Special: Was während der EURO 08 auf den Schweizer Flughäfen abgeht

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1 CHF 8.50 / EUR 6.50 Nr. 6, Juni 2008 SkyNews.ch 50. Ausgabe Grossauflage Ex. Das aktuelle Magazin der Schweizer Luftfahrt Special: Was während der EURO 08 auf den Schweizer Flughäfen abgeht Interview: Thomas E. Kern, neuer CEO Flughafen Zürich Report: Wie die Luftwaffe die neuen EC635 einführt

2 SkyIntro INHALT INHALT SkyNews.ch, Nr. 6, Juni 2008, 5. Jahrgang Titelbild: Die Swiss im EURO 08-Fieber ihr Airbus A320 HB-IJM trägt die spezielle Fan-Bemalung. Hansjörg Bürgi 4 SkyStory: Schweizer EURO 08-Flugverkehr 9 SkyNews: 25 Jahre Berner Sky Work 12 SkyNews: Hornets in Kloten und Genf? 15 SkySim: SwissVFRX für den FSX 19 SkyNews: Erster Embraer 190 für Baboo 20 SkyPort: News aus Zürich-Kloten 23 SkyPort: EuroAirport-News 24 SkyPort: Das Neuste aus Genf-Cointrin 26 SkyHeli: EC635 der Luftwaffe im Anflug 31 SkyTrip: Der Flug zum Mount Everst 34 SkyShow: Rückblick auf die FIDAE in Chile 36 SkyTalk: Neuer Unique-CEO Thomas E. Kern 40 SkyClub: 70 Jahre Tiger-Moth HB-UBC 42 SkyForce: Was ist neu am «Gripen Demo»? 48 SkyReg: April-News im HB-Register 50 SkyView: Gastkolumne, Events und Vorschau Herausgeber, Redaktion und Verlag: Aviation Media AG, Oberteufenerstrasse 58, 8428 Teufen ZH, Telefon , Fax , Chefredaktor und Verleger: Hansjörg Bürgi, Stellvertreter: Peter Lewis, Redaktor: Eugen Bürgler, Druckvorstufe: Team media GmbH, 6482 Gurtnellen Layout/Bildbearbeitung: Monika Imholz-Walker, Roger Indergand Grafik/Konzept: Raini Sicher, Jason Hegetschweiler Korrekturteam: Daniel Dufner, Monika Imholz-Walker Inserate: Publimag AG, Marianne Leimeroth, Europastrasse 30, 8152 Glattbrugg, Telefon , Fax , Druck: FO-Fotorotar, Gewerbestrasse 18, 8132 Egg/ZH Abonnements: Schweiz: Jahresabo CHF 81. / D und OE: Jahresabo EUR 65. inkl. Porto und MwSt. Postkonto: Auflage: Exemplare (Druckauflage), 3630 Ex. (WEMF 07), monatlich Copyright: Alle in dieser Zeitschrift und auf der Website veröffentlichten Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Redaktion und entsprechender Quellenangabe weiter verwendet werden. ISSN Mwst.-Nr IMPRESSUMIMPRESSUM Crossair wieder ins richtige Licht gerückt Geschätzte Leserinnen und Leser Das am 16. Mai gefällte Urteil des Bundesstrafgerichtes zum Crossair-Absturz vom 24. November 2001 in Bassersdorf ist deutlich: vollumfängliche Freisprüche für alle sechs Angeklagten darunter Moritz Suter und André Dosé und Prozessentschädigungen in der Höhe von Franken. Die Anklage sei unbegründet gewesen, erwähnten die Richter. Dieses Urteil war zu erwarten. Die Anklageschrift liest sich wie ein Rachefeldzug ehemaliger Swissair- und Crossairpiloten gegen das damalige Crossair- Management. Bundesanwalt Carlo Bulletti war jenen Kreisen verfallen, die Crossair seit jeher schlecht mach(t)en oder ihre Ressentiments gegen sie ausleb(t)en. Zu hoffen bleibt, dass dieser Streit nun endlich der Vergangenheit angehört. Auf über 6 der total 26 Seiten der Anklageschrift wird der Unglückspilot bis ins letzte Detail diskreditiert. Das ist schlicht pietätlos, insbesondere seinen Angehörigen gegenüber. Er hatte die Checks und die Avro-Umschulung wenn auch nicht bravourös bestanden, und dies mit dem Segen des damaligen Bundesamtes für Zivilluftfahrt. Auffallend ist, dass der ehemalige BAZL-Direktor André Auer nur als Zeuge und nicht als Angeklagter im Gericht auftrat. Denn er hat Ende Oktober 2001 auf Geheiss des damaligen und heutigen Verkehrsministers Moritz Leuenberger, und auf Druck Deutschlands, ab 22 Uhr den Ostanflug in Zürich einführen lassen. Und dies von einem Tag auf den andern, ohne Schulung der Skyguide-Lotsen und ohne die Minima des vorhandenen VOR/DME-Westwindanflugverfahrens heraufzusetzen. Das ist die wirkliche Ursache für den Absturz. Die 24 Menschen wären nicht umgekommen, hätte der Jumbolino, wie von den Piloten geplant, aus Norden über das ILS der Kategorie IIIb auf der Piste 14 landen dürfen. Hansjörg Bürgi, Chefredaktor und Verleger PS: Dies ist seit unserem Start im April 2004 bereits die 50. Ausgabe von SkyNews.ch! Wir feiern dieses Jubiläum mit einer Grossauflage von Exemplaren und bedienen damit auch die EURO 08-Passagiere in Basel und Zürich. SkyNews.ch ist auch für das Jahr 2008 vom Verband Schweizer Presse mit dem Qualitätssiegel «Q-Publikation» ausgezeichnet worden. PARTNER Wir freuen uns über die Kooperationen mit folgenden Vereinen: Antique Airplane Association of Switzerland (AAA), (Vereinsorgan) Interessengemeinschaft Luftfahrt IGL, (Vereinsorgan) Airside Foto Zürich, (Vereinsorgan) Verein der Freunde der Schweizer Luftwaffe VFL, Fliegermuseum Dübendorf, (Partner) Fliegermuseum Altenrhein FMA, (Partner) SFSA Swiss Flight-Simulation Association, (Partner) Aerosuisse, Dachverband der Schweizer Luftfahrt, (Partner) Super Constellation Flyers Association, (Partner) Probelpmoos, (Partner) Die Mitglieder dieser Vereine können SkyNews.ch zu einem Vorzugspreis beziehen. TEAM Das SkyNews.ch-Team setzt sich aus folgenden freien Mitarbeitern zusammen: Peter Abgottspon (SkySpace, SkyMedia), Roger Ackermann (SkyLine, SkyVision), André Aebi (SkyPort), Bernhard Baur (SkyNews, SkyShow), Jiri Benesch (SkyNews), Samuel Berger (SkyNews, SkyHeli, SkyForce), Thomas Binz (SkySim), Karl Bommeli (SkySim), Werner Bönzli (SkyPort BSL), Guido E. Bühlmann (SkyPast, SkyShow), Robert Bührer (Marketing), Manfred Brunner (SkyBiz), Nick Däpp (SkyHeli), Tino Dietsche (SkyPort ACH, SkyHeli), Daniel Dufner (Sky- News International), Max Fankhauser (SkyPort GVA, SkyNews), Andy Fischer (SkyFlight), Urs Forrer (Sky- Force, SkyNews), Erich Gandet (SkyClub AAA, SkyPast), Peter Gerber (SkyReg, SkyNews), Werner Gisler (SkySim), Thomas Hirt (SkyVoice), Hansruedi Huber (SkyTrip, SkyShop), François Hug (SkyPort BSL), Reto Isler (SkyWeb, SkyNews), Franz Knuchel (SkyNews, SkyForce), Christoph Kugler (SkyCam, SkyForce, SkyTech), Daniel Martel (SkyPort GVA, SkyCard), Martin Michel (SkyForce, SkyNews, SkyShow), Mario Richard (SkyNews, SkyReg, SkyShow), Erich Riester (SkyForce, SkyNews, SkyShow), Lukas Rösler (SkyNews), Marc Seidel (SkyPort BSL), Werner Soltermann (SkyPort BSL, SkyPast), Urs Stoller (SkyForce, SkyNews, SkyShow), Erich Strobl (SkyNews International), Oskar Wagner (SkySim), Aldo Wicki (SkyForce, SkyNews), Roger Wimmer (SkyForce) 3

3 Foto Hansjörg Bürgi Wie die EURO 08 den zivilen und militärischen Luftverkehr prägt Alle im Ausnahmezustand Swiss fliegt den Airbus A HB-IJM seit bald einem halben Jahr im EURO 08-Fan-Look und präsentiert sich als «Airline for all Fans». Dieser Schriftzug ist auch auf allen Europa-Airbussen und Avros auf der Einsteigeseite angebracht worden. Die Fussball-Europameisterschaft vom 7. bis 29. Juni sorgt im Luftverkehr in der Schweiz und Österreich für grosse Einschränkungen. Während die Luftwaffen den Luftraum wie beim WEF mit scharfer Munition schützen, rüsten sich alleine die Schweizer Airports für weit über 1000 Zusatzflüge. Der Mega-Event hinterlässt auch eindrückliche aviatische Spuren. EURO 08 Wer spielt wann und wo? Basel: 7. Juni, 18 Uhr Schweiz-Tschechien 11. Juni, Uhr Schweiz-Türkei 15. Juni, Uhr Schweiz-Portugal 19. Juni, Uhr Viertelfinal 21. Juni, Uhr Viertelfinal 25. Juni, Uhr Halbfinal. Bern: 9. Juni, Uhr Holland-Italien 13. Juni, Uhr Holland-Frankreich 17. Juni, Uhr Holland-Rumänien. Da die Matches jeweils erst um Uhr beginnen, dürften die Kontingente bis 02 Uhr ausgeschöpft werden. Genf: 7. Juni, Uhr Portugal-Türkei 11.Juni, 18 Uhr Tschechien-Portugal 15. Juni (am meisten Flüge), Uhr Türkei-Tschechien Zürich: 9. Juni, 18 Uhr Rumänien-Frankreich 13. Juni, 18 Uhr, Italien-Rumänien 17. Juni (am meisten Flüge, auch am Tag vorher und danach), Uhr Frankreich-Italien Report von Hansjörg Bürgi und Eugen Bürgler Jedes nach Instrumentenflugregeln in Zürich, Genf, und temporär in Bern, ein- und ausfliegende Flugzeug braucht ein Lande- und Startzeitfenster, also einen Slot. Diese Flugbewegungen werden seit April 2004 vom unabhängigen Verein Slot Coordination Switzerland geplant und koordiniert. Starts bis 2 Uhr morgens Für die Koordination der Zusatzflüge im Rahmen der EURO 08 ist das sechsköpfige Team im Zürcher Ops-Zentrum und mit einer Zweigstelle in Genf um eine Person aufgestockt worden. Wie der Managing Director der Slot Coordination, Erich Rindlisbacher, erwähnt, sind für die Fussball-Flüge in Zusammenarbeit mit Österreich und Frankreich (welches die Slots am EuroAirport koordiniert) spezielle Regeln erarbeitet worden. Diese sind durch die jeweiligen Landesbehörden als «Local Rules» erlassen worden. So hat man sich unter anderem darauf geeinigt, welche Flüge Priorität geniessen und wie lange ein Flugzeug abgestellt werden kann. Für jedes Land ist zudem für allfällige Slotverstösse ein Sanktionsregime festgelegt worden. Vom 31. März bis am 7. April konnten die Fluggesellschaften alle ihre Anträge für Slots für die EURO 08 in Genf, Bern und Zürich bei der Slot Coordination, für den EuroAirport bei der Airport Coordination France (Cohor) anmelden. Am 9. April hat der Bundesrat die Basis für eine Nachtflugregelung erlassen. In der BAZL-Verfügung vom 27. April ist festgehalten, dass in Bern und Genf an Spieltagen für Zuschauer maximal 20 Abflüge bis spätestens 2 Uhr früh stattfinden dürfen. In Zürich gilt das Gleiche, ist aber auch an den Spieltagen von Genf und Basel möglich. Pro Spieltag ist zusätzlich auch ein Mannschaftsflug während 4 Juni 2008

