Es war einmal. Spaßgedichte für Jung und Alt

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1 Gert Pinkernell Es war einmal. Spaßgedichte für Jung und Alt Die ersten 10 der nachfolgenden Texte bilden den Anfang eines Bändchens von insgesamt 55 Gedichten, die als gedrucktes Bändchen unter obigem Titel im Buchhandel bestellbar sind (Deutscher Lyrik Verlag, Aachen 2013; 14,30 Euro). Den Hauptteil der vorliegenden Datei bilden z. Zt. ca. 40 Texte, die noch ungedruckt und für ein zweites Bändchen bestimmt sind. Vorbemerkung Opa, wo kriegst du eigentlich immer die komischen Tiere her für die lustigen Gedichte, die du uns gemacht hast? Der Opa weiß es selber nicht, aber er freut sich, wenn die Kinder lachen. Und ganz stolz ist er, wenn auch die Erwachsenen schmunzeln über das Lamm, das sich grault vor Mutters Kamm, die Kröte mit der Tröte, die niemand schluckt, das Zebra, das sein Glück in Bebra findet, oder das schwarze Schaf, das sich vom Weißen Riesen waschen lässt. 1. Der Teddy im Glück Es war einmal ein Teddybär, der hatte keine Eltern mehr. Vater, Mutter, beide tot, der Teddy war in arger Not. Da fragte er die großen Bären, ob sie gern seine Eltern wären. Die Bären aber brummten nur, stellten sich taub und blieben stur. Da ging der Teddy traurig fort, doch schließlich fand er einen Ort, wo liebe Kinder ihn behielten und auch immer mit ihm spielten. Nur manchmal denkt er noch zurück und sagt: Was habe ich ein Glück! Hätten die Bären mich genommen, dann wär ich hierher nie gekommen. 2. Das Lamm und der Kamm Sissi war ein junges Lamm, das hatte Angst vor Mutters Kamm. Wozu musst du mich kämmen?, fragt es. Das ziept doch und tut weh!, so klagt es. Ich bin doch sonst voll ordentlich! Mein Gras fress ich auch zottelig. Die Mutter ließ ihm seinen Willen, doch ärgerte sie sich im Stillen. Die Zotteln waren ihr ein Graus, am liebsten risse sie sie aus! Im Frühjahr kommt das Schafescheren. Da kann ein Schaf sich noch so wehren, es wird gepackt und wird geschoren vom Schwanz bis hinter beide Ohren. Lamm Sissi hat man auch gepackt, und ruckzuck stand es pudelnackt. Da lief es zu der Mutter hin und sagte: Kuck, wie glatt ich bin! Kein bisschen bin ich mehr verfilzt. Jetzt kämme mich, so viel du willst. 3. Der Zeck und die Zecke Es war einmal ein junger Zeck, der wollte von zu Hause weg. Ein Zeckenmädchen wollt er finden, mit ihr eine Familie gründen. Er hat sich fleißig umgeschaut und fand sie schließlich, seine Braut: nicht zu dünn und nicht zu dick, nicht zu lässig, nicht zu schick, kurzum: das schönste Zeckenkind, das man im ganzen Lande find t. Nur einen Fehler hatte sie: Sie sagte: Nein, ich küsse nie! Doch unser Zeck hat nur gelacht und heimlich hat er sich gedacht: Irgendwann will sie schon wissen, wie das ist mit Zeckenküssen! 4. Olga an der Wolga und der Stör Ein Mädchen mit dem Namen Olga stand einst am Uferstrand der Wolga. Da schwamm zu ihr ein großer Stör und rief: Komm mit ins ferne Meer! Ich nehm dich einfach Huckepack! Das ist bestimmt doch dein Geschmack, auf mir den Fluss hinab zu brausen und runter bis ins Meer zu sausen! Dort ist es schön und meistens warm, und Störe gibt s in großem Schwarm. Wir füttern dich mit Kaviar, du weißt, der schmeckt ganz wunderbar. Die Olga überlegte lange, teils hat sie Lust, teils war sie bange. Doch schließlich hat sie Nein gesagt und hat die Eltern erst gefragt. Die lachten: Stören traut man nicht!

2 Die machen Quatsch. - Wie das Gedicht. 5. Nils im Nil mit Krokodil Nils, der schwamm einmal im Nil. Da kam auch gleich ein Krokodil, das wollte ihn sich schnappen als einen hübschen Happen. Doch Nils war fix und gar nicht dumm: Er drehte auf der Stelle um und sprang an Land und rannte fort, hin zu einem sich ren Ort. Das Krokodil gab nicht gleich auf, es folgte ihm in schnellem Lauf, doch stieß es gegen einen Stein und brach sich, knacks!, ein Vorderbein. Da humpelt es zurück zum Nil und jammert laut, das Krokodil. Nils hört das und sagt einem Mann: Ruf mal den Krankenwagen an! 6. Die Forelle und der Hecht Es schwamm die Forelle vom Dunklen ins Helle, vom Tiefen ins Flache dort in ihrem Bache. Sie sah da nämlich einen Hecht, und Hechten traut sie nicht so recht. Gleich kam er auch schon angeschwommen und wollte ihr ganz nahe kommen. Forelle, Forelle, du Schlanke, du Schnelle, ich will mit dir spielen, im Dunklen, im Kühlen! Doch die Forelle musste lachen. Ich bleibe lieber hier im Flachen, wo du nicht mehr gut schwimmen kannst, Herr Hecht, mit deinem dicken Wanst. Und auch die Maike hat gelacht, denn niemals hätte sie gedacht, dass Fische sprechen können und sich beim Namen nennen. 7. Die Gespenster und der Ball Der Gregor war allein zu Haus und schaute aus dem Fenster raus. Und wie er schaute aus dem Fenster, da sah er unten zwei Gespenster. Die stritten sich und schrieen laut: Du hast mir meinen Ball geklaut! Das stimmt ja gar nicht, ist nicht wahr! Der Ball ist meiner, ist doch klar! Sie zerrten beide an dem Ball, da tat es einen kleinen Knall und zischte kurz, die Luft war weg, der schlappe Ball fiel in den Dreck. Voll Wut verschwanden die Gespenster, der Gregor lacht an seinem Fenster. 