psychoanalytischen Sinne freie, sondern im gedrängten Zeitplan der Erzählung gestaltete -, auf die der Leser oder Interpret mit seinen eigenen reagiert. (Hartmut Scheible) Wie schon sein Leutnant Gustl hat auch das Fräulein Else rasch den Weg auf die Bühne gefunden und bietet und bot Schauspielerinnen Gelegenheit, zu zeigen, wie wenig gestrig dieser Text ist. Im Burgtheater darf man nun gespannt sein auf Senta Bergers Interpretation dieses klassischen Stücks österreichischer Literatur. Senta Berger wurde nach ihrer Zeit am Max-Reinhardt-Seminar von Ernst Haeussermann an das Theater in der Josefstadt engagiert, bis der Film auf sie aufmerksam wurde; sie spielte in über 60 europäischen und internationalen Produktionen, arbeitete aber auch immer wieder am Theater - so sah man sie an der Seite von Curd Jürgens als Buhlschaft im Salzburger Jedermann oder als Partnerin von Klaus Maria Brandauer in Molières Tartuffe am Burgtheater. Die beliebte und mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin ist auch mit Rezitationsabenden, u.a. mit Texten von Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger oder Kurt Tucholsky erfolgreich. Im Burgtheater am 24. Januar GILGAMESH KIRSTEN DENE UND RAOUL SCHROTT LESEN AUS DEM EPOS Das Gilgamesh-Epos, vier Jahrtausende alt, ist vielleicht das erste aufgeschriebene literarische Werk der Welt. Der Stoff vom König von Uruk ist nicht nur der Spiegel der sumerischen Zivilisation, die als erste die Schrift erfand und Städte baute, sondern auch die zeitlose Geschichte um Freundschaft und Schöpfertum, Angst und Ahnung, und die vergebliche Suche eines Mannes, der den Tod überwindet und mit seinen Taten Unsterblichkeit findet. Im Auftrag des Burgtheaters hat Raoul Schrott die Quellen dieses ältesten Stücks Weltliteratur aufgearbeitet und das Epos neu gedichtet. Gemeinsam mit Kirsten Dene, die in der Uraufführung im März 2002 die Rolle der Ninsun spielt, liest der Autor im Akademietheater. Als Buch ist Gilgamesh. Epos, Nachdichtung und Neuübersetzung von Raoul Schrott im Hanser Verlag München erschienen. Im Akademietheater am 10. Dezember, Beginn 20 Uhr...JA, MEINE FAMILIE HATTE ES IN AUSCHWITZ GUT ERWIN STEINHAUER LIEST AUS DEN ERINNERUNGEN DES KOMMANDANTEN VON AUSCHWITZ RUDOLF HÖSS KONZEPTION UND EIN- FÜHRUNG PETER HUEMER Er war - dem Geist der Zeit entsprechend - autoritär erzogen, ziemlich phantasielos und ziemlich gefühlsarm, aber sentimental, ein durchschnittlicher Antisemit, keineswegs ein rabiater Judenhasser. Überdies war er ein überzeugter Nationalsozialist: Mehr brauchte es nicht, um den größten Massenmord, den je ein einzelner organisiert hat, erfolgreich zu organisieren." Peter Huemer Meine Psyche - Werden, Leben und Erleben nannte Rudolf Höß seine Aufzeichnungen, den Lebensbericht eines SS - Obersturmbannführers und Kommandanten des Konzentrationalagers Auschwitz, auf dessen Karriere er mit Stolz zurückblickt. Höß verfaßte seine autobiographischen Schriften im Gefängnis kurz vor seiner Hinrichtung als Kriegsverbrecher. In einer beängstigten Normalität erzählt er von dem Jugendlichen, dem Naturburschen und Tierliebhaber Höß, der später Blockführer in Dachau wurde und dann als Adjutant im KZ Sachsenhausen und schließlich als Kommandant in Auschwitz tätig war. Nie sei er, so beteuerte er, abgestumpft gegen menschliche Not" gewesen. Mit einer gewissen Nostalgie erinnert sich Höß an seine erste Tötung. Das war im Ersten Weltkrieg, ein indischer Soldat, kräftig gebaut, mit hervorstechendem schwarzen Bart. Auf diese folgten unzählige weitere Morde. Die Aufzeichnungen des Lagerkommandanten Höß offenbaren ein grausames und wichtiges Dokument der Vernichtung. Denn es zeigt die Innenansicht eines Mannes, der offenbar ohne sadistische Neigungen, in beflissenem Pflichtbewußtsein und schrecklichem Willen zur Gründlichkeit, dafür sorgte, daß Millionen Menschen getötet wurden. Im Akademietheater am 17. Januar EINE GEDENKNACHT FÜR EINAR SCHLEEF DROGE FAUST PARSIFAL ist das zentrale literarischessayistische Werk Einar Schleefs, in dem der Autor, Maler, Bühnenbildner, Regisseur, Schauspieler seine Interpretation des Theaters und des