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1 IT-Nachrichten für die Berliner Verwaltung Nr. 2/ Jahrgang Schwerpunkt: Open Data 2/12 1

2 Editorial Liebe Leserinnen und Leser, Berlin nimmt eine Vorreiterrolle in der Entwicklung einer modernen, serviceorientierten Verwaltung ein. Das zeigte sich erst jüngst wieder in der Verabschiedung des Modernisierungsprogramms ServiceStadt Berlin 2016 durch den Staatssekretärsausschuss zur Verwaltungsmodernisierung. Erneuerungsbestrebungen in der Berliner Verwaltung gehen einher mit dem Begehren der Bürgerinnen und Bürger nach einem offenen und transparenten Regierungs- und Verwaltungshandeln. Das hat das Land Berlin frühzeitig erkannt und sich daher intensiv Gedanken gemacht, wie zum Beispiel auch die Datenbestände der öffentlichen Hand der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden können. Open Data heißt die Devise das Öffnen und Bereitstellen von nicht personenbezogenen Daten in einem maschinenlesbaren Format. Das Institut Fraunhofer FOKUS, die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, die Senatsverwaltung für Inneres und Sport, das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg und die BerlinOnline Stadtportal GmbH haben gemeinsam eine wegweisende Strategie zum Umgang mit Open Data vorgestellt. Seit letztem Jahr ist das Berliner Open-Data-Portal freigeschaltet und wird immer stärker genutzt. Die Open-Data-Initiative des Landes ist ein wichtiger Baustein für eine fortschrittliche Netzpolitik. Das ITDZ Berlin unterstützt als IT-Dienstleister der Berliner Verwaltung diese Position in jeder Hinsicht. In dieser -Ausgabe wird der Stand von Open Data in Berlin beschrieben (ab Seite 3). Daneben finden sich viele weitere Beispiele der Open-Data-Entwicklung aus anderen Bundesländern und der Bundesebene. Das ITDZ Berlin betreibt bereits seit 2002 ein eigenes SAP ERP-System (Enterprise- Resource-Planning), das auch das Rückgrat für die Vertriebs- und Abrechnungsprozesse bildet. Das ITDZ Berlin führt das Projekt UPA (Umsatzforecast, Produktstruktur, Auftragssteuerung) durch, um die internen Abläufe mit dem Ziel zu optimieren, den Service für die Kunden des Landes weiter zu verbessern und die Effizienz der Leistungserbringung zu steigern (Seite 30). Zu den zentralen strategischen Zielen des ITDZ Berlin zählt die stetige Optimierung des Kundenservice. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre Konrad Kandziora Vorstand 2/12 2

3 Editorial 2 Impressum 52 Schwerpunktthema Berlin Open Data 4 Offene Regierungs- und Verwaltungsdaten in Berlin 9 Einfache Bereitstellung von Open Data 1O Open Data in Hamburg 11 Verbundkatalog B3Kat als Linked Open Data freigegeben 13 Prototyp des Open Data-Portals Baden-Württemberg vorgestellt 13 Offene Daten sind das Öl des 21. Jahrhundert 14 Bundesinnenminister beantwortete Fragen zu Open Data 14 Geoportal.DE freigeschaltet 16 PEGELONLINE 16 Sensor-GDI 18 Management von 3D-Geodaten mit Oracle Spatial 19 Open-Government-Lösung für straßenverkehrsrelevante Online-Daten 21 EU: Nutzung öffentlicher Daten als Goldmine 22 Hyperlokal 23 E-Government und Verwaltung Digitale Daten im Katastrophenschutz (DiDaKat) 25 Zwei Jahre Nationale Prozessbibliothek Status und Ausblick 26 Mobile Government nimmt Fahrt auf 28 E-Government für Unternehmen ist in Deutschland ausbaufähig Prozent der Internetnutzer gehen online ins Amt 29 Alle ELENA-Daten sind gelöscht 29 Berichte und Infos Optimierung der internen Abläufe im zentralen SAP-System des ITDZ Berlin 3O Wirtschaftsatlas und 3D-Stadtmodell zu neuer Anwendung verknüpft 3O Stromverbrauch von Rechenzentren und Servern sinkt 31 Hohe Investitionskosten Haupthindernis für IT-Mittelstand 32 DNS-Changer und (k)ein Ende 33 Zunehmend Trojaner, Viren und Würmer im Anhang 35 Wachstum bösartiger Spam-Attachments 35 Weniger Spam-Mails an Behörden 36 Geschäftskunden vertrauen ihren ITK-Dienstleistern mehrheitlich bei Datenschutz und Sicherheit 37 Airbag fürs Smartphone 37 Datenmüll-Management als Konsequenz im Datenmanagement 38 Die Funktionalität eines Computerprogramms und die Programmiersprache sind nicht urheberrechtlich geschützt 39 Online Wo.de am stärksten ist 41 Berlin unterstützt Bewerbung für Top-Level-Domain.berlin 42 Europäische Kommission veranstaltet Konsultation zu Regeln für vernetzte intelligente Geräte 42 Verwaltungs- und Beschaffernetzwerk 43 Berlin freut sich über Twitter-Ansiedlung 43 Die Hälfte der deutschen Unternehmen setzt soziale Medien ein 44 Die Zukunft der Wikipedia 45 PolitikNews-App 46 WorkHub ermöglicht Barrierefreiheit von öffentlichen Webseiten mithilfe der Crowd 47 Neue App für Online-Weltkarte OpenStreetMap 48 Wettkampf der Smartphone-Plattformen 49 Veranstaltungen Weltkongress für Informationstechnologie wird in Montreal stattfinden 5O Literatur Fachbuch zu IT-Projektmanagement erschienen 51 Bitkom mit neuen Leitfäden zu Enterprise Content Management 51 Dies und Das Vor 2O Jahren im : Telefax tolle Technik mit Gefahren! 52 2/12 3

4 Projektgruppe legt Abschlussbericht vor Berlin Open Data In einem umfassenden Projektbericht legt die Stadt Berlin 39 Handlungsempfehlungen für die stufenweise Öffnung der Datenbestände vor. Nach einer Analyse der rechtlichen und technischen Situation werden Vorschläge sowie ein Stufenplan zur Umsetzung des Open-Data-Gedankens in der öffentlichen Verwaltung gemacht. Die Projektgruppe des ServiceStadt Berlin- Vorhabens Von der öffentlichen zur offenen Verwaltung hat zum Ende des Jahres 2011 planmäßig ihren Abschlussbericht vorgelegt. Durch den Wirtschaftsstaatssekretär Nicolas Zimmer wurde der Bericht gemeinsam mit dem Fraunhofer- Institut für offene Kommunikationssysteme (FOKUS) am 16. Februar 2012 in einer gut besuchten Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Staatssekretärsausschuss für die Verwaltungsmodernisierung hatte das Projekt im Februar 2011 in Auftrag gegeben, um Gegenstand und Potenziale rund um das neue Schlagwort Open Data erkunden zu lassen. Worum geht es bei Open Data? Nach mehr als zehn Jahren E-Government-Entwicklung tauchte in der letzten Zeit ein neuer Begriff auf: Open Government. Dies meint offenes und transparentes Regierungshandeln. Im Unterschied zu E-Government ist dies weniger ein technisch-organisatorisches Thema als vielmehr eine Weiterentwicklung unseres demokratischen Staatswesens. Mit den Schlagworten Open Government and Transparency bestückte Barack Obama seine erste Regierungshandlung im Januar Das geht über die virtuellen Rathäuser und die elektronischen Serviceangebote der Verwaltung im klassischen E-Government-Prozess hinaus. Es ist nicht mehr und nicht weniger als eine Umkehr von Teilen des bisherigen Regierungs- und Verwaltungshandels: statt Vertraulichkeit und Geheimhaltung nun Offenheit und Transparenz, Angebote zu Partizipation und zur Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft, den Medien, den Unternehmen. Die im E-Government entwickelte Beziehung Government-to-Citizen (g2c) wandelt sich in eine Government-for- Citizen-Relation (g4c). Technisch baut Open Government auf E-Government auf. Ohne die informationstechnische Infrastruktur bis in die Anwendungen und Datenbanken hinein wäre Open Data nicht realisierbar. Im Ergebnis erfolgt eine selbstständige und aktive Bereitstellung von Daten und Informationen aus den Behörden, die bisher scheinbar verschlossen waren. Dies geschieht nicht als Antwort auf Einzelanfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz sondern in einem breiten Datenstrom aus vielen Quellen. Mittelfristig kann ein Angebot als Data-as-a-Service (DaaS) entstehen. Inzwischen gibt es mit der Open Government Partnership ein globales staatliches Bündnis, das die vielen zivilgesellschaftlichen Aktivitäten ergänzt. Die Weiterentwicklung unseres demokratischen Gemeinwesens ist einer der Ansätze, Politikverdrossenheit zu begegnen, Teilhabe zu ermöglichen und zur Stärkung des gesellschaftlichen Systems beizutragen. Offenheit kann hierfür ein Schlüssel sein. Die öffentliche Hand erhebt entweder im gesetzlichen Auftrag oder zu Planungs- und Prognosezwecken eine Vielzahl von Daten, erstellt Karten und Statistiken und gibt sie z.t. an Nutzer in Industrie und Medien weiter. In einigen Bereichen (Bauvorhaben, Haushalt) werden Bürgerinnen und Bürger bereits heute direkt in Entscheidungsprozesse einbezogen. Mit der Öffnung und Bereitstellung frei verfügbarer Datenbestände der öffentlichen Hand (Open Data) soll nun eine Online-Veröffentlichung in offenen Formaten unter Aufhebung bisheriger Beschränkungen erfolgen. Damit wird zukünftig eine unmittelbare maschinelle Weiterverarbeitung der gelieferten Daten möglich. Denken wir an aktuelle Verkehrs- oder Wetterinformationen, die mittels mobiler Anwendungen (Apps) direkt und in Echtzeit an den Nutzer gelangen. Dies wird in der Europäischen Union schon seit längerem verfolgt: Mit der Richtlinie zur Weiterverwendung von Informationen aus dem öffentlichen Sektor (PSI-Directive) wurde bereits 2003 eine entsprechende gesetzliche Grundlage geschaffen, die 2009 mit der Malmö-Deklaration noch einmal bestätigt wurde. 2/12 4

