Silke Nixdorf. Podiumsdiskussion Auf die Mischung kommt es an!

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1 MS... Medien Systempartner... für die Verlage von Morgen Info Nr. 13 Frühjahr Sommer 2014 Auf die Mischung kommt es an Nicht erst seit der Nachricht über die Insolvenz der Münchner Abendzeitung, aber spätestens seither, ist allen Branchenteilnehmern der Ernst der Lage klar. Ein bisschen Paid Content hier, ein paar zusätzliche Publikationen, neue Anzeigenbundles. Wird das reichen? Oder muss nicht ein grundlegender Wandel in den altehrwürdigen Pressehäusern einziehen? Ein Wandel der die Unternehmenskultur, die Silke Nixdorf Arbeitsweise, die Prozesse und die Produkte gleichermaßen umfasst? Und was bedeutet dies für einen Verlag? Jack Welch sagte einmal: Die Veränderung hat keine Anhänger. Die Menschen hängen am Status Quo. Man muss auf massiven Widerstand vorbereitet sein. Diese Ausgabe der MSP Info ist dem Wandel gewidmet: Den Veränderungen im eigenen Haus, hin zu einem schlanken, agilen, modernen IT-Dienstleister, dessen Stärke Innovation und Prozessverbesserungen sind, und Produkten und Best Practice Ansätzen, die zeigen, wie der Wandel möglich ist bzw. unterstützt wird über alle Bereiche hinweg. Und wie immer im Leben kommt es auf die Mischung an: Kostensenkungen, Optimierungen, aber eben auch Investitionen in die Zukunft oder anders ausgedrückt, Effizienzsteigerung und Modernisierung im Kerngeschäft und Innovationen für die Zukunft. Dieses Spannungsfeld, in dem wir uns alle bewegen, wird auch Leitmotiv für das 18. Bremer Verlagstreffen im Herbst sein. Spannende Lektüre wünscht Silke Nixdorf Geschäftsführerin der MSP Medien Systempartner GmbH & Co. KG Themen Paid Content... Seite 2 Abschlussbericht Wetzlar... Seite 3 TK-Anlage... Seite 4 MSP Roadmap... Seite 5 Warenkörbe... Seite 6 IFRA-Expo Seite 6 Kurz notiert... Seite 6 Impressum... Seite 3 powered by MSP Medien Systempartner 18. mit Podiumsdiskussion Auf die Mischung kommt es an! im Steigenberger Hotel Bremen Teilnahmegebühr: 290 Strategie: der notwendige Wandel Digitalisierung und Rolle der IT Best Pratice: Zustellung, Druck und IT-Outsourcing Anmeldung und Programm unter: 1

2 Paid Content Paid Content: Next Steps im Projekt Paywall bei der Nordwest-Zeitung Bild: Marco Barthel Von Marco Barthel In einer unserer letzten Ausgaben des Infobriefes haben wir bereits über den sorgfältigen Evaluierungsprozess und die Entscheidung informiert, mbe4 als Payment Provider für Paid Content einzusetzen. Der nächste logische Schritt war die Auswahl der Paywall: Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Anbietern und entsprechende Referenzen. Wo man sich umsieht werden die Online Portale der Verlagswelt mit Paywalls verschiedener Ausprägung versehen. Die Erfahrungen sind sehr unterschiedlich. Vor der Auswahl der Technik wurde eine gründliche Analyse des Nutzungsverhaltens und eine Marktstudie zu potentiellen Neukunden, zukünftigen Nutzergruppen und -verhalten erstellt. Auf Basis dieser Erhebungen wurde für das Paid Content Projekt der NWZ das Metered Modell gewählt, zusätzlich mit der Möglichkeit besonders hochwertige Inhalte ab dem ersten Klick zu schützen. Beim Abgleich des umfangreichen Anforderungskatalogs mit den Leistungsmerkmalen der Anbieter kristallisierten sich rasch zwei Favoriten heraus, die durch eine hohe Erfüllung der Anforderungen auf sich aufmerksam machten. Letztlich fiel die Entscheidung auf Basis bester Referenzen, höchster technischer Kompatibilität und geringster Total Cost of Ownership. Den Anbieter dürfen wir zum heutigen Zeitpunkt noch nicht nennen. Paywall MSP OVS Checkout Angebotsseite Abo Formulare