Inhalt. Wissenschaftsförderung Vorwort 2

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Inhalt. Wissenschaftsförderung 2000. Vorwort 2"

Transkript

1 Wissenschaftsförderung 2000 Inhalt Vorwort 2 1. Going Public von Fußballvereinen 5 Spezifische Probleme des Börsengangs von Vereinen der Fußballbundesliga 2. Performance von Neuemissionen am Aktienmarkt 25 Die kurzfristige Performance von Initial Public Offerings unter besonderer Berücksichtigung der Risikoadjustierung 3. Geldpolitische Strategie der Europäischen Zentralbank 39 Das Zwei-Säulen -Konzept der geldpolitischen Strategie der Europäischen Zentralbank Darstellung und kritische Würdigung 4. Unternehmensgründungen aus Hochschulen 51 Hemmnisse und Förderung von Unternehmensgründungen aus der Ruhr-Universität Bochum und der University of Washington (Seattle) 5. Wertpapierhandel im Internet 63 Rechtliche Rahmenbedingungen für den Vertrieb von Investmentanteilen und Aktien im Internet 1

2 Kreissparkasse Recklinghausen Vorwort Wissenschaftsförderung der Kreissparkasse Recklinghausen Die Kooperation mit der Wissenschaft hat für die Kreissparkasse Recklinghausen traditionell eine große Bedeutung. So bestehen seit vielen Jahren enge Kontakte zu den bank-wissenschaftlichen Lehrstühlen an den Universitäten in Bochum und Münster. Neben der Gewinnung leistungsfähiger wissenschaftlicher Nachwuchskräfte steht dabei auch der unmittelbare Know-how-Transfer zur Lösung von Problemen in der Praxis im Mittelpunkt des Interesses. Planerische Entscheidungen werden künftig im Hinblick auf die immer komplexer werdenden Fragestellungen durch Globalisierung und technologiegetriebene Innovationen vermehrt auf wissenschaftliche Lösungsbeiträge angewiesen sein. Hinzu kommt, daß die Förderung von Wissenschaft, Kunst und Kultur auch allgemein zu den wichtigen gesellschaftspolitischen Anliegen der deutschen Sparkassenorganisation gehört. Mit der Dotierung von fünf Förderpreisen trägt die Kreissparkasse Recklinghausen diesen Zielsetzungen aktiv Rechnung. Gefördert werden sollen sehr gute bzw. gute Diplomoder Doktorarbeiten, die sich mit bank- bzw. sparkassenspezifischen Themenstellungen beschäftigen und in besonderer Weise eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis darstellen. Die Nominierung der geförderten Arbeiten erfolgt durch ausgewählte wissenschaftliche Lehrstühle, zu denen inhaltliche oder besondere regionale Anknüpfungspunkte bestehen. Durch die Auswahl der Lehrstühle soll gleichzeitig eine gewisse Breite der Themenstellungen erreicht werden, um so auch einem möglichst großen Leserkreis eine interessante und anregende Lektüre zu bieten. Kurzfassungen der Arbeiten werden zusammen mit diesem Geschäftsbericht einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 2

3 Wissenschaftsförderung 2000 Die Preisträger der -Wissenschaftsförderung des Jahres 2000 haben sich mit den folgenden Themenstellungen befaßt: Entsprechend der Aktieneuphorie der vergangenen Jahre insbesondere am Neuen Markt behandeln auch die Arbeiten unserer Wissenschaftspreisträger zunehmend Themen um Aktien und Neuemissionen. So beschäftigt sich der erste Beitrag mit dem Börsengang von Fußballvereinen. Ausgehend von den Vor- und Nachteilen für den Verein werden Hinweise zur konkreten Ausgestaltung des Finanzmarketings gegeben und am Beispiel des going public von Borussia Dortmund reflektiert. Im zweiten Beitrag stehen ebenfalls Neuemissionen im Mittelpunkt. Untersucht wird das in der Regel hierbei zu beobachtende Underpricing Phänomen. Neben der Darstellung zahlreicher in der Literatur vorhandener Erklärungsansätze für die überhöhten Zeichnungsrenditen werden auch unterschiedliche Maße zur Risikoadjustierung der Renditen diskutiert. Bei den volkswirtschaftlichen Themenstellungen wurde eine Arbeit ausgewählt, die sich mit der geldpolitischen Strategie der Europäischen Zentralbank beschäftigt. Dabei werden die Vor- und Nachteile des sogenannten Zwei Säulen Konzeptes der EZB im Hinblick auf die Stabilisierung bzw. Destabilisierung der Inflationserwartungen in der Öffentlichkeit diskutiert. Die zweite Arbeit in diesem Bereich untersucht im Rahmen einer vergleichenden Analyse das Gründungsverhalten und -umfeld an der University of Washington (Seattle) und der Ruhr-Universität Bochum. Während in Seattle durchaus von einer Gründungsmentalität gesprochen werden kann, scheint im Ruhrgebiet eher eine Gründungsförderungsmentalität vorherrschend zu sein. Die ausgewählte Arbeit des Fachbereichs Wirtschaftsrecht der Fachhochschulabteilung Recklinghausen beinhaltet wiederum ein Aktienthema. Sie untersucht die rechtlichen Aspekte des Aktienhandels im Internet. Im Mittelpunkt stehen die durch die rechtlichen Rahmenbedingungen geforderten Aufklärungs- und Beratungspflichten, wobei zwischen der reinen Anlagevermittlung und der Anlageberatung unterschieden wird. 3

4 4 Kreissparkasse Recklinghausen

5 Wissenschaftsförderung Going Public von Fußballvereinen Autor: Tim Lange geb.: 3. Juni 1976 Studium: Wirtschaftswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, seit 1998 Beitrag: Diplomarbeit, Sommer 2000, eingereicht am Lehrstuhl für Finanzierung und Kreditwirtschaft, Prof. Dr. Stephan Paul Am 31. Oktober 2000 wurde die Aktie des Fußballvereins Borussia Dortmund unter großer öffentlicher Beachtung in den Amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse eingeführt. Es ist die erste deutsche Fußballaktie, wobei in Europa bereits über 30 Fußballunternehmen aus sieben Ländern gehandelt werden. Ausgehend von den Motiven für einen solchen Börsengang (aus Sicht des Vereins z.b. Erschließung neuer Finanzierungsquellen zur Sicherung der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit oder anstehende Infrastrukturinvestitionen) und Gegenargumenten (z.b. Publizitätspflichten und Verlust von Einflußnahme) werden die rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen (Börsenreife) diskutiert. Überlegungen, wie ein solcher Börsengang unter Finanzmarketingaspekten konkret auszugestalten ist, schließen sich an. Dabei werden neben der Finanzmarktforschung vor allem die Produkt- und Preispolitik, die Vertriebspolitik und die Kommunikationspolitik betrachtet. Die gewählte Vorgehensweise beim Börsengang von Borussia Dortmund wird abschließend den zuvor gemachten allgemeinen Ausführungen reflektierend gegenübergestellt. Kritik wird in diesem Zusammenhang etwa am Timing der Plazierung geäußert. 5

6 Kreissparkasse Recklinghausen Spezifische Probleme des Börsengangs von Vereinen der Fußballbundesliga 1 Einleitung Manche tun so, als ginge es im Fußball um Leben und Tod; dabei geht es um viel mehr. Dieses Zitat eines früheren englischen Nationaltrainers beschreibt die aktuelle Situation des Fußballs in Deutschland sehr treffend. Denn Fußball ist längst nicht mehr nur Fußball und weit mehr als nur ein Spiel. Die Kommerzialisierung des Profifußballs schreitet immer weiter voran. Der Gesamtumsatz der Fußballbundesliga beträgt in der laufenden Saison 2000/01 mehr als eine Milliarde Mark, die Umsätze der Topvereine gleichen denen von mittelständischen Unternehmen. Im Rahmen dieser Entwicklung wurde am 24. Oktober 1998 vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine neue Phase eingeläutet. Seitdem dürfen auch Kapitalgesellschaften am Spielbetrieb der Bundesliga teilnehmen. Damit wird auch in Deutschland möglich, was in zahlreichen europäischen Fußballligen bereits erfolgreich in die Praxis umgesetzt wurde: der Börsengang von Vereinen der Fußballbundesliga. Die vorliegende Arbeit beschreibt zunächst kurz die bisherige Entwicklung in Europa im Zusammenhang mit dem Börsengang von Fußball-Kapitalgesellschaften und erläutert anschließend die Motive für den Börsengang eines Vereins der Bundesliga sowie die mit diesem Schritt verbundenen individuellen Nachteile für den an die Börse strebenden Club und die möglichen negativen Auswirkungen auf die gesamte Bundesliga. Danach werden die wirtschaftlichen und die die Umwandlung in eine börsenfähige Kapitalgesellschaft betreffenden rechtlichen Voraussetzungen für ein Going Public aufgezeigt. Das nächste Kapitel beschäftigt sich ausführlich mit dem eigentlichen Prozeß der Börseneinführung und betrachtet diesen unter dem kapitalgeberorientierten Blickwinkel des Finanzmarketing mit dessen Elementen der Finanzmarktforschung, der Produkt- und Preispolitik, der Vertriebs- und der Kommunikationspolitik. Dabei wird insbesondere auf die Besonderheiten und Probleme eingegangen, die sich im Zusammenhang mit dem Börsengang eines Fußballunternehmens ergeben. Im letzten Kapitel werden die gesammelten Erkenntnisse an einem aktuellen praktischen Fall, dem Börsengang von Borussia Dortmund im Oktober 2000, erläutert. 6

7 Wissenschaftsförderung Europäische Entwicklungstendenzen beim Börsengang von Fußball-Kapitalgesellschaften An Europas Börsen werden aktuell Aktien von 34 Fußballunternehmen aus insgesamt sieben Ländern gehandelt. Beinahe zwei Drittel dieser Unternehmen, nämlich 23, kommen aus England und Schottland. Darunter befindet sich mit den Tottenham Hotspurs auch derjenige Verein, der im Oktober 1983 als erster europäischer Club den Schritt an die Börse wagte. Außerdem werden in London die Aktien von Manchester United gehandelt, dessen Börsengang aufgrund der folgenden sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des Vereins als Vorbild für viele weitere europäische Börsenaspiranten galt und immer noch gilt. Neben sechs dänischen Vereinen kann der Anleger Anteile von zwei italienischen, einem Schweizer, einem niederländischen und einem deutschen Club erwerben. 1 Auch unter den deutschen Fußballvereinen ist das Thema Börsengang während der letzten Jahre verstärkt diskutiert und schließlich mit dem Börsengang von Borussia Dortmund im Oktober 2000 auch erstmals in die Tat umgesetzt worden. Als weitere deutsche Börsenkandidaten gelten Bayern München, der FC Schalke 04, Werder Bremen, VfB Stuttgart und die SpVgg Unterhaching. 3 Motive für den Börsengang aus der Sicht eines deutschen Fußballunternehmens Sowohl in Europa als auch in der Bundesliga läßt sich also eindeutig erkennen, daß immer mehr Clubs ihre Lizenzspielerabteilungen ausgliedern und den Weg an die Börse suchen. Es stellt sich also nun die Frage, welche Motive die Vereine zu diesem Schritt bewegen. Die meisten Vereine der Bundesliga haben ihr Wachstum bislang fast ausschließlich im Wege der Außenfinanzierung über Fremdkapital finanziert und sind aktuell hoch verschuldet. Um dem weiter steigenden Kapitalbedarf nachzukommen, ist es also für die Vereine notwendig, sich neue Finanzierungsquellen zu eröffnen. Der erhöhte Kapitalbedarf wird sich zukünftig vor allem in zweierlei Hinsicht ergeben: einerseits zur Sicherung der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit und andererseits zur Investition in die Infrastruktur. In den letzten Jahren sind sowohl die Gehälter der Spieler als auch die Ablösesummen explosionsartig gestiegen. Durch diese Entwicklung, die auch auf den Erlaß des sog. Bosman-Urteils zurückzuführen ist, 2 sehen die deutschen Vereine ihre Konkurrenzfähigkeit in Europa sowie die Attraktivität der Bundesliga bedroht und fürchten, einen deutlichen Einnahmerückgang zu erleiden insbesondere durch den Verlust ihres Anteils an den rasant steigenden 1 Für einen Überblick über die börsennotierten Vereine vgl. WGZ-Bank (1999), S Vgl. zu diesem Urteil WGZ-Bank (1999), S. 40 f. 7

