zurichcci.ch Nein zur Minder-Initiative Ja zur Sanierung der BVK Kein energiepolitischer Schnellschuss! Vielfalt pflegen Innovationen begünstigen

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1 zurichcci.ch Februar 2013 Abstimmung vom 3. März 2013: Nein zur Minder-Initiative Ja zur Sanierung der BVK Der Kammervorstand empfiehlt die Minder-Initiative «gegen die Abzockerei» klar zur Ablehnung. Sie zwängt die Unternehmen in ein zu enges Korsett. Zur Annahme empfohlen wird dagegen die kantonale Vorlage zur Sanierung der Versicherungskasse für das Staatspersonal. Fragwürdige Energiestrategie 2050 des Bundes: Kein energiepolitischer Schnellschuss! An seiner Herbstsitzung hat der Kammervorstand die Parole zu der am 3. März auf Bundesebene zur Abstimmung gelangenden Initiative «gegen die Abzockerei» gefasst. Er empfiehlt die Initiative klar zur Ablehnung. Massgebend ist, dass sie die unternehmerische Freiheit zu stark einschränkt. Sie gefährdet dadurch das Erfolgsmodell Schweiz mit dem Zusammenspiel von kleinen und grossen Unternehmen und setzt Arbeitsplätze aufs Spiel. Mit ihren 24 starren Verfassungsbestimmungen ist die Minder- Initiative eine Fehlkonstruktion. Der indirekte Gegenvorschlag auf Gesetzesstufe ist besser und greift schneller. Weitere Informationen finden Sie in der Beilage und auf Auf kantonaler Ebene wird über den Beschluss des Kantonsrates zur Sanierung der Versicherungskasse für das Staatspersonal abgestimmt. Die Kammer unterstützt die Vorlage als dringend notwendigen Sanierungsschritt. Die Kammer äussert sich mit grosser Skepsis zur Energiestrategie 2050 des Bundes. Der proklamierte Ausstieg aus der Kernenergie erscheint als Schnellschuss. Die Energiestrategie basiert auf zu vielen Annahmen, welche eine sichere Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen als gefährdet erscheinen lassen. Die Kammer hat gegenüber dem Bund und der Baudirektion des Kantons Zürich zuhanden der Regierung Stellung genommen zur Energiestrategie 2050 des Bundes. Hier ein Auszug aus der Stellungnahme: «Die ZHK sieht die Notwendigkeit, sich über die langfristige Energieversorgung unseres Landes umfassende Gedanken zu machen. Es müssen Antworten darauf gefunden werden, wie angesichts der auslaufenden Betriebsbewilligungen für die bestehenden Kernkraftwerke, möglicher Ressourcenverknappung bei den fossilen Brennstoffen, aber auch einer wachsenden Bevölkerung, verändertem Konsumverhalten und einer Erwartung konstanter Verfügbarkeit moderner Kommunikationstechnologien, die sich abzeichnende Energielücke geschlossen werden kann. Diese Antworten müssen sich sowohl an konkurrierenden Forderungen (Stichwort Umweltverträglichkeit) als auch an ihrer technologischen und nicht zuletzt politischen Realisierbarkeit messen lassen. Eine derart definierte Energiestrategie hat sich aus Sicht der Wirtschaft entlang folgender Kriterien zu bewegen: Es müssen verbindliche, klare und langfristig ausgerichtete Rahmen- Energie Fortsetzung nächste Seite Vielfalt pflegen Innovationen begünstigen Liebe Kammermitglieder Zürich Finanzplatz oder nicht Finanzplatz? Aus unserer Sicht keine Frage, sondern eine Gewissheit. Und auch eine Studie, welche die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich Mitte Januar veröffentlicht hat, macht die Bedeutung dieser Branche für den Wirtschaftsstandort Zürich deutlich. Dabei werden unter «Finanzplatz» nicht nur die Banken, sondern auch die Versicherungen und übrigen Finanzdienstleister verstanden: Hier werden rund 22 Prozent des regionalen Bruttoinlandprodukts geschaffen, und über Personen haben hier einen Arbeitsplatz. Politische Schnellschüsse, welche unseren Finanzplatz gefährden, sind also tunlichst zu vermeiden. Letztlich wäre es aber genauso verkehrt, die Zürcher Wirtschaft auf den Finanzplatz zu reduzieren. Die attraktiven Rahmenbedingungen, welche unsere Region bietet, haben dazu geführt, dass sich gänzlich neue Branchen und