Paywall Integration mit MSP Produkten Authentifizierung MSP SSO Userdatenbank Bezahlmodul CMS Online Bezahldienstleister Bezahlformulare Die NWZ setzt bei der Implementierung auf die MSP Produkte OVS und SSO inkl. Payment Erweiterung. Das Vorhandensein dieser Systeme erleichtert die Einbindung der Paywall. Sie bieten Schnittstellen für die Abwicklung folgender Prozesse: Login (MSP SSO): Das SSO ermöglicht ein Login in allen Produkten des Verlags, natürlich auch der Paywall. Loggt sich ein Kunde z.b. in einer App ein, teilt dies das SSO der Paywall mit. Durch eine Schnittstelle zum SAP kann das SSO die angebundenen Anwendungen mit Kundendaten versorgen. Die Paywall erhält so die abgeschlossenen Abonnements eines angemeldeten Kunden und kann den Zugriff steuern. Abo Bestellvorgang (MSP OVS): Steht der Kunde vor der Paywall und entscheidet sich für den Abschluss eines Abonnements, bekommt er eine Angebotsseite präsentiert, die vom Probeabo über Digitalabo bis hin zum Vollabo inklusive Printprodukt alle Varianten abdeckt. Nach Auswahl des gewünschten Produktes wird der Kunde direkt in den Workflow des OVS geleitet und mit wenigen Schritten durch den Bestellvorgang geführt. Natürlich ermöglichen auch hier Schnittstellen in das SAP die Anlage des Abonnements. Bezahlvorgang (MSP SSO Payment Erweiterungen): Überall, wo es etwas zu bezahlen gibt, kann die Bezahlschnittstelle des SSO genutzt werden. Sie leitet den Kunden über das Abwicklungsformular des Bezahldienstleisters (z.b. MBE4) zu seinem Produkt. Im Hintergrund werden die Transaktionsdaten gespeichert, was eine spätere Aufschlüsselung der Einnahmen ermöglicht. Eine SAP Anbindung ermöglicht das Verbuchen der Transaktion. Es wird nicht nur das Lastschriftverfahren unterstützt, für Produkte mit kleinem Preis empfehlen sich Zahlwege wie Paypal, Kreditkarte oder mobiles SMS Payment, welches über die Handyrechnung abgerechnet wird. SAP Abonnement (M/SD) Kunden (GP) Implementiert wird parallel mit dem Anbieter der Paywall in SCRUM typischen 14 Tage Sprints. Go Live ist im QIII geplant. 2

3 Abschlussbericht Wetzlar Wetzlardruck MSP: Was waren die Ziele? Emmerich: Ziele waren die Konsolidierung und Standardisierung der Systeme: Weniger Systeme von weniger Herstellern, Branchenstandards und durchgängige Prozesse alles möglichst aus einer Hand. 3 Die Herausforderung von Verlagen, sich in den digitalen Welten zurecht zu finden und gleichzeitig die stetig wachsenden Systemlandschaften zu betreiben, führte zu einer engen Partnerschaft zwischen Wetzlardruck und MSP. Es wurde vereinbart, den vollständigen IT Betrieb durchführen zu lassen. Zur Standardisierung der Produktionsprozesse wurde die komplette Systemlandschaft auf einen modernen Stand gebracht. So wurde als erster Schritt die gesamte Infrastruktur inklusive aller Arbeitsplätze ausgetauscht. Auch wurden die zentralen Produktionsplattformen auf neue Produkte umgestellt. Seit Mitte 2013 wird die Wetzlarer Neue Zeitung nun auf der Basis von red.web, PPI und SAP produziert. Diese Plattformen werden von MSP im Bremer Rechenzentrum betrieben. Neben der System- und Prozessüberwachung werden auch alle Systempflegearbeiten durch unsere Systembetreuung durchgeführt. Durch die Neustrukturierung und Optimierung der gesamten Produktionsumgebung wurde ein reibungsloser Betrieb realisiert. Sollte dann doch mal etwas unklar sein oder nicht so funktionieren wie es der Anwender erwartet, ist die erste Anlaufstelle unser Service Desk. Dieser steht täglich von 5 bis 23 Uhr zur Verfügung. Auch an den Wochenenden und an Feiertagen findet der Anwender hier seinen Ansprechpartner. Der MSP Service Desk koordiniert auch die