4 SkyStory der Nachtzeit erlaubt. Für eine Nachtoperation dürfen in Genf und Zürich nur Flugzeuge mit mindestens 96 Sitzen, in Bern solche mit mindestens 28 Sitzen, eingesetzt werden. «Am 17. Juni sind die 20 Slots für die Starts bis 2 Uhr früh in Zürich bereits vergeben», erwähnt Erich Rindlisbacher. Insgesamt hat sein Team bis an Pfingsten bereits über 700 Slots für Charterflüge nach Zürich, Bern und Genf bewilligt, dazu kommen weitere 330 Slots für Flugzeuge der General und Business Aviation. Die prekärste Standplatzsituation herrscht in Bern, gefolgt von Genf. Zürich bietet am meisten Standplätze an. Doch jede nachfragende Airline hat Slots erhalten, zum Teil nicht immer zur gewünschten Zeit. Planung um den Verkehr herum Die Slot Coordination plant die Start- und Landezeiten entsprechend der Pistenkapazität und Standplatzverfügbarkeit an einem Flughafen. So wissen die Fachleute genau, zu welchen Zeiten keine zusätzlichen Flüge erfolgen können und wann es noch Kapazität hat. In Zürich beispielsweise werden die Fussball- Charters vornehmlich zwischen 9 und 11 Uhr vormittags ankommen, nach 13 Uhr leer wieder abfliegen und nach 20 Uhr wieder landen, um dann die Zuschauer wieder nach Hause zu fliegen, sofern das Flugzeug nicht den ganzen Tag über abgestellt werden kann. Es werden noch mehr Slot-Anfragen, vor allem von der General- und Business Aviation, erwartet. Es ist aber auch denkbar, dass die Airlines bereits erhaltene Slots zum Teil kurzfristig wieder zurückgeben, wenn zum Beispiel Vereinbarungen mit Touroperators nicht zu Stande kommen. Annullationen können die Airlines ohne Sanktionen tätigen. Erst wenn sie am Tag des Fluges einen Slot ungemeldet verfallen lassen, hat dies Folgen. «Wir gleichen zudem die Slots auch mit den Flugplänen von Eurocontrol ab, denn da sieht man bald, ob ein Flug wirklich auch ausgeführt werden wird. Dieses Monitoring bewährt sich», fährt Erich Rindlisbacher fort. So wäre es also möglich, dass noch weitere Slots an den Spieltagen vergeben werden können: Die Slot Coordination bleibt flexibel bis am Tag des Geschehens. Hochbetrieb für Skyguide Während der gesamten Europameisterschaft wird Skyguide mehr Personal in der Flugverkehrsleitung einsetzen, wie der EURO 08-Projektleiter bei Skyguide, Remo Weiersmüller, erklärt. Damit sei es möglich, die Öffnungszeiten von Luftraumsektoren zu verlängern und Spitzenzeiten abzudecken. Mehr Personal ist auch wegen der Lockerung der Nachtflugsperren in BRN Spezial-EURO 08-Charterflüge in Bern-Belp SkyNews.ch hat die bei Redaktionsschluss geplanten Slots für EURO 08-Zusatzflüge für Zürich, Basel, Bern und Genf auf den entsprechenden SkyPort-Seiten 20, 22 und 24 sowie für Bern (Tabelle unten) aufgelistet. Es können sich jedoch noch diverse Änderungen ergeben, deshalb lohnt sich am Tag des Geschehens ein Blick ins Internet oder in den Teletext. Für Bern wurden die Flüge von Sky Work und Darwin nicht aufgeführt. Juni Airline Aircraft Arrival Departure 8 OLT (OS) Saab Austrian Airlines (OS) Fokker Titan Airways (ZT) Bae Air Vallee (DO) Do328 Jet Air Vallee (DO) Do328 Jet Air Dolomiti (EN) ATR Sun Air of Scandinavia (EZ) Do328 Jet Sky Europe (NE) B Sky Europe (NE) B Sky Europe (NE) B OLT (OL) Saab OLT (OL) Saab Austrian Airlines (OS) Fokker Welcome Air (WLC) Do328 Jet Welcome Air (WLC) Do328 Jet Intersky (3L) Dash Austrojet (AUJ) Dash Sun Air of Scandinavia (EZ) Do328 Jet OLT (OL) Saab OLT (OL) Saab OLT (OL) Saab Titan Airways (ZT) BAe OLT (OL) Saab Titan Airways (ZT) BAe Air Alps (A6) Do Air Alps (A6) Do Air Alps (A6) Do Avanti Air (ATV) Beech Avanti Air (ATV) ATR Avanti Air (ATV) ATR Sun Air of Scandinavia (EZ) Do328 Jet Sun Air of Scandinavia (EZ) Do328 Jet Sun Air of Scandinavia (EZ) Do328 Jet Farnair Switzerland (FAT) ATR Grossmann Air Service (HTG) Do Sky Europe (NE) B Sky Europe (NE) B OLT (OL) Saab OLT (OL) Saab OLT (OL) Saab Regional Air Express (REW) Metroliner Twin Jet (TJT) Beech 1900D Avanti Air (ATV) Beech Austrojet (AUJ) Dash Austrojet (AUJ) Dash Austrojet (AUJ) Dash Farnair Switzerland (FAT) ATR OLT (OL) Saab OLT (OL) Saab Regional Air Express (REW) Metroliner Titan Airways (ZT) BAe OLT (OL) Saab Titan Airways (ZT) BAe Air Alps (A6) Do Corporate (BRN) A Air Vallee (DO) Do328 Jet Sun Air of Scandinavia (EZ) Do328 Jet OLT (OL) Saab OLT (OL) Saab OLT (OL) Saab Regional Air Express (REW) Metroliner Sun Air of Scandinavia (EZ) Do328 Jet OLT (OL) Saab OLT (OL) Saab Regional Air Express (REW) Metroliner Titan Airways (ZT) BAe

5 der Schweiz und in Österreich notwendig. Vor allem an den Flughäfen der vier Austragungsstandorte rechnet die Schweizer Flugsicherung mit erheblichem Mehrverkehr in der Grössenordnung von 2000 Flugbewegungen. Neben den vielen Charterflügen, notabene in einem ohnehin verkehrsreichen Monat, stellen sich für die Flugsicherung weitere Herausforderungen: Anspruchsvoll ist die Koordination der zivilen und militärischen Bedürfnisse und Anforderungen im kleinen Schweizer Luftraum. Mit dieser Aufgabe wird während dem Fussball- Grossereignis das Swiss Airspace and Aviation Coordination Center (SAACC) gemeinsam von der Luftwaffe und dem BAZL betraut. Wie beim WEF wird die Luftwaffe den oberen Luftraum mit scharf bewaffneten F/A-18 schützen. Die abgebildeten, in Payerne gestarteten, Hornets sind aber unbewaffnet. Foto Peter Lewis Alle Flugplätze betroffen Ist die EURO 08 aus aviatischer Sicht vergleichbar mit dem jeweils im Winter stattfindenden World Economic Forum WEF in Davos? «Nur bedingt», meint dazu Remo Weiersmüller, «für Zürich lässt sich ein Vergleich ziehen, es gibt aber auch gewichtige Unterschiede. So ist die EURO 08 ein gesamtschweizerisches Ereignis, das alle Regionen betrifft. In der einen oder anderen Form sind praktisch alle Schweizer Flughäfen und Flugplätze von der Europameisterschaft betroffen. Die Flugverbotszonen rund um die Stadien sind im Gegensatz zum WEF allesamt in unmittelbarer Nähe der Flughäfen, was zur Folge hat, dass CTR- (Kontrollzonen) und TMA- (Nahverkehrsbereich) Strukturen der Flughäfen betroffen sind. Diese Zonen bringen vor allem auch für die Privatluftfahrt grössere Einschränkungen mit sich, als das während eines WEFs der Fall ist.» Genau vorbereitet wurde bei Skyguide auch die Abwicklung der militärischen Flugbewegungen wie Überwachungs- und Abfangeinsätze, Drohnen- und Helikopterflüge, welche über eine spezielle Koordinationsstelle FHE Hello fliegt «Les Bleus» Die «Euro 08» beschert Hello willkommene Zusatzaufträge, unter anderem reist die französische Fussballnati mit ihr von Paris nach Sion. Das französische Trainingscamp liegt in Vevey. Falls die Franzosen gut spielen, hat Hello schon die Flüge nach Wien geplant. Im weiteren kommen die MD-90 auch für Fussball-Charters von Portugal, Frankreich und Holland in die Schweiz zum Einsatz, wie Verkaufschef Hugo Wermelinger erklärt. Zu den Kunden von Hello zählen auch Euro-Sponsoren wie Coca-Cola. hjb abgewickelt werden. Nicht vorgesehen sind spezielle Heliports bei den Stadien. Sind die Flugverbotszonen aktiviert, wird es nämlich auch keine Ausnahmen für VIP-Transporte per Helikopter geben. Restriktionen für Privatpiloten Bei Skyguide ist man sich im Klaren darüber, dass die getroffenen Massnahmen für die Privatfliegerei zum Teil einschneidend sein werden. Remo Weiersmüller hofft auf Verständnis für die Luftraumbeschränkungen, welche für einen reibungslosen Ablauf der Spiele nötig seien und rät den Piloten, sich umfassend zu informieren. Drohnen-Korridore In einem Umkreis von zwölf nautischen Meilen (etwa 22 Kilometer) ringsum die Spielorte in Basel, Bern, Genf und Zürich dürfen keine zivilen Luftfahrzeuge im Sichtflug verkehren. Die Luftwaffe kann je nach Situation Ausnahmen von diesem Verbot genehmigen. Sie setzt im Auftrag und zur Unterstützung der Polizeikräfte Drohnen rund um die Stadien der Schweizer Austragungsorte ein. Damit die Drohnen aus Payerne und Emmen in die EURO 08-Lufträume über Basel, Bern und Zürich einfliegen können, braucht es Zuführlufträume. So lassen sich gefährliche Annäherungen von Drohnen und zivilen Flugzeugen vermeiden. Die Einschränkungen gelten für sämtliche Spieltage in der Schweiz und in Österreich. Die Zuführlufträume sind drei nautische Meilen (zirka 5,5 Kilometer) breit und erstrecken sich über ein Gebiet zwischen dem Flugplatz Payerne, Emmen und dem Flughafen Basel-Mulhouse. Die Höhe dieser Zuführlufträume liegt je nach Region zwischen 4000 und 9000 Fuss (1200 bis 2700 Meter) über Meer. Aktiv sein werden die Zuführlufträume in der Regel vier Stunden vor Spielbeginn bis längstens 2 Uhr in der folgenden Nacht. Payerne nur für die Luftwaffe Die Drohnen fliegen nach Angaben der Luftwaffe nur ab Emmen und Payerne, weil so sämtliche Austragungsorte sowie weite Teile der Schweizergrenze beflogen werden können. Infolge der engen Personalressourcen werde Genf jedoch in der Planung nicht mit ADS-95-Einsätzen berücksichtigt. Zudem seien in Emmen und Payerne die für einen ADS- 95-Einsatz notwendigen Mittel vorhanden, teilte die Luftwaffe weiter mit. Der Flugplatz Payerne wird während der EURO 08 obwohl zwischenzeitlich zivil mitbenutzbar nur für militärische Flüge zur Verfügung stehen. Alle Luftpolizeidienste der, wie beim WEF, scharf bewaffneten F/A-18 Hornet für «Einsätze hoch» und der PC-7 für «Einsätze tief» in der Nähe der Austragungsstädte und zum Schutz der Flugverbotszonen erfolgen ab Payerne. Wieder zivile Jets in Dübendorf Dagegen lässt die Luftwaffe wie beim WEF 2008 in Dübendorf in beschränktem Umfang wieder zivile Jets landen. Diesmal dürfen die Passagiere auch aus- und wieder einsteigen, so dass keine Leerflüge von und nach Zürich- Kloten angesagt sind. Zudem stellt die Luftwaffe für Flüge mit Diplomatic Clearance (Staatsluftfahrtzeuge) nach den gewohnten Regeln und Verfahren ihre Dienste zur Verfügung. Die «kommerziellen» Privatjet-Flüge werden in Dübendorf durch ein Joint Venture, bei welchem das Air Force Center den Lead hat, abgewickelt. Zoll und Kantonspolizei haben gemäss Angaben der Luftwaffe diesbezüglich ihre Unterstützung zugesagt. Das Groundhandling wird dabei im Rahmen des Joint Venture durch eine ausgewiesene Firma durchgeführt Juni 2008

