Immobilien Research Spezial Europäische Logistikmärkte

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Immobilien Research Spezial Europäische Logistikmärkte"

Transkript

1 Überblick Investmentmärkte: Der Investmentboom an den europäischen Logistikmärkten vom Vorjahr dürfte im laufenden Jahr anhalten. In Deutschland begünstigten zahlreiche Portfoliodeals alleine im ersten Quartal einen Investmentumsatz von 1,3 Mrd. EUR, was den bisherigen Rekord aus dem zweiten Quartal 2006 um 23% übertrifft. Die Logistikbranche profitiert von der rasanten Zunahme des Online-Handels und dem damit einhergehenden stark steigenden Paketaufkommen. Die strukturellen Änderungen im Handel gehen mit einer steigenden Nachfrage nach Logistikflächen sowie spezifischen Anforderungen an die Immobilien einher und erweitern so das Investitionsspektrum. Wegen der Renditekompression bei Top-Büroimmobilien in den europäischen Kernmärkten ist die relative Attraktivität von Logistikimmobilien in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wegen der großen Nachfrage hat auch im Logistiksegment 2013 die Trendwende zu sinkenden Anfangsrenditen eingesetzt, der Abstand zum Bürosegment ist jedoch nach wie vor attraktiv. Mietmärkte: Logistikmieten weisen im Vergleich zu Büromieten ein generell niedrigeres Wachstumspotenzial auf. Daher rechnen wir trotz der anziehenden Konjunktur zwischen 2014 und 2018 mit durchschnittlich 1,8% pro Jahr mit Wachstumsraten leicht unterhalb der Inflation. Das stärkste Mietwachstum dürften Topobjekte in Dublin, London und Manchester verzeichnen. Überdurchschnittliche Perspektiven erwarten wir auch für die mittel- und osteuropäischen Standorte, wo sowohl der Online-Handel als auch der stationäre Einzelhandel beides wichtige Nachfragetreiber der Logistikbranche - noch Aufholpotenzial versprechen. In Spanien dürfte insbesondere Madrid von der Konjunkturbelebung profitieren. Unterdurchschnittliche Perspektiven bieten die deutschen und italienischen Standorte. Ertragsausblick: Leicht steigende Mieten in Verbindung mit bis 2015 rückläufigen Anfangsrenditen dürften im Prognosezeitraum europaweit zu Ertragsperspektiven von durchschnittlich knapp 7% pro Jahr führen. Ein Großteil der Erträge dürfte dabei allerdings im laufenden und nächsten Jahr durch Kapitalwertsteigerungen aufgrund sinkender Anfangsrenditen erwirtschaftet werden. Das Umfeld steigender Zinsen sollte gegen Ende des Prognosezeitraums leicht steigende Anfangsrenditen zur Folge haben und die Dynamik 2017/18 trotz der anziehenden Mietmärkte abschwächen. Als stärkster Standort mit jährlichen Ertragschancen von durchschnittlich 11% dürfte sich nach dem tiefen Fall der Vorjahre die irische Hauptstadt erweisen. Auf Rang 2 landet mit 9% Lissabon - ein Markt, der im Vergleich mit Dublin historisch geringe Schwankungen aufweist. Weit vorne finden sich zudem Prag sowie die in der Vergangenheit von der tiefen Rezession betroffenen Standorte in Spanien. Regionalindikator: Als Hot-Spots identifiziert der DIRI Logistik - ein von der DekaBank entwickelter Attraktivitätsscore für Logistikstandorte - die größten und wichtigsten Ballungszentren in Westeuropa mit entsprechend großem Bevölkerungsversorgungsbedarf, einer hohen Industriedichte sowie einer hervorragenden Infrastruktur. Hierzu gehören die großen deutschen Ballungsräume Rhein-Ruhr und Rhein-Main, die Ile-de-France, London und Berlin. Auch Großstädte mit Seehäfen mit hohem Frachtumschlag wie Hamburg, Bremen, Amsterdam, Liverpool, Rotterdam oder Antwerpen gehören zu den Regionen mit den höchsten Punktzahlen. 1

2 Inhaltsverzeichnis 1. Logistik als Assetklasse 3 2. Trends in der Logistikbranche 4 3. Marktentwicklung Konjunktur Mietmärkte Investmentmärkte 9 4. Regionalindikator Methodik Ergebnisse Länderbetrachtungen Belgien Deutschland Frankreich Italien Niederlande Polen Skandinavien Spanien Tschechien Vereinigtes Königreich Anhang 28 Autoren Daniela Fischer Gunnar Meyke Andreas Wellstein (069) (069) (069) Disclaimer: Diese Informationen inklusive Einschätzungen wurden von der DekaBank nur zum Zwecke der Information des jeweiligen Empfängers erstellt. Die Informationen stellen weder ein Angebot, eine Einladung zur Zeichnung oder zum Erwerb von Finanzinstrumenten noch eine Empfehlung zum Erwerb dar. Die Informationen oder Dokumente sind nicht als Grundlage für eine vertragliche oder anderweitige Verpflichtung gedacht, Auch eine Übersendung dieser Information stellt kein Angebot, Einladung oder Empfehlung dar. Diese Information ersetzt nicht eine (Rechts-, Steuer- und/oder Finanz-) Beratung. Jeder Empfänger sollte eine eigene unabhängige Beurteilung, eine eigene Einschätzung und Entscheidung vornehmen. Insbesondere wird jeder Empfänger aufgefordert, eine unabhängige Prüfung vorzunehmen und/oder sich unabhängig fachlich beraten zu lassen und seine eigenen Schlussfolgerungen im Hinblick auf wirtschaftliche Vorteile und Risiken unter Berücksichtigung der rechtlichen, regulatorischen, finanziellen, steuerlichen und bilanziellen Aspekte zu ziehen. Es handelt sich bei dieser Information um unsere im Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuellen Einschätzungen. Die Einschätzungen können sich jederzeit ohne Ankündigung ändern. Die hier abgegebenen Einschätzungen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen und stammen oder beruhen (teilweise) aus von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen. Eine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der gemachten Angaben und Einschätzungen, einschließlich etwaiger rechtlichen Ausführungen, ist ausgeschlossen. Diese Information inklusive Einschätzungen dürfen weder in Auszügen noch als Ganzes ohne schriftliche Genehmigung durch die DekaBank vervielfältigt oder an andere Personen weitergegeben werden. 2

