JIKO Policy Paper 1/2006

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1 JIKO Policy Paper 1/2006 Erstellt im Juni 2006 CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine Erfahrungen und Empfehlungen Dieses Papier untersucht CDM-Projekte zweier entwicklungspolitisch aktiver deutscher Vereine. Dabei geht es um die Frage, ob der CDM als Instrument für die Vereine geeignet ist und ob das zusätzliche Einkommen in Form von Emissionszertifikaten den aufwändigen CDM-Genehmigungsprozess rechtfertigt. Der CDM als neues und hochkomplexes Instrument stellt hohe Anforderungen finanzieller und personeller Art an die Vereine. Eine zentrale Herausforderung stellen insbesondere die durch den CDM-Prozess verursachten Transaktionskosten dar. Diese fallen bei den für Projekte von lokalen Initiativen typischen Kleinprojekten besonders ins Gewicht. Anhand zweier Fallbeispiele untersucht das Papier, ob es sich für Initiativen trotzdem lohnt, ihr Projekt als CDM-Projekt anzumelden. Dazu werden insbesondere die Transaktionskosten der beiden Projekte detailliert dargelegt und diese dann den zu erwartenden Erträgen durch die E- missionszertifikate gegenüber gestellt. In einem zweiten Schritt werden institutionelle und organisatorische Barrieren identifiziert, die die Umsetzung von CDM-Projekten lokaler Initiativen behindern. Es zeigt sich, dass die Vereine grundsätzlich in der Lage sind, die Anforderungen des CDM-Genehmigungsverfahrens zu meistern. Die Erträge aus den Zertifikaten müssten jedoch eine Höhe erreichen, die deutlich jenseits des derzeit Gängigen liegen, um sowohl die Kosten der eigentlichen Projektaktivität als auch die CDM-spezifischen Transaktionskosten innerhalb der ersten Kreditierungsperiode finanzieren zu können. Allerdings sind die hier betrachteten Projekte Pilotprojekte und die EntwicklerInnen sind zuversichtlich, zukünftige Projekte durch die Lerneffekte deutlich günstiger umsetzen zu können. Zudem könnten durch sie selber, aber auch durch öffentliche Stellen eine Reihe von Maßnahmen ergriffen werden, um die Rentabilität solcher Projekte weiter zu verbessern und institutionelle und organisatorische Barrieren zu überwinden. Beispiele sind etwa die Durchführung von Projekten mit einer emissionsintensiven Baseline, die Projektentwicklung nach dem CDM Gold Standard, Vernetzung, die Etablierung von DOEs in den Gaststaaten oder die Einrichtung einer zentralen Datenbank für Baselinedaten. Allerdings stellt die Notwendigkeit der Vorfinanzierung für Vereine wie die hier betrachteten bisher eine kaum zu überwindende Hürde dar. Es müssten daher verlässlich zugängliche Vorfinanzierungsmechanismen geschaffen werden. Andere Handlungsoptionen können erst greifen, wenn diese Barriere überwunden ist.

2 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 2 1 CDM-Projekte entwicklungspolitischer Vereine Der Clean Development Mechanism (CDM) ist einer der projektbasierten Mechanismen des Kyoto- Protokolls der Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC). Art. 12 des Kyoto-Protokolls legt eine doppelte Zielsetzung für den CDM fest: Erstens soll der CDM die so genannten Entwicklungs- und Schwellenländer in ihrer nachhaltigen Entwicklung unterstützen. Diese Staaten werden als Nicht-Annex-I-Staaten bezeichnet, da sie nicht in Annex I der Klimarahmenkonvention aufgeführt sind. Zweitens erlaubt er es den Industrieländern ( Annex-I-Staaten ), Klimaschutzprojekte in Nicht-Annex I- Staaten durchzuführen. Die aus diesen Projekten generierbaren Emissionszertifikate können die Industriestaaten erwerben und sich auf ihr im Kyoto Protokoll niedergelegtes Emissionsziel anrechnen. Diese Zertifikate werden als Certified Emission Reductions (CER) bezeichnet. Viele entwicklungspolitische Initiativen und Vereine verfügen über langjährige Erfahrungen mit Projekten in Nicht-Annex-I-Staaten. Einige dieser Projekte sind grundsätzlich geeignet, als CDM-Projekte umgesetzt zu werden. Deshalb prüfen derzeit einige dieser Vereine, ob sie Projekte für den CDM entwickeln wollen bzw. entwickeln sie bereits. Allerdings bringt das CDM-Genehmigungsverfahren sehr hohe Anforderungen und zusätzliche Transaktionskosten mit sich. Es stellt sich daher die Frage, inwieweit der CDM tatsächlich ein geeignetes Instrument für solche Vereine ist. Das vorliegende Papier betrachtet diese Frage anhand zweier Fallbeispiele deutscher Vereine, die Solarkocherprojekte unter dem CDM umsetzen möchten. Solarkocher wandeln Sonneneinstrahlung in Wärme um, die zum Kochen verwendet werden kann. Häufig werden sie im Verbund mit Warmhaltekörben eingesetzt, in denen das Essen nachgegart oder warmgehalten werden kann. Solarkocher ersetzen bzw. ergänzen die Nutzung von traditioneller, oft nicht-nachhaltig genutzter Biomasse Brennholz, Holzkohle, Dung oder Gräser. Damit können sie Treibhausgasemissionen senken und zum Klimaschutz beitragen. In einigen Ländern erreicht der Anteil der Biomasse an der gesamten Primärenergienutzung bis über 90 % (World Bank 2005). Häufig übertrifft der Verbrauch an Holz den jährlichen Neuzuwachs; damit wird mehr Kohlendioxid freigesetzt als durch Neuzuwachs in Biomasse eingebunden wird. Dieses Problem verschärft sich, wenn Holz unter Energieverlust in Holzkohle umgewandelt wird. Brennholznutzung ist zudem eine der wichtigen Mitursachen für die Waldverluste und die Ausbreitung der Wüsten in den semi-ariden Trockengebieten in Afrika (Anderson & Fishwick 2005). Mehr als eine Milliarde Menschen sind von der so genannten Brennholzkrise betroffen (Herkendell 1998). Die betroffene Bevölkerung muss sich bis zu fünf Stunden täglich auf die Suche nach Brennholz begeben (UN Energy 2005: 4). Trotzdem reicht die zur Verfügung stehende Energie kaum aus, um etwa Wasser zur Entkeimung abzukochen. Zudem verschmutzt das Kochen im Innenraum die Luft. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass dies weltweit zwei Millionen Todesfälle pro Jahr verursacht (WHO 2004). Das solare Kochen kann über das Jahr rund % des Biomasseverbrauchs ersetzen (GTZ 1999) und damit sowohl einen Beitrag zum Klimaschutz leisten als auch direkte Gesundheitsnutzen und Zeit- und Arbeitsersparnis für die Betroffenen erzielen. Damit qualifizieren sich Solarkocherprojekte grundsätzlich für den CDM. In diesem Papier wird geprüft, ob der CDM netto eine zusätzliche Finanzquelle für die betrachteten Projekte darstellen kann oder vielmehr die Zusatzkosten den zu erwartenden Ertrag übersteigen. Sollte letzteres der Fall sein, ist der CDM als Finanzierungsinstrument ungeeignet. In ersterem Fall stellt sich die Frage, wel-

