TranzparenzKompetenzKooperation am Übergang Schule-Beruf. 21. Februar 2013 IHK-Akademie München

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1 TranzparenzKompetenzKooperation am Übergang Schule-Beruf 21. Februar 2013 IHK-Akademie München

2 In Deutschland gibt es rund 350 Ausbildungsberufe und mit ihnen eine breite Variation von Inhalten und Anforderungen. Bei aller Verschiedenheit und fachlicher Differenzierung setzen sie jedoch dieselben Basiskenntnisse voraus: Fachliche Kompetenzen Soziale Kompetenzen Persönliche Kompetenzen Seite 2

3 Fachliche Kompetenzen: Elementares Grundwissen in den wichtigsten Lern- und Lebensbereichen Grundlegende Beherrschung der deutschen Sprache klare Sprache, verständliche Formulierungen Rechtschreibung und Grammatik situationsgerechte Sprache Beherrschung einfacher Rechentechniken Textaufgaben verstehen die wichtigsten Formeln kennen und anwenden mit dem Taschenrechner umgehen können Seite 3

4 Fachliche Kompetenzen: Elementares Grundwissen in den wichtigsten Lern- und Lebensbereichen Grundlegende naturwissenschaftliche Kenntnisse Naturwissenschaftliche Phänomene erkennen und auch in Zusammenhängen verstehen moderne Technik verstehen und eine positive Grundeinstellung dazu entwickeln Grundkenntnisse wirtschaftlicher Zusammenhänge Hinführung zur Arbeitswelt auch durch Schülerbetriebspraktika Grundkenntnisse wirtschaftlicher Zusammenhänge einfache Sachverhalte in Englisch ausdrücken die Fremdsprache in normalen auch beruflichen Alltagssituationen zur Verständigung anwenden Seite 4

5 Fachliche Kompetenzen: Elementares Grundwissen in den wichtigsten Lern- und Lebensbereichen Grundkenntnisse im IT-Bereich frühzeitig ein Verständnis für moderne Technik und Technologie entwickeln über Grundkenntnisse in der PC-Anwendung verfügen zu einem reflektierten Umgang mit Technik und Medien angeleitet werden Kenntnisse und Verständnis über die Grundlagen unserer Kultur Wurzeln und Entwicklung der deutschen Kulturgeschichte kennen und verstehen Seite 5

6 Soziale Kompetenzen: Soziale Einstellungen, die die Zusammenarbeit im Betrieb ermöglichen Kooperationsbereitschaft - Teamfähigkeit Informationen austauschen Erfahrungen weitergeben Verbesserungsvorschläge machen Höflichkeit - Freundlichkeit für die Beziehungen des Unternehmens nach außen gutes Betriebsklima Seite 6

7 Soziale Kompetenzen: Soziale Einstellungen, die die Zusammenarbeit im Betrieb ermöglichen Konfliktfähigkeit Meinungsverschiedenheiten friedlich und konstruktiv bewältigen Sprach- und Argumentationsvermögen Fähigkeit mit persönlichen Verärgerungen und Widersprüchen umzugehen Toleranz Meinungen und Ansichten gelten lassen, die von der eigenen Haltung abweichen Seite 7

8 Persönliche Kompetenzen: Grundhaltungen und Werteinstellungen, die die Jugendlichen befähigen, den Anforderungen im Unternehmen gerecht zu werden Zuverlässigkeit wichtige Voraussetzungen für erfolgreiche Zusammenarbeit und das Erreichen von Zielen Lern- und Leistungsbereitschaft Grundbedingung für eine erfolgreiche Ausbildung Ausdauer Durchhaltevermögen - Belastbarkeit Wichtig, um mit Misserfolgen fertig zu werden Seite 8

9 Persönliche Kompetenzen: Grundhaltungen und Werteinstellungen, die die Jugendlichen befähigen, den Anforderungen im Unternehmen gerecht zu werden Konzentrationsfähigkeit keine Leistung ohne Konzentration Verantwortungsbereitschaft Selbstständigkeit man muss für das, was man tut, einstehen auch dann, wenn es einmal misslingt Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik nobody ist perfect Seite 9

10 Resümee: Im Kern geht es um Basiskenntnisse und fertigkeiten, um Sozialverhalten sowie um Grundhaltungen und Einstellungen, die für Arbeit und Beruf wichtig sind. Beim Einstieg in das Berufsleben muss das schulische Grundwissen sitzen Ohne ein positiv entwickeltes Sozialverhalten ist es schwer in Wirtschaft und Gesellschaft zurecht zu kommen Über Grundwerte und persönliche Einstellungen kann man nicht erst in der Ausbildung nachdenken Seite 10

11 Berufsorientierung und -vorbereitung Gute Möglichkeit für Ausbildungsbetriebe die Kompetenzen und Fähigkeiten zukünftiger Bewerber kennen zu lernen und für die Bewerber eine gute Chance, den passenden Ausbildungsberuf zu finden. Betriebserkundung in Kleingruppen, Schüler arbeiten in der Lehrwerkstatt Betriebsrundgang im Klassenverband Bewerbungstraining im Unterricht Praktika für Schüler und für Lehrer Informationsabende für Eltern Betreuung einer Schülerfirma Azubis stellen ihre Berufe vor (Ausbildungsbotschafter) Seite 11

12 Berufsorientierung und -vorbereitung Die IHK für München und Oberbayern engagiert sich beispielsweise für eine bessere Ausbildungsreife Jugendlicher, u.a. durch Einrichtungen wie das IHK-Sommercamp für eine erhöhte Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und Hochschule für die Verzahnung von Berufsausbildung und Studium in dualen Studiengängen für den weiteren Ausbau der Teilzeitausbildung für junge Eltern für die Vermittlung von benachteiligten Jugendlichen in eine Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung Darüberhinaus ist die IHK auf Ausbildungsplatzbörsen vertreten und unterstützt Betriebe mit der IHK-Lehrstellenbörse bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden Seite 12

13 Berufsorientierung und -vorbereitung Der IHK-Kompetenzcheck hilft Schülerinnen und Schülern zur Selbsteinschätzung ihrer Fähigkeiten, Persönlichkeitsmerkmale und Schlüsselqualifikationen dieser besteht aus zwei Teilen: 1x Leistungstest und 1x Fragebogen folgende Kompetenzen werden dabei ermittelt: technisch-praktische Kompetenzen sprachliche und kreative Kompetenzen soziale Kompetenzen Arbeitsverhalten, methodische Kompetenzen personale Kompetenzen Die ca. 15-seitige Auswertung ergibt ein übersichtliches Profil der individuellen Kompetenzen einer Schülerin/eines Schülers. Die Ergebnisse werden mit Resultaten der gleichen Altersgruppe und schulischen Qualifikation verglichen. Seite 13

14 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit IHK für München und Oberbayern Jana Kammer Fachreferentin Berufsbildungsprojekte Balanstraße München Telefon: Telefax: Schöllkopf Word Wide Alle Rechte vorbehalten Seite 14

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