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1 MEDICAL ARCHIVE PATTERN Digitalisierung im Healthcare Environment Wien, October 2013

2 AGENDA 1. Digitalisierung: Anspruch und Realität 2. Das digitale Spital: Informationen richtig nutzen 3. Medical Pattern Archive: Der Weg in die Digitalisierung 2

3 Über Infocentric Reshaping Digital, Transforming Business Infocentric ist Beratung und Entwicklungs-Dienstleister mit einer Leidenschaft für alles "digitale". Wir unterstützen unsere Kunden in der strategischen Konzeption und Umsetzung von Intranet- und Internet-Angeboten, um damit spürbar Geschäftsergebnisse zu verbessern. Wir sind in der Lage Geschäftsmodelle zu verstehen und die richtigen Stellen für den Einsatz digitaler Services für Relationship-Management oder Mitarbeiterproduktivität zu identifizieren. Unsere Erfahrungen in Priorisierung, Planung und Ausführung von Projekten machen uns zu einem verlässlichen Partner. Wir verstehen den Einfluss des digitalen Wandels auf Kultur, Prozesse und Organisationen und liefern so mehr als nur Technologie. 3

4 OUR VISION To completely reshape the way organizations work transforming them into truly digital enterprises.

5 Infocentric Research and Healthcare: 360 Erfahrung 5

6 Eine Auswahl von Referenzen

7 DIGITALISIERUNG ANSPRUCH UND REALITÄT

8

9 Digitalisierung ist Business Transformation Ein Paradigma wird falsch umgesetzt Der Prozess der Digitalisierung ist das bestimmende Thema unserer Zeit! Leider wird der Prozess aber nur einseitig wahrgenommen Digitalisierung von Daten Ersterfassung von Daten in digitaler Form Digitale Patientenüberwachung (z.b. Digitales Blutdruckmessgerät) Nutzung von mobilen Geräten Aber Digital ist weit mehr als einfach papierlos. Digital heisst, dass Informationen dynamisch im richtigen Kontext, in der richtigen Form und Granularität für die richtigen Rollen zur Verfügung stehen. 10

10 Ein neues Paradigma für Healthcare - Digital Analoge Konzepte für digitale Herausforderungen? Die Bedeutung von Informationen wird unterschätzt Silos bestimmen unsere Informationslandschaft Technologie allein löst keine Probleme Keine standardisiere Informationsarchitektur Kein Kontext rund um Information Governance nur auf Papier 11

11 Ein neues Paradigma für Healthcare - Digital Digitalisierung von Informationen UND Methoden Digitalisierung heisst Informationen in der richtigen Granularität erfassen und strukturieren Informationen dynamisch mit Kontext versehen zwecks: Konsolidation Analytik, Messbarkeit Systemübergreifend nutzbar Hybride Nutzung von Papier und Digital Informationen und Prozesse und Workflows verbinden Informationen mobil nutzen und verarbeiten Information Governance systeminhärent sicherstellen 12

12 DAS DIGITALE SPITAL INFORMATIONEN RICHTIG NUTZEN

13

14 Ein neues Paradigma für Healthcare - Digital Enorme Chancen für das Gesundheitswesen Die Digitalisierung bietet grosse Chancen und Potentiale für die aktuellen Herausforderungen: Starker Kostendruck bei kontinuierlichem medizinischem Fortschritt und neuen Technologien Erhöhte Produktivitätsanforderungen und immer kürzere Fallzeiten Verbesserung der Qualität und der Transparenz Der starke Fokus auf die Leistungsabrechnung Gesteigerte Erwartungen der Patienten an Service und Transparenz Neue inter- und multidisziplinäre Ansätze erhöhen die Komplexität noch zusätzlich 15

15 Die typische Patientenakte Unstrukturiert, grobgranular, kontextlos, unvollständig Die «halb»-digitale Patientenakte: Liegt in einem digitalen Format vor Oftmals weitreichender Zugriff über dedizierte Desktopcomputer Oft unvollständig, da noch Papierunterlagen bestehen Oft starker Fokus auf Abrechnungsrelevanz Oft gescannter Fliesstext, nicht per OCR ausgelesen oder nicht auslesbar Dadurch oftmals keine Volltext-Suche Oft chronologische, fortlaufende Struktur Einzelne Informationsobjekte verfügen über keine Metadaten Einzelne Informationsobjekte sind nicht maschinell auslesbar Akten können nicht wirklich konsolidiert oder ausgewertet werden 16

16 Die vollständig digitale Patientenakte Strukturiert, dynamisch, feingranular, kontextuell, intelligent Die voll-digitale Patientenakte: Sicherer rollenbasierter Zugriff über verschiedene und auch mobile Geräte Vollständige Akte ; integriert Referenzen zu Drittsystemen (z.b. RIS) UND Papierakten Mehr feingraunulare und über Formulare eingegebene Daten Immer noch viel Prosa aber vollständig digitalisiert und volltextdurchsuchbar Hochstandardisierte und Informationsarchitektur Alle Informationen können über Meta-Daten identifiziert werden Einzelne Informationsobjekte können maschinell ausgelesen werden Akten können übergreifend konsolidiert und ausgewertet werden. 17