8. Der Schlumpf im Strumpf Es war einmal ein schlauer Schlumpf, der schlüpfte, schwupps, in einen Strumpf von einem Jungen oder Mädchen hier bei uns in unsrem Städtchen. Dann rief er alle andren Schlümpfe, die schlüpften in die andren Strümpfe. Das gab ein Jammern und ein Klagen! Die Kinder konnten nicht ertragen, dass es in den Strümpfen juckte und bis zu den Zehen zuckte. Die Schlümpfe hatten ihren Spaß und kicherten: So macht man das! Die Eltern fanden s gar nicht gut und drohten ihnen voller Wut: Wir schneiden euch die Mützen ab mit der Schere, schnipp und schnapp! Den Schlümpfen wurde angst und bange. Sie warteten auch gar nicht lange und nahmen eins, zwei, drei Reißaus. Damit ist die Geschichte aus. 9. Der Stachelhund Kennt ihr das alte Stachelschwein? Das wollte nicht mehr stachlig sein. Es riss die Stacheln einfach aus und warf sie aus dem Fenster raus. Ein kleiner Hund, der kam gelaufen und sah den schönen Stachelhaufen. Er klebte sich die Stacheln an und rief: Ich bin ein Stachelmann! Was wohl die großen Hunde sagen? Ob sie mich noch zu ärgern wagen? Die Hunde kriegten einen Schreck, und rannten alle ganz schnell weg. Doch das Hundemädchen Berta und das Hundemädchen Herta tanzten mit ihm in der Runde. Ganz neidisch jaulten da die Hunde. 10. Der Hundefloh im Kinderhemd Es war einmal ein Hundefloh, der war auf seinem Hund nicht froh. Von früh bis spät tut der sich schuppern, ist sich am Kratzen und Beschnuppern, und ich muss dauernd auf der Hut sein! Mit Hunden lass ich s jetzt mal gut sein.

3 Ich suche mir ein Menschenkind, weil die schön unbeholfen sind. Ein Junge streichelte den Hund, der Floh sprang blitzschnell rüber und verschwand fix unter seinem Hemd. Die Haut roch ihm zwar etwas fremd, doch biss er zu und saugte Blut, wie das ein Floh nun mal so tut. Dem Jungen hat es gleich gejuckt, die Mutter hat gleich nachgeguckt. Sie sah den Floh und war entsetzt, fast hätte sie das Hemd zerfetzt um ihn zu fangen. Nur mit Not ist er entwischt, vor Schreck fast tot. Zu Kindern will er nun nicht mehr. Er sagt: Ein Hund muss wieder her! Es war einmal. Spaßgedichte mit Tieren für Jung und Alt Zweiter Teil (noch ungedruckt) Vorbemerkung Opa, du hast ja schon wieder so viele komische Tiere für die neuen Gedichte, die du uns gemacht hast! Der Opa ist selber ein bisschen erstaunt. Aber er freut sich, wenn die Kinder auch diesmal lachen, zum Beispiel über die Gummibärchen, die gerne Bärenmärchen lesen, oder den gestiefelten Kater, der zum Mäusefangen auszieht und ein nettes Kätzchen findet. Und ganz stolz ist er, wenn auch die Erwachsenen schmunzeln, zum Beispiel über den Gartenzwerg im Liebespech oder über den sehr pflichtbewussten jungen Hahn. P.S.: Die Texte 1 bis 55 findet man in meinem o.g. Büchlein Es war einmal (Deutscher Lyrik Verlag, Aachen 2013, 14,30 Euro) 56. Ein Warzenschwein sucht schwarzen Wein Es war einmal ein Warzenschwein, das sprach: Ich möchte schwarzen Wein! Wenn s Weißwein gibt, dann gibt s auch schwarzen, das schwöre ich! Bei meinen Warzen! So machte es sich auf die Reise und suchte rundherum im Kreise, schaut nach an Mosel, Main und Rhein und sah doch nirgends schwarzen Wein. Am Ende kam es an die Ahr und fand den roten wunderbar. Da sagte es ganz kurz und bündig: Den nehme ich, hier bin ich fündig. Mit Weitersuchen ist jetzt Schluss. Wer unnütz sucht, hat nur Verdruss! Das war sehr klug vom Warzenschwein: Wer braucht schon wirklich schwarzen Wein? 57. Die Gummi-Ente von Loriot Eine gelbe Gummi-Ente, die wollte, dass sie jeder kennte. Deshalb ging sie zu Loriot und bat ihn: Bitte mach mich froh, bring mich zum Müller-Lüdenscheid! Der ist bestimmt sofort bereit, mich in die Wanne mitzunehmen und Dr. Klöbner zu beschämen, den blöden Gummi-Enten-Hasser. Bin ich dann einmal drin im Wasser, kannst du davon ein Filmchen machen: Ich werd' bekannt, und alle lachen." Loriot sprach: "Gar nicht schlecht! Was du da vorschlägst, ist mir recht. Doch krieg dann ich das Copyright, und nicht der Müller-Lüdenscheid!" 58. Die Gartenschnecken Larissa, eine junge Schnecke, die hatte Angst vor jeder Ecke: Dahinter könnt ein Igel kauern und hungerig auf Schnecken lauern! Mal kroch sie langsam um ein Eck, da kam von vorn ein junger Schneck. Hallo!, rief der, Wo willst du hin? Weißt du, wo ich gewesen bin? Im Garten hinten durch die Hecke: Ein Paradies für jede Schnecke! Komm mit, ich zeige dir den Platz! Danach sei dann mein liebster Schatz. Larissa sprach: Nur nicht so eilig! Schön langsam ist den Schnecken heilig. Doch komm ich zu dir wie auf Flügeln, wenn du mich schützt vor bösen Igeln. Der Schneck weiß wohl: das kann er nicht, auch wenn er s noch so fest verspricht. Drum kriecht er weiter zum Verdauen. Soll doch die Gute selber schauen, wo s zu dem schönen Garten geht! Vor Igeln schützen! Bin ich blöd?