3 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 3 chen Beitrag der CDM zur Finanzierung der eigentlichen Projektaktivität leisten kann. Darüber hinaus wird untersucht, in welchem Verhältnis die zu überwindenden organisatorischen und institutionellen Barrieren zu den bei den Vereinen vorhandenen Kapazitäten und Ressourcen stehen. Im Folgenden wird zunächst der theoretische Rahmen und die Methodik erläutert, mit der die anfallenden CDM-spezifischen Transaktionskosten sowie die organisatorischen und institutionellen Barrieren untersucht werden. Es folgt die Darstellung und Bewertung der bei den beiden Projekten anfallenden Transaktionskosten und die Darstellung der spezifischen organisatorischen Herausforderungen, mit denen sich die ProjektentwicklerInnen bisher konfrontiert sahen. Zum Abschluss werden Handlungsoptionen der beiden Vereine sowie anderer nicht-staatlicher und staatlicher Akteure aufgeführt, die helfen können, die identifizierten Probleme zu minimieren und die Rahmenbedingungen zu verbessern. 1 2 Theoretische Grundlagen und Methodik In diesem Kapitel wird zunächst der Projektzyklus für CDM-Projekte dargestellt. Da die untersuchten Projekte unter die Kategorie Kleinprojekte (CDM Small Scale) fallen, werden ergänzend die für diesen Projekttyp gelten Sonderregelungen beschrieben. Im Anschluss daran werden die durch den CDM-Projektzyklus entstehenden Transaktionskosten dargestellt und kategorisiert. Ferner wird die Methodik beschrieben, mit der die Transaktionskosten der betrachteten Projekte erhoben bzw. mit der die weiteren Erkenntnisse dieser Untersuchung gewonnen wurden. 2.1 Das CDM-Genehmigungsverfahren und seine spezifischen Transaktionskosten Der CDM wird vom CDM Executive Board (EB) ausgestaltet und überwacht. EntwicklerInnen von CDM- Projekten müssen einen umfangreichen Genehmigungsprozess durchlaufen, um CER für ihre Projekte zu erhalten: Erstellung des Project Design Document (PDD): In diesem Dokument wird das Projekt beschrieben. Es muss dargestellt werden, welche Treibhausgasemissionen voraussichtlich ohne das Projekt anfallen würden (baseline) und wie die Überwachung der Emissionen des Projekts (monitoring) verlaufen soll. Der Klimanutzen und damit der CER-Ertrag des Projekts ergibt sich aus der Differenz zwischen den Baseline-Emissionen und den tatsächlich während des Projektverlaufs anfallenden Emissionen. Eine wichtige Voraussetzung für die Anerkennung als CDM-Projekt ist das Kriterium der Zusätzlichkeit (additionality). Es besagt, dass Projekte nur dann als CDM-Projekte zulässig sind, wenn sie zu Emissionsreduktionen führen, die ohne den Anreiz des CDM nicht zu Stande gekommen wären; 1 Zu beachten ist, dass Projekte, die die Nutzung nicht-nachhaltiger Biomasse ersetzen (wie die hier betrachteten Projekte) derzeit kontrovers diskutiert werden. Laut den bis Dezember 2005 geltenden Regelungen konnten Emissionsreduktionen durch den Ersatz von Biomasse anerkannt werden, sofern die zuvor genutzte Biomasse aus nicht nachhaltiger Quelle stammt. Im Allgemeinen wird unter nachhaltiger Bewirtschaftung verstanden, dass die Abholzung den Zuwachs nicht übersteigt und die Kohlenstoffbilanz damit ausgeglichen ist. Die Substitution nicht-nachhaltiger Biomasse durch Solarkocher wurde bis zur 21. Sitzung des CDM Executive Boards (EB) im September 2005 explizit in der Kleinprojekte- Methode IC: Thermal Energy for the User aufgeführt (UNFCCC 2002b). Mit der 21. Sitzung des EB wurde der Ersatz nicht-nachhaltiger Biomasse durch saubere Energieträger jedoch aus dieser Methode gestrichen. Eine neue Methode wird derzeit beim EB diskutiert. Die Planung der in dieser Ausarbeitung betrachteten Projekte erfolgte nach den alten Regelungen, sodass sie auf dieser Grundlage beschrieben werden. Die gemachten Erfahrungen sind aber im Wesentlichen unabhängig von der verwendeten Methode für Solarkocher und können auf Kleinprojekte insgesamt übertragen werden.

4 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 4 Stakeholder Consultation: Konsultation der lokalen Bevölkerung; Validierung durch eine Designated Operational Entity (DOE): Überprüfung des PDD auf seine Übereinstimmung mit den Anforderungen an CDM-Projekte durch eine beim EB akkreditierte unabhängige Prüfstelle. National Approval durch Designated National Authority (DNA): Ausstellung des Letter of Approval der CDM-Genehmigungsbehörden des Gastlandes und des Investorlandes des CDM-Projektes; Registrierung des Projektes beim CDM Executive Board; Durchführung des Projektes und Monitoring der Emissionen, Erstellen des Monitoring-Berichts; Verifizierung und Zertifizierung der vermiedenen Emissionen durch eine zweite DOE; Ausstellung der CER durch das CDM Executive Board. Projekte können einmalig über zehn Jahre CER generieren; eine andere Möglichkeit ist, eine zwei Mal verlängerbare siebenjährige Kreditierungsperiode zu wählen. 2 Die durch dieses Verfahren verursachten CDM-spezifischen Transaktionskosten sind nahezu fix, sie werden also mit abnehmender Projektgröße belastender für das Projekt. In den UN-Klimaverhandlungen wurde daher ein vereinfachtes Verfahren für Kleinprojekte vereinbart. 3 Konkret gelten die folgenden Vereinfachungen: Ein vereinfachtes Project Design Document (PDD); Vereinfachte Methode zur Bestimmung der Baseline und geringere Anforderungen an den Monitoringplan; Möglichkeit zur Bündelung (bundling) mehrerer Kleinprojekte für verschiedene Schritte des Projektzyklus (Erstellung des PDD, Validierung, Registrierung, Monitoring, Verifizierung/Zertifizierung). Hier gelten spezielle Auflagen, die verhindern sollen, dass Investoren ein großes Projekt in mehrere kleine Projekte zerlegen (debundling), um so von den Vergünstigungen zu profitieren. Das Projektbündel sollte zudem nicht bestimmte Schwellenwerte überschreiten, die für die unterschiedlichen Projekttypen festgelegt wurden (siehe nächster Absatz); Ermäßigter Satz für die Registrierung und für die administrativen Kosten beim CDM Executive Board. Dieser betrug zunächst statt bis zu US-$ wie bei Großprojekten. Auf der 23. Sitzung des Executive Boards vom Februar 2006 wurde beschlossen, dass für Projekte, die im Jahr durchschnittlich weniger als CER erwarten, keine Registrierungsgebühren anfallen. 4 Für Projekte, die zuvor registriert wurden, galt die Zahlung der Registrierungsgebühr als Vorauszahlung des Share of Proceeds. Ein und dieselbe DOE kann sowohl Validierung als auch Verifizierung und Zertifizierung der Emissionsreduktionen vornehmen. 5 Die vereinfachten Regeln gelten für die folgenden Projekttypen: Erneuerbare Energieprojekte mit einer Kapazität bis 15 MW; Energieeffizienzprojekte mit einer Energieeinsparung (auf Erzeuger- oder Verbraucherseite) bis 15 Gigawattstunden pro Jahr; 2 Für weitere Details siehe 3 Executive Board of the Clean Development Mechanism, Seventh Meeting, Report, Annex 6, Indicative simplified baseline and monitoring methodologies for selected small-scale CDM project activity categories. 4 Executive Board of the Clean Development Mechanism, Twenty-third Meeting, Report, Annex 35, Additional Guidance Related to Registration Fee for Proposed Clean Development Mechanism Project Activities. 5 Einzelheiten sowie weitergehende Informationen können abgerufen werden unter:

5 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 5 andere Projekte, die eine jährliche Emissionsreduktion von Tonnen CO 2 -Äquivalent (CO 2 e) nicht überschreiten. Beim Durchlaufen des Projektzyklus entstehen hohe Transaktionskosten. Die Transaktionskosten eines Investitionsvorhabens umfassen alle Kosten, die in direktem Zusammenhang mit einer Transaktion (z. B. Kauf, Verkauf) von Gütern entstehen. Dazu gehören Such-, Verhandlungs- und Entscheidungskosten, Kontrollkosten und Kosten für die Umsetzung eines Projektes (Coase 1937: 35). Das Genehmigungsverfahren für CDM- Projekte verursacht darüber hinaus zusätzliche Transaktionskosten, die im Folgenden als CDM-spezifische Transaktionskosten bezeichnet werden. Krey (2004: 35) definiert die CDM-spezifischen Transaktionskosten als the sum of the costs from the tasks to be performed in the project cycle that accrue until the end of the (last) crediting period as well as costs that accrue from search and negotiation activities in bi-, uni-, and multilateral projects. 6 Dabei gliedert er sie in drei Komponenten, vgl. Tabelle 1: Die Markttransaktionskosten umfassen alle Kosten, die durch die Suche nach geeigneten Projekten, Geschäftspartnern, Investoren oder Käufern der CER entstehen und die durch die nötigen Verhandlungen mit diesen Akteuren auftreten. Die Präimplementierungskosten umfassen alle Kosten, die beim Durchlaufen des Genehmigungsprozesses bis zur formalen Registrierung durch das CDM Executive Board entstehen. Die Implementierungskosten schließlich sind die Kosten, die zwischen der Registrierung und dem Ende der letzten Kreditierungsperiode entstehen. Markttransaktionskosten Suchkosten Verhandlungskosten Präimplementierungskosten PDD-Kosten Genehmigungskosten Validierungskosten Registrierungskosten Implementierungskosten Monitoringkosten Verifizierungs- und Zertifizierungskosten Share of proceeds (Gebühr zur Deckung der administrativen Kosten des CDM Executive Board) Adaptation levy (Gebühr für den Adaptation Fund zur Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern) Tabelle 1: Transaktionskosten des CDM-Projektzyklus, Quelle: Ins Deutsche übersetzt aus Krey 2004: 38 6 Krey merkt an, dass diese Definition Grund zu Diskussionen geben kann, da sie auch als CDM-Entwicklungskosten bezeichnet werden könnten.

