Juli - September Evangelisch in Eltersdorf Informationen aus der evang.-luth. Egidienkirche Erlangen

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1 Juli - September 2014 Evangelisch in Eltersdorf Informationen aus der evang.-luth. Egidienkirche Erlangen

2 Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, Sommer, Sonne,... Urlaub. Juli, August, September - und dann schon wieder Sommerende. Eine letzte Ausgabe im Dreierpack. Dann wird Evangelisch in Eltersdorf alle zwei Monate erscheinen. Jahrzehnte hinweg die Stelle der Jugendreferentin tragen können. Doch da die Ausgaben die Mitgliedsbeiträge übersteigen, ist das Ende absehbar gewesen. In einem der Septembergottesdienste werden wir Frau Schmidt Adieu ( Gott befohlen ) sagen. Aufmerksam machen will ich an dieser Stelle auf zwei Höhepunkte: Am letzten Sonntag im Juli laden wir wieder zum Gottesdienst mit der Band ein, die sich just für diesen Gottesdienst zusammenfindet - das Plakat finden Sie auf der Rückseite. Anschließend laden Konfirmandinnen und Konfirmanden dieses Jahres zu Kaffee und Kuchen ein. Und am ersten Septemberwochenende feiern wir wieder die Egidienkirchweih. Traurig ist, dass wir uns von einer Mitarbeiterin verabschieden müssen, weil die finanziellen Mittel für eine Weiterbeschäftigung fehlen. Bislang hat der Gemeindeverein über Rubriken Das haben wir erlebt 5 Wir laden ein 6 Gottesdienste 14 Terminkalender 16 Glückwünsche 18 Vermischtes 20 Wie es mit der Kinderarbeit ab dem Oktober weitergeht, wird rechtzeitig kundgetun. Karin Deter

3 Das Wort zum Monat Ein schöner Spruch: mit Anspruch und Verheißung. Damals ein Satz, der Mut macht. Damals, als Paulus unterwegs ist - nicht, um Christen zu verfolgen, sondern um Menschen als Christen zu gewinnen. Er reist durch das römische Reich, erzählt, predigt, lebt und arbeitet mit den Menschen. So entstehen viele christliche Gemeinden. Nicht überall ist Paulus gern gesehen. Er begegnet Menschen, die an seiner Botschaft nicht interessiert sind. Man lehnt ihn ab, verachtet ihn, hasst ihn auch. Oft kann er rechtzeitig fliehen, bevor der Hass körperlich wird. Doch manches Mal entgeht er nicht den Prügeln und verbringt Tage oder Wochen im Gefängnis. Kein Leben für jederman. Immer wieder denkt Paulus darüber nach, warum er diese Strapazen auf sich nimmt und nicht einfach aufgibt. Aber dann, eines Nachts, nach einem anstrengenden und gefährlichen Tag in Korinth, hört er nun Gottes Stimme im Traum: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir! Und darum läuft Paulus nicht weg. Er bleibt in Korinth, lebt, arbeitet und lehrt dort insgesamt anderthalb Jahre. Man muss wissen: Einfach ist es nicht in dieser Gemeinde. Sie wird ihn noch lange beschäftigen, auch nach seinem Abschied. Die erhaltenen Briefe erzählen davon. Fürchte dich nicht: auch wenn du Angst hast, auch wenn du dir Sorgen machst, du wirst nicht daran zerbrechen. Ich, Gott, bin da - schon immer und immer wieder. Ich bin bei dir - auch mit Menschen, die dich fühlen lassen: du bist nicht allein. Rede und schweige nicht. Klar, wer keinen Ärger haben will, hält lieber den Mund. Aber dann verändert sich nichts. Alles bleibt beim Alten, auch das Schlechte. Den Mund auftun wenigstens für die Schwachen, das fordert Gott schon von den Israeliten. Wenigstens das. Nicht nur still zusehen und schweigend weggehen - aus Furcht vor Konsequenzen oder schlimmer noch - aus Desinteresse.