4 Ich find bestimmt ne andre Schnecke, die mit mir mitkommt durch die Hecke. 59. Die vier Bären Es waren mal zwei Gummibärchen, die lasen gerne Bärenmärchen von braunen, grauen, weißen Bären und träumten, auch sie selber wären so schöne und so edle Wesen, wie die, von denen sie gelesen. Ein junger Teddy kam daher. Die Gummibärchen staunten sehr, wie groß der war, und fragten gleich: Bist du der Prinz vom Bärenreich? Der Teddy denkt: Ei, warum nicht? Er macht ein prinzliches Gesicht und reckt stolz seine Teddygröße. Da brummte es, und mit Getöse brach aus dem Wald ein wilder Bär. Die Dreie, die erschraken sehr und riefen laut, in ihrem Schreck: Ein Bärenriese, nichts wie weg! Doch hat der Bär sie schon gesehn und dachte: Guck mal an, wie schön! Die schnapp ich mir für meine Kleinen und schenk sie ihnen, wenn sie weinen. Der Teddy jammert, und die Bärchen verfluchen alle Bärenmärchen. 60. Die Fohlen in der Futterkiste Klipp und Klapp, die Pony-Fohlen, die wollten heimlich Hafer holen aus der großen Futterkiste. So n Mist! sprach Klipp, Wenn ich bloß wüsste, wie man den Deckel aufkriegt hier. Doch Klapp sprach: Los, den schaffen wir! Wir heb n ihn mit den Nasen an, bis man den Hafer sehen kann. Dann steck erst ich den Kopf da rein und du hältst noch den Deckel fein. Gesagt, getan. Grad will Klapp fressen, da hat Freund Klipp auch schon vergessen, dass er den Deckel halten wollte und selbst als Zweiter fressen sollte. Er tunkt den Kopf ganz tief hinunter, plopp!, fällt der schwere Deckel runter und klemmt sie alle beide ein. Da half kein Scharren und kein Schrei n, sie saßen fest und war n gefangen. Zwei Stunden mussten sie nun bangen, bis jemand kam zum Hafer Holen. Deshalb: Verlass dich auf kein Fohlen! Stiehl Futter höchstens ganz allein! Am allerbesten lässt du's sein. 61. Das Murmeltier schläft lieber doch Der Max, ein junges Murmeltier, verließ im Herbst sein Bergrevier und stieg hinunter in das Tal. Der Winter oben ist ne Qual., sprach er, denn unterm Schnee ganz tief, in Höhlen, liegt man voll im Mief von einem Haufen Murmeltieren, die da, damit sie nicht so frieren, zusammen eng gekuschelt dösen. Das ist jetzt aus und ist gewesen: Am Waldrand dicht hier bei der Stadt, da werd ich auch im Winter satt. Max gräbt und baut ein schönes Loch, in das er gleich zur Probe kroch. Doch schon hat ihn ein Hund entdeckt, der bellt und seine Zähne bleckt. Voll Angst muss Max zwei lange Stunden nun warten, bis der Hund verschwunden. Dann sagt er: Hier gefällt s mir nicht! Die Stadt mit Hunden ist zu dicht! Ich geh zurück ins Bergrevier und schlaf halt doch wie n Murmeltier. 62. Pech für den Gartenzwerg Es stand einmal ein Gartenzwerg im Garten oben hoch am Berg mit einem Blick ins weite Land, den sein Besitzer herrlich fand. Dem Zwerg, dem war der Blick egal: Er war aus Plastikmaterial, besaß kein Hirn und auch kein Herz und litt nicht den geringsten Schmerz, dass er nichts sah und er nichts fühlte und dass ihn oft der Regen spülte. Doch dann geschah ein Melodram: Die neue Gartenzwergin kam, und unser Zwerg belebte sich, er sah das Du und fühlt das Ich. Der Zwergin aber war s egal: sie war aus Plastikmaterial und blieb es auch. So ist das eben! Nicht jeder Zwerg mag sich beleben. 63. Die Fledermaus in der Immobilienblase Am Abend kam die Fledermaus wie immer aus dem alten Haus. Da stand ein Bagger vor der Tür.

