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1 Swisscanto Gruppe Waisenhausstrasse Zürich Telefon Fax Zürich, 15. Mai Swisscanto Umfrage Schweizer Pensionskassen Die Schweizer Pensionskassen 2013 Referat von Dr. Gérard Fischer zum Thema "Anlagestrategien versus Regulierung" Begrüssung Meine sehr verehrten Damen und Herren Geht es jetzt unseren Pensionskassen gut oder nicht? Die Medienberichte der letzten Woche verkündeten: "Pensionskassen versprechen zu hohe Renten" oder "40 Prozent der Pensionskassen sind Risikofälle". Vor vier Jahren, gerade nachdem die Pensionskassen im Zuge der Finanzkrise ein miserables Anlagejahr hinter sich hatten, wurde uns in einem Brief der Konferenz der kantonalen BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörden vorgeworfen, dass wir mit der Publikation der Ergebnisse unserer jährlichen Umfrage, "wesentlich zur Verunsicherung von Rentenbeziehenden und Versicherten" beitragen. Die Situation war damals für viele Vorsorgeeinrichtungen wirklich schwierig. Natürlich erwarte ich nicht, dass die OAK aufgrund ihrer Kommunikation mit dem gleichen Vorwurf, der uns gegenüber übrigens auch nicht wiederholt wurde, konfrontiert wird. Die diesjährige Swisscanto Pensionskassenumfrage hat mit 343 Teilnehmern eine leicht höhere Teilnahmequote im Vergleich zum Vorjahr und erlaubt weiterhin verlässliche Aussagen über die Pensionskassen. Aufgrund der gleichbleibenden Fragen können die diesjährigen Ergebnisse an die historischen Werte angehängt werden und erlauben so das Aufzeigen von Entwicklungen. Im Vergleich zur Erhebung der OAK werden sich leichte Unterschiede ergeben, weil wir mit dem 18. April 2013 einen späteren Stichtag haben, an dem die Teilnehmer über die definitiven Schweizer Pensionskassen /10

2 Zahlen verfügen. Ebenfalls sind die beiden Stichproben nicht identisch. Die wesentlichen Ergebnisse der OAK, die aufgrund der früheren Swisscanto Umfragen nicht überraschen, können wir bestätigen. Nach einem guten Anlagejahr mit einer durchschnittlichen Performance von 7,2% ist der durchschnittliche Deckungsgrad der privatrechtlichen Kassen mit 109,4 Prozent bereits wieder komfortabel. Nur 8% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen weisen weiterhin eine Unterdeckung auf, während viele Vorsorgeeinrichtungen wieder genügend Polster haben für eine langfristige Anlagestrategie. Entsprechend hat der Anteil an Kassen mit laufenden Sanierungsmassnahmen abgenommen. Die Situation bei den öffentlich-rechtlichen Pensionskassen war und ist weiterhin weniger komfortabel. Diejenigen mit einer Vollkapitalisierung erreichen unterdessen einen Deckungsgrad von 100%, während die übrigen im Mittel bei 74% liegen. Die detaillierten Zahlen, die ihnen noch vorgestellt werden, zeigen, dass die privat-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen vorsichtigere technische Grundlagen haben und deshalb der Unterschied im Gesundheitszustand zwischen den privat-rechtlichen und öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen noch grösser ist, als der Deckungsgrad allein vermuten lässt. So gesehen stimmen die Schlagzeilen vor allem für die öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen. Die meisten privat-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen haben hingegen mit der Wahl einer zweckmässigen Anlagestrategie durchaus die Möglichkeit ihre Versprechungen einzulösen. Angesichts der weiterhin extrem tiefen Zinsen ist es klar, dass eine zweckmässige Anlagestrategie nicht darin bestehen kann, mit eidgenössischen Staatsanleihen ohne Risiko negative Renditen oder auch langfristig nur sehr tiefe Erträge zu erzielen. Zusatzthemen Bevor wir auf die Vorstellung der detaillierten Ergebnisse der Swisscanto Pensionskassenumfrage eingehen, möchte ich in meiner Einleitung auf zwei Themen, welche in den Diskussionen bisher etwas übersehen wurden, besonders eingehen: 1. Vollversicherungen vs. autonome bzw. teilautonome Vorsorgeeinrichtungen: Anlagestrategien und Regulierung? 2. Ist die Wertschriftenleihe bzw. Securities Lending für die schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen ein besonderes Risiko? Schweizer Pensionskassen /10