6 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine Erhebung der CDM-spezifischen Transaktionskosten Diese Studie untersucht die Transaktionskosten von CDM-Projekten anhand zweier Beispiele: ein Projekt des Klimaschutz e.v. in Banda Aceh sowie ein Projekt, das unter der Federführung von Solarenergie für Westafrika (SEWA) in Burkina Faso geplant ist. Im Folgenden wird erläutert, wie die CDM-spezifischen Transaktionskosten dieser Projekte erhoben wurden. Der Verein Klimaschutz e.v. hat seinen Sitz in Bonn. Dort wurden die ProjektentwicklerInnen im Juli 2005 interviewt und auf Grundlage eines Leitfadens um Einschätzungen zu den Herausforderungen und Chancen des CDM gebeten. 7 Das Interview wurde auf einem Tonträger aufgenommen und später transkribiert. Zudem wurden die CDM-spezifischen Transaktionskosten sowie der nötige zusätzliche Zeitaufwand in einem Fragebogen erhoben. Da zu diesem Zeitpunkt der Genehmigungsprozess für CDM-Projekte noch nicht abschließend durchlaufen worden war, haben die ProjektentwicklerInnen den Erhebungsbogen im Januar 2006 nochmalig um weitere Angaben ergänzt bzw. aktualisiert. Inzwischen ist das Projekt offiziell als CDM- Projekt registriert. Das zweite CDM-Projekt, das in diesem Papier untersucht wird, plant Solarenergie für Westafrika (SE- WA) federführend. Der Projektentwickler von SEWA wurde ebenfalls gebeten, den CDM-spezifischen Zusatzaufwand sowie die Kosten in dem Fragebogen zu quantifizieren. Dies geschah begleitend zu der Projektplanung durch regelmäßige persönliche Mitteilungen im Zeitraum zwischen August und November Das PDD liegt im Entwurf vor. Erste Kontakte zur DOE und der DNA in Burkina Faso sind geknüpft. Aufgrund der fehlenden Kleinprojekt-Methode für diesen Projekttyp ruht die Entwicklung des CDM-Projektes. Die so erhobenen CDM-spezifischen Transaktionskosten wurden jeweils ins Verhältnis zu dem zu erwartenden CER-Ertrag gesetzt. So kann ermittelt werden, ob der CDM netto eine zusätzliche Finanzquelle für die Projekte darstellt oder ob die Zusatzkosten den zu erwartenden Ertrag übersteigen. Sollte letzteres der Fall sein, wäre der CDM als Finanzierungsinstrument ungeeignet. In ersterem Fall stellt sich die Frage, welchen Beitrag der CDM zur Finanzierung der eigentlichen Projektaktivität leisten kann. Bei dieser Betrachtung ist zu berücksichtigen, dass die Erlöserwartungen der Vereine nicht unbedingt mit denen der Privatwirtschaft vergleichbar sind. Im Allgemeinen reicht es aus, wenn die Erlöse die Investitionskosten (inklusive Zinsen) decken und sie einen Beitrag zur langfristigen Betreuung des Projekts leisten. Wird ein Projekt durch private Investoren finanziert, wie dies bei einem der beiden Projekte geplant ist, werden hingegen Renditen erwartet. Da es sich allerdings bei diesem Projekt um ein Pilotprojekt handelt, reicht es auch hier, wenn die Kosten der Projektumsetzung sowie der Transaktionskosten wieder eingespielt werden. Zudem entstehen den entwicklungspolitisch tätigen Nichtregierungsorganisationen geringere Kosten als Akteuren der Wirtschaft. Sie bauen auf dem ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder auf und können bis zu einem gewissen Grad kostengünstigere Beratung durch wissenschaftliche Einrichtungen sowie Consultants in Anspruch nehmen. 8 Des Weiteren ist zu beachten, dass kein fester Preis für CER existiert, sondern der Preis von den Käufern und Verkäufern im jeweiligen Projekt von Fall zu Fall verhandelt wird. Der Markt für CER ist ein politischer, da viele Akteure CER nicht als uniforme Güter ansehen, sondern sie auch danach bewerten, durch welche Art von Projekt die CER generiert wurden. Dementsprechend sind einige Käufer von CER bereit, 8 Vgl. zu den Leistungsmerkmalen von entwicklungspolitischen NROs Lenzen (2001).

7 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 7 einen höheren Preis für Zertifikate aus Projekten zu zahlen, die neben dem Klimanutzen auch noch weitere positive Effekte für die nachhaltige Entwicklung haben, wie beispielsweise die Versorgung der Bevölkerung mit Elektrizität oder die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze. Nach dem letzten Weltbankbericht über den Stand des CO 2 -Marktes werden für normale CER durchschnittlich 7,51 US-$ gezahlt (Capoor & Ambrosi 2006: 24). Zertifikate aus hochwertigen CDM-Projekten können aber höhere Preise erzielen. Zertifikate aus einem Niedrigenergiehausprojekt in Afrika wurden etwa zu 12 verkauft (Lafeld & Lehmkuhl 2005: 21). In Zukunft werden sich die CER-Preise wahrscheinlich den Preisen für EU-Berechtigungen annähern, also der im EU-Emissionshandel gebräuchlichen Währung. EU-Berechtigungen haben schon bis zu 30 erzielt. 9 Die derzeitige Preisdiskrepanz erklärt sich vor allem daraus, dass die EU-Berechtigungen bereits real existieren, während bisher erst relativ wenige CDM-Projekte abschließend genehmigt sind und das CDM Executive Board erst Ende 2005 damit begonnen hat, CER auszustellen. 10 Der Handel mit CER unterliegt daher dem Risiko, ob das Ursprungsprojekt auch tatsächlich genehmigt und auch die erwartete Menge an CER erzielen wird. Dieses Risiko wirkt sich negativ auf den Preis aus. Anderseits ist der EU- Emissionshandel noch nicht voll funktional und es ist daher unklar, wie belastbar der derzeitige Preis tatsächlich ist. Auf Grund dieser großen Spannbreite und Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Preise für CERs werden Kosten und Ertrag der betrachteten Projekte bei variablen Preisen je CER beurteilt: Es wird untersucht, welchen Preis die Vereine je CER erzielen müssten, damit sich das Projekt innerhalb der ersten siebenjährigen Kreditierungsperiode über die Einnahmen des CDM finanziert. Die Vereine beabsichtigen zwar, die Kreditierungsperiode zu verlängern. Es wurde aber dennoch der siebenjährige Zeitraum gewählt, da bei der Verlängerung der Kreditierungsperiode geprüft werden muss, ob die Baseline noch wie bisher Bestand hat. Zudem besteht ein erhebliches Kyoto-Risiko, da die internationale Staatengemeinschaft sich bisher noch nicht verständigt hat, wie das Klimaregime nach dem Ende der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls in 2012 weitergeführt werden soll. Damit ist derzeit auch unklar, ob der CDM nach 2012 weitergeführt wird. Um diese Risiken auszuschließen empfiehlt es sich, eine Amortisierung bereits während der ersten Kreditierungsperiode anzustreben. 2.3 Barrieren bei der Projektumsetzung Neben dieser finanziellen Dimension stellt der CDM die ProjektentwicklerInnen allerdings auch vor organisatorische und institutionelle Barrieren. Die Angaben aus den Interviews und persönlichen Mitteilungen der ProjektentwicklerInnen zeigen die Probleme auf, die nach Ansicht der Vereine bei der Projektentwicklung und -durchführung aufkommen. Hier stellt sich insbesondere die Frage, in welchem Verhältnis die zu überwindenden Hürden zu den Kapazitäten und Ressourcen der Vereine stehen. 9 Für aktuelle Preise vgl. zum Beispiel 10 Für eine Übersicht der registrierten Projekte vgl. für eine Übersicht der ausgestellten CER vgl.

8 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 8 3 Fallstudien In diesem Kapitel werden die beiden Fallbeispiele vorgestellt und die bei der Projektumsetzung entstandenen Transaktionskosten dargelegt. Dazu wird zunächst jeweils der Stand der Projektumsetzung erläutert. Nach der Aufschlüsselung der Transaktionskosten wird diesen der zu erwartende Ertrag an CER gegenüber gestellt. Anhand dieser Gegenüberstellung wird die Rentabilität der Projekte geprüft. 3.1 Solarkocher für Banda Aceh Stand der Projektumsetzung Der Klimaschutz e.v. plant ein CDM-Projekt in Banda Aceh, Indonesien. Der Verein wurde im Dezember 2004 gegründet, um Solarkocherprojekte unter dem CDM umzusetzen. Er besteht aus sieben Mitgliedern, von denen vier aktiv sind. Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen. In dem Projekt sollen der Bevölkerung in Banda Aceh Solarkocher mit einer Nennleistung von 0,6 KW/System und Warmhaltebehälter zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt ist als Pilotprojekt angelegt. Durch die Umsetzung sollen die Anwendbarkeit des CDM auf Solarkocherprojekte geprüft und erste Erfahrungen gesammelt werden, um dann wirtschaftliche CDM-Projekte mit bis zu Kochern umzusetzen. Die ProjektentwicklerInnen streben eine 21-jährige Kreditierungsperiode an t CO 2 sollen in den ersten sieben Jahren vermieden werden. Den Nutzern werden die Kocher kostenlos zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug verpflichten sie sich, das Monitoring aktiv zu unterstützen. Bei Nicht-Nutzung müssen sie die Kocher an andere Nutzer weitergeben. Dem Klimaschutz e.v. entstehen keine direkten Einnahmen aus dem Projekt. Die angesprochene Nutzergruppe ist nicht in der Lage, die Solarkocher käuflich zu erwerben. Es wird deshalb angestrebt, dass die Einnahmen aus dem CDM das Projekt finanzieren. Damit ist das Projekt zusätzlich, da es ohne die Einnahmen aus dem CDM nicht umsetzbar wäre. Die Kosten des Projekts (ohne CDM) belaufen sich auf rund Sie setzen sich zusammen aus den Kosten der Anlagen und ihrem Transport in das Projektgebiet ( ) und den nötigen Reisen in das Projektgebiet (rund ). Die ProjektentwicklerInnen haben die erforderlichen Genehmigungsschreiben der deutschen und indonesischen Regierung erhalten. Das Projekt wurde am 6. Februar 2006 vom EB registriert Die CDM-spezifischen Transaktionskosten Die für das Projekt anfallenden CDM-spezifischen Transaktionskosten sind in Tabelle 2 aufgelistet. Sie belaufen sich in der Summe auf Euro. Dieser Betrag lässt sich den verschiedenen Kostenarten wie folgt zuordnen: Markttransaktionskosten: Die Suche nach potenziellen Investoren und Käufern der CER (Suchkosten) verursachte bisher Kosten in Höhe von 800 und beanspruchte drei Tage (Teilnahme an der Messe Carbon Expo in Köln).