4 Ja, es ist unbequem, wenn ich den Mund aufmache, die Wahrheit sage, wo es wichtig ist, Fragen stelle, die nötig sind, damit Dinge und mit den Dingen sich auch die Menschen ändern - vom Schlechten zum Guten, vom Guten zum Besseren. Aber dazu muss ich nicht Paulus sein. Dazu reicht es, wenn ich ich bin und bleibe, zu der Gott auch sagt: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir. Ihre Karin Deter neu anfangen Christen laden ein zum Gespräch Vor 25 Jahren ging das bisher wohl umfangreichste ökumenische Projekt in Erlangen und Umgebung (von Uttenreuth bis Herzogenaurach) zu Ende. Wer es damals erlebt hat, kann sich sicher noch daran erinnern, andere kennen es vom Hörensagen. Was aber war das Besondere dieser Aktion? Nach außen erkennbar ist es in vier Phasen abgelaufen: (1) Alle Erlanger, die ein Telefon hatten, sind von extra eingerichteten Telefonzentralen angerufen worden. 18 ökumenische Gemeindeteams hatten sich gebildet und diese Telefonzentralen betrieben. Innerhalb von 3 Wochen konnten fast Menschen am Telefon erreicht werden. Bei diesem ersten Gespräch wurde den Angerufenen ein 4 speziell für diese Aktion erstelltes Buch angeboten. (2) Die bei dem Erstanruf angeforderten Bücher es waren mehr als wurden persönlich überbracht. In diesem Buch mittendrin vom Glauben reden berichten 25 Erlanger über ihre Erfahrungen mit dem Glauben, über ihre Beziehung zu Gott. (3) In einer 2. Telefonphase wurden die Buchempfänger erneut angerufen und zu Wohnzimmergesprächen eingeladen. Interesse an einer Gesprächsrunde über Fragen des Glaubens haben über Angerufene bekundet. (4) Es haben sich ca. 400 Gesprächsrunden in Wohnzimmern und 70 in Gemeindezentren gebildet mit einer mittleren Teilnehmerzahl von zehn Personen. An 5 Abenden (z.t. auch Nach-

5 Das haben wir erlebt mittagen) kamen Themen zur Sprache wie: Glaube ein Weg, Wege zum Beten, Hoffnung hat einen Grund. neu anfangen war keine Erlanger Erfindung. Diese Aktion hat vorher bereits in sechs anderen Regionen in Deutschland stattgefunden. Neu war in Erlangen die ökumenische Ausgewogenheit. Die Gesamtkosten von ca DM wurden zu je 1/3 von der Erzdiözese, der bayerischen Landeskirche und den Gemeinden vor Ort übernommen. Aber Fakten und Zahlen sagen nicht alles, was diese Aktion ausgemacht hat. Sie ist vor allem getragen worden von den ca Mitarbeitern: Bei gemeinsamen Gottesdiensten, bei den Seminaren zur Vorbereitung, in den Telefonzentralen, beim Austragen der Bücher, als Gesprächsleiter, und nicht zuletzt im Leitungsteam mit den beiden Projektleitern Pfarrer Gerhard Fragner und Pater Dr. Euchar Schuler. In der Zeit von neu anfangen ist der Glaube in vielfältiger Weise in Erlangen ins Gespräch gekommen. Dazu hat u.a. auch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit beigetragen. 25 Jahre nach neu anfangen ist in den beiden Gemeinden St. Kunigund und der Egidienkirche das gemeinsame Gespräch weiterhin wichtig: Ein Kreis von fünf Ehepaaren kommt monatlich zusammen, um aktuelle kirchliche und politische Themen zu bearbeiten. Anfang Oktober feiert auch dieser Kreis seine silbernen 25 Jahre. Wir gratulieren herzlich. 5

6 Das haben wir erlebt Alles hat seine Zeit Ökumenischer Gottesdienst im Grünen vor dem EGi Zeit - ein Thema, das jeden von uns beschäftigt - war der Rote Faden des Gottesdienstes im Grünen. Das alte Zifferblatt der Kirchturmuhr der Egidienkirche und eine über 300 Jahre alte Sanduhr, die früher im Gottesdienst verwendet wurde, waren passende Utensilien, um die die Bänke im Atrium vor dem EGi aufgebaut waren. Gedanken und Anregungen über die Zeit: Von der Geburt bis zum Tod, von der Blüte zur Frucht, im Strudel der Zeit. Der Gottesdienst wurde durch Stationen aufgelockert - vor dem Mosaik, an der Bank, vor dem Häusle, an der Mauer zur Kirche und am Apfelbaum im Beet neben dem Atrium. Nicht nur dadurch war die Andacht vom ökumenischen Vorbereitungsteam abwechslungsreich gestaltet worden. Die Lieder wurden mit Querflöten und Gitarre begleitet. Ein herzliches Dankeschön allen Mitwirkenden! Michael Schröder 6