6 SkyStory Der zivile und militärische EURO 08-Luftverkehr bei den Nachbarn ÖSTERREICH Austro Control rechnet für den Juni 2008 mit rund zehn Prozent mehr Flugverkehr gegenüber dem Vorjahr. Dem vor allem auf die Spieltage konzentrierten erhöhten Verkehrsaufkommen wird mit gezielten Massnahmen beim Slotabgleich Airport sowie bei der Air Traffic Control Rechnung getragen. Durch die Anwendung so genannter «Local Rules» werden die Flughäfen der Spielorte Wien, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Graz so koordiniert, dass ihre Kapazitäten bestmöglich genutzt werden können. Für Salzburg etwa waren Anfang Mai für die Zeit der Europameisterschaft 173 zusätzliche Landungen angemeldet, wobei es an den Spieltagen rund 30 zusätzliche Flüge sein werden. Damit bleibt die Belastung deutlich hinter den starken Charterwochenenden während der Wintersaison. Geht es nach dem Flughafen Salzburg, werden auch während der EURO 08 die Betriebszeiten von 6 Uhr bis 23 Uhr streng eingehalten. Charter mit späterer Abflugzeit müssen nach Linz oder München ausweichen. Nicht ausgeschlossen wird allerdings, dass auf Weisung der Ministerien in Wien sehr wohl Ausnahmen, etwa für den Abflug von Staatsgästen oder Ambulanzflüge, zugelassen werden. Ähnliches gilt auch für den Flughafen Innsbruck. Zwar sind für die Zeit der EURO 08 bisher 135 zusätzliche Rotationen angemeldet, es ist jedoch nur ein Teil dieser Flüge auf die Spieltage konzentriert. Zudem setzt die Austrian zu einigen Destinationen grössere Maschinen ein. Das strenge Nachtflugverbot soll ebenfalls eingehalten werden. Lediglich die Fussballteams und hochrangige Staatsgäste erhalten Ausnahmegenehmigungen. Für zusätzlichen Flugverkehr sorgt die deutsche Lufthansa. Sie wird von München aus während der EURO 08 zwei Mal täglich Salzburg und Innsbruck anfliegen. Auf dem Vienna International Airport (VIE) rechnet man, dass die Vorrundenspiele vor allem von Fans in Bussen und Privat autos begleitet werden und es erst mit Beginn der Viertelfinalspiele zu einem Anstieg der Charterflüge kommen wird. Diese dürften erst im Laufe des Juni, wenn die Viertelfinalpaarungen feststehen, kurzfristig angemeldet werden. Gut vorbereitet zeigt sich der Flughafen Wien auf den Ansturm der Fussballfans. So wird das riesige Gerätezentrum Nordost, kurz GENO genannt, in ein Fan-Terminal umfunktioniert. Die Charter-Passagiere legen nur 250 Meter vom Flugzeug bis zur Einreisekontrolle zurück. Vom GENO werden die Zuschauer mit Bussen direkt zum Stadion oder den Fan-Meilen transportiert. Mit der Einrichtung des Sonderterminals wird vermieden, dass die Flughafen-Kernbereiche durch den zusätzlichen Passagierandrang überlastet werden. In Wien werden während der EURO 08 etwa 15 Prozent mehr Starts und Landungen erwartet, darunter auch zusätzliche Nachtflüge. Zwar hat der Flughafen sich in einem Mediationsverfahren verpflichtet, die Zahl der Nachtflüge zu verringern, für die EURO 08 hat man sich aber auf ein Mehr an Nachtflügen an den Veranstaltungstagen geeinigt. Die genaue Regelung wird in einem Arbeitskreis diskutiert, wenn in der ersten Junihälfte die tatsächlichen Slot-Anforderungen bekannt sind. Die Luftstreitkräfte des österreichischen Bundesheeres sichern, wie international üblich, die einzelnen Austragungsorte aus der Luft ab. Die eingerichteten Flugbeschränkungsgebiete werden sowohl durch Sensoren am Boden als auch aus der Luft überwacht. Ein mobiles Radarsystem MRCS-403 im Südosten des Bundesgebiets ergänzt die drei ortsfesten Anlagen des Luftraumüberwachungssystems «Goldhaube». Tieffliegererfassungsradarsysteme (TER) sichern die Spielorte an den Spieltagen zusätzlich und verdichten das Luftlagebild der «Goldhaube». Punktuell kommen auch Skyguard-Systeme zum Einsatz. Über das normale Mass hinaus gefordert sind die Logistiker und Techniker des Radarbataillons. Einige der mobilen Sensoren müssen an den spielfreien Tagen zu den nächsten zwei Einsatzorten verlegt werden. Gleiches trifft auch für die Besatzungen und Bodenmannschaften der OH-58-Helikopter der Luftstreitkräfte zu. Die bewaffneten Hubschrauber sind während der Spiele in Kasernen nahe der jeweiligen Spielorte stationiert. F-5E Tiger, Saab 105OE und voraussichtlich auch die PC-7 fliegen von ihren Heimatbasen aus Combat Air Patrols (CAP) und reagieren aus den Verfügungsräumen heraus auf Verletzungen der Flugbeschränkungsgebiete. Erst gegen Ende der EURO 08, wenn nur noch Wien Austragungsort der Spiele ist, werden mehrere PC-7 nach Langenlebarn disloziert. Die Luftraumsicherungsoperationen beginnen jeweils zwei Stunden vor Matchbeginn und enden eine Stunde nach dem Schlusspfiff. Mit dabei im «Integrierten Führungs-/Aufklärungs-/Wirkverbund Luft» patrouillieren auch Eurofighter. Für die Typhoon-Piloten ist der EURO 08-Einsatz ein realitätsnahes Training und eine Überprüfung in Hinblick auf die Übernahme der Einsatzbereitschaft für die Luftraumüberwachung ab 1. Juli. Zudem bietet das Bordradar mit seinen Look-Down-Fähigkeiten eine wertvolle Ergänzung zum Luftlagebild. Über die Luftraumsicherungsoperation hinaus hält das Bundesheer für etwaige Notfälle Sanitätshubschrauber bereit. Report Erich Strobl Während der EURO 08 werden die von der Schweiz gemieteten F-5E Tiger ein letztes Mal in Österreich im Ernstfall eingesetzt. Foto Michael Priesch 7

7 SkyNews Mit der neuen Dash-8-Q400 führte Sky Work Airlines an ihrem 25. Jubiläum ab Bern Rundflüge für jedermann aus. Bern-Belp: 25 Jahre Sky Work von der «One-Man-Show» zur Airline Die Berner Airline Sky Work feierte am 26. April ihr 25-jähriges Bestehen. Was am 17. März 1983 um 13 Minuten nach Mitternacht begonnen hatte, präsentiert sich heute als Fluggesellschaft mit 50 Angestellten, die höchste Transportansprüche erfüllt. Als Sohn eines Schweizer Armeepiloten wurde Alex Gribi, die Fliegerei buchstäblich in die Wiege gelegt. Sein Vater gründete die Aeroleasing in Genf, heute bekannt als TAG Aviation. Als er sich selbstständig machte, wagte er nicht zu träumen, dass Sky Work eines Tages Berns erste Adresse für die Privatund Geschäftsfliegerei sowie für Feriencharter werden könnte. «Der Himmel und harte Arbeit sind die Dinge, die unsere Firma ausmachen», deshalb der Name Sky und Work meint Alex Gribi. Im März 1983 entstand die Sky Work AG, zwei Jahre später begann die Firma bereits als Flug- schule zu arbeiten. Mit dem Kauf der Cessna Citation II erkannte man 1989 bald, dass die Zukunft nicht mehr den zweimotorigen Props, sondern den Jets gehört. Aus der «One Man Show Gribi» wurde eine Firma mit Copilot und Sekretärin. Kunden aus der Region Gstaad und ganz Europa begannen die Flugtaxi-Leistungen immer mehr zu schätzen. Die kleine Sky Work operierte 1997 als erste Fluggesellschaft eine Citation V Ultra (HB-VLZ) und im Jahr 2000 wiederum als erste Schweizer Firma eine fabrik neue Citation Excel (HB-VMO). Doch es gab auch Rückschläge: Als 1999 der Flughafen Belp überschwemmt wurde, gelang es zwar, die Flotte rechtzeitig auszufliegen, an den eigenen Gebäuden entstand jedoch grosser Schaden. Die Chance für einen Neuanfang wurde gepackt und so konnte bereits 2002 das neue, moderne und luxuriöse Terminalgebäude bezogen werden. Der Sohn des Firmengründers, Nicholas Gribi, wurde im Jahr 2000 als neuer CEO in die Firma geholt. Die Geschäfte entwickelten sich vermehrt in Richtung Charter- und Businessfliegerei. Heute fliegt Sky Work mit ihrer Tochter Sky Work Airlines für die Touroperators Kuoni AG, Aaretal Reisen und TUI sonnenhungrige Schweizer ans Mittelmeer. Die Flotte, die einst aus einer bescheidenen Cessna 340 bestand, zählt heute vier eigene Citation Jets, eine Dornier und neu eine fabrikneue Dash-8-Q400 (siehe auch SkyNews.ch 05/08). Gestiegene Kundenanforderungen, behördliche Reglementierungen und Sicherheitsstandards bedeuten eine wahre Herausforderung für das «Gribiteam». «Dieser Aufgabe werden wir jedoch gerne gerecht und für 2008 ist volle, aber kontrollierte Entwicklung angesagt», erklärte Nicholas Gribi. Fotoreport Jiri Benesch HB-HFJ im neuen «Breitling»-Farbschema in Bern gesehen Vergangenen Frühling landete von Ecuvillens kommend die An beiden Flügelenden wurden zudem zusätzliche Tanks montiert, HB-HFJ auf dem Belpmoos. Seit Mitte um dem höheren Treibstoffverbrauch der Turbine gerecht zu werden. Heute fliegt die HB-HFJ vorwiegend ab dem Segelflugplatz Dezember des vergangenen Jahres führte die Firma Mecanair aus Ecuvillens eine Gesamtüberholung an der 1992 gebauten Schänis, neu eben in Breitling-Farben. Fotoreport Lukas Rösler HB-HFJ durch. Bei dieser Gelegenheit wurde die Turbinen-Bra- die attraktiven Breitling-Farben umbemalt. Die HB-HFJ der Alpine Segelflugschule Schänis AG ist die weltweit einzige ihres Typs, welche mit einer Turbine ausgerüstet ist. Diese Turbinen-Bravo wurde speziell zum Schleppen von Segelflugzeugen entwickelt. Angetrieben wird sie von einer Allison 250-B17D Turbine, welche maximal 420 PS liefert. Die Dauerleistung beträgt 370 PS. Normale Serien-Bravos werden durch Lycoming-Motoren der Serie O-320 angetrieben. Diese besitzen eine maximale Leistung von nur 160 PS. Durch die Turbine und den Dreiblatt-Propeller lässt sich vor allem bei Schleppflügen eine bessere Steigleistung erzielen. Die einzige Turbinen-Bravo präsentiert sich im «Breitling»-Look. AS202/32TPTurbinen-Bravo 9