Zusammenarbeit mit den Systemherstellern und unterstützt gemeinsam mit diesen bei Troubleshooting. Für weitergehenden Support stehen unsere Systemspezialisten zur Verfügung. Mit diesem neuen Konzept ist der Verlag für die digitale Strategie moderner Verlage aufgestellt. Das Partnerschaftskonzept bereitet hier einen zukunftsorientierten Weg für neue Herausforderungen. Interview mit Herrn Emmerich Geschäftsführer der Wetzlardruck GmbH MSP: Wie war die Ausgangssituation im Verlag vor dem IT Outsourcing? Emmerich: Wetzlardruck hatte eine sehr heterogene Systemlandschaft, die zum Teil hohe Betriebsaufwände verursachte bzw. sehr viel Spezialwissen erforderte. Vor dem IT-Outsourcing waren die Betriebsaufwände für einen kleineren mittelständischen Zeitungsverlag wie den unseren kaum noch zu bändigen. Bild: Wetzlardruck GmbH Michael Emmerich, Geschäftsführer der Wetzlardruck GmbH MSP: Wie erfolgte der Auswahlprozess und nach welchen Kriterien? Welche Gründe sprachen für MSP? Emmerich: Ich selbst war zu der Zeit ja noch nicht tätig im Hause Wetzlardruck. Mit Hilfe eines externen Beraters wurden eine Reihe von Verlagsdienstleistern / Rechenzentren angefragt, detaillierte Angebote eingeholt und letztlich nach Bietergesprächen entschieden. Warum es letztendlich MSP wurde, ist relativ einfach zu beantworten: MSP genießt in der Verlagslandschaft einen sehr guten Namen, was die Betreuung und Weiterentwicklung der SAP-Produkte betrifft. Dies überzeugte Mitarbeiter und Entscheider bei Wetzlardruck genauso wie den externen Berater, so dass die Empfehlung auf die MSP fiel. Ziel war Standardisierung, Vereinfachung alles mit marktführenden Systemen. Marktführende Systeme: das ist PPI, das von 80% der deutschen Verlage verwendet wird; das ist SAP, bei fast allen größeren Einheiten die Standardsoftware für Anzeigen und Vertrieb. Und im Bereich der Redaktion hat man sich für das System red.web aus Koblenz entschieden, was einfach gut funktioniert und damit für alle leicht einzuführen und leicht umzusetzen war. MSP: Wie haben Sie es geschafft, dass das gesamte Unternehmen bei der Entscheidung zum IT-Outsourcing mitzieht? Emmerich: Natürlich gab es Widerstände in den Abteilungen, deren Aufgaben durch das IT-Outsourcing und die Systemumstellungen entfielen. Der Großteil des Unternehmens hat die Entscheidung aber mitgetragen und als man gesehen hat, dass auch die neue Geschäftsführung sagt: Das sind Standardsysteme, die kennt man schon seit 15 Jahren und that s the way to go, ist da auch kein Widerspruch mehr erfolgt. MSP: Welche Aufgaben in der IT übernehmen Sie heute noch selbst? Emmerich: Von den IT-Aufgaben haben wir uns fast vollständig getrennt. Wir haben im Haus nur noch den 1st-Level-Support also wenn z.b. ein Endgerät streikt, ersetzt werden muss; wenn ein Drucker mal nicht mehr druckt, dann kommt natürlich noch jemand aus dem Hause, der mit dieser Endgerätebetreuung befasst ist, an den Arbeitsplatz. Alles andere wie den Betrieb der Systeme, der Datenbanken, der Server, dies wird nun durch MSP betreut und somit sind diese Aufgaben für Wetzlardruck natürlich vollständig entfallen. Die IT kommt sozusagen aus der Steckdose. MSP: Ihre Daten liegen nun nicht mehr im eigenen Rechenzentrum, sondern gut 400 km entfernt in Bremen. Wie ist Ihr Sicherheitsgefühl? Emmerich: Das Sicherheitsgefühl ist sehr gut. Dazu muss ich sagen, dass ich bereits zuvor über 10 Jahre lang auch mit einem entfernten Rechenzentrum gelebt und 10 Jahre ohne Ausfall erlebt habe. Von daher hatte ich da auch überhaupt keine Befürchtungen. MSP: IT-Outsourcing bedeutet, sich von Dingen und Verantwortung zu trennen. Stattdessen bedarf es neuer Schnittstellen