5 Open Data, die Öffnung der Datenbestände, ist somit kein rein technischer Prozess. Er beinhaltet viele rechtliche und organisatorische Belange, trifft auf unterschiedliche Verwaltungskulturen und wird sich erst in einem längeren Prozess durchsetzen. Fragen wie Datenschutz, Urheberrecht und Lizenzregeln sind global abzustimmen. Der anglo-amerikanische Rechtsraum ist hier führend. Mit der geplanten Novellierung der PSI- Richtlinie wird Europa eigene Marken setzen. Berlin hat sich frühzeitig diesen Herausforderungen gestellt und mit dem Projekt Vorarbeit für notwendige Entscheidungen geleistet. Im Koalitionsvertrag von 2011 heißt es entsprechend: Das Open Government wird zur Förderung von Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit ausgebaut. Die Koalition wird die Open-Data-Initiative des Landes fortsetzen und ausbauen. Dazu setzt sie sich für eine Prüfung der weitergehenden Offenlegung von öffentlichen Daten (z.b. Geoinformationsdaten) unter Wahrung des persönlichen Datenschutzes ein. Der Berliner Innenstaatssekretär Andreas Statzkowski stellte hierzu Anfang 2012 fest: Die Diskussion um Bürgerbeteiligung und Transparenz von Politik und Verwaltung hat aktuell mit Open Government eine neue Dimension und Qualität erreicht. Der inzwischen nahezu überall und jederzeit verfügbare Internetzugang, neue Möglichkeiten für schnelle Informationsweitergabe und Mitbestimmung unterstützen diesen gesellschaftlichen Wandel, sie machen neue Formen der Zusammenarbeit und der Arbeitsteilung in allen Politikfeldern möglich. Dabei würde eine transparente, partizipative und kollaborative Regierungs- und Verwaltungsarbeit den staatlichen Akteuren die Handlungsfreiheit zurückgeben, die ihnen in einer repräsentativen Demokratie auch zusteht. Zudem haben Erfahrungen in den Vereinigten Staaten und Großbritannien gezeigt, dass die Modernisierung der Verwaltung mit Hilfe von elektronischen Medien, die Bereitstellung von offenen Daten und die neue Dialog-Kultur neue Effizienzpotentiale generierten. In diesem Sinne können moderne Kommunikationsmodelle zu einem integralen Bestandteil modernen Verwaltungshandelns werden. Das Motto für Berlin lautet also: Transparenz, Partizipation und Effizienz. Vorarbeiten Anfang 2010 startete das Fraunhofer Institut FOKUS mit einer Vorstudie zu Open Data, die der Senatsverwaltung im Herbst 2010 vorgelegt wurde. Neben einem Vorschlag für eine City Data Cloud enthielt sie drei Empfehlungen: Entwicklung und Beschluss eines ressortübergreifenden Konzepts zur Öffnung der Datenbestände Technische Umsetzung in einer Daten-Cloud Vorbereitung durch kleine Erprobungsprojekte Parallel zu dieser Voruntersuchung führte die Senatsverwaltung für Wirtschaft gemeinsam mit Berlin.de im Herbst 2010 eine Onlinebefragung durch, an der sich mehr als Berlinerinnen und Berliner beteiligten. Zur Auswahl standen 20 Datenkategorien von Abfall über Gesundheit bis hin zu Verkehr, von denen drei ausgewählt werden konnten. Das mehrheitliche Interesse galt den städtebaulichen Informationen, Angaben zur Verwaltung sowie den Umweltdaten (siehe Abbildung 1). Damit gab es eine Vorklärung hinsichtlich Vorgehen und Inhalten, die nun in einem größeren Projekt vertieft bearbeitet werden sollte. Abbildung 1: Favoriten bei der Auswahl von Datenkategorien Abbildung 2: Gesamtergebnis des Online-Votings 2/12 5

6 Plattformkonzept, Technik und Standards Handlungsempfehlungen, Leitfaden Der zuständige Staatssekretärsausschuss für die Verwaltungsmodernisierung genehmigte erst einmal ein Teilprojekt. Abbildung 3: Motivation für Open Data-Initiativen in europäischen Großstädten Die Konzeptstudie wurde daraufhin ausgeschrieben, das Fraunhofer-Institut FOKUS erhielt den Zuschlag. Die Vorschläge aus der FOKUS-Vorstudie wurden in der Leistungsbeschreibung für das Projekt aufgegriffen, weiter vertieft und zum Gegenstand der Projektarbeit gemacht. In der Projektphase I wurden die Analysearbeit sowie die Ausformung des Plattformkonzepts in Angriff genommen. Neben dem Auftragnehmer bestand die Projektgruppe unter Federführung der Wirtschaftsverwaltung aus Mitarbeitern der Innenbehörde, des Amtes für Statistik und der Senatskanzlei. Abbildung 4: Bereitgestellte Datenkategorien Gleichzeitig gelang der Sprung auf die europäische Ebene. Ende 2010 startete ein EU-Projekt von fünf Partnerstädten, das auch ein Arbeitspaket Open Data beinhaltet. Die Federführung des Projekts Open Cities liegt in Barcelona, das Arbeitspaket gestaltet Berlin. Weitere Partnerstädte sind Helsinki, Amsterdam und Paris. Anfang 2011 nahm eine neue Arbeitsgruppe im Städtenetzwerk EuroCities die Arbeit zu Open Data auf. Hier haben sich 22 Städte zusammengefunden, um länderübergreifend über Erfahrungsaustausch und Abstimmung zu einer Harmonisierung in technischen und rechtlichen Fragen zu finden. Auch hier hat Berlin die Leitung der Arbeitsgruppe übernommen. In einer ersten Umfrage wurden Motivation und Datenlage in den Städten ermittelt (siehe Abbildung 3). Das Projekt Berlin betrat mit diesem Vorhaben Neuland. Keine andere deutsche Stadt hatte bisher ein Konzept zu Open Government oder Open Data vorgelegt. Daher wurde ein eigenes Projekt entwickelt. Das Vorhaben gliederte sich in sechs Themenblöcke: Bedarfs- und Potenzialanalyse Organisationsanalyse rechtliche Rahmenbedingungen Geschäftsmodelle Der erste Berlin Open Data Day (BODDy) im Mai 2011 zeigte mit mehr als 130 Besuchern das große Interesse sowohl in der Verwaltung als auch in der Öffentlichkeit an diesem Thema. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Aktionsbündnis Open Data Berlin, einem informellen Zusammenschluss von Netzaktivisten, Vertretern aus der Verwaltung, Forschern sowie Mitarbeitern von Firmen vorbereitet und gestaltet. Die Projektgruppe konnte hier bereits erste Ergebnisse vorstellen. Eine weitere Erkenntnis aus der Veranstaltung war, dass die technische Entwicklung zur Sammlung und Bereitstellung von Daten durch Vorarbeiten des ITDZ Berlin sowie der BerlinOnline Stadtportal GmbH weiter vorangeschritten war, als bisher angenommen. Daher wurde mit dem Projektantrag für die Phase II ein Ausbau über das eigentlich vorgesehene Plattformkonzept hinaus in die pilothafte Realisierung eines Datenportals eingereicht. Mit neuen Partnern und politischem Rückenwind ging es über den Som- 2/12 6

7 mer an die Gestaltung des ersten Datenportals in Deutschland. Datenportal Mit dem Aufbau und dem Internetangebot eines Datenportals wurde ein zentraler Zugang zu den bisher verteilt vorliegenden Datenbeständen der Landesverwaltung geschaffen. Prinzip ist dabei, dass die Originaldaten bei den Bearbeitern verbleiben, sie dort weiterhin gepflegt und aktualisiert werden. Damit bietet das Datenportal eine gut strukturierte Vermittlung zwischen Datennutzer und Datenquelle. Um dies einheitlich zu gestalten, die Daten gleichermaßen zu beschreiben und eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen, wurde im Projekt viel Aufwand in den Entwurf eines Metadatenschemas gesteckt. Die Metadaten beschreiben ein einzelnes Datum, einen Datensatz, hinsichtlich Titel, Quelle und Format, enthalten des Weiteren Angaben zur räumlichen und zeitlichen Abdeckung, dem Bearbeiter oder zu den Nutzungsbedingungen. Das Metadatenschema entstand in gründlicher Auswertung bestehender Angebote, z.b. der Datenportale von London oder Wien. Es baut auf dem Dublin-Core auf, einer Sammlung von Konventionen zur Beschreibung von Objekten und Dokumenten im Netz. Dadurch werden Objekte leichter auffindbar, vergleichbar und verknüpfbar. Die Ablage der Metadaten (nicht des Datums selber) erfolgt in einem Datenregister. Dies stellt das Backend des Datenportals dar. Im Rahmen der Vorbereitungen für das Berliner Datenportal haben wir uns für das Comprehensive Knowledge Archive Network (CKAN) der Open Knowledge Foundation, einem Open Source-Paket, entschieden. Zum einen erlaubte dies eine schnelle Realisierung, zum anderen wurde CKAN bereits in anderen Städten eingesetzt. Ein Leistungsmerkmal von CKAN ist die Föderation, dass heißt, die Möglichkeit der Verknüpfung unter- oder übergeordneter Aggregationsebenen von Datenbeständen. Somit können Berliner Inhalte direkt auch in übergeordneten Ebenen, wie Bund oder Europa, bereitgestellt werden. Die in der Pilotphase gewonnenen Erfahrungen flossen in das Arbeitspaket des OpenCities-Projekts ein. Das Schaufenster nach außen ist das Datenportal daten.berlin.de. Die Oberfläche ist schnell und übersichtlich mit einem Drupal Content Management System gestaltet worden. Hier geht es weniger um aufwändige Gestaltung und Navigation. Denn die Datenbestände sind vorwiegend maschinenlesbar gestaltet. Vielmehr muss eine Suche schnell zum Ergebnis führen und es Maschinen ermöglichen, sich einfach durch den Datenbestand zu arbeiten. Daher ist als ein weiteres Merkmal in den Metadaten eine Datenkategorie vorgegeben. Diese Zuweisung beschleunigt die gezielte Suche. Gleichzeitig hilft sie dem menschlichen Besucher der Seite bei der Navigation durch das Angebot. Registrierte Datenbearbeiter können selbstständig neue Datensätze einstellen bzw. bestehende aktualisieren. Zum einen ist ein manueller Eintrag in das Datenregister möglich (hierfür liegt ein Leitfaden vor). Zum anderen bietet das CMS- Imperia-Werkzeug SimpleSearch eine Exportfunktion in das Register, mit der alle Merkmale zu den Metadaten gleich erfasst und übertragen werden (siehe Artikel Seite 10). Bei Schulungen wird zukünftig stärker auf diese Funktionalität hingewiesen. Berlins Portal für offene Daten: Berlin Open Data (daten.berlin.de) Mit diesem Konzept ist es gelungen, bereits am 14. September 2011 das erste Datenportal einer deutschen Stadt freizuschalten. Ummittelbar nach der Berlin- Wahl standen bereits die Wahlergebnisse maschinenlesbar als neuer Datensatz im Portal, bereitgestellt vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Nur eine Woche später stand die Wahl-App bereit, die Wahlergebnisse und Bevölkerungsdaten miteinander verknüpfte. 2/12 7

