Rücklagen bilden. Der Investitionsabzugsbetrag und die Sonderabschreibung

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1 Herausgeber herausgegeben von Unternehmer.de Ausgabe Das Fachmagazin für mittelständische Unternehmen, Selbständige & Existenzgründer 7 PUNKTE CHECKLISTE Die wichtigsten steuerrechtlichen Änderungen für Firmen 2011 Bild: Monkey Business - Fotolia.com Rücklagen bilden Der Investitionsabzugsbetrag und die Sonderabschreibung REISETIPP: MANONO ISLAND Südsee mal anders: Autos & Schwimmen verboten 1

2 INHALT SCHWERPUNKT LEITARTIKEL 8 Rücklagen bilden: Der Investitionsabzugsbetrag und die Sonderabschreibung nach 7g EStG FRAGE-ANTWORT 11 Wie können Gehälter im Jahr 2011 steuerlich günstig gestaltet werden? INTERVIEW 12 Neues und ALtes: Was muss man beim Thema Steuern beachten? COMIC 14 Die Steuererklärung O-TON 15 Schein-Selbständigkeit: Probleme und Lösungen Bild: medien design INHALT & EDITORIAL NEWS DER RECHTSTIPP 4 Arbeitgeberhaftung bei Lohnsteuerhinterziehung durch einen Angestellten STEUERNEWS 5 UNSER REISETIPP 6 Manono Island RATGEBER & CHECKLISTEN CHECKLISTE 16 Die wichtigsten steuerrechtlichen Änderungen für Firmen 2011 APP-TIPPS 17 Kleine Anwendungen - großer Nutzen RATGEBER & CHECKLISTEN 6-PUNKTE-FEHLERLISTE 18 Steuerliche Fehlerquellen von Existenzgründern UNSER SOFTWARE-TIPP 19 LEITFADEN STEUERRECHT 20 Die neuesten Urteile im März TIPPS & SERVICE TERMINE & 22 VERANSTALTUNGEN LINKTIPPS 23 IMPRESSUM 23 2 Mittelstand WISSEN

3 EDITORIAL Wir haben da was für Sie! Wenn Sie möchten, schicken wir Sie am 30. März 2011 auf die Sales Marketing Messe nach München. Für die ersten vier Leser, die sich melden, verschenken wir je zwei Freikarten. Also schnell sein und eine Mail an die senden. Wir freuen uns auf die Gewinner! Und jetzt können Sie sich auf eine weitere Magazinausgabe voller Ratgeberartikel, Checklisten und Tipps freuen. Diesmal mit dem Schwerpunktthema "Steuern". Und damit die Ausgabe nicht zu trocken wird, gibt es erstmals einen Comic zum Thema. Ganz NEU sind auch die App-Tipps! Kleine, manchmal auch lustige und hilfreiche Programme mit großer Wirkung. Wir haben diesmal sechs Stück ausgewählt, die allesamt für Unternehmer und Angestellte interessant sind. Viel Spaß beim Lesen wünscht nun Patricia Scholz (Redaktion) Ratgeberartikel, Interessantes aus dem Netz, Gewinnspiele, Fachwissen, Diskussionen... Die Redaktion hautnah! Unsere Facebook-Fanpage findet man jetzt noch einfacher: Mittelstand WISSEN 3

4 NEWS DER RECHTSTIPP Arbeitgeberhaftung bei Lohnsteuerhinterhinterziehung durch einen Angestellten von anwalt.de services AG Bild: shoot4you - Fotolia.com Oftmals weiß ein Arbeitgeber nicht, was seine Angestellten den ganzen Tag im Unternehmen so treiben. Problematisch wird es, wenn die Arbeitnehmer diese Situation nutzen, um die Gehaltsabrechnungen zu ihren Gunsten zu verändern. Der Arbeitgeber selbst haftet dann wegen fehlerhafter Lohnsteuerabzugsbeträge, da ihm das Handeln seiner Angestellten regelmäßig zugerechnet wird. Gefälschte Gehaltsabrechnung Im zugrunde liegenden Fall manipulierte die Personalleiterin einer GmbH über Jahre hinweg ihre eigenen Gehaltsabrechnungen, um weniger Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Lohnkirchensteuer zahlen zu müssen. Die Arbeitgeberin hatte hiervon zunächst keine Kenntnis. Erst während einer Lohnsteuer-Außenprüfung nach 42f Einkommenssteuergesetz (EStG) teilte die Klägerin dem zuständigen Finanzamt mit, dass in den vergangenen Jahren zu wenig Lohnsteuer einbehalten wurde und die hierfür verantwortliche Person nicht länger bei ihr beschäftigt sei. Daraufhin wurde ein Haftungsbescheid gegen die Klägerin erlassen. Der von der Klägerin hiergegen eingelegte Einspruch beim zuständigen Finanzamt wurde zurückgewiesen und auch eine Klage vor dem Finanzgericht blieb ohne Erfolg. Der Arbeitgeber haftet Der Bundesfinanzhof entschied ebenfalls, dass der Haftungsbescheid rechtmäßig ist. Nach 42d EStG haftet grundsätzlich der Arbeitgeber dafür, dass die Lohnsteuer ordnungsgemäß einbehalten und abgeführt wird. Werden also fehlerhafte Angaben gemacht, welche die Lohnsteuer verringern, kann ein Haftungsbescheid des Finanzamtes ergehen. Das Gericht hatte weiterhin zu prüfen, ob die Haftung ausgeschlossen ist, weil die Personalleiterin nicht mehr für die Klägerin arbeitete und somit ein nachträgliches Einbehalten der Lohnsteuer nicht möglich war. Es kam zu dem Ergebnis, dass ein Haftungsausschluss in diesem Fall nicht greift. Zwar habe die Klägerin das Finanzamt über den Sachverhalt aufgeklärt, doch allein dies könne keinen Grund für das Entfallen der Haftung darstellen. Es komme stattdessen darauf an, ob die Klägerin grundsätzlich eine Korrekturberechtigung gehabt habe. Erkennt der Arbeitgeber, dass bisher fehlerhaft zu wenig Lohnsteuer einbehalten worden ist, kann er zum Zwecke eines Ausgleichs nachträglich mehr Lohnsteuer einbehalten, 41c I 1 Nr. 2 EStG. Diese Berichtigung ist aber nur dann möglich, wenn die Erlangung der Kenntnis über die Fehlerhaftigkeit tatsächlich möglich war. Legt man diesen Begriff wörtlich aus, wird deutlich, dass man nur unbeabsichtigte Fehler beim Lohnsteuereinbehalt erkennen kann. Handelt ein Arbeitnehmer bewusst ordnungswidrig, hat er bereits Kenntnis bezüglich aller relevanten Umstände. Da die Klägerin selbst jedoch keine Kenntnis von den Manipulationen der Personalleiterin hatte, könnte man annehmen, dass der Haftungsausschluss durchgreift. Der BFH stellte jedoch klar, dass die Kenntnis der Arbeitnehmerin der Klägerin zuzurechnen sei. Sonst könne sich ein Arbeitgeber jeglicher Verantwortung mit dem Argument entziehen, nicht persönlich gehandelt zu haben. Der Arbeitgeber überträgt organisatorische Aufgaben, damit seine Arbeitnehmer eigenverantwortlich tätig werden können. Daher ist ein Fehler des Angestellten regelmäßig als Fehler des Arbeitgebers zu werten. Nach Ansicht des BFH fallen hierunter auch Mängel bei der Verpflichtung zur Abgabe von Steuererklärungen. (VOI) (BFH, Urteil v , Az.: VI R 29/08) p Autor: anwalt.de services AG Juristische Redaktion FreeCall: Mittelstand WISSEN

