onemarkets Chancen verwandeln Wie Sie im SportJahr 2012 ihr Depot fit machen

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1 Chancen verwandeln Wie Sie im SportJahr 2012 ihr Depot fit machen Juni 2012 onemarkets Magazin Rund um Anlageprodukte Sieg über die Inflation Die Geldentwertung kommt, ist sich Finanzexperte Stefan Riße sicher. Anleger können sich vorbereiten. SEITE 10 Werbemitteilung Konzern Auf Erfolgskurs Die Linde AG erobert mit Industriegasen die Weltspitze. Wie Investoren davon profitieren können. SEITE 18 Triumph der GEschichte Die Aktie hat einen beispiellosen Erfolgsweg hinter sich. Was historische Papiere heute wert sind. SEITE 30

2 ANZEIGE Bei manchen Anbietern bekommen Sie wenig für Ihr Geld. Bei uns holen Sie bereits beim Kauf mehr für sich heraus. HVB Index Zertifikate Informieren Sie sich auf onemarkets.de über HVB Index Zertifikate. Nehmen Sie an der Kursentwicklung zahlreicher Indizes weltweit teil und profitieren Sie von: geringen Spreads dem größten Angebot an Themen-, Rohstoff-, Branchen-, Länderindizes sowie Preis- und Performanceindizes* wöchentlichen Marktausblicken Wissen, was wichtig ist: +49 (0) onemarkets.de/indexzertifikate *laut Scoach-Emittenten-Matrix Produktanzahl Index-Zertifikate (Stand: )

3 Inhalt xxx Aktuelles 04 Nachrichten: Das Drama geht weiter Eurokrise durch Wahlen verschärft 06 Neuheiten: Dividendenindexpapiere HVB 4 % Crelino Basket Digital Anleihe 08 kommentar: Zinsexperte Kornelius Purps über die Ästhetik des Zinstals 09 Vokabular für Anleger: von Crelino bis Stop-Loss Interview 10 Inflation: Finanzexperte Stefan Riße erklärt, was Anleger tun können Titelthema 12 Siegertypen im Depot: adidas & Co. gewinnen jeden Wettkampf Märkte 18 aktienanalyse: Linde mit Wasserstoff auf Wachstumskurs 22 Länder- und Sektoranalyse: Biotechnologie und Shortindizes profitieren 26 Rohstoffanalyse: Ausverkauf am Aluminiummarkt Service & Wissen 28 Recht und Steuern: Jetzt beantragen Fristverlängerung für Steuererklärung 29 Serie Die wichtigsten Indizes der Welt : Folge 4 der MDAX Lebensart 30 Historische Wertpapiere: Wie Pfeffersäcke das Investieren lernten Disclaimer 34 Rechtliche Hinweise und Haftungsausschluss Neuemissionen Zum Heraustrennen: Auswahl aktueller Zeichnungsprodukte Juni 2012 IMPRESSUM Herausgeber: Corporate & Investment Banking, UniCredit Bank AG, Team onemarkets, Arabellastraße 12, München Verantwortlich: Richard Pfadenhauer, Sandra Ernst, Hotline: +49 (0) , Umsetzung: ergo Unternehmenskommunikation GmbH & Co. KG, Venloer Straße , Köln Redaktion: Jörg Schüren, Corinna Zawodniak, Anke van gen Hassend, Margareta Macht, Katharina Heckendorf Art Direktion: Joris Kalle, Yasmine Meylahn Druck: Mediahaus Biering GmbH, Freisinger Landstraße 21, München Redaktionsschluss: 14. Mai 2012 Die richtige Taktik Am 8. Juni ist es so weit: 16 Fußball- Nationalmannschaften kämpfen um den Europameister-Titel. Eine willkommene Ablenkung, denn die Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland versetzten den Finanzmärkten im Mai erneut einen Schock. Die Daten aus den größten Volkswirtschaften der Welt, USA und China, sorgten ebenfalls für Störfeuer. Zu den wenigen Gewinnern dieser Unsicherheit zählen Bundesanleihen. Ihr Kurs steigt scheinbar unaufhaltsam. Und ihre Rendite fällt: Aktuell liegt sie bei 1,43 Prozent!!! Für Finanzexperte Stefan Riße sind festverzinsliche Wertpapiere daher tabu. Ich rechne mittelfristig mit einer Inflation von über 5 Prozent, begründet er (Interview Seite 10). Wer sein Vermögen vor Wertverlust schützen will, braucht eine gute Strategie. Einen gewissen Schutz bieten Sachwerte wie Aktien. Nach dem Platzen der Internetblase flohen viele Privatanleger, einige kehren nun trotz Turbulenzen an die Börse zurück (Aktuelles Seite 5). Viele Titel haben sich in den vergangenen Jahren als solide und nachhaltig erwiesen. Einer davon ist der Industriegasehersteller Linde (Märkte Seite 18). Sportartikelhersteller wie adidas und Puma eignen sich nicht nur für Fußballfans (Titel Seite 12). Welche spannende Geschichte Aktien hinter sich haben, lesen Sie in der Rubrik Lebensart (Seite 30). Noch ein Tipp: Die Dividendensaison neigt sich zwar dem Ende mit Dividendenindizes können Sie dennoch abkassieren (Aktuelles Seite 6). Zertifikate bieten hier die Möglichkeit, Risiken zu reduzieren beziehungsweise zu diversifizieren. Viel Spaß beim Lesen! Ihr Richard Pfadenhauer Chefredakteur onemarkets Magazin onemarkets magazin Juni

4 XXX Aktuelles Wer löst das Europa-Puzzle? Frankreichs neuer Präsident steht vor großen Heraus forderungen in Europa wie zu Hause. In der griechischen Tragödie beginnt der nächste Akt. Die Wahlergebnisse aus Frankreich und vor allem aus Griechenland beschäftigen die Börsen nachhaltig. Die Wahlausgänge in Griechenland und Frankreich im Verbund mit zunehmenden Wachstumssorgen in Europa drückten auf die Anleger stimmung, kommentiert Nikolaus Keis, Analyst der UniCredit Bank. Nun sehen alle mit Spannung den Neuwahlen in Griechenland entgegen, die für den 17. Juni 2012 angesetzt sind und für die Zukunft des Euroraums von entscheidender Bedeutung sein dürften. Die ersten Wahlen hatten keine eindeutige Mehrheit hervorgebracht, die Regierungsbildung scheiterte. Das Risiko, dass Griechenland letztlich ungeordnet aus dem Euroraum ausscheidet, ist jedenfalls gestiegen, folgert Keis. Allerdings stünde dies nicht unmittelbar bevor: Wir halten es für wenig wahrscheinlich, dass Europa Griechenland in naher Zukunft fallen lässt. Diese Zuspitzung der Eurokrise trifft Europa in einem sensiblen Moment: Nach den Präsidentschaftswahlen in Frankreich, die parallel zu den griechischen Parlamentswahlen stattfanden, muss es sich neu ordnen. Besonders die Zusammenarbeit zwischen der konservativen deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem neu gewählten französischen Sozialisten François Hollande steht im Fokus. Hollande brach bereits am Tag der Amtseinführung zu einem Staatsbesuch nach Deutschland auf, um mit Merkel Ansätze zur Lösung der Eurokrise zu diskutieren. Doch auch in Frankreich selbst stehen Hollande große Aufgaben bevor: Strukturelle Reformen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit seien unausweichlich, Chaos in Europa: Das griechische Wahldebakel verschärft die Eurokrise Neuwahlen sollen Abhilfe schaffen. so UniCredit-Experten, denn das Pro- Kopf-Bruttoinlandsprodukt ist seit 2006 rückläufig. Hinzu kommen eine nachlassende Investitionstätigkeit der Unternehmen und ein steigendes Staatsdefizit. Auch die Handelsbilanz Frankreichs zeigt, dass die Wettbewerbsfähigkeit in den letzten Jahren moderat zurückging. Interview 4 Rohstoffinvestments leicht gemacht Dr. Wolfgang Höhn, Head of Structured Funds HypoVereinsbank Experten raten zu Rohstoffinvestments. Deren Kurse unterliegen jedoch Schwan kungen. Dr. Wolfgang Höhn erklärt, wie Anleger mit dem Cross Commodity Long/ Short Fund sowohl von steigenden als auch von fallenden Rohstoffkursen profitieren können. Rohstoffe sind eine attraktive Depotbeimischung. Was sollten Anleger beim Einstieg beachten? Außer bei physisch besicherten Zertifikaten investieren Anleger nicht direkt in Rohstoffe, sondern partizipieren mittels Warenterminkontrakten sogenannten Futures. Diese werden in US-Dollar gehandelt, wodurch ein Wechselkursrisiko besteht. Diese Futures haben eine begrenzte Laufzeit. Daher werden sie vor onemarkets magazin Juni 2012 ihrer Fälligkeit in einen längerlaufenden Kontrakt gewechselt sprich: gerollt. Dabei können Gewinne oder Verluste entstehen je nachdem, ob der neue Kontrakt billiger oder teurer ist als der auslaufende. Das beeinflusst die Wertentwicklung von Rohstoffinvestments signifikant. Welche Anlagemöglichkeiten gibt es? Bei Rohstoffinvestments stehen dem Anleger insbesondere Zertifikate und Fonds zur Verfügung. Mit Zertifikaten können Anleger gezielt von der Kursentwicklung eines Rohstoffs oder eines diversifizierten Rohstoffindex profitieren. Bei Publikumsfonds lässt der Gesetzgeber keine konzentrierten Investments beispielsweise ausschließlich in Gold und Silber zu. Insofern bieten Publikumsfonds wie beispielsweise der Cross Commodity Long/Short II Excess Return Fund (WKN A1JC1Z) eine Rohstoffdiversifizierung an. Die Strategie des Fonds hat sich seit Auflage am 9. Januar 2012 trotz schwieriger Marktbedingungen bewährt er entwickelte sich bislang, anders als der Markt, positiv. Wie funktioniert der Fonds genau? Der Cross Commodity Long/Short Fund ist an die Wertentwicklung des Cross Commodity Long/Short II Excess Return Index gekoppelt. Jeden Monat wird dieser Index nach festgelegten Regeln neu gewichtet: Aus 28 Subindizes des Dow Jones-UBS Commodity Index SM werden 20 Subindizes ausgewählt, indem Long-Positionen bei den zehn Subindizes mit den höchsten erwarteten Rollgewinnen und Short- Positionen bei den zehn Subindizes mit den höchsten erwarteten Rollverlusten eingegangen werden. So kann der Fonds von fallenden und steigenden Rohstoffmärkten profitieren. Dennoch kann es zu Kursverlusten des Fonds kommen.! Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise auf den Seiten 34 und 35.

