Freiwillige Leistungsprüfung

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1 Freiwillige Leistungsprüfung D1 Theoriebuch Name: Instrument: Copyright Monika Beck / Musikschule Unterhaching 5. Auflage Juni 2009

2 Theoretische Anforderungen: (incl. Grundwissen von Junior 2) Allgemeine Musiklehre die Noten im Schlüssel des eigenen Instrumentes Vorzeichen, Versetzungszeichen, Auflösungszeichen enharmonische Verwechslung die Notenwerte von der Ganzen bis zur Sechzehntelnote und die entsprechenden Pausen Triolen einfache Taktarten: 2/4, 3/4, 4/4, 6/8, Alla breve-takt Feinbestimmung der Intervalle: groß, klein, rein, im Oktavraum Tonleitern in Dur bis 3b und 3# und entsprechende Tonikadreiklänge Aufbau Dur- und moll-dreiklang Gebräuchliche Tempo-, Dynamik- und Vortragsbezeichnungen Artikulationsarten und Akzentzeichen Musikgeschichte: Die Epochen im Überblick Gehörbildung Rhythmus: zwei-taktige Rhythmusdiktate mit Halben, Viertel- und Achtelnoten, punktierte Viertelnoten im 2/4, 3/4, 4/4 Takt Intervallhören nacheinander, große, kleine und reine Intervalle bis zur Quinte. Ausführung innerhalb eines Lückentextes 2

3 Inhalt: I. Allgemeine Musiklehre 1.0 Notensystem 1.1 Der Violinschlüssel 1.2 Der Bassschlüssel 1.3 Der Bratschenschlüssel 1.4 Die Stammtonreihe 1.5 Die verschiedenen Oktavbereiche 1.6 Übersicht über den zu beherrschenden Tonumfang im Notenschlüssel des eigenen Instrumentes 1.7 Übung: Notenbenennung 1.8 Übung: Noten schreiben 2.0 Vorzeichen, Versetzungszeichen, Auflösezeichen, Enharmonische Verwechslung 2.1 Übung: Notenbenennung 2.2 Übung: Noten schreiben 2.3 Enharmonische Verwechslung 2.4 Übung: Enharmonische Verwechslung 2.5 Übung: Enharmonische Töne schreiben 2.6 Platz zum Üben 3.0 Notenwerte 3.1 Ganze Note bis Sechzehntel und Pausen 3.2 Triolen 3.3 Verlängerung der Notenwerte 3.4 Übung: Verwandlung von Noten- und Pausenwerten 3.5 Platz zum Üben 4.0 Taktarten und Taktstrich, Metrum und Rhythmus 4.1 Übung: Ergänze fehlende Taktstriche 4.2 Übung: Vervollständige die Takte mit einem Notenwert 4.3 Übung: Vervollständige die Takte mit einem Pausenwert 4.4 Übung: Vervollständige die Takte mit einer Triole 4.5 Übung: Bestimme die Taktart 4.6 Alla Breve Takt 4.7 Auftakt Schlußtakt Volltakt 4.8 Platz zum Üben 5.0 Ganz- und Halbton 5.1 Chromatische Tonleiter 6.0 Tonleitern in Dur bis zu 3 Vorzeichen 6.1 Kreuz-Tonarten 6.2 B-Tonarten 6.3 Die Vorzeichen der einzelnen Tonarten 6.4 Übung: Bestimme und schreibe die Tonleiter 6.5 Übung: Suche fehlende Töne 6.6 Übung: Schreibe die Vorzeichen zu folgenden Tonarten 6.7 Übung: Schreibe A-Dur 6.8 Übung: Schreibe B-Dur 6.9 Übung: Schreibe D-Dur 6.10 Übung: Schreibe F-Dur 6.11 Übung: Schreibe Es-Dur 6.12 Übung: Schreibe G-Dur 6.13 Platz zum Üben 3

4 7.0 Die Intervalle 7.1 Grobbestimmung der Intervalle 7.2 Feinbestimmung der Intervalle 7.3 Die reinen Intervalle 7.4 Die großen Intervalle 7.5 Übung: Bestimme Intervalle grob 7.6 Übung: Ergänze den zweiten Intervallton 7.7 Übung: Bestimme Intervalle fein 7.8 Übung: Bilde Intervalle 7.9 Übung: Kniffliges mit Intervallen 7.10 Platz zum Üben 8.0 Dur und Molldreiklänge 8.1 Übung: Bilde Tonikadreiklänge 8.2 Übung: Bestimme Dreiklänge 9.0 Die wichtigsten Vortragsbezeichnungen 9.1 Tempobezeichnungen 9.2 Tempoänderungen 9.3 Dynamische Bezeichnungen 9.4 Artikulation 9.5 Akzentuierung 10.0 Wiederholungen 10.1 Einfache Wiederholung 10.2 Wiederholung: Haus 1/ Haus Weitere Wiederholungsanweisungen 11.0 Motiv / Thema / Sequenz / Phrase 12.0 Musikgeschichte: Die Epochen im Überblick II. Rhythmik 13.0 Rhythmus hören 13.1 Übung: Zählen und Klopfen im 2/4 Takt 13.2 Übung: Zählen und Klopfen im 3/4 Takt 13.3 Übung: Zählen und Klopfen im 4/4 Takt 13.4 Übung: Rhythmusmuster erkennen 13.5 Übungen: Rhythmen Hören und Aufschreiben III. Gehörbildung 14.0 Einführung 14.1 Übungen: Erkennen von Intervallen 14.2 Übungen: Hören eines Motives 14.3 Übungen: Melodiediktat ergänzen 4