5 RATGEBER NEWS & CHECKLISTEN STEUER Steuernews März 2011 von REICHARDT Steuerberatung Wirtschaftsmediation Firmenwagen: Tatsächliche Nutzung ist entscheidend Arbeitnehmer, die einen Dienstwagen auch für Privatfahrten nutzen können und dafür kein Entgelt bezahlen, müssen monatlich den Privatanteil mit der sog. 1-Prozent-Methode versteuern. Für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist zudem ein Zuschlag von 0,03% des Bruttolistenpreises anzusetzen. Das Finanzamt war bisher der Meinung, dass die vollen 0,03% auch dann zu versteuern sind, wenn der Arbeitnehmer tatsächlich nicht den ganzen Monat in den Betrieb fährt. Allerdings war der Bundesfinanzhof bereits im Jahr 2008 der Ansicht, dass die tatsächlich durchgeführten Fahrten für die Berechnung relevant sind. Das Gericht berechnete in diesen Fällen 0,002% des Bruttolistenpreises je Entfernungskilometer. Mit einer aktuellen Entscheidung haben die obersten Bundesrichter aus München ihre bisherige Rechtsprechung bestätigt. Tipp: Abzuwarten bleibt, wie das Bundesfinanzministerium auf die neue Entscheidung reagiert. Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrem Steuerberater. ELSTER-Eingabefehler ermöglichen Korrektur von Steuerbescheiden Steuererklärungen werden vermehrt elektronisch über das vom Bundesfinanzministerium zur Verfügung gestellte ELSTER-Programm erstellt. Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat im Dezember vergangenen Jahres entschieden, dass ein versäumter Steuervorteil wegen einer Falscheingabe im Programm auch nach Ablauf der Einspruchsfrist geltend gemacht werden kann. Voraussetzung ist allerdings, dass der Steuerpflichtige nachweist, dass ihn kein grobes Verschulden an der Falscheingabe trifft. Tipp: Für eine Geltendmachung muss die Beweisführung relativ eindeutig sein. Im entschiedenen Fall war der Fehler aufgrund einer umständlichen Eingabestelle nicht grob schuldhaft. Die Konsultation eines Steuerberaters kann manchmal günstiger sein, da im Zweifel ein Haftungsanspruch besteht. Änderung bei Tank- und Geschenkgutscheinen Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern auf vielfältige Art und Weise unterstützen. Eine Möglichkeit dazu ist der sog. Sachbezug der bei der Lohnbesteuerung und demnach auch bei der Sozialversicherung außer Betracht bleibt. Voraussetzung ist, dass der Sachbezug 44 EUR im Kalendermonat nicht übersteigt. Die Finanzverwaltung war bisher sehr restriktiv in ihren Auffassungen. Ein Gutschein beispielsweise über 40 EUR wurde nicht als Sachbezug sondern als sog. Barlohn anerkannt, da es sich um einen Eurobetrag handelt. Auch der Bundesfinanzhof sah dies bisher so. Durch drei aktuelle Entscheidungen des Bundesfinanzhofs ist wieder Bewegung in die Angelegenheit gekommen. Unter anderem hatten Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern das Recht eingeräumt, auf ihre Kosten gegen Vorlage einer Tankkarte bis zu dem Höchstbetrag von 44 EUR im Monat bei einer bestimmten Tankstelle zu tanken. In den anderen Fällen ging es um Geschenkgutscheine zum Geburtstag, die ebenfalls bei einer Tankstelle oder bei einer Einzelhandelskette einzulösen waren bzw. um Fälle in denen der Arbeitgeber die Kosten erstattete. Entscheidend ist die Art des vertraglich zugesagten Anspruchs und nicht die Art und Weise der Erfüllung des Anspruchs, urteilten die Richter. Tipp: Über die Möglichkeit des Sachbezugs können Arbeitnehmern bis zu 528 EUR (44 EUR x 12 Monate) zugewendet werden. Dabei sparen beide Seiten Geld. Abzuwarten bleibt allerdings, wie auch in diesem Fall die Reaktion des Bundesfinanzministeriums ausfallen wird. Angesichts der drei Entscheidungen des Gerichts kann die Verwaltung wohl nur sehr schwer den Richterwillen ignorieren. Lohnsteuerbescheinigungen 2010 teilweise falsch Im Dezember haben Millionen Arbeitnehmer ihre Lohnsteuerbescheinigung 2010 erhalten. Bei freiwillig in der Krankenkasse versicherten Arbeitnehmern kann es zu Fehlern in der Lohnsteuerbescheinigung kommen, da bis Januar 2011 nicht klar war, wie sich die ausgewiesenen Beiträge zur Krankenversicherung berechnen. Mittlerweile hat auch das Bundesfinanzministerium reagiert. Eine Berichtigung der Lohnsteuerbescheinigung ist aus Arbeitsund Kostengründen nicht (mehr) erforderlich. Das Finanzamt bemerkt den Fehler automatisch und berichtigt die Beiträge entsprechend. Tipp: Betroffene Steuerpflichtige sollten dennoch den Einkommensteuerbescheid genau prüfen ob wirklich die richtigen Beiträge zur Krankenversicherung berücksichtigt wurden. Im Zweifel kann die professionelle Hilfe eines Steuerberaters bares Geld retten. p Haftungsausschluss: Der Inhalt des Beitrags ist nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt worden. Die Komplexität und der ständige Wandel der Rechtsmaterie machen es notwendig, Haftung und Gewähr auszuschließen. Der Beitrag ersetzt nicht die individuelle persönliche Beratung. Autor: Reichardt Steuerberatung Wirtschaftsmediation Mittelstand WISSEN 5

6 NEWS REISETIPP: MANONO ISLAND Manono Island Südsee mal anders: Autos und Schwimmen verboten Text: Unternehmer.de-Redaktion (ps) Wer sich traut die Südsee nicht vom Liegestuhl eines 5-Sterne-Resorts aus zu betrachten, der wird nicht nur überrascht, sondern auch belohnt werden. Der unabhängige kleine Inselstaat Western Samoa hat einiges zu bieten: Authentizität, Offenheit und samoanische Kultur mit einer großen Portion Herzlichkeit. seine Insel vor ein paar Jahren Elektrizität von der Hauptinsel bekam. Jetzt muss man nicht mehr den alten Generator anwerfen, sobald es dunkel wird. Das sei zwar ganz praktisch, aber für die Strommasten mussten sie die Palmen fällen. Und nun hätte man keinen Schatten mehr, wenn man auf der "main road" von einem Dorf zum anderen laufen möchte. 1 Zu Gast auf Manono Island Besonders eindrucksvoll kann man diese Freundlichkeit auf Manono Island erleben, ein winziges Stück Land zwischen den beiden Hauptinseln Upolu und Savaii. Einige der Familien dort haben ein kleines Boot mit Motor mit dem sie auf Anfrage gerne vereinzelte Touristen, Bekannte oder andere Samoaner in ihr kleines Paradies mitnehmen und auch gerne dort übernachten lassen. Trauriger Fortschritt im Inselparadies Auch Leota zählt zu den stolzen Bootsbesitzern. Bei ihm und seiner Familie verbringe ich die nächsten Wochen. Leota ist ein wichtiger Mann auf Manono und trägt den Titel "Chief ", wovon es vier auf der kleinen Insel gibt, für jedes Dorf einen. Er ist ein gemütlicher Samoaner mit den typischen Rundungen, in dessen Gegenwart jeder sofort zur Ruhe kommt. Wehmütig erzählt er, dass Eine Welt ohne Auto Auf Manono gibt es keine Autos, und was die Samoaner als "main road" bezeichnen, ist ein wunderschöner kleiner Rundweg, auf dem man in zwei Stunden um die Insel laufen kann. Unterwegs trifft man auf alte Frauen, die Taro-Blätter sammeln, auf ganze Familien, die in ihren fales - samoanische Holzhütten - sitzen und einem freundlich zuwinken, auf Männer, die Kokosnüsse in Palmkörben herumtragen, auf Fischer, die mit Wurfnetzen versuchen Rifffische zu fangen und auf Kinder, die neugierig auf die fremden "palangi" wie wir Weiße dort genannt werden - zugehen. Dass die kleinen Samoaner schon zur Begrüßung immer wieder "bye-bye" rufen, sollte einen nicht irrritieren, denn englisch können die wenigsten. So wird "bye-bye" zum Synonym für Begrüßung und Abschied. Umso mehr freuen sie sich, wenn man versucht einige Wörter auf samoanisch zu lernen. Und so konnte ich bald allein durch ein " Faafetai" (Danke) allen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern Manono Island, 2. Blick auf Manono von der Nachbarinsel Geld regiert die Welt! Oder doch nicht? Eigentlich braucht man auf Manono kein Geld sagt Leota, wenn man ein paar Bananen möchte, geht man ins Nachbardorf, oder tauscht sie gegen Kokosnüsse und Taro-Blätter. Auf der Insel gibt es auch keinen Markt, geschweige denn einen Supermarkt. Nur ein kleiner Tante-Emma-Laden verkauft Konserven, Soft Drinks und das samoanische Bier Vailima. Kunden sind natürlich hauptsächlich die wenigen Touristen auf der Insel. Grundnahrungsmittel sind die Dinge, die auf der Insel wachsen: Papaya, 6 Mittelstand WISSEN