5 Aktuelles xxx Maschinenbau sieht rosarot Branche blickt nach Hannover Messe positiv in die Zukunft. Urlaubstipp Wie das Depot ferienfit wird. Dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau steht ein erfolgreiches zweites Halbjahr 2012 bevor dieses Fazit zieht Dr. Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinenund Anlagenbau (VDMA), im Rückblick auf die diesjährige Hannover Messe. Bei den deutschen Maschinen- und Anlagenbauern herrschte auf der Hannover Messe 2012 eine äußerst optimistische Stimmung. Die Messe gilt als Konjunkturbarometer für die Branche. Wie der Ausstellerbeirat der Hannover Messe berichtet, bewerten 84 Prozent der befragten Aussteller die eigene aktuelle wirtschaftliche Situation positiv oder sehr positiv. Mehr als die Hälfte geht davon aus, dass diese Situation über die nächsten zwölf Monate hinaus anhalten wird. Anleger, die vom Aufwärtspotenzial der deutschen Maschinenbaubranche überzeugt sind, können mit dem HVB Open End Index Zertifikat auf den Solactive Deutscher Maschinenbau (Performance-) Index (WKN HV3DMB) breit diversifiziert in die 15 nach Marktkapitalisierung größten Anlagen- und Maschinenbauer aus Deutschland investieren. Dazu gehören aktuell unter anderem die Heidelberger Druckmaschinen AG, Krones sowie Jen optik. Weitere Informationen unter: Gute Geschäfte: Die deutschen Maschinenbauer sind zufrieden mit dem Verlauf der Hannover Messe.! Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise auf den Seiten 34 und 35. Sell in May and go away, but remember to come back in September! Ein Klassiker der Börsenweisheiten besagt, dass es oft kein Fehler ist, sich in der Sommerzeit von der Börse fernzuhalten. Trotzdem lassen viele Anleger ihr Depot in der Urlaubszeit nur ungern allein. Wer aber ein paar Tipps beherzigt, kann seinen Urlaub auch ohne tägliche Kontrollblicke genießen. Stop-Loss gegen Kursstürze Anleger, die ihr Depot gegen heftige Verluste absichern wollen, können vor Urlaubsantritt Stop-Loss-Aufträge einrichten. Der Broker verkauft dann bei dem festgesetzten Kurs automatisch, Verluste bei weiter sinkenden Kursen sind abgewendet. Aufwendiger ist die Möglichkeit, einzelne Investments gezielt über Put-Optionsscheine abzusichern. Ihr Kurs steigt, wenn der Basiswert sinkt, und sichert so die Gegenposition ab. Hier muss jedoch genau kalkuliert werden, ob sich der Kapitaleinsatz lohnt. Wer es persönlicher mag, kann einer Vertrauensperson eine Depotvollmacht ausstellen. Hierüber muss die Bank informiert werden. Ob die Urlaubsvertretung jedoch Entscheidungen im Sinne des Anlegers trifft, kann niemand garantieren. Anleger zieht es wieder an die Börse Die Zahl der deutschen Anleger stieg im vergangenen Jahr deutlich. Die Risikobereitschaft variiert. Aktien werden wieder beliebter: Im zweiten Halbjahr 2011 stieg die Gesamtzahl der Aktionäre laut einer Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) mit 4,1 Prozent deutlich an. 8,7 Millionen Anleger investieren damit direkt oder indirekt in Aktien. Ein gutes Zeichen für die Stabilisierung der Aktienakzeptanz, zumal die finanzmarktpolitischen Turbulenzen des zweiten Halbjahrs 2011 eine solche Entwicklung nicht unbedingt erwarten ließen, kommentierte der DAI. Vom einstigen Beliebtheitsgrad sei der Aktienmarkt aber noch entfernt. Die Risikobereitschaft der Privatanleger variiert zudem stark, hat der Deutsche Derivate Verband (DDV) in einer Online-Umfrage herausgefunden. Demnach ist gut ein Drittel der Befragten sicherheitsorientiert oder begrenzt risikobereit. 23 Prozent sehen sich in der mittleren Risikoklasse. Vermehrt risikobereit schätzen sich 13 Prozent ein. Der höchsten Risikoklasse ordnen sich 29 Prozent der Befragten zu. Zertifikate kommen diesen Unterschieden entgegen. Das Produkt universum der Zertifikate bietet für jeden Anleger das passende Angebot, erläutert Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV. Studien zeigten, dass drei Viertel der Zertifikategelder in defensivere Produkte investiert seien, so Brandau. Weitere Informationen unter: Welcher Risikoklasse würden Sie sich zuordnen? Online-Umfrage des DDV 13,59 Prozent sicherheitsorientiert 20,29 Prozent begrenzt risikobereit 23,41 Prozent risikobereit 13,36 Prozent vermehrt risikobereit 29,35 Prozent spekulativ Stand: Quelle: Deutscher Derivate Verband (DDV) onemarkets magazin Juni

6 XXX Aktuelles Die Index-Zertifikate auf Dividendenindizes HVB Open End Index Zerti fikate auf den Dow Jones Asia/Pacific Select Dividend 30 Distributing* Index SM Australia Select Dividend 30 Distributing* Index SM Canada Select Dividend Distributing* Index SM Europe Select Dividend 30 Distributing Index SM Eurozone Select Dividend 30 Distributing Index SM France Select Dividend 20 Distributing Index SM Germany Select Dividend 20 Distributing Index SM (EUR) Switzerland Select Dividend 15 Net Distributing* Index SM U.K. Select Dividend 20 Distributing* Index SM WKN Kurs in EUR** HV5THK 28,30 HV5THL 22,61 HV5THM 30,83 HV5JPA 13,19 HV5JPB 13,42 HV5JPC 15,59 HV5JPD 17,94 HV5THN 10,73 HV5THP 8,12 U.S. Select Dividend HV5THQ 41,98 Distributing* Index SM * (Net Return) (EUR) ** Stand: Quelle: UniCredit Bank AG Funktionsweise: Index-Zertifikate spiegeln die Entwicklung ihrer Basiswerte nahezu 1:1 wider. Anleger partizipieren sowohl an Gewinnen als auch an Verlusten der zugrunde liegenden Indizes. Die Wertpapiere haben keine Laufzeitbeschränkung. Die Emittentin UniCredit Bank AG hat bei Open-End-Produkten ein Kündigungsrecht. Index-Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Totalverlust. Weitere Informationen unter: Produktklassifizierung Kategorie Anlagebereich Markterwartung Anlageprodukt ohne Kapitalschutz dividendenstarke Aktien steigend Geldregen für Anleger Index-Zertifikate auf spezielle Dividendenindizes ermöglichen es Investoren, direkt an Gewinnausschüttungen teilzuhaben. Immer wenn sich in Deutschland langsam der Frühling mit frühsommerlichen Temperaturen und trockenem Wetter ausbreitet, warten Anleger auf Regen genauer gesagt: auf einen Geldregen. Denn im Mai erreicht die Dividendensaison am deutschen Aktien markt traditionell ihren Höhepunkt. In diesem Jahr können sich die Anleger sogar über einen besonders ergiebigen Geldregen freuen. Nach Expertenschätzungen schütten allein die 30 DAX -Konzerne in der aktuellen Dividendensaison 27,5 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner aus das wäre der zweithöchste Wert aller Zeiten. Nur 2007 also im Jahr vor dem Ausbruch der großen Finanz- und Wirtschaftskrise war die Dividendensumme der DAX -Konzerne mit insgesamt 28,1 Milliarden Euro noch höher. Üppige Dividendenrendite Weil sich viele Aktien von den Kursverlusten des vergangenen Jahres noch nicht ganz erholt haben, sind die Dividendenrenditen immer noch vergleichsweise hoch. Wie Experten der Fondsgesellschaft Fidelity Anfang Mai berechnet haben, lagen die Dividendenrenditen zu diesem Zeitpunkt über dem Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre insbesondere in Europa. Dazu ein Beispiel: E.ON zahlt seinen Aktionären in diesem Jahr eine Dividende in Höhe von einem Euro. Wenn ein Anleger diese Dividende durch den aktuellen Aktienkurs dividiert, erhält er die Dividendenrendite. Bei einem derzeitigen Aktienkurs von 15,65 Euro (Stand: 14. Mai 2012) ergibt sich für den Energiekonzern somit eine stattliche Dividendenrendite von 6,39 Prozent. Anleger, die den Höhepunkt der Dividendensaison verpasst haben, können trotzdem noch von den relativ ho hen Gewinnausschüttungen profitieren. HypoVereinsbank onemarkets bietet dazu Index-Zertifikate auf dividendenausschüttende Indizes der Dow- Jones SM -Select-Dividend-Index-Familie an. Die Produktpalette in diesem Bereich ist im laufenden Jahr deutlich gewachsen auf insgesamt zehn Index-Zertifikate. Anleger können damit nicht nur auf dividendenstarke Aktien aus Europa (WKN HV5JPA), der Eurozone (WKN HV5JPB), Deutschland (WKN HV5JPD) und Frankreich (WKN HV5JPC) setzen. Abdecken können Investoren jetzt auch dividendenstarke Aktien aus dem asiatisch-pazifischen Raum (WKN HV5THK), Australien (WKN HV5THL), Kanada (WKN HV5THM), der Schweiz (WKN HV5THN), Großbritannien (WKN HV5THP) und den USA (WKN HV5THQ). Ausschüttungen an Investoren Die Besonderheit: Während die ausgeschütteten Dividenden bei Index- Zertifikaten auf klassische Dividendenindizes in die Wertentwicklung des jeweiligen Index einfließen, werden sie bei den innovativen Zertifikaten zweimal im Jahr an die Anleger ausgezahlt. Bis dahin fließen die ausgeschütteten Nettodividenden der im jeweiligen Index enthaltenen Unternehmen in eine sogenannte Cash-Komponente die Gewinnausschüttungen werden dabei mit dem EONIA, einem Zinssatz im Interbankenmarkt, verzinst. Zu den halbjährlichen Ausschüttungsterminen wird die vom Indexbetreiber errechnete Nettodividende an die Anleger ausgeschüttet. Anleger sollten bei dem Investment beachten, dass Index-Zertifikate Inhaberschuldverschreibungen sind. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust.! Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise auf den Seiten 34 und onemarkets magazin Juni 2012

