Gelungener White Turf-Auftakt

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1 AZ 7500 St. Moritz Jahrgang Dienstag, 9. Februar 2010 Amtliches Publikationsorgan des Kreises Oberengadin und der Gemeinden Sils/Segl, Silvaplana, St. Moritz, Celerina, Pontresina, Samedan, Bever, La Punt Chamues-ch, Madulain, Zuoz, S-chanf, Zernez, Susch, Ftan, Ardez, Scuol, Tarasp, Tschlin, Samnaun Biosfera Daspö ün on as rechatta il center da la Biosfera Val Müstair a Tschierv. Dürant quel on es capità bler, actualmaing sun in elavuraziun 26 progets parzials. Pagina 6 Eishockey Erst im Penaltyschiessen unterlag der CdH Engiadina dem Leader. Und St. Moritz gewann zu Hause hoch gegen Kreuzlingen- Konstanz. Seite 12 Curling Für die Reise zu Olympia hat es nicht gereicht, dafür revanchierten sich die St. Moritzer Curler mit dem Sieg an der Schweizermeisterschaft. Seite 13 Gelungener White Turf-Auftakt Ideale äussere Bedingungen und spannende Rennen: Der Auftakt zu White Turf 2010 ist geglückt. RETO STiFEL Die Sonne schien, der Wind blies nur schwach, die Verhältnisse auf dem Geläuf hätten nicht besser sein können: White Turf 2010 hat am Sonntag einen optimalen Auftakt erlebt. Nach den Rennen des letzten Jahres muss das wie Balsam gewesen sein für die Organisatoren, die sich am Sonntagabend denn auch sehr zufrieden zeigten. Zufrieden waren auch die Zuschauer am ersten Rennsonntag Zuschauerinnen und Zuschauer, die teils noch lange nach Rennschluss die Stimmung auf dem See genossen. Dass Tennisstar Roger Federer unter den Gästen weilte, merkten nur die wenigsten. Kenntnis genommen wurde dafür, als die «Ungarische Post» mit acht Pferden über das Geläuf lief. Der einzige Steuermann dirigierte von den letzten beiden Pferden aus seine Schützlinge. Die gute Stimmung übertrug sich auch auf das Wettgeschäft, wo gegenüber 2008 rund Franken mehr umgesetzt worden sind. Aus sportlicher Sicht verlief das Skikjöring sehr spannend. Valeria Holinger verpatzte den Start, so dass ihr Pferd Baileys Best fahrerlos über den Parcours hetzte. Zu allem Unglück verhedderte sich auch noch das Geschirr mit jenem von Peredur (Fahrer Franco Moro). Zum Glück aber ging alles gut aus und Moro wurde hinter dem überlegenen Sieger Jakob Broger sogar noch Zweiter. Der fünfjährige Hengst Winterwind konnte sich in einem der beiden Galopprennen durchsetzen und brachte sich so in gute Position für den Grossen Preis von St. Moritz, der am letzten Renntag auf dem Programm stehen wird. Seite 11 Brauchtum Vergangenen Samstag fand die traditionelle Schlitteda Engiadinaisa der Giuventüna da Samedan statt. Unter dem Beisein zahlreicher Zuschauer startete der festliche Umzug bei der Chesa Planta und führte zunächst via San Gian hinauf zum Stazersee. Erstmals ritt anstelle eines Vorreiters eine Vorreiterin an der Spitze der galanten Gesellschaft. Den kurzen Zwischenhalt am Lej da Staz nutzten die jungen Paare, um sich mit Heissgetränken und dem obligaten «Bündner Rötheli» für die Weiterfahrt aufzuwärmen. Auf den festlich verzierten Engadinerschlitten kutschierten die stolzen Kavaliere ihre Begleiterinnen danach weiter durch die frisch verschneite Winterlandschaft. Gekleidet sind die jungen Damen jeweils in der bekannten roten Engadinertracht. In Schlitteda da Samedan St. Moritz-Bad angekommen, galt es vor dem wohlverdienten Mittagessen noch das kurze Teilstück über den See und hinauf zum Waldhaus unter die Kufen zu nehmen. Die Schlitteda stammt aus einer Zeit, in der Pferd und Schlitten im Winter ein unverzichtbares Beförderungsmittel waren. Seit Generationen feiern die Giuventünas dieses beliebte Fest der Ledigen. Um einen Tag im Beisein ihrer Herzensdame zu verbringen, laden die Burschen der Dörfer diese zur festlichen Pferdeschlittenfahrt ein. Am Abend wird die Begleitung zum traditionellen Schlitteda-Ball ausgeführt. Die Giuventüna da Samedan besteht seit 1911 und ist einer der wenigen Jugendvereine, die diesen Engadinerbrauch nach wie vor pflegen. Bilder unter: www. engadinerpost.ch (um) Seite 9 Die GKB mit Rekordergebnis Geschäftsabschluss Die Graubündner Kantonalbank präsentiert auch für 2009 ein ausgezeichnetes Geschäftsergebnis. Alle relevanten Zahlen sind im tiefschwarzen Bereich. An der Bilanzpressekonferenz vom vergangenen Freitag in Chur wurde betont, dass sich das GKB-Risikomanagement in der Krise bewährt hat, ebenso wie die überdurchschnittliche Eigenkapitaldecke. Ein Blick auf die letzten sechs Jahre zeigt, dass das Eigenkapital um 476,5 Millionen Franken oder 37,9 Prozent zugelegt hat. An den Kanton und die Inhaber von Partizipationsscheinen wurden in der gleichen Zeitspanne insgesamt 423,8 Millionen Franken ausgeschüttet. Zusätzlich profitierte der Kanton 2006 von einer Kapitalrückzahlung von 119,9 Millionen Franken. Wie die Bank am Freitag weiter bekannt gab, leistet sie mit der diesjährigen Ausschüttung von 79,4 Millionen an den Kanton einen Beitrag von über 400 Franken pro Einwohner in die Staatskasse. (rs) Seite 3 Viele Zuschauerinnen und Zuschauer genossen den Auftakt zu den St. Moritzer Pferderennen Foto: swiss-image Die Zahlen auf einen Blick Bruttoertrag 402,2 Mio. 362,1 Mio. Bruttogewinn 224,7 Mio. 197,1 Mio. Konzerngewinn 143,9 Mio. 123,1 Mio. Eigene Mittel vor Gewinnverwendung 1 839,0 Mio ,0 Mio. Kundenvermögen ,0 Mio ,0 Mio. Anzahl Mitarbeiter Standort Promulins Weniger Arbeitslose im Kanton Variantas per la finanziun dal turissem Samedan Das neue Pflegeheim des Oberengadins soll im Quartier Promulins erstellt werden. Der Verein Glista libra legt eine eigens angefertigte Machbarkeitsstudie vor. In dieser wird empfohlen, einen Neubau anstelle des bisherigen Pflegeheims zu errichten und das jetzige Altersheim, mit einigen Umbauten, ebenfalls zu nutzen. Für Zusatzpflegebetten (auch während des Provisoriums während des Umbaus), Ferienbetten und weitere in Zusammenhang mit der ambulanten und stationären Pflege stehende Dienstleistungen. Seite Graubünden Im Januar verzeichnete der Kanton Graubünden 2007 Arbeitslose, was einer Arbeitslosenquote von 2,0% entspricht. Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen um 101 gesunken. Zusätzlich wurden 1504 nichtarbeitslose Stellensuchende registriert. Zu den nichtarbeitslosen Stellensuchenden gehören Personen, die an Weiterbildungs- und Beschäftigungsmassnahmen teilnehmen oder Zwischenverdienstarbeit leisten sowie jene, die lediglich die Vermittlungsdienstleistungen der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in Anspruch nehmen. Zählt man die Zahl der Arbeitslosen und der nichtarbeitslosen Stellensuchenden zusammen, ergibt sich die Zahl der Stellensuchenden. Im Januar wurden 3511 Stellensuchende registriert. Gegenüber dem Vormonat ist diese Zahl um 145 gesun- ken. Nachdem in der Vergleichsperiode des vergangenen Jahres ein Anstieg der Arbeitslosigkeit registriert wurde, ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Januar ein erfreuliches Zeichen. Von den 2007 Arbeitslosen waren 585 Frauen und 1422 Männer. Die höchsten Arbeitslosenzahlen verzeichneten das Baugewerbe (586), das Gastgewerbe (298) sowie der Bereich Handel, Reparatur- und Autogewerbe (193). Im Januar wurden 109 Langzeitarbeitslose gezählt. Gegenüber dem Vormonat mit 90 Langzeitarbeitslosen ist diese Zahl deutlich angestiegen. Gesamtschweizerisch ist die Zahl der Arbeitslosen von auf angestiegen. Die schweizerische Arbeitslosenquote beträgt 4,5%. Zusätzlich wurden gesamtschweizerisch ca nichtarbeitslose Stellensuchende registriert. (pd) Scuol Fin als 31 marz düra amo la procedura da consultaziun per la nouva finanziun dal turissem in Grischun. Il Chantun preschainta duos variantas pussiblas. D üna vart la taxa da turissem chantunala KTA (Kantonale Tourismusabgabe, chi s basa sün üna nouva ledscha per la finanziun dal turissem e chi voul unifichar las taxas in tuot il Chantun. Quista taxa dess rimplazzar la taxa da cura e la gabella da promoziun dal turissem da fin quà e nu vain plü missa in quint tenor las pernottaziuns effectivas, dimpersè tenor la capacità e ls lets existents in hotels ed abitaziuns da vacanzas. Cun quist sistem pajan hotels illa listessa categoria cun ün occupaziun mediocra tant co hotels cun üna buna occupaziun. Quai impustüt eir per motivar da ragiundscher ün meglder resultat. Evidaintamaing vegnan uschè hotels ed abitaziuns cun üna megldra occupaziun landervia plü bain co tenor il sistem d hozindi. L inchasch da quista taxa vain fatta dal Chantun e ls raps tuornan als cumüns chi fan part ad üna destinaziun regiunala per dovrar per l infrastructura e l marketing. La seguonda varianta as basa sün üna ledscha generala e prevezza üna gabella da turissem cumünala. Ils cumüns pon decider libramaing e l inchasch resta pro las administraziuns cumünalas. In gövgia passada ha gnü lö üna sairada da discussiun a Scuol ed Eugen Arpagaus e Michael Caflisch da l Uffizi d economia e turissem han preschantà las duos variantas per la finanziaziun dal turissem. Ils partecipants da la discussiun da podium s han express in gövgia passada cleramaing per la prüma varianta. (nba) Pagina 7