mit klaren Regeln. Sind diese geschaffen worden? Emmerich: Ja, da sind neue Regeln eingeführt worden. Ich sehe IT-Outsourcing als Kooperationsprojekt zwischen verschiedenen Verlagen und das ist Work in progress das kann noch optimiert werden. Verlage können nicht mehr ohne Kooperation leben, davon bin ich fest überzeugt. Und wenn man mit größeren Verlagen gemeinsam IT betreibt, dann hat man vielleicht auch die Möglichkeit, schneller einen Wechsel mitzugehen, der in diesen schnelllebigen, digitalen Zeiten häufiger erforderlich ist und diesen möglicherweise... Fortsetzung auf Seite 4

4 Abschlussbericht Wetzlar Fortsetzung von Seite 3... dann auch ohne Blessuren zu gehen, als man ihn gehen würde, wenn man auf sich allein gestellt wäre. Stand-alone müsste man eigene Auswahlprozesse anstoßen, wäre mit all dem teuren Projektund Prüfaufwand im Vorfeld allein belastet. So profitiert man vom gemeinsamen Dienstleister, der als Scout und Advisor die Angebote und Entwicklungen für alle Kunden prüft. MSP: Die ersten Monate sind vergangen. Welche Erfolge sind schon sichtbar? Emmerich: Die Erfolge sind die vielen kleinen Erfolge, die in der Organisation sichtbar sind. Durch die vollständige Integration des SAP/PPI-Anzeigenworkflows haben sie ganz andere Durchlaufzeiten für Anzeigen. Natürlich gehört da auch Arbeitszeitorganisation dazu, die sich verändert und die geändert werden muss mit diesen veränderten Systemen. Aber es sind einfach andere Workflows, die notwendig wurden: Häufig Workflows, die weniger Geh-Schritte bedeuten als vorher. MSP: Wie stellt sich heute die Akzeptanz in Ihrem Unternehmen dar? Emmerich: Die Akzeptanz im Unternehmen für alle Systeme ist gut, wobei wir wissen, dass SAP als Anwendungssoftware außerhalb der Buchhaltung nicht sehr häufig mit positiven Attributen versehen wird. Das ist keine geliebte Endanwendermaske, sondern eine, worüber man sich kontrovers unterhalten kann, ob man es nicht hätte einfacher und unkomplizierter machen können. Das ist SAP sicherlich nicht und diese Diskussion gibt es in allen deutschen Verlagshäusern, wo SAP im Einsatz ist und die gibt es jetzt auch in Wetzlar. TK-Anlage Modernste Kommunikationstechnologie Zwei Verlage - drei Telefonanlagen... Diese bestehenden Anlagen stoßen an ihre Grenzen: mittlerweile übliche Funktionalitäten werden nicht unterstützt; ein Nachrüsten ist nur bedingt möglich und kostenintensiv. Ein umfangreiches Evaluierungsprojekt wurde gestartet: die MSP hatte sich zum Ziel gesetzt, eine homogene, mandantenfähige und zukunftsorientierte Kommunikationsplattform zentral für alle Verlage zu betreiben. Gute Bedienbarkeit und Anwenderfreundlichkeit, einfaches Management und Investitionssicherheit bei geringen Total Cost of Ownership waren die wichtigsten Auswahlkriterien. Am Ende des Auswahlprozesses fiel die Entscheidung auf die Open Scape Voice Technologie des Herstellers Unify ehemals Siemens und den Dienstleister COMNET Hanse GmbH: In den nächsten Wochen wird zunächst für die NWZ Mediengruppe und die MSP selbst die neue Ära der IP-Telefonie mit Unified Communication und Collaboration in den Arbeitsalltag Einzug halten und diesen verändern. Unified Communication unterstützt die Anwender in der gewohnten Bedienoberfläche von Microsoft Outlook. Durch die komfortable Nutzung von zentral hinterlegten Telefonverzeichnissen, Kontaktoder Kundendatenbanken stehen den Anwendern jederzeit die aktuellen Informationen, wie z.b. die Präsenz, über die Gesprächspartner zur Verfügung. Eine weitere Verbesserung der persönlichen Kommunikation ist durch Videokonferenz realisierbar. Die gewählte Lösung besteht aus zwei geclusterten physischen Servern (OSV), die über eine unabhängige Survival Authority (SA) gesteuert werden und verschiedenen virtuellen Servern, die u.a. die Einrichtung und Administration der Anwender mit den benötigten Telefonmerkmalen steuern und zur Verfügung stellen. In größeren Außenstellen steht eine sogenannte Branch, die wie ein Gateway die Kommunikation mit den OSV ermöglicht. Zum Anschluss benötigter analoger Endgeräte dienen die Mediatrix-Gateways. Die gesamte Kommunikation läuft dann rein über das Netzwerk (IP-basiert) und nicht mehr über dedizierte Telefonleitungen ein Vorhalten des separaten Leitungsnetzes entfällt. Das Verschmelzen von Telefonie und klassischer IT wird durch die Entscheidung für Softphones zusätzlich unterstrichen: Mehr Flexibilität, mehr Agilität, geringe Wartungskosten und hohe Anwenderfreundlichkeit waren für diese Entscheidung maßgeblich. Die Kontrolle mehrerer Endgeräte, präsenzbasierte Kontakte, erweitertes Anrufmanagement und die mögliche Integration mit vielen weiteren Kommunikationsoptionen wie Web Collaboration, Videotelefonie, Instant Messaging sind mit dieser Lösung ebenso möglich wie Voic , Fax, Konferenztelefonie und Screen-Sharing. Darüber hinaus kann man den Kunden und Anwendern Remote- Support bieten, indem man dezentral auf deren Computer zugreifen und diese steuern kann. Die Serverhardware ist so dimensioniert, dass ohne Probleme Anwender eingerichtet und bedient werden können, insofern ist diese Lösung für die Zukunft gewappnet: Die Mandantenfähigkeit erlaubt die einfache Integration beliebiger weiterer Kunden. Im Zuge der Inbetriebnahme der neuen Telefonanlage werden zugleich umfangreiche Erneuerungsarbeiten am LAN durchgeführt: Hier fiel die Entscheidung auf modernste Switch-Technologie des Marktführers Cisco. 4

5 MSP Roadmap MSP Roadmap Auf dem Bremer Verlagstreffen haben wir es angekündigt: Die MSP gibt Ihnen zukünftig Planungssicherheit beim Einsatz der MSP Produkte aus dem SAP und Online Bereich. Natürlich werden wir auf den wertvollen Input aus dem Projektgeschäft für die Produktentwicklung in Zukunft nicht verzichten; Die aktuelle Roadmap und die darin enthaltenen Features sind Ihren Ideen und Anforderungen geschuldet. In diesem Jahr wird es für 7 Produkte ein Major-Release / Upgrade geben, fünf davon stellen wir hier heute vor: MSP Single Sign On 2.0 Die Konzeption ist abgeschlossen, in der Umsetzung sind bereits: Schnittstellen zu Ticketanbietern Nutzungs-Statistiken Oauth Integration Im Anschluss widmen wir uns Paid Content In Q III folgt: Anbindung von Payment Providern Abo Buchungssysteme Abrechnung von Verkäufen an die Kunden Die Möglichkeit, diese Abrechnung automatisiert im SAP System zu verbuchen, rundet im Q IV die Entwicklung ab. MSP Zustellereinsatzplanung 2.0 Seit Februar 2014 ist unsere MSP Zustellereinsatzplanung im produktiven Einsatz. Die geplanten Optimierungen in den Geschäftsprozessen der Vertriebsinspektoren und Gebietsleiter sowie in der Personalabteilung konnten sofort erreicht werden. Auf den Lorbeeren ausruhen wollen wir uns aber nicht. Noch im Februar begannen die MSP Workshops zur Weiterentwicklung mit 3 Experten aus dem Zustellbereich verschiedener Verlagshäuser. Für die MSP Zustellereinsatzplanung 2.0 steht die weitere vertiefende Integration mit dem HCM im Vordergrund: Welcher Zusteller darf wie viel verdienen, kann er diesen Bezirk noch übernehmen? Wie viele Tage hat er bereits gearbeitet? Wie sieht sein Urlaubskonto aus? Erfassung von Zusatzleistungen (z.b. Wartegeld) mit automatisierter Übergabe ins HCM System und der Freigabe nach dem 4-Augen Prinzip Bewerberdatenbank Die Abbildung von Zeitlohn sowie verschiedene Layer für die Sicht