3 Das erste Thema ist aus zwei Gründen von Bedeutung: erstens haben mehr Unternehmen gerade nach Finanzkrise für ihre Vorsorge eine Kollektivversicherungslösung gewählt. Dabei steht der Versicherer für die Leistungen gerade. Mit dieser Lösung müssen sie sich nicht mehr um Deckungsgrad, Sanierungen etc. herumschlagen, weil die Versicherung gerade steht. Die Versicherten ärgern sich allenfalls über die Versicherung, wenn der Umwandlungssatz und die Renten tief sind. Gemäss FINMA 1 war das Deckungskapital der Kollektivversicherungen Ende 2011 bei CHF 125 Mia. 2. Der zweite Grund ist, weil die OAK in ihrem Bericht 3 behauptet: "Das Risiko, das schweizerische Vorsorgeeinrichtungen eingehen, ist höher als wünschenswert wäre. ( ) Das kleinste Risiko haben naturgemäss rückversicherte Vorsorgeeinrichtungen, wobei hier das allfällige Risiko eines Ausfalls oder Rückzugs einer Versicherungsgesellschaft nicht bewertet worden ist". Ist das wirklich so? 1 FINMA "Bericht über den Versicherungsmarkt 2011" 31. August 2012, S Die Swisscanto Pensionskassenstudie erhebt keine Zahlen bei Kollektivversicherungen. Der "Bericht finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen 2012" der OAK BV weist eine Bilanzsumme von CHF 50 Mia. der teilnehmenden Kollektivversicherungen aus. 3 Bericht finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen, OAK BV, 2012, 7. Mai 2013, S.39 Schweizer Pensionskassen /10

4 Um diese Frage zu beantworten wollen wir die Anlagestruktur der Pensionskassen mit derjenigen der Lebensversicherer insgesamt vergleichen. Die Pensionskassen haben rund 47% in Immobilien und Aktien investiert während Lebensversicherungen mit 15% wesentlich weniger in Realwerte investiert sind. Verzinsliche Anlagen bzw. Nominalwerte hingegen sind bei Lebensversicherungen mit 82% vertreten während die Vorsorgeeinrichtungen nur 41% in diese Anlagekategorie investieren. Woher kommen diese Unterschiede in der Anlagestruktur, geht es doch in beiden Fällen darum, die zukünftigen Renten zu finanzieren und dafür mit dem angelegten Kapital eine gute Rendite zu erwirtschaften? Oder einfacher gefragt: weshalb kaufen Lebensversicherungen eidgenössische Staatsanleihen zu Kursen, die auf Verfall eine negative Rendite garantieren? Das Geld auf einem Konto ohne Zins wäre immer noch besser. Der Grund liegt in den Anlagevorschriften und den Garantien der Lebensversicherer. Lebensversicherungen sind aufgrund ihrer Eigenmittelvorschriften gezwungen so anzulegen, dass ihre Anlagen mit ihren Verpflichtungen, in diesem Fall versprochene Renten, einigermassen kongruent sind, und müssen Anlagen bevorzugen, die aus Sicht des Gesetzgebers z.b. Staatsanleihen sicher sind, und deshalb wenig Eigenmittel binden. Bei Renditen, die negativ oder praktisch null sind, macht eine solche von den Verpflichtungen Schweizer Pensionskassen /10

5 getriebene Anlage ökonomisch keinen Sinn, weil die Alternative, ein Konto ohne Zins besser ist. Für eine Versicherung ist sie jedoch gut, weil die Vorschriften damit erfüllt werden können. Wir haben bereits letztes Jahr gezeigt, wie Pensionskassen mit einer sogenannt "konservativen" Anlagepolitik, die sich auf tiefrentierende Obligationen beschränkt, die notwendigen Erträge nicht erwirtschaften können bzw. bei steigenden Zinsen sogar sehr rasch viel Vermögen verlieren. Bleiben die Zinsen tief, so können die notwendigen Renditen nicht erwirtschaftet werden und weitere Leistungskürzungen sind zwingend. Steigen die Zinsen, jetzt oder später, ergeben sich zuerst Kursverluste, die erst längerfristig mit höheren Renditen kompensiert werden können. Auch hier würden Leistungsanpassungen notwendig. "Konservativ" bedeutet hier: wenig Anlagerisiken aber dafür mit Sicherheit das Verfehlen der heutigen Leistungsziele. Mit einer Anlagestrategie, die eine erwartete Rendite in der Höhe der Zielrendite aufweist, können die Leistungsziele erreicht werden. Es muss jedoch ein höheres Anlagerisiko in Kauf genommen werden. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Vorsorgeeinrichtungen genügend Flexibilität besitzen um im ungünstigen Fall die eingetretenen Risiken auffangen zu können. Bambus ist bekanntlich sehr schwierig zu brechen, weil es sehr elastisch ist. Ein spröder Glasstab hingegen wird unter der gleichen Belastung rasch brechen. Rigide Anlagevorschriften oder gar ein "Solvency-Test" für Vorsorgeeinrichtungen mit Zwangsgarantien führen zu "spröden" Lösungen. Diese brechen bei Belastungen rascher. Flexible Vorschriften und der bewusste Verzicht auf Scheingarantien ergeben eine bessere Vorsorge. Der heutige mehrheitlich gute Zustand der privat-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen zeigt, wie sich auch nach einem gröberen Finanzsturm bei ausreichender Flexibilität die Kassen gut erholen können analog dem Bambus. Die öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen gleichen hingegen eher dem spröden Glasstab. Staatsgarantien verleiten offensichtlich dazu, weniger rasch zu handeln. Es ist zu begrüssen, wenn sich die OAK, wie angekündigt, diesem Thema besonders widmen wird. Zu vermeiden ist, dass die gesunden Vorsorgeeinrichtungen aus falsch verstandenem Sicherheitsdenken gezwungen werden, Anlagestrategien zu wählen, die garantiert nicht die erwarteten Renditen erzielen können. Schweizer Pensionskassen /10