5 I. Allgemeine Musiklehre 5

6 1.0 Notensystem Das Notensystem besteht aus 5 Notenlinien und 4 Zwischenräumen. Am Anfang eines Notensystems steht immer ein Notenschlüssel. Die Notenlinien und Zwischenräume werden immer von unten nach oben gezählt. 1.1 Der Violinschlüssel Der Violinschlüssel heißt auch G-Schlüssel, er legt auf der 2. Linie die Note g 1 fest. 1.2 Der Bassschlüssel Der Bassschlüssel heißt auch F-Schlüssel, er legt auf der 4. Linie die Note f fest. 1.3 Der Bratschenschlüssel Der Bratschenschlüssel heißt auch C-Schlüssel, er legt auf der dritten Linie das c 1 fest. 1.4 Die Stammtonreihe c, d, e, f, g, a, h, (c) Auf den Klaviertasten sieht die Stammtonreihe so aus: Die weiße Taste vor der Zweiergruppe der schwarzen Tasten ist immer ein c, vor der Dreiergruppe immer ein f! 1.5 Die verschiedenen Oktavbereiche E 1 F 1 G 1 A 1 H 1 C D E F G A H c d e f g a h c 1 d 1 e 1 f 1 g 1 Kontra Oktave Grosse Oktave kleine Oktave eingestrichene Okt. e f g a h c 1 d 1 e 1 f 1 g 1 a 1 h 1 c 2 d 2 e 2 f 2 g 2 a 2 h 2 c 3 d 3 e 3 kleine Oktave eingestrichene Oktave zweigestrichene Oktave dreigest.okt. 6

7 1.6 Übersicht über den zu beherrschenden Tonumfang im Notenschlüssel des eigenen Instrumentes Bassschlüssel: A 1 H 1 C D E F G A H c d e f g a h c 1 d 1 e 1 f 1 Violinschlüssel f g a h c 1 d 1 e 1 f 1 g 1 a 1 h 1 c 2 d 2 e 2 f 2 g 2 a 2 h 2 c 3 d 3 Bratschenschlüssel G A H c d e f g a h c 1 d 1 e 1 f 1 g 1 a 1 h 1 c 2 d 2 e Übung: Notenbenennung Benenne die folgenden Noten mit ihren genauen Oktavbezeichnungen im Notenschlüssel deines Instrumentes. Achtung nicht Notenschlüssel vergessen! a) b) c) d) 7

8 1.8 Übung: Noten schreiben Schreibe die angegebenen Noten in das Liniensystem. Bearbeite nur den Notenschlüssel deines Instrumentes. Bassschlüssel: a) A f d 1 g D H 1 c E b) C d c 1 G h f 1 F e 1 c) e H F D g c 1 A d 1 Violinschlüssel a) a f d 1 g d 3 h c 1 e 2 b) c 3 d 2 f 1 g 1 h 2 a f 2 e 1 c) e 3 h 1 f 2 d 3 g 2 h 1 a a 2 Bratschenschlüssel a) A f d 1 g d 2 H c 1 e 2 b) c 2 e 2 f 1 G h 1 a d e 1 c) e h 1 g 1 d a 1 c A h 8

9 2.0 Vorzeichen, Versetzungszeichen, Auflösezeichen, Enharmonische Verwechslung Ein # (= Kreuz) erhöht einen Ton um einen Halbton, dem Tonnamen wird die Silbe is angehängt! Ein (= B) erniedrigt einen Ton um einen Halbton, dem Tonnamen wird die Silbe es angehängt! Ausnahme: h-b, a-as, e-es Ein (= Auflösezeichen) macht die Halbtonveränderung wieder rückgängig! Stehen # oder am Anfang einer Notenzeile, gleich nach dem Notenschlüssel, nennt man sie Vorzeichen. Das Vorzeichen steht am Anfang der Zeile gleich nach dem Notenschlüssel und vor der Taktangabe und kennzeichnet die Tonart. Es gilt für das ganze Musikstück und alle Oktavbereiche. Das Vorzeichen wird zum Versetzungszeichen wenn es innerhalb eines Notentextes steht. Es gilt nur für den jeweiligen Takt. 2.1 Übung: Notenbenennung Benenne die folgenden Noten mit ihren genauen Oktavbezeichnungen. Schreibe zuerst den Notenschlüssel deines Instruments. a) b) c) 9