3 1. Logistik als Assetklasse 2013 wurde mit europäischen Logistikimmobilien ein Investmentumsatz von fast 16 Mrd. EUR generiert. Dies bedeutet nicht nur eine Zunahme von 65% gegenüber 2012, sondern auch ein Plus von mehr als 40% gegenüber dem zehnjährigen Mittelwert. Selbst das bisherige Rekordhoch von 2007 wurde nur um 22% verfehlt. Der Anteil von Industrie- und Logistikimmobilien am Gesamttransaktionsvolumen erhöhte sich von 7,5% in den Vorjahren auf zuletzt über 11% (Abb. 1). Im laufenden Jahr hält der Boom an: Alleine in Deutschland wurden im ersten Quartal 1,3 Mrd. EUR in das Logistiksegment investiert. Damit wurde der bisherige Rekord aus dem zweiten Quartal 2006 dank zahlreicher Portfoliodeals um 23% übertroffen. Deutschland vereinte 30% des europaweit mit Logistikliegenschaften generierten Transaktionsvolumens. Ein Grund für den neuerlichen Boom ist sicherlich die gestiegene Bedeutung der Logistikbranche, seitdem das Schlagwort e-commerce in aller Munde ist. Der Online- Handel ist ein wichtiger Nachfragetreiber für die Branche mit sich ändernden Anforderungen an die Immobilien und deren Umfeld. Wegen der Risikoaversion der Anleger während der Krise und der damit einhergehend starken Renditekompression bei Top-Büroimmobilien in den europäischen Kernmärkten ist die relative Attraktivität von Logistikimmobilien in den letzten Jahren zudem deutlich gestiegen. Seit dem Ausbruch der globalen Wirtschaftskrise 2008 hat sich der Spread zwischen beiden Segmenten um rd. 70 Bp. auf über 2 Prozentpunkte ausgeweitet. Nachdem der Renditeabstand 2007 einen Tiefpunkt erreicht hatte, wird somit die größere Risikobereitschaft der Investoren angesichts der eingeschränkten Fungibilität und der schnelleren Überalterung sowie dem geringeren Mietsteigerungspotenzial wieder stärker honoriert. Wegen der großen Nachfrage hat auch im Logistiksegment 2013 die Trendwende zu sinkenden Anfangsrenditen stattgefunden, der Abstand zum Bürosegment ist jedoch nach wie vor attraktiv (Abb. 2). Da Entscheidungen für Logistikimmobilien auf anderen Faktoren beruhen als etwa für Büros, eignet sich die Logistikbranche für die Diversifizierung institutioneller Immobilienportfolien. Logistikimmobilien weisen gegenüber Bürogebäuden geringere Mietschwankungen auf (Abb. 3). Dank der geringeren Übertreibungen in Boomzeiten ist das Potenzial für Rückschläge in Krisenzeiten geringer. Ursachen für die insgesamt schwankungsärmeren Mieten liegen in der starken Preissensibilität der Nutzer und der größeren Angebotsflexibilität. Grundstücke für Distributionszentren sind im Vergleich zu innerstädtischen Büro- und Geschäftshäusern leichter und in größerem Maße verfügbar. Angesichts der kürzeren Bauzeiten und spezifischen Anforderungen ist der spekulative Anteil am Bauvolumen zudem geringer als bei Büroimmobilien, was das Leerstandsrisiko gerade in Krisenzeiten mindert. Die generell größere Reproduzierbarkeit limitiert im Gegenzug allerdings das Wertsteigerungspotenzial. Abb. 1 Transaktionsvolumen Europa Investmentvolumen Logistik in Mrd. EUR (r.s.) in % vom Gesamtinvestmentvolumen (l.s.) CBRE, DekaBank Abb. 2 Spitzenrenditen europaweit % Pp Q1/ Spread (r.s.) Büro (l.s.) Logistik (l.s.) PMA, DekaBank Bestandsgewichteter Durchschnitt (30 Logistikmärkte, 25 Bürostandorte)

4 Abb. 3 Entwicklung Spitzenmieten* % ggü. Vj Büro 1a Einzelhandel Logistik PMA, DekaBank 35 Bürostandorte, 30 Retailmärkte, 30 Logistikstandorte *Standardabweichung Logistik: 3,1; Büro: 7,2; Einzelhandel: 3,3 2. Trends in der Logistikbranche Der zunehmende Onlinehandel beeinflusst die unmittelbar damit verbundene Logistikbranche. Das veränderte Einkaufsverhalten fordert neue Vertriebswege. Einzelhändler, die einen Multi-Channel-Handel betreiben, d.h. sowohl stationär als auch online vertreten sind, bieten ihren Kunden neben dem klassischen Kauf im Ladenlokal, die Lieferung nach Hause oder die Bestellung per Click-and-Collect. Die online bestellte Ware kann hierbei in einem Geschäft oder einer bestimmten Abholstelle abgeholt und bei Nichtgefallen auch wieder zurückgeschickt werden. Neben einer steigenden Nachfrage nach Logistikflächen wegen der starken Zunahme des Paketaufkommens nicht nur von reinen Online- Unternehmen wie Amazon oder Zalando bringt das Wachstum von e-commerce auch neue Anforderungen an Größe, Gestalt und Lage der Logistikzentren mit sich. Dies zeigt sich in der Entwicklung von speziellen Immobilien wie den sehr großen E-Fulfillment-Centern im Non-Food-Bereich bzw. den auch als dark stores bezeichneten Centern für Lebensmittelhändler, Sortierzentren von Paketdienstleistern, Cross-Dock-Anlagen oder auch Bearbeitungszentren für Rücksendungen. In E-Fulfillment-Centern werden Waren gelagert und kommissioniert. Die Auslieferung der Waren erfolgt über das Hub-and-Spoke-Netzwerk eines Paketdienstleisters. Der Größen- und Arbeitskräftebedarf dieser Center führt häufig zur Ansiedlung an peripheren Standorten, an denen oftmals noch entsprechende Fördermittel locken. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Nähe zu einem Paketzentrum. Es ist davon auszugehen, dass eine größere Bandbreite an Servicedienstleistungen die Zusammenarbeit zwischen Händlern und Paketdienstleistern noch intensivieren wird (z.b. Abholstellen, Rücksendeabwicklung). Wegen der großen Bedeutung kurzer Lieferzeiten wird zudem erwartet, dass der Bedarf an kleineren E-Fulfillment-Centern mit Teilsortiment in der Nähe der großen Ballungsräume steigt, um eine Lieferung am Tag der Bestellung zu gewährleisten. Ergänzend könnten die vom großen E-Fulfillment-Center mit Vollsortiment verschickten Bestellungen per Cross- Docking abgewickelt werden. Paketzentren sind i.d.r. hochautomatisierte Spezialimmobilien für den schnellen Warenumschlag. Die Paketoder Sortierzentren (Hubs) übernehmen die Sortierung nach Endempfängern und die Lieferung an kleinere Umschlagshallen für den Weitertransport. Die übliche Größenordnung dieser Sortierzentren liegt zwischen und m². Es handelt sich zumeist um lange und niedrige Lagerhäuser mit Rampen entlang zweier Ebenen. Der Flächenverbrauch ist wegen des hohen Rangieraufwandes vergleichsweise hoch. Die geringe Hallentiefe ist wegen der Bedeutung kurzer Wege sowie der hohen Umschlagsgeschwindigkeit ein weiteres Charakteristikum. Die kleineren Umschlagshallen oder Cross-Dock-Lager dienen als logistische Knotenpunkte zur Bündelung der innerstädtischen Warenverteilung ( Last Mile Delivery ) und umfassen in der Regel bis m². Die Deutsche Post nahm Ende 2012 ihre erste mechanisierte Zustellbasis der neuesten Generation in Braunschweig in Betrieb. In Cross-Dock-Anlagen kommen die Sendungen aus den großen Paketverteilzentren per LKW an, werden automatisch sortiert und zur Zustellung in Sprinter verteilt. Der hierbei überwiegend auf Kurier-, Express- und Paketdienstleister (KEP) begrenzte Nutzerkreis führt generell zu einer im Vergleich zu klassischen Lager- und Logistikimmobilien eingeschränkten Drittverwendungsfähigkeit. Das größere Wiedervermietungsrisiko schlägt sich in längeren Vertragslaufzeiten von zehn bis fünfzehn Jahren nieder. Dies gilt auch für die besonders großen E-Fulfillment- Center, sodass der regelmäßige Einkommensstrom über längere Zeit gesichert ist und das Nachvermietungsrisiko überschaubarer wird. 4