6 Securities Lending Ich komme zum zweiten Thema. In der diesjährigen Umfrage haben wir den teilnehmenden Vorsorgeeinrichtungen ein paar Zusatzfragen zur Wertschriftenleihe gestellt. Anlass zu diesen Fragen war, dass sich im Ausland die European Securities and Markets Authority (ESMA) vertieft mit den Risiken des Securities Lending befasst und dazu nach einem Konsultationsverfahren eine Richtlinie veröffentlicht hat. Diese regelt unter anderem die Aufklärungspflicht, die Ansprüche der Anleger auf die Einnahmen, Überwachungspflichten und die Qualität und Liquidität des Collaterals. Auch das BSV 4 hat sich bereits früh damit befasst, und auf die Eigenverantwortung und die erhöhten Sorgfaltspflichten der Vorsorgeeinrichtungen und des obersten Organs hingewiesen. Dazu gehören neben der laufenden Überwachung auch die Verfügbarkeit von entsprechendem Fachwissen und Informationen in der Vorsorgeeinrichtung. Das BSV empfiehlt: "Wenn die Bedingungen nicht erfüllt sind, ist von diesen Geschäften Abstand zu nehmen." Neben den operationellen Risiken des Securities Lending gibt es in jüngster Zeit auch fundamentale Bedenken, die geäussert werden, welches Interesse ein Anleger daran haben kann, dass die Wertschriften, die er soeben gekauft hat einem anderen Käufer abermals angeboten werden bzw. wer am Schluss noch wirklich im Besitz ist dieser Wertschriften ist. Es ist wie eine Ferienwohnung, die weitervermietet wird, und danach von den Untermietern nochmals mehrfach untervermietet wird, weil alle die Wohnung im Moment nicht benötigen. Dies geht solange gut, bis zwei Mieter gleichzeitig in der gleichen Wohnung ihre Ferien verbringen wollen. Bei Wertschriften, die man ja nicht bewohnen oder konsumieren kann, stellt sich dieses Problem unter Umständen erst beim Verkauf. Aus diesen und weiteren Überlegungen, verzichtet übrigens Swisscanto seit 2011 ebenfalls auf die Wertschriftenleihe in allen Swisscanto Anlageprodukten. Im Sinne einer Offenlegung weise ich darauf hin, weil wir damit gegenüber der Wertschriftenleihe nicht neutral sind was wir auch nicht wären, wenn wir dieses Geschäft weiter praktizieren würden. 4 BSV Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 104, 5. März 2008, S.6 Schweizer Pensionskassen /10

7 Von Interesse war, auch für das BSV, wie stark die Wertschriftenleihe überhaupt noch von den Vorsorgeeinrichtungen genutzt wird. Die Ergebnisse der Swisscanto Pensionskassenumfrage zeigen, dass in den letzten Jahren die Wertschriftenleihe der Vorsorgeeinrichtungen stark abgenommen hat. Bei Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vermögen unter CHF 1 Mia. ist der Anteil der Vorsorgeeinrichtungen, welche Securities Lending betreiben, auf 6 Prozent oder weniger zurückgegangen. Vor vier Jahren waren es noch bis zu vierzig Prozent, die diese Leistung nutzten. Auch bei den grösseren Kassen mit Vermögen über einer Mia. ist ein Rückgang, wenn auch weniger deutlich, festzustellen, allerdings in geringerem Ausmass. Noch fast die Hälfte der Vorsorgeeinrichtungen mit über CHF 5 Mia. setzen auf das Securities Lending. Insgesamt verzichten die Vorsorgeeinrichtungen heute mehrheitlich darauf. Schweizer Pensionskassen /10