8 Kreissparkasse Recklinghausen Preisgeldern in den europäischen Wettbewerben. Mit einem Going Public dagegen kann sich ein Bundesligist die nötigen Mittel verschaffen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. 3 Ein weiterer Grund für den erhöhten Kapitalbedarf der Vereine sind die Pläne einiger Bundesligisten, ein neues, eigenes Fußballstadion zu errichten oder ihre Spielstätte zu modernisieren. Einerseits sollen dadurch den gestiegenen Ansprüchen des Publikums Rechnung getragen werden, andererseits wird durch ein eigenes Multifunktions-Stadion, das auch für fußballunabhängige Veranstaltungen genutzt werden kann, krisenfestes Anlagevermögen zur Absicherung bei vorübergehendem sportlichem Mißerfolg geschaffen und eine Diversifikation der Einnahmen erreicht. 3 Den Zusammenhang zwischen Finanzkraft und sportlichem Erfolg beweisen Lehmann, E./Weigand, J. (1997), S Vgl. zu diesem auf die aus der Institutionenökonomie stammende Theorie der Verfügungsrechte (Property Rights) zurückgreifenden Abschnitt Franck, E. (1995), S Vgl. Lehmann, E./Weigand, J. (1998), S Damit trägt die Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft zur Lösung der auf der Principal-Agent-Theorie basierenden Kontrolldefizite der Vereinsverfassung bei. Mit dem geplanten Gang an die Börse ist für die Vereine der Bundesliga außerdem der Zwang verbunden, die Rechtsform des Idealvereins abzulegen und sich in eine Kapitalgesellschaft umzuwandeln. Mit diesem Umwandlungszwang sind zwei wesentliche Vorteile verbunden. Zum einen können so Anreizprobleme der Vereinsverfassung beseitigt werden, die durch die im Vereinsrecht fehlenden Verfügungsrechte über laufende Gewinne oder den Liquidationserlös sowie durch die mangelnde Haftungspflicht der ehrenamtlichen Vereinsfunktionäre entstehen, indem durch die Umwandlung der Vereine in Kapitalgesellschaften Gewinnaneignungs- und Liquidationsrechte spezifiziert und klar zugewiesen werden. 4 Zum anderen dürfen in Bundesligavereinen, die Umsätze wie mittelständische Unternehmen aufweisen, tragende Entscheidungen wie die Wahl des Präsidenten nicht allein der damit häufig überforderten Mitgliederversammlung überlassen werden. Stattdessen brauchen die Bundesligavereine eine betriebswirtschaftlich durchdachte und auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Organisationsstruktur, die sich am klassischen Aufbau der AG orientieren sollte. Damit werden Fehlentscheidungen durch das Management vermieden und die Muttervereins- und Aktionärsinteressen gewahrt. 5 Weitere Vorteile des Börsenganges eines Fußballvereins sowie der anschließenden Börsennotierung sind die unmittelbar damit verbundenen Effekte auf das Image und die Marketingaktivitäten des Vereins. So genießen börsennotierte Gesellschaften ein Image von Solidität und damit einen gewissen Vertrauensvorsprung im Vergleich zu nicht gelisteten Firmen. Zusätzlich zu diesem Imagegewinn steigern das Going Public sowie die tägliche Kursnotierung und die regelmäßige Berichterstattung den Bekanntheitsgrad des Fußballvereins. Dies führt zu einer Stärkung des Markennamens, zu einer Steigerung der Attraktivität des Vereins und im Idealfall zu höheren Umsätzen. 8

9 Wissenschaftsförderung 2000 Des weiteren erleichtert der Gang an die Börse die Mitarbeitergewinnung des Fußballunternehmens. Einerseits können die Führungskräfte für eine börsennotierte Fußball-AG im Vergleich zur Rechtsform des Vereins leichter am Markt gewonnen werden, da ihre Position mit größerer Reputation, unternehmerischer Eigenverantwortung und Kontinuität verbunden ist. Andererseits spielt bei der Mitarbeiterakquirierung und insbesondere bei der Mitarbeiterbindung deren Beteiligung am Unternehmenserfolg durch die Nutzung von Optionsprogrammen (Stock Options und Stock Appreciation Rights) eine entscheidende Rolle. Dies gilt nicht nur für das Management des Vereins, sondern in noch stärkerem Maße für die Spieler, denn in kaum einem anderen Bereich haben die Leistungsträger durch die enge Korrelation zwischen sportlichem Abschneiden und Aktienkursentwicklung einen solch direkten Einfluß, den Börsenwert des Vereins zu steigern. 6 Ein weiterer Grund, warum sich die Vereine der Fußballbundesliga in Kapitalgesellschaften umwandeln sollten oder sogar müssen, ist schließlich die seit Jahren gestellte Frage, ob die von den meisten Clubs gewählte Rechtsform des Idealvereins eine Rechtsformverfehlung darstellt. Es besteht kaum noch ein Zweifel, daß es sich bei den Clubs nicht um Idealvereine gemäß 21 BGB, sondern um wirtschaftliche Vereine im Sinne des 22 BGB handelt, die zu Unrecht im Vereinsregister eingetragen sind und denen folglich der Entzug der Rechtsfähigkeit droht ( 43 Abs. 1 BGB). 7 4 Argumente gegen das Going Public eines Bundesligavereins Abgesehen von den dargestellten Motiven für einen Börsengang der Lizenzspielerabteilung eines Fußballvereins sprechen auch einige Argumente gegen ein solches Vorhaben. Dabei sollen im folgenden nicht nur die Nachteile für den einzelnen börsennotierten Verein, sondern auch die negativen Auswirkungen auf die gesamte Bundesliga erläutert werden. Der Börsengang sowie die notierung eines Unternehmens ist mit umfangreichen Publizitätspflichten verbunden, diese sind vielen Vereinen der Bundesliga aber bisher völlig unbekannt. Die Clubs stellen der Öffentlichkeit nur sehr spärliche Informationen zur Verfügung und möchten nur ungern von diesem Verhalten abweichen. Des weiteren haben die Vereine die Befürchtung, daß sie einerseits durch die Aufnahme externer Gesellschafter und andererseits durch die streng gegliederte Organstruktur der Rechtsform einer AG Einflußmöglichkeiten verlieren. Dadurch sieht insbesondere die Vereinsspitze ihre Führungspositionen 6 Vgl. zu dieser Korrelation Segna, U. (1997), S. 29 f. 7 Vgl. für eine ausführliche Darstellung dieser Dikusssion Wagner, G. (1999), S

10 Kreissparkasse Recklinghausen gefährdet. Außerdem muß sich mit dem Börsengang die Zielsetzung des Vereins verändern. Während bislang das Ziel der Gewinnerzielung aufgrund der fehlenden Gewinnaneignungsrechte der Mitglieder bedeutungslos war, muß mit der neuen Rechtsform und den damit verbundenen anderen Gesellschafterkreisen und interessen neben dem sportlichen auch der wirtschaftliche Erfolg maximiert werden. Das Management muß also nicht nur einen Blick auf den aktuellen Tabellenplatz, sondern auch auf den Shareholder Value des Clubs werfen. Eine beim Börsengang nicht zu unterschätzende Gefahr für den Verein besteht außerdem darin, daß durch die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballsports die Akzeptanz bei den Fans schwinden könnte. Trotz der Börsenmillionen sollten die Vereine aber nicht vergessen, daß die Begeisterung der Massen und die Identifikation der Fans mit den Spielern ihre Geschäftsgrundlage darstellt. 8 Vgl. zu dieser in der Literatur als Louis-Schmeling Paradox beschriebenen Situation Lehmann, E./Weigand, J. (1998), S. 103 f. 9 Dieses Phänomen wird in der Literatur mit der Metapher des Rattenrennens beschrieben, vgl. dazu Franck, E./Müller, J. C. (1997), S. 7. Der Börsengang eines Vereins der Bundesliga kann aber nicht nur, wie gezeigt, negative Auswirkungen auf diesen Verein, sondern auch auf die anderen Vereine der Liga haben. Während ein Wirtschaftsunternehmen keiner Konkurrenz bedarf, um ein Produkt abzusetzen (und im Gegenteil am liebsten darauf verzichten würde), ist der einzelne Bundesligaverein auf die Existenz von und die Kooperation mit Konkurrenten angewiesen. Das Produkt Unterhaltung durch Fußball kann nur von mindestens zwei Mannschaften angeboten werden. Die Vereine einer Liga müssen im eigenen Interesse darauf bedacht sein, daß die Spielstärken der einzelnen Mannschaften nicht zu stark voneinander abweichen. Können einzelne Vereine aufgrund der Spielstärke ihrer Mannschaften, die sie durch Börsengänge und die damit verbundenen erheblichen finanziellen Vorteile gegenüber ihren nicht börsennotierten deutschen Konkurrenten erlangt haben, über diese längerfristig dominieren, so besteht die Gefahr, daß die Liga wegen der zunehmenden Vorhersagbarkeit von Spielausgängen ihr Spannungselement und damit ihre Attraktivität für den Zuschauer verliert. Sinkende Popularität der Liga macht das Unterhaltungsprodukt aber für die Medien und die Werbetreibenden weniger interessant, so daß die Einnahmen auch für den dominierenden Verein zurückgehen könnten. 8 Ein weiteres, bereits heute zu beobachtendes Problem, das durch Börsengänge noch verschärft würde, ist die Inflationierung der Transferzahlungen und der Gehälter auf dem Spielermarkt. 9 Ein Verein, dem durch ein Going Public frisches Kapital zugeflossen ist, wird der Versuchung nur schwer widerstehen können, dieses auch in neue, teure Spieler zu investieren. Es ist für einen Club individuell rational, auf diese Weise eine Erhöhung der Spielstärke anzustreben, da 10