7 Wir laden ein Eine Tasse Kaffee Und ein Stück Kuchen... Später als in diesem Jahr können wir die Egidienkirchweih gar nicht feiern. Das erste Wochenende im September beginnt am Freitag, dem 5. mit dem Egidienzug um Uhr. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Projekt Akustik in der Egidienkirche und im EGi zugute, ebenso wie der Gewinn der Losbude. Damit auch die Kuchentheke gut gefüllt ist, bitten wir um Kuchenspenden. Und wir wissen, in Eltersdorf gibt es begnadete Bäckerinnen und Konditorinnen Und wir sagen schon im Voraus herzlichen Dank für Ihre Mühe. Neben dem Gottesdienst am Sonntag, dem 7. September um 9.30 Uhr sind wir wie jedes Jahr gespannt auf den Kirchweihumzug. Und ab Uhr ist wieder die Kuchentheke im EGi geöffnet. Die Kuchen können am Samstag oder am Sonntagvormittag im EGi abgegeben werden. 7

8 Das haben wir erlebt Konfirmation am 13. April

9 Wir laden ein Und gleich wieder die Kleinen Einladung zum Konfirmandenunterricht 2014/2019 Vor 8 Jahren fiel im Kirchenvorstand der Beschluss, Kinder zum Abendmahl zuzulassen. Dass diese Entscheidung richtig war, zeigt uns die Ernsthaftigkeit, aber auch die Selbstverständlichkeit, mit der Kinder in der Zwischenzeit in den Gottesdiensten an den Abendmahlsfeiern teilnehmen. Dem geht ein Unterricht voraus, der in der 3. Klasse als KU 3 beginnt. Zwei bis drei Stunden im Monat werden wir uns treffen, um auf den Kirchturm und die Kanzel klettern und dabei einigen Geheimnissen der Egidienkirche auf die Spur kommen. Wer teilnimmt, wird auch etwas über die Freunde Jesu erfahren und lernen, wie man ungesäuerte Brote backt. Die evangelischen Kinder, die in unserer Gemeinde wohnen, werden angeschrieben. Auch wer noch nicht getauft ist, kann am Unterricht teilnehmen (bitte weitersagen). Wir beginnen mit dem Unterricht am 24. September um Uhr im EGi. Der Unterricht dauert 50 Minuten. Der letzte Termin wird die erste Abendmahlsfeier am Gründonnerstag 2015 mit der ersten Abendmahlsfeier in der Kirche sein. Auch für die Größeren und Großen geht der Unterricht weiter: Am 24. September trifft sich die KU 5-Gruppe um Uhr im EGi, die Konfirmandinnen und Konfirmanden 2015 das erste Mal zum Seminar am 20. September um 9.30 Uhr in den Egidienstuben (eine Einladung folgt per Mail). Alle Gruppen werden zu Beginn des Unterrichts einen Terminplan für das neue Unterrichtsjahr bekommen. Karin Deter 9

10 Wir laden ein 10

11 Sommerferienangebote für Kinder Zwei attraktive Angebote für die 8 bis 12jährigen gibt es in den Sommerferien vom Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Erlangen e.v.. Unter dem Motto Komm mit auf die phantastische Reise durch den Strudel der Zeit gibt es vom 1. bis 9. August auf dem Pfadfinderzeltplatz Pegnitz/ Körbeldorf viele Abenteuer zu bestehen. Nicht weniger spannend geht es auf dem Daycamp zu, das der CVJM vom 30. Juli bis 8. August im Rahmen des Simson-Ferienprogramms der Stadt Erlangen im CVJM-Haus Erlangen veranstaltet. Zum Thema In 80. Tagen um die Welt erleben die Kinder täglich von 8 bis 17 Uhr ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Daran kann auch nur an einzelnen Tagen teilgenommen werden. Nähere Informationen zu beiden Kinderprogrammen erhalten Sie auf der Homepage des CVJM Erlangen: www. cvjm-erlangen.de oder unter (09131)