9 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 9 Präimplementierungskosten entstanden bisher in Höhe von : Das PDD konnte von einem Berater aus dem Umfeld des Vereins selbst und damit ohne Finanzaufwand verfasst werden. Diese Tätigkeit geht somit nicht monetär in die Transaktionskostenrechnung ein. Für die nationalen Genehmigungen des Projektes entstanden Kosten in Höhe von Diese Kosten setzen sich zusammen aus den Reisekosten nach Indonesien, um die Stakeholder-Konsultationen durchzuführen und die nationale Genehmigung zu erhalten ( ), sowie der Genehmigungsgebühr bei der deutschen DNA (376 ). Für die Validierung entstanden Kosten in Höhe von insgesamt Diese setzen sich zusammen aus den Kosten für die Kontaktaufnahme mit der DOE (120 Reisekosten) sowie der Validierung selbst inklusive Vor-Ort-Besuch durch den TÜV Süd ( ). 11 Das CDM EB erhob für dieses Projekt eine Registrierungsgebühr in Höhe von US-$ ( ). Implementierungskosten entstehen voraussichtlich in Höhe von ca : Die Kosten für das Monitoring werden von indonesischen Regierungsstellen getragen. Müssten die Aufgaben durch den Klimaschutz e.v. umgesetzt werden, entstünden zusätzliche Kosten in schwer bestimmbarer Höhe. Allerdings ist für das Monitoring die Anwesenheit des Projektentwicklers nötig, dessen anteilige Lebenshaltungskosten in Höhe von pro Jahr und damit für die siebenjährige Kreditierungsperiode durch die Einnahmen aus dem Verkauf der CER getragen werden müssen. Die Kosten für die Verifizierung und Zertifizierung betragen zwischen und Der Klimaschutz e.v. plant eine jährliche Verifizierung und Zertifizierung. Das bedeutet, dass bei einer Projektlaufzeit von sieben Jahren zwischen und anfallen. Als adaptation levy müssen bei Ausgabe der CER zwei Prozent der CER an den Adaptation Fund gezahlt werden. 13 Von den für dieses Projekt zu erwartenden CER müssen daher 490 CER abgezogen werden, sodass nur mit den Einnahmen aus dem Verkauf von CER gerechnet werden kann. Da die adaptation levy keine zu leistende Geldzahlung ist, sondern den Ertrag des Projekts vermindert, ist sie in Tabelle 2 nicht aufgeführt, sondern sie fließt in die Wirtschaftlichkeitsberechnung ein, die im nächsten Abschnitt durchgeführt wird: Die Kalkulation fußt auf dem entsprechend verminderten Erlös an CER. Der share of proceeds (SoP) beläuft sich bei diesem Projekt auf 0.10 US-$ pro CER 14, also voraussichtlich auf 2400 US-$. Da die Registrierungsgebühr eine Abschlagszahlung des SoP ist und die gezahlte Gebühr von US-$ über dem voraussichtlich zu zahlenden SoP liegt, ist innerhalb der ersten Kreditierungsperiode kein SoP zu zahlen. 15 Ein Teil der Transaktionskosten ist in den obigen Ausführungen nicht berücksichtigt worden, da die entsprechenden Tätigkeiten von den Mitgliedern des Vereins ehrenamtlich geleistet wurden. Um ein realistisches 11 Näheres zur Auswahl von DOE im Abschnitt US-$, Kurs Para. 15(a), Decision 17/CP.7, Modalities and procedures for a clean development mechanism as defined in Article 12 of the Kyoto Protocol, FCCC/CP/2001/13/Add.2, 21 January Para. 37, Draft decision -/CMP.1, Further guidance relating to the clean development mechanism, FCCC/KP/CMP/2005/L.7, 8 December Executive Board of the Clean Development Mechanism, Sixth Meeting, Report, Annex 5, Additional Guidance Related to Registration Fee for Proposed Clean Development Mechanism Project Activities, Initial Administration Fee ( Registration Fee ) at Registration Stage of the CDM Projekt Activity.

10 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 10 Bild der Kosten zu zeichnen, werden diese Tätigkeiten hier aufgelistet und monetär bewertet. Die Ergebnisse sind in die Spalte ehrenamtlicher Personalaufwand der Tabelle 2 eingetragen. Der Projektentwickler des Klimaschutz e.v. hat insgesamt ein Jahr à 20 Wochenarbeitsstunden für die Entwicklung des CDM-Projektes benötigt. Davon entfielen mindestens sechs Monate auf die CDM-spezifischen Arbeitsschritte, also 540 Stunden. Von diesen entfielen rund 90 Stunden auf die Entwicklung des PDD. Hinzu kamen weitere 450 Arbeitsstunden des externen Beraters einschließlich erforderlicher Korrekturen, so dass insgesamt für das PDD 540 Stunden aufgewendet wurden. 432 Stunden verwendete der Projektentwickler darauf, die Anforderungen des Gastlandes für die nationale Genehmigung zu erfüllen, und 18 Stunden für die Suche nach potenziellen InvestorInnen. Wären dieser CDM-spezifische Arbeitsaufwand nicht ehrenamtlich erfolgt, wären bei einem Stundensatz von Kosten in Höhe von zusätzlich angefallen. Transaktionskostenart Markttransaktionskosten Präimplementierungskosten Implementierungskosten Finanzaufwand (Euro) Anteil an Gesamt- Transaktions kosten (%) ehren- amtlicher Personalaufwand, valorisiert (Euro / Stunden) Suchkosten 800 0,6 342 / 18 Verhandlungskosten noch unbekannt PDD-Kosten ehrenamtlich erstellt / 540 Genehmigungskosten , / 432 Validierungskosten Registrierungskosten ,2 Monitoringkosten ,8 Von indonesischen Regierungsstellen getragen. Eigener Aufwand noch unbekannt Verifizierungs- und Zertifizierungskosten ,3 Noch unbekannt Share of proceeds 0 Gesamt / Tabelle 2: CDM-spezifische Transaktionskosten des Projekts in Banda Aceh Kosten und Ertrag Nach Abzug der adaptation levy kann mit Einnahmen aus dem Verkauf von CER gerechnet werden. Die gesamten tatsächlich aufgewendeten CDM-spezifischen Transaktionskosten des Projektes sind bei jährlicher Verifizierung und Zertifizierung über die erste Kreditierungsperiode hinweg mit zu veranschlagen, vgl. Tabelle 2. In sieben Jahren amortisiert sich die zusätzliche Investition bei einem Zinssatz von 9 % 17 und einer Laufzeit von 7 Jahren ab einem Preis je Zertifikat von rund 7, Ab diesem Preis kann 16 Zur Ermittlung des Stundensatzes wurden vier entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen nach den bei ihnen gängigen Gehältern befragt. Laut ihren Angaben orientieren sie sich am Bundestangestelltentarifvertrag (BAT). Dieser wird in Zukunft vom Tarifvertrag für Angestellte im Öffentlichen Dienst (TvöD) abgelöst; analog dazu werden sich die Gehälter in Nichtregierungsorganisationen zukünftig am TvöD orientieren. Der Durchschnittswert für Positionen im öffentlichen Dienst, die eine Hochschulbildung voraussetzen, beträgt demnach im ersten Jahr rund 19 Arbeitgeberbrutto. 17 Angenommen mit Bezug auf das erhöhte Risiko der Investition.