10 2.2 Übung: Noten schreiben Schreibe die angegebenen Noten in das Liniensystem. Bassschlüssel: a) Cis des ces 1 Ges b fes 1 Fis es 1 b) eis His Fes Dis gis ces 1 As des 1 c) As fis des 1 gis Des B 1 cis Es Violinschlüssel a) es 3 b 1 fis 2 des 3 ges 2 his 1 as ais 2 b) as 2 fis des 1 gis dis 3 b ces 1 es 2 c) cis 3 dis 2 fes 1 gis 1 his 2 as fis 2 eis 1 Bratschenschlüssel a) As fis des 1 gis dis 2 B cis 1 es 2 b) dis b 1 gis 1 des ais 1 cis As his c) ces 2 eis 2 fes 1 Ges his 1 as des es 1 10

11 2.3 Enharmonische Verwechslung Jeder Ton kann um einen Halbton erhöht oder erniedrigt werden. Beispiel: Wird der Ton C mit einem # erhöht, wird es Cis, wird der Ton D um ein erniedrigt, wird es Des. Anhand der Klaviertastatur stellst du fest, dass Cis und Des die gleiche Taste ist. c cis-des d dis-es e f fis-ges g gis-as a ais-b h c Jeder Ton kann enharmonisch verwechselt werden. (Schwierigkeit e fes, f - eis, h ces, c - his) 2.4 Übung: Enharmonische Verwechslung Suche zu den angegebenen Noten die enharmonische Verwechslung. Schreibe zuerst den Notenschlüssel deines Instrumentes und bestimme beide Notennamen mit genauen Oktavbezeichnungen. a) b) c) 11

12 2.5 Übung: Enharmonische Töne schreiben Wie heißt der enharmonisch verwechselte Ton? a) eis 1 gis 2 ces b) dis ais fis a) c des his Platz zum Üben 12

13 3.0 Notenwerte 3.1 Ganze Note bis Sechzehntel und Pausen Der Notenhals wird bis zum 2. Zwischenraum rechts am Notenkopf nach oben gezeichnet. Ab der 3. Notenlinie wird der Notenhals links nach unten gezeichnet. Alleinstehende Achtel- und Sechzehntelnoten bekommen Fähnchen, mehrere Achtel- oder Sechzehntelnoten werden mit Balken verbunden! 1 Ganze Note = 2 Halbe Noten = 4 Viertelnoten = 8 Achtelnoten 1 Ganze Pause = 2 Halbe Pausen = 4 Viertelpausen = 8 Achtelpausen 1 Ganze = 2 Halbe = 4 Viertel = 8 Achtel = 16 Sechzehntel 13

14 3.2 Triolen Triole (von lat. tri = dreifach) ist eine Gruppe von drei aufeinander folgenden Noten des selben Wertes. Es handelt sich hierbei um eine gleichmäßige Dreiteilung eines Notenwertes. Eine Triole wird mit einem Balken und einer 3 gekennzeichnet Vierteltriole Achteltriole (= Wert einer halben Note) (= Wert einer Viertelnote) 3.3 Verlängerung der Notenwerte Eine Note kann mit einem Haltebogen oder einem Punkt verlängert werden. Der Punkt verlängert den Notenwert um die Hälfte seines Wertes. Beispiele: Punktierte Halbe = Halbe + Viertel = 3 Viertelnoten Punktierte Viertel = Viertel + Achtel = 3 Achtelnoten Punktierte Achtel = Achtel + Sechzehntel = 3 Sechzehntel 3.4 Übung: Verwandlung von Noten- und Pausenwerten (Verwandle Noten und Pausenwerte.) a) Verwandle in die nächst kleineren Notenwerte: b) Verwandle in die nächst grösseren Notenwerte: c) Verwandle in die nächst grösseren Pausenwerte: d) Verwandle in die nächst kleineren Pausenwerte: e) Notiere zu jedem Notenwert den entsprechenden Pausenwert: f) Notiere zu jedem Pausenwert den entsprechenden Notenwert: 14

15 4.0 Taktarten und Taktstrich, Metrum und Rhythmus Am Anfang eines Liedes oder Stückes stehen Zahlen, die in Form eines Bruches übereinander stehen. Diese legen die Taktart fest. Die obere Zahl = Zähler = Anzahl der Grundschläge in einem Takt Die untere Zahl = Nenner = Notenwert der Grundschläge Ein Takt wird durch einen Taktstrich begrenzt. Zwei-Viertel-Takt = Zwei Viertelnoten sind in einem Takt Metrum: Zählzeit: u 2 u 1 e u e 2 e u e Drei-Viertel-Takt = Drei Viertelnoten sind in einem Takt Metrum: Zählzeit: u 2 u 3 u 1 e u e 2 e u e 3 e u e Vier-Viertel-Takt = Vier Viertelnoten sind in einem Takt Metrum: Zählzeit: u 2 u 3 u 4 u Sechs-Achtel-Takt = Sechs Achtelnoten sind in einem Takt Metrum: Zählzeit: u 2 u 3 u 4 u 5 u 6 u Das Metrum gliedert den Takt in betonte und leicht-betonte Teile. Der Rhythmus gliedert im Takt die Tondauer der einzelnen Töne. 15