12 Adieu Frau Schmidt ;( 12 Liebe Kinder, Liebe Gemeindemitglieder, mit großem Bedauern erfuhr ich, dass der Gemeindeverein nicht mehr in der Lage ist, meine Stelle als Jugendreferentin zu finanzieren. Daher werde ich die Kindergruppe nur noch bis Ende September betreuen können. Vor fast neun Jahren, im Dezember 2005, trat ich die Stelle als Jugendreferentin an. Begonnen habe ich mit einer Mädchengruppe von etwa zwölf Jahren. Wir schwammen im Fürther Mare, widmeten uns unserer Schönheit, indem wir Cremes, Schmuck usw. selbst herstellten, machten Übernachtungsparties und anderen Unsinn damals noch im Häusle. Allerdings wurde es uns dort mit der Zeit doch zu ungemütlich. Keine funktionierende Toilette, kein warmes fließendes Wasser, schlechte Heizung was es dafür reichlich gab waren Spinnen, Kellerasseln und anderes niedliches Getier. Da über die Jahre hinweg immer weniger Kinder der fünften, sechsten oder gar höheren Klassen Zeit für die Jugendgruppe fanden, beschlossen Frau Deter und ich, dass wir die Gruppe für Kinder ab der ersten Klasse öffnen. Die Kinderzahlen schwankten stark von drei bis hin zu sechzehn Interessierten. Vor allem in den Ferien machten wir viele sehr schöne Ausflüge, manchmal mit dem Rad in der näheren Umgebung, aber auch mit Bus und Bahn nach Nürnberg oder Erlangen. Regelmäßig beteiligt war ich außerdem an Kindergottesdiensten, Bibelerlebnistagen, den Sternsingern, dem Krippenspiel und anderen, teils ökumenischen Aktionen der Egidienkirche gemeinsam mit St. Kunigund. Die Kinder, deren Eltern und auch die ehrenamtlichen Helfer, mit denen ich zusammengearbeitet habe, reagierten betroffen, als sie erfuhren, dass ich demnächst nicht mehr da sein werde.

13 Somit möchte ich mich ganz herzlich von der Egidiengemeinde verabschieden. Ich bin immer gerne hierher gekommen und verbleibe mit vielen Grüßen und auf Wiedersehen, Eure/Ihre Isabel Schmidt Auch ich finde es sehr traurig, dass ich die Menschen, mit denen ich regelmäßig zu tun hatte, bald kaum mehr sehen werde. Jedoch hoffe ich, dass sich jemand Ehrenamtliches findet, der/die die Gruppe in meinem Sinne weiterführt. Für mich selbst, sehe ich dies nun als Möglichkeit mich beruflich weiterzuentwickeln bzw. neuzuorientieren. 13

14 Gottesdienste Juli August Sonntag nach Trinitatis 9:30 Gottesdienst mit Abendmahl Sonntag nach Trinitatis 9:30 Gottesdienst gleichzeitig Kindergottesdienst Sonntag nach Trinitatis 9:30 Gottesdienst Sonntag nach Trinitatis 9:30 Gottesdienst mit der Band anschließend Kirchencafé Monatsspruch Juli Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand. Du leitest mich nach denem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Psalm 73, Sonntag nach Trinitatis - 9:30 Gottesdienst mit Abendmahl Thema: Beginn des 1. Weltkriegs Sonntag nach Trinitatis 9:30 Gottesdienst Sonntag nach Trinitatis 9:30 Gottesdienst Sonntag nach Trinitatis 10:00 Gottesdienst auf dem Erlanger Hauptmarkt mit dem Eltersdorfer Posaunenchor kein Gottesdienst in der Egidienkirche Sonntag nach Trinitatis 9:30 Gottesdienst Monatsspruch August Singt dem Herrn, alle Länder der Erde! Verkündet sein Heil von Tag zu Tag! 1. Chronik 16,23

