Entwicklung ein Missverständnis?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Entwicklung ein Missverständnis?"

Transkript

1 Vortrag im Rahmen einer Ringvorlesung an der Universität Wien 2003 Entwicklung ein Missverständnis? rüdiger korff, Universität Hohenheim Entwicklung ist einer der zentralen Aspekte moderner Gesellschaften. Nur darüber lässt sich das Problem lösen, dass Moderne den Anspruch des Universalismus stellt, doch die deutlichen Differenzen in der Institutionalisierung von Moderne nur mit Anstrengungen ignoriert werden können. Eine Lösung wäre, moderne Gesellschaft als regionales Spezifikum zu erfassen. So wäre dann eben nur Westeuropa, Nordamerika und vielleicht noch Japan modern und der Rest der Welt fällt aus der soziologischen Analyse heraus und bleibt das Forschungsfeld der Anthropologie. Unausgesprochen ist diese Haltung in der Soziologie - jedenfalls der deutschen - erstaunlich verbreitet. Eine andere Lösung des Problems ist Entwicklung, durch die eine nachholende Modernisierung erreicht werden soll. Damit sind die Differenzen nur temporär und früher oder später haben sich die Traditionen aufgelöst. Hier kommt der Entwicklung und den damit sich beschäftigenden Organisationen und Personen die Aufgabe zu, als Agenten des Weltgeistes 1 Modernisierungsdefizite zu beheben. Diese Lösung, die durchaus noch verbreitet ist, wurde leider, oder Gott sei Dank, durch die Diskussionen der Postmoderne unmöglich gemacht. Allerdings konnte die Postmoderne bis auf das Ende der Entwicklung auch keine Alternative vorstellen. So haben wir gegenwärtig eine verblüffende Situation. Einmal wird in der Soziologie der Rest der Welt weitgehend ausgeklammert, auch und vielleicht gerade in vielen Diskussionen über Globalisierung. Zum zweiten wird seit Mitte der achtziger Jahre regelmäßig das Ende der Entwicklung ausgerufen (Menzel 1992, Escobar 1995, Sachs 2001), drittens hat dieses einen nur sehr begrenzten Effekt auf die Entwicklungspolitik und Praxis, denn noch besteht die Weltbank, UNDP, andere internationale, nationale und Nicht-Regierungsentwicklungsorganisationen und niemand fordert ernsthaft ihre Auflösung, und viertens erwarten die Menschen, dass durch Entwicklung ihre Lebensgrundlage verbessert wird. Strukturen der Entwicklungsgeschichte: Die Chancen der deutschen Sprache nutzend, fasse ich Entwicklung und Geschichte in einem Wort zusammen, was an sich etwas tautologisch sein sollte. In den klassischen soziologischen Arbeiten wird ja die Entwicklung der modernen Gesellschaft unter dem Begriff Geschichte gefasst. Es gibt aber einen sehr weitreichenden Unterschied zwischen beiden. Geschichte, jedenfalls in soziologischer Perspektive, bezieht sich auf die Logik oder Logiken gesellschaftlichen Wandels. Geschichte ist in dieser Perspektive implizit kritisch, da, wie Adorno es einmal formulierte, so das Bestehende mit dem Möglichen konfrontiert werden kann. Entwicklung ist demgegenüber affirmativ, in dem Sinne, aus dem Bestehende das Passende zu machen. Dazwischen liegen Welten. Marcuse (1989) diskutiert die Logik der Geschichte unter den Begriffen Vernunft und Revolution. In den Entwicklungsdiskursen wird daraus gegenwärtig: Partizipation und nachhaltige Entwicklung! Bei Marcuse sind Klassen Subjekt der Geschichte, d.h. des Wandels, in der anderen Version sind es die Entwicklungsorganisationen und Experten, was ja schon etwas anderes ist, als das Proletariat, die Verdammten dieser Erde, um auch Fanon (1971) zu zitieren, oder auch das Kapital. 1

2 Entwicklung ist, im Unterschied zu Geschichte nicht reflexiv, d.h. Entwicklung selbst kann die eigene Geschichte nicht reflektieren, da Entwicklung per se zukunftsorientiert ist. Tatsächlich würde eine geschichtliche Reflexion der Entwicklungserfahrungen zu einer weitreichenden Depression führen, denn trotz inzwischen 40 Jahren von Entwicklung sind die grundlegenden Probleme (Hunger, Armut, Krieg, Unterdrückung) ungelöst. Die fehlende historische Reflexion führt, wie Sachs (2001) es sehr schön ausgedrückt hat, dazu, dass mit jeder neuen Entwicklungsdekade die vorhergehende weitgehend diskreditiert wird. Die Erfolge der früheren Phase sind die Probleme der aktuellen Phase. Ein Beispiel dazu: In den achtziger Jahren ging es darum, durch technische Innovationen die vermarktbare Agrarproduktion rapide zu steigern, um einerseits Geld-Einkommen der Bauern zu erhöhen und andererseits Nahrungsmitteldefizite zu reduzieren. In Nordthailand können die Hmong (eine ethnische Minderheit) als Helden dieser Politik bezeichnet werden. Sie gaben die Produktion von Opium auf, übernahmen die Ratschläge der Experten und bauten dementsprechend Gemüse, Blumen und Früchte an. Im Unterschied zu Opium wachsen diese Agrarprodukte allerdings nur dann gut, wenn der Boden gedüngt wird und regelmäßig Insekten usw. bekämpft werden. Das Einkommen der Hmong stieg, und man konnte nun Astern, Erdbeeren und Weißkohl in Chiang Mai bekommen. Heute sind Hmong die Bösewichter und Umweltzerstörer, da durch die intensive Nutzung die Fruchtbarkeit des Bodens langfristig zerstört wird und durch die massive Nutzung der Chemie das Wasser vergiftet ist, was nachhaltiger Entwicklung widerspricht. Interessanterweise sind sich die Experten, die nun den Hmong nahelegen doch nachhaltiger zu wirtschaften, nicht darüber bewusst, dass sie es waren, die den Hmong erst diese Wirtschaftsweise beibrachten! Nach Esteban (2001) begann Entwicklung im Anschluss an den II. Weltkrieg, als Truman zur Entwicklung aufrief. 1 Entwicklung bot sowohl den Organisationen, die für den Wiederaufbau Europas gegründet wurden, wie der Weltbank und dem IMF als auch den alten Kolonialorganisationen die Chance das Betätigungsfeld zu erweitern bzw. zu erhalten. (Korff 1998). Diese Organisationen konnten sich dann in den sechziger Jahren der ersten Entwicklungsdekade widmen. Der Indikator von Entwicklung war Wirtschaftswachstum gemessen im Bruttosozialprodukt bzw. dem per Capita BSP. Durch den Aufbau von Industrien, verbesserter Infrastruktur usw. sollten die Staaten Wachstum u.a. auch durch Staatsunternehmen forcieren. Diese Politik wurde später ergänzt durch sozialen Wandel. In Anlehnung an Parsons Strukturfunktionalismus und dem berühmten AGIL-Schema 2 ging man davon aus, dass Entwicklung ein gleichzeitiger Prozess der Industrialisierung, Urbanisierung, des kulturellen und Persönlichkeitswandels sowie des politischen Wandels ist. Aus Entwicklung ist Wirtschaftswachstum wurde Entwicklung ist Wirtschaftswachstum und Wandel. McNamara leitete in den siebziger Jahren als Präsident der Weltbank die zweite Dekade unter dem Namen Kampf gegen die Armut ein. In der Konferenz der ILO 1976 wurde dieses als Grundbedürfnisstratgie spezifiziert. Entwicklung hatte nun das Ziel, Möglichkeiten zur Befriedigung der in der UN-Charta definierten Grundbedürfnissen zu unterstützen. Dabei kamen staatlichen Subventionen der Grundnahrungsmittel, des sozialen Wohnungsbaus (Habitat), dem 1 Quarles van Ufford (2003) argumentiert demgegenüber, das Entwicklung schon in den vierziger Jahren thematisiert wurde. Damals allerdings auf Europa bezogen unter der Forderung Nie wieder Krieg. Es ging damit initial um die Entwicklung Europas, nicht um Entwicklungsländer usw. Die Aufgabe des IBRD (International Bank of Reconstruction) oder der deutschen KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) waren explizit auf den Wiederaufbau Europas bzw. Deutschland bezogen. Entwicklungsländer entwickelten sich erst später. 2