8 Die Luftwaffe setzte auch Alouette III ein, Eagle Helicopter flog unter anderem mit dem von Air Grischa übernommenen B3-Ecureuil HB-ZES. Skyguide koordinierte Heliverkehr an der Patrouille des Glaciers 2008 Vom 17. bis 19. April hat die 13. Ausgabe der berühmten Patrouille des Glaciers (PDG) stattgefunden. Im Vorfeld und während des Anlasses kamen zahlreiche militärische und zivile Helikopter zum Einsatz. Ursprünglicher Zweck des Rennens war es, die Fähigkeiten von Schweizer Armeeangehörigen zu testen. Bei der diesjährigen Ausgabe fanden sich insgesamt 1400 Teams zu je drei Personen an den beiden Starts ein. Für die lange Distanz von Zermatt nach Verbier (53 Kilometer) hatten sich 600 Teams gemeldet, für die kürzere Strecke von Arolla nach Verbier (26 Kilometer) waren es deren 800. Auf der gesamten Strecke mussten 13 Kontrollposten eingerichtet werden. Da diese sich zum grössten Teil in schwierigem Gebiet befinden, wurden die Hubschrauber der Schweizer Luftwaffe Super Puma und Alouette III in Anspruch genommen. Während der drei Wochen, die dem Anlass vorausgehen, flogen die Piloten Material, Truppen und Medienschaffende ins Gebiet. Auch zivile Flugunternehmen waren engagiert: Zahlreiche Zuschauer liessen sich von Air-Glaciers, Air- Zermatt, Eagle Helicopter oder Heli-Alps ins Gebiet fliegen. Diese Unternehmen setzten gesamthaft rund 25 Hubschrauber ein. Um die Flugbewegungen während des Rennens zu koordinieren, wurden Fluglotsen der Skyguide hinzugezogen. Sie stellten dieses Jahr von Payerne und Sion aus sicher, dass die ungefähr 350 Flugbewegungen von den Standorten Le Châble und Verbier sowie 150 Flüge vom Standort Roseblanche sicher und ohne Zwischenfälle erfolgten. Rund 500 Flüge in zwei Tagen eine anspruchsvolle Aufgabe, welche die Profis von Skyguide hervorragend bewältigt haben. Fotoreport Philippe Rey Rettungsflugwacht-Basis Gsteigwiler ins RUAG-Areal Interlaken verlegt Nach längeren Vorbereitungsarbeiten hat die Rega am 1. Mai auf dem Flugplatz Interlaken im RUAG-Areal ihre neuen Räumlichkeiten bezogen. Die Aufnahme des Flugbetriebes erfolgte am 10. Mai, wie RUAG und Rega mitteilten. Bereits Ende der 1990er-Jahre verhandelte die Rega erstmals mit der RUAG Aerospace über eine Vermietung der ehemaligen «Tiger-Halle». Am 26. Februar 2007 wurde der langfristige Mietvertrag zwischen der RUAG und der Rega unterzeichnet, und bereits am 2. Mai 2007 erfolgte der Baubeginn. Mit der Inbetriebnahme der Infrastruktur Interlaken hat die Rega ihre Basis Gsteigwiler bei der Bohag aufgehoben. Zur Bereitstellung der heute grössten Rega-Basis musste fast die Hälfte des Gebäudes umgenutzt werden. Die wichtigsten Komponenten des Bauprojektes waren das Errichten einer Hallentrennwand, das Einfügen von zwei neuen Hallentoren sowie der komplette Einbau der Basis-Infrastruktur ins bestehende Gebäude. Die Umbauarbeiten in der Höhe von 2,3 Millionen Franken wurden zum grössten Teil von lokalen Unternehmen ausgeführt. Der Ausbau umfasst insgesamt 1300 Quadratmeter Hallenfläche, über 500 Quadratmeter Nebenräume sowie 1400 Quadratmeter Vorplatz. Nach knapp einjährigen Bauarbeiten wurde die Basis im April durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) abgenommen. Der offizielle Eröffnungsanlass findet am 22. August statt. Ein Tag der offenen Tür ist 2009 vorgesehen. hjb REGA Am 10. Mai landete mit dem Agusta A109K2 HB-XWH der erste Rega-Heli auf der neuen Basis Interlaken. Die erste Pikett-Crew bestand aus (von links): Hans Jacomet (Arzt), Heinz Segessenmann (Pilot und Stützpunkt-Chef) und Markus Rieder (Rettungssanitäter). Fotos Urs Stoller 10 Juni 2008

9 Die UNO liess Helog in den Konkurs fliegen Am 30. April fand die erste Gläubigerversammlung zu den Konkursen der Helog AG und der Helog-Heliswiss AG in Küssnacht am Rigi statt. Da von den 157 Gläubigern weniger als 25 Prozent anwesend waren, konnten die rechtskräftigen Beschlüsse nur auf dem Zirkularweg gefasst werden. Wie der Konkursverwalter bekannt gab, befanden sich die Helikopter der Helog AG im Eigentum von Leasinggebern. Helog vermietete diese wiederum an die deutsche Helog Lufttransport KG, welche sie in Afrika, unter anderem auch für die UNO einsetzte. Der Konkurs der Helog AG sei entstanden, weil die Helog Luftransport KG die Helikoptermieten nicht mehr bezahlt habe. Es soll sich um rund 9,7 Millionen Franken handeln. Begründet wurde dies mit der Zahlungsunfähigkeit der Kunden, insbesondere der UNO. Dadurch wurde auch die Helog AG illiquid und war ihrerseits nicht mehr in der Lage, die Leasinggebühren zu begleichen. Der Unfall des Super Pumas D-HLOG in Österreich hatte auf den Konkurs keine Auswirkung. Der Konkursverwalter hinterfragte auch den Verkauf der deutschen Helog Lufttransport KG an ein holländisches Unternehmen: Der Käufer habe offenbar nur Personal, Maschinen und Verträge, nicht aber die Schulden übernommen. Die Helog AG hinterlässt Debitoren im Ausmass von rund fünf Millionen Franken. Die Lagerbestände und Inventare haben einen Buchwert von Franken. Drei Helikopter werden noch in der Flotte aufgeführt: Der in Deutschland eingestellte SA330J Puma F-GPUM, mit einem Eigentumsvorbehalt von Dritten, der in Rumänien weilende SA330J F-GJON, ebenfalls mit Eigentumsvorbehalt von Dritten, und der AS332C1 Super Puma HB-XVY. Letzterer wurde zehn Tage vor dem Konkurs für 4,9 Millionen Franken an die Swiss Helicopter Group verkauft. Gemäss BAZL- Luftfahrzeugregister ist er aber immer noch auf die Helog AG eingetragen (siehe Seite 49). Der Super Puma fliegt inzwischen zusammen mit den beiden Kamov Ka-32A12 von Heliswiss für Heliswiss International AG (siehe auch SkyNews.ch 04/08). Heliswiss International hat auch die meisten Mitarbeiter der Helog- Heliswiss AG übernommen. Die Arbeitsplätze konnten so gesichert werden. Gemäss Medienberichten ist das Verfahren vom Konkursverwalter aufgrund der Komplexität an ein Advokaturbüro aus Zürich weitergegeben worden. Als nächstes wolle man versuchen, von der Helog Lufttransport KG Geld zu bekommen, um den Gläubigern möglichst hohe Dividenden ausbezahlen zu können. Hansjörg Bürgi Ausbau des Engadin Airports vorerst gestoppt Der Ausbau des Flughafens Samedan in der Höhe von rund 65 Millionen Franken ist nach Angaben der Engadin Airport AG vorerst gestoppt. Dies sei die Folge einer vom Gemeindepräsident von Samedan, Thomas Nievergelt, lancierten Eingabe, welche das ursprünglich mit dem Kanton Graubünden vereinbarte Vorkaufsrecht der Flughafenliegenschaften an die Engadin Airport AG in Frage stellt und dem Projekt somit die kommerzielle Sicherheit entziehe. Heinz Reber, CEO des Engadin Airport, sagte: «Das mit dem Kanton Graubünden 2004 abgeschlossene Vorkaufsrecht ist die unabdingbare Voraussetzung für eine Investition von über 65 Millionen in die Infrastruktur des Engadin Airport. Da dieser Vertrag von Seiten der Gemeinde nun im Nachhinein rückgängig gemacht werden soll, sehen wir uns leider gezwungen, das Projekt Sungate (siehe SkyNews.ch 05/08) bis auf Weiteres zu stoppen.» Der Vorstoss des Gemeindepräsidenten erstaune umso mehr, als sämtliche Vorverhandlungen, Baukonzepte, Öffentlichkeitsinformationen des Flughafens bislang immer unter enger Einbindung der Gemeinde und der Bevölkerung von Samedan und der Region vorgenommen wurden, teilte die Engadin Airport AG weiter mit. Ebenso unverständlich sei die Initiative, weil Samedan sowie die weiteren Kreisgemeinden zum Zeitpunkt der damaligen Vertragsverhandlungen die ihnen angebotene Möglichkeit der Übernahme von Flughafenliegenschaften und Betriebsbewilligung einhellig abgelehnt hatten. Die Engadin Airport AG hatte 2004 den Betrieb des Flughafens übernommen. Sie hatte sich gleichzeitig verpflichtet, rund 10 Millionen in die sofortige Sanierung zu investieren, um zu verhindern, dass dem Flughafen aufgrund fehlender Mittel und eines damit einhergehenden Sicherheitsrisikos die Konzession entzogen würde. Im Vertrag mit dem damaligen Besitzer des Engadin Airport, dem Kanton Graubünden, wurde die sofortige Übertragung einiger Gebäude an die Engadin Airport AG sowie das spätere Vorkaufsrecht der restlichen Flughafenliegenschaften vereinbart. Dies als unabdingbare Bedingung für weitere Investitionen in die Infrastruktur des Engadin Airport. pd

10 Foto Schweizer Luftwaffe Landen Hornets auch in Kloten und Cointrin? Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) lässt das seit 2005 geltende Stationierungskonzept der Luftwaffe überprüfen. Erwogen wird dabei die vermehrte Nutzung von Dübendorf, die Wiederinbetriebnahme von Mollis und Buochs, aber auch zu Spitzenzeiten die Stationierung von Hornets in Zürich-Kloten oder Genf-Cointrin. Dies könnte beispielsweise bei WEF-Einsätzen der Fall sein, um Spitzen abzudecken. Oder diese Flughäfen würden für Ausweichlandungen genutzt. Aber eine ganze Staffel werde nicht in Kloten oder Cointrin stationiert, gab das VBS auf Anfrage bekannt. Mit dem Flughafen Genf besteht heute bereits eine Vereinbarung, dass die Luftwaffe dort ausserhalb ihrer Betriebszeiten landen darf. Auch Standorte im Ausland werden evaluiert. Dabei wird aber grundsätzlich von den heutigen finanziellen Rahmenbedingungen aus gegangen. Zudem ist das VBS einverstanden, den Flugbetrieb in Dübendorf im aktuellen Umfang bis längstens 2014 weiterzuführen. Gleichzei- tig ist auch eine Masterarbeit der beiden MBA- Absolventen Matthias Löchel aus Dübendorf und Felix Boller aus Küsnacht über ein Nebeneinander von ziviler und militärischer Aviatik in Dübendorf erschienen. Die Arbeit ist auf der Website des Forums Flugplatz Dübendorf (www.forum-flugplatz.ch) publiziert. Bereits vor der Abstimmung zur deutlich abgelehnten Volksinitiative «Gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten» hat Bundesrat Samuel Schmid betont, dass er das Problem mit dem Fluglärm ernst nimmt und nach Lösungen suchen will. Das VBS lässt nun mögliche Varianten für die Verteilung der Flugbewegungen und die Verlängerung von Sommerpausen an den heutigen vier Standorten erarbeiten. Die Varianten werden den Flugplatzregionen im Herbst 2008 vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Diese Überprüfung des Stationierungskonzepts erfolgt gemäss weiteren VBS-Angaben parallel zur Evaluation des Tiger-Ersatzes. hjb Boeing steigt aus Nachdem das VBS Anfang Jahr Boeing, Dassault, EADS und Gripen International eingeladen hatte, Offerten für den Ersatz der Schweizer Tiger-Kampfflugzeuge einzureichen, hat sich Boeing am 30. April aus dem Wettbewerb zurückgezogen. Boeing als Hersteller der F/A- 18E/F Super Hornet hat angedeutet, dass die Fähigkeiten der Super Hornet über den Anforderungen liegen würden, wie sie im Anforderungsprofil des VBS formuliert sind. Die F/A- 18E/F war das grösste und schwerste Flugzeug im Wettbewerb um die Tiger-Nachfolge und verfügt als einziger der drei Konkurrenten in der aktuellen Block II-Produktionsvariante bereits heute serienmässig über ein modernes AESA-Radar. Das VBS bedauert den Entscheid, die Erfahrungen mit den Boeing F/A-18C/D Hornet in der Schweizer Luftwaffe seien sehr positiv. Boeing versicherte, dass sich bei der Unterstützung der Schweiz bei Betrieb und Modernisierung der Hornet-Flotte nichts ändern werde. Der Rückzug des amerikanischen Flugzeugbauers überrascht in Fachkreisen nicht. Boeing unternahm im Gegensatz zu den drei europäischen Herstellern wenig, um die Super Hornet in der Schweiz bekannt zu machen. Die Offerten der verbliebenen Bewerber müssen bis Mitte Jahr der Armasuisse übergeben werden. Danach werden die Kandidaten für die Tiger-Nachfolge für Flug- und Bodentests in der Schweiz erwartet. eb PC-21 bei Luftwaffe Die neuen Flieger-Leutnants (von links): Reto Keusen, Christoph Schneider, Mathieu Seydoux, Nicolas Rossier, Lukas Leuenberger, Rodolfo Freiburghaus, Lionel Fleury, Gunnar Jansen, Michael Fürstenberg und Till Linder. Zehn neue Berufsmilitärpiloten brevetiert Am 24. April wurden im Schloss Chillon zehn Berufsmilitärpiloten nach einer fünfjährigen Ausbildung brevetiert. Geleitet wurde der An lass von Oberst Thierry Goetschmann, Chef Spar tenausbildung Jet und Heli der Pilotenschule der Luftwaffe. Pünktlich um 10 Uhr wurden die Fenster geöffnet. Geistesgegenwärtige konnten gerade noch den letzten Tiger der Fliegerstaffel 6 vorbeihuschen sehen. Oberst im Generalstab Fredy Prachoinig, Kommandant der Pilotenschule, bekräftigte: «Das Wichtigste in der Luftwaffe sind die Menschen.» Deshalb erinnerte er die Novizen daran, dass nach der Ausbildung nun ihre Lehrzeit beginne. Sie sind jene 10 von 790 Anwärtern, welche alle Hürden auf dem Weg ins Cockpit eines Jets oder Helikopters überwunden haben. Die meisten hatten noch die Fliegerische Vorschulung (FVS) durchlaufen wird den ersten Jahrgang auf der Grundlage von Sphair erleben. Bundesrat Samuel Schmid schlug in seiner Ansprache Brücken zwischen Leonardo da Vinci als Träumer vom Fliegen, Antoine de Saint-Exupéry als Flieger und Träumer und den Neulingen, welche beim Fliegen das Träumen nicht verlernen sollten. Zum Abschluss gaben fünf der insgesamt sechs Mitglieder der Patrouille Suisse und eine Crew des Super Puma Display Teams Kostproben ihres Könnens. Bei einem «Verre d amitié» klang die schlichte, aber würdige Feier aus. Daniel Martel Ende April konnte die Armasuisse die ersten vier PC-21 Trainingsflugzeuge für die Schweizer Luftwaffe von den Pilatus Flugzeugwerken übernehmen. Zuerst sollen Erfahrungen im Einsatz und Betrieb gesammelt und letzte Vorbereitungen für den Einsatz im Pilotenkurs (PK04) getroffen werden. Der Pilotenkurs beginnt erst im Juli, nachdem wegen dem Einbau eines neuen Mission Computers im PC-21 einige Verzögerungen in Kauf genommen werden mussten. Nach ursprünglicher Planung hätte der bis zu 685 km/h schnelle Turboprop bereits Ende April im ersten Pilotenkurs mit dem neuen System starten sollen. Insgesamt bestellte die Schweiz im Rahmen des Jetpiloten-Ausbildungssystems (JEPAS) für 115 Millionen Franken sechs PC-21, um die F-5E/F Tiger als Schulflugzeuge abzulösen. Die zwei noch nicht ausgelieferten Flugzeuge sollen bis im Juli ebenfalls bei der Luftwaffe eintreffen. Hauptstandorte für den Flugbetrieb mit dem neuen Trainier werden Sion und Emmen sein. eb 12 Juni 2008