17 Aggregieren, strukturieren, normalisieren, auswerten Strukturiert, dynamisch, feingranular, kontextuell, intelligent Externe Daten Standard Taxonomien (z.b. ICD) Logik, Struktur und intelligentes Verarbeiten - Prozess Anpassungen - Krisen und Tasks Alerts Strukturierte Daten ERP, Inventare, Datenbanken Dashboards und Analysewerkzeuge Un- und teil strukturierte Daten Dokumente, Akten, Bilder, Videos, etc. - Was wäre wenn Szenarios? - Change Management 18

18 Das Potential eines Medical Patterns Archive Echtzeit Alerts Meine Daten Verifikation Decsion Support Pat. Profiling Meine Akten Knowledge Scenario Analyse Ressourcen Survey Abrechnung Finanzielle KPIs Klinische KPIs Communities? Vereinfachung Cash Collection Dashboards Patienten Portal Zuweiser & Ärzte Portal Prozess und Workflow Management ELGA Personalisierung, Berechtigung, Rollenbasierte Sichten 19

19 Anwendungsbeispiel Am Beispiel der Medikation Verifikation und Knowledge Support Verifikation und Prozessunterstützung für Ärzte: 1. Automatische Auswertung der vergangenen Medikationen 2. Automatisches Vorschlagen von Medikation auf Basis von Best Practices basierend auf Patienten und Medikamenteninformationen 3. Überprüfung der Interaktionen zwischen Medikamenten 4. Überprüfung ob ein Medikament durch die Versicherung bezahlt wird 5. Überprüfung ob gleichwertige Alternativen zu einem Medikament bestehen 6. Überprüfung der Dosierung 7. Überprüfung von potentiellen Allergien 20

20 MEDICAL PATTERN ARCHIVE DER WEG NACH VORN

21 Big Data? Big Mess! 22

22 Integrationsszenarien von heute bis übermorgen Der langfristige Weg der Integration 1. Integration «Light» 2. Integration Medium» 3. Integration «Full» Integrationsherausforderungen werden pragmatisch und punktuell auf der Präsentations- Ebene gelöst: Integrationsherausforderungen werden zusätzlich auf der logischen Ebene gelöst: Integrationsherausforderungen werden ganzheitlich auf der logischen & physischen Ebene gelöst: X X X Integration per: 1. Manuell durch Menschen 2. Werkzeugunterstütz durch Menschen (Ecxel) 3. Portlet 4. Dedizierte Schnittstellen Integration per: 1. Data Warehouse 2. Übergreifende Informationsarchitektur 3. Gemeinsamtes Tracking 4. Punktuelle Webservices Integration per: 1. Service orientierte Architektur 2. Enterprise Service Bus 3. Business Process Management Software 4. Semantic Technology 23

23 Schritt 2: Clinical Warehousing Am Beispiel von Microsoft Amalga 24

24 Schritt 2: Clinical Warehousing Am Beispiel von Microsoft Amalga 25

25 Schritt 3: Vollständig semantisches System Strukturiert, standardisiert, intelligent Semantic System a) Multidimensional Metadata b) Quotes c) Statistical analysis Natural Language Pipeline Processing Information Architecture Ontology Machine Learning Capabilities Any content source (structured or unstructured) Custom Internal Taxonomies Standard Taxonomies Ontologies Post Processing Internal Processes Medical Services Target Groups & Roles Financial Drug database Anatomy & Physiology Codes Diagnostic Codes DRG Codes. Medical Ontologies a) Complex Reporting b) Detail Analytics c) Quality Control d) Alerting e) Metrics & KPis f) Interface to Risk Management Tools 26

26 Schritt 3: Vollständig semantisches System Früherkennung von Risiken und daraus folgenden Krisen Horizon Scanning Early Warning Crisis Management Feedback Loop Long term identification of threats Identification of Dangers and Risks Identification of patterns that indicate a specific risk or danger Unmanaged Crisis Definition of threshold levels Early Warning patterns appear Crisis Warning Mitigation of Risks Image Source: 27

27 Fazit Langfristig denken, kurzfristig handeln 1. Die Kombination aus strukturiertem Informationsmanagement und semantischer Technologie bietet riesiges Potential. Und zwar für alle Healthcare Stakeholder gleichermassen. Nicht von heute auf morgen, aber von heute an! 2. Besonders wertvoll ist dieses Konzept jedoch für Mediziner. Weniger Administration, mehr Automatismus, Besser gemangte Risiken Der Patient soll wieder ins Zentrum rücken 28

28 VIELEN DANK. Infocentric Research AG Stadtturmstrasse 10 CH-5400 Baden t f infocentricresearch.com

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