2 2 Dienstag, 9. Februar 2010 Veranstaltungen Das Prism-Trio im Caferama Zuoz Am Mittwoch, 10. Februar, um Uhr, bietet das Caferama in Zuoz ein Konzert mit drei jungen Musikern, die sich unterhaltender Salon- Musik, so genannter Lounge-Musik, widmen.das kleine Ensemble, das «Prism-Trio», besteht aus der Engadinerin Valeria Zangger am Schlagzeug, Nathanael Bosshard am Saxofon und Simon Iten am Bass. Lounge-Musik ist ein Musikstil, der früher in Lounges, also Salons, zur Unterhaltung der Gäste gespielt wurde und eher als Hintergrundmusik eingesetzt wurde. Auch das Prism-Trio spielt keine aufdringliche Musik, sondern erschafft leichte und Silvaplana Der «Circul Dmuretta» in Silvaplana lädt am Mittwoch, 10. Februar, zum Kinderkino ein. Im Gemeinschaftsraum der Chesa Dmura wird von bis Uhr der Spielfilm «Misa Mi» gezeigt. Nach dem Tod von Misas Mutter möchte ihr Vater mit einer anderen Frau ein neues Leben beginnen. Misa empfindet diese Entscheidung als Verrat an der Vergangenheit und flüchtet zu ihrer Grossmutter ins weite Lappland. Die ersten Tage sind für das Stadtkind schwierig. Zwar lernt sie den lappländischen Jungen Gustav kennen, aber die archaische Kultur seiner Verwandten kommt ihr sehr transparente Töne, wo jede Stimme klar erfassbar ist. Mit seinem feinen, eleganten Klang bewegt sich das Trio im Rahmen des modernen Jazz und erlaubt viel Raum für individuelle Kreativität der Musiker. Valeria Zangger, Nathanael Bosshard und Simon Iten studieren alle drei Musik in Luzern und musizieren aus Leidenschaft. Ihre drei Instrumente Schlagzeug, Saxofon und Bass vereinen sich wie beim Glasprisma in ein in vielen Farben leuchtendes, harmonisches Klangdreieck und bietet den Zuhörern ein ganz spezielles Musikerlebnis. Der Eintritt ist frei. Infos: Badilatti, Tel Kinderkino in der Dmuretta fremd vor. Ausserdem hört sie im einzigen Laden der Region Gerüchte über einen gefährlichen Wolf, der angeblich Vieh reisst. Bei einem Spaziergang im Wald verläuft sich Misa und steht plötzlich einer Wölfin gegenüber. Sie reagiert ohne Angst und schliesst Freundschaft mit dem Tier. Unterdessen haben die Nachbarn der Grossmutter schon Jäger beauftragt, die Wölfin zu töten. Als die Jäger auftauchen, versucht Misa, wenigstens die Jungen vor den Verfolgern zu retten. Gustav bietet ihr seine Hilfe an, die sie auch dringend braucht Der Film ist geeignet für Schulkinder. Tribüne Hansjörg Trachsel (Celerina) «Engadin», ein wichtiges Markenelement für ganz Südbünden Die Destinationsbildung im Kanton Graubünden kommt gut voran und damit auch die Reduktion der Anzahl Organisationen und Marken, die im Markt aktiv sind. Die Bündelung der Kräfte vor Ort und im Marketing ist ein zentrales Element der Bündner Tourismusreform. Auch die Neukonzeption der Tourismusfinanzierung Hansjörg Trachsel steht zur Diskussion. Die Vernehmlassung dazu läuft noch bis Ende März Sicht des Gastes im Vordergrund In einer unlängst publizierten Markenkarte der Tourismusorganisation ENGADIN St. Moritz wird der Begriff «Engadin» unter anderem mit folgenden Attributen umschrieben: hochalpin, weltgewandt, sportbegeistert, kontrastreich, südlich, inspirierend, hochklassig, ursprünglich. «Engadin» ist ein bekannter Name mit hoher Akzeptanz und Assozia- tion zu einem attraktiven Erlebnisraum für Gäste und Einheimische. Was stellen sich unsere Gäste unter dem «Engadin» vor? Diese Frage kann politisch und topografisch einfach beantwortet werden. Ist dies tatsächlich auch die Sicht unserer Gäste? Ich meine, dass für den Gast zum «Engadin» selbstverständlich auch das Unterengadin, aber wohl auch das Samnaun, die Val Müstair, das Bergell und das Puschlav gehören. Zwar ist es nicht einfach, einem Bewohner des Bergells oder der Val Müstair zu erklären, dass er aus touristischer Sicht im Engadin wohnt. Ich bin jedoch überzeugt, dass es sich lohnt, diese Diskussion zu führen. Denn eines ist sicher: Wenn der Gast einmal vor Ort ist und sich hoffentlich sehr rasch wohl fühlt, wird er das Angebot der Region interessiert studieren. Dann erfährt er, dass es im «Engadin» tolle Orte wie Pontresina, Zuoz, Scuol, Ftan, aber auch Samnaun, Lü oder Bondo gibt und wird diese auch besuchen. Daraus ergibt sich, dass langfristig alle in der Region «Engadin» von grossen, gut funktionierenden, finanziell gesicherten Tourismusstrukturen profitieren. Ich kann mir deshalb gut vorstellen, dass hinsichtlich Destinationsbildung in einigen Jahren von einer einzigen Destination ENGADIN die Rede sein wird. Gerechte Tourismusfinanzierung Die Schaffung neuer Tourismusstrukturen sowie die Überprüfung der Aufgabenteilung zwischen Tourismusorganisationen und Gemeinden alleine genügt noch nicht, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Es braucht auch genügend finanzielle Mittel für das Tourismusmarketing und die Tourismusentwicklung. Dabei sollen alle Nutzniesser des Tourismus, vom Hotel, Gastronomiebetrieb über den Handel, das Gewerbe und die Baubranche bis hin zu den Eigentümern von Zweitwohnungen angemessen in die Grundfinanzierung des Tourismus einbezogen werden. Auch im Engadin gilt es, die Tourismusfinanzierung zu vereinfachen, zu vereinheitlichen, gerechter zu gestalten sowie durch den Einbezug aller Nutzniesser die notwendigen Mittel für den Tourismus zu generieren. Hansjörg Trachsel ist wohnhaft in Celerina und Maienfeld. Er ist Regierungsrat des Kantons Graubünden, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes. Vorgängig war Hansjörg Trachsel Grossrat, Gemeindepräsident von Celerina und Vizepräsident des Internationalen Bob-, Skeleton- und Schlittelverbandes FIBT. Quilt-Kunst im Seniorencenter Samnaun Vor einem Jahr wurde das Seniorencenter Chalamandrin in Samnaun Compatsch eröffnet. Der Dachstock ist als Mehrzweckraum gestaltet und eignet sich unter anderem auch für Ausstellungen. Die erste findet vom 12. Februar bis am 5. März statt. Die Räumlichkeiten werden mit den Arbeiten der Quilt-Künstlerin Trudy Kleinstein eröffnet. Sie ist in Samnaun aufgewachsen und stark mit dem Tal und seinen Menschen verbunden. Zuoz/Scuol Europäisch, romanisch und (nicht nur) volkstümlich ist das neue A-cappella-Konzertprogramm des Engadiner Singkreises Rudè da chant: Volkslieder aus europäischen Ländern, versetzt mit solchen aus der romanischen Tradition. Dazu kommt ein Konzertteil mit neuen romanischen Chorliedern, bei denen der Komponist Peter Appenzeller Gedichte aus der Feder von Alfons Clalüna vertont hat. Mit seinen 40 Sängerinnen und Sängern Die Ausstellung möchte einen Einblick in das vielseitige Schaffen der Künstlerin geben und gleichzeitig zeigen, wie kreativ «Patchwork» und «Quilten» sein kann. Ihre Arbeiten sind ausnahmslos von Hand gesteppt und bestechen durch ihre Farbharmonien, ihren Ideen- und Detailreichtum. Nicht ohne Grund wurden ihre Werke in den letzten Jahren mit Preisen ausgezeichnet. Kleinstein organisiert immer wieder Ausstellungen und gibt Kurse im In- und Ausland. Rudè da chant Engiadina konzertiert St. Moritz «Touristische Gegenwart und Zukunft» ist eine Thematik, die bestimmt viele, gerade auch «alt eingesessene» Bewohnerinnen und Bewohner des Oberengadins interessiert. Am kommenden Donnerstagnachmittag referiert darüber im ökumenischen Senioren-Treffen in St. Moritz Martin Berthod, Fachmann und Praktiker mit langjähriger Erfahrung in diesen aus dem ganzen Engadin steht der Chor unter der Leitung von Gianna Vital-Janett. Zwei junge Künstler aus Scuol, Flurina und Janic Sarott, bereichern das Konzert mit Instrumentaleinlagen auf Geige und Rhythmusinstrument. Die Konzerte finden statt am Donnerstag, 11. Februar, in Zuoz in der Kirche San Luzi, und am Samstag, 13. Februar, in Scuol in der reformierten Kirche, jeweils um Uhr. Ökumenisches Seniorentreffen Fragen. Der Vortrag beginnt um Uhr im Pfarreisaal der Katholischen Kirchgemeinde. Das ökumenische Senioren-Team freut sich über zahlreiche Beteiligung und bietet wie immer im Nachhinein ein Zvieri, das einlädt zu regem Austausch. Jüngere Jahrgänge sind wie immer ebenfalls willkommen. aktuell übersichtlich informativ benutzerfreundlich Der Zustand des Bündner Strassennetzes ist auf der neu gestalteten Internetseite aktuell einsehbar. Ein speziell für Smartphones gestaltetes Layout sowie ein SMS-Service erlauben ein bequemes Zugreifen auf die Informationen. Italienischer Folk im «Al Gerl» Stampa Der Cantautore Keko Zucchi und seine Band schaffen mit ihren ursprünglichen Klängen und Texten in Italienisch und Veltliner Dialekt eine nostalgische und intime Atmosphäre. Die Lieder erzählen Geschichten von gestern und heute und werden von einfachen und traditionellen Instrumenten wie Gitarre, Akkordeon, Mundharmonika und Pfeifen, die aus der traditionellen Volksmusik stammen, begleitet. Am Samstag, 13. Februar, mit Konzertbeginn um Uhr im «Al Gerl» in Stampa im Bergell. Reservation und Auskunft: Tel Bündner Strassenzustand aktuell Internet- und SMS-Service Das Wissen um den aktuellen Strassenzustand kann gerade im Winter bei kritischen Wetterverhältnissen mit schweren Schneefällen für Gäste und Einheimische des Bergkantons Graubünden wichtig sein. Ob eine Strassenverbindung schneebedeckt ist, nur mit Schneeketten befahren werden darf oder gar geschlossen werden musste, ist für die Erreichbarkeit der einzelnen Talschaften entscheidend. Die Zugriffszahlen im letzten Winter auf die seit 2005 betriebene Website zeigen dies deutlich. So waren im Februar 2009 mit schweren Schneefällen rund Zugriffe auf diese Seite zu verzeichnen. Das Tiefbauamt und die Kantonspolizei Graubünden haben deshalb auf diesen Winter hin das Informationsangebot zum Strassenzustand ausgebaut und neu gegliedert. Allfällige Wartezeiten bei der rollenden Strasse durch den Vereinatunnel werden ebenfalls auf dieser Plattform kommuniziert. Mit dem Zugriff vom internetfähigen Handy aus auf www. strassenmobile.gr.ch ist auch noch bei der Anfahrt nach Graubünden die aktuelle Situation abrufbar. Den Abonnenten des kostenpflichtigen SMS-Service werden Änderungen des Zustandes auf den einzelnen Strassenabschnitten direkt auf das Handy gemeldet. Wegen des grossen Strassennetzes wird bei kantonsweiten Schneefällen unter Umständen eine beträchtliche Menge von Zustandsmeldungen generiert. Darum ist für eine bessere Übersicht der Kanton in vier Regionen aufgeteilt, die einzeln abonniert werden können. Immer zu beachten Die Christmas Tree Auction St. Moritz Traditionell spendet das Badrutt s Palace Hotel den Erlös aus der jährlichen Christmas Tree Auction an soziale Einrichtungen in der Region. In diesem Jahr wird der Betrag von Franken nicht nur auf die Blindenskischule St. Moritz, die Musikschule Oberengadin und den Verein Avegnir verteilt. Aus aktuellem Anlass werden die Spendengelder in diesem Jahr zusätzlich an die Spendenorganisation Glückskette überreicht, um so den Opfern der Erdbeben auf Haiti zu helfen. Somit erhalten die vier Organisationen jeweils den Betrag von Franken. (pd) ist aber, dass sich in den Bergen die Wetterverhältnisse und damit der Strassenzustand sehr schnell ändern können, auch wenn dieser von den Mitarbeitenden des Kantons vor Ort so aktuell wie möglich an strassen. gr.ch gemeldet wird. Zurzeit erfolgt die Strasseninformation auf Deutsch. Der Ausbau der Internetseite für zusätzliche Sprachen ist geplant. Weitere Hinweise zu den Strasseninformationen in Graubünden und zur Anmeldung für den SMS-Service unter (pd) JO-SAC Bernina Ski- und Snowboardtour Samstag, 13. Februar 2010 ab 12 Jahren Am Samstag wollen wir eine gemütliche Tour mit lässiger Abfahrt erleben. Falls es die Verhältnisse zulassen, machen wir die ersten Höhenmeter bequem mit der Muottas-Muragl-Bahn und von dort in knapp drei Stunden auf den Piz Utèr. Dann folgt die lange Abfahrt bis nach Chamues-ch. Bei heiklen Lawinen-Verhältnissen werden wir das Tourenziel entsprechend anpassen. Auf eure Anmeldungen am Donnerstag von bis Uhr freut sich Andri unter Telefon

3 Dienstag, 9. Februar Die Rallyestrecke des Classic Car Meetings St. Moritz Fünf Monate vor dem Start zum 17. British Classic Car Meeting St. Moritz haben die Organisatoren die diesjährige Rallyeroute bekannt gegeben. Diese führt am Samstag, 10. Juli, von St. Moritz aus ins benachbarte Italien und wieder zurück ins Engadin. Highlights entlang der Strecke sind: Der legendäre Berninapass, schon vor über 80 Jahren Schauplatz von Automobilrennen; Livigno, zollfreie Zone und beliebter Wintersportort; Bormio, der Hauptort des oberen Veltlins, wo 2005 Alpine Skiweltmeisterschaften stattfanden; dazu malerische Landschaften entlang der Valle del Braulio oder des Umbrailpasses. Die rund 200 teilnehmenden Fahrzeuge bewältigen die 204 Kilometer lange Strecke in zwei Gruppen. Am Sonntag steht traditionsgemäss der Concours d Elégance auf dem Programm. Die Automobile setzen sich dann blank poliert auf der Via Serlas im St. Moritzer Dorfzentrum in Szene. Eine Fachjury führt dabei einen Schönheitswettbewerb durch und prämiert die schönsten Fahrzeuge. (pd) Kurzgeschichten in der «Peidra viva» Celerina Am Donnerstag, 11. Februar, findet von bis Uhr die nächste Lesung von Kurzgeschichten im evangelischen Kirchgemeindehaus «Peidra viva» statt. Die von Ingelore Balzer, Gretli Faoro und Cornelia Pedretti sorgfältig ausgesuchten und vorgelesenen Geschichten laden zum Entspannen und Nachdenken in gemütlicher und freundschaftlicher Atmosphäre ein. Der Eintritt ist frei. In Kürze Beitrag Lehrwerkstatt Das Bauprojekt für die Sanierung und den Ausbau der Heizungsanlage in der Engadiner Lehrwerkstatt für Schreiner in Samedan wird von der Bündner Kantonsregierung genehmigt und mit einem kantonalen Baubeitrag von maximal Franken unterstützt. (pd) Bank der Bündner ist auf Erfolgskurs Die Graubündner Kantonalbank hat ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr 2009 hinter sich. Davon profitieren der Kanton und die Investoren. ReTo STiFel Wenn die Graubündner Kantonalbank (GKB) in den letzten Jahren zur Bilanz-Medienkonferenz eingeladen hatte, dann konnte sie fast immer über eine erfreuliche Entwicklung berichten. Das war auch am vergangenen Freitag in Chur so, wo die GKB-Spitze den Geschäftsabschluss 2009 präsentierte. «Das Rekordergebnis 2009 macht Freude», sagte Bankpräsident Hans Hatz. CEO Alois Vinzenz sprach von einem Geschäftsabschluss, der die Erwartungen für 2009 in Bezug auf Wachstum, Produktivität und Rentabilität «deutlich übertroffen hat». In Zahlen ausgedrückt bedeutet das eine Zunahme des Cash-flow (Bruttogewinn) um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 224,7 Millionen Franken, eine Steigerung des Konzerngewinns um 16,9 Prozent auf 143,9 Millionen und einen Zuwachs an Kundenvermögen und Kundenausleihungen um 6,4 respektive 4,1 Prozent. Investoren für die Bellerive AG Mit zum Konzerngewinn beigetragen hat die Private Client Bank (PCB), an der die GKB mit 50 Prozent beteiligt ist. Die PCB, die schwergewichtig in der Vermögensverwaltung tätig ist, erzielte ein Spitzenergebnis, an dem die GKB erstmals ein volles Jahr partizipieren konnte. Etwas weniger erfolgreich lief das Geschäftsjahr für die Privatbank Bellerive AG, an der die GKB eine Mehrheitsbeteiligung von 62,5 Prozent hält. Hatz sprach von einem aus finanzieller Sicht «sehr schwierigen Geschäftsjahr». Positiv stimme ihn, dass sich eine Schweizer Investorengruppe mit 25 Prozent an der Bank beteiligen werde. Konkreter wollte Hatz an der Medienorientierung nicht werden, die entsprechenden Informationen würden aber noch in diesem Jahr erfolgen. Ein Blick auf die GKB-Erfolgsrechnung zeigt, dass das Zinsengeschäft Geschäfts- und Gewinnwachstum bei der GKB Gutes Geschäftsjahr: Die Graubündner Kantonalbank blickt auf ein erfolgreiches 2009 zurück. im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben ist. Belastend ausgewirkt hat sich gemäss Vinzens die Verschiebung des Verhältnisses zwischen fest und variabel verzinsbaren Kundenpositionen. Mit 15,6 Prozent stark zugelegt hat der Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft dank höheren Wertbeständen und einer Zunahme der Börsentransaktionen. Die im Vergleich zum Vorjahr überdurchschnittliche Wertentwicklung der Wertschriftenanlagen hat den übrigen ordentlichen Erfolg positiv beeinflusst. Auf der Aufwandseite schlugen einerseits höhere Lohnkosten zu Buche, andererseits verursachte die Integration der beiden Privatbanken Mehrkosten. 80 Millionen für den Kanton Vom guten Geschäftsergebnis der GKB profitiert auch die Staatskasse. Knapp 80 Millionen Franken können aus dem Ergebnis 2009 an den Kanton ausgeschüttet werden. Die Inhaber von Partizipationsscheinen dürfen sich über eine Erhöhung der Dividende von 32 auf 35 Franken pro Partizipationsschein freuen. Sowohl Bankenpräsident Hatz wie auch CEO Vinzens betonten, dass die Für erleichterte Einbürgerungen Graubünden Die Bündner Regierung befürwortet im Grundsatz eine erleichterte Einbürgerung für Personen der dritten Ausländergeneration. Dies hält sie in ihrer Vernehmlassungsantwort an den Bund zur Parlamentarischen Initiative «Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen» fest. Die Regierung begrüsst insbesondere, dass im Unterschied zur im Jahr 2004 gescheiterten Vorlage kein Automatismus der Einbürgerung aufgrund der Geburt in der Schweiz mehr vorgesehen ist. Die Einbürgerung wird weiterhin von einem Antrag und einem behördlichen Beschluss abhängig gemacht. GKB über eine sehr komfortable Risikodecke verfügt und unabhängig von der Staatsgarantie als ausgesprochen sichere Bank gilt. Das Risikomanagement habe sich auch 2009 bewährt. «Die Bank hat die Risiken im Griff», sagte Hatz. Die Eigenkapitalrentabilität (Verhältnis vom Gewinn zum Eigenkapital) erhöhte sich im Berichtsjahr leicht von 11,2 auf 11,4 Prozent. Das Eigenkapital beläuft sich mittlerweile auf 1,75 Milliarden Franken. Für 2010 erwartet Vinzens einen wesentlich stärkeren Neugeldzufluss. Der negative Effekt, dass die grossen institutionellen Anleger ihr Geld aus Sicherheitsgründen kurzfristig bei der GKB parkiert und dann wieder abgezogen hätten, sollte vorüber sein. Man habe 2009 bewusst darauf verzichtet, institutionelle Geschäfte über Preiszugeständnisse zu halten, sagte Vinzens. Auch rechnet der CEO in Bezug auf das Wachstum mit positiven Impulsen der beiden Privatbanken. Weil aber die Finanzmärkte und das wirtschaftliche Umfeld nach wie vor grosse Unsicherheiten bergen, geben sich sowohl Vinzens wie auch Hatz zurückhaltend bei der Einschätzung der Zukunftsaussichten. Der Regierung erscheint es sinnvoll, für Personen, die seit ihrer Geburt in der Schweiz leben und deren Eltern bereits einen wesentlichen Teil ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung hier absolviert haben, ein vereinfachtes Verfahren einzuführen. Begrüsst wird auch die Absicht, in diesem Bereich eine gesamtschweizerisch einheitliche Regelung zu schaffen. Dennoch lehnt die Regierung einzelne Bestimmungen der Vorlage ab. Unter anderem verlangt sie, dass der Bund weiterhin bloss «Mindestvorschriften» festlegt und die Kantone wie bisher weitergehende Vorschriften erlassen können. (pd) Nachgefragt «Kontinuierlich wachsen» «Engadiner Post»: Die Graubündner Kantonalbank hat auch 2009 sehr gut gearbeitet. Profitiert die Bank von der Finanzkrise und den Diskussionen um das Bankkundengeheimnis? Alois Vinzens: Ich denke nicht, dass wir Profiteure sind, zumindest nicht Es zahlt sich aber aus, dass wir eine berechenbare Geschäftspolitik verfolgen, die auf Kontinuität ausgerichtet ist und nicht auf Spekulation aufbaut. Die GKB betreibt ein Geschäft, das sehr nahe an den Kunden und der Realwirtschaft ist. Somit müssen wir uns auch nicht auf Systemrisiken konzentrieren, die nicht mehr kontrollierbar sind. EP: Die Kunden sind also nicht in Scharen zur GKB gekommen, weil sie das Vertrauen in die grossen Geldinstitute nicht mehr haben? Vinzens: 2008 war das so. Letztes Jahr haben sich diese Zuflüsse jedoch verlangsamt, weil das Thema Bankenrisiko nicht mehr im Vordergrund stand, nachdem die UBS durch den Staat gerettet worden ist. EP: Wie stark hilft Ihnen das Prädikat Staatsgarantie? Vinzens: Das hilft sicher, 2008 war das ein wichtiges Label. Die GKB wird aber auch ohne die Staatsgarantie als eine der sichersten Banken bewertet, weil wir immer darauf geachtet haben, über eine sehr hohe Eigenkapitalabsicherung zu verfügen. Diese konservative Haltung ist in den Boomjahren auch schon kritisiert worden, hat jetzt aber einen ganz neuen positiven Stellenwert erhalten. EP: Wie stark kriegen sie die Auswirkungen der Steuerdebatte zwischen Deutschland und der Schweiz zu spüren? Gerade im Oberengadin dürfte es ja etliche deutsche Kunden haben. Vinzens: Die Diskussionen um das Bankgeheimnis schaden dem ganzen Finanzplatz Schweiz und somit auch der GKB. Wir sind aber nicht so stark abhängig von grenzüberschreitenden Geschäftsstrukturen, weil wir eine Geschäftsstrategie pflegen, die primär auf dem Heimmarkt Graubünden aufbaut. Auch mit unseren Beteiligungen an den beiden Privatbanken in Zürich sind wir nicht stark exponiert. Selbstverständlich pflegen wir bedingt durch die attraktive Gästestruktur in unserem Kanton auch grenzüberschreitende Bankbeziehungen, die durch diese Diskussionen belastet sind. Wir würden es deshalb begrüssen, wenn zum Thema Bankgeheimnis möglichst rasch eine klare, lösungsorientierte Strategie erkennbar würde. EP: Der Rückzug aus den peripheren Regionen ist ein Politikum, das immer wieder zu Diskussionen Anlass gibt. Die GKB ist heute an über 70 Standorten im Kanton Graubünden präsent. Wird das auch in Zukunft der Fall sein? Vinzens: Das Geschäftsstellennetz gerade auch im Engadin, wo wir zwei Regionalsitze und eine sehr grosse Dichte an Geschäftsstellen haben ist Teil unserer Kundennähe und unseres Erfolgskonzeptes und das werden wir sicher nicht ohne Not aufgeben. Es ist denkbar, dass in der Zukunft die eine oder andere Geschäftsstelle neu positioniert, vielleicht auch redimensioniert oder ganz aufgehoben wird. Aber nur dann, wenn die Kunden das Angebot in dieser Form nicht mehr wollen. In der Tendenz stellen wir einen generellen Trend der Kunden in Richtung Zentren fest. Das hat einerseits mit dem Bedürfnis nach Diskretion zu tun, andererseits aber auch mit der Beratungs- und Betreuungskompetenz, die in einem grösseren Team besser gewährleistet ist als in einer kleinen Geschäftsstelle. Interview: Reto Stifel Alois Vinzens ist Vorsitzender der Geschäftsleitung der Graubündner Kantonalbank.