Wirtschaftszweige entwickelt haben so etwa die «Kreativwirtschaft», zu der kreative Startups und Unternehmen in den Bereichen «neue Technologien», Architektur oder auch Kunst gezählt werden. Der Finanzplatz funktioniert in diesem Gefüge gewissermassen als der Motor, welcher die anderen Bereiche mit Energie versorgt. Dass Zürichs Wirtschaft vielfältig ist und auch bleiben soll, mithin innovative Entwicklungen begünstigt werden müssen, darüber waren sich auch die Teilnehmer der Gesprächsrunde unseres ersten Neujahrsanlasses einig eines gelungenen Zusammentreffens zwischen Wirtschaft und Politik, wo ungezwungen der Dialog gepflegt werden konnte. Überzeugen Sie sich davon auf unserer Website, wo Sie die Fotos finden, und reservieren Sie sich bereits heute den 13. Januar 2014, für das zweite «New Year s Get Together» der Zürcher Handelskammer. Dr. Regine Sauter Direktorin Zürcher Handelskammer

2 bedingungen geschaffen werden, die den Unternehmen optimale Standortbedingungen, Investitionssicherheit und nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Grosse Skepsis Vor diesem Hintergrund kommt die ZHK nicht umhin, sich mit grosser Skepsis zur durch den Bundesrat vorgeschlagenen Energiestrategie 2050 zu äussern. Wenngleich die darin gesetzten Ziele Förderung von Energieeffizienz und Ausbau von erneuerbaren Energien grundsätzlich unterstützt werden können, haben wir grosse Vorbehalte gegenüber der damit verbundenen staatlichen Regulierung. So gilt es zu betonen, dass die Steigerung der Energieeffizienz im ureigensten Interesse der Wirtschaft liegt und bereits heute freiwillig entsprechende Massnahmen getroffen werden, lassen sich doch dadurch erhebliche Kosteneinsparungen erzielen. Die Energieagentur der Wirtschaft geht davon aus, dass sich mit entsprechenden Massnahmen rund 20% an Energie einsparen lassen. Ab einem gewissen Punkt sind diese Massnahmen aber ausgeschöpft; zusätzliche staatliche Auflagen hätten dann zwar Mehrkosten für die Wirtschaft zur Folge, ohne jedoch zu massgeblichen Verbesserungen beizutragen. Was die Förderung neuer Technologien und neuer erneuerbaren Energien betrifft, appellieren wir an die öffentliche Hand, sich hier in grosser Zurückhaltung zu üben, was die Steuerung angeht. Entsprechende Fördermittel für die Forschung sind ohne Auflagen bezüglich der Stossrichtung bereitzustellen. Letztlich kann der Markt am besten beurteilen, welche Investitionen zukunftsträchtig und wirtschaftlich vertretbar sind. Fragen im Zusammenhang mit der Energiestrategie 2050 stellen sich uns nicht zuletzt auch, was die Umsetzung im Rahmen der geltenden Rechtsordnung (Stichwort Verbandsbeschwerderecht) betrifft. Hier bestehen offenkundige und aus heutiger Sicht nur in langwierigen Verfahren zu bereinigende Zielkonflikte zwischen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit. Die konkrete Umsetzung der vorgeschlagenen Massnahmen hat diesen Zielkonflikten Rechnung zu tragen; namentlich ist auch dem Aspekt der wettbewerbsfähigen Strompreise gegenüber dem Ausland Beachtung zu schenken. Technologische Optionen offen halten Sodann plädiert die ZHK dafür, technologisch alle Optionen offen zu halten, also Kernenergie als Versorgungsquelle nicht a priori auszuschliessen. Zudem sind die bestehenden Kernkraftanlagen so lange weiter zu betreiben, als deren Sicherheit gewährleistet ist. Falls ab 2020 die Nuklearanlagen vom Netz genommen würden, besteht aus heutiger Sicht die Gefahr einer Versorgungslücke, da zur Zeit nicht erkennbar ist, wie der Beitrag der Kernenergie von fast 40 Prozent an die Energieversorgung anderweitig und ohne zusätzliche Umweltbelastungen gedeckt werden könnte. Die Fukushima-Ereignisse 2011 als Verkettung aussergewöhnlicher Umstände hatten aus Kammersicht in der Energiediskussion eine Überreaktion zur Folge. Es geht darum, wieder zu einer realistischen Betrachtung zurückzufinden, welche sich den in der Kerntechnologie laufend erzielten Fortschritten