Konferenz-Almanach VORBEREITUNGSKOMMISSION. 25. bis 31. Oktober als Tischvorlage für die Initialkonferenz in Zürich (Schweiz) FÜR DIE

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1 Konferenz-Almanach FÜR DIE VORBEREITUNGSKOMMISSION 25. bis 31. Oktober 1948 als Tischvorlage für die Initialkonferenz in Zürich (Schweiz)

2 Konferenz-Almanach FÜR DIE VORBEREITUNGSKOMMISSION 25. bis 31. Oktober 1948 von Theobald Grieben Neu-Berlin, Grieben Verlag 1948

3 Politische Karte Europas

4 VORWORT DES GRIEBEN VERLAGS Verehrte Leser, der Grieben Verlag fühlt sich geehrt, vom EIDGENÖSSISCHEN DEPARTEMENT FÜR AUSWÄRTIGE ANGELEGENHEITEN der Schweiz beauftragt worden zu sein, den vorliegenden KONFERENZ- ALMANACH für die VORBEREITUNGS-KOMMISSION als Vorbereitung für die zweite internationale Nachkriegs- Friedenskonferenz in Wien (Nebelsymposium) erstellen zu dürfen. Wir haben die Unterlagen in der für den Grieben Verlag neutralen, sorgfältigen und überaus beliebten Vorgehensweise mit detaillierten Informationen (nach neuesten Erkenntnissen) über die Staaten und die politische Situation in Europa aufgewertet. Dabei wurden erstmalig essentielle Informationen von optionalen getrennt, indem die weniger wichtigen Abschnitte im Drucksatz kursiv (schräglaufende Schriftlage) eingedruckt wurden. Die in dem KONFERENZ-ALMANACH enthaltenen Informationen bedeuten ausnahmslos»vertrauliche Informationen«, also nichtöffentliche Informationen, die sich auf den Teilnehmer der VORBEREITUNGSKOMMISSION beziehen und entweder in schriftlicher oder einer anderen gegenständlichen Form mitgeteilt werden und als vertraulich gekennzeichnet sind, oder die in jeder anderen Form mitgeteilt werden, vorausgesetzt sie sind entweder nach den Umständen der Mitteilung offensichtlich vertraulich oder ihre vertrauliche Natur wird innerhalb von 30 Tagen nach ihrer Offenbarung von der offenbarenden Partei in einem Brief, der die als vertraulich angesehene Information zusammenfasst, bestätigt. Sämtliche Empfehlungen im KONFERENZ-ALMANACH werden nur im Interesse des teilnehmenden Publikums gegeben und sind weder käuflich, noch durch Beeinflussung irgendwelcher Art zu erlangen. Grieben Publikationen haben sich durch absolute Unparteilichkeit und zuverlässige vorurteilsfreie Angaben das allgemeine Vertrauen erworben. Für Irrtümer, die aus etwaigem Druck- oder anderen Fehlern veranlasst werden, können wir keine Verantwortung übernehmen. Mit dem besten Dank für die zahlreichen Journalisten, welche die im Buch enthaltenen Fakten recherchiert haben, verbinden wir die Bitte, uns auch in Zukunft in gleicher Weise unterstützen zu wollen, und empfehlen das vorliegende Buch einer freundlichen Aufnahme. Neu-Berlin, Allerheiligenstraße 11. Theobald Grieben, Verlagsbuchhandlung.

5 VORWORT DES GASTGEBERS Grüezi sehr geehrte Exzellenzen, verehrte Kolleginnen und Kollegen, «Durchblick im Nebel» der Hinweis auf dem KONFERENZ- PROGRAMM der 1. Vorbereitungskommission ist keine Wortspielerei, sondern Programm: Die hilfreichsten Antworten auf die verschiedenen Fragen zum Nebelproblem erhalten wir erst durch den direkten Erfahrungsaustausch mit Wissenschaftlern und Spezialisten oder besser: mit den «Expertinnen und Experten der Praxis». Mit der zu gründenden Nebelkommission erhalten die beteiligten Staatsmänner endlich die langersehnte, regelmäßige Plattform für den politischen und fachlichen Diskurs zu sämtlichen Aspekten der gegenwärtigen Situation in unserem Staatenverbund. Zur Vorbereitungsveranstaltung vom 25. bis 31. Oktober möchte Sie das EIDGENÖSSISCHE DEPARTEMENT FÜR AUSWÄRTIGE ANGELEGENHEITEN der SCHWEIZER EIDGENOSSENSCHAFT ganz herzlich einladen beziehungsweise willkommen heißen. Die Vorbereitungskonferenz bietet zahlreiche neue Sichtweisen zur Nebelproblematik. Da sind zum einen die empirischen Ergebnisse, die beweisen, dass die Nebelbekämpfung definitiv aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist. Zum anderen wird die Vorbereitungskonferenz durch die enge Verflechtung von Politik und Forschung als einzige Konferenz alle Ebenen des Nebelschreckens abbilden. Oder, um auf den eingangs erwähnten Satz zurückzukommen, dass es nun die Diplomaten aller ANRAINERSTAATEN übernommen haben, die wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse auf politischer Ebene zu verarbeiten. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen nun eine anregende Lektüre des vor Ihnen liegenden KONFERENZ-ALMANACHS und garantieren Ihnen schon jetzt ein unvergessliches Konferenzerlebnis. Für das Tagungskomitee, R.Metzler Ruth Metzler, (Dr.sc.techn.ETH) Ständeratspräsidentin H. Nötzli Hans Nötzli (Doctor iuris utriusque) Nationalratspräsident

6 AUFGABE DER VORBEREITUNGSKOMMISSION Die europäische NEBELKOMMISSION soll am 26. November 1948 mit der Unterzeichnung der Statuten durch 14 Staatsoberhäupter in Wien gegründet werden. Auf diesem ersten Treffen der VORBEREITUNGSKOMMISSION (PREPARATORY COMMISSION), dem vorübergehenden Gremium, durch das die NEBELKOMMISSION bis zur Ratifizierung der Statuten verkörpert wird, verständigten sich die 14 europäischen SIGNATARSTAATEN über die Regeln und das Auswahlverfahren des vorläufigen Generaldirektors und des Sitzes der NEBELKOMMISSION. Es ist vorgesehen, dass fünf Staaten einen ständigen Sitz bekommen unter der Führung des Generaldirektors. Auf dem zweiten Treffen der Vorbereitungskommission am 17. und 18. November 1948 wird gemeinsam über den Sitz und den Generaldirektor entschieden. In Moskau wird der Sitz eines Bürokratiezentrums eingerichtet, während in Wien ein Verbindungsund Kontaktbüro zu internationalen Institutionen entsteht. Bis dahin wurden ein Sitz-, ein Generaldirektor- und ein VORBEREITUNGSKOMITEE ins Leben gerufen, die das zweite Treffen inhaltlich vorbereiten sollen. Weitere Punkte auf der Agenda des zweiten Treffens umfassen die Verabschiedung eines Arbeitsprogrammes, des Budgets und der Finanz- und Personalordnung der NEBELKOMMISSION, die für die Übergangsphase in den Jahren 1948 und 1949 Geltung haben werden. BEWEGGRÜNDE FÜR EINE NEBELKOMMISSION Als Gründe für die Errichtung der Kommission werden in einem Grundlagenpapier als Ergebnis der BAD AIBLING-KONFERENZ zwischen dem Bajuwarischen Kaiserreich, Preußen und dem Zarenreich unter Beisitz der Personalprälaturen der Ecclesia und dem Oberhaus der Logister vom 10. April 1948 genannt: (1) Eine prognostizierte Auflösung oder ein eklatanter Rückgang des Nebels und dem damit verbundenen Freiwerden der europäischen Landmasse von bis zu 1500 Millionen Hektar würde bei weiterem Wirtschaftswachstum und Industrialisierung verschiedener Länder dazu führen, dass sich die Bevölkerung auf das frei werdende Land ausbreiten könnte. (2 Die an den Nebel angrenzenden Staaten haben ein historisches Anrecht auf die frei werdende Fläche. Dieses Anrecht muss im Sinne aller europäischen Staaten juristisch geprüft und bewertet werden. (3) Schließlich soll das neu zu gründende Verbindungs- und Kontaktbüro der NEBELKOMMISSION die Besiedlung und Urbarmachung der neuen Ländereien in den kommenden Jahren europaweit unterstützen.

7 KONFERENZ-PROGRAMM Durchblick im Nebel ÖRTLICHKEIT DER KONFERENZ Der ÜBERSICHTSPLAN zeigt anschaulich die Anlage der Konferenz. Drei Zelthallen im unteren Bereich und die Tonhalle sind die Hauptgebäude der Konferenz. (1) Kaiser Franz-Zelthalle, (2) König Paul-Zelthalle, (3) Sir Ebony Ivor-Zelthalle, (4) Pierre Franzis-Doppelzelthalle, (5) Nero la Decadentia-Hauptgebäude - untere Etage - und (6) Francisco de Jassu-Hauptgebäude - obere Etage. KONFERENZ-AGENDA 25. Oktober Anfahrt mit dem Sonderzug ab 20 Uhr Begrüßung im Zug Buffet im Speisewagon 21:30 Uhr Abend-Vorträge 23 Uhr Wahl des Vorsitzenden für den Folgetag 26. Oktober Allgemeine Vorstellung 9 Uhr Frühstück 11 Uhr Ankunft in Zürich. Begrüßung am Tagungsort 13 Uhr Das Tagungskomitee stellt sich vor 16 Uhr Wahl des Vorsitzenden für den Folgetag 18 Uhr Tagesübersichten und Schnäpsli 19 Uhr Wissenschaftliches Programm 27. Oktober Tagesplan 9 Uhr Frühstück und Eröffnungsansprache 10 Uhr Kernvortrag 11 Uhr Vorträge 17 Uhr Resümee und Schnäpsli 22 Uhr Festbankett mit Käsefondue

8 28. Oktober Tagesplan 9 Uhr Frühstück und Opening Ceremony 10 Uhr Kernvorträge 11 Uhr Kompetenz-Symposien 17 Uhr Strategische Hauptplanung 22 Uhr IHAMB-Forschungspreis Oktober Tagesplan 9 Uhr Frühstück 10 Uhr Kernvortrag 11 Uhr Seminare 17 Uhr Wahl des Generaldirektors und der Sitze 22 Uhr Abendveranstaltung: Walisisches Roulette 30.Oktober Abschlussbesprechung 9 Uhr zur freien Verfügung. Angebot einer Bergtour 16 Uhr Fotografentermin und Abschlusskonferenz 18 Uhr Abschlussplädoyer der Hauptsprecher, Referenten und Autoren 31. Oktober 9 Uhr Organisatorisches 13 Uhr Verabschiedung mit Schnäpsli Abreise

9 PROFIL DER 13 SIGNATARSTAATEN (IN ALPHABETISCHER REIHENFOLGE) 1. Attica Teilnehmer an der Konferenz Staatsform: konstitutionelle Republik, Demokratie Staatschef: König Paul I. von Attica Regierungschef: General Metaxa Wahlspruch: Zahl immer deine Schulden! Bevölkerung: Atticaner Honora-Konsulin Ilektra Pastapadopeles, im Diplomatischen Dienst Atticas geb in Gevgelija Lebensumstände: verheiratet, keine Kinder Laufbahn: aufgewachsen im damals macedonischen Attica und Studium der Betriebswirtschaft, Schwerpunkt Finanzwesen. Arbeit als freie Beraterin für Immobilien und Aktien im besetzten Macedonien und Attica. nach einer kurzen Auszeit Eintritt in den konsularischen Dienst, mit Erfahrung in der Walachei, dem bajuwarischen Kaiserreich und der Schweiz. Ehrungen: Preis für bilaterale Völkerverständigung der Logister. Sonstiges: Sie hat die Bevollmächtigung, über Kredite zu verfügen oder Finanzierungsempfehlungen an die Regierungen von Attica auszusprechen. Politik: Attica liegt in Südosteuropa und ist ein Mittelmeeranrainerstaat. Das Staatsgebiet grenzt an das Bistum Walachei und an das Ottomanische Kalifat, die Hauptstadt ist Thessaloniki. Attica Land der zwei Kontinente und fünf Meere (Ägäis, Mittelmeer, Marmarameer, Schwarzes Meer, Ionisches Meer) - wurde früher Hellas oder Griechenland genannt und ist die Wiege der Demokratie. Es praktiziert diese Staatsform vorbildlich in ihrer aktuellen konstitutionellen Republik. Attica hat eine sehr prosperierende Volkswirtschaft, und dieser Reichtum fußt auf den kontinuierlichen Fleiß seiner Bürger, welche die ungewöhnlich hohen Steuern gerne entrichten. Das Land hatte schon immer Grenzstreitigkeiten mit seinen Nachbarländern, die in dem aktuellen Konflikt mit der Walachei um das Grenzgebiet Macedonien fortgesetzt werden. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. Neutral b. Neu-Harlem und Attica verbindet seit Kurzem ein Wirtschaftsbündnis. c. Der Streit zwischen der Walachei und Attica um Macedonien geht um Landbesitz und die reichen Bodenschätze. Hier gibt es bereits seit Jahren bewaffnete Grenzkämpfe. d. Das Ottomanische Kalifat scheint einem offenen Krieg gegen Attica und möglicherweise auch die Walachei nicht abgeneigt. Dies wäre der erste Krieg in Europa seit Auftauchen des Nebels. Die Geschichte Atticas reicht mehr als 4000 Jahre zurück und hat mehrere Hochzeiten, wie die minoische Kultur auf Kreta, die beeindruckenden Palastbauten von Knossos und Phaistos, die Stadtstaaten Athen, Sparta und Theben. 330 n. Chr. verlegte Kaiser Konstantin die Hauptstadt des römischen Reiches nach Konstantinopel und begründete damit das oströmische Reich das später als byzantinisches Reich bekannt wurde. Es fiel 1453 für fast 400 Jahre an die Osmanen. Am 25. März 1821 erhoben sich die Griechen gegen die Ottomanen und erkämpften bis 1828 ihre Unabhängigkeit. In den folgenden Jahren eroberten sie die Ionischen Inseln, Epirus, Thessalien, Kreta, die Ostägäis und Macedonien. Gegen Ende des Großen Krieges in Europa errang der neu gegründete Staat Attica noch Ostthrakien und Smyrna gewaltsam

10 Wirtschaft: Bankenwesen, Aktienhandel, Rückversicherungswesen, Finanzdienstleistungen, frischgepresstes Olivenöl, Wein, Tabak, Oliven, Weizen, Schafe, Ziegen, Grapefruit, Avocado, Spargel, Schnecken, Trüffel, Handelsschifffahrt. Sprache: Die Sprache Atticas hat ein eigenes Alphabet, welches dem lateinischen und dem kyrillischen Alphabet als Vorbild diente. Die neugriechische Sprache ist mit Abstand die wichtigste gesprochene Sprache in Attica und wird in der Version der Dimotiki gesprochen und gelehrt. Wichtige Orte: der Hafen von Piräus bei Athen, Marathon im Nordosten, Eleusis im Westen und Thorikos im Osten. Neben dem Heiligtum der Athene auf der athenischen Akropolis waren das Heiligtum des Poseidons am Kap Sunion, die Mysterien von Eleusis und das Artemisheiligtum in Brauron bedeutende Kultstätten Atticas. Sport: Unter dem Kontext der Olympischen Spiele der Antike hat die Olympische Bewegung von Anfang an viele Anhänger gefunden, so dass Athen 1896 erster Austragungsort wurde; zehn Jahre später folgten die Olympischen Zwischenspiele als Jubiläumsveranstaltung. Seit 1936 wird die Olympische Flamme in Olympia entzündet und in einen Fackellauf zum Austragungsort gebracht. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Damen tragen sehr luxuriöse und modische Hüte und zu gesellschaftlichen Anlässen ein Kleid, welches an die alten Griechen erinnert. Der Herr trägt ebenfalls zu gesellschaftlichen Anlässen eine altgriechische Tunika. 2. Bajuwarisches Kaiserreich Staatsform: Staatschef: Bevölkerung: Erbmonarchie, Absolutismus Kaiser Franz III. König von Österreich, Slowenien, Erzherzog von Ungarn Bajuwaren Teilnehmer an der Konferenz Freiherr Rupprecht Ferdinand Gottlieb von Falkenstein-Neuburg, Diplomat geb in Markt Schwaben Lebensumstände: verlobt Laufbahn: Wittelsbach-Gymnasium München, 1933 Verpflichtung beim Militär, Einstieg als Unterleutnant, nach Erkrankung von Vater 1939 vorzeitig ausgeschieden, führt seitdem Geschäfte Einstieg in die Politik (Wirtschafts-Attaché); ab 1944 Sekretär des Wirtschaftsministers. Seit 1946 stellvertr. Minister für Außenangelegenheiten. Sonstiges: Vater Ferdinand war ein großer Kriegsheld im 1. Weltkrieg

11 Dr. rer. nat. Augusta Steinbauer, Wissenschaftlerin geb in Ingolstadt Lebensumstände: verheiratet, keine Kinder Laufbahn: Studium der Biologie an der Hohen Schule zu Ingolstadt noch unter Ecclesischer Führung, Beendigung des Studiums mit dem Doktor rerum naturalium. Frau Dr. Steinbauer hat sich mit Erfolgen in der Forschung mit der Steuerung von Tieren mittels biologischer Stoffe einen Namen gemacht. Auszeichnung: Ludwigsmedaille für die Unabhängigkeit des Bajuwarische Kaiserreiches Sonstiges: Frau Dr. Steinbauer liebt Reisen in allerlei Länder. Sigmund Ernst-Heinrich Maria Ludos, Freiherr von Dobra, Diplomat geb. 12. Januar 1907 in Wien, Österreich-Ungarn Lebensumstände: ledig, keine Kinder Laufbahn: Nach Durchlaufen der kaiserlich-bajuwarischen Militärakademie Studium der freien Künste an der Alma Mater Rudolphina Vindobonensis (Universität Wien). Anschließend Aufnahme in den diplomatischen Dienst mit Entsendungen in das Bistum Rom, Preußen und die Walachei. Derzeit stellvertretender Referatsleiter im kaiserlichbajuwarischen Außenministerium, Abteilung Ost. Ehrungen: Bajuwarischer Verdienstorden 2. Klasse, Maximiliansorden am Band Militärattaché Rittmeister Johannes von Mannteufel zu Hassfurt, Militärischer Berater geb in Danzig Lebensumstände: verwitwet, keine Kinder Laufbahn: Preußische Kriegsakademie, Dienst in den Vogtländer Garnisonen und der Kolonie Preußisch- Ostafrika. Nach Verwundung Aufnahme in den Nachrichten- und Kommunikationsstab der bajuwarischen Armee, seitdem hat Herr von Mannteufel zu Hassfurt an keinen Kampfhandlungen mehr teilgenommen. Ehrungen: Herr von Mannteufel zu Hassfurt besitzt viele Auszeichnungen, die hier nicht alle erwähnt werden können. Politik:: Das Bajuwarische Kaiserreich ging während des Großen Krieges im November 1917 aus einem Zusammenschluss mehrerer Staaten hervor. Durch das Wachstum des Nebels in Osteuropa und die extremen Belastungen durch den fast vier Jahre währenden Krieg wurden mehrere osteuropäische Staaten erheblich geschwächt, so dass ihre Regierungen sich nicht mehr handlungsfähig sahen. Die durch den Nebel zum Teil stark dezimierte Bevölkerung verblieb lange in einem Schockzustand, und der bayerische König Ludwig III. erkannte die Zeichen der Zeit und formte aus einem losen Bündnis gegen den Nebel (BUDNA, Bund der Nebel-Anrainerstaaten) am 11. August 1919 seinen neuen Staat: das Bajuwarische Kaiserreich. Es umfasst heute Mittel- und Süddeutschland und die ehemaligen Herrschaftsgebiete Österreich, Teile Ungarns, Böhmen, Mähren, Schlesien, die Slowakei, Siebenbürgen, Südbukowina, Montenegro, Westgalizien, Ostgalizien, Nordbukowina, aber auch Gebiete der Franken, Schwaben, Hessen, Kroaten und Slowenen. Schon bald drang der Nebel tief in die neuen Herrschaftsgebiete des Kaiserreiches ein und trennte schließlich den Staat in zwei Teile, welche inoffiziell Westreich und Ostreich genannt werden. (Der Kaiser hat eine unterschiedliche Benennung untersagt für ihn gibt es nur ein Kaiserreich!) Vor drei Jahren hat sich das Bajuwarische Kaiserreich offiziell von dem Machtblock der Ecclesia losgesagt und wird fortan als neutral betrachtet. Die genauen Umstände geben Anlass zu zahlreichen Spekulationen. Das Kaiserreich ist ein politisch sehr mächtiger Staat im Herzen Europas, der sich besonders durch seine hohe Bevölkerungszahl, seine gewaltigen Industriezentren und sein fruchtbares