7 Aktuelles xxx Die Kraft der 20 Konzerne Mit der neuen HVB 4 % Crelino Basket Digital Anleihe setzen Anleger auf die Bonität von 20 DAX -Unternehmen. Mit solch guten Ergebnissen der deutschen Unternehmen hatten die meisten Analysten nicht gerechnet. Rund 60 Prozent der DAX -Konzerne hätten mit ihren Ergebnissen positiv überrascht, schrieb der aus den Medien bekannte Aktien experte Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, Ende April in seinem Kapitalmarkt-Monitor. Auch im Mai übertrafen viele DAX -Unternehmen die Erwartungen der Analysten. Der Auto konzern BMW zum Beispiel erzielte in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Gewinn von 2,13 Milliarden Euro und damit das beste Quartalsergebnis aller Zeiten mit einem Gewinn in dieser Höhe hatten die wenigsten gerechnet. Die positiven Geschäftszahlen spiegeln die Stärke deutscher Unternehmen wider. Deutsche Unternehmen seien derzeit so wettbewerbsfähig wie noch nie in den vergangenen drei Jahrzehnten, erklärten Ökonomen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute bei der Vorstellung ihres Frühjahrsgutachtens Mitte April. Chance auf 4 Prozent pro Jahr Für Anleger, die von der Ertragskraft deutscher Großkonzerne überzeugt sind, kann ein neues Investmentprodukt von Hypo- Vereinsbank onemarkets interessant sein: die HVB 4 % Crelino Basket Digital Anleihe, die sich auf 20 DAX -Konzerne bezieht (siehe Produktübersicht rechts). Während der Laufzeit bis Juli 2017 haben Inhaber der Anleihe die Chance auf eine jährliche Zinszahlung von 4 Prozent, bezogen auf den ausstehenden Nominalbetrag. Am Fälligkeitstag erfolgt die Rückzahlung der Anleihe in Höhe des ausstehenden Nominalbetrags. Entscheidend für die Rückzahlungshöhe sowie die absolute Zinszahlung ist die Frage, ob es bei einem der 20 DAX - Konzerne zu einem Kreditereignis kommt. Ein solches Ereignis tritt ein, wenn ein Unternehmen insolvent wird, Anleihen oder Zinsen nicht bezahlt oder Verbindlichkeiten restrukturiert. Kommt es bei keinem der 20 DAX -Konzerne zu einem Kreditereignis, beziehen sich die Zinszahlungen auf den vollen Nominalbetrag in Höhe von Euro und der Anleger erhält am Laufzeit ende den vollen Nominalbetrag zurück. Tritt ein Kreditereignis ein, sinkt der Nominalbetrag pro Unternehmen, das von einem Kreditereignis betroffen ist, um 50 Euro. Damit reduziert sich auch die Basis für die Berechnung der Zinszahlungen. Breite Risikostreuung Zwei Beispiele verdeutlichen die Funktionsweise: Kommt es während der gesamten Laufzeit bei keinem der 20 DAX -Konzerne zu einem Kreditereignis, erhalten die Investoren während der fünfjährigen Laufzeit jährlich eine Zinszahlung von 4 Prozent, bezogen auf 100 Prozent des Nominalbetrags von Euro, also Zinszahlungen von insgesamt 200 Euro pro Anleihe. Zudem bekommen die Anleger am Ende der Laufzeit den kompletten Nominalbetrag zurückgezahlt. Tritt bereits im ersten Jahr bei vier Unternehmen ein Kreditereignis ein, reduziert sich der Nominalbetrag um insgesamt 200 auf 800 Euro. Die Zinszahlung von 4 Prozent bezieht sich dann auf den reduzierten Nominalbetrag. Die Zinszahlung beläuft sich somit auf 32 Euro statt ursprünglich 40 Euro pro Jahr sofern es in den Folgejahren kein weiteres Kreditereignis gibt. In der Endabrechnung nach fünf Jahren gilt: Fünf Zinszahlungen zu je 32 Euro ergeben 160 Euro. Der Rückzahlungsbetrag liegt bei 800 Euro ein Minus von 200 Euro. Daraus ergibt sich ein Verlust von 40 Euro. Ein Totalverlust tritt nur dann ein, wenn bereits im ersten Jahr bei allen 20 DAX -Konzernen ein Kreditereignis eintritt. Zahlungsschwierigkeiten zeichnen sich derzeit bei den Firmen nicht ab. Investoren sollten bedenken, dass Anleihen Inhaberschuldverschreibungen sind. Bei einer Insolvenz der Emittentin Uni Credit Bank AG droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust.! Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise auf den Seiten 34 und 35. HVB 4 % Crelino Basket Digital Anleihe Produkttyp Crelino Basket Digital Anleihe Basiswerte Basket mit folgenden 20 DAX -Unternehmen: Allianz SE, BASF SE, Bayer AG, BMW AG, Commerzbank AG, Daimler AG, Deutsche Bank AG, Deutsche Post AG, Deutsche Lufthansa AG, Deutsche Telekom AG, E.ON AG, Fresenius SE & Co. KGaA, HeidelbergCement AG, Infineon AG, Metro AG, Münchener Rück AG, RWE AG, Siemens AG, ThyssenKrupp AG, Volkswagen AG ISIN/WKN DE000HV5LTY1/HV5LTY Primärvaluta Fälligkeitstag Nominalbetrag EUR 1.000, Ausstehender Nominalbetrag Nominalbetrag abzüglich der Summe aller Abzugsbeträge Abzugsbetrag EUR 50, je Referenzschuldner, der von einem Kreditereignis betroffen ist Rückzahlung 100 % des Nominalbetrags, sofern bei keinem Unternehmen ein Kreditereignis eingetreten ist Zinszahlung 4 % p. a., bezogen auf den ausstehenden Nominalbetrag Anfänglicher Verkaufspreis 101 % pro Anleihe Stand: Funktionsweise: Die Anleihe bietet die Chance auf Zinszahlungen von 4 Prozent p. a., bezogen auf den ausstehenden Nominalbetrag. Tritt kein Kreditereignis ein, erhalten Anleger Zinszahlungen in Höhe von 40 Euro pro Jahr und am Laufzeitende eine Rückzahlung in Höhe von 100 Prozent des Nominalbetrags, also Euro. Kommt es zu einem Kreditereignis, reduziert sich der ausstehende Nominalbetrag pro betroffenem Unternehmen um 50 Euro. Dadurch sinken der Rückzahlungsbetrag und die Basis für die Berechnung der Zinszahlungen. Investoren sollten bedenken, dass Anleihen Inhaberschuldverschreibungen sind. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. Weitere Informationen unter: Produktklassifizierung Kategorie Anlagebereich Markterwartung Anlageprodukt ohne Kapitalschutz Bonität des Referenzschuldners/Zinsen stabile Bonität; fallendes, seitwärts bewegenes Zinsniveau onemarkets magazin Juni

8 XXX Aktuelles EINWURF Der aktuelle Kommentar von Kornelius Purps Bundrendite: abwärts in Wellenbewegungen in % jährige Bundrendite Dargestellter Zeitraum: 1990 bis Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar. Stand: Quelle: Bloomberg Euribor: geglättete Ausschläge in % Monats-Euribor Dargestellter Zeitraum: 1999 bis Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar. Stand: Quelle: Bloomberg EONIA: in zittriger Linie unter 1 Prozent gefallen in % EONIA Dargestellter Zeitraum: 1999 bis Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar. Stand: Quelle: Bloomberg Liebliche Berglandschaft: So idyllisch können auch Zinstäler auf den Betrachter wirken. Die Ästhetik des Zinstals Wenn die Zinsen auch niedrig sind ein Gutes haben sie: Ihre Charts verlaufen in hübsch gezackter Regelmäßigkeit, findet UniCredit-Zinsanalyst Kornelius Purps. Was wird nicht alles über Finanzmärkte und Kursentwicklungen geschrieben! Ein Aspekt kommt dabei aber regelmäßig zu kurz: die Ästhetik. Besitzen Finanzinstrumente eine ästhetische Ausstrahlung? Gibt es ästhetische Aktien, ästhetische Kursverläufe? Ästhetik, definiert Wikipedia, war bis zum 19. Jahrhundert vor allem die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit. Heute stehe ästhetisch meist als Synonym für schön, geschmackvoll oder ansprechend. Gibt es schöne Zinsen? Und welche Anleihe trägt einen geschmackvollen Kupon? Euribor: Inbegriff der Eleganz Sehen wir uns die Entwicklung der 10-jährigen Bundrendite an: Anfang der 1990er- Jahre stand die Rendite irgendwo bei 9 Prozent, und seither geht es in Wellen bergab. Zuletzt bis auf weniger als 1,5 Prozent. Ist das schön? Irgendwie schon: Es ist doch nett anzusehen, wenn etwas über Jahrzehnte hinweg fast nur eine Richtung kennt. Wenn das so weitergeht, sind wir spätestens im Jahr 2017 bei null Prozent angekommen. Beispiele aus anderen Ländern (Japan, Schweiz) zeigen uns hingegen, dass das Ende des Abstiegs bereits bei 1 Prozent erwartet werden sollte. Wir bei UniCredit gehen sogar davon aus, dass bei 1,5 Prozent ein Boden gezogen wird. Auf mittlere Sicht sollten die Renditen steigen. Die Historie zeigt: Maximal 2 Prozentpunkte Renditeanstieg sind ästhetikverträglich. Alles, was darüber hinausgeht, würde zu einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Schönheit deutscher Renditen führen. Von geradezu klassischer Eleganz ist der 3-Monats-Euribor. Da es bei ihm jeden Tag nur kleine Veränderungen gibt, zeigen sich im Gesamtbild keine hässlichen Ausschläge. Insbesondere seit seinem Höhepunkt im Herbst 2008 gleitet der Euribor mit der Eleganz einer Raubkatze durch das Zinslabyrinth. Noch viele Monate wird sich der Euribor unterhalb von 1 Prozent bewegen. Aber selbst wenn er aus unerklärlichen Gründen quasi über Nacht auf 5 Prozent ansteigen würde der Schönheit dieses Zinses täte das keinen Abbruch. Das hässliche Entlein unter den Zinssätzen war lange der Tagesgeldsatz EONIA. Nervöse Zacken nach oben und unten prägten seinen Verlauf. Ursache waren bis Ende vergangenen Jahres 1-Tages- Tender der Europäischen Zentralbank. An diesen Tagen war entweder sehr viel oder sehr wenig Liquidität im Markt, der Tagesgeldzins entsprechend relativ niedrig oder relativ hoch. Seit Anfang dieses Jahres verzichtet die Notenbank auf derlei Feinsteuerungsmaßnahmen. Folge: Der EONIA gleitet geschmeidig durch die fast bedrohlich wirkende Enge eines extrem schmalen Zinsbandes. Die EONIA-Futures deuten für mindestens zwei Jahre eine Fortsetzung dieser ästhetischen Entwicklung an. Fazit: Das Zinsniveau wird sich in der näheren Zukunft nicht wesentlich ändern. So ärgerlich das für Anleger auch ist es ermöglicht dem feuilletonistisch angehauchten Betrachter einen glitzernden Blick hinter die raue Fassade ordinärer Zinsanalysen. Kornelius Purps, UniCredit-Zinsanalyst 8 onemarkets magazin Juni 2012