auf unterschiedliche Zustellprodukte werden Bestandteil des nächsten Upgrades sein. MSP Zustellerportal 1.1 Anforderungen aus 8 Verlagen wurden mit der Grundversion Zustellerportal 1.0 umgesetzt. Das sind: Zustellbuch Bezirksdarstellung Reklamationen Veränderungsmeldungen Infoseiten für Veranstaltungen, Mitteilungen und schwarzes Brett Auf der Roadmap von 2014 stehen jetzt noch: Integration von Urlaubsanträgen Stammdatenänderungen Offline Fähigkeit MSP Online Vertriebssystem 4.0 Kaum eines unserer Produkte wird bei der Implementierung stärker individuellen Bedürfnissen angepasst als das Online Vertriebssystem: Unterschiedliche Usability- und Marktanforderungen führen zu einer ständigen Weiterentwicklung. Die Weiterentwicklung wird aus diesen Erfahrungen gespeist. Die neuen Features werden sein: Paid Content Anbindung flexible Abo Kombinationen Flexibilisierung und durchgängige Prozesse sind auch hier das Leitmotiv, Auslieferung wird Q IV 2014 sein. Bereits im Q III dürfen Sie sich auf folgende Neuerungen freuen: responsive Design für die mobile Darstellung auf Tablets und Smartphones Add On für die Umstellung von Aktionsabonnements MSP Tempestiva 5.2 Die regionale Kompetenz eines Verlages liegt nicht zuletzt in der Qualität der Terminankündigung und aufbereitung. Viele von Ihnen nutzen zur Erfassung und Ausspielung bereits unsere Tempestiva Termindatenbank mit Veranstaltungsportal. Freuen Sie sich auf diese Features in 2014: Optimierung der Bildverwaltung: pro Veranstaltung unterschiedliche Bilder oder Bilderstrecken verbesserte Usability beim Hochladen der Bilder verbesserte Usability bei der Termineingabe Optimierung der Notdienst-Eingabe Anfang 2015 werden wir das Gesamtpaket noch um eine umfangreiche Termin-Dubletten Workbench und einen Ausbau der externen Terminerfassung erweitern. Sie sehen, auch in 2014 gilt: Aus der Praxis für die Praxis! 5

6 Warenkörbe Kurz notiert Standardisierung der IT-Ausstattung Den Willen zur Standardisierung der Arbeitsplatzausstattung hegen alle IT-Verantwortlichen, nur die Umsetzung gestaltet sich oft schwierig: Hier ein Sonderwunsch, da eine technische Spezialanforderung und dann noch Modellwechsel der Hersteller. Die Realität: Unterschiedlichste Geräte im Einsatz, unterschiedliche Hardwarehersteller, unterschiedliche Betriebssysteme und jede Menge Peripheriegeräte, die es zu verwalten und zu supporten gilt. Die Folge: Hohe Supportkosten, schlechte SLAs, da eine Bevorratung kaum möglich ist und häufig schlechte Einkaufskonditionen, da das Volumen für Projektpreise fehlt. Die Lösung: Der maßgeschneiderte MSP Warenkorb für alle IT Produkte, die im Verlag zum Einsatz kommen. Von PCs und Notebooks inklusive passendem Zubehör für die typischen Einsatzgebiete über Standardsoftware, Druckern und weiteren Peripheriegeräten bis hin zu klassischem Verbrauchsmaterial und Ersatzteilen alles findet sich gut erläutert, einfach zu bestellen und übersichtlich dargestellt auf der MSP Warenkorb-Homepage für den Verlag. So können sich die Endanwender schnell einen Überblick verschaffen und Ihre Bestellanforderung auslösen. Zukünftig wird zudem ein Genehmigungsworkflow im Jira für eine papierlose, schnelle und revisionssichere Bestellauslösung sorgen. Und durch das klar definierte Portfolio ist eine Bevorratung möglich, die Einkaufskonditionen verbessern sich und der Supportaufwand sinkt. Für die nahe Zukunft plant MSP diesen Warenkorb erheblich zu erweitern. In Vorbereitung sind Produkte aus der modernen Kommunikation, wie Mobiltelefone inklusive Vertragsoptionen, Headsets aber auch weitere Komponenten für die neue TK-Infrastruktur. MSP Zustellerportal 1.1 Im letzten Jahr hat