12 Land hervorhebt. Das Bajuwarische Militär ist die größte und schlagkräftigste in Europa, ebenso wie die damit verbundene Rüstungsindustrie. Eine kurze Zusammenfassung der Geschichte des Bajuwarischen Kaiserreiches: 1805 band sich das Kurfürstentum Bayern durch den Bogenhausener Vertrag an das Frankreich Kaiser Napoleons. Der Niederlage Österreichs in der Dreikaiserschlacht von Austerlitz folgte der Friede von Pressburg, der u. a. die Abtretung von Tirol und Vorarlberg an Bayern beinhaltete. Herzog Maximilian IV. Joseph von Bayern wurde zum König Maximilian I. von Bayern. Als Ergebnis des Wiener Kongresses 1814/15 musste Bayern seine österreichischen Zugewinne im Vertrag von München großenteils wieder aufgeben, bekam aber zum Ausgleich Teile der Pfalz zurück sowie Gebiete um Würzburg und Aschaffenburg trat Bayern dann an der Seite des Deutschen Bundes und damit Österreichs in den Krieg zwischen Österreich und Preußen ein, der mit einer völligen Niederlage endete. Als Folge dessen unterzeichnete König Ludwig II. am 22. August 1866 einen Vertrag mit Preußen, mit dem er de facto die bayerische Unabhängigkeit aufgab. Mit dem Vertrag vom 23. November 1870 wurde Bayern Teil des am 18. Januar 1871 proklamierten neuen Deutschen Reichs, allerdings konnte es sich als zweitgrößter deutscher Staat nach Preußen gewisse Vorrechte sichern, wie die Beibehaltung einer eigenen Armee, eigener Post und Eisenbahn. Die Könige von Bayern behielten ihre Titel und ihr eigenes diplomatisches Corps. Als Konsequenz aus dem Krieg isolierte sich Österreich von Deutschland und schloss sich mit Ungarn zusammen zur k.u.k-doppelmonarchie. Aktuelle politische Situation: Das Bajuwarische Kaiserreich ist eine Erbmonarchie mit besonders vielen kulturellen Unterschieden und Sprachen. Demzufolge ist es politisch instabil und kaum unter seiner absolutistischen Regierung zu halten. Attentate, Aufstände, Kundgebungen, Demonstrationen und kleinere Revolutionen sind an der Tagesordnung, doch bisher hat es Kaiser Franz III. immer verstanden das Land zusammenzuhalten. Gerade die Magyaren (Stammland: Ungarn) sind aber, als eine der größten Volksgruppen, in den letzten Jahren sehr darauf bedacht, sich vom Kaiserreich abzusondern. Dieser Ostflügel wird von dem magyarischen Politiker Mihály Károlyi angeführt, welcher sich der kaiserlichen Gendarmerie bisher immer entziehen konnte. Er ist ein Neffe der Cousine des Kaisers, welche selbst eine waschechte Magyar ist. In den letzten Jahren hat sich das Ostreich vom Westreich immer mehr politisch entfernt, und es gibt dort bereits offene Kundgebungen und Streiks, die eine wachsende Unzufriedenheit und einen starken Unabhängigkeitsgedanken spüren lassen. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. NEUTRAL b. Das Bajuwarische Kaiserreich hat ein defensives Militärbündnis mit dem Ottomanischen Kalifat. Es gibt Gerüchte, dass dies nur vom Westreich des Kaiserreiches eingehalten wird. c. Das Ostreich des Bajuwarische Kaiserreich scheint geheime Gespräche mit der Walachei um eine militärisches Bündnis zu führen. d. Es gibt Spannungen mit dem Zarenreich (wegen der Walachei). e. Preußen und das Bajuwarische Kaiserreich teilen den gemeinsamen Schifflen-Plan, der im Falle eines Defensivkrieges gegenseitige Unterstützung garantiert. Zusätzlich existiert ein umfangreiches Handelsbündnis (das Harz-Elbe-Abkommen ), welches den Inlandshandel in Mitteleuropa dominiert. f. Die Nebel-Anrainerstaaten haben sich in einem Bund zusammengeschlossen BUDNA (Bund der Nebel-Anrainerstaaten). Dies sind Preußen, Walachei, Zarenreich, Erzbistum Paris, Erzbistum Rom, Schweiz und das Bajuwarische Kaiserreich. g. Preußen und das Bajuwarische Kaiserreich stehen in einem politischen und wirtschaftlichen Wettstreit, der allerdings noch nie zu einer offenen Konfrontation geführt hat. h. Es besteht eine Nichtangriffsvereinbarung mir Neu-Harlem Kulinarisches: Schweinsbraten, Schweinshaxe, Semmelknödel, Leberknödelsuppe, Sauerkraut, Weißwurst, Wollwurst, Blaue Zipfel, Dampfnudeln, Bayerisch-Creme, Bayerischer Kartoffelsalat, Obazda, Leberkäse, Gulaschsuppe, Gulasch, Paprikahuhn, Esterházy-Torte, Palatschinken, Blunzen, Käsekrainer, Wiener Schnitzel, Krautroulade, Grenadiermarsch, Schmarrn, Linzer Torte, Erdäpfelsalat. Zum Trinken gibt es Bier und Wein. Brauchtumssportarten: Fingerhakeln, Eisstockschießen, Sautrogrennen. Sonstiges: Als weibliche Symbolgestalt der Bajuwaren gilt die Bavaria. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Die Herren tragen fast ausschließlich Hüte mit Gamsbart zu offiziellen Anlässen. Im Bajuwarischen Kaiserreich ist das Tragen folkloristischer Kleidung nicht ungewöhnlich.

13 3. Erzbistum Cordoba Staatsform: Erbmonarchie, Despotismus Staatschef: Metroploit Perdo IV. von Aragón Wahlspruch: Plus Ultra = lat., Darüber hinaus Bevölkerung: Cordobesen Teilnehmer an der Konferenz Kommodore Juan Carlos Cervantes y Maria Hinterreiter, Diplomat geb in Madrid Lebensumstände: verwitwet, zweifach Laufbahn: jüngster Sohn des berühmten Bankiers Juan Esposito Cervantes y Maria Hinterreiter. Ging nach Auseinandersetzung mit 15 zur cordobesischen Marine. Wurde Adjutant des zweiten Maats. Unter tragischen Umständen übernahm er das Kommando einer Fregatte, nachdem eine Granate den Offiziersstab auslöschte. Wurde 1921 jüngster Kapitän in der Geschichte der Marine maßgeblich an der Niederschlagung des Aufstands der Kanarischen Inseln. Entging 1946 nur knapp einem Attentat und hinkt seitdem leicht zum Kommodore ehrenhalber ernannt. Nimmt seitdem diplomatische Tätigkeiten wahr. Ehrungen: Orden del Isabell Catolica, Militär-Abzeichen 1. Klasse Prof. Carmen Diego de la Vega, Wissenschaft geb in Villarriba Lebensumstände: verheiratet, ein Kind Laufbahn: geb, Carmen Calvolo. In bescheidenen Lebensverhältnissen aufgewachsen. Der Vater stirbt bei einem Arbeitsunfall (Brückenbau). Der Gutsherr zahlt der Familie eine Entschädigung, die es Carmen ermöglicht, zur Schule und später auf die Universität in Barcelona zu gehen, wo sie Physik und Biochemie studiert heiratet sie ihren Mentor Prof. Fernando Diego de la Vega. Sie ist die jüngste Professorin in der Geschichte der Universität und forscht derzeit im Bereich der Atomphysik / Gottesteilchenforschung wurde sie vor den Universitätsrat zitiert wg. eines Interessenkonflikts (angebliche Nebengeschäfte mit dem cordobischen Militär), doch die Anschuldigungen konnten mangels Beweisen nicht aufrechterhalten werden. Ehrungen: Ordo del afficiento excellent Politik: Im Erzbistum Cordoba gibt es seit Jahren einen schwelenden Bürgerkrieg. Vor allem im Baskenland, Navarra sowie Kastilien hat die Regierung immer wieder mit Aufständen und Unruhen zu kämpfen. Außenpolitisch ist das Erzbistum auch durch seine Kolonien in Afrika in diverse Konflikte verwickelt, was jedoch bisher zu keinen innereuropäischen Konflikten geführt hat. Ansonsten unterhält Cordoba gute Beziehungen zu den anderen Ecclesia-treuen Nationen. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. Das Erzbistum Cordoba ist Kirchenstaat und Teil der Ecclesia b. Der Defensive Dreierbund der Ecclesia (D3E) wird aus den Erzbistümern Rom, Paris und Cordoba gebildet. Er beinhaltet einen weitreichenden militärischen Unterstützungspakt sowie weitere strategische Bündnisse. c. Cordoba hat mit Paris und der Walachei ein wirtschaftliches Handelsabkommen. d. Nachdem Neu-Saragossa diverse Grenzkonflikte zugelassen hat, wurde ihm von den Erzbistümern Cordoba und Paris im Januar 1948 ein Ultimatum gesetzt. Bisher scheint Neu- Saragossa die Verpflichtungen einzuhalten. Dennoch kann die diplomatische Situation als angespannt bezeichnet werden

14 Geschichte: Im frühen 8. Jahrhundert vernichteten die Mauren das Westgotenreich und eroberten die gesamte Iberische Halbinsel. Ihre jahrhundertelange Herrschaft prägte das Land. Das arabische Erbe schlug sich sowohl in der Architektur als auch in der Sprache nieder. Allerdings gelang es den Mauren nicht, sich auch in den nördlichen Randgebirgen der Halbinsel dauerhaft festzusetzen. Von dort aus nahm die Rückeroberung (Reconquista) ihren Ausgang. In diesem sich über mehrere Jahrhunderte ( ) hinziehenden und nicht kontinuierlich verlaufenden Prozess wurde der maurische Herrschaftsbereich von den christlichen Reichen nach und nach zurückgedrängt, bis mit dem Fall Granadas 1492 auch das letzte maurische Staatsgebilde auf der Halbinsel verschwand. Auf das Ende der Reconquista folgte eine Verfolgung religiöser Minderheiten. Die Katholischen Könige Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragón wollten keine Nichtkatholiken mehr in ihrem Machtbereich dulden. Moslems und Juden wurden genötigt, sich taufen zu lassen wurde die Spanische Inquisition eingerichtet, um nur äußerlich konvertierte Ungläubige, die insgeheim ihren früheren Glauben praktizierten, aufzuspüren und zu bestrafen. Im 15. Jahrhundert vereinigten sich die Königreiche von Kastilien und Aragón. Aragón war zu dieser Zeit schon lange eine wichtige Seemacht im Mittelmeer, Kastilien stand in Konkurrenz mit Portugal um die Vorherrschaft auf dem Atlantischen Ozean. Mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 stieg Spanien vorübergehend zu einer christlichen Weltmacht auf. Als Engländer und Franzosen ebenfalls ihre Bemühungen um Kolonien verstärkten, verlor Spanien allmählich seine Vormachtstellung gingen im Spanisch- Amerikanischen Krieg die letzten größeren Besitztümer an die Vereinigten Staaten verloren, was das Ende des Kolonialreiches bedeutete. Im Jahr 1923 übernimmt General Miguel Primo de Rivera die Macht, stürzte den König und installiert eine Militärdiktatur; diese konnte sich aber wegen der drängenden gesellschaftlichen Probleme nicht lange halten wird die Republik Spanien ausgerufen, steht aber vor erheblichen gesellschaftlichen und sozialen Problemen, so dass 1927 ein weiterer Putschversuch rechter Militärs erfolgte, welcher jedoch niedergeschlagen werden konnte. Nichtsdestotrotz ist die spanische Regierung am Ende, und Neuwahlen mussten ausgerufen werden. Sieger dieser Wahl war überraschend die Partido Iglesia Córdoba (Ecclesische Partei Cordobas) mit Bischof Adolfo Pérez als zentrale Persönlichkeit, deren Hauptwahlversprechen der Aufbau eines Kirchenstaates nach den Vorbildern Roms und Paris gewesen war. Noch im selben Jahr wurde die wenige Jahre alte Verfassung geändert, und Bischof von Cordoba zum Staatschef ausgerufen. Dies zog rasch innerkirchliche Probleme nach sich, da bis dahin die Erzbistümer Madrid, Barcelona, Granada, Sevilla und Santiago de Compostella bestanden hatten, von denen sowohl Madrid als auch Santiago di Compostella Sitze von Metropoliten gewesen waren. Cordoba hingegen war bis dato nur einfaches Bistum gewesen. Durch ein Dekret des Summus Pontifex erhielt Cordoba den Status eines Erzbistums, und die Kirchenprovinzen der beiden anderen Metropoliten wurden Cordoba untergeordnet. Sie behielten zwar formell ihren Status als Metropolitan- Erzbistümer, waren aber de facto zu normalen Erzbistümern geworden. Im März 1928 wurde Pérez offiziell zum Erzbischof ernannt und die Republik Spanien in das Erzbistum Cordoba umgewandelt. Dies stellt somit das selbstgewählte Ende der Demokratie im ehemaligen Spanien dar. Die ererbten politischen und sozialen Konflikte belasteten die neue Regierung jedoch von Beginn an. Bereits 1929 kam es zum ersten Putschversuch ehemaliger Militärs. Im Jahr 1930 ereignete sich eine Reihe von Aufständen vor allem in Gebieten mit hohem Anteil Nichtchristen, die zum Teil sehr blutig niedergeschlagen werden mussten. Die politische Instabilität, die vor allem von den Vertretern radikaler linker, konservativer, und muselmanischer Positionen und deren paramilitärischer Verbänden geschürt wurde, verschärfte sich auch in den kommenden Jahren weiter. Auch korrupte Mitglieder der regulären Sicherheitskräfte trugen ihren Teil dazu bei, dass der schwelenden Unruhe innerhalb der Bevölkerung nicht Herr zu werden war. Bis heute hat der Erzbischof von Cordoba, Perdo IV. von Aragón, welcher 1939 Pérez ablöste, mit diesen Problemen zu kämpfen. Wirtschaft: Das Erzbistum Cordoba ist primär landwirtschaftlich geprägt. Es werden vorwiegend Getreide (vor allem Weizen und Mais), Gemüse, Oliven, Weintrauben, Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen angebaut. Auch Fleisch und Wursterzeugnisse werden für den Export produziert. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Modische Damen aus Cordoba tragen gerne durchsichtige schwarze Fächer. Somit wird vor allem die innige Beziehung zur Landeskultur und dem Flamenco ausgedrückt.

15 4. Erzbistum Paris Staatsform: Absolute Monarchie / Ecclesiarchie Staatschef: Metropolit Nero de Cadence Wahlspruch: Liberté, Egalité, Fraternité = Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" Bevölkerung: Franken Teilnehmer an der Konferenz Erzbischof Jean-Baptiste Honoré LePieux Diplomat und Kulturattaché des EB Paris geb in St. Etienne, Frankreich Lebensumstände: ledig Laufbahn: Studium: Université Lille Nord de France und Vatikanische Universität Gregoriana, Rom, sowie Summa Cum Laude am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris, CNSMDP in Komposition und Harmonielehre; königlicher Musikintendant der Nôtre- Dame de Paris. Ehrungen: Grand Maître de la Légion d Honneur (G. M. LH), diverse königliche Auszeichnungen für kulturelle Leistungen Marie-Réjane Priscille Lorêt, Diplomatische Sekretärin seiner Eminenz geb in St. Nazaire, Frankreich Lebensumstände: ledig Laufbahn: Ausbildung zur Chefsekretärin, Paris; im Staatsdienst seit Ehrungen: Mehrere Belobigungen sowie staatl. Gratifikationen für Engagement, Arbeitsqualität Colonel Philippe Adrian, Diplomat und Militärischer Berater geb. 1. Januar 1919 auf der Île de la Réunion Lebensumstände: verheiratet, keine Kinder Laufbahn: Bellepierre-Gymnasium in Saint-Denis (Île de la Réunion), Geschichtsstudium am Trinity College in Cambridge, Studium der Wirtschaftswissenschaften am Cambridge University Socialist Society (CUSS), Ehrenamtliche Tätigkeiten beim Hilfskomitee für die Opfer des Nebels, Journalist für die Tageszeitung Le Figaro, Colonel des Commandement des opérations spéciales (Stabsstelle des Militärs im Erzbistum Paris), Permanent Secretary des Ministère des Affaires étrangères (Außenministerium des Erzbistums Paris), Ambassadeur für das Erzbistum Paris in Attica. Ehrungen: Ordre royal et militaire de Paris, Großkreuz der Ehrenlegion Freizeit: Colonel Adrian taucht gern im Mittelmeer und im Indischen Ozean.

16 Johanna Thiele, Sanitätsdienst geb. 27 Oktober 1910 Johanna Thiele wurden in den vergangenen Monaten durch ihren selbstlosen Einsatz zur Heilung der Nebelkrankheit unter dem Namen Heilerin von Paris in der Presse bekannt. Als selbstständige Heilpraktikerin bildet sie ihr Personal aus, um in den Krankenhäusern in ganz Europa Patienten behandeln zu können. Johanna Thiele wurde vorgeschlagen für den preußischen Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste. Politik: Das Erzbistum Paris (früher: République française) ist eine von den Creditoren kontrollierte Monarchie, dessen Gebiet sich größtenteils im Westen Europas befindet und das aufgrund seiner Form auch als l Hexagone (Sechseck) bezeichnet wird. Innerhalb von Europa grenzt es an Neu-Harlem, Preußen, Luxemburg, Schweiz, dem Bajuwarischen Kaiserreich und den Erzbistümern Rom und Cordoba sowie an die Nordsee, an den Atlantik mit dem Ärmelkanal und an das Mittelmeer. Neben dem Territorium in Europa gehören dazu Überseegebiete in der Karibik, Südamerika, vor der Küste Nordamerikas, im Indischen Ozean und in Ozeanien. Der mit Abstand wichtigste und größte Ballungsraum ist die Hauptstadt Paris mit über fünf Millionen Einwohnern. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. Das Erzbistum Paris hat mit den beiden anderen Bistümern Rom und Cordoba den Defensive Dreierbund der Ecclesia (D3E) gebildet. Er beinhaltet einen weitreichenden militärischen Unterstützungspakt sowie weitere strategische Bündnisse. b. Das Erzbistum Paris hat einen Bündnispakt (Vertrag von Den Haag) mit Neu-Harlem, in welchem gegenseitige wissenschaftliche, wirtschaftliche und militärische Belange geregelt sind. c. Es existiert ein Handelsabkommen mit dem Erzbistum Cordoba (ArcTrade). d. Das Erzbistum ist als Nebel-Anrainerstaat im BUDNA (Bund der Nebel-Anrainerstaaten). e. Neu-Avalon ist schon seit dem Ende des Großen Krieges mit dem Erzbistum Paris verfeindet. Beobachter sprechen von einer drohenden Kriegsgefahr in Zentralafrika. f. Mit dem Ottomanisches Kalifat herrscht nach der Hinrichtung eines Pariser Diplomaten derzeit eine sehr angespannte Situation. Das Kalifat scheint sich von den westeuropäischen Staaten zu entfremden. g. Nachdem Neu-Saragossa diverse Grenzkonflikte zugelassen hat, wurde ihm von den Erzbistümern Cordoba und Paris im Januar 1948 ein Ultimatum gesetzt. Bisher scheint Neu- Saragossa die Verpflichtungen einzuhalten. h. Das Erzbistum Paris betreibt schon seit vielen Jahrzehnten eine intensive weltweite Kolonialpolitik. Im Zuge des Großen Krieges in Europa und der Umstrukturierung der europäischen Staaten lösten sich immer mehr dieser Kolonien in den nächsten Jahrzehnten vom Erzbistum und bildeten unabhängige Staaten (Erzbistum Paris: Libanon und Vietnam 1941, Syrien 1946). Geschichte: 1789 führte die Französischen Revolution zur Abschaffung der Monarchie. Napoléon Bonaparte ergriff die Macht und ließ sich zum Kaiser krönen. Im 19 Jahrhundert folgte die Zeit des Imperialismus, Kolonisierung und der Trennung von Staat und Religion nach Ende des Großen Krieges - war Nordfrankreich weitgehend verwüstet und, zu den 1,5 Millionen gefallenen Soldaten kamen Opfer der Spanischen Grippe. Das Land war vor allem von politischer Instabilität gekennzeichnet und zerbrach. Nach drei Jahren der Anarchie nahmen sich die neu entstandenen Creditoren aus Roms des Landes an. Sie etablierten hier eine Monarchie durch einen obersten Creditor (Ecclesiarchie) und lösten den Klerus und den Herrscher - den Dektus - von jeglichen Kontrollen des Staates. Seine Berater - die Metropoliten - herrschten nun über die Großstädte des Landes. Wie auch in den anderen Erzbistümern, ist es aber im Erzbistum Paris besonders deutlich, dass der Klerus sich nur wenig in die Belange der Staatsverwaltung einmischt. So gibt es zwei gegenströmige Tendenzen: In den großen Städten mit Metropoliten gibt es meist ein Regierungsviertel der vollkommenen Kontrolle durch die Creditoren. Die restliche Stadt ist aber oft ohne deren Präsenz oder Einfluss und ist der Verwahrlosung und Dekadenz anheimgefallen. Ohne Einmischung durch Staat oder Verwaltung wird hier jede erdenkliche Art des Lustgewinns praktiziert und keinerlei moralische Grenzen beachtet. Es gibt dort nur eine Regel: "Was im Viertel passiert, bleibt im Viertel!" In der Provinz dagegen gibt es eine starke Strömung der Gläubigkeit. Die Ecclesia wird hier absolut unterstützt und gepredigt. Tiefe Frömmigkeit und Moral sind in der Öffentlichkeit Pflicht.

17 Erst mit Einbruch der Nacht und innerhalb der vier Wände eines Hauses wird auch hier der Lasterhaftigkeit gefrönt. Dazu gibt es den Spruch "Was in der Nacht passiert, bleibt in der Nacht!" Leben wie Gott in Frankreich Frankreich und besonders Paris war schon immer eine Reise wert. Seit Frankreich nun aber unter dem Namen "Erzbistum Paris" neu gegründet wurde, ist es mehr als nur eine Sünde wert. Die Creditoren haben es zu einem ihrer Machtzentren in Europa umgeformt, und nach dem Erzbistum Rom ist es zu dem zweitwichtigsten Staat der Ecclesia herangewachsen. Die Staatsführung wird ausschließlich durch den Klerus gestellt, und an dessen Spitze steht ein Metropolit, welcher de jure die volle Staatsgewalt besitzt. Allerdings übt er die Macht in vielen Angelegenheiten nicht selbst aus, sondern wirkt in einem undurchsichtigen Spiel der verschiedenen klerikalen Gruppierungen und Mächte oft nur wie eine Galionsfigur. Obwohl die meisten Prinzipien der Ecclesia im Erzbistum Paris vertreten werden, scheinen die Gebote der Mäßigung, der Keuschheit und der Demut keine Rolle zu spielen. Stattdessen wird von der klerikalen Führung, ebenso wie von den Reichen und Mächtigen des Landes dem Hochmut, der Völlerei und der Unzucht gefrönt. Auf den Straßen der großen Städte - allen voran der Hauptstadt Paris - sind es die Bauwerke, welche mit unglaublichem Pomp und Prunk überladen werden, sowie die kostspieligen Gewänder und der exklusive Schmuck, welcher mit blasphemischem Stolz präsentiert wird. In den zahlreichen Lustspielhäusern dagegen ist es die Nacktheit der immer jünger werdenden Tänzerinnen und Liebesdienerinnen und Liebesdiener. Das Zölibat wird in diesen Kreisen oft verspottet und missachtet - was im ganzen Land aber nirgends verfolgt oder gar bestraft wird. So gibt es Gerüchte von hochstehenden Creditoren, welche Mätressen unterhalten oder sich gar prunkvolle Harems eingerichtet haben, um ihren unzüchtigen Gelüsten nachzugehen. Preußisches Tagblatt vom Küche: Die französische Küche (Cuisine française) gilt seit der frühen Neuzeit als einflussreichste Landesküche Europas. Sie ist sowohl für ihre Qualität als auch ihre Vielseitigkeit weltberühmt und blickt auf eine lange Tradition zurück. Das Essen ist in Frankreich ein wichtiger Bereich des täglichen Lebens und die Pflege der Küche ein unverzichtbarer Bestandteil der nationalen Kultur. Frankreich gilt als ein Land der Weine und des Käses, von dem es mehr als 400 Sorten gibt. Die französischen Saucenarten Béchamelsauce, Sauce Béarnaise, Sauce Hollandaise, Mayonnaise und Remoulade sind neben anderen von der internationalen gehobenen Küche übernommen worden. Das Stangenweißbrot ist im Ausland geradezu ein nationales Symbol der Franken geworden. Es wird in verschiedenen Größen als Ficelle, als Baguette und als dicke Flûte angeboten. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Nationalbewusste Damen und Herren des öffentlichen Lebens tragen als Chapeau (Hut) eine Baskenmütze, auch Frankenmütze genannt, in den Farben schwarz oder dunkelblau.