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5 Dienstag, 9. Februar «Promulins ist machbar, eine reine Frage des Willens» Gegner des Pflegeheimstandorts Spital prüften Machbarkeit Das Altersheim in Promulins abreissen und an seiner statt ein neues Oberengadiner Pflegeheim erstellen. Dies empfiehlt eine Machbarkeitsstudie des Vereins «Glista libra». Marie-Claire Jur Der Verein «Glista libra» ist überzeugt, dass das künftige Oberengadiner Pflegeheim durchaus im Samedner Quartier von Promulins stehen könnte. Am jetzigen Standort, aber nicht in den bestehenden Strukturen, oder nur zum Teil. Gestern präsentierten Vereinsmitglieder und Kreisräte, die gegen den Standort beim Spital sind, eine interne Machbarkeitsstudie. Verfasst hat sie Architekt und Kreisrat Robert Obrist. Seinen Berechnungen zufolge bietet Promulins genug Raum für ein Pflegeheim, auch wenn es zu einem späteren Zeitpunkt darum gehen würde, die Strukturen zu erweitern. Im Wettbewerbsprogramm für den Standort hinter dem Spital wurde das benötigte Raumprogramm mit insgesamt 7842 m 2 beziffert. Obrists Kubaturberechnungen für den Standort in Promulins kommen auf 7700 m 2. Altersheim abreissen Die Studie schlägt vor, das alte Altersheim abzubrechen und an seiner Stelle einen Neubau mit fünf Stockwerken à 24 Zimmern zu erstellen, und einen Gemeinschaftsraum und Verwaltungsbereich im Erdgeschoss dazu. Sollten weniger Zimmer benötigt werden, könnten auch vier Obergeschosse genügen (96 Zimmer). Der heutige 17-jährige Pflegeheimtrakt sollte weiter bestehen bleiben und genutzt werden. Kreisrätin Emilia Das Alters- und Pflegeheim Promulins in Samedan von Süden her gesehen. In den Augen der «Glista libra» soll dies der Standort des Oberengadiner Pflegeheims sein. Der Altersheimtrakt (im Bildhintergrund) soll abgerissen werden und einem Neubau weichen. Foto: Marie-Claire Jur Zangger sprach von «zusätzlichen Pflegebetten, Ferienbetten, Tagesstrukturen, einer Palliativgruppe und anderen Möglichkeiten mehr. Raum gebe es zudem im dritten Stockwerk, wo unter dem Dach in einem bisher fast ungenutzten Saal Zimmer geschaffen werden könnten. Jost Falett sprach von zwei Abteilungen à 14 Zimmern, die an dieser Stelle geschaffen werden könnten. In den Augen Obrists ist der Standort Promulins geeigneter als derjenige hinter dem Spital Oberengadin. Hinter dem Spital könne nicht beliebig hoch in den Hang gebaut werden, um mehr Licht und Aussicht zu erhalten. Die sei von der Erschliessung und von der Steilheit des Terrains her, das eine 17 Meter hohe Betonstützmauer notwendig mache, unsinnig. Der in der Machbarkeitsstudie (hinter dem Spital) skizzierte langgezogene Pflegeheimbau lässt gemäss Obrist keine modulare Erweiterung zu, allenfalls eine Aufstockung. Zudem stehe er mit seinen 96 Metern Länge konträr zu den Bedürfnissen des Pflegepersonals, das kürzere Wege bevorzuge. Bessere Betriebsabläufe seien in einer etwas kompakteren, verschachtelten Struktur in Promulins eher zu realisieren. «Es wäre besser, am Standort hinter dem Spital Terrassenwohnungen in den Hang zu bauen. Oder diese Parzelle frei zu lassen für künftige Spitalerweiterungen», meinte der St. Moritzer Architekt vor den Medien. Heime am Hang sind out Jost Falett wies darauf hin, dass andere Regionen Graubündens von der Idee eines zentralen Standorts abgekommen seien oder diesen heute nicht mehr zeitgemässen Ansatz gar nicht erst umsetzen wollten. Dort, wo ein Altersheim in den Hang gebaut wurde, sei man am Zurückbuchstabieren. Der Ebenerdigkeit werde jetzt höchste Priorität beigemessen. Kreisrat Hansjörg Hosch kritisierte Intensionen der Spitalkommission, im dritten Stock des Spitals Oberengadin Büroräumlichkeiten für Ärzte einrichten zu wollen. «Diese Betten könnten für ein Provisorium während des Umbaus in Promulins genutzt werden», sagte er. «Promulins ist machbar. Es ist nur eine Frage des Willens», zeigte sich Kreisrat Jost Falett überzeugt. Dieser Standort biete punkto weiterer Entwicklung «mehr Flexibilität als der Standort hinter dem Spital». Die Vertreter des Vereins «Glista libra» empfahlen, den Wettbewerbskreditantrag am 7. März abzulehnen. «Je klarer das Nein, desto mehr ist der Kreisrat gezwungen, seriöse Standortabklärungen zu machen», betonte Falett. Am 12., 15. und 22. Februar finden in Zuoz, St. Moritz und Samedan öffentliche Baderledas des Vereins «Glista libra» zu diesem Thema statt. Mehr Raum fürs Lyceum Alpinum Gemeindeversammlung Zuoz Bundesrätin Widmer-Schlumpf zu Besuch im Engadin Kreditgeschäfte über knapp drei Mio. Franken stehen auf der Traktandenliste der Zuozer Gemeindeversammlung von nächster Woche. Zudem ist über eine Teilrevision der Ortsplanung zu befinden, dank der das Lyceum Alpinum wachsen kann. Marie-Claire Jur Die Erneuerung der Gemeindeinfrastruktur kann teuer zu stehen kommen, vor allem, wenn während Jahrzehnten nur das Nötigste gemacht wurde. Die Gemeinde Zuoz befindet sich derzeit in der misslichen Lage, viel Geld in den Strassen- und Leitungsbau investieren zu müssen. Wasser- und Abwasserleitungen sowie die Pflästerung der Via Maistra beispielsweise sind rund hundert Jahre alt und befinden sich gemäss der Zuozer Gemeindebehörde «in einem desolaten Zustand». Via Maistra zweiter Teil Nachdem die erste Hälfte dieser Zuozer Hauptachse in den letzten beiden Vorjahren saniert worden ist, muss die zweite Etappe des Strassensanierungsprojekts in Angriff genommen werden. Es geht um den Abschnitt von der Dorfmitte (Plaz) bis zum östlichen Ortsende (Aguêl). Die Erneuerungsarbeiten samt Anschlüssen auf Höhe der Via Dimvih, Via Dimvih d Aguêl und Via S-charlattina sollen 2010 und 2011 erfolgen. Die Zuozer Stimmbürger sind eingeladen, für diese Sanierung einen Kredit von 2,4 Mio. Franken an der Gemeindeversammlung vom nächsten Mittwoch zu sprechen. Einen weiteren Kredit benötigt der Gemeindevorstand für Erschliessungsarbeiten im Quartier Curtin Plavaunt II, samt Umlegung von Werkleitungen und der Definition eines Parkplatzkonzepts. Zusammen mit Privaten bereitet die Gemeinde ein Überbauungsprojekt in diesem Quartier vor und muss die Hälfte der damit verbundenen Projektierungskosten tragen. Der beantragte Kredit beläuft sich auf Franken. Das Lyceum braucht mehr Platz Neben diesen Kreditgeschäften wird sich der Souverän am 10. Februar noch mit einem raumplanerischen Geschäft befassen. Seit einiger Zeit hegt das Lyceum Alpinum die Absicht, seine Infrastruktur zu erweitern. Zur Vergrösserung der Schulkapazität sind verschiedene zusätzliche Schul-, Freizeit- und Restaurationsräume geplant sowie mehr Sportmöglichkeiten. In einer ersten Etappe soll das Internat um 56 Betten erweitert werden. Gemäss Gemeindekanzlist Peider Bezzola soll das «Lärchenhaus» aus den 1960er-Jahren einem Neubau weichen. Ferner ist ebenfalls im Osten des Schulcampus eine Erweiterung der Sportplätze sowie eine Änderung der Erschliessung vorgesehen. Für all diese Projekte ist eine Teilrevision der Ortsplanung notwendig, die den Gestaltungs-, Erschliessungs- und Rodungsplan betrifft. In der Vorprüfung wurde diese Teilrevision vom Kanton schon für gut befunden. Erneuerungswahlen Im Hinblick auf die Zuozer Behördenwahlen vom 1. März werden die Stimmbürger an der Gemeindeversammlung auch Kandidatenvorschläge anbringen können. Gemäss der Versammlungsbotschaft treten die bisherigen Gemeinderäte Andri Casty und Andrea Gilli zur Wiederwahl an. Wie Gemeindeaktuar Bezzola auf Anfrage ausführt, hat sich Casty inzwischen umbesonnen und verzichtet auf eine Kandidatur, wodurch auch eine Neuwahl für den Gemeinderat ansteht. Erneuert werden muss auch ein Teil der Geschäftsprüfungskommission; Gian Reto Sonder hat den Rücktritt eingereicht, Daniel Badilatti scheidet aufgrund der Amtszeitbeschränkung aus dem Gremium aus. Neue Leute braucht es auch im Schulrat, weil Erna Romeril-Klarer und Ludwig Magni nicht mehr kandidieren wollen. In der Baukommission wollen Niculin Arquint und Luis A. Wieser weiterhin mitwirken. Gemäss Bezzola können Kandidaturen für ein Behördenamt noch bis zum Freitag, 12. Februar, eingereicht werden. Celerina Am Freitag, 12. Februar, lädt die BDP Oberengadin um Uhr zu einem Treffen mit Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf sowie den beiden BDP-Regierungsräten Barbara Janom Steiner und Hansjörg Trachsel. Die Veranstaltung in der Sela Polivalenta in Celerina ist öffentlich. Eveline Widmer-Schlumpf wird zur «Banken- und Ausländerpolitik» sprechen. Barbara Janom Steiner referiert zum Thema «Gesund leben und alt werden im Oberengadin» und Hansjörg Trachsel befasst sich mit den Verkehrsverbindungen im Oberengadin. Nicht alle Tage besucht eine Bundesrätin das Engadin. Umso erfreuter ist Duri Campell, Präsident der BDP Oberengadin, dass es nach frühzeitiger Planung und mit etwas Glück gelungen ist, die Bundesrätin für die Diskussionsveranstaltung zu gewinnen. Als Mitglied der Kantonsregierung nahm sie vor einigen Jahren bereits Bundesrätin Widmer-Schlumpf kommt nach Celerina. an einem gemeinsamen Skitag mit dem Gemeindevorstand Celerina teil. Als Moderator führt Duri Campell durch den Abend. Er hebt hervor, dass die prominenten Gäste zu äusserst aktuellen Themen sprechen werden, die gerade auch die Bankenproblematik oder die Minarettabstimmung betreffen. In Zusammenhang mit der Zukunft des Alters- und Pflegeheims sowie den Strassenverbindungen und Umfahrungen im Dreiseengebiet werden zudem vieldiskutierte Kreisthemen aufgegriffen. Wichtig sei der BDP insbesondere, dass auch genügend Zeit für Fragestellungen und Anregungen aus dem Publikum zur Verfügung stehen. Ebenfalls werden Kreisrats- sowie Grossratskandidaten der Bürgerlich Demokratischen Partei Oberengadin (BDP) am Anlass präsent sein und sich um eine intensive Diskussion bemühen, sagt Campell. (ep) Foto: ejpd