5 3. Marktentwicklung 3.1. Konjunktur Mit einer Schrumpfung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,4% im vergangenen Jahr befand sich der Euroraum in einer milden Rezession (Abb. 4). Nach sechs aufeinanderfolgenden Quartalen mit Rückgängen der Wirtschaftsleistung wurde Mitte 2013 wieder der Wachstumspfad eingeschlagen. Aktuell nimmt der Aufschwung in Euroland etwas Fahrt auf. Für das erste Quartal signalisieren die Frühindikatoren eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums. Im laufenden Jahr dürfte sich das Wirtschaftswachstum auf 1,1% belaufen. Neben den notwendigen Konsolidierungsmaßnahmen in der zweitgrößten EWU-Volkswirtschaft Frankreich sind die Aufräumarbeiten insbesondere in Spanien und Italien die wichtigen Belastungsfaktoren im Euroraum. Daher dürfte das BIP-Wachstum auch 2015 nicht mehr als 1,4% betragen. Abb. 4 BIP Euroland Der Einzelhandelsumsatz im Euroraum zeigt sich seit 2008 relativ schwach (Abb. 5). Zunächst die globale Finanz- und Wirtschaftskrise sowie später die europäische Schuldenkrise führten zu (preisbereinigt) tendenziell sinkenden Umsätzen im gemeinsamen Währungsraum. Insbesondere die Länder der Peripherie, die vor Ausbruch der Krise zum Teil sehr hohe Umsatzzuwächse aufwiesen, verzeichneten in der Folge starke Rückgänge. Auch Frankreich, das einen hohen Anteil am Umsatzwachstum bis 2008 im Euroraum hatte, verzeichnete in den vergangenen Jahren eine deutlich schwächere Dynamik. Der deutsche Einzelhandel konnte bisher die europäischen Umsätze allenfalls stützen, aber keine echten Wachstumsimpulse setzen. Dazu ist die Dynamik im Einzelhandel hierzulande beinahe schon traditionell zu gering. Der zweite große Sektor, der Logistikdienstleistungen nachfragt, ist die Industrie. Hier zeigen die Produktionsdaten der vergangenen Jahre eine ähnliche Entwicklung wie im Einzelhandel, allerdings mit sehr viel stärkeren Ausschlägen. Immerhin betrug der Einbruch der Industrieproduktion im Euroraum 2008/09 mehr als 20%. Hieran schloss sich zwar zunächst eine kräftige Erholung an, die jedoch mit der Eskalation der europäischen Schuldenkrise jäh unterbrochen wurde. Erst seit dem vergangenen Jahr zeigt der Produktionstrend wieder leicht nach oben. Sowohl für die Industrieproduktion als auch für die Einzelhandelsumsätze im Euroraum gilt, dass das aktuelle Niveau (preisbereinigt) in etwa dem von vor zehn Jahren entspricht. Der wirtschaftliche Erholungsprozess im Euroraum sollte sich in den kommenden Jahren fortsetzen, allerdings nur sehr mühsam verlaufen. Die Arbeitslosenquote dürfte nur langsam von ihrem sehr hohen Niveau aus zurückgehen und wieder in erträglichere Regionen fallen. Daher ist zu erwarten, dass der Einzelhandel im Euroraum auch in nächster Zeit nur langsam an Dynamik gewinnt. Abb. 5 Einzelhandelsumsätze (real) und Industrieproduktion Euroland Eurostat, Prognosen der DekaBank Eurostat, DekaBank 5

6 3.2. Mietmärkte Trotz der konjunkturellen Schwäche war das vergangene Jahr durch eine hohe Nachfrage nach Logistikflächen geprägt. Die Nachfrage wurde allerdings oftmals durch Flächenoptimierung und Konsolidierung und weniger durch Expansion getrieben. Der Flächenumsatz in Europa belief sich auf mehr als 15 Mio. m², dies entspricht einem Plus von etwa 11% gegenüber 2012 und auch der Durchschnitt der letzten Jahre wurde deutlich übertroffen. Besonders kräftige Zuwächse verzeichneten das Vereinigte Königreich und Polen. In den Niederlanden fiel der Flächenumsatz im Vergleich zu den beiden starken Vorjahren hingegen schwächer aus. Ebenfalls rückläufig waren die Umsatzzahlen in der nach wie vor unter der Krise leidenden südlichen Peripherie (Abb. 6). Einen großen Flächenbedarf hatten generell Einzelhandelsunternehmen und im speziellen der Bereich e- commerce. Die zunehmende Größe der Einzeldeals begünstigt generell steigende Flächenumsätze. Insbesondere Handelsunternehmen aber auch Logistikdienstleister waren in den letzten Jahren wichtige Nachfragetreiber vor allem für besonders große Logistikzentren mit mindestens m² - auch als xxl-warehouses oder mega-sheds bezeichnet. Schwerpunkte für derartige Großanmietungen sind insbesondere das Vereinigte Königreich und Deutschland aber auch Frankreich und zuletzt auch Polen (Tab 1). Die Konsolidierung von Operationen in wenigen zentralisierten großen Plattformen führt zu Größen- und Kostenvorteilen. Ein gutes Drittel der Gesamtnachfrage 2013 entfiel auf Deutschland. Dort war eine starke Zunahme des Anteils von Eigennutzern festzustellen, während Logistikmieter ähnlich wie Büromieter deutlich zurückhaltender agierten. Von den Top5-Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München verzeichneten Hamburg und München einen rückläufigen Umsatz u.a. auch wegen des fehlenden Angebotes. Standorte außerhalb der Top5 vereinigten zwei Drittel der Nachfrage auf sich. An der Spitze stand die Region Rhein-Neckar (Mannheim- Karlsruhe) gefolgt von der Region Erfurt, die von ihrer zentralen Lage ( Mitte Deutschland ) profitiert. An dritter Stelle lag das Ruhrgebiet. (D&B) zu verhandeln, die beim Flächenumsatz in Neubauten gut drei Viertel ausmachten. Abschlüsse über mehr als m² kamen fast ausschließlich über D&B-Projekte zustande. Der Einzelhandel generierte knapp 40% des Umsatzes, gefolgt von Logistik- und Postdienstleistern. Bei den Einzelhändlern dominierten die Discounter und Supermarktbetreiber. Die Postdienstleister suchten vor allem Flächen für ihre stadtnahen Paketzentren. Deutlich zugenommen hat auch die Nachfrage seitens der aus dem Rezessionstief herausgekommenen Automobilindustrie. Regional gesehen dominierten die Regionen North West und West Midlands. In Frankreich begünstigten Transaktionen großer auf die Bedürfnisse der Nutzer maßgeschneiderte Projekte außerhalb der Hauptstadtregion einen Flächenumsatz von über 2,5 Mio. m². Konsolidierung bleibt der Markttreiber. Insbesondere Logistikdienstleister sowie Einzelhandelsunternehmen konzentrieren ihre Aktivitäten in großen Logistikplattformen, die mit Blick auf die spezifischen Anforderungen des boomenden Versandhandels aber auch die zunehmende Berücksichtigung von Umweltbelangen neue Möglichkeiten für die Optimierung der Logistikprozesse bieten. Etablierte Märkte wie die Ile-de-France aber auch das Rhônetal bieten hierbei ein geringeres Angebot bzw. weniger Potenzial. Der Anteil der Ile-de-France, der Region Rhône-Alpes und der Großräume Lille und Marseille am Gesamtumsatz schrumpfte von in der Vergangenheit 68% auf 55% in In Polen wurde 2013 ein neuer Umsatzrekord von knapp 1,3 Mio. m² (ohne die landesüblich mit einbezogenen Vertragsverlängerungen) verzeichnet. Rund 45% des Flächenumsatzes entfielen auf die Regionen Breslau und Posen, 18% auf die Region Warschau. Allein im vierten Quartal 2013 gab es drei Vermietungen an Amazon mit jeweils über m² (Tab. 1). Amazon hat angekündigt, die Investitionsaktivitäten für neue Logistikzentren in Polen und Tschechien fortzusetzen und von dort auch den deutschen Markt zu beliefern. Im Vereinigten Königreich erhöhte sich die Nachfrage nach Logistikflächen im vergangenen Jahr vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich. Das knappe Angebot an großen Flächen veranlasste viele Unternehmen, direkt mit Entwicklern über design and build -Projekte 6