18 5. Erzbistum Rom Staatsform: Wahlmonarchie / Ecclesiarchie Staatschef: Patriarch und Metropolit Francisco de Jassu Wahlspruch: Deo parare libertas est = Gott gehorchen ist Freiheit! Bevölkerung: Römer Teilnehmer an der Konferenz Silvio Maria Berlucci, Senator und römischer Staatslegat Lebenslauf: Er wurde am in dem toscanischen Ort Stia geboren und wuchs dort auf. Mit 17 Jahren verließ er die Toscana und studierte in der Universitá la Sapienza in Rom Politikwissenschaften. Nach seinem Abschluss wurde er in den Staatsdienst übernommen und war mehrere Jahre in den Nuntiaturen (Botschaften) des Erzbistums Roms in Madrid, später in Berlin tätig. Er wurde vor drei Jahren durch den Metropoliten in den Senat berufen Ehrungen: Für seine herausragende karitative Arbeit und seinen Einsatz für Nebelopfer wurde ihm im letzten Jahr der das Ehrenband 2. Klasse verliehen. Sophia Calussi, Beraterin geb. im Mai 1920 in Rom (vermutlich) Lebenslauf: Aufgewachsen als Findelkind beim Orden der Armen Schulschwestern, wurde Sophia Calussi vor ein paar Jahren berühmt, als mehrere prophetische Visionen der jungen Frau in Erfüllung gingen. Besonders als durch ihre Warnung 84 Menschen rechtzeitig aus einem Gebäude evakuiert werden konnten, welches kurz darauf durch ein Erdbeben zerstört wurde, erlangte sie internationale Berühmtheit. Ihre Gabe wurde durch die Kongregation für Glaubensfragen eingehend untersucht und in Übereinstimmung mit der Schrift als Charisma des Heiligen Geistes anerkannt. Entgegen der Verehrung, die sie im einfachen Volk als Heilige Sophia erfährt, wurde Sophia Calussi nicht durch die Ecclesia heiliggesprochen, da diese Ehre nur Verstorbenen zuteilwerden kann. Geografie: Das Erzbistum Rom bzw., wie es auch genannt werden kann, das Patrimonium Petri ist ein Staat in Europa, der zum Teil auf der vom Mittelmeer umschlossenen Alpeninhalbinsel liegt. Seine Hauptstadt ist Rom, die "Ewige Stadt". Die Bezeichnung Patrimonium Petri ist vor allem in offiziellen Dokumenten der Ecclesia gebräuchlich. Angrenzende Staaten sind das Erzbistum Paris, der Tyrenische Staatenbund und das Bajuwarische Kaiserreich. Das Gebiet des Erzbistums Rom war in der Antike die Kernregion des Römischen Reiches. Politik: Der Erzbischof und Metropolit von Rom ist ex officio auch Staatsoberhaupt. Den Metropoliten unterstützt bei der Regierung der römische Senat, welcher aus 271 Mitgliedern besteht. 180 Senatoren werden durch den Metropoliten selbst ernannt, 90 weitere alle vier Jahre durch die Bevölkerung gewählt; den letzten verbleibenden Sitz hat immer der Generalkämmerer des Metropoliten inne, welcher den Vorsitz im Senat inne hat. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. Der Erzbischof und Metropolit der Erzdiözese Rom ist deren politisches Oberhaupt und gleichzeitig ist das geistige Oberhaupt der Ecclesia des Erzbistums Roms. b. Der Defensive Dreierbund der Ecclesia (D3E) wird aus den Erzbistümern Rom, Paris und Cordoba gebildet. Er beinhaltet einen weitreichenden militärischen Unterstützungspakt sowie weitere strategische Bündnisse.

19 c. Das Erzbistum Rom ist ein Bundesgenosse des Tyrenischen Bundes. Verschiedene Verträge regeln wirtschaftliche, militärische und wissenschaftliche Verpflichtungen. In diesem ungleichen Paar führt das Erzbistum Rom in allen Belangen an. d. Das Erzbistum Rom gilt als der Beschützer der Ecclesia und hat diverse Konkordate mit fast allen Staaten Europas zur Achtung der religiösen Rechte aller Creditoren. e. Die Nebel-Anrainerstaaten haben sich in einem Bund zusammengeschlossen: BUDNA (Bund der Nebel-Anrainerstaaten). Dies sind Preußen, die Walachei, das Zarenreich, Erzbistum Paris, Erzbistum Rom, Schweiz und das Bajuwarische Kaiserreich. Geschichte: Nach der Gründungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus gegründet. Romulus brachte demnach später seinen Zwillingsbruder Remus um, als sich dieser über die von Romulus errichtete Stadtmauer belustigte. Die Zwillinge waren der Sage nach die Kinder des Gottes Mars und der Vestalin Rhea Silvia. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatins gefunden und aufgezogen worden. Zu Beginn seiner Geschichte war Rom ein Königreich; als erster der großteils legendären Nachfolger des Romulus wird von Titus Livius Numa Pompilius genannt. Nach Vertreibung des letzten etruskischen Königs Tarquinius Superbus im Jahr 509. v.chr. wurde Rom eine Republik. Im Römischen Bürgerkrieg von 49 bis 45 v. Chr. setzte er sich Gaius Iulius Caesar gegen Pompeius und dessen Anhänger durch und errang die Alleinherrschaft. Nach seiner Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit fiel er einem Attentat zum Opfer. Sein Großneffe und Haupterbe Gaius Octavius (später Kaiser Augustus) setzte die Monarchie als neue Staatsform des Römischen Reiches durch. Im 1. Jahrhundert v. Chr. war Rom wohl bereits eine Millionenstadt und sowohl geografisches als auch politisches Zentrum des Römischen Reiches. Zu Beginn der Spätantike erreichte Rom wohl seine größte Bevölkerungszahl der Frühgeschichte; mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern. Die Stadt verlor aber bald an politischer Bedeutung, da die verschiedenen Kaiser andere Residenzen bevorzugten. Nach dem formellen Untergang des Weströmischen Reiches im Jahr 476 blieb Rom eine bevölkerungsreiche Metropole bis zum Einfall der Goten 535. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert folgten weitere Belagerungen, Angriffe und Plünderungen durch Langobarden, Sarazenen und Normannen. Seit Pippin III. ( ) erlangte Rom, das im Mittelalter nur noch etwa Einwohner zählte, neue Bedeutung als Hauptstadt des Patrimonium Petri und als wichtigster Wallfahrtsort des Christentums neben Jerusalem und Santiago de Compostela. Neuer Glanz kam im Jahr 800 in die Stadt, als Karl der Große durch Papst Leo III. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt wurde. Das von der katholischen Kirche direkt in Rom vermutete Grab des nach dem Brand Roms unter Nero im Jahre 64 hingerichteten Apostels Paulus sowie unzählige andere Reliquien verhießen ab 1300 in den Heiligen Jahren den Pilgern außergewöhnliche Gnaden und Ablässe. Hierzu trug im Besonderen die mittlerweile bestätigte Annahme bei, dass Simon Petrus gemeinsam mit Paulus hingerichtet und in Rom begraben wurde. Nach dem Ende des Kirchenstaates wurde Rom am 26. Januar 1871 die Hauptstadt des im Zuge des Risorgimento entstandenen italienischen Nationalstaates; zuvor hatten übergangsweise Turin und Florenz diese Rolle innegehabt. Der seiner weltlichen Macht beraubte Papst sowie große Teile der katholischen Bevölkerung standen diesem neuen Staat jahrzehntelang feindlich gegenüber. Als 1920 schließlich nach dem Tod des Heiligen Papst Benedikt XV. Während des Konklavs kein neuer Papst gewählt wurde, sondern zu einem ökumenischen Konzil eingeladen wurde, blickte die Welt gespannt nach Ascania, dem Ort, wo sich einst das Antike Nicäa befunden hatte. Das Ergebnis des Konzils von Ascania war die Aufhebung nahezu sämtlicher Kirchenschismas und Gründung einer universalen Gesamtkirche. Als Sitz des Oberhauptes der Ecclesia universalis wurde nach langen Debatten Rom bestimmt. Der Titel des Papstes wurde jedoch aufgeben und das Oberhaupt der Ecclesia trägt seitdem die Titel Summus Pontifex Ecclesiae Universalis (oberster Priester der Weltkirche), Patriarcha Occidentis (Patriarch des Abendlandes), Archiepiscopus et Metropolitanus Romanus (Erzbischof und Metropolit Roms) Erster Summus Pontifex wurde Ambrogio Damiano Georgi. Als 1922 schließlich Revolutionäre unter der Führung Benito Mussolinis versuchten die Macht im Staat Italien zu übernehmen. Die durch Georgi unterstützte Resistenzia hinderte die Faschisten ihr Ziel zu erreichen und nach dem Ende der Revolution der ein Großteil der römischen Politiker zum Opfer gefallen war. Georgi wurde daraufhin zum neuen Regierungschef ausgerufen und der Kirchenstaat, das Patrimonium Petri wiedereingeführt und in Anlehnung an die Antike Rom genannt. Seit dem ist der Summus Pontifex sowohl Oberster Hirte der Ecclesia Universals als auch Staatschef des Völkerrechtlichen Staates Rom. Nach Tod des Ersten Summus Pontifex 1931 wurde Francisco de Jassu neuer Erzbischof und Metropolit Roms. Sport: Die beliebteste Sportart im Patrimonum Petri ist der Fußball (Calcio).

20 Religion: Der christliche Glaube ist in Rom Staatsreligion. Ca. 98% aller Einwohner sind getaufte Christen. Andere Religionen werden zwar geduldet und sind durch ein Konkordat geschützt, haben aber keinerlei wirkliche Bedeutung. Rom und die Wissenschaft: Den Nutzen der Wissenschaft erkennt die Ecclesia durchaus an soweit sie nicht im Wiederspruch zur Glaubenslehre steht. Die Beziehung des Glaubens und der Wissenschaft zu untersuchen, ist Aufgabe der Apologetik. Die Hauptaufgaben dieser theologischen Disziplin ist es: durch logische Argumente und wissenschaftliche und historische Beweise für die Wahrheit des Glaubens eintreten den Glauben gegen Angriffe von Kritikern verschiedenster anderer Weltanschauungen zu verteidigen entgegengesetzte Glaubensrichtungen oder Weltanschauungen zurückweisen Kulinarisches: Die Küche Roms besteht aus einer Vielzahl von Regionalküchen, und bedingt durch die geografische Lage und lange Kochtradition kann sie auf eine Vielzahl von Zutaten und Spezialitäten zurückgreifen. Historisch unterscheidet man vor allem zwischen der Cucina altoborghese (womit die exklusive Kochtradition der höheren Stände seit der Renaissance bezeichnet wird) sowie der Cucina povera (der regionalen bäuerlichen und städtischen Küche). International bekannte Produkte sind zum Beispiel Olivenöl, diverse Käsesorten (wie Parmesan, Mozzarella, Gorgonzola), Wurst und Fleischerzeugnisse (wie Mortadella, Salami, San-Daniele-Schinken, Parmaschinken) und natürlich Pasta und Pizza. Dazu kommt das reichhaltige einheimische Weinangebot, von denen besonders Chianti und Barolo international geschätzt werden. In Italien ist üblicherweise das Abendessen die Hauptmahlzeit, die aus einer Vorspeise/Antipasto, zwei Hauptgängen und der Nachspeise besteht. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Die Herren, wenn sie keine Creditoren sind, tragen bei gesellschaftlichen Anlässen gerne eine Kreissäge aus Stroh oder helle Hüte aus Filz oder Tuch mit dunklen Hutbändern.

21 6. Luxemburg, Großherzogtum Staatsform: Parlamentarische Monarchie, Demokratie Staatschefin: Großherzogin Charlotte von Nassau-Weilburg Regierungschef: Premierminister Pierre Dupong Wahlspruch: Mir wëlle bleiwe wat mir sinn (lux.) = Wir wollen bleiben, was wir sind! Bevölkerung: Luxemburger Teilnehmer an der Konferenz Dr. Dr. Dr. Edith Klerings, Wissenschaftlerin geb in Esch-Sur-Alzette, Luxemburg Lebensumstände: ledig, keine Kinder Laufbahn: Jüngste Abiturientin der Geschichte Luxemburgs. Studium an der Universität Luxemburg ab 1924, erste Doktorwürde mit 19 Jahren über Baustoffoptimierungen, zweite mit 22 über die Leitfähigkeit und Magnetik von Wellen, die Dritte folgt mit 26 über das Problem logischer Ordnung in der Neuralen Forschung. Ihre Forschung umspannt Technik und Maschinenbau über Physikalische wie Biochemie, bis hin zu philosophischer Logik und Ordnung. Ein ständiger Schwerpunkt ist die Nebelforschung. Ehrungen: königlich-großherzoglicher Verdienstorden für Errungenschaften in der Forschung; Grüne Ehrennadel der Universität Luxemburg Sonstiges: Autistin. Bitte wenden Sie sich bei Kontaktwunsch zuerst an Frau Dr. Heimdell. Dr. Marieke Heimdell, Wissenschaftlerin geb in Lëtzebuerg, Luxemburg Lebensumstände: ledig, keine Kinder Laufbahn: Halbwaisenstipendium der Universität Luxemburg ; seit 1929 persönliche und wissenschaftliche Assistentin von Frau Dr. Dr. Dr. Klerings. Doktorwürde 1944 über Autismus und Spartenbegabung. Ehrungen: Grüne Ehrennadel der Universität Luxemburg, Nobelpreis 1948 für Dehumidisierung von fungiziden Gasen und aerolen Wucherungen. Politik: Luxemburg (amtlich Großherzogtum Luxemburg, luxemburgisch Groussherzogtum Lëtzebuerg, französisch Grand-Duché de Luxembourg) ist ein demokratischer Staat in Westeuropa. Luxemburg ist eine parlamentarische Erbmonarchie und hat unter den ursprünglich neun europäischen Großherzogtümern als einziges bis heute Bestand. Frauen sind hier gleichberechtigt, gefördert wird nach Begabung. Das kleine Land ist eine nicht zu unterschätzende Größe auf dem Finanzparkett und ein sehr ungeduldiger Gläubiger, wenn man z. B. die Eintreibung ausstehender Rückzahlungen Preußens betrachtet hier wurden kurzerhand veräußerte, unbezahlt verbliebene Elektrizitätswerke wieder abgebaut und eingezogen (vergleiche Presseberichte). Sprache: Die Muttersprache der Luxemburger ist Luxemburgisch ( Lëtzebuergesch ), eine moselfränkische hochdeutsche Mundart mit einem etwas höheren Anteil französischer Lehnwörter als das Standarddeutsche. Deutsch gilt als Standardsprache, Französisch als Prestigesprache. Geografie: Mit einer Fläche von 2586 Quadratkilometern ist Luxemburg einer der kleinsten Flächenstaaten der Erde. Es grenzt im Süden an das Erzbistum Paris, im Westen an Neu-Harlem und im Osten an Preußen. Der Norden des Landes ist ein Teil der Ardennen und wird (das) Ösling genannt. Im Süden liegt das fruchtbare Gutland, das zum Lothringer Stufenland gehört. Dieses Gebiet weist eine höhere Bevölkerungs- und Industriedichte als das Ösling auf.

22 Geschichte: Das Land ist als Grafschaft 963 im damaligen Heiligen Römischen Reich entstanden. Auf dem Wiener Kongress wurde Luxemburg zum Großherzogtum erhoben; Wilhelm I. von Nassau- Oranien wurde zum ersten Großherzog. Heute ist das Land das letzte Großherzogtum der Welt wurde das Frauenwahlrecht eingeführt. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. Luxemburg ist neben der Schweiz der einzige neutral verbliebene Staat Europas. b. Luxemburg und die Schweiz garantieren sich gegenseitig ihre politische Neutralität. Wirtschaft: Luxemburg hat seinen Schwerpunkt universitär auf Wissenschaft und Forschung gelegt, darüber hinaus hat die Parlamentarische Monarchie eine bedeutende Schwer- und Stahlindustrie und ist europaweit einer der bedeutendsten Finanzhandelsplätze. Ihre Großherzogsfamilie konzentriert sich auf die repräsentativen Aufgaben des Landes, während das demokratisch gewählte Parlament die Regierung innehat. Wissenswert ist, dass Luxemburg traditionell eine Schachnation ist. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Beide Geschlechter tragen grüne Federn als Brosche oder am Hut. Links ist die Ehrennadel der Doktorwürde der Luxemburgischen Universität abgebildet, mit den Zahnrädern als Insignien für Technik und Fortschritt. 7. Neu-Avalon, Gemarkung Staatsform: Parlamentarisches Regierungssystem Staatschef: Präsident Lord Richard Nordminster Regierungschef: Premierminister Sir Ebony Ivor Wahlspruch: Semper in momentum (= stets in Bewegung) Bevölkerung: Avaloner Teilnehmer an der Konferenz Ambassador Anna McLeaf, Chief of Mission / Diplomatic corps geb. 25. August 1912 in Calcutta Lebensumstände: verheiratet, keine Kinder Laufbahn: Geborene Harris, aufgewachsen im Waisenhaus. Jahrgangsbeste im St. Trinity College of Wales. Spezialausbildung beim Eastern Command, Diplomatischen Dienst, Diplomatin, Ambassador, High Commissioner, Ambassador Extraordinary and Plenipotentiary (Neu-Avalon). Über ihre Rolle in der Loge ist wenig bekannt. Sonstiges: Die Ambassador ist ausgesprochen modebewusst und distinguiert. Ehrungen: Most Venerable Order of the Hospital of St. John (Dame Grand Cross), Distinguished Service Order

23 Mark Mortimer Sykes, Diplomat geb. 18. August 1900 in Stoke on Trent, Großbritannien Lebensumstände: ledig, vier Kinder Laufbahn: Abschluss am Oxford Trinity College, Aufnahme in den diplomatischen Dienst der Gemarkung Neu-Avalon, mit Entsendungen in die USA, Gemarkung Trondheim und Luxemburg. Derzeit Ministerialbeamter Außenministerium Gemarkung Neu-Avalon Ehrungen: Honorary Fellow at Oxford Trinity College Sonstiges: Erbe der Sykes Machinery and Weapons Inc., größter Rüstungsproduzent Gemarkung Neu-Avalon Sir Patrick Windsor Earl of St Andrews, Militär geb in Hawfordshire, Essex Lebensumstände: ledig Laufbahn: Geboren als zweiter Sohn von Andrew Fitzgerald Windsor Eintritt in die Royal Academy of Military Cadets in Essex. Nach Abschluss Position als Lieutenant in der Royal Army. Über seinen weiteren Werdegang existieren verschiedenste Versionen. Lediglich diverse Auszeichnungen wg. militärischer oder ziviler Leistungen können nachgewiesen werden. Sicher ist: Seit 1942 Posten als Intermediate Military Advisor und nimmt seine politischen Pflichten im House of Lords wahr. Ehrungen: Military Cross, Distinguished Service Cross, Order of the Avalonian Empire, St. Patrick Order Sonstiges: Zur Person Patrick Windsor existiert eine international bekannte Groschenromanreihe, deren Reiz u. a. darin besteht, dass es unklar bleibt, ob die darin beschriebenen Abenteuer frei erfunden sind oder einen wahren Kern haben. Politik und Gesellschaft: Die Gemarkung Neu-Avalon sieht sich politisch dem Erhalt und der Förderung des Gemeinwohls verpflichtet. Gemeinwohl umschreibt dabei aber nicht nur das allgemeine Wohl der Bürger der Gemarkung Neu-Avalons, sondern das Gemeinwohl insgesamt als abstrakten Wert und Ideologie. Die Umsetzung des Gemeinwohls erfolgt dabei nach stark utilitaristisch geprägten Kriterien. Jeder Bürger soll die gleichen Chancen auf Bildung und gesellschaftlichen Aufstieg haben ebenso wie auf Teilhabe am und Gestaltung des politischen Geschehens. Diese basiert dabei auf dem Wert der Verdienste die sich der einzelne Bürger um die Gesellschaft erworben hat. Nach einem bestimmten Schlüssel bewertet legt dieser Quotient in etwa fest, welches Gewicht die Stimme eines bestimmten Bürgers bei Wahlen und Abstimmungen hat. Ebenso bestimmt er, mit welchen sozialen Leistungen eine einzelne Person rechnen darf. Dahinter steht die Argumentation, dass der Staat zwar eine generelle Fürsorgefunktion gegenüber seinen Bürgern hat, der Bürger im Gegenzug dazu aber auch eine Mitwirkungspflicht am Staat und dem Gemeinwohl. Verweigert sich der Bürger diesem, obwohl er hierzu in der Lage wäre, so steht auch der Staat in keiner Fürsorgeverpflichtung mehr. Konkret äußert sich dies in letzter Konsequenz dadurch, dass Bürger, die über einen längeren Zeitraum ihren sozialen Pflichten nicht nachkommen, sich also asozial verhalten, in die Gemarkung Penitentia verbannt werden. In die Gemarkung Penitentia unterhält Neu-Avalon eine Reihe von Erziehungslagern und anderen auf Resozialisierung ausgerichtete Einrichtungen, über die sich ein Bürger die Rückkehr in die soziale Gemeinschaft erarbeiten kann. In Neu-Avalon besteht die allgemeine Wehrpflicht, so dass im Krisenfall eine Armee mit einer Mannstärke von bis zu Soldaten mobilisiert werden könnte. Mittelfristig würde eine solche Mobilisierung jedoch die Wirtschaftskraft von Neu-Avalon überfordern. Daneben verfügt es über ein zahlenmäßig kleines Berufsheer und eine starke Marine sowie Luftwaffe. Die Berufssoldaten haben sich in verschiedenen Kolonialkrisen als sehr diszipliniert und schlagkräftig erwiesen.