11 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 11 der CDM also unter den vorher genannten Bedingungen einen Beitrag zur Projektfinanzierung leisten. Um das Projekt insgesamt, also sowohl die Investitionskosten von als auch die CDM-spezifischen Transaktionskosten, innerhalb der ersten siebenjährigen Kreditierungsperiode zu finanzieren, müssten die CER aus dem Projekt bei gleichen Kreditkonditionen aber mindestens 17,30 je CER erzielen. 19 Würden Personalkosten in Höhe von für den ehrenamtlich geleisteten Arbeitsaufwand anfallen, könnte der Verkauf der CER ab einem Preis von rund 8,50 innerhalb der ersten Kreditierungsperiode einen Beitrag zur Projektfinanzierung leisten. Um das gesamte Projekt zu finanzieren, würde ein Betrag von 18,40 benötigt. Können diese Preise nicht erzielt werden, würde sich das Projekt erst innerhalb der nächsten Kreditierungsperioden amortisieren können. Amortisation der CDMspezifischen Transaktionskosten Amortisation des gesamten Projektes (Investitionskosten + CDMspezifische Transaktionskosten) Amortisation innerhalb der ersten Kreditierungsperiode ohne Beachtung von Lohnkosten Amortisation innerhalb der ersten Kreditierungsperiode mit Lohnkosten 7,40 17,30 8,50 18,40 Tabelle 3: zu erzielende Preise je CER für das Projekt in Banda Aceh 3.2 Solarkocher für Burkina Faso Stand der Projektumsetzung Das zweite CDM-Projekt, das in dieser Untersuchung betrachtet wird, soll in Burkina Faso umgesetzt werden. Zur Realisierung des Projekts haben sich vier Vereine informell zusammengeschlossen: die Entwicklungshilfegruppe Solarkocher der Staatlichen Berufsschule Altötting e.v. (EG Solar), Solar Global e.v., BSW Alternative Energien sowie Sonnenenergie für Westafrika (SEWA), die wiederum verschiedene Partner vor Ort haben. SEWA koordiniert die CDM-spezifischen Arbeitsschritte und zeichnet verantwortlich. Der städtischen Bevölkerung in Burkinas Fasos Hauptstadt Ouagadougou sollen in der ersten siebenjährigen Kreditierungsperiode sukzessive Solarkocher (1000 mit einer Nennleistung von 1 kw/system, 610 mit einer Nennleistung von 0,6 kw) zur Verfügung gestellt werden. Dadurch sollen über die sieben Jahre 18 Um zu berechnen, welcher Preis (P) je CER bei einer Emissionsreduktion von X Tonnen CO 2 (ER) erzielt werden muss, um die CDM-spezifischen Transaktionskosten (TK) innerhalb der ersten Kreditierungsperiode wieder einzuspielen, wird folgende Gleichung 1 verwendet. 1) P1 = TK / ER Die Transaktionskosten TK berücksichtigen die Annuität RMZ(Zins; Zzr; Bw; Zw, F) mit RMZ = regelmäßige Zahlung, Zins = 9%, Zzr/Zeitraum = 7 Jahre und Bw/Barwert = (Zw/zukünftiger Wert und F/Fälligkeit sind irrelevant). 19 Um zu berechnen, welcher Preis erzielt werden muss, damit sich die gesamten Investitionskosten (TK + IK), wobei TK = Transaktionskosten und IK = Investitionskosten, des Projektes einschließlich der CDM-spezifischen Transaktionskosten amortisieren können, wird folgende Gleichung 2 zugrunde gelegt: 2) P2= (TK + IK) / ER. Sowohl bei den Transaktionskosten als auch bei den Investitionskosten wird die Annuität berücksichtigt. Für die Berechnung der TK siehe Fußnote 18. Die Berechnung für die Investitionskosten IK lautet wie folgt: Annuität RMZ(Zins; Zzr; Bw; Zw, F) mit RMZ = regelmäßige Zahlung, Zins = 9%, Zzr/Zeitraum = 7 Jahre und Bw/Barwert = (Zw/zukünftiger Wert und F/Fälligkeit sind irrelevant). P2 bezeichnet dabei den ökonomischen Grenzwert des Projektes, oberhalb dessen ein CDM-Projekt mit Rendite umsetzbar ist. Im Bereich zwischen P1 und P2 kann der CDM immerhin einen Beitrag zur Projektfinanzierung leisten. Unterhalb des Grenzwertes P1 verursacht die Entwicklung des Projektes innerhalb des CDM netto Kosten.

12 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine ,6 t CO 2 eingespart werden. Die Projektimplementierungskosten ohne Transaktionskosten umfassen insgesamt rund (Herstellung und Vertrieb). In Ouagadougou wendet eine zehnköpfige Familie bis zu 230 im Jahr auf, um Holz und Holzkohle zu beziehen (Hafner et al. 2002: 85). Ein Solarkocher des hier eingesetzten Typs Papillon kostet 175. Obwohl sich die Investition hier also für die Familien lohnen würde, wird es den ProjektentwicklerInnen zufolge der ärmeren Bevölkerung kaum möglich sein, die zum Kauf eines Solarkochers erforderliche Investition zu leisten. Ein angepasstes Kleinkreditsystem oder Leasing System ist daher von Nöten. Die Einnahmen aus den CER könnten die Finanzmittel für Kleinkredite stellen oder die Kocher subventionieren. Je höher der erzielte Preis je CER ausfällt, desto günstiger können die Kocher an die Nutzer abgegeben werden. Die Projektplanung hat im Juni 2005 begonnen. Das PDD liegt im Entwurf vor, der Kontakt zur deutschen Genehmigungsbehörde und zur DOE ist geknüpft Die CDM-spezifischen Transaktionskosten Die für das Projekt anfallenden CDM-spezifischen Transaktionskosten sind in Tabelle 4 aufgelistet. Sie belaufen sich auf insgesamt Die Gesamtkosten lassen sich den einzelnen Kostenkategorien wie folgt zuordnen: In der Kategorie Markttransaktionskosten sind bisher nur ehrenamtlich geleistete Tätigkeiten angefallen. SEWA entstehen voraussichtlich Präimplementierungskosten in Höhe von : Der Projektentwickler von SEWA war in der Lage, das PDD selbst und ohne Finanzaufwand für externe Beratung zu erstellen und benötigte dafür zwölf Wochen à 20 Stunden. Die Kosten für die nationale Genehmigung der burkinischen DNA sind schwer zu bestimmen, da sie noch nicht beim UNFCCC notifiziert wurde. Nach vorliegenden Informationen des Projektentwicklers fungiert der burkinische UNFCCC Focal Point als DNA. Zur Genehmigung sei lediglich ein Brief der lokalen Projektpartner erforderlich, in dem ihre Unterstützung für das Projekt deutlich wird. Demnach wäre nur eine zwei- bis dreiwöchige Reise des Projektentwicklers nötig, die mit ca zu veranschlagen ist. Der deutsche Letter of Approval erfordert eine Genehmigungsgebühr in Höhe von 376, sodass für die Genehmigung insgesamt kalkuliert werden müssen. Die Validierung wird den Verein mit belasten. Der Projektentwickler von SEWA suchte die DOE, den TÜV Süd, bisher ein Mal auf. Hierfür fielen Reisekosten von 150 an. Das CDM Executive Board hat auf seiner Sitzung vom Februar 2006 die Registrierungsgebühr neu festgelegt. Projekte, die wie das betrachtete pro Jahr weniger als CER erwarten, sind seitdem von der Gebühr befreit. An Implementierungskosten entstehen dem Verein voraussichtlich : Die Mitarbeiter der einheimischen Projektpartner, die bisher ehrenamtlich gearbeitet haben, sollen für das Monitoring zukünftig eine Vergütung erhalten. Innerhalb des ersten Kreditierungszeitraums belaufen sich diese Kosten auf SEWA wird die Verifizierung und Zertifizierung in der ersten Kreditierungsperiode insgesamt nur zwei Mal in Auftrag geben, sodass Kosten in Höhe von entstehen.

13 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 13 Da das Projekt in einem der am wenigsten entwickelten Länder umgesetzt werden soll, wird die adaptation levy nicht erhoben. 20 Der share of proceeds beläuft sich bei diesem Projekt auf 0,10 US-$ pro CER, also insgesamt auf US-$. Der Projektentwickler dieses Projektes wendete bisher insgesamt rund drei Monate à 20 Wochenarbeitsstunden für die CDM-spezifischen Arbeitsschritte auf. Für die Suche nach Käufern 21 der CER entstanden rund 30 Stunden Arbeitsaufwand für die Erstellung der nötigen Dokumente. Für die Kontakte zur DOE wurden zwei Tage à acht Arbeitsstunden aufgewendet. Für die Erstellung des PDD wurden bisher zwölf Wochen à 20 Wochenarbeitsstunden aufgewendet. Voraussichtlich wird der Projektentwickler sich drei Wochen in Burkina Faso aufhalten, um den National Approval zu erhalten. Es dürfte ein Zeitaufwand von 96 Stunden entstehen. Daraus ergibt sich ein Personalaufwand von rund 382 Stunden. Hätte das Projekt nicht ehrenamtlich entwickelt werden können, wären bisher zusätzliche Lohnkosten in Höhe von angefallen, siehe Spalte ehrenamtlicher Personalaufwand in Tabelle 4, bei einem Satz von 19. Transaktionskostenart Finanzaufwand (Euro) Anteil an Ge- samt- Transaktionskosten (%) ehrenamtlicher Personalaufwand (Euro / Stunden) Markttransaktionskosten Suchkosten bisher 570 / 30 Verhandlungskosten PDD-Kosten ehrenamtlich bisher / 240 Präimplementierungskosten Genehmigungskosten ,1 bisher / 96 Validierungskosten ,3 bisher 304 / 16 Registrierungskosten Monitoringkosten ,7 Implementierungskosten Verifizierungs- und Zertifizierungskosten ,5 share of proceeds Gesamt bisher / 382 Tabelle 4: CDM-spezifische Transaktionskosten des Projekts in Burkina Faso während der ersten Kreditierungsperiode Kosten und Ertrag Die gesamten CDM-spezifischen Transaktionskosten des Projektes sind bei zweimaliger Verifizierung und Zertifizierung über die erste Kreditierungsperiode hinweg mit ca zu veranschlagen, siehe Tabelle 4. Bei zu erwartenden CER in sieben Jahren amortisiert sich diese zusätzliche Investition (bei 9 % Zins und siebenjähriger Laufzeit) ab einem Preis von 4,40 je Zertifikat. Ab diesem Preis kann der CDM 20 Para 17, Decision 17/CP.7, Modalities and procedures for a clean development mechanism as defined in Article 12 of the Kyoto Protocol, FCCC/CP/2001/13/Add.2, 21 January vgl. hierzu Kapitel 4.2.4