9 Aktuelles xxx Crelino-Anleihe Kreditereignis Lohn-Preis-Spirale Put-Optionsschein Stop-loss Vokabular für Anleger Wichtige Fachbegriffe dieser Ausgabe einfach erklärt. Crelino-Anleihe Eine Crelino (Credit Linked Note)-Anleihe ist eine strukturierte Anleihe, deren Kuponund Rückzahlungshöhe von der Bonität eines Referenzschuldners abhängt. Referenzschuldner können zum Beispiel Unternehmen oder Staaten sein. Die Emittentin hinterlegt diese Anleihe mit einem Credit Default Swap (CDS), also einem Kreditabsicherungsgeschäft. Tritt während der Laufzeit der Crelino-Anleihe beim Referenzschuldner kein Kreditereignis ein, so erhält der Anleger die vereinbarten Kuponzahlungen sowie eine Rückzahlung des Nominalbetrags von 100 Prozent. Andernfalls reduziert sich die Kuponzahlung oder entfällt sogar. Dies gilt auch für die Rückzahlung des Nominalbetrages am Laufzeitende. Kreditereignis Der Begriff Kreditereignis beschreibt ein Ereignis, durch das eine Zahlungspflicht des Sicherungsgebers ausgelöst wird. Sprich: Der Referenzschuldner bei einer Crelino-Anleihe beispielsweise ein Konzern oder ein Staat gerät in Bonitätsschwierigkeiten. Ein Kredit ereignis können etwa Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit, Zahlungsausfall, Aufschub der Zahlung oder die Umstrukturierung der Verbindlichkeit des Referenzschuldners sein. Lohn-Preis-Spirale Eine Lohn-Preis-Spirale bezeichnet sich gegenseitig bedingende Preissteigerungen und Lohnerhöhungen. Wenn für ein Unternehmen etwa infolge von Inflation höhere Kosten entstehen und es diese nicht durch Kostensenkungen kompensieren kann, erhöht es die Güterpreise. Dadurch steigen die Lebenshaltungskosten der Konsumenten, welche dann wiederum Lohnerhöhungen fordern. Höhere Löhne bedeuten wiederum Kostensteigerungen für Unternehmen. Dies wird als Zweitrundeneffekt bezeichnet. Die Folge: eine Spirale aus Erhöhungen der Preise und der Löhne. Put-Optionsschein Bei einem Put-Optionsschein geht der Anleger anders als bei einem Call-Optionsschein davon aus, dass sich der Basiswert des Optionsscheins negativ entwickeln wird. Der Kurs eines Put-Optionsscheins steigt, wenn der Basiswert fällt. Denn der Anleger erwirbt mit dem Put das Recht, zu einem festen Termin den Basiswert zu einem vorab bestimmten Preis zu verkaufen. Da der Put-Optionsschein nur einen Bruchteil des Basiswertes kostet, können Anleger auf diese Weise hohe Renditen erzielen. Stop-Loss Stop-Loss ist eine automatische Verkaufsorder im Wertpapierhandel. Bei Erreichen eines vom Anleger festgelegten Kurses wird das Wertpapier zum nächsten handelbaren Kurs verkauft, um weitere Verluste zu verhindern. Dabei ist zu beachten, dass dieser Kurs auch deutlich unter dem Stop-Loss-Kurs liegen kann. Auch der umgekehrte Fall ist denkbar. Funktionsweise eines Put-Optionsscheins 0 Gewinn Gewinnpotenzial bei Kursrückgang Optionsscheinpreis Gewinnschwelle Verlust * in Höhe der Optionsprämie Basispreis Verlust* So ist das Rückzahlungsprofil zu lesen: Beim Put-Optionsschein gilt grundsätzlich: je niedriger der Kurs des Basiswertes, umso höher der Wert des Optionsscheins. Steigt hingegen der Kurs der zugrunde liegenden Aktie, verliert der Schein an Wert. Notiert der Aktienkurs am Ende der Laufzeit oberhalb des Basispreises, verfällt der Schein wertlos. Ein Beispiel: Ein Anleger kauft für 10 Euro einen Put mit Basispreis 100 Euro. Bei einem Bezugsverhältnis von 1 erreicht der Put die Gewinnzone, wenn die Aktie am Laufzeitende unter 90 Euro steht. Bei einem Kurs von 85 Euro hat die Verkaufsoption einen Wert von 15 Euro. Der Anleger erzielt somit dank der Hebelwirkung eine Rendite von 50 Prozent. Weitere Informationen unter: Kurs des Basiswertes! Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise auf den Seiten 34 und 35. onemarkets magazin Juni

10 XXX Interview Entspannt trotz Aussicht auf Preissteigerungen: Experte Stefan Riße sieht Inflation nicht als Schreckgespenst. die Inflation kommt Die Geldentwertung wird das Vermögen vieler Sparer in den kommenden Jahren dramatisch schmälern, davon ist Finanzexperte und Erfolgsautor Stefan Riße überzeugt. Im Interview erklärt er, wie Anleger ihr Kapital vor Wertverlusten schützen können. Seit mehr als drei Jahren pumpen Notenbanken Milliarden von US-Dollar und Euro in das Finanzsystem. Zahlreiche Experten warnen daher vor Inflation. Zu sehen ist davon allerdings bislang wenig. Sind die Warnungen überzogen? Zugegeben, im Moment sind die Preissteigerungsraten noch überschaubar. Dennoch bin ich fest überzeugt, dass die Inflation kommt. Die Frage ist nur: Wann? In den vergangenen 20 Jahren sorgten eine Reihe von Faktoren dafür, dass die Verbraucherpreise niedrig blieben. Einer der entscheidenden Faktoren war die Globalisierung: Durch die Verlagerung von Produktionen in Billiglohnländer gab es kaum noch Produktionsengpässe. Dies führte dazu, dass Produkte wie T-Shirts und Waschmaschinen sogar billiger wurden. Hinzu kam die starke Preistransparenz im Internet. Das ließ die Preise ebenfalls purzeln. So konnten Staaten ihre Verschuldung und Notenbanken die Geldmenge stark erhöhen, ohne dass es wie in den Lehrbüchern geschrieben steht zu Inflation geführt hätte. Diese Entwicklung lässt sich jedoch nicht ewig fortschreiben. Das zeichnet sich bereits ab: Zum einen sind Rohstoffe nur in begrenztem Maße verfügbar. Das führt zu Preissteigerungen, die irgendwann auch an den Verbraucher weitergegeben werden müssen, bestes Beispiel hierfür ist Benzin. Zum anderen steigen die Löhne im größten Billiglohnland China seit einigen Monaten stärker als die Produktivität. Das wird mittelfristig zu steigenden Preisen bei aus China importierten Gütern führen. Das bedeutet: Die Inflation kann steigen, ohne dass die Wirtschaft boomt. Viele Anleger befürchten, dass die derzeitige Geldpolitik der eigentliche Inflationstreiber wird. Teilen Sie diese Ansicht? In unserem Finanzsystem gibt es im Grunde zwei Geldkreisläufe. Einer zwischen den Notenbanken und den Banken und einer zwischen den Banken und der freien Wirtschaft. Bisher stellten die Notenbank das Geld nur den Banken zur Verfügung. Solange diese das geliehene Geld nur horten und anschließend der Notenbank zurückgeben das Geld somit nicht in der sogenannten Realwirtschaft landet, hat es keinen Einfluss auf die Verbraucherpreise. Sollte die Wirtschaft allerdings wieder anspringen und danach sieht es derzeit aus, steigt die Nachfrage der Unternehmen und Privathaushalte nach Krediten. Damit erhöht sich die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes deutlich. Inflationsdruck könnte dann auch vom Arbeitsmarkt ausgehen. Einige Gewerkschaften fordern bereits Lohnerhöhungen von 6 Prozent und mehr. Das kann eine Lohn- Preis-Spirale in Gang setzen. Genau hier liegt das Problem: Es ist ein Irrglaube, dass die Notenbanken im Fall einer signifikanten wirtschaftlichen Erholung das Geld schnell wieder einsammeln und damit einen Anstieg der Verbraucherpreise eindämmen könnten. Aber in diesem Fall könnte doch beispielsweise die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen erhöhen, oder? Ich glaube nicht, dass sie dazu in der Lage ist. Großbritannien hat es kürzlich vorgemacht: Trotz Preissteigerungen von teilweise mehr als 5 Prozent blieb die Notenbank bei ihrer Niedrigzinspolitik. Der Grund: Der Staat und viele private Haus halte sind enorm verschuldet. Die 10 onemarkets magazin Juni 2012