11 SkyNews Demoex in Payerne: Luftwaffe demonstrierte ihre Leistungsfähigkeit Dank des überaus schlechten Wetters kamen die Flares der F-5 Tiger besser zur Geltung. Zum Abschluss der vierteiligen Übungs reihe Demoex der Schweizer Armee, zeigte die Luftwaffe am 22. April auf dem Militärflugplatz Payerne mit Air Power, wie sie ihre Aufträge zu Gunsten ihrer Partner aus dem VBS oder anderen Departementen, aber auch gegenüber der Polizei, Hilfsorganisationen oder generell der Öffentlichkeit erbringen kann. Zahlreiche geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Militär, darunter VBS-Chef, Bundesrat Samuel Schmid und Armeechef KKdt Roland Nef, verfolgten die Vorführungen. Trotz grauem und regnerischem Wetter konnten alle geplanten Live-Demonstrationen gezeigt werden: ein Alarmstart mit F/A-18, ein Luftkampf zwischen zwei F/A-18 Hornet und zwei Tiger F-5, sowie ein Luftpolizeieinsatz. Dabei wurde ein verdächtiges Flugzeug vom Falcon 50 der Luftwaffe dargestellt von zwei Hornets abgefangen und zur Landung in Payerne gezwungen. Der Lufttransportdienst der Luftwaffe demonstrierte mit einem Cougar-Helikopter verschiedene Truppen- und Lastentransporte, sowie Brandbekämpfung mit Bamby Bucket. Mit einer Alouette III wurde zudem eine Personenrettung mit Winde vorgeführt. Die Fallschirmaufklärer, die aus einem Pilatus-Porter gesprungen waren, zeigten eine genaue Landung vor den Zuschauern, und die Fliegerabwehr stand mit ihren drei Systemen Stinger, Rapier und 35mm Kanonen-Flab 63/90 im Einsatz. Zum Abschluss der Vorführungen konnte auf einer Grossleinwand ein interessanter Live-Einsatz der Aufklärungsdrohne ADS 95 im Bereich Grenzüberwachung mitverfolgt werden. Luftwaffenchef KKdt Walter Knutti wies bei seiner Rede darauf hin, dass der Tiger-Teilersatz zwingend nötig sei, damit die Luftwaffe bei Krisenfällen die wichtige Aufgabe der Luftraumsicherung und Überwachung auch über einen längeren Zeitraum sicher stellen könne. Fotoreport Franz Knuchel Mirage-Verein Buochs bietet Alarmstarts für besondere Anlässe AMIR 60 Clubmitglieder und zehn Gäste konnte der Präsident des Mirage-Vereins Buochs, Ferdinand Meyer, am 19. April in der RUAG-Kantine in Buochs begrüssen. Der Verein mit dem Ziel, die eigene Mirage IIIRS R-2109 zu erhalten und zu pflegen, konnte über einige Neuigkeiten berichten. Die R-2109 hat in der Triebwerkprüfhalle, neben dem PC-12-Endmontagehangar, eine temporäre Heimat gefunden. Eine Neuanschaffung des Vereins ist ein Mowag-Schlepper, welcher nicht nur das Verschieben der Amir auf dem Flugplatz einfacher macht, sondern das Flugzeug während dem Triebwerkstart auch mit Energie versorgt. Als Attraktion für besondere Anlässe bietet der Mirage-Verein Buochs neu Alarmstarts mit der Mirage an, welche von Interessierten gebucht werden können. Zwar beschleunigt der elegante Delta-Jet dabei auf der Piste der ehemaligen Mirage-Basis, muss aber vor dem Abheben wieder bremsen. Vierteljährlich muss das Atar-Triebwerk hochgefahren werden, um das System in seinem guten Zustand zu erhalten. Rund 500 Liter Kerosin schluckt die Atar-Turbine bei einem Testlauf am Boden in wenigen Minuten. Im Interesse der Vereinskasse muss dabei, wegen der markant gestiegenen Treibstoffkosten, am Schubhebel vorsichtig agiert werden. Aktuelles aus Payerne über den langen Weg des Mirage-Doppelsitzers Emir J-2012 zurück in die Luft erzählte Thierry Goetschmann als Gast der Buochser Mirage-Freunde. Bruno Knecht vom Hunter-Verein Interlaken informierte ausserdem über die bevorstehende Airshow in St. Stephan vom 9. August, welche in Zusammenarbeit mit dem Hunterverein Obersimmental realisiert wird. Nach der Versammlung hatten die Vereinsmitglieder die Gelegenheit, verschiedenste Teile der Mirage-Ausrüstung wie die Sidewinder-, Falcon oder AS-30 Lenkwaffen unter die Lupe zu nehmen und einem Triebwerk-Standlauf beizuwohnen. Peter Lewis Wie in alten Zeiten: Am 24. April führte die Aufklärer-Mirage in Buochs im Rahmen der Infoveranstaltung der Super Constellation Flyers Association für deren Mitglieder einen Alarmstart durch. Foto Samuel Berger 13

12 SkyNews SwissVFRX für den Flugsimulator FSX: Super-Auflösung als absolutes Highlight SkySim Das PC-System für diesen Flug ist ein Computer mit einem nicht ganz neuen Intel Core 2 Duo Prozessor (6600/2400), 2048 MB RAM, einer NVIDIA GForce 7195 GT Grafikkarte mit 512 MB RAM (keine DX10 Karte). Aktuell ist eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel unter dem Betriebssystem Windows XP Home 2nd Edition und im Dual Boot System Windows Vista Office eingestellt das ganze auf einem Motherboard von Asus, dem P5B. DirectX10 wurde speziell für Grafiken im Zusammenhang mit Windows Vista entwickelt und DirectX9c für Anwender von Windows XP ohne DirectX10 Karten. Wichtig zu wissen ist, dass sich der neue SwissVFRX nur noch unter FSX installieren lässt und einzig für den neuen Flugsimulator FSX zugelassen und entwickelt ist. Dieses neue Produkt nutzt aktuelle Luftaufnahmen des Bundesamtes für Landestopografie (Swisstopo) und konnte nur dank dessen Unterstützung realisiert werden. Nebst der Szenerie, welche die gesamte Schweiz abdeckt, stehen auf der DVD auch Flugzeuge bereit: Es sind die Mirage III RS und III DS mit einem 2D-Cockpit in allen Variationen und Ausführungen, sowie der Pilatus P-3 und der Vampire Trainer DH-115, beide mit einem 2D-Cockpit und einem für eine Zweibildschirm-Lösung ausgelegtem Ganzbildschirm-Cockpit. Beim P-3 und dem Vampire Trainer handelt es sich um dieselben Modelle, wie sie in den Original-Simulatoren im Airforcecenter Dübendorf geflogen werden können. Anwender einer Grafikkarte mit zwei Ausgängen, können auf einem Bildschirm die Szenerie und auf dem anderen das Cockpit darstellen. Sie bietet sämtliche Schweizer Flugplätze und als Besonderheit die Axalp für Gefechtsschiessübungen. Der Vampire ist für Schussabgaben vorbereitet, was auch interaktiv genutzt werden könnte. Die flächendeckende Szenerie bietet je nach PC-Konfiguration und Simulatoreinstellungen eine neu bis zu drei Meter genaue Auflösung für Sichtflüge quer durch die Schweiz. Wer lieber Funk einrichtungen nutzt, wird sich über den Flughafen Zürich mit dem Layout 2006 und dem Anflugverfahren 34 für Südanflüge, sowie dem ILS-Anflugverfahren für die Piste 28 freuen. SwissVFRX baut auf dem WGS 84 (World Geodetic System) auf, welches auch der Microsoft Flugsimulator verwendet, und bietet daher bestmögliche Voraussetzung zur Kompatibilität mit Freeware und anderen Addons. Die Mindestvoraussetzungen für SwissVFRX werden wie folgt angegeben: FSX und Computer mit Core 2 Technologie, 2048 MB RAM, Grafikkarte mit 256 MB RAM, nach Möglichkeit mit DirectX10 oder DirectX9c, DVD-Laufwerk und acht GB Festplattenspeicher. Positiv ist nicht nur, dass die Szenerie, bedingt durch die reine FSX-Programmierung, eine schnelle Ladezeit hat, auch die drei Meter Auflösung und die vom FSX zugeteilten Ressourcen zur Texturschärfenstellung überzeugen. Getestet von Thomas Binz / Anflug auf Samedan mit einem Mustang war wieder ein Rekordjahr für Pilatus Seit fünf Jahren bewegt sich die Pilatus Flugzeugwerke AG steil aufwärts: Sie erwirtschaftete 2007 einen Betriebsgewinn von 59 Millionen Franken. Der Gruppenumsatz konnte um 84 Millionen auf 656 Millionen gesteigert werden. Der grösste Umsatz (40,3 Prozent) wurde erneut auf dem amerikanischen Kontinent, insbesondere in den USA, erzielt. In Europa erreichte er 31,2 Prozent, in Asien stieg er von 9,2 auf 19,2 Prozent. In Australien betrug der Umsatzanteil 5 Prozent und in Afrika 4,3 Prozent wurden total 115 Flugzeuge verkauft, wiederum 13 mehr als im Jahr zuvor: 92 PC-12, 17 Trainer und sechs PC-6. Der begrenzende Faktor sei nicht der Verkauf, sondern die Produktion, insbesondere beim PC-12, gewesen, teilt Pilatus mit. Der Hauptgrund war die hohe Auslastung durch die Aufnahme der Serienproduktion der PC-21 für die Schweizer Luftwaffe und die Republic of Singapore Air Force. Ein Höhepunkt des Jahres war zweifellos die Vorstellung des Next Generation PC-12 an der grössten amerikanischen Messe NBAA in Atlanta. Auch die Mitarbeitenden profitieren vom erfolgreichen Geschäftsjahr: Eine Gewinnbeteiligung von mehr als einem Monatslohn steht zur Verfügung, die leistungsabhängig an alle Angestellten ausbezahlt wird. Mit einem Auftragsbestand in der Höhe von 923 Millionen Franken hat die Pilatus Flugzeugwerke AG eigenen Angaben zufolge 2008 mit besten Aussichten angetreten. Noch nie in der Geschichte konnte ein Jahr mit einem solchen «Polster» gestartet werden. Doch nicht alle Indikatoren zeigen nach oben: Der Bestellungseingang im Jahr 2007 sei rückläufig und der Kurssturz des US-Dollars bewirke ein drastisches Margenproblem, teilte Pilatus weiter mit. Betreffend der vom Bundesrat geplanten Verschärfung des Güterkontrollgesetzes geht Pilatus davon aus, dass diese durch das Parlament korrigiert wird. hjb Verlust bei Skyguide Nicht weniger als 1,23 Millionen Flüge kontrollierte Skyguide im vergangenen Jahr, 91 Prozent davon waren pünktlich unterwegs. Trotzdem muss Skyguide bei einem Umsatz von 370 Millionen Franken einen Verlust von 45 Millionen Franken verbuchen. Laut CEO Daniel Weder ist eine strukturelle Ertragslücke dafür verantwortlich: Die nicht oder nur teilweise entgoltenen Skyguide-Dienstleistungen über dem benachbarten Ausland und auf Schweizer Regionalflugplätzen hätten in der Ertragsrechnung ein Loch von 65 Millionen Franken hinterlassen. Neben einem lancierten Effizienzsteigerungsprogramm fordert Sky guide, dass alle Leistungen angemessen abgegolten werden, um im europäischen Umfeld gleich lange Spiesse zu haben. Im technischen Bereich hat Skyguide mit der Inbetriebnahme neuer Antennen die neue Radargeneration Mode S eingeführt. Die Schweiz ist damit das erste Land Europas mit einer vollständigen Abdeckung durch Mode S Radarantennen. eb 15

