bei Typ-2-Diabetes Behandlung ist von immenser Bedeutung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "bei Typ-2-Diabetes Behandlung ist von immenser Bedeutung"

Transkript

1 Leitthema Diabetologe : DOI /s z Online publiziert: 16. September 2006 Springer Medizin Verlag 2006 K. Lange Medizinische Psychologie OE 5430, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover Förderung der eigenverantwortlichen Therapie bei Typ-2-Diabetes Subjektive Einschätzungen, Risikomanagement und Verhaltensänderung Das ambitionierte Therapieziel normnahe Stoffwechseleinstellung sowohl bei der Volkskrankheit Typ- 2-Diabetes als auch beim Typ-1-Diabetes ist dauerhaft nur zu erreichen, wenn die Betroffenen ihre medikamentöse Therapie im Alltag eigenverantwortlich und sachkundig umsetzen [1, 10]. Gleiches gilt für Veränderungen des Lebensstils zur Prävention und Behandlung des Typ-2-Diabetes [24]. Die Verordnung einer gesünderen Lebensweise allein ohne die aktive Einbeziehung der Patienten führt zu unbefriedigenden Ergebnissen [12]. Gegenüber der bei akuten Krankheitsbildern oder Notfallmaßnahmen eher hierarchisch geprägten Arzt-Patient-Beziehung setzt die bei Diabetes angestrebte eigenverantwortliche Therapie eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen medizinischen Experten und Betroffenen (Experten für die eigene Lebenssituation) voraus. Dazu gehört auch die Überzeugung der Fachleute, dass sie ihren Patienten nicht die Sorge für die Gesundheit und die Behandlung der chronischen Krankheit abnehmen können [9, 13]. Relevanz des Selbstmanagements Die Bedeutung der eigenverantwortlichen Behandlung wird evident, wenn man 484 Der Diabetologe sich die Stunden eines Jahres vor Augen führt (mehr als 8740 h), in denen ein Patient seine Therapie selbstständig umsetzen und in seinen Alltag integrieren muss (. Abb. 1). In diesen Stunden muss er mehrfach täglich über seine Ernährung entscheiden, seine Stoffwechselkontrollen selbst durchführen und bewerten, dabei oft auch mit Misserfolgen kämpfen, die Medikation anpassen und nahezu alle anderen Alltagsaktivitäten mit den Anforderungen seines Diabetes abstimmen. Hinzu kommen Wünsche und Ratschläge von Seiten Angehöriger und anderer Sozialpartner, die nicht immer mit den Therapiezielen vereinbar sind. Auch hier sind ständig Vor- und Nachteile abzuwägen und verantwortliche Therapieentscheidungen zu fällen. Im Vergleich dazu sind die wenigen Stunden kaum sichtbar, die ein Patient pro Jahr im Gespräch mit seinem Arzt verbringt (selten mehr als 3 h während ambulanter Vorstellungen). Erst die zusätzlichen Stunden der Diabetesschulung lassen das Diabetesteam im Lauf eines Jahres in Erscheinung treten. > Die eigenverantwortliche Behandlung ist von immenser Bedeutung Dieses Team soll es nun in relativ wenigen Stunden schaffen (je nach regionaler Schulungsvereinbarung in 4 15 h), die Patienten mit neu entdecktem Typ-2-Diabetes zu motivieren, ihren gewohnten Lebensstil grundlegend zu ändern. Auch die-se Beratungszeit ist im Vergleich zu den Jahrzehnten, in denen sich Nahrungsmittelpräferenzen, Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, Medienkonsum und ggf. Nikotinabhängigkeit herausgebildet und verfestigt haben, ausgesprochen kurz (. Abb. 2). Viele dieser Verhaltensweisen sind dabei so zur Routine geworden, dass Betroffene sie kaum noch bewusst wahrnehmen und steuern, z. B. die geringe körperliche Aktivität oder die Nahrungsaufnahme außerhalb von Mahlzeiten. Die Erwartung eines schnell zu erreichenden und bleibenden Erfolgs durch frühere, rein wissensorientierte Schulungsprogramme wie sie immer noch im Rahmen des Diabetes mellitus Typ 2 angeboten werden wird in der Regel enttäuscht. Die einzige Erfolgschance für das therapeutische Team besteht in dieser Situation darin, nicht nur Informationen anzubieten, sondern die Betroffenen zusätzlich in die Lage zu versetzen, die eigene Situation realistisch einzuschätzen und allgemeine Fertigkeiten des Selbstmanagements (Zielsetzung, Handlungsplanung, Problemlösung, Ergebnisbewertung) zu entwickeln. Erst auf dieser Basis ist eine langsame, aber nachhaltige Änderung des Lebensstils möglich [8, 12].

2 Leitthema ca. 3 Std. ambulante Behandlung ca Std. eigenverantwortliche Therapie jährlich Ein Patientenjahr Lebensjahre Nahrungsmittelpräferenzen Essverhalten / Essstörungen Bewegungsverhalten im Alltag Medienkonsum / Inaktivität Lebensstiländerung ist schwierig Std. Std. ambulante Schulung Abhängigkeit (Nikotin, Alkohol) Medien: Fernsehen, Zeitschriften, Internet, Fachinformationen Kontakte: andere Menschen mit Diabetes, Familie, Laien Diagnose: Typ-2-Diabetes Abb. 1 9 Beratungszeit bei Diabetes im Verhältnis zu der Zeit, in der ein Patient seine Therapie eigenverantwortlich steuern muss Jahre... Ist eine Lebensstiländerung in 4 15 Stunden Diabetesschulung möglich? Abb. 2 8 Zeitraum, in dem sich Lebensstile herausgebildet und verfestigt haben, in Relation zu der Zeit für eine professionelle Intervention Moderatorvariablen: demografisch soziografisch strukturell krankheitsbezogen wahrgenommene Bedrohung durch die Erkrankung Handlungshinweise: Medien Schulung / Beratung Case-Management wahrgenommener Nutzen im Verhältnis zu den wahrgenommenen Barrieren wahrgenommene Krankheitsanfälligkeit wahrgenommene Schwere der Erkrankung Wahrscheinlichkeit präventiven Handelns Abb. 3 8 Modell zur Vorhersage gesundheitsbezogener Verhaltensweisen, abgewandelt nach [4] Diverse Metaanalysen belegen, dass Patientenschulungen, die nur der kognitiven Wissensvermittlung dienen, kaum Auswirkungen auf das Verhalten und die langfristige Stoffwechseleinstellung von Menschen mit Diabetes zeigen [6, 7, 12, 14]. Obwohl Wissen eine notwendige Basis der Diabetestherapie darstellt, reicht es bei weitem nicht aus, um substanzielle Veränderungen im Therapieverhalten hervorzurufen. Aber auch ambitionierte Konzepte wie die Finnische Diabetes-Präventions-Studie (DPS; [24]), die auf ein individuelles zeitintensives Case-Management zur Veränderung von Ernährung und Bewegung setzte, konnte trotz des weltweit anerkannten Erfolgs nur bei 21% der Studienteilnehmer erreichen, dass mindestens 4 von 5 Zielen der Lebensstiländerung umgesetzt wurden; 6% der Teilnehmer an diesem Programm haben sogar keines der moderat formulierten Ziele realisieren können. Vergleichbar limitiert waren die Langzeiterfolge beim Diabetes Prevention Programm (DPP) durch den hohen Anteil von Teilnehmern, denen eine Verhaltensänderung nicht ausreichend gelang [17]. Entsprechend formuliert Tuomilehto [23] die Notwendigkeit, Personen bei der selbstbestimmten Lebensstiländerung noch effektiver zu unterstützen: Improving the adherence to the lifestyle intervention would increase its costeffectiveness substantially. Hierbei stellt sich die Frage, ob es ein günstigerer therapeutischer Ansatz ist, die Motivation der Betroffenen im Sinn größerer Compliance zu stärken oder dem Empowerment-Ansatz folgend ihnen zu helfen, einen eigenen Weg zur Bewältigung des erhöhten Gesundheitsrisikos zu finden [2, 13]. Theoretische Modelle zum Selbstmanagement Ursprünglich wurden mit dem Begriff Selbstmanagement [16] v. a. im englischen Sprachraum psychologische Konzepte beschrieben, nach denen Patienten zu besserer Selbststeuerung angeleitet wurden. Ebenso wie beim Empowerment-Ansatz war dabei ein zentraler Gedanke, in Beratung und Behandlung von den Bedürfnissen der Betroffenen auszugehen [16]. Das health belief model [4] war in diesem Zusammenhang eines der ersten psychologischen Modelle zur Vorhersage präventiven Gesundheitsverhaltens. Es geht von der praktischen Erfahrung aus, dass eine sachliche allgemeine Information über ein Gesundheitsrisiko bei vielen Menschen nicht zu einem medizinisch rationalen Verhalten führt. Das health belief model geht davon aus, dass subjektive Einschätzungen ( health beliefs ) und nicht objektive Fakten das präventive und auch das selbstverantwortliche therapeutische Handeln von Menschen im Alltag bestimmen. Die. Abb. 3 fasst dazu die zentralen Komponenten des Modells zusammen. Bei Patienten mit Diabetes sind danach folgende subjektive Einschätzungen für das Engagement in der Therapie bedeutsam: 486 Der Diabetologe