3 Ausbau von Schulen und der Einrichtung von Barfuß-Ärzten im ländlichen Raum eine besondere Bedeutung zu. Während in den ersten Dekaden die Staaten die eigentlichen Entwickler waren, wie es u.a. der Begriff Entwicklungsstaat ausdrückt, galten sie in der dritten Dekade, d.h. in den achtziger Jahren als die Probleme. Durch Strukturanpassung sollte der Staatssektor massiv reduziert werden um durch Deregulierung die wirtschaftlichen Kräfte zu entfesseln. Die sichtbare Hand der Staaten, oftmals der Selbstbedienung diente, sollte durch die unsichtbare Hand des Marktes ersetzt werden. Man ging davon aus, dass durch den Markt Ressourcen am effizientesten allokiert würden. Das beinhaltete natürlich die Zurücknahme vieler Maßnahmen der vorhergehenden Phase der Grundbedürfnisorientierung, denn nicht der Staat bringt Wohlstand, sondern der vom Staat gelöste Markt. Es zeigte sich jedoch, dass auch der Markt eines staatlichen Rahmens der Gesetzlichkeit und Regulierung bedarf. So führt Wolfensohn im Vorwort zum Weltentwicklungsbericht 1997 aus: Certainly state-dominated development has failed. But so has stateless development a message that comes through all too clearly in the agonies of people in collapsed states such as Liberia and Somalia. Without an effective state, sustainable development, both economic and social, is impossible. (Wolfensohn 1997: III). Deshalb wurde in den neunziger Jahren neben dem deregulierten Markt Partizipation und good governance zur Grundlage einer nachhaltigen Entwicklung des globalen Ressourcen- und Umwelt Managements, in der auch die Gender- Komponenten berücksichtigt sind. Es geht nun darum, nicht nur technische Lösungen zu entwickeln, die die Bauern dann übernehmen sollen, sondern die Zielgruppen einzubeziehen. 3 Die hier nur sehr verkürzt dargestellte Entwicklungsgeschichte der Entwicklung weißt einige interessante Strukturen auf: 1. Die Rolle des Staates durchläuft eine Art Looping. In den ersten Phasen war der Staat die Institution durch die nationale Entwicklung erreicht werden sollte. In der dritten Phase wurde der Staat weitgehend ausgeklammert um in den späten neunziger Jahren wieder aufzutauchen. Allerdings in einer anderen Form. Nicht als Entwicklungsstaat, sondern als good governance, was im Grunde bedeutet, dass der Staat sich ähnlich strukturieren solle wie eine Unternehmen. Das zeigt sich u.a. auch in der zunehmenden Nutzung von Management im Entwicklungsdiskurs, wie Watershed Management, Natural Ressource Management oder urban Management Ausweitung der mit Entwicklung und durch Entwicklung zu strukturierenden Bereiche. In der ersten Phase bezog sich Entwicklung einseitig ökonomisch auf Industrialisierung und Wachstum des BSP. In der zweiten Phase kamen die individuellen Bedürfnisse und damit der Alltag hinzu. Dieses war auch die Phase in der Familienplanung populär wurde, die direkt in den persönlichen Bereich eingreift. In der dritten Phase weitete sich Entwicklung einerseits auf die Märkte, Kleinproduzenten und Händler aus und auf der anderen Seite auf die öffentlichen Einrichtungen, die zu privatisieren sind. Inzwischen sind Natur und Geschlecht sowie soziale und kulturelle Beziehungen einbezogen.. Es findet sich kaum mehr ein Lebensbereich, der nicht irgendwie entwickelt werden müsste. Mit dem mainstreaming der AIDS Problematik bedarf es nun sogar der Entwicklung der intimsten Bereiche der Sexualpraktiken. 3

4 3. Räumliche Ausweitung: In der ersten Phase bezog sich Entwicklung vor allem auf die Städte und ihre Randgebiete, sowie Plantagen und Minen, da nur dort die Grundlagen für Industrien existierten. In der folgenden Phase kam es zu einer Ausweitung auf die Randgruppen in den Städten (Slums, Marginalisierte, informeller Sektor) und relativ integrierten ruralen Gebiete. Daran anschließend findet sich eine weitergehende Ausweitung in weniger zugängliche Gebiete und ethnische Minderheiten. Mit nachhaltiger Entwicklung geht es nun darum auch die abgelegenen Regionen und indigenen Bevölkerungen zu erfassen. Es findet sich kaum ein Gebiet und eine Personengruppe, die nicht entwickelt werden müsste. 4. Verstärkte Abgrenzung zwischen entwickelten und Entwicklungsländern. Obwohl die Unterschiede in Bezug auf viele der Entwicklungsindikatoren zwischen einigen Entwicklungsländern und vor allem den Ländern Osteuropas, inklusive die neuen Mitglieder der EU, zunehmend verschwimmen, bleibt diese Differenzierung im Alltagsverständnis als auch in der Politik erhalten. Entwicklung war also durchaus erfolgreich in der Integration und Globalisierung von sich selbst. Das heißt auch, dass es in den Entwicklungsländern kaum Personengruppen, Gebiete und Bereiche gibt, die nicht direkt von Entwicklung betroffen sind. Das hat zwei Implikationen: 1. werden die globalen Entwicklungsdiskurse und Politiken in ganz unterschiedlichen Lokalitäten angewandt, und 2. werden weitere Akteure in Entwicklung einbezogen. Daraus resultiert ein zentrales Problem, wie Poitier (1999) zeigt, nämlich, dass die Entwicklungsstrategien immer standardisiert und vereinfachend sind, während das konkrete Alltagsleben komplex und vielschichtig ist. Im Ergebnis sind die allgemeinen Politiken den lokalen Bedingungen nicht angepasst. Kritik der Entwicklung: Die Kritik der Entwicklungspolitik als Werkzeug des Imperialismus, die in den siebziger Jahren noch durchaus verbreitet war, findet sich heute nur noch wenig, nicht zuletzt deshalb, weil nach über vierzig Jahren von Entwicklungspolitik die positiven und negativen Effekte kaum nachgewiesen werden können. In der Kritik wird die Wirkungsweise offensichtlich überbewertet. 5 Sachs (2001) macht deutlich, dass obwohl die historischen Bedingungen, die früher Entwicklung zu einem überzeugenden Programm sowohl für den Norden, die Geberländer der Entwicklungshilfe, als auch den Süden, die unterentwickelten Empfängerländer, machten, ihre Geltung verloren haben. Trotzdem ist Entwicklung immer noch attraktiv. Heute ist Entwicklung wie eine Amoebe, die alles mögliche einbezieht (siehe dazu den vorherigen Abschnitt), und damit alle möglichen Formen und Bedeutungen annehmen kann. Weitgehend inhaltslos hat Entwicklung heute die Funktion, Intervention mit einem höheren Sinn zu legitimieren und bietet so eine Aura der moralischen Überlegenheit und Arena für völlig unterschiedliche Gruppen und Organisationen. (Sachs 2001:4). Indem Entwicklung eine solche globale Arena darstellt, auf der unterschiedliche Gruppen ihre Interessen vertreten und durchzusetzen suchen, können die globalen Formulierungen von Entwicklungszielen, Strategien usw. immer nur Vereinfachungen und Worthülsen sein, in denen sich jeder irgendwie wiederfinden kann. Typischerweise gilt dieses für die Protokolle der großen 4

5 Tagungen der UN-Organisationen wie Habitat, UNDP, World Food Programme usw. Da der Alltag der zu Entwickelnden höchst komplex und keineswegs standardisierbar ist, ergeben sich geradezu automatisch Diskrepanzen zwischen den allgemeinen Forderungen und der konkreten lokalen Praxis. David Mosse (2003) 6 folgt dieser Richtung und problematisiert die Beziehungen zwischen Entwicklungspolitik und Praxis. Häufig wird von einem Zusammenhang zwischen beiden ausgegangen. Diskrepanzen, die an sich unübersehbar sind, werden als unintended gaps definiert und damit zu Ausnahmen von der Regel. Aber, determiniert die Politik tatsächlich die Praxis? Wieviel haben konkrete Entwicklungsprojekte mit den Politiken auf nationaler und globaler Ebene zu tun? Produziert nicht ebenso die Praxis die Politik bzw. dient die Politik und ihre Diskurse nicht auch dazu, eine Praxis zu tarnen? (Vaughan 1996). Üblicherweise müssen Entwicklungsprojekte so formuliert werden, dass Geber bereit sind diese zu finanzieren, d.h. die von den Gebern definierten Prioritäten und aktuellen Schlüsselphrasen müssen erwähnt sein. Damit das Projekt aber durchgeführt werden kann, müssen ganz andere Prioritäten gesetzt sein, denn die Prioritäten der internationalen Geberorganisationen bleiben sehr allgemein und standardisiert, während die lokalen Bedingungen sehr spezifisch sind. Umgekehrt wollen Geber ihre Mittel sinnvoll verteilen und suchen nach passenden Projekten, bzw. nach Projekten die passend gemacht werden können. Entlang dieses Spaltes zwischen Praxis und Politik, Empfänger und Geber entstehen die sogenannten Entwicklungsmakler, die Zielgruppen mit Gebern verbinden und die notwendigen Diskurse beider kennen. Ein Beispiel dafür sind Kleinkredit-programme. Die Zielgruppe dieser Projekte sind die Armen, die durch die Kleinkredite in die Lage versetzt werden sollen, ihre Produktion zu verbessern, oder sich aus der Umklammerung durch Kredithaie zu befreien. Tatsächlich profitieren vor allem mittlere Bauern, die über ausreichende Ressourcen verfügen, davon, denn nur sie sind dazu in der Lage diese Kredite produktiv zu nutzen und dann zurückzahlen zu können. Die Armen müssen den Kredit dafür verwenden, die aktuellen Konsumbedürfnisse zu befriedigen. Ein anderes Beispiel sind sogenannten partizipative Projekte, in denen die Zielgruppen die Prioritäten selbst definieren sollen. Diese Prioritäten müssen dann so beschrieben, interpretiert und umgeschrieben werden, dass sie mit dem schon finanzierten Projektvorhaben in Einklang stehen, bzw. mit den von den Gebern bestimmten allgemeinen Prioritäten. Ein sehr interessantes Argument entwickelt Quarles van Ufford (2003). Entwicklungspolitik als auch die Kritik der Entwicklung haben gemein, dass sie davon ausgehen, Entwicklung entspreche einer Ordnung, bzw. sei ein geordneter Prozess. In dieser Ordnung verbinden sich Interessen mit Politiken und einer Entwicklungspraxis zu einem kohärenten System. In der Kritik werden so die Defizite der offiziellen Politik aufgezeigt, und Alternativen entworfen. Konsens besteht darin, dass eine Ordnung besteht und über Entwicklung die Welt im Sinne einer anderen Ordnung verbessert werden kann, wenn die Maßnahmen denn nur richtig wären. Das führt dann zu den vorher dargestellten, sich abwechselnden Entwicklungsdekaden mit neuen Schwerpunkten, in denen die vorhergehende Dekade jeweils die Probleme der Aktuellen geschaffen hat. Was aber ist, wenn diese Ordnungen einfach fehlen? (Quarles van Ufford 2003:2) Viele Kritiken der Entwicklungspolitik und Praxis zeigen einerseits die Diskrepanzen zwischen offiziellen Zielen und tatsächlichen Ergebnissen auf. Diese Diskrepanz wird oftmals allerdings 5