7 Tab. 1 Großdeals > m² Standort Größe Nutzer 2013 Erfurt (D) Koch, Neff & Volckmar Breslau (PL) Amazon St. Martin de Crau (F) Castorama Posen (PL) Amazon Breslau (PL) Amazon Volkmarsen/Kassel (D) Rudolf Logistik /Ixocon Karlsruhe (D) Daimler Posen (PL) ITM St. Joost (NL) Action Moissy-Cramayel (F) Transalliance Barton up. Humber (UK) Wren Kitchens Krefeld (D) ASICS Ingolstadt (D) Audi Milton Keynes (UK) John Lewis Hamburg (D) DHL Germersheim (D) Daimler Derby (UK) Kuehne & Nagel Warrington (UK) Travis Perkins Sheffield (UK) Marks & Spencer Warrington (UK) Asda Herrieden (D) Geobra Brandstätter Heudebouville (F) Intermarché Crick (UK) Kuehne & Nagel 2012 Daventry (UK) Sainsbury Reading (UK) Tesco Mönchengladbach (D) Zalando Neu-Isenburg (D) Rewe Leipzig (D) Schenker Monticelli (IT) Gruppo Scerni Strykow (PL) Leroy Merlin 2011 Lauenau (D) Edeka Zentrale Erfurt (D) Zalando Rheinberg (D) Amazon Graben (D) Amazon Pforzheim (D) Amazon Koblenz (D) Amazon Werne (D) Amazon Rieste (D) Adidas Wilhelmshaven (D) Nordfrost Leipzig (D) Schenker Abb. 6 Flächenumsatz Logistik Deutschland Frankreich Russland UK Polen Spanien Niederlande Belgien Italien Tschechien Tm² CBRE, JLL, DekaBank; UK> m² Das Fertigstellungsvolumen in Europa fiel 2013 mit 5,7 Mio. m² ein gutes Zehntel niedriger aus als Die Peaks von 2007/08 sind weiterhin in großer Ferne (Abb. 7). Dennoch haben die Bauaktivitäten auch dank des verbesserten Finanzierungsumfeldes im Vergleich zu 2012 zugenommen. Die stärksten Anstiege betreffen UK und Polen (Abb. 8). Durch die zunehmende Größe der Projekte verlängert sich generell deren Bauzeit. Die Mehrheit der Bauvorhaben basiert auf Vorvermietungen bzw. auf Maßanfertigungen nach den Bedürfnissen der Nutzer ( built-to-suit ). Der spekulative Anteil ist im Vorjahresvergleich von 16% auf 28% gestiegen, weiterhin aber niedrig. Zur letzten Boomphase 2007/08 hatte der spekulative Anteil vor allem auch wegen der mittel- und osteuropäischen Märkte europaweit über 70% erreicht. Abb. 7 Neubauvolumen Europa JLL, DekaBank CBRE, JLL, DekaBank 7

8 Abb. 8 Projektpipeline nach Ländern JLL, DekaBank, Flächen mit mind m², in UK mind m² Die Mieten haben sich seit dem Einbruch 2009/10 infolge der schweren globalen Rezession, die mit einem starken Einbruch von Industrie und Exportwirtschaft einherging, nicht erholt war das erste Jahr, in dem die bestandsgewichtete europaweite Spitzenmiete ein zaghaftes Plus verzeichnete (Abb. 3). Das erste Quartal 2014 war europaweit durch Mietstagnation gekennzeichnet. Mit über 8% bzw. 6% realisierten Dublin und London das auf Jahressicht stärkste Mietwachstum (Tab. 2). In der irischen Hauptstadt hat die Erholung eingesetzt, nachdem sich die Spitzenmiete seit 2007 halbiert hatte. Mietwachstum registrierten auch Amsterdam, Antwerpen, München und die britischen Regionalmärkte Birmingham und Manchester. An den übrigen deutschen Standorten sowie in Frankreich, Warschau und Stockholm blieben die Mieten unverändert. Rezessionsbedingte Rückgänge gab es nur noch in Rom. Die Logistikbranche profitiert von der Erholung der Wirtschaft im Euroraum (Abb. 4) und insbesondere auch von der hohen Dynamik im Online-Handel. Das Mietwachstum war im langjährigen Mittel in der Vergangenheit vergleichsweise niedrig. Wir erwarten auch bis 2018 mit durchschnittlich 1,8% pro Jahr Wachstumsraten leicht unterhalb der Inflation. Auch die Incentives, die die Nominalmieten im vierten Quartal 2013 europaweit um durchschnittlich 15% verringerten, stehen auf kurze Sicht stärkeren Anstiegen entgegen. Nach 2015 dürfte sich das Mietwachstum etwas beschleunigen. Die Polarisierung zwischen modernen Neubauten und älteren nicht mehr marktgängigen Bestandsobjekten wird generell weiter zunehmen. Die Zurückhaltung der Projektentwickler während der Krise hat insbesondere zu einer Angebotsverknappung an Top-Immobilien geführt. Das stärkste Mietwachstum bis 2018 dürften neben Dublin London und Manchester verzeichnen. Überdurchschnittliche Perspektiven erwarten wir auch für die mittel- und osteuropäischen Standorte, wo nicht nur der bislang weitaus weniger entwickelte Online- Handel, sondern auch der stationäre Einzelhandel noch Aufholpotenzial versprechen. Vom konjunkturellen Aufschwung in Spanien dürfte insbesondere Madrid profitieren. Unterdurchschnittliche Perspektiven bieten die italienischen aber auch deutschen Regionen. Die Zeichen in der deutschen Logistikbranche stehen jedoch unverändert auf Expansion, obwohl sich das Klima leicht eingetrübt hat und der Schwung aus dem Vorjahr zum Jahresauftakt nicht anhielt (Abb. 9). Auch wenn die deutschen Standorte ein unterdurchschnittliches Wachstumspotenzial aufweisen, dürfte das absolute Mietniveau 2018 die Höchstwerte aus dem Jahr 2007 übertreffen. In Dublin hingegen, dem Markt mit dem stärksten Steigerungspotenzial, ist aus heutiger Sicht davon auszugehen, dass die Spitzenmiete auch 2018 noch das Niveau von 2007 um 40% verfehlen wird. Auf der iberischen Halbinsel ist von Abschlägen gegenüber den Höchstwerten von über 20% auszugehen. Abb. 9 IfW/DIW-Logistik-Indikator* Logistikwirtschaft insgesamt Q1/07 Q1/08 Q1/09 Q1/10 Q1/11 Q1/12 Q1/13 Q1/14 Klima Lage Erwartungen BVL, IfW, DekaBank *Der Indikator kann Werte zwischen 0 und 200 annehmen, wobei ein Wert von 100 eine konjunkturelle Normalsituation kennzeichnet (befriedigende und stabile Geschäfts- und Auftragslage mit normaler Kapazitätsauslastung) 8