die MSP mit 8 verschiedenen Verlagen die Konzeption eines Zustellerportals vorgenommen. Jetzt ist der Prototyp mit Zustellbuch, Darstellung von Bezirksdaten aus Geo- Informationssystemen, Reklamationen, Veränderungsmeldungen und vielen weiteren Funktionen fertig. Für die Zusteller wurde ein neuer Kommunikationskanal geschaffen. Dank des responsive Design kann die Lösung auf dem Desktop für eine Vorbereitung auf die Zustellung und dem Smartphone parallel zur Verteilung angewendet werden. Bei einem Pilotkunden sammeln wir erste Praxiserfahrungen, um Ihnen dieses Produkt dann ausgereift zur Verfügung stellen zu können. Es geht aber auch gleich weiter. Die Integration von Urlaubsanträgen, Stammdatenänderungen sowie eine Offline Fähigkeit stehen noch für dieses Jahr auf dem Programm. Kassenstart Leipzig Anfang März ist die erste Geschäftsstelle der Leipziger Verlagsund Druckereigesellschaft (LVDG) mit dem SAP basierten MSP Kassensystem produktiv gegangen. Nachdem bereits der hannoversche Ticketanbieter der Mediengruppe Madsack (Laporte - Kartenshop GmbH) seit dem letzten Jahr mit dem MSP Kassensystem und den zugehörigen, integrierten Ticketschnittstellen arbeitet, ist jetzt der Leipziger Zeitungsverlag gefolgt. Gemeinsam mit dem Gutenberg Rechenzentrum (GRZ) wurde hierfür eine Schnittstelle entwickelt, mit der im VI&VA-System erfasste Anzeigen in das Kassensystem übertragen und kassiert werden natürlich mit vollintegrierter Überleitung in die Finanzbuchhaltung. Neben den Anzeigen können natürlich auch Handelswaren, Gutscheine und vieles mehr verkauft werden. Dieses Projekt ist als Pilotprojekt für die Mediengruppe Madsack ausgelegt. ecommerce: Neues vom MSP Online Shop IFRA Expo in Amsterdam Wir sind wieder dabei! Nach der erfolgreichen IFRA Expo 2013 in Berlin ist für MSP mehr als klar, dass wir auch auf der diesjährigen IFRA Expo vom Oktober in Amsterdam vertreten sein werden. Wir zeigen wieder einige unserer Produkte wie z.b. die kürzlich produktiv gegangene MSP Zustellereinsatzplanung 2.0 sowie das MSP Zustellerportal 1.1, das pünktlich zur IFRA produktiv geht. Besuchen Sie uns auf unseren Stand 315 in Halle 9. Zur Terminvereinbarung senden Sie gerne eine Mail an: Diversifizierung von Leistungen und Angeboten einfach umsetzen und neue Umsatzquellen erschließen? Ganz einfach mit dem MSP Online Shop, der für integrierte, automatisierte Prozesse mit geringem Pflegeaufwand sorgt. Alle unsere Shops sind auf der aktuellen Magento-Version 1.8. Wer ältere Versionen nutzt, sollte seinen Shop einer gründlichen Analyse unterziehen; unsere Erfahrungen zeigen, dass die Vorteile des Updates den Aufwand lohnen. Alle weiteren MSP Produkte wie SSO und Kasse sind natürlich auf die aktuelle Version abgestimmt und verfügbar. Das MSP Produkt wurde in den vergangenen Monaten kontinuierlich weiterentwickelt. Neben der Integration der Verkaufsplattform ebay und einer umfassenden Suchmaschinenoptimierung stehen Plug-ins für die Angebotsdarstellung von komplexen Materialien wie Produktsets oder konfigurierbaren Produkten mit unterschiedlichsten Attributen sowie die Verarbeitung von Rabatten und Gutscheinen aus dem Kassensystem zur Verfügung. Optimierte Schnellzahlarten wie PayPalExpress werden in Zukunft integriert im neuen MSP Payment Portal abgebildet: Sagen Sie Tschüss zu manuellen Buchungsvorgängen. Ihr Rechnungswesen wird es danken. Impressum MSP Medien Systempartner GmbH & Co. KG MS... Medien Systempartner Martinistr. 43, Bremen Telefon: Fax: URL: Verantwortlich: Silke Nixdorf (Geschäftsführerin) Redaktion: Claudia Wittje Layout: NWZ-Agentur, Yvonne Ullrich 6

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