11 Wissenschaftsförderung 2000 er sich dadurch selbst einen größeren Anteil an den Gesamteinnahmen sichert. Er berücksichtigt dabei aber nicht den Einahmeverlust der Mitkonkurrenten. Durch diese negativen externen Effekte nimmt der kollektive Wohlstand aller Ligateilnehmer ab. 10 Es kann eine eskalierende Kettenreaktion ausgelöst werden, da auch die anderen Clubs ihre Ausgaben steigern müssen, um ihre Spieler zu halten und um selbst auch neue Investitionen zur Behauptung ihrer Position zu tätigen. 5 Voraussetzungen eines deutschen Fußballunternehmens zur Erreichung der Börsenreife Anhand der dargestellten Vor- und Nachteile müssen die Vereine der Bundesliga im Rahmen der Diskussion um eine Börseneinführung ihrer Lizenzspielerabteilungen nun prüfen, ob ein Going Public für den jeweiligen Verein unter Berücksichtigung seiner individuellen Situation und seiner angestrebten Ziele rational erscheint. Vor der endgültigen Entscheidung für ein Going Public stellt sich aber erst noch die Frage nach der Börsenreife. Im folgenden werden die rechtlichen und wirtschaftlichen Reifekriterien für den Börsengang eines Fußball-Bundesligisten erläutert. 5.1 Rechtliche Voraussetzungen Grundvoraussetzung für die Börseneinführung deutscher Unternehmen ist, daß diese in der Rechtsform einer börsenfähigen Kapitalgesellschaft geführt werden. Diese Möglichkeit bestand für die Vereine der Bundesliga über lange Jahre hinweg nicht, da der DFB bis vor zwei Jahren nur eingetragenen Vereinen die Lizenz zur Unterhaltung einer Bundesligamannschaft erteilte. Erst seit dem Beschluß über die Änderung der DFB-Statuten (Lizenzspielerstatut) auf dem DFB-Bundestag am dürfen auch vom Verein ausgegliederte Kapitalgesellschaften am Spielbetrieb der Bundesliga teilnehmen. 11 Nun bietet sich für die Börsenaspiranten bei der Frage der Rechtsform für die aus dem Mutterverein auszugliedernde Profiabteilung die Wahl zwischen der Aktiengesellschaft (AG) und der Kapitalgesellschaft auf Aktien (KGaA). Die AG ist die geeignete Organisationsform für die langfristige Aufbringung hoher Kapitalbeträge über den organisierten Kapitalmarkt durch die Bündelung der Einlagen einer Vielzahl von Gesellschaftern und durch die Fungibilität der Anteile. Für Verbindlichkeiten der AG haften nicht die Aktionäre, sondern ausschließlich das Gesellschaftsvermögen. Allein diese beiden Eigenschaften schienen die AG lange Zeit als geeignete Rechtsform für eine Fußballkapitalgesellschaft zu qualifizieren. 10 Vgl. Müller, J. C. (1999), S Dieses Verhalten entspricht dem klassischen Fall des Gefangenendilemmas aus dem Bereich der Spieltheorie. 11 Vgl. zu den Beschlüssen des DFB- Bundestages Zacharias, E. (1999), S

12 Kreissparkasse Recklinghausen Dabei wurde oft übersehen, daß die Rechtsform der AG mit zahlreichen Nachteilen behaftet ist. Diese ergeben sich gerade durch die hohe Fungibilität der Anteile und die weitgehend anonyme Masse der Aktionäre. Denn der Gesetzgeber berücksichtigt deren vollkommen berechtigte Schutzbelange durch zahlreiche Bestimmungen des Aktiengesetzes, das eine stark typisierte, in ihren satzungsmäßigen Grundlagen nicht abänderbare Unternehmensform vorgibt (Grundsatz der Satzungsstrenge). Diese Bestimmungen sind diametral zu den Interessen der Bundesligavereine und des DFB, nämlich der Einflußwahrung des Muttervereins und der Vermeidung von Fremdbestimmung. 12 Auch die Reservierung der satzungsändernden Mehrheit oder die Emission von stimmrechtslosen Vorzugsaktien stellen in diesem Zusammenhang keine sinnvollen Alternativen dar. Somit setzt sich in der Bundesliga mehr und mehr die Erkenntnis durch, daß mit der Rechtsform der AG das primäre Ziel des Börsengangs, nämlich die Stärkung der Eigenkapitalbasis unter der Einflußwahrung des Muttervereins, nicht erreicht werden kann. 12 Vgl. Wagner, G. (1999), S. 475; Schanz, K.-M. (2000), S Wagner, G. (1999), S Auf der Suche nach einer geeigneteren Rechtsform zeigen die Bundesligisten verstärkt Interesse an der Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Als Mischform zwischen Aktien- und Kommanditgesellschaft verbindet sie die Anonymität der aktienrechtlichen Kapitalbeteiligung mit der Intimität und Flexibilität der Kommanditgesellschaft 13. Die Komplementäre einer KGaA leiten das Unternehmen weitgehend unabhängig von den anderen Organen, der Hauptversammlung und dem Aufsichtsrat. Diese sehr einflußreiche Stellung kann sich im Fall der Fußball- KGaA positiv auf die Einflußwahrung des Muttervereins auswirken, nämlich dann, wenn der Mutterverein selbst den Komplementär stellt und damit die alleinige Geschäftsführung und Vertretung der Fußball-KGaA übernimmt. Die Macht der persönlich haftenden Gesellschafter läßt sich im Gegensatz zur AG durch die an die Vereinsinteressen und -ziele perfekt anpaßbare Satzung der KGaA sogar noch ausbauen. So kann erreicht werden, daß Einfluß und Kontrollmöglichkeiten des Muttervereins nicht mehr wie bei der AG von der Anteilsquote abhängen. Dadurch entfällt die Gefahr einer fremden Einflußnahme oder feindlichen Übernahme. Die Rechtfertigung der kapitalunabhängigen Herrschaft der Komplementäre über die KGaA beruht theoretisch auf ihrer persönlichen, unbeschränkten Haftung. Diese könnte als Nachteil der Rechtsform der KGaA gegenüber der AG angesehen werden, sie verliert allerdings ihre praktische Bedeutung durch die Zulässigkeit einer Kapitalgesellschaft als persönlich haftender Gesellschafter einer KGaA. Damit bietet sich den Vereinen die Konstruktion der GmbH & Co. KGaA mit dem Mutterverein als alleinigem und nur beschränkt haftenden Gesellschafter der GmbH an. 12

13 Wissenschaftsförderung 2000 Allerdings muß beachtet werden, daß die Rechtsform der KGaA und in noch stärkerem Maße die GmbH & Co. KGaA aufgrund ihrer hohen Komplexität und der mangelnden Möglichkeit der fremden Einflußnahme auf Mißtrauen und Ablehnung bei Anlegern und Investoren stoßen und damit zu einer geringeren Bewertung der Kommanditaktien und einem geringeren Emissionserlös führen kann. Dennoch kann man bei einem Vergleich der börsenfähigen Rechtsformen der AG und der KGaA sowie insbesondere der GmbH & Co. KGaA feststellen, daß im Rahmen eines Börsenganges wesentlich mehr Argumente für die KGaA als ein den grundlegenden Interessen eines Fußballclubs weitestgehend entgegenkommendes Organisationsmodell sprechen. Während beide Rechtsformen grundsätzlich zur Gewinnung von neuem Eigenkapital über den Kapitalmarkt geeignet sind, kann die Gestaltungsfreiheit der KGaA für maßgeschneiderte Satzungen, für eine wirtschaftlich sinnvolle Finanzierung und zur Sicherung des Einflusses der Vereine eingesetzt werden Wirtschaftliche Voraussetzungen Bei der Ermittlung der Börsenfähigkeit unter wirtschaftlichen Aspekten haben sich in den letzten Jahren vor allem mit der Einführung des Neuen Marktes praktisch alle gültigen Merkmale und Kriterien der Unternehmen nach angloamerikanischem Vorbild gewandelt. Heute stehen nicht mehr Umsatz und Ertrag der Vergangenheit und Gegenwart, sondern vielmehr die prognostizierten Umsätze und Erträge der Zukunft sowie deren Steigerungspotentiale im Vordergrund. Diese Entwicklung kommt den Börsenplänen der Bundesligavereine sehr entgegen. Denn beinahe alle Vereine haben in den letzten Jahren auch aufgrund ihrer Rechtsform ohne Gewinnorientierung operiert und keine oder nur sehr geringe Gewinne ausgewiesen, dafür weisen aber ihre Einnahmen auch in Zukunft sehr hohe Wachstumsraten auf, die sich bei einer Kontrolle der Ausgaben vor allem für die Spieler in zukünftige Gewinne umsetzen lassen. Doch es reicht für die Bundesligavereine nicht aus, den Anlegern für die Zukunft steigende Gewinne zu versprechen, solange sich diese Erwartungen nur aus dem unsicheren sportlichen Bereich heraus begründen. Zu einem überzeugenden Unternehmenskonzept eines Fußballvereins gehört insbesondere eine systematische Diversifikation der Einnahmen zur Erzielung von weniger sportzyklischen Erträgen. Der Börsengang soll in diesem Konzept vor allem dazu dienen, dem Club eine wirtschaftlich gesunde Basis zu verschaffen, die natürlichen Leistungsschwankungen so weit wie möglich zu stabilisieren und somit die Planbarkeit und Prognosesicherheit der Ertragssituation zu verbessern. 15 Dies kann etwa durch die Investition in ein eigenes Stadion oder in nicht unmittelbar mit dem Fußball verbundene 14 Vgl. ausführlich zur Rechtsform der KGaA Siebold, M./Wichert, J. (1998). 15 Die theoretische Grundlage für diese Überlegungen liefert die von Markowitz eingeführte Portfolio Selection- Theorie. Vgl. dazu Süchting, J. (1995), S m. w. N. 13

14 Kreissparkasse Recklinghausen Geschäftsfelder erreicht werden. Erst diese Aussichten, begleitet von einer sportlich erfolgreichen Entwicklung, machen die Fußballaktien unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten interessant. Dennoch bleibt festzuhalten, daß ungeachtet der Diversifikationsbemühungen auf lange Sicht hauptsächlich das Kerngeschäft Fußball über die wirtschaftliche Lage der Vereine entscheidet. 6 Die Börseneinführung unter dem Aspekt des Finanzmarketing Der Begriff des Finanzmarketings, der aus dem absatzwissenschaftlichen Marketingbegriff entwickelt wurde, ist definiert als der an den Bedürfnissen der Kapitalgeber orientierte, zielgerichtete Einsatz finanzpolitischer Maßnahmen zur Überwindung der zwischen Kapitalnachfrage und Kapitalangebot bestehenden Marktwiderstände 16. In Bezug auf das zu behandelnde Thema können diese Erkenntnisse auch auf das Aktienmarketing und speziell den Börsengang von Vereinen der Fußballbundesliga übertragen werden, somit wird deutlich, daß der Börsengang an den Anforderungen und Vorstellungen der Kapitalgeber auszurichten ist, um die mit dem Going Public verfolgten Ziele erreichen zu können. Das Instrumentarium des Finanz- bzw. Aktienmarketings soll nun im folgenden näher erläutert werden. 16 Süchting, J. (1995), S Die Finanzmarktforschung Die Finanzmarktforschung ist die Grundlage für die Handhabung der nachfolgend behandelten finanzpolitischen Instrumente des Finanzmarketings. Neben der Untersuchung der Rahmenbedingungen für die Emission von Fußballaktien ist es die Aufgabe der Marktforschung, durch eine Marktsegmentierung diejenigen Zielgruppen unter den Anlegern herauszufinden, deren Zielsetzungen denen des eigenen Unternehmens entsprechen und bei denen daher mit mehr Interesse und Gefolgschaft als bei anderen Gruppen zu rechnen ist. Ausgangspunkt für die Marktsegmentierung auf den Aktienmärkten ist zunächst eine Zweiteilung in individuelle und institutionelle Anleger. Bei den individuellen Anlegern kann man anhand der Segmentierungskriterien Loyalität und Verbundenheit mit dem Verein zwei große Gruppen unterscheiden. Die erste besteht aus eher spekulativ und kurzfristig ausgerichteten Aktionären, die zweite aus den eigenen Fans oder zumindest fußballinteressierten Anlegern. Während die spekulativen Anleger entweder nur an schnellen Zeichnungsgewinnen interessiert sind oder den sehr volatilen Kursverlauf der Fußballaktien zur Erzielung kurzfristiger Kursgewinne ausnutzen und damit aufgrund der divergierenden Zielsysteme als Zielgruppe der Vereine ausscheiden, stehen bei den eigenen Fans die wirtschaftlichen 14