3 Zusammenfassung Abstract F die subjektiv wahrgenommene Anfälligkeit für mögliche Folgen des Diabetes, F die subjektiv wahrgenommene Bedrohlichkeit möglicher Diabetesfolgen, F die subjektiv wahrgenommenen Vorteile therapeutischer Maßnahmen in Relation zu den wahrgenommenen Barrieren durch die Therapie. Konsequenzerwartung und Selbstwirksamkeit Erweitert werden diese subjektiven Einschätzungen durch das Konzept der Konsequenzerwartung [3], der Einschätzung darüber, ob das eigene Verhalten verlässlich zu den gewünschten Ergebnissen führt oder ob der Erfolg eher von unkontrollierbaren Faktoren abhängt. Lassen sich beispielsweise die Blutzuckerwerte durch eine ausgewogene Ernährung stabilisieren oder tun sie weiterhin, was sie wollen? Je mehr Betroffene in der Erprobungsphase einer neuen Therapie die Erfahrung machen, dass ihre Behandlungsbemühungen zum angestrebten Erfolg führen, umso größer ist die Chance, dass sie diese Therapie aus eigenem Antrieb beibehalten bzw. fortentwickeln. Die Einschätzung der Selbstwirksamkeit ( perceived self efficacy ; [3]) beschreibt schließlich, inwieweit sich eine Person zutraut, ein gewünschtes Verhalten im Alltag wirklich umsetzen zu können. Ist ein Patient nach ersten erfolgreichen Therapieversuchen zusätzlich überzeugt, dass er Barrieren, z. B. gegen regelmäßige körperliche Aktivität abbauen und sogar Freunde gewinnen kann, die ebenso Spaß an Bewegung haben, ist die Chance groß, dass diese Verhaltensänderung stabil sein wird. Das Zusammenwirken dieser verschiedenen Überzeugungen lässt sich nicht als einfache Summe günstiger Haltungen darstellen. Neueren theoretischen Modellen zum gesundheitlichen Handeln (z. B. dem health action process approach [21] folgend, greifen die verschiedenen subjektiven Einstellungen komplex ineinander und führen erst über mehrere qualitative Stufen zu einer stabilen Änderung des Verhaltens. Diabetologe : DOI /s z Springer Medizin Verlag 2006 K. Lange Förderung der eigenverantwortlichen Therapie bei Typ-2-Diabetes. Subjektive Einschätzungen, Risikomanagement und Verhaltensänderung Zusammenfassung Der Typ-2-Diabetes kann im Alltag nicht durch Diabetologen allein erfolgreich behandelt werden. In mehr als 99,9% der Zeit werden die Behandlungsergebnisse vom täglichen aktiven Selbstmanagement der Patienten bestimmt. Die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Therapie erfordert ein kooperatives Arzt-Patient-Verhältnis, in dem persönliche Einstellungen, Bedürfnisse und Ziele, mögliche Barrieren und Unterstützungen der Betroffenen berücksichtigt werden. Eine effektive Langzeitbetreuung und entsprechende Schulungsprogramme vermitteln schrittweise notwendige Informationen und Fertigkeiten, erfassen die persönlichen Risikobewertungen und unterstützen selbst gewählte Verhaltensänderungen der Patienten. Trainingsprogramme für Menschen mit Typ-2-Diabetes setzen systematische ereignisgesteuerte Blutglukosemessungen erfolgreich ein, um die persönlich erlebte Selbstwirksamkeit und damit die Fähigkeit zu kompetenten selbstbestimmten Entscheidungen zu fördern und die Qualität der Stoffwechseleinstellung zu verbessern. Schlüsselwörter Diabetes Lebensstiländerung Selbstmanagement Patientenschulung Empowerment Supporting the active participation of patients with diabetes type 2. Personal beliefs, risk management and behaviour modification Abstract Diabetes cannot be managed successfully by diabetologists alone. Treatment outcomes in more than 99.9% of the time depend on the active self-management of patients in their day-to-day care. Supporting self-management abilities requires a collaborative patient-caregiver relationship integrating patients personal health beliefs, individual needs and goals, barriers and support. Effective long-term care and patient education programmes gradually provide the necessary knowledge and skills, assess personal health risks and support patients selfselected behavioural changes. Training programmes (type 2 diabetes) incorporating systematic blood glucose self-control strategies ( event-controlled ) proved to strengthen patients perceived self-efficacy, their ability to make informed, self-directed decisions and to improve metabolic control. Keywords Diabetes Patient education Lifestyle modification Self-management Empowerment Der Diabetologe

4 Selbstmanagement bei Diabetes Ansätze zum Selbstmanagement oder zum Empowerment haben in den letzten zwei Dekaden zusammen mit neuen Medikationen und verbesserten Technologien zu weitreichenden Verbesserungen der Prognose und Lebensqualität von Patienten mit Diabetes geführt. Zunächst vollzog sich der Paradigmenwechsel von der paternalistisch geprägten Arzt-Patient-Beziehung (Compliance-Modell) hin zu einem partnerschaftlichen Arbeitsbündnis bei der Behandlung von Menschen mit Typ-1-Diabetes [2]. Mittlerweile hat diese Haltung auch Eingang in die Langzeitbehandlung und Schulung von Menschen mit Typ-2-Diabetes gefunden. Alle entsprechenden Konzepte haben das Ziel, Betroffene darin zu unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben mit Diabetes, orientiert an eigenen Bedürfnissen und Kompetenzen, zu führen. Leitgedanken zum Empowerment bei Diabetes sind dabei [13]: F Betroffene führen eine Therapie durch, für die sie überwiegend selbst Entscheidungen passend zu ihrem Alltag treffen. Sie entscheiden, welche Informationen sie aufnehmen und welchen therapeutischen Empfehlungen sie folgen. F Die Betroffenen tragen die kurz- und langfristigen Konsequenzen ihrer Entscheidungen. F Menschen ändern ihr Verhalten eher, wenn die Veränderungen persönlich bedeutsam und frei gewählt sind. Partnerschaftliche Haltung und Gesprächsführung Zur Förderung des Selbstmanagements ist eine Grundhaltung des Diabetesteams hilfreich, die Betroffenen und ihren Lebenszielen wohlwollend begegnet und deren Kompetenzen schätzt. Die Lebensziele vieler Menschen mit Diabetes konzentrieren dabei längst nicht immer auf die Normalisierung der Stoffwechselwerte, oft sind die Wünsche davon jedoch mehr oder weniger abhängig. Diese Bezüge können ehrlich und ohne verdeckte Schuldvorwürfe angesprochen werden, z. B. die berufliche Leistungsfähigkeit, die Versorgung von Angehörigen, geplante Reisen, erfüllte Partnerschaft etc. Mit etwas Aufmerksamkeit lassen sich bei fast allen Personen mit Typ-2-Diabetes Lebensbereiche, Fähigkeiten oder Kenntnisse finden, die sich als Ausgangspunkt für eine selbst gesteuerte Verhaltensänderung eignen. Der interessierte Blick auf die Lebensleistungen vieler Betroffener, z. B. die Erziehung mehrerer Kinder, die berufliche Kompetenz, soziales Engagement, außerberufliche Tätigkeiten etc., erleichtert es Therapeuten, ihnen zuzutrauen, dass sie ihr Diabetesproblem selbstverantwortlich bewältigen können. Warum sollte ein erfahrener Bilanzbuchhalter nicht in der Lage sein, die Insulinbilanz seines Körpers zu überwachen? Einem ehemals engagierten Freizeitsportler wird es relativ leicht fallen, sein Körpergewicht durch mehr körperliche Aktivität zu senken. Und eine überzeugte Hobbygärtnerin wird Möglichkeiten finden, um mehr Gemüse und Salat in ihren Speiseplan aufzunehmen. competact 15 mg/850 mg Filmtabletten Zusammensetzung: Arzneilich wirksame Bestandteile: Eine Tablette competact 15 mg/850 mg enthält 15 mg Pioglitazon (als Hydrochlorid) und 850 mg Metforminhydrochlorid. Sonstige Bestandteile: Mikrokristalline Cellulose, Povidon (K30), Croscarmellose- Natrium, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hypromellose, Macrogol (8000), Talkum, Titandioxid. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung des Typ 2 Diabetes mellitus bei Patienten, insbesondere übergewichtigen Patienten, die unter einer oralen Monotherapie mit Metformin trotz der maximal verträglichen Dosen keine ausreichende Blutzuckerkontrolle erreichen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile; Herzinsuffizienz oder Herzinsuffizienz in der Vorgeschichte (NYHA Klassen I bis IV); akute oder chronische Erkrankungen, die eine Gewebehypoxie verursachen können, wie Herz- oder respiratorische Insuffizienz, kürzlich aufgetretener Myokardinfarkt, Schock; Leberfunktionsstörungen; akute Alkoholintoxikation, Alkoholismus; diabetische Ketoazidose oder diabetisches Präkoma; Niereninsuffizienz oder Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 60 ml/min); akute Zustände mit dem Risiko einer Veränderung der Nierenfunktion wie: Dehydratation, schwere Infektionen, Schock; intravaskuläre Gabe jodhaltiger Kontrastmittel. Schwangerschaft, Stillzeit. Kombination mit Insulin. Nebenwirkungen: Pioglitazon in Kombination mit Metformin: Häufig: Anämie, Sehstörungen, Gewichtszunahme, Arthralgie, Kopfschmerzen, Hämaturie, erektile Dysfunktion, Ödeme. Gelegentlich: Flatulenz. Pioglitazon Monotherapie: Häufig: Infektionen der oberen Atemwege, Hypästhesie. Gelegentlich: Sinusitis, Schlaflosigkeit. Selten: erhöhte Leberenzymwerte und hepatozelluläre Dysfunktion (ohne nachgewiesenen Kausalzusammenhang). Kann eine Flüssigkeitsretention mit Auftreten oder Verschlechterung einer Herzinsuffizienz hervorrufen. Nach Markteinführung Berichte über Auftreten oder Verschlechterung eines diabetischen Makulaödems mit Verminderung der Sehschärfe unter Behandlung mit Thiazolidindionen, einschließlich Pioglitazon, Kausalzusammenhang unklar. Metformin Monotherapie: Sehr häufig: gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Oberbauchbeschwerden, Appetitverlust (meistens zu Beginn der Therapie). Häufig: Geschmacksstörungen. Sehr selten: Abnahme der Vitamin B12-Resorption mit Senkung der Vitamin B12-Serumspiegel, Laktatazidose, Hautreaktionen wie Erythem, Juckreiz, Urtikaria. In Einzelfällen: Leberwertveränderungen oder Hepatitis, die nach Absetzen von Metformin abklingt. Vorsichtsmaßnahmen: Keine klinischen Erfahrungen mit Pioglitazon in einer Dreifachkombination mit anderen oralen Antidiabetika; aufgrund einer Kumulation von Metformin kann, primär bei diabetischen Patienten mit signifikanter Niereninsuffizienz, eine Laktatazidose auftreten, bei Verdacht Arzneimittel absetzen und umgehende stationäre Behandlung; Empfehlung der regelmäßigen Kontrolle des Serum-Kreatininspiegels, der Leberenzymwerte und des Gewichtes; bei Verschlechterung der Herzfunktion Arzneimittel absetzen; gleichzeitige Gabe nicht-steroidaler Antiphlogistika kann das Risiko eines Ödems erhöhen; geringfügige Reduktion der mittleren Hämoglobinwerte und des Hämatokrits als Folge einer Hämodilution möglich; die Therapie sollte 48 Stunden vor einem elektiven Eingriff unter Vollnarkose abgesetzt und in der Regel frühestens 48 Stunden postoperativ wieder fortgesetzt werden; vor oder zum Zeitpunkt einer intravaskulären Gabe jodhaltiger Kontrastmittel für radiologische Untersuchungen sollte die Therapie abgesetzt und erst 48 Stunden danach, nach erneuter Überprüfung der Nierenfunktion, fortgesetzt werden; bei polyzystischem Ovarialsyndrom Möglichkeit einer Schwangerschaft infolge der verbesserten Insulinwirkung. Nicht empfohlen bei Patienten unter 18 Jahren. Weitere Hinweise siehe Fachinformation. Dosierung: eine Tablette competact 15 mg/850 mg zweimal täglich. Die Einnahme von competact mit oder unmittelbar nach der Mahlzeit kann die mit Metformin verbundenen gastrointestinalen Symptome reduzieren. Darreichungsform: 98 Filmtabletten (N2), 28 Filmtabletten (AP). Verschreibungspflichtig. actos 45 mg / actos 30 mg / actos 15 mg Tabletten Wirkstoff: Pioglitazonhydrochlorid. Zusammensetzung: Arzneilich wirksamer Bestandteil: 1 Tablette actos 45 mg / actos 30 mg / actos 15 mg enth. 45 mg / 30 mg /15 mg Pioglitazon als Hydrochlorid. Sonstige Bestandteile: Carmellose-Calcium, Hyprolose, Lactose- Monohydrat und Magnesiumstearat. Anwendungsgebiete: Zur oralen Monotherapie des Diabetes mellitus Typ 2, besonders bei übergewichtigen Patienten, deren Erkrankung nur unzureichend durch Diät und körperliche Bewegung kontrolliert wird und bei denen Metformin wegen Kontraindikationen oder Unverträglichkeit nicht angezeigt ist. Ebenfalls angezeigt für die orale Kombinationstherapie bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die unter einer oralen Monotherapie mit Metformin oder einem Sulfonylharnstoff trotz der maximal verträglichen Dosis keine ausreichende Blutzuckerkontrolle erreichen: in Kombination mit Metformin besonders bei übergewichtigen Patienten, in Kombination mit einem Sulfonylharnstoff nur bei Patienten mit Metformin-Unverträglichkeit oder Patienten, bei denen Metformin kontraindiziert ist. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegenüber Pioglitazon oder einem der sonstigen Bestandteile; Herzinsuffizienz oder Herzinsuffizienz in der Anamnese (NYHA I bis IV); eingeschränkte Leberfunktion; Kombination mit Insulin. Schwangerschaft und Stillzeit. Nebenwirkungen: Die Inzidenzen sind definiert als: häufig 1-10%; gelegentlich 0,1-1%; selten 0,01-0,1%; sehr selten < 0,01%. Monotherapie: häufig Sehstörungen, Infektionen der oberen Atemwege, Gewichtszunahme, Hypästhesie, Ödeme; gelegentlich Sinusitis, Schlaflosigkeit. Nach Markteinführung Berichte über Auftreten oder Verschlechterung eines diabetischen Makulaödems mit Verminderung der Sehschärfe: Kausalzusammenhang unklar. Kombination mit Metformin: häufig Anämie, Gewichtszunahme, Kopfschmerz, Sehstörungen, Gelenkschmerzen, Hämaturie, erektile Dysfunktion, Ödeme; gelegentlich Flatulenz. Kombination mit einem Sulfonylharnstoff: häufig Gewichtszunahme, Benommenheit, Flatulenz, Ödeme; gelegentlich Glykosurie, Hypoglykämie, erhöhte Lactatdehydrogenasewerte, Appetitsteigerung, Kopfschmerz, Schwindel, Sehstörungen, Schwitzen, Proteinurie, Müdigkeit. Nach Markteinführung seltene Fälle erhöhter Leberenzymwerte und hepatozellulärer Dysfunktion (ohne nachgewiesenen Kausalzusammenhang). Vorsichtsmaßnahmen: Keine Erfahrungen in Dreifachkombination mit oralen Antidiabetika; kann eine Flüssigkeitsretention mit Auftreten oder Verschlechterung einer Herzinsuffizienz hervorrufen; gleichzeitige Gabe nicht-steroidaler Antiphlogistika kann das Risiko eines Ödems erhöhen; Empfehlung zur regelmäßigen Kontrolle der Leberenzyme und des Gewichtes; geringfügige Reduktion der mittleren Hämoglobinwerte und des Hämatokrits als Folge einer Hämodilution möglich; bei polyzystischem Ovarialsyndrom (Möglichkeit einer Schwangerschaft infolge der verbesserten Insulinwirkung). Nicht anwenden bei Patienten mit Leberinsuffizienz und bei Dialysepatienten. Nicht empfohlen bei Patienten unter 18 Jahren. Weitere Hinweise siehe Fachinformation. Dosierung: Beginn der Behandlung mit Pioglitazon: einmal täglich 15 mg oder 30 mg. Stufenweise Erhöhung der Dosis auf bis zu 45 mg einmal täglich möglich. Bei Kombination mit Metformin oder einem Sulfonylharnstoff kann die bisherige Dosis von Metformin bzw. die des Sulfonylharnstoffs mit Beginn der Pioglitazonbehandlung beibehalten werden. Darreichungsform: 28 Tabl. 45 mg / 30 mg / 15 mg (N1), 98 Tabl. 45 mg / 30 mg / 15 mg (N2), 50 Tabl. 45 mg / 30 mg / 15 mg (AP). Verschreibungspflichtig. EU- Zulassungsinhaber: Takeda Global R&D Centre Ltd., London, Vereinigtes Königreich, Kontaktadresse des pharmazeutischen Unternehmers in Deutschland: Takeda Pharma GmbH, Viktoriaallee 3 5, D Aachen. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: Stand: Juli Der Diabetologe