7 NEWS REISETIPP: MANONO ISLAND Samoanisches "fale" auf Manono, 4,. Zwei Dorfkinder auf Manono, 5. Jay bei der Überfahrt von Upolu nach Manono Bananen, Kokosnüsse und Taro. Als Kartoffelersatz dienen die Früchte des Brotfruchtbaumes (breadfruit). Außerdem geht Leotas Familie noch in den traditionellen Holzkanus mit Netz oder Angel am Riff fischen und hält sich ein paar Schweine und Hühner. Sein 19-jähriger Sohn Jay erzählt mir mit verschmitztem Grinsen, wie er zusammen mit seinem Vater immer schnell ein Hühnchen fängt und brät, wenn seine Mutter zum Post holen auf die Hauptinsel Upolu muss. Mit seinen Brüdern kümmert er sich um das Früchte sammeln, während die Frauen der Familie kochen, waschen und die Wege fegen. Sonntag ist Ruhetag! Nur am Sonntag ist die Arbeit verboten. Alle Samoaner sind streng gläubige Christen, da sie einst eine deutsche Kolonie waren und die Missionierung scheinbar mehr als nur erfolgreich war. Der Sonntag ist ein Ruhetag, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Man darf weder schwimmen, noch fischen, nicht ins nächste Dorf laufen und auch nicht Karten spielen. Nach dem morgendlichen Kirchgang folgt ein Festmahl namens "umu", zubereitet auf glühenden Steinen und unter Bananenblättern gegart. Den Rest der Zeit verbringt man entspannt mit schlafen oder reden. Und so lernte ich den Neuseeländer Euan kennen, der sich auf Leotas Grund ein Haus bauen durfte, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Doch das ist eine andere Geschichte (ps) p Weitere Informationen: Text: Unternehmer.de (ps) Bilder: Patricia Scholz Mittelstand WISSEN 7

8 SCHWERPUNKT LEITART I K E L Rücklagen bilden Der Investitionsabzugsbetrag und die Sonderabschreibung nach 7g EStG Von Dipl. oec. Benjamin Brucker / Dipl. oec. Benjamin Cortez / Dipl.-Kfm. Stefan Königer Illustration: medien design, Durch das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 wurde die bis dahin geltende Ansparabschreibung durch den Investitionsabzugsbetrag (IAB) abgelöst. Der Sinn und Zweck der Regelung, die Stärkung der Liquidität und Investitionskraft kleinerer und mittelständischer Unternehmen, ist jedoch gleich geblieben. Voraussetzungen des Investitionsabzugsbetrags Nach 7g Abs. 1 S. 1 EStG kann ein Steuerpflichtiger für die künftige Anschaffung oder Herstellung eines abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsguts des Anlagevermögens bis zu 40 % der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnmindernd abziehen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Aktive Tätigkeit: Eine Inanspruchnahme des IAB setzt eine aktive Tätigkeit des Steuerpflichtigen voraus. Eine aktive Beteiligung des Unternehmens am Wirtschafts- und Marktgeschehen ist unabdingbar. Im Regelfall ist dies bei Produktions-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen gegeben. Eine bloße Betriebsverpachtung ist nicht ausreichend. Abnutzbares, bewegliches Wirtschaftsgut des Anlagevermögens: Es werden nur bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens begünstigt. Nach der neuen Gesetzeslage sind auch gebraucht angeschaffte Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens begünstigt, während Immobilieninvestitionen nach wie vor nicht unter 7g EStG fallen. Wirtschafts- 8 Mittelstand WISSEN

9 SCHWERPUNKT LEITARTIKEL güter des Umlaufvermögens, immaterielle Wirtschaftsgüter, wie z.b. der Geschäfts- oder Firmenwert, Patente, Nutzungsrechte finden ebenfalls keine Berücksichtigung. Betriebsgrößenmerkmale: Des Weiteren kann der IAB nur dann gewährt werden, wenn bestimmte Betriebsgrößenmerkmale vorliegen. Dabei ist das Wirtschaftsjahr maßgebend, in dem der IAB zum Abzug gebracht wird. Da es sich um betriebsbezogene Betriebsgrößenmerkmale handelt, ist für den Fall, dass der Steuerpflichtige mehrere Betriebe hat, für jeden Betrieb eine gesonderte Prüfung vorzunehmen. Bei Gewerbebetrieben oder der selbständigen Arbeit dienenden Betrieben (Freiberuflern), die ihren Gewinn durch Bilanzierung ermitteln, darf das Betriebsvermögen am Schluss des Wirtschaftsjahres, für das der Abzug in Anspruch genommen werden soll, nicht übersteigen. Bei Betrieben, die ihren Gewinn durch Einnahmenüberschussrechnung nach 4 Abs. 3 EStG ermitteln, darf der Gewinn des betroffenen Wirtschaftsjahres nicht größer als sein. Bei der Gewinnermittlung findet jedoch nach der gesetzlichen Neuregelung durch das Jahressteuergesetz 2010 der Investitionsabzugsbetrag keine Berücksichtigung mehr, was eine klare Schlechterstellung gegenüber der bisherigen Gesetzeslage bedeutet. Investitionszeitraum und -absicht: Den IAB kann der Steuerpflichtige nur in Anspruch nehmen, wenn er beabsichtigt, das begünstigte Wirtschaftsgut voraussichtlich in den dem Wirtschaftsjahr des Abzugs folgenden drei Wirtschaftsjahren anzuschaffen oder herzustellen. Bei der erstmaligen Inanspruchnahme wird die Investitionsabsicht von Seiten der Finanzverwaltung unterstellt. Zu diesem Zeitpunkt muss die Investition lediglich durchführbar und objektiv möglich sein. Darüber hinaus muss ein Finanzierungszusammenhang zwischen ausgeübtem Wahlrecht (Inanspruchnahme des IAB) und angeschafftem/ hergestelltem Wirtschaftsgut (Investition) bestehen. Der Steuerpflichtige muss den Investitionszeitpunkt nicht genau benennen. Nutzungs- & Verbleibensvoraussetzungen: Der Steuerpflichtige muss beabsichtigen, das begünstigte Wirtschaftsgut mind. bis Ende des dem Wirtschaftsjahr der Anschaffung folgenden Wirtschaftsjahres in einer inländischen Betriebsstätte zu belassen und zu mindestens 90 % betrieblich zu nutzen. Begrenzung auf 40 % der Anschaffungs-/Herstellungskosten: Der Steuerpflichtige hat insoweit ein Wahlrecht, den maximalen Betrag in Höhe von 40 % der zukünftigen Anschaffung eines beweglichen Wirtschaftsguts auszuschöpfen. Für den Anschaffungs- bzw. Herstellungskostenbegriff ist 255 HGB maßgebend. Zu beachten ist der Vorsteuerabzug nach 9b EStG. Dokumentationspflicht: Der IAB wird nur berücksichtigt, wenn der Unternehmer eine genaue Funktionsbeschreibung des anzuschaffenden/ herzustellenden Wirtschaftsguts anfertigt, die voraussichtlichen Kosten darlegt und diese Angaben mit Abgabe der Steuererklärung auch an das Finanzamt weiterleitet. Dabei sind Sammelbezeichnungen und Oberbegriffe ( Maschine oder "Fuhrpark ) nicht zulässig. Absoluter Höchstbetrag: Die Summe der innerhalb von drei Jahren abgezogenen Beträge darf je Betrieb nicht übersteigen. Dies entspricht einem Investitionsvolumen von jeweils Dabei bleiben die Investitionsabzugsbeträge, die bei erfolgter Investition wieder hinzuzurechnen sind, unberücksichtigt. Das gilt auch für rückgängig gemachte Abzugsbeträge bei nicht planmäßig durchgeführten Investitionen. Erhöhung bereits gebildeter IAB: Eine Aufstockung des IAB in den Folgejahren ist derzeit nicht zulässig. Kommt die Investition innerhalb von drei Jahren nach der Inanspruchnahme des IAB zum Tragen, wird der Gewinn im jeweiligen Wirtschaftsjahr um 40 % der tatsächlich angefallenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten erhöht. Dabei erfolgt eine Deckelung in Höhe des zuvor berücksichtigten Abzugsbetrags. Da die Anschaffungskosten des Wirtschaftsguts in Höhe des Hinzurechnungsbetrag abgeschrieben werden, wird die Gewinnerhöhung in Höhe von 40 % der tatsächlich angefallenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. des IAB kompensiert. Diese Abzugsbeträge können auch in Anspruch genommen werden, wenn dadurch im Unternehmen ein Verlust entsteht oder sich erhöht. Die Differenz zwischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und dem Abzugsbetrag bildet dann die Grundlage der weiteren Abschreibungen. Dabei ist zu beachten, dass das Wirtschaftsgut aufgrund der geminderten Anschaffungskosten bei der Poolabschreibung berücksichtigt wird oder als geringwertiges Wirtschaftsgut sofort abgeschrieben wird. Mittelstand WISSEN 9 Bild: Scott Hancock - Fotolia.com