16 4.1 Übung: Ergänze fehlende Taktstriche Bei folgenden Beispielen fehlen die Taktstriche zeichne sie an die richtige Stelle. 4.2 Übung: Vervollständige die Takte mit einem Notenwert In jedem Takt fehlt ein Notenwert, ergänze ihn immer an der gekennzeichneten Stelle. x x x x x x x x x x x x x x x x 4.3 Übung: Vervollständige die Takte mit einem Pausenwert In jedem Takt fehlt ein Notenwert, ergänze ihn immer an der gekennzeichneten Stelle. x x x x x x x x x x x x x x x x 16

17 4.4 Übung: Vervollständige die Takte mit einer Triole In jedem Takt fehlt eine Triole, ergänze sie immer an der gekennzeichneten Stelle. x x x x x x x x 4.5 Bestimme die Taktart Um welche Taktarten handelt es sich bei folgenden Beispielen? 4.6 Alla Breve Takt Der Alla Breve Takt ist ein 2/2 Takt. Statt Viertelnoten werden Halbe Noten als Zähleinheit verwendet. = 4/4 Takt = Alla Breve Takt / 2/2 Takt = Viertelnote ist Zähleinheit = Halbe Note ist Zähleinheit Noten werden doppelt so schnell gezählt wie im 2/4 und 4/4 Takt 17

18 4.7 Auftakt Schlusstakt Volltakt Man spricht von einem Auftakt, wenn ein Musikstück mit einem unvollständigen Takt beginnt. Dieser muss mit dem Schlusstakt einen vollständigen Takt ergeben. Auftakt + Schlusstakt = Volltakt. Auftakt Schlusstakt Auftakt + Schlusstakt = Volltakt 4.8 Platz zum Üben 18

19 5.0 Halb- und Ganzton GT HT GT HT Bei Betrachtung der Klaviertastatur kannst du Ganz- und Halbton am besten erkennen. Ein Halbton (HT) ist ein Tonschritt zwischen zwei benachbarten Tönen. Es befindet sich kein Ton dazwischen. Ein Ganzton (GT) besteht immer aus zwei Halbtönen Die Unterteilung der Stammtonreihe in fünf Ganzton- und zwei Halbtonschritte nennt man Diatonik. Durch Hinzufügung aller schwarzen Tasten, ergibt sich eine Folge von 12 Halbtonschritten, diese wird als chromatische Tonleiter bezeichnet. 5.1 Chromatische Tonleiter c cis d dis e f fis g gis a ais h c h b a as g ges f e es d des c 19

20 6.0 Tonleitern in Dur bis zu 3 Vorzeichen C-Dur Tonleiter 1. Tetrachord 2. Tetrachord Leitton Tonstufen I II III IV V VI VII VIII Tonschritte 1 1 ½ ½ 1. Eine Dur-Tonleiter besteht aus acht Tönen, die stufenweise nacheinander folgen. Die einzelnen Töne nennt man Stufen. Die erste Stufe der Leiter ist der Grundton, (Tonika) er stimmt mit der achten Stufe überein. Nach diesem Grundton wird die Tonleiter benannt. 2. Die Tonabstände innerhalb der Dur-Tonleiter sind nicht gleich groß. Die Leiter besteht aus Ganz- und Halbtonschritten. Die Halbtonschritte liegen zwischen der 3. und 4. Stufe und zwischen der 7. und 8. Stufe. Es ist nur dann eine Dur-Tonleiter, wenn diese Bedingung erfüllt ist! 3. Die Dur-Tonleiter ist aus zwei gleichen Viertongruppen aufgebaut. Man nennt diese Tetrachorde. Sie bestehen aus einem Ganzton, Ganzton, Halbton. Die Zieltöne (letzten Töne der Viertongruppen) werden in Halbtonschritten erreicht. Beide Viertonreihen sind durch einen Ganzton verbunden. 4. Die siebte Stufe leitet zum Grundton der Tonleiter (achte Stufe). Dieser Ton wird Leitton genannt. 20

21 6.1 Kreuz-Tonarten Aus dem zweiten Tetrachord der C-Dur Tonleiter, (g, a, h, c) kann die G-Dur Tonleiter abgeleitet werden, indem dieser zum ersten Tetrachord wird. Alle weiteren Kreuz-Tonarten werden so abgeleitet. (Der Zweite wird zum ersten Tetrachord) G-Dur Tonleiter D-Dur Tonleiter A-Dur Tonleiter 21

22 6.2 B-Tonarten Von der C-Dur Tonleiter können ebenfalls die B-Tonarten abgeleitet werden, indem der erste Tetrachord (c, d, e, f) an die zweite Stelle rückt. Der erste Tetrachord wird entsprechend aufgefüllt (f, g, a, b!) Alle weiteren B- Tonarten werden so abgeleitet. (Der Erste wird zum zweiten Tetrachord) F-Dur Tonleiter B- Dur Tonleiter Es- Dur Tonleiter Die Vorzeichen können entweder am Anfang nach dem Notenschlüssel oder vor den einzelnen Noten stehen. 22