5 Konkrete realistische Ziele Patientenzentrierte Gespräche setzen zunächst auf offene Fragen nach dem Ziel der Beratung und Behandlung aus Sicht des Patienten. Sie bilden den Rahmen zur Situationsklärung und Veränderungsplanung [13]. Abhängig davon werden Informationen zu den aktuellen therapeutischen Möglichkeiten, aber auch deren Grenzen wahrhaftig angeboten. Entscheidend sind hier weniger die wissenschaftlichen Details, z. B. zum genauen Wirkmechanismus einer oralen Medikation. Viel wichtiger sind sehr konkrete Angaben zu Erfolgserwartungen und Bedingungen der sachgerechten Einnahme. Dazu zählt z. B. auch die ehrliche Information, dass eine jahrelang bestehende Adipositas nur langsam und mit beträchtlichem Aufwand reduziert werden kann [11]. Lernen durch Erfahrung Die subjektive Überzeugung, dass eine neue Therapie erfolgreich ist, kann ein Patient nur durch systematische Erfahrungen in seinem Alltag aufbauen. Blutglukoseselbstkontrollen sind für Betroffene meist die einzige Möglichkeit, die Effekte ihrer Bemühungen wirklich zu beurteilen [20]. Weder die Anzeige einer Körperwaage noch die Bestimmung des HbA1c-Wertes spiegeln diese Erfolge so zeitnah wider, dass ein Patient sein konkretes Handeln danach ausrichten kann. Daher verwundert es aus psychologischer Sicht besonders, dass noch heute vergleichbar mit den Diskussionen bei der Einführung der intensivierten Insulintherapie bei Typ-1-Diabetes kritisch diskutiert wird, ob Patienten in der 1. Phase nach der Diagnose eines Typ-2-Diabetes Blutglukoseselbstkontrollen verordnet werden sollen. Wenig sinnvoll sind dagegen Blutglukoseselbstkontrollen, wenn sie nur der externen Überwachung von Patienten dienen, ohne dass diese ausreichend informiert sind, um aktiv handeln zu können [15]. Die Weichen bei Manifestation stellen 490 Der Diabetologe Leitthema In dieser nach persönlicher Risikoeinschätzung und Zielbestimmung hoch motivierten Phase sind Patienten am ehesten bereit, ihren Lebensstil zu ändern, wenn sie sich selbst von der positiven Wirkung überzeugen können. Dabei sind qualifizierte, persönlich zugeschnittene Informationen und Blutglukoseselbstkontrollen unverzichtbar [5, 15, 19]. Diese Veränderungsbereitschaft ist nach längerer Diabetesdauer mit unzureichender Therapie, Misserfolgserwartungen und ersten einschränkenden Folgeerkrankungen kaum noch vorhanden. Die umfassenderen Schulungen und die Finanzierung der Blutglukoseselbstkontrollen durch Kostenträger kommen für die Patienten mit Typ-2-Diabetes oft viele Jahre zu spät, um noch so erfolgreich zu sein wie eine initiale engagierte personenzentrierte Schulung und maßgeschneiderte Therapie. Patientenzentrierte Typ-2-Schulung Die oben beschriebenen verhaltensmedizinischen Grundlagen werden in neueren Schulungsprogrammen für Patienten mit Typ-2-Diabetes ohne Insulinbehandlung (Medias 2; [18]) und mit Insulintherapie (Diabetes & Verhalten; [22]) nachweislich erfolgreich umgesetzt. Das Programm Medias 2 nutzt beispielsweise zu Beginn des Kurses ein einfaches, gut nachvollziehbares Ampelsystem zur Bewertung des persönlichen Gesundheitsrisikos (Blutglukose, Blutdruck, Gewicht, Blutfette, Rauchen). Damit können die für Patienten oft abstrakten Laborwerte in eine individuell bedeutsame Risikoeinschätzung überführt werden. Diabetesteam und Patient können so übertriebenen und oft lähmenden Ängsten vor Folgeerkrankungen ebenso entgegenwirken wie einem unrealistischen Optimismus. Ebenso werden persönliche Lebensziele, Lebensqualität und die Veränderungsbereitschaft in der Schulungsgruppe reflektiert, bevor grundlegende Kenntnisse zur Therapie erarbeitet werden. Ereignisgesteuerte Blutglukosebestimmungen Das Programm Diabetes & Verhalten [22] geht in seinem Stufenkonzept noch einen Schritt weiter und setzt zu Schulungsbeginn auf ein persönliches Gespräch zwischen Arzt und Patient, in dem individuelle Gesundheitsrisiken diskutiert und persönliche Handlungsmöglichkeiten erörtert werden. In der anschließenden Gruppenphase des Programms werden erste grundlegende medizinische Informationen vermittelt. Im Mittelpunkt des Kurses steht jedoch die systematische Sammlung eigener Erfahrungen und Erfolgserlebnisse durch sog. ereignisgesteuerte Blutglukosemessungen. Hier beobachten Patienten in ihrem Alltag, wie sich beispielsweise eine einstündige Radtour am Abend auf den Blutglukosespiegel spät und morgens auswirkt oder welche Folgen bestimmte Mahlzeiten oder Nahrungsmittel haben und wie sich die jeweiligen Medikamente auswirken. Insulin wird so zu einem aktiven Steuerungsinstrument und nicht zu einem unausweichlichen Schicksalsschlag. Aus den ersten konkreten Erfahrungen werden gemeinsam mit dem Arzt individuelle Handlungs- und Therapieziele abgeleitet und durch weitere Blutglukosebestimmungen auf ihre Effektivität überprüft. Die Ergebnisse gehen in eine patientenzentrierte Stufentherapie ein, in der Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit sukzessiv gestärkt werden. > Insulin wird zu einem aktiven Steuerungsinstrument und nicht zu einem Schicksalsschlag Aber auch Grenzen der Behandlung werden im Gespräch spezifiziert und nicht wertend akzeptiert, z. B. das Weißbier, ohne das ein Biergartenbesuch kein Genuss ist. Letztlich wird auf diesem Weg schrittweise eine individuell maßgeschneiderte Insulintherapie entwickelt, die der Patient in seinem Alltag bestmöglich umsetzen und mit seinen Lebenszielen verbinden kann. Fazit für die Praxis Auch wenn es nicht in jedem Fall möglich ist, einen Patienten mit neu diagnostiziertem Typ-2-Diabetes sofort in ein entsprechendes Schulungs- und Behandlungsprogramm aufzunehmen, können mit einer strukturierten Beratung günstige Weichen für eine dauerhaft aktive Krankheitsbewältigung gestellt werden:

6 Leitthema F Der erste Schritt ist dabei eine für den Patienten persönlich nachvollziehbare Risikoeinschätzung, z. B. mit einer übersichtlichen schriftlichen Checkliste der Risiken und Schutzfaktoren. Quantitative wahrhaftige Angaben zur Prognose sind dabei günstiger als allgemeine qualitative Daten oder diffuse Drohungen. F Der Risikoeinschätzung sollten immer konkrete persönlich zugeschnittene Handlungsmöglichkeiten folgen, um Hilflosigkeit und Resignation vorzubeugen und das Gefühl der Selbstwirksamkeit zu fördern. F Die Effekte eigener Bemühungen müssen für Patienten direkt überprüfbar sein. Dazu sind Blutglukosekontrollen aus lerntheoretischer Sicht die beste Möglichkeit. Um Frustrationen vorzubeugen, sollten die zu erwartenden Effekte genau beschrieben und quantifiziert werden. Das gilt ebenso für realistische Ziele bei der Gewichtsreduktion, d. h. eine moderate Reduktion um 5 10% über mehrere Monate. F Vorschläge für strukturierte Überprüfungen im Sinne ereignisgesteuerter Blutglukosemessungen helfen Patienten, den Diabetes und seine Therapie aus eigener Anschauung zu verstehen. F Gerade während der ersten Erprobungsphase sollte das Verständnis des Stoffwechsels im Vordergrund stehen und nicht das sofortige Erreichen von Normalwerten. Hier ist es für den dauerhaften Erfolg sicher wichtig, die emotionale und oft schuldhaft erlebte Bewertung der Messergebnisse zu versachlichen und von der Bewertung der eigenen Person als Ganzes zu trennen: Der Wert ist noch zu hoch, er sagt aber nichts über den Betroffenen als Person aus. Wenn Menschen mit Diabetes auf diese Weise von Diagnose an den persönlichen Eindruck gewinnen, dass ihnen keine Therapie vorgeschrieben wird, sondern sie selbst an einem systematischen Veränderungsprozess hin zu einem individuell guten Leben mit Diabetes arbeiten, ist die Chance für ein langfristiges Selbstmanagement erhöht. Ein Beratungskonzept, das auch Gefühle, Wünsche und Stärken anspricht, kann Patienten helfen, eigene Motive zu entdecken und in den vielen Stunden der verantwortlichen Behandlung im Alltag zu nutzen. Korrespondierender Autor PD Dr. K. Lange Medizinische Psychologie OE 5430, Medizinische Hochschule Hannover Carl Neuberg Straße 1, Hannover Interessenkonflikt. Der korrespondierende Autor weist auf eine Verbindung mit folgender Firma/Firmen hin: Die Autorin wird in Beauftragung durch die Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) bei der Aktualisierung des Diabetesschulungsund Behandlungsprogramms für Jugendliche mit Typ 1 Diabetes von der Roche Diagnostics Deutschland GmbH durch die Finanzierung der Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin unterstützt. Literatur 1. American Diabetes Association (2006) Standards of medical care in diabetes Diabetes Care 29 [Suppl 1]: S6 S49 2. Anderson RM, Funnell MM (2000) The art of empowerment. American Diabetes Association, Alexandria 3. Bandura A (1977) Self-efficacy: toward a unifying theory of behavioral change. Psychol Rev 84: Becker MH (1974) The health belief model and personal health behavior. Slack, Thorofare, NJ 5. Clark M, Hampson SE, Avery L, Simpson R (2004) Effects of a tailored lifestyle self-management intervention in patients with type 2 diabetes. Br J Health Psychol 9: Deakin T, McShane C, Cade J, Williams R (2005) Group based training for self-management strategies in people with type 2 diabetes mellitus. Cochrane Database Syst Rev 18: CD Ellis SE, Speroff T, Dittus RS et al. (2004) Diabetes patient education: a meta-analysis and meta-regression. Patient Educ Couns 52: Funnell MM (2004) Overcoming obstacles: collaboration for change. Eur J Endocrinol 151 [Suppl 2]: T Funnell MM, Haas LB (1995) National standards for diabetes self-management education programs. Diabetes Care 18: Häring HU, Joost HG, Laube H et al. (2003) Antihyperglykämische Therapie des Diabetes mellitus Typ 2. Evidenzbasierte Diabetes-Leitlinie DDG. Hrsg. Scherbaum WA, Landgraf R. Diab Stoffw 12 [Suppl 2]: Hauner H, Buchholz G, Hamann A et al. (2006) Prävention und Therapie der Adipositas. Evidenzbasierte Leitlinie der Deutschen Adipositas-Gesellschaft, der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin Herpertz S, Petrak F, Albus C et al. (2003) Psychosoziales und Diabetes mellitus. Evidenzbasierte Diabetes-Leitlinie DDG. Hrsg. Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und Deutsches Kollegium Psychosomatische Medizin (DKPM). Diab Stoffw 12 [Suppl 2]: Hirsch A (2002) Empowerment bei Diabetes: den eigenen Weg finden. In: Lange K, Hirsch A (Hrsg) Psycho-Diabetologie. Personenzentriert beraten und behandeln. Kirchheim, Mainz, S Ismail K, Winkley K, Rabe-Hesketh S (2004) Systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials of psychological interventions to improve glycaemic control in patients with type 2 diabetes. Lancet 363: Jones H, Edwards L, Vallis TM et al. (2003) Changes in diabetes self-care behaviors make a difference in glycemic control: the Diabetes Stages of Change (DiSC) study. Diabetes Care 26: Kanfer FH, Reinecker H, Schmelzer D (2000) Selbstmanagement-Therapie, 3. Aufl. Springer, Berlin Heidelberg New York Tokyo 17. Knowler WC, Barren-Connor E, Fowler SE et al. (2002) Reduction in the incidence of type 2 diabetes with lifestyle intervention or metformin. N Engl J Med 346: Kulzer B (2005) Medias 2 Patientenhandbuch, 4. Aufl. Kirchheim, Mainz 19. Martin S, Schneider B, Heinemann L et al. (2006) Self-monitoring of blood glucose in type 2 diabetes and long-term outcome: an epidemiological cohort study. Diabetologia 49: Saudek CD, Derr RL, Kalyani RR (2006) Assessing glycemia in diabetes using self-monitoring blood glucose and hemoglobin A1c. JAMA 295: Schwarzer R, Renner B (2000) Social-cognitive predictors of health behavior: action self-efficacy and coping self-efficacy. Health Psychology 19: Tewes A, Frank M, Tegtbur U et al. (2006) Patientenzentrierte Schulung. Patienten mit insulinpflichtigem Typ-2-Diabetes mellitus profitieren unabhängig von ihrem Bildungsstand. MMW Fortschr Med 148: Tuomilehto J (2005) Primary prevention of type 2 diabetes: lifestyle intervention works and saves money, but what should be done with the smokers? Ann Intern Med 142: Tuomilehto J, Lindstrom J, Eriksson JG et al. (2001) Prevention of type 2 diabetes mellitus by changes in lifestyle among subjects with impaired glucose tolerance. N Engl J Med 344: Der Diabetologe

Indikationserweiterungen für JANUVIA (Sitagliptin, MSD) in der EU - Kombination mit Sulfonylharnstoff n

Indikationserweiterungen für JANUVIA (Sitagliptin, MSD) in der EU - Kombination mit Sulfonylharnstoff n Indikationserweiterungen für JANUVIA (Sitagliptin, MSD) in der EU Kombination mit Sulfonylharnstoff nun ebenfalls zugelassen Haar (März 2008) - Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat JANUVIA für

Mehr

Strukturierte Blutzucker- Selbstmessung bei Diabetes Typ 2

Strukturierte Blutzucker- Selbstmessung bei Diabetes Typ 2 Strukturierte Blutzucker- Selbstmessung bei Diabetes Typ 2 Diese Broschüre wird Ihnen von der Arbeitsgruppe Diabetes Selbstmanagement (DSM) des Verbands der Schweizer Medizintechnik, FASMED, zur Verfügung

Mehr

Ralf Schwarzer. < Hogrefe. Einführung in die Gesundheitspsychologie. von. 3., überarbeitete Auflage. Göttingen Bern Toronto Seattle Oxford Prag

Ralf Schwarzer. < Hogrefe. Einführung in die Gesundheitspsychologie. von. 3., überarbeitete Auflage. Göttingen Bern Toronto Seattle Oxford Prag 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Psychologie des Gesundheits Verhaltens Einführung in die Gesundheitspsychologie

Mehr

Typ 2 Diabetes Einbahnstraße in die Insulinpflicht? Hans Hauner

Typ 2 Diabetes Einbahnstraße in die Insulinpflicht? Hans Hauner Typ 2 Diabetes Einbahnstraße in die Insulinpflicht? Hans Hauner Lehrstuhl für Ernährungsmedizin, KKG Typ 2 Diabetes Technische Universität München Besonderheiten des Typ 2 Diabetes Beim Typ 2 Diabetes

Mehr

Der Typ 2 Diabetiker mit arterieller Hypertonie. 1. zu spät gehandelt. 2. zu spät behandelt. 3. zu ineffektiv therapiert.