15 Freud und Leid September Sonntag nach Trinitatis 9:30 Gottesdienst zur Kirchweih mit Abendmahl gleichzeitig Kindergottesdienst Sonntag nach Trinitatis 9:30 Gottesdienst Sonntag nach Trinitatis 9:30 Gottesdienst Sonntag nach Trinitatis 9:30 Gottesdienst Taufen Connor Tom Hönig Henri Samuel Müller Nino Stieber Trauungen Monatsspruch September Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken! 1. Chronik 22,13 Armin Jäschke und Katrin Krüger Adam Johann Müller und Sarah Strohwald 15

16 Terminkalender Liturgischer Chor Sonntag, 9:10 Uhr an der Orgel Leitung: Detlev Roßbach Tel Die Terminliste wird ausgehändigt Kirchenchor Montag, 19:30 Uhr Egidienstuben Leitung: Erhard Ballbach Tel Posaunenchor Donnerstag 19:30 Uhr Egidienstuben Leitung: Helmut Ebersberger Tel Junge Kantorei Samstag, 9:30 Uhr im EGi Seniorenkreis Montag, 14:30 Uhr - im EGi Leitung: Frau Martina Krämer, Tel Frau Elfriede Leibinger, Tel Wer rastet, der rostet Schwester Eva-Maria Schlüter zu Besuch in Eltersdorf Ball der Blumen Herzliche Einladung zu allen Gruppen und Kreisen. Sie freuen sich über jedes neue Gesicht. Leitung: Uschi Schirmer Tel / Kirchenvorstand Donnerstag, 20:00 Uhr - im EGi Die Sitzungen sind öffentlich, soweit nicht anders vermerkt, und werden sonntags im Gottesdienst abgekündigt / Jugendtreff Freitag 20:00 Uhr - im EGi Leitung: Frau Uschi Schirmer, Frau Susanna Elsässer / ?

17 Herzliche Einladung Frauenkreis Mittwoch, 15:30 Uhr - im EGi Leitung: Frau Ulrike Hofmann mit Team Rund um die Sonne Die Goldene Regel Ein gemeinsamer Nenner der Religionen? mit Karin Deter Frauentreff Dienstag, 9:00 Uhr - im EGi Leitung: Frau Luise Stiegler Tel: Wegbegleiter mit Schwester Eva-Maria Schlüter Wie unser Leben gelingen kann mit Schwester Elisabeth Romes Besuchsdienst Dienstag, 17:00 Uhr - im EGi für August und September Jugendgruppen Dienstag, 15:00 Uhr - im EGi Montag, 15:00 Uhr - im EGi Leitung: Isabel Schmidt, Tel Für alle Schulkinder immer am Dienstag Fünft- und Sechstklässler treffen sich zusätzlich am ersten Montag im Monat Frauen-Frei-Tag, ökumenisch Freitag, 20:00 Uhr - im EGi Kontakt: Birgit Neubig, Tel Uschi Schirmer, Tel Eiskalte Köstlichkeiten Eisessen im EGi-Garten Singen und Jahresplanung (Egidienstuben) MachMitt, offener Spieletreff Mittwoch, 19:30 Uhr - im EGi Kontakt: Sibille Reinhold, Tel Wir spielen Gesellschaftsspiele und plaudern über Themen, die aktuell und interessant sind / Herzliche Einladung an Interessierte! 17

18 Glückwünsche Wir wünschen Gottes Segen 24. Nöth, Luise 77 Ebersberger, Karl Rohmer, Johann Knörnschild, Manfred 76 Müller, Frieda 75 Miljkovic, Radmila Hübner, Herbert Haber, Anna Kreller, Irmgard 89 Lichtscheidel, Margarethe 75 Leibold, Rudolf Lichtscheidel, Elisabeth 79 Lichtscheidel, Lieselotte Hartmann, Manfred 76 Haala, Gerda Bergmann, Eduard 89 Peterreins, Christa Heubeck, Rudolf Hansen, Hans Kugler, Gerda Klakow, Eckart 81 Kropf, Elisabeth 79 Fogarascher, Johann Rohmer, Heinz Zorn, Horst 85 Viertel, Brigitte Bösel, Gertraud Halter, Kunigunda 83 Huber, Wilhelm 79 Mahr, Hermine Hartmann, Gerda 79 Rode, Eduard Frank, Helga Marr, Ernst Köhler, Rosemarie Koch, Christa 71 Andrees, Jens Rahm, Adolf Paech, Hubert 75 Leibinger, Marianne Hörner, Hans 82 Wabel, Katharina Rossmeissl, Helga Braun, Georg 80 Linhardt, Alfons Maier, Kunigunda Peterreins, Lothar Bammes, Adolf Kellner, Else 78 Maaß, Helga Zurth, Margot 86 Hörner, Rosa 80 Schirmer, Lothar Knospe, Gisela Mann, Marga 86 Hertel, Helga Hartwig, Inge Schmidt, Edeltraud 74