6 POSTA LADINA Mardi, 9 favrer 2010 «Baselgia, quai eschan nus» Occurrenza dal colloqui regiunal II colloqui d Engiadina Bassa e Val Müstair ha invidà ad üna dieta speciala cul spiritual Wolfgang J. Bittner. Passa 30 persunas s han partecipadas in venderdi a Scuol e sonda a Lavin. Il colloqui d Engiadina Bassa e Val Müstair es ün dals desch colloquis da la baselgia evangelica dal Grischun. Als colloquis fan part ils ravarendas e las persunas delegadas da las plaivs evangelicas. Normalmaing s inscuntra il colloqui d Engiadina Bassa e Val Müstair duos jadas l on, la prümavaira e l utuon, per reglar las fatschendas ordinarias sco elecziuns, rapports, organisaziun da l instrucziun da religiun, concept da fuormaziun 1+1. Plü bod d eiran specialmaing ils ravarendas chi daivan aint il tun al colloqui. Uossa s ha quai müdà. Eir ils commembers da las plaivs sun ingaschats. Pel mumaint sun in suprastanza ün ravarenda e duos laics. Presidenta es daspö trais ons e mez Flurinda Raschèr da Scuol. Sent La Fundaziun Willem Mengelberg, Sent ha vendü si immobiglia a Zuort a Peter R. Berry da San Murezzan. La vendita es successa in cunvegna e cul sustegn dals cumüns Sent e Ramosch. Cul rechav as voul la fundaziun dedichar daplü a l algord dal fundatur e la promoziun da giuvnas musicantas e musicants. Peter R. Vendita dal bain Zuort Seminari cun Wolfgang J. Bittner Quist seminari da duos dis cun ün referat in venderdi saira illa sala da pravenda a Scuol e cun ün lavuratori dürant la sonda a Lavin es statta ün occurrenza extraordinaria. «Nus ans vain drizzats per quista dieta extraordinaria tenor il referent. Schi s voul ingaschar üna persunalità dal fat uschè recugnuschüda, nu s poja spettar cha quella gnia be sül tschüvel», manaja Flurinda Raschèr. Il referent e manader da la dieta, Wolfgang J. Bittner es incumbenzà per la spiritualità illa baselgia evangelica a Berlin-Brandenburg e lavura sco manader da stüdi da la società Fritz Blanke a Turich. Insembel cun sia duonna Ulrike, chi d es eir teologa, spordschan els differents seminars. L on 2007 han els publichà insembel ün cudesch cul titel: «Ich suche mich in deinen Spuren». La baselgia i l dilemma In seis refarat ha Wolfgang J. Bittner explichà la via da la baselgia sco instituziun religiusa recugnuschüda da la publicità ad ün offerent sül marchà per servezzans privats. Intant cha la vita sociala e religiusa gniva portada plü bod da tuot la cumünanza, vegnan hoz sportas sül marchà indombrablas pussibiltats spiritualas per dabsögns individuals. Cha la baselgia nu s dess concurrenzar cun quellas e vulair as render vers inoura plü attractiva, manaja el, dimpersè güdar als crettaivels da reflettar, da s rinforzar e da chattar la relaziun cun Dieu in cumünanza. Il ravarenda nu dess esser üna persunalità pussanta chi predgia e fa tuot svess, dimpersè motivar a las singulas persunas da surtour respunsabiltà illa cumünanza tenor lur abiltats. Lavur culs delegats da las plaivs In sonda han las partecipantas e ls partecipants exercità cun Wolfgang J. Bittner in gruppas da lavur da var quatter fin tschinch persunas co chi d es pussibel da sviluppar üna dinamica illa lavur spirituala cun delegar lavuors a glieud adattada e cun activar la relaziun tanter ils collavuratuors. Exaimpels concrets da l aigna plaiv sun gnüts tuts suot la marella. Plünavant s haja occupà cun las seguaintas dumondas: quals sun ils trais segns importants da la baselgia cristiana, quals sun ils sectuors d actività da la baselgia e co pon quels gnir rinforzats? Eir il svilup interiur ed exteriur da la cumünanza es gnü discutà. (anr/ads) Il spiritual Wolfgang J. Bittner e la presidenta dal colloqui, Flurinda Raschèr. fotografia: Hermann Thom Berry e la fundaziun han l intenziun d organisar in avegnir cumünaivelmaing progets culturals in Engiadina Bassa. Il nouv possessur voul manar in avant il bain istoric e l agricultura sco bain agro-turistic. Previs d integrar i l concept es eir la Chasa Mengelberg da l on 1910, quai in möd cultural/hospitant. (protr.) La senda tematica «A la riva dal Rom» es ün success. Scuol Daspö trais ons invida Engiadina Scuol Turissem ils giasts da la Turgovia dürant lur vacanzas al «apero da la Turgovia» sü Motta Naluns. Gövgia passada sun gnüts insembel sülla terrassa dal restorant da muntogna «La Motta» raduond 250 giasts per festagiar insembel l amicizcha tanter la Turgovia e l Engiadina Bassa. Quist amicizcha vain chürada daspö il L Engiadina Bassa visitescha eir regularmaing la Turgovia, per exaimpel a la messa «WEGA». L apero es gnü inramà da pleds festivs e da musica. Il capo cumünal da fotografia: J. J. Andri Be üna Biosfera chi viva ha success Il center dal ventur parc da natüra regiunal cun importanza naziunala, la Biosfera Val Müstair, exista daspö ün on. Illas localitats dal center chi s rechatta a Tschierv es capità bler dürant il prüm on da si existenza. «Progress economic dess eir esser ün progress ecologic persistent», disch Gabriella Binkert, la directura dal ventur Parc da natüra regiunal d importanza naziunala, la Biosfera Val Müstair. Cha avair success, dvantar cuntschaint e promouver uschè l economia da tuot la val as possa be cun s-chaffir progets e tils vender bain, es sia persvasiun. «La collavuraziun culla populaziun indigena, giasts ed instanzas superiuras sto funcziunar per cha la vallada tschüffa forza vitala», decler la. E cha quai ha funcziunà bain demuossan ils resultats ragiunts. Cha la Surpraisa Jaura, üna s-chacla da lain implida cun specialitats da la Val Müstair, saja amo adüna üna da las megldras ideas per far regals chi exista in Grischun. «E l proget A la riva dal Rom ed ulteriuras tschinch offertas pauschalas per giasts vegnan vendüdas da Naturreisen Schweiz ed han grond success», declera Binkert. E be d incuort es gnü publichà il cudesch a reguard l istorgia da la sauazun in Val Müstair. «In quel connex vulaina realisar üna senda tematica chi dess far plaschair a giasts ed indigens», cuntinua Gabriella Binkert. Plünavant es la revitalisaziun da l aviöl nair in Val Müstair ün ulteriur success chi ha sias ragischs in ün proget parzial da la Biosfera Val Müstair ed eir la firma da mangiativas «Slow Food» venda prodots genuins da la Val Müstair grazcha al label da Biosfera. A partir da quista stà organisescha quella firma perfin eir viadis specials in Val Müstair. Prüm on dal center da la Biosfera Val Müstair ta vegnan promovüts uschè fermamaing. «Perscrutaziuns fattas i ls parcs vaschins in Austria o l Tirol dal süd demuossan cleramaing cha sportas pauschalas, specialitats culinaricas e da mansteranza sco eir vacanzas specialas sün bains paurils o la realisaziun da sendas tematicas, mainan als resultats giavüschats. La dispopulaziun sco ch ella ha pel mumaint lö in Val Müstair po gnir diminuida cun ün turissem san, ün economia chi flurischa ed üna populaziun chi d es persvasa da sai svess», spiega Gabriella Binkert. Gronda bürocrazia Avant ün on es gnü installà il center da la Biosfera Val Müstair chi s rechtta ill anteriura chasa da scoula a Tschierv. «Ultra da la gronda lavur da drizzar aint il center vaina stuvü elavurar üna nouva versiun dal plan da management da la ventura Biosfera, l uschenomnada Charta», declera Binkert. Quella Charta es gnüda inoltrada, davo cha l Cumün da Val Müstair tilla ha approvada als 8 schner a l Uffizi per l ambiaint chantunal. Il böt da tuot quista procedura es da pudair cumanzar dal 2011 la fasa da gestiun da la Biosfera Val Müstair, chi dürarà 10 ons. «Insembel cul Parc Naziunal Svizzer spetta la Biosfera Val Müstair da surgnir quist on in mai il label da l UNESCO pel reservat da Biosfera», manzuna Binkert ün ulteriur böt da quist on da gestiun. Cha davo avair surgni tuot ils labels as possa la Biosfera Val Müstair lura nomnar ün parc da natüra certifizà e concurrenzar cun oters da quels parcs. «Insembel culla politica e l economia pudaina pisserar ch eir nossas generaziuns futuras chattan in Val Müstair ün lö da viver e surviver a lunga vista», intun la. «Las decisiuns chi vegnan uossa trattas saran da grondischma importanza pel avegnir», accentuesch la. Cha be üna val attractiva, cun üna populaziun superbgia da viver in quella, possa surtour quista respunsabiltà, quai es sia persvasiun. «Nus vain la schanza dad amegldrar la situaziun e quai vulaina far cun corp ed orma», manaj la e conclüda: «Quai farana respettond ils bsögns da la populaziun e resguardond las pretaisas da la Biosfera.» (anr/mfo) Festagià culs amis da la Turgovia Scuol Jon Domenic Parolini, il president da las Pendicularas Motta Naluns Scuol-Ftan-Sent SA Fredy Isler e l directer da l Engiadina Scuol Turissem Urs Wohler han bivgnantà ils giasts sülla Motta culla missiva: Bel cha vus eschat quia». Il politiker da la Turgovia, Urs Schneider, ha ingrazchà per la bun ospitalità ed ha invidà l Engiadina Bassa a la festa federala da luotta. Sco giast d onur es statta da la partida la «raïna da maila» Corinne Oertig, la quala ha stuvü scumpartir numerus autograms. (protr.) Douvra Ella/El ün nouv prospect d hotel? Nus fain la creaziun, la stampa e la spediziun. Tuot in üna chasa. La stamparia dals Engiadinais. Exposiziun «35 ons tras Canada» Scuol Corsin Feuerstein expuona a partir dals 12 favrer skizzas e purtrets illa Banca Raiffeisen Engiadina Val Müstair a Scuol. El muossa purtrets ch el ha pitturà sün seis viadis tras Canada dürant ils ultims 35 ons. La vernissascha ha lö in venderdi, ils 12 favrer, a las L exposiziun düra in seguit fin als 19 marz. In occasiun da la vernissascha vain trat la sort per ün purtret original da l artist. (protr.) 2 progets parzials in elavuraziun «Cun nos progets parzials daina vita a la vallada», declera Gabriella Binkert. Cha adonta cha mincha proget saja different ün da tschel es il böt d intretschar tuots ün cun l oter. «Nos progets sun spartits in differentas spartas sco management e comunicaziun, cultura e fuormaziun da l ambiaint, economia ecologica, economia e perscrutaziun», manzun la. Cha progets chi reguardan l agricultura, il turissem, la mansteranza e l commerzi in Val Müstair sajan in elavuraziun e gnian realisats. Cha ls scenaris da l augmaint da la creaziun persisten- L eivna passada ha gnü lö sülla Motta Naluns il terz «Apero da la Turgovia», da la partida sun stattas raduond 250 persunas.

7 Mardi, 9 favrer 2010 Las trattativas sun sün buna via Radunanza Corporaziun cumüns concessiunaris Ils delegats da la Corporaziun dals 15 cumüns concessiunaris han fiduzcha illas trattativas da lur rapreschantants. Els spereschan da chattar prosmamaing üna soluziun a reguard il predsch per la forza supplementara. nicolo bass Ils delegats da la Corporaziun dals cumüns concessiunaris da las Ouvras electricas Engiadina, chi rappreschaintan ils singuls cumüns da S chanf fin Tschlin, han tut cogniziun in occasiun da la radunanza generala a Ftan, cha las trattativas a reguard il predsch da la forza supplementara sun sün buna via. Quista dispitta tanter la Corporaziun e las Ouvras electricas (OEE) düra fingià ons e l punct decisiv es l artichel 10 dal contrat da concessiun. Tenor quel han ils cumüns il dret da retrar la forza supplementara pels cuosts annuals plus ün rap per ura/kilowatt. L interpretaziun da quist artichel es stat fin uossa tanter la Corporaziun e las Ouvras electricas differenta. L OEE discuorra dal predsch da marchà e la Corporaziun dal predsch da producziun. Uschè vaivan las Ouvras electricas fat ün offerta avant bundant trais ons per 10,2 raps per ura/kilowatt, adonta cha l predsch da producziun es tanter ses e set raps. «Ün rap differenza correspuonda a raduond francs a charg dals cumüns», ha declerà Not Carl, president da la Corporaziun in occasiun da la radunanza da delegats. Rezia Energia dozza il predsch Intant retiran ils cumüns la forza supplementara tras la Rezia Energia (RE) e quist contrat scrouda la fin d october La RE ha ils ultims dis eir comunichà da stuvair dozzar il predsch d energia supplementara per almain 20 pertschient, quai chi füss trais fin quatter raps daplü co l predsch da producziun pro l OEE. Perquai discuorra Carl eir da passa duos milliuns francs chi gessan a perder als cumüns. El es però eir optimistic da chattar üna buna soluziun cullas Ouvras electricas. Talas han nempe intant confermà chi vaglia il predsch da producziun Chascha dals 5 pertschient Tschinch pertschient dals fits d aua mettan ils cumüns cocessiunaris a disposiziun per la promoziun da cultura e sport da giuvenils e la radunanza da delegats ha decis sco minch on sur dal scumpart da quista munaida. Uschè vain pajada quist on l ultima rata da francs pel center dal Parc Naziunal a Zernez. In tuot han ils cumüns concessiunaris as partecipats cun a l investiziun d importanza regiunala. In avegnir dessan quists francs gnir miss in reserva, per la dürada dad ün pêr ons, per l acquist dal Chastè da Tarasp. Ils delegiats han eir decis da dozzar l import pel sport da giuvenils sün francs. Ün import da francs vain miss a disposiziun per la cumprita da las ouvras da l artist Edgar Vital. Differents imports plü pitschens van a favur da societats e progets a favur da la cultura regiunala. In tuot scumpartan ils delegats tenor proposta da la cumischiun correspundenta raduond francs. Corporaziun cumüns concessiunaris: Il president Not Carl es in trattativas a reguard il predsch per la forza supplementara. fotografia: nicolo bass sco pretais dals cumüns, mettan però eir tschertas pretaisas invers ils cumüns. Üna pretaisa füss per exaimpel da garantir fingià uossa cha ls contrats da concessiun vegnan prolungats davo chi scroudan dal Ils delegats nu van our da principi d accord cun quistas pretaisas e speran sün üna buna cuntinuaziun da las trattativas. Quai eir causa cha l directer da las Ouvras eletricas Engiadina, Peter Molinari, es gnü cità in ün artichel i l magazin d infuormaziun «Allegra» cha ls cumüns hajan bainschi il dret da retrar forza supplementara pel predsch da producziun plus ün rap per ura/kilowatt, nun hajan però fin uossa fat adöver da quist dret e retrat la forza in oters lös i l marchà d energia. Proceder per unir las raits Per Not Carl es il resultat da las trattativas cullas OEE d importanza immensa e la prosma runda da discussiun es fingià bannida. «Tuot tenor l andamaint e las circunstanzas da las trattativas starà gnir convochada da prümavaira üna radunanza extraordinaria», ha l declerà als delegats. La radunanza da delegats da venderdi passà a Ftan ha eir elet üna cumischiun cun Not Carl e Reto Vitalini, cusgliader tecnic e directer da l EE Energia Engiadina, insembel cul giurist Fadri Ramming, per elavurar ils statüts e definir il proceder per unir las raits electricas in Engiadina Bassa. Cuntschaintamaing ha il cumün da Scuol trat ün decisiun da princip per transfuormar l EE Energia Engiadina in üna corporaziun da dret public e da laschar partecipar uschè eir ad oters cumüns a quist organisaziun. Cur cha ls statüts sun pronts voul il prüm il cumün da Scuol decider definitivamaing sur da la nouva Corporaziun. Oters cumüns spereschan cha quist proceder nu düra massa lönch, eir causa chi füss da far tschertas investiziuns ill infrastructura. Not Carl fa quint da liquidar quista fatschenda infra ün on e mez. A la fin da la radunanza da delegats es gnü elet Jonpeider Strimer, capo cumünal d Ardez illa giunta da la Corporaziun dals cumüns concessiunaris e rimplazza a Roger Vulpi da Guarda, chi d es stat commember dürant desch ons. Eir il cusglier guvernativ Hansjörg Trachsel ha fat referenza als delegats e gratulà per la buna lavur a lunga vista. Scuol: Parti per la nouva pendiculara in december 2009 es gnüda tutta in funcziun la nouva pendiculara Motta naluns a scuol cun ün di da las portas avertas insembel culla Viafier retica chi ha inaugurà la renovaziun da la staziun a scuol. in venderdi passà ha la Pendiculara Motta naluns sent/ftan/scuol invidà ad üna gronda parti d inviern per far festa sün quista gronda investiziun importanta per tuot la regiun. l arrandschamaint ha cumanzà a las cun musica live, cun üna «Modeshow» e cun üna demonstraziun impreschiunanta dals magisters da skis e da snowboard, accumpagnada da fös artificials. Da la partida d eiran eir il Musicstar Monica Frei, ils Candy-Girls, DJ nando ed il chantadur Malcolm Green (fotografia) e sia gruppa. la sairada es gnüda moderada da beat antenen. bundant milli persunas han tut part a quista parti tuot speciala, adonta cha mumaints naivaiva a tuot pudair. la parti ha fascinà a giasts ed indigens, ad uffants e creschüts ed eir per il bainstar culinaric esa stat pisserà in tuot las manieras. Tuot insembel ün arrandschamaint gratià e cun bun atmosfera. Quai eir grazchà als interprets e chantaduors chi d han savü persvader al public. (nba) fotografia: nicolo bass POSTA LADINA Taxa unifichada per tuot il Chantun La prodecura da consultaziun per la nouva finanziaziun dal turissem grischun düra amo fin als 31 marz. A Scuol sun gnüdas discutadas las duos variantas da finanziaziun ed exponents han tut cleramaing posiziun. nicolo bass La refuorma turistica in Grischun es in movimaint e l Chantun promouva fingià daspö ons innan la fuormaziun da destinaziuns turisticas plü grondas. Cuntschaintamaing es il böt d avair in avegnir be amo tschinch destinaziuns grondas DMO (Destination Management Organisation) in tuot il chantun Grischun. Culla refuorma da las structuras metta il Chantun in dumonda eir il sistem da finanziaziun existent cun taxas da cura e gabellas da promoziun dal turissem. Ün nouv model da finanziaziun dess rimplazzar quistas taxas e s chaffir in tuot il Chantun üna finanziaziun dal turissem unifichada. In gövgia saira ha la Società da commerzi e mansteranza d Engiadina Bassa, il Forum d economia da la Regiun dal Parc Naziunal e l ITG Turissem Grischun, cun Jon Domenic Parolini sco president, invidà ad üna sairada d orientaziun e discussiun per preschantar il nouv model da finanziaziun. Tenor Eugen Arpagaus e Michael Caflisch, rappreschantats da l Uffizi chantunal d economia e turissem, ha il nouv model da finanziaziun il böt d acquirar nouvs giasts e cun quai daplü pernottaziuns, ma eir d optimar l andamaint e s chaffir nouvas plazzas da lavur ed impustüt d avair eir daplü raps a disposiziun per la lavur turistica. Soluziun chantunala unitaria Üna varianta chi vain discutada fingià plü lönch es la taxa da turissem chantunala KTA (Kantonale Tourismusabgabe) chi s basa sün üna nouva ledscha per la finanziaziun dal turissem. Sco cha ls duos referents han declerà, abolischa quista varianta las taxas da cura existentas chi sun in mincha cumün Discussiun nouva finanziaziun dal turissem Nouva finanziaziun dal turissem in Grischun: Urs Wohler (da schnestra), Hans Kleinstein, Roland Conrad e Jon Domenic Parolini han discutà sur da las differentas variantas. fotografia: nicolo bass differentas e s chaffischa ün unità in tuot il Chantun. Quista taxa vain pajada tenor la capacità d ün hotel o abitaziun da vacanzas e na plü tenor las pernottaziuns effectivas. «Quai dess motivar als singuls partenaris da fittar plü bler pussibel las abitaziuns e ls lets», ha declerà Arpagaus, «perchè partenaris turisticas cun üna bun occupaziun pajan in relaziun cullas pernottaziuns damain co affars mediokers». Eir affars da mansteranza e commerzi dessan culla KTA pajar taxas unitarias tenor la somma da pajas AHV e na plü gnir favurisadas in quels cumüns cun taxas bassas. Per exaimpel pajan affars in tscherts cumüns d Engiadina Bassa unicamaing taxas pauschalas da tschient francs ed in oters cumüns culla listessa prestaziun passa milli francs. L inchasch da la taxa KTA gniss tenor Arpagaus fatta dal Chantun e l import vain rinvià als cumüns respectivamaing a las destinaziuns turisticas regiunalas. Oter sco pro las taxas existentas pon quists mezs finanzials gnir drovats eir per la lavur da marketing e na be per cuosts d infrastructura. Il Chantun as spetta cun quista varianta daplü mezs finanzials per tuot la lavur turistica ed üna part dals pajamaints da la Val dal Rhein stan a disposiziun per progets turistics. Ils cumüns svess han la pussibiltà da dozzar in ün tschert rom la taxa per l agen adöver, per exaimpel per progets «tuot inclus». Dürant las lavuors preparatoricas per la concepziun da la nouva finanzia ziun dal turissem KTA, han tscherts gremis politics giavüschà d elavurar üna varianta da finanziaziun tenor üna ledscha generala. Michael Caflisch ha preschantà eir quista varianta ingiò cha l autonomia resta sco fin uossa plainamaing pro ls cumüns. Ils cumüns pon decider libramaing sur da l introducziun d üna gabella da turissem cumünala GTA (Gemeinde Tourismusabgabe) ed eir sch els vöglian as partecipar ad üna destinaziun plü gronda. Ils cumüns chi introdüan la taxa correspundenta ston lura eir as partecipar ad ün organisaziun regiunala. L inchasch da la taxa resta inavant pro ls cumüns e la GTA rimplazza la taxa existenta. Il Chantun dà avant tenor che cifras cha la taxa ha da gnir calculada, però l otezza decida il cumün. Tant Arpagaus sco eir Caflisch han dat da badair, cha l Chantun favorisescha la prüma varianta cun üna KTA e cha quai saja la soluziun optimala per tuot il Chantun. Culla KTA as spettan els raduond 16 milliuns francs daplü co fin uossa; per la Regiun dal Parc Naziunal füss quai raduond ün milliun francs daplü co fin uossa. Il facit dad Eugen Arpagaus es cha la KTA es plü güstifichada e vaglia per tuot la surfatscha grischuna e chi stan a disposiziun daplüs raps per infrastructura e marketing illa branscha la plü importanta dal Grischun. Per las differentas variantas da finanziaziun sun avantman amo qualchünas dumondas chi ston amo gnir scleridas in detagl e ls respunsabels da l Uffizi chantunal d economia e turissem spereschan chi vain fat grond adöver da la procedura da consultaziun chi düra amo fin als 31 marz. Consequent e radschunaivel Davo ils referats ha gnü lö üna discussiun da podium cun Roland Conrad, grondcusglier ed impressari da Zernez, Hans Kleinstein, president cumünal Samignun ed Urs Wohler, directer Engiadina Scuol Turissem SA (ESTAG). Tant Kleinstein sco eir Wohler as mettan aint per la prüma varianta in fuorma da la KTA e vezzan gronds avantags in quista soluziun. Per els esa important cha cun quist model vain in avegnir pajà tenor la capacità respectivamaing per let chi sta a disposiziun e na per la singula pernottaziun. Però as stoja parallelmaing eir promouver la qualità d hotels ed abitaziuns. Eir per Roland Conrad es la KTA plü consequenta e radschunaivla sco la seguonda varianta, adonta cha gronds impressaris ed in general il commerzi e mansteranza pajan daplü co fin uossa. Tenor el es eir da stübgiar sch ün eventuala KTA dess gnir introdüta per temp limità. Jon Domenic Parolini, sco president da l ITG Turissem Grischun e manader da la discussiun da podium es cler da l avis chi d es da chattar üna soluziun permanenta a favur dal turissem grischun.