8 Obwohl das Angebot von der Denkmalliste über die Konjunkturdaten bis hin zu Wanderwegen im Wesentlichen aus maschinenlesbaren Rohdaten besteht, verzeichnen wir einen stetigen Besucherstrom auf unser Datenportal. Nach dem ersten Hype im September hat sich die Nutzerzahl auf werktäglich ca Besucher eingependelt. Der Tagesrhythmus folgt dem Sonnenstand, mittags sind also die meisten Besucher auf der Plattform. Vorrangig besucht werden die Datensätze. Da die Klickrate auf die Datensätze inzwischen höher ist als auf die Startseite, werden die Datensätze offenbar mehr und mehr von Suchmaschinen direkt gefunden. Angeregt durch den bundesweiten Wettbewerb Apps4- Deutschland sind neue Anwendungen mit Berliner Datensätzen entstanden. Von den über 170 Einsendungen nutzten 20 unmittelbar den Berliner Bestand. Mehrere Beiträge aus Berlin wurden auf der CeBIT 2012 ausgezeichnet. Dazu gehörte u.a. die Weihnachtsmarkt-App und das Angebot des deutschen Bibliotheksverbundes unter Beteiligung des KOBV (siehe Artikel Seite 13). Ergebnisse und Umsetzung In der Zwischenzeit sind weitere Anwendungen, aufbauend auf Berliner Datensätzen, entstanden und auch über das Datenportal verfügbar. Der Datenbestand ist kontinuierlich gewachsen, aus Landesund Bezirksverwaltungen kommen stetig neue Beiträge. Erste Erfahrungen aus dem Portalbetrieb sind in den Abschlussbericht eingeflossen. Er liefert auf 180 Seiten detaillierte Betrachtungen zu den o.g. Themenblöcken und schließt mit einem Stufenplan und 39 Handlungsempfehlungen zum Umsetzung des Open Data-Konzepts in Berlin ab. So wurde festgestellt, dass das rechtliche Umfeld durch viele Fachgesetze recht unübersichtlich und nicht harmonisch gestaltet ist. Daher ist in Berlin geplant, den Punkt der Datenbereitstellung in einem übergreifenden E-Government- und Organisationsgesetz mit zu regeln. Auch der Bund arbeitet an einem entsprechenden Gesetz. Einer weiteren Klärung bedürfen die Lizenz- und Nutzungsbedingungen. Wir haben uns erst einmal an der Creative Commons Licence, die auch in Wikipedia für dort eingestellte Inhalte angewendet wird, orientiert. Diese Lizenzform ist im Internet weitgehend bekannt und akzeptiert, andererseits nicht speziell für Daten ausgelegt. Hier wird zukünftig eine Weiterentwicklung und globale Harmonisierung erforderlich sein. Unsere europäischen Netzwerke sollen uns hierbei helfen. Die Handlungsempfehlungen in der Studie sind nach einem kurz-, mittel- und langfristigen Zeithorizont gegliedert. Des Weiteren sind die Bereiche Politik, Verwaltung, Recht und Technik angesprochen. Kurzfristig sind einige Punkte auf der politischen Ebene zu klären: Wie sollen gemäß der zitierten Erklärung aus der Koalitionsvereinbarung Fortsetzung und Ausbau der Open-Data-Initiative konkret erfolgen? Wird es einen Open- Data-Beauftragten geben? Wie kann der Übergang vom Labor- und den Regelbetrieb gestaltet werden? Wo wird er angesiedelt? Mittelfristige Themenstellungen sind u.a. technischer Art: Auf welche Datenformate verständigt man sich? Sind diese aus den vorhandenen Datenbeständen ableitbar? Sind Konverter zu entwickeln? Welche Weiterbildungsmaßnahmen müssen gestaltet und angeboten werden. Die Klärung offener Rechtsfragen hat sicher Langfristcharakter. Hier ist ein Berliner Alleingang nicht Ziel führend. Vielmehr muss es zu einer bundesweiten und europäischen Abstimmung und Harmonisierung kommen. Hierzu gibt es im Moment zwei Ansätze: Zum einen hat die europäische Kommission Ende 2011 den Entwurf für eine Novellierung der PSI-Richtlinie von 2003 vorgelegt, der nun in den Mitgliedsstaaten beraten wird. Zum anderen hat sich eine Bund-Länder- Arbeitsgruppe unter Federführung des Bundesinnenministeriums gebildet, die dem IT-Planungsrat zu den Themen Open Government und Open Data zuarbeitet. Damit bestehen Strukturen, die genannten Herausforderungen bis auf die europäische Ebene zu tragen. Auf dem Berlin Open Data Day (BODDy12) am 6. Juni 2012 im Berliner Rathaus haben die Senatsverwaltungen die nächsten Schritte zur Umsetzung der Open Data-Initiative vorgestellt. Schwerpunkt des Treffens war die Sicherung der Nachhaltigkeit aus der Projektphase heraus. Dazu werden in den gegenwärtigen Haushaltberatungen Mittel für die Sicherung des Regelbetriebes eingestellt. Danach stehen organisatorische Entscheidungen an. Weiter gepflegt wird die Zusammenarbeit mit anderen Städten, wie Hamburg, Wien und Bremen. Der Abschlussbericht steht übrigens unter zum kostenlosen Download bereit. Effizienz durch Transparenz? In der nächsten Zeit wird es auch darum gehen, den Effizienzgewinn für die Verwaltung durch die Öffnung und Bereitstellung bisher interner Datenbestände deutlich zu machen. Zweifellos ist ein Gewinn an Legitimität durch die Öffnung für das Regierungs- und Verwaltungshandeln zu erzielen. Die Nachvollziehbarkeit und Überprüfbarkeit von Regierungshandeln ohne die Einzelanfrage nach Informationsfreiheitsgesetz trägt zu einer Stärkung unseres demokratischen Gemeinwesens bei. Gleichzeitig bietet die Öffnung eine Grundlage für eine qualifizierte Partizipation über ein Bauchgefühl hinaus. Vorschläge werden in ihrer Konsequenz verständlich und nachvollziehbar, Alternativen sachkundig abwägbar. Neben dem Zuwachs an Legitimität zeigt sich hier bereits ein Effizienzpotenzial von Offenheit, da alle Beteiligten auf einer gleichen Informationsbasis und -ebene agieren können. Missverständnisse und Reibungsverluste werden so reduziert. Beispiele aus anderen Ländern zeigen, dass durch die Bereitstellung von 2/12 8

9 Die Freigabe der GPS-Daten durch das US-Militär ermöglichte eine Milliardenindustrie auf Basis dieser offenen Daten (im Bild: Navstar 2 GPS-Satellit) Daten auch unmittelbar die öffentlichen Kassen entlastet werden. Eine Abschätzung in Manchester ergab, dass es wesentlich kostengünstiger ist, Informationen für die Bürger aktiv bereitzustellen statt sie auf Einzelanfrage gemäß Informationsfreiheitsgesetz herauszusuchen und zur Verfügung zu stellen. Die Suche nach angefragten Dokumenten kostet die Stadtverwaltung jährlich mehr als acht Millionen britische Pfund. Diesen Betrag möchte man durch eine aktive Bereitstellung von Dokumenten aus dem Rathaus deutlich reduzieren. Die Veröffentlichung von Subventionsempfängern aus der europäischen Agrarbeihilfe hatte zur Folge, dass ein Zuckerkartell aufgedeckt werden konnte. Mittels gefälschter Exportbescheinigungen hatte eine kriminelle Gruppe über drei Millionen Euro ergaunert. Erst die Offenlegung der Subventionsliste machte der Prüfbehörde OLAF einen Abgleich möglich. Im Ergebnis konnte nicht nur Betrügern das Handwerk gelegt werden, auch der Steuerzahler wird entlastet. Offenheit trägt auch zum Gemeinwohl bei. Nach mehreren Todesfällen in englischen Krankenhäusern wurde die Überlebensrate nach Herzoperationen in den einzelnen Häusern untersucht und veröffentlicht. In der Folge sank die Todesrate um 21 Prozent. Die Patienten schauten genauer hin, aber auch die Ärzte arbeiteten akkurater. Letztlich verbesserte sich nicht nur die Qualität der Arbeit, mit der Reduzierung von Komplikationen nahm auch die Lebensqualität der Patienten zu. In den USA war der Effekt einer vergleichbaren Aktion ebenso dramatisch: So zeigte die Veröffentlichung von Hygienekontrollen in den Restaurants von Los Angeles deutliche Wirkung: Während sich im Folgejahr der allgemeine Gesundheitszustand der Bevölkerung um 2,9 Prozentpunkte leicht verschlechterte, nahm die Zahl von Erkrankungen des Magen- Darm-Trakts um 13,3 Prozent deutlich ab. Gleichzeitig erhöhte sich der Umsatz in den mit gut bewerteten Restaurants. Der letzte Fall zeigt das ökonomische Potenzial von Offenheit und Transparenz. Bekanntestes Beispiel ist die Freigabe der GPS-Daten durch das US-Militär. Seit dem ist eine Milliardenindustrie auf der Basis dieser Daten entstanden, von GPS-Chips über GPS-Geräte bis hin zu Services für Navigation, Flottenmanagement und Vermessungswesen. Dies Beispiel illustriert, welche großes, auch wirtschaftliches Potenzial in den Datenbeständen der öffentlichen Hand steckt. Hier entstehen ganz neue Geschäftsideen und Wertschöpfungsketten. Die Europäische Kommission schätzt das Marktvolumen der öffentlichen Daten auf 40 Milliarden Euro, bei Veredelung und kommerzieller Verwertung auf bis zu 140 Milliarden Euro. Um dieses Potenzial schöpfen zu können, bedarf es einer weitgehenden Harmonisierung und Liberalisierung von Bereitstellung und Zugang. Hierin steckt die Chance, die weitgehend kostenfreie Datenbereitstellung durch Mehreinnahmen zu kompensieren, wie es die Dänische Behörde für Unternehmen und Gebäude (DECA) oder das Österreichische Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) durch eine neue Gebührenpolitik schon unter Beweis gestellt haben. So könnten am Ende Transparenz und Effizienz vielleicht ein anderes Ergebnis haben als eingangs angenommen. DR. WOLFGANG BOTH Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Open Government Data im Fokus Offene Regierungs- und Verwaltungsdaten in Berlin Seit einigen Jahren wird im In- und Ausland unter dem Losungswort Open Government die weitere Offenlegung von Regierungs- und Verwaltungshandeln zur Stärkung von Transparenz, Partizipation und Kooperation verfolgt. Mehr Transparenz im öffentlichen Sektor soll dabei u.a. durch die vermehrte Bereitstellung von Daten und Informationen öffentlicher Stellen in maschinenlesbaren Formaten und unter Lizenzen, welche eine einfache Weiterverwendung durch jedermann erlauben, erreicht werden. Ende letzten Jahres veröffentlichte die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Strategie zu offenen Regierungs- und Verwaltungsdaten. Die Kommissionsstrategie sieht u.a. eine Fortentwicklung der Richtlinie zur Informationsweiterverwendung vor. In Deutschland wird die Öffnung von Daten und Informationen öffentlicher Stellen auf Bundesebene mit dem Regierungsprogramm Vernetzte und transparente Verwaltung sowie dem Steuerungsprojekt Open Government des IT-Planungsrates verfolgt. Das Bundesministerium des Innern hat jüngst eine Studie zu Open Government Data für Deutschland beim Berliner Fraunhofer-Institut FOKUS beauftragt. Aber auch auf Länderebene manifestieren sich die Bestrebungen zur Öffnung von Verwaltungsdaten. Gerade Berlin nimmt eine Vorreiterstellung im Hinblick auf offene Daten ein. Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung hat das Fraunhofer-Institut FOKUS im Jahr 2011 die Bereitstellung von Daten 2/12 9