19 Dinkel, Werner 72 Roth, Lilli Leypold, Elfriede Grininger, Josef Röthel, Anna L orenz, Walter 97 Schirmer, Gertrud Müller, Helmut Lichtscheidel, Olga Raub, Berta Müller, Kurt Niering, Hans Seemann, Betti Niering, Ursula Frisch, Waltrud Mikolajick, Waltraud Ganßer, Hildegard Hofmann, Reinhard, Dr Piatka, Grete Senf, Gisela 77 Müller, Georg Haack, Betty 79 Maar, Herbert Eichenmüller, Brigitte Riedel, Manfred Lösel, Babette Vick, Kunigunda Ziebart, Olga 93 Hötzl, Helga 71 Der Posaunenchor der Egidienkirche würde sich freuen, Ihren Geburtstag musikalisch zu umrahmen. Rufen Sie an: Helmut Ebersberger, Tel Wenn Sie nicht wünschen, im Gemeindebrief namentlich erwähnt zu werden, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht im Pfarramt, Tel

20 Aus der Evangelischen Kirche Religionszugehörigkeit in Deutschland Die Infografik Religionszugehörigkeit in Deutschland zeigt, wie hoch die Bevölkerungsanteile an den verschiedenen Religionen sind. Die Daten stammen aus der Statistik über die Äußerungen kirchlichen Lebens in den Gliedkirchen der EKD aus dem Jahr Kopfzerbrechen bereitet mir die Religion Konfessionslos. Ein ganzes Drittel der Bevölkerung verzichtet darauf, sich mit jener anderen Wirklichkeit auseinanderzusetzen, jedenfalls nach außen hin. KD 20

21 Aus dem Dekanat Haus der Kirche am Bohlenplatz entsteht Nach zweijährigen Vorüberlegungen und Planungen konnten jetzt die Pläne zum Umbau des Gemeindehauses am Bohlenplatz vorgestellt werden. Das Haus hat eine lange Geschichte. Ursprünglich wurde es als Kirche der deutsch-reformierten Gemeinde in Erlangen erbaut. Nach der Vereinigung der Gemeinde mit den französischreformierten stand das Gebäude zum Verkauf kaufte es die Evang.- Luth. Kirchengemeinde und nutzte es zunächst als Christuskirche. 1953/54 wurde sie zum Gemeindehaus der Neustädter Kirchengemeinde umgebaut und in der Folge immer wieder verändert. Der größte Eingriff war der Einbau einer Decke, die den Bau in einen Saal und Gemeinderäume teilt. Heute ist das Gebäude für die Gemeinde zu groß und war in den vergangen Jahren eher eine Last. Ein neues Nutzungskonzept wurde entwickelt. Das Haus soll in Zukunft zu einem Kristallisationspunkt für das ganze Dekanat werden. Deshalb ist das Gebäude jetzt in die Hand der Gesamtkirchengemeinde übergegangen um in Zukunft ein Treffpunkt vieler Menschen und Themen zu werden. Ein neugegründeter kirchlicher Zweck-verband aus Dekanat, Kirchengemeinde Neustadt und Gesamtkirchenverwaltung wird zukünftig über die Nutzung entscheiden. Das Haus wird als Gemeindehaus derneustädter Kirchengemeinde aber auch für Dekanatsveranstaltungen, BildungEvangelisch und die Gemeinden des Dekanats zur Verfügung stehen. Der Saal wird auch vermietet werden. So wird als Evang.-Luth. Haus der Kirche auch eine Schnittstelle zur Stadtgesellschaft werden. Das denkmalgeschützte Gebäude am Bohlenplatz wird nun ab Herbst für 3,5 Millionen Euro nach Plänen des Architekten Prof. Hans Peter Haid umgebaut werden. Die Landeskirche hat sich bereiterklärt, die Hälfte der Baukosten zu übernehmen, 1,25 Millionen Euro bringt die Kirchengemeinde auf, die Gesamtkirchenverwaltung und das Dekanat. Das Haus der Kirche wird einen Saal für 380 Personen, Gruppenräume, ein großzügigen Foyer und ein Bistro erhalten. Insgesamt wird es nach den neuesten Anforderungen an Energie, Technik und Barrierefreiheit (Einbau eines Aufzuges) gebaut. Die denkmalgeschützen Elemente der Barockzeit und der 50er Jahre bleiben natürlich erhalten. Aber gerade im Saal soll der ursprüngliche Hallenkirchenraum durch Wegfall der Empore, Öffnung von Fenstern und einer großen Glaswand in seiner Dimension wieder erlebbar werden. Christian Düfel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Dekanat 21