23 6.3 Die Vorzeichen der einzelnen Tonarten G- Dur - 1 Kreuz (Fis) D-Dur - 2 Kreuze (Fis, Cis) A-Dur- 3 Kreuze (Fis,Cis,Gis) F-Dur 1 (B) B-Dur 2 (B, Es) Es-Dur 3 (B, Es, As) 6.4 Übung: Bestimme und schreibe die Tonleiter Die angegebenen Vorzeichen legen die Tonart fest. Bestimme die Tonart und zeichne die dazugehörige Tonleiter in Ganzen Noten aufwärts. Markiere die Halbtonschritte. Welche Töne werden durch die Vorzeichen verändert? Übungen im Violinschlüssel: a) Tonart: Veränderte Töne: b) Tonart: Veränderte Töne: c) Tonart: Veränderte Töne: 23

24 Übungen im Bassschlüssel: a) Tonart: Veränderte Töne: b) Tonart: Veränderte Töne: c) Tonart: Veränderte Töne: Übungen im Bratschenschlüssel: a) Tonart: Veränderte Töne: b) Tonart: Veränderte Töne: c) Tonart: Veränderte Töne: 6.5 Übung: Suche fehlende Töne (Besonders Knifflig, für Notenfüchse) Die Tonleiter ist durcheinander geraten. Bestimme die Tonart und suche den fehlenden Ton und ergänze ihn an der gekennzeichneten Stelle. Übungen im Violinschlüssel Tonart: Fehlender Ton: Tonart: Fehlender Ton: Tonart: Fehlender Ton: 24

25 Übungen im Bassschlüssel Tonart: Fehlender Ton: Tonart: Fehlender Ton: Tonart: Fehlender Ton: Übungen im Bratschenschlüssel Tonart: Fehlender Ton: Tonart: Fehlender Ton: Tonart: Fehlender Ton: 6.6 Übung: Schreibe die Vorzeichen zu folgenden Tonarten Schreibe zuerst den Notenschlüssel deines Instrumentes und dann die Vorzeichen zu folgenden Tonarten. D-Dur Es-Dur A-Dur B-Dur F-Dur C-Dur G-Dur D-Dur 25

26 6.7 Übung: Schreibe A-Dur Schreibe eine A-Dur Tonleiter im 2/4 Takt in Achtel-Noten aufwärts. Notiere zuerst den Notenschlüssel deines Instrumentes mit Taktartangabe. Beginne im Violinschlüssel mit a, im Bassschlüssel mit A und im Bratschenschlüssel mit a. Kennzeichne alle Halbtonschritte. 6.8 Übung: Schreibe B-Dur Schreibe eine B-Dur Tonleiter im 4/4 Takt in Viertel-Noten aufwärts. Notiere zuerst den Notenschlüssel deines Instrumentes mit Taktartangabe. Beginne im Violinschlüssel mit b, im Bassschlüssel mit B und im Bratschenschlüssel mit b. Kennzeichne alle Halbtonschritte. 6.9 Übung: Schreibe D-Dur Schreibe eine D-Dur Tonleiter im 3/4 Takt in Viertel-Noten auf- und abwärts. Verwende die obere Note einmal. Notiere zuerst den Notenschlüssel deines Instrumentes mit Taktartangabe. Beginne im Violinschlüssel mit d 1, im Bassschlüssel mit d und im Bratschenschlüssel mit d 1. Kennzeichne alle Halbtonschritte Übung: Schreibe F-Dur Schreibe eine F-Dur Tonleiter im 4/4 Takt in Viertel-Noten auf- und abwärts. Verwende die obere Note zweimal. Notiere zuerst den Notenschlüssel deines Instrumentes mit Taktartangabe. Beginne im Violinschlüssel mit f 1, im Bassschlüssel mit f und im Bratschenschlüssel mit f. Kennzeichne alle Halbtonschritte Übung: Schreibe Es-Dur Schreibe eine Es-Dur Tonleiter im 3/4 Takt in Viertel-Noten auf- und abwärts. Verwende die obere Note einmal. Notiere zuerst den Notenschlüssel deines Instrumentes mit Taktartangabe. Beginne im Violinschlüssel mit es 1, im Bassschlüssel mit es und im Bratschenschlüssel mit es. Setze die Taktstriche und kennzeichne alle Halbtonschritte Übung: Schreibe G-Dur Schreibe eine G-Dur Tonleiter im 2/4 Takt in Viertel-Noten auf- und abwärts. Verwende die obere Note zweimal. Notiere zuerst den Notenschlüssel deines Instrumentes mit Taktartangabe. Beginne im Violinschlüssel mit g, im Bassschlüssel mit G und im Bratschenschlüssel mit g. Setze die Taktstriche und kennzeichne alle Halbtonschritte. 26