13 PEOPLE Mit Simon Maurer (links) hat Skyguide einen neuen Leiter des Bereichs Safety. Er wird ab dem Herbst in die neue Stelle als Chief Safety Officer (CSO) eingeführt und nimmt per Januar 2009 auch Einsitz in der Skyguide-Geschäftsleitung. Sein Vorgänger, Jürg Schmid, zieht sich aus dem Führungsbereich zurück. Neuer Leiter des Departements Engineering & Technical Services wird ab dem 1. August Robert Stadler. Gleichzeitig wird er Geschäftsleitungsmitglied. Der bisherige Inhaber der Stelle, Philippe Chappuis tritt intern eine neue Herausforderung als Leiter des Bereichs Procurement & Sourcing im Departement Finances, Human Resources & Services an. Als neuer Vertriebs- und Marketingchef Europa arbeitet Bernd Bauer ab 1. Juni bei Swiss. Er löst in dieser Funktion Alexander Arafa ab, welcher seit 14. April Leiter der Swiss-Kabinenbesatzung ist. Jet Aviation hat per 1. Juni Michael Rücker (rechts) als neuen Senior Vice President und General Manager ihrer Maintenance- und FBO-Operation in Dubai ernannt. Er ersetzt Phil Balmer. Michael Rücker arbeitete bereits von 1980 bis 1998 bei Jet Aviation, unter anderem als CFO in Basel, Zürich und Genf. Zusammen mit Jürg Fleischmann (rechts) liess sich auch der frühere Hornet- und heutige Swiss- Pilot Heinz Fierz «Goofy» (kleines Bild) vom Breitling-Team auf die L-39 umschulen. Passagierflüge mit L-39 Albatros von ArtOnAir In einer Zweier-Formation als Passagier im Jet über die Alpen fliegen, dies sollte, sofern alles klappt, noch diesen Sommer an Bord von zwei L-39 Albatros Jettrainern möglich sein. Die Lions Air-Tochtergesellschaft «ArtOnAir» hat zwei der eleganten Jets erworben und wird diese auf dem ehemaligen Militärflugplatz Neuhausen ob Eck rund 30 Kilometer nördlich von Schaffhausen stationieren (siehe auch SkyNews.ch 01/08). Bereits Ende April startete auf dem französischen Militärflugplatz Dijon-Bourgogne die Umschulung der ersten Piloten auf den L-39 Albatros Jet. Der auch von der französischen Luftwaffe genutzte Airport Dijon-Bourgogne ist die Homebase des weltbekannten Breitling- Jetteams (das ab dieser Saison mit sieben L-39 auftritt), bei dem das Training absolviert wird. Gemäss Aussagen von Jürg Fleischmann könnte die Umschulung an keinem besseren Ort durchgeführt werden, das enorme Wissen und die vielen Flugstunden zeichnen die Fluglehrer des Breitling-Jetteams aus, und es wird wesentlich mehr als nur das obligatorische Wissen vermittelt. Des Weiteren finden die Trainingsflüge, bis die eigenen Maschinen zur Verfügung stehen, auf den Breitling-Jets statt. Damit ist gewährleistet, dass die eigenen Maschinen nach der Ankunft sofort betrieben werden können. SkyNews.ch wird über den weiteren Verlauf des Projekts berichten. Fotoreport Tino Dietsche Im Rahmen unserer Nachfolgeplanung ist in unserem Unternehmen mit Homebase Grenchen per sofort oder nach Vereinbarung folgende neue Position zu besetzen: Commander CJ1+ / CJ3 Voraussetzungen gültiges JAR ATPL und Medical Class 1 Minimum h als PIC auf Jet Leistungsbereit, teamfähig, effizient und selbständig Erfahrung in der General / Business Aviation erwünscht Wir bieten kompetentes, motiviertes, kameradschaftliches Team fortschrittliche Anstellungsbedingungen Umschulung auf CJ1+ und CJ3 Einsatz auf modernst ausgerüsteten Flugzeugen: 1 CJ3 (Baujahr 2008), 1 CJ1+ (Ablieferung Nov. 2008) Für nähere Auskünfte erreichen Sie uns via Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte bis zum 30. Juni 2008 an: MATHYS aviation Diebold-Schilling-Strasse 29 CH-2544 Bettlach Wer abonniert, profitiert! Wer jetzt SkyNews.ch abonniert, erhält den Kalender «SkyAction 2008» gratis! oder Tel Auf immer die besten Aviation-Jobs! 16 Juni 2008

14 SkyNews Fotos Hansjörg Bürgi Foto Urs Morgenthaler Die Moose in der Schweizer-Fieseler-Stroch-Bemalung erregte am Jubiläumsfest von Margot und Manfred Pflumm Aufsehen. 20 Jahre Luftfahrtmuseum in Schwenningen Zum 20. Jubiläum ihres Luftfahrtmuseums in Schwenningen organisierten die AAA-Mitglieder Margot und Manfred Pflumm am 11./12. Mai ein Fly-In, an dem sich zahlreiche AAA-Piloten beteiligten. Ein Unikat der besonderen Art, ist dort stationiert: die Moose YU-ZBT. Der 2004 in Australien gebaute Hochdecker trägt die Original-Friedensbemalung der Schweizer Flugwaffe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs und die Bezeichnung des Fieseler Storches A-99 (ex HB-ARU). Basis zu dieser aussergewöhnlichen Konstruktion mit der Typenbezeichnung SSM-X100 Moose ist der legendäre Fieseler Storch in der Version Fi-156C. Die Moose verfügt jedoch über breitere Tragflächen, vier Sitze und eine Zuladung von 450 kg, ohne Treibstoff. Das Leergewicht beträgt 850 kg, das MTOW liegt bei 1750 kg. Die beachtliche Power bringt der 360 PS starke russische Ivenchenko M-14P- Motor, wie ihn auch die Yak-52 besitzt. Eindrücklich ist denn auch die Steigleistung mit 1000 Fuss pro Minute. Ausgerüstet mit den breiten und profillosen «Tundra»-Reifen, kommt die Maschine auch problemlos auf unbefestigtem Gelände zurecht. Die in Serbien registrierte Moose gilt als Spezial-Konstruktion. Ihr Besitzer und Pilot ist der in Wädenswil wohnhafte Erik Detering. Report Christian H. Köpfer NOTAM Die Leser des deutschen Wirtschaftsmagazins Capital haben die Swiss, gemeinsam mit Austrian Airlines und Lufthansa, zur «Airline des Jahres 2008» im klassischen Linienverkehr auf europäischen Strecken gewählt. Den «Cargo Airline of the Year Award» von der Fachzeitschrift Air Cargo News konnte Swiss World Cargo für sich gewinnen. Mit einem ersten Koordinationsgespräch für die Region Wallis Südost wird die Überprüfung der Gebirgslandeplätze fortgeführt. Diese Region umfasst die Gemeinden Zermatt, Täsch und Saas Fee. Hier liegen die fünf Gebirgslandeplätze Aeschorn, Alp hubel, Unterrothorn, Monte-Rosa und Theodulgletscher. Interessenskonflikte zwischen der wirtschaftlichen Bedeutung der Landeplätze für die Region und Anliegen des Umweltschutzes sollen im Koordinationsprozess möglichst ausgeräumt werden. Im Rahmen möglicher Optimierungen wird auch ein neuer Landeplatz im Gebiet Trift geprüft. Nach dem Start auf der Piste 05 am 9. Mai in Neuchâtel verlor der Motor der Beech 35-C33 Bonanza HB-EHB an Leistung und sie landete in einem Feld. Der Pilot wurde schwer, der Passagier leicht verletzt. Zudem sind die folgenden neuen Untersuchungsberichte auf der Website des BFU verfügbar: Unfall HB-UCV vom 19. Juli 2004 auf dem Flugplatz Grenchen Unfall HB-XXN vom 14. April 2005 bei Valletta di San Gottardo, Airolo Airprox EZY2076/ KLM57W vom 29. Dezember 2006 auf dem Flughafen Genf und Unfall HB-IMJ vom 1. Juni 2007 auf dem Flughafen Zürich. Die Schweizer Super Connie nach einem Checkflug im idyllischen Epinal. Super Connie gut in neue Saison gestartet Mit dem jährlichen Crew-Training ist am 15. Mai die diesjährige Flugsaison der Super Constellation Flyers Association (SCFA) erfolgreich gestartet. Nach einer umfassenden Winter- Maintenance, an der viele Freiwillige unter der Leitung von Arnold Freund mitwirkten (das Maintenance-Team besteht aus 43 Personen), hob die HB-RSC um 13 Uhr in Lahr ab. Sie flog direkt nach Epinal, wo am späten Nachmittag und am Freitagmorgen Trainings- und Checkflüge für die Piloten und Flight Engineers stattfanden. Diese Saison wird die Breitling Super Constellation mehrmals in Sion abgestellt, da unter anderem aufgrund der Luftraumeinschränkungen wegen der EURO 08 im Juni nicht ab Basel geflogen werden kann. Operations-Chef Ernst Frei freut sich, am 29. Juni auch wieder in Mollis zu landen. In den ersten beiden Juli- Wochen operiert die Super Connie des Breitling-Anlasses wegen ausserdem ab Buochs. Am Samstag 5. Juli nimmt sie an der Airshow in Samedan teil zusammen mit der Patrouille Suisse. Das gesamte und detaillierte Flugprogramm findet man im Internet auf der Website der SCFA. An ihrer diesjährigen Generalversammlung am 24. April in Buochs hat die SCFA ihren Zweckartikel in den Statuten so erweitert, dass der Betrieb und Unterhalt neben der Super Constellation auch andere Oldtimer-Flugzeuge umfassen kann. Präsident Urs Morgenthaler: «Wir wollen damit die Grundlage schaffen, um in Zukunft weiterhin Projekte im Bereich von legendären Flugzeugen realisieren zu können. Ideen bestehen, konkret ist aber noch nichts geplant.» hjb 17