10 durch öffentliche Stellen aus strategischer, betrieblich-organisatorischer, rechtlicher und technischer Hinsicht untersucht. Gleichzeitig entwickelte FOKUS gemeinsam mit der BerlinOnline Stadtportal GmbH & Co. KG das Berliner Datenportal daten.berlin.de, welches im Herbst 2011 als erstes offizielles Open-Data- Portal in Deutschland gestartet wurde. Ziel der Berliner Untersuchung war es, aufbauend auf dem Ist-Zustand der Bereitstellung von Daten und Informationen durch öffentliche Stellen im Land Berlin, Handlungsschritte hin zu offeneren Regierungs- und Verwaltungsdaten zu identifizieren und bezüglich ihrer Umsetzbarkeit in verschiedene Zeithorizonte einzuteilen. Als Ergebnis dieser Analyse hat FOKUS unter anderem folgende kurz- bis mittelfristige Schritte und Handlungsempfehlungen zur erfolgreichen weiteren Umsetzung offener Verwaltungsdaten in Berlin ausgemacht: Abgabe eines klaren politischen Bekenntnisses zu offenen Daten in und aus Berlin Benennung von Verantwortlichen für offene Verwaltungsdaten Finanzierung des Betriebs des Berliner Datenportals und damit verbundener Prozesse Ausbau der Bereitstellung von Datensätzen unter Creative Commons Lizenz mit Namensnennung Koordination offener Verwaltungsdaten mit existierenden Vorhaben Fortentwicklung von Schulungen für Datenbereitsteller Mittel- bis langfristig ergeben sich weitere Handlungsbedarfe wie: Entwicklung einer generellen Informationsstrategie für die Berliner Verwaltung, in die der Umgang mit offenen Verwaltungsdaten eingebettet ist Anpassung gesetzlicher Grundlagen und Verwaltungsvorschriften in Berlin zur Fortentwicklung der Bereitstellung offener Daten Ausbau des Berliner Open-Data-Portals um Dienste und Werkzeuge für die Aggregation, Auswertung und Visualisierung von Basisdaten sowie daraus abgeleiteter Daten und Informationen Nur mit der kontinuierlichen Pflege und Fortentwicklung der Daten- und Informationsangebote kann es Berlin gelingen, die gelegten Grundlagen nachhaltig in der öffentlichen Verwaltung zu verankern und einen langfristigen Paradigmenwechsel hin zu einer offeneren Administration aktiv zu gestalten. Dazu gab es aus Anlass der Veröffentlichung der Berliner Open Data Strategie am 16. Februar 2012 ein klares politisches Bekenntnis vom Staatssekretär für Wirtschaft und Forschung Nicolas Zimmer. Beim 2. Berlin Open Data Day (BODDy 2012) am 6. Juni 2012 wurden aktuelle Ergebnisse und nächste Schritte der Umsetzung besprochen. Die Berliner Open Data Studie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: fileadmin/user_upload/pdf/sonstiges/berliner_open_data-strategie.pdf Das Programm von BODDy 2012 ist unter: berlin.opendataday.de/berlineropen-data-day/boddy-2012/ verfügbar. PROF. DR.-ING. INA SCHIEFERDECKER Abteilungsleiterin Fraunhofer-Institut FOKUS FLORIAN MARIENFELD Wissenschaftlicher Mitarbeiter Fraunhofer-Institut FOKUS JENS KLESSMANN Wissenschaftlicher Mitarbeiter Fraunhofer-Institut FOKUS, Doktorand der DHV Speyer Einfache Bereitstellung von Open Data Bereits heute werden eine Vielzahl an strukturierten und unstrukturierten Daten online im Berliner Intranet und dem Stadtinformationssystem Berlin.de zur Verfügung gestellt. Mehr als Online-Redakteure/innen der Berliner Verwaltung sorgen tagtäglich für die Datenpflege und -aktualisierung. Damit diese veröffentlichten Daten tatsächlich im Sinne von Open Data genutzt werden können, müssen sie aufbereitet werden, dass sie das wichtige Kriterium der Maschinenlesbarkeit erfüllen. Für die Berliner Online-Redakteure/ innen wurde dafür ein einfacher Weg für die Generierung von Open Data geschaffen, der den existierenden Datenpflege- Workflow mit dem eingesetzten Content Management Systems (CMS) Imperia sinnvoll erweitert. Hierzu wurde in das CMS der von der BerlinOnline GmbH und dem ITDZ Berlin entwickelte SimpleSearch-Baukasten integriert: Die SimpleSearch greift auf eine Datenbank zu, die sich aus strukturierten Daten speist. Diese strukturierten Daten (bspw. CSV-Dateien) werden entweder aus vorhandenen Informationssystemen oder aus Programmen (bspw. für Tabellenkalkulationen) exportiert, durch das Hochladen im CMS hinterlegt und in unterschiedlichen Abständen vom Redakteur aktualisiert - oder aber eine solche Datei wird von einem anderen Verfahren automatisch bereitgestellt und die Quelle wird in der SimpleSearch referenziert. 2/12 10

11 Für die Online-Redakteure von berlin.de wurden einfache Wege für die Erzeugung offener Daten gefunden Der Nutzerzugang erfolgt durch eine mit dem Redaktionssystem Imperia einmalig erstellte und anforderungsgemäß konfigurierte Ausgabeseite. Neben der optischen Anzeige der Daten in der Ausgabeseite transformiert die SimpleSearch die Daten in maschinenlesbare Formate (XML, RSS, JSON,...) und stellt einen parametrisierten Zugriff zur Verfügung. Sie kann daher für vorhandene Datenquellen, die nicht über weitere Eigenschaften verfügen, als Transformationswerkzeug sowie als REST- Schnittstelle eingesetzt werden. Im Internet ist zudem nach Festlegung der Lizenz die unmittelbare Übergabe der Daten in das Open Data-Portal des Landes möglich. Somit lässt sich zusammenfassend sagen: Die Bereitstellung von (im technischen Sinne echter ) Open Data wird in Berlin bereits an der Quelle (CMS) unterstützt. Hierfür notwendige Arbeitsmittel sind bereits in die vorhandene Arbeitsumgebung der Online-Redakteure/innen integriert und sorgen für einen einfachen Zugang. Weitere Informationen: support.berlin.de/wiki/index.php/ SimpleSearch-Baukasten DAVID LIPPERT, TINO EILENBERGER Produktmanagement ITDZ Berlin Open Data in Hamburg Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Hansjörg Schmidt (SPD) vom 5. August 2011 und Antwort des Hamburger Senats. Bewusst oder unbewusst hantieren wir täglich mit einer Unmenge an nicht personenbezogenen Informationen, zum Beispiel Fahrpläne, Geo- oder Umweltdaten, Statistiken oder Gesetzestexte. Grundlage dieser Informationen sind häufig aus Steuergeldern finanzierte Daten, die isoliert in Datenbankengespeichert und der Öffentlichkeit nicht oder nur sehr eingeschränkt zugänglich sind. Das Prinzip von Open Data sieht vor, dass Daten strukturiert und maschinenlesbar zur Verfügung gestellt werden, sodass sie sich filtern, durchsuchen und von anderen Anwendungen weiterverarbeiten lassen können. Dies kann viele positive Entwicklungen befördern, zum Beispiel im Bereich der Wissenschaft, der politischen Bildung, der Partizipation an demokratischen Prozessen und in der Wirtschaft. So will beispielsweise die Handelskammer Hamburg mit Open Data zur Hochburg mobiler Applikationen entwickeln. Ebenfalls kann der elektronische Zugang zu Verwaltungsinformationen Bürokratiekosten vermindern. Fragen an den Hamburger Senat Der Senat weist darauf hin, dass es bislang in Deutschland keine allgemeingültige Definition von Open Data gibt. In Anlehnung an die von der Sunlight Foundation herausgegebenen Prinzipien zu offenen Regierungsinformationen (Sunlight Foundation: Ten Principles for Opening Up Government Information, Sunlight Foundation, Washington DC Online: sunlightfoundation.com/ policy/documents/ten-opendataprinciples/ wird üblicherweise unter dem Begriff Open Data die Öffnung von Datenbeständen der öffentlichen Hand in der Regel in Form von strukturierten, maschinenlesbaren Rohdaten zur kostenlosen und lizenzfreien Weiterverwendung und Weiterverbreitung für die Allgemeinheit bezeichnet. Charakteristisch für Open Data ist, dass es keine rechtlichen, technischen oder sonstigen Hindernisse gibt, die den Zugang, die Weiterverwendung und die Weiterverbreitung der Daten einschränken. Ausgenommen von Open Data sind personenbezogene Daten sowie Daten, die anderweitig schutzwürdig sind (zum Beispiel sicherheitsrelevante Daten, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse). Die Hamburger Behörden und Ämter stellen übers Internet zahlreiche und vielfältige Informationen für die Allgemeinheit zur Verfügung. Die meisten dieser Informationsangebote entsprechen aber nicht dem vorgenannten Verständnis von Open Data, da es sich nicht um Rohdaten und/oder nicht um maschinenlesbare Daten und/oder um kostenlos zur Verfügung stehende Daten handelt. Sie sind deshalb in der Antwort nicht aufgeführt. Eine gegebenenfalls notwendige vorherige kostenlose Registrierung der Nutzer wird nicht als sonstiges Hindernis im Sinne des Open-Data-Verständnisses interpretiert. Entsprechende Angebote werden in der Antwort aufgeführt. 1. Welche Angebote im Sinne des Open Data-Prinzips gibt es vonseiten der Freien und Hansestadt Hamburg bereits? 2. In welcher Form werden diese Daten zur Verfügung gestellt? Das Statistikamt Nord hält ein breit gefächertes Angebot an Daten aus der Amtlichen Statistik bereit. Es finden sich statistische Berichte, Tabellen sowie Datenbanken zu einer Vielzahl von gesellschaftlich interessanten Themen. Die meisten Angebote sind maschinenlesbar und stehen unter zum kostenlosen Download bereit. Die Behörde für Schule und Berufsbildung stellt diverse Daten rund um die Hamburger Schullandschaft der Öf- 2/12 11