27 6.13 Platz zum Üben 27

28 7.0. Die Intervalle 7.1 Grobbestimmung der Intervalle Den Abstand zwischen zwei Tönen nennt man Intervall. Zur Bezeichnung der Tonabstände werden lateinische Begriffe verwendet: Prime (1), Sekunde (2), Terz (3), Quarte (4), Quinte(5), Sexte (6), Septime (7) und Oktave (8) Bei der groben Intervallbestimmung wird der Abstand der Töne durch einfaches Abzählen bestimmt, wobei der Ausgangs- und der Zielton mitgezählt werden muss. Stufen: I II III IV V VI VII VIII Prime Sekunde Terz Quarte Quinte Sexte Septime Oktave 7.2 Feinbestimmung der Intervalle Vergleicht man die Tonabstände über und unter einem Bezugston, so werden unterschiedliche Grössenverhältnisse deutlich. Die Sekunde über dem Bezugston besteht aus zwei Halbtönen, die Sekunde unter dem Bezugston besteht nur aus einem Halbton. Ebenso ist es bei der Terz, Sexte und Septime. Das Oberintervall ist um einen Halbton grösser, als das Unterintervall. Diese Intervalle (Sekunde, Terz, Sexte und Septime) können deshalb in zwei Grundformen vorkommen: Gross und Klein. Die Prime, Quarte, Quinte und Oktave haben als Ober- und Unterintervall die gleiche Anzahl der Halbtonschritte, daher haben sie nur eine Grundform: Rein. Prime C Sekunde H k g D Terz A k g E Quarte G r r F Quinte F r r G Sexte E k g A Septime D k g H Oktave C r r C 28

29 7.3 Die reinen Intervalle Prime Quarte Quinte Oktave Bezeichnung: r 1 r 4 r 5 r Große und kleine Intervalle Unabhängig von Ober- und Unterintervallen können grosse Intervalle auch klein gemacht werden. Sekunde Terz Sexte Septime Bezeichnung: g 2 k 2 g 3 k 3 g 6 k 6 g 7 k 7 Anzahl der Halbtöne: 2 HT 1 HT 4 HT 3 HT 9 HT 8 HT 11 HT 10 HT 29

30 7.5 Übung: Bestimme Intervalle grob Um welche Intervalle handelt es sich bei folgenden Beispielen, schreibe zuerst den Notenschlüssel deines Instrumentes. 7.6 Übung: Ergänze den zweiten Intervallton Quarte Quinte Terz Sexte Oktave Septime Sekunde Terz 7.7 Übung: Bestimme Intervalle fein Bearbeite nur die Notenzeilen deines Instrumentes, (z. B. g 3 oder große Terz) Intervalle im Violinschlüssel 30

31 Intervalle im Bassschlüssel Intervalle im Bratschenschlüssel 7.8 Übung: Ergänze den zweiten Intervallton Intervalle im Violinschlüssel reine Quinte kleine Sekunde große Sexte kleine Terz große Septime reine Quarte große Sekunde kleine Sexte reine Oktave kleine Septime große Terz reine Quarte 31

32 Intervalle im Bassschlüssel reine Quinte kleine Sekunde große Sexte kleine Terz große Septime reine Quarte große Sekunde kleine Sexte reine Oktave kleine Septime große Terz reine Quarte Intervalle im Bratschenschlüssel reine Quinte kleine Sekunde große Sexte kleine Terz große Septime reine Quarte große Sekunde kleine Sexte reine Oktave kleine Septime große Terz reine Quarte 7.9 Kniffliges mit Intervallen Welches Intervall gehört in das Rechteck mit dem Fragezeichen? Bestimme erst alle Intervalle grob und finde dann die logische Reihenfolge heraus. Versuche eine Regelmäßigkeit zu entdecken. Schreibe erst den Notenschlüssel deines Instrumentes! a)? b)? 32

33 7.10 Platz zum Üben 33

34 8.0 Dur- und Molldreiklänge Zwei Terzen über- oder nacheinander ergeben einen Dreiklang. Für einen Tonikadreiklang (Dreiklang der ersten Stufe) wird aus der Tonleiter die 1., 3. und 5. Stufe verwendet. Dies ist ein Dur-Dreiklang, der aus einer grossen Terz und einer kleinen Terz besteht. Erniedrigt man die 3. Stufe um einen Halbton wird es ein Molldreiklang. Dieser besteht aus einer kleinen Terz und einer grossen Terz. Dur klingt fröhlich, Moll traurig C-Dur (Großschreibung) c-moll (Kleinschreibung) 8.1 Übung: Bilde Tonikadreiklänge Bilde Tonikadreiklänge der folgenden Tonarten in dem Schlüssel deines Instrumentes: G-Dur D-Dur A-Dur F-Dur B-Dur Es-Dur 8.2 Übung: Bestimme Dreiklänge Bestimme folgende Dreiklänge (mit Tonartbezeichnung z. B. D-Dur, e-moll) Achte auf Gross- und Kleinschreibung! 34