24 Geschichte: Die Gemarkung Neu-Avalon erwuchs ab 1918 aus dem Niedergang der Autorität des britischen Königshauses und der mit ihr verwobenen aristokratischen Strukturen, die sich nicht in der Lage sahen, auf die mit dem Auftauchen des Nebels einhergehenden Sorgen und Ängste der Bevölkerung adäquate Antworten zu liefern, geschweige denn neue Lösungsansätze zu bieten. Hatte die Monarchie in den letzten Jahrzehnten ihrer Existenz ein Element dargestellt, das es vermochte, alle gesellschaftlichen Schichten in Stolz und Selbstbewusstsein unter den identitätsstiftenden Gesamtbezeichnungen British Empire und Commonwealth zu vereinen, so ging ihr diese Integrationsfunktion mit ihrer eigenen Hilflosigkeit in der Reaktion auf die Ereignisse verloren. Das Parlament konnte diese Lücke trotz seiner demokratischen Verankerung nicht füllen, da es durch das Oberhaus selbst immer noch einem starken aristokratischen Einfluss ausgesetzt war. Die Spannungen entluden sich schließlich zunehmend nicht nur politisch, sondern auch gewalttätig. Gewerkschaftsdemonstrationen arteten in Straßenschlachten aus, politische Kundgebungen in wilde Prügeleien. Am 19. April 1918 stürmte ein wütender Mob das Parlament und brannte es nieder. Wales und Schottland stellten eigene Milizen auf bzw. unterstellten in ihren Territorien stationierte Armeeeinheiten ihrer jeweiligen "Nationalen" und Kontrolle. In Irland begann ein erbitterter Bürgerkrieg zu wüten. Die vereinigten Königreiche waren dabei auseinanderzubrechen. An dieser Stelle begannen couragierte Bürger neben den staatlichen Institutionen eine eigene Organisation aufzubauen, die der Gesellschaft mit einer neuen Ideologie, allein basierend auf dem Gemeinwohl, einen neuen Fokus und damit wieder Frieden und Stabilität bringen sollte. Diese Organisation wurde später als die Großloge der zehn Reiche formalisiert. Über mehrere Entwicklungsstufen führte dies schließlich zur Abschaffung der Monarchie und der Aristokratie (bestehende Titel dürfen weitergeführt werden, sind jedoch bloße Namensbezeichnungen und haben darüber hinaus keine rechtliche Wirkung) und im Weiteren zur Neuschöpfung des Staatenverbundes als Gemarkung Neu-Avalon. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. LOGISTER b. Neu-Harlem und Neu-Avalon verbinden diverse nicht öffentliche Verträge, die vermutlich militärischer Natur sind c. Neu-Avalon ist schon seit dem Ende des Großen Krieges mit dem Erzbistum Paris verfeindet. Beobachter sprechen von einer drohende Kriegsgefahr in Zentralafrika. d. Kolonialpolitik: Europäische Staaten, allen voran Neu-Avalon und das Erzbistum Paris, betrieben schon seit vielen Jahrzehnten eine intensive weltweite Kolonialpolitik. Im Zuge des Großen Krieges in Europa und der Umstrukturierung der europäischen Staaten lösten sich immer mehr dieser Kolonien (engl. Dominions) in den nächsten Jahrzehnten von Europa und bildeten unabhängige Staaten (Neu-Avalon: Jemen, Afghanistan und Ägypten 1918, Irak 1932, Indien, Bangladesch und Pakistan 1947, Israel 1948; sowie vom Erzbistum Paris: Libanon und Vietnam 1941, Syrien 1946 ) e. Es bestehen gewisse Spannungen zwischen Penitentia bzw. Neu-Avalon und den USA angesichts der Schwemme von Flüchtlingen, unter ihnen viele Kriminelle, die Jahr für Jahr den neuen Kontinent erreichen. Wortstamm: Avalon war die Apfelinsel an der Westküste der Insel und ist schon vor langer Zeit im Nebel entschwunden. Neu-Avalon aber wird die Kraft haben, aus dem Nebel wieder herauszutreten. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Die Herren tragen gerne Tropenhelme oder offiziell auch Melonen, und die Damen tragen exotische Ascot-Hüte oder auch ab und an Tropenhelme

25 8. Neu-Harlem, Gemarkung Staatsform: Partizipatorische Aristokratie Staatschefin: Vorsitzende Johanna Naber Regierungsvorstand: Roelof T. Overakker Wahlspruch: Vicit Vim Virtus = Edelmut besiegt Gewalt Bevölkerung: Harlemer Teilnehmer an der Konferenz Mevrouw Adriana VanZwaard, Ambassadeur geb in Harlem Lebensumstände: geschieden, 2 Kinder (Zwillinge) Laufbahn: Als hocheffizientes Wunderkind übernahm sie die Firmenleitung der Zwaard-Industrie bereits während ihres Studiums der Betriebswirtschaft Es gelang ihr, die Wirtschaftlichkeit der Firma deutlich zu erhöhen und diese im Sektor Medizintechnik zum Weltmarktführer zu machen. Bürgereffizienz: Hobbys: Bogenschießen, Reiten, Fechten, Mevrouw Marion Vandaalen, Wetenschapperin Geb in Amsterdam Lebensumstände: ledig Laufbahn: Studium der Pharmazie, seitdem bei Zwaard angestellt, mehrere bedeutende Publikationen im medizinisch-technischem Gebiet. Ehrungen: Wirtschaftlichstes Medikament Nobelpreis für Entdeckung des Vitamins K Bürgereffizienz: Hobby: Historisches Brauchtum in Theorie und Praxis Mjinheer Koenrad VanZwaard, Generaaldirektor Militair geb in Harlem Lebensumstände: verheiratet, 1 Kind Laufbahn: Studium der Betriebswirtschaft von 1930 bis 1934, dann Militärakademie in Ypern. Seit 1945 General. Ehrungen: Landeskreuz für Effizienz (1941 in Zudafrika) fünf Sterne für mehrere verlustarme humanitäre Einsätze Landesstern für Restrukturierung der Streitkräfte Bürgereffizienz: Hobby: Sammeln von Streichhölzern

26 Geografie: Teile des Landes, wie zum Beispiel fast die gesamte Provinz Flevoland, wurden durch Landgewinnung dem Meer abgewonnen. Sie werden als Polder (an der preußischen Nordseeküste als Koog) bezeichnet. Wesentliche Stadtteile aller großen Siedlungen ruhen auf schwimmenden Verankerungen und werden, falls erforderlich, auch an andere Orte verlagert. Ungefähr ein Fünftel der Landesfläche ist mit Wasser bedeckt, wovon das Ijsselmeer den größten Teil ausmacht. Das im nördlichen Westeuropa liegende Land wird durch die Nordsee im Norden, durch das Bistum Paris im Westen, Luxemburg im Süden und Preußen im Osten begrenzt. Ungefähr die Hälfte des Landes liegt weniger als einen Meter über, rund ein Viertel des Landes unterhalb des Meeresspiegels. Im Neu-Harlemischen sagt man zu den historischen Regionen auch De Lage Landen, also die tief oder niedrig liegenden Länder. Die flachen Gebiete werden in der Regel durch Deiche vor Sturmfluten geschützt, die insgesamt eine Länge von etwa km haben. Die wichtigsten Flüsse (de grote rivieren die großen Flüsse) sind Rhein, Maas und Schelde. Die Hauptwindrichtung ist Südwest, daraus resultiert ein gemäßigtes maritimes Klima mit kühlen Sommern und milden Wintern. Geschichte: Neu-Harlem früher Niederlande genannt - war Ende des Mittelalters ein Teil des Herrschaftsgebietes des Hauses Burgund, später dann Teil des Hauses Habsburg, (im Burgundischen Reichskreis, Spanische, dann Österreichische und dann wieder Spanische Niederlande). Die nordneuharlemschen Provinzen der Utrechter Union (Holland, Zeeland, Utrecht, Gelderland, Overijssel, Groningen und Friesland) erklärten sich am 26. Juli 1581 unabhängig vom Landesherren Philipp II. von Spanien. In den Verträgen des Westfälischen Friedens 1648 wurde die Unabhängigkeit vom Heiligen Römischen Reich proklamiert; das Gebiet entsprach in etwa den späteren Niederlanden. Der südliche Teil des Gebietes, inklusive Flandern, verblieb hingegen beim Reich; später entstand daraus der Staat Belgien. Man sprach dann von den nördlichen und den südlichen Niederlanden. Der Wiener Kongress vereinigte Norden und Süden als unabhängigen Staat Koninkrijk der Nederlanden noch einmal für kurze Zeit. Jedoch schon 1830 erklärten sich die südlichen Niederlande unter der Bezeichnung Belgien für unabhängig. (Belgica ist der Name einer alten römischen Provinz, und in der Renaissance wurde der Ausdruck als lateinischer Name der Niederlande verwendet, auch für den Norden.) Nach dem Preußischen Massaker von Ypern (damals Belgien) während des großen Krieges forderte Wilhelmina die damalige Königin, ein Engreifen und wurde durch das Volk zum Abdanken gezwungen. Die Verfassung wurde durch die Frauenrechtlerin und Witschaftstheoretikerin Johanna Naber neu erstellt. Nach Ende des Großen Krieges wurde Belgien wieder mit dem Provinznamen Belgica durch extrem starke wirtschaftliche und humanitäre Hilfe gebunden und dann übernommen. Das Endprodukt ergab das heutige Neu-Harlem. Aussprache: Neu wird holländisch Nieuw ausgesprochen. Amtsprache ist Niederländisch. Verkehr: Das wichtigste Verkehrsunternehmen ist die Eisenbahngesellschaft Haalemse Spoorwegen, kurz HS. Vom gesamten Transport werden 14% per Straße, 50% per Schiene und 30% auf Booten verfrachtet. Die Flüsse Rhein, Maas und Schelde, welche aus dem europäischen Ausland durch die Niederlande in die Nordsee fließen, machen Neu-Harlem zu einem Knotenpunkt der europäischen Binnenschifffahrt. Der Hafen von Rotterdam ist der größte Hafen der Welt. Der wichtige internationale Flughafen Schiphol wurde 1916 als eine militärische Basis eröffnet und ab dem 17. Dezember 1920 zivil genutzt. Das Wort Schiphol bedeutet so viel wie Schiffsloch und ist darauf zurückzuführen, dass früher am Ort des heutigen Flughafens ein großer See (Harlemmermeer) war, in dem öfter Schiffe sanken. Seit 1935 hat der Flughafen vier Landepisten. Neu-Harlem benutzt meistens die Brücken vom Typ Holländerbrücke mit ihrem hoch aufgehängten Gegengewicht. Aber auch einige Schubbrücken, Drehbrücken und Hebebrücken sind noch aktiv bei den zahlreichen Kanal- und Gracht-Querungen im Einsatz. Das Fahrrad (Fiets) ist im Individualverkehr ländlich weit verbreitet. Regierung/Politik: Die Hauptstadt und Regierungssitz von Neu-Harlem ist Harlem. Die Entwicklung eines Votierers, ein Gerät, das schnelle Abstimmungen großer Menschenmengen vornehmen kann, ermöglichte die Gründung einer partizipatorischen Aristokratie. Es gibt einen Staatsvorstand, dessen einzelne Mitglieder schnell und unkompliziert direkt gewählt werden. In kritischen Fragen können alle Bürger über einen Votierer direkt abstimmen. Inzwischen wird Neu- Harlem von Roelof Theodorus Overakker effizient und wirtschaftlich geführt, jeder Bürger ist ein stolzes Zahnrad in der großen Maschine von Neu-Harlem. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. Neu-Harlem hat einen Bündnispakt (Vertrag von Den Haag) mit dem Erzbistum Paris, in dem gegenseitige wissenschaftliche, wirtschaftliche und militärische Belange geregelt sind. b. Neu-Harlem und Neu-Avalon verbinden diverse nicht öffentliche Verträge, die vermutlich militärischer Natur sind. c. Neu-Harlem und Attica verbindet seit Kurzem ein Wirtschaftbündnis. d. Mit Preußen und dem Bajuwarischen Kaiserreich bestehen Nichtangriffsvereinbarungen.

27 Wirtschaft: Beim produzierenden Gewerbe dominiert die chemischmedizinische Industrie mit den Firmen Zwaard (Logo s.r.) und Akzo vor der Erdölraffinerie (Shell). Erst dann kommen Lebensmittel (Unilever, Heineken). Der Hauptteil der Wirtschaftsleistung wird jedoch wie eh und je mit weltweitem Handel erzielt. Landwirtschaft: Getreide-, Gemüse-, Früchte- und Schnittblumenanbau die Tulpenzüchtung beeinflusste sogar die Geschichte des Landes gibt es noch Milchviehhaltung in großem Maßstab. Lebenseinstellung: Neuharlemer gehen mit erhobenem Haupt durch das Leben, mit dem Gefühl, immer den rechten Weg gegangen zu sein, und dem adonaigefälligen Fleiß, der sie zu Günstlingen des Schicksals macht. Es wird etwas geforscht, einiges produziert und wie zu alten Zeiten viel mit allen Nationen gehandelt. Viele Bürger tragen stolz ihr Bling, das zeigt wie wirtschaftlich der Einzelne für den Staat ist. Derjenige, dessen Rating fällt oder der sogar seine Anstellung dauerhaft verliert geht freiwillig nach Penetentia, um der Staatsfirma nicht zur Last zu fallen. Bedürftigen gegenüber gibt man sich eine Zeit lang (meist sechs Monate) generös, dann haben diese jedoch durch ihre eigene Anstrengung zu zeigen, dass sie es wert sind, Teil des Landes zu sein. Mit Abscheu blicken die Neuharlemer auf alternative Drogenkonsumenten wie Kiffer oder Rote Rinne; gegen einen zivilisierten Trip mit einem Staatlichen LSD-Ticket ist hierzulande nichts einzuwenden. Seit Heineken vollständig synthetische Getränke herstellt wird auch wieder Bier getrunken. Die medizinische Versorgung ist ausgezeichnet, und viele Pharmaka weltweit kommen aus Neu- Harlem. Malerei und Kunst: Neu-Harlem hat viele weltberühmte Maler. Einer der bekanntesten frühen Künstler war Hieronymus Bosch. Die Blütezeit der Republik im 17. Jahrhundert, das so genannte Goldene Zeitalter brachte große Künstler wie Rembrandt van Rijn, Jan Vermeer, Frans Hals, Carel Fabritius, Gerard Dou, Paulus Potter, Jacob Izaaksoon van Ruisdael oder Jan Steen hervor. Berühmte Künstler späterer Epochen waren Vincent van Gogh, Piet Mondrian und M. C. Escher. Küche: stamppot (Kartoffeln, Sauerkraut und Würste), frieten oder patat = Pommes frites mit patatje oorlog, eine Sauce aus Mayonnaise, Erdnusssoße und Zwiebeln. Andere Spezialitäten sind Gouda-Kaas und Hollandse Nieuwe; bei diesen Matjes handelt es sich um junge, noch nicht geschlechtsreife Heringe. Über die Grenzen hinaus bekannt sind auch die Bratrollen, die Frikandel genannt werden. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Die Damen tragen gerne blaue Bänder im Haar und die Herren blaue Krawatten (oft mit maritimen Motiven). Beiderlei Geschlechtes werden uniformartige Anzüge mit Firmenlogos auf dem Revers gerne gesehen.

28 9. Preußen Staatsform: Parlamentarisches Regierungssystem, Demokratie/Bürokratie Staatschef: Reichspräsident Herzog Hans von Pappel Regierungschef: Exekutiver Reichminister Generalleutnant Wilhelm Siegfried Nordmann Wahlspruch: Reformation Suum cuique (Jedem das Seine) Bevölkerung: Preußen Teilnehmer an der Konferenz Susanna Viktoria Emanuela Konstanze Kipp, Gräfin von Hardenberg, Diplomatin geb. 19. Oktober 1914 in Potsdam, Deutsches Reich Lebensumstände: ledig, keine Kinder Laufbahn: Abschluss am Collegium Ottilia, nachfolgend Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Berlin. Aufnahme in den diplomatischen Dienst Abteilung West, mit Entsendungen in das Erzbistum Paris, die Gemarkung Trondheim, das Bistum Rom und das Zarenreich. Derzeit preußisches Außenministerium Abteilung Mitte, ZBV. Ehrungen: Preußischer Verdienstorden 2.ter Klasse am Band, Ottilienorden mit Blüte Oberst Adalbert Gottlieb von Klausewitz, milit. Berater geb in Burg Lebensumstände: verwitwet Laufbahn: Preußisches Gymnasium Magdeburg. Februar 1911 Eintritt ins Regiment, Ausbildung an der Offiziersakademie in Hannover Versetzung an die Ostfront bei Maastricht. Beförderung zum Leutnant Versetzung an die Westfront nach Regensburg. Beförderung zum Major auf dem Schlachtfeld. Titel wird später von Kommandantur anerkannt. Nach Beendigung der Kriegshandlungen Versetzung in die afrikanischen Kolonien Rückversetzung nach Hannover Berufung in den diplomatischen Korps und Beförderung zum Oberst. Ehrungen: Tapferkeitsmedaille (4x), eisernes Kreuz, Rettungsmedaille am Band KEIN BILD VORHANDEN Botschaftsattaché Hans Hansen, Diplomat geb. 17. August 1912 in Berlin Lebensumstände: ledig Laufbahn: Nach seiner Ausbildung an europäischen Eliteschulen erwarb der Attaché fundierte Kenntnisse im Innendienst, bevor er Anfang dieses Jahres seine politische Karriere im Auswärtigen Amt als Botschaftsattaché fortsetzte.

29 Markus Willibald Anton Augustus Hofer, Baron von Auenstätt, außenpolitischer Berater geb. 12. August 1905 in Berlin, Deutsches Reich Lebensumstände: verheiratet, zwei Kinder Laufbahn: Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Berlin. Aufnahme in den diplomatischen Dienst Abteilung West, mit Entsendungen in das Bistum Rom, die Gemarkung Neu-Avalon und die USA aus dem aktiven diplomatischen Dienst ausgeschieden, seither als Berater der preußischen Regierung tätig. Ehrungen: Preußischer Verdienstorden 3.ter Klasse, Ottilienorden Politik: Nach dem Ende des Großen Krieges in Europa zerbrach das Deutsche Kaiserreich und formte sich unter neuen Republiken. Für das ungebrochen mächtige Königreich Preußen verblieben die Gebiete Schleswig-Holstein, Dänemark, Hannover, Mecklenburg-Schwerin, Brandenburg, Pommern, West- und Ost-Preußen sowie Posen, Schlesien und Sachsen, welche aber in den kommenden Jahren fast vollständig unter dem Nebel verschwanden. Mit der neu benannten Hauptstadt "Neu-Berlin" erblühten in diesem Land die preußischen Tugenden und die Landesliebe ihrer Bewohner neu. Der Preußische Kulturkampf, welcher sich im Deutschen Reich gegen den Papst und die Kirche gewendet hatte, erstarkte neu und richtete sich nun gegen die neu entstandene Ecclesia. Preußen wandte sich den Logistern zu, und in keinem europäischen Land wurden die Creditoren von Staat und Bevölkerung so sehr abgelehnt, und die Inhaftierung und Vertreibung von Klerikalen ist bis heute an der Tagesordnung. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. Preußen und das Bajuwarische Kaiserreich teilen den gemeinsamen Schifflen-Plan, der im Falle eines Defensivkrieges gegenseitige Unterstützung garantiert. Zusätzlich existiert ein umfangreiches Handelsbündnis (das Harz-Elbe-Abkommen ), welches den Inlandshandel in Mitteleuropa dominiert. b. Preußen ist als Nebel-Anrainerstaat mit der Walachei, dem Zarenreich, dem Erzbistum Paris, dem Erzbistum Rom, der Schweiz und dem Bajuwarische Kaiserreich im BUDNA (Bund der Nebel- Anrainerstaaten). c. Preußen und das Bajuwarische Kaiserreich stehen in einem politischen und wirtschaftlichen Wettstreit, der allerdings noch nie zu einer offenen Konfrontation geführt hat. d. Preußische Militärmissionen in Trondheim sind verteidigungspolitische Vorhaben zur Modernisierung des Trondischen Militärs. e. In letzter Zeit existieren deutliche Hinweise, dass Preußen sehr an dem wirtschaftlich aufstrebenden Trondheim interessiert ist. Zusätzlich werden starke Truppenbewegungen in Nordpreußen festgestellt. f. Es besteht ein Nichtangriffspakt mit Neu-Harlem Preußische Bürokratie: In Preußen entstand früh ein straff durchorganisierter Herrschaftsapparat, der durch seine Machtfülle und Organisationsfähigkeit seinen Nachbarn für einige Jahrhunderte überlegen war. Bürokratie ( Herrschaft der Verwaltung ) ist die Wahrnehmung von Verwaltungstätigkeiten im Rahmen festgelegter Kompetenzen innerhalb einer festen Hierarchie. Der Begriff Bürokratie (frz. bureaucratie) wurde von dem Franzosen Vincent de Gournay (1712 bis 1759) geprägt und bereits kurz danach ins Deutsche übernommen. Das Kunstwort ist zusammengesetzt aus bureau und dem frz. Suffix -cratie, das aus griech. krateia, Herrschaft, Gewalt, Macht' gebildet wurde. Der Ursprung des Wortes Büro (bzw. frz. bureau =, Schreibtisch, Arbeitszimmer') ist das spätlateinische Wort burra in der Bedeutung, grober Wollstoff, zottiges Gewand'. (Dieses Wort bezog sich später auf den Stoff zum Beziehen von Schreibtischen. Danach wurde es auf den Schreibtisch selbst angewendet und letztlich auch auf den Ort übertragen, wo sich der Schreibtisch befindet.) Wörtlich bedeutet Bürokratie also,herrschaft der Verwaltung', wobei der Arbeitsplatz Büro als Metonymie stellvertretend für die Verwaltung steht, die dort geschieht. Preußische Tugenden: Die allseits bekannten Tugenden der Preußen sind geprägt von einer besonderen Landesliebe und Obrigkeitshörigkeit ihrer Bewohner. Marshelm Pansen zählt sie in seinem Buch Vernunftpatriotismus wie folgt auf: Das Preußische Staatsmodell stützte sich auf eine besondere Form der Ethik, die gemeinhin als preußischer Geist zusammengefasst wird und in die Legendenbildung eingegangen ist. So verbindet man mit Preußen die Tugenden wie Aufrichtigkeit, Bescheidenheit, Disziplin, Fleiß, Gehorsam (jedoch nicht ohne Freimut), Geradlinigkeit, Gerechtigkeitssinn, Härte (gegen sich mehr noch als gegen andere), Mut, Ordnungssinn, Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit, Redlichkeit, Sparsamkeit, Tapferkeit ohne Wehleidigkeit, Treue, Unterordnung, Weltoffenheit, Zurückhaltung, Zuverlässigkeit und

30 Zielstrebigkeit. Der gegenteilige Stereotyp verweist auf Militarismus, Autoritarismus, aggressiven Imperialismus und auf eine grundsätzlich demokratiefeindliche und reaktionäre Politik. Theodor Fontane lässt in seinem Roman "Der Stechlin" einen Offizier sagen: Dienst ist alles, und Schneidigkeit ist nur Renommisterei. Und das ist alles, was bei uns am niedrigsten gilt. Die wirklich Vornehmen gehorchen nicht einem Machthaber, sondern einem Gefühl der Pflicht. Was uns obliegt, ist nicht die Lust des Lebens, auch nicht einmal die Liebe, die wirkliche, sondern lediglich die Pflicht. Es ist dies außerdem etwas speziell Preußisches. Wir sind dadurch vor anderen Nationen ausgezeichnet, und selbst bei denen, die es nicht begreifen und übel wollen, dämmert die Vorstellung von unserer daraus entspringenden Überlegenheit. Sonstiges: Die preußische Kriegsauszeichnung "das Eisernen Kreuzes" gilt als eine der höchsten Auszeichnungen für verdiente Soldaten. Preußischer Militärmusik, wie der "Große Zapfenstreich" hat eine lange Tradition. Der lateinische Name für Preußen ist "Borussia" Preußischer Spruch: Üb immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab Traditionelles Bekleidungsmerkmal Militärangehörige tragen Pickelhauben, Zivilisten Schirmmützen (Schiebermützen) 10. Schweizer Eidgenossenschaft Staatsform: Räterepublik, Bürokratie Wahlspruch: «Unus pro omnibus, omnes pro uno» = «Einer für alle, alle für einen» Regierungschef: Homer Nützli Bevölkerung: Schweizer Teilnehmer an der Konferenz Legatin Anna-Maria Wyss, Diplomatin geb in Davos Lebensumstände: ledig, keine Kinder Laufbahn: Weiterführende Sekundarschule, Eidgenössische Fakultät für Politik und politische Geografie in Genf, Berufung zum Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten. Sonstiges: Frau Wyss vertritt auf der Fahrt zum Kongressort die Schweiz als Gastgeber; sie wird allen Beteiligten, trotz ihres jungen Alters moderierend zur Seite stehen. Ihre Attachés warten am Tagungsort. Militärattaché Leutnant Karl Zwingli, milit. Berater geb in Zürich Lebensumstände: verheiratet, keine Kinder Laufbahn: Herr Leutnant Zwingli hat an der Eidgenössische Militärakademie seine Offizierslaufbahn begonnen und ist ein aufsteigender Stern im Schweizer Militär. Sonstiges: Er erwartet den Phantomexpress in Zürich.