12 fentlichkeit zur Verfügung; Angebote der Hamburger Schulstatistik sind unter abrufbar. Das Hamburgische Krebsregister dokumentiert die Zahlen und Raten der Krebserkrankungen als öffentlich zugängliche Daten unter Die Daten werden in aggregierter, das heißt nicht personenbezogener Form dargestellt. Die Messdaten zur Gewässergüte aus dem Hamburger Wassergütemessnetz (WGMN) sind über das Hamburg- Gateway unter gateway. hamburg.de verfügbar. Aufgrund der großen Datenmenge und der Komplexität des Datenmodells ist kein direkter Datenbankzugriff möglich. Eine Beschreibung des WGMN ist unter hamburg.de einsehbar. Daten des Hamburger Luftmessnetzes werden stündlich aktuell über das Internet unter publiziert. Es werden auch monatliche und jährliche Daten der Schadstoffe sowie die Metadaten der Stationen et cetera veröffentlicht. 3. Wie sehen die Zugriffszahlen auf diese Angebote aus? Das Statistikamt Nord verzeichnete auf der Seite (ohne Wahlen) im Monatsdurchschnitt des Jahres 2009 rund Internetbesuche. In 2009 wurden dort insgesamt rund Downloads von Excel-Tabellen gezählt. Die Zugriffe auf die Informationen der Hamburger Schulstatistik der Behörde für Schule und Berufsbildung werden nicht gesondert erfasst. Für das Hamburgische Krebsregister wurden seit August Zugriffe ermittelt. Für das WGNM gab es seit Beginn 2011 über das HamburgGateway bis heute über Zugriffe. Es wird bis zum Ende des Jahres mit über Zugriffen gerechnet. Die Daten für das Hamburger Luftmessnetz werden statistisch nicht erfasst. 4. Sind weitere Angebote geplant? Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz plant eine Geovisualisierung von Trinkwasseruntersuchungen. Geodaten zu verschiedenen Fachthemen wie zum Beispiel den Oberflächengewässern sollen im Rahmen der Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie über den Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung der Öffentlichkeit als standardisierte Services zur Verfügung gestellt werden. In Planung befinden sich folgende Themen: Stadtteilinformationskarte mit thematischen Karten Polizei-/ Feuerwehrdienststellen, Kundenzentren, Schulen, Kindergärten, Grün, Sportanlagen und weitere, Arten- und Biotopschutzprogramm APRO, Freiraumverbundsystem, Spielplätze, Radtouren (überregional). Im Übrigen siehe Antwort zu 5. bis Die Handelskammer Hamburg fordert im Standpunktepapier Hamburg 2030, Hamburg mit Open Data zur Hochburg mobiler Applikationen zu entwickeln. Unterstützt der Senat dieses Anliegen und wenn ja, in welcher Form? 6. Sieht der Senat durch den elektronischen Zugriff auf Verwaltungsinformationen im Sinne von Open Data Einsparungspotenzial und Synergieeffekte durch Crowd-Sourcing und wenn ja, in welcher Form? 7. Gibt es eine Open Data-Strategie vergleichbar mit der Berliner Open Data Agenda oder ist Vergleichbares geplant? Bei Bund, Ländern und Kommunen gewinnt das Thema Open Data als Bestandteil von Open Government zunehmend an Bedeutung. Eine vom Bund über die Mitglieder des IT- Planungsrats ins Leben gerufene Bund- Länder-Arbeitsgruppe ist derzeit dabei, ein Eckpunktepapier zu erarbeiten, das als einen Schwerpunkt gemeinsame Empfehlungen und gegebenenfalls erste Maßnahmen für die Förderung von Open Data enthalten soll. Ferner hat die Arbeitsgruppe den Auftrag, grundsätzliche Fragen im Zusammenhang mit technischen Standards (zum Beispiel Schnittstellen, Formate, Plattform) wie auch mit rechtlichen Inhalten (zum Beispiel Kosten, Lizenzen, Datenschutz) zu prüfen. Hamburg ist über die zuständige Behörde in dieser Arbeitsgruppe vertreten und wird im Zuge der zu erwartenden Ergebnisse prüfen, welche Handlungsoptionen sich daraus für die Hamburgische Verwaltung ergeben. Dabei wird es auch um die Frage der jeweils am besten geeigneten Form von Open Data-Angeboten (Anwendung oder mobile Applikation) sowie die Entwicklung einer eigenen Hamburger Open Data-Strategie an sich gehen. Im Zuge dieses Prozesses werden bereits vorhandene Überlegungen der Behörden ebenso wie die weiterer Akteure, wie zum Beispiel auch der Handelskammer Hamburg, mit einbezogen werden. Im Übrigen hat sich der Senat damit bislang noch nicht befasst. 8. Wo sieht der Senat die Grenzen von Open Data durch den Datenschutz? Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung kann dem Open Data-Prinzip entgegenstehen, sodass Veröffentlichungen unterbleiben oder zuvor geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen; die erforderlichen Maßnahmen und die sich daraus ergebenden Grenzen von Open Data richten sich nach den Erfordernissen des jeweiligen Sachverhalts. Im Übrigen siehe Vorbemerkung und Antwort zu 5. bis 7. (Drucksache 20/1202) 2/12 12

13 Verbundkatalog B3Kat als Linked Open Data freigegeben Die Bayerische Staatsbibliothek, der Bibliotheksverbund Bayern und der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg haben ihren Katalog B3Kat als OpenData im Format MARC-XML open-data.html und als LinkedOpen- Data im Format RDF/XML unter lod.b3kat.de/download veröffentlicht. Enthalten sind die Beschreibungen zu über 23 Millionen Medien aus 180 wissenschaftlichen Bibliotheken in Bayern, Berlin und Brandenburg. Die Daten werden im Internet zur allgemeinen Nutzung unter der Lizenz Creative Commons Zero bereitgestellt. Dies ist das umfangreichste Datenpaket, das bisher von deutschen Bibliotheken und Bibliotheksverbünden als Linked Open Data zugänglich gemacht wurde. Zusammen mit den Datenfreistellungen des Hochschulbibliothekszentrums des Landes Nordrhein-Westfalen und mehrerer Bibliotheken weiterer Bundesländer steht damit nun ein erheblicher Teil der bibliografischen Titel- bzw. Mediennachweise wissenschaftlicher Bibliotheken in Deutschland unter einer freien Lizenz zur Verfügung. Das Angebot ist u.a. über das Open Data- Portal des Freistaats Bayern erreichbar: opendata.bayern.de Die Wissenschaft erhält mit diesen Daten ein mächtiges Instrument zur eigenen Nutzung und uneingeschränkten Weiterverwendung, so der Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, Dr. Rolf Griebel. Es ist nun möglich, wissenschaftliche Publikationen im Web zu verlinken und Auswertungen der Daten nach eigenen Fragestellungen vorzunehmen. Um dies zu unterstützen, wurden möglichst viele Links zu anderen Datenangeboten gesetzt. Diese Dienstleistung wird nach der Erstveröffentlichung kontinuierlich weiterentwickelt werden. Alle Zugänge zu den bereitgestellten Daten im RDF-Format finden Sie unter der Adresse lod.b3kat.de. Dort erreichen Sie unter anderem eine Beispiel-Buchbeschreibung, eine API für maschinelle Abfragen (SPARQL-Endpoint) und die technische Dokumentation des Angebots. (PR/ idw) Prototyp des Open Data- Portals Baden- Württemberg vorgestellt Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, und Dr. Herbert O. Zinell, Amtschef des Innenministeriums Baden- Württemberg, haben am 7. März 2012 den Prototyp eines Open Data Portals Baden-Württemberg freigeschaltet. Das Portal ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg des Landes zu einer Bürgergesellschaft, sagte Gisela Erler. Wenn Regierung und Verwaltung ihr Handeln transparenter gestalten wollen, müssen sie den Zugang zu ihren Daten und Informationen öffnen, betonte Dr. Herbert O. Zinell. Das sei der zentrale Faktor für mehr Teilhabe und Mitwirkung der Zivilgesellschaft, ergänzte Erler. Mit der Stadt Ulm habe das Land einen leistungsfähigen kommunalen Partner gewonnen. So werde mit dem Prototyp der Zugang zu Daten mehrerer Verwaltungsebenen anschaulich, setzte Zinell fort. Der baden-württembergische Prototyp unterscheide sich von anderen Open Data Portalen außerdem darin, dass er nicht nur Daten bereitstelle. Er erschließe auch Dienste und Anwendungen, Register und Verzeichnisse von Behörden in Baden-Württemberg, die staatliche und kommunale Daten und Dokumente nutzen. Wir wollen diesen Prototyp zu einem funktional und inhaltlich hochwertigen Open Data Portal Baden-Württemberg weiterentwickeln, sagte Zinell. Helfen Sie uns dabei und nutzen Sie für Ihr Feedback die Dialogfunktionen des Portals, schloss Erler. Der Prototyp zeigt die Grundstruktur und -funktionen eines Open Data-Portals Baden-Württemberg. Der Prototyp ist eine Komponente des Serviceportals des Landes Er stellt exemplarisch Datensätze in einem von Maschinen lesbaren und interpretierbaren Format zur Verfügung. So können interessierte Nutzer die Haushaltsplandaten des Landes Baden-Württemberg von 2007 bis 2011 und die Haushaltsplandaten der Stadt Ulm für die Jahre 2011 und 2012 herunterladen und praktisch ohne Einschränkung weiter nutzen. Ähnliches gilt für Datensätze des Statistischen Landesamts. Darüber hinaus erschließt der Prototyp exemplarisch weitere, aktuell noch nicht von Maschinen les- und interpretierbare Datensätze, auf Daten beruhende Berichte sowie Dokumente. Außerdem lassen sich über den Prototyp leicht Dienste und Anwendungen staatlicher Behörden finden, beispielsweise Kartendienste im Umweltportal Baden-Württemberg, das Landesinformationssystem des Statistischen Landesamts, das Geoportal Raumordnung, diverse Online-Register, den Landeserdbebendienst, die Landtagsdrucksachen oder das Landesrecht Baden-Württemberg. (PR/ Innenministerium Baden-Württemberg) 2/12 13