Der Typ 2 Diabetiker mit arterieller Hypertonie. 1. zu spät gehandelt. 2. zu spät behandelt. 3. zu ineffektiv therapiert. 1. zu spät gehandelt 2. zu spät behandelt 3. zu ineffektiv therapiert Torsten Schwalm Häufige Koinzidenz, Problemstellung - gemeinsame pathogenetische Grundlagen - Diabetiker sind 3 x häufiger hyperton

Mehr

Übersicht Verständnisfragen

Übersicht Verständnisfragen Übersicht Verständnisfragen Herz-Kreislauf-Erkrankungen Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) Übergewicht und Adipositas Diabetes mellitus Krebserkrankungen HIV und AIDS Rheumatische Erkrankungen

Mehr

Moderne Diabetestherapie evidence based medicine oder managed care? Martin Pfohl

Moderne Diabetestherapie evidence based medicine oder managed care? Martin Pfohl Moderne Diabetestherapie evidence based medicine oder managed care? Martin Pfohl Med. Klinik I EVK Bethesda GmbH Duisburg Evidence based medicine Medizinische Entscheidungen aufgrund von evidence ärztlicher

Mehr

Leben mit Diabetes - Die Herausforderung meistern! - Mechthild Segna Diabetesberaterin DDG

Leben mit Diabetes - Die Herausforderung meistern! - Mechthild Segna Diabetesberaterin DDG Leben mit Diabetes - Die Herausforderung meistern! - Mechthild Segna Diabetesberaterin DDG Leben mit Diabetes Welche Typen von Diabetes? Wie entsteht Diabetes? Welche Folgen kann Diabetes haben? Wie kann

Mehr

Diabetes kompakt für die Hausarztpraxis

Diabetes kompakt für die Hausarztpraxis Diabetes kompakt für die Hausarztpraxis Deutscher Diabetes Kongress, Berlin, 16. Mai 2015 In Kooperation von Start mit Insulin Wann starte ich mit Insulin? Wie starte ich mit Insulin? Welches Insulin sollte

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER. Tebofortan 40 mg - Filmtabletten. Wirkstoff: Trockenextrakt aus Ginkgo-biloba-Blättern

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER. Tebofortan 40 mg - Filmtabletten. Wirkstoff: Trockenextrakt aus Ginkgo-biloba-Blättern GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER Tebofortan 40 mg - Filmtabletten Wirkstoff: Trockenextrakt aus Ginkgo-biloba-Blättern Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit

Mehr

Einsatz neuer Medikamente: GLP1-Analoga & DPP4-Hemmer

Einsatz neuer Medikamente: GLP1-Analoga & DPP4-Hemmer 16. Welt Diabetes Tag an der Charité Einsatz neuer Medikamente: GLP1-Analoga & DPP4-Hemmer Lenka Bosanska Was bedeutet: GLP-1 DPP-4 Hormone des Glucosestoffwechsels Pankreas (Bauchspeicheldrüse) Insulin

Mehr

Faltschachtel. Unverkäufliches Muster (Eindruck auf Linie) Teil einer Klinikpackung, Einzelverkauf unzulässig (Eindruck auf Linie)

Faltschachtel. Unverkäufliches Muster (Eindruck auf Linie) Teil einer Klinikpackung, Einzelverkauf unzulässig (Eindruck auf Linie) Packmittelmanuskript Nr. 64000/009/94/6 Seite 2 Faltschachtel HEUMANN PHARMA GmbH & Co. Generica KG Südwestpark 50 90449 Nürnberg Urso 400 Heumann Filmtabletten mit 400 mg Ursodeoxycholsäure Zur Auflösung

Mehr

PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN. Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen

PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN. Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen Psychosomatische Krankheiten Störungen, die mit körperlichen Symptomen einhergehen,

Mehr

Ernährung, Bewegung, Motivation. Das A und O bei Adipositas und Typ-2-Diabetes

Ernährung, Bewegung, Motivation. Das A und O bei Adipositas und Typ-2-Diabetes Ernährung, Bewegung, Motivation Das A und O bei Adipositas und Typ-2-Diabetes Theresa van Gemert Institut für Klinische Diabetologie am Deutschen Diabetes-Zentrum Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung

Mehr

Diabetes-Vereinbarung

Diabetes-Vereinbarung Die Kassenärztliche Bundesvereinigung, K.d.ö.R., Köln, einerseits und der Verband der Angestellten-Krankenkassen e.v., Siegburg, sowie der AEV-Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e.v., Siegburg, andererseits

Mehr

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Asthma

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Asthma Qualitätsbericht der IKK classic in der Region Sachsen für das Behandlungsprogramm IKK Promed Asthma vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 Präambel Patienten können in Deutschland auf eine leistungsfähige Medizin

Mehr

Einstufung Beschreibung GdBMin GdBMax Diätbehandlung ohne blutzuckerregulierende Medikamente 0 0

Einstufung Beschreibung GdBMin GdBMax Diätbehandlung ohne blutzuckerregulierende Medikamente 0 0 Erläuterungen zur Diabetes-Bewertung a) Fallgruppe GdS/GdB 0 Die an Diabetes Erkrankten, deren Therapie regelhaft keine Hypoglykämie auslösen kann und die somit in der Lebensführung kaum beeinträchtigt

Mehr

Ich habe Diabetes was kann ich tun? Kurhan Ӏ Dreamstime.com

Ich habe Diabetes was kann ich tun? Kurhan Ӏ Dreamstime.com Ich habe Diabetes was kann ich tun? Kurhan Ӏ Dreamstime.com Diabetes mellitus was bedeutet das? Diabetes mellitus ist eine Störung Ihres Stoffwechsels, bei der sich im Blut zu viel Zucker (Glukose) ansammelt.

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Volkskrankheit Diabetes 32

Labortests für Ihre Gesundheit. Volkskrankheit Diabetes 32 Labortests für Ihre Gesundheit Volkskrankheit Diabetes 32 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Volkskrankheit Diabetes Das sollten Sie wissen Sechs Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes Tendenz

Mehr

Psychotherapie bei Adipositas. Psychotherapie bei Adipositas

Psychotherapie bei Adipositas. Psychotherapie bei Adipositas Psychotherapie bei Adipositas Psychotherapie bei Adipositas Psychotherapie bei Adipositas Grundlegendes zur Adipositas-Therapie Behandlungsbedarf ab BMI 30 bzw. ab BMI 25 bei gesundheitlichen oder starken

Mehr

Fallvorstellung. Station A5 Ost

Fallvorstellung. Station A5 Ost Fallvorstellung Station A5 Ost P.W., 0 Jahre alt Männlich Größe 180cm, Gewicht 87 kg, BMI,9 kg/m Symptome: häufiges Wasserlassen sowie Polydipsie, Leistungsminderung, Schwäche und eine Gewichtsabnahme

Mehr

Praktisches Beispiel eines strukturierten und integrativen Zusammenwirkens aller qualifizierten Leistungserbringer

Praktisches Beispiel eines strukturierten und integrativen Zusammenwirkens aller qualifizierten Leistungserbringer Praktisches Beispiel eines strukturierten und integrativen Zusammenwirkens aller qualifizierten Leistungserbringer Patient mit Diabetes mellitus Typ II Patient mit Diabetes mellitus Typ II Hausarzt Diagnose;

Mehr

Kann man dem Diabetes davonlaufen?

Kann man dem Diabetes davonlaufen? Kann man dem Diabetes davonlaufen? Dr. med. A. Witzel Internist/Kardiologe/Diabetologe(DDG) Med. Reha-Einrichtungen der Stadt Radolfzell Mettnau-Kur - Diabetes mellitus Es gibt eine Vielzahl verschiedener

Mehr

Therapie des Diabetes mellitus Typ 2. Esther Menzel Krankenschwester, Diabetesassistentin

Therapie des Diabetes mellitus Typ 2. Esther Menzel Krankenschwester, Diabetesassistentin Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 Esther Menzel Krankenschwester, Diabetesassistentin Spock: Pille, hast du eine Pille gegen Diabetes? Pille: Kleinigkeit! Hier! In 5 Minuten ist dein Diabetes Sternenstaub!

Mehr

Herz und Endokrinium. HELIOS Kliniken Schwerin. Praktische Konsequenzen für die Therapie des Diabetes mellitus

Herz und Endokrinium. HELIOS Kliniken Schwerin. Praktische Konsequenzen für die Therapie des Diabetes mellitus HELIOS Kliniken Schwerin Herz und Endokrinium Praktische Konsequenzen für die Therapie des Diabetes mellitus Chefarzt der Abteilung für Allg. Innere Medizin, Endokrinologie/Diabetologie und Rheumatologie

Mehr

TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen

TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen 118. Deutscher Ärztetag Frankfurt am Main 12.-15 Mai 2015 TOP III Kommunikative Kompetenz im ärztlichen Alltag Verstehen und Verständigen Nicole Ernstmann IMVR Abteilung Medizinische Soziologie nicole.ernstmann@uk-koeln.de

Mehr

Schulungsprogramm für Typ 2-Diabetiker, die nicht Insulin spritzen

Schulungsprogramm für Typ 2-Diabetiker, die nicht Insulin spritzen Anlage 12: Schulungsprogramme Diabetes Typ 2 zu dem Vertrag nach 73a SGB V über ein strukturiertes Behandlungsprogramm (DMP) zur Verbesserung der Qualität der Versorgung von Typ 2 Diabetikern zwischen

Mehr

!!! Folgeerkrankungen

!!! Folgeerkrankungen Ein zu hoher Blutzuckerspiegel kann Folgen auf Ihr Herzkreislaufsystem haben und zu Erkrankungen wie der Schaufensterkrankheit, einer Angina pectoris, einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall führen.