6 nicht im Sinne einer fehlenden Ordnung interpretiert, sondern einer versteckten Ordnung in Form sogenannter versteckter Agenden und versteckter Strategien. Djedje und Korff (2003) gehen dieser Frage nach und radikalisieren sie. Kurz ist das Argument, dass Entwicklung in unterschiedlichen Netzwerken auf unterschiedlichen Ebenen und unterschiedlichen Bereichen bestimmt wird. So definieren etwa die internationalen Organisationen und ihre Kritiker globale Entwicklungsdiskurse. Nationale Entwicklungspolitiken werden von nationalen Organisationen (staatliche und nicht-staatliche) definiert und das lokale Projekt wiederum steht in einem Beziehungsgefüge zwischen den Projektmitarbeitern, lokalen Eliten und der normalen oftmals recht heterogenen Bevölkerung. Auf jeder dieser Ebenen treten andere Akteure, Interessen und Strategien auf, und die jeweiligen Akteure sind durch andere Formen von Beziehungen verbunden, so dass der Zusammenhang zwischen den Ebenen nur sehr locker sein kann. Sie folgen den Überlegungen der Actor-Network-Theory, nach der Wissen und damit auch Wirklichkeit(en) in Netzwerken geschaffen werden. Daraus folgt, dass aus den unterschiedlichen Netzwerken unterschiedliche Wirklichkeiten hervorgehen, in denen dann entsprechend Entwicklung bzw. die spezifischen Entwicklungsproblematiken, sei es nun Armutsbekämpfung, Watershed Management usw. ganz anders verstanden werden. Der Zusammenhang zwischen den Ebenen ist damit kein tatsächlicher, sondern auf die Verwendung einer gleichen bzw. ähnlichen Terminologie begrenzt. An den Grenzen der Netzwerke müssen diese Begriffe übersetzt werden. Damit gibt es keine versteckten Strategien oder Agenden, sondern die Akteure verfolgen offensichtliche Strategien und Agenden, doch sind diese nur im Rahmen der eigenen Wirklichkeit offensichtlich. Aus der Perspektive einer anderen Wirklichkeit ist das Selbstverständliche eine versteckte Strategie. Die unterschiedlichen Wirklichkeiten treffen im Rahmen konkreter Entwicklungsprojekte aufeinander, und die Vermutung, dass etwas versteckt werden soll, ist vor allem ein Mißverständniss. 7 Diese Übersetzungen unterschiedlicher Wirklichkeiten an den Grenzen der Netzwerke lassen sich in Anlehnung an Lacan (1977) als Méconnaissance, was grob als Mißverständnisse übersetzt werden kann, bezeichnen. Méconnaissance wurde in der Lacanschen Psychoanalyse als Konzept entwickelt, um darzulegen, wie Selbstverständnis, d.h. die Ausbildung einer eigenen Identität, nur darüber gelingen kann, dass ein Wissen über anderes existiert. Daraus folgt, dass mit Selbstverständnis immer auch Entfremdung verbunden ist, und gleichzeitig das andere durch das eigene Selbstverständnis interpretiert und abgegrenzt wird. In dem Zusammenhang mit Entwicklung, d.h. einem zentralen Konzept, das auf ganz unterschiedlichen Ebenen, von unterschiedlichen Personen und Organisationen mit unterschiedlichen Inhalten verwendet wird, bedeutet Méconnaissance, dass Kommunikation zwischen diversen Wirklichkeiten ermöglicht wird und sogar Einverständnis erreicht werden kann, auf der Grundlage dessen, dass die jeweilige Wirklichkeit des anderen nur aus der eigenen Wirklichkeit heraus verstanden wird, d.h. Kommunikation dieser Art basiert auf weitgehenden Mißverständnissen. Man versteht sich, weil man sich missversteht und das, was man versteht, so versteht, dass es einem passt. Kurz, Entwicklung ist für viele, im Grunde alle, ein erstrebenswertes hohes Ziel, doch versteht einer unter Entwicklung ein neues Auto, ein besseres Haus und bessere Schulen, jemand anderes eine befreite Marktwirtschaft, dritte wiederum Kontrolle von Globalisierung und andere Landrechte oder Demokratie. Wir sind uns alle einig, so lange wir davon absehen, zu explizieren, was wir meinen, bzw. versuchen zu rekonstruieren, was andere mit Entwicklung meinen könnten. 6

7 Was bleibt, wenn man dieser Perspektive folgt? Es gibt keine Ordnung, sondern unterschiedliche, wenig miteinander verbundene Wirklichkeiten. Damit geht die Kritik ins Leere und Alternativen lassen sich an sich nicht mehr formulieren, denn diese würden ja schon wieder eine Ordnung unterstellen. Sind wir so im postmodernen Relativismus der Simulacra (Baudrillard) angelangt, wo Entwicklung eine mehr oder weniger spannende intellektuelle Übung ist? Dem spricht entgegen, dass Entwicklung durchaus reale Konsequenzen hat, mit Erwartungen verbunden ist und sich tatsächlich globale Probleme stellen vom Klimawandel bis zu Verarmung, Kriegen und Umweltzerstörung, die irgendwie angegangen werden müssen. Angesichts dieser Probleme ist eine Dekonstruktion von Entwicklung geradezu zynisch. Tatsächlich war das hier auch keineswegs intendiert. Um eine neue ungeordnete Perspektive zu entwickeln, muss allerdings Entwicklung verlassen und auf Geschichte rekurriert werden. Geschichte und Entwicklung: Während Entwicklung keine Geschichte kennt, kann aus einer geschichtlichen Perspektive Entwicklung neu bzw. anders gefasst werden. Zum ersten die traditionelle Sicht der Moderne und Entwicklung darin: Zur Moderne gehört Wandel, denn nur durch Wandel von einer vormodernen oder traditionalen zu einer modernen Gesellschaft konnte Moderne entstehen. Zu Wandel in der Moderne gehört einmal Antizipation von Zukunft, hergeleitet aus der Vergangenheit, und damit auch Planbarkeit. Aus der genauen Analyse der Vergangenheit lassen sich 1. zukünftige Trends ablesen und 2. diejenigen Variablen bestimmen, die den Trend determinieren. Werden diese Variablen beeinflußt, ergibt sich ein anderer Trend. Hieraus folgt die Begründung von Entwicklung als zielgerichtete Intervention zur Vermeidung bzw. Lösung von aktuellen und zukünftigen Problemen und ihre Institutionalisierung in Form von Entwicklungsorganisationen, Entwicklungsplänen, Entwicklungsexperten, Projekten usw. Auf diesem Hintergrund ist Entwicklung eine Institution der modernen Gesellschaft und damit mit einer definierten Ordnung verbunden. Diese Konzeption von Entwicklung, die immer auch den Aspekt der Konvergenz durch Modernisierung enthält, ist zweifellos am Ende. Wittrock (2000) entwickelt demgegenüber ein interessantes etwas anderes Verständnis moderner Institutionen. Danach sind diese Institutionen nicht substantivistisch bestimmt, sondern selbst ein Prozess der umstrittenen Institutionalisierung, orientiert an zentralen Themen, die wiederum mit Versprechen und diversen, teilweise konfligierenden Erwartungen verbunden sind. Demokratie ist z.b. ein solches zentrales Thema, verbunden mit der Erwartung, dass daraus eine Regierung und ein Staat, nämlich ein demokratischer hervorgeht, der sich als Repräsentant des Volkes der Wohlfahrt des Volkes und nicht von Partikularinteressen verschrieben hat. Die Institutionalisierung von Demokratie, wie also diese Erwartungen am besten erfüllt werden können, ist ein dauernder Prozess, in dem Regeln, wie z.b. ein allgemeines und gleiches Wahlrecht, bestimmt werden. Die Auslegung der Regeln ist wiederum Teil der Institutionalisierung. Ob z.b. zur Demokratie das Wahlrecht von Frauen gehört, ab wann eine Person wahlberechtigt ist usw. Entwicklung ist ebenso ein zentrales Thema, das mit einem Prozess der umstrittenen, nicht abgeschlossenen Institutionalisierung verbunden ist. Zur umstrittenen Institutionalisierung gehört, dass ein Thema von allen als zentral bestimmt wird und nicht in Frage gestellt ist. Tatsächlich ist, um beim Beispiel Demokratie zu bleiben, diese kaum umstritten, denn selbst fundamentalistische und terroristische Gruppen zielen auf die Errichtung eines demokratischen Systems! Interessanterweise wurde von Ayatollah Khomeini im Iran ja nicht ein Kalifat errichtet, das konnte wohl nur in Köln geschehen, sondern eine islamische Republik, was an sich ein Widerspruch in sich ist. 7