14 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 14 also theoretisch einen Beitrag zur Projektfinanzierung leisten. Damit sich das Projekt insgesamt über die Einnahmen aus dem Verkauf der CER finanziert, müsste ein Preis von rund 16,90 erzielt werden. Wären Personalkosten angefallen, würde der Verkauf der CER ab einem Preis von je 4,70 einen Beitrag zur Projektfinanzierung leisten und zur Gesamtfinanzierung müsste ein Preis von rund 17,30 erzielt werden. Allerdings ist zu erwarten, dass die Personalkosten noch um mindestens die Hälfte ansteigen, da das Projekt noch nicht sehr weit entwickelt ist und die Erfahrungen aus Indonesien zeigen, dass oftmals unvorhergesehene Herausforderungen auf ProjektentwicklerInnen zukommen. Amortisation der CDMspezifischen Transaktionskosten Amortisation des gesamten Projektes (Investitionskosten + CDMspezifische Transaktionskosten) Innerhalb der ersten Kreditierungsperiode ohne Beachtung von Lohnkosten Innerhalb der ersten Kreditierungsperiode mit Lohnkosten 4,40 16,90 4,70 17,30 Tabelle 5: zu erzielende Preise je CER für das Projekt in Burkina Faso bei siebenjähriger Kreditierungsperiode 4 Barrieren bei der Projektumsetzung Neben den Transaktionskosten gibt es weitere Barrieren, die die Umsetzung der Projekte behindern. Diese liegen zum einen in der Komplexität des CDM-Genehmigungsverfahrens und zum anderen in weiteren finanziellen Hindernissen. Diese Barrieren werden im folgenden Kapitel erläutert. Im Kapitel 5 werden Schlussfolgerungen aus diesen Betrachtungen gezogen und Empfehlungen ausgesprochen, wie die Vereine das Potenzial des CDM besser nutzen können. 4.1 Institutionelle Herausforderungen Erstellung des Project Design Document (PDD) Beide Vereine waren in der Lage, das PDD ohne Finanzaufwand für externe Beratung zu erstellen. Die Erstellung der Baseline war je nach vorherrschender Datenlage im Gastland des CDM-Projektes unterschiedlich aufwändig. Für Burkina Faso war die Situation günstig, da sehr umfangreiche, länderspezifische Daten vorlagen, sodass für die Baseline- und Emissionsminderungsberechnung weniger Aufwand anfiel. Die Datengrundlage zur Lebenssituation und zum Ressourcenverbrauch der Bevölkerung in Banda Aceh war hingegen unzureichend, sodass eigene Schätzungen gemacht und mit Literaturangaben aus anderen Staaten abgeglichen werden mussten.

15 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine Nationale Genehmigung im Gastland CDM-Projekte bedürfen der Zustimmung des jeweiligen Gastlandes. Hierfür ist die Designated National Authority (DNA) zuständig, eine Stelle, die jeder Vertragsstaat des Kyoto Protokolls einrichten muss. Sie hat die Aufgabe, die notwendigen administrativen Abläufe des UNFCCC-Prozesses durchzuführen. Die Einrichtung der DNA ist jedoch je nach Land unterschiedlich weit fortgeschritten. So ist der nationale Genehmigungsprozess in Indonesien äußerst komplex und zeitaufwändig. 22 Ohne sehr gute Kontakte zur Zivilgesellschaft vor Ort sowie zu Regierungsstellen wäre die Genehmigung nur schwer zu erhalten gewesen. Nach Angaben des Projektentwicklers Klimaschutz e.v. trafen die Vertreter des kleinen, unbekannten Vereins bei manchen staatlichen Stellen kaum auf Gesprächsbereitschaft. Problematisch sei hier vor allem gewesen, dass der Projektentwickler sich nicht ausweisen konnte. Er wurde sehr oft gefragt, von welcher deutschen staatlichen Einrichtung er denn komme. In diesem Licht betrachtet, habe sich der CDM als Türöffner erwiesen: Seit das Projekt als CDM-Projekt geplant werde, werde den Vertretern des Vereins viel größere Aufmerksamkeit zuteil. Die Vereinten Nationen als offizielle Instanz ermöglichten endlich die Kooperation und die Kontaktaufnahme mit staatlichen Stellen, um Potenziale zur Zusammenarbeit aufzudecken sowie organisatorische und finanzielle Unterstützung zu erhalten. In Burkina Faso scheint die Situation leichter. So konnte der Kontakt zum UNFCCC Focal Point, der als DNA fungiert, problemlos hergestellt werden. Die Anforderungen an die Beteiligung der Bevölkerung scheinen geringer. Nach Informationen, die dem Projektentwickler vorliegen, bedarf es zur Genehmigung nur eines Dokumentes durch einen einheimischen Projektpartner, der das Projekt für wünschenswert erklärt Unsicherheiten bei der Kostenkalkulation Die CDM-spezifischen Transaktionskosten und auch die zu erwartenden Einnahmen sind schwer im Vorfeld kalkulierbar. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass der CDM ein neues Instrument ist, bei dem noch nicht alle zu unternehmenden Schritte abzusehen sind. In vielen Ländern leisten ProjektentwicklerInnen gerade erst Pionierarbeit. Die Anforderungen der Gastländer der Projekte sind oft nicht leicht zugänglich oder noch unzureichend ausgearbeitet. Insbesondere der zu erwartende Preis je CER ist nicht bestimmbar. Wird vor der Projektimplementierung kein Ankaufvertrag über CER geschlossen, ist die zu erwartende Verlustbzw. Gewinnspanne kaum abzuschätzen. 4.2 Finanzierung Für beide Projekte ist die Finanzierung bisher nicht gesichert. Als Eigenkapital stehen allein private Mittel der Vereinsmitglieder zur Verfügung sowie bei SEWA Mittel aus Spenden, die jedoch bei weitem nicht ausreichen, die Investitionen vorzufinanzieren. Zudem fällt der Großteil der CDM-spezifischen Transaktionskosten im Projektvorfeld an, erhöht also den Vorfinanzierungsbedarf zusätzlich. Die für entwicklungspolitische Vereine typischen Finanzierungswege sind die Inanspruchnahme staatlicher Förderung und Spendengelder. Erstere ist allerdings als Finanzierungsmittel unter dem CDM problematisch, da die Finanzierung von CDM-Projekten nicht zu einer Umleitung offizieller Entwicklungshilfe führen darf Ein CDM Country Guide for Indonesia kann unter: herunter geladen werden 23 Zur Verwendung von Official Development Assistance (ODA) vergleiche etwa (Schroeder 2005).