15 Wissenschaftsförderung 2000 Interessen nicht im Vordergrund, ihre Kaufentscheidungen sind weniger von professionellen und rationalen als vielmehr von emotionalen Überlegungen geprägt. Sie möchten einerseits den Verein mit dem Aktienkauf unterstützen und nutzen andererseits die Aktienurkunde als Fanartikel. Aus ihrer Loyalität und engen Verbundenheit mit dem Unternehmen resultiert die Bereitschaft zur Daueranlage. Dieses Anlageverhalten hat eine stabilisierende Wirkung auf die Kursentwicklung und bewirkt aufgrund der geringen Anlagebeträge eine hohe Streuung der Anteile, kann aber auch zu einem illiquiden Handel der Aktien führen, wenn für die Anhänger ein Verkauf ihres Fanartikels unter keinen Umständen in Frage kommt. Im Gegensatz zu individuellen Anlegern treffen die institutionellen Investoren ihre Dispositionen angesichts der größeren Einkaufsvolumina und der tendenziell größeren Komplexität in Anlageausschüssen unter Beachtung von streng formalisierten, gesetzlichen und selbst auferlegten Anlagevorschriften. Diese Entscheidungen basieren auf einem höheren Informationsstand, der aus einer genauen Untersuchung des Clubs resultiert, und sind dadurch wesentlich professioneller. Diese Professionalität erwarten die Kapitalsammelstellen auch von den Fußballvereinen und vor allem von ihrem Management, insbesondere im Bereich der Investor Relations. Außerdem unterliegen sie einem hohen Performance-Druck, wirtschaftliche Faktoren wie die zukünftige Kursentwicklung und die Dividendenpolitik stehen eindeutig im Vordergrund. Kann ein institutioneller Investor aber von einem Einstieg überzeugt werden, so wird er dem Verein hohe Kapitalbeträge über einen in der Regel langen Zeitraum zur Verfügung stellen. Als Ergebnis der Marktsegmentierung im Rahmen der Finanzmarktforschung bleibt somit festzuhalten, daß sich für Fußballvereine mit den Fans des Vereins und den Kapitalsammelstellen zwei große Zielgruppen ergeben, deren Präferenzen, Ziele und Einstellungen in weiten Teilen mit den Vorstellungen der Vereine übereinstimmen und die sich damit als potentielle Abnehmer der neu auszugebenden Aktien anbieten. Auf diese Gruppen sollte sich der Club beim kapitalgeberorientierten Einsatz der Instrumente des Finanzmarketings konzentrieren (konzentrierte Marktbearbeitung). 6.2 Die Produkt- und Preispolitik Das Produkt, das den Nachfragern im Rahmen des Börsengangs eines Fußballvereins angeboten wird, ist die Aktie. Aufgrund der gesetzlichen Restriktionen sind die Gestaltungsmöglichkeiten der Aktie stark eingeengt, dennoch hat der Verein einige bedeutsame produktpolitische Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört vor allem die Packungsgröße, verstanden als die in einer Verkaufseinheit enthaltene 15

16 Kreissparkasse Recklinghausen Menge. Im Aktienmarketing bezieht sich die Packungsgröße auf den Nennbetrag der Aktie oder, im Falle von nennwertlosen Aktien, auf die Anzahl der ausgegebenen Aktien. Diese Gestaltungsmöglichkeit gewinnt insbesondere unter Berücksichtigung der Zielgruppe der Fans des Vereins an Bedeutung. Denn je niedriger und zumindest optisch billiger der Aktienkurs ist, desto eher wird sich auch diese weniger finanzkräftige Gruppe am eigenen Verein beteiligen. Auch im Sekundärmarkt sollte deshalb darauf geachtet werden, daß nach Kurssteigerungen der Kurs mit Hilfe des Aktiensplittings oder der Ausgabe von Berichtigungsaktien wieder leichter gemacht wird, um durch die erhöhte Verkehrsfähigkeit einen größeren Anlegerkreis anzusprechen. Auch die Gestaltung der Verpackung, also der Aktienurkunde, ist bei einem Fußballverein ein bedeutendes Marketinginstrument. Denn da die Aktie für viele Fans den Charakter eines Fanartikels besitzt, sollte dem Verpackungsdesign besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Auch in diesem Bereich können der Markenname und das Markenzeichen des Vereins zu einem Imagetransfer auf die Aktie genutzt werden. 17 Vgl. ausführlich zu diesen Haupteinnahmequellen DG Bank (1998), S. 7; WGZ-Bank (1999), S Vgl. Zacharias, E. (1999), S Im Rahmen der Preispolitik des Aktienmarketings stellt die Festlegung des Emissionspreises die wesentliche marketingpolitische Option dar. Die Entscheidung über den Emissionspreis wird im wesentlichen auf der Grundlage der Einnahmen und Ausgaben der Vereine der Bundesliga sowie deren zukünftiger Entwicklung getroffen. Die Einnahmen der Vereine der Fußballbundesliga stammen hauptsächlich aus vier Quellen: der Vermarktung der Fernsehübertragungsrechte, dem Verkauf von Eintrittskarten bzw. der Nutzung des Stadions, dem Merchandising, also der Vermarktung des Vereinsnamens und logos und dem Sponsoring. 17 Die Entwicklung der Gesamteinnahmen verlief für die Vereine überaus positiv, so konnten beispielsweise der FC Bayern München und Borussia Dortmund ihre Umsätze seit der Saison 1987/ 88 um mehr als 1000 % steigern. Dennoch bietet sich für die Bundesligavereine in allen Bereichen, jedoch insbesondere bei den Fernseheinnahmen, noch weiteres Wachstumspotential. Dieses ist, wie auch die Entwicklung in den anderen europäischen Fußballigen zeigt, vor allem durch die Einführung des Bezahlfernsehens und die dezentrale Vermarktung der Rechte durch die Vereine selbst begründet. Dieser hervorragenden, sich ständig verbessernden Einnahmesituation steht aber bei der Mehrzahl der Clubs eine verantwortungslose Ausgabenmentalität, insbesondere bei den Spielergehältern und Transferzahlungen, gegenüber. 18 Dies kann bisher noch damit entschuldigt werden, daß die als gemeinnützige Vereine verfaßten deutschen Fußballunternehmen zwangsläufig ohne Gewinnorientierung operiert haben. Die Erfahrungen im europäischen Ausland zei- 16

17 Wissenschaftsförderung 2000 gen, daß die großen börsennotierten Fußball-Kapitalgesellschaften mit wenigen Ausnahmen Gewinne ausweisen. Die bisher fehlende Gewinnorientierung erschwert aber Finanzintermediären und privaten Anlegern nicht nur die Interpretation vergangener Jahresabschlüsse, sondern auch eine auf dem Ertragswertverfahren beruhende Ermittlung bzw. Bewertung des Emissionspreises im Rahmen der Preispolitik des Finanzmarketings, da keine fundierte Grundlage für die Schätzung zukünftiger Gewinne existiert. Die Bewertung wird zusätzlich durch die aufgrund fehlender Publizitätspflichten bislang noch völlig unzureichend vorgelegten wirtschaftlichen Daten der Vereine erschwert. Diese Prognoseunsicherheit der zukünftigen Zahlungsströme kann zu einem Risikoabschlag bei der Preisermittlung führen. 6.3 Die Vertriebspolitik Im Rahmen des Aktienmarketings umfaßt die Vertriebspolitik zunächst die Entscheidung über die Absatzkanäle und Absatzmärkte für die abzusetzenden Aktien sowie über den optimalen Emissionszeitpunkt. Die Wahl der Absatzkanäle umfaßt bei der Methode der indirekten Plazierung im wesentlichen die Auswahl der Mitglieder des Bankenkonsortiums. Wichtige Kriterien hierbei sind einerseits vor dem Hintergrund der Beratung und Unterstützung bei allen mit der Emission verbundenen Entscheidungen von der Prüfung der Börsenreife bis hin zur Durchführung des eigentlichen Börsengangs ein umfassendes Praxis-Know-How im Emissionsgeschäft sowie ein fundiertes Branchen-Know-How im Fußballbereich. Andererseits sollte auf eine hohe Reputation der Banken und in besonderem Maße des Konsortialführers geachtet werden, da die Investoren die Qualität einer Aktie und ihres Emittenten auch mit dem Emissionskonsortium und dem Konsortialführer assoziieren. Außerdem ist bei der Beurteilung der Plazierungskraft der Banken, also der Zugangsmöglichkeit zu den potentiellen Investoren neben guten Verbindungen zu institutionellen Anlegern insbesondere darauf zu achten, daß auch individuelle Anleger unterer und mittlerer Einkommensschichten, vor allem die Fans des Vereins, angesprochen werden. Deshalb sollte auch Spitzeninstituten der Sparkassenorganisation oder der DG Bank als Zentralinstitut der Volksund Raiffeisenbanken eine prominente Stelle im Emissionskonsortium eingeräumt werden, da diese Institute durch ihr dichtes Zweigstellennetz insbesondere diese Bevölkerungskreise zu ihren Kunden zählen. Die Entscheidung über die Absatzmärkte beschränkt sich bei der Plazierung am inländischen Kapitalmarkt hauptsächlich auf die Auswahl des für den Fußballverein geeigneten Marktsegments. Zur Wahl stehen der Amtliche Handel, der Geregelte Markt und seit 1997 auch der Neue Markt. Aus 17

18 Kreissparkasse Recklinghausen Imagegründen ist die Zulassung zu einem möglichst hoch angesiedelten Segment zu bevorzugen, da dies mit einer höheren Reputation, einem größeren Interesse der Marktteilnehmer und einer höheren Bewertung der Aktien verbunden ist. Die Emissionen beinahe aller Vereine der Bundesliga, in jedem Fall aber der bisher genannten Börsenkandidaten, können die Zulassungsvoraussetzungen des Amtlichen Handels und des Neuen Marktes ohne Probleme erfüllen. Somit ist allein schon aufgrund des hohen Öffentlichkeitsinteresses und des recht großen Emissionsvolumens eine Aufnahme in eines dieser beiden Segmente anzustreben. Allerdings müssen die Fußballvereine dafür zur Erfüllung der strengen Publizitätspflichten eine Kehrtwende in ihrer bisher sehr zurückhaltenden Informationspolitik vollziehen. Bei der Entscheidung zwischen diesen beiden Marktsegmenten kann man zunächst feststellen, daß sich den Bundesligavereinen mit dem Neuen Markt ein Börsensegment bietet, dessen Chance-/Risiko-Profil dem relativ hohen Unternehmensrisiko der Clubs entspricht. Die Merkmale der Fußballunternehmen, wie etwa Wachstumsaussichten, Durchschnittsalter oder Unternehmensgröße, sind mit denen der bereits notierten Gesellschaften des Neuen Marktes vergleichbar, außerdem ist die Bewertung der Unternehmen am Neuen Markt trotz der jüngsten Unruhen in diesem Marktsegment immer noch höher als in anderen Marktsegmenten und ermöglicht damit den Vereinen höhere Emissionserlöse. Allerdings ist die Chance auf höhere Kurse mit einem höheren Risiko verbunden, das sich vor allem in einer größeren Volatilität der Kurse ausdrückt. Es ist fraglich, ob die höhere Bewertung insbesondere unter Berücksichtigung der Fans als potentielle Zielgruppe diese starken Kursschwankungen rechtfertigt oder ob der Verein nicht eine stetige und stabilere Kursentwicklung anstreben sollte. Dieses Ziel kann eher mit einer Notierung im Amtlichen Handel erreicht werden. Der Plazierungserfolg, der Emissionspreis sowie die weitere Kursentwicklung hängen in hohem Maße vom richtigen Timing bei der Bestimmung des Emissionszeitpunktes ab. Dabei sind zunächst die vorbereitenden Maßnahmen des Börsenkandidaten zu beachten, die notwendig sind, um die Voraussetzungen für einen Börsengang zu erfüllen. Außerdem sollten das Klima am Primärmarkt für Neuemissionen sowie das allgemeine Börsenklima am Sekundärmarkt in die Überlegungen einbezogen werden. Entscheidend für den Emissionszeitpunkt ist aber letztlich die wirtschaftliche und insbesondere die sportliche Situation des Fußballvereins. Im Idealfall sollte der Erstplazierung eine längere Phase sportlichen Erfolges vorangehen und unmittelbar im Anschluß an eine sportlich erfolgreiche Saison erfolgen, um so die durch die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb 18