8 Für Entwicklung, ein ebenso zentrales, mit Erwartungen und Interessen verbundenes Thema bedeutet dies, dass die Untersuchung von Entwicklung auf die Untersuchung des Prozesses der umstrittenen Institutionalisierung von Entwicklung abzielen sollte. Entwicklung ist in dieser Perspektive selbst also als ein aus unterschiedlichen Wirklichkeiten resultierender, mit Konflikten verbundener Prozess zu begreifen. Dabei treten zwei Ebenen auf: 1. Konflikte bezogen auf die gegebene Form der Institutionalisierung von Entwicklung, d.h. die Konfrontation einer Ordnung mit einer alternativen Ordnung; 2. Konflikte die den Prozess der Institutionalisierung selbst betreffen, d.h. die Konstituierung derjenigen Akteure und ihrer Relationen, durch die Entwicklung sich institutionalisiert. In der Terminologie von Vernunft und Revolution, geht es bei der ersten Frage um die Konflikte zwischen den Subjekten der Geschichte, oder nach Marx um den Klassenkampf und bei der zweiten - grundsätzlicheren Frage - darum, wie sich Subjekte der Geschichte selbst konstituieren, oder nach Marx um die Klassenbildung. Auf diesem Hintergrund wird eine Dynamik der Entwicklungsdekaden relevant, nämlich die Ausbreitung von Entwicklung von den Zentren nun zu den abgelegenen Gebieten und marginalen Gruppen. Mit dieser Ausweitung nimmt die Zahl der Subjekte, die potentiell auf die Institutionalisierung einwirken können, zu. Ausdruck davon sind im offiziellen Jargon die Hinweise auf Stakeholder, Partizipation, Zielgruppenorientierung, Einbezug von NGO, Frauen usw. Darin äußert sich eine Modifizierung der Regeln, das nämlich Entwicklung nicht mehr nur ein Business der Entwicklungsexperten, der Techniker die Lösungen bereitstellen und der großen Organisationen ist, sondern auch andere irgendwie einbezogen werden müssen. Wie dieser Einbezug aussehen sollte ist, wie kann es bei Prozessen umstrittener Institutionalisierung anders sein, umstritten. Wie kann aber ein solches Chaos multipler Realitäten, eine Kommunikation, die eine Kakophonie von Missverständnissen ist, zu Institutionen, d.h. Ordnungen führen? Unordnung, Chaos, Durcheinander mißfällt dem Soziologen an sich, speziell dem in großen Theorien und Welterklärungsmodellen wie Strukturfunktionalismus, Systemtheorie oder dialektischer Materialismus geschulten. Als Stadtsoziologe habe ich da weniger Probleme, denn wer sich realistisch mit Metropolen beschäftigt und dabei versucht Ignoranz etwas zu vermeiden, für den ist Chaos nichts besonderes. Metropolen sind immer chaotisch und durcheinander und jeder Versuch Ordnung herzustellen erhöht nur das Chaos. Was hält in den fragmentierten Metropolen die multiplen Ordnungen und Wirklichkeiten zusammen? Öffentlichkeit, d.h. eine relativ zugängliche Sphäre zwischen dem Privaten/Intimen und dem Offiziellen. Eine Sphäre in der Interessen ausgedrückt und verhandelt werden können, Informationen zugänglich sind bzw. zugänglich gemacht werden und damit auch Regeln diskutiert werden können.(eisenstadt, Schluchter 2001; Sennett 1985). Zur Öffentlichkeit gehört einerseits relative Anonymität, d.h. Lösung aus Gemeinschaften und gleichzeitig Selbstkontrolle im Sinne von Elias Begriff der Zivilisierung. (Berner, Korff 1996). Weiterhin ist öffentliches Engagement freiwillig, doch kann darüber die Bereitstellung von Informationen eingefordert werden. Letztlich bietet Öffentlichkeit eine Arena auch für diejenigen, die über wenig Ressourcen und Einfluss verfügen und so nur sehr begrenzt Politik beeinflussen können. 8

9 Daraus lässt sich eine Aufgabe von Entwicklungsforschung ableiten, nämlich Öffentlichkeit herzustellen bzw. zu unterstützen und Arenen der öffentlichen Diskussion zu schaffen. Die Aufgabe der Entwicklungssoziologie ist: aufzuklären. 8 Was bedeuten diese schönen Worte konkret? Im, wie Albrow es nennt, globalen Zeitalter das Lokale im Globalen zu benennen, gerade auch in den Entwicklungsdiskursen und ihrer Kritik, und ebenso das Lokale, etwa lokales Wissen zu globalisieren, d.h. einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen; die Entgrenzung der Welt und die neuen, sich bildenden Grenzen aufzuzeigen um Ignoranz zu reduzieren und Möglichkeiten zu finden, Öffentlichkeit auszuweiten. Die Aufgabe im Rahmen konkreter Projekte ist danach nicht, allgemeine Lösungen für spezielle Probleme durchzusetzen, sondern spezielle auf den lokalen Erfahrungen und den Erfahrungen der lokalen Personen basierende Lösungen für Probleme zu finden, die eine allgemeine Relevanz haben, wie Armut, Klima, Umwelt usw. 9 Es bedarf einer Öffentlichkeit zur Institutionalisierung von Entwicklung (als umstrittener Prozess nicht als abschliessbares Stadium!), denn nur darüber, nicht über Setzungen von Organisationen oder Überlegungen von Kritikern können die ethischen und moralischen Dimensionen von Entwicklung bestimmt werden, die heute, angesichts der sich globalisierenden Problematiken wichtiger denn je sind. Es geht nicht um ein Ende der Entwicklung, auch nicht um eine andere Entwicklung oder eine neue Entwicklung, es geht um die weitere Institutionalisierung von Entwicklung. Literatur: Adorno, Theodor, W.,: Minima Moralia, Frankfurt: Suhrkamp Berner, E., Korff, R., 1996: Urbanisierung und Zivilisierung: Das Potential der Metropolen, In: Buchholt, H., Heidt, E., Stauth, G., (Hrsg.), Modernität zwischen Differenzierung und Globalisierung. Kulturelle, wirtschaftliche und politische Transformationsprozesse in der sich globalisierenden Moderne, Münster: Lit. Eisenstadt, Shmuel, N., Schluchter, Wolfgang, 2001: Introduction: Paths to Early Modernities A comparative View, in: S. N. Eisenstadt, W. Schluchter, B. Wittrock, (Hrsg.), Publis sphjeres and collective identities, London: Transaction Escobar, Arturo, 1995: Encountering development : the making and unmaking of the third world, Princeton: Princeton University Press Esteban, 2001: Development, in: Sachs, Wolfgang, (Hrsg.) 2001: The Development Dictionary. A Guide to knowledge as power, London, New York: ZED Fanon, Franz, 1971: Die Verdammten dieser Erde, Hamburg: Rowohlt Korff, R., 1998: Entwicklung der Entwicklungspolitik in der BRD, in H.J. Bücking (Hrsg.), Entwicklungspolitische Zusammenarbeit in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR, Berlin: Duncker und Humblot Lacan Jaques: 1977: Écrits: A selection. London: Tavistock Marcuse, Herbert, 1989: Vernunft und Revolution. Hegel und die Entstehung der Gesellschaftstheorie, Frankfurt: Suhrkamp Menzel, Ulrich, 1992: Das Ende der Dritten Welt und das Scheitern der grossen Theorie, Frankfurt: Suhrkamp Pottier, Johan 1999: Anthropology of food, London: Routledge 9

10 Sachs, Wolfgang, (Hrsg.) 2001: The Development Dictionary. A Guide to knowledge as power, London, New York: ZED Sennett, Richard, 1985: Verfall und Ende des öffentlichen Lebens: die Tyrannei der Intimität, Frankfurt: Fischer Vaughan, Diane 1996: The Challenger Launch Decision: Risky Technology, Culture and Deviance at NASA, Chicago: University of Chicago Press Wittrock, Björn 2000: Modernity: one, None or Many? European Origins and Modernity as a Global Condition, in: S.N. Eisenstadt (Hrsg.), Multiple Modernities, London: Transaction Wolfensohn, James, D., 1997: World Development Report. The State in a changing world, New York: IBRD, Oxford Univerisity Press 1 Weiter auf Hegel sich beziehend, können die Entwicklungsexperten vielleicht auch als die Listigen der Vernunft beschrieben werden? 2 AGIL bezieht sich auf die Funktionen der einzelnen Sub-system nämlich Adaptation, Goal attainment, Integration und Latency. In Verbindung mit den pattern variables ließen sich so die Differenzen zwischen modernen und traditioneller Gesellschaft herausarbeiten und die Interaktionen zwischen den einzelnen Sub-systemen, die durch Entwicklungsmassnahmen beeinflusst werden sollten. Ein Beispiel für die Untersuchung kultureller Modernisierung ist die wichtige Arbeit von D. Lernen zu The Passing of Tradional Society. Gegenwärtig, im Zusammenhang mit den kulturalistischen Strömungen in denen Identität eine zentrale Rolle spielt, wäre ein neuer Titel angebracht: The Making of Traditional Society. 3 Einen Überblick über die zentralen Themen und Ansätze in der Entwicklungspolitik bieten die Weltentwicklungsberichte der Weltbank und die Human Development Reports von UNDP (zu finden unter worldbank.org bzw. UNDP.org) 4 Hier stellt sich natürlich die Frage, ob ein Tal tatsächlich wie ein Unternehmen gemanaget werden kann. Sind dann die stake-holder die share-holder? 5 Das heißt keineswegs, dass sich nichts geändert hat! Die Frage ist, welchen Anteil im Guten wie im Schlechten hatten Entwicklungsmaßnahmen an diesen Veränderungen! 6 Die folgenden Hinweise auf Mosse, Quarles van Ufford und Djedje/Korff beziehen sich auf Manuskripte die im Rahmen der Konferenz Order and Disjuncture in Development an der School of Oriental and African Studies, London vorgestellt wurden. Sie können über das Internet abgerufen werden: oder Auch die anderen, sehr guten Beiträge der Tagung beschäftigen sich mit dieser Thematik und bieten umfangreiches, sehr interessantes Material 7 Das heißt natürlich nicht, dass es versteckte Strategien nicht gibt, sondern, dass die Diskrepanzen aus einer fehlenden Ordnung resultieren. 8 Dazu gehört auch, die traditionelle Soziologie über die Welt aufzuklären! 9 Im Rahmen der Globalisierungsdiskussion hat sich ein Slogan verbreitet, der ebenso einleuchtend wie falsch ist: Global denken und lokal handeln. Das ist nun wirklich nichts anderes als die klassischen, eine kohärente Ordnung unterstellenden top-down Ansätze! Es geht darum, lokale Praxis global ernst zu nehmen! Denn die Änderung der Welt kann nur lokal erfolgen! 10

Theorie des bürokratischen Entwicklungsstaates und Beijing- Konsens. Entwicklungspolitik und Entwicklungstheorie Anna Eilmes Prof. Dr.