31 Kulturattaché Privat-Dozentin Cornelia Türauf, Beraterin geb in Genf Lebensumstände: ledig, keine Kinder Laufbahn: Kunstakademie Genf mit dem Schwerpunkt Malerei und Lyrik mit einem zusätzlichem Studium in Philosophie und Semitischer Geschichte. Lehrte bis vor kurzem an der Universität Basel. Vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten zum Kulturattaché berufen. Auszeichnungen: Leipziger Buchpreis für ihr Werk Der Fleischverzehrer Sonstiges: Sie erwartet den Phantomexpress in Zürich. Freiherr Konrad von Mannteufel, Neutraler Beobachter geb in Bamberg (Bajuwarisches Kaiserreich) Lebensumstände: verheiratet, fünf Kinder Laufbahn: Herr von Mannteufel ist ein Privatier und Abenteurer, der sein Leben voll und ganz der Hilfe am Menschen verschrieben hat. Er ist Vorsitzender der Internationalen Rot-Kreuz-Kommission, sicher wird er neutral und menschlich allen Staaten Hilfe zur Seite stellen können. Sonstiges: Er erwartet den Phantomexpress in Zürich. Politik:: Das Chor Helvetica ist ein Bund von vielen einzelnen Kantonen, die das Geschick des Landes leiten und dafür sorgen, dass dieses kleine, aber innovative Land bestehen bleibt, und richtet den Vorbereitungskongress als Gastgeber aus. Denn die Eidgenossen bestehen trotz des Teilverlusts von Graubünden, Ticino und Valis an den Nebel weiter auf ihre Neutralität. Die Schweizer gehen keine Bündnisse ein, die sie in irgendwelche Verpflichtungen treiben. Aber durch abenteuerliche Forschung konnte eine Ausweitung des Nebels verhindert werden. Hohe Berge schützen die Schweizer Stätte vor einem Hinüberschwappen der Nebelschwaden und, was sich über die Täler ausbreiten will, wird mit riesigen Windmaschinen zurückgehalten. Bisher ist unklar, wie es dieses kleine Land schafft, diese riesigen Energiemengen und die Technik zur Verfügung zu stellen, um ihre Heimat zu schützen. Entgegen ihrer Gewohnheiten trat die Schweiz daher dem Bündnis gegen den Nebel (BUDNA, Bund der Nebel-Anrainerstaaten) bei. Wobei alle Schweizer Vertreter immer wieder betonen, dass es sich um ein reines Zweckbündnis und nicht um ein politisches Bündnis handelt. So ist und bleibt die viel gerühmte Schweizer Neutralität erhalten. Die neue Amtssprache seit 1932 ist Deutsch. Außenpolitisch ist das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten jedoch bemüht, einen internationalen Moderator zwischen den europäischen Staaten darzustellen. So unterhält das Chor Helveticum in nahezu allen Ländern Vertretungen. Die Diplomaten sorgen seit Jahren für eine gewisse Ruhe auf dem Parkett und bringen streitende Staaten an einen Tisch. Wie zum Beispiel jüngst am Würzburger Kongress 14. Juli.1948, als das Erzbistum Paris und Neu- Avalon schriftlich bekräftigten, dass alle Kriegsvorbereitungen völlig an den Haaren herbeigezogen seien. Geografie: Die Schweiz liegt zwischen dem 46. und 48. Breitengrad und verfügt «auf dem Dach Europas» über die Quellgebiete von Flüssen, welche sich in alle Europa umfassenden Meere ergießen. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 220,1 Kilometer (von Bargen nach Chiasso), die größte West-Ost-Ausdehnung 348,4 Kilometer (von Chancy nach Val Müstair). Der höchste Punkt in der Schweiz ist die mit 4634 m ü. M. hohe Dufourspitze, der tiefste Punkt ist das Ufer des Lago Maggiore mit 193 m ü. M. Die höchstgelegene Siedlung Juf liegt auf 2126 m ü. M.; die tiefst gelegenen Siedlungen um den Lago Maggiore auf 196 m ü. M., was aber leider am 13. Januar 1938 dem Nebel anheimfiel. Die Schweiz hat eine Grenzlänge von Kilometern. Staatsgrenze zu südlicher Richtung ist zumindest theoretisch Italien, wird zurzeit aber vom Nebel eingenommen. Im Westen grenzt die Schweiz an Frankreich; im Norden und Osten an das Bajuwarische Kaiserreich. Das Fürstentum Liechtenstein hat sich im Angesicht der Nebelbedrohung zur Schweiz bekannt und seine Souveränität aufgegeben.

32 Wirtschaft: Es handelt sich um einen Bergbau-, Holz- und Agrarstaat, der durch den Export zu einigen Devisen kommt, die aber meist zur Sicherung gegen den Nebel genutzt werden. Wie genau die Windmaschinen aufgebaut sind, die die Schweiz ein Drittel ihrer gesamten Einkünfte kostet, unterliegt der Geheimhaltung. Seit der Bankenreglementierung vom Juli 1933 ist auch für Kriminelle der Geldwäsche- und Steuersumpf trockengelegt, und die Eidgenossen werden durch ehrliche harte Arbeit reich werden. Wissenschaft: Die erste Universität in der Schweiz wurde 1460 in Basel gegründet. Hervorzuheben ist das Wirken des Arztes und Mystikers Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim). Auf ihn geht die lange Tradition der chemischen und medizinischen Forschung in der Schweiz zurück. Auch zahlreiche Nobelpreisträger haben in den verschiedenen Kantonen geforscht und entwickelt. Weitere Forschungsschwerpunkte für die Zukunft liegen insbesondere in den Bereichen Beloxan 17 Grundlagen, Nebel-Ingenieurswesen und der Sprengstofftechnik. Die Forschungsanstalten unterstehen dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI). Sonstiges: Rotes Kreuz Das Schweizerische Rote Kreuz wurde am 17. Juli 1866 in Bern auf Anregung des Bundesrates Jakob Dubs und der beiden IKRK-Mitglieder Gustave Moynier und Guillaume-Henri Dufour gegründet. Nach der Gründung nannte sich das SRK Hülfsverein für schweizerische Wehrmänner und deren Familien. Heute existieren überall in Europa Rotkreuz-Vereine, oft protegiert von namhaften Familien und Firmen wie derer von Mannteufel oder die Kruppwerke. Im großen Krieg war das SRK für die Aufrechterhaltung der sozialen und materiellen Unterstützung für die mobilisierten Soldaten zuständig. Des Weiteren sorgte es mit Hilfe speziell ausgerüsteter Sanitätszüge für die Repatriierung von rund verwundeten Soldaten in ihre Heimatstaaten. Im Gegenzug organisierte es für tausende ausländische Soldaten Erholungsaufenthalte. Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit des SRK war der Kampf gegen die Spanische Grippe, die auch in der Schweiz tausende Menschenleben kostete. In der Nachkriegszeit lieferte das SRK unter anderem Lebensmittelhilfe in andere Länder, so beispielsweise 1919 nach Wien und 1922 nach Russland. Schweizer Garde Nach dem Tod des Papstes wurde sie offiziell abgeschafft, da sie als Leibgarde in Rom obsolet geworden ist. Diesen Prestigeverlust hat die Schweiz nur schwer überwunden. Städte: Zürich, Agglomeration, Genf, Basel, Lausanne Küche: Käsefondue, Raclette, Älplermagronen, Rösti, Birchermüesli, Toblerone, Käse, Schokolade Traditionelles Bekleidungsmerkmal Schweizer legen sogar in Sachen Kleidung Wert auf Neutralität und bevorzugen eher schlichte Kleidung, die Merkmale eines bestimmten Landes geschickt vermeidet. Bis auf ein Barett, das Damen und Herren gerne im Freien tragen. Jedoch ist es nahezu ausgeschlossen, einen Schweizer ohne Uhr zu finden, sei es eine Taschenuhr oder eine von diesen modernen Armbanduhren. Viele Schweizer reden auch gern über ihre Uhr und sehen dies als bedeutsamen Teil ihrer Kultur an.

33 11. Trondheim, Gemarkung Staatsform: Parlamentarisches Regierungssystem, Demokratie Staatschef: Närge John Kargass Regierungschef: Chäf de Korgg Pierre Franzis Longsword Wahlspruch: Alt for Trondhjem Alles für Trondheim Bevölkerung:Trondheimer Teilnehmer an der Konferenz Löjtnant Aron Magnusson, Militärischer Berater, Sprengstoffexperte geb in Stockholm Lebensumstände: ledig Laufbahn: nach Abschluss der Hökarängensskolan militärische Grundausbildung und erfolgreiche weitere militärische Laufbahn, mit Zusatzausbildungen als Sprengstoffexperte Ehrungen: Medaille für Fleiß und Treue Ambassadör Sigrún Lind, Diplomatin geb in Helsinki Lebensumstände: verheiratet, keine Kinder Laufbahn: Hochschulabschluss und Studium der Politikwissenschaft in Helsinki, nach kurzer privater Karrierepause, Aufnahme in den diplomatischen Dienst Dr. Hedda Håkanson, Aufgabe: Wissenschaftliche Beratung geb in Narvik Lebensumstände: ledig, keine Kinder Laufbahn: Bei ihrem Geologiestudium in Trondheim hat Fräulein Håkanson ihre Leidenschaft für verlassene und nach eigenen Angaben auch verwunschene Gegenden gefunden. Kaum ein Trondheimer Forscher kann sich rühmen, so viele Expeditionen geleitet zu haben wie Fräulein Håkanson. Ehrungen: Nominierung für den Nobelpreis in Chemie, ihre Emeritierung steht unmittelbar bevor. Sonstiges: Entdeckte am das Molekül Beloxan 17, es könnte ein wichtiger Baustein gegen den Nebel sein. Politik: Die 1905 gegründete demokratische Regierung, löste die vorangegangenen Monarchien, mit einigen Anfangsschwierigkeiten, erfolgreich ab. Verschont von den Problemen der Nebel- Anrainerstaaten konnte sich Trondheim ganz auf die innenpolitische Neuordnung, den Ausbau der Wirtschaft, der Forschung und des Militärs konzentrieren. Nach einigen vielversprechenden, friedlichen Jahren scheinen nun die Querelen vergangener Zeiten wieder zu erwachen, denn dem Gewinner der Parlamentswahlen Anfang des Jahres wird von einer militärisch gestützten Minderheitspartei Wahlbetrug vorgeworfen. Die starke Militaristenlobby wittert hier, unseren Informationen zufolge, ihre Chance, einen Putschversuch zu unternehmen. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. Trondheim ist bisher in keines der bestehenden Bündnisse eingebunden, pflegt nachbarschaftliche Freundschaft zu den anderen Logisterstaaten Neu-Avalon, Neu-Harlem und Preußen b. Preußische Militärmissionen unterstützen Trondheim bei der Modernisierung des trondischen Militärs.

34 Geschichte: Erstmals erwähnt wird Skandinavien in den naturalis historia Plinius des Älteren aus dem Jahr 79. Er schreibt über Scatinavia, eine große Insel, auf der das Volk der Hillevionen lebt. 98 findet sich in Gaius Cornelius Tacitus' Germania eine Erwähnung der Suionen, die im Ozean selbst leben und eine mächtige Flotte haben. Auf der Weltkarte des Ptolemäus um 120 ist Skandinavien erstmals kartografisch erfasst. In dem 5. Jahrhundert beschrieb Prokopios die Insel Thule im Norden, die zehnmal größer als Britannien sei und auf der im Winter 40 Tage lang keine Sonne scheine. Im Jahr 1397 bildete die dänische Königin Margarethe I. die Kalmarer Union. Durch Erbschaft und Heirat hatte sie zuvor die norwegische und schwedische Krone erlangt. Dieses Kombinat dreier Reiche unter dänischer Krone blieb bis 1523 bestehen. Zuvor hatten schwedische Adlige und später auch die nicht-adlige Bevölkerung gegen die dänische Hegemonie aufbegehrt. Diese Proteste nahm König Christian II zum Anlass das Stockholmer Blutbad anzurichten. Unzählige Kriege zwischen den nordeuropäischen Staaten folgten in den kommenden Jahrhunderten. In dem Versuch Norwegens im Jahre 1905, unabhängig zu werden, zerbrachen dann endgültig die brüchigen Grenzen zwischen den skandinavischen Ländern, und Trondheim wurde gegründet. Geografie: Trondheim grenzt an die Ostsee und es gehören etwa Inseln dazu; Gotland, Öland und Orust sind die drei größten von ihnen. Während weite Teile des Landes flach bis hügelig sind, steigen in der Landesmitte die Gebirgsmassive der Skanden bis auf über 2000 m Höhe an. Der höchste Gipfel ist der Kebnekaise mit 2111 m. Große Teile bestehen aus Urgestein, wie Gneis und Granit, aber auch umfangreiche Schichten aus dem Silur. Hier entdeckte H. Håkanson das Beloxan17-Vorkommen. Die Halbinsel war während der Eiszeiten zeitweise vollständig von Eis bedeckt. Das trondische Klima ist für seine geografische Lage ziemlich mild. Es wird vor allem durch die Nähe zum Atlantik mit dem warmen Golfstrom bestimmt. Große Teile des Landes haben daher ein feuchtes Klima mit reichlich Niederschlag und relativ geringen Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter. Auf den Inseln Gotland und Öland findet man, bedingt durch das Klima und die geologischen Voraussetzungen, eine beeindruckende und vielfältige Flora vor. Hier gibt es eine einzigartige Mischung, unter anderem Pflanzen, die sonst in Europa nur im Balkanraum vorkommen. Besonders erwähnenswert sind die zahlreichen Orchideenarten. Wirtschaft: Agrarstaat, in dem 90% der Bevölkerung von der Landwirtschaft lebt (Getreide, Kartoffeln, Ölpflanzen, Tierhaltung und Milchproduktion). Das Land hat einen gutem Zugang zu Rohstoffen und der Verarbeitung dieser Ressourcen an Ort und Stelle (beispielsweise Eisenerz mit Hütten in Svealand, unendliche Wälder und unendliche Sägewerke) und Kupfer, Blei und Zink. Außerdem ist Trondheim der größte Hersteller von Kriegsschiffen und Automobilen. Vielversprechend zeichnet sich der Wirtschaftswert des von H. Håkanson entdeckten Beloxan17 ab. Das sehr seltene, in Eisenerz enthaltene Molekül zeigte in ersten Versuchen großes Potential in den Bereichen der Energiegewinnung und Nebelbekämpfung und wird so zukünftig nicht nur für die trondische Wissenschaft ein gewinnbringender Forschungsfaktor sein. Küche: Trondheim ist bekannt für seine hervorragenden Rohprodukte, besonders für Fisch. In den meisten Restaurants werden geräucherter Lachs, gravlaks (gebeizter Lachs) und Forellen angeboten, aber Sie können auch frisch gefangene Weißfische, wie Dorsch, Seeteufel und Heilbutt genießen. Hering und Schalentiere sind ebenfalls sehr beliebt probieren Sie eine Tüte frischer Garnelen direkt vom Fischerboot und genießen Sie es mit einem eiskalten Bier auf der Hafenmauer. Wenn Sie Fleischgerichte mögen, sollten Sie Norwegen nicht verlassen, ohne Rentier, Elch, Hirsch oder Moorhuhn probiert zu haben. Genießen Sie es mit einer sahnigen Soße und wenn Sie sich dazu noch ein Glas guten Rotweins gönnen, wird dies bestimmt eine richtig gute Mahlzeit. Besonders hergestellter Ziegenkäse (brunost) ist eine trondische Spezialität. Dieser braune, süße Käse ist außerhalb Trondheims nicht sehr bekannt, aber hier sehr geliebt. Gepökeltes oder getrocknetes Fleisch (spekemat) in Form von Schinken oder getrockneten Würsten ist ein beliebtes Sommeressen. Spekemat wird meist mit waffelartigem, dünnen, knusprigem Brot gereicht, sowie mit Sauerrahm und Rühreiern, und mit einem guten trondischen Bier und ein oder zwei Schlucken Aquavit heruntergespült. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Beide Geschlechter tragen zu offiziellen Anlässen eine Nordmütze mit langen Bändern und Bommeln

35 12. Tyrenischer Bund Staatsform: Personelle Diktatur Staatschef: Don Pedro No25. Bevölkerung: Tyrener Wahlspruch: In allen Dingen Adonai gefällig! Teilnehmer an der Konferenz Gräfin Solara Maria di Pannini, Diplomatin geb in Calabrien Lebensumstände: ledig, keine Kinder Laufbahn: Als gerühmte Bühnendarstellerin und im Volksmund Gräfin der Herzen ist Frau Gräfin eine humanistische und geschätzte Gesprächspartnerin, welche die Interessen des Tyrenischen Staatenbunds repräsentiert. Ehrungen: Coppa-Volpi-Preis 1938 Politik: Der Staatenbund steht unter diktatorischer Leitung Don Pedros No25. Der charismatische Führer des Bundes gilt als arbeitsam und zeigt sich nur ungern in der Öffentlichkeit. Angrenzender Staat ist das Erzbistum Rom im Norden. Bedeutend ist der Bund durch seine Kontrolle über die beiden Meerengen, die den Ausgang ins Ligurische Meer und ins offene Mittelmeer darstellen. Geografie: Der Tyrenische Bund besteht aus Süditalien, Korsika, Sardinien und Sizilien sowie Capri, Ischia und weiteren Kleininseln. Neben der Küstenfischerei und Agrarspezialitäten ist der wachsende Tourismus eine wichtige Einnahmequelle. Der Name für den Bund entstand nach Ausrufung des Erzbistums Rom mit Blick auf die vergleichbare griechische Besiedlung im Raum des Tyrrhenischen Meeres v. Chr. Das Erzbistum Rom ist durch das Tyrrhenische Meer mit dem weiteren Mittelmeer verbunden, ebenso wie der Seeweg von Marseille und Genua nach Osten und zum Suezkanal durch das Tyrrhenische Meer führt. Wichtigster Hafen am Meer ist Gioia Tauro in Kalabrien. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. Das Erzbistum Rom ist Bundesgenosse des Tyrenischen Bundes. Verschiedene Verträge regeln wirtschaftliche, militärische und wissenschaftliche Verpflichtungen. In diesem ungleichen Paar führt das Erzbistum in allen Belangen an. b. Die Annexion Siziliens durch den Tyrenischen Staatenbund im Jahr 1945 scheint nun friedlich beendet. Sizilien hatte sich ein Jahr zuvor vom Staatenbund lösen wollen. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Beide Geschlechter tragen immer ein Halstuch in Landesfarben: Rot, Weiß, Grün (einfarbig oder dreifarbig)

36 13. Walachei Staatsform: Konstitutionelle Monarchie, Militärstaat Staatschef: König Pavel Pilsen Wahlspruch: Nihil sine deo = Nichts als Gott Bevölkerung: Walachen Teilnehmer an der Konferenz Generalleutnant Vlad Dumitru Slatina, Mitglied des walachischen Generalstabs und Diplomat geb. 12. Oktober 1912 in Sighisoara, Rumänien Lebensumstände: ledig, keine Kinder Laufbahn: Kadettenanstalt Bukarest, Militäruniversität St. Georg in Bukarest, Aufnahme in den Generalstab, Freie diplomatische Lehranstalt an der 3. Infanteriedivision, 2. Armee, Konstanta. Ehrungen: Orden vom heiligen Georg, Tapferkeitsmedaille 1. Klasse, Verwundetenabzeichen Marta Mariam, Mitglied der Bruderschaft vom heiligen Kampf Major Zsofia Romina Arany, Offizierin, walachische Garde geb in Korazny Lebensumstände: ledig Laufbahn: Grundausbildung an der Offiziersakademie Budapest, danach wenig bekannt. Seit 1944 Kommunikationsoffizier des Generalstabs. Ehrungen: Pilsen-Orden, Tapferkeits-Medaille, blaues Kreuz (3x), Sophien-Kreuz. Hauptmann János Arany, Wissenschaftlicher Berater geb in Korazny Lebensumstände: geschieden, keine Kinder Laufbahn: Grundausbildung an der Offiziersakademie Budapest (abgebrochen), danach zivile Laufbahn als Ingenieur und Projektleiter, Oktober 1944 Wiederaufnahme in das Militär, seit 1946 wissenschaftlicher Berater des Generalstabs. Ehrungen: - Sonstiges: 1938 nominiert für das bajuwarische Verdienstkreuz. Geschichte: Die Walachei hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt. Seit ihrer Lossagung vom Zarenreich nach der Machtergreifung Rasputins im Jahr 1920 musste dieses junge Land um alles zäh ringen, sei es die Anerkennung der anderen Staaten, die Unabhängigkeit von Väterchen Russland, sei es der Respekt der Ecclesia, die mit den wilden Walachen nichts anzufangen wusste, oder die Unterstützung Cordobas, das schließlich in den slawischen Völkern Brüder im Geiste erkannte. So erstaunt es wenig, dass die Walachei bis heute ihre Ankündigung, ihre so genannte militärische Übergangsregierung um König Pilsen in die eigentlich vorgesehene konstitutionelle Monarchie mit basisdemokratischen Strukturen umzuwandeln, nichts geworden ist. Die Walachen können das Gefühl nie ganz abschütteln, noch immer im Ausnahmezustand zu leben. Dabei haben sie viel erreicht: Waren sie auf dem internationalen Kongress 1921 noch umstritten und wurden auf Antrag des russischen Diplomaten aus dem Saal verwiesen, konnten sie durch ihren unerschütterlichen Glauben und ihre absolute Treue nicht nur die Aufmerksamkeit der