8 "FŸ hrungskompetenz aufbauen" Ein modularer Lehrgang fÿ r FŸ hrungskrš fte im Engadin Die Stiftung Engadiner Management Seminare (Sem) organisiert einen vierteiligen FŸ hrungs-lehrgang. Angesprochen sind: FŸ hrungskrš fte in KMUs, Hotellerie und Gastgewerbe, Dienstleistungsbetrieben, š ffentlichen Organisationen etc., die ihr FŸ hrungswissen vertiefen, ihre FŸ hrungsarbeit reflektieren und ihre FŠ higkeiten weiterentwickeln wollen. junge FachkrŠ fte, die sich auf eine FŸ hrungsaufgabe vorbereiten. Folgende Kompetenz-Ebenen bilden die Basis der Ausbildung: Methodenkompetenz Kenntnis von Modellen, Theorien, Methoden und deren Anwendung Persš nlichkeitskompetenz Kenntnis der eigenen Persš nlichkeit und Weiterentwicklung der persš nlichen FŠ higkeiten Soziale Kompetenz Verstehen von Gruppenprozessen, zwischenmenschlichem Verhalten und Gestalten der Kommunikation Der Lehrgang findet in vier Zweitagesmodulen (jeweils Freitag / Samstag) wš hrend eines Jahres statt. Ð Ð Ð Ð Daten und Themen fÿ r 2010 (jeweils Freitag / Samstag): Modul 1 SelbstverstŠ ndnis der FŸ hrung 09. / 10. April 2010 Modul 2 Grundlagen der FŸ hrungskommunikation 18. / 19. Juni 2010 Modul 3 FŸ hrungsgesprš che aller Art 17. / 18. September 2010 Modul 4 FŸ hrung von Teams 03. / 04. Dezember 2010 Weitere Details zu den Modulen sind auf der Homepage ersichtlich. Leitung: Kosten: Diverses: Herr Beat Hostettler, dipl. Psychologe (Master of Science in Applied Psychology), Executive MBA HSG und GeschŠ ftsfÿ hrer der pod network GmbH Fr fÿ r den ganzen Lehrgang (8 Seminartage, inkl. Unterlagen, FachlektŸ re, Mittagessen und Pausenverpflegung) Die Teilnahme am Lehrgang wird mit einem Zertifikat bestš tigt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschrš nkt. Anmeldung: per an oder per Fax an bis 28. Februar Wir suchen für unser Verkaufsteam eine Wohnberaterin/ Einrichtungsberaterin Sie sind für die Beratung, die Massaufnahme, die Offerterstellung und Auftragskoordination Ihrer Kunden verantwortlich. Mit einer abgeschlossenen Berufslehre als Innendekorateurin sind Sie die ideale Ergänzung in unserem Team. Italienische Muttersprache und gute Deutschkenntnisse sind eine Grundvoraussetzung. Stellenantritt nach Vereinbarung. Fühlen Sie sich angesprochen? Wir freuen uns über Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf. Diese senden Sie bitte an: G. Testa + Co., Via Grevas 3, 7500 St. Moritz zu Handen Herrn René Bohni Telefon , Fax GUARDAVAL IMMOBILIEN ZUOZ Via Maistra Zuoz Tel Fax Mail: IHR IMMOBILIEN-PARTNER IM ENGADIN! WIEDERVERKAUF MADULAIN 4½-Zimmer-Wohnung grosse Terrasse und freie Aussicht GUARDA in ORIGINAL ENGADINER-HAUS 4-Zimmer-Wohnung S-CHANF ENGADINER-HAUSTEIL Renoviert 2003, ca. 320 m² NEUBAU ZUOZ 4½-Zimmer-Wohnung mit Balkon Obergeschoss, 119 m² ruhige Lage, nahe Zentrum Mit Ausländerbewilligung! 5½-Zimmer-Wohnung mit Balkon Dachgeschoss, Maisonette, 168 m² ruhige Lage, nahe Zentrum Mit Ausländerbewilligung! SCUOL 5½-Zimmer-Wohnung ruhige Lage, grosse Terrasse, Neubau Mit Ausländerbewilligung! UMBAU ZUOZ Total renoviertes Engadinerhaus mit 6 Luxus-Wohnungen ruhige Lage im Dorfzentrum 3½-Zimmer-Wohnung, 98 m² 4½-Zimmer-Wohnung Dachgeschoss, Maisonette, 177 m² Mit Ausländerbewilligung! 5½-Zimmer-Wohnung Dachgeschoss, Maisonette, 224 m² Mit Ausländerbewilligung! Wollen auch Sie Ihre Wohnung verkaufen oder professionell vermieten lassen? Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne! NICOLE FORRER & CHRISTOPH ZÜGER GUARDAVAL IMMOBILIEN PARTNER VON WHITE TURF ST. MORITZ Wir drucken nicht nur Ihre Regionalzeitung. Die Druckerei der Engadiner. ST.MORITZ

9 Dienstag, 9. Februar Der Kavalier und seine Dame. Streicheleinheiten für den ziehenden Protagonisten. Die Vorreiterin gibt das Tempo an. Fotos: Ursin Maissen «Eviva la Schlitteda Engiadinaisa» Traditionelle Pferdeschlittenfahrt der Giuventüna da Samedan Die festliche Pferdeschlittenkolonne auf dem St. Moritzersee. Auch das trübe Wetter kann der guten Stimmung nichts anhaben.

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11 Dienstag, 9. Februar Aufzugtafeln: eine Familiengeschichte Blick hinter die Kulissen des White Turf Die Bedienung der Aufzugtafeln bei den St. Moritzer Pferderennen bedingt Konzentration und Wetterfestigkeit. Erwin und Miranda Sturz aus Champfèr managen wichtige Rennund Wettinfos. Von Hand und seit Jahrzehnten. Marie-Claire Jur Wie andere Sportanlässe auch, können die Pferderennen auf dem St. Moritzersee ohne die vielen freiwilligen Helfer nicht durchgeführt werden. Zu den treusten der treuen Voluntaris von White Turf gehören Miranda und Erwin Sturz aus Champfèr. Seit über dreissig Jahren ist das Ehepaar verantwortlich für die so genannten Aufzugtafeln. Erwin Sturz für jene im Zieleinlauf, Miranda Sturz für jene unweit des Sekretariats. Beide verrichten sie im Stillen eine unspektakuläre Arbeit, von der White Turf-Besucher, die nicht wetten, kaum Notiz nehmen. Doch wer sein Geld auf ein Rennpferd gesetzt hat, ist um die von ihnen verbreiteten Informationen nicht nur froh, sondern manchmal geradezu gierig darauf. Handarbeit trotz Digitalisierung Erwin Sturz bringt auf seiner Tafel die Nummern der einlaufenden Gespanne an, also die Rangliste der fünf ersten einlaufenden Gespanne. Seine Frau erhält wenig später die Infos zu den Wett-Erlösen und zeigt auf ihrer Magnettafel mit leuchtenden Ziffern an, welches Pferd wieviel «abgeworfen hat». Beide Aufzugtafeln werden manuell bedient und nach jedem Rennen aktualisiert. Ein Informationssystem, das ungeachtet seines etwas anachronistischen «Touch» effizient ist und Tradition hat. Aber auch seine Tücken. Draussen warten die ersten Wetteifrigen auf die Resultate. Drinnen setzt Miranda Sturz Wett-Erlös um Wett-Erlös ein. Fotos: Marie-Claire Jur Für Erwin Sturz ist es enorm wichtig, dass er am Schluss des Rennens nicht nur die Ohren spitzt, sondern auch versteht, in welcher Reihenfolge die Gespanne eingelaufen sind. Eine starke Böe von der falschen Seite und schon werden die Worte des Speakers vom Winde verweht. In einem solchen Fall und wenn der Speaker den Durchlauf nicht nochmals sagt, muss Sturz die Infos beim Turm nochmals einholen. Nicht nur Ziffern muss der Malermeister auf der von ihm hergerichteten Aluminiumtafel nach dem Zieleinlauf anbringen. Manchmal steckt er hoch auf seinem Treppchen stehend auch eine Texttafel ein. Wie beispielsweise am allerersten Rennen von diesem Jahr. Der Sieger steht fest, aber nachher herrscht Funkstille seitens des Towers. Minutenlang hört man nichts vom Speaker. Sturz entscheidet sich nach der «1», dem feststehenden Siegergespann, die rote Texttafel «Zielfoto» anzubringen: «Offenbar bestehen noch Unklarheiten bei der Rangierung, da kamen einige fast gleichzeitig ins Ziel.» Die Abklärungen bei der Rennleitung haben auch Auswirkungen auf die Tätigkeiten von Miranda Sturz. Solange nicht klar ist, wie der Einlauf erfolgte, kann sie keine Wettgewinne auf ihrer Magnettafel publik machen. Vor ihrer etwas erhöhten Kabine kommen schon die ersten neugierigen Besucher vorbei, wundern sich, was los ist. Miranda Sturz bleibt die Ruhe selbst, erklärt und vertröstet. Das lange Warten hat ein Ende, von einem Boten wird ihr der Zettel mit den Wettergebnissen gebracht. Sie steigt die paar Stufen hoch in ihre Box und macht sich im Innern, fern von den Blicken der Neugierigen, an ihrem Setzkasten mit den orangenen Lettern und Ziffern zu schaffen. «Jetzt muss ich mich konzentrieren», sagt sie und bringt auf der Tafel die Frankenbeiträge an. Da das zweite Rennen des Tages in wenigen Minuten gestartet wird, ist Miranda Sturz mehr unter Druck als sonst. Doch das bringt sie nicht aus dem Konzept. «Hauptsache die Anzeige stimmt.» Ein letzter Vergleich mit der Zettelvorlage und sie kann die Magnettafel nach aussen drehen, wo Wetteifrige schon zu notieren und kalkulieren beginnen. Obschon die Wettergebnisse jetzt auch auf den elektronischen Bildschirmen einzusehen wären, ist diese Aufzugtafel beliebt. «Man sieht die Ziffern von Weitem beim Vorbeilaufen und muss nicht vor den Bildschirmen anstehen», meint eine wettende Dame. A family affair Seit Jahrzehnten schon stehen Erwin und Miranda Sturz bei den Pferderennen zuverlässig auf ihren Posten. Er seit 1978, sie kann sich gar nicht mehr richtig an ihren ersten Einsatz erinnern. «Die Konzentration ist wichtig», meinen beide zu ihrer Tätigkeit, sonst gebe es Fehler. Aber solche habe es bis jetzt noch keine gegeben, jedenfalls sei noch nie reklamiert worden, sagen sie. Beide mögen ihren Job, das Hantieren mit den Tafeln und Ziffern, die mal in der eigenen Malereiwerkstatt angefertigt wurden. Und beiden gemeinsam ist die Wetterfestigkeit: «Wir mögen frische Luft», heisst es unisono. Mittlerweile ist die Bedienung der Aufzugtafeln am White Turf fest in Familienhand. Denn zum Zweierteam hat sich Sohn Fadri Sturz gesellt. Als Aushilfe für die Pausen und für den Fall, dass die Eltern einmal ausfallen sollten. Nach seinem sehr überzeugenden Sieg vom Sonntag meldet der fünfjährige Winterwind erste Chancen für den Grossen Preis von St. Moritz an. King George und Jakob Broger streben ihrem elften Titelgewinn in der Skikjöring-Trophy entgegen. Geschätzte Zuschauer befanden sich am Sonntag zum Auftakt von White Turf auf dem St. Moritzersee. Auch Roger Federer und seine Familie zählten zu den Gästen. Zu erleben gab es reichlich. So in den Galopprennen die Siege von zwei deutschen Pferden. Florentiner aus dem Kölner Stall von Andreas Trybuhl war unter dem aus Panama stammenden Jockey Eduardo Pedroza im einleitenden «Grand Prix Handels- und Gewerbeverein St. Moritz» (Sprint) nicht zu schlagen und auch der von Christian von der Recke betreute Bucked Off (Jockey Mario Esposito) lieferte im Grand Prix American Airlines (Meile) eine Glanzleistung. Trainergattin Claudia von der Recke: «Er kam ja nach seinem Sieg auf Sand gut vorbereitet hierher.» Letzterer wird am Schlusstag des Meetings auf Winterwind im «Gübelin 71. Grosser Preis von St. Moritz» treffen. Der Schützling von Carmen Bocskai zeigte beim Sieg im Grand «Winterwind» für den Grand Prix gut gerüstet Spannende Wettkämpfe am ersten rennsonntag von White Turf Prix Guardaval Immobilien unter Ehemann Georg Bocskai eine überzeugende Form. Der Hengst wechselte erst vor zwei Wochen in den Besitz von Markus Gräff. «Solch ein tolles Pferd gibt man nur an einen guten Besitzer ab. Das einzige Fragezeichen heute war, ob er mit dem Schnee als Unterlage zurecht kommt. Und diese Antwort hat er ja deutlich selbst gegeben», meinte die Trainerin und freut sich schon auf den Grand Prix, für den Winterwind erneut ins Engadin reisen wird. Verblüffender Franco Moro Das Skikjöring hatte es in sich. Am Ende galten wieder einmal King George und Jakob Broger die Ovationen. Der Fahrer legte damit den Grundstein für seinen möglichen elften Titel in der Credit Suisse Skikjöring-Trophy. Sein härtester Kontrahent Franco Moro erwischte dagegen alles andere als einen optimalen Rennverlauf in diesem Credit Suisse Grosser Preis von Samedan. Weil Valeria Hollinger vom Start überrascht wurde, ging ihr Baileys Best alleine auf die Reise und dies ständig an der Seite von Peredur, dem Pferd von Franco Moro. Im weiteren Verlauf verhedderten sich die Leinen derart, dass sie am Ende wie mit einem Knoten zusammengeknüpft waren. Dennoch kreuzten Peredur und Franco Moro das Ziel als Zweite. Von den anderen Fahrern gab es nach dem Rennen viele Komplimente für Franco Der Sieger steht fest. Doch wer folgt dann? Mangels Infos befestigt Erwin Sturz die Tafel Zielfoto auf Rang zwei, bis der Zieleinlauf feststeht. Moro für diese fahrerische Meisterleistung. Im ersten Trabrennen, dem «Grand Prix Engadiner Post/Posta Ladina», setzte sich Urban Hanover mit seinem Trainer und Fahrer Thomas Fuchs in sicherer Manier in Szene. Der Hengst gehört der in Zuoz aufgewachsenen Renata Fuchs. Zum Finale des Renntages war dann auch Kiss de Sucé im «Grand Prix hotelleriesuisse St. Moritz» in den Farben des Ecurie Max Gordon nicht zu schlagen. Den Wallach trainiert Martin Weber, der ihn auch gefahren hat. Die Wetteinsätze beliefen sich auf Franken, womit die Zahlen (73179 Franken) aus dem vergleichbaren Jahr 2008 (in der vergangenen Saison herrschten bekanntlich extreme Verhältnisse, mit damals nur fünf Rennen) klar übertroffen wurden. Jürgen Braunagel