9 Tab. 2 Logistikmärkte Europa per Q1/2014 Land Region moderner Bestand* Leerstand* Spitzenmiete Spitzenrendite netto in Tm² in % EUR/m²/Jahr % ggü. Vj in % p.a. in % Belgien Antwerpen 44 2,3 2,2 6,74 3,1 3,4 Brüssel 46 0,0 2,1 6,60 Dänemark Kopenhagen 3,0 4,2 70 0,0 0,8 7,36 Deutschland Berlin 2,8 k.a. 56 0,0 1,7 6,85 Düsseldorf 1,3 k.a. 64 0,0 1,3 6,45 Frankfurt/ Rhein-Main 3,3 k.a. 72 0,0 0,9 6,35 Hamburg 3,7 k.a. 67 0,0 1,1 6,35 München 1,6 k.a. 78 4,0 0,6 6,35 Frankreich Lille 2,5 5,9 41 0,0 1,6 7,00 Lyon 4,0 10,7 46 0,0 1,6 7,00 Marseille 2,3 6,4 42 0,0 1,7 7,00 Paris 8,6 12,0 53 0,0 1,5 6,90 Irland Dublin 1,6 22,9 65 8,3 2,7 8,00 Italien Mailand 4,8 7,0 50 0,0 1,3 7,70 Rom 1,0 13,0 55-5,2 1,1 7,96 Niederlande Amsterdam 2,0 10,0 65 1,6 1,6 6,75 Rotterdam 1,4 9,5 60 0,0 1,4 6,90 Polen Warschau 2,7 14,7 63 0,0 2,5 7,00 Portugal Lissabon 2,5 k.a. 39 0,0 1,7 9,25 Schweden Stockholm k.a. k.a ,1 1,7 6,18 Spanien Barcelona 4,0 10,0 58 0,0 1,8 7,80 Madrid 6,1 10,0 60 0,0 2,2 7,56 Tschechien Prag 1,8 9,0 51 0,0 2,4 7,25 UK Birmingham 3,0 k.a. 76 4,5 2,1 5,75 London 5,7 k.a ,3 2,6 5,25 Manchester 2,3 k.a. 66 5,3 2,5 6,00 Ungarn Budapest 1,8 21,7 42 0,0 2,6 8,49 CBRE, JLL, PMA, DekaBank *Stand: Q4/ Investmentmärkte Das Transaktionsvolumen für Logistikimmobilien betrug 2013 europaweit fast 16 Mrd. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 65%. Damit wurde das beste Ergebnis seit 2007 erzielt. Das Marktsegment Logistik hatte einen Anteil von beinahe 10% am gesamten Investitionsvolumen gewerblicher Immobilien in Europa. Obwohl die drei Kernmärkte Deutschland, Frankreich und UK absolut betrachtet 2013 deutlich von 6,8 Mrd. EUR auf 10,2 Mrd. EUR zulegen konnten, sank deren prozentualer Anteil am Gesamtmarkt von zuvor 71% auf 65% (Abb. 10). Fast alle Regionen konnten kräftig zulegen. Wesentlich zum Anstieg des Gesamtvolumens trugen Portfolio-Transaktionen bei, z.b. im Rahmen des Joint Ventures zwischen Prologis und der norwegischen Zentralbank (Norges Bank). Durch Partnerschaften zwischen spezialisierten Entwicklern und Staatsfonds sowie Pensionskassen aus Übersee ergeben sich neue Geldquellen. Das Entstehen neuer 9

10 Formen von Logistikliegenschaften, die den Anforderungen des Online-Handels gerecht werden, erweitern das Investitionsspektrum innerhalb des Logistikmarktes, sodass die Bedeutung der Assetklasse weiter zunimmt. Die geringere Fungibilität besonders großer oder spezialisierter Immobilien schlägt sich in entsprechenden Renditeaufschlägen zu klassischen Logistikliegenschaften nieder. Abb. 10 Investmentvolumen 2013 nach Ländern Finnland Norwegen 1,5% 2,5% Schweden 5% NL 6% Italien 1% Spanien 1,5% sonstige 4% UK 40% Für die bestandsgewichtete Spitzenrendite in Europa ex Deutschland erwarten wir bis Ende 2015 Rückgänge um 60 Bp., wovon der Großteil im laufenden Jahr realisiert werden dürfte. Ab 2016 gehen wir wieder von leicht steigenden Werten aus. Da wir für die Spitzenrenditen im Bürosegment wegen der vorausgegangenen Renditekompression und der z.t. bereits sehr niedrigen Ausgangsniveaus geringere Rückgänge erwarten, sollte der Renditeabstand zum Logistiksegment von 2,0 Pp. zum Jahresende 2013 auf 1,4 Pp. in 2016 zurückgehen, bevor eine neuerliche Ausweitung zu erwarten ist (Abb. 11). In Deutschland ist generell mit etwas geringeren Renditerückgängen zu rechnen, da der Trend zu fallenden Renditen wegen der Bedeutung als sicherer Hafen mit einer soliden Industrie und hohen Wettbewerbsfähigkeit deutlich früher eingesetzt hat. Abb. 11 Spread Logistik- vs. Bürorenditen* Frankreich 11,5% CEE* 13% D 14% Pp. 3 2,5 2 Prognose CBRE, DekaBank; *Zentral- und Osteuropa 1,5 Die mit dem Bestand gewichtete europaweite Spitzenrendite für Logistikimmobilien (30 Standorte) ging 2013 erstmals wieder leicht um knapp 20 Bp. zurück (Abb. 2). Nur Barcelona war noch von Anpassungen nach oben betroffen. Erste Rückgänge außerhalb Deutschlands verzeichneten mit 75 Bp. bzw. 50 Bp. insbesondere Dublin aber auch die britischen Märkte. In Frankreich, Warschau, Lissabon und Stockholm gaben die Werte wie in Deutschland auch um 25 Bp. nach. Während die Anfangsrenditen in Deutschland im ersten Quartal 2014 stagnierten, ergaben sich im europaweiten Durchschnitt weitere Rückgänge um 15 Bp. Auch die Beneluxstaaten, Spanien und Italien waren von ersten Rückgängen betroffen. Während die Spitzenrenditen in den deutschen Standorten in den vergangenen beiden Jahren stetig zurückgegangen sind, waren viele Märkte durch stabile Anfangsrenditen wie in den Beneluxstaaten und Prag bzw. durch leicht steigende Werte wie in Südeuropa, Budapest und Kopenhagen gekennzeichnet. Steigende Anfangsrenditen bei Logistik- und weitgehend stabile Werte bei Büroobjekten führten in Europa außerhalb Deutschlands daher zwischen 2010 und 2012 zu einer Ausweitung des Renditeabstands zwischen beiden Segmenten (Abb. 11) Deutschland Europa ex D PMA, DekaBank; *bestandsgewichtete Spitzenwerte über 5 bzw. 7 deutsche Logistik- und Büromärkte sowie 25 bzw. 18 europäische Standorte Leicht steigende Mieten in Verbindung mit bis 2015 rückläufigen Anfangsrenditen führen im gesamten Prognosezeitraum zu europaweiten Ertragsperspektiven von durchschnittlich knapp 7% pro Jahr (Abb. 12). Ein Großteil der Erträge dürfte dabei allerdings im laufenden und nächsten Jahr durch Kapitalwertsteigerungen aufgrund sinkender Anfangsrenditen erwirtschaftet werden. Wegen des Umfeldes steigender Zinsen dürften leicht steigende Anfangsrenditen gegen Ende des Prognosezeitraums die Dynamik trotz der anziehenden Mietmärkte deutlich abschwächen. Als stärkster Standort mit jährlichen Ertragschancen zwischen 2014 und 2018 von durchschnittlich 11% sollte sich nach dem tiefen Fall der Vorjahre die irische Hauptstadt erweisen. Auf Rang 2 landet mit 9% mit Lissabon ein Standort, der im Vergleich mit Dublin in der Historie erheblich gleichmäßigere Erträge lieferte (Abb. 13). Ebenfalls weit vorne finden sich die in der Vergangenheit von der tie- 10