Theorie des bürokratischen Entwicklungsstaates und Beijing- Konsens. Entwicklungspolitik und Entwicklungstheorie Anna Eilmes Prof. Dr. und Beijing- Konsens Entwicklungspolitik und Entwicklungstheorie Anna Eilmes Prof. Dr. Ulrich Menzel Literaturhinweise Johnsons, Chalmers A. (1982): MITI and the Japanese Miracle. The growth of industrial

Mehr

Talcott Parsons Gesellschaft als Ordnung von Handlungssystemen

Talcott Parsons Gesellschaft als Ordnung von Handlungssystemen Talcott Parsons Gesellschaft als Ordnung von Handlungssystemen Vorlesung zur Einführung in die soziologischen Theorien vom 03.06.2010 (Vertretung Yvonne Niekrenz) 1 Lernziele heute: AGIL-Schema erklären

Mehr

ARMUTSBEKÄMPFUNG DURCH MIKROKREDITE als entwicklungspolitisches Thema im Kontext des

ARMUTSBEKÄMPFUNG DURCH MIKROKREDITE als entwicklungspolitisches Thema im Kontext des ARMUTSBEKÄMPFUNG DURCH MIKROKREDITE als entwicklungspolitisches Thema im Kontext des Globalen Lernens Armin Huber, StD, Fachleiter für Erdkunde Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien,

Mehr

Ein kritischer Blick auf die Weltbank

Ein kritischer Blick auf die Weltbank Ein kritischer Blick auf die Weltbank Entstehung und Aufbau der Weltbank Allgemeine Kritik 1. Phase Strukturanpassungsprogramme Verschuldungskrise Kritik 2. Phase Strukturanpassungsprogramme Erfolgsbilanz

Mehr

Gendermanagement im internationalen Vergleich

Gendermanagement im internationalen Vergleich Julia Schmitt-Thiel Gendermanagement im internationalen Vergleich Ziele, Methoden, Umsetzung LIT III Inhaltsverzeichnis Vorwort und Danksagung I Inhaltsverzeichnis III Abbildungsverzeichnis VII Tabellenverzeichnis

Mehr

Corporate Citizenship. Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine der Nachhaltigkeit?

Corporate Citizenship. Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine der Nachhaltigkeit? Corporate Citizenship Fachtagung: Unternehmen, soziale Organisationen und bürgerschaftliches Engagement, 22.04.2004 in Heidelberg Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship Meilensteine

Mehr

Inhalt. 8 Vorwort 9 1 Wasist Globalisierung?

Inhalt. 8 Vorwort 9 1 Wasist Globalisierung? 3 Inhalt 8 Vorwort 9 1 Wasist Globalisierung? 10 1.1 Verflechtung mit der Welt im Alltag 14 1.2 Begriffsbildung und der Diskurs über Globalisierung 15 1.2.1 Definitionen von Globalisierung 17 1.2.2 Globalisierung:

Mehr

Der Zusammenhang zwischen Performance und Unternehmenskultur

Der Zusammenhang zwischen Performance und Unternehmenskultur Der Zusammenhang zwischen Performance und Unternehmenskultur Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus der Praxis Dr. Heinz Schöppl Linz, am 29. September 2011 Das Sankt Galler Modell als Orientierungsrahmen

Mehr

Das Youth Future Manifest

Das Youth Future Manifest Das Youth Future Manifest 1. Fassung, 18. September 2010 Präambel In den vergangenen drei Tagen haben wir, 120 Jugendliche aus Ländern aller Kontinente, uns mit dem Zustand unserer Welt befasst und erkannt,

Mehr

Regionale Entwicklungsbanken. Bora Imeri und Marc Hansmeier

Regionale Entwicklungsbanken. Bora Imeri und Marc Hansmeier Regionale Entwicklungsbanken Regionale Entwicklungsbanken Inhalt : 1. Überblick über Entwicklungsbanken 2. Afrikanische Entwicklungsbank ( AfDB ) 3. Entwicklungsbanken in der Kritik 4. Fazit 5. Quellen

Mehr

Japans mittelfristiges Ziel zur Bekämpfung des Klimawandels

Japans mittelfristiges Ziel zur Bekämpfung des Klimawandels Botschaft von Japan. Neues aus Japan Nr. 58 September 2009 Japans mittelfristiges Ziel zur Bekämpfung des Klimawandels Reduzierung der Treibhausgase um 15% Am 10. Juni 2009 verkündete Premierminister Aso,

Mehr

Kampf um Zeit Emanzipatorische Potentiale einer Arbeitszeitverkürzung. Carina Altreiter, Franz Astleithner

Kampf um Zeit Emanzipatorische Potentiale einer Arbeitszeitverkürzung. Carina Altreiter, Franz Astleithner Kampf um Zeit Emanzipatorische Potentiale einer Arbeitszeitverkürzung Carina Altreiter, Franz Astleithner Gutes Leben für Alle - Kongress 21.02.2015, Wien Soziologische Perspektiven auf Arbeitszeit Blick

Mehr

Erklärung von Alma-Ata

Erklärung von Alma-Ata Erklärung von Alma-Ata Die Internationale Konferenz über primäre Gesundheitsversorgung, die am zwölften Tag des Monats September neunzehnhundertachtundsiebzig in Alma-Ata stattfand, gibt angesichts des

Mehr

The World Bank IBRD / IDA

The World Bank IBRD / IDA The World Bank IBRD / IDA Stimmenverteilung in Prozent, Stand: März / April 2009 Stimmenverteilung in Prozent, Stand: März/April 2009 Japan 7,86 USA 16,38 USA 12,10 Japan 9,61 Deutschland 4,49 Deutschland

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur mit Landesrat Rudi Anschober und Dr. David Pfarrhofer (market-institut) am 16. Dezember 2008 zum Thema "Aktuelle market-meinungsumfrage Die große OÖ Klimaumfrage: Oberösterreicherinnen

Mehr

Kooperationen mit dem Privatsektor in der Entwicklungszusammenarbeit

Kooperationen mit dem Privatsektor in der Entwicklungszusammenarbeit Kooperationen mit dem Privatsektor in der Entwicklungszusammenarbeit Gemeinsam Verantwortung übernehmen, neue Lösungen suchen Donnerstag, 15. Oktober 2015 13.45 18.15 Uhr Kongresshaus Zürich Beschäftigung

Mehr

(Basierend auf einer Meinungsumfrage bei Dozenten und Studenten der Universität Alexandria, 2004)

(Basierend auf einer Meinungsumfrage bei Dozenten und Studenten der Universität Alexandria, 2004) Umfrage innerhalb des Projektes: Progress! Der Begriff Fortschritt in unterschiedlichen Kulturen Durchführungsort: Kaliningrad, August 2004 (Basierend auf einer Meinungsumfrage bei Dozenten und Studenten

Mehr

Die Zukunft des Wachstums Wirtschaft, Werte und die Medien. 17. 19. Juni 2013 Bonn. www.dw-gmf.de

Die Zukunft des Wachstums Wirtschaft, Werte und die Medien. 17. 19. Juni 2013 Bonn. www.dw-gmf.de Die Zukunft des Wachstums Wirtschaft, Werte und die Medien 17. 19. Juni 2013 Bonn www.dw-gmf.de Das Profil Das Deutsche Welle Global Media Forum ist ein Medienkongress mit internationaler Ausrichtung.

Mehr

Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich

Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich Konrad-Adenauer-Stiftung Washington Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich Susanne Granold Washington, D.C. März 2005 Konrad-Adenauer-Stiftung Washington 20005 Massachussetts Avenue,

Mehr

Das Konzept der EU Gemeinschaftsinitiative Leader

Das Konzept der EU Gemeinschaftsinitiative Leader Vorlesung Ökonomie der regionalen Ressourcen VO Nr. 731.119 SS 2011 Mainstreaming des Leader Ansatzes Thomas Dax c/o Bundesanstalt für Bergbauernfragen 01/ 504 88 69 0 thomas.dax@babf.bmlfuw.gv.at Das

Mehr

Thema? You-Tube Video. http://www.youtube.com/watch?v=zl8f0t9veve

Thema? You-Tube Video. http://www.youtube.com/watch?v=zl8f0t9veve Thema? You-Tube Video http://www.youtube.com/watch?v=zl8f0t9veve 1 TV-Werbung zu AMA Wofür steht AMA? 2 Quelle: AMA Marketing Agrarmarkt Austria Agrarmarkt? Agrarmarkt besteht

Mehr

Diplom Sozialwissenschaft (auslaufend zum WiSe 11/12) Äquivalenztafeln zum BA/MA-Angebot

Diplom Sozialwissenschaft (auslaufend zum WiSe 11/12) Äquivalenztafeln zum BA/MA-Angebot Diplom Sozialwissenschaft (auslaufend zum WiSe 11/12) Äquivalenztafeln zum BA/MA-Angebot Grundstudium Äquivalenztafel zu den Bachelor-Modulen Teilgebiete/Pflichtveranstaltungen nach der Diplomordnung Ab

Mehr

Das Verhältnis von Staat und Wirtschaft aus ordnungsökonomischer Sicht

Das Verhältnis von Staat und Wirtschaft aus ordnungsökonomischer Sicht Akademie Franz Hitze Haus Wirtschaftlergilde der Gemeinschaft Katholischer Männer und Frauen Das Verhältnis von Staat und Wirtschaft aus ordnungsökonomischer Sicht PD Dr. Dr. 1 Zur Person PD Dr. Wirtschafts

Mehr

Wissen und seine Rolle im und vor dem Übersetzungsprozess. Arbeit mit Hilfstexten

Wissen und seine Rolle im und vor dem Übersetzungsprozess. Arbeit mit Hilfstexten Michal Dvorecký Wissen und seine Rolle im und vor dem Übersetzungsprozess. Arbeit mit Hilfstexten Aufgabe 1 Wissen und seine Rolle im und vor dem Übersetzungsprozess. Aufgabe zur Bewusstmachung der unterschiedlichen

Mehr

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden.

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden. Welternährung Datenbasis: 1.007 Befragte Erhebungszeitraum: 11. bis 15. August 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: K+S Aktiengesellschaft Angenommen, sie hätten eine Milliarde

Mehr

Megastädte in der Dritten Welt : Können Städte Monstren sein?