12 12 Dienstag, 9. Februar Liga: Engiadina in den Playoffs Eishockey In der drittletzten Meisterschaftsrunde der 2. Liga, Gruppe 2, hat sich der CdH Engiadina trotz der 3:4-Niederlage nach Penaltyschiessen in Chur definitiv für die Playoff-Viertelfinals qualifiziert. Dies nach Chur und Illnau-Effretikon. Der vierte Teilnehmer an den Playoffs ist noch offen. Weil Prättigau-Herrschaft, St. Moritz und Kreuzlingen-Konstanz sich aufgrund des Einsatzes eines Ausländers in der Meisterschaft nicht für diese zusätzlichen Spiele qualifizieren können, kommen zwei Runden vor Schluss noch Rheintal (34 Punkte), Dielsdorf-Niederhasli (31) und mit Abstrichen Wallisellen (27 Punkte bei noch drei ausstehenden Partien) in Frage. Die letzten beiden Runden werden an den kommenden Wochenenden (13. und 20. Februar) gespielt. Am 18. Februar steht zudem die Nachholpartie St. Moritz Wallisellen auf dem Programm. Cresta Run Radio-DRS-Sportreporter Marcel Melcher (St. Moritz) sass für einmal nicht am Mikrofon im Studio in Bern oder bei einem grossen Sportanlass in der Schweiz, sondern oben im «Tower» des Clubhauses am Cresta Run. Ganz «cool» kommentierte er am letzten Donnerstag am Lautsprecher die Fahrten von 40 einheimischen Mädchen und Buben im berühmten Eiskanal. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 125-Jahr-Jubiläum des Cresta Run durften die einheimischen Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren am Cresta- Kinderrennen vom untersten Start nach der Kurve «Stream» auf eigenen Schlitten nach Celerina fahren. Offen bleibt auch der Abstiegskampf, wobei sich Lenzerheide mit einem 5:2-Sieg in Bassersdorf fast schon endgültig gerettet hat. Zwei Runden vor Schluss liegen Bassersdorf mit neun und St. Gallen mit acht Punkten nur einen Zähler auseinander. Die beiden Teams treffen am nächsten Samstag direkt aufeinander. (skr) 2. Liga, Gruppe 2, die letzten Resultate: Chur Capricorns Engiadina 4:3 nach Penaltyschiessen; St. Moritz Kreuzlingen-Konstanz 9:4; Illnau-Effretikon Prättigau-Herrschaft 3:2 nach Verlängerung; Rheintal Wallisellen 6:4; St. Gallen Dielsdorf-Niederhasli 4:5; Bassersdorf Lenzerheide-Valbella 2:5. 1. Chur* : Illnau-Effretikon* : Engiadina* : Prättigau-Herrs : Rheintal : Dielsdorf-Nied : St. Moritz : Wallisellen : Kreuzlingen-Konst : Lenzerheide-Valb : Bassersdorf : St. Gallen :114 8 *für Playoffs qualifiziert. Ein Rennen für einheimische Kinder Es galt, zwei gleich schnelle Läufe zu fahren. Die kleinste Zeitdifferenz zwischen den beiden Läufen ergab den Sieger. Im Cresta-Bus wurden die Kinder dann auch wieder zur zweiten Fahrt hochgefahren. Die vielen freiwilligen Helfer hatten den Anlass fest im Griff. Der Vivai Club im Hotel Steffani diente am Abend als Kulisse für die Preisverteilung. Bei den Jungen siegte der neunjährige Riccardo Tosio mit der Differenz von 0.23 Sekunden vor Jean Jacques Buff (11 Jahre) und Fabio Baracchi (8 Jahre). Bei den Mädchen gewann Laura Tschanett (10 Jahre) mit der Differenz von 0.72 Sekunden vor Christina Müri und Flavia Künzler (beide 10 Jahre). (gcc) Der CdH Engiadina holt einen Punkt beim Leader EHC Chur und sichert sich damit die Qualifikation für die Playoffs. Etwas ärgerlich ist die Niederlage in Chur nach Penaltyschiessen trotzdem. NICoLo BASS «Wir haben ein Bombenspiel gezeigt», erklärt ein glücklicher Jon Peder Benderer, Trainer des CdH Engiadina, nach dem Spitzenkampf gegen den klaren Tabellenführer der 2. Eishockeyliga, EHC Chur Capricorns. Die Unterengadiner konnten mit sehr gutem Einsatz im letzten Drittel die Verlängerung erreichen und somit einen wichtigen Punkt in Chur holen. Mit diesem Punktgewinn sind sie bereits zwei Runden vor Schluss sicher für die Playoffs qualifiziert. Für Benderer etwas ärgerlich ist die Art und Weise wie das Spitzenspiel in der Penaltyphase entschieden wurde. «Der einzige Treffer im Penaltyschiessen war unkorrekt», ist er überzeugt. «Der Churer Schütze hat die Scheibe beim Anlaufen verloren und musste eine Wende machen, um die stehende Scheibe wieder zu holen. Danach hat er sofort geschossen und unser Tor- Punktgewinn beim Leader Engiadina verliert in Chur nach Penaltyschiessen hüter war nicht mehr bereit», erklärt er die Situation aus seiner Sicht. Dieses Tor blieb der einzige Penaltytreffer und der EHC Chur holte damit den zweiten Punkt. Schlussdrittel dominiert In der Partie selber führten die Churer bis zur 28. Minute mit 3:1. Marco Huder hatte in Überzahl den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielt. Und ebenfalls im Powerplay holten die Churer den Zweitorevorsprung zurück. Aber nur zwei Minuten später erzielte Corsin Gantenbein, nach Zuspiel von Patric Dorta, das 3:2. Danach spielten die Unterengadiner bis Drittelsende fast nur noch in Unterzahl und Chur konnte diese Situation nicht zählbar ausnützen. «Im dritten Abschnitt haben wir das Spiel dominiert», erklärt Benderer auf Anfrage. Hinzu kam eine Überzahlsituation in der 49. Minute, die lediglich 15 Sekunden andauerte, als Andri Riatsch auf Zuspiel von Diego Dell Andrino den Ausgleich zum 3:3 erzielte. In der Verlängerung konnte der CdH Engiadina noch ein Pfostenschuss verzeichnen, bevor es dann zum entscheidenden Penaltyschiessen kam. Lange Reise ins Tessin? «Dieser Entscheid ärgert mich schon etwas», erklärt Benderer, «aber wir haben in Chur mit einer sehr guten Das «Stängeli» verpasst St. Moritz besiegt Kreuzlingen 9:4 Leistung einen Punkt geholt und uns für die Playoffs qualifiziert.» Auch der Präsident des CdH Engiadina, Stefan Bigler, ist stolz auf die Mannschaft und hätte noch gerne den zweiten Tabellenplatz geholt. «Als Zweite der Gruppe 2 hätten wir ziemlich sicher für die Playoffs nicht ins Tessin reisen müssen», erklärt er, «da aber der EHC St. Moritz gegen den EHC Illnau-Effretikon forfait gegeben hat, können wir den zweiten Schlussrang nicht mehr erreichen und müssen ziemlich sicher die lange Reise in Kauf nehmen.» Bevor es aber Richtung Tessin geht, stehen noch zwei Heimspiele gegen Rheintal und Dielsdorf an. EHC Chur Capricorns CdH Engiadina 4:3 (1:1, 2:1, 0:1, 1:0). Hallenstadion Chur 512 Zuschauer SR: Stuber/Soliman. Tore: 9. Mehli (Neininger) 1:0; 16. Huder (Bott, Gantenbein Corsin, Ausschluss Neininger) 1:1; 26. Ginesta Benjamin (Parpan Christian) 2:1; 28. Mehli (Lüdi, Ausschluss Riatsch) 3:1; 30. Gantenbein (Dorta) 3:2; 49. Riatsch (Dell Andrino, Ausschluss Lüdi) 3:3; 65. Penalty Diacon 4:3. Strafen: 6-mal 2 Minuten plus 2-mal 10 Minuten gegen Chur; 12-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (Schudel) gegen Engiadina. Chur-Capricorns: Jossi; och, Ginesta Sascha, Arpagaus, Diacon, Kessler, Schwab; Parpan Mario, Ginesta Benjamin, Parpan Christian, Neininger, Simeon Ivo, Simeon Thomas, Hauser, Mehli, Lüdi. Engiadina: Kirchner; Cordett Michi, Campos, Felix, à Porta Jon-Armon, Pult, Bott, Roner Flurin; Roner Corsin, Schmid, Riatsch, Gantenbein Corsin, Huder, Dorta, Schudel, Castellani, Dell Andrino, Cuorad. Bemerkungen: Engiadina ohne Fadri à Porta (verletzt). Vinzenz Buff am Start in der langen Geraden am Cresta Run. Foto: Giancarlo Cattaneo In der Eishockeymeisterschaft der 2. Liga hat der EHC St. Moritz das erste von vier aufeinanderfolgenden Heimspielen sicher gewonnen. Jan Bauer verzeichnete sieben Skorerpunkte (2 Tore, 5 Assists). STEPHAN KIENER Der Skateathon (Rundenlauf) am Nachmittag hatte die Spieler des EHC St. Moritz nicht aus dem Rhythmus gebracht: Am Samstagabend liessen sie dem mit einem minimalen Spielerbestand angereisten Kreuzlingen-Konstanz nicht den Hauch einer Chance. 9:4 (3:2, 2:0, 4:2) lautete am Schluss das Resultat, es hätte auch 12:4 oder sogar 15:4 lauten können. Denn die klar besseren Einheimischen vergaben noch zahlreiche sehr gute Chancen. Arne Andersen hatte im Spiel gegen die Thurgauer wie schon bei der abgebrochenen Partie auf Torhüter Karem Veri verzichten müssen (Bänderverletzung). Für ihn kam Junior David Badrutt zum Einsatz. Die St. Moritzer spielten von Beginn weg nach vorne und der Tscheche Jan Bauer konnte seine Offensivqualitäten zeigen. Zweimal traf er, fünfmal gab er den für den Torerfolg notwendigen Pass. Roberto Clavadätscher (1 Tor, 3 Assists), Gian Marco Trivella (1 Tor, 2 Assists) und Gian Marco Crameri (2 Tore, 1 Assist) standen ihm nur wenig nach. Mit einem Rückstand von einem Spiel (Nachholpartie vom 18. Februar gegen Wallisellen) sind die St. Moritzer wieder auf Platz sieben vorgerückt, mit der Aussicht, bei drei möglichen Heimerfolgen noch Rang vier oder fünf zu erreichen. Am kommenden Samstag empfangen die Engadiner auf der Ludains den Kantonsrivalen EHC Lenzerheide-Valbella zum Punktekampf (20.00 Uhr). EHC St. Moritz EHC Kreuzlingen-Konstanz 9:4 (3:2, 2:0, 4:2). Eisarena Ludains 120 Zuschauer SR: Brechbühl/Burkhart. Tore: 2. Bauer (Clavadätscher, Trivella, Ausschluss Mario Sievi) 1:0; 6. Crameri (Clavadätscher, Bauer) 2:0; 12. Mario Sievi (Thomas Griga, Spühler) 2:1; 12. Trivella (Clavadätscher, Bauer) 3:1; 20. Seiler (Hietaharju, Thomas Griga) 3:2; 23. Crameri (Trivella, Bauer) 4:2; 35. Mercuri (Bauer, Crameri) 5:2; 45. Bauer (Heinz, Patrick Plozza) 6:2; 47. Deininger (Mühlemann) 7:2; 51. Fehlmann (Brunella, Spühler) 7:3; 52. Clavadätscher (Deininger, Bauer) 8:3; 54. Lechthaler (Mercuri, Tuena) 9:3; 57. Hietaharju (Müller) 9:4. Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen St. Moritz; 3-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen-Konstanz. St. Moritz: Badrutt; Adrian Gantenbein, Rühl, Brenna, Bezzola, Crameri; Bauer, Clavadätscher, Trivella, Lechthaler, Tuena, Deininger, Mercuri, Patrick Plozza, Fabio Mehli, Mühlemann, Heinz. Kreuzlingen-Konstanz: Rossi; Mario Sievi, Ramon Eglauf, Bolliger, Müller, Hörnlimann, Hietaharju, Spühler, Thomas Griga, Fehlmann, Seiler, Brunella. Bemerkungen: St. Moritz ohne Veri (verletzt), Johnny Plozza (beruflich abwesend). Curling Am 6. Februar wurde das «Travel Tours, Leo Etterlin/Hotel Laudinella Turnier» ausgetragen. Leichter Schneefall während der Nacht hatte dazu geführt, dass für die Eismänner und den Platzchef Früharbeit angesagt war. Bereits um Uhr begannen sie den Platz von der Schneeschicht zu reinigen. Trotzdem mussten die Teams selbst Hand anlegen, um den Platz spielbar zu machen. Eine halbe Stunde verspätet konnte mit dem Spiel begonnen werden und es zeigte sich: Der Einsatz hatte sich wirklich gelohnt. Bei guten Eisbedingungen konnten die ersten zwei Runden gespielt werden. Am Ende der dritten Runde setzte wieder leichter Schneefall ein und die Spielleitung fragte sich, ob die vierte Runde Sieg für das Arnet-Team noch gespielt werden könne. Das Skipmeeting schaffte Klarheit. Mit klarer Mehrheit wurde entschieden weiter zu spielen. Bei anständigen Verhältnissen konnte zu Ende gespielt werden; der totale Wischeinsatz wurde zwar etwas vernachlässigt, dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Erfreulicherweise kämpften 14 Teams um den Sieg, der schliesslich ans Team von Peter Arnet ging. 1. Team Arnet mit Peter Arnet, Skip, Flavio Parente, Pascal Schwab und Thomas Eisenlohr; 2. Team Pedrun mit Jürg Pedrun, Skip, Alfred Degiacomi, Hansruedi Wohlwend und Gusti Christen; 3. Team Pedrun mit Peter Pedrun, Skip, Nieves Pedrun, Annamaria Pedrun und Fabrizio Pedrun. Eishockey In der 3. Liga Gruppe 1 b wird es zwei respektive eine Runde vor Schluss nochmals spannend um den Gruppensieg. Dies weil Leader Samedan vor nur 31 Zuschauern in Silvaplana überraschend deutlich mit 2:6 den Kürzeren zog. Celerina verlor in Filisur gegen Albula mit 5:10, weil die Oberengadiner mehrheitlich auf der Strafbank sassen (68 Strafminuten). Das Südtäler-Duell gewann Bregaglia gegen Poschiavo vor 240 Zuschauern in Vicosoprano. Wieder im Kampf um den Gruppensieg dabei ist der CdH La Plaiv, der in Zernez das Nachbarschaftsderby klar gewann. (skr) Die Kurztelegramme: HC Silvaplana-Sils EHC Samedan 6:2 (4:1, 1:0, 1:1). Sportzentrum Mulets 31 Zuschauer SR: Gril/ Brigitte Grond. 3. Liga: 240 Zuschauer in Vicosoprano Tore: 7. Kobler (Salis) 1:0; 8. Scheiwiller (Rominger, Costa) 1:1; 9. Knörr 2:1; 10. Knörr (Trivella) 3:1; 14. Matthey-de-L Endroit (Kobler, Knörr) 4:1; 36. Knörr (Trivella, Stettler) 5:1; 59. Marchesi (Coretti, Stettler) 6:1; 60. Rominger (Lanfranchi, Enrico Pedrolini) 6:2. Strafen: Je 7-mal 2 Minuten. HC Albula SC Celerina 10:5 (3:1, 4:3, 3:1). Filisur 40 Zuschauer SR: Hemmi/Scarpatetti. Tore: 2. Mondelli (Zanini) 0:1; 8. Müller (Geiges) 1:1; 13. Schmid (Gregori) 2:1; 18. Müller 3:1; 26. Delja (Geiges, Gregori) 4:1; 28. Fellmann (Liesch) 5:1; 28. Alder (Zanini) 5:2; 34. Aljoscha Lauener 5:3; 35. Sommerau (Geiges) 6:3; 38. Zanini 6:4; 40. Müller 7:4; 49. Sommerau (Müller) 8:4; 51. Stamm (Mondelli, Zanini) 8:5; 52. Schmid 9:5; 55. Müller 10:5. Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Albula; 14-mal 2, zweimal 10 (Alder, Denis Lauener) und einmal Spieldauerdisziplinarstrafe (Denis Lauener) gegen Celerina. Hockey Bregaglia HC Poschiavo 3:1 (1:0, 1:0, 1:1). Vicosoprano 240 Zuschauer SR: Poschung/ Poschung. Tore: 10. Pietro Maurizio (Adriano Giovanoli) 1:0; 29. Andrea Vetsch (Rigassi) 2:0; 41. Schmid (Roganti) 3:0; 57. Vassella 3:1. Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Bregaglia; 9-mal 2 Minuten gegen Poschiavo. HC Zernez CdH La Plaiv 2:6 (1:4, 0:2, 1:0). Sportzentrum Zernez 83 Zuschauer SR: Passerini/Tuena. Tore: 5. Andri (Müller) 1:0; 7. Andri Marugg (Angelini) 1:1; 7. Ruet Ratti (Ramun Ratti) 1:2; 8. Tomaschett (Steger) 1:3; 17. Tomaschett (Joos, Steger) 1:4; 33. Tomaschett (Steger, Camichel) 1:5; 36. Steger (Tomaschett) 1:6; 44. Andri (Juon, Müller) 2:6. 3-mal 2 plus 1-mal 10 Minuten (Depeder) gegen Zernez. 5-mal 2 Minuten gegen La Plaiv. 1. Samedan : La Plaiv : Poschiavo : Bregaglia : Silvaplana-Sils : Celerina : Zernez : Albula :76 9