11 Interview xxx Schulden sind wiederum nur mit diesen Minizinsen finanzierbar. Das gilt erst recht für die Eurozone. Vor allem Länder wie Griechenland, Portugal und Spanien sind davon abhängig, dass die Zinsen niedrig bleiben. Das bedeutet, dass sie auch in Deutschland niedrig bleiben. Daher erscheint es mir unausweichlich, dass die Teuerungsrate in der gesamten Eurozone steigen wird. Genau genommen muss die Inflationsrate in Ländern wie Deutschland in den kommenden Jahren sogar noch deutlich höher ausfallen als in Griechenland oder Spanien, um wieder eine gesunde wirtschaftliche Balance unter den Eurostaaten herzustellen. Können Sie das genauer erklären? Seit dem Jahr 2000 sind beispielsweise die Löhne in Deutschland um rund 10 Prozent gestiegen. In Ländern wie Griechenland und Spanien legten sie hingegen knapp 40 Prozent zu. Das führte dazu, dass Deutschland international sehr wettbewerbsfähig blieb. Andere Länder büßten stark an Wettbewerbsfähigkeit ein. Diese Differenz muss mittelfristig ausgeglichen werden. Das geht wiederum nur, wenn die Preise und die Löhne in den krisengeschüttelten Ländern sinken, während die Gehälter in Deutschland steigen. Lohnkürzungen sind meines Erachtens nur in begrenztem Maße möglich und eine solche Politik nicht nachhaltig durchsetzbar. Deutschland muss also bereit sein, Wettbewerbsfähigkeit durch eine steigende Inflation wieder abzugeben. Andernfalls wird die Eurozone immer wieder in Krisen stürzen. Deutschland und andere starke Staaten werden das Feuer löschen müssen. Diese Einschätzung dürfte viele Anleger in Angst und Schrecken versetzen. Gilt doch Preisstabilität als eines der höchsten Ziele der deutschen Geldpolitik... Dies zu denken ist Irrsinn. Uns wurde suggeriert, dass Preisstabilität eine Grundvoraussetzung für Wohlstand ist. Deutschlands wirtschaftliche Stärke basiert jedoch vielmehr auf Tugenden wie Fleiß, einem guten Ausbildungssystem und hoher Innovationskraft nicht auf Stabilitätspolitik. Die EZB scheint mir also gut beraten, sich nicht zu stark an der einstigen Notenbankpolitik Deutschlands zu orientieren, sondern eine gewisse Inflation zuzulassen. Und mit welchen Inflationsraten rechnen Sie? Ich erwarte Inflationsraten von 5 bis 10 Prozent über einen längeren Zeitraum. Das würde einen Gau für die Sparer bedeuten. Das ist richtig. Solche Inflationsraten würden vor allem Anleger mit Sparbüchern, aber auch mit Rentenfonds und Versicherungen stark treffen. Die WELT am SONNTAG berichtete kürzlich, dass die Inflation die Bundesbürger bereits heute jährlich rund 13 Milliarden Euro koste. Wer heute sein Geld sicher in eine zehnjährige Bundesanleihe investiert, erzielt eine Rendite von 1,7 Prozent vor Steuern. Bei einer erwarteten Inflationsrate von 5 Prozent bedeutet das einen Verlust von über 3,3 Prozent pro Jahr. Hochgerechnet auf zehn Jahre schrumpft das Vermögen real um rund 30 Prozent. Sparer können sich also darauf einstellen, dass Ausschüttungen von Versicherungen künftig mager ausfallen werden und das Kapital bei Fälligkeit nur noch einen Bruchteil dessen wert sein wird, was es heute wert ist. Nominale Kapitalsicherheit bedeutet damit längst nicht reale Kapitalsicherheit. Wie können Anleger sich vor solchen Verlusten schützen? Festverzinsliche Staatsanleihen sind meines Erachtens tabu. Wer sein Kapital sichern oder gar vermehren will, muss ein (etwas) höheres Risiko eingehen. Hier bieten sich in erster Linie Investitionen in Sachwerte wie Edelmetalle und Aktien an. Anlagen in Gold können in einem Depot durchaus 15 Prozent oder mehr ausmachen. Aktien unterliegen zwar teilweise starken Schwankungen. Im Vergleich zu Anleihen sind sie derzeit jedoch günstig wie selten zuvor. Nicht wenige Titel bieten eine Dividendenrendite von 5 Prozent oder mehr. Ein Großteil der deutschen Unternehmen generiert zudem einen hohen Umsatz und Gewinn außerhalb der Eurozone und ist somit nur bedingt von der hiesigen Konjunktur abhängig. Wer die Risiken des Aktienmarkts meiden will und vor allem in Anleihen investiert, sollte auf einen Inflations ausgleich achten. Es gibt inzwischen zahlreiche Papiere, deren Kupon oder Rückzahlung an die Inflationsrate gekoppelt ist. Das heißt: Steigt die Preissteigerungsrate, steigt auch die Ausschüttung. Inflation frisst Rendite auf in % /02 5/04 5/06 5/08 5/10 5/12 * Rendite 10-jähriger Bundesanleihen minus harmonisierter Verbraucherpreis (Eurostat) Dargestellter Zeitraum: Mai 2002 bis Mai Historische Betrachtungen stellen keinen verläss lichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar. Stand: Quelle: Bloomberg Zur Person Stefan Riße Geburtsjahr 1968 reale Verzinsung* Börsianer mit Leib und Seele Seit dem 16. Lebensjahr beschäftigt sich Stefan Riße intensiv mit den internationalen Finanzmärkten. Nach dem Abitur und Praktika bei Banken und Vermögensverwaltern arbeitete er zwei Jahre als Broker, bevor er in den Journalismus wechselte. Er schrieb für Medien wie Forbes und Focus und ist heute Kolumnist beim Anlegermagazin Focus Money. Im Alter von 17 Jahren lernte Riße Börsenaltmeister André Kostolany kennen, mit dem ihn bis zu dessen Tod 1999 eine enge Freundschaft verband. Er organisierte Kostolanys Vorträge sowie Fernsehauftritte und war bei drei Büchern behilflich. Berufliche Stationen Bekannt wurde Stefan Riße als Börsenkorrespondent für den Nachrichtensender n-tv. Von 2001 bis 2005 berichtete er live vom Frankfurter Börsenparkett bis 2011 war Riße Chief Market Strategist der Deutschland-Niederlassung von CMC Markets, einem CFD-Market-Maker, sowie Vorstandsvorsitzender des Contracts for Difference Verbandes. Seit Oktober 2011 ist Riße als Portfoliomanager bei der HPM Hanseatischen Portfoliomanagement GmbH in Hamburg tätig. Erfolgsautor Rißes Buch Die Inflation kommt! Die besten Strategien, sich davor zu schützen war eines der erfolgreichsten Wirtschaftsbücher im Jahr Private Interessen Stefan Riße ist passionierter Radsportler war er norddeutscher Vizemeister, 1998 zweifacher Bremer Landesmeister im Straßen- und Einzelzeitfahren sowie Teilnehmer an der deutschen Meisterschaft. Weitere Informationen unter: onemarkets magazin Juni

12 XXX Titelthema Harter Wettkampf: Auf dem internationalen Fußballrasen wollen auch die Sportartikelhersteller kräftig mitverdienen. Siegertypen im Depot Die Geschäfte der Sportartikelhersteller laufen glänzend. Fußball-Europameisterschaft und Olympische Spiele verleihen den Aktien von adidas, Nike & Co. Rückenwind. Zudem profitieren die Hersteller von Sportbekleidung und -equipment vom allgemeinen Trend zu mehr Bewegung. Wenn am 8. Juni dieses Jahres im Warschauer Nationalstadion das Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft (EM) angepfiffen wird, hat ein Team schon vor dem Anstoß gewonnen: Es sind die Hoteliers der beiden Austragungsländer Polen und Ukraine. Um das Zehn- bis Zwölffache haben sie die Zimmerpreise zur EM angehoben. Das war der Stand im März, als ein unabhängiges Gremium nach Beschwerden die Preisentwicklung unter die Lupe nahm. Aller Wahrscheinlichkeit nach dürfte damit das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein. Dass die Verteilungskämpfe um Betten nicht nach den Regeln des Fair Play geführt werden, musste auch der deutsche Touristikkonzern TUI feststellen. Dem kündigten im Frühjahr etliche Vertragspartner kurzerhand die bereits seit Monaten gebuchten Kontingente um die frei gewordenen Zimmer am Markt mit einem saftigen Aufschlag gleich wieder anzubieten. Große Bühne für die Sportkonzerne Solch unfaire Methoden vor oder gar während der EM müssen die Manager von adidas kaum fürchten. Denn dass zum Beispiel die europäische Fußballunion UEFA, die das Turnier ausrichtet, kurzfristig einen anderen offiziellen Sponsor aus dem Hut zaubert, scheint undenkbar. Schließlich stellt adidas schon fast traditionell den offiziellen Turnierball, dieses Jahr den Tango 12. Dass Trikots und Schuhe der deutschen Nationalmannschaft die berühmten drei Streifen von adidas tragen, gilt auch schon fast als ungeschriebenes Gesetz. Die anderen bekannten Sportartikelhersteller präsentieren sich bei dem Fußballturnier ebenfalls, wo sie nur können. So laufen die Mitglieder des 12 onemarkets magazin Juni 2012