35 9.0 Die wichtigsten Vortragsbezeichnungen 9.1 Tempobezeichnungen Jedes Musikstück wird in einem bestimmten Zeitmaß vorgetragen. Für Zeitmaß sagt man Tempo. Tempobezeichnungen geben Hinweise, wie schnell ein Musikstück gespielt werden soll. Langsame Tempi: Mittlere Tempi: Schnelle Tempi: Grave = schwer Andante = gehend Allegro = heiter / bewegt Largo = breit Moderato = mäßig Vivace = lebhaft Adagio = ruhig Allegretto = ein wenig schnell / Presto = eilig Lento = langsam etwas bewegt 9.2 Tempoänderungen langsamer werden: schneller werden: rit. = ritardando = verzögernd accel. = accelerando = beschleunigend rall. = rallentando = verlangsamend Genaue Tempi gibt das Metronom an: = 90 bedeutet: In der Minute werden 90 Viertelnoten gespielt. = 60 bedeutet: In der Minute werden 60 Halbenoten gespielt. 9.3 Dynamische Bezeichnungen Musik wird immer in einer bestimmten Lautstärke vorgetragen. pp = pianissimo = sehr leise p = piano = leise mp = mezzopiano = halbleise / mittelleise mf = mezzoforte = halbstark / halblaut f = forte = stark / laut ff = fortissimo = sehr stark / laut Übergänge zu anderen Lautstärken: cresc. = crescendo decresc. = decrescendo = lauter werden = leiser werden dim. = diminuendo = schwächer werden 35

36 9.4 Artikulation staccato tenuto legato portato kurz gehalten gebunden getragen staccato tenuto legato portato = Töne deutlich voneinander getrennt, kurz spielen. = Töne den genauen Zeitwert geben, breit spielen. = Töne miteinander verbinden, gebunden spielen. = Spielart zwischen stacc. und leg. Töne merklich voneinander trennen, dennoch niemals scharf anstossen. 9.5 Akzentuierung Akzente: betont kurz und betont 10.0 Wiederholungen 10.1 Einfache Wiederholung 10.2 Wiederholung: Haus 1/ Haus Weitere Wiederholungsanweisungen D.C.= da capo (vom Kopf) D.S.= dal segno (vom Zeichen) = Wiederholung von Anfang an = Wiederholung vom Zeichen = Ende, Schluß = Das Musikstück endet bei diesem Zeichen 36

37 11.0 Motiv / Thema / Sequenz / Phrase Ein Motiv (lat. movere = bewegen) ist eine kleinste musikalisch, meist melodisch sinnvolle Einheit. Es ist ein typisches, herausgehobenes und einprägsames Gebilde, das z. B. als Tonfolge einer Komposition vom Hörer wahrgenommen werden kann. Ein Motiv kann bereits aus nur zwei Tönen bestehen, z. B.: - eine absteigende kleine Terz - aufsteigende Quarte (Kuckucksmotiv) (Jagdmotiv) Ein Motiv kann im Verlauf einer Komposition wiederholt, auf andere Tonstufen versetzt, verändert oder mit anderen Motiven verbunden werden. Mehrere Motive schließen sich zu einem Thema zusammen. Das Thema bildet den musikalischen Grundgedanken einer Komposition. Eine Sequenz (lat. Sequentia = Folge) ist eine mindestens zweimalig versetzte Wiederholung desselben Motives. (Beispiel: Joh. Seb. Bach, Fuge G-Dur) Eine Phrase (griechisch phrassi = der Satz, Ausdruck, die Verwendung) ist in der musikalischen Kompositionslehre eine kleine Sinn- und Gliederungseinheit, die oft aus mehreren Motiven zusammengesetzt ist. Hervorgehoben wird eine Gliederung durch Phrasierungsbögen oder Atemzeichen Musikgeschichte: Die Epochen im Überblick Zeit: Epoche: frühchristliche Musik Musik des Mittelalters Renaissance Barock Klassik Romantik nach 1900 Moderne 37

38 38 II. Rhythmik

39 13.0 Rhythmus hören Im Theorieteil hast du schon die verschiedenen Taktarten kennengelernt. Du hast gelernt, die Takte richtig zu berechnen. Nun lernst du die Rhythmen zu klopfen, sie zu erkennen, und rhythmische Bausteine aufzuschreiben. Als erstes ist es wichtig, den Rhythmus zu klopfen und die Grundschläge zu zählen. Beispiel: 2/4 Takt Zähle: (2) Übung: Zählen und Klopfen im 2/4 Takt Beispiel: 3/4 Takt Zähle: (2) (2) Übung: Zählen und Klopfen im 3/4 Takt

40 4/4 Takt Beispiel: Zähle: (2) (2) Übung: Zählen und Klopfen im 4/4 Takt Übung: Rhythmusmuster erkennen Welches Rhythmusmuster erklingt? Kreuze das gehörte Beispiel an: 40

41 13.5 Übungen: Rhythmen Hören und Aufschreiben 1. Das Rhythmusdiktat im 3/4 Takt besteht aus zwei Takten. Der erste Takt ist vorgegeben, ergänze den zweiten Takt. a) b) c) d) 2. Das Rhythmusdiktat im 4/4 Takt besteht aus zwei Takten. Der erste Takt ist vorgegeben, ergänze den zweiten Takt. a) b) c) d) 3. Das Rhythmusdiktat (3/4 oder 4/4 Takt) besteht aus zwei Takten, ergänze den ersten Takt, zweiter ist vorgegeben. a) b) c) d) 41