10 SCHWERPUNKT LEITART I KEL Sonderabschreibung Neben der linearen Abschreibung entsprechend der Nutzungsdauer des Wirtschaftsguts, kann des Weiteren eine Sonderabschreibung in Höhe von 20 % in Anspruch genommen werden. Diese kann entweder im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung des Wirtschaftsguts angesetzt werden oder es erfolgt eine gleichmäßige Verteilung der Sonderabschreibung auf bis zu fünf Jahre. Dabei ist zu beachten, dass die o.g. Größenmerkmale nicht überschritten werden und das Wirtschaftsgut auch in dem der Anschaffung folgenden Wirtschaftsjahr zu mind. 90 % betrieblich genutzt wird. Steuerliche Folgen bei nicht planmäßiger Durchführung der Investition Kommt es zur Anschaffung eines nicht funktionsgleichen Wirtschaftsguts, kann neben der linearen Abschreibung auch die Sonderabschreibung in Höhe von 20 % zur Anwendung kommen, wenn die Voraussetzungen für letztere erfüllt sind. Wird hingegen die Investition innerhalb des Dreijahreszeitraums nicht durchgeführt, ist die Steuerfestsetzung rückwirkend für das Jahr zu Die Autoren: korrigieren, in dem der IAB zum Abzug gebracht wurde. Folglich kommt es im betroffenen Wirtschaftsjahr zu einer Gewinnerhöhung und ggf. zu einer Steuernachzahlung. Diese ist ab dem Zeitpunkt, der 15 Monate nach Ablauf des Jahres der Bildung des IAB liegt, mit 0,5 % pro Monat zu verzinsen. Dementsprechend kann die Gewinnrücklage nach 7g EStG nicht mehr zur Glättung der Steuerprogression genutzt werden, da die Auflösung des IAB im Jahr der Bildung erfolgt. Zu einem rückwirkenden Wegfall der Begünstigungen kommt es dann, wenn das Wirtschaftsgut die anfangs dokumentierten Verbleibensund Verwendungsvoraussetzungen nicht erfüllt. Aktuelle Entwicklungen des 7g EStG Durch die Umstellung von der Ansparabschreibung auf den Investitionsabzugsbetrag hat die Finanzverwaltung mit Schreiben vom (IV C 6 S 2139 b/07/10002, DStR 2009, S. 968) die wesentlichen Probleme angesprochen und auf diese Weise für Klarheit gesorgt. Die Finanzverwaltung hat hierbei insbesondere die zur bisherigen Regelung Ansparabschreibung ergangene und auch nach neuem Recht weiterhin anzuwendende aktuelle BFH-Rechtsprechung eingearbeitet. Insofern erweist sich das BMF- Schreiben vom als für den Praktiker äußerst hilfreich da insofern der aktuelle Rechtsstand in einem Schreiben dargestellt und erläutert wird. Fazit: Investitionsabzugsbetrag & Sonderabschreibung besonders für KMU interessant Die Regelung des 7g EStG ermöglicht es kleinen und mittleren Betrieben im Wege der Vorverlagerung von Abschreibungspotenzial in ein Wirtschaftsjahr vor Anschaffung oder Herstellung eines Wirtschaftsgutes Zins- und Liquiditätsvorteile zu erzielen. Aufgrund des progressiven Steuersatzes in der Einkommensteuer kann auch eine Reduzierung der Steuerlast erreicht werden, wenn künftig geringere Gewinne erwartet werden. Ferner sieht 7g EStG eine spezielle Sonderabschreibungsmöglichkeit vor. Die Regelung des 7g EStG ist insofern insbesondere für kleine und mittlere Betriebe eine nicht zu vernachlässigende steuerliche Entlastung. p Ratgeber, Checklisten, News... Noch mehr Interessantes gibt's auf unserem Wissens- und Ratgeberportal Dipl. oec. Benjamin Cortez Dipl.-Kfm. Stefan Königer Dipl. oec. Benjamin Brucker Dipl. oec. Benjamin Brucker, Dipl. oec. Benjamin Cortez und Dipl.-Kfm. Stefan Königer sind Wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Prüfungswesen an der Universität Hohenheim, Prof. Dr. Holger Kahle. Dipl. oec. Benjamin Brucker Dipl. oec. Benjamin Cortez Dipl.-Kfm. Stefan Königer Mittelstand WISSEN

11 SCHWERPUNKT FRAGE-ANTWORT Wie können Gehälter im Jahr 2011 steuerlich günstig gestaltet werden? von Ashok Riehm, RIEHM Steuerberatungskanzlei Eine steuerlich günstige Gestaltung von Löhnen und Gehältern ist angesichts der steigenden Abgabenlast eine Kernaufgabe zur Optimierung des Unternehmens. Modulares Gehalt Notwendig hierzu ist es, sich von Alter Denke zu befreien und nicht mehr in einem festen Bruttobetrag zu denken. Vielmehr sollte das Gehalt modular aufgebaut sein und ein gewisses Zieleinkommen ermöglichen. Rekursive Gehaltsbildung Die Gestaltung sollte rekursiv erfolgen, das heißt erst einmal sollte überlegt werden, welche steuerfreie Bestandteile gestaltet werden können und zuletzt sollte mit einem Basis-Brutto abgeschlossen werden. Mögliche Vergünstigungen Der Bundesfinanzhof hat durch die Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung im Bereich der Sachzuwendungen erhebliche Vereinfachungen in der Anwendung ermöglicht. Die monatliche Sachbezugsgrenze von 44 entspricht derzeit einer Bruttolohnerhöhung von rund 60. So lassen sich 528 als Sachzuwendung im Jahr im Rahmen eines Tankgutscheins abbilden. Für Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel lässt sich die Monatskarte des Arbeitnehmers betrieblich übernehmen. Ein Beispiel dazu anhand der Berliner Verkehrsbetriebe. Die Monatskarte einzeln kostet derzeit 72. Im Jahr muss der Arbeitnehmer 864 dafür aufwenden. Im Paket bekommt der Unternehmer Die Jahreskarte (12 Monatskarten) auch für 568, davon braucht der Unternehmer nur 96 % für die Berechnung ansetzen, ergibt 545,28. Dies entspricht monatlichen 45,44. Das heißt mit 1,44 Euro Zuzahlung durch den Arbeitnehmer für das Jobticket bekommt der Arbeitnehmer Mobilität für 864 und hat somit effektiv mehr Netto in der Tasche. Ein Gewinn für beide Seiten. Für Arbeitnehmer, die mit Bargeschäften des Unternehmens zu tun haben, lassen sich Mankogeldentschädigungen in Höhe von 16 pro Monat steuerfrei auszahlen. Erst denken, dann handeln! Haken bei dem Bereich der Sachzuwendungen ist derzeit, dass eine nachträgliche Umwandlung von Arbeitslohn in Sachzuwendung nicht erlaubt ist, umso mehr Anlass, im Vorfeld der Beschäftigung schon Vergütungsmodelle zu gestalten, die die Abgabenlast minimieren und das Personalbudget entlasten. Bild: Andrej Salivon - Fotolia.com Ashok Riehm Ashok Riehm ist nach verschiedenen Leitungsfunktionen im mittleren Management in der Beratung angekommen. Er ist Wirtschaftsmediator & Consultant in der RIEHM Steuerberatungskanzlei, zuständig für den Bereich der Unternehmensberatung und Konfliktlösung. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Existenzgründungen, Coaching, Unternehmensbewertung und Unternehmensnachfolge sowie Finanzierung. Mittelstand WISSEN 11

12 SCHWERPUNKT INTERVIEW Im Interview: Sonja Riehm Neues und Altes: Was muss man beim T Viele haben vor dem Thema "Steuern" geradezu Angst. Hinter verwirrenden Paragraphen verstecken sich meist auch noch komplizierte Sonderfälle und so mancher ist schon an seiner Steuererklärung verzweifelt. Bei Unternehmen erweist sich die Steuererklärung zudem noch aufwändiger als bei Privatpersonen. Mittelstand WISSEN hat deshalb einmal nachgefragt, was sich alles im Jahr 2011 ändert, wie man sparen kann, was speziell Existenzgründer beachten sollten und wie man mit dem Steuerberater umgeht. Mittelstand WISSEN: Eine wichtige Frage gleich zu Beginn: Was sind die wichtigsten Steueränderungen 2011 für kleine und mittelständische Unternehmen und Selbstständige?» Die Regelungsdichte in der Steuergesetzgebung ist immens hoch! «Sonja Riehm, RIEHM Steuerberatungskanzlei Riehm: Wichtige Änderungen sind die Aufgabe des Aufteilungsverbots für gemischte Aufwendungen, die Absetzbarkeit des Arbeitszimmers und die Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung im Bereich der Sachzuwendungen. Bisher war es verboten z.b. Reisen die sowohl betriebliche als auch private Bestandteile enthielten, aufzuteilen. Das heißt, sie waren in Gänze nicht absetzbar. Diese können nun grundsätzlich aufgeteilt werden in Betriebsausgaben und nicht abzugsfähige Aufwendungen der privaten Lebensführung. Im Sinne der Work- Life-Balance lässt sich so leichter Angenehmes mit Nützlichem verbinden. Mittelstand WISSEN: Haben Sie für unsere Unternehmer konkrete Steuer- Spartipps für dieses Jahr? Riehm: Der Bereich der Sachzuwen- 12 Mittelstand WISSEN