15 SkyNews Fotos Max Fankhauser Die erste von fünf Embraer 190 trägt den neuen Namen und die neue Bemalung von Baboo. Aus Flybaboo wird Baboo: neuer Name, neuer Look und neue Jets Mit der Landung der ersten Embraer 190 HB-JQE am 7. Mai in Genf-Cointrin begann für die 2003 gegründete Flybaboo eine neue Ära. Der 100-plätzige Jet trägt das neue Erscheinungsbild von Baboo, wie sich Flybaboo künftig nennt. Bis Anfang Juni werden zwei weitere Embraer 190 zur Flotte stossen und damit den Flugzeugpark mehr als verdoppeln. Die Ablieferung der vierten und fünften Embraer ist für Februar und April 2009 geplant. Die erste der beiden Dash8-400 soll noch vor Ende Mai die neuen Farben erhalten. Nun ist auch der definitive Sommerflugplan 2008 bekannt: zu den bisherigen Destinationen Florenz, Neapel, Nizza, Rom, Valenzia und Venedig werden neu auch Kiev (dreimal pro Woche), St. Petersburg (dreimal pro Woche), Sofia (dreimal pro Woche) und Wien (fünfmal pro Woche) ins Streckennetz aufgenommen. Dazu werden wie jeden Sommer Biarritz, Ibiza, St. Tropez und Tanger saisonal angeflogen. Ausserdem werden neun weitere Feriendestinationen im Charterverkehr bedient. Neu ist auch ein täglicher Direktflug zwischen Nizza und Venedig. Der Gründer und bisherige CEO von Flybaboo, Julian Cook, zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück und wird künftig als Verwaltungsratspräsident der Airline tätig sein. Neuer CEO wird Jacques Bankir, der reiche Erfahrung aus seinen früheren Tätigkeiten bei Air France, AOM, Air Tahiti Nui und City Jet mit sich bringt. Report Max Fankhauser Helvetic zufrieden Helvetic Airways erzielte im Geschäftsjahr 2007/08 eigenen Angaben zufolge ein solides Ergebnis aus dem Wet Lease- und Linienfluggeschäft. Die ACMI-Partnerschaft mit Swiss wurde verstärkt, so dass nun drei Fokker 100 im Dienst der Swiss stehen. Als Convenience Airline positionierte sich Helvetic Airways mit Erfolg im Verkehr mit Süditalien, Sizilien und Andalusien (Jerez de la Frontera). Im Charterverkehr wurden in Zusammenarbeit mit diversen Reiseveranstaltern Reiseziele in Nord- und Südeuropa bedient. Insgesamt durfte Helvetic Airways 2007/08 mehr als Fluggäste befördern. Finanzzahlen werden keine bekanntgegeben. Für den Sommer und den Herbst 2008 ist CEO Bruno Dobler optimistisch, liegen die Buchungen doch bereits deutlich über der Vorjahresperiode. Ein Schwergewicht legt Helvetic Airways auf die Ausbildung der 120 Mitarbeiter. Angesichts des rasch expandierenden Flugverkehrs ist Helvetic Airways eine weitgehende Zusammenarbeit mit der Flugschule Horizon Swiss Flight Academy eingegangen (siehe auch Seite 47). pd AEROSUISSE Fluglärmstreit: Rückkehr zur Sachlichkeit Der Dachverband der Schweizer Luft- und Raumfahrt, die Aerosuisse, nimmt mit Genugtuung von der Rückkehr zur Sachlichkeit im Fluglärmstreit zwischen Deutschland und der Schweiz Kenntnis: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist mit dem Bundesrat übereingekommen, dass Deutschland und die Schweiz gemeinsam Lösungen im Streit um den Lärm des Flughafens Zürich suchen. So soll die vom Flughafen ausgehende Belastung in beiden Ländern gemeinsam analysiert werden. Darauf aufbauend wird die Schweiz Deutschland dann einen konkreten Vorschlag für die Lösung der anstehenden Probleme unterbreiten. Das Ziel beider Länder ist es, nicht mehr viel Zeit verstreichen zu lassen. «Endlich kommen wieder sachliche Kriterien ins Spiel, da die effektive Lärmbelastung zählt. Und der Prozess kommt wieder in Gang, das ist auch sehr wichtig», hält Aerosuisse-Präsident Paul Kurrus zum Ausgang der Gespräche über den Flughafen Zürich fest. Die Aerosuisse hat sich seit Jahren dafür eingesetzt, dass wieder Sachlichkeit in die Lärmdiskussion einfliesst. Der Dachverband der Schweizer Luft- und Raumfahrt hofft, dass nun dem konstruktiven Treffen auf höchster Ebene wie vorgesehen auch Taten folgen und dass, das diskriminierende Flugregime in Zürich-Kloten bald durch praktikable Verfahren abgelöst wird, welche beidseits des Rheins weniger Personen mit Fluglärm belasten. Damit könne auch die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens Zürich einer der wichtigsten Eckpfeiler in der Schweizer Luftfahrt gefördert werden, ist die Aerosuisse überzeugt. pd 19

16 Foto Hansjörg Bürgi Um Hilfsmaterial für die Unwetteropfer in Burma aufzunehmen, hat am 13. Mai diese Ilyushin Il-76TD von Trans Avia Export ausnahmsweise eine Landebewilligung in Zürich erhalten. Der Frachter flog am selben Abend um 22 Uhr via Baku nach Dehli. Foto Roland Nussbaumer Foto Manfred Mülhaupt ZRH Mit dem Spatenstich begannen im April die Arbeiten für die Schengen-Anpassungen offiziell. Zum sogenannten «Projekt Zürich 2010» gehören die zur Trennung der Schengenund Nicht-Schengen-Passagiere notwendige Erweiterung der Infrastruktur sowie ein neues Für Pegasus wurde im April und Mai mehrmals der A TC-IZH der türkischen Izair eingesetzt. Gebäude für eine zentrale Sicherheitskontrolle mit zusätzlichen Räumlichkeiten für Büros und Gewerbe (siehe auch Interview mit Unique- CEO Thomas E. Kern ab Seite 36). An der Generalversammlung von Unique (Flughafen Zürich AG) wurden am 17. April alle traktandierten Geschäfte genehmigt. Die Jahresrechnung weist einen Gewinn von 130,7 Millionen Franken aus. Die von der Generalversammlung beschlossene Dividende beträgt 4.50 Franken pro Aktie. Neu wurde Ulrik Svensson, CEO der Melker Schörling AB (MSAB) in Stockholm, in den Verwaltungsrat gewählt. Von 2003 bis 2006 war Ulrik Svensson CFO bei Swiss. Er ersetzt Thomas E. Kern, der seit Anfang 2008 als CEO für Unique tätig ist. Personelle Veränderungen bei Unique: Finanzchef Beat Spalinger stellt sich nach neun Jahren einer neuen beruflichen Herausforderung. Seine Funktion hat Daniel Schmucki, bisher Leiter Controlling, Treasury & Investor Relations, übernommen. Nach siebenjähriger Tätigkeit hat Jörn Wagenbach, Head Corporate Communication, das Unternehmen verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren. Neue Head Corporate Communication wird seine langjährige Stellvertreterin Sonja Zöchling Stucki. Nach rund neun Monaten Bauzeit wurde am 17. April der neue Teil des Airport Shoppings am Flughafen Zürich eröffnet. 13 neue Shops werden mit ihrem Angebot das Shopping Center am Flughafen Zürich auf rund 4500 Quadratmeter erweitern. hjb Für einen Zigarettentransport nach Teheran tauchte am Pfingstsamstag, 10. Mai, die rare McDonnell Douglas DC-10-30F Z-AVT der Frachtairline Aviant aus Zimbabwe in Zürich auf. Es handelt sich um eine ehemalige Caledonian DC-10, die zuvor bei DAS Air flog. 20 Juni 2008

17 SkyPort Ein weiterer interessanter Frachtcharter stellte am 8. Mai die Boeing E(F) der dänischen Star Air (Maersk Air) dar. Foto Fabian Zimmerli Spezielle Fussball-Europameisterschafts-Charterflüge in Zürich Die per 14. Mai für Zürich bekannten EURO 08-Zusatzflüge sind hier aufgelistet. Die Slotcoordination Switzerland weist darauf hin, dass sich noch diverse Änderungen ergeben können. Deshalb lohnt es sich, am betreffenden Tag Teletext oder Internet zu konsultieren. Euro 08 Juni Airline Aircraft Arr Dep 2 Tarom (RO) B Transavia (HV) B Blue Air (JOR), Rumänien B Blue Air (JOR), Rumänien B Sun Adria (8P) Fokker Air Alps (A6) Do Blue Line (BLE) Fokker Blue Line (BLE) MD Blue Line (BLE) MD Blue Line (BLE) Fokker Mytravel (DK) A Sun-Air (EZ) Do328Jet Europe Airport (FPO) B Europe Airport (FPO) B Thomas Cook (FQ) A Thomas Cook (FQ) A Thomas Cook (FQ) A Transavia (HV) B Blue Air (JOR), Rumänien B Carpatair (KRP) Fokker Jetran Air Romania (MDJ) MD Mistral Air (MSA) MD Mistral Air (MSA) MD SkyEurope (NE) B SkyEurope (NE) B SkyEurope (NE) B Pan Europeenne Air Service (PEA) ERJ Pan Europeenne Air Service (PEA) ERJ Atlantique Air Assistance (TLB) EMB XL Airways France (XLF) A XL Airways France (XLF) A Transavia (HV) B Blue Air (JOR), Rumänien B Transavia (HV) B Tarom (RO) B Sun Adria (8P) Fokker Air Mediterranee (BIE) A Blue Line (BLE) Fokker Blue Line (BLE) MD Blue Line (BLE) MD Blue Panorama (BV) B Air Vallee (DO) Do328Jet Air Vallee (DO) Do328Jet Danish Air Transport (DTR) ATR Air Dolomiti (EN) ATR Thomas Cook (FQ) A Thomas Cook (FQ) A Carpatair (KRP) Fokker Mistral Air (MSA) MD SkyEurope (NE) B Juni Airline Aircraft Arr Dep 13 SkyEurope (NE) B OLT (OL) Saab Welcome Air (WLC) Do328Jet XL Airways France (XLF) A XL Airways France (XLF) A Transavia (HV) B Tarom (RO) B Transavia (HV) B Sun Adria (8P) Fokker Air Alps (A6) Do Air Alps (A6) Do Axis Airwaxs (AXY) B Air Mediterranee (BIE) A Air Mediterranee (BIE) A Air Mediterranee (BIE) A Air Mediterranee (BIE) A Blue Line (BLE) MD Blue Line (BLE) MD Blue Line (BLE) Fokker Blue Line (BLE) MD Blue Line (BLE) MD Blue Line (BLE) MD Centre-Avia (CVC) Yak Air Vallee (DO) Do328Jet Air Vallee (DO) Do328Jet 17 Air Dolomiti (EN) ATR Sun-Air (EZ) Do328Jet Farnair Switzerland (FAT) ATR Europe Airpost (FPO) B Europe Airpost (FPO) B Carpatair (KRP) Fokker Jetran Air Romania (MDJ) MD Mistral Air (MSA) MD Mistral Air (MSA) MD SkyEurope (NE) B SkyEurope (NE) B SkyEurope (NE) B SkyEurope (NE) B Pan Europeenne Air Service (PEA) ERJ Atlantique Air Assistance (TLB) EMB Excel Airways (XLA) B XL Airways France (XLF) A XL Airways France (XLF) A Aigle Azur (ZI) A Centre-Avia (CVC) Yak Transavia (HV) B Blue Air (JOR), Rumänien B Tarom (RO) B Welcome Air (WLC) Do328Jet Hello, Swiss, Turkish und Austrian sind nicht aufgeführt. 21