14 Offene Daten sind das Öl des 21. Jahrhundert Das Statistische Bundesamt hat den Auftrag, statistische Informationen über Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland bereitzustellen und zu verbreiten. Diese Informationen sind objektiv, unabhängig erstellt und qualitativ hochwertig und stehen allen zur Verfügung: Politik, Regierung, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern. Das Internet ist der Hauptverbreitungskanal für das breite Informationsangebot des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Als eine der ersten Bundesbehörden hat Destatis seine Verbreitungspolitik Zug um Zug an die Ziele der E-Government Pläne der Bundesregierung angepasst und Zugangsbarrieren weiter abgebaut. Bereits 2005 hat das Statistische Bundesamt seine bis dahin kostenpflichtigen Informationsangebote im Internet kostenfrei zugänglich gemacht. Gestützt auf das 2006 in Kraft getretene Informationsweiterverwendungsgesetz (IWG) hat das Statistische Bundesamt seine Lizenzbestimmungen soweit geöffnet, dass eine Weiterverwendung der Daten auch für kommerzielle Zwecke kosten- und vertragsfrei zulässig ist. Praktisch entsprechen diese Lizenzregelungen einer sehr offenen/freizügigen CC-Lizenz. Damit sind u.a. für Wirtschaft und Wissenschaft Anreize geschaffen, Daten des öffentlichen Sektors für eigene Zwecke zu nutzen und damit einen Mehrwert zu schaffen. Denn: der Zugang zu qualitativ hochwertigen Daten ist im 21. Jahrhundert so wertvoll wie einst der Zugang zu Öl. Unsere Informationsgesellschaft lebt vom Austausch aktueller Daten. Derzeit unterstützt Destatis in einem dritten Schritt die gemeinsame Open- Government-Initiative von Bund und Ländern im Rahmen des Regierungsprogramms Vernetzte und transparente Verwaltung der Bundesregierung. Im Zentrum steht hierbei das Datenangebot in der Online-Datenbank GENESIS, das mit einem Angebot an Webservices eine standardisierte Schnittstelle zu vollständig automatisierter Nutzung der Datenbank ermöglicht. Hierüber können bedarfsgerecht alle Daten in den unterstützten Exportformaten extrahiert und in Verarbeitungsprozesse des Nutzers integriert werden. Das Potential des vielfältigen Datenangebots in GENESIS-Online wurde bereits frühzeitig von der Netzgemeinschaft erkannt und in unabhängige Datenkataloge integriert. Im Datenkatalog OffeneDaten (www.offenedaten.de) der Open Knowledge Foundation Deutschland, der im Übrigen auch Grundlage für den ersten nationalen Programmierwettbewerb Apps für Deutschland war, stellt der Datenbestand von GENESIS- Online den größten Anteil verfügbarer Daten dar. DORIS STÄRK Statistisches Bundesamt Bundesinnenminister beantwortete Fragen zu Open Data Die Verwaltung verfügt über einen Schatz an Daten: Geodaten, Wetterund Umweltdaten, aber auch Planungs- und Infrastrukturdaten, Haushalts- und statistische Daten und vieles mehr. Es gibt zunehmend Interesse an diesen Daten. Ende 2011 hatte Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU) alle Bürger aufgefordert, ihm Fragen rund um das Thema Alle Daten offenlegen! zu schicken. Drei wurden zur Beantwortung durch die Behörde ausgewählt: 1. Es haben sich 46 Staaten zur Open Government Partnership für mehr Transparenz in Verwaltungen und von Regierungshandeln zusammen getan. Warum hat sich Deutschland bislang nicht zur Mitgliedschaft entschlossen? Friedrich: Ich glaube, bevor man international auftritt, ist es gut, wenn man zunächst die Hausaufgaben im eigenen Haus macht. Wir haben 2010 im Bundeskabinett ein Projekt Open Government beschlossen und jetzt ging es darum mit den Ländern gemeinsam eine Plattform, auch eine Verhandlungsmöglichkeit zu suchen. Seit Oktober gibt es nun eine Einigung zwischen Bund und Ländern, dass wir gemeinsame Standards entwickeln wollen. Das wird jetzt angepackt und vorangetrieben. Danach werden wir uns der internationalen Ebene zuwenden. 2. Warum liegen die Exklusiv-Rechte für die digitale Distribution von öffentlichen Handelsregister-Daten beim pri vaten Dumont-Verlag? Wann werden die Handelsregister-Rohdaten, wie z.b. in Großbritannien bereits verfüg bar, über eine freie Schnittstelle bereitgestellt? Friedrich: Diese Frage muss man an die Länder stellen, denn die Handelsregisterdaten werden bei den Ländern geführt. Es ist ein Missverständnis zu glauben, dass der Bund sie hat. Der Bund hat nur den Bundesanzeigerverlag beauftragt, das Unternehmensregister zu führen, das zum Teil auch Daten aus dem Handelsregister verwendet. Dieses Unternehmensregister wird beim Verlag geführt der ist damit beauftragt. Dass der Verlag der Familie Dumont gehört, 2/12 14

15 ist nicht von Bedeutung in diesem Zusammenhang, glaube ich. 3. Warum müssen Kommunen, Zweckverbände und Private noch einmal Nutzungsgebühren zahlen, wenn sie mit Steuergeldern erhobene Geobasisdaten, z.b. ATKIS oder Digitale Höhenmodelle, des Bundes oder der Bundesländer anfordern? Friedrich: Die Datenerhebung ist sehr kostspielig und sie wurde in der Vergangenheit nur zum Teil aus Steuermitteln bezahlt, zum Teil aber über Nutzungsgebühren finanziert. Wenn man jetzt die Diskussion führt und sie wird geführt dass zukünftig keine Nutzungsgebühren mehr anfallen sollen, dann muss der Steuerzahler alles allein bezahlen. Ob das gerechtfertigt ist, darüber kann man streiten. Ich denke, zumindest für die kommerziell genutzten Daten ist es angebracht, dass man auch eine Gebühr verlangt. (Abbdruck mit freundlicher Genehmigung des BMI) Geodaten besser nutzen Wo steht ein Windrad gut? Wie wirkt sich der Umzug des Berliner Flughafens aus? Ein Gutachten zur Georeferenzierung wurde an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium des Innern (BMI) übergeben. Wer Standorte für Windräder plant oder die Versorgung mit Breitbandanschlüssen und den Ausbau von Kindertagesstätten, oder wer kontrollieren will, wie sich Umweltbelastungen verringern, ist darauf angewiesen, Daten mit Ortsbezug zu nutzen. Diese sogenannten Geodaten enthalten einerseits Informationen über natürliche, bauliche und soziale Merkmale wie zum Beispiel durchschnittliche Windstärke, Helligkeit bei Nacht, Sozialstruktur, und andererseits exakte geografische Koordinaten oder andere räumliche Angaben wie Postleitzahlbezirke. So werden sich beispielsweise die Auswirkungen der Verlagerung des Berliner Flugverkehrs von Tegel nach Schönefeld mit Hilfe georeferenzierter Daten wissenschaftlich exzellent analysieren lassen. Denn: Viele Statistiken, so etwa der Mikrozensus, das Sozioökonomische Panel oder die Berliner Altersstudie (BASE II) erheben Daten zum Gesundheitszustand und der Lebensqualität der Menschen in Deutschland und in Berlin. Wenn diese Erhebungsdaten georeferenziert werden, kann analysiert werden, welchen Einfluss der wegfallende Fluglärm für Tegel und der neue Fluglärm für Schönefeld haben werden. Solche Geodaten gibt es für Deutschland in Hülle und Fülle, allerdings mangelt es an einer Harmonisierung und an der Transparenz des Zugangs: sie werden von den unterschiedlichsten öffentlichen und privaten Stellen erhoben und nicht zentral und in einheitlichem Format gesammelt. Nun hat der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten eine Bestandsaufnahme zur Georeferenzierung von Daten in Deutschland vorgenommen und Empfehlungen erarbeitet, wie Defizite und Schwachstellen georeferenzierter Daten beseitigt werden und wie Wissenschaft, Politik und Verwaltung dieses Wissenspotenzial besser ausschöpfen können. Den Abschlussbericht übergaben der Vorsitzende Gert G. Wagner und Johann Hahlen als Leiter der interdisziplinären Arbeitsgruppe an die Staatssekretärin im Bundesforschungsministerium, Cornelia Quennet- Thielen, und an die Staatssekretärin im Bundesinnenministerium, Cornelia Rogall-Grothe. Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten hat sich intensiv mit den Potentialen und Verbesserungsmöglichkeiten der Georeferenzierung befasst. Damit bieten sich neue Chancen, die Daten mit Ortsbezug für die Wissenschaft und für die Gestaltung der Zukunft zu nutzen, so Quennet-Thielen. Gleichzeitg stellen wir sicher, dass der gebotene Datenschutz gewährleistet wird. Frau Staatssekretärin Rogall- Grothe erklärt hierzu: Der Abschlussbericht bestätigt die Auffassung der Bundesregierung, dass Geodaten für viele Entscheidungen in Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft eine unverzichtbare Grundlage sind. Qualität und Nutzungsbedingungen werden deshalb durch die Bundesregierung weiter verbessert. Das neue Bundesgeoreferenzdatengesetz oder das in diesem Monat freigeschaltete Geoportal.de sind wichtige Meilensteine auf diesem Weg. Der vom BMBF geförderte Rat für Sozialund Wirtschaftsdaten ( RatSWD ) arbeitet seit gut einem Jahrzehnt erfolgreich am Auf- und Ausbau einer informationellen Infrastruktur insbesondere für die empirische Wirtschafts-, Sozialund Verhaltensforschung in Deutschland. In seinem Auftrag wurde die vorliegende Bestandsaufnahme im Jahr 2011 von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe von 26 Experten aus Geographie, Geodäsie, Geoinstituten, Vermessungsverwaltung, Datenschutz, amtlicher Statistik und von kommerziellen Anbietern sowie Nutzern von Geodaten vorgenommen. Auf dieser Basis empfiehlt der Rat unter anderem, den Datenschutz bei der Georeferenzierung von Daten klarer zu regeln. Für ausschließlich private und wissenschaftliche Nutzung sollten öffentlich finanzierte Geodaten kostenlos oder nur zu den Bereitstellungskosten zur Verfügung gestellt werden. Es sind einfache standardisierte Lizenzbedingungen nötig. Zu dem ständig wachsenden und nicht mehr übersehbaren Bestand an Geodaten muss Transparenz geschaffen werden, damit private Nutzer, Behörden und Wissenschaftler sehen, wo welche Geodaten wie verfügbar sind. Der Bericht ist unter Geodaten verfügbar. (PR/ BMBF) 2/12 15