13 Der offiizielle Spielball zur Fußball-EM: Tango 12 von adidas. Titelthema xxx italienischen Teams bereits seit dem Jahr 2003 in Puma auf und die Trikots der niederländischen Equipe, aktueller Vize- Weltmeister, stellt Marktführer Nike. Großereignisse wie die anstehende Fußball-EM und die im August in London stattfindenden Olympischen Spiele sind längst zu einem handfesten Wirtschaftsfaktor geworden, sowohl für die austragenden Länder als auch für die großen Unternehmen der Sportbranche. Langfristige Ausrüsterverträge mit Spitzensportlern und -teams sind für die Produzenten von Sportbekleidung und -artikeln nicht nur im Fußball, sondern auch in anderen medienwirksamen Sportarten das A und O erfolgreichen Marketings. Schließlich werden die Wettkämpfe weltweit im Fernsehen übertragen. Das bietet den Konzernen eine einzigartige Bühne, auf der sie ihre Marke bewerben und die Produkte im praktischen Einsatz zeigen können. Ihre Lizenz- und Ausrüsterverträge lassen sich die Sportartikelkonzerne deshalb einiges kosten. Allein an den Deutschen Fußball-Bund überweist adidas unbestätigten Meldungen zufolge Jahr für Jahr einen hohen zweistelligen Euro-Millionenbetrag, damit die Kicker bei Länderspielen ihre Produkte tragen. Aller Erfahrung nach ist dieses Geld jedoch gut angelegt. Krise das ist für die Großen in der Sportartikelbranche schon seit Jahren ein Fremdwort. Weder die Finanz- und Wirtschaftskrise noch die Ängste rund um die Eurokrise konnten ihren Geschäften bislang etwas anhaben. Stattdessen wachsen Umsatz und Ertrag Jahr für Jahr mit zweistelligen Raten. Während Konsumwerte im Allgemeinen als zyklisch gelten und die Konjunkturabschwünge stets voll mitmachen, steuern die Sportartikelhersteller einen strammen Wachstumskurs. Trend- und Zukunftsforschern wie Matthias Horx zufolge ist der Wandel in der Arbeitswelt ein Grund dafür, dass bei immer mehr Menschen die Themen Wellness, Gesundheit und Sport einen hohen Stellenwert einnehmen. Denn während der Arbeit sitzen die meisten am Schreibtisch, ohne sich körperlich zu betätigen. Mit Sport wollen sie dieses Defizit ausgleichen und fit bleiben. Sportartikel, so die Erklärung von Analysten, werden als Wohlfühlartikel daher auch dann gekauft, wenn die Ausgaben für viele andere Konsumprodukte zurückgehen und zwar in Industrieländern genauso wie in Schwellenregionen. 7,5 Milliarden Euro geben die Deutschen für Sportartikel aus Diesen Trend belegen auch die Ergebnisse des aktuellen Europakonsumbarometers der Commerz Finanz GmbH. Die Sportbegeisterung spiegelt sich in den Verkaufszahlen für Sportmode und Sportausrüstung wider: 186 Euro gibt laut Konsumbarometer jeder deutsche Haushalt im Durchschnitt für Sportartikel aus, und zwar jeden Monat. Auf das Jahr gerechnet summieren sich die Verkaufszahlen auf 7,5 Milliarden Euro das Volumen stagniert hierzulande auf hohem Niveau. In Frankreich liegen die Zahlen mit einem monatlichen Budget von Zusammensetzung* des Solactive Sports Index Unternehmensbereiche Sportbekleidung Sportequipment ADIDAS AG ACCELL GROUP ALPARGATAS SA - PREF AMER SPORTS OYJ ANTA SPORTS BRUNSWICK CORP PRODUCTS LTD ASICS CORP CALLAWAY GOLF COMPANY FOOT LOCKER INC GARMIN LTD LULULEMON MAMIYA-OP CO ATHLETICA INC LTD NIKE INC -CL B MIZUNO CORP PUMA SE SEIKO HOLDINGS CORP UNDER ARMOUR SHIMANO INC INC-CLASS A YUE YUEN INDUSTRIAL SRI SPORTS LTD HLDG * Die aktuelle Gewichtung jedes Unternehmens im Index wurde zum Startdatum auf 5 Prozent festgelegt. Stand: Quelle: UniCredit Bank AG Mögliches Investmentprodukt für offensive Anleger Produktname HVB Open End Zertifikat auf den Solactive Sports (Performance-) Index ISIN/WKN DE000HV54ET5/HV54ET Briefkurs EUR 9,75* Fälligkeitstag Open End Stand: * Managementgebühr: 1 % p. a. Funktionsweise: Das HVB Open End Index Zertifikat spiegelt die Entwicklung des Solactive Sports (Performance-) Index nahezu 1:1 wider. Anleger partizipieren damit sowohl an Gewinnen als auch an Verlusten des Index. Die Emittentin UniCredit Bank AG hat bei Open-End-Produkten ein Kündigungsrecht. Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Totalverlust. Weitere Informationen unter: Produktklassifizierung Kategorie Anlagebereich Markterwartung Anlageprodukt ohne Kapitalschutz Aktien steigend onemarkets magazin Juni

14 The Albert der Olympia-Fußball. Natürlich auch von adidas. XXX Titelthema adidas-shop in Peking: Die Marke mit den drei Streifen steht bei asiatischen Kunden derzeit hoch im Kurs. Mögliches Investmentprodukt für spekulative Anleger Produktname HVB Call Optionsschein auf die Aktie der adidas AG ISIN/WKN DE000HV50ZH3/HV50ZH Ausübungsart amerikanisch Briefkurs EUR 0,70 Kurs des Basiswertes EUR 60,01 Basispreis (Strike) EUR 58, Finaler Bewertungstag Bezugsverhältnis 0,10 Stand: Funktionsweise: Call-Optionsscheine bieten die Möglichkeit, überdurchschnittlich von einem steigenden Kurs des Basiswertes zu profitieren. Steigt der Kurs der Aktie stark an, besteht die Chance auf zweistellige Renditen. Stagniert der Kurs hingegen oder sinkt, drohen jedoch unmittelbare Verluste. Notiert die Aktie am finalen Bewertungstag auf Höhe des festgelegten Basispreises oder darunter, verfällt der Optionsschein wertlos. Der Anleger erleidet dadurch einen Totalverlust. Optionsscheine sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Totalverlust. Weitere Informationen unter: Produktklassifizierung Kategorie Anlagebereich Markterwartung Anlageprodukt ohne Kapitalschutz Aktie Deutschland steigend 332 Euro und einem für 2012 geschätzten Gesamtvolumen von 9,2 Milliarden Euro sogar noch darüber. Die hohen Ausgaben für Sportbekleidung und Sportartikel lassen sich mit einer veränderten Einstellung der Bevölkerung erklären. Der Ausspruch Sport ist Mord ist längst überholt stattdessen wird Sport für immer mehr Deutsche zu einem Teil ihrer Gesundheitsvorsorge. Die Weltbevölkerung wächst, die westlichen Gesellschaften altern, die Einkommen steigen und die Gesundheitsausgaben nehmen überproportional zu, prognostiziert das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) in seiner Studie Strategie 2030 Gesundheit, die es zusammen mit der Berenberg Bank erstellt hat. Für immer mehr Menschen gehe es bei der Freizeitgestaltung darum, gesund und jung zu bleiben, heißt es in der Studie. Nicht zuletzt die Teilnehmerzahlen von Laufwettbewerben bestätigen diese Prognosen: Ob Hannover Marathon, Deutsche Post Marathon in Bonn oder Oberelbe-Marathon in Dresden im Frühjahr dieses Jahres verzeichneten die Organisatoren von Laufevents neue Teilnehmerrekorde. Und neben dem schnellen Laufen ist mit der Trendsportart Nordic Walking auch das zügige Gehen zum Massensport geworden, der die Parks in Groß- und Kleinstädten füllt. Davon profitieren nicht nur die großen drei Hersteller von Laufschuhen und Sportbekleidung also Nike, adidas und Puma, sondern eine ganze Reihe weiterer Unternehmen, darunter die Sportschuhkette Foot Locker. Dass sich immer mehr Sportbegeisterte bei der Auswahl ihrer Trainingsschuhe beraten lassen, führte für Foot Locker im vierten Quartal 2011 zu einem rasanten Spurt bei Umsatz und Gewinn. Wie das Unternehmen im Frühjahr bekannt gab, stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,39 Milliarden auf 1,5 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn kletterte von 57 auf 81 Millionen US-Dollar. Neuer Sportindex bündelt aussichtsreiche Unternehmen Zulegen konnte zuletzt auch der auf Sportbekleidung spezialisierte US-Konzern Under Armour. Im ersten Quartal dieses Jahres steigerte er seinen Gewinn im Vergleich zum vergangenen Jahr von rund 312,7 Millionen US-Dollar auf 384,4 Millionen US-Dollar und übertraf damit ebenso die Erwartungen die Analysten wie zuvor Foot Locker. Die Sportbegeisterung kommt auch Herstellern von Sportequipment zugute: angefangen beim US-Unternehmen Garmin, mit deren GPS-Uhren Läufer ihre absolvierten 14 onemarkets magazin Juni 2012