13 SCHWERPUNKT INTERVIEW hema Steuern beachten? dungen ist sehr interessant. Bietet er doch seit dem neuesten Urteil des Bundesfinanzhofes die Möglichkeit bis zu 528 im Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei einem Arbeitnehmer zuzuwenden. Und das bei deutlcih reduzierteen Verwaltungsaufwand als bisher. Beim Tankgutschein geht der Bundesfinanzhof sogar soweit, dass der Arbeitnehmer einen (selbst entworfenen) Tankgutschein erhalten, dann bei einer selbst gewählten Tankstelle tanken und den Gutschein plus Tankquittung beim Arbeitgeber abrechnen kann. Auch dann liegt eine Sachzuwendung vor. Mittelstand WISSEN: Was müssen speziell Existenzgründer dieses Jahr beachten? Riehm: Gründer sollten sich auf ein leicht anziehendes Zinsniveau einrichten und Ihre Investitions- und Finanzierungsplanungen dahingehend ausrichten. Auch der Wegfall der degressiven Absetzung für Abnutzung (AfA) sollte berücksichtigt werden. Mittelstand WISSEN: Lohnt es sich auch für Selbstständige einen Steuerberater zu Rate zu ziehen, oder macht dies erst ab einer gewissen Unternehmensgröße Sinn? Riehm: Unternehmer ist Unternehmer, egal ob Einzelkämpfer oder Mittelständler mit 100 Angestellten. Grundsätzlich ist es sinnvoll, sich steuerlich begleiten zu lassen. Mittelstand WISSEN: Warum raten Sie dazu? Riehm: Die Regelungsdichte in der Steuergesetzgebung ist immens hoch. Bild: Fotolia.com Sich professionell beraten zu lassen schafft Sicherheit und Zeitressourcen für die eigentliche unternehmerische Tätigkeit. Bei der Aufgabenfülle eines Unternehmers ist es heute mehr denn je wichtig, sich nicht zu verzetteln. Mittelstand WISSEN: Und wenn man bereits einen Steuerberater hat... haben Sie besondere Tipps für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmer und Steuerberater? Riehm: Offenheit und Transparenz von beiden Seiten. Die Verbindung zwischen Steuerberater und Mandant ist von Vertrauen geprägt. Daher gilt es immer den passenden Berater auszuwählen. Mittelstand WISSEN: Welchen Fehler begehen Unternehmer immer wieder bei ihrer Steuererklärung und wie kann man diesen einfach vermeiden? Riehm: Einen generellen Fehler gibt es so nicht, außer vielleicht, dass die Selbsterstellung der Erklärung ohne Beraterhilfe an sich einen Fehler darstellt. Mittelstand WISSEN: Was passiert, wenn man vergisst die Steuerklärung einzureichen? Welche Folgen hat das für das Unternehmen? Riehm: Nichtabgabe einer Steuererklärung führt zu Verspätungszuschlägen, Säumniszuschlägen, und schließlich zu einem geschätzten Steuerbescheid. Das Finanzamt nimmt sich die bekannten Daten zu Umsatz etc. und schätzt einfach sehr großzügig für den Zeitraum die Besteuerungsgrundlagen und ermittelt daraus die Steuerzahllast. Die wird dann mit allen Mitteln eingetrieben. Sie entbindet den Unternehmer aber nicht von der Pflicht eine zutreffende Erklärung abzugeben. Am Ende können auch immer noch Ermittlungen im Rahmen eines Steuerstrafverfahrens eingeleitet werden. Mittelstand WISSEN: Vielen Dank für das Interview, Herr Riehm! Mittelstand WISSEN 13

14 SCHWERPUNKT CO M I C Die Steuererklärung Wenn das nur mal so einfach ginge mit der Steuererklärung. Statt einem Kapität braucht es dann aber oft doch den Steuerberater, um nicht in Paragraphen, Regelungen und Sonderfällen unterzugehen. Da kommt doch unsere Comic-Ablenkung gerade zum richtigen Zeitpunkt, oder? Andreas Peifle gefunden bei Anzeige Jetzt kostenfrei testen trading kompakt Das neue Online-Magazin für Ihr Depot Lesen. Wissen. Lesen. Wissen. Handeln. Handeln. Profitieren Sie ab 15. März von folgenden Vorteilen Konkrete Anlageempfehlungen Charttechnische Einstiegssignale News zu CFDs und Hebelprodukten Rohstoff-Analysen Tipps für aktuelle Marktsituationen Know how für die Chartanalyse finanzpark 14 Mittelstand AG Hauptmarkt WISSEN Nürnberg Telefon +49 (0) Telefax +49 (0)

15 Schein-Selbständigkeit: Probleme in der Praxis und wie man sie lösen kann SCHWERPUNKT O-TON von Florian Reichardt, Reichardt Steuerberatung Wirtschaftsmediation Für Existenzgründer stellt sich gerade in der Gründungsphase die Frage, ob sie wirklich selbständig sind oder unter den allgemeinen Begriff der Scheinselbständigkeit fallen. Vielfach ist zwar der Begriff bekannt aber die genaue Problematik und wie man diese lösen kann, bleibt offen. Der folgende Beitrag zeigt die rechtlichen Grundlagen auf und bietet mittels einer Checkliste eine Hilfestellung zur Selbsteinschätzung. Nur in seltenen Fällen haben Existenzgründer kurz nach der Gründung eine Vielzahl von Auftraggebern. I.d.R. konzentriert man sich auf ein Unternehmen, so dass zumindest die Anfangsinvestitionen gesichert sind. Ist dies der frühere Arbeitgeber kann es problematisch werden. Arbeitnehmer kommt glimpflicher davon Ans Tageslicht gelangt die Problematik i.d.r. durch eine Betriebsprüfung der Auftraggeber. Diese führt die Deutsche Rentenversicherung Bund aus Berlin durch. Kommt die Rentenversicherungsanstalt zu dem Schluss, dass eine Scheinselbständigkeit vorliegt, muss der Arbeitgeber/ Auftraggeber rückwirkend für bis zu vier Jahre Beiträge für die Sozialversicherung nachzahlen, in Ausnahmefällen auch länger. Von ihm kann der Arbeitgeber nur die Beiträge für die letzten drei Monate verlangen. Damit von Beginn der Selbständigkeit Klarheit herrscht, kann es sinnvoll sein ein sog. Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung zu beantragen. Dabei wird geprüft ob tatsächlich eine Selbständigkeit vorliegt. Das Verfahren kann von beiden Seiten (Auftragnehmer und Auftraggeber) eingeleitet werden, erstreckt sich unter Umständen aber auf mehrere Wochen oder sogar Monate. Wird der Antrag auf Statusfeststellung aber innerhalb eines Monats nach Existenzgründung gestellt und bescheidet die Rentenversicherung später ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis müssen die Sozialbeiträge erst ab Bescheiddatum gezahlt werden. Warten die Parteien dagegen ab bis durch eine Betriebsprüfung das Beschäftigungsverhältnis offenkundig wird, besteht die Versicherungspflicht von Beginn der Existenzgründung an. Tipp: Die entsprechenden Formulare kann man auf den Internetseiten der Deutschen Rentenversicherung (www.deutsche-rentenversicherung-bund.de) unter Formulare & Publikationen downloaden. Die Einstufung als Angestellter hat weit reichende Konsequenzen Das gilt nicht nur für die Rentenversicherung. Hat der vermeintliche Unternehmer z. B. Rechnungen mit Umsatzsteuerausweis gestellt und abgeführt muss mit dem Finanzamt geklärt werden, was damit passiert, denn als Arbeitnehmer ist man nicht berechtigt Umsatzsteuer auszuweisen. Außerdem besteht für Angestellte Anspruch auf Urlaub und Arbeitslosengeld, das sich nach dem letzten Einkommen berechnet. Tatsächlich Selbständige haben diese Rechte nicht. Tipp: Bevor Unternehmer den Antrag auf Statusfeststellung stellen, empfiehlt es sich einen Fachanwalt für Arbeits- bzw. Sozialrecht, einen Rentenberater oder Steuerberater aufzusuchen. Arbeitnehmerähnliche Selbständige Arbeiten Existenzgründer überwiegend für einen Auftraggeber, gelten sie als arbeitnehmerähnliche Selbständige. In diesen Fällen sind die Unternehmer verpflichtet Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung zu zahlen. Gewinnen Selbständige Auftraggeber hinzu, können sie ihren Status von der Rentenversicherung abermals prüfen lassen. Kommt die Versicherung zu dem Ergebnis, dass keine arbeitnehmerähnliche Selbständigkeit mehr vorliegt werden sie von der Beitragspflicht befreit. Sind Sie tatsächlich selbständig? Sie tragen selbst das Unternehmerrisiko und haben auch eigenes Kapital in Ihr Unternehmen investiert? Sie unterliegen keinen Weisungen anderer und können Ihre Aufträge unabhängig/frei planen und erledigen? Nutzen Sie eigene Geschäftsräume und Betriebsmittel? Unterhalten Sie ein Firmenauto? Können Sie frei über Kauf & Einsatz von Betriebsmitteln entscheiden? Sie können selbst bestimmten wann, wie und wie viel Sie arbeiten? Legen Sie die Preise von Waren oder Dienstleistungen selbst fest? Machen Sie selbst Werbung? Haben Sie eine Betriebshaftpflichtversicherung, weil Sie für Schäden bei Ihren Kunden selbst haften? Können Sie Ihren Arbeitsablauf weitgehend selbst planen? Haben Sie mehr Auftraggeber? Beschäftigen Sie Mitarbeiter die nicht nur als Aushilfe (geringfügige Beschäftigte) arbeiten? Je mehr Fragen Sie mit ja beantworten können, desto unwahrscheinlicher ist die Scheinselbständigkeit. Rechtliche Gewissheit erhalten Sie durch ein Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung Bund. p Autor: Florian Reichardt Steuerberatung Wirtschaftsmediation Mittelstand WISSEN 15