Dramas seit der Antike beschreibt. Von der kühnen Behauptung ausgehend, daß Gesellschaften sich über eine ritualisierte Drogeneinnahme bilden und festigen und der Darstellung dieses Gedankens in den Chören der Weltliteratur bis zu eigenen biographischen Reflexen und Reflexionen spiegelt das Buch den gedanklichen Kosmos dieses großen Künstlers, der am Burgtheater Sportstück, Wilder Sommer und Der Golem in Bayreuth inszenierte und der am 21. Juli 2001 an Herzversagen gestorben ist. Zu den wenigen Menschen, die ich manchmal beneide, gehört Einar Schleef. Ich bewundere seine Freiheit im Umgang mit den Zwängen, denen sein Talent ihn aussetzt. Sein Talent stammt aus dem Reich der Mütter, das ein Reich der Notwendigkeit ist. Deshalb kann er sich nicht in Routine zurückziehen. Seine Arbeiten in den verschiedenen Künsten fallen aus dem Rahmen und stellen in jedem Fall die Kunst in Frage bzw. den herrschenden Begriff davon. Sie gehören zu dem Stoff, aus dem die Träume des Jahrhunderts gemacht sind, auch seine Alpträume; zu dem Potential des Widerstands gegen den Schwund von Gedächtnis und Erfahrung... Unter den Toten steht ihm Kleist am nächsten, ein Dichter ohne Volk. (Heiner Müller 1992) Eine Nacht lang lesen zum Gedenken an Einar Schleef Elfriede Jelinek, Klaus Bachler, Schauspieler des Ensembles, Mitarbeiter, Freunde und Trauernde um Einar Schleef Schleefs großen Essay über das Theater der Gesellschaft Droge Faust Parsifal. Im Burgtheater am 4. Dezember Beginn 20 Uhr Ende ca. 6 Uhr NESTROY 2001: 6 TROPHÄEN FÜR DAS BURGTHEATER Zum zweiten Mal wurden die besten Theaterleistungen der vergangenen Spielzeit mit dem österreichischen Theaterpreis, dem Nestroy ausgezeichnet. In acht Kategorien von Beste Regie bis Bester Nachwuchs wurden 15 Mal Produktionen oder Ensemblemitglieder des Burgtheaters nominiert. Rosmersholm war der grosse Gewinner des Abends: Ausgezeichnet wurden Peter Zadek für seine Inszenierung und Peter Fitz für die beste Nebenrolle. Die Aufführung selbst gewann den Preis für die beste deutschsprachige Aufführung. Weitere Preisträger: Sven-Eric Bechtolf (Bester Schauspieler in Drei Mal Leben ), Martin Zehetgruber (Bestes Bühnenbild für Glaube und Heimat ), Mareike Sedl (Bester Nachwuchs weiblich in Roberto Zucco ). PUBLIKUMSFORUM Die Direktion des Burgtheaters lädt gemeinsam mit dem Publikumsforum zum dritten öffentlichen Publikumsgespräch am Montag, 6.Dezember, um 17 Uhr im Burgtheater, Foyer II. Rang, ein. Dieses öffentliche Gespräch gibt den Besuchern des Burgtheaters die Möglichkeit, persönlich mit Direktor Klaus Bachler, dem kaufmännischen Geschäftsführer Mag. Thomas Drozda und den Vertretern des Publikumsforums über die diesjährige Spielzeit, über neue Abonnement- und Serviceangebote und vieles mehr zu diskutieren. Der Eintritt ist frei! Zugang über die Feststiege Volksgartenseite NACHWEISE: Bernd Uhlig (Titelbild, S.9 Maria Stuart, S.12/13 Der Jüngste Tag ), Reinhard Werner (S.7 Libgart Schwarz, S.8 Traum im Herbst, Damen der Gesellschaft, S.10 Enrico, Damen der Gesellschaft, S.12/13 Schwab/Vladar, Nie mehr, nie mehr ins Theater, Frühlings Erwachen, S.15 Kirsten Dene ), Georg Soulek (S.10 Alte Meister, S.12/13 Nothing/Special ), Roswitha Hecke (S.4/5 Der Jude von Malta ), Isolde Ohlbaum (S.15 Raoul Schrott ), Claudia Prieler (S.9 der blutige ernst ), Ruth Walz (S.12/13 Roberto Zucco ), Dorothea Wimmer (S.12/13 John Gabriel Borkman ), Katharina Lütscher (S.11 Sybille Berg ), Olaf Heine (S.10 Die Toten Hosen ); Das Hundebild auf S.11 stammt aus Merritt/Barth: Tausend Hunde, Köln (Taschen) 2000; die Nestroy-Photographie von P. Frankenstein (1858) aus Schübler: Nestroy. Eine Biographie in 30 Szenen Salzburg (Residenz) 2001; Die Abbildung des Löwenbezwingers/Chorsabad (8. Jh. vor Chr.; S.15) aus: Die Zeit/45/ ; Die Abbildung auf S.4 stammt aus: Dietrich Schwanitz: *Das Shylock-Syndrom oder Die Dramaturgie der Barbarei, München/Zürich Die Zeichnung auf S.4/5 ist ein Originalbeitrag von Christoph Ghislaine. Die Texte von Wolfram Groddeck und Doron Rabinovici (S.3) sind Originalbeiträge für diese Zeitung.

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