11 fen Rezession in Mitleidenschaft gezogenen Standorte in Spanien aber auch Edinburgh und Glasgow in Schottland. In Mittel- und Osteuropa befinden sich mit Prag und Budapest zwei Standorte auf den vorderen Plätzen, die polnische Hauptstadt liegt hingegen im hinteren Mittelfeld. Die deutschen Städte landen neben London und Stockholm auf den letzten Plätzen, bieten jedoch mit Blick auf die Historie erheblich günstigere Risiko- Ertragspositionen als die britische und schwedische Hauptstadt. Bei in der Vergangenheit ähnlich geringen Schwankungen wie in den deutschen Märkten dürften die Benelux-Staaten im Prognosezeitraum bessere Perspektiven bieten. Wegen der generell geringen Mietwachstumserwartungen in der Logistikbranche erweisen sich die laufenden jährlichen Einkommen als wichtigster Treiber bei den Erträgen. Die Renditekompression der vergangenen Jahre wirkt sich insbesondere in Deutschland aber auch in einigen Märkten Nordeuropas ertragsmindernd aus. Aufgrund der oftmals sehr ähnlichen Ertragserwartungen wie beispielsweise in Marseille und Brüssel wird das z.t. erheblich höhere Schwankungsrisiko der Erträge nicht entsprechend entlohnt. Abb. 12 Gesamtertragserwartungen * in % pro Jahr 14% 12% 10% 8% 6% 4% 2% 0% -2% -4% -6% 11,1% 9,3% 8,6% 8,4% 8,2% 7,7% 7,6% 7,5% 7,4% 7,0% 6,9% 6,9% 6,9% 6,8% 6,7% 6,7% 6,6% 6,5% 6,4% 6,4% 6,2% 6,0% 6,0% 5,9% 5,5% 5,1% 4,7% 4,2% 4,2% 4,1% 3,9% 1. Dublin 2. Lissabon 3. Prag 4. Madrid 5. Barcelona 6. Glasgow 7. Budapest 8. Edinburgh 9. Luxemburg 10. Antwerpen 11. Brüssel 12. Mailand 13. Marseille 14. Lille 15. Lyon 16. Median 17. Rom 18. Rotterdam 19. Paris 20. Amsterdam 21. Warschau 22. Kopenhagen 23. Manchester 24. Berlin 25. Birmingham 26. London 27. Düsseldorf 28. Frankfurt 29. Hamburg 30. Stockholm 31. München Einkommen Mietwachstum Renditeveränderung Kosten Total Return, ann. PMA, DekaBank *Annahme: Haltedauer 5 Jahre, Einstieg Ende

12 Abb. 13 Gesamtertragserwartungen * versus Risiko Prognostizierter Gesamtertrag p.a. 10% Lissabon 9% Prag Madrid Glasgow Barcelona 8% Luxemburg Edinburgh Budapest Antwerpen Brüssel Mailand Lille Lyon Marseille 7% Rom Paris Rotterdam Amsterdam Warschau Kopenhagen Berlin Manchester 6% Birmingham London 5% Düsseldorf Frankfurt Stockholm Hamburg 4% München 3% Dublin: 11,1%; 17,1% 5% 6% 7% 8% 9% 10% 11% 12% 13% Standardabweichung der Gesamterträge PMA, DekaBank *Annahme: Haltedauer 5 Jahre, Einstieg Ende Regionalindikator 4.1 Methodik Um die Attraktivität einer Region für den Logistiksektor abzuschätzen, haben wir mit dem DIRI Logistik einen Indikator entwickelt, der verschiedene für Logistikdienstleistungen relevante ökonomische Faktoren zu einem einheitlichen Score aggregiert. Ein Wert von 100 signalisiert dabei die größte Dichte an logistikrelevanter Wirtschaftskraft, ein Wert von 0 die geringste. Insgesamt bewerten wir elf Einzelindikatoren aus fünf Bereichen, die unterschiedlich stark gewichtet einfließen. Die Auswertung erfolgt für die 28 Staaten der EU sowie für Norwegen und die Schweiz auf der NUTS-3-Ebene, dies entspricht in Deutschland den kreisfreien Städten und Landkreisen. Um das Ausmaß der Nachfrage nach Logistikdienstleistungen zu erfassen, verwenden wir die Bevölkerungsdichte, die Wirtschaftsdichte, die Handelsdichte und die Industriedichte. Die Anzahl der Einwohner pro Quadratkilometer (Bevölkerungsdichte) gibt Aufschluss über die Intensität, mit der Waren von Endverbrauchern nachgefragt werden. Das Bruttoinlandsprodukt pro Quadratkilometer (Wirtschaftsdichte) zeigt die Intensität der allgemeinen Wirtschaftsaktivität an. Anders als bei der Bevölkerungsdichte erfolgt bei dieser Kennzahl eine monetäre Gewichtung. Das Wohlstandsniveau einer Region findet daher Berücksichtigung. Der Handel ist einer der wichtigsten Nachfrager nach Logistikdienstleistungen. Wir ziehen die Bruttowertschöpfung im Handel pro Quadratkilometer (Handelsdichte) als Maß für die Nachfragekraft des Handels heran. Neben dem Handel ist das verarbeitende Gewerbe der andere große Nachfragetreiber. Daher geht die Industriedichte, definiert als Bruttowertschöpfung des verarbeitenden Gewerbes pro Quadratkilometer, als weiterer Teilindikator ein. Um die Dynamik der Nachfrageentwicklung in den einzelnen Regionen abzugreifen, fließen zudem die Veränderungsraten der Bruttowertschöpfung im Handel sowie in der Industrie in den letzten fünf Jahren in die Analyse mit ein. Zwar liegen europaweit keine Informationen zur Anzahl und Größe von Logistikunternehmen auf NUTS3-Basis vor. Damit ist eine Abschätzung der Angebotssituation schwierig. Aus der Statistik lässt sich jedoch die Beschäftigung in der Logistikbranche ablesen. Wir verwenden die Anzahl der Beschäftigten in diesem Wirtschaftszweig pro Quadratkilometer (Transportbeschäftigtendichte) als Maß für die Logistikund damit Angebotsintensität einer Region. 12