37 Creditoren auf sich ziehen, in Cordoba gewannen sie auch einen einflussreichen Fürsprecher. Seit 1939 ist die Walachei nun endgültig als eigener Staat anerkannt (außer vom Zarenreich). Den Einwohnern erscheint diese Entwicklung wenig seltsam oder revolutionär: Obwohl sie erst seit kurzer Zeit ein eigenes Volk sind, hatten sie schon immer unabhängig und mit ihren eigenen Regeln gelebt. In der Walachei wurde erst kürzlich eine dem Logister-Untergrund zugeschriebene Märzrevolution niedergeschlagen. Diese Märzaufstände haben dort eine sehr lange Tradition, sind aber selten so blutig verlaufen wie in den letzten Jahren. Die Kontrollen durch die Armee sind seither verschärft. Die Macht des Monarchen ist durch eine Verfassung weniger oder mehr beeinträchtigt, er kann nicht absolut herrschen, hat aber deutlich mehr Macht als demokratisch gewählte Volksvertreter. Geografie: Die Walachei umfasst Bosnien, Serbien, Bulgarien, Rumänien sowie Teile Ungarns und des russischen Gebiets bis Odessa. Somit verfügt das walachische Volk über ein weitreichendes Gebiet mit Bergen, Seen, Meerzugang und üppigen Wäldern. Der Begriff Walachen kommt ursprünglich wohl aus dem Germanischen und wurde durch lateinische, griechische oder slawische Vermittlung in verschiedenen Gebieten zur Bezeichnung vor allem romanisierter oder romanischer Volksgruppen verwendet. Das Wort ist ein Sammelbegriff für die slawischen und romanischen Völker und wurde vorwiegend von Fremden benutzt. Da es aber alle Völker einte, übernahm König Pilsen den Ausdruck. Wirtschaft: Die Walachei verfügt neben Grundversorgungsgütern wie Getreide, Mais, Fleisch und Milch über große Holzvorräte. In zahlreichen Sägewerken verarbeiten die Menschen neben den üblichen Hölzern auch einige begehrte Holzarten und exportieren sie in verschiedenste Länder und Reiche. Ihr Reitervolk versteht sich auf exzellente Pferdezucht und bringt besonders zähe und störrische Vollblüter hervor. In Kennerkreisen heißt es, man könne ein walachisches Tier nicht zähmen, aber wenn man es zum Freund macht, wird es einen nie verlassen. Darüber hinaus gibt es in der Walachei eine überwältigende Zahl von Bier- und Schnapsvariationen: Alle Farben, Formen und Geschmäcker sind vorhanden. Küche: Blutwurst, Livanzen, Szegediner Gulasch, Pökelt, Ochsenschwanzsuppe, Absinth Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. ECCLESIA b. Das Ostreich des Bajuwarische Kaiserreich scheint geheime Gespräche mit der Walachei um ein militärisches Bündnis zu führen. c. Die Logister streben eine militärische Gleichgewichtspolitik in Europa an und haben dazu komplizierte Verträge zur Beschränkung von Waffen und Soldaten erwirkt (der London-Pakt ). Ausnahmen sind hier das Bajuwarische Kaiserreich, das Ottomanische Kalifat, das Zarenreich die Walachei und natürlich Penitentia. d. Die Walachei und das Ottomanische Kalifat haben einen gegenseitigen militärischen Ausbildungspakt geschlossen. e. Die Nebel-Anrainerstaaten haben sich in einem Bund zusammengeschlossen BUDNA (Bund der Nebel-Anrainerstaaten). Dies sind Preußen, Walachei, Zarenreich, Erzbistum Paris, Erzbistum Rom, Schweiz und das Bajuwarische Kaiserreich. f. Der Streit zwischen der Walachei und Attica um Macedonien geht um Landbesitz und die reichen Bodenschätze. Hier gibt es bereits seit Jahren bewaffnete Grenzkämpfe. g. Das Ottomanisches Kalifat scheint einem offenen Krieg gegen Attica und möglicherweise auch gegen die Walachei nicht abgeneigt. Dies wäre der erste Krieg in Europa nach Auftauchen des Nebels. h. Das Zarenreich und die Walachei befinden sich in einer sehr angespannten Situation baldige Grenzstreitigkeiten scheinen nicht ausgeschlossen. Sonstiges: Westliche Länder tun sich mitunter schwer mit den wallachischen Sitten, etwa in Sachen Umgang mit Frauen. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Walachen sehen ihre langen Haare als Schmuck genug. Wenn, dann tragen sie eine Kosakenmütze, entweder schwarz/rot mit goldenem Kreuz oder traditionell gestreift und lang mit Bommel.

38 14. Zarenreich Staatsform: Erbmonarchie, Despotismus Staatsoberster: Zar Wissarionowitsch I. Bevölkerung: Russen Verstehen kann man Russland nicht und auch nicht messen mit Verstand. Es hat sein eigenes Gesicht. Nur glauben kann man an das Land. Bekannt gewordenes Bonmot von 1866 von Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew. Teilnehmer an der Konferenz Gospodina Doris Worobjaninowa, Botschafterin geb in St. Petersburg Lebensumstände: geb. Kenrenskia, verwitwete Karamasowa, verheiratet mit Boris Worobjanow Laufbahn: seit Kindesbeinen auf herrschaftlichem Parkett unterwegs, stets eine gute Beraterin des Zaren und des Zarewitsch Sonstiges: Ihr wird eine Vorliebe für goldenes Geschmeide und eine große Tierliebe (u. a. für ihre Spinne Annasasia) nachgesagt. Gospodan Boris Worobjaninow, Experte für Wissenschaft geb in Gori Lebensumstände: verheiratet mit Doris Worobjaninowa Laufbahn: Studium der Chemie und der Physik an der Lomonossow-Universität von 1933 bis 1938, seit 1941 Lehrstuhl ebendort. Ehrungen: Auszeichnung für die Erforschung von Schwefel-Lost. Besondere Anerkennung für seine Entwicklung der Worobjamnow-Spule Sonstiges: Keine Vorlieben bekannt. Oberst Andrej Petuchow, Aufgabe: Militärischer Berater geb in St. Petersburg Lebensumstände: ledig, zwei Kinder: einen Buben und ein Mädchen Laufbahn: Allgemeine Militärakademie des Zaren St. Petersburg, Oberst Petuchow zeigte sich in seiner Laufbahn als ruhig, überlegt und effizient. Neben dem Militärdienst unterstützt er die Creditoren nach Kräften. Ehrungen: Der Weiße Adler für Tapferkeit vor dem Feind, in der Schlacht um Krasnokamensk. Viele andere militärische Ehrungen bleiben hier unerwähnt. Sonstiges: Der Oberst liebt das Ballett, besonders Stücke von Sergei Pawlowitsch Djagilew. Kenner vieler alter Sagen und Märchen aus dem Zarenreich

39 Geografie: Auf dem Gebiet des Zarenreiches, das mit 17,075 Millionen Quadratkilometern das mit Abstand flächengrößte Land der Erde ist, befinden sich einige der längsten Flüsse sowie der älteste und tiefste Binnensee der Welt (Baikalsee); auch verfügt es über das größte Süßwasservorkommen der Welt (Ladogasee). Bis auf die Tropen sind alle Klimazonen vertreten, der Großteil des Landes ist aber seit dem Dauerfrost von 1925 von extremer Kälte geprägt. Russland umfasst 11% der Weltlandfläche, das entspricht in etwa der Fläche Australiens und Europas zusammen. Von Westen nach Osten erstreckt sich Russland auf einer Gesamtlänge von 9000 Kilometern, von 19 östlicher bis 169 westlicher Länge über zwei Kontinente. Auf Asien entfallen 75% der Landfläche, auf Europa 25%. Von Norden nach Süden beträgt die Ausdehnung bis zu 4000 Kilometer, vom 48. bis zum 81. Grad nördlicher Breite. Geschichte: Um 1870 verbreitete sich die Idee der Vereinigung der slawischen Völker unter zaristischer Herrschaft. Dies traf auf heftige Opposition des Bajuwarischen Kaiserreiches, das einen Durchbruch Russlands an die Adria unbedingt unterbinden wollte. Von 1891 bis 1901 kam es durch die Transsibirische Eisenbahn zum Einfluss auf die Mandschurei, was aber zu kollidierenden Interessen mit Japan führte; beide suchten sich, auf Kosten Chinas zu vergrößern. So kam es zum Russisch-Japanischen Krieg. Japan, seit 1902 Bündnispartner Neu-Avalons, attackierte ohne vorherige Kriegserklärung. Es kam zu vielen Seeschlachten, in der fast alle zaristischen Schiffe versenkt wurden. Die Niederlage wurde als Sensation empfunden Durch ausgebliebene innenpolitische Reformen geriet Russland wirtschaftlich immer mehr ins Hintertreffen. Hinzu kamen eine Hungersnot im Jahre 1890 und die Gründung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands unter Lenin ab Diese Kommunisten und Anarchisten wurden von Zar Alexander III. brutal verfolgt. Sein Nachfolger, Nikolaus II., behielt die Politik seines Vaters bei. Nach dem Petersburger Blutsonntag 1905 fand von 1905 bis 1907 eine erfolglose Revolution in Russland statt, die jedoch dem Zaren die Unzufriedenheit im Land zeigte. Zar Nikolaus II. rief ein Parlament, die Duma, zusammen, es wurde eine Verfassung ausgearbeitet. Nach der Niederlage im Fernen Osten richtete Russland wieder seine Aufmerksamkeit auf Europa und den Balkan. Im August 1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Russland stand als Verbündeter Serbiens, Frankreichs und Großbritanniens gegen das mächtige Preußen, die Bajuwaren und das Osmanische Reich. Nach einigen Erfolgen erlitt Russland mehrere schwere Niederlagen gegen die preußische Armee; Polen und das Baltikum gingen verloren. Nach zwei Jahren stand Russland fast vor dem wirtschaftlichen und militärischen Zusammenbruch. Im März 1917 kam durch die Februarrevolution (die vom Preußischen Kaiserreich unterstützt wurde) das blutige Ende der Kommunisten. Nach der Revolution wurde ganz Russland in einen Bürgerkrieg gestürzt, der bis Ende 1920 andauerte. Mehrere Armeen bekämpften sich gegenseitig: die ukrainische Armee, die Rote Armee, die Weiße Armee sowie unabhängige Einheiten. Auch fremde Mächte griffen in den russischen Bürgerkrieg ein: Preußen und das Bajuwarische Reich unterstützten mit Waffen- und Materiallieferungen sowie Interventionstruppen. Dem Bürgerkrieg fielen durch Chaos, Kampf, Hungersnot und Seuchen insgesamt rund acht Millionen Menschen zum Opfer. Erst das Wiederauftreten des tot geglaubten Rasputin konnte das Vielvölkerland einigen, da hier erstmalig die Neue Ecclesische Religion und zaristsisches Gedankengut sowie das Ausbreiten des Nebels zusammentrafen. Die Hauptstadt wurde von St. Petersburg nach Moskau verlegt, die Grenzen vorerst geschlossen. Rasputin begann mit einem neuen Wirtschaftsplan und organisierte das Land. Wie es ihm gelang, die hohen Kosten zu decken, ist für viele ein Rätsel; Fakt ist jedoch, dass seine Bemühungen Erfolg zeigten, das Land hat sich erholt und an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen. Regierung/Politik: Die russische Erbmonarchie hat sich aus den Großfürsten des Großfürstentums Moskau entwickelt. Der erste Zar war Iwan der Schreckliche, der sich 1547 krönen ließ. Nach Wirrungen wurde der Titel des Zaren von 1613 bis 1725 von den Romanows getragen, dann von dem Haus Romanow-Holstein-Gottorp fortgeführt. Nach dem Oktober 1905 und der Eröffnung der Duma am 27. April wurden verschiedene Gesetze zur Öffnung des Landes erlassen; so wurden mit dem Reichsgrundgesetz von 1906 in Russland zunächst Grundrechte und -freiheiten gewährt. Von nun an konnte kein Gesetz ohne Zustimmung der Duma mehr in Kraft treten. Allerdings konnte diese durch den Zaren aufgelöst werden, ebenso hatte er ein Vetorecht. Das Zarentum erstarkte erneut unter Rasputin und seinem anerkannten Sohn (Zarewitsch Igor). Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. Das Zarenreich hat diverse Verträge mit dem Ottomanischen Kalifat, darunter auch einen defensiven Militärvertrag und Verträge über Subventionen (genannt: Balkanverpflichtungen).

40 b. Die Nebel-Anrainerstaaten haben sich in einem Bund zusammengeschlossen BUDNA (Bund der Nebel-Anrainerstaaten). Dies sind Preußen, Walachei, Zarenreich, das Erzbistum Paris, das Erzbistum Rom, die Schweiz und das Bajuwarische Kaiserreich. c. Das Zarenreich und die Walachei befinden sich in einer sehr angespannten Situation baldige Grenzstreitigkeiten scheinen nicht ausgeschlossen, noch ist die Unabhängigkeit der Walachen anerkannt, aber der Zar will die slawischen Völker vereinen. d. Spannungen gibt es auch mit den Bajuwarischen Kaiserreich (wegen der Walachei) und Neu- Avalon (seit dem Russisch-Japanischen Krieg 1905). Land und Wirtschaft: Die Naturreichtümer Russlands sind eine solide Basis für die Wirtschaft des Landes. In Russland befinden sich 16% aller mineralischen Naturressourcen der Welt, 12% aller Vorräte an Erdöl. Mit seinen Goldvorräten belegt Russland den dritten Platz in der Welt. Weltbekannt sind die Diamantvorkommen im nordostsibirischen Jakutien. Einst die Kornkammer Europas, erlitt die russische Landwirtschaft in den 1920er Jahren einen drastischen Einbruch der Agrarproduktion. Inzwischen hat sich die Produktion trotz des Dauerfrostes von 1929 erholt. Die Bedingungen für die Landwirtschaft sind sehr gut, mehr als 80% der Saatfläche liegen an der Wolga, im Nordkaukasus, am Ural und in Westsibirien innerhalb des sogenannten Agrardreiecks. Im Zarenreich gibt es aufgrund der geografischen Ausdehnung und der damit verbundenen klimatischen Differenzierung große regionale Unterschiede in Bezug auf die Erträge. Der Ackerbau macht 36% der landwirtschaftlichen Bruttoerzeugung Russlands aus, die Tierzucht aber über 60%.. Lebenseinstellung: Das Zarenreich ist ein Vielvölkerstaat. Durch die Verschmelzung entwickelten sich aber markante Eigenarten, die in den Begriff der Zaristischen Seele mündeten. Sie wird als ein Hang zu extremen Gegensätzen beschrieben. Weiterhin ein starkes Solidaritäts- und Gemeinschaftsgefühl, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe ist sehr wichtig. Ein von Ausländern oft als negativ empfundener Aspekt des Kollektivismus ist der Nepotismus, der bei der Stellen- oder Auftragsvergabe häufig vorkommt. Hierarchien spielen eine wichtige Rolle in der russischen Gesellschaft. Das Zarenreich war und ist zentralistisch und hierarchisch organisiert, was sich auch auf jeder Ebene widerspiegelt. Rangunterschiede sind groß und werden akzeptiert. Dementsprechend wird ein autoritärer Führungsstil bevorzugt, das westlich-kooperative Modell wird traditionell abgelehnt. Dies zeigt sich auch durch eine größere Bereitschaft des Volkes, etwa Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit und eine Zentralisierung der politischen Macht ohne große Proteste hinzunehmen. Küche: Die zaristische Küche, eine ursprüngliche Bauernküche, verwendet viele Zutaten aus Fisch, Geflügel, Pilzen, Beeren und Honig. Gegessen wird Brot, Pfannkuchen, getrunken wird Bier und Wodka. Wodka ist ein Teil der russischen Kultur. Laut überlieferten Chroniken entstanden im Russland des 12. Jahrhunderts erste Brennereien. Zunächst wurde Wodka für medizinische Zwecke verwendet. Russischer Wodka wird aus Getreide hergestellt. Traditionell bevorzugt man in Russland einen reinen, nicht aromatisierten Wodka, der bei Zimmertemperatur meist in Gesellschaft getrunken wird. In Russland wird zu Wodka oft etwas Salziges serviert. Schmackhafte Suppen und Eintöpfe wie Borschtsch, Ucha, und Okroschka kennzeichnen die russische Küche. Berühmt sind auch russische Teigspeisen wie Blini und Syrniki. Pelmeni und Schaschlik sind beliebte Fleischgerichte, die letzten beiden sind tatarischen und kaukasischen Ursprungs. Tee wird in Russland bereits seit dem 17. Jahrhundert in jedem Haushalt getrunken, so dass sich in Russland eine richtige Teekultur entwickelte. Zur Zubereitung des Tees wird in Russland traditionell ein Samowar verwendet, er gilt in Russland als eine Art Nationalsymbol. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Alle Russen tragen seit 1929 warme Pelzmützen und Fellkrägen.

41 PROFIL ANDERER STAATEN OHNE SIGNARRECHT (IN ALPHABETISCHER REIHENFOLGE) Neu-Saragossa, Gemarkung Staatsform: Militärdiktatur Staatschef: General Fernández de Córdoba III. Wahlspruch: Wenigstens sind wir keine Spanier. Bevölkerung: Saragesen Politik: Das Auftauchen des Nebels traf das damalige Portugal 1916/1917 mitten in einer Phase der Aufrüstung und Mobilisierung. Wie auch in den anderen Ländern Europas kam es zu Verwerfungen und Umschichtungen in der Gesellschaft, die sich sehr schnell auch gewaltsam entluden. Nachdem Portugal aber erst Anfang 1916 offiziell angefangen hatte, am Großen Krieg teilzunehmen, verfügte das Land nun im Inneren über einen großen, frisch ausgerüsteten und ausgebildeten sowie hoch motivierten Militärapparat. Unter Nutzung dieser Strukturen nahm es General Fernández de Mafra auf sich, mit den ihm unterstehenden Truppen die innere Sicherheit des Landes wiederherzustellen, was ihm bis 1919 gelangen. Seither führt General Fernández de Mafra die Regierungsgeschäfte in einer kommissarischen Diktatur, solange bis sich hinreichende stabile politische Strukturen gebildet haben, die die Sicherheit der Bürger wenigstens in gleichem Umfang uneingeschränkt garantieren können, wie es dem Militär derzeit möglich ist. Da es in Neu-Saragossa in den letzten Jahrzehnten jedoch auch immer wieder zu lokalen Unruhen kam, sah General Fernández de Mafra die Zeit hierfür bislang noch nicht für gekommen. Als verantwortlich für die Unruhen werden in der staatlichen Presse immer wieder ausländische Agitatoren benannt, insbesondere aus den Erzbistümern Cordoba und Paris. Mitbegründet durch die hier bestehenden ganz erheblichen Spannungen sieht sich die Gemarkung Neu-Saragossa gezwungen, 53% ihres Haushaltes auf das Militär zu verwenden. Neben seinen sonstigen Ämtern bekleidet General Fernández de Mafra auch die Position des Großmeisters der Großloge von Neu-Saragossa. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. LOGISTER b. Nach diversen Grenzkonflikten, bei denen sich Neu-Saragossa auf der einen und Cordoba und Paris auf der anderen Seite gegenseitig die Verantwortung zugeschoben haben, kam es von den Erzbistümern Cordoba und Paris im Januar 1948 zu einem Ultimatum. Weitere Grenzkonflikte sind seither offiziell nicht gemeldet worden. Wirtschaft: Wolframproduktion, Seefahrt Traditionelles Bekleidungsmerkmal Modische Damen aus Neu-Saragossa haben durchsichtige schwarze Sonnenschirme

42 Ottomanisches Kalifat Staatsform: Militärdiktatur Staatschef: Präsident Fadhil El-Halib Wahlspruch: Yurtta Sulh, Cihanda Sulh = Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt Bevölkerung: Ottomanen Politik: Das Ottomanische Kalifat ist eine Militärdiktatur in Südosteuropa und Westasien. Der Staat wurde nach dem Großen Krieg der Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches. Geologie: Das Ottomanische Kalifat erstreckt sich geografisch über zwei Kontinente. Anatolien, der asiatische Teil des Staatsgebiets, nimmt etwa 97% der Fläche ein. Den europäischen Teil bildet das östliche Thrakien (Ostthrakien), er umfasst etwa 3% der Landesfläche. Das Kalifat liegt im Westen am Ägäischen Meer, im Süden am Mittelmeer und im Norden am Schwarzen Meer. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen: Das Ottomanische Kalifat verhält sich zu der Großloge und der Ecclesia neutral. Das Zarenreich hat diverse Verträge mit dem Ottomanischen Kalifat, darunter auch einen defensiven Militärvertrag und Verträge über Subventionen (genannt: Balkanverpflichtungen). Das Bajuwarische Kaiserreich hat ein defensives Militärbündnis mit dem Ottomanischen Kalifat. Es existieren Gerüchte, dass dies nur vom Westreich des Kaiserreiches eingehalten werden wird, Die Walachei und das Ottomanische Kalifat haben einen gegenseitigen militärischen Ausbildungspakt geschlossen. Das Ottomanisches Kalifat scheint sich von den westeuropäischen Staaten zu entfremden. Besonders nach der Hinrichtung eines Diplomaten aus dem Erzbistum Paris herrscht zwischen den beiden Staaten eine sehr angespannte Situation. Das Ottomanische Kalifat scheint einem offenen Krieg gegen Attica und möglicherweise auch die Walachei nicht abgeneigt. Dies wäre der erste Krieg in Europa nach Auftauchen des Nebels. Handel: Kamele, Rinder, Pferde, Büffel, Schafe und Ziegen. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Männer tragen rote Turbane im Kalifat.