Mehr

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE BLUTHOCHDRUCK UND NIERE Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit Bluthochdruck und Niere Die Nieren sind die Organe unseres Körpers, die den Blutdruck regeln. Der Blutdruck ist der Druck, der

Mehr

Beurteilung der klinischen Heterogenität: eine empirische Untersuchung

Beurteilung der klinischen Heterogenität: eine empirische Untersuchung Beurteilung der klinischen Heterogenität: eine empirische Untersuchung Christian Lerch, Bernd Richter Cochrane Metabolic and Endocrine Disorders Group Abteilung für Allgemeinmedizin Universitätsklinikum

Mehr

Nutzen und Sicherheit von DPP-4-Inhibitoren und GLP-1-Analoga bei Typ2-Diabetes. Carsten Otto, Bahnhofstraße 98, Gräfelfing www.ip-graefelfing.

Nutzen und Sicherheit von DPP-4-Inhibitoren und GLP-1-Analoga bei Typ2-Diabetes. Carsten Otto, Bahnhofstraße 98, Gräfelfing www.ip-graefelfing. Nutzen und Sicherheit von DPP-4-Inhibitoren und GLP-1-Analoga bei Typ2-Diabetes Carsten Otto, Bahnhofstraße 98, Gräfelfing www.ip-graefelfing.de Transparenzerklärung des Referenten Ich habe in den letzten

Mehr

ORKAMBI THERAPIE-CHECKLISTE

ORKAMBI THERAPIE-CHECKLISTE ORKAMBI THERAPIE-CHECKLISTE (Lumacaftor/Ivacaftor) 200 mg/125 mg Tabletten THERAPIE-CHECKLISTE FÜR Patient: (Lumacaftor/Ivacaftor) 200 mg/125 mg Tabletten Patienten-Name: THERAPIE-CHECKLISTE Bitte lesen

Mehr

Berücksichtigen Leitlinien die aktuelle Evidenzlage?

Berücksichtigen Leitlinien die aktuelle Evidenzlage? gmds Leipzig 2006 Berücksichtigen Leitlinien die aktuelle Evidenzlage? Anne Kathrin Stich Ulrich Siering Dr. Hanna Kirchner 1 Inhalt Hintergrund Fragestellung Methoden Ergebnisse Diskussion 2 Das IQWiG

Mehr

Entwicklung und Evaluation eines interaktiven Informationssystems für Patienten/innen mit chronischen Erkrankungen

Entwicklung und Evaluation eines interaktiven Informationssystems für Patienten/innen mit chronischen Erkrankungen Entwicklung und Evaluation eines interaktiven Informationssystems für Patienten/innen mit chronischen Erkrankungen Nina Weymann, Martin Härter, Jörg Dirmaier Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut

Mehr

Kontroversen und neue Daten zur medikamentösen Therapie des Typ 2-Diabetes U. Brödl

Kontroversen und neue Daten zur medikamentösen Therapie des Typ 2-Diabetes U. Brödl Medizinische Klinik und Poliklinik II Campus Grosshadern Kontroversen und neue Daten zur medikamentösen Therapie des Typ 2-Diabetes U. Brödl Medizinische Klinik und Poliklinik II Campus Grosshadern Interessenskonflikt:

Mehr

INFORMATIONEN FÜR TYP-2-DIABETIKER. Warum der HbA 1c -Wert für Sie als Typ-2-Diabetiker so wichtig ist!

INFORMATIONEN FÜR TYP-2-DIABETIKER. Warum der HbA 1c -Wert für Sie als Typ-2-Diabetiker so wichtig ist! INFORMATIONEN FÜR TYP-2-DIABETIKER Warum der HbA 1c -Wert für Sie als Typ-2-Diabetiker so wichtig ist! Liebe Leserin, lieber Leser, Wer kennt das nicht: Kurz vor dem nächsten Arztbesuch hält man sich besonders

Mehr

Strukturierte Blutzucker- Selbstmessung bei Diabetes Typ 2 Eine Anleitung für die tägliche Messpraxis

Strukturierte Blutzucker- Selbstmessung bei Diabetes Typ 2 Eine Anleitung für die tägliche Messpraxis Strukturierte Blutzucker- Selbstmessung bei Diabetes Typ 2 Eine Anleitung für die tägliche Messpraxis nach den Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Diabetologie und Endokrinologie (SGED) 1

Mehr

Somatopsychische Zusammenhänge bei Diabetespatienten in Psychotherapie

Somatopsychische Zusammenhänge bei Diabetespatienten in Psychotherapie Somatopsychische Zusammenhänge bei Diabetespatienten in Psychotherapie Dipl. Psych. Susan Clever Psychol. Psychotherapeutin/Psychodiabetologie Fachpsychologin DDG Diabetespraxis Hamburg-Blankenese Für

Mehr

Tabelle 2 Verwendeter Therapiezielkatalog (expertenbasiert und patientennah).

Tabelle 2 Verwendeter Therapiezielkatalog (expertenbasiert und patientennah). Tabelle 2 Verwendeter Therapiezielkatalog (expertenbasiert und patientennah). Nr. Therapieziel N Wichtigkeit (MW/SD) KI (95 %) 1 Die Therapie verringert die depressiven Symptome. 325 4.47/0.915 [4.37;

Mehr

Ein Werkstattbericht. work in progress -

Ein Werkstattbericht. work in progress - Neues aus den Nationalen Ein Werkstattbericht Versorgungs-Leitlinien Diabetes und -KHK work in progress - AKADEMIE FÜR HAUSÄRZTLICHE FORTBILDUNG BREMEN 13. Bremer Hausärztetag 23.11. 2011 Günther Egidi

Mehr

Adipositasprävention in der Arztpraxis

Adipositasprävention in der Arztpraxis Kurs: Prävention in der Arztpraxis Adipositasprävention in der Arztpraxis David Fäh Inhalt Adipositas Schweiz: Häufigkeit & Trends Gewichtskontrolle in der Arztpraxis atavola: hausärztliche Kurzintervention

Mehr

Neue Medikamente bei der Behandlung von Typ II Diabetes. Prim. Dr. Ewald Binter Privatklinik Althofen Ärztezentrum St. Veit/Glan

Neue Medikamente bei der Behandlung von Typ II Diabetes. Prim. Dr. Ewald Binter Privatklinik Althofen Ärztezentrum St. Veit/Glan Neue Medikamente bei der Behandlung von Typ II Diabetes Prim. Dr. Ewald Binter Privatklinik Althofen Ärztezentrum St. Veit/Glan Therapie Medikamentöse Maßnahmen Resorptionshemmung Besserung der Insulinwirkung

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Aricept 5 mg Filmtabletten Wirkstoff: Donepezilhydrochlorid

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Aricept 5 mg Filmtabletten Wirkstoff: Donepezilhydrochlorid GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER Aricept 5 mg Filmtabletten Wirkstoff: Donepezilhydrochlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Mehr

Diabetes. Zulassungserweiterung: Levemir (Insulin detemir) als Add-on Therapie zu Victoza (Liraglutid) bei Mens

Diabetes. Zulassungserweiterung: Levemir (Insulin detemir) als Add-on Therapie zu Victoza (Liraglutid) bei Mens Zulassungserweiterung Levemir (Insulin detemir) als Add-on Therapie zu Victoza (Liraglutid) bei Menschen mit Typ 2 Diabetes Mainz (16. November 2011) Die Europäische Kommission hat die Zulassung des modernen

Mehr

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie Diplomarbeit von Dipl.-Ökonom Dan Litvan, vorgelegt am 27. August 2008, XOPA Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie A U S Z U G 6. Zusammenfassung und

Mehr

Faktenbox Kombinationsbehandlung (Antidepressiva und Psychotherapie) bei schweren Depressionen

Faktenbox Kombinationsbehandlung (Antidepressiva und Psychotherapie) bei schweren Depressionen Faktenbox (Antidepressiva und Psychotherapie) bei schweren Depressionen Nutzen und Risiken im Überblick Was ist eine? Was passiert bei einer? Bei einer werden mehrere Therapien miteinander gekoppelt: Antidepressiva

Mehr

Depressionen meistern. Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden

Depressionen meistern. Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden Depressionen meistern Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden Das sollten Sie wissen In Deutschland leiden etwa 8 % der Bevölkerung oder 5,6 Mio. Menschen unter Depressionen. Häufig tun Familienangehörige

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Urgenin Tropfen Tinktur aus Serenoa repens (Bartram Small) ; Saft aus Echinacea purpurea (Moench)

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Urgenin Tropfen Tinktur aus Serenoa repens (Bartram Small) ; Saft aus Echinacea purpurea (Moench) Gebrauchsinformation: Information für Patienten Urgenin Tropfen Tinktur aus Serenoa repens (Bartram Small) ; Saft aus Echinacea purpurea (Moench) Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch,

Mehr

Faktenblatt: Traditionelle Chinesische Medizin. (Siehe auch: Mind-Body-Therapien und Medizinische Pilze) Methode/Substanz

Faktenblatt: Traditionelle Chinesische Medizin. (Siehe auch: Mind-Body-Therapien und Medizinische Pilze) Methode/Substanz Faktenblatt: Traditionelle Chinesische Medizin Mai 2015 Verantwortlich: PD Dr. J. Hübner, Prof. K. Münstedt, Prof. O. Micke, PD Dr. R. Mücke, Prof. F.J. Prott, Prof. J. Büntzel, Prof. V. Hanf, Dr. C. Stoll

Mehr

Diabetes mellitus und kardiovaskuläres Risiko: Welches ist die optimale Therapie?