15 Titelthema xxx Strecke analysieren können, bis hin zur japanischen Firma Shimano, deren Name fast schon zum Synonym für Gangschaltungen von Fahrrädern geworden ist. Für Anleger wäre es allerdings ziemlich aufwendig, sich selbst einen Korb mit Aktien von Unternehmen der boomenden Sportbranche zusammenzustellen. Eine einfache Möglichkeit bietet jetzt Hypo- Vereinsbank onemarkets mit einem neuen Index-Zertifikat auf den Solactive Sports (Performance-) Index (WKN HV54ET). Der Index enthält insgesamt 20 Titel, zehn Aktien aus dem Bereich Sportequipment und zehn aus der Sparte Sportbekleidung. Dazu gehören neben den genannten Herstellern unter anderem die Accell Group, deren Geräte in vielen Fitnessstudios zu finden sind, und Callaway Golf, der weltgrößte Hersteller von Golfschlägern. So können Anleger auch vom Fitness- und vom Golfboom profitieren. Die Zahl der Deutschen, die häufig ein Fitnessstudio besuchen, ist im vergangenen Jahr nach Umfragen des Instituts für Demoskopie Allensbach weiter gestiegen auf nun knapp 10,4 Millionen Menschen. Und nach neuesten Zahlen des Deutschen Golf Verbands griffen 2011 in Deutschland registrierte Golfspieler zum Schläger mehr als im Jahr zuvor. Weil sich die Trendsportarten aber im Laufe der Zeit immer wieder ändern, ist es für Anleger sinnvoll, ihr Investment zu streuen, sagt Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte bei Hypo- Vereinsbank onemarkets. Mit dem HVB Index Zertifikat auf den Solactive Sports (Performance-) Index ist dies aufgrund der breiten Aufstellung über verschiedene Anbieter und Regionen hinweg leicht möglich. Jeder der 20 Titel im Indexportfolio ist mit 5 Prozent gleichgewichtet. Große Sportereignisse versprechen Umsatzschübe Für Anleger kann es sich aber auch lohnen, direkt auf die großen Sportartikelhersteller wie adidas und Puma zu setzen schließlich versprechen die anstehenden großen Sportereignisse einen Umsatzschub. Schätzungen von Experten zufolge dürfte adidas im zeitlichen Umfeld der Fußball- Europameisterschaft rund eine Million Trikots der deutschen Na tionalmannschaft verkaufen. Angesichts eines Verkaufspreises von bis zu 80 Euro pro Stück spielen die Trikots einen zweistelligen Millionenbetrag in die Kassen des Konzerns aus Herzogenaurach. Hinzu kommt das Wachstum in den Schwellenländern. Es waren die Olympischen Spiele 2008 in Peking, die adidas den lange ersehnten Durchbruch in China brachten, dem wichtigsten Markt in Asien und einem der Wachstumstreiber für den Konzern. Allein im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz im Reich der Mitte um mehr als 20 Prozent. Mittlerweile verdient adidas fast jeden zehnten Euro in der Region. Von einer weltweiten Abkühlung der Konsumkonjunktur spürt der Konzern jedenfalls nichts. Im Gegenteil: adidas errang im vergangenen Jahr Rekordzahlen. Der Umsatz kletterte um 11 Prozent auf über 13 Milliarden Euro, der Nettogewinn stieg um mehr als 18 Prozent auf 671 Millionen Euro. adidas- Chef Herbert Hainer ist zuversichtlich, auch im laufenden Jahr neue Bestmarken aufzustellen. Einen wichtigen Beitrag dazu sollen die anstehenden Sportgroßereignisse dieses Sommers liefern. Damit würde der Konzern die 14-Milliarden-Euro-Marke knacken. Den Nettogewinn prognostiziert das Management mit 736 bis 770 Millionen Euro (2011: 671 Millionen Euro). Für spekulativ orientierte Anleger, die auf einen weiteren Aktienkurs-Anstieg des Sportartikelkonzerns setzen wollen, kann ein Call-Optionsschein (WKN HV50ZH) interessant sein. Mit diesem haben sie die Chance, bis zum Ende der Laufzeit am 19. Dezember 2012 überproportional von Kursgewinnen zu profitieren, da sie mit einem im Vergleich zu einem Direktinvestment deutlich geringeren Kapitaleinsatz an der Kursentwicklung der Aktie partizipieren. Notiert die Aktie allerdings am Fälligkeitstag unter dem Basispreis von 58 Euro, droht ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals. In den jüngsten Kursgewinnen sind allerdings bereits große Zukunftshoffnungen eingepreist, die der Konzern durch gute Zahlen unterfüttern muss. Für Anleger, die weniger optimistisch sind, dass das gelingt, bietet sich eine Aktienanleihe (WKN HV5X8X) an. Mit ihr können Anleger auch dann profitieren, wenn das adidas-papier an Dynamik verlieren sollte und der Kurs das heutige Niveau lediglich hält oder nur moderat steigt. Unabhängig von der Entwicklung der Aktie bekommt der Anleger einen jährlichen Zinssatz von 7 Prozent in bar ausgezahlt. Zudem wird die Anleihe zum Laufzeitende am zu 100 Prozent des Nominalwerts zurückgezahlt, sofern die Aktie dann auf oder oberhalb von 52 Euro notiert. Andernfalls erhalten Investoren eine adidas-aktie läuft dem DAX davon Indexierte Entwicklung in % 140 adidas AG 120 DAX /07 5/08 5/09 5/10 Mögliches Investmentprodukt für offensive Anleger Produktname HVB Aktienanleihe auf die Aktie der adidas AG ISIN/WKN DE000HV5X8X8/HV5X8X Primärvaluta Briefkurs EUR 100,81 Kurs des Basiswertes EUR 60,01 Fälligkeitstag Zinssatz p. a. 7 % Basispreis EUR 52, Stand: Funktionsweise: Anleger erhalten eine jährliche Zinszahlung von 7 Prozent, bezogen auf den Nominalbetrag unabhängig von der Entwicklung der Aktie. Am Laufzeitende werden 100 Prozent des Nominalbetrags zurückgezahlt, sofern der Basiswert dann auf oder oberhalb des Basispreises von 52 Euro notiert. Liegt die Aktie am Bewertungstag unterhalb des Basispreises, erfolgt die Rückzahlung durch Lieferung von Aktien es entstehen Verluste. Aktienanleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Totalverlust. Weitere Informationen unter: Produktklassifizierung Kategorie Anlagebereich Markterwartung Anlageprodukt ohne Kapitalschutz Aktie Deutschland seitwärts bewegend 5/11 5/12 Dargestellter Zeitraum: bis Beide Werte wurden per auf 100 Prozent indexiert. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar. Stand: Quelle: Bloomberg onemarkets magazin Juni

16 XXX Titelthema festgelegte Zahl von Aktien. Das bedeutet in der Regel einen Verlust. Anleger sollten auch den ebenfalls in Herzogenaurach ansässigen Konkurrenten von adidas im Blick behalten: Puma. Viele Jahre hat das Unternehmen mit dem Nachbarn einen harten Wettkampf in Sachen Image und Wachstum ausgetragen. Doch mittlerweile ist Puma hinter adidas und Nike zurückgefallen. Zwar schaffte Puma 2011 mit drei Milliarden Euro einen neuen Umsatzrekord und der Nettogewinn legte auf 230 Millionen Euro zu ein Plus von 13,8 Prozent. Doch selbst der neue Konzernchef Franz Koch gibt öffentlich zu, dass die Marke mit der springenden Großkatze momentan nicht mehr die heißeste auf dem Sportartikelmarkt ist. Koch soll den Konzern nun zum begehrtesten und nachhaltigsten Sportlifestyle-Unternehmen machen und auf den Wachstumskurs zurückführen. So sollen die Produkte für den Leistungssport deutlicher als bisher hervorgehoben werden, um die Marke in diesem Bereich zu stärken. Dazu hat Puma mehrere Spitzensportler und -teams neu unter Vertrag genommen. Darunter die Fußball-Nationalmannschaft der Slowakei. Stabiles Geschäftsmodell hohe Margen Investieren will Koch ebenso wie Managerkollege Hainer in das eigene Handelsnetz. Eine Reihe unprofitabler Läden wurden geschlossen, die Produktivität der verbliebenen Shops und des Internetvertriebs will das Management steigern. Bis 2015 will der Konzern mit beiden Kanälen 20 Prozent seines gesamten Umsatzes erwirtschaften. Puma setzt auf Wachstum in Russland und Asien, mit Brasilien und Mexiko aber auch auf Lateinamerika. Im vergangenen Jahr verdiente das Unternehmen bereits mehr als 333 Millionen Euro in diesen Regionen und damit knapp neun Prozent mehr als im Vorjahr. Vielen Anlageexperten gefällt das in der Branche verbreitete Geschäftsmodell: Ein Großteil der Konzerne entwickelt und designt lediglich die Produkte im eigenen Hause und lässt sie dann zu niedrigen Kosten in Südostasien produzieren. Ein Großteil des auf diese Weise gesparten Geldes wird ins Marketing, vor allem den Aufbau und die Entwicklung der eigenen Marken gesteckt. Und deren Strahlkraft dürfte in den kommenden Wochen durch die Fußball-Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele gestärkt werden. Von den Sportgroßereignissen der kommenden Monate und Jahre profitieren allerdings nicht nur die Sportartikel- Produzenten. Auch die Volkswirtschaften der Ausrichterländer dürften einen Schub erfahren. Denn Polen und die Ukraine wollen sich trotz des angekündigten Boykotts durch die Kommission der Europäischen Union zur EM ebenso wie Großbritannien wenige Wochen später zu den Olympischen Spielen als gute Gastgeber präsentieren. Jedes Ausrichterland wird die Gelegenheit nutzen, sich als Wirtschaftsnation bei ausländischen Investoren ins rechte Licht zu rücken. Schon im Vorfeld wirken sportliche Groß ereignisse als eine Art Konjunkturprogramm. Als zum Beispiel die Vorbereitungen für die Fußball-EM 2012 begannen, versprach die polnische Regierung, umgerechnet rund 20 Milliarden Euro in die Hand zu nehmen. Schließlich ist es mit dem Bau neuer Stadien und anderer Wettkampfstätten nicht getan. Es muss darüber hinaus in die Infrastruktur investiert werden zum Beispiel in neue Verkehrs- und Kommunikationsnetze, um die Schar der Besucher zu transportieren und ihnen ausreichend Internet- und Mobiltelefonzugänge bieten zu können. Aller Voraussicht nach wird die polnische Regierung ihr Versprechen nicht einhalten können, doch zusätzliche private Investitionen gleichen die Lücke mehr als aus. Dazu gehört zum Beispiel die Tourismusbranche. Oft sind Hotels und Gaststätten dank des Sportevents für Monate ausgelastet, weil die Besucher ihren Aufenthalt beispielsweise für eine Rundreise nutzen. Die hohen Übernachtungspreise spiegeln die gestiegene Nachfrage wider. Unter dem Strich erwarten die Analysten der UniCredit, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Polens im laufenden Jahr um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen wird. Und sie sehen Chancen am Aktienmarkt. Denn nachdem die Kurse im Vorjahr deutlich eingebrochen sind, wurden polnische Dividenden papiere im März im Schnitt mit einem Kurs- Gewinn-Verhältnis von weniger als 8 gehandelt. Die UniCredit-Experten sehen daher Kurs potenzial bis Jahresende. Gestützt wird diese optimistische Prognose durch die robuste Binnenkonjunktur, der die Schuldenkrise in Europa bislang wenig anhaben konnte. Aktienmärkte der Ausrichterländer locken zum Einstieg Einen Konjunkturschub durch die Olympischen Spiele hätte Großbritannien bitter nötig, nachdem das BIP des Landes per Ende März zum zweiten Mal in Folge gesunken ist. Damit steckt das Inselreich mitten in einer Rezession. Sorgenkinder sind vor allem der Bausektor und die Industrieproduktion. Zusätzlich verschärft wird der Konjunktureinbruch durch den rigiden Sparkurs, den die Regierung unter Premier David Cameron und Schatzkanzler George Osborne fährt, um die Staatsfinanzen zu sanieren. Strategisch denkende Anleger werfen auch einen Blick in Richtung Brasilien, wo in zwei Jahren die Fußball-Weltmeisterschaft (WM) und 2018 die Olympischen Sommerspiele ausgetragen werden. Ähnlich wie in Polen sind nach den Kursturbulenzen des Vorjahres die dortigen Aktienbewertungen attraktiv. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktien an der Börse in São Paulo war mit einem Durchschnitt von 11,5 Mitte 16 onemarkets magazin Juni 2012