22 Das haben wir erlebt Bibelwoche 2013/2014 Damit wir leben und nicht sterben Sieben Abschnitte aus der Josefsgeschichte Josef aus dem Alten Testament. Der beliebte Sohn, die neidischen Geschwister. Er wurde verkauft von den Brüdern. Im Ausland fing er sein neues Leben an. Das Leben im Gefängnis, das Leben beim Pharao, inn schlechten und in guten Zeiten. Wer kennt diese Geschichte nicht? Wir haben sie schon mehrmals gehört und mehrmals gelesen. Könnten wir etwas Neues zwischen Zeilen lesen? Will Gott uns etwas Besonderes durch das abenteuerliche Leben des Josef sagen? Und es ist nicht auch leicht mit den heutigen Augen auf diese Erzählung aus der Vergangenheit zu sehen. Während den sechs Abenden der Bibelwoche haben wir uns im EGi getroffen um über das Leben und die Familie des Josefs zu grübeln, Fragen zu stellen und Antworten zu finden. In gemütlicher Atmosphäre, in der Stille oder in Diskussionen haben wir wieder Josefs Geschichte erlebt und haben Parallelen mit unseren eigenen Beziehungen in der Familie und im Alltag gesucht. Mithilfe der Rollenspiele und verschiedenen Aktivitäten wollten wir näher die bekannten Situationen aus der Geschichte verstehen. Währenddessen haben wir über verschiedene Themen, wie z.b. Grenzen und Distanz, Rache, Schuld, Vergebung u.s.w. dis- kutiert und auch neue Seiten an uns erfahren. Herzlichen Dank gehört Frau Deter, die unsere Treffen sehr professionell und interessant geleitet hat und auch allen Teilnehmer/innen, die zu der guten Stimmung beigetragen haben. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Bibelwoche 2014/2015. Bis nächstes Jahr :) Zuzana Titkova 22

23 Tiere in der Bibel Der Fisch ser, im Meer und in den Bächen, dürft ihr essen (Leviticus 11,9). Alle anderen Meerestiere wie Aale, Tintenfische oder Schalentiere werden dagegen als unrein betrachtet. Der Ausdruck Fische des Meeres steht häufig für alle Bewohner des Lebensraumes Wasser (Genesis 1,26). Im Neuen Testament kommen Fische besonders häufig in den Evangelien vor. Denn Jesus hielt sich lange Zeit am fischreichen See Genezareth aufgehalten hat. Berühmt, die Geschichte von Jona, dem Propheten, der sich nicht in der Stdat Ninive lächerlich machen will und sich daher dem Auftrag Gottes verweigert. Gott läutert ihn, indem er Jona von einem großen Meeresbewohner schlucken lässt. Nach drei Tagen findet Jona sich an Land wieder und erfüllt artig den Auftrag (die ganze Geschichte im Buch Jona). Obwohl die Fischerei in Israel wichtig war, benennen die biblischen Schriften die einzelnen Fischarten nicht namentlich. Deshalb wissen wir nicht, was für ein großer Fisch den Propheten geschluckt hatte: Ein Wal, ein Hai? Unterschieden wird nur zwischen reinen und unreinen Meeresbewohnern: Alles, was Flossen und Schuppen hat im Was- Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! (Markus 1,17). So beruft Jesus die Brüderpaare Simon und Andreas, Jakobus und Johannes. Damit wird neben dem Schaf auch der Fisch zu einem Symbol für die Gläubigen. Die Symbolkraft des Fisches wird noch verstärkt. Denn das griechische Wort für Fisch, nämlich IChThYS besteht aus den fünf Anfangsbuchstaben eines kurzen Glaubensbekenntnisses: Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter. Das Fischsymbol wird zu einem Geheimzeichen, mit dem die verfolgten urchristlichen Gemeinden ihre Versammlungsorte kennzeichnen. Reinhard Ellsel (gekürzt) Grafik: Maren Amini 23

