Herausforderungen im Spannungsfeld von ICT und Medien

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1 Herausforderungen im Spannungsfeld von ICT und Medien Netzwerktreffen 2014 für Schulleitungen und ICT-Verantwortliche Donnerstag, 19. Juni 2014, Uhr Aula Hochschulgebäude Stella Maris, Rorschach Kanton St.Gallen Amt für Volksschule

2 Programm Uhr Begrüssung Uhr Input A-I, Runde Uhr Input A-I, Runde Uhr Input A-I, Runde Uhr Apéro Veranstaltungsort Pädagogische Hochschule St.Gallen Hochschulgebäude Stella Maris Müller-Friedberg-Strasse Rorschach Anmeldung Bis 06. Juni 2014 an Organisation Bildungsdepartement St.Gallen Beatrice Straub Haaf Fachstelle Informatik 9001 St.Gallen Pädagogische Hochschule St.Gallen Martin Hofmann Institut ICT & Medien 9400 Rorschach Pavel Novak Institut Weiterbildung & Beratung 9400 Rorschach

3 Inputs A l Medienbildungskonzept konkret Ralph Kugler, Institut ICT & Medien, PHSG l Raum S260 Die Forderung «Jedem Schulzentrum sein Medienbildungskonzept!» ist nicht neu. Was darf aber von einem solchen Konzept erwartet werden? Schulinterne Vereinbarungen vermitteln den Lehrpersonen Sicherheit bei der Integration von Medien und ICT in den Unterricht. Das Konzept legt die Grundlage, um den technischen Support und die pädagogische ICT-Beratung zu reorganisieren oder einzuführen. Es sichert eine verlässliche Planung und die allfällige Erneuerung der dafür notwendigen Infrastruktur. Die vereinbarten Aspekte zur Medien- und ICT-Integration leiten Schulleitung und Schulteam bei ihren künftigen Entscheidungen. Der Workshop versucht Licht in die nicht neue Forderung zu bringen und beleuchtet die einzelnen Elemente und den Weg zu einem eigenen Medienbildungskonzept. B l Einführung von Tablets auf der Oberstufe von Gelingensbedingungen und Stolpersteinen Raphael Frei, Schulleiter OZ Bünt l Raum S204 Ein Praxisbericht zur Einführung von Tablets (ipads) am OZ Bünt in Waldkirch. Dabei stehen folgende Fragen im Zentrum: Welche Massnahmen führen zu einer gelungenen Umsetzung oder zeigen sich als Stolpersteine aus Sicht der Lehrpersonen, der Schulleitung, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler? Wie können diese Geräte pädagogisch sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden und einen Mehrwert generieren? C l Bring Your Own Device (BYOD) für die Schule Armin Lüchinger, Informatikverantwortlicher Schule Eichberg l Raum S261 Bring Your Own Device (BYOD) bedeutet, dass die eigenen, digitalen Geräte in den Unterricht mitgenommen und fürs Lernen eingesetzt werden können. In diesem Input erhalten Sie Informationen dazu, unter welchen Voraussetzungen BYOD in einer Schule umgesetzt werden kann und welche Schritte für eine Umsetzung nötig sind. Ausserdem werden aktuelle Untersuchungsergebnisse und Projekte vorgestellt.

4 D l Kooperatives Lernen am Active Table Manuel Garzi, Institut ICT und Medien, PHSG l Raum S001 Interaktive multitouch-fähige Tische, wie z.b. der ActivTable der Firma Promethean, bieten vielerlei Einsatzmöglichkeiten für kooperatives Lernen in der Schule. Bis zu sechs Schüler/-innen arbeiten gleichzeitig am Tisch und versuchen durch Kooperation und gezielte Kommunikation Aufgaben zu erledigen und gemeinsame Problemstellungen zu lösen. Durch die intuitive Bedienbarkeit der Oberfläche und die taktile Handlungsweise bieten sich interaktive Tische für alle Schulstufen an. Die Workshop Teilnehmer erhalten Gelegenheit den Tisch in Aktion zu erleben und selber auszuprobieren. E l Lehrmittel von morgen rechtliche Fragen von heute Stefan Wehrle, Amt für Volkschule, Bereich Lehrmittel l Raum S235 «Das Lehrmittel von morgen ist flach, schont den Rücken und ermöglicht interaktives Arbeiten» (Zeitschrift Bildung Schweiz, Ausgabe Dezember 2012). Wie wird sich der Schulbuchmarkt durch den Einfluss der digitalen Welt künftig weiter verändern? Was gilt es zu beachten? F l Informatik Biber Informatik Inhalte an konkreten Aufgaben und durch eigenes Tüfteln lernen Beat Trachsler und Martin Guggisberg, SVIA l Raum S233 Schülerinnen und Schüler erwerben Fertigkeiten in MINT-Fächern durch eigenes Tüfteln und Entdecken. Kreative Informatik-Angebote bereichern den klassisch wissensvermittelnden Unterricht durch selbst erlebte Erfahrungen auf allen Stufen. Der internationale Wettbewerb «Informatik-Biber» richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Grundstufe (dritte bis zwölfte Klasse). Jeweils im November können ganze Schulklassen online während einer Lektion teilnehmen. Im Jahr 2013 wurden fast Teilnehmende registriert. Der schweizerische Verein für Informatik in der Ausbildung (SVIA) organisiert die Durchführung des Wettbewerbs in der Schweiz:

5 G l Sex und Porno im Netz (k)ein Thema für die Schule? Claudia Hengstler, Pädagogin, MAS Systemisch-lösungsorientierte Beratung Raum S263 Kinder und Jugendliche sind heute ob sie wollen oder nicht mit Pornografie im Internet konfrontiert. Welche Bedeutung erhält dieses Phänomen im Spannungsfeld von Skandalisierung und Verharmlosung und insbesondere mit Blick auf die Heranwachsenden? Wie kann sich dies auf Frauen- und Männerbilder, Vorstellungen von Sexualität, Sinnlichkeit und Liebe auswirken? Welche Konsequenzen ergeben sich für den Bildungsauftrag und die Medienerziehung in der Familie? H l Einsatz von Cloud-Diensten im Einklang mit Datenschutz und Datensicherheit Urs Sonderegger, Institut für Informations- und Prozessmanagement IPM, FHS St.Gallen l Raum S264 Cloud-Lösungen bieten für die Organisation des Schulbetriebes vielerlei Vorteile und Annehmlichkeiten. Vor dem Hintergrund des Datenschutzgesetzes scheint der legale Einsatz von Cloud-Diensten an Volksschulen auf den ersten Blick allerdings unmöglich. Mit diesem Workshop sollen Alternativen und Vorkehrungen aufgezeigt werden, die den Anforderungen des Datenschutzes und der Datensicherheit möglichst gerecht werden. Diskutiert werden sowohl technische, als auch organisatorische und rechtliche Aspekte. I l Schulen ans Internet Das Bildungsnetz der Volkschulen Beatrice Straub Haaf, Fachstelle Informatik Bildungsdepartement l Raum S272 Die Swisscom offeriert den Kantonen kostenlos ein Bildungsnetz, das alle lokalen Netzwerke der Schulen zu einer einzigen Kommunikations-Infrastruktur verbindet. Im Kanton St.Gallen sind mehr als 300 Schulhäuser und Kindergärten über das kantonale Bildungsnetz ans Internet verbunden. In diesem Input werden Abläufe bei der Supportstelle, aktuelle und geplante Angebote vorgestellt und Materialien aufgezeigt.

6 Pädagogische Hochschule St.Gallen Notkerstrasse 27, 9000 St.Gallen Telefon

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