nicht verschliesst. ( ) Fazit Die Zürcher Handelskammer sieht die Notwendigkeit einer langfristigen Planung zur Sicherstellung einer der wichtigsten Infrastrukturen in unserem Land und begrüsst es, dass hierzu durch den Bundesrat auch eine Auslegeordnung vorgenommen wurde. Sie warnt aber davor, dass viele der vorgestellten Massnahmen einem Wishful thinking entspringen und verschiedene der Vorlage zugrunde liegende Annahmen fragwürdig sind. So ist nicht nachvollziehbar, dass der Elektrizitätsverbrauch bis 2020 praktisch stabil bleiben und danach bis 2035 sogar sinken soll und dies trotz Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums. Auch wie sich der Benzinverbrauch bis 2020 um 30 und zwischen 2020 und 2035 um nochmals 40 Prozent reduzieren soll, ist nicht erklärbar. Vor allem ist unklar, wie es nach 2020 weitergeht. Der Bundesrat selbst räumt ein, dass mit dem vorliegenden Gesetzespaket lediglich die Hälfte der Ziele erreicht wird. Wie die andere Hälfte konkret angegangen werden soll, bleibt unbeantwortet. Für eine Energiewende von der anvisierten Tragweite müssen alle volkswirtschaftlichen und ökologischen Konsequenzen auf den Tisch gelegt werden. Zur Erreichung der geforderten Reduktion des Stromverbrauchs sind neben den unterstützenswerten wirtschaftlichen Effizienzmassnahmen laut Bundesrat einschneidende Massnahmen wie eine umfangreiche und kaum mehrheitsfähige ökologische Steuerreform nötig. So bleiben sehr viele Fragezeichen hinsichtlich der rechtlichen, zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen bzw. der Folgekosten und dem Potenzial von Einsparungen und Ausbaumöglichkeiten. Die Zürcher Handelskammer ersucht darum, sich der Bedeutung der Energie als wichtiger Standortfaktor bewusst zu sein und die Bedürfnisse der Zürcher Wirtschaft entsprechend zu berücksichtigen.» Drei neue Vernehmlassungen Gerne nutzen wir Ihr Fachwissen für unsere Stellungnahmen zu drei neuen, wirtschaftsrelevanten Vorlagen. Bitte senden Sie uns Ihre Bemerkungen und Vorschläge. Öffentliche Beschaffungen: Ausbildung von Lehrlingen als Vergabekriterium Economiesuisse hat eine Vernehmlassung zur Stellungnahme ausgeschrieben, die auf eine Parlamentarische Initiative von Nationalrat Ruedi Lustenberger (CVP/LU) zurückgeht. In einer ersten Beurteilung stellt die Kammer fest: Obwohl die Ausbildung einer ausreichenden Zahl von Lehrlingen im ureigensten Interesse der Wirtschaft liegt und selbstverständlich unterstützt werden muss, ist die Idee unsinnig, dass bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen ein sachfremdes Kriterium berücksichtigt werden soll, nämlich ob Unternehmen Lernende der beruflichen Grundbildung ausbilden. Als nächstes würde wohl eine Frauenquote als Vergabekriterium eingeführt, obwohl die Frauenförderung natürlich unbestritten ist. Die Vergabe öffentlicher Aufträge hängt von anderen Faktoren ab (Preis/Leistung, Qualität, Service etc.). Aus Berufsbildungssicht ist der Vorschlag nicht zielführend. Im Übrigen gibt es in der Schweiz genügend Lehrstellen. Was eher fehlt, sind Lehrlinge. Hinzuweisen ist auch auf den Berufsbildungsfonds im Kanton Zürich, der Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, von der Beitragspflicht befreit. Firmen, die keine Lehrlinge ausbilden, müssen also zahlen und würden bei einer Benachteiligung im öffentlichen Beschaffungswesen ein weiteres Mal bestraft. Wenn schon, müsste nicht nur die berufliche Grundausbildung anvisiert werden, sondern generell Ausbildungsplätze (also auch Praktikanten). Dem Vorschlag gemäss Initiative Lustenberger für eine Revision des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen kann also nicht zugestimmt werden. Bitte senden Sie Bemerkungen zu dieser Stellungnahme bis an die Kammerdirektion. Die Unterlagen zur Vernehmlassung finden Sie unter:

3 Elektronische Beurkundung und Modernisierung des Handelsregisters Bei der Änderung des ZGB geht es darum, dass Verträge und andere Rechtsgeschäfte in Zukunft vollständig elektronisch beurkundet werden können. Dies bedingt eine entsprechende Anpassung des ZGB. Die Kammer bittet um Stellungnahmen bis 11. März Die entsprechenden Unterlagen finden sich unter: ome/dokumentation/mi/2012/ html Mit der Änderung des OR (Handelsregisterrecht und Anpassungen im Aktien-, GmbH- und Genossenschaftsrecht) sowie des Revisionsaufsichtsrechts will der Bundesrat das Handelsregister modernisieren. Gemäss Vorlage soll der Bund ein elektronisches Handelsregister aufbauen, das weiterhin von den Kantonen geführt wird. Damit können die Handelsregistereinträge künftig direkt im Internet veröffentlicht werden. Zudem sind mehrere Erleichterungen für KMU vorgesehen. Die Kammer bittet um Bemerkungen bis 18. März Die entsprechenden Unterlagen finden sich unter: ome/dokumentation/mi/2012/ html Nach einer ersten Durchsicht beurteilt die Kammer die vorgeschlagenen Anpassungen zur Modernisierung verschiedener wirtschaftsrelevanter Rechtsbereiche von ZGB und OR grundsätzlich positiv. Eine nähere Prüfung aufgrund Ihrer Bemerkungen bleibt vorbehalten. Revision Zollgesetz Eine Teilrevision des Zollgesetzes, die der Bundesrat in die Vernehmlassung geschickt hat, sieht vor, das Gesetz in einzelnen Bereichen zu optimieren. Aus wirtschaftlicher Sicht ist insbesondere die vorgesehene Anpassung der Bestimmungen über die offenen Zolllager und die Zollfreilager von Bedeutung. Zolllager soll es auch weiterhin geben. Künftig soll es aber nicht mehr möglich sein, inländische Waren zur Ausfuhr zu veranlagen, sie anschliessend aber noch in der Schweiz in einem Zolllager einzulagern. Im Sicherheitsbereich sollen einerseits die Kompetenzen der Eidgenössischen Zollverwaltung im Bereich der durch die Kantone delegierten Aufgaben klarer geregelt werden. Andererseits soll der im Schengener Bundesbeschluss festgeschriebene Mindestbestand des Grenzwachtkorps aufgehoben werden. Weiter betrifft die Teilrevision des Zollgesetzes im Wesentlichen noch folgende Themen: Vereinbarungen über die gegenseitige Anerkennung des Status von zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten, Zollpfandverwertung, Vereidigung des Personals der Eidgenössischen Zollverwaltung, besondere Untersuchungsmassnahmen in der zollrechtlichen Strafverfolgung, Straffreiheit bei Missachtung von polizeilichen Vorschriften während Dienstfahrten. Wir bitten Sie, die Revision aus der Sicht der Praxis zu prüfen und uns Ihre Bemerkungen bis 21. Februar 2013 zuzustellen. Unterlagen siehe Aussenwirtschaft Wirtschaftskommission Tadschikistan Botschafter Eric Martin wird in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation vom 3. bis 7. März 2013 Tadschikistan einen offiziellen Besuch abstatten. Im Hinblick auf diese gemischte Kommission wurde economiesuisse vom SECO eingeladen, die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und Tadschikistan zu beurteilen und diesbezügliche Anliegen der Schweizer Unternehmen zu melden. Der Fragebogen kann beim Sekretariat der Kammerdirektion, Frau Ana Arsic (Tel , bezogen werden und sollte aus Zeitgründen umgehend beantwortet werden. Wirtschaftsbeziehungen Schweiz Aserbaidschan / Kasachstan Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann wird begleitet von einer Wirtschaftsdelegation vom 10. bis 14. April 2013 Aserbaidschan und Kasachstan einen offiziellen Besuch abstatten. Im Hinblick auf diese Missionsreise wurde economiesuisse vom SECO eingeladen, die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu beurteilen und diesbezügliche Anliegen der Schweizer Unternehmen zu melden. Der Fragebogen kann beim Sekretariat der Kammerdirektion, Frau Ana Arsic (Tel , bezogen werden. Antworten bitte bis 18. Februar 2013 an die Kammerdirektion. Firmenjubiläen 125 Jahre Creditreform An zwei «constituierenden Generalversammlungen» wurde 1888 in Zürich und Basel die «Schweizer Vereinigung gegen schädliches Creditgeben (Verein