16 Geoportal.DE freigeschaltet Auf der CeBIT2012 haben Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich und der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Steffen Saebisch das Geoportal.DE am Messestand des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik (BfIT) freigeschaltet. Die Freischaltung fand im Beisein der für die Maßnahmen der digitalen Agenda Europas verantwortlichen Vizepräsidentin der EU-Kommission, Frau Neelie Kroes, statt. Das Geoportal.DE ist eine im Internet frei verfügbare Webseite, um Geodaten der öffentlichen Hand zu suchen, sie zu visualisieren oder sie direkt bei den Datenanbietern zu bestellen. Die Realisierung des Geoportal.DE ist ein wichtiger Meilenstein bei der Kooperation von Bund, Ländern und Kommunen zum Aufbau der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI- DE). Das Geoportal.DE (www.geoportal.de) wurde von Bund und Ländern durch das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) als die gemeinsame Informations- und Kommunikationsplattform der GDI-DE im Internet aufgebaut. Bundesminister Dr. Friedrich betonte: Geoinformationen sind zu einem Garanten und Motor unserer Wissensgesellschaft geworden, kaum einsende Suche nach Geoinformationen von Bund, Ländern und Kommunen. Die GDI-DE ist ein gemeinsames Vorhaben von Bund, Ländern und Kommunen mit dem Ziel, Geodaten der öffentlichen Verwaltung unabhängig von technischen Systemen und Formaten mit geltenden Standards über das Internet nutzbar zu machen. Als strategisches Entscheidungsgremium wurde das Lenkungsgremium der GDI-DE eingerichtet. Es setzt sich aus Vertretern des Bundes, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zusammen. In den Jahren 2011 und 2012 wird der Vorsitz des Lenkungsgremiums vom Land Berlin, vertreten durch Herrn Thomas Luckhardt, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, wahrgenommen. Ein in das Portal integrierter Kartenviewer ermöglicht die Präsentation digitaler Karten, die beliebig miteinander verbunden und kombiniert werden können. Die Geodaten werden nicht im Portal gespeichert, sondern in der Regel über Standards und Schnittstellen direkt bei den Datenanbietern abgefragt. Um als Datenhalter Geodaten und dienste im Geoportal nutzbar zu machen, müssen die in der GDI-DE geltenden technischen Empfehlungen eingehalten werden. Diese beruhen grundsätzlich auf international anerkannten und geltenden Standards. Die nun realisierte länder- und verwaltungsübergreifende Vernetzung von Geodaten wird den verstärkten Einsatz von amtlichen Geoinformationen für Entscheidungsprozesse in vielen Bereichen von Wirtschaft, Verwaltung und Politik verbessern oder sogar erst ermöglichen. Die Freischaltung des Portals ist aber nur der Anfang einer Entwicklung. Das Geoportal wird im Rahmen seiner Vernetzung wachsen und mit jedem Jahr eine Vielzahl weiterer Informationen anbieten., so Herr Minister Friedrich. Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Es stellt ein einheitliches räumliches Bezugssystem (Koordinatensystem) für das gesamte Bundesgebiet sowie vielfältige Geobasisdaten für Bundeseinrichtungen, öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürger bereit. Hierfür unterhält es ein GeoDatenZentrum und geodätische Observatorien, auf denen mit verschiedenen Techniken die Bewegungen der Erdsatelliten beobachtet werden. Die Koordinierungsstelle der GDI-DE ist im Bundesamt für Kartographie und Geodäsie angesiedelt. www. geoportal.de (LPD/ GDI-DE, Bundesamt für Kartographie und Geodäsie und Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt) Ausgezeichnet beim Apps4Deutschland-Wettbewerb PEGELONLINE PEGELONLINE ist eine Webanwendung im Internet zur Veröffentlichung und Lieferung gewässerkundlicher Daten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) an externe Dritte. Derzeit umfasst PEGELONLINE circa 550 Pegel an den Bundeswasserstraßen. Unter anderen kommt die WSV mit PEGELONLINE ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach, aktuelle gewässerkundliche Daten den Ländern, Katastrophenstäben, Kommunen und allgemein der Öffentlich- Mini-Pegelkarte von PEGELONLINE. Am 15. Januar 2011 um 7:28 Uhr war erstmalig an 70 WSV-Pegeln gleichzeitig der höchste Schifffahrtswasserstand (HSW) erreicht oder überschritten. 2/12 16

17 keit unentgeltlich und einfach bereit zu stellen. Die WSV hat die Dienste von PEGELONLINE bereits im Jahr 2006 zur freien Nutzung gegeben. Alle Daten können unabhängig von der Art der Nutzung kostenfrei bezogen werden. Dies umfasst auch kommerzielle Anwendungen. Bedingung ist die Nennung der Datenquelle. Im Zuge des ersten Open Data-Wettbewerb Deutschlands wurde PEGELONLINE mit der Lizenz CC- BY3.0 versehen. (offenedaten.de/ dataset/pegelonline) Damit war der Weg frei für eines der besten Open Data Projekte Deutschlands, wie die Verleihung des 1. Preises in der Kategorie Daten beim ersten Open Data-Wettbewerb Deutschlands gezeigt hat. Die Nutzer brauchen vielfältige und einfache aber sogleich auch moderne Datenschnittstellen. PEGELONLINE bietet klassische Datenformate und Techniken (ascii und https) neben komplexen und modernen Webdiensten an. Die Dokumentationen und herunterladbare Beispiel-Implementationen sind online verfügbar und bilden weitere wesentliche Grundlagen für die Nutzung durch Dritte. Doch Freude bei der Nutzung kommt erst dann, wenn die Daten aktuell und zuverlässlich bereit stehen. PEGEL- ONLINE erhält aktuell von den Messstellen circa zwei Messwerte pro Sekunde. Die Daten werden automatisch sofort veröffentlicht. Somit können derzeit vor allem im Küstenbereich Wasserstände veröffentlicht werden, die nur wenige Minuten alt sind. Derzeit bietet PEGELONLINE für öffentliche Messstationen folgende Informationsdienste/Schnittstellen an: HTTP-Download von Tagesdateien (ascii) mit aktuellen Messdaten Abonnement mit Versand der gewünschten Daten via oder HTTPS OGC-konformen WebMapService (WMS 1.1) OGC-konformen WebFeatureService (WFS 1.1) OGC-konformer SensorObservation- Service (SOS 1.0) W3C-konformer Webservice für Messdaten und Stammdaten (SOAP) Statische Onlinevisualisierung der Ganglinien (via URL beziehbar, REST) Interaktive Onlinevisualisierung der Ganglinien (via URL beziehbar, REST) Aktuell werden die REST-Webservices erweitert, mit denen vor allem APPs für mobile Endgeräte optimal unterstützt werden können. Ziel ist es, die Daten schnell und einfach in die Welt der Kunden zu bringen. Dies sind Excel-Tabellen, Webseiten und APPs, hydrologische Modelle, eine Vielzahl von Fachapplikationen und weiteren Datennetzen wie GDI-DE und sensorgdi.de. PEGELONLINE liefert das Vorprodukt gewässerkundliche Daten. Zum Endprodukt werden die PEGELONLINE-Daten dann in den Systemen und Webseiten der Nutzer. PEGELONLINE unterstützt Alarmmodelle von Katastrophenstäben, liefert Daten an Kraftwerksbetreiber und Kanuvereine, ist Informationsquelle für eine Vielzahl von Medienunternehmen, Bundes- und Landesverwaltungen sowie der Forschung. Der Erfolg von PEGELONLINE ist greifbar millionenfache Zugriffe zeigen dies. Der interne Nutzen ist ebenfalls offensichtlich. Unter anderen hat verwaltungsintern die telefonische Nachfrage zu Wasserständen um ca. 80 Prozent abgenommen. Zeitgewinn für hydrologische Arbeit der gewässerkundlichen Kollegen in der WSV. Interaktive Onlinevisualisierung von Wasserständen. Solche Grafiken können via REST-Webservice über eine konfigurierbare URL bezogen werden DIETMAR MOTHES Themenleiter Gewässerkunde DLZ-IT BMVBS, Ilmenau 2/12 17

18 Integration von Sensordaten in eine Geodateninfrastruktur Sensor-GDI Die Freischaltung des Geoportal.DE auf der CeBIT 2012 in Hannover machte deutlich, welche Fortschritte die Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) bisher gemacht hat. Neben der Bereitstellung und Vernetzung von Geodaten aus ganz Deutschland bietet das Portal einen einheitlichen Zugriffpunkt zur Erkundung, Anwendung und Integration der aus unterschiedlichen Quellen stammenden Geodaten. Während jedoch über GDIs heutzutage eher konventionelle Geodaten (z.b. Karten und Geometriedaten) zur Verfügung gestellt werden, zeigen Anwendungsbereiche vom Umwelt-Monitoring bis hin zum Krisenmanagement und Katastrophenschutz einen kritischen Bedarf an Nah-Echtzeitdaten auf. Die notwendige Integration von Sensoren als Bestandteil einer GDI erfordert eine Erweiterung des GDI-Begriffs durch Konzepte aus dem sogenannten Sensor Abbildung 1: Ohne Interoperabilität findet ein unkontrollierter Datenfluss mit unterschiedlichen Datenformaten statt Abbildung 2: Sensor-GDI als Kopplung zwischen einer klassischen GDI (z.b. GDI-DE) und dem Sensor Web Web. Der Begriff Sensor Web wurde durch das Open Geospatial Consortium (OGC) geprägt. Durch die Sensor Web Enablement Initiative des OGC wurde eine standardisierte Architektur geschaffen, welche bestehende GDI-Konzepte um Komponenten zur Bereitstellung von Sensordaten erweitert. Das Sensor Web stellt somit eine Abstraktionsschicht zur heterogenen Sensorwelt dar, und bietet mit seinen wohldefinierten Schnittstellen und Datenformaten nunmehr die Integrationsgrundlage von Nah-Echtzeit Sensordaten in eine GDI (siehe Abbildung 2). Werkzeuge und Dienste des Sensor Webs sind bereits heute im produktiven Einsatz. Die erfolgreiche Integration in die GDI- DE konnte zudem auf der diesjährigen CeBIT erfolgreich gezeigt werden. Kernbestandteil der gezeigten Entwicklungen ist ein Web basierter Client (siehe Abbildung 3), zur Anzeige von Sensordaten aus verschiedenen Quellen. Im konkreten Beispiel werden Sensordaten aus PEGELONLINE (siehe vorheriger Artikel) sowie Daten des Wupperverbands über standardisierte Webdienste (SOS) zugreifbar gemacht. Diese Daten befinden sich dabei auf den Servern der jeweiligen Datenanbieter. Anhand der interoperablen Standards des Sensor Webs kann über einheitliche Schnittstellen auf diese Daten zugegriffen werden. Die gesamte Software, d.h. die Webserver (SOS) und der Client sind frei als Open Source Software verfügbar. Somit werden weitere interessierte Institutionen, welche beliebige Arten von Messdaten erheben, in die Lage versetzt sich in die Sensor Web-Infrastruktur einzubinden. Somit stellt die Sensor Web- Technologie einen wichtigen Schritt dar, um den interoperablen Austausch von Sensordaten zwischen verschiedenen Stellen über geographische und administrative Grenzen hinweg zu ermöglichen. HENNING BREDEL, SIMON JIRKA 52 North Initiative for Geospatial Open Source Software GmbH, Münster Abbildung 3: Das Hinzuladen von Daten aus unterschiedlichen Quellen bleibt dem Nutzer weitestgehend verborgen 2/12 18