42 e) f) 4. Das Rhythmusdiktat im 3/4 Takt besteht aus zwei Takten. Erste Note ist vorgegeben, ergänze alle weiteren. a) b) c) d) e) 5. Das Rhythmusdiktat im 4/4 Takt besteht aus zwei Takten. Erste Note ist vorgegeben, ergänze alle weiteren. a) b) c) d) e) 42

43 6. Zwei-taktige Rhythmusdiktate werden jeweils 3x vorgespielt. Hier sind ein paar Tipps, wie du es am besten schaffst! a) a) Höre das Modell an, ohne mitzuschreiben. Zähle die Grundschläge leise mit. b) Spreche den Rhythmus in Gedanken nach und überlege, wie das Notenbild aussehen könnte. c) Höre den Rhythmus beim zweiten Mal an und notiere ihn anschließend. d) Kontrolliere beim dritten Mal dein Ergebnis. Achte besonders darauf, dass die richtige Anzahl der Noten im Takt stimmt! b) c) d) e) f) g) h) i) j) k) l) m) 43

44 44 III. Gehörbildung

45 14.0 Einführung Um die Intervalle richtig zu hören, kann man die Sprünge mit Liedanfängen verbinden und sie so leichter zuordnen. Hier sind einige Beispiele: kleine Sekunde / k2 Kommt ein Vogel geflogen Vom Himmel hoch große Sekunde / g2 Bruder Jakob Schlaf Kindlein schlaf kleine Terz / k3 Die Vogelhochzeit Kuckuck Kuckuck ruft`s aus dem Wald 45

46 große Terz / g3 Alle Vöglein sind schon da Swing low sweet chariot reine Quarte / r4 Te deum Old Mc Donald had a farm reine Quinte / r5 Morgen kommt der Weihnachtsmann Dreiklang abwärts 46

47 14.1 Übungen: Erkennen von Intervallen Bearbeite immer nur die Notenzeile mit dem Notenschlüssel deines Instrumentes Übung 1 Zunächst werden die Intervalle nur aufwärts von einem Ton gespielt, du hörst jedes Intervall 3x hintereinander, ergänze den zweiten Ton. Übung 2 Intervalle werden abwärts von einem Ton gespielt ergänze den zweiten Ton. 47

48 Übung 3 Du hörst jedes Intervall 3 x (1x nacheinander, 1x zusammen als Zweiklang und 1x nacheinander). Kreuze das gehörte Intervall an und schreibe in das entsprechende Kästchen die Feinbestimmung. 1) 2) 3) 4) 5) 6) Prime Sekunde Terz Quarte Quinte 1) 2) 3) 4) 5) 6) Prime Sekunde Terz Quarte Quinte 1) 2) 3) 4) 5) 6) Prime Sekunde Terz Quarte Quinte 1) 2) 3) 4) 5) 6) Prime Sekunde Terz Quarte Quinte Übung 4 Du hörst jedes Intervall 3x. Schreibe in das leere Kästchen das gehörte Intervall (z.b. g2 oder r5). Die Intervalle können aufwärts und abwärts gespielt werden. A) B) C) D) E) F)

49 14.2 Übungen: Hören eines Motives Bearbeite immer nur die Notenzeile mit dem Notenschlüssel deines Instrumentes Übung 1 Du hörst ein kurzes Motiv aus 5 Tönen. Drei Motive stehen zur Auswahl, kreuze das Richtige an. Übung 2 Übung 4 Töne von einem Motiv sind vorgegeben, der 5. Ton muss ergänzt werden, er kann auf und abwärts gespielt werden. Übung 5 3 Töne eines Motives sind vorgegeben, 2 weitere Töne müssen ergänzt werden. Das Motiv wird 3x gespielt. 49

50 Übung 6 Ergänze das Motiv um 3 Töne. Du hörst jedes Motiv 4 x Übungen: Melodiediktat ergänzen Übung 7 Du hörst eine Melodiefolge von 8 Tönen, ergänze die fehlenden Töne an angegebener Stelle mit einer halben Note. Übung 8 Übung 9 Du hörst eine Melodie, von der einige Töne vorgegeben sind. Ergänze nach Gehör die fehlenden Töne und notiere sie mit dem entsprechenden Notenwert in das Notensystem deines Instrumentes. Hinweise für das Vorspiel: - 1 mal wird die gesamte Melodie vorgespielt (Viertel = 80) - 3 mal in zweitaktigen Abschnitten (ggf. die Zählzeit 1 im dritten Takt mitgespielt - 1 mal Gesamtvorspiel 50

51 a) b) c) d) 51

52 e) f) g) x x x x h) x x x x x x x x x x x x x x 52

53 i) j) k) l) 53

54 m) o) p) q) 54

55 Platz zum Üben 55

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