Creditreform)» gegründet. Am Geschäftszweck des Schweizerischen Gläubigerverbandes hat sich im Wesentlichen nichts geändert: gemeinsam Verluste zu vermeiden. Dieses Motto ist Programm. Das moderne, genossenschaftlich strukturierte Unternehmen bietet Bonitäts- und Wirtschaftsauskünfte sowie Inkassodienstleistungen aus einer Hand an, schweiz- und weltweit, und garantiert bedarfsgerechte Systemanbindungen. Creditreform verfügt heute über ein Netz von rund 180 Geschäftsstellen in Europa und sieben selbständige Kreisbüros in der Schweiz. Mehr als 165'000 Unternehmen in Europa sind Mitglieder bei Creditreform. Diese beziehen jedes Jahr über 22 Millionen Wirtschafts- und Bonitätsauskünfte und erzielen dank den Inkassodienstleistungen Zahlungen aus Ausständen in Milliardenhöhe. Die Kammer gratuliert der ihr seit 1997 angehörenden Creditreform Egeli Zürich AG zum Jubiläum und wünscht eine erfolgreiche Zukunft. Weitere Informationen können abgerufen werden unter Veranstaltungen Schweiz Lizenz- und Zusammenarbeitsverträge im Kartellrecht EU/CH 27. Februar 2013, Kongresshaus Zürich Im Rahmen des vom Europa Institut an der Universität Zürich organisierten Seminars zeigen Vertreter der Anwaltschaft aus der Schweiz und der EU, von der Wettbewerbskommission und aus Unternehmen neueste Entwicklungen auf, behandeln offene Fragen und geben Einblick in Erfahrungen aus der Praxis. Auskünfte erteilt das Europa Institut an der Universität Zürich (EIZ), Hirschengraben - 3 -

4 56, 8001 Zürich, Tel , Anmeldung unter oder beim Sekretariat des EIZ, Fax Veranstaltungen von IDEE-SUISSE 27. Februar 2013, Technopark Zürich: Kaizen & KVP in der Praxis. Durch eine praxisnahe Vermittlung mit zahlreichen Beispielen und umfassenden Unterlagen erhalten die Seminarteilnehmer/innen eine Grundlage zur Einführung und Optimierung eines KVP-Systems und für die Fortführung der Kaizen-Kultur im Unternehmen. Teilnehmer: Geschäftsführung, Leitung Technik, Marketing, Verkauf, Produktmanagement, F&E, Personal, Kommunikation usw. aller Branchen. 28. Februar 2013, Technopark Zürich: Planspiel Kosteneinsparung. Als klassisches General-Management-Planspiel wird ein Unternehmen simuliert, das mit drei verschiedenen Produkten vom Marketing bis zum Verkauf der Leistungserbringung Kosteneinsparungspotenziale verbirgt, die systematisch aufgedeckt und daraus Massnahmen abgeleitet werden. Zielgruppe: Leistungsträger/-innen aller Ebenen, die im Kosten-/Leistungs- und Zeit-Wettbewerb bestehen wollen. Anmeldung: IDEE-SUISSE, Schweiz. Gesellschaft für Ideen- und Innovationsmanagement, Technopark-Strasse 1, 8005 Zürich. Tel.: Fax: / CAS Fernlehrgang «Lebensmittelrecht» Ab 6. März 2013, Das Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation der ZHAW Wädenswil bietet in Zusammenarbeit mit dem Europa Institut an der Universität Zürich diesen Lehrgang an. Er ist internetbasierend und berufsbegleitend. Themen sind das Schweizer und EU-Lebensmittelrecht. Zielgruppe sind Nicht- Juristen, die sich beruflich mit dem Lebensmittelrecht beschäftigen. Anmeldeschluss ist Montag, 25. März 2013 Details und Anmeldungsformular unter 7. Schweizerische Tagung zum Wirtschaftsstrafrecht 18. April 2013, Lake Side Casino Zürichhorn: Die vom Europa Institut an der Universität Zürich organisierte Tagung richtet sich gezielt an Praktikerinnen und Praktiker aus Unternehmen, Verwaltung, Anwaltschaft, Strafverfolgung, Gerichten, Forensic Services usw. Sie konzentriert sich auf aktuellste Probleme und will hierfür wenn immer möglich kluge praktische Lösungen anbieten. Auskünfte erteilt das Europa Institut an der Universität Zürich (EIZ), Hirschengraben 56, 8001 Zürich, Tel , Anmeldung unter oder beim Sekretariat des EIZ, Fax Rundtisch über Zoll- und Zertifizierungsfragen Entsprechend der grossen Resonanz auf den in Moskau durchgeführten «Rundtisch über Zoll- und Zertifizierungsfragen» und der ungebrochenen Aktualität der Thematik sind im Frühling 2013 