1. Richtig oder falsch? R F

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1 FRANZ KAFKA: GIB S AUF! 1 Es war sehr früh am Morgen, die Straßen rein und leer, ich ging zum Bahnhof. Als ich eine Turmuhr mit meiner Uhr verglich 1, sah ich, dass es schon viel später war, als ich geglaubt 2 hatte, ich musste mich sehr beeilen, der Schrecken 3 über diese Entdeckung 4 ließ mich im Wege unsicher werden 5, ich kannte mich in dieser Stadt noch nicht sehr 5 gut aus, glücklicherweise 6 war ein Schutzmann 7 in der Nähe, ich lief zu ihm und fragte ihn atemlos8 nach dem Weg. Er lächelte und sagte: Von mir willst du den Weg erfahren 9? Ja, sagte ich, da ich ihn selbst nicht finden kann. Gib s auf, gib s auf, sagte er und wandte sich mit einem großen Schwung ab 10, so wie Leute, die mit ihrem Lachen 10 allein sein wollen. 1 vergleichen mit to compare with 2 glauben to believe 3 r Schrecken fear 3 e Entdeckung discovery 5 made me worry how to continue walking 6 glücklicherweise - luckily 7 8 atemlos - out of breath 9 erfahren to learn 10 to turn away vigorously 1. Richtig oder falsch? R F 1. Die Geschichte spielt sehr früh am Tag. 2. Ein Mann muss zum Bahnhof. 3. Er verspätet sich. 4. Er geht ruhig weiter. 5. Er kennt die Stadt sehr gut. 6. Er fragt um Hilfe. 7. Der Schutzmann sagt ihm, wohin er gehen soll. 8. Der Mann sagt dem Schutzmann, dass er den Weg nicht weiß. 9. Der Schutzmann hilft ihm nicht. 10. Er lacht über den Mann. 2. Welche Personen gibt es in dieser Geschichte? Wo spielt sie? Woher wissen Sie das? Finden Sie verschiedene Orte (places) in der Geschichte! 1

2 3. Schreiben Sie die fehlenden Verbformen der folgenden Verben in die Tabelle: PRÄSENS PRÄTERITUM PERFEKT war ging verglich ließ kannte aus lief fragte lächelte sagte wandte ab 4. Schreiben Sie mit einem Partner die Geschichte in Ihren eigenen Worten. Was passiert? Ein Mann geht morgens zum Bahnhof. Er 5. Schreiben Sie den Text von Z 1-7 in einzelnen (single) Sätzen, um ihn besser verstehen zu können: a)als ich ein Turmuhr mit meiner Uhr verglich, sah ich, dass es schon viel später war, als ich geglaubt hatte. b) Ich musste mich sehr beeilen. c) Der Schrecken d) Ich kannte e) Glücklicherweise f) Ich lief g) Er lächelte 2

3 6. Was macht ein Schutzmann? Wann fragt man einen Schutzmann etwas? Warum gibt es hier keinen Polizisten, sondern einen Schutzmann? 7. Was soll der Mann aufgeben? Warum lacht der Mann am Ende? 8. Spielen Sie die Geschichte mit einem Partner nach! Schreiben Sie dafür ein kurzes Skript. in dem sie die Kleidung, das Aussehen (appearance), die Orte (places) beschreiben. Wie sieht man die Reaktion des Schutzmannes und des Mannes am Ende? Spielen Sie Ihre Version vor der Klasse vor! GRAMMATIK. I. KONJUNKTIV. A. Schreiben Sie die Sätze im Konjunktiv zu Ende! 1. Wenn der Mann sich nicht verspäten würde,. 2. Wenn er den Schutzmann nicht fragen würde, 3. Wenn der Schutzmann ihm helfen würde, 4. Wenn der Schutzmann nicht lachen würde, Formulieren Sie nun die Sätze im Konjunktiv der Vergangenheit! 1. Wenn der Mann sich nur nicht verspätet hätte, B. Schreiben Sie fünf Wünsche des Mannes im Konjunktiv! z.b. Wenn ich doch nur den Weg wüsste!

4 C. Höflichkeit. Was sagen Sie in diesen Situationen? Benutzen Sie den Konjunktiv, um besonders höflich zu sein! z.b. Sie wissen den Weg zum Hotel Orientierungslos in einer fremden Stadt nicht. Könnten Sie mir bitte sagen, wie ich zum Hotel Orientierungslos komme? 1. Sie müssen zum Bahnhof und haben nur noch 15 Minuten Zeit. Sie fragen den Schutzmann. 2. Sie suchen ein Taxi, um schneller zum Bahnhof zu kommen. Sie fragen den Taxifahrer. 3. Sie sind am Bahnhof und wissen nicht, wo Ihr Zug abfåhrt. Sie fragen bei der Information. 4. Sie sind im Zug und suchen den Speisewagen. Sie fragen den Schaffner (conductor). 5. Nachdem Sie gegessen haben, sitzt jemand auf Ihrem alten Sitzplatz. Sie bitten den Fahrgast Ihren Sitzplatz freizugeben. II. NEBENSÄTZE. Kombinieren Sie die folgenden Sätze mit den passenden Konjunktionen! und aber weil damit obwohl während bis sondern als ob 1. Er geht zum Bahnhof. Er bemerkt, dass er sich verspätet hat. 2.. Der Erzähler fragt den Schutzmann um Hilfe. Er sucht den Bahnhof. 3. Er wird nervös. Er sieht einen Schutzmann in der Nähe. 4

5 4. Der Schutzmann stellt ihm die Frage: Von mir willst du den Weg erfahren? 5. Der Schutzmann gibt ihm keine Antwort. Er lacht nur. 5

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