18 Foto Jet Aviation/hjb Der saudische A X rollte am 30. April aus Stansted und Zürich kommend als erstes Flugzeug in den neuen Hangar von Jet Aviation. Jet Aviations neuer Hangar nach sieben Monaten Bauzeit in Betrieb Am 30. April rollte der Airbus A VP-CCC als erstes Flugzeug in den neuen Wide Body Hangar der Jet Aviation. Damit wurde das in einer Rekordbauzeit von nur sieben Monaten erstellte und 9600 Quadratmeter grosse und 26 Meter hohe Gebäude in Betrieb genommen. Gleichzeitig finden darin ein Airbus A380 und eine Boeing Platz. 65 Millionen Franken investiert Jet Aviation in ihr neues Ausstattungszentrum auf der Südwestseite in der neuen «Zone 6bis» des EuroAirports. Pro Jahr sollen dort je nach Grösse sechs bis acht grosse Businessjets ausgestattet werden, wie CEO Peter G. Edwards an der offiziellen Eröffnung am 16. Mai erwähnte. Die rund 25 Dassault-Jets werden nach wie vor am alten Standort ausgestattet, alle anderen Completions erfolgen im neuen Hangar. Die anderen acht Hangars von Jet Aviation dienen fortan hauptsächlich dem Unterhalt von Flugzeugen. Bis Ende Jahr wird Jet Aviation ihre Belegschaft am EuroAirport um 400 Personen erweitern und dann total über 2000 Mitarbeitende alleine in Basel beschäftigen, wie COO André Wall bekannt gab. Damit hat Jet Aviation innert zwei Jahren insgesamt 800 neue Stellen geschaffen. Dies freut auch den Flughafendirektor Jürg Rämi: «Am EuroAirport entsteht ein Kompetenzzentrum für Umbauten und Wartung.» Neben Jet Aviation investieren mit Air Service Basel und AMAC noch zwei weitere Firmen in diesen neuen Standort im Süden des Flughafens. Die Erschliessung des neuen Geländes kostete total 17,6 Millionen Euro, welche von den beiden Basel (0,5 Millionen), dem EuroAirport (4,8 Millionen) und staatlichen Körperschaften in Frankreich (12,3 Millionen Euro) aufgebracht wurden. Der A VP-CCC wird Mitte 2009 als dannzumal wohl exklusivstes Langstrecken- VIP-Flugzeug den Hangar 7 von Jet Aviation verlassen. Doch wann steht der erste A380 im neuen Gebäude? Da wollte sich Jet Aviation noch auf kein Datum festlegen, aber jetzt trete man aktiv auf dem Markt auf, um bald einen A380 ausstatten zu können. Bis 2012 sind die Completion-Kapazitäten in Basel so oder so voll ausgelastet. Hansjörg Bürgi BSL Die Anzahl der Südanflüge auf das neue ILS auf die Piste 34 des EuroAirports lag Anfang Mai über der berechneten Jahreslimite von acht Prozent. Dies führte zu vermehrten Fluglärmklagen. Gemäss der Flugsicherung des EuroAirports wird das Anflugregime bei einem Nordwind von mehr als fünf Knoten wesentlich konsequenter als früher auf Südlandungen umgestellt, dies vor allem wegen dem hohen Risiko von Böen. Am 6. Mai fand im Beisein zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft und Politik auf der «Zone 6bis» die Grundsteinlegung für die drei neuen Hangars der AMAC Aerospace Switzerland AG statt. Das im vergangenen Jahr gegründete Unternehmen hat vom Flughafen eine über 35 Jahre laufende Konzession für Quadratmeter Land erworben. Die Gebäulichkeiten sollen noch dieses Jahr bezogen werden. Transaero fliegt neu nicht mehr sonntags, sondern nur noch sporadisch am Montag. Die Flüge wurden Mitte März wegen schlechter Buchungszahlen vorübergehend eingestellt. Anlässlich des Besuches von Günter Oettinger, dem Ministerpräsidenten von Baden- Württemberg, am 16. April wurde bekannt, dass sich das deutsche Bundesland doch an den Kosten von 170 Millionen Franken für den Bahnanschluss des EuroAirports beteiligen könnte. Rund 4,2 Millionen der jährlichen Passagiere des EuroAirports stammen aus Deutschland. Die Eidgenossenschaft hat bereits 25 Millionen zugesagt. Sollten sich nun die Région Alsace (ab 2012) und Baden- Württemberg mit ähnlichen Beträgen beteiligen, so würde das Projekt in greifbare Nähe rücken. Werner Soltermann ExecuJet Europe setzt die seltene Gulfstream 150 VP-BMA ein, die neu in Basel stationiert ist. Foto Werner Bönzli 22 Juni 2008

19 SkyPort Für den EuroAirport geplante Fussball-Sonderflüge Während der EURO 08 wird es auch am EuroAirport zu einer grossen Anzahl Sonderflüge kommen. Die nachfolgende Zusammenstellung entstand anhand von Angaben, welche auf den verschiedenen Homepages der Ausgangsflughäfen und natürlich des EuroAirports gefunden werden konnten. Selbstverständlich kann es immer wieder zu Änderungen kommen. Am 15. Mai hat auch Frankreich an den sechs Spieltagen von Basel Ausnahmebewilligungen für maximal 20 Nachtstarts bis 2 Uhr früh bewilligt. EURO 08 Juni Airline Aircraft Arr Dep 6 Travel Service (QS) Boeing Uhr Uhr 7 SkyEurope (NE) 8 flights Boeing von Uhr bis Uhr 7 Smartwings (QS) Boeing Uhr Uhr 7 Travel Service (QS) 14 flights Boeing von Uhr bis Uhr 7 CSA (OK), 10 flights A320/A319/B734/B735 von Uhr bis Uhr 7 Seagle Air (CGL) Boeing Uhr Uhr 8 Swiss International (LX) Airbus A Uhr Uhr 8 Travel Service (QS) Boeing Uhr Uhr 9 Hamburg International (HHI) Airbus A Uhr Uhr 9 Transavia (HV), 8 flights Boeing von Uhr bis Uhr 9 Swiss International (LX) Airbus A Uhr tba 9 Thomas Cook Belgium (FQ), 4 flights Airbus A320 von Uhr bis Uhr 9 Thomas Cook Skandinavia (DK) Airbus A Uhr Uhr 9 Thomas Cook Skandinavia (DK) Airbus A Uhr Uhr 9 VLM Airlines (VG) Fokker Uhr Uhr 9 Luxair (LGL) Boeing Uhr Uhr 10 Hamburg International (HHI) Boeing Uhr Uhr 10 Swiss International (LX) Airbus A Uhr Uhr 10 Thomas Cook Belgium (FQ) Airbus A Uhr Uhr 10 Thomas Cook Belgium (FQ) Airbus A Uhr Uhr 10 VLM Airlines (VG) Fokker Uhr Uhr 10 Luxair (LGL) Boeing Uhr Uhr 10 Transavia (HV), 3 flights Boeing von Uhr bis Uhr 12 Swiss International (LX) Airbus A Uhr tba 12 Turkish Airlines (TK): 2 flights Boeing von Uhr bis Uhr 12 Blue Line (BLE) Fokker Uhr Uhr 13 Blue Line (BLE), 4 flights MD-80, F100 von Uhr bis Uhr 13 XL Airlines France (XLF) Airbus A Uhr Uhr 13 XL Airlines France (XLF) Airbus A Uhr Uhr 13 Thomas Cook Belgium (FQ), 6 flights Airbus A320 von Uhr bis Uhr 13 Germania (ST) Boeing Uhr Uhr 13 Transavia (HV), 4 flights Boeing von Uhr bis Uhr 13 Transavia (HV) Boeing Uhr Uhr 13 Europe Airpost (FPO) Boeing Uhr Uhr 13 Europe Airpost (FPO) Boeing Uhr Uhr 13 VLM Airlines (VG) Fokker Uhr Uhr 13 Jetran Air Romania (MDJ) MD Uhr Uhr 13 Swiss International (LX), 2 flights Airbus A320 von Uhr bis Uhr 14 Transavia (HV), 4 flights Boeing von Uhr bis Uhr 14 Transavia (HV) Boeing Uhr Uhr 14 Thomas Cook Belgium (FQ), 6 flights Airbus A320 von Uhr bis Uhr 14 XL Airlines France (XLF) Airbus A Uhr Uhr 14 XL Airlines France (XLF) Airbus A Uhr Uhr 14 Blue Line (BLE), 4 fligths MD-80, F100 von Uhr bis Uhr 14 Germania (ST) Boeing Uhr Uhr 14 VLM Airlines (VG) Fokker Uhr Uhr 14 Swiss International (LX), 2 flights Airbus A320 von Uhr bis Uhr 14 SATA Internaçional (S4) Airbus A Uhr tba 15 TAP Air Portugal (TP) Airbus A Uhr Uhr 15 TAP Air Portugal (TP) Airbus A Uhr Uhr 15 EuroAtlantic (MMZ) Boeing Uhr Uhr 15 EuroAtlantic (MMZ) L Uhr Uhr 15 Air Europa (UX), 4 flights Boeing von Uhr bis Uhr 15 White Airways (WHT) Airbus A Uhr Uhr 15 Gadair (GP) Boeing Uhr Uhr 15 Swiftair (SWT) MD Uhr Uhr 16 VLM Airlines (VG) Fokker Uhr Uhr 16 Swiss International (LX) Airbus A Uhr Uhr 16 SATA Internaçional (S4) Airbus A310 tba Uhr 17 Transavia (HV). 3 flights Boeing von Uhr bis Uhr 17 Thomas Cook Belgium (FQ), 5 flights Airbus A320 von Uhr bis Uhr 17 Hamburg International (HHI) Airbus A Uhr Uhr 17 XL Airways UK (XLA) Boeing Uhr Uhr 17 Luxair (LGL) Boeing Uhr Uhr 17 Luxair (LGL) Boeing Uhr Uhr 17 Swiss International (LX) Airbus A Uhr tba 17 Centre Avia (CVC) Yak Uhr Uhr 17 Turkish Airlines (TK), 2 flights Boeing von Uhr bis Uhr 18 Transavia (HV) Boeing Uhr Uhr 18 Austrian (Lauda Air, OS) Boeing Uhr Uhr 18 Darwin Airline (OD), 2 flights Saab 2000 von Uhr bis Uhr 18 Luxair (LGL) Boeing Uhr Uhr 18 Luxair (LGL) Boeing Uhr Uhr 18 Turkish Airlines (TK), 4 flights Boeing von Uhr bis Uhr 18 Swiss International (LX) Airbus A Uhr tba 18 VLM Airlines (VG) Fokker Uhr Uhr 18 Thomas Cook Belgium (FQ), 3 flights Airbus A320 von Uhr bis Uhr 18 Hamburg International (HHI) Airbus A Uhr Uhr 18 Centre Avia (CVC) Yak Uhr Uhr 19 Austrian (OS) Airbus A Uhr Uhr 24 Austrian (Lauda Air, OS) Boeing Uhr Uhr 25 Austrian (Lauda Air, OS) Boeing Uhr Uhr Nicht aufgeführt sind: Hello und Farnair Europe 23

20 Foto Max Fankhauser Eine Schweizer Typenpremiere war dieser Sikorsky S-92A Helibus, der Anfang Mai unter anderem auch in Genf (Bild), Lausanne und Zürich anzutreffen war. Der in Qatar beheimatete Heli trägt die Farben der Gulf Helicopter. En début mai, le Sikorsky S-92A Helibus immatriculé au Qatar, a visité plusieurs aéroports suisses, dont Cointrin. Le A7-MBN porte les couleurs de Gulf Helicopters. GVA Neues Gastrokonzept Im Rahmen des laufenden Ausbaus wird bis Ende 2008 das Verpflegungskonzept aufgefrischt. Aus einer Vielzahl von Bewerbern wurden die etablierte Canonica, die Genfer Boulangerie Industrielle (BISA) und die in 29 Ländern mit über 2000 Objekten und Mitarbeitern auftretende Select Service Partner (SSP) ausgewählt. Neben den Geschäftsplänen fielen auch die komplementären Angebote ins Gewicht. So sollten regionale und internationale Produkte und Marken vertreten sein. Canonica führt die bisherigen Betriebe im öffentlichen Abflugs- und, um ein rustikales Speiserestaurant ergänzt, im Ankunftsbereich weiter. Dasselbe gilt für den französischen Sektor. Der Bahnhof wird die Domäne der BISA. Diese übernimmt nach deren Totalumbau die existierenden Lokale. SSP wird zunächst vor und nach der Passkontrolle jeweils mehrere Verkaufsstände, Schnellimbisse und Restaurants zu einem Ganzen gruppieren. In der Ankunftshalle eröffnet sie ein Geschäft für Frischprodukte. Ferner entsteht das Montreux Jazz Café. Claude Nobs, der Begründer des Kurz nach seiner Ablieferung an Global Jet Luxemburg besuchte der Airbus A318 Elite LX-GJC Genf. L Airbus A318 LX-GJC est opéré par la compagnie luxembourgeoise Global Jet. Foto Max Fankhauser Foto Max Fankhauser Boeing 707 sind immer seltener zu sehen. Umso erfreulicher war der Besuch dieser ehemaligen Lufthansa Boeing B N88ZL von Principal Air Services Ende April. Um den heutigen Lärmvorschriften zu genügen, wurde der 1965 gebaute Veteran mit Schalldämpfern ausgerüstet. Fin Avril, ce magnifique Boeing B N88ZL a visité Cointrin. Le vétéran a été construit en 1965 pour la compagnie Lufthansa. 24 Juni 2008

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