16 RATGEBER & CHECKLISTEN 7 Punkte- Checkliste Die wichtigsten steuerrechtlichen Änderungen für Firmen 2011 Der Bundesrat hat dem Jahressteuergesetz 2010 zugestimmt. Was sich für Unternehmen ändert, lesen Sie hier. Die Financial Times Deutschland (FTD) gab einen Überblick über die wichtigsten Korrekturen für Unternehmen und Firmenbesitzer durch das Jahressteuergesetz Umzug ins Ausland: Dies kann für Unternehmen teuer werden. Das Finanzamt behandelt diese steuerlich, als stellten sie ihren Betrieb ein. Deshalb müssen die Unternehmen ihre stillen Reserven versteuern also die Differenz von Buch- und Marktwert von Maschinen und Grundstücken. Das bleibt auch im nächsten Jahr so obwohl sich der Bundesfinanzhof im Januar 2010 gegen diese Praxis ausgesprochen hat. Stille Reserven: Erwirbt ein Investor mehr als 25% Anteile oder Stimmrechte einer GmbH oder AG, verfallen die von der Altgesellschaft nicht genutzten Verlustvorträge. Ab 2011 können aufgelaufene Verluste mit allen steuerpflichtigen stillen Reserven verrechnet werden, auch mit ausländischem Betriebsvermögen. Umkehr der Schuldnerschaft: Ab 2011 kommt es zu einer Umkehr der Steuerschuldnerschaft für Unternehmer, die Industrieschrott, Altmetalle oder sonstige Abfallstoffe erhalten und die Gebäude-Reinigungsfirmen beschäftigen. Sie müssen dann die Umsatzsteuer aus diesen Geschäften errechnen, anmelden und an ihr Finanzamt abführen nicht wie sonst der Leistungserbringer. Bislang schulden nur Bauunternehmer die Umsatzsteuer aus Bauleistungen, die etwa von Sub-Unternehmern an sie erbracht werden. Seeling-Modell: Ab 2011 ist es mit dem nach dem Gartenbau-Unternehmer Wolfgang Seeling benanntem Modell vorbei: Demnach gab es für sowohl betrieblich als auch privat genutzte Immobilien den vollen Vorsteuerabzug, wenn der Firmenchef den gesamten Bau dem Unternehmen zuordnete. Er musste dann nur Umsatzsteuer für die private Nutzung zahlen. Künftig gibt es die Vorsteuer nur noch in dem Umfang, in dem das Gebäude betrieblich genutzt wird. Umsatzsteuererklärung: Ab 2011 müssen Unternehmer ihre Umsatzsteuer-Jahreserklärung elektronisch abgeben. Zur Vermeidung unbilliger Härten kann die Finanzverwaltung Ausnahmen machen etwa bei Kleinunternehmern. Verlagerung der Buchführung: Künftig können Unternehmer ihre elektronische Buchführung im Land ihrer Wahl erledigen lassen. Seit 2009 gilt das schon für die EU und den europäischen Wirtschaftsraum. Erbschaftssteuer: Das Verschenken oder Vererben von Kapitalgesellschaften mit Tochterfirmen kann teurer werden: Verwaltungsvermögen wie vermietete Grundstücke oder Beteiligungen kann nur dann steuergünstig in der Familie weitergereicht werden, wenn es weniger als 50 Prozent des Unternehmenswertes ausmacht. Künftig rechnet das Finanzamt diejenigen Teile des Verwaltungsvermögens der Muttergesellschaft zu, die noch nicht mindestens zwei Jahre in der Firma liegen. Für diesen Teil wird bei der Übertragung der Tochterfirma auf den Nachwuchs dann die volle Erbschaftssteuer fällig. (uqrl) Quelle: / ftd.de 10x73,3_II_Layout :07 Seite 1 Anzeige Volatile Märkte ziehen an und geben wieder nach. Ziehen auch Sie Gewinne aus jeder Börsenphase mit dem GodmodeTrader.de Strategie I Fonds! Eine bewährte Trading-Strategie als Fonds Von steigenden und fallenden Märkten profitieren Gute Performance mit Fokus auf Kapitalerhalt Striktes Risiko- und Moneymanagement Als solide Depotbasis für konservative und aktive Anleger gleichermaßen geeignet WKN: A0YE4Y ISIN: LU Mittelstand WISSEN Jetzt informieren und Anteile sichern:

17 R ATG E B E R & C H E C K L I S T E N Kleine Anwendungen großer Nutzen Tipps Steuern und Recht: Steuerberater? Unternehmer? Die App sorgt dafür, dass Ihnen keine wichtige Nachricht mehr entgeht. Mittelstand WISSEN: Kostenlos downloaden und unser Magazin Mittelstand WISSEN nun auch unterwegs lesen. Tie-a-Tie Deluxe: Diese App bietet Ihnen eine verständliche Schritt-fürSchritt-Anleitung zum perfekten Krawattenknoten. Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer MwSt/USt Rechner: Praktisch, einfach, gut: Mehrwertsteuer-Umsatzsteuer-Rechner. Gabler Wirtschafslexikon: Mit Stichwörtern aus den Bereichen Betriebs- und Volkswirtschaft, Wirtschaftsrecht und Steuern. ClockedIn: Die App ist ein praktisches Zeiterfassungswerkzeug und hilft Ihnen Projektzeiten zu protokollieren. Autor: Unternehmer.de (tw), Anzeige geschäftstüchtich Kostenlose Kontoführung Bis zu 0,00 Euro* 1,5 % p.a.** Business Giro Business SparCard Klasse, wie meine Bank ihr Geschäft versteht und auch meines! geschaeftskunden Postbank Business-Center, *** Postbank Finanzcenter, Mittelstand *Ab durchschnittlichem Habensaldo im Monat. **Ab , ZinssatzWISSEN variabel. ***Mo. Sa Uhr: 20 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz; Mobilfunktarif max. 42 Cent/Minute. 17