19 Wissenschaftsförderung 2000 oder sogar einen Titelgewinn ausgelöste Euphorie auszunutzen. Die dann folgende spielfreie Sommerpause bietet außerdem den Vorteil, daß sich die Vereinsführung voll auf den Börsengang konzentrieren kann und die Börsenpläne nicht kurzfristig von sportlichen Mißerfolgen durchkreuzt werden können. Die Aussicht auf die nächste Saison mit neuen, durch den Verein selbst zu definierenden Zielen verleiht der Aktie zusätzliche Phantasie. 6.4 Die Kommunikationspolitik Die Kommunikationspolitik als Element einer übergeordneten Finanzmarketing-Konzeption hat die Aufgabe, die Verkaufsbotschaft in die Zielgruppen zu transportieren und ihre Angehörigen zum Kauf der Aktien zu bewegen. 19 Dabei muß sie einerseits den Bekanntheitsgrad und die Attraktivität des Unternehmens bzw. seiner Aktien steigern, andererseits durch einen offenen Umgang mit den Aktionären Transparenz und Vertrauen schaffen. Insbesondere Fußballvereine sollten, um auf Dauer erfolgreich an der Börse zu agieren, dringend eine funktionierende Kommunikationspolitik einführen. 20 Beim konkreten Einsatz der Instrumente der Kommunikationspolitik werden die beiden im Rahmen der Marktsegmentierung bestimmten Zielgruppen unterschieden. Im Vergleich zu den Profis in den Finanzabteilungen institutioneller Anleger sind individuelle Anleger infolge ihres geringeren ökonomischen Bildungsgrades weniger rational und stärker emotional anzusprechen. Der sportliche Bereich soll im Vordergrund stehen und dessen Image auf die Aktie übertragen werden. Insbesondere die Gruppe der Fußballfans verfügt nur über wenig Erfahrung im Bereich der Aktienanlage und oftmals fehlt nicht die Bereitschaft, sondern das nötige Grundwissen für den Aktienkauf. Deshalb ist es im Rahmen der Kommunikationspolitik unbedingt erforderlich, diesen die Grundbegriffe des Aktiensparens und des Börsengangs nahezubringen und Hemmungen abzubauen. Bei der Gruppe der institutionellen Anleger gilt es für Fußballunternehmen, die nüchternen institutionellen Anleger und Finanzintermediäre, die den unbekannten Fußballaktien eher skeptisch gegenüberstehen, von der Qualität und den Chancen dieses Investments zu überzeugen. Dazu müssen zunächst die bestehenden Informationsdefizite abgebaut und die zukünftige Entwicklung des Unternehmens in Richtung Gewinnorientierung und Shareholder Value dargestellt werden. Außerdem muß der Verein die oftmals recht komplexen Maßnahmen zur Beschränkung des Einflusses der Aktionäre, wie etwa die Rechtsform der GmbH & Co. KGaA erklären und deren Notwendigkeit begründen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist neben der Darstellung der Wachstumsperspektiven des Fußballmarktes und des eigenen Vereins die Information über alle Investitionen und Maßnahmen, die 19 Vgl. Süchting, J. (1986), S Vgl. ausführlich zur Finanzkommunikation Blättchen, W./Jacquillat, B. (1999), S

20 Kreissparkasse Recklinghausen zur Diversifikation der durch den Sport bedingten Risiken getätigt werden. Insgesamt sollen wirtschaftliche Zahlen und die Darstellung der betriebswirtschaftlichen Situation und weniger der sportliche Bereich im Vordergrund stehen. 21 Doch die Finanzkommunikation beschränkt sich nicht nur auf die Phase unmittelbar vor und während des Börsenganges, das Unternehmen muß zur Begünstigung der weiteren Kursentwicklung und zur Verringerung der Volatilität daran interessiert sein, die Aktien durch langfristige Vertrauensbildung dauerhaft unterzubringen und weitere Nachfrage zu schaffen. Deshalb beginnt mit der Erstnotierung an der Börse die dann zeitlich unbefristete Investor-Relations-Tätigkeit des Unternehmens. Gerade dieser Bereich gestaltet sich für Fußballunternehmen äußerst kompliziert, denn diese stehen wesentlich stärker im Blickpunkt der Öffentlichkeit und der Medien als Industrieunternehmen. Durch die wöchentliche Veröffentlichung eines Spielergebnisses und einer Plazierung in der Tabelle werden die Anleger einfach, schnell und direkt über die aktuelle Performance ihrer Gesellschaft informiert. Auch während der Woche kursieren ständig neue Nachrichten, oft genügen schon Gerüchte, um die Kurse der Fußballaktien maßgeblich zu beeinflussen. Deshalb muß der Club im Rahmen der Investor Relations deutlich herausarbeiten, daß er wesentlich mehr als nur ein Sportverein ist, nämlich ein vom sportlichen Erfolg emanzipiertes Unternehmen. 7 Der Börsengang von Borussia Dortmund 21 Vgl. Zacharias, E. (1999), S Informationen über den Börsengang sind auf der Internetseite des BVB (http://www.borussia-dortmund.de) zu erhalten. Der 31. Oktober 2000 war ein bedeutender Tag in der Geschichte des deutschen Fußballs. Denn an diesem Tag wurde die Aktie von Borussia Dortmund in den Amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen. 22 Als Motive für diesen Schritt nannte das Dortmunder Management die Verbreiterung der wirtschaftlichen Basis des BVB und die langfristige Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Um dies zu erreichen, verfolgt der Verein eine Doppelstrategie mit dem erklärten Ziel, in Steine und Beine zu investieren. Einerseits soll der sportliche Erfolg stabilisiert und die Mannschaft gezielt verstärkt werden. Allerdings will man dabei versuchen, die im internationalen Vergleich maßvolle Einkaufspolitik der Vergangenheit fortzusetzen. Andererseits sollen fußballnahe Geschäftsfelder auf- oder ausgebaut werden, um so die wirtschaftliche Entwicklung des BVB möglichst vom kurzfristigen sportlichen Erfolg oder Mißerfolg abzukoppeln. Deshalb ist im Zuge des Börsengangs geplant, den Anteil am Westfalenstadion von derzeit 46,2 % auf 75 % aufzustocken. Gleichzeitig soll das Stadion ausgebaut und modernisiert werden, um die entstehende Multifunktionsarena verstärkt auch für andere Großveranstaltungen zu nutzen. Zudem wird der BVB in den Auf- und Ausbau von sportnahen Geschäftsfeldern investie- 20

Vereinsrecht: Verein versus Kapitalgesellschaft

Vereinsrecht: Verein versus Kapitalgesellschaft Vereinsrecht: Verein versus Kapitalgesellschaft I. Einleitung II. Strukturvergleich GmbH / AG / (GmbH & Co.) KGaA Ø Problem der Rechtsformverfehlung ( 22, 43 BGB) Ø Öffnung diverser Profiligen für Kapitalgesellschaften

Mehr

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Mandanteninformation Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Die Börsenzulassung Ihrer Gesellschaft ermöglicht es Ihnen, Kapital über die Börse zu akquirieren. Neben dem klassischen

Mehr

Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder

Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes in die GUS-Länder Viktor Martynyuk > Vortrag > Bilder 315 Internationales Marketing: Planung des Markteintritts eines Baumschulbetriebes

Mehr

Thomas Priermeier. Fundamentale Analyse in der Praxis. Kennzahlen Strategien Praxisbeispiele

Thomas Priermeier. Fundamentale Analyse in der Praxis. Kennzahlen Strategien Praxisbeispiele Thomas Priermeier Fundamentale Analyse in der Praxis Kennzahlen Strategien Praxisbeispiele Kapitel 1 Einführung in die Fundamentalanalyse Übersicht 1.1 Fundamentalanalyse ein erstes Kennenlernen Seite

Mehr

H & E UNTERNEHMERISCHE BETEILIGUNGEN UND NACHFOLGEREGELUNGEN FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMER H&E KAPITALBETEILIGUNGEN GMBH & CO.

H & E UNTERNEHMERISCHE BETEILIGUNGEN UND NACHFOLGEREGELUNGEN FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMER H&E KAPITALBETEILIGUNGEN GMBH & CO. UNTERNEHMERISCHE BETEILIGUNGEN UND NACHFOLGEREGELUNGEN FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMER H&E KAPITALBETEILIGUNGEN GMBH & CO. KG Fokus PARTNERSCHAFT BRAUCHT ECHTE PARTNER. H&E beteiligt sich als unternehmerischer

Mehr

Social Supply Chain Management

Social Supply Chain Management Social Supply Chain Management Wettbewerbsvorteile durch Social Supply Chain Management aus ressourcenorientierter Sicht (Johannes Nußbaum) Abstract Der Druck, soziale Auswirkungen entlang der Supply Chain

Mehr

Börsenführerschein. Aktien. 1. Die Bilanz 2. Aktien und die verschiedenen Eigenschaften 3. Die Aktienemission 4. Risiko und Investment

Börsenführerschein. Aktien. 1. Die Bilanz 2. Aktien und die verschiedenen Eigenschaften 3. Die Aktienemission 4. Risiko und Investment Börsenführerschein Agenda Aktien 1. Die Bilanz 2. Aktien und die verschiedenen Eigenschaften 3. Die Aktienemission 4. Risiko und Investment Die Bilanz 1. Die Bilanz Aktiva Passiva Eigenkapital - Grundkapital

Mehr

als Träger in Frage. Im Gegensatz zu

als Träger in Frage. Im Gegensatz zu oder teilweise beschränkt z. B. bei der Kommanditgesellschaft (KG) haften. W eitere Personengesellschaften sind die Stille Gesellschaft und die Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Typisch: Die voll haftenden

Mehr

1. Fachliche Kompetenz: Börsengang und den Handel von Aktien erläutern können

1. Fachliche Kompetenz: Börsengang und den Handel von Aktien erläutern können 1. Fachliche Kompetenz: Börsengang und den Handel von Aktien erläutern können 1.1 Börsengang Die Luxus Automobil AG ist ein Premiumhersteller von zweisitzigen Sportwagen (Roadstern). Die AG ist bisher

Mehr

Corporate Finance. Eigenfinanzierung über die Börse

Corporate Finance. Eigenfinanzierung über die Börse Corporate Finance Eigenfinanzierung über die Börse 1 Ausgestaltungsformen von Aktien Nennwertaktien Stückaktien Inhaberaktien Namensaktien Stammaktien Vorzugsaktien 2 Börsengang = Going Public = IPO (Initial

Mehr

Personal Financial Services. Sie geniessen die Freizeit. Und Ihr Vermögen wächst. A company of the Allianz Group

Personal Financial Services. Sie geniessen die Freizeit. Und Ihr Vermögen wächst. A company of the Allianz Group Personal Financial Services Sie geniessen die Freizeit. Und Ihr Vermögen wächst. A company of the Allianz Group Machen auch Sie mehr aus Ihrem Geld. Geld auf einem klassischen Sparkonto vermehrt sich

Mehr

CEWE Stiftung & Co. KGaA ISIN DE0005403901, ISIN DE000A1X3S30 Oldenburg, Deutschland

CEWE Stiftung & Co. KGaA ISIN DE0005403901, ISIN DE000A1X3S30 Oldenburg, Deutschland CEWE Stiftung & Co. KGaA ISIN DE0005403901, ISIN DE000A1X3S30 Oldenburg, Deutschland Ordentliche Hauptversammlung am Mittwoch, den 4. Juni 2014, 10:00 Uhr Bericht der persönlich haftenden Gesellschafterin

Mehr

Was sind Bezugsrechte und was underpricing sowie ipo? Florian Hinse 23.April 2007

Was sind Bezugsrechte und was underpricing sowie ipo? Florian Hinse 23.April 2007 Was sind Bezugsrechte und was underpricing sowie ipo? 23.April 2007 1 Gliederung 1. Was sind Bezugsrechte? 1.1 Definition 1.2 Begriffe im Zusammenhang mit Bezugsrechten 1.3 Rechnerischer Wert der Bezugsrechte

Mehr

1. Gegenwärtiges Genehmigtes Kapital und Anlass für die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2015:

1. Gegenwärtiges Genehmigtes Kapital und Anlass für die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2015: Bericht des Vorstandes zu Tagesordnungspunkt 7 gemäß 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG über die Gründe für die Ermächtigung des Vorstands, das Bezugsrecht der Aktionäre bei der Ausnutzung des Genehmigten

Mehr

Vom Verein zum Unternehmen. Wo kommen die finaziellen Mittel bei Fußballvereinen her?