zwei ähnlich gelagerte Anlässe in der Schweiz geplant. Sie richten sich an Schweizer Firmen, die noch nicht auf dem russischen Markt vertreten sind. März-April: Seminar «Energieeffizienz- und Energiesparprojekte in Russland: Möglichkeiten für Schweizer Investoren». Organisator: Schweizerisch-Russischer Industrie-Businessklub, unterstützt durch OSEC. Veranstaltungsort: Neuchâtel. Im Sommer-Herbst 2013 wird zudem ein Seminar durchgeführt, das der Antikorruptions- und Investitionsschutzpolitik der Russischen Föderation gewidmet ist. Dieses Seminar wird praktisch ausgerichtet sein und sich an der unternehmerischen Perspektive orientieren. Weitere Informationen bei Lukas Joos, Berater des Ehrenrepräsentanten der HIK RF in der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Tel , Fax M / Joint Chamber of Commerce Switzerland Russia / CIS The Chamber invites to save the dates for the first JCC events of 2013: February 27, 2013, Seminar How Russian/ CIS Companies can integrate into the Swiss Market to Ensure Business Success. Zunfthaus zur Schmiden. Zurich. March 19, 2013, Banking Conference Russia s Banking Sector. Park Hyatt Hotel, Zurich. March 21, 2013, Kazakhstan Roundtable Sectors of Opportunity, Market Entry Strategies and Legal Guidelines. Zunfthaus zur Waag, Zurich. Veranstaltungen Ausland Fachmesse der Verbindungs- und Befestigungsbranche Februar 2013, Stuttgart 770 Ausstellerfirmen aus 35 Ländern präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen auf einer Netto-Ausstellungsfläche von über m 2. Die steigende Nachfrage nach Investitionsgütern und Konsumgütern in den Wachstumsmärkten, verbunden mit grossangelegten Infrastrukturprojekten in diesen Regionen, stellt die Branche vor neue Herausforderungen. Technisches Know-how für die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte mit immer höherer Präzision ist für Unternehmen heute unabdingbar genauso wie die globale Vernetzung der Vertriebsstruktur. Umfangreiche Informationen zur Messe, wie die stets aktualisierte Ausstellerliste, sind auf der Messewebseite erhältlich: CeBIT Hannover März 2013, Hannover Die CeBIT Hannover ist die weltweit bedeutendste Messe für die digitale Wirtschaft. Sie ist der Treffpunkt für Experten, Meinungsbilder und Topentscheider der IT-Welt. Die Messe präsentiert sich auf vier Plattformen: CeBit pro zeigt die komplette Bandbreite der ITK-Technologien für Unternehmen - 4 -

5 CeBIT gov bietet einen Überblick über Anwendungen für öffentliche Verwaltung und Gesundheitswesen CeBIT lab ist Treffpunkt für Produkt- und Unternehmensentwickler zur Präsentation von Innovationen CeBIT life stellt ITK-Lösungen vor für professionelle Anwender und hightech-begeisterte Konsumenten. Die CeBIT Hannover 2013 vermittelt einen 360 Überblick über die aktuellen Produktneuheiten innerhalb der vier wichtigsten Kernmärkte der digitalen Welt. Weitere Informationen über die CeBIT finden sich unter kostenlose Fachbesuchertickets über Für Reisearrangements kontaktieren Sie travelxperts ag, Osec organisiert mit dem Dachverband ICTswitzerland am 8. März 2013 eine Eintagesreise an die CeBIT. Interessenten können sich melden bei Osec, Zürich, Alberto Silini. Tel , Hannover Messe April 2013, Hannover Die Hannover Messe ist Impulsgeber für Investitionen in Technik und Automation und ist direkter Zugang zu internationalen Märkten. Auf der Hannover Messe finden 13 Leitmessen parallel an einem Ort statt. Sie ist das weltweit wichtigste Technologieereignis. Die Kernbereiche der Hannover Messe 2013 sind: Industrieautomation und IT Energie- und Umwelttechnologien Antriebs- und Fluidtechnik Industrielle Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen Forschung und Entwicklung Technologische Trends, Branchenkontakte und Networking-Chancen stehen im Mittelpunkt der Hannover Messe Weitere Informationen zur Hannover Messe: kostenlose Fachbesuchertickets über Für Reisearrangements kontaktieren Sie