8 Verschiedene Gründe werden für diesen Rückgang genannt. Als Hauptgründe für den Verzicht auf die Wertschriftenleihe wurden von den Vorsorgeeinrichtungen die Gegenparteirisiken und die fehlende Transparenz genannt. Das Thema Gegenparteirisiko dürfte vor allem mit der Finanzkrise von 2008 und dem Zusammenbruch von Lehman Brothers in das Bewusstsein der Anleger gelangt sein, dann aber offensichtlich sehr intensiv und nachhaltig. Der Vorwurf der Intransparenz dürfte damit zusammenhängen, dass über die Volumenschwankungen, erwarteten Erträge und auch Regeln für Ausleihungen in der Regel keine klaren Auskünfte gegeben werden. Immerhin ein Viertel der befragten Vorsorgeeinrichtungen haben die Wertschriftenleihe schlicht im Anlagereglement ausgeschlossen. Die im Ausland von US Pensionskassen gegen zwei Anbieter von Securities Lending Dienstleistungen angestrengten Verfahren 5 wegen einbehaltener Erträge, und die aufgrund der Umsetzung der Minder-Initiative zu erwartende vermehrte Stimmrechtwahrnehmung, die bei 5 "State Street battles two lawsuits", FTfm "US pension funds sue BlackRock", FTfm Schweizer Pensionskassen /10

9 ausgeliehenen Wertschriften nicht möglich ist, werden wohl zu einem weiteren Rückgang führen. Ob aus Sicht der Aufsichtsbehörden ein Handlungsbedarf besteht, ist nicht offensichtlich. Dazu müsste bei den Kassen, welche diese Geschäfte weiter zulassen, die Praxis der Überwachung und die Regelungen in den Verträgen geprüft werden. Ein Hinweis, dass hier recht grosse Unterschiede bestehen, gibt die nachfolgende Auswertung der Frage, welcher Prozentanteil vom Gesamtvermögen insgesamt ausgeliehen werden darf. Dabei zeigt sich, dass die Mehrheit eine klare Limite gezogen haben, während doch noch 20% bereit sind den grösseren Teil des Vermögens gleichzeitig auszuleihen. Auch wenn in der Praxis diese Höchstwerte kaum erreicht werden dürften, so zeigt es doch eine recht heterogene Regelung. Weitere interessante Antworten zur Wertschriftenleihe und anderen Fragen, die ihnen gestellt worden sind, finden Sie wie üblich in den Unterlagen, die wir Ihnen auf dem Internet zur Verfügung stellen werden. Schweizer Pensionskassen /10

10 13. Pensionskassenumfrage Bevor ich das Wort dem nächsten Referenten übergebe möchte ich Sie, meine Damen und Herren, ganz herzlich zur Präsentation der Ergebnisse der 13. Pensionskassenumfrage begrüssen. Besonders bedanken möchte ich mich bei unserer langjährigen Partnerorganisation, hier vertreten durch Hanspeter Konrad, Direktor des ASIP. Der Pensionskassenverband ASIP hat auch dieses Jahr bei der Erarbeitung des Fragebogens mitgewirkt. Ebenfalls besonders willkommen heissen möchte ich die vielen anwesenden Vertreter von Pensionskassen, Aufsichtsbehörden, Medien und aus der Politik. Dank Unser Dank gilt ausserdem allen, die durch ihre aktive Mitwirkung bei der Umfrage, im Beirat oder durch ihre Arbeit ermöglicht haben, dass wir Ihnen heute wiederum einen vertieften Einblick in die Entwicklungen der beruflichen Vorsorgeeinrichtungen geben können. Mein Dank gilt: allen Teilnehmern an der Umfrage. Sie haben den Aufwand auf sich genommen, die Daten zu stellen und zu erfassen, dem Beirat mit namhaften Persönlichkeiten aus dem Bereich der 2. Säule, den Referenten und Teilnehmern am Podiumsgespräch sowie den Vertreterinnen und Vertretern von Medien und Presse für ihr Interesse, Ihnen, meine Damen und Herren, danke ich für Ihr Erscheinen. Gerne gebe ich das Wort nun an Herrn Peter Bänziger, der sich mit den anlagetechnischen Ergebnissen und Herausforderungen auseinandersetzen wird. Es gilt das gesprochene Wort. Schweizer Pensionskassen /10

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