Vom Verein zum Unternehmen. Wo kommen die finaziellen Mittel bei Fußballvereinen her? Vom Verein zum Wo kommen die finaziellen Mittel bei Fußballvereinen her? Unternehmerische Ziele Diversifikation Marktdurchdringung Produktentwicklung Marktentwicklung Verein Gemeinnützigkeit Buget Bestand

Mehr

Christoph Marloh. Anlage: Gegenantrag zu Punkt 3 der Tagesordnung der Ordentlichen Hauptversammlung 2008 der Tipp24 G am 29.05.

Christoph Marloh. Anlage: Gegenantrag zu Punkt 3 der Tagesordnung der Ordentlichen Hauptversammlung 2008 der Tipp24 G am 29.05. Christoph Marloh Badestraße 35 D-20148 Tipp24 AG Vorstand Straßenbahnring 11-13 20251 Vorab per Fax (040) 325533-5239 Vorab per E-Mail hv@tipp24.de Ordentliche Hauptversammlung 2008 der Tipp24 G am 29.05.2008,

Mehr

1 Spitzzeile Titel. Transparentere Märkte durch MiFID II. Kapital für Ihre Zukunft. Made in Germany

1 Spitzzeile Titel. Transparentere Märkte durch MiFID II. Kapital für Ihre Zukunft. Made in Germany 1 Spitzzeile Titel Transparentere Märkte durch MiFID II Kapital für Ihre Zukunft. Made in Germany 2 MiFID hat die Marktstruktur verändert MiFID beabsichtigte eine Harmonisierung der Rechtsvorschriften

Mehr

Die Prospektpflicht droht schneller als gedacht - Was ist nach dem Wertpapierprospektgesetz (WpPG) ein öffentliches Beteiligungsangebot?

Die Prospektpflicht droht schneller als gedacht - Was ist nach dem Wertpapierprospektgesetz (WpPG) ein öffentliches Beteiligungsangebot? Die Prospektpflicht droht schneller als gedacht - Was ist nach dem Wertpapierprospektgesetz (WpPG) ein öffentliches Beteiligungsangebot? Name: Dr. Barbara Dörner Funktion/Bereich: Rechtsanwältin Organisation:

Mehr

Debt-Equity-Swaps als alternatives kapitalmarktbasiertes Finanzierungsinstrument. Deutsches Eigenkapitalforum Herbst 2007

Debt-Equity-Swaps als alternatives kapitalmarktbasiertes Finanzierungsinstrument. Deutsches Eigenkapitalforum Herbst 2007 Debt-Equity-Swaps als alternatives kapitalmarktbasiertes Finanzierungsinstrument Stephan M. Heinemann, Taylor Wessing Dr. Oliver Rothley, Taylor Wessing Christian Niederle, Network Corporate Finance Deutsches

Mehr

Aktie als Beteiligungs- und Finanzierungsinstrument bei der AG

Aktie als Beteiligungs- und Finanzierungsinstrument bei der AG Aktie als Beteiligungs- und Finanzierungsinstrument bei der AG Inhaltsverzeichnis Beteiligungsfinanzierung bei der AG - Allgemeines - Aktien - Wertpapierbörsen - Aktienarten - Kapitalerhöhung in Form der

Mehr

Personal Financial Services Anlagefonds

Personal Financial Services Anlagefonds Personal Financial Services Anlagefonds Investitionen in Anlagefonds versprechen eine attraktive bei kontrolliertem. Informieren Sie sich hier, wie Anlagefonds funktionieren. 2 Machen auch Sie mehr aus

Mehr

Lernmodul Funktionen der Börse

Lernmodul Funktionen der Börse Funktionen der Börse Wer kennt sie nicht die Bilder von wild gestikulierenden Börsenhändlern aus Filmen und Nachrichtensendungen. Sie erwecken den Eindruck von gierigen Händlern, die aus jeder Situation

Mehr

Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 3. Juli 2014 -

Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 3. Juli 2014 - Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 3. Juli 2014 - Börse München INHALT I. Abschnitt: Organisation 1 Träger 2 Organe 3 Mitgliedschaft, Vorsitz und Amtszeit des Freiverkehrsausschusses

Mehr

Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3, 4)

Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3, 4) Lösungshinweise zur Einsendearbeit 2 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, SS 2009 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 2: SS 2009 Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3, 4) Rahmenbedingungen

Mehr

Die maßgeblichen Eckpunkte des Beschlussvorschlags lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Die maßgeblichen Eckpunkte des Beschlussvorschlags lassen sich wie folgt zusammenfassen: Schriftlicher Bericht der persönlich haftenden Gesellschafterin zu Tagesordnungspunkt 9 lit. b) (Bedingtes Kapital/Aktienoptionsprogramm 2011) Tagesordnungspunkt 9 lit. b) sieht die Schaffung eines bedingten

Mehr

Deutschland-Check Nr. 32

Deutschland-Check Nr. 32 Umsetzung und Folgen der Energiewende Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 14. September 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21

Mehr

Anlegen und mehr aus Ihrem Vermögen machen

Anlegen und mehr aus Ihrem Vermögen machen Anlegen und mehr aus Ihrem Vermögen machen Inhalt 2 4 Professionelle Vermögensberatung 5 Kompetenz und Unabhängigkeit 6 Nachhaltiger Vermögensaufbau 7 Klare und verlässliche Beziehungen 8 Bedürfnisgerechte

Mehr

Inhalt 6 Vorwort 10 1 Einleitung 12 Der Jahrhundertcrash und was er uns lehrt 12 Der Einstieg lohnt sich 15 Die zehn wichtigsten Börsenregeln 19 2

Inhalt 6 Vorwort 10 1 Einleitung 12 Der Jahrhundertcrash und was er uns lehrt 12 Der Einstieg lohnt sich 15 Die zehn wichtigsten Börsenregeln 19 2 Inhalt 6 Vorwort 10 1 Einleitung 12 Der Jahrhundertcrash und was er uns lehrt 12 Der Einstieg lohnt sich 15 Die zehn wichtigsten Börsenregeln 19 2 Von Aktie bis Aktionär 22 Am Anfang steht die Aktiengesellschaft

Mehr

Trends zielgruppenorientierter Investor Relations

Trends zielgruppenorientierter Investor Relations Trends zielgruppenorientierter Investor Relations Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre Lehrstuhl mit den für Schwerpunkten Betriebswirtschaftslehre Marketing, mit Informationsmanagement den Schwerpunkten

Mehr

3. Erläutern Sie die generellen Zielsetzungen der Börsengänge von Unternehmen.

3. Erläutern Sie die generellen Zielsetzungen der Börsengänge von Unternehmen. Flucht vom Parkett 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. beschreiben, worum es sich bei Aktien handelt, wie diese gehandelt werden und sich ihre Preise bilden. 2. sich die Motive für

Mehr

Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft mit Sitz in Haselünne. Wertpapierkennnummern (WKN) Stammaktien 520 160 Vorzugsaktien 520 163

Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft mit Sitz in Haselünne. Wertpapierkennnummern (WKN) Stammaktien 520 160 Vorzugsaktien 520 163 Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft mit Sitz in Haselünne Wertpapierkennnummern (WKN) Stammaktien 520 160 Vorzugsaktien 520 163 International Securities Identification Numbers (ISIN) Stammaktien DE0005201602

Mehr

Erfolgreich an die Börse

Erfolgreich an die Börse Inhalt 1. Börsengang warum? 6 2. Börsenreife Voraussetzungen und Anforderungen 8 2.1. Formale Börsenreife 8 2.2. Wirtschaftliche und innere Börsenreife 11 2.3. Management 13 2.4. Ausreichendes Grundkapital

Mehr

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden S Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden Die Stabilität der Sparkassen angesichts der Finanzmarktkrise

Mehr

[AEGIS COMPONENT SYSTEM]

[AEGIS COMPONENT SYSTEM] [AEGIS COMPONENT SYSTEM] Das AECOS-Programm ist ein schneller und einfacher Weg für Investoren, ein Portfolio zu entwickeln, das genau auf sie zugeschnitten ist. Hier sind einige allgemeine Hinweise, wie

Mehr

Nachtrag Nr. 1. Wertpapierprospekt

Nachtrag Nr. 1. Wertpapierprospekt Nachtrag Nr. 1 gemäß 16 Abs. 1 Wertpapierprospektgesetz vom 22. Februar 2013 zum Wertpapierprospekt vom 07. Dezember 2012 für das öffentliche Angebot und die Einbeziehung in den Entry Standard an der Frankfurter

Mehr

KG FUNDS. world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG. world-of-futures.com

KG FUNDS. world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG. world-of-futures.com KG FUNDS world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG world-of-futures.com Was ist ein Handelssystem? Handelssysteme berechnen die wahrscheinliche Richtung einer Preisentwicklung, indem

Mehr

Corporate Governance der Fußballunternehmen

Corporate Governance der Fußballunternehmen Corporate Governance der Fußballunternehmen Leitung, Überwachung und Interessen im Sportmanagement Von Joachim C. Lang Erich Schmidt Verlag Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek: Die Deutsche

Mehr

Going Public in China

Going Public in China Dr. Claudia Vortmüller Going Public in China Handlungsempfehlung für die Börseneinführung in Shanghai oder Hong Kong Verlag Paul Haupt Bern -Stuttgart-Wien INHALTSVERZEICHNIS: Abkürzungsverzeichnis Verzeichnis

Mehr

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen IBR INSTITUT FÜR BETRIEBS- UND REGIONALÖKONOMIE Thomas Votruba, Leiter MAS Risk Management, Projektleiter, Dozent

Mehr

Bezugsrechte, IPO, Underpricing. Von Maik Schneppel

Bezugsrechte, IPO, Underpricing. Von Maik Schneppel Bezugsrechte, IPO, Underpricing Von Maik Schneppel Inhalt Einleitung Bezugsrechte IPO Underpricing Einleitung Wann werden Bezugsrechte ausgeübt? Einleitung Grundkapital wird als gezeichnetes Kapital bezeichnet

Mehr

16498/14 ds/gha/mh 1 DG G 2B

16498/14 ds/gha/mh 1 DG G 2B Rat der Europäischen Union Brüssel, den 4. Dezember 2014 (OR. en) Interinstitutionelles Dossier: 2013/0045 (CNS) 16498/14 FISC 222 ECOFIN 1159 BERICHT Absender: Empfänger: Vorsitz Rat Nr. Vordok.: 16120/1/14

Mehr

IWW-Studienprogramm. Vertiefungsstudium. Modul V Bank-, Börsen- und Finanzgeschäfte

IWW-Studienprogramm. Vertiefungsstudium. Modul V Bank-, Börsen- und Finanzgeschäfte Institut für Wirtschaftswissenschaftliche orschung und Weiterbildung GmbH Institut an der ernuniversität in Hagen IWW-Studienprogramm Vertiefungsstudium Modul V Bank-, Börsen- und inanzgeschäfte Lösungshinweise

Mehr

Businessplan. Gründer: Piratenpartei. Branche: Handel. Firma: piratenpartei-shop.de UG (haftungsbeschränkt) Datum: 15.06.2012

Businessplan. Gründer: Piratenpartei. Branche: Handel. Firma: piratenpartei-shop.de UG (haftungsbeschränkt) Datum: 15.06.2012 Businessplan Gründer: Piratenpartei Branche: Handel Firma: piratenpartei-shop.de UG (haftungsbeschränkt) Datum: 15.06.2012 Inhaltsübersicht Zusammenfassung 3 Geschäftsidee 4 Produkt/Dienstleistung 5 Kunden

Mehr

Geldmarkt. Finanzmärkte

Geldmarkt. Finanzmärkte Finanzmärkte und ihre Funktionen Euromarkt Geldmarkt Inlands und Auslandsmärkte Kassa und Terminmärkte Finanzmärkte Kapitalmarkt Primärkapitalmarkt Sekundärkapitalmarkt Markt für Zinsmanagementinstrumente

Mehr

Die Börse. 05b Wirtschaft Börse. Was ist eine Börse?