Diabetes mellitus und kardiovaskuläres Risiko: Welches ist die optimale Therapie? Diabetes mellitus und kardiovaskuläres Risiko: Welches ist die optimale Therapie? Hannes Reuter Herzzentrum, Klinik III für Innere Medizin Seite 1 Patienten mit Typ 2-Diabetes haben gehäuft ischämische

Mehr

Der Diabetes liegt mir am Herzen

Der Diabetes liegt mir am Herzen Der Diabetes liegt mir am Herzen Priv.Doz. Dr. med. Frank Muders Fachärztliche Gemeinschaftspraxis für Innere Medizin und Kardiologie, Ärztehaus Weiden Diabetikeradern altern schneller Gefäßwandveränderungen

Mehr

Management des Typ 1 Diabetes Wirkung von Geschlecht und Gender

Management des Typ 1 Diabetes Wirkung von Geschlecht und Gender Management des Typ 1 Diabetes Wirkung von Geschlecht und Gender Alexandra Jahr Krankenschwester & Diplom-Gesundheitswirtin (HAW) Promotionsforschung mit Betreuung von Annette C. Seibt PhD, Dipl.-Päd. und

Mehr

A. DMP Diabetes mellitus Typ 1... 1 B. DMP Diabetes mellitus Typ 2... 3 C. DMP KHK... 5 D. DMP Asthma/COPD... 6 E. Erläuterungen...

A. DMP Diabetes mellitus Typ 1... 1 B. DMP Diabetes mellitus Typ 2... 3 C. DMP KHK... 5 D. DMP Asthma/COPD... 6 E. Erläuterungen... A. DMP Diabetes mellitus Typ 1... 1 B. DMP Diabetes mellitus Typ 2... 3 C. DMP KHK... 5 D. DMP Asthma/COPD... 6 E. Erläuterungen... 6 Die Patientenschulungen werden wie folgt vergütet: (UE = Unterrichtseinheit;

Mehr

Ausbildung: 1979 1986 Studium im Fach "Psychologie" an der Julius-Maximilians- Universität Würzburg. Diplom: Gesamtnote 1,0 (mit Auszeichnung)

Ausbildung: 1979 1986 Studium im Fach Psychologie an der Julius-Maximilians- Universität Würzburg. Diplom: Gesamtnote 1,0 (mit Auszeichnung) Curriculum vitae: Dr. phil. Bernhard Kulzer Geboren: 06.07.1958 Geburtsort: Familienstand: Dienstanschrift: Würzburg verheiratet, 3 Kinder Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) Theodor

Mehr

IGV Sport als Therapie

IGV Sport als Therapie IGV Sport als Therapie Training Motivation IGV-Vertrag Motivation TK Rekrutierung Coaching Motivation Ambulante Rehazentren Klinikum Rechts der Isar TU-München Anamnese Planung Motivation Supervision 2

Mehr

Kurzpräsentation: Patientenschulungen. 09.12.14 Modul: Forschungsfragen und Ethik Dozent: Prof. Dr. Andreas Zieger Referentin: Laura Totzek

Kurzpräsentation: Patientenschulungen. 09.12.14 Modul: Forschungsfragen und Ethik Dozent: Prof. Dr. Andreas Zieger Referentin: Laura Totzek Kurzpräsentation: Patientenschulungen 09.12.14 Modul: Forschungsfragen und Ethik Dozent: Prof. Dr. Andreas Zieger Referentin: Laura Totzek Patientenschulungen Warum? Lebenslanger Umgang mit einer Krankheit

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION. Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Z.Nr.: 3155

GEBRAUCHSINFORMATION. Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Z.Nr.: 3155 Liebe Patientin, lieber Patient! Bitte lesen Sie diese Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Einnahme dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden

Mehr

INSULIN-ABC WAS ES IST UND WIE ES VERWENDET WIRD

INSULIN-ABC WAS ES IST UND WIE ES VERWENDET WIRD INSULIN-ABC WAS ES IST UND WIE ES VERWENDET WIRD DEDBT01426 Lilly Deutschland GmbH Werner-Reimers-Straße 2 4 61352 Bad Homburg Leben so normal wie möglich www.lilly-pharma.de www.lilly-diabetes.de Warum

Mehr

BAnz AT 11.11.2014 B1. Beschluss

BAnz AT 11.11.2014 B1. Beschluss Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach 35a SGB

Mehr

Unterstützung des Alltagstransfers Generische Selbstmanagement Module für die stationäre Rehabilitation

Unterstützung des Alltagstransfers Generische Selbstmanagement Module für die stationäre Rehabilitation Unterstützung des Alltagstransfers Generische Selbstmanagement Module für die stationäre Rehabilitation MHH Symposium 2015 26. November 2015 Andrea Reusch & Karin Meng Handlungs und Bewältigungsplanung

Mehr

Psychosomatische Aspekte in der Behandlung der Adipositas

Psychosomatische Aspekte in der Behandlung der Adipositas Psychosomatische Aspekte in der Behandlung der Adipositas Dr. med. Askan Hendrischke Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin Ostalb-Klinikum Aalen Definition Adipositas anerkannte chronische

Mehr

Ball statt Pille Kann Bewegung Medikamente ersetzen? Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer Abteilung Sportmedizin J.W. Goethe Universität Frankfurt am Main Ein Paar Zahlen Nicht übertragbare Krankheiten: 92% der

Mehr

Bei Depressionen. schnell wirksam, stark 2

Bei Depressionen. schnell wirksam, stark 2 Bei Depressionen schnell wirksam, stark 2 Cipralex - der RI der zweiten Generation 1 Wie wichtig ist Ihnen der bleibende Erfolg? Effektivität mit guter Verträglichkeit kombiniert 3 Und wie wichtig ist

Mehr

Compliance: Drei Mal täglich nach dem Essen?

Compliance: Drei Mal täglich nach dem Essen? Compliance: Drei Mal täglich nach dem Essen? 3. TK-Zukunftskongress, Berlin, 22. Februar 2011 Dr. Frank Verheyen, Wissenschaftliches Institut der TK für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen WINEG 1

Mehr

Definition. Diagnostik. Hinweise: Kein Diabetes mellitus. DEGAM-Anwenderversion der NVL KURZVERSION

Definition. Diagnostik. Hinweise: Kein Diabetes mellitus. DEGAM-Anwenderversion der NVL KURZVERSION Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin DEGAM-Anwenderversion der NVL KURZVERSION Diabetes mellitus Typ 2 Definition Ein manifester Diabetes mellitus Typ 2 liegt vor, wenn Gelegenheitsplasmaglukose

Mehr

Was ist AURORIX und wofür wird es angewendet? Was müssen Sie vor der Einnahme von AURORIX beachten?

Was ist AURORIX und wofür wird es angewendet? Was müssen Sie vor der Einnahme von AURORIX beachten? Was ist AURORIX und wofür wird es angewendet? AURORIX ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und bestimmten Angstzuständen (Sozialphobie). Moclobemid, der Wirkstoff von AURORIX, wirkt antriebssteigernd

Mehr

DMPs - die Rolle der Rehabilitation

DMPs - die Rolle der Rehabilitation DMPs - die Rolle der Rehabilitation Oskar Mittag Institut für Sozialmedizin, Lübeck EBM-Symposium 2004, Lübeck Disease Management...... ist ein integrativer Ansatz, der die episodenbezogene, sektoral-aufgesplitterte

Mehr

Lebensstil. Effektivität. Interventionen. Schulungsprogramme als zentraler Präventionsansatz in der Rehabilitation. und Krankheitsrisiko.

Lebensstil. Effektivität. Interventionen. Schulungsprogramme als zentraler Präventionsansatz in der Rehabilitation. und Krankheitsrisiko. Schulungsprogramme als zentraler Präventionsansatz in der Rehabilitation Hermann Faller Arbeitsbereich Rehabilitationswissenschaften Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie Universität

Mehr

einmal täglich, während oder nach den Mahlzeiten.

einmal täglich, während oder nach den Mahlzeiten. Metformin sanofi-aventis 1000 mg Filmtabletten 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung Jede Filmtablette enthält 1000 mg Metforminhydrochlorid entsprechend 780 mg Metformin. Vollständige Auflistung

Mehr

Adherence Differenzierter Umgang mit Patienten

Adherence Differenzierter Umgang mit Patienten Adherence Differenzierter Umgang mit Patienten Prof. Dr. Marion Schaefer, Institut für Klinische Pharmakologie Masterstudiengang Consumer Health Care Charité Universitätsmedizin Berlin 4. Deutscher Kongress

Mehr

Diabetes. an Magnesiummangel denken!

Diabetes. an Magnesiummangel denken! Diabetes an Magnesiummangel denken! Etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland sind Diabetiker. Neben einer erblichen Veranlagung sind einige Schlüsselfaktoren für die Entstehung des Diabetes mellitus Typ

Mehr

Der Angst die Zähne zeigen

Der Angst die Zähne zeigen Der Angst die Zähne zeigen Angstbewältigungsgruppe DentaPsychHH Universität Hamburg Dentalphobien (Zahnbehandlungsängste) mit einem psychologischen Kurzzteittraining überwinden Zahnbehandlungsangst Zahnbehandlungsphobie

Mehr

Einfluss des DMP auf die Antidiabetikaverordnungen

Einfluss des DMP auf die Antidiabetikaverordnungen Einfluss des DMP auf die Antidiabetikaverordnungen Dr. Andrea Wienecke AOK Westfalen Lippe Dr. Gholamreza Pirasteh Dr. Birgit Grave Ute Kirchhof Andreas Heeke 12. Jahrestagung der GAA, 30. Nov. bis 1.Dez.

Mehr

Tragende Gründe. Therapiehinweis zu Sitagliptin. vom 18. Oktober 2007. Inhaltsverzeichnis. 1. Rechtsgrundlagen 2. 2. Eckpunkte der Entscheidung 2

Tragende Gründe. Therapiehinweis zu Sitagliptin. vom 18. Oktober 2007. Inhaltsverzeichnis. 1. Rechtsgrundlagen 2. 2. Eckpunkte der Entscheidung 2 Tragende Gründe zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Einleitung eines Stellungnahmeverfahrens zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie in Anlage 4: Therapiehinweis zu Sitagliptin vom 18.