17 Titelthema xxx Mai zwar nicht ganz so niedrig wie das in Warschau. Eine rückläufige Inflation, eine hohe Wachstumsrate und nicht zuletzt die großen Rohstoffvorkommen sprechen jedoch für einen Einstieg in den Aktienmarkt der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas. Zudem liegt die Verschuldung des Landes laut Internationalen Währungsfonds bei lediglich 66 Prozent des BIP, sodass die Ratingagentur Standard & Poor s Brasilien vor einiger Zeit auf die Note BBB heraufgestuft hat. Russland und Brasilien punkten auch abseits des Spielfelds Mit hohen Rohstoffvorkommen punktet auch Russland, das 2018 die Fußball- Weltmeisterschaft (WM) ausrichtet. Allein die Erlöse aus dem Export der riesigen Öl- und Gasvorräte reichen, um die Investitionen rund um die WM quasi aus der Portokasse finanzieren zu können zumal die Preise für das schwarze Gold und andere wichtige Rohstoffe in den vergangenen Monaten zugelegt haben. Index-Zertifikate auf den polni- schen WIG20 Index (WKN HV2AX0), den UTX (EUR) Ukrainian Traded Index (WKN HV5S8C) und den FTSE Latibex Top Index (WKN HV16HQ) bieten Anlegern die Möglichkeit, mit nur einem Papier breit gestreut in die Aktienmärkte der Gastgeberländer kommender Großereignisse zu investieren. Mit Index-Zertifikaten partizipiert der Anleger nahezu vollständig an der Entwicklung des jeweiligen Börsenbarometers. Anleger sollten jedoch bedenken, dass Index-Zertifikate, Aktienanleihen und Optionsscheine Inhaberschuldverschreibungen sind. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. Gewinnchancen bietet ein Investment sowohl in die Ausrichterländer sportlicher Großereignisse als auch in die großen Sportartikelkonzerne auf jeden Fall. Das zeigen die positiven Effekte vergangener Veranstaltungen wie etwa der Olympischen Spiele 2008 in Peking und der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.! Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise auf den Seiten 34 und 35. Ausrichterländer auf Wachstumskurs BIP-Wachstum gegenüber Vorjahr in % * 2013* Brasilien Polen Russland United Kingdom Ukraine * geschätzt Stand: ; Quellen: UniCredit Bank AG und IWF Mögliche Investmentprodukte für offensive Anleger HVB Open End Index Zertifikate auf den WKN Funktionsweise: Die HVB Open End Index Zertifikate spiegeln die Entwicklung ihrer Basiswerte nahezu 1:1 wider. Anleger partizipieren damit sowohl an Gewinnen als auch Verlusten des zugrunde liegenden Index. Die Emittentin UniCredit Bank AG hat bei Open-End-Produkten ein Kündigungsrecht. Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Totalverlust. Weitere Informationen unter: Produktklassifizierung Kurs in EUR* FTSE 100 HV095Q 6,86 FTSE Latibex Top HV16HQ 45,85 WIG20 Index HV2AX0 5,01 UTX (EUR) HV5S8C 4,48 * Stand: Kategorie Anlageprodukt ohne Kapitalschutz Auch die Ausrichterländer profitieren von Sportgroßereignissen, zum Beispiel Brasilien im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft Wie der adidas-wm-ball aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Anlagebereich Markterwartung Aktien/Schwellenländer steigend onemarkets magazin Juni

18 Märkte Konzernzentrale in München: Von hier expandiert Linde in die ganze Welt und ist heute bereits führend in Schwellenländern. Mit Wasserstoff auf Wachstumskurs Die Linde AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück. Auch die Aussichten für 2012 und darüber hinaus sind positiv. Der Konzern setzt auf Wachstumsmärkte wie Gesundheit, Energie und Umwelt sowie eine starke Präsenz in Schwellenländern. Lange galt Elektromobilität als die zukunftsweisende Technologie schlechthin, um den Straßenverkehr umweltfreundlicher zu gestalten. Beim Genfer Autosalon, einer der wichtigsten Branchenmessen des Automobilsektors, stellte sich in diesem Jahr jedoch Ernüchterung hinsichtlich der Durchsetzbarkeit dieser Technologie ein. Die Hannover Messe, die Ende April stattfand, zeigte Alternativen: Brennstoffzellen-Fahrzeuge, betrieben mit grünem Wasserstoff. Ein Hersteller dieses Kraftstoffs ist die Linde AG. Was 1874 in München mit dem Bau einer Kühlmaschine für eine österreichische Brauerei begann, hat sich zu einem bedeutenden DAX - Konzern mit rund Mitarbeitern gemausert. Linde ist heute die weltweite Nummer zwei nach Air Liquide im Gasund Engineering-Geschäft und in mehr als 100 Ländern vertreten. Starke Zahlen bestätigen Erfolgskurs Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 belegen, dass der Konzern auf Erfolgskurs ist: Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 7,1 Prozent auf gut 13,7 Milliarden Euro. Das operative Konzernergebnis wuchs sogar überproportional um 9,7 Prozent und liegt jetzt bei mehr als 3,2 Milliarden Euro. Den Großteil des Gewinns erzielte mit gut 3 Milliarden Euro der Geschäftsbereich Gases Division. In der Engineering Division, deren Tätigkeitsschwerpunkte im Bau von Olefin-, Erdgas-, Luftzerlegungs- sowie Wasserstoff- und Synthesegasanlagen liegen, stehen die Zeichen ebenfalls auf Wachstum. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 12,2 Prozent und liegt nun bei 304 Millionen Euro. Das gute Ergebnis ist Resultat des Einsparprogramms High Performance Organisation (HPO). Mit HPO zielt Linde darauf ab, im Zeitraum von 2009 bis Ende 2012 die Bruttokosten um bis zu 800 Millionen Euro zu senken. Ein Ziel, das realistisch erscheint, wurden doch 18 onemarkets magazin Juni 2012

19 Märkte in den vergangenen drei Jahren bereits Kostensenkungen von 620 Millionen Euro realisiert, unter anderem durch nachhaltige Prozessoptimierungen und Produktivitätssteigerungen. Positiv wirkt sich das erfolgreiche Geschäftsjahr 2011 auch auf die Aktionäre aus: Die Dividende wurde um 13,6 Prozent auf 2,50 Euro je Aktie angehoben. Im Vorjahr waren es noch 2,20 Euro. Wir sind mit unserem Gase- und Anlagenbaugeschäft global und quer durch alle Branchen präsent und insbesondere in den Wachstumsmärkten hervorragend positioniert, erklärt Wolfgang Reitzle, Vorstandsvorsitzender der Linde AG. Auch der Blick in die Zukunft kann Anleger positiv stimmen. Analysten von Macquarie Equities Research geben für die kommenden zwölf Monate ein Kursziel von 150 Euro an. Aktuell steht die Aktie bei 124,02 Euro (Stand: 14. Mai 2012). Wir sind für ein anspruchsvolles Umfeld gewappnet und erwarten, im Geschäftsjahr 2012 den Umsatz noch weiter zu erhöhen und das Konzernergebnis abermals zu verbessern, kommentiert Reitzle. Erreicht werden sollen diese Ziele durch ein verstärktes Engagement in den Geschäftsbereichen Energie und Umwelt sowie Gesundheit und eine weiterhin starke Ausrichtung auf die aufstrebenden Volkswirtschaften. Heliumtanks: Das Gasegeschäft macht etwa 80 Prozent des Umsatzes der Linde AG aus. Grüner Wasserstoff Treibstoff der Zukunft Ein Beispiel, das zeigt, wie Lindes Ausrichtung auf die Bereiche Energie und Umwelt aussehen kann, ist der grüne Wasserstoff, mit dem Linde auf der Hannover Messe Brennstoffzellenfahrzeuge betankte. Grün ist der Kraftstoff, weil er aus Nebenprodukten der Biodieselherstellung gewonnen wird. Als Basis des Treibstoffs dient Rohglycerin, das einen hohen Wasserstoffgehalt aufweist. Die Vorteile: Rohglycerin ist wirtschaftlich verarbeitbar, ganzjährig verfügbar und steht nicht in Konkurrenz zur Produktion von Lebensmitteln. Gefördert wird das Projekt vom Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP), das onemarkets magazin Juni

20 Märkte vom Bundesverkehrsministerium und Bundeswirtschafts ministerium ins Leben gerufen wurde. Hergestellt wird der Wasserstoff am Linde-Standort in Leuna in Sachsen-Anhalt. Pünktlich zur Eröffnung der Hannover Messe erhielt der grüne Wasserstoff ein TÜV-Zertifikat, womit er nun zur Versorgung von Brennstoffzellenfahrzeugen in ganz Deutschland zur Verfügung steht. Linde arbeitet im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP) mit Automobilherstellern wie Volkswagen oder Toyota zusammen, um die Brennstoffzellentechnologie voranzutreiben. Für die kommenden drei Jahre plant Linde, gemeinsam mit Daimler Wasserstofftankstellen in Berlin und Hamburg sowie 20 zusätzliche Servicestationen zu errichten. Das würde einen entscheidenden Schritt für den Durchbruch des Wasserstoffantriebs bedeuten. Genau daran arbeitet Linde: Wir werden gemeinsam mit unseren Forschungspartnern weitere Einsatzstoffe und Technologien testen, um die nachhaltige Wasserstofferzeugung künftig auf eine noch breitere Basis stellen zu können, blickt Andreas Opfermann, Leiter Clean Energy und Innovationsmanagement bei Linde, in die Zukunft. Sollte sich die Technologie als zukunftsweisend herausstellen, würde Linde umfassend profitieren: Denn der Konzern ist nicht nur der weltgrößte Hersteller von Wasserstoffanlagen, sondern verfügt auch über die gesamte Produktionskette für den Einsatz von Wasserstoff als Energieträger von der Erzeugung bis zur Betankung. Mit Margenbringer Homecare im Aufwind Nicht nur mit Neuigkeiten aus dem Bereich Energie und Umwelt macht Linde Schlagzeilen. Auch der Zukauf der kontinental europäischen Sparte Häusliche Pflege vom US-Konkurrenten Air Products ließ Anleger und Analysten aufhorchen. Linde gab den Kauf zwar bereits Anfang des Jahres bekannt, die Wettbewerbshüter der Kommission der Europäischen Union gaben jedoch erst Mitte April grünes Licht. Der Konzern ließ sich den Zukauf 590 Millionen Euro kosten ein angemessener Preis, wie Vorstandschef Reitzle im Manager Magazin betont. Man dürfe den Preis nicht im Verhältnis zum Umsatz von 210 Millionen sehen, sondern müsse die Marge mitberücksichtigen, die im Homecare-Geschäft über der im Konzern üblichen Gewinnspanne von 27,5 Prozent liege. Der Konzern erhofft sich somit starke Zuwächse im Homecare-Geschäft, bei dem es vor allem um die ambulante Versorgung von Patienten mit Sauer- Linde-Standort in Leuna: In Anlagen wie dieser könnte der Treibstoff der Zukunft hergestellt werden grüner Wasserstoff. 20 onemarkets magazin Juni 2012

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