Megastädte in der Dritten Welt : Können Städte Monstren sein? Megastädte in der Dritten Welt : http://cdn.list25.com/wp-content/uploads/2012/04/mexicocity.png 1. Megastädte haben einen schlechten Ruf because of their sheer size, megacities are critical sites of current

Mehr

Sozialisation und Identität

Sozialisation und Identität Universität Augsburg Lehrstuhl für Soziologie Übung: Grundkurs Soziologie Dozent: Sasa Bosancic, M.A. Sebastian Schmidt, Marion Röder, Hanna Heß Sozialisation und Identität Inhaltsverzeichnis Biographie

Mehr

Begriffsgeschichte und Diskursgeschichte

Begriffsgeschichte und Diskursgeschichte Dietrich Busse. Fritz Hermanns Wolfgang Teubert (Hrsg.) Begriffsgeschichte und Diskursgeschichte Methodenfragen und Forschungsergebnisse der historischen Semantik Westdeutscher Verlag. Opladen 1994 [vergriffen]

Mehr

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Menschen wahrnehmen... 3 Offen für alle Menschen, die uns brauchen...

Mehr

Soziale Sicherungssysteme in Entwicklungsländern Universität Trier Veranstaltung: Entwicklungspolitik Dozent: Dr. Axel Weber Referenten: Lehnert Christine, Weiler Stephanie Datum: 28. Juni 2010 1 Gliederung

Mehr

UN Decade Education for Sustainable Development 2005-2014 (DESD)

UN Decade Education for Sustainable Development 2005-2014 (DESD) UN Decade Education for Sustainable Development 2005-2014 (DESD) Das internationale Umsetzungsmodell der UNESCO (International Implementation Scheme, IIS, in: 172EX/11) Mag. Gabriele Eschig Generalsekretärin

Mehr

Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften

Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften Konferenz Entwicklung findet Stadt Wien, 19. Mai 2009 Claudia Knobloch, Emergia Institute (Berlin) Markt erkennen - Perspektivwechsel:

Mehr

1 Einleitung. 1.1 Unser Ziel

1 Einleitung. 1.1 Unser Ziel 1 Dieses Buch wendet sich an alle, die sich für agile Softwareentwicklung interessieren. Einleitend möchten wir unser mit diesem Buch verbundenes Ziel, unseren Erfahrungshintergrund, das dem Buch zugrunde

Mehr

Nachhaltigkeitspolitik aus systemtheoretischer Perspektive Am Beispiel nachhaltiger Industrieparkentwicklung

Nachhaltigkeitspolitik aus systemtheoretischer Perspektive Am Beispiel nachhaltiger Industrieparkentwicklung Herbsttagung Systemisches Nachhaltigkeitsmanagement Nachhaltigkeitspolitik aus systemtheoretischer Perspektive Am Beispiel nachhaltiger Industrieparkentwicklung Dipl.-Kauffrau Katja Nowak Institut für

Mehr

Sie war noch nie in Afrika. hat dort aber schon 7 Unternehmen gegründet!

Sie war noch nie in Afrika. hat dort aber schon 7 Unternehmen gegründet! Sie war noch nie in Afrika hat dort aber schon 7 Unternehmen gegründet! Hunger Nahrung zu Müll machen Nahrung im Müll suchen Auf unserer Welt sind die Dinge sehr ungleich verteilt. Während die westliche

Mehr

Globalisierung und Entwicklung

Globalisierung und Entwicklung Globalisierung und Entwicklung Referent: Jonas Bazan Seminar: Entwicklungspolitik und Entwicklungstheorie Dozent: Prof. Dr. Ulrich Menzel Institut für Sozialwissenschaften TU Braunschweig SS 2013 2 Index

Mehr

Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft

Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär Welthungerhilfe - 2014 Welthunger-Index nach

Mehr

Social Monitoring. HAW Hamburg Hochschule für Angewandte Wissenschaften University of Applied Sciences Master Informatik - Anwendungen 1 WS 2013/2014

Social Monitoring. HAW Hamburg Hochschule für Angewandte Wissenschaften University of Applied Sciences Master Informatik - Anwendungen 1 WS 2013/2014 HAW Hamburg Hochschule für Angewandte Wissenschaften University of Applied Sciences Master Informatik - Anwendungen 1 WS 2013/2014 Abdul-Wahed Haiderzadah abdul-wahed.haiderzadah@haw-hamburg.de Betreuer:

Mehr

Wasser, Saatgut, Bildung:

Wasser, Saatgut, Bildung: Wasser, Saatgut, Bildung: Wir geben Menschen mehr als Kredit. KfW Entwicklungsbank - kurz vorgestellt. IR AN WIRKUNGEN ORIENTIERT. DIE MESSLATTE FÜR ERFOLG HEISST NACHHALTIGE ENTWICKLUNG. Zur Erreichung

Mehr

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation»Soft Skills kompakt«verlag Junfermann Ihr Kommunikationsstil zeigt, wer Sie sind 19 in guter Absicht sehr schnell

Mehr

Nehmen. Sie Abschied. vom linearen Denken!

Nehmen. Sie Abschied. vom linearen Denken! Nehmen Sie Abschied vom linearen Denken! stratum 24.08.2015 Agile Projekte scheitern nicht Projektmanagement heißt Planung, Kontrolle und nochmal Planung und Kontrolle. Warum scheitern dann so viele Projekt

Mehr

Kapitel 1: Stile im Nachhaltigen Investment Definitionen wie Sand am Meer?

Kapitel 1: Stile im Nachhaltigen Investment Definitionen wie Sand am Meer? Kapitel 1: Stile im Nachhaltigen Investment Definitionen wie Sand am Meer? Hintergrund Nachhaltigkeit ist ein Begriff, bei dem die eindeutige Definition fehlt. Dies führt im Zusammenhang mit nachhaltigen

Mehr

MIKROKREDITE: Potenziale und Chancen für Jugendliche in den Slums von Nairobi

MIKROKREDITE: Potenziale und Chancen für Jugendliche in den Slums von Nairobi MIKROKREDITE: Potenziale und Chancen für Jugendliche in den Slums von Nairobi Boppard, 6. Oktober 2010 Andreas Eberth, Universität Trier, FB VI Geographie/Geowissenschaften ENTWICKLUNGSHILFE IN DER KRITIK:

Mehr

Über dieses Buch. Kapitel 1. 1.1 Einleitung

Über dieses Buch. Kapitel 1. 1.1 Einleitung Kapitel 1 Über dieses Buch 1.1 Einleitung Dieses Buch behandelt das Vorgehensmodell Kanban und seinen Einsatz in Softwareentwicklungsprojekten. Kanban ist ein Vorgehensmodell der schlanken Softwareentwicklung

Mehr

Sustainable Trade Nachhaltigkeit im weltweiten Handel. Workshop B1 Nachhaltigkeit und Finanzdienstleistungen Green Economy Konferenz - Berlin

Sustainable Trade Nachhaltigkeit im weltweiten Handel. Workshop B1 Nachhaltigkeit und Finanzdienstleistungen Green Economy Konferenz - Berlin Sustainable Trade Nachhaltigkeit im weltweiten Handel Workshop B1 Nachhaltigkeit und Finanzdienstleistungen Green Economy Konferenz - Berlin Trade Austausch von Waren und Dienstleistungen kann durch verschiedene

Mehr

AP06. Den Wandel gestalten Strategisches Change-Management. Veränderungsprozesse wirksam führen und managen

AP06. Den Wandel gestalten Strategisches Change-Management. Veränderungsprozesse wirksam führen und managen Den Wandel gestalten Strategisches Change-Management Veränderungsprozesse wirksam führen und managen Autoren Irena Baumgartner, Jill Schmelcher, Anna Beinlich AP06 Herausgeber Prof. Dr. Arnold Weissman

Mehr

Banking on values nachhaltige Banken

Banking on values nachhaltige Banken Ethik-Forum 17. November 2011 Banking on values nachhaltige Banken Eric Nussbaumer, VR-Präsident ABS Die Bank - ein ganz normales Unternehmen? Eine Bank ist ein Kreditinstitut (Einlagegeschäft und Kreditgeschäft)

Mehr

1. Normen für Unternehmen

1. Normen für Unternehmen 1. Normen für Unternehmen Normen sind gut für ein Missverständnis und schlecht für ein Verständnis. Um diesem Wortspiel einen konkreten Inhalt zu geben, seien zwei Thesen angeführt: Das Missverständnis

Mehr

II. Die Rede im Internet: Seite 1 von 5. Bundespräsidialamt 11010 Berlin 030 2000-2021/-1926 presse@bpra.bund.de. www.bundespraesident.

II. Die Rede im Internet: Seite 1 von 5. Bundespräsidialamt 11010 Berlin 030 2000-2021/-1926 presse@bpra.bund.de. www.bundespraesident. Die Rede im Internet: www.bundespraesident.de Seite 1 von 5 Grußwort von Bundespräsident Horst Köhler bei der Verleihung des Afrikapreises der Deutschen Afrika-Stiftung an Dr. Paul Fokam und John Githongo

Mehr

Was gehört in das Exposé für eine MA-Arbeit im Bereich der Soziologie?