13 Dienstag, 9. Februar Jahre Nachtslalom Pontresina Ski alpin Am Freitagabend, 12. Februar, findet bereits der letzte der vier Nachtslaloms statt. Es wird jedoch nicht nur ein Rennen sein, sondern ein Jubiläumsrennen zum 25-jährigen Bestehen. Zum ersten Mal wird es auch eine reine Senioren-Kategorie geben, damit die erfahrenen Frauen und Männer nicht gegen die jungen Rennläuferinnen und Rennläufer antreten müssen. Ab Uhr sind alle ganz herzlich eingeladen im Rondo Pontresina zu feiern. Der Eintritt ist für alle frei. Nebst dem Livemusiker Beppe Martinelli warten weitere Höhepunkte auf die Besucher. Am letzten Freitag starteten bei leichtem Schneefall 72 Personen am dritten Nachtrennen dieser Saison. Der Tagessieg bei den Damen ging an Mirjam Koller und bei den Herren triumphierte erneut Gian Reto Gredig. Infos und Gesamtrangliste auf: Auszug aus der Rangliste vom 5. Februar: Mädchen Mini: 1. Cavelti Laila 33.95, 2. Ruffner Anita 34.59, 3. Cavelti Gina Mädchen: 1. Conrad Sina 32.77, 2. Stricker Alea 33.26, 3. Battista Sophia Knaben Mini: 1. Böhm Gian Luca 32.96, 2. Müri Beat 34.20, 3. Kohler Thierry Knaben: 1. Shiskov Fedor 30.72, 2. Böhm Nicola 31.53, 3. Rade Andrea Damen: 1. Koller Mirjam 30.08, 2. Crüzer Martina 31.16, 3. Curti Erica Herren: 1. Gredig Gian Reto 27.88, 2. Moizzari Robin 28.03, 3. Pünchera Jöri Snowboard: 1. Cavelti Gian Luca Wrottesley gewinnt Brabazon Trophy Cresta Run Lord Clifton Wrottesley gewinnt mit über drei Sekunden Vorsprung nach sechs Läufen das dritte Grand-Slam-Rennen des Jahres am Cresta Run. Es ist sein zehnter Sieg der «Brabazon Trophy». Ein neuer Rekord. Giancarlo Pitsch aus St. Moritz klassierte sich als bester Einheimischer auf Rang sechs. Nico Jühlich aus Champfèr und Alex Schmidt aus St. Moritz waren im Finale der zwölf besten «Rider» am letzten Samstag dabei. Clifton Wrottesley gewann zusätzlich den Carl- Nater-Preis für die schnellste Zeit des Rennens. Der Präsident des SMTC, Sir Brian Williamson, und Lady Brabazon of Tara überreichten dem Sieger (Foto) im White-Turf- VIP-Zelt vor 430 Gästen die zahlreichen Trophäen. (gcc) Rangliste nach 6 Läufen: 1. Lord Wrottesley IRL / 2. P.J. Achenbach USA / 3. P.G. Diethelm SUI / 4. Count L.L. Marenzi USA / 5. J. Sotto Mayor Matoso POR / 6. G. Pitsch SUI / 7. James B. Sunley GBR / 8. B.F.M. Steiger SUI / 9. C. Thun-Hohenstein AUT / 10. N.P.B. Juelich SUI / 11. A. Schmidt SUI / 12. A. Ionesco ESP Lord Wrottesley (Mitte) gewinnt die Brabazon Trophy. Foto: Giancarlo Gattaneo Bucherer-Cup an Team Willy Curling Am 31. Januar wurde auf dem Eisplatz «al Parc» der traditionsreiche Bucherer Cup ausgetragen. Nachdem dieser Cup am Neujahrstag nicht durchgeführt werden konnte, durften sechs Teams bei schönem Wetter und besten Eisbedingungen um den Sieg kämpfen. Nach der zweiten Runde stand fest, dass es in der Schlussrunde zum Zweikampf der Brüder Willy kommen würde. Der Ältere der beiden, Andrea, behielt am Schluss das bessere Ende für sich. Der Vorjahressieger Markus musste sich mit dem dritten Rang begnügen. Auszug aus der Rangliste: 1. Andrea Willy, Skip, mit Beni Leimbacher, Katharina Roth und Ferdinando Dalle Vedove; 2. Ernst Buck, Skip, mit Charlotte Forrer, Hans Gut und Manfred Ewald; 3. Markus Willy, Skip, mit Dario Clavadetscher, Lilo Wächter und Zita Buck. Skip Stefan Karnusian (Mitte), Rolf Iseli (links) und Robert Hürlimann vom CC St. Moritz anlässlich der Schweizer Meisterschaften in Bern. Foto: Keystone CC St. Moritz ist Schweizer Meister An den Schweizer Curlingmeisterschaften in Bern gingen beide Titel nach Graubünden. Die neuen Meister heissen Flims (Binia Feltscher) bei den Frauen und St. Moritz (Stefan Karnusian) bei den Männern. Sandra Ramstein, Heike Schwaller, Corinne Bourquin und Binia Feltscher-Beeli setzten sich im Frauen- Final gegen die von der zweifachen Schweizer Meisterin Silvana Tirinzoni angeführten Aarauerinnen 10:7 durch. Bei den Männern gewannen die routinierten Rolf Iseli, Robert Hürlimann, Christof Schwaller und Stefan Karnusian gegen das überraschende junge Team von Uitikon-Waldegg (Manuel Ruch) im Final mit 8:6. Die Zürcher, Fünfte der Junioren- WM 2008, stiegen beim Stand von Karnusian und Co. setzten sich in Bern durch 6:6 mit dem Vorteil des letzten Steins ins 10. End, vermochten die günstige Situation aber nicht zu nutzen; Ruchs entscheidender letzter Stein geriet zu lang. Die neuen Meisterteams werden zur Belohnung für die gute Dauerleistung an den kommenden Weltmeisterschaften antreten können. Die Frauen-WM findet Mitte März im kanadischen Current Swift statt, die WM der Männer Anfang April in Cortina d Ampezzo. Sowohl für die 31-jährige Binia Feltscher-Beeli sie ist die einzige Bündnerin in allen drei Spitzenteams des Kantons als auch für den 46-jährigen Gstaader Stefan Karnusian (CC St. Moritz) sind es die ersten Meistertitel als Skip. «Endlich», sagte Karnusian erleichtert. Endlich erntet er die Entschädigung für die Jahre, in denen er hinter den Teams von Ralph Stöckli/Markus Eggler und Andreas Schwaller hatte anstehen müssen. In Abwesenheit der Olympiaformation von Markus Eggler und nach dem Rücktritt von Andreas Schwaller ist St. Moritz nun der logische Meister. Die Bern- Solothurn-Connection hatte in vielen Turnieren der Champions Tour ihre Tauglichkeit auf europäischem Niveau bewiesen. An der EM 2008 wurde St. Moritz Vierter es war Karnusians einziger Auftritt an internationalen Titelkämpfen. Letzten Oktober mussten die St. Moritzer einen schweren Rückschlag hinnehmen, als sie in der Schweizer Olympia-Ausscheidung nach harter Gegenwehr in einer Best-of-7-Serie mit 2:4 an Basel Regio (Eggler/Stöckli) scheiteren. Die jahrelang gehegten Olympia-Hoffnungen lösten sich in nichts auf. «Wir brauchten etwa zwei Monate, um dies zu verdauen», sagte Karnusian. «Erst im Januar begannen wir wieder, deutlich besser zu spielen.» Jedenfalls noch früh genug, um sich jetzt als Schweizer Meister feiern zu lassen. (si) Albrecht/Balmer Bündner Meister Bob Auf dem Olympia Bobrun St. Moritz-Celerina wurden die Bündner Zweierbob-Meisterschaften ausgetragen. Nicolas Albrecht holte sich mit Andy Balmer den Titel. Die Titelverteidiger Gaberthül/Wälchli kamen mit 0,13 Hundertstelsekunden Rückstand auf Platz zwei. Das beste Engadi- ner Team war das Duo Reto Florin/Dario Gross als Dritte. Florin lag nach dem ersten Durchgang noch in Führung, konnte diese aber nicht retten. Fabio Guadagnini/Peder Scherer wurden als zweites einheimisches Team Siebte. (ep) Im Im Notfall Notfall überall. überall. Sieg für Team Ziegler Curling Am 4. Februar wurde das Jubilée Trophy Dankes-Turnier ausgetragen. Bei schönem Wetter und sehr gutem Eis kämpften vier Teams in drei Runden um den Sieg. In der letzten Runde konnten sich noch drei Teams Chancen um den Sieg ausrechnen. In einem spannenden Endkampf setzte sich die Mannschaft von Heiko Ziegler durch. 1. Team Ziegler mit Heiko Ziegler, Sibylle Greber, Men Nett. 2. Team Feser mit Robert Feser, Claire Wanner, Lilo Wächter, Urs Weishaupt. Grand Prix Engadiner Post/Posta Ladina Das Wetter und Geläuf präsentierten sich am ersten Rennsonntag von White Turf 2010 von der besten Seite. Davon profitierten auch die Gespanne am ersten Trabrennen des Tages, dem mit Franken dotierten «Grand Prix Engadiner Post/Posta Ladina». Dieses Rennen für sich entscheiden konnte Trainer und Fahrer Thomas Fuchs auf Urban Hanover. Der Hengst stammt aus dem Stall der in Zuoz aufgewachsenen Renata Fuchs (links neben dem Pferd). Somit konnte der St. Moritzer Verleger Walter Urs Gammeter (rechts neben dem Pferd) den Preis wieder einmal einem «einheimischen» Team überreichen. Foto: Giancarlo Cattaneo

14 Valentinstag 14. Februar Edith Sappl Caspar Badrutt Tel äs Gschenkli fürs Schätzli! Üchi Edith Und Sie sind ganz sicher, dass die Verkäuferin die gleiche Oberweite hat wie Ihre Frau? Schenken Sie lieber Blumen! Telefon , Orientteppiche Kelim Design. Teppiche sind Vertrauenssache. Schnäppchencorner Öffnungszeiten an Valentin: Samstag, 13. Februar bis Uhr Sonntag, 14. Februar bis Uhr bel verde Floristik Via Somplaz St.Moritz. Heimberatung. Vollwäsche, Reparaturen Wir sind das ganze Jahr für Sie da! Via Serlas 20 (vis-à-vis Hauptpost) 7500 St. Moritz Tel , Für den Schatz zum Valentinstag Calida für Sie und Ihn Modeschmuck Raumdüfte Duftgeschenke Taschen, Schals, Foulards, etc. Geschenkartikel Burlington-Socken Schenken Sie Wohlgefühl Claudia Bauer, Via Maistra 90, 7505 Celerina, Tel Valentinstag Unsere Öffnungszeiten Samstag, 13. Februar Uhr Sonntag, 14. Februar Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch Blumengalerie Via Rosatsch 9, 7500 St. Moritz-Bad Tel , Fax