5 Sie dachte: He, was macht der hier? Jetzt wird auch mein Haus abgerissen! Ich werd ein andres suchen müssen. Sie flog gleich los und kam sehr bald zu einem Neubau nah am Wald. Dort fand sie manche Wohnung leer, als ob kein Mieter für sie wär. Sie suchte sich die schönste aus und zog gleich ein, die Fledermaus. Nun lebt sie hier im dritten Jahr, denkt kaum mehr dran, wie s vorher war. Nur manchmal würde sie gern wissen, warum ihr Haus man abgerissen und neu gebaut vergrößert hat. Doch ist s ihr gleich, solang sie satt. Zurück dorthin will sie nicht mehr, obwohl sie könnte: s steht fast leer. 64. Der neue Osterhase Hansi war ein junger Hase, der hatte eine gute Nase und noch dazu ein kluges Köpfchen. Den Schwanz trug er als kleines Zöpfchen. Einst knabberte er schönen Kohl, doch war ihm irgendwie nicht wohl. Er roch: da war bestimmt der Bauer! Und wirklich, der lag auf der Lauer, mit seinem Hund und mit zwei Flinten, versteckt am Feldesrand da hinten. Der Bauer schoss und Hansi rannte. Im Wald da traf er seine Tante und fragt sie, was er machen soll. Nur immer flüchten ist nicht toll, ich habe das schon lange satt! Sie sprach: Dann geh doch in die Stadt, und melde dich beim Arbeitsamt! Hier kriegt ein Halsband er aus Samt und einen Job als Osterhase. Denn der braucht Kopf und gute Nase: Er muss die Eier zwar verstecken, doch so, dass Kinder sie entdecken. 65. Die alte Unke Die Emma, eine alte Unke, ergab sich gar zu gern dem Trunke. Ne ganze Flasche Unkenwein und mehr am Abend musste sein. Den Unkerich bedrückte das. Er sagte: Emma, ohne Spaß! Man mag dich abends nichts mehr fragen oder dir was Wicht ges sagen! Du denkst zwar, dass du nüchtern bist, doch hörst kaum zu und red st oft Mist. Die Unke war kurz ganz betroffen. Den Unkerich ließ das schon hoffen. Doch dann griff sie zum Unkenwein und sprach: Ein Schlückchen muss noch sein! 66. Wie eine gute Fee sich irrt Einst lebte eine gute Fee, der tat es in der Seele weh, wenn sie ein Kind nur weinen sah, und husch, husch, husch war sie schon da und half ihm gleich in seiner Not. Mal schlug sie eine Wespe tot, die wollte grad ein Mädchen stechen. Mal sah sie einen Jungen brechen durchs dünne Eis und zog ihn raus, klatschnass wie eine Wassermaus. Am allerschönsten aber war, man glaubt es kaum, doch ist es wahr, dass sie mal tausend Taler schenkte nem braven Kind und es dann lenkte hin zu dem großen Spielzeugladen. Da konnte es in Spielzeug baden, so viel hat es sich ausgesucht. Doch dann, zu Hause, hat s geflucht: Es kriegt nicht alles in sein Zimmer! Die Unordnung wurd immer schlimmer. Da hob die Fee den Zauberstab und nahm ihm alles wieder ab. Das Kind war froh, die Fee verwirrt: Sie sah, sie hatte sich geirrt! Nicht immer sind Geschenke gut. Kein Kind braucht eine Spielzeugflut! 67. Die Koralle und die Qualle Walli, eine junge Qualle, die stritt mit Cora, der Koralle, wer s von den beiden besser hätte. Die Walli sagte: Jede Wette! Wir Quallen sind viel besser dran, weil man sich frei bewegen kann. Du hängst hier fest an deinem Riff, und höchstens kommt da mal ein Schiff und ein paar Taucher schwimmen rum. Ganz ehrlich, mir wär das zu dumm! Dein Leben find ich einfach schaurig. Die arme Cora weinte traurig und fühlte sich ganz klein und schlecht: Die Walli hatte ja so Recht! Da schwamm ein großer Fisch vorbei und schluckt die Walli eins zwei, drei. Die Cora schrie: Das ist ja schaurig!

6 Doch war sie nur noch halb so traurig, dass sie da fest hing an dem Riff. Und schau, da kam auch grad ein Schiff! 68. Peter und Paul Der dünne Peter traf den Paul, ihr wisst: der mit dem Grinsemaul. Er rief: He Paul, wo gehst du hin? weißt du, wo ich gewesen bin? Im Spielzeugladen von Zanussi! Da war so eine blöde Tussi, die kaufte grade ein Spiel Karten und wollt mit Ausprobier n nicht warten. Was ich von einem Spielchen dächte, hat sie gefragt, ob ich nicht möchte? Sie hat so freundlich mich gefragt, da hab ich Blödmann Ja gesagt. Natürlich hab ich nur verloren, hab mich geschämt bis an die Ohren. Und weißt du, wie das Spielchen hieß? Hier auf der Schachtel steht es, lies: Schwarzer Peter wird s genannt. So heiß ich jetzt im ganzen Land! Der Grinsepaul hat laut gelacht: Ich habe immer schon gedacht, du Miesepeter wirst zum Schluss ein Trauerkloß so schwarz wie Ruß. 69. Der arrogante Schwan Ein großer weißer junger Schwan, zog auf dem Teich stolz seine Bahn. Er rempelte die Enten an, weil er die mal nicht leiden kann. Auch Gänse fand er widerlich, und Wasserhühner mocht er nicht: Er schwamm sie einfach über n Haufen und dachte: Soll n sie doch ersaufen! Ein Erpel und ein Wasserhahn, die sprachen einen Ganter an: Du musst uns helfen uns zu wehren! Wir woll n uns nicht mehr nur beschweren! Der Ganter war sofort bereit: Wir sammeln uns zur selben Zeit so fünfzehn, zwanzig um den Schwan, dass er sich nicht mehr rühren kann. Dann kriegt er Angst und haut schnell ab. Kommt mit, wir bringen ihn auf Trab! So machten sie s, der Schwan floh gleich und schwimmt nun auf dem Nachbarteich. Mal sehn, ob er dort Rücksicht lernt! Noch scheint er davon weit entfernt. 70. Der gestörte Mittagschlaf in den Rockie Montains Der Charlie war ein Dickhornschaf und liebte seinen Mittagsschlaf. Egal ob alle Großen grasten, die Kleinen durch die Gegend rasten, er schnappte seine Kuscheldecke und suchte eine stille Ecke. Dort schlief er selig vor sich hin und träumte, mit und ohne Sinn. Oft träumte er von einer Braut, die lieb und leise nach ihm schaut und gerne mit ihm kuscheln will. Dann war er glücklich, froh und still. Doch einmal wurde es ganz laut, da kam sie wirklich, eine Braut! Come on!, rief sie, He, junger Mann! Los, schaff dir Frau und Kinder an! Der gute Charlie war verdutzt, doch hat sein Bocken nichts genutzt: Aus war es mit dem Mittagsschlaf! Jetzt war er ein Familienschaf, gefangen und auch gleich beringt. Erst fühlte er sich bös gelinkt, doch als dann kleine Lämmer kamen, da gab er ihnen hübsche Namen. 71. Wenn zwei sich zanken, freut sich der Dritte nicht immer Es saß einmal ein junges Wiesel auf einem großen runden Kiesel ganz still im Plätscherbachgeriesel. Warum? Ja, dreimal dürft ihr raten: Es roch so gerne die Tomaten, die man dort herrlich riechen kann vom großen Garten nebenan. Auf einmal kam ein andres Wiesel. Das war ganz neidisch auf den Kiesel und stieß das erste unsanft runter. Das wurde aber sofort munter, und gleich schon balgten sich die beiden im Knäuel, kaum zu unterscheiden. Zufällig schlich ein Fuchs vorbei und sah die wilde Balgerei. Er denkt: Die schnapp ich mir als Braten! Doch plötzlich roch er die Tomaten und blieb ganz kurz zum Schnuppern stehn. Da hab n die Wiesel ihn gesehn und flitzten nach zwei Seiten weg. Der Fuchs stand da und flucht: So n Dreck!