Mehr

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs Qualitätsbericht der IKK classic in der Region Sachsen für das Behandlungsprogramm IKK Promed Brustkrebs Vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 Präambel Patienten können in Deutschland auf eine leistungsfähige

Mehr

Behandlungsstrategien und -taktiken bei schwerer Depression

Behandlungsstrategien und -taktiken bei schwerer Depression Behandlungsstrategien und -taktiken bei schwerer Depression Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Michael Bauer Berlin (27. November 2009) - Bei der major-depressiven Erkrankung handelt es sich um ein bezüglich

Mehr

Der herzkranke Diabetiker

Der herzkranke Diabetiker Zertifiziert mit 15 Punkten VII. Jahrestagung Der herzkranke Diabetiker 7. 8. Dezember 2007, Berlin Hotel Schweizerhof, Berlin soenne, aachen Eine Fortbildung der HDZ-Akademie Herz- und Diabeteszentrum

Mehr

Qualifikation der Schulungsdozenten und neue Berufsgruppen. Andrea Reusch Universität Würzburg

Qualifikation der Schulungsdozenten und neue Berufsgruppen. Andrea Reusch Universität Würzburg Qualifikation der Schulungsdozenten und neue Berufsgruppen Andrea Reusch Universität Würzburg John Hattie, 2008 800 Metaanalysen aus 50.000 Einzelstudien mit 250 Mio. Schülern Effektstärken von 136 Einflussfaktoren

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION

GEBRAUCHSINFORMATION GEBRAUCHSINFORMATION Bezeichnung Tramadol Sandoz 100 mg, Tabletten mit langfristiger Wirkung Tramadol Sandoz 150 mg, Tabletten mit langfristiger Wirkung Tramadol Sandoz 200 mg, Tabletten mit langfristiger

Mehr

Neue Wege zur Reduktion der Antibiotikaverordnung bei Atemwegsinfektionen.

Neue Wege zur Reduktion der Antibiotikaverordnung bei Atemwegsinfektionen. Neue Wege zur Reduktion der Antibiotikaverordnung bei Atemwegsinfektionen. Reduktion der Antibiotikaverordnungen bei akuten Atemwegserkrankungen 1. Basis für rationale Antibiotikaverordnungen: Leitlinien

Mehr

Die Rehabilitation. möglicher Arbeitsplatz für Gesundheitspädagogen und Gesundheitsförderer? Dr. Christiane Korsukéwitz

Die Rehabilitation. möglicher Arbeitsplatz für Gesundheitspädagogen und Gesundheitsförderer? Dr. Christiane Korsukéwitz 18. Jahrestagung der GRVS 2010, Freudenstadt Die Rehabilitation möglicher Arbeitsplatz für Gesundheitspädagogen und Gesundheitsförderer? Dr. Christiane Korsukéwitz Leiterin des Geschäftsbereiches Sozialmedizin

Mehr

WAS IST DIABETES MELLITUS? URSACHEN UND FOLGEN. Leben so normal wie möglich. Lilly Deutschland GmbH Werner-Reimers-Straße 2 4 61352 Bad Homburg

WAS IST DIABETES MELLITUS? URSACHEN UND FOLGEN. Leben so normal wie möglich. Lilly Deutschland GmbH Werner-Reimers-Straße 2 4 61352 Bad Homburg WAS IST DIABETES MELLITUS? URSACHEN UND FOLGEN DEDBT01425 Lilly Deutschland GmbH Werner-Reimers-Straße 2 4 61352 Bad Homburg Leben so normal wie möglich www.lilly-pharma.de www.lilly-diabetes.de Was ist

Mehr

ELICARD Herz Telemonitoring System Einsatz von Telemedizin zur Überwachung von PatientInnen mit Herzinsuffizienz

ELICARD Herz Telemonitoring System Einsatz von Telemedizin zur Überwachung von PatientInnen mit Herzinsuffizienz ELICARD Herz Telemonitoring System Einsatz von Telemedizin zur Überwachung von PatientInnen mit Herzinsuffizienz Lebensqualität und Sicherheit durch moderne Technologie OA Dr. Christian Ebner 18.6.2009

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Ibuprofen Sandoz 200 mg Filmtabletten Ibuprofen Sandoz 400 mg Filmtabletten Ibuprofen

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Ibuprofen Sandoz 200 mg Filmtabletten Ibuprofen Sandoz 400 mg Filmtabletten Ibuprofen GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER Ibuprofen Sandoz 200 mg Filmtabletten Ibuprofen Sandoz 400 mg Filmtabletten Ibuprofen Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie

Mehr

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben. Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben. Gebrauchsinformation: Information für den Anwender Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben Gebrauchsinformation: Information für den Anwender Olanzapin axcount 20 mg Filmtabletten Filmtabletten Wirkstoff: Olanzapin Zur Anwendung bei Erwachsenen

Mehr

Was ist Diabetes mellitus?

Was ist Diabetes mellitus? Was ist Diabetes mellitus? URSACHEN UND FOLGEN. Che cos è il diabete Lilly Was ist Diabetes mellitus? DIABETES MELLITUS ist eine Erkrankung, die das ganze Leben andauert. In Italien sind 3,5 Mio. Menschen

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN Candesartan Genericon 16 mg Tabletten Wirkstoff: Candesartan Cilexetil Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme

Mehr

Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern.

Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern. Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern. 02 Liebe Leserin, lieber Leser, Sie haben diese Broschüre aufgeschlagen vielleicht weil Ihr Arzt bei Ihnen

Mehr

Aktualisierte Leitlinien für pulmonal (arterielle) Hypertonie (PAH): Zielorientierte PAH-Therapie: Treat to T

Aktualisierte Leitlinien für pulmonal (arterielle) Hypertonie (PAH): Zielorientierte PAH-Therapie: Treat to T Aktualisierte Leitlinien für pulmonal (arterielle) Hypertonie (PAH): Zielorientierte PAH-Therapie: Treat to Target ist das Gebot der Stunde Freiburg (2. März 2010) Seit 2009 gelten die neuen Leitlinien

Mehr

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis Einführung 19 Tradings. Und wenn Ihnen dies wiederum hilft, pro Woche einen schlechten Trade weniger zu machen, aber den einen guten Trade zu machen, den Sie ansonsten verpasst hätten, werden Sie persönlich

Mehr

Qualitätskriterien für die Einrichtung einer Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin J.G. Wechsler, R. Kluthe, W. Spann, G. Topf, U. Rabast, G.

Qualitätskriterien für die Einrichtung einer Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin J.G. Wechsler, R. Kluthe, W. Spann, G. Topf, U. Rabast, G. Qualitätskriterien für die Einrichtung einer Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin J.G. Wechsler, R. Kluthe, W. Spann, G. Topf, U. Rabast, G. Wolfram, Einleitung Ernährungsabhängige Erkrankungen umfassen

Mehr

RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM MEDIZINISCHE UNIKLINIK KNAPPSCHAFTSKRANKENHAUS. Was hilft wie? Dr. Anja Figge

RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM MEDIZINISCHE UNIKLINIK KNAPPSCHAFTSKRANKENHAUS. Was hilft wie? Dr. Anja Figge Typ 2 Diabetes mellitus Was hilft wie? Dr. Anja Figge Insulin-Resistenz Typ 2 Diabetiker Pankreas = Insulinfabrik des Körpers Fettdepots Gewicht Insulin Insulin Muskel Fettgewebe Leber der Doktor hat gesagt,

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Candeblo 16 mg-tabletten Wirkstoff: Candesartan Cilexetil

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Candeblo 16 mg-tabletten Wirkstoff: Candesartan Cilexetil Gebrauchsinformation: Information für Patienten Candeblo 16 mg-tabletten Wirkstoff: Candesartan Cilexetil Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels

Mehr

Wenn das Gewicht ein anderes Gewicht bekommt

Wenn das Gewicht ein anderes Gewicht bekommt Wenn das Gewicht ein anderes Gewicht bekommt Psychologische Hintergründe Dr. med. Patrick Pasi, OA Ambulante Dienste Luzern 28. Februar 2008 Adipositas Untergruppen Phänomenologische Unterscheidung 1.Rauschesser

Mehr

Jeder Mensch ist einzigartig und steht bei unseren Handlungen im Mittelpunkt.

Jeder Mensch ist einzigartig und steht bei unseren Handlungen im Mittelpunkt. Ernährungsberatung Jeder Mensch ist einzigartig und steht bei unseren Handlungen im Mittelpunkt. Ernährungsberatung Eine ausgewogene Ernährung ist die Grundlage einer gesunden Lebensweise, fördert das

Mehr

Furchtappelle in der Gesundheitsförderung

Furchtappelle in der Gesundheitsförderung Furchtappelle in der Gesundheitsförderung Jürgen Bengel Abteilung für Rehabilitationspsychologie und Psychotherapie Institut für Psychologie, Universität Freiburg 26. Jahrestagung Fachgruppe Psychologie

Mehr

Modellstudiengang. Anamnese. Medizin. Exploration (Erkundung) und therapeutische Funktion (Arbeitsbündnis)

Modellstudiengang. Anamnese. Medizin. Exploration (Erkundung) und therapeutische Funktion (Arbeitsbündnis) Anamnese Exploration (Erkundung) und therapeutische Funktion (Arbeitsbündnis) Anamnese griech. anamnesis = Rückerinnerung, Vorgeschichte Informationen zur gesundheitlichen Vorgeschichte Eigen- und Fremdanamnese

Mehr

Sumatriptan Antrag auf Freistellung von der Verschreibungspflicht mit Beschränkungen

Sumatriptan Antrag auf Freistellung von der Verschreibungspflicht mit Beschränkungen Sumatriptan Antrag auf Freistellung von der Verschreibungspflicht mit Beschränkungen Sachverständigen-Ausschuss für Verschreibungspflicht 62. Sitzung am 13.01.2009 im Bundesinstitut für Arzneimittel- und

Mehr

Mein persönliches Diabetes-Tagebuch.

Mein persönliches Diabetes-Tagebuch. www.aliud.de Mein persönliches Diabetes-Tagebuch. Überreicht von 1. Auflage Mai 2013 Name Stempel Mit freundlicher Empfehlung von: Aliud Pharma GmbH Gottlieb-Daimler-Straße 19 89150 Laichingen Germany

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION

GEBRAUCHSINFORMATION GEBRAUCHSINFORMATION 1. Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese

Mehr