16 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 16 Des Weiteren stehen prinzipiell Kredite, private Investoren und öffentliche wie private Ankaufprogramme für CER als Finanzierungswege zur Verfügung Spenden Kleinen entwicklungspolitischen NRO, die Erneuerbare-Energien-Projekte im Süden einsetzen, stehen zu geringe Mittel zur Verfügung, um derartige Projekte umzusetzen. Laut einer Umfrage des Eine-Welt- Netzwerks NRW betragen die Spendeneinnahmen für einen Verein in NRW durchschnittlich im Jahr (NRW-Netzwerk 2005). Eine Umfrage im Auftrag vom Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) machte deutlich, dass Erneuerbare Energien zwar von 50 % der befragten NRO eingesetzt werden, sie aber nicht in der Öffentlichkeitsarbeit und Spendeneinwerbung verwendet werden (Werner 2003). Dies weist darauf hin, dass die Werbung mit ihnen als nicht besonders erfolgversprechend angesehen wird. Daher ist es fraglich, ob Spender CDM-Projekte finanzieren werden, zumal dies mit einer umfangreichen Informationskampagne zum Thema CDM verbunden wäre bei ungewissem Erfolg Kredite Die hier beschriebenen Projekte sind Pilotprojekte und weisen kaum Renditen auf. Eine Kreditfinanzierung wäre daher wahrscheinlich nur mit großen Schwierigkeiten zu erhalten. Der Klimaschutz e.v. hat zwar die Erfahrung gemacht, dass einige Banken durchaus Interesse an einer Kreditvergabe zeigen. Allerdings werden nach Angaben der Projektentwickler ausreichend Erfahrung und erste Vorzeigeprojekte vorausgesetzt, die derzeit in keiner NRO vorhanden seien. Es erscheint durchaus möglich, dass aufgrund von Lerneffekten und bei gesteigerter Projektgröße in Zukunft rentable Kleinprojekte unter dem CDM umsetzbar sind. Allerdings haben bisher auch EntwicklerInnen von CDM-Großprojekten Probleme, Kredite zu erhalten, da die meisten Finanzinvestitionen nicht mit dem CDM vertraut sind und daher Schwierigkeiten haben, die CER-Einkünfte zu bewerten (Cosbey et al. 2005: 32). Des Weiteren können NRO keine Sicherheiten vorweisen. Die Aufnahme eines Kredits wäre daher wahrscheinlich nur unter hohen Suchkosten und zu relativ hohen Zinsen möglich Private InvestorInnen Fremdkapital kann auch eingeworben werden, indem vereinsexterne Privatleute als InvestorInnen auftreten. Der Klimaschutz e.v. möchte diesen Weg einschlagen und einige ökologisch engagierte Personen haben schon jetzt investiert. Zwar ist das erste Projekt bestenfalls kostendeckend, aber zukünftige Projekte könnten auch für einen erweiterten Personenkreis interessant sein. Um diese Art der Projektfinanzierung umzusetzen, muss die passende juristische Form gefunden werden. Der Klimaschutz e.v. prüft derzeit verschiedene Optionen. Bisher wird ein privates Fondsmodell favorisiert. Seit Juli 2005 besteht allerdings für alle Vermögensanlagen die Pflicht, einen Verkaufsprospekt zu erstellen, der der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vorzulegen ist. 24 Ein solcher Prospekt ist indes sehr kostspielig: Dem Klimaschutz e.v. liegt ein Kostenvoranschlag in Höhe von vor. Diese zusätzlichen Kosten kann der Verein aus eigenen Mitteln nicht aufbringen. Der Verein sucht derzeit noch nach güns- 24 8f Abs.1, Satz 1 Verkaufsprospektegesetz

17 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 17 tigeren Wegen. Zu beachten ist ferner, dass der Aufbau eines solchen Finanzierungsinstruments auch einen erheblichen Personalaufwand mit sich bringt Ankaufprogramme Inzwischen richten mehr und mehr Annex-I-Staaten sowie Unternehmen Ankaufprogramme für Zertifikate ein. Einige dieser Programme bieten den ProjektentwicklerInnen an, die Projektkosten vorzufinanzieren, z.b. das finnische Ankaufprogramm 25 und der Community Development Carbon Fund (CDCF) 26 der Weltbank. Dabei werden zumeist die CDM-spezifischen Transaktionskosten des Projektes finanziert, die vor der Implementierung entstehen. Die Vorfinanzierung wird in Form von Zertifikaten verzinst zurückgezahlt (De Gouvello & Coto 2003: 27). Allerdings sind diese Angebote die Ausnahme. Der fünfte Weltbankbericht über den Zertifikatsmarkt, in dem 61 Ankaufverträge untersucht wurden, kommt zu dem Ergebnis, dass die meisten Verträge die Barriere der Vorfinanzierung kaum senken können. Oft würden lediglich ein Lieferdatum sowie ein Preis für die CER festgelegt (Lecocq & Capoor 2005: 25). Langfristig können aber auch diese Verträge positiv wirken. Sie schaffen Vertrauen und Sicherheit gegenüber Finanziers und können so möglicherweise eine Kreditvergabe erleichtern. Jede Bewerbung ist zeitintensiv, sodass ein Projektentwickler genau prüfen sollte, bei welchen Programmen sich der Aufwand lohnt. Zudem zieht sich die Auswahl der Projekte oft über Monate. Für SEWA verursachte die Bewerbung bei einem vorfinanzierenden Ankaufprogramm einen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Bis zur Absage vergingen rund zwei Monate. 5 Schlussfolgerungen und Empfehlungen Das vorliegende Papier hat anhand zweier deutscher Vereine, die Solarkocherprojekte unter dem CDM umsetzen möchten, die Frage untersucht, inwieweit der CDM tatsächlich ein geeignetes Instrument für solche Vereine ist. Die Analyse der Fallstudien hat gezeigt, dass sich der CDM im Prinzip für die Vereine rechnen kann. Auch stehen den Vereinen ausreichend Kapazitäten zur Verfügung, um die Herausforderungen des CDM-Projektzyklus zu meistern. Allerdings müssen zusätzliche Maßnahmen durch die Vereine selbst sowie durch andere Akteure ergriffen werden, um die im vorangegangenen Kapitel beschriebenen Barrieren zu überwinden. 5.1 Handlungsoptionen zur Überwindung der Umsetzungsbarrieren Verbesserung der Wirtschaftlichkeit Die Rentabilität eines CDM-Projekts hängt essenziell von der Baseline ab. Während das Projekt in Indonesien den ländlichen Raum betrifft, wurde in Burkina Faso die städtische Bevölkerung als Zielgruppe gewählt. Sie verbraucht neben Brennholz zunehmend auch Holzkohle, welche über den Produktlebenszyklus höhere Treibhausgasemissionen aufweist. Daher entstehen aus dem Projekt mehr CER. 27 Projekte, die einen anderen vgl. auch Mertens et al. (2001)

18 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 18 Brennstoff als Holz ersetzen, wären zudem auch nicht davon betroffen, dass das Executive Board Projekte, die nicht-nachhaltige Holznutzung vermindern, zumindest vorübergehend ausgeschlossen hat. Während die Verifizierung und Zertifizierung in Indonesien jährlich stattfinden soll, wird sie in Burkina Faso nur zwei Mal angesetzt. Diese Kosten machen in Indonesien bis zu aus, in Burkina Faso nur Allerdings muss dann auch in Kauf genommen werden, dass die Einnahmen aus dem Verkauf der CER erst später zur Verfügung stehen. Dies kann umgangen werden, wenn im Ankaufvertrag über CER, dem Emission Reductions Purchase Agreement (ERPA), vereinbart wird, dass der Ankäufer auf Grundlage eines Monitoring Reports bezahlt. Nach der Verifizierung durch die DOE könnte die Differenz zubezahlt bzw. zurückgezahlt werden. Kosten könnten auch gespart werden, wenn Projekte in den Ländern umgesetzt werden, in denen die beauftragte DOE eine Auslandsvertretung hat, denn insbesondere der Vor-Ort-Besuch durch den Validierer ist sehr kostspielig. 28 Eine andere Möglichkeit besteht darin, lokale DOEs zu beauftragen. 29 Bisher sind aber erst zwei DOEs aus einem Gastland beim CDM Executive Board akkreditiert. 30 Nach Ansicht von Systeme Solaire (2002: 18) kann auch die Auswahl der Kreditierungsperiode die Höhe der Kosten beeinflussen: Für jede Erneuerung der siebenjährigen Kreditierungsperiode muss das Baselineszenario durch eine DOE auf seine Aktualität geprüft werden. Veränderungen der Emissionskoeffizienten und der politischen Rahmenbedingungen müssen Beachtung finden. 31 Die Kosten dafür dürften in etwa die Höhe der ersten Validierung betragen. Zudem kann sich die Menge an zu erwartenden CER verändern. Eine zehnjährige Kreditierungsperiode verspricht hingegen Planungssicherheit. Hochwertige CDM-Projekte können ein Qualitätssiegel erhalten, das auf Initiative des World Wide Fund for Nature (WWF) von einem internationalen ExpertInnenkreis entwickelt wurde (WWF 2002). Der Gold Standard (GS) definiert Qualitätsstandards, die über die international in den Klimaverhandlungen vereinbarten Standards hinausgehen. 32 Die Erwartung ist, dass unter dem GS anerkannte Projekte einen höheren Preis je CER erzielen können. SEWA hat in Erwägung gezogen, das Projekt unter dem Gold Standard zu entwickeln. Der personelle Zusatzaufwand betrug bisher etwa 30 Stunden, die Validierung nach dem Gold Standard würde gemäß einem von SEWA eingeholten Angebot zusätzlich kosten. Andere DOEs berechnen hingegen keinen höheren Preis für die Validierung nach dem Gold Standard. 33 ProjektentwicklerInnen müssen den Zusatzaufwand und den möglichen Nutzen deshalb sorgfältig abwägen. Durch Lerneffekte lassen sich zudem Kosten und Zeitaufwand zukünftiger Projekte erheblich verringen. Die ProjektentwicklerInnen des Klimaschutz e.v. etwa vermuten, dass der Zeitaufwand für die Erstellung von PDDs bei nur 20% des jetzigen Aufwandes liegen würde. Auch die Reisekosten verringerten sich erheblich, da nun bekannt sei, welche Papiere, Dokumente und Stellungnahmen der betroffenen Bevölkerung einzuholen seien. Es besteht ferner die Möglichkeit, Klimaschutzprojekte außerhalb des UNFCCC-Prozesses zu entwickeln: Diese Projekte werden zwar normalerweise durch eine unabhängige Stelle überprüft, durchlaufen aber nicht den CDM-Projektzyklus. Sie können daher günstiger umgesetzt werden. Diese Projekte generieren so 28 Diese Möglichkeit ist begrenzt, da NRO dort agieren, wo sie auf vertrauenswürdige Partnerstrukturen zurückgreifen können, und wo ihr Engagement nachgefragt wird. 29 vgl. hierzu auch De Gouvello und Coto (2003: 19) 30 Für eine Übersicht der bisher akkreditierten DOEs vgl. 31 Executive Board of the the Clean Development Mechanism, Twenty-Second Meeting, Report, Annex 7, Clarifications on Procedures and Documentation which need to be used for renewal of a Crediting Period. 32 Einzelheiten siehe 33 Persönliche Mitteilung von Michael Schlup, CDM Gold Standard, an Wolfgang Sterk,