Was gehört in das Exposé für eine MA-Arbeit im Bereich der Soziologie? 1 Prof. Dr. Katharina Bluhm Was gehört in das Exposé für eine MA-Arbeit im Bereich der Soziologie? Ein Exposé stellt den Grundriss einer geplanten wissenschaftlichen Arbeit dar, der das weitere Vorgehen

Mehr

Landwirtschaft ohne Subventionen das Beispiel Neuseeland

Landwirtschaft ohne Subventionen das Beispiel Neuseeland Landwirtschaft ohne Subventionen das Beispiel Neuseeland Vortrag anlässlich der Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung Auf dem Weg zu einer Landwirtschaft ohne Subventionen? am 10. November 2008 in Berlin

Mehr

1. Geld und Anlagen. 1.1 Einleitung. 1.2 Historische Erfahrungen. Inhaltverzeichnis

1. Geld und Anlagen. 1.1 Einleitung. 1.2 Historische Erfahrungen. Inhaltverzeichnis Page 2 of 6 Inhaltverzeichnis 1. Geld und Anlagen... 2 1.1 Einleitung... 2 1.2 Historische Erfahrungen... 2 1.3 Finanzmarkttheorie... 4 1.4 Das einfachste Modell... 4 1.5 Disclaimer... 6 1. Geld und Anlagen

Mehr

«Aufbauend auf dem Konzept der Funktionalen Gesundheit ist eine differenzierte Erfassung des individuellen Leistungsbedarfs ohne weiteres möglich.

«Aufbauend auf dem Konzept der Funktionalen Gesundheit ist eine differenzierte Erfassung des individuellen Leistungsbedarfs ohne weiteres möglich. 58 «Aufbauend auf dem Konzept der Funktionalen Gesundheit ist eine differenzierte Erfassung des individuellen Leistungsbedarfs ohne weiteres möglich.» 9Die FG-gestützte Bedarfserfassung Allgemein Aufbauend

Mehr

Optimieren von Requirements Management & Engineering

Optimieren von Requirements Management & Engineering Xpert.press Optimieren von Requirements Management & Engineering Mit dem HOOD Capability Model Bearbeitet von Colin Hood, Rupert Wiebel 1. Auflage 2005. Buch. xii, 245 S. Hardcover ISBN 978 3 540 21178

Mehr

Gesellschaft und Bildung. International Relations: Global Governance and Social Theory Master

Gesellschaft und Bildung. International Relations: Global Governance and Social Theory Master Gesellschaft und Bildung International Relations: Global Governance and Social Theory Master Inhaltsverzeichnis Beschreibung des Faches... 3 Studienvoraussetzungen und Zulassung... 3 Empfohlene Fähigkeiten...

Mehr

Peter Meier. Die Umsetzung von Risikomanagement nach ISO 31000. - Leseprobe -

Peter Meier. Die Umsetzung von Risikomanagement nach ISO 31000. - Leseprobe - Peter Meier Die Umsetzung von Risikomanagement nach ISO 31000 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen

Mehr

Inhalt. Ausdruck vom 4.6.2008

Inhalt. Ausdruck vom 4.6.2008 Inhalt Vorwort 1 I. Dramatische Ethik was ist das? 5 II. Menschliches Handeln in seiner dramatischen Wirkungsgeschichte 11 1. Von der Grundspannung im Wesen der Freiheit 11 2. Der Kampf ums Dasein 14 3.

Mehr

Nachhaltige Banken und Bankprodukte

Nachhaltige Banken und Bankprodukte Nachhaltige Banken und Bankprodukte von Absichtserklärungen in die Umsetzung Folie 1 Nachhaltigkeit ist ein strategisches Geschäftsthema Sustainable development, far from being a new and restrictive condition

Mehr

Eine Einführung. www.gate-tourismus.de/zuliefererketten.html

Eine Einführung. www.gate-tourismus.de/zuliefererketten.html Eine Einführung www.gate-tourismus.de/zuliefererketten.html aus der Presse Ein auf Werte und nicht nur auf Wert ausgerichtetes Unternehmen ist wieder erwünscht. Und: Das Unternehmen muss materielle, aber

Mehr

Reader : Copyshop Rotplombe Nr. 19

Reader : Copyshop Rotplombe Nr. 19 Reader : Copyshop Rotplombe Nr. 19 Online Texte: Homepage: http://www.unierfurt.de/internationalebeziehungen/ Passwort: EinführungPO Politische Ordnungen Staaten und Soveränität Dr. Andrea Ribeiro Hoffmann

Mehr

Das Internet als Herausforderung politischer Bildung

Das Internet als Herausforderung politischer Bildung A im S t u d i e n z u P o l i t i k u n d W i s s e n s c h a f t Thilo Harth Das Internet als Herausforderung politischer Bildung WOCHEN SCHAU VERLAG Inhalt Votwort 1 1 Einleitung 3 Das Internet ist

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung

Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Strategisches Management im öffentlichen Sektor: Eine Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung Prof. Dr. Isabella Proeller Universität Potsdam Workshop der WK ÖBWL Uni Mannheim, 9.10.2009 1 Strategisches

Mehr

DAS WICHTIGSTE KAPITAL DER UNTERNEHMEN?

DAS WICHTIGSTE KAPITAL DER UNTERNEHMEN? EXPERTENWISSEN HUMANKAPITAL DAS WICHTIGSTE KAPITAL DER UNTERNEHMEN? Mitarbeiter als Humankapital zu betrachten, entspricht nicht der Realität. Vielmehr investieren sie ihr eigenes Humankapital in das Unternehmen,

Mehr

Herr Meys hat vorhin angedeutet, dass sich die Jugendpolitik in der DG in. einigen Monaten mitten in einem Reformprozess befinden wird.

Herr Meys hat vorhin angedeutet, dass sich die Jugendpolitik in der DG in. einigen Monaten mitten in einem Reformprozess befinden wird. Monseigneur Mevrouw de Gouverneur, Madame l Échevine, Beste collega, Herr Meys hat vorhin angedeutet, dass sich die Jugendpolitik in der DG in einigen Monaten mitten in einem Reformprozess befinden wird.

Mehr

Welche Werte sind heute wichtig?

Welche Werte sind heute wichtig? 1 Vieles, was den eigenen Eltern und Großeltern am Herzen lag, hat heute ausgedient. Dennoch brauchen Kinder Orientierungspunkte, um in der Gemeinschaft mit anderen zurechtzukommen. Alle Eltern wollen

Mehr

Zur Übertragbarkeit von Kompetenzmodellen Worauf gilt es im internationalen Talent Management zu achten?

Zur Übertragbarkeit von Kompetenzmodellen Worauf gilt es im internationalen Talent Management zu achten? One size fits all? Zur Übertragbarkeit von Kompetenzmodellen Worauf gilt es im internationalen Talent Management zu achten? Workshop Neujahresimpuls 2015 In welchem Kontext verwenden wir Kompetenzmodelle?

Mehr

Uwe Meyer Universität Osnabrück Seminar Der Sinn des Lebens (WS 2003/04) Karl R. Popper: Hat die Weltgeschichte einen Sinn?

Uwe Meyer Universität Osnabrück Seminar Der Sinn des Lebens (WS 2003/04) Karl R. Popper: Hat die Weltgeschichte einen Sinn? Karl R. Popper: Hat die Weltgeschichte einen Sinn? * 28.07.1902 in Wien Frühe Auseinandersetzung mit Marx, Freud und Einsteins Relativitätstheorie; um 1918 als Sozialist politisch aktiv, dann kritische

Mehr

Wir sind die Partei DIE LINKE. Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit. geschrieben in Leichter Sprache

Wir sind die Partei DIE LINKE. Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit. geschrieben in Leichter Sprache Wir sind die Partei DIE LINKE Das wollen wir mit unserer politischen Arbeit geschrieben in Leichter Sprache 1 Herausgeber: Bundes-Geschäfts-Führung von der Partei DIE LINKE Kleine Alexanderstraße 28 10178

Mehr

MigrantInnenorganisationenals Akteure der Integration

MigrantInnenorganisationenals Akteure der Integration MigrantInnenorganisationenals Akteure der Integration Präsentation Tagung Infodrog 4. Juni 2009 Ausländer -Politik - Populistische, repressive Sicht - Administrative, wirklichkeitsfremde Sicht Keine eigentliche

Mehr

Perspektiven 2020. Entwicklungsperspektiven der Universität Trier bis zum Jahr 2020

Perspektiven 2020. Entwicklungsperspektiven der Universität Trier bis zum Jahr 2020 Perspektiven 2020 Entwicklungsperspektiven der Universität Trier bis zum Jahr 2020 Inhaltsverzeichnis Vorwort des Präsidenten... 3 I. Lehre, Forschung und Weiterbildung stärken... 4 Lehre... 4 Forschung...

Mehr

Hans-Ulrich Derlien Doris Böhme Markus Heindl. Bürokratietheorie. Einführung in einejheorie der Verwaltung VS VERLAG

Hans-Ulrich Derlien Doris Böhme Markus Heindl. Bürokratietheorie. Einführung in einejheorie der Verwaltung VS VERLAG Hans-Ulrich Derlien Doris Böhme Markus Heindl Bürokratietheorie Einführung in einejheorie der Verwaltung VS VERLAG Inhalt Vorwort 9 Abkürzungsverzeichnis 11 Abbildungsverzeichnis 13 1 Prolegomena 15 1.1

Mehr

Wi W s i sens n ch c a h ft f l t ilc i h c e h s s A rbe b it i en Hans-Peter Wiedling 1

Wi W s i sens n ch c a h ft f l t ilc i h c e h s s A rbe b it i en Hans-Peter Wiedling 1 Wissenschaftliches Arbeiten Hans-Peter Wiedling 1 Mit Ihrer wissenschaftlichen Arbeit dokumentieren Sie die eigenständige Einarbeitung in eine Aufgaben-/Problemstellung sowie die methodische Erarbeitung

Mehr

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten In absoluten Zahlen, nach nach Arten, Arten, 1998 1998 bis 2008 bis 2008 Mrd. US-Dollar 500 450 517,2 459,3 400 * Durchschnittswert in den genannten

Mehr

ERP 2020: Zurück in die Zukunft?! - Treiber, Handlungsfelder und Lösungen für zukunftsfähige ERP-Lösungen

ERP 2020: Zurück in die Zukunft?! - Treiber, Handlungsfelder und Lösungen für zukunftsfähige ERP-Lösungen ERP 2020: Zurück in die Zukunft?! - Treiber, Handlungsfelder und Lösungen für zukunftsfähige ERP-Lösungen Name: Markus Beck Funktion/Bereich: Geschäftsführer Organisation: Deliance GmbH Liebe Leserinnen

Mehr

PROJEKT REGENBOGENHAUS ZÜRICH ZÜRICH LIEBT ANDERS

PROJEKT REGENBOGENHAUS ZÜRICH ZÜRICH LIEBT ANDERS PROJEKT REGENBOGENHAUS ZÜRICH ZÜRICH LIEBT ANDERS PROJEKT REGENBOGENHAUS Seite 2 Inhalt Inhalt... 2 Einleitung... 3 Warum ein Regenbogenhaus?... 3 Unsere Ziele: Integration statt Isolation Wir leben Zürich

Mehr

Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung?

Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung? Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung? Dr. Christian Biener Institut für Versicherungswirtschaft (I.VW) Universität St. Gallen Ablauf des Workshops

Mehr

5. Das Standardmodell der realen Außenhandelstheorie

5. Das Standardmodell der realen Außenhandelstheorie 5. Das Standardmodell der realen Außenhandelstheorie 1) Ricardo-Modell: komparativer Vorteil als Ursache der Spezialisierung; keine Aussagen über die Einkommensverteilung. 2) Das modifizierte Ricardo-Modell:

Mehr

Öffentlich? Privat? PPP? Beteiligungsengagement und Finanzierung - bürgerschaftliches Engagement -

Öffentlich? Privat? PPP? Beteiligungsengagement und Finanzierung - bürgerschaftliches Engagement - Öffentlich? Privat? PPP? Beteiligungsengagement und Finanzierung - bürgerschaftliches Engagement - Dietmar Wiegand Univ.Prof. Prof. h. c. Dipl.Ing. Arch. TU Wien Lehrstuhl für Projektentwicklung und management

Mehr

Master Soziale Arbeit in internationaler Perspektive

Master Soziale Arbeit in internationaler Perspektive Master Soziale Arbeit in internationaler Perspektive Vortrag Fachtag Zukunftsvisionen für die Soziale Arbeit Etablierung der Professionalisierung der Sozialen Arbeit durch ihre Masterstudiengänge Ernst-Abbe-Fachhochschule

Mehr

Zukunftsfähiges Deutschland

Zukunftsfähiges Deutschland 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. BUND/MISEREOR (Hrsg.) Zukunftsfähiges Deutschland Ein Beitrag zu

Mehr

Preferred citation style for this presentation

Preferred citation style for this presentation Preferred citation style for this presentation Raphael Fuhrer und Veronika Killer (2013) Erreichbarkeitsveränderungen in Raum und Zeit: Vom historischen Strassennetzwerk zum aggregierten Potentialansatz,

Mehr

Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen

Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen Für Studenten wird es immer wichtiger, schon in jungen Jahren Klarheit über die Karriereziele zu haben und

Mehr

Peter Parycek, Judith Schossböck: Transparency for Common Good Zur Nutzung kollektiven Wissens und gesellschaftlichen Potentials durch Open Government

Peter Parycek, Judith Schossböck: Transparency for Common Good Zur Nutzung kollektiven Wissens und gesellschaftlichen Potentials durch Open Government Peter Parycek, Judith Schossböck: Transparency for Common Good Zur Nutzung kollektiven Wissens und gesellschaftlichen Potentials durch Open Government TA10: Die Ethisierung der Technik und ihre Bedeutung

Mehr

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Inhalt 1. Historischer Überblick 2. Traditionelle Argumente für Wachstum 3. Wie kommt es zu einem Wachstumszwang? 4.

Mehr

Mit Führungs-Persönlichkeit zu Performance Excellence

Mit Führungs-Persönlichkeit zu Performance Excellence Mit Führungs-Persönlichkeit zu Performance Excellence Der Einsatz von Persönlichkeitsinstrumenten am Beispiel des MBTI Cynthia Bleck / Hannover, 12. Februar 2009 Überblick People Excellence bei Siemens

Mehr

Nachhaltige Entwicklungsziele: die Rolle der Wirtschaft

Nachhaltige Entwicklungsziele: die Rolle der Wirtschaft Nachhaltige Entwicklungsziele: die Rolle der Wirtschaft Veröffentlicht: 17.09.2015 Im September werden 193 Nationen die nachhaltigen Entwicklungsziele verabschieden eine Chance und ein komplexes Unterfangen.

Mehr

Ziele der Vorlesung. Einführung, Wirtschaftliche Grundlagen. Wirtschaftsvölkerrecht Vorlesung vom 20. Februar 2008

Ziele der Vorlesung. Einführung, Wirtschaftliche Grundlagen. Wirtschaftsvölkerrecht Vorlesung vom 20. Februar 2008 Einführung, Wirtschaftliche Grundlagen Wirtschaftsvölkerrecht Vorlesung vom 20. Februar 2008 Frühjahrssemester 2008 Prof. Christine Kaufmann Ziele der Vorlesung Einblick in verschiedene Themen des Wirtschaftsvölkerrechts

Mehr

Vom Intranet zum Knowledge Management

Vom Intranet zum Knowledge Management Vom Intranet zum Knowledge Management Die Veränderung der Informationskultur in Organisationen von Martin Kuppinger, Michael Woywode 1. Auflage Hanser München 2000 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de

Mehr

Sicherheitspolitik zwischen Staat und Markt

Sicherheitspolitik zwischen Staat und Markt Patricia Wiater Sicherheitspolitik zwischen Staat und Markt Der Schutz kritischer Infrastrukturen Nomos Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 0 Einleitung 15 1 Hinführung - Schutz kritischer Infrastrukturen als

Mehr

Präsenzübungen. Modul Marketing. Grundlagen: Internationales Marketing E1Ü3. a) Ordnungsübung Internationales Marketing

Präsenzübungen. Modul Marketing. Grundlagen: Internationales Marketing E1Ü3. a) Ordnungsübung Internationales Marketing Präsenzübungen Modul Marketing Grundlagen: Internationales Marketing E1Ü3 a) Ordnungsübung Internationales Marketing Bringen Sie die Sätze in die richtige Reihenfolge. falsch richtig Dies heißt, sie stehen

Mehr

Demografiesensibles Verwaltungshandeln Marburg, den 20.7. 2015

Demografiesensibles Verwaltungshandeln Marburg, den 20.7. 2015 Demografiesensibles Verwaltungshandeln Marburg, den 20.7. 2015 Agenda Aktuelle und zukünftige Rahmenbedingungen Was ist demografiesensibles Verwaltungshandeln? Ein Blick in die aktuelle Verwaltungspraxis

Mehr

DAS WESENTLICHE IM WISSENSMANAGEMENT

DAS WESENTLICHE IM WISSENSMANAGEMENT DAS WESENTLICHE IM WISSENSMANAGEMENT Auszüge aus Videostatements mit: Dr. Ueli Mäder, Soziologe Basel Prof. Sabine Maasen, Wissenschaftsforschung Universität Basel Basel Marco C. Bettoni, Prof. für Wissensmanagement

Mehr

Einführung in die Wirtschaftsund Stadtgeographie

Einführung in die Wirtschaftsund Stadtgeographie Aufbau Einführung in die Wirtschaftsund Stadtgeographie 1 Einführung 1.1 Informationen zur Veranstaltung 1.2 Die Wirtschaftsgeographie Fallbeispiel: Stadion Zürich 1.3 Wirtschaftliche Entwicklung Geographisches

Mehr

Ein Zugang zur Iteration (Zyklische Maschine) Zinseszinsrechnung (mit und ohne KESt) und Ratenrückzahlungsmodell

Ein Zugang zur Iteration (Zyklische Maschine) Zinseszinsrechnung (mit und ohne KESt) und Ratenrückzahlungsmodell Ein Zugang zur Iteration (Zyklische Maschine) Zinseszinsrechnung (mit und ohne KESt) und Ratenrückzahlungsmodell Walter Klinger (BG/BRG Stockerau) 1998 Themenbereich Zinseszinsrechnung und Ratenrückzahlung

Mehr

DIVERSITY: DAS POTENZIAL PRINZIP

DIVERSITY: DAS POTENZIAL PRINZIP DIVERSITY: DAS POTENZIAL PRINZIP Beruflicher Einstieg braucht Diversity Hamburg, 16. Juni 2011 Führende Diversity Expertise & Umsetzungserfahrung Profil Spezialisiert auf Diversity seit 1997 Innovativ

Mehr

GSE 10 Themenliste mündliche Prüfung

GSE 10 Themenliste mündliche Prüfung GSE 10 Themenliste mündliche Prüfung Thema 1: GESCHLECHTERROLLEN - Nenne Beispiele für Frauenrechtlerinnen und erläutere, wofür sie stehen! - Lege dar, wodurch wird unser menschliches Rollenverhalten geprägt!

Mehr

(2) (x 2 1 + x 2 2 + + x 2 n)(y 2 1 + y 2 2 + + y 2 n) = z 2 1 + z 2 2 + + z 2 n

(2) (x 2 1 + x 2 2 + + x 2 n)(y 2 1 + y 2 2 + + y 2 n) = z 2 1 + z 2 2 + + z 2 n Über die Komposition der quadratischen Formen von beliebig vielen Variablen 1. (Nachrichten von der k. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen, Mathematisch-physikalische Klasse, 1898, S. 309 316.)

Mehr

Anlage 1 zur FSPO BuErz: Modul- und Prüfungsliste Bachelor-/Masterstudiengang und Spezielle Module Bildungs- und Erziehungswissenschaft

Anlage 1 zur FSPO BuErz: Modul- und Prüfungsliste Bachelor-/Masterstudiengang und Spezielle Module Bildungs- und Erziehungswissenschaft Anlage 1 zur FSPO BuErz: Modul- und Prüfungsliste Bachelor-/Masterstudiengang und Spezielle Module Bildungs- und Erziehungs Bachelorstudiengang Modul- 01001 Einführung in die Grundlagen der Erziehungs

Mehr