travelxperts ag, CommunicAsia Juni 2013, Singapur Die CommunicAsia findet bereits zum 23. Mal statt und gehört zu den führenden Messen der ICT-Branche weltweit. Die Messe geniesst durch ihren Qualitätsstandard international hohes Ansehen. Die breit gefächerten Themengebiete werden durch Konferenzen, Seminare und branchenorientierte Foren ergänzt. Zeitgleich finden die EnterpriseIT 2013 und die BroadcastAsia 2013 in Singapur statt. Weitere Infos: Details zur Teilnahme können abgerufen werden bei T-LINK MANAGEMENT, Carl A. Ziegler, Grindelstrasse 26, 8303 Bassersdorf. Tel Fax: GITEX Technology Week Oktober 2013, Dubai Die GITEX Technology Week gehört zu den weltweit führenden Messen im ICT-Sektor. Dies wird durch den wirtschaftlichen Aufschwung dieser Branchen in den Arabischen Emiraten noch verstärkt. Sie ist die Nummer eins der Messen des mittleren Ostens in Bezug auf den ICT-Markt und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Aussteller können hier ihre neuesten Produkte und Innovationen präsentieren. Weitere Informationen: Details zur Teilnahme (Möglichkeit eines Swiss Pavilion) können abgerufen werden bei T-LINK MANAGEMENT, Oliver Mulle, Grindelstrasse 26, 8303 Bassersdorf. Tel Fax: Diverses Ausschreibung Entrepreneurship Projekte Das Startzentrum unterstützt die Entrepreneurship Ausbildung an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich, indem das Lösen von Projekten für Firmen koordiniert wird. Dazu werden Firmen gesucht, die Business- oder Marketing Pläne von Studenten Teams ausarbeiten lassen möchten. Dies können Startups sein oder etablierte Firmen, die neue Geschäfts- oder Produkt-Initiativen planen. Die Kosten betragen CHF 300 für Startup Firmen, CHF 800 für KMU, CHF 1500 für Grossfirmen. Die Studententeams werden von erfahrenen Dozenten mit Unternehmer-Background betreut. Die Projekte starten im März 2013 und die Resultate sind im Juli 2013 zur Verfügung. Weitere Auskünfte bei: HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich, Gert Christen, M.B.A., Hauptdozent, Telefon: / Französischdiplom der Genfer Handelskammer Wie die ZHK in der deutschen Sprache bietet die Chambre de commerce, d industrie et des services de Genève ein Zertifikat an, das der Inhaberin/dem Inhaber attestiert, sich mündlich und schriftlich in einem professionellen Französisch ausdrücken zu können. Kürzlich erfolgten Anpassungen, um das Angebot noch besser auf die Bedürfnisse der Arbeitgeber auszurichten. Die schriftlichen Examen finden am 31. Mai 2013 statt. Anmeldeschluss ist der 3. Mai Weitere Informationen sind auf der Homepage der CCIG unter «Fournir des services/autres services» zu finden, so das Reglement und die Kursbeschreibung. «This-Priis» 2012 Am 24. Januar, dem Geburtstag des Namensgebers This Widmer, fand die 8. Preisverleihung des «This-Priis» statt. Mit dem jährlich verliehenen Preis sollen Unternehmerinnen und Unternehmer dazu animiert werden, in ihren Betrieben nachhaltige Stellen für Menschen mit einem Handikap zu schaffen. Mit dem Preis 2013 wurden die beiden Unternehmen Elektro-Material AG in Zürich und Kägi + Co AG in Winterthur ausgezeichnet. Die beiden KMU beschäftigen seit vielen Jahren handikapierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an vollwertigen Arbeitsplätzen mit ganz unterschiedlichen Arbeiten. Ob Kommissionieren bei der Elektro-Material AG oder Entgraten bei der Kägi + Co AG, die Arbeitsleistungen der handikapierten Mitarbeitenden sind für den Betrieb relevant und von wirtschaftlichem Nutzen. Weitere Informationen SITECO: duale Berufsbildung in Schwellen- und Entwicklungsländer SITECO ist ein Verein, der auf privater Basis der in der Schweiz sehr erfolgreichen dualen Berufsbildung in Schwellen- und Entwicklungsländern zum Durchbruch verhelfen will. Durch duale Ausbildung soll die Lebenstüchtigkeit der Jugendlichen gesteigert werden. Kooperationspartner sind ausgewählte Stiftungen und Partnerfirmen, welche die Projekte in finanzieller, technischer und führungsmässiger Beziehung unterstützen bzw. vor Ort durchführen