Die Börse. 05b Wirtschaft Börse. Was ist eine Börse? Die Börse 05b Wirtschaft Börse Was ist eine Börse? Was ist die Börse? Die Börse ist ein Markt, auf dem Aktien, Anleihen, Devisen oder bestimmte Waren gehandelt werden. Der Handel an der Börse wird nicht

Mehr

effektweit VertriebsKlima

effektweit VertriebsKlima effektweit VertriebsKlima Energie 2/2015 ZusammenFassend - Gas ist deutlich stärker umkämpft als Strom Rahmenbedingungen Im Wesentlichen bleiben die Erwartungen bezüglich der Rahmenbedingungen im Vergleich

Mehr

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre / Script 8 ) Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre S c r i p t ( Teil 8 ) [ Dr. Lenk ] 2 11. Rechtsformen... 3 11.1 Privatrechtliche Formen...5 11.1.1 Einzelunternehmen...

Mehr

Der risikoorientierte Prüfungsansatz erläutert am Beispiel der Erstprüfung einer eigenkapital- und renditeschwachen mittelgroßen Bau-GmbH.

Der risikoorientierte Prüfungsansatz erläutert am Beispiel der Erstprüfung einer eigenkapital- und renditeschwachen mittelgroßen Bau-GmbH. Thema 1: Der risikoorientierte erläutert am Beispiel der Erstprüfung einer eigenkapital- und renditeschwachen mittelgroßen Bau-GmbH Gliederung A. Die handelsrechtliche Jahresabschlussprüfung im Spannungsfeld

Mehr

Geschichte Vom Anbieter zur Marke für qualitative Dienste

Geschichte Vom Anbieter zur Marke für qualitative Dienste Das Unternehmen Geschichte Vom Anbieter zur Marke für qualitative Dienste 1998 gegründet blickt unser Unternehmen im Sommer 2005 auf eine nunmehr siebenjährige Entwicklung zurück, deren anfängliches Kerngeschäft

Mehr

Inhalt. Die Börse was ist das eigentlich? 5. Die Akteure der Börse 29. Politik und Konjunktur: Was die Börse beeinflusst 45

Inhalt. Die Börse was ist das eigentlich? 5. Die Akteure der Börse 29. Politik und Konjunktur: Was die Börse beeinflusst 45 2 Inhalt Die Börse was ist das eigentlich? 5 J Welche Aufgabe hat die Börse? 6 J Ein wenig Geschichte 9 J Die wichtigstenbörsenplätze 15 J Die bedeutendsten Aktienindizes 19 Die Akteure der Börse 29 J

Mehr

2. BERICHT DES VORSTANDES AN DIE HAUPTVERSAMMLUNG GEMÄSS 202, 203 ABS. 2 S. 2 AKTG IN VERBINDUNG MIT 186 ABS. 3 SATZ 4, ABS

2. BERICHT DES VORSTANDES AN DIE HAUPTVERSAMMLUNG GEMÄSS 202, 203 ABS. 2 S. 2 AKTG IN VERBINDUNG MIT 186 ABS. 3 SATZ 4, ABS 2. BERICHT DES VORSTANDES AN DIE HAUPTVERSAMMLUNG GEMÄSS 202, 203 ABS. 2 S. 2 AKTG IN VERBINDUNG MIT 186 ABS. 3 SATZ 4, ABS. 4 SATZ 2 AKTG ZU PUNKT 7 DER TAGESORDNUNG (SCHAFFUNG EINES GENEHMIGTEN KAPITALS

Mehr

Günter Seefelder So gründen Sie eine GmbH & Co. KG interna

Günter Seefelder So gründen Sie eine GmbH & Co. KG interna Günter Seefelder So gründen Sie eine GmbH & Co. KG interna Ihr persönlicher Experte Inhalt 1. Einführung........................................ 5 Die Struktur der Kommanditgesellschaft..................

Mehr

Marktliquidität von Aktien

Marktliquidität von Aktien Marktliquidität von Aktien Inauguraldissertation zur Erlangung der Würde eines Doctor rerum oeconomicarum der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern Lukas Roth Die Fakultät

Mehr

Hinweise für den Referenten:

Hinweise für den Referenten: 1 Namensgebend für die Absolute-Return-Fonds ist der absolute Wertzuwachs, den diese Fonds möglichst unabhängig von den allgemeinen Marktrahmenbedingungen anstreben. Damit grenzen sich Absolute-Return-Fonds

Mehr

Mitarbeiterbeteiligungen Aktuelle Trends und Meinungen in Deutschland 2013. William Eggers, Nora Dublanka, Niyazi Akin

Mitarbeiterbeteiligungen Aktuelle Trends und Meinungen in Deutschland 2013. William Eggers, Nora Dublanka, Niyazi Akin Mitarbeiterbeteiligungen Aktuelle Trends und Meinungen in Deutschland 2013 Februar 2013 William Eggers, Nora Dublanka, Niyazi Akin Inhalt 1 2 3 4 5 6 7 Vorwort Executive Summary Ergebnisse Belegschaftsaktien

Mehr

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben 1. Einleitendes Kapitel 1.1.1 Einen Text einleiten und zum Thema hinführen In der vorliegenden Arbeit geht es um... Schwerpunkt dieser Arbeit ist...

Mehr

Frauen-Männer-Studie 2012 der DAB Bank Männer und Frauen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Frauen-Männer-Studie 2012 der DAB Bank Männer und Frauen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen Frauen-Männer-Studie 2012 der DAB Bank Männer und Frauen liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen Die DAB Bank hat zum fünften Mal das Anlageverhalten von Frauen und Männern umfassend untersucht. Für die Frauen-Männer-Studie

Mehr

Gemeinsame Stellungnahme des Vorstands und des Aufsichtsrats. der. Curanum AG Engelbertstraße 23-25 81241 München Deutschland

Gemeinsame Stellungnahme des Vorstands und des Aufsichtsrats. der. Curanum AG Engelbertstraße 23-25 81241 München Deutschland Pflichtveröffentlichung gemäß 27 Abs. 3 Satz 1, 14 Abs. 3 Satz 1 des Wertpapiererwerbsund Übernahmegesetzes (WpÜG) Gemeinsame Stellungnahme des Vorstands und des Aufsichtsrats der Engelbertstraße 23-25

Mehr

Inhalt Vorwort Was Sie über die GmbH wissen müssen So gründen Sie eine GmbH

Inhalt Vorwort Was Sie über die GmbH wissen müssen So gründen Sie eine GmbH 4 Inhalt 6 Vorwort 7 Was Sie über die GmbH wissen müssen 8 Warum eine GmbH gründen? 11 So funktioniert eine GmbH 19 Andere Rechtsformen im Vergleich 28 Die Limited als Alternative? 35 Steuerliche Bedingungen

Mehr

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades,,Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang

Mehr

Investor Relations beim Börsengang

Investor Relations beim Börsengang Malte Huchzermeier Investor Relations beim Börsengang Konzept für mittelständische Unternehmen Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Ralf Trost Deutscher Universitäts-Verlag XI Inhaltsverzeichnis Seite Inhaltsverzeichnis

Mehr

Acht Schritte zum perfekten Businessplan

Acht Schritte zum perfekten Businessplan Acht Schritte zum perfekten Businessplan Gründerpreis Ingolstadt Seite 1 Vorwort: Businessplan warum und wozu? Eine gute Idee zu haben ist ein Anfang. Wenn Sie diese Idee auch erfolgreich umsetzen möchten,

Mehr

Die Börse - ein Zockerparadies? Anlegen oder Spekulieren. Christoph Schlienkamp, Bankhaus Lampe Research 12. November 2008

Die Börse - ein Zockerparadies? Anlegen oder Spekulieren. Christoph Schlienkamp, Bankhaus Lampe Research 12. November 2008 Die Börse - ein Zockerparadies? Anlegen oder Spekulieren Christoph Schlienkamp, Bankhaus Lampe Research 12. November 2008 Rechtlicher Hinweis Diese Ausarbeitung ist nur für den Empfänger bestimmt, dem

Mehr

www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q2 2013

www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q2 2013 www.pwc.de Emissionsmarkt Deutschland Q2 Inhalt im Überblick 2. Quartal 3 IPOs IPOs in Q2 4 Evonik und RTL Group 5 Veränderungen zwischen Bookbuildingspanne, Emissionspreis und erstem Preis 7 Kapitalerhöhungen

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 15: April 2011. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 15: April 2011. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 15: April 2011 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Frauen-Männer-Studie 2009/2010 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Sperrvermerk Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Bachelorarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

I. FRÜHERKENNUNG VON ÜBERNAHMEZIELEN

I. FRÜHERKENNUNG VON ÜBERNAHMEZIELEN Früherkennung von Übernahmezielen 1 I. FRÜHERKENNUNG VON ÜBERNAHMEZIELEN A. Identifizierbarkeit übernahmegeeigneter Unternehmen als Forschungsfrage Übernahmen und Fusionen von Unternehmen haben in den

Mehr

Frauen-Männer-Studie 2013/2014 der DAB Bank

Frauen-Männer-Studie 2013/2014 der DAB Bank Frauen-Männer-Studie 2013/2014 der DAB Bank Männer erfolgreicher bei der Geldanlage als Frauen höhere Risikobereitschaft und Tradinghäufigkeit zahlt sich in guten Börsenjahren aus Zum sechsten Mal hat

Mehr

Personalmanagement in Museen. Notwendigkeit, Grundansatz und Perspektiven

Personalmanagement in Museen. Notwendigkeit, Grundansatz und Perspektiven Dr. Matthias Dreyer Stiftung Niedersachsen Personalmanagement in Museen. Notwendigkeit, Grundansatz und Perspektiven Volontärsfortbildung Museumsmanagement und -verwaltung Landesmuseum für Technik und

Mehr

Finanzwirtschaft. Teil I: Einführung

Finanzwirtschaft. Teil I: Einführung Kapitalmärkte 1 Finanzwirtschaft Teil I: Einführung Beschreibung der Kapitalmärkte Kapitalmärkte 2 Finanzmärkte als Intermediäre im Zentrum Unternehmen (halten Real- und Finanzwerte) Banken Finanzmärkte

Mehr

Das Ziel ist Ihnen bekannt. Aber was ist der richtige Weg?

Das Ziel ist Ihnen bekannt. Aber was ist der richtige Weg? FOCAM Family Office Das Ziel ist Ihnen bekannt. Aber was ist der richtige Weg? Im Bereich der Finanzdienstleistungen für größere Vermögen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Anbieter und Lösungswege.