15 Dienstag, 9. Februar Der englische «Reverend» Persönlichkeit mit Pioniergeist Eindrückliches Finale auf Corviglia Das 17. St. Moritz Gourmet Festival ist zu Ende Über die ersten anglikanischen Gottesdienste, die Anfänge des Wintertourismus und einen treuen Gast und Förderer von St. Moritz. In letzter Zeit ist in fast jeder Ausgabe der EP/PL ein Beitrag über das heutige Zweitwohnungsproblem zu lesen. Hier ist aber von anno dazumal die Rede. Alfred Baker Strettell kam 1860 zum ersten Mal nach St. Moritz und liess sich im Posthotel Veraguth nieder. Für die folgenden zwei Sommer mietete er in Champfèr ein Bauernhaus für seine Familie und hielt anglikanische Gottesdienste im «Grand Hôtel des Bains». Ab 1863, als er offiziell das anglikanische Kaplanamt übernahm, findet man seinen Namen in den Listen des Kulm Hotels, wo er Freundschaft mit Johannes Badrutt schloss. Badrutt hatte Alfred B. Strettell bereits im Jahre 1864 «ün töch pro» (ein Stück Wiese) im Quartier Mundadisch versprochen. Auf diesem wollte Pfarrer Strettell eine englische Kirche bauen. Es dauerte ziemlich lange bis er genügend freiwillige Spender gefunden hatte so dass die Kirche von St. John erst im Jahr 1871 an der Via dal Bagn entstand. Bis dahin, nahmen die Engländer an Vormittagsgottesdiensten im «Grand Hôtel des Bains» teil (später Hotel Kurhaus genannt) und nachmittags in der protestantischen Dorfkirche. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis etwa zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs war das Angebot an Gottesdiensten für die ausländischen Gäste von grosser Wichtigkeit. Um die Jahrhundertwende wurden an rund 170 Orten in der Schweiz anglikanische Gottesdienste abgehalten. Eindrückliches Haus Alfred Strettell war so begeistert von St. Moritz, dass er und sein Sohn mehrere Parzellen Land, hauptsächlich auf der heutigen Tinusstrasse, kauften. Dort errichtete Strettell senior laut der Zeitung «Fögl Engiadina» vom 31. August 1867 das wahrscheinlich höchstgelegene Herrschaftshaus, das im Engadin zu finden ist. Auf den alten Dorffotografien ragt dieses Haus hoch über St. Moritz. Die ältere Tochter Strettells beschrieb es als «unser Sommer-Heim mit Aussicht über den grünen See und zu den schneebedeckten Bergspitzen, die in den indigo-blauen Himmel hineinragen». In einer 1900 erschienenen Ausgabe der «Alpine Post» beschrieb ein Journalist den imposanten Standort des Hauses als «auf dem unteren Hang von Piz Nair»! Das dreistöckige Haus war tatsächlich seine Zweitwohnung. Seine Erstwohnung war in Genua, wo Alfred Strettell im Winter sein anglikanisches Kaplanamt für das Britische Konsulat ausübte. Seine Zweitwohnung, die am Anfang den Namen Villa Grünenberg trug, diente aber nicht nur als Sommerresidenz für seine Familie, sondern auch als Pension. Geschlossene Fensterläden waren bei den Strettells in den ersten paar Jahren eher im Winter zu sehen. Der Sohn von Alfred, Arthur Edward Vansittart Strettell, litt unter einer Lungenkrankheit und war der erste offiziell dokumentierte «Wintertourist» in St. Moritz. Er wohnte von 1866 bis 1867 ein ganzes Jahr im Kulm Hotel und hat sehr wahrscheinlich das Jahr 1868 im Haus Strettell verbracht, da er Geschäfte in Samedan tätigte. Ursula, die zweitälteste Tochter von Johannes Badrutt, wohnte im Haus Strettell laut ihrem eigenen Tagebuch anderthalb Jahre lang nach ihrer Hochzeit mit Eduard Tognoni im Jahre Das Paar eröffnete später eine eigene Pension (Maison Tognoni am heutigen Standort der Firma Pomatti). Die St. Moritzer Unterkunftsliste von 1876 zeigt, dass Luzi Vedova die Pension Strettell führte. Zwölf Betten, Frühstück und Abendessen mit Tee wurden geboten. Man kann sich gut vorstellen, dass die englischen Gäste sich später am Abend weiter hinunter ins Dorf wagten, um vielleicht etwas Stärkeres als Tee zu trinken! Werben für St. Moritz Die erste richtige Wintersaison war laut Johannes Badrutt 1869/70. Man kann auch dann gar nicht von einer Wintersaison im heutigen sportlichen Sinne reden. Die ersten Wintergäste im Kulm waren aus Genua so dass man vermuten kann, der Besuch in St. Moritz wurde von Reverend A. Strettell empfohlen. In einem Brief an die Zeitung «The Times» (London) lobte Alfred Strettell im September 1868 St. Moritz und betonte dessen Tourismuspotenzial. Mehrere Namen von Alfred Strettells Berufsund Freundeskreisen sind in den Hotelgästelisten öfters zu finden. Auch empfing er Gäste in seinem eigenen Haus. Niemand bezahlte Kurtaxen diese wurden erst ab 1888 erhoben. Nicht genug, dass die Familie Strettell für die Entwicklung des Tourismus in St. Moritz von Bedeutung war. «The Revd. A. B. Strettell» interessierte sich auch für das Gemeindeschulwesen schlug Strettell die Verlängerung des Schuljahres vor, die Erhöhung des Schulabgangsalters, die Einführung von französischem und englischem Sprachunterricht und die Gründung einer richtigen Sekundarschule. Er hat jedes Jahr finanzielle Beiträge geleistet, für jede/n Sekundarschüler/in noch zusätzlich CHF 2.50 gespendet und die Kosten des Privat-Englischunterrichts für sechs arme Kinder übernommen. Er schenkte den Schülern geografische Karten sowie religiöse Bilder. Gemäss seiner Tochter hat Alfred Strettell auf einer seiner jährlichen Wanderungen durch die Alpen, St. Moritz im Jahre 1860 für sich entdeckt und reiste danach, entweder aus Italien oder England, 40 Jahre lang jeden Sommer ins Engadin. Heute würde man ihn sicher in der «Engadiner Post» als «treuen Stammgast» ehren. Alfred Baker Strettell war ein «Fremder», der sehr willkommen war und sehr viel für St. Moritz geleistet hat. Die im Winter zunächst geschlossenen Fensterläden können wir ihm verzeihen und ihm seine Zweitwohnung im Nachhinein gönnen! Diane Conrad «Swingle Five» Celerina Im Rahmen der Konzertreihe stehen morgen Mittwoch die «Swingle Five» im Hotel Cresta Palace auf der Bühne. Um Uhr wird zum Apéro geladen und um Uhr beginnt das Konzert. Der Eintritt ist frei. Die «Swingle Five» sind Newcomer in der italienischen Jazzszene die Künstler haben sich nämlich erst im Jahr 2005 zusammengeschlossen. Jeder der fünf Musiker hat eine andere Vorliebe im Jazz und dadurch seinen eigenen Stil. Dennoch verfolgt die Gruppe um Nino Frasio und Marcello Noia dasselbe Ziel: Den klassischen Jazz kleiner Swinggruppen der Dreissiger- und Vierzigerjahre wieder neu aufleben zu lassen. Vorbilder der Band sind beispielsweise Benny Goodman, Artie Shaw und noch viele andere bekannte Jazzgrössen. Verschiedene Auftritte in Norditalien und der Schweiz haben es der jungen Band ermöglicht, das gemeinsame Spiel zu verfeinern. Es war alles neu beim Finale: Abends statt mittags, Berg statt See das gute Essen aber blieb. Marina FuchS Die Meinungen waren geteilt, ob das nun eine gute Idee war, das Finale des 17. St. Moritz Gourmet Festivals aus dem Zelt auf dem zugefrorenen See in luftige Höhe auf Corviglia zu Mathis Food Affairs zu verlegen und das Ganze dann am Abend statt wie bisher am Mittag stattfinden zu lassen. Aber wie überall: Abwechslung ist reizvoll und der Abend unter dem Motto «culinary stars & icons» war wohl gelungen und glanzvoll noch dazu. Elegantes Publikum, wunderschöne Rosendekoration sogar auf den Toiletten viele Kerzen, der Blick hinaus in die stürmische Bergwelt, mitreissende Livemusik von den G-Sax und natürlich ein Menu der Extraklasse mit edlen Weinen und Champagner sorgten für Stimmung. Da spielte es dann auch keine so grosse Rolle, dass der Geräuschpegel im Restaurant sehr hoch war und man von der ganz in Grün, der Farbe eines Sponsors, getauchten Fackelabfahrt am FIS-Hang wegen des dichten Nebels leider nur sehr wenig sah. Währenddessen ging es in der Küche schon hoch her, wobei die Ruhe auffiel, die Selbstverständlichkeit, die Zeit und Liebe fürs Detail und den allerletzten perfekten «Schliff». Da waren Könner und Meister ihres Fachs am Werk. Kulinarische Verführungen Bereits auf Chantarella wurden die Gäste mit einem Glas Champagner und einer «Tarte Gruyèrienne» von Irma Dütsch und Gotthold Seifried vom Schweizerhof empfangen, bevor es weiterging nach Corviglia. Auch dort gab es noch einen weiteren Apéro mit kleinen Köstlichkeiten von den «Drei Musketieren» Frank Oehler, Mike Süsser und Andreas Schweige, alles Gäste von Bernd Ackermann im Suvretta House. Dann ging es zum Dinner. Und was wurde den festlich gekleideten und gestimmten Gästen «Da fehlt noch Grün» ganz so schnell ist Dieter Koschina nicht zufrieden. Foto: Marina Fuchs da alles geboten! Ein «Pomelo Hummersalat mit Daikonkresse» vom Wiener Asien-Spezialisten Wini Brugger, zu Gast bei Mattias Roock vom Kempinski, machte den köstlich leichten Anfang. Der kulinarische Star des Abends war aber ganz klar der zweite Gang. Der mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Dieter Koschina von der Vila Joya in Portugal präsentierte zusammen mit seinem Gastgeber Markus Rose «Gebratene Jakobsmuschel auf Petersilienpolenta und Périgord- Trüffel». Schon optisch ein Kunstwerk, war der Geschmack wirklich ein Hochgenuss. Weiter ging es, vom überaus engagierten Servicepersonal freundlich und professionell serviert, mit «Dos de loup de ligne clouté à la marjolaine», ein perfekt auf den Punkt gegarter Fisch, für den der ebenfalls mit zwei Sternen bedachte Franzose Christophe Bacquié und Bernd Schützelhofer vom Kronenhof verantwortlich zeichneten. Beim «Parmentier of veal with black truffels» schieden sich dann wieder die Geister. Zum einen war Kalbskopf nicht jedermanns Sache aber er war mehr als delikat und zum anderen fanden In grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Marielouise Früh-Werner Torlenstrasse Ürikon Walter Früh-Werner Dr. med. dent. 6. April 1918 bis 4. Februar 2010 manche das, was der gewichtige Drei- Sterne-Koch Santi Santamaria und Fredéric Breuil vom Palace da angerichtet hatten, einfach zu schwer. Dabei war es schlicht und einfach lecker. Noch war der Reigen der Köstlichkeiten nicht zu Ende. Edouard Loubet aus dem südfranzösischen Bonneville auch er mit zwei Sternen bedacht begeisterte wie schon bei der Eröffnung mit seinen intensiv gekräuterten Schnecken, «Epinard comme un flan, sableuse de Parmesan et oeuf de caille, accompagné de son espresso d escargot au tabac d herbes du Luberon» hiess das Gericht. Als Dessert gab es dann eine Sinfonie aus Schokolade. Verantwortlich dafür waren Gaetano Trovato, Zwei-Sterne-Koch aus der Toskana, und Hans Nussbaumer vom Kulm. Zwischen den einzelnen Gängen wurden die dafür verantwortlichen Küchenchefs jeweils auf der Bühne präsentiert und konnten sich verdienten Applaus abholen. Der kulinarische Abend klang mit Zigarren, Süsswein, betörend duftenden und ebenso schmeckenden Edelbränden, angeregten Gesprächen und natürlich Tanz aus. Seine Begeisterungsfähigkeit und seine Hingabe an ein bewusstes Leben haben ihn und uns geprägt. Marielouise Früh-Werner Andreas und Dominique Früh-Leprêtre mit Jérôme und Aline Sibylle und Peter Pestalozzi-Früh Bianca Pestalozzi Riccardo Pestalozzi Georg und Irina Früh-Volkovaia mit Dimitry und Julia Nina Früh, Fritz Gleich Barbla Früh Heinz Bopp Dora Hermann-Früh Verwandte und Freunde Zu seinem Gedenken treffen wir uns am Freitag, 12. Februar 2010, um Uhr in der Ritterhauskapelle Ürikon. Dem Wunsch von Walter Früh entsprechend möge man anstelle von Blumengaben die Phaenomenologische Gesellschaft, UBS Zürich Bellevue, Konto J1C, oder die Fundaziun Chapella, Banca Raiffeisen Engiadina, Zuoz, PC , Konto , unterstützen

16 Mittwoch, 10. Februar 2010 Hotel Cresta Palace Swingle Five Klassischer Jazz der Dreissigerund Vierzigerjahre. 18:30 h Apéro 21:00 h Konzert Eintritt frei Gratulation Glückwunsch zum Kunsthandwerk-Preis Heute Dienstag, 9. Februar, lädt die Stiftung Bündner Kunsthandwerk zur Preisverleihung der Preisträger 2009 in der Klibühni Chur ein. Unter den Preisträgern figuriert dieses Jahr auch der Schreiner Thomas Faller aus Samedan. Mit viel Engagement und Gespür fürs Handwerk lässt Thomas Faller seit Jahren schöne Möbel entstehen. Herzliche Gratulation dem Preisträger für seinen verdienten Erfolg und weiterhin viel Freude in seinem Beruf. Mehlschwalbe ist Vogel des Jahres Vermischtes Die Mehlschwalbe ist vom Schweizer Vogelschutz SVS/Bird- Life Schweiz zum Vogel des Jahres 2010 erkoren worden. Die schwarzweisse Schwalbe wirbt im Internationalen Jahr der Biodiversität für mehr Biodiversität im Siedlungsraum. Sie benötigt offene Bodenstellen und ein grosses Insektenangebot. Der SVS/ BirdLife Schweiz macht daher mit der Mehlschwalbe auf die schwindenden Naturflächen im Siedlungsraum aufmerksam und fordert mehr unversiegelte Flächen und Blumenwiesen in Städten und Dörfern. Die schwarzweisse Mehlschwalbe trifft Mitte bis Ende April aus Afrika bei uns ein. Zurzeit hält sie sich in ihrem Winterquartier in Afrika zwischen Kap und Sahara auf, bevor sie sich im März langsam auf den Flug in die Schweiz macht. Einer Farbbesonderheit verdankt die Mehlschwalbe ihren Namen: Als einzige unserer Schwalben hat sie eine ganz weisse Körperunterseite. Die Mehlschwalbe ist eine äusserst geschickte und wendige Flugjägerin und vertilgt Unmengen von Insekten: Ein einziges Mehlschwalbenpaar erbeutet bei der Aufzucht von vier Jungvögeln insgesamt rund Insekten. (pd) Über 7-Jährige: Mit Beckengurt sichern Verkehrssicherheit Kinder unter 12 Jahren müssen künftig im Auto in einer Babyschale, einem Kindersitz oder auf einem speziellen Sitzpolster sitzen. Dies hatte der Bundesrat im Herbst beschlossen. Die neue Regel, die ab April gilt, lässt aber Ausnahmen zu. Auf Plätzen, die nur mit einem Beckengurt und nicht mit einem Dreipunktegurt schräg über den Oberkörper ausgestattet sind, dürfen Kinder ab 7 Jahren weiterhin ohne spezielle Vorrichtung sitzen. Dies hat das Bundesamt Strassen verfügt. Die Ausnahmeregelung wurde am Dienstag im Bundesblatt veröffentlicht. Die Verfügung, die beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden kann, ist befristet bis Ende Im Allgemeinen bieten Beckengurte zwar weniger Schutz als Dreipunktegurte. Für Kinder, die kleiner sind als 1,50 Meter, gelten Dreipunktegurte aber als gefährlich, weil sie auf Halshöhe sind. (sda) Als einzige Engadiner Gemeinde feiert Scuol am ersten Samstag im Februar den «Hom Strom». Ein alter Brauch als Opfergabe an den Sonnengott für eine gute Sommerernte. NiColo BaSS «L Hom Strom es ün bel hom, ün hom da nom e pom, chi metta sü il buol a nos cumün da Scuol.» So beginnt ein Lied von Men Rauch über den «Hom Strom» (Strohmann), ein alter Brauch in Scuol, der am ersten Samstag im Februar von der Schülerschaft des Dorfes ausgeübt wird. Ursprünglich war der «Hom Strom» eine Opfergabe des einfachen Bergbauern an den Sonnengott, damit ihm dieser für die Ernte wohlgesinnt sei. Bereits im Vorjahr ernten und bündeln die Scuoler Oberstufenschüler zusammen mit dem einheimischen Bauern Anton à Porta Roggen. Am Festtag dann leiten einige Lehrer die Jungen beim Dreschen und Zusammendrehen des Strohs, bis die armdicke Strohschnur um einen 18 Meter langen Holzmasten gewickelt werden kann. Dann stemmen die Schüler den «Hom Strom» zusammen mit den aktuellen Gemeindevorstandsmitgliedern mit Leitern in die Höhe und verankern diesen im Boden. Diese ganze Prozedur wird von Einheimischne und Gästen begleitet und unterstützt. Jugend schwingt Leuchtbomben Am Abend, kurz vor dem Höhepunkt, schwingen dann die Oberstufenschüler grosse, brennende Leuchtkugeln (Bombas) und um punkt Uhr wird der riesige «Hom Strom» in Brand gesteckt. Gleichzeitig wird das WETTERLAGE Ein Tief zieht von Spanien in den zentralen Mittelmeerraum. Dabei wird einerseits feuchte Luft von Süden her gegen die Alpen geführt und andererseits aus Norden polare Kaltluft angesaugt. PROGNOSE ENGADIN UND SÜDTÄLER FÜR HEUTE DIENSTAG Aus Südwesten ziehen Wolkenfelder auf! Der Tag beginnt im Engadin und im Münstertal noch weitgehend wolkenlos, während gegen das Bergell und das Puschlav zu bereits erste Wolken aufziehen. Morgenfrost ist dabei noch in ganz Südbünden vorherrschend. Während es untertags gegen das Unterengadin zu noch am längsten sonnig bleibt, nimmt die Bewölkung vom Bergell her gegen Nordosten hin weiter zu. In den Südtälern beginnt es sich so am Nachmittag infolge hoher und mittelhoher Bewölkung einzutrüben. Im Oberengadin schieben sich dann ebenfalls immer mehr Wolken vor die Sonne, während sich die Sonne über dem Unterengadin noch am längsten behaupten kann. BERGWETTER Die Berge nördlich des Inn präsentieren sich noch für längere Zeit im strahlenden Sonnenschein. Vom Bergell über die Bernina bis hin zum Ortler muss hingegen im Tagesverlauf mit einer Bewölkungsverdichtung gerechnet werden DAS WETTER GESTERN UM UHR Corvatsch (3315 m) 13 SW 12 km/h Samedan/Flugplatz (1705 m) 23 windstill Poschiavo/Robbia (1078 m) 9 windstill Scuol (1286 m) 12 W 15 km/h «Ein recht guter Sommer» Der Brauch des «Hom Strom» in Scuol «Hom Strom»! Ein alter Brauch in Scuol. AUSSICHTEN FÜR DIE KOMMENDEN TAGE (SCUOL) Mittwoch Donnerstag Freitag C C C 8 4 Castasegna 7 /2 Temperaturen: min./max. St. Moritz 23 / 6 Poschiavo 9 / Zernez 16 / 3 Scuol 12 /0 Sta. Maria 10 /0 AUSSICHTEN FÜR DIE KOMMENDEN TAGE (ST. MORITZ) 12 6 Mittwoch Donnerstag Freitag C C C 18 8 Lied «L Hom Strom es ün bel hom» gesungen und ältere und erfahrene Einheimische versuchen aus der Art des Brandverlaufes und der Windrichtung abzulesen, ob der kommende Sommer vor allem für die Bauern in Scuol gut wird. Der ganze Akt bzw. der «Hom Strom» hat am vergangenen Samstag genau neuneinhalb Minuten gebrannt. «Der Wind hat die Flammen und den Rauch zuerst Richtung Norden und danach Richtung Nordosten geweht, aber nicht so stark wie im letzten Jahr», erklärt Jachen Puorger, Oberstufenlehrer und zusammen mit Schulleiter Mario Rauch für die alte Tradition «Hom Strom» zuständig. «Das bedeutet, dass es einen recht guten Sommer gibt», ergänzt er überzeugt und mit einem Lächeln im Gesicht. Früher hatte diese Prognose noch eine gewisse Bedeutung; heute wird die Vorhersage nicht mehr so ernst genommen. Wachen für die «Hom Strom» Auch Gemeindepräsident Jon Domenic Parolini möchte aufgrund des Brandverlaufes keine Prognosen stellen. Er erzählt lieber einige Geschichten aus den Jugendzeiten, als der «Hom Strom» fahrlässig oder vorsätzlich bereits vor dem offiziellen Akt angezündet wurde. Da der «Hom Foto: Nicolo Bass Strom»-Brauch einzig in Scuol durchgeführt wird, versuchten immer wieder die Jungen aus dem Nachbardorf Sent, den Strohmann vorher in Brand zu setzen. Deshalb wurden von der Scuoler Jugend Wachen aufgestellt mit dem Ziel, den Angriff zu verhindern. Gemäss Parolini gab es früher bis zu vier Strohmänner in den verschiedenen Quartieren von Scuol und die Wachen übernachteten vor dem Schützling. Heute wird der «Hom Strom» erst am Samstagnachmittag vorbereitet und direkt am Abend nach Gurlaina gebracht und dort verbrannt. Für Parolini ist es immer wieder ein faszinierender Brauch und die Einheimischen kennen die dazugehörenden Tipps und Tricks. So versammeln sich die Einheimischen eher im südlichen Teil des Kreises um den brennenden «Hom Strom». Denn meistens zieht der Wind gemäss Parolini Richtung Nordosten, «und wir wollen ja nicht im Rauch stehen». «Las flommas dan in ot, portand al Segner lod, chi ns dosta dal malom, eviva nos Hom Strom!»

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