19 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 19 genannte Verified Emission Reductions (VER). Abnehmer von VER sind private Firmen wie zum Beispiel 500 ppm oder 3c climate change. Diese bieten Privatkunden und Unternehmen an, auf freiwilliger Basis die durch sie verursachten Emissionen durch den Ankauf und die Stilllegung von Emissionszertifikaten zu kompensieren. 34 Der Projektentwickler des Klimaschutz e.v. hat allerdings die Erfahrung machen müssen, dass diese Abnehmer zum Zeitpunkt seiner Anfrage keinen weiteren Bedarf an VER hatten Überwindung institutioneller Barrieren Der Genehmigungsprozess für CDM-Projekte ist äußerst komplex. Um den Zeit- und Kostenaufwand zu verringern, empfehlen sich eine verstärkte Zusammenarbeit sowie der Austausch von Informationen und Kontaktdaten. Die in diesem Papier untersuchten Vereine haben die Möglichkeiten der Vernetzung bereits genutzt: SEWA konnte ein Projekt dieser Größenordnung nur mit Unterstützung anderer Vereine angehen, der Klimaschutz e.v. suchte die Unterstützung durch einen Berater aus der NRO-Szene, der das PDD erstellte. Eine weitere wichtige Option ist die gegenseitige Aus- und Weiterbildung sowie die Weitergabe wichtiger Kontaktadressen. Diesem Vorgehen sind allerdings auch Grenzen gesetzt, da jeder Verein für sich genannt und öffentlich präsent sein möchte, um zukünftig möglichst viele Spenden- und Fördermittel zu erhalten. Wichtig erschien allen Beteiligten, eine Instanz oder Person ansprechen zu können, die erste Orientierung im komplexen CDM-Regelwerk bietet und für Rückfragen bereit steht. Der Diskussionsprozess des Wuppertal Instituts Der CDM Neue Wege für entwicklungspolitische Initiativen in Deutschland? 35 sowie eine ähnliche Veranstaltung im norddeutschen Raum ( Klimaschutz als Entwicklungsmöglichkeit ) 36 boten die Möglichkeit, einen ersten Einblick in die Materie zu erhalten. Hier konnten Kontakte zu Experten geknüpft werden, die dann während der Projektumsetzung zu Einzelfragen zu Rate gezogen werden konnten. Die Vernetzung der am CDM interessierten Vereine könnte auch institutionalisiert werden: Denkbar ist eine zentrale Anlaufstelle, die Informationen zur Verfügung stellt, ProjektentwicklerInnen berät und Kontakte zu Genehmigungsbehörden in den Gastländern der CDM-Projekte herstellt. Je nach finanzieller Ausstattung könnten sogar die CDM-spezifischen Vorlaufkosten erstattet werden. 37 Solche Strukturen könnten beispielsweise auf Basis der regionalen Eine-Welt-Netzwerke entstehen, ihr Aufbau würde jedoch Unterstützung von öffentlicher Seite erfordern. In Hamburg wurde mit der Infostelle Klimagerechtigkeit eine Instanz geschaffen, die zukünftig diese Aufgaben wahrnehmen soll. 38 Eine solche Stelle würde den beteiligten Akteuren den Umgang mit dem neuen und hochkomplexen Instrument CDM zu erleichtern und damit auch private Initiativen zum Klimaschutz unterstützen. Es liegt daher nahe, dass eine solche Einrichtung durch Land, Bund oder Ministerien finanziell unterstützt oder sogar eingerichtet werden könnte, etwa in Form eines Pilotprojekts. Mögliche Förderer sind das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder auch die Landesregierungen. Darüber hinaus könnten staatliche Institutionen wie die die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) eine Trustee-Funktion einnehmen, indem sie etwa den betreffenden Vereinen ein offizielles Schreiben mitgeben; hiermit könnte die Kontaktaufnahme in den Gastländern beschleunigt werden (Kaminski 2005: 53). 34 Vergleiche ausführlich: Sterk & Bunse Dieses Konzept entspräche in etwa einer Fazilität, wie es etwa die Initiative 2E Carbon Excess (http://www.2ecarbonaccess.com/) darstellt. 38 Siehe vgl. hierzu auch Meyer-Kahrs & Schroeder 2005

20 Policy Paper: CDM-Kleinprojekte deutscher Vereine 20 Da den Vereinen sehr hohe Reisekosten für die Stakeholder-Konsultationen entstehen, stellt sich die Frage, ob lokale PartnerInnen dieses Prozedere nicht übernehmen könnten. Plant eine NRO weitere Projekte in einem Gastland, bzw. planen mehrere NRO ein Projekt in einem Land, würde es sich lohnen, lokal Personal zu schulen, um spätere Reisekosten und den entstehenden Zeitaufwand einzusparen. In der Praxis sind dem nach Angaben der ProjektentwicklerInnen aber enge Grenzen gesetzt, da die Partner selten über entsprechende Ressourcen verfügen. Auch in den Gastländern gibt es Verbesserungsmöglichkeiten: So mussten die ProjektentwicklerInnen des Klimagerechtigkeit e.v. zum Erlangen des Letter of Approval in Indonesien mehrere Ministerien konsultieren. Dies ist kein Einzelfall, da viele Ministerien Mitspracherechte einfordern. Dies führt dazu, dass der Prozess unnötig aufwändig und kostspielig ist. Insbesondere für kleine Akteure stellt dies eine hohe Zusatzbelastung dar. Die für die Erstellung der Baseline nötigen Informationen wie etwa Emissionskoeffizienten und Verbrauchswerte für Energieträger sind teilweise äußert schwer zugänglich. Hinzu kommt, dass die Daten und Anleitungen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zu dieser Thematik unübersichtlich sind und sich dem Laien nur schwer erschließen. Hilfreich wäre es hier, wenn das CDM Executive Board eine zentrale Datenbank in Auftrag geben könnte, die entsprechende Daten übersichtlich zur Verfügung stellt (Michaelowa 2005: 21). Ein anderer Weg wäre, default values für verschiedene Technologien in jedem Land oder naturräumlichen Einheiten zu entwickeln. In Verbindung mit einem Anforderungskatalog an Qualität, Leistung und Langlebigkeit der neuen Technologie könnte dies die Erstellung der Baseline erheblich vereinfachen. 5.2 Fazit Die Untersuchung hat gezeigt, dass entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen durchaus in der Lage sein können, die hohen Anforderungen des CDM-Genehmigungsprozesses zu meistern. Das Projekt in Indonesien wurde bereits registriert und für Burkina Faso liegt bereits ein Entwurf des PDD vor. Allerdings ist dies vor dem Hintergrund zu sehen, dass die ProjektentwicklerInnen über Zeit, Ausdauer, Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit, Fremdsprachenkenntnisse und die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten (für die Erstellung der PDDs) verfügen. Dies ist möglicherweise nicht bei allen Vereinen in der Form gegeben. Die Refinanzierung der Projekte innerhalb der ersten siebenjährigen Kreditierungsperiode dürfte zudem in beiden Projekten nicht möglich sein. Dazu müssten die CER aus den Projekten rund 17,30 in Burkina Faso und rund 18,40 in Indonesien erzielen, was deutlich oberhalb des derzeit Gängigen liegt. Da erst ab diesem Preis eine Rendite anfällt und abgesehen von den CER in Indonesien keine Einnahmen anfallen, erscheinen die Projekte damit selbst vor dem Hintergrund der niedrigen Ertragserwartungen der Vereine als nicht tragfähig. Zudem fällt auf, dass die CDM-spezifischen Transaktionskosten hierfür nur zum Teil verantwortlich sind. Auf sie entfällt zwar ein hoher Anteil des Preises, der erzielt werden müsste. Selbst unter Herausrechnung dieser Kosten müssten die Projekte jedoch in Banda Aceh rund 10 und in Burkina Faso rund 13 je CER erzielen, um die Kosten der eigentlichen Projektaktivität zu decken, was immer noch deutlich am oberen Rand des derzeit Gängigen liegt. Der CDM kann daher nicht als alleiniges Finanzierungsinstrument dienen, sondern weitere Einnahmen müssten erschlossen werden. Dies könnten möglicherweise Spenden oder

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