Mehr

Neuere Finanzierungsinstrumente für Unternehmensgründungen und kleine mittelständische Unternehmen. Vortrag190304_a_HK.ppt

Neuere Finanzierungsinstrumente für Unternehmensgründungen und kleine mittelständische Unternehmen. Vortrag190304_a_HK.ppt Neuere Finanzierungsinstrumente für Unternehmensgründungen und kleine mittelständische Unternehmen 2004 Vortrag190304_a_HK.ppt Gliederung 1. Einleitung ins Thema 2. Systematik der Finanzierungsinstrumente

Mehr

Börsen in Theorie und Praxis. Börsenwelt:

Börsen in Theorie und Praxis. Börsenwelt: Börsen in Theorie und Praxis Börsenwelt: Einführung Aktienanalyse 29. Oktober 2010 1 Die Risiken der Aktienanlage KAPITALMARKT ist ein RISIKO- und KAPITALMARKT Überlassung von KAPITAL geht stets einher

Mehr

Professioneller Fußball in Deutschland

Professioneller Fußball in Deutschland Eine wettbewerbspolitische und unternehmensstrategische Analyse Johannes Erning Inhalt Inhalt Inhaltsverzeichnis 5 Abkürzungsverzeichnis 15 Formelzeichenverzeichnis 15 Abbildungsverzeichnis 16 Tabellenverzeichnis

Mehr

Internationale Sportverbände und ihre Rechtsform. Marco Villiger Direktor Recht FIFA

Internationale Sportverbände und ihre Rechtsform. Marco Villiger Direktor Recht FIFA Internationale Sportverbände und ihre Rechtsform Marco Villiger Direktor Recht FIFA Abgrenzungen Sportorganisationen Klubs National SFV, DFB usw. Verbände International FIFA, UEFA usw. IOC (Sonderfall)

Mehr

Options- und Stil illhaltergeschäfte - Grundlagen 1

Options- und Stil illhaltergeschäfte - Grundlagen 1 Options- und Stil illhaltergeschäfte - Grundlagen 1 Optionen sind Rechte und Pflichten Gegenstand eines Optionsgeschäftes ist das Optionsrecht, dieses wird als Optionskontrakt gehandelt. Der Käufer erwirbt

Mehr

Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 6 gemäß 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG

Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 6 gemäß 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG Bericht des Vorstands zu Tagesordnungspunkt 6 gemäß 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG Vorstand und Aufsichtsrat schlagen unter Tagesordnungspunkt 6 vor, das bislang nicht ausgenutzte Genehmigte

Mehr

Einladung. zur ordentlichen Hauptversammlung der HCI Capital AG am 30. August 2010. Auszug: Berichte des Vorstands zu TOP 6 und TOP 7

Einladung. zur ordentlichen Hauptversammlung der HCI Capital AG am 30. August 2010. Auszug: Berichte des Vorstands zu TOP 6 und TOP 7 Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung der HCI Capital AG am 30. August 2010 Auszug: Berichte des Vorstands zu TOP 6 und TOP 7 HCI Capital AG II. Berichte des Vorstands an die Hauptversammlung II.

Mehr

Erläuternder Bericht des Abwicklers zu den Angaben gemäß 289 Abs. 4 HGB

Erläuternder Bericht des Abwicklers zu den Angaben gemäß 289 Abs. 4 HGB Hauptversammlung der Girindus Aktiengesellschaft i. L. am 20. Februar 2015 Erläuternder Bericht des Abwicklers zu den Angaben gemäß 289 Abs. 4 HGB 289 Abs. 4 Nr. 1 HGB Das Grundkapital der Gesellschaft

Mehr

Standard Life Global Absolute Return Strategies (GARS)

Standard Life Global Absolute Return Strategies (GARS) Standard Life Global Absolute Return Strategies (GARS) Standard Life Global Absolute Return Strategies Anlageziel: Angestrebt wird eine Bruttowertentwicklung (vor Abzug der Kosten) von 5 Prozent über dem

Mehr

Entwurf Gemeindereglement Pflegewohnheim Bärgmättli AG

Entwurf Gemeindereglement Pflegewohnheim Bärgmättli AG Entwurf Gemeindereglement Pflegewohnheim Bärgmättli AG Stand: Verabschiedet durch Projektausschuss Strategie Zukunft Bärgmättli: 5.09.05 und durch den Gemeinderat: 5.0.05 Die Gemeindeversammlung der Gemeinde

Mehr

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com Facebook-Analyse von Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse tom - Fotolia.com www.aktien-strategie24.de 1 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemein... 3 2. Kursentwicklung... 5 3. Fundamental...

Mehr

Das Leitbild des ADAC. Unser Selbstverständnis und die Grundlagen unseres Handelns.

Das Leitbild des ADAC. Unser Selbstverständnis und die Grundlagen unseres Handelns. Das Leitbild des ADAC. Unser Selbstverständnis und die Grundlagen unseres Handelns. Das Leitbild des ADAC. Warum brauchen wir ein Leitbild? Wir stehen seit jeher für Hilfe, Rat und Schutz in allen Fragen

Mehr

Bereit für die Zukunft. Mit sparen und investieren. Alles rund um Ihre Vorsorge- und Vermögensplanung.

Bereit für die Zukunft. Mit sparen und investieren. Alles rund um Ihre Vorsorge- und Vermögensplanung. Bereit für die Zukunft. Mit sparen und investieren. Alles rund um Ihre Vorsorge- und Vermögensplanung. Bereit für die Zukunft. Und Wünsche wahr werden lassen. Schön, wenn man ein Ziel hat. Noch schöner

Mehr

FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT LEHRSTUHL FÜR INTERNATIONALE UNTERNEHMENSRECHNUNG PROF. DR. BERNHARD PELLENS

FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT LEHRSTUHL FÜR INTERNATIONALE UNTERNEHMENSRECHNUNG PROF. DR. BERNHARD PELLENS FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT LEHRSTUHL FÜR INTERNATIONALE UNTERNEHMENSRECHNUNG PROF. DR. BERNHARD PELLENS Verhalten und Präferenzen deutscher Aktionäre Eine Befragung von privaten und institutionellen

Mehr

Rechtsformen der privat-rechtlichen Unternehmen. Betriebswirtschaftslehre

Rechtsformen der privat-rechtlichen Unternehmen. Betriebswirtschaftslehre Die Rechtsform eines Unternehmens ist die, nach außen wirksame und typisierte Struktur und regelt das Außenund Innerverhältnis von Unternehmen Außenverhältnis: Rechtsbeziehungen gegenüber Dritten (Lieferanten,

Mehr

Bis zu 7% Rendite p.a. Bis zu 4% Garantiezins p.a. Laufzeit ab 2 Jahren. Mit Sicherheit mehr Rendite: Investition in deutsche Kapitalversicherungen

Bis zu 7% Rendite p.a. Bis zu 4% Garantiezins p.a. Laufzeit ab 2 Jahren. Mit Sicherheit mehr Rendite: Investition in deutsche Kapitalversicherungen Bis zu 7% Rendite p.a. Bis zu 4% Garantiezins p.a. Laufzeit ab 2 Jahren Mit Sicherheit mehr Rendite: Investition in deutsche Kapitalversicherungen Investition in Zweitmarkt-Policen Mit policeninvest können

Mehr

LS Servicebibliothek 1: AUSSERBÖRSLICHER AKTIENHANDEL

LS Servicebibliothek 1: AUSSERBÖRSLICHER AKTIENHANDEL LS Servicebibliothek 1: AUSSERBÖRSLICHER AKTIENHANDEL Bei uns handeln Sie Aktien länger und oft günstiger als an den Börsen. 50 US-Dollar: Präsident Ulysses S. Grant (1822 1885) Was sind die Vorteile außerbörslichen

Mehr

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften März 2015 Inhalt 1. Hintergrund 2 2. Geltungsbereich 3 3. Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften 4 3.1. Kriterien und

Mehr

Die Besonderheiten des Bildungsmarketings - Überblick über das Marketing- Management. HK: Bildungsmarketing

Die Besonderheiten des Bildungsmarketings - Überblick über das Marketing- Management. HK: Bildungsmarketing Die Besonderheiten des Bildungsmarketings - Überblick über das Marketing- Management WS 2010/11 HK: Bildungsmarketing Heiner Barz Vorbehalte gegenüber g Weiterbildungsmarketing Das machen wir doch schon

Mehr

Einige Zitate und Pressemeldungen zum Thema Unternehmensfinanzierung und Basel II:

Einige Zitate und Pressemeldungen zum Thema Unternehmensfinanzierung und Basel II: Einige Zitate und Pressemeldungen zum Thema Unternehmensfinanzierung und Basel II: Die Finanzierung von Unternehmensgründern wird mit Basel II vermehrt Aufgabe der öffentlichen Hand werden. Zit. Vize-Gouverneurin

Mehr

EIN TURBO FÜR DEN GLASFASERAUSBAU: VERKAUF DER TELEKOMAKTIEN

EIN TURBO FÜR DEN GLASFASERAUSBAU: VERKAUF DER TELEKOMAKTIEN EIN TURBO FÜR DEN GLASFASERAUSBAU: VERKAUF DER TELEKOMAKTIEN Unsere Forderungen: Verkauf aller oder eines Großteils der Telekomaktien im Bundesbesitz Einrichtung eines Breitbandfonds mit dem Verkaufserlös

Mehr

Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zu Tagesordnungspunkt 4

Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zu Tagesordnungspunkt 4 Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zu Tagesordnungspunkt 4 Unter Tagesordnungspunkt 4 schlagen der Vorstand und der Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, den Vorstand, zu ermächtigen, bis zum

Mehr

Einleitung und Gang der Untersuchung

Einleitung und Gang der Untersuchung Einleitung und Gang der Untersuchung I. Einleitung Europäische Agenturen erfüllen immer mehr Aufgaben und sind ein Bestandteil des Institutionengefüges der Europäischen Union (EU), der nicht mehr wegzudenken

Mehr

Das Mitarbeitergespräch Bedeutung und Aufbau

Das Mitarbeitergespräch Bedeutung und Aufbau Universität Koblenz-Landau Sommersemester 2005 Andreas Hart 1 Bedeutung In der betriebswirtschaftlichen Literatur spielen sogenannte weiche Faktoren wie z.b. Team- oder Führungskompetenz im Rahmen des

Mehr

Aktuelles zum Thema: Zukunftsvorsorge.

Aktuelles zum Thema: Zukunftsvorsorge. v Den passenden Weg finden. Aktuelles zum Thema: Zukunftsvorsorge. Werbemitteilung Die Gesundheit oder Familie abzusichern, ist für viele selbstverständlich. Wie aber sieht es mit der Zukunftsfähigkeit

Mehr

Passives versus aktives Portfoliomanagement (I)

Passives versus aktives Portfoliomanagement (I) 1 Passives versus aktives Portfoliomanagement (I) Aktives Portfoliomanagement: Konstruktion von Portfolios beinhaltet Auswahl einzelner Wertpapiere und deren Gewichtung: Aktien, festverzinsliche Wertpapiere,

Mehr

Erfolg für Krankenkassen durch strategisches Marketing

Erfolg für Krankenkassen durch strategisches Marketing Erfolg für Krankenkassen durch strategisches Marketing 1 Einführung In den letzten Jahren sind die Chancen, die das Marketing den Betrieben und auch den öffentlichen Einrichtungen bietet, verstärkt in

Mehr

Institutionelle Investoren als aktive Aktionäre

Institutionelle Investoren als aktive Aktionäre Institutionelle Investoren als aktive Aktionäre Vortrag im Gesellschaftsrecht II Lehrstuhl Prof. Vogt 20. März 2013 Referenten: 1 Institutionelle Investoren als aktive Aktionäre Überblick 1. Einführung

Mehr

5.3.7.3 Rechtsformen. 3.3.7.3.1 Rechtsformen im Überblick 3.3.7.3.2 Entscheidungskriterien 3.3.7.3.3 Einzelunternehmen. Businessplanung Seminar

5.3.7.3 Rechtsformen. 3.3.7.3.1 Rechtsformen im Überblick 3.3.7.3.2 Entscheidungskriterien 3.3.7.3.3 Einzelunternehmen. Businessplanung Seminar 5.3.7.3 Rechtsformen 3.3.7.3.1 Rechtsformen im Überblick 3.3.7.3.2 Entscheidungskriterien 3.3.7.3.3 Einzelunternehmen 3.3.7.3 Rechtsformen 3.3.7.3.4 Personengesellschaften Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Mehr