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25 Liebe in Zeiten des Krieges Feldpostkarten Der Erste Weltkrieg stellte die Feldpost vor bislang unbekannte Herausforderungen. Im Durchschnitt versandten deutsche Soldaten 6,8 Millionen Briefe pro Tag, insgesamt pendelten während des Krieges 28,7 Milliarden Sendungen zwischen Front und Heimat. Die Militärs versprachen sich von der direkten Verbindung in die Heimat eine positive Wirkung auf die Kampfmoral der Truppe. Diese verflüchtigte sich aber im selben Maße, wie der glorreiche Feldzug zu einem blutigen Grabenkampf erstarrte. Es mehrten sich die Berichte über sinnlose Blutbäder, Hunger und Kälte. Hier griff dann die Zensur ein. Je länger der Krieg dauerte, umso mehr wurden auch die Jammerbriefe der Daheimgebliebenen zum Problem, da sie die Soldaten im Feld nach Ansicht der Militärs demoralisierten. Nicht zustellbare Briefe kamen mit dem lapidaren Vermerk tot oder gefallen bei zurück, ein pietätloses Verfahren, dass in der Bevölkerung Unwillen erregte. Der Beginn des 1. Weltkriegs wird Thema des Gottesdienstes am 3.8. sein. Feldpostkarte, gelaufen Zentralarchiv der Ev. Kirche der Pfalz Abt. 173 Nr

26 26 Auch wir machen Ferien. Im August werden wir das EGi nicht vermieten. Der Boden muss wieder geölt werden. Wir bitten um Verständnis und wünschen allen eine gute Erholung.

27 Für Sie im Dienst Egidienkirche Pfarramt: Eltersdorfer Str. 19, Erlangen Tel / Fax Geöffnet: Montag 16:00-18:00 Uhr Mittwoch und Freitag 09:00-11:00 Uhr Dienstag und Donnerstag geschlossen Pfarrerin Karin Deter Sprechzeit im Pfarrbüro: Mittwoch 14:30-15:30 Uhr Sekretärin Katrin Schenk Vertrauensmann im Kirchenvorstand Hartwig Klaumünzer Egidienstr. 92 Tel Hausmeisterin und Mesnerin Renate Platz Tel Seniorenarbeit Martina Krämer Tel Jugendarbeit Isabel Schmidt Tel Diakoniestation Erlangen-Süd (Bruck) Schwester Gertraud Distler Tel Hilfe bei kleineren Transportproblemen, großen Einkäufen, Behördengängen, Arztbesuchen usw. Bankverbindung der Kirchengemeinde: Sparkasse Erlangen Konto , BLZ Bankverbindung des Gemeindevereins: Raiffeisenbank Erlangen Konto , BLZ Stellvertretende Vertrauensfrau Anja Fischer Wenzelstr. 23 Tel Spendenkonto Gemeindehausneubau: Sparkasse Erlangen Konto , BLZ Impressum: Der Gemeindebrief wird von der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Egidienkirche in Erlangen-Eltersdorf herausgegeben. Alle Daten sind für kirchliche Zwecke bestimmt. Die Weiterverwendung für gewerbliche Zwecke ist nicht erlaubt. v.i.s.d.p. Karin Deter, Eltersdorfer Str. 19, Erlangen, Tel Redaktion: Karin Deter Beiträge bitte an: Der Gemeindebrief erscheint sechs mal im Jahr mit einer Auflage von 1050 Exemplaren. Druckerei: print-line, Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe Oktober bis November 2014: 01. September

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