6 Präsident ist unser Kammermitglied Dr. Anton Schrafl, Unternehmer und Promoter von Entwicklungsinitiativen. Weitere Informationen bei SITECO, Baslerstr. 106, 8048 Zürich. Tel Homepage: Swiss Green Economy Symposium Die Schweizer Wirtschaft soll grüner werden, dabei auf ihre Stärken setzen und sich ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Das forderten Exponenten aus Wirtschaft, Politik, Forschung und NGO am Swiss Green Economy Symposium Mitte Januar in Zürich. Dieses fand im Nachgang zur UN-Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 vom vergangenen Juni statt und wurde von economiesuisse, ICC Switzerland, UN Global Compact und dem Forum für Nachhaltigkeit LifeFair organisiert. Im Zentrum des Dialogs stand die Frage, wie die Schweizer Wirtschaft die Vision einer Green Economy konkret umsetzen kann. Die anwesenden Unternehmen bekannten sich dabei klar zu den Chancen, die eine Green Economy bietet, betonten jedoch auch, dass neben ökologischen Anliegen zwingend auch ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigt werden müssten. Wie die Veranstaltung klar machte, braucht sich die Schweiz in Sachen grüne Wirtschaft nicht zu verstecken. Als eines der wenigen Länder mit einem dank Schuldenbremse ausgeglichenen Staatshaushalt, einem dualen Bildungssystem und einer international vorbildlichen Sozialpartnerschaft erfüllt sie heute die Kriterien ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit, wie economiesuisse-direktor Pascal Gentinetta betonte. Auch im Umweltbereich gehört die Schweiz zu den führenden Volkswirtschaften. Von den Chancen einer «grüneren Wirtschaft» für den hiesigen Wirtschaftsstandort zeigte er sich überzeugt: «Die Schweiz bietet mit ihren marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowohl für lokal tätige als auch international operierende nachhaltige Unternehmen einen äusserst attraktiven Nährboden.» Weitere Infos: Swiss women s award Am 20.Juni 2013 wird im Rahmen des Swiss Network Day zum ersten Mal der Swiss Women s Award verliehen. Mit diesem Award werden Frauen ausgezeichnet, die im Arbeitsbereich eine Vorbildfunktion einnehmen. Nominationen für den «Swiss Women s Award» sind möglich durch Schweizerische Organisationen, Vereine, Verbände, Stiftungen, Körperschaften und Anstalten des privaten und öffentlichen Rechtes mit Sitz in der Schweiz, welche unter ihren Mitgliedern, Mitarbeitenden oder Vorstandsmitgliedern eine «Vorbild-Frau» haben und diese präsentieren möchten. Nach erfolgter Anmeldung unter haben die registrierten Organisationen Zeit, bis zum 28. Februar 2013 eine Kandidatin für den Award zu nominieren. Diese Kandidatin muss in der Organisation als Vorbild dienen und eine entsprechende Bedeutung haben, sie ist Mitglied dieser Organisation und hat ihren Wohnsitz in der Schweiz. Mit der Nomination sind ein Foto der Kandidatin, ihr Lebenslauf und die Nominationsbegründung einzureichen. Die Vorselektion erfolgt online. 5 Frauen kommen in die Endwahl. Die Gewinnerin wird am 20. Juni 2013 am Swiss Network Day vom anwesenden Publikum gewählt. Sie erhält ein Preisgeld von CHF Weitere Details zum Nominations- und Wahlverfahren sind den Teilnahmebedingungen zu entnehmen. Wer einen Beitrag leisten will, um das Bewusstsein für Frauen in der Wirtschaft zu fördern, kann bis am eine weibliche Persönlichkeit mit Vorbildfunktion aus Ihrem Unternehmen / Ihrer Organisation für den Award nominieren. Weitere Informationen sind erhältlich unter: Impressum Zürcher Handelskammer, Direktion Postfach 3058, 8022 Zürich / Redaktionsschluss der ZHK Mitteilungen: Ausgabe Februar 24. Januar 2013 Ausgabe März 28. Februar 2013 Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften, Beiträge und Anregungen! Freundliche Grüsse Ihre Zürcher Handelskammer - 6 -

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