13 Ein wichtiger Aspekt ist die vorhandene Infrastruktur. In Ermangelung von entsprechendem Datenmaterial fließt nur die Dichte des Autobahnnetzes ein. Es stehen Daten auf NUTS2-Ebene zur Verfügung, für Deutschland entspricht dies der Ebene der Regierungsbezirke, sodass alle darunter liegenden geografischen Einheiten denselben Wert erhalten. Die beförderten Warenmengen im Straßengüterverkehr sowie im See- und Luftfrachtverkehr gelten als Indikator für die tatsächlich erbrachten Leistungen im Logistiksektor. Diese werden auf Basis der Be- und Entladungen in Tausend Tonnen pro Quadratkilometer ausgewiesen. Für den See- und Luftfrachtverkehr liegen Daten auf NUTS2-Ebene vor. Für den Straßengüterverkehr stehen Daten auf NUTS3-Ebene zur Verfügung. Es werden allerdings nur Daten zum innerstaatlichen Verkehr verwendet, sodass beim Straßengüterverkehr leichte Verzerrungen vor allem zulasten der Grenzregionen nicht ausgeschlossen werden können. Für alle drei Verkehrsträger werden Daten der Jahre 2010 bis 2012 verwendet. Der DIRI-Logistik setzt sich somit aus folgenden Komponenten zusammen: Nachfrage (Gewicht 40%): Bevölkerungsdichte sowie Bruttoinlandsprodukt, Bruttowertschöpfung (BWS) Handel, BWS verarbeitendes Gewerbe, jeweils in EUR pro Quadratkilometer Nachfrageentwicklung (10%): Entwicklung der BWS im Handel und im verarbeitenden Gewerbe in den letzten fünf Jahren 4.2. Ergebnisse Eine Übersicht über die 50 attraktivsten NUTS3- Regionen und deren jeweilige Teilergebnisse beinhaltet Tabelle 15 im Anhang. Tabelle 16 weist die jeweils fünf attraktivsten Regionen ausgewählter bedeutender Länder aus. Als Hot-Spots identifiziert der Regionalindikator die größten und wichtigsten Ballungszentren in Westeuropa (Karte 1) mit entsprechend großem Bevölkerungsversorgungsbedarf, einer hohen Industriedichte sowie einer hervorragenden Infrastruktur. Hierzu gehören die großen deutschen Ballungsräume Rhein-Ruhr und Rhein-Main, die Ile-de-France, London und Berlin. Zu den Regionen mit den höchsten Punktzahlen gehören auch Großstädte mit Seehäfen mit hohem Frachtumschlag wie Hamburg, Bremen, Amsterdam, Liverpool, Rotterdam oder Antwerpen (Tab. 3). In Zentral- und Osteuropa weisen Bukarest und der Großraum Danzig (sog. Tricity) mit stark wachsenden Seehäfen hohe Punktzahlen auf. Die Häfen Danzig und Gedingen sind nach St. Petersburg die wichtigsten Containerumschlagplätze der Ostsee. Bei der Interpretation der Ergebnisse ist generell zu beachten, dass aufgrund der Datenlage einige Verzerrungen bei der Berechnung der Scores nicht vermieden werden können. Am schwersten dürfte die unterschiedliche Größe der NUTS-Regionen in den einzelnen Ländern wiegen. So sind beispielsweise französische NUTS3-Regionen im Durchschnitt mehr als siebenmal so groß wie deutsche Regionen auf derselben Ebene. Deutsche Städte sind bei den Dichte-Kennziffern somit tendenziell im Vorteil, da hier weniger Umland mit einbezogen wird. Angebot (10%): Beschäftige Logistikbranche pro Quadratkilometer Infrastruktur (10%): Autobahndichte (km pro km²) Tatsächliche Transportleistung (30%): Verkehrsdichte Straßengüter, See- und Luftfrachtumschlag in Tonnen pro Quadratkilometer 13

14 Karte 1 Deka Immobilien Regionen Indikator Logistik Experian, Eurostat, DekaBank; Score-Wert von 100 als erreichbares Maximum, für grau hinterlegte Regionen liegen keine Daten vor 14

15 Tab. 3 Größte europäische Seehäfen (Fracht) 5. Länderbetrachtungen Hafen Land 2012 in TEU's Rotterdam Niederlande Hamburg Deutschland Antwerpen Belgien Bremerhaven Deutschland Valencia Spanien Algeciras Spanien Felixstowe Großbritannien Gioia Tauro Italien Ambarli Türkei St. Petersburg Russland Marsaxlokk Malta Le Havre Frankreich Genoa Italien Zeebrugge Belgien Barcelona Spanien Southampton Großbritannien La Spezia Italien Marseille Frankreich London Großbritannien 920 Göteborg Schweden 900 Tab. 4 Flughafen Port Authorities, Port of Rotterdam, DekaBank Größte europäische Flughäfen (Fracht) Luftfracht t 2013 % ggü. Vj. Paris Ch. de Gaulle (FR) ,8 Frankfurt (DE) ,9 Amsterdam (NL) ,2 London Heathrow (UK) ,6 Leipzig/Halle (DE) 887 2,7 Köln-Bonn (DE) 740-1,6 Luxemburg (LU) 674 9,5 Lüttich (BE) 561-2,8 Brüssel (BE) 430-6,3 Mailand Malpensa (IT) 411-0,7 Airports Council International, ADV, DekaBank 5.1. Belgien Belgien gehört aufgrund seiner Funktion als Eingangstor zum Kontinent über den Seehafen Antwerpen nach wie vor zu den wichtigsten Logistikregionen Europas, auch wenn sich die strategische Position durch die EU- Osterweiterung etwas verschlechtert hat. Der Flughafen in Brüssel/Zaventem ist nach Lüttich (Liège) in Bezug auf das Frachtaufkommen der neuntgrößte Umschlagsplatz Europas (Tab. 4). Im Umfeld der beiden Hubs haben sich Logistikzentren internationaler Unternehmen angesiedelt, die die Standorte zum Warenimport und zur anschließenden Distribution in die Konsummärkte Westeuropas nutzen. Belgien hat vier zentrale Logistikachsen (Karte 2): Brüssel Antwerpen (A12-E19), Antwerpen Ghent (E17), Antwerpen Limburg Liège (E313, E34, E314) und Mons Charleroi Liège (E42). Der moderne Flächenbestand in Antwerpen und Brüssel wird auf 3,1 Mio. m² geschätzt. In Antwerpen ist der Überseehafen das logistische Zentrum. Neben dem Containerumschlag hat das klassische Stückgutgeschäft große Bedeutung. Der Hafen ist ein weltweit bedeutender Petrochemie-Cluster und weist eine hohe Spezialisierung im Bereich Stahl sowie für den Umschlag verderblicher Ware wie z.b. Früchten auf. Die Bahninfrastruktur ist sehr gut. Sämtliche Containerterminals verfügen über Gleisanschluss. Zwar ist das Kostenniveau in und um Antwerpen grundsätzlich hoch. Im Vergleich der großen Nordseehäfen wie Rotterdam und Hamburg sind die Mieten für moderne Logistikflächen dennoch sehr wettbewerbsfähig. Aufgrund der zentralen Lage in Belgien ist Brüssel ein strategischer Standort innerhalb logistischer Netzwerke. Brüssel hat als Luftfracht-Hub große Bedeutung und ist gleichzeitig der größte Ballungsraum Belgiens mit entsprechender Bedeutung der lokalen Versorgung der Bevölkerung mit Konsumgütern. Logistikkonzentrationen weisen insbesondere der Hafenbereich, das Flughafenumfeld sowie die Lagen entlang des Kanals sowie der Autobahn A1 im Norden auf. Wegen der eingeschränkten Grundstücksverfügbarkeit durch hohe Bevölkerungsdichten und Planungsrestriktionen in Antwerpen und Brüssel sowie der vergleichsweise hohen Preise haben sich entlang der dünner besiedelten und verkehrsgünstig gelegenen Provinz Limburg an der Grenze zu den Niederlanden wegen der Nähe zum europäischen Hinterland europäische Distri- 15