18 RATGEBER & CHECKLISTEN 6 Punkte- Fehlerliste Steuerliche Fehlerquellen von Existenzgründern Bild: Scott Hancock - Fotolia.com Die Wahl der Rechtsform ist steuerlich u.a. maßgeblich für die Steuerarten. So müssen Kapitalgesellschaften i.d.r. Gewerbe- und Körperschaftssteuer entrichten. Dagegen bezahlen Personengesellschaften (GbR, OHG, KG) und Einzelunternehmen Gewerbe- und Einkommensteuern. Achten Sie auf die Details: Wichtiger als die Gesamtsteuerbelastung ist oft der Liquiditätseffekt von Steuerzahlungen, die dem Unternehmen abfließen. Wenn Sie etwa eine GmbH gründen, müssen Sie dem Geschäftsführer ein Geschäftsführergehalt bezahlen. Dafür muss die GmbH Lohnsteuer abführen auch im Falle von Verlusten in den harten Anfangsjahren. Fehlerquelle 4: Steuervorauszahlungen Existenzgründer begehen in der Anfangszeit häufig steuerliche Fehler, die sich im Nachhinein nur schwer korrigieren lassen. Hier finden sie sechs typische steuerliche Fehlerquellen von Gründern. Der Steuerberater Uwe Riediger von der Steuerberatungsgesellschaft Steueragenten. de erläutert auf dem Gründer-Portal gruenderszene.de die häufigsten Steuerfehler von Gründern: Fehlerquelle 1: Buchführung Klären Sie vor der Buchführung alle wesentlichen Sachverhalte und unterscheiden Sie nach den jeweiligen Steuerarten: Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, Einkommensteuer. Überlassen Sie das Kontieren und Verbuchen von Belegen am besten einem Experten, falls Sie selbst nicht firm darin sind. Sonst drohen Steuernachzahlungen im Rahmen einer Betriebsprüfung etwa wenn Sie die Umsatzsteuer zu spät, zu wenig oder gar nicht an das Finanzamt abführen. Fehlerquelle 2: Gründungsaufwendungen Als Gründer können Sie Kosten aus der Phase vor der eigentlichen Unternehmensgründung steuerlich berücksichtigten. So mindern Sie mit Betreibsausgaben den späteren Gewinn, etwa Kosten für Berater, Fach-Literatur, Geschäftsreisen oder Bewirtungskosten. Achten Sie darum genau auf die Phasen bei der GmbH-Gründung: Vorgründungsgesellschaft (vor Abschluss des Gesellschaftsvertrags), Vorgesellschaft (mit dem Abschluss des Gesellschaftsvertrags) und GmbH (mit Eintragung in das Handelsregister). Fehlerquelle 3: Wahl der Rechtsform Immer wieder leisten Gründer zu niedrige Steuervorauszahlungen oft aus Angst vor mangelnder Liquidität.Vorsicht: Hohe Steuernachzahlungen können insbesondere Personengesellschaften schnell in eine finanzielle Schieflage bringen. Fehlerquelle 5: Verträge mit Verwandten Oft erhalten Gründer in der Anfangsphase von Familienmitgliedern finanzielle Unterstützung. Diese kann steuerwirksam berücksichtigt werden, wenn dafür ein inhaltlich üblicher Vertrag aufgesetzt wird und auch tatsächlich durchgeführt wird. Die steuerliche Berücksichtigung kommt zum Beispiel für Arbeitsleistungen, Darlehen oder Überlassung von Gegenständen in Frage. Fehlerquelle 6: Umsatzsteuer Achten Sie genau auf die Voraussetzungen, unter denen Sie die Vorsteuer aus Eingangsrechnungen in Anspruch nehmen können. Diese sind im Umsatzsteuergesetz geregelt. So müssen Sie beispielsweise für Rechnungsbeträge über 150 Euro zwingend die Namen des Leistungsempfängers und des Leistungserbringers auf der Rechnung vermerken. Ist die Umsatzsteuer auf einer Eingangsrechnung nicht ausgewiesen, kann sie auch nicht als Vorsteuer abgezogen werden. Elektronische Rechnungen benötigen für den Vorsteuerabzug zwingend eine digitale Signatur. Bestehen Sie bei nicht signierten Rechnungen auf die Übersendung der Originalrechnung per Post. Die Umsatzsteuer hat direkte Auswirkungen auf die Liquidität Ihres Unternehmens. Oft beantragen Firmen beispielsweise die so genannte Dauerfristverlängerung, um ihre Umsatzsteuervoranmeldung erst einen Monat später beim Finanzamt einzureichen. Dann werden aber auch die Vorsteuerbeträge aus Einkaufsrechnungen später erstattet, die gerade bei Investitionen in der Anfangsphase hoch sein können. (uqrl) Quelle: / gruenderszene.de 18 Mittelstand WISSEN

19 RATGEBER & CHECKLISTEN Unser Software-Tipp Steuer-Spar-Erklärung 2011 Features: Schritt für Schritt kommen Steuerlaien schnell zu Ihrer Steuererklärung Intelligente Assistenten geben konkrete Tipps für Ihren Steuerfall Der elektronische Steuerprüfer checkt Ihre Angaben Mehr Übersicht: Anlagen und Berechnungen praktisch per Mausklick Sofort Berechnung der Steuererstattung ELSTER-fähig: elektronische Steuererklärung auf Knopfdruck an das Finanzamt Von A bis Z gut informiert mit dem elektronischen Steuer-Kompass Der Bescheidprüfer deckt auf, was das Finanzamt gestrichen hat Alles für den Schriftwechsel mit dem Finanzamt: rechtssichere Musterbriefe Ihre Steuererstattung wird bei jedem Schritt sofort berechnet >100 Musterbriefe, mit Mustereinsprüchen zu den wichtigsten Verfahren Formulardruck direkt auf Blanko-Papier oder in die amtlichen Bögen Umfangreiche Hilfen zu jedem Eingabefeld und viele Steuer-Spar-Tipps Nutzen Sie die Software für beliebig viele Steuerfälle Voraussetzungen Windows 7, Vista, XP SP2, (2000 SP4 mit Einschränkung: keine ELSTER- Unterstützung, keine Videos); Pentium ab 1 GHz; mind. 512 MB RAM; ca. 360 MB freier Festplattenspeicher; CD-ROM-Laufwerk; Internet Explorer ab Version 6; Installation auf USB 2.0-Stick ab 512 MB möglich 30 von 36 Amazon.de-Kunden gaben der Software die volle Punktzahl (5 Sterne). 24,95 Euro» Meiner Meinung nach für einen 'Normalverbraucher' wie mich das beste Programm in diesem Bereich. Die tatsächliche Höhe der Erstattung entsprach fast genau der vom Programm vorausberechneten Summe. Dazu ist es sehr preisgünstig. Kann ich nur empfehlen! «Amazon-Kunde p Weitere Ratgeberartikel, Wirtschaftsnews oder Checklisten gefällig? Anzeige Studentische Mitarbeiter finden. Jetzt kostenfrei Stellenanzeigen veröffentlichen Mittelstand WISSEN 19

20 RATGEBER & CHECKLISTEN Steuerrecht Die neuesten Urteile im März Umqualifizierung einer freiberuflichen in eine gewerbliche Mitunternehmerschaft Geht ein Angehöriger eines freien Berufs mit einer berufsfremden Person eine Mitunternehmerschaft ein, so sind auch die Einkünfte des Freiberuflers als gewerblich zu qualifizieren. Die Tätigkeit einer Personengesellschaft ist nur dann als "freiberuflich" zu beurteilen, wenn alle Mitunternehmer die Voraussetzungen einer freiberuflichen Tätigkeit nach 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG erfüllen. Urteil des BFH vom , VIII R 44/07, StBW 2011, 52 Verwertung von "Steuer-CD" mit Angaben zu Kunden liechtensteinischer Banken Bild: asrawolf - Fotolia.com Das Bundesverfassungsgericht hat den Streit darüber beendet, ob vom Staat angekaufte Daten-CDs, die gestohlene Kundendaten von deutschen Kapitalanlegern im Ausland enthalten, in Steuerstrafverfahren verwendet werden dürfen. Die Verfassungsrichter sprachen sich für die Verwertbarkeit der Daten aus, auch wenn diese von dem Informanten rechtswidrig erworben wurden. Urteil des BVerfG vom , 2 BvR 2101/09, DStRE 2011, 60, NStZ 2011, 103 Voraussetzungen für Umsatzsteuerfreiheit einer innergemeinschaftlichen Warenlieferung Die Umsatzsteuerfreiheit einer innergemeinschaftlichen Lieferung setzt nach deutschem Recht u.a. voraus, dass der Unternehmer die Voraussetzungen der Steuerbefreiung "einschließlich Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Abnehmers" buchmäßig nachweist ( 17c Abs. 1 Satz 1 der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung - UStDV). Ein deutsches Maschinenbauunternehmen verkaufte eine Maschine an ein in den USA ansässiges Unternehmen, das die Maschine direkt von Deutschland an ihren in Finnland ansässigen Kunden ausliefern ließ. Der Maschinenbauer konnte demzufolge lediglich die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der finnischen Limited angeben, worauf das Finanzamt die beantragte Steuerfreiheit der Lieferung ablehnte. Da die Richtlinie 77/388/EWG für die Steuerfreiheit einer innergemeinschaftlichen Lieferung die Aufzeichnung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer - jedenfalls nicht ausdrücklich - verlangt, hat der Bundesfinanzhof dem Europäischen Gerichtshof die Frage vorgelegt, ob in derartigen Fällen für die Steuerbefreiung der buchmäßige Nachweis der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zwingend erforderlich ist. Beschluss des BFH vom , XI R 11/09, DStR 2010, 2629, StBW 2011, 13 Unzutreffende Angabe der Steuernummer Enthält eine Rechnung entgegen 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 UStG lediglich eine Zahlen- und Buchstabenfolge "75/180 Wv" und den Namen des Finanzamts und handelt es sich demzufolge offensichtlich nicht um eine Steuernummer des leistenden Unternehmens, berechtigt die Vorlage der Rechnung nicht zum Vorsteuerabzug. Der Vorsteuerabzug kann erst nach entsprechender Berichtigung der Rechnung anerkannt werden. Urteil des BFH vom , V R 55/09, DB 2010, 2652 Autor: Unternehmer.de-Redaktion (JUCOM), 20 Mittelstand WISSEN