19 Management von 3D- Geodaten mit Oracle Spatial Georeferenzierte Daten sind ein vieldiskutiertes Thema. Erst Anfang März hat der Bundestag in Berlin den Regierungsentwurf für ein Bundesgeoreferenzdatengesetz (BGeoRG) angenommen. Hierdurch wurde ein weiterer wichtiger Schritt unternommen, die Haltung und Austauschfähigkeit von Geodaten auf nationaler Ebene, aber auch im Hinblick auf europäische Richtlinien wie INSPIRE, zu standardisieren und damit zu vereinfachen. In den öffentlichen Einrichtungen der Länder und Kommunen wird ein sehr großer Teil dieser georeferenzierten Daten erhoben, gepflegt und anderen Behörden, Unternehmen der freien Wirtschaft, aber auch den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich gemacht. In der Produktion und Bereitstellung von Geodaten gewinnen insbesondere 3D-Geobasis- und Geofachdaten zunehmend an Bedeutung. Werden doch insbesondere diese für aktuelle Fragestellungen und Fachanwendungen benötigt, z.b. für: die Planung von Infrastrukturprojekten (Transport und Telekommunikation) die Planung und Förderung erneuerbarer Energien (Solaratlas, Windparks) die Analyse, Überwachung und Sicherung von Schutzgütern (Lärmkartierung) die Überwachung der öffentlichen Sicherheit und Koordination von Sicherheitsmaßnahmen, die Berechnung von Energiebedarfen oder Wärmeverlusten die Verwaltung und Abbildung überirdischer (3D-Stadtmodelle) oder auch unterirdischer Infrastrukturen (Geologische Daten, Leitungsnetze) Abbildung 1: Von Oracle Spatial unterstützte 3D-Datentypen Standardkonforme 3D-Geodaten Raumbezogene Daten können in Datenbanken standardbasiert abgelegt werden. Hierzu gibt es eine Spezifikation des Open Geospatial Consortium (OGC), die die Speicherung sog. Simple Features definiert und die durch die entsprechenden ISO Gremien auch in den de jure Standard übernommen wurde. Diese Simple Features können beispielsweise in Oracle Datenbanken abgelegt (Datentyp SDO_GEOMETRY/ST_GEOME- TRY) und mit den zugehörigen Methoden (räumliche Funktionen und Operatoren) abgefragt oder bearbeitet werden. Standardkonformität ist eine zentrale Anforderung und Voraussetzung für den Aufbau von Geodateninfrastrukturen auf allen behördlichen Verwaltungsebenen. Oracle ist Principal Member im OGC und wesentlich an der Erstellung und Weiterentwicklung der OGC Standards für Geodaten und -dienste beteiligt. Die rasche Umsetzung und Verfügbarkeit dieser Standards in den eigenen Softwareprodukten, zusammengefaßt unter dem Begriff Oracle Spatial Technologies, ist ein ganz zentrales Anliegen und wird unternehmensweit mitgetragen. Simple Features sind Geometrien, welche die Grundelemente Punkt, Linie oder Fläche bzw. Zusammensetzungen davon abbilden. Geometrien in der Ebene sind dabei 2 dimensional (2D); im Raum 3 dimensional (3D). Ergänzt um die Lagebezugsinformation stellen sie Geodaten dar. Geodaten setzen Standard-IT-Infrastrukturkomponenten wie Datenbanken und Application Server zusätzlich in Wert. Integriert in die zentralen oder auch dezentral gehaltenen Datenbestände von Behörden und Unternehmen erfordern sie keine separate Hard- und Software, Personal, Wartung oder Maßnahmen für die Gewährleistung der Datensicherheit. Datenbankseitige Vorteile wie hohe Leistung und Verfügbarkeit lassen sich somit auch optimal auf vorgehaltene Geodatenbestände anwenden; Daten stehen der gesamten Behörde und mit ihr kooperierenden Einrichtungen zur Verfügung. Forderungen nach einer wohlgeordneten Geodateninfrastruktur können ohne zusätzliche Aufwände umgesetzt werden, was die vielfältige wie effiziente Nutzung von Geoinformationen über verschiedene Verwaltungsebenen hinweg ermöglicht. Auch die Open Data Idee, der Ruf nach öffentlich und frei zugänglichen (Geo-)Daten, findet mit einem Oracle Spatial-basierten Ansatz ein optimales Fundament. Typen von 3D-Geodaten Luftbilder, Laserscandaten oder auch Digitale Geländemodelle sind Grundlage für 3D-Geodaten. 2/12 19

20 Abbildung 2: SDO_GEOMETRY (3D) Export nach CityGML. (Datenquelle: British Ordnance Survey) 3D Stadtmodelle, wie von der Firma virtualcitysystems für Berlin entwickelt und von Berlin Partner bereitgestellt oder das Projekt 3DCityDB der Technischen Universität Berlin setzen dabei stark auf die Oracle Datenbank. Denn mit Oracle Spatial lassen sich unter Nutzung von Vektordaten, Punktwolken, TINs, Rasterdaten und Bildinformationen (Texturen), 3D Stadtmodelle in den unterschiedlichen LoD-Stufen (Level of Detail) erzeugen. Texturen (siehe Abbildung 4) ergänzen dabei die räumlichen bzw. geometrischen Informationen für eine realistische Darstellung von Gebäuden und Szenerien. Die Oracle Datenbank mit der Option Spatial unterstützt 3D Geodaten ab Version 11gR1. Neben den 3D Vektordaten lassen sich zusätzlich Punktwolken (z.b. Laserscandaten) und Digitale Geländemodelle über die SDO_PC und SDO_TIN direkt in der Datenbank verwalten. Für das Prozessieren dieser Daten stehen neben der Unterstützung von 3D-Koordinatensystemen, einem räumlichen Index, welcher die 3. Dimension berücksichtigt, auch wichtige räumliche Funktionen zur Verfügung. Hierdurch ist es möglich, u.a.: die topologischen Beziehungen zwischen Objekten zu bestimmen Länge, Fläche und Volumen zu berechnen geometrische Umrechnungen (z.b. Rotation, Skalierung, Translation) oder den Import von bzw. Export nach CityGML oder KML (Keyhole Markup Language) vorzunehmen. Am einfachsten sind Daten und Funktionen mittels SQL zu nutzen, der Standardabfragesprache für Relationale Datenbanksysteme. So ist das Exportieren von Daten nach CityGML oder KML eine Angelegenheit von Datenbank- Bordmitteln und im Blogeintrag Gebäudekonstruktion mit Oracle Spatial Teil 1: LOD1 beschrieben. Für die Entwicklung von Fachanwendungen auf Basis von Oracle Spatial stehen darüberhinaus eine PL/SQL sowie eine Java Programmierschnittstelle zur Verfügung. Weitere standardbasierte Schnittstelle (wie XML, SOAP) sind nutzbar u.a. für die Bereitstellung von Geodiensten wie Web Feature Services (WFS). Abbildung 2 zeigt aus Gebäudeumrissen und Höhenangaben erzeugte 3D Geodaten. Diese wurden in der Datenbank nach CityGML transformiertund anschließend mit dem Landexplorer GML Viewer zur Anzeige gebracht. 3D-Stadtmodelle mit Oracle Spatial in unterschiedlichen Detailtiefen Für Kommunen und Landesvermessungen ist die Bereitstellung von 3D Daten ein sehr aktuelles Thema. Ziel ist es, diese Daten für Fachanwendungen wie eingangs beschrieben verfügbar zu machen. Abbildung 4: Textur für Gebäudefassade Wie ein LoD4-Stadtmodell aus der Oracle Datenbank aussehen kann, verdeutlicht Abbildung 5. Datenquelle hier sind Vektordaten sowie Texturen für Gebäude sowie Grundfläche vom Oracle Partner TeleAtlas. Lösungen auf Basis von Oracle Spatial und 3D Geodaten in der Oracle Datenbank in Wert zu setzen, egal ob nun bei Behörden oder Unternehmen der freien Wirtschaft, dafür kommt vielfältig die Expertise von spezialisierten Oracle Partnern zum Einsatz. So arbeitet Oracle innerhalb des Oracle Partner Network sehr eng mit GIS- und Geofachanwendungsherstellern, mit Systemintegratoren oder auch Geodatenlieferanten zusammen. Einige dieser setzen dabei in besonderer Weise auf die 3D Funktionalität von Oracle Spatial, wie z.b. ABACO, Agency9, Autodesk, Bentley oder STAR-APIC. Ihre Lösungen und Werkzeuge lassen sich über die Suchbegriffe 3D Oracle Spatial leicht im Internet recherchieren. Eine Zusammenstellung von Partnern findet sich auch im Oracle Technology Network: /options/spatial/overview/partners/ index.html Zusammenfassung Abbildung 3: Unterschiedliche Detaillierungsgrade, sogenannte Level of Details Behörden und öffentliche Einrichtungen der Länder und Kommunen unterliegen in Bezug auf die Erfassung, Haltung und Bereitstellung von Geodaten viel- 2/12 20

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