16 butionszentren angesiedelt. Lüttich in der gleichnamigen Provinz ist nicht nur achtstärkster Luftfrachtumschlagort in Europa, sondern auch einer der bedeutendsten Binnenhäfen. Durch die für 2015 geplante Inbetriebnahme von Lüttich Trilogiport steigt die Bedeutung als wichtige Plattform für den multimodalen Gütertransport weiter. Das Gebiet zwischen Antwerpen, Brüssel und Gent gilt vor allem für die Lager- und Leichtindustrie als sog. Golden Triangle. Obwohl Brügge und Gent vergleichsweise kleine Seehäfen darstellen, sind sie dennoch für große Containerschiffe zugänglich. In der Region erfolgt vor allem der Umschlag von Waren aus und in die Seehäfen. Karte 2 Logistikmarkt Belgien Während Flandern der logistische Schwerpunkt Belgiens ist, locken in Wallonien neben Subventionen und steuerlichen Anreizen auch freie Flächenkapazitäten sowie niedrige Mieten. Innerhalb der Wallonischen Achse ist Charleroi die zentrale multimodale Drehscheibe. Die im Bereich Transport und Logistik autonomen Regionen wetteifern um die Unternehmen. Die gesamte Infrastruktur gehört zur besten Europas. Beim 2014 von der Weltbank erhobenen Logistikindikator Logistics Performance Index (LPI), der auf einer Umfrage von Fachleuten beruht und die Länder hinsichtlich der Kategorien Zoll, Infrastruktur, internationaler Versand, Logistikleistung, Nachvollziehbarkeit und Pünktlichkeit bewertet, belegt Belgien hinter Deutschland und den Niederlanden aber noch vor dem Vereinigten Königreich Rang 3 (Tab. 18 im Anhang). Tab. 5 Standort Logistikmärkte Belgien Miete p.a. EUR/m² Spitzenrendite in % Q1/14 Q1/14 Q4/13 Q4/12 10j. 10j. Hoch Tief Brüssel 47 7,05 7,10 7,50 8,30 6,20 Antwerpen 44 7,30 7,35 7,50 8,50 6,40 Lüttich 37 7,85 7,90 8,00 9,00 6,75 Ghent 38 7,75 7,80 8,00 9,50 6,75 Hasselt-Genk 37 7,85 7,90 8,00 9,00 7,00 Cushman & Wakefield, DekaBank Quelle: 5.2. Deutschland DekaBank, Symbole stehen für größte Frachthäfen Die hohe Exportorientierung der Wirtschaft, die große Bevölkerungsdichte und die zentrale Lage in Europa sind wesentliche Faktoren für die Entwicklung Deutschlands zum größten und etabliertesten Logistikmarkt Europas. Der Logistikumsatz betrug 2012 rund 228 Mrd. EUR. Damit lag Deutschland weltweit nach den USA, China und Japan auf Platz vier und deutlich vor Frankreich und UK. Rund ein Viertel des europäischen Marktvolumens entfällt auf Deutschland, das insbesondere für Handelsunternehmen den wichtigsten Absatzmarkt in Europa darstellt. Nach der Automobilwirtschaft ist die Logistikwirtschaft beim Umsatz inzwischen die zweitgrößte einheimische Branche. Durch die EU-Erweiterung konnte Deutschland seine Bedeutung als Drehscheibe insbesondere im Ost-West-Verkehr weiter erhöhen. Als Rückgrat fungieren eine ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur sowie ein gut ausgebautes Informations- und Kommunikationsnetz. Im Gegensatz zu Frankreich und UK verfügt Deutschland über eine polyzentrische Struktur von großen Ballungsräumen und somit auch über zahlreiche Logistikregionen (Karte 3). 16

17 Karte 3 Logistikmarkt Deutschland Der Gesamtbestand an Logistikflächen beläuft sich auf rund 330 Mio. m². Davon gehören allerdings nur rund 50 Mio. m² zum investitionsrelevanten Bestand (>8.000 m², jünger als 25 Jahre). Berlin, Hamburg, das Rhein- Main-Gebiet sowie Düsseldorf und das Ruhrgebiet verfügen über die größten Bestände (Tab. 6). In Hamburg und Bremen/Bremerhaven spielen die Seehäfen als Container-Umschlagplätze eine herausragende Rolle. Gleiches gilt für die Flughäfen in Frankfurt, Köln und Leipzig. Das Ruhrgebiet verfügt über eine sehr hohe Bevölkerungsdichte und Industriekonzentration. Im Großraum Stuttgart kann sich die Logistikbranche nur eingeschränkt entfalten. Die Gründe dafür liegen in den hohen Lohn- und Grundstückskosten und der mangelnden Flächenverfügbarkeit. Insbesondere die große Bevölkerungs- und Industriedichte sorgen dennoch für eine hohe Nachfrage. Durchschnittlich 62% des Flächenumsatzes der vergangenen fünf Jahre wurden außerhalb der sogenannten Big 5-Standorte erzielt (Abb. 14). Dabei spielen niedrige Arbeits- und Grundstückskosten ebenso eine Rolle wie die Verschiebung logistischer Aktivitäten in Richtung Osten. Zu den Logistikregionen mit sehr hoher Dynamik, gemessen an der Beschäftigungsentwicklung und der Neubautätigkeit, gehören zum Beispiel Hannover, Mitte Deutschland zwischen Kassel und Bad Hersfeld, Erfurt und Leipzig/Halle. Auch das südliche Umland von Berlin weist aufgrund der sehr guten Infrastruktur und der Nähe zu Osteuropa eine überdurchschnittliche Dynamik auf. Abb. 14 Flächenumsatz Deutschland Quelle: DekaBank T m² Mittelwert 2005 JLL, DekaBank Big 5 Außerhalb Big

18 Tab. 6 Logistikstandorte Deutschland (Q4/2013) Bestand* Standort in Mio. m² (davon Neubau seit 2008) Berlin 6,9 (0,5) Bremen 2,4 (0,6) Düsseldorf 5,5** (1,6) Hamburg 6,7 (1,0) Hannover 2,7 (0,9) Köln 3,0 (0,9) Leipzig-Halle 1,6 (0,6) Mitte Deutschland 1,8 (0,4) München 2,9 (0,4) Rhein-Main 6,3 (1,1) Rhein-Neckar 3,5 (0,8) Ruhrgebiet 2,9*** (0,5) Stuttgart 2,6 (1,0) Teilmärkte / Logistikschwerpunkte Berlin, Brieselang, Freienbrink, Großbeeren, Ludwigsfelde, Nauen, Oranienburg, Schönefeld, Velten, Wustermark Bremen, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Achim, Brake, Nordenham, Stuhr Düsseldorf, Erkrath, Hilden, Krefeld, Langenfeld, Mönchengladbach, Neuss, Viersen, Willich Hamburg, Ahrensburg, Bad Oldesloe, Bargteheide, Buchholz, Glinde, Kaltenkirchen, Lübeck, Neu Wulmstorf, Hannover, Barsinghausen, Braunschweig, Langenhagen, Lehrte, Sehnde, Wunstorf Köln, Bergheim, Hürth, Frechen, Leverkusen, Pulheim, Weilerswist Flächenumsatz 2013 in Tm² Miete in EUR/m² p.a Leipzig, Halle (Saale), Landsberg, Schkeuditz, Kabelsketal Kassel, Baunatal, Bad Hersfeld, Göttingen, Homberg (Efze), Kirchheim, Staufenberg München, Bergkirchen, Eching, Freising, Garching, Hallbergmoos, Kirchheim, Neufahrn, Oberding, Olching, Frankfurt, Alzenau, Bingen, Bischofsheim, Darmstadt, Dietzenbach, Gernsheim, Groß Gerau, Kelsterbach, Mainz, Mannheim, Karlsruhe