43 Penitentia, Gemarkung Staatsform: Demokratische Diktatur, Kolonie der Gemarkung Neu-Avalon Regierungschef: Jonathan Edward Swift Politik und Gesellschaft: Nachdem das damalige Irland in einem mörderischen Bürgerkrieg versunken war, gelang es Truppen der Gemarkung Neu-Avalons, bis 1926 die vollständige Insel zu besetzen und jeglichem Widerstand effizient zu beseitigen. Die irische Gesellschaft wie auch die Infrastruktur und die Moral der Bevölkerung waren bis dahin vollkommen zerstört. Neu-Avalon übernahm es, das Land in einer beispiellosen Kraftanstrengung innerhalb von nur zwei Jahren rudimentär wieder aufzubauen, und formte es um in die heutige Gemarkung Penitentia. Die Gemarkung erfüllt seither für alle anderen Gemarkungen Europas eine wichtige Funktion. Sie bietet derzeit 25 angesehene höhere Erziehungseinrichtungen (Lage 1 bis 24 und das Collegium Penitentia) sowie eine Vielzahl kleinerer Lehrbetriebe (Sekundärlager). Des Weiteren verfügt die Gemarkung Penitentia über zwölf moderne Haftanstalten, in denen Häftlinge jeder Gemarkung gegen ein nominales Entgelt verwahrt werden können. Diese Einrichtungen nehmen rund ein Drittel der Landfläche der Gemarkung ein. Die übrigen zwei Drittel sind freies Kolonialgebiet, in denen aus anderen Gemarkungen verwiesene Bürger unter weitgehender Selbstverwaltung leben können. Staatsziel der Gemarkung Penitentia ist Resozialisierung. Ein Bürger, der sich innerhalb der Gesellschaft der Gemarkung Penitentia bewährt, kann auf Aufnahme als Bürger in einer anderen Gemarkung hoffen. Der übliche Weg ist die 20-jährige Verpflichtung in den Streitkräften. Ansonsten steht es jedem Bürger der Gemarkung Penitentia frei, die Gemarkung zu verlassen, sofern er die bisher von der Gesellschaft für ihm erbrachten Dienste sowie seine Schiffspassage bezahlen kann und den Nachweis der Aufnahmewilligkeit eines Drittstaates erbringt. Außenpolitik und bilaterale Beziehungen a. LOGISTER b. Penitentia unterhält keine eigenen außenpolitischen Beziehungen, da sämtliche Staatsgeschäfte von Neu-Avalon übernommen werden. c. Es bestehen gewisse Spannungen zwischen Penitentia bzw. Neu-Avalon und den USA angesichts der Schwemme von Flüchtlingen, unter ihnen viele Kriminelle, die Jahr für Jahr den neuen Kontinent erreichen. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Zu offiziellen Anlässen oder Feiertagen tragen die Iren grasgrüne übergroße lächerliche Hüte

44 Nordamerika (USA) Nachdem die USA (United States of America) am Ende des 19. Jahrhunderts einer glänzenden Zukunft als Staatenunion entgegensteuerte, trat auch für die 48 Bundesstaaten eine schwere Zeit durch den Nebel an. Zwar gab es diese Geißel nur in Mitteleuropa, aber die Vernichtung der unter dem Nebel verschwundenen Landstriche bedingte eine gewaltige Auswanderungswelle in ungeahntem Ausmaße. Die "fog people" - wie sie genannt wurden - überrannten die Ostküsten der USA. Zusätzlich verstärkte sich der Zuwandererstrom der südamerikanischen Länder, allen voran aus Mexiko. In den gleichen Jahren strömten chinesische Einwanderer an die Westküste der Staaten, und so fand sich die USA in einem nicht mehr zu bewältigenden Immigranten-Dilemma. Schließlich strömte mit den europäischen Einwanderern auch noch eine neue Denkweise nach Amerika, welche in Europa keinen Fuß fassen konnte, da sie von den Creditoren heftig verdrängt wurde: Der Kommunismus. Die USA sahen sich diesen vielen Flüchtlingen verschiedenster Herkunft, Rassen und Ideologien ausgesetzt und konnten ihre bestehenden sozialen und politischen Strukturen nicht mehr erhalten. Innerhalb von wenigen Jahren zerbrach der Staatenbund nahezu vollständig, und einzelne Staaten lösten sich oder nahmen sich mehr und mehr Unabhängigkeit. So sagten sich einige Staaten von den USA vollständig los und bildeten ihre eigenen Republiken. Manche unter kommunistischer Führung, andere regiert von Asiaten, Indianern oder Afrikanern, wieder andere unter einer Militärführung und vieles mehr (wir empfehlen zur genaueren Betrachtung der USA unseren "Reiseführer: Nordamerika, im Grieben Verlag erschienen, 3. Auflage, 1947, Neu- Berlin). Nachdem die Staaten sich von der Union gelöst hatten, blieb der politischen Führung und dem Präsidenten der USA nur noch eine geringe Macht, da seine Entscheidungen nur noch von wenigen Staaten und auch nicht in allen Fällen angenommen wurden. Die Folge sind Konflikte zwischen den Staaten, welche häufig durch bewaffnete Auseinandersetzungen ausgetragen werden. Die Ecclesia sieht es als ihre Aufgabe an, auch in Amerika Fuß zu fassen und ihre Mission zu verbreiten, hatte allerdings bisher wenig Erfolg. Die Logister folgten auf den Fuß, konnten aber bisher ebenso wenig erreichen. Teilnehmer an der Konferenz Katherine Turner Amerikanische Hörfunkmoderatorin (USA) Maria Kästner Dolmetscherin Mr. Jackson Bowles unabhängiger Berichterstatter (USA)

45 ANHANG I DER NEBEL Der Große Krieg hatte Europa fest im Griff. Er bestimmte und dominierte allumfassend das Leben seiner Bewohner und streckte seine Krallen weit bis nach Afrika und sogar in den Pazifikraum. Dann tauchte beginnend mit dem 14. Februar 1917 inmitten der europäischen Nationen plötzlich ein neuer unheimlicher unfassbarer Feind auf, der der sich auf keine konventionelle Art und Weise bekämpfen ließ. Von einem Tag auf den nächsten waren Prag und weite umliegende Landstriche in einen undurchdringlichen Nebel gehüllt, ein Nebel, aus dem Nichts nach außen drang, nicht Mensch, nicht Tier, keine Nachrichten, kein Licht und kein Laut. Was der Nebel verschluckt hatte, gab er nicht mehr her. Anfangs versuchten noch einige von außen in den Nebel zu dringen, um etwas zu erfahren, doch als keiner zurückkehrte, verloren sich die Nachahmer. Der Nebel wuchs kontinuierlich und in raschem Tempo, und schon nach wenigen Monaten hatte das Deutsche Reich sich zu einem Viertel verloren, ebenso Österreich-Ungarn, das russische Reich, Rumänien. Er wuchs langsam genug, dass die meisten Menschen fliehen konnten; es verschwanden wohl nur ein oder zwei Millionen, und noch einmal so viele krepierten auf der Flucht. Im Zuge dieser Vernichtung zerbrachen viele Nationen, und es entstanden neue Reiche und Bündnisse oft auf alte Traditionen bauend. Über diesen Reichen schwebten zwei übermächtige Fraktionen, die sich durch die Wirren der Katastrophe zu internationaler Bedeutung aufgeschwungen hatten: die Großloge der zehn Reiche und die Ecclesia. Der Große Krieg kam gleichzeitig zunächst zu einem abrupten Stillstand und wurde dann zu einer halb vergessenen Nebensächlichkeit. Schließlich hielt der Nebel ein, ja zog sich da und dort wieder zurück und gab Landstriche frei, die in ihren Dimensionen, ihrer Art und Weise nicht mehr richtig zu sein schienen. Mit ihnen kehrten auch die ersten Menschen aus dem Nebel zurück, doch ihre Erzählungen voll von Schemen und Ängsten und von namenlosen Gestalten waren so, dass mancher sich wünschte, sie wären verschwunden geblieben. Auch waren die Heimgekehrten von einer tödlichen Krankheit befallen, welche ihre Psyche und Körper zersetzte und zum Tod führte. Nachfolgend ein Artikel hierzu aus der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 17.Januar 1941: De rerum natura nebula horribilis Nebel an und für sich stellte bis weit in das Jahr 1916/1917 nur ein natürliches Wetterphänomen dar, das man als hinreichend erklärt betrachten durfte. Zwar gab es auch bereits vor diesem Zeitpunkt Erzählungen über unnatürliche Nebelbänke, über übernatürliche oder geisterhafte Begegnungen im Nebel und Ähnliches. Solche Berichte gab es aber auch über alte Gebäude, Friedhöfe, Seen, ganze Meeresregionen und sogar Kürbisfelder, so dass man diese Berichte bei nüchterner Betrachtung vorneweg ausklammern muss. Bis zu diesem Zeitpunkt war Nebel je nach Situation und persönlicher Befindlichkeit romantisch, kalt, lästig, feucht oder schlicht und ergreifend einfach nur vorhanden. Diese Sichtweise änderte sich schlagartig, als 1917 plötzlich große Teile Mittel- und Osteuropas unter einer gigantischen und seither kontinuierlich existierenden Nebelbank verschwanden, die im Weiteren nur noch als "der Nebel" bezeichnet wurde. Diese Terminologie soll auch in der hier folgenden Abhandlung verwendet werden, die sich in aller Kürze sowohl mit der Natur des Nebels auseinandersetzt und dem derzeitigen Diskussionsstand hierzu als auch mit seinen soziokulturellen Auswirkungen. Ob vereinzelte - und in der räumlichen Ausdehnung geringe - vorgebliche Sichtungen konsistenten oder semi-konsistenten Nebels aus dem Jahr 1916 "dem" Nebel zugeordnet werden können, ist in der Diskussion strittig und würde den Umfang der vorliegenden Darstellung sprengen.

46 Die Natur des Nebels Es gibt gegenwärtig kein Phänomen, über das mehr, umfangreicher und mit größerem personellem und finanziellem Aufwand geforscht wird als den Nebel. Dennoch ist man in 30 Jahren Forschung kaum über den Bereich der Spekulationen hinausgekommen. Die Ecclesia erklärt ihn als göttliches Ereignis, die moderne Forschung, angeführt von der Philosophie der Großloge der zehn Reiche, bezeichnet ihn derzeit offiziell als derzeit unerklärtes, aber erklärbares Ereignis. Diese sehr generellen Positionen lassen dabei mehr als genug Spielraum, für Nebelthesen jeglicher Couleur. Die offizielle Linie der Ecclesia sieht im Nebel eine letzte Warnung Adonais. Der Nebel selbst mit seiner verschlingenden und verbergenden Natur ist demnach ein Vorbote der Apokalypse, dazu geschaffen der Menschheit vor Augen zu führen, welchen Weg sie mit dem Großen Krieg eingeschlagen hat. Er ist eine Aufforderung zur Umkehr und Buße. Die vorherrschende gemäßigte Ansicht hält den Nebel für von göttlichem Ursprung, aber irdischer Existenz. Einige konservative Kreise sehen in ihm das Fegefeuer, wenige radikale Elemente sehen ihn sogar als Tor zur Hölle. Auf Seiten der Wissenschaft findet sich eine schier unüberblickbare Menge an Theorien, die sich teils fundamental, teils nur in Schattierungen voneinander unterscheiden. Hier reicht die Spanne von einem im Grunde normalen Nebel, der aufgrund sehr starker Sonnenstürme mit Äther auf- und überladen wurde, über eine Reaktion des Klimas auf die im Großen Krieg freigesetzten Mengen an Pulverdampf bis hin zu Wanderbewegungen der Spezies Lumbricidae (Regenwurm). Physische Wirkung des Nebels Ist die Natur des Nebels nicht eindeutig geklärt, so lassen sich doch einige Aussagen über seine Wirkung treffen: Zunächst hat der Nebel, soweit man es von seinem Rand aus beobachten kann, die üblichen Wirkungen, die Nebel auch sonst zu Eigen sind. Die Sicht wird behindert, Geräusche werden gedämpft oder auch verzerrt, es ist feucht und deutlich kühler als in angrenzenden Gebieten. Darüber hinaus verursacht Nebel bei Lebewesen, die ihm ausgesetzt sind, einen Zustand, der als Nebelkrankheit bekannt ist. Die Krankheit zeichnet sich durch typische Male aus, die sich auf der Haut der Erkrankten bilden, wie auch durch einen zunächst langsamen, doch dann rapide zunehmenden geistigen Verfall. Im Spätstadium der Krankheit überfällt Erkrankte häufig ein unwiderstehlicher Drang, in den Nebel zu gehen. Der genaue Infektionsweg der Krankheit ist ungeklärt. Teils scheint es möglich zu sein, sich eine gewisse Zeit in Randbereichen des Nebels gefahrlos bewegen zu können, andererseits sind auch Infektionen bekannt von Personen, die sich nur in unmittelbarer Nähe des Nebels befanden, ohne mit ihm tatsächlich in Berührung zu kommen. Aus der Tatsache, dass nach dem erstmaligen Auftauchen des Nebels so gut wie niemand mehr das Gebiet verlassen hat, kann man jedoch schließen, dass - sollte hierfür die Nebelkrankheit verantwortlich sein - der Krankheitsverlauf weiter im Inneren des Nebels, und seien es nur wenige Kilometer, weit dramatischer sein dürfte. Es existieren Therapien, die jedoch nur im Frühstadium der Krankheit anschlagen und einen sehr hohen Zeit- und Betreuungsaufwand erfordern. Grundsätzlich sollte unbedingt jede Berührung mit dem Nebel oder gar sein Einatmen vermieden werden. Die einzige von Laien durchführbare Hilfsmaßnahme ist, einen Erkrankten unverzüglich aus einem möglichen Kontaktbereich mit dem Nebel zu entfernen. Nimmt die Krankheit untherapiert ihren Lauf, beginnen die Patienten zunehmend immer mehr geistig und körperlich zu verfallen. Häufig kommt es zu Wahnvorstellungen, während der Körper Stück für Stück seine Funktionen einstellt, aber bis zum Schluss sein Empfindungsvermögen beibehält, wenn nicht sogar steigert. Dies führt dazu, dass der Tod in der Regel langsam und sehr schmerzvoll eintritt. Vollkommen entkräftet können die Patienten dem jedoch kaum noch Ausdruck verleihen, weshalb diese letzte Phase des Todeskampfes im Volksmund auch als das Nebelwimmern bekannt ist.

47 Soziokulturelle Auswirkung des Nebels Die augenfälligste Auswirkung des Nebels war der nach wenigen Wochen eintretende vollständige Stillstand des Großen Krieges und die sich anschließende völlige Neuordnung der europäischen Gesellschaft auf jeder Ebene, begonnen bei den Territorialstaaten und Regierungen bis hinein in die städtischen und dörflichen Gemeinschaften. Mit der Ausprägung dreier großer ideologischer Strömungen (Ecclesia, Aristokratie, Großloge der zehn Reiche) kam es zu Umstürzen, Revolutionen oder teils schlicht auch einem mehr oder weniger schnell einsetzenden Wandel, der die Landkarte Europas schließlich zu dem Bild formte, wie sie uns heute vertraut ist. Eingeteilt im Wesentlichen in Gemarkungen, Bistümer und Königsoder Kaiserreiche, zentral gruppiert um den Nebel in der Mitte und in einem fragilen Gleichgewicht der Kräfte in der Schwebe gehalten. Fundamentaler jedoch ist, dass den Menschen ein guter Teil der Gewissheit ihrer Existenz abhandengekommen ist. Auch wenn der Nebel bereits seit Jahrzehnten stabil zu sein scheint, gibt es doch wieder eine Garantie dafür, dass dies auch in Zukunft so bleibt, noch ist gesagt, dass sein Auftreten ein einzigartiges Ereignis bleiben wird. Die Versuche der Verarbeitung sind vielfältig. Paul Klee, Max Beckmann und Otto Dix, die als erste beginnen, auf bereits fertige Bilder nachträglich weiße Flecken zu malen. Erich Maria Remarque publiziert seinen stark autobiografisch geprägten Roman "Im Westen nichts Neues, im Osten der Nebel". Filme wie "Das Kabinett des Dr. Nebula" oder "Nosferatu - Eine Symphonie im Nichts" ziehen die Menschen in die Kinos. Es werden Opern geschrieben, die allein auf mit Dämpfern ausgestatteten Instrumenten gespielt werden, Theaterstücke, bei denen eine als Nebelseite deklarierte Abgrenzung der Bühne nicht bespielt wird. Während auf der einen Seite Klöster wieder neuen Zulauf finden und sich gerade in konservativen, ländlichen Gegenden Gruppen von Flagellanten zusammenfinden, stürzen sich die Menschen in den Großstädten rauschhaft in das Leben. Diese tiefe Zerrissenheit und Spaltung der Gesellschaft hat sich zwar über drei Jahrzehnte stark abgeschliffen, doch ist sie weiter existent und auch weiterhin die Geisteshaltung, die die Menschen Europas prägt. P.-M. Hirtelsbichler Blick von der Schweiz auf die Nebelbank

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49 ANHANG II DIE GEISTESSTRÖMUNGEN UND ALLIANZEN IN EUROPA (IN ALPHABETISCHER REIHENFOLGE) A) Ecclesia Teilnehmer an der Konferenz Monsignore Vincence Bellini, apostolischer Generalnuntiar geb in Bozen Laufbahn: Nach dem Studium der Theologie und Philosophie in Florenz wurde er 1929 zum Priester geweiht folgte die Weihe zum Bischof vom Padua. Vier Jahre später wurde er nach Rom in die apostolische Kanzlei abberufen, was dem Innen- und Außenministerium des Kirchenstaates gleichkommt. Von dort aus ist er seitdem in der Sektion für die apostolischen Breven tätig, in welcher er mittlerweile als Generalnuntiar für die verschiedenen Nuntiaturen Europas zuständig ist. Es gibt nahezu kein Land Europas, welches er bisher noch nicht besucht hat. Seine Offenheit für weltliche Belange und seine Geduld machen ihn so beliebt bei den Gläubigen. Episcopos Angelo Bartolomeo di Chianno, apostolischer Legat geb in Florenz Laufbahn: Die Priesterweihe empfing er im Jahr1921 kurz nach dem Ende des Konzils von Ascania und gehört somit zur ersten Generation gesamtecclesischer Priester. Am Konzil nahm er persönlich als Sekretär von Rafael Kardinal Merry del Val dem Vorsitzenden der Sacra Congregatio Sancti Officii (= lat. Heilige Kongregation des Heiligen Offizium) teil, damals noch als junger katholischer Kaplan. Nach Ende des Konzils arbeitete er weiter in der Kongregation für Glaubensfragen, in welche das heilige Officium im Zuge des Konzils umgestaltet wurde. Nach fünf Jahren erhielt er die Bischofsweihe und erhielt die Diözöse Rottenburg als Sitz. Im Jahr 1940 wurde er nach Rom abberufen und als Untersekretär der Apostolischen Kammer eingesetzt. Von dort wurde er schließlich in die apostolische Kanzlei versetzt und ist als leitender Sekretär in der Sektion für außerordentliche Angelegenheiten tätig. Ehrungen: Für die Teilnahme am Konzil von Ascania wurde ihm, wie allen Teilnehmern, die apostolische Verdienstmedaille Benemerenti (verliehen).

50 Pater Sergio Padero, apostolischer Legat geb in Meran Laufbahn: Studium der Theologie in München und später in Florenz. Promovierte im Fachbereich der Apologetik und trat nach der Weihe zum Priester dem Orden der Jesuiten (Gemeinschaft Jesu) bei. Als Mitarbeiter der Kongregation für Glaubensfragen untersuchte er daraufhin mehrere Jahre angebliche Wundererscheinungen sowie Fälle von Besessenheit. Seine Ergebnisse werden in der Regel selten veröffentlicht. Vor einigen Jahren untersuchte er den Fall der Sophia Calussi und bestätige ihre Fähigkeit als göttliches Charisma. Er wurde ihr seitdem von der Ecclesia als Priester und geistlicher Begleiter zur Seite gestellt Geschichte: Glaubensspaltungen begleiten die Kirchengeschichte von Anbeginn und markieren häufig die Geburtsstunde von Kirchen bzw. christlichen Sondergemeinschaften, die in Konkurrenz zu den bestehenden Kirchen traten. Bereits in der Frühgeschichte waren kirchliche Schismen bezeugt. Besonders einschneidend stellte sich das große morgenländische Schisma von 1054 dar, in dem sich die griechische Kirche des Ostens von der lateinischen Kirche des Westens abspaltete. Häufig wird mit Glaubensspaltung das Zeitalter der Glaubensspaltung bezeichnet. Es nahm seinen Anfang im Jahr 1517 mit dem die Reformation anstoßenden Thesenanschlag von Wittenberg durch Martin Luther, zu dessen Folgen auch der Bauernkrieg unter Thomas Müntzer von 1525 zählte. Das Zeitalter ging erst mit dem Westfälischen Frieden von 1648 zu Ende. Für die Zeit der Glaubenskämpfe von 1550 bis 1648 hat sich der von Wolfgang Reinhard und Heinz Schilling eingeführte Begriff der Konfessionalisierung bzw. des konfessionellen Zeitalters durchgesetzt; er bezeichnet einen Prozess der Konfessionsbildung. Das Auftauchen des Nebels jedoch läutete eine Phase der Neubesinnung und des Umdenkens dar. Viele Geistliche unterschiedlichster christlicher Konfessionen sah in der Bedrohung durch den Nebel ein machtvolles Eingreifen Gottes, welches Strafe für die Spaltung der Christenheit darstellte wurde durch den Patriarchen von Konstantinopel, dem heutigen Istanbul zu einer ökumenischen Synode geladen, bei welcher Vertreter von insgesamt 18 christlichen Konfessionen teilnahmen. Bedeutendste Vertreter waren die Patriarchen von Rom, Moskau sowie jeweils die Oberhäupter der katholischen als auch der orthodoxen Patriarchate von Konstantinopel, Jerusalem, Alexandrias und Antiochiens. Durch die Teilnahme aller fünf altkirchlicher Patriarchen, wenn auch manche davon durch die verschiedenen Konfessionen mehrmals vertreten waren, stellte diese Synode doch die erste wirkliche ökumenische Synode seit dem 2. Konzil von Nicäa des Jahres 787 n. Chr. dar. Darüber hinaus waren auch zahlreiche Vertreter assyrischer, orientalischorthodoxer, sowie verschiedener reformierter Glaubensgemeinschaften (darunter evangelische, waldensische, baptistische und hussitische) vertreten. Obwohl rasch eine Einigung bezüglich der Natur des Nebels erzielt werden konnte und die Aufhebung des Kirchenschismas als nötig erachtet wurde, war es nicht möglich, dieses Anliegen auch durchzusetzen. In erster Linie stieß die Bedingung der Vertreter der reformierten Kirchen, das Papstamt aufzugeben, bei den Katholiken auf vehementen Wiederstand. Die Synode endete schließlich nach fünf Monaten ohne weitreichende Beschlüsse. Lediglich eine Vereinbarung konnte unterzeichnet werden, in der die verschiedenen Konfessionen den Wunsch zu einer innigeren Ökumene zum Ausdruck brachten. Das Ziel einer wiedervereinten Gesamtkirche schien endgültig gescheitert. In den Jahren 1919 und 1920 erlagen jedoch sämtliche Patriarchen der bedeutenden altund neukirchlichen Kirchenprovinzen einer Reihe von tragischen Unglücksfällen. Die Patriarchen von Antiochien kamen bei einem Erdbeben um. Der Patriarch von Moskau fiel einem Verkehrsunfall zum Opfer. Auch die anderen Kirchenoberhäupter von Alexandrien, Konstantinopel und Jerusalem schieden teils durch natürliche Ursachen, teils durch Unfälle aus dem Leben. Die Stimmen, dass dies ein weiteres strafendes

51 Eingreifen Gottes und die Strafe für die gescheiterte Synode sei, wurden mit jedem Todesfall lauter und lauter. Mehrere Patriarchen, darunter die von Budapest, Kiev und der melkitisch-griechisch-katholische Patriarch von Damaskus, legten daraufhin ihren Titel nieder. Als 1920 schließlich nach dem Tod des Heiligen Papst Benedikt XV., welcher eine Lungenentzündung nicht überlebt hatte, während des Konklave kein neuer Papst gewählt, sondern zu einem ökumenischen Konzil eingeladen wurde, blickte die Welt gespannt nach Ascania. Dies war der Ort, wo sich einst das antike Nicäa befunden hatte, und der war als Ort des Konzils bestimmt worden. Ohne einen Papst war das Haupthindernis der ökumenischen Synode von Konstantinopel ausgeräumt und das Ergebnis des Konzils von Ascania war die Aufhebung nahezu sämtlicher Kirchenschismen und die Gründung einer universalen Gesamtkirche, einer Ecclesia Universalis. Als Sitz des neuen Oberhauptes der Ecclesia wurde nach langen Debatten Rom bestimmt, da dies in der Frühkirche bereits den Ehrenvorrang innegehabt hatte. Der Titel des Papstes jedoch wurde aufgegeben und das Oberhaupt der Ecclesia erhielt lediglich die Titel Summus Pontifex Ecclesiae Universalis (Oberster Priester der Weltkirche), Patriarcha Occidentis (Patriarch des Abendlandes), Archiepiscopus et Metropolitanus Romanus (Erzbischof und Metropolit Roms). Anstelle der Universalgewalt des Papstes wurde dieses neue Leitungsamt lediglich als Primus inter pares verstanden. An die Stelle der päpstlichen Konklave trat ein Gremium aller Patriarchen, das fortan den Summus Pontifex wählen sollte. Als erster erhielt Ambrogio Damiano Georgi diese Ehre und wurde am Ostertag des Jahres 1921 feierlich ins Amt eingeführt. Um Unstimmigkeiten in der Glaubenslehre beizulegen, wurde eine Synode im Lateranpalast im Spätsommer des Jahres 1921 einberufen. Nach dem Tod des Ersten Summus Pontifex im Herbst des Jahres 1931 wurde Francisco de Jassu durch Wahl der Patriarchensynode neuer Erzbischof und Metropolit Roms und somit 2. Summus Pontifex der Ecclesia. Glaubenslehre: Die Lateransynode zur Glaubenslehre, welche 1921 begann, tagte insgesamt 512 Tage und erarbeitete eine Reihe bedeutsamer Konstitutionen. Grundsätzlich war die Synode bemüht, nahe an der Schrift zu bleiben und bei unterschiedlichen Auslegungen vermittelnd aufzutreten. Allgemein können die erarbeiteten Dokumente als Rückbesinnung auf den Kern des Christentums betrachtet werden und auch kleinere Strömungen wie die Ebioniten konnten Einfluss auf die Beschlüsse nehmen. So wurde unter anderem beschlossen, dass die urchristliche Anrede Gottes Adonai wieder verstärkt Verwendung finden solle. Nichtsdestotrotz konnten aber die größten Gemeinschaften, also die ehemaligen Katholiken und Orthodoxen, verstärkt ihre Ansichten durchsetzen. Um den Gläubigen den Übergang von den Teilkirchen zur Ecclesia nicht zu schwierig zu gestalten, wurden die verschiedenen Liturgien beibehalten und auf eine Vereinheitlichung des Ritus verzichtet. Im Zuge dessen wurden auch die Landessprachliche Feier der Messe weltweit erlaubt, wenn auch der lateinische, griechische und koptische Ritus als höchste Form der gottesdienstlichen Feier betont wurden. Auch in Hinblick auf die Übersetzung der Heiligen Schrift wurden die bestehenden Übersetzungen als legitim erachtet, wobei in Streitfällen stets die originalsprachliche Textform heranzuziehen sei. Eine bedeutende theologische folge des Nebels war das Konzept des didaktischen Gottes. Gott hatte knapp 2000 Jahre nach der Sendung seines Sohnes die Zersplitterung seiner Ecclesia mit Missfallen zur Geltung genommen und begonnen die Menschheit für seine Verfehlungen zu bestrafen. Besonders der Tod der Kirchenoberhäupter wurde als Beweis für diese Annahme gesehen. Er kann nur durch ehrliche und demütige Umkehr und Bemühungen seiner Kirche wieder milde gestimmt werden. Nach der Wiedervereinigung der Ecclesia muss diese die Menschheit zum Frieden und zur Eintracht führen treu den Lehren des Gottessohnes. Organisation: An der Spitze der Ecclesia steht der Summus Pontifex Ecclesiae Universalis, der zwar nominell Primus inter pares ist, faktisch jedoch einem absoluten Monarchen gleichkommt. Lediglich der Beschluss einer ganzkirchlichen Synode oder eines Konzils stehen über dem des Summus Pontifex. Die Verwaltung der Kirche ist wiederum in Patriarchate untergliedert. Die fünf klassischen Patriarchate wurden erweitert, sodass heute folgende sieben Herrschaftsbereiche existieren: a. Das Patriarchat Rom und des gesamten Abendlandes b. Das Patriarchat von Konstantinopel und ganz Asien

52 c. Das Patriarchat von Alexandria und ganz Afrika d. Das Patriarchat von Antiochia und dem Ganzen Orient e. Das Patriarchat von Moskau, ganz Russland und den Slawischen Staaten f. Das Patriarchat von Jerusalem g. Das Patriarchat von Daman und ganz Indien Es wurden in den Vergangenen Jahren immer wieder Stimmen laut, die einen Patriarchen für Amerika und Australien fordern, bislang hat die Ecclesia jedoch nichts diesbezüglich unternommen. Amerika untersteht weiterhin dem Patriarchen von Rom, Australien dem von Konstantinopel. Innerhalb der Patriarchate ist die Ecclesia wiederum in Kirchenprovinzen, die durch einen Metropoliten geleitet werden, welcher stets Kardinal und Erzbischof ist. Diesem unterstehen meist mehrere Bistümer die durch einen Bischof geführt werden. Die Verwaltung der Ecclesia erfolgt durch verschiedene Kongregationen, welche ihren Sitz in Rom haben und durch den Erzbischof von Rom eingesetzt werden. International wird die Ecclesia durch Legaten vertreten. Hierbei ist die Unterscheidung wichtig dass es sowohl apostolische Legaten gibt, welche die Ecclesia selbst vertreten sowie römische Legaten, welche lediglich Gesandte des Staates und das Erzbistum Roms sind. Botschaften der Ecclesia werden als apostolische Nuntiatur bezeichnet. Der oberste Legat einer jeden Nuntiatur trägt den Titel Apostolischer (bzw. Römischer) Nuntiar. Traditionelles Bekleidungsmerkmal Die Pronotarien der Kurie tragen einen schwarzen Hut, genannt Cappello romano zur Soutane. Die Farbe des Hutes bzw. der Quasten gibt die Farbe des klerikalen Ranges an. Kardinäle haben rote und goldene, Bischöfe Grüne und Goldene oder violette, Einfache Priester lediglich schwarze. Die Kardinäle haben bisweilen einen roten Hut, genannt Galero, mit 15 Quasten, der Erzbischof einen mit 10, der Bischof einen mit sechs und der Abt einen solchen mit drei Quasten auf jeder Seite, welche jedoch nur zu liturgischen Handlungen getragen werden. Priester jeglicher Weihestufe sind zudem am Kollar, dem sogenannten Römer- bzw. Priesterkragen zu erkennen. Bei Mitgliedern von Ordensgemeinschaften sind bisweilen spezielle Ordensgewänder, der sogenannten Habit üblich, welche sich je nach Orden unterscheiden. Es existieren jedoch auch Ordensgemeinschaften, die keine spezielle Kleiderordnung haben, wie beispielsweise die Jesuiten. Bischöfe tragen zu besonderen Anlässen zur Soutane ein Zingulum, ein breiter farbiger Stoffgürtel und eine Pileolus, eine Art Scheitelkappe. Über die Schulter wird ein Mozetta getragen, wobei dieser bei Kardinälen scharlachrot angesetzt ist mit ebensolchen Knöpfen geschlossen wird. Bei Bischöfen hingegen ist die Akzentfarbe Violett. Ehrenzeichen eines Bischofs ist zudem der Bischofsring und das große goldene Bischofskreuz auf der Brust.

53 Ω) Logister Teilnehmer an der Konferenz Doctor of Civil Law Mortimer Merlin Fletcher, Meister des dritten Zirkels Geb. 9. Mai 1917 im London Laufbahn: Im Londoner Armenviertel Whitechapel geboren, Jahrgangsbester am Waltham Forest College, dann am Downing College in Rechtswissenschaften promoviert. Aufnahme in die Großloge der zehn Reiche Ehrungen: Prinz des Wissens, Ritter vom Rosenkreuz, Ritter der Sonne und acht weitere Sonstiges: Seine Zwillingsschwester hat ihn bei seiner Laufbahn begleitet. Dorothy Priscilla Antropus, Meisterin des zweiten Zirkels, der Großloge der zehn Reiche Geb. Januar 1918, Geburtsort unbekannt Lebensumstände: ledig, keine Kinder Laufbahn: Ausbildung an der öffentlichen Lehranstalt Nr.12, Gemarkung Penitentia, weiterführende Ausbildung Kollegium MCDI, Glasgow, Aufnahme in die Großloge der zehn Reiche Titel Agatha van Horn Logister Geb in ORT Zwolle, Neu-Harlem Lebensumstände: Verheiratet, keine Kinder Laufbahn: Studium der Geschichte an der Hogeschool Universität in Neu-Harlem, Anstellung im Executie Kantoor (Staatliches Ausführungsbüro), Wechsel in den Logisterrat nach Neu-Avalon, wo sich Frau van Horn durch ihre hervorragenden diplomatischen Kenntnisse einen Namen machte und auf der Konferenz im Triumvirat für den Logisterrat spricht. Sonstiges: Frau van Horn ist dafür bekannt, dass sie immer einen guten Rat weiß. Logister: Die Großloge der zehn Reiche Mit dem Aufkommen des Nebels entstand innerhalb Europas ein Machtvakuum auf gesellschaftspolitischer Ebene, das die bestehenden Regierungen und Herrschaftsformen nur unvollkommen zu füllen vermochten. Während sich insbesondere in Zentral- und Osteuropa die Aristokratien behaupten konnten, traten mit der Ecclesia und der Großloge der zehn Reiche eine alte und eine neue Geistesströmung auf den Plan, die wieder bzw. erstmals in diesem Umfang Macht und Einfluss gewannen. Während in einigen Ländern unter Führung der heutigen Ecclesia eine Rückbesinnung auf traditionelle kirchliche Werte stattfand, verfolgten die Bürger in anderen Staaten eine egalitäre, utilitaristische, wissenschaftliche und humanistische Zielrichtung. Diese Geisteshaltung fand sich unter einer Dachorganisation zusammen, die wir heute als die Großloge der zehn Reiche kennen im Weiteren auch kurz als "Großloge" bezeichnet.

54 Die Entstehung der Großloge der zehn Reiche Die der Großloge zu Grunde liegenden Prinzipien sind nicht neu und seit der Antike bekannt. Sie wurden ganz oder teilweise in verschiedensten Gesellschaftsformen verwirklicht, jedoch letztendlich nie dauerhaft. Ihre erste formalisierte Fassung, wie wir sie heute kennen, erfolgte mit der Begründung der Freimaurerei, auch königliche Kunst genannt. Die Großloge versteht sich in dieser Tradition und sieht ihr Ursprungsdatum 1401 mit der Abfassung des Matthew Cooke-Manuskriptes. Mit dem Auftauchen des Nebels und dem sich anschließenden gesellschaftlichen Unruhen und Verwerfungen sahen es die Mitglieder der Freimaurerei verschiedener europäischer Staaten als ihre Pflicht an, alles daranzusetzen, die teils drohenden, teils bereits ausgebrochenen Bürgerkriege einzudämmen und an der Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung mitzuwirken. Ihre Bemühungen zeigten dabei weit mehr Wirkung, als wir selbst vermutet hätten, und so sahen sich Freimaurer verschiedener Länder unversehens in Positionen, deren Einfluss den mancher Regierungen erreichte oder sogar übertraf. Hatte dies auch nicht ihren Zielen entsprochen, sah man sich jetzt mit dem Problem konfrontiert, dass ein Rückzug aus diesen Positionen alle vorherigen Bemühungen wieder zunichtemachen konnte. Um diese Herausforderung annehmen zu können, beschloss man die Gründung einer Dachorganisation, die zwar einerseits in der Tradition der Freimaurerei steht und in ihren Strukturen und Hierarchien so gut wie identisch aufgebaut ist, aber zumindest formell ausdrücklich keine Freimaurerei darstellt. Die Ideale der Großloge der zehn Reiche Die Großloge versteht als ihr Ziel offen die Veränderung von Gesellschaften hin zu ihren Idealen. Man sieht sich als ein ethischer Bund freier Menschen mit der Überzeugung, dass die ständige Arbeit an sich selbst zu einem menschlicheren Verhalten führt. Ihre fünf Grundideale sind Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität, sie sollen durch die praktische Einübung im Alltag gelebt werden. Die klassische Freimaurerei folgt zwar weitgehend denselben Idealen, wendete diese jedoch nur in Bezug auf ihre eigenen Mitglieder an. Mit ihrer Sendungswirkung wird die Großloge teilweise auch als neue Freimaurerei bezeichnet. Mitglieder der Großloge sehen sich als solche nicht als Freimaurer, es steht Ihnen jedoch frei neben der Mitgliedschaft in der Großloge Mitglied eines klassischen Freimaurerbundes zu sein, die weiterhin existieren. Nach ihrem Selbstverständnis vereint die Großloge Menschen aller sozialen Schichten, Bildungsgrade und Glaubensvorstellungen. Ein weiteres Kernideal ist die Herstellung von Chancengleichheit für alle Menschen, weshalb in ihrer Doktrinen insbesondere Ausbildung und Erziehung einen ungemein hohen Stellenwert besitzen. In einer idealen Gesellschaft soll jeder Bürger rein nach seinen Verdiensten für die Gemeinschaft gemessen werden und nicht nach Herkunft oder anderen äußeren Umständen wie Rasse, Religion, Geschlecht, Alter et cetera. An dieser Stelle besteht ein eminenter Konflikt mit aristokratisch geprägten Gesellschaftsformen. Die Großloge sieht sich auch nicht im Konflikt mit religiösen Konfessionen, solange nicht sachlich ungerechtfertigte Bevorzugungen stattfinden, wie etwa Gottesgnadentum. Viele Angehörige der Großloge nehmen im Hinblick auf die Frage der Existenz eines Gottes die Position ein, dass zumindest seine Nicht-Existenz nicht beweisbar ist (Agnostiker). Auch Bekenntnisse, die aufgrund eigener Leistung erreichten Erfolg als göttlichen Gnadenerweis sehen, wie etwa der Calvinismus, sind verbreitet. Im Umkehrschluss sieht die Großloge es nicht als ihre Pflicht an, Bürger die sich einem Beitrag zur Gemeinschaft verweigert haben, obwohl sie dazu in der Lage gewesen wären, über ein soziales Netz oder ähnliches abzusichern. Im Gegenteil wird in einem solchen Fall sogar der Ausschluss aus der Gemeinschaft propagiert und zumindest im Bereich der Gemarkung Neu-Avalon mit der Verbannung in die Gemarkung Penitentia auch praktiziert.

55 Die Großloge strebt nicht danach, selbst als Regierungsgewalt aufzutreten, ermutigt ihre Mitglieder jedoch ausdrücklich, politische Posten einzunehmen und politischen Einfluss im Sinne der Verwirklichung der Ideale der Großloge auszuüben. Organisation und Hierarchien der Großloge der zehn Reiche Anhänger der Geistesströmung der Großloge der zehn Reiche werden allgemein als Logister bezeichnet, so wie Anhänger der Ecclesia als Kreditoren (logistische Schreibweise) bezeichnet werden. Im strengen Wortsinn sind Logister jedoch ausschließlich Mitglieder einer Loge. Im Hinblick auf die meisten wesentlichen Funktionen, wie etwa die Bezeugung von Verträgen, meint man im Allgemeinen sogar nur Mitglieder der Hierarchieebenen Geselle und aufwärts. Die Großloge versteht sich als überstaatliche Organisationen mit Unterstrukturen in verschiedensten Ländern. Von oben nach unten betrachtet gliedert sich die Struktur wie folgt: Großloge der zehn Reiche, Hauptsitz in Glasgow, Gemarkung Neu-Avalon (es gibt keine eigene Großloge Gemarkung Neu-Avalon) Großloge [Name des Staates, z.b. Gemarkung Trondheim, Hauptsitz regelmäßig die jeweilige Hauptstadt] Loge [Name eines Regierungsbezirkes oder einer Großstadt] Innerhalb der Logen gibt es die Hierarchieebenen: Großmeister (nur in Großlogen) Meister Geselle Lehrling Soweit aufgrund Organisationsgröße einer bestimmten Loge nötig, können mit absteigenden "Zirkel"-Werten weitere Zwischenstufen gebildet werden. Zum Beispiel in der von ihrer Mitgliederzahl her sehr großen Großloge der zehn Reiche selbst gibt es auf der Meisterebene drei, auf der Gesellenebene fünf und auf der Lehrlingsebene neun Zirkel. Die in ihre Mitgliederzahl fast vernachlässigbare, jedoch existente Großloge des Erzbistums Paris kommt gänzlich ohne Zirkel aus, wie auch die Großloge der Gemarkung Penitentia. Die höheren Hierarchieebenen sind im Hinblick auf die Angelegenheiten der Loge, den niederen Hierarchieebenen innerhalb ihrer eigenen Loge weisungsbefugt. Darüber hinaus haben Großmeister der Großloge der zehn Reiche insgesamt Weisungsbefugnis. Bekleidung der Logister: Die Logister d.h. hohe Funktionsträger der Großlogen, insbesondere der Großloge der zehn Reiche. Grundsätzlich oktroyieren die Großlogen ihren Mitgliedern keine starre Kleiderordnung. Es wird jedoch auf funktionale Kleidung geachtet, für offizielle Anlässe wird schlichte Eleganz bevorzugt. Ab dem Meistergrad kleiden sich Mitglieder, wenn sie in offizieller Tätigkeit für die Loge auftreten, so gut wie ausschließlich komplett einfarbig. Die Farbe ist dabei jedem Mitglied selbst überlassen. Dazu wird eine breite unifarben blaue Schärpe mit beidseitigem, schmalem silbergrauen Rand getragen. Üblich sind weiterhin Handschuhe, die auch bei Tische getragen werden. Sonstige Mitglieder einer Loge können ihre Mitgliedschaft durch das Tragen einer breiten, unifarbenen blauen Schärpe zum Ausdruck bringen.

56 ANHANG III ANREISE MIT DEM SONDERZUG DER ZUG UND DIE STRECKE Der Zug: Es handelt sich um zwei gasgetriebene Loks, die vor allem für die Bewältigung von großen Steigungen konzipiert wurden. Vom dem Neu-Avalonischen Hersteller Maverick Metal Factory werden die Zugmaschinen auch unter Gas turbine-electric locomotive geführt, abgekürzt GTEL. Technische Details: Name GTEL Achsen 8 Leistung 1832 kw Geschwindigkeit 48 mp/h Dienstgewicht ,79 lbs Baujahr 1946 Die Strecke: Das bayrische Doppelgleis wurde im großen Krieg gebaut, um eine besonders große 79cm-Kanone damit zu verlegen und abzufeuern. Somit wurde der flächendeckende Ausbau während und nach dem Krieg vorangetrieben, da ein Doppelgleis sich nicht nur für militärische Zwecke, sondern auch für die Aufnahme ziviler Großraum-Transportlafetten eignet. Das ermöglicht sogar den schnellen Transport ganzer Zeppeline oder Schiffe. Somit gehören die meisten Doppel-Magistralen in der Mitte Europas zum Standard. Die Öffnung des Doppelgleisverkehrs für Personenfernverkehr ist eine Maßnahme der Schweizer Industriekammer und dient der optimalen Auslastung des Schienennetzes. Für die Konferenzteilnehmer bedeutet dies eine besonders angenehme Anreise, da die Doppelzüge über besonderen Komfort und eine Küche verfügen, die absolut über dem Reisestandard liegt. Darüber hinaus ermöglicht die kompakte Bauweise eine größere Anzahl an Schlafbetten bei vergleichsweise kürzeren und komfortableren Laufwegen. Für Regierungsarbeit des Rats ließ Homer Nützli einige Waggons umbauen und einen Konferenzraum nach seinen Vorgaben gestalten: Die Phantom I. Es ist ein Beweis für den typisch schweizerischen Pragmatismus, dass dennoch neben den Abgeordneten auch normale Zuggäste für einen Teil der Strecke zugegen sein werden. Das Sicherheitspersonal an Bord wird die Diskretion der Veranstaltung zu allen Zeiten wahren. Der Phantomexpress wird die Teilnehmer über Nebenstrecken geheim, bequem und sicher zum Kongressort in der Schweiz bringen. Bitte halten sie ihre Fahrkarte und ihren Ausweis bereit. Sonderausweise wie Diplomatenpass, Presseausweis und Wehrpässe werden separat abgefertigt.

57 Ihre Zusteige-Möglichkeiten sind: Fahrplan Ankunft Abfahrt Bahnhof 16:00:00 17:00:00 Greiz bei Chemnitz in Preußen 17:23:00 19:20:00 Falkenberg in Preußen 21:13:00 21:32:00 Schwarzenfeld im Bajuwarisches Kaiserreich 23:16:00 23:19:00 Wolfsegg im Bajuwarischen Kaiserreich 07:19:00 09:00:00 Lindau im Bajuwarischen Kaiserreich 11:30:00 Endstation Zürich/Dübendorf in der Schweiz

58 Die Zuteilung der Zimmer entnehmen Sie bitte ihrem Billet. Anbei finden Sie einen Lageplan des Doppelzugs:

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