21 1 2 3 Alles aus einer Hand! Ein kompetenter und zuverlässiger Partner für Immobilienvermittlungen EBNER-ESCHENBACH IMMOBILIEN e.k. Stefan Frhr. v. Ebner-Eschenbach M.A. Paniersplatz 35 D Nürnberg Tel: 0911 / Fax: 0911 / www. ebner-eschenbach.de Etikettendrucker/ Spender Farbbänder Etiketten Barcodeleser Abfluss zu? Rohrfrei Service hilft Support im nu Keine Anfahrtskosten im Umkreis von 30km 24h Notdienst ohne Zuschläge! René Heinemann Hoheleitestraße Mansfeld Tel.: / Informationen: Jetzt auch als iphone-app fürs Apple-Handy! Neuwagenmarkt.de ist seit Februar 1997 Deutschlands größte Spezial-Suchmaschine für besonders preiswerte Neu- und Jungwagen. Bestellbeispiele können mit Konfigurator zum passenden Wunschauto gemacht und mit Preisvorteil bestellt werden. Alle Angebote von spezialisierten Händlern, keine von privat. Abfluss zu? Rohrfrei Service hilft im nu! Keine Anfahrtskosten im Umkreis von 30km! 24h Notdienst ohne Zuschläge! René Heinemann Hoheleitestraße Mansfeld Tel.: / Unterricht Übersetzen Dolmetschen Consulting Sprachdienst polnisch deutsch Karolina Wójcik-Stein (Dipl.-Betriebswirtin) Lessingstr. 40, Potsdam Tel.: (0331) Online-Shop Natur-Kunststeinsanierung Alter Boden - Neuer Glanz: Steinbodensanierung mit System Einkaufen, und damit Geld verdienen! Bernd Lechner Tel.: (07257) 3487 Tauchen Sie ein in die Stupkaworld! Alles was Sie für Ihre Familie suchen, finden Sie bei uns unter einem Dach. Vermittlung von Rednern & Moderatoren Frau Anita Abele Von-Thürheim-Strasse Weißenhorn Tel: ( ) Wir kümmern uns um das gesprochene Wort, kreative Eventorganisation, ideenreiche PR und Texte für Ihr Unternehmen. 10 Schorsch Bross VarietéKunst Tel.: (09536) 1516 Begeisterung, emotionale Bindung und Produktinhalte für Ihren Kunden-, Mitarbeiter- oder PartnerEvent. Schorsch Bross - ein Künstler, der Menschen hinreißt, fasziniert und berührt. 11 AZ_Rohrfreiservice_ indd 1 Wellness-Shiatsu Züricher Str Nürnberg Tel.: (0911) Shiatsu Ihre Wellnessoase. Energieausgleich, Abbau von Spannungen, Behandlung durch Druck Sie möchten ebenfalls von der Reichweite unseres Magazins profitieren und hier eine Anzeige schalten? Kontaktieren Sie uns! Tel. 0911/ mittelstandwissen 21

22 TERMINE & VERANSTALTUNGEN Konferenz/Forum Die Unternehmerkonferenz Seminar IHK-Zertifikate zum Thema Steuern Neben einem reichhaltigen Informationsangebot bietet die IHK auch Seminare und Informationsveranstaltungen zumthema Unternehmenssteuern an. IHK-Zertifikate können in folgenden Bereichen erworben werden: Grundlagen des Steuerrechts Körperschaftsteuerrecht Einkommen- und Lohnsteuerrecht Umsatzsteuerrecht (im Zusammenhang mit anderen betrieblichen Steuern) Die UnternehmerKonferenz will das Forum für Mittelstand, Unternehmer, Führungskräfte und Kommunen (nicht nur) in Bayern sein. Auch in diesem Jahr wollen die Veranstalter in zahlreichen Fachvorträgenzu top-aktuellen Themen Know-how vermitteln. Dabei verspricht man einen direkten Nutzwert für Unternehmer, Führungskräfte und Kommunalvertreter sowie eine breite Plattform für Business-Kontakte. Derzeit wird das Programm für 2011 zusammengestellt. Mit dem Twitterund Facebook-Profil der Unternehmerkonferenz kann man bereits jetzt auf dem Laufenden bleiben. Termin & Ort 26. Mai 2011 Nürnberg Messegelände Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten Weitere Informationen / Informationen und Anmeldung: Seminar Bundesweite Seminare zum Thema Steuern Auch ManagementCircle bietet bundesweite Seminare zum Thema Unternehmenssteuern an. Themenauszug: Aufbau eines Verrechnungspreissystems Bilanzierung und Steuern Bulgarien Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz: Das neue HGB Brennpunkt Betriebsprüfung Das Reverse-Charge-Verfahren Der Vorsteuerabzug Der zugelassene Wirtschaftsbeteiligte Die Europäische Mehrwertsteuer Energie- und Stromsteuer 2011 Rechnungen korrekt und prüfungssicher erstellen Informationen und Anmeldung: 22 Mittelstand WISSEN

23 LINKTIPPS Informationen und Tipps: Die Seite bietet Nachrichten, Artikel, Leitfäden, Checklisten und Übungen rund um das Thema Unternehmenssteuern an. Die umfangreiche Website von bietet neben Steuertipps für Kleinunternehmner, Selbstständige und Freiberufler auch Steuersoftware und Bücher an. Vorschau März 2011 Social Media Die kommende März-Ausgabe von Mittelstand Wissen widmet sich ganz dem Thema Social Media. Neben Fachbeiträgen, Interview, Checklisten und Statistik erwarten Sie auch wieder Reise-, Rechtsund Steuertipps. Die nächste Ausgabe von Mittelstand Wissen liegt am 12. April in Ihrem Postfach Facebook Fan-Seite Im kostenlosen MITTELSTAND WISSEN-Archiv finden Sie weitere Ausgaben zu Themen wie Steuern, Unternehmensfinanzierung Venture Capital & Business Angels oder Versicherungen & Vorsorge. Artikel, Checklisten, Videos, Nachrichten und vieles mehr! Täglich aktuelle Ratgeber-Artikel, Wirtschaftsnachrichten, Checklisten, lebhafte Diskussionen und Lesermeinungen: Mit dem Ratgeberund Wissensportal Unternehmer.de bleiben Sie auf dem neuesten Stand! I M P R E S S U M & KO N TA K T Unsere Unternehmer.de Facebook Fan-Seite finden Sie unter: facebook.de/unternehmer.wissen Mittelstand Wissen ist ein Produkt der Marktplatz Mittelstand GmbH & Co. KG Herausgeber: Marktplatz Mittelstand GmbH & Co. KG, Pretzfelder Str. 7-11, Nürnberg, Kommanditgesellschaft: Sitz Nürnberg, AG Nürnberg HRA 14717, Pers. haftende Gesellschafterin: ONB, Online New Business GmbH, AG Nürnberg HRB 22494, Geschäftsführer: Michael Amtmann Erscheinungsweise: monatlich, jeweils zur Monatsmitte Redaktion & Leserservice: Marktplatz Mittelstand GmbH & Co. KG, Mathias Sauermann (Chefredakteur), Patricia Scholz (Redakteurin), Layout: Stefanie Eger. Grafik Design, Archiv: Das komplette Mittelstand Wissen -Archiv zum kostenlosen Download finden Sie hier: Anmeldung: Um Mittelstand Wissen kostenfrei zu beziehen, können Sie sich direkt unter anmelden. Abmeldung: Anzeigenleitung: Marktplatz Mittelstand GmbH & Co. KG, Pretzfelder Str. 7-11, Nürnberg, Tel.: 0911/ , Telefax: 0911/ , Urheberrechte: Der gesamte Inhalt sowie die Struktur unterliegen dem Urheberrecht. Mittelstand WISSEN 23

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