7 Moral: Nicht jedes Mal freut sich der Dritte. Oft steht er dämlich in der Mitte. 72. Der saure Mops Es war einmal ein kleiner Mops, der lutschte gerne sauren Drops. Er sprach: Schön sauer, ja, das weiß man, macht lustig, und sogar der Eismann, der sonst doch mehr für Süßes schwärmt, hat sich für sauren Drops erwärmt. Und noch was mochte unser Mops: das war der Königsberger Klops aus Hackfleisch, Kapern und so weiter. Sein Schnäuzchen wurde breit umd breiter, sobald er Klops nur sah und roch. Sein Schlund war dann ein großes Loch, in dem der Klops ruckzuck verschwand. Doch einmal hat er sich verbrannt: der schöne Klops war viel zu heiß! Er schrie: Ich brauch ein kaltes Eis! Der Eismann aber war schon fort. Er saß an einem hübschen Ort, und lutschte lustig sauren Drops. Voll sauer war da unser Mops. 73. Zum Fressen gern Es war einmal ein junger Kater, der fragte seinen alten Vater: Kannst du mir ein Paar Stiefel kaufen? Ich möcht wie der im Märchen laufen! Der Vater war nicht sehr dafür, doch schlabberte er grad ein Bier, war gut gelaunt und sagte zu. Gleich morgen kriegst du deine Schuh. Doch sag, wo willst du damit hin? - Wo ich noch nicht gewesen bin und wo man Mäuse fangen kann. Wer Mäuse fängt, der ist ein Mann! - Komm bald zurück! Du wirst ja sehn: Nur hier zu Hause ist es schön. Der Kater macht sich auf die Reise, läuft mal im Viereck, mal im Kreise und landet schließlich in der Stadt, wo niemand ihn erwartet hat. Hier irrt er rum, find t keine Mäuse, hat bald kein Geld mehr und kriegt Läuse. Die Stiefel musste er verkaufen und ganz wie früher barfuß laufen. Doch dann traf er ein junges Kätzchen, der er gefiel. Und ohne Mätzchen sprach sie: Wir geh n zu dir nach Haus! Dort sag, ich wär genau die Maus, die du gesucht hast in der Ferne, und hättest mich zum Fressen gerne. 74. Die Ochsens schaffen sich ab Es war einmal ein weißer Ochs, der sprach verächtlich von Gesocks und meinte Stiere, Kühe, Kälber, die nicht so weiß war n wie er selber. Wenn sie was konnten, sah er s nicht: Er war nun mal kein großes Licht. Doch ging s ihm gut, er hatte Geld, und das, fand er, ist das, was zählt. Frau Ochs, ne brave weiße Kuh, verdiente ordentlich dazu. Nur fehlten ihnen junge Rinder, zwei Dackel hatten sie statt Kinder. Am Ende waren sie allein, ihr Weiß war out und nicht mehr fein. So hießen beide, Kuh und Ochs, nun bei den andern das Gesocks. 75. Ein Specht kommt grad recht Es war einmal ein junger Specht, der sprach: Mir wird sofort ganz schlecht, wenn ich die Schule drüben seh. Mein Schnabel tut schon vorher weh, weil ich da üben soll zu hacken, die harte Borke aufzuknacken, und lernen, wie man Larven fängt. Die Lehrerin ist echt beschränkt! Sie weiß nicht, dass ich alles kriege von meinen Eltern, keine Lüge! Doch irgendwann war er dann groß und seine Eltern sagten Los! Zieh bitte endlich bei uns aus und suche dir dein eig nes Haus! Als er nicht wollte, hieß es Fein! Dann geh n halt wir, bleib hier allein! Schon nach drei Tagen litt er Not, am vierten war er beinah tot. Mit seiner allerletzten Kraft hat er s zur Schule noch geschafft. Dort wollt er artig darum bitten, dass man ihm zeigt in großen Schritten, was er in kleinen nicht gelernt hat. Er klopfte an, ganz schwach und matt... und hatte Glück: die Lehrerin war in ner Partnerkrise drin und suchte einen neuen Specht. Da kam ihr unser Specht grad recht.

8 76. Walter der Falter Es war mal ein Zitronenfalter, der hieß bei allen Leuten Walter. Weshalb? Das wusst er selber nicht. Er war auch gar nicht drauf erpicht, dass man ihn immer Walter nannte. Einst traf er seine Lieblingstante, und als sie Walter zu ihm sagt, hat er sie ärgerlich gefragt, woher sie bloß den Namen hat. Er selber hat ihn nämlich satt und möchte lieber Heino sein oder Eros oder Brian; auch Freddie fände er nicht schlecht. Die Tante lachte: Hast ja Recht! Doch bist und bleibst du mal ein Falter, und darauf reimt sich einzig Walter. 77. Der Storch im Salat Ein junger Storch, der Adebar, der fand das Flattern wunderbar. Die Andern sag n, ich soll auch fliegen und mich wie sie im Winde wiegen. Wozu? In unserm Nest hier oben da find ich s schön und kann nur loben, wie gut mir s geht. Bei jedem Wetter werd ich gefüttert und werd fetter. Ich flatt re gern ein bisschen rum, doch Fliegen ist mir echt zu dumm. Am Ende wollt er s trotzdem wagen und sehn, ob ihn die Flügel tragen. Er fasste Mut und sprang ins Leere, Für kurze Zeit dacht er, er wäre ein wunderschöner Paragleiter. Dann aber kam er nicht mehr weiter und plumpste, unsanft im Spagat, rein in ein Feld mit Kopfsalat. Storch im Salat so heißt er jetzt. Zwölf Köpfe hat es arg zerfetzt. 78 Flipper und die PKW-Maut (2015) Kennt ihr noch Flipper, den Delphin? Den zog es neulich nach Berlin. Hier wollt er eben noch mal schnell sich zeigen beim Filmfestival, bevor man ihn total vergisst und er ganz weg vom Fenster ist. Zuerst schwamm er die Elbe rauf, traf Riesenschiffe dort zuhauf. Dann mogelt er sich durch zwölf Schleusen, verfing sich dreimal fast in Reusen, sah rechts ganz kurz den Wann(en)see und fand die Einfahrt in die Spree. Grad fragte er sich: Wo geht s weiter?, da sah er eine kleine Leiter vor einer Kuppel, groß wie n Dom. Fast glaubte er, er wär in Rom, doch nein! Er war am Bundestag. Obwohl er Politik nicht mag, stieg er mal hoch - und hörte laut von allen Seiten Maut, Maut, Maut. Die Maut schien eine Schicksalsfrage! Delphine sind nicht in der Lage, Scheindiskussionen zu erkennen und wahr von unwahr abzutrennen. Er war verwirrt: Wer hatte Recht? Und welches Argument war echt? Am Ende dachte er: Die spinnen! Maut ja! Maut nein! Die sind von Sinnen. Nun wollt er schnell zu seinem Ziele: in die Berliner Filmfestspiele. 79. Der neue Hahn (beim Biobauern) Marius, ein junger Gockel, der stellte sich auf einen Sockel und sprach: Ihr Hühner schaut mich an. Ich bin hier euer neuer Mann. Den alten könnt ihr jetzt vergessen, der hat euch doch nur weggefressen, was ihr so braucht für eure Eier, war immer gierig wie ein Geier. Das ist nun aus und ist vorbei: Bei mir macht jedes Huhn sein Ei, so wie es will und wie es kann. Mich selber geht das ja nichts an. Halt! Doch! Nur eine Kleinigkeit: seid zur Begattung stets bereit! Das ist ja schließlich meine Pflicht! Und meine Pflicht versäum ich nicht. 80. Der Spatz ohne Platz Es war einmal ein junger Spatz, der sprach: Ich hab zu wenig Platz! Mit meinen ganzen schönen Sachen kann ich im Nest hier gar nichts machen Nicht mal mit Legos kann ich bauen, kann höchstens nur mein Smartphone schauen, wo ihr doch sagt, das macht nur dumm und macht die Kinder schief und krumm. Ich brauche endlich mal mehr Platz, sonst wird aus mir kein richt ger Spatz. Die Eltern sahen sein Problem, doch machten sie es sich bequem

9 und sagten: Bald ziehst du ja aus, dann ist hier Platz genug im Haus. 81. Die Barbie-Puppe mit Schlabberlook Babsi, eine Barbie-Puppe, die sprach: Mein Outfit ist mir schnuppe. Ich trag am liebsten Schlabberlook. Den zieh ich morgens an ruckzuck und bleib dann so den ganzen Tag, weil ich es gerne lässig mag. Das Mädchen, der die Babs gehörte, war eine, die sich daran störte, dass ihre Puppe lässig war. Sie schimpfte: Mach dir bitte klar: Du bist als Model hier bei mir, und da verlange ich von dir, dass du dich schicker präsentierst und nicht mit Schlabberlook blamierst. Ich werd dann nämlich ausgelacht. Die Babsi hat kurz nachgedacht und sagte: Mach s doch so wie ich: Trag Schlabberlook, entspanne dich! 82. Die Vogelhochzeit (oder: Finkin, bleib bei deinen Finken!) Im Park da waren ein paar Finken die sagten: Alle Spatzen stinken! Am Haus daneben sagten Spatzen: Die Finken haben blöde Fratzen! Genau wussten sie s beide nicht, sie sah n sich selten nur ganz dicht. Da schlug das Schicksal plötzlich zu: Ein Spatz verliebte sich im Nu in eine Finkin, die ihn wollte und die mit ihm im Park rumtollte. Bald kamen sie auch überein: Ne Vogelhochzeit sollte sein, von Finkenfrau und Spatzenmann, mit allem Drum und allem Dran. Es wurde eine schöne Feier. Die Finkin legte ihre Eier. Danach gab s leider nichts zu feiern: Kein Küken schlüpfte aus den Eiern. 83. Mobby Dick und das Sandbad Mobby Dick, ein junger Wal, der sprach: Ihr könnt mich alle mal! Bei euch hier ist es blöd im Wasser, man wird nur nass und immer nasser. Ich möchte endlich mal ans Land und baden dort im warmen Sand. Die Eltern sagten: Na ja, gut! Dann warte auf die nächste Flut und schwimm zur Probe mal dicht ran, wo man den Sandstrand sehen kann. Doch bitte sei nicht lange dort, bei Ebbe ist das Wasser fort. Natürlich blieb der Mobby hängen. Bald sah er Menschen ihn umdrängen, lag da im Matsch und nicht im Sand und kriegte langsam Sonnenbrand. Zum Glück kam bald die Rettungswacht, hat ihn mit Eimern nass gemacht. Bei Flut konnt er zurück ins Meer. Ein Sandbad will er nun nicht mehr 84. Bambus mit Schampus Es war einmal ein Pandabär, der wollte keinen Bambus mehr. Er sagte: Bambus früh und spät, bis dass der Magen sich verdreht, das macht mir ehrlich keinen Spaß! Ich hör jetzt auf mit diesem Fraß und suche mir ein andres Futter. Also Tschüss dann, liebe Mutter, lieber Vater, mach es gut! Als Panda braucht man auch mal Mut und muss was Neues ausprobieren. Ich habe ja nichts zu verlieren. Er stapfte frohgemut bergauf. Dort hört der Bambus langsam auf, die andren Pflanzen werden mehr. Der Panda freute sich schon sehr, probierte dieses und auch jenes, fand aber kaum was wirklich Schönes. Mal war s zu zähe, mal zu zart, mal zu weich und mal zu hart mal zu süß und mal zu sauer. Er sagte: Gut, nun bin ich schlauer: Ich geh zurück und fresse Bambus. Aber bitte sehr mit Schampus! 85. Die Made im Speck mag lieber Schinken Hermine, eine junge Made, die sprach: Mein Speck hier ist zu fade. Ich möchte mal was Netteres, was Mageres, nichts Fetteres. Sie nagte, um ein Loch zu bohren. Der Speck kam ihr fast aus den Ohren, so viel fraß sie in sich hinein. Doch dann erschien ein heller Schein: sie sah es rötlich vor sich blinken und roch den schönsten mag ren Schinken! Da sagte sie: Ich wusst es doch:

10 Am Ende hier von meinem Loch, da würde ich was Bess res haben. Jetzt kann ich mich an Schinken laben! 86. Aus der Nerzfarm ins Märchen! Es war einmal ein junger Nerz, der merkte: Nein! Es war kein Scherz, als er erfuhr, er lebt sein Leben allein um seinen Pelz zu geben für Mäntel gut betuchter Damen, die nie auf den Gedanken kamen dass Nerze dafür sterben müssen. Er sprach: Es ist nur gut zu wissen, was da so kommt. Ich muss hier raus! Was nutzt mir Futter und ein Haus, wenn ich schon bald den Pelz verliere! Vielleicht gibt es ja andre Tiere, die das gern wollen. Ich will s nicht! Der Käfig war natürlich dicht, doch legte er sich auf die Lauer, und irgendwann war er dann schlauer als seine Halter und verschwand. Danach durchstreifte er das Land und suchte einen andren Nerz. Da! Endlich klopfte ihm das Herz, ihm wurde kalt, ihm wurde warm: Aus einer nahen Pelztierfarm, war eine Nerzin grad entwichen und hatte sich davon geschlichen. Sie wurden gleich ein Nerzenpärchen, und dann ging alles wie im Märchen. 87. Der Museums-Saurier Dino, der Riesensaurier, der wurde immer trauriger: Er hörte, alle sollten sterben mit Kind und Kindeskind und Erben durch einen grellen Feuerball mit einem furchtbar lauten Knall und kaltem Schatten hinterher. Er sagte sich: Mach s wie der Bär! Du weißt ja seinen alten Trick: Man zieht sich in ein Loch zurück und schläft da ruhig, wie im Grab, und wartet einfach Alles ab. Tatsächlich kam der große Knall samt Schatten nach dem Feuerball. Die Saurier starben, Dino schlief in seiner Höhle fest und tief. Er schlief sich in den Tod hinein und wurde langsam hart wie Stein. Ein Menschlein fand ihn neulich dort, und stückweis schaffte man ihn fort in ein Museum in der Näh. Für Dino war das ganz okay; denn, wenn er heut am Leben wär, wär er zu groß und viel zu schwer. 88. Ein streunender Hund spielt Schicksal Zu Bibbi, einem jungen Biber, sprach sein Papa: Hör zu, mein Lieber, bei uns hier kommt bald Nachwuchs an, da störst du ziemlich, junger Mann! Deshalb mach es wie deine Brüder: geh fort und komm so bald nicht wieder. Bau dir nen eignen Biberbau und dann beschaff dir Kind und Frau. Der Bibbi fand das gar nicht gut, doch nahm er seinen Wanderhut, schwamm fort und stieß auf eine Stelle an einem Bach aus frischer Quelle, wo s ihm gefiel. Hier fällt er gleich zwei Bäume und staut einen Teich. Sofort erscheint ein Artgenosse und schreit: He du!, was soll die Posse? Sag, was zum Teufel machst du hier? Verzieh dich! Dies ist mein Revier! Der Bibbi denkt: Den kenn ich doch? Da kennt ihn auch der Andre noch und sagt: Sieh an! mein Brüderlein! Fällt jetzt auch dir das Wandern ein? Ich lad dich ein, sei unser Gast. Da kommt ein großer Hund und fasst ihn an der Gurgel, schleppt ihn fort. Der Bibbi ruft: Das ist ja Mord! Er zittert lang vor Angst und Wut, doch schließlich denkt er Nun, dann gut! Ich suche jetzt mal nach dem Bau vom Bruder und nach seiner Frau. Er traf sie an, macht sich bekannt, wobei er sie sympathisch fand. Mit Freude sah er auch die Neffen. Er sprach: Kann man es besser treffen? Ich übernehme hier den Laden und repariere so den Schaden. Moral: Nicht immer ist das Schicksal blind: Bringt manchmal Bau und Frau und Kind. 89. Die Beutelmaus Blondie, eine Beutelmaus, die wollte aus dem Beutel raus, in dem sie saß bei ihrer Mutter. Sie sprach: Ich brauche andres Futter, mag keine Milch mehr, sondern Schnecken,

11 und Würmer, Käfer, die gut schmecken. Die suche ich mir ganz allein. Ich will jetzt doch erwachsen sein! Sie sprang ins Freie, sah sich um und schnupperte im Kreis herum. Gleich kam ein Beutelmäuserich und sagte: He, dich nehme ich! Ich habe einen schönen Bau. Da kommst du mit, sei meine Frau! Doch Blondie sprach: Nur nicht so fix! Ich mag s nicht in Null-Komma-Nix. Erst möcht ich andre Mäuse kennen, ein bisschen durch Australien rennen. Komm in vier Wochen, wenn du magst. Und dass du dann hübsch artig fragst! 90. Die alte Grille liebt die Stille Es war mal eine alte Grille, die sprach: Ich mag die Abendstille! Doch kaum wird es hier draußen dunkel und kaum sieht man das Sterngefunkel, da fängt schon das Gezirpe an von irgend einem Grillenmann, den es verlangt nach einer Braut und der dann rumzirpt lang und laut. Ich kann das langsam nicht mehr hören! Den Typen werd ich gleich mal stören. Ich hüpfe einfach zu ihm hin, und wenn er sieht, wie alt ich bin, lässt er die Zirperei schnell sein und klappt die Zirpeflügel ein. So war es auch. Er wurde stumm und dachte: Ich bin doch nicht dumm! Mit der geb ich mich doch nicht ab. Genug für heut, schnell weg im Trab! Am Gartenhaus der Partygriller, der sagte: Hört mal, es ist stiller! Er tat die Würstchen auf den Grill, da waren auch die Gäste still. 91. Ein Drachenfest in Wuppertal In Wuppertal war einst ein Drachen, der sagte: Ich muss wirklich lachen, wenn ich hoch in der Luft hier steh und unten all die Leute seh, die sich da drängeln im Gewimmel. Nur manchmal blicken sie zum Himmel, wo ich und meine Flugkollegen so bunt und leicht und lustig schweben. Meist schauen sie nur vor sich hin, hab n wenig oder nichts im Sinn und brabbeln blöd wie alte Flundern, statt dass sie uns beim Flug bewundern. Doch da kam eine Regenbö. Sie riss die Drachen in die Höh und gleich nach unten steil im Sturz. Auch unser Drachen stieg erst kurz, dann stürzte er in freiem Fall und landete mit einem Knall. Die Leute waren blass vor Schreck, danach trieb sie der Regen weg. Der Drachen fand das gar nicht gut. Zwar sah er nirgendwo sein Blut und merkte auch, er war nicht tot, doch erste Hilfe tät ihm not. 92. Der Schweinehund War einst ein Tier halb Schwein, halb Hund, die Schnauze spitz, der Hintern rund. Man nannte ihn das Hundeschwein. Er wollte auch nichts Andres sein, hat mal gegrunzt und mal gebellt und war zufrieden mit der Welt. Ein Hundefräulein kam daher, dem Hundeschwein gefiel sie sehr. Sie aber sprach: Dich will ich nicht. Dein Po ist mir zu schweinelig. Und auch die hübsche junge Sau, die ihm gefallen hätt als Frau, die sagte: Nein, dich mag ich nicht! Du bist mir vorn zu hundelig. An dir bin ich nicht interessiert. Das hat ihn demoralisiert. Geknickt ging er zur Obrigkeit und hoffte, dort wär man bereit, die Frage amtlich zu entscheiden, was er denn eher sei von beiden. Doch um den Vorgang durchzuführen, verlangte man zuvor Gebühren. Da schimpfte er: Ihr könnt mich mal! Eh ich dafür noch was bezahl, entscheid ich eben selber und bin ab sofort ein Schweinehund. Gleich heute fang ich damit an, so fies zu sein, wie ich nur kann. 93. Das Trampeltier muss auf Hartz 4 In Asien war ein Trampeltier, das schlürfte gern ein kühles Bier. Auch Dattelwein fand es nicht schlecht, meist aber war ihm Wasser recht. Stolz trug es Salz in großen Säcken, ganz ohne selber dran zu lecken, vom Salzsee zu den Käufern hin und lebte leidlich vom Gewinn.

12 So war s zufrieden und bescheiden und alle mochten es gut leiden. Doch dann erschien ein LKW. Das Trampeltier sah rasch: Oh je! Die nehmen mir die Arbeit weg. Sein Schimpfen hatte keinen Zweck. Die Antwort war nur: Tut uns leid! Das ist nun mal die neue Zeit. Du bist entlassen und kannst gehn. Die neue Zeit! Du musst verstehn! Zum Glück bekam das Trampeltier ab ersten Januar Hartz 4. Mit Bier und Wein war s aber aus, grad Wasser gab es noch im Haus. Moral Die neue Zeit regiert die Welt. Was steckt dahinter? Nur das Geld? Das nun folgende Gedichtchen darf nach Rückfrage bei der Firma Haribo nicht mit dem richtigen Namen des a-i-o verbreitet werden. 94. Der a-i-o Kennt ihr den süßen a-i-o? Der macht so gerne Kinder froh, mal gelb, mal rot, mal weiß, mal grün. Am liebsten nämlich ist er drin in einem hübschen Kindermund. Mit Spucke fließt er durch den Schlund hinunter in den sauren Magen. Die Säure kann er gut vertragen. Doch später im Zwölffingerdarm, da wird ihm plötzlich schrecklich warm. Ganz bitter sitzt er in der Falle, denn von der Leber kommt die Galle. Dann rutscht er in den Darm, den dünnen, auch daraus gibt es kein Entrinnen. Bakterien warten, kleine, große, und machen aus ihm braune Soße. Im Dickdarm wird er eingedickt und durch den Mastdarm rausgedrückt. Er plumpst nach unten in das Klo und macht nie wieder Kinder froh. Zum Autor: Gert Pinkernell, geb in Braunschweig. Nach einer von Kriegs- und Nachkriegszeit geprägten Kindheit und Jugend Abitur in Hildesheim, Wehrdienst in Hannover und Studium der Fächer Deutsch und Französisch in Berlin. Anschließend Wiss. Assistent im Fachgebiet Romanistik in Berlin, Marburg und Heidelberg Professor für Romanische Philologie an der Uni Wuppertal. Verfasste bis 2012 praktisch nur fachwissenschaftliche Schriften, zu einem Gutteil in französischer Sprache. Dann, beim Ferienbesuch eines Enkels (des Nils im Nil ), ein Rückfall in die vergessenen lyrischen Ambitionen der Jugend, allerdings nur im obigen unernsten Genre, anfangs eher für die Jüngeren, je länger, desto mehr aber auch für die Älteren. (Stand: ) Kontakt: (Adresse ggf. bitte selbst neu eingeben!) P. S.: Hätte jemand Lust, diese oder jene Zeichnung beizusteuern? Leider bezahlt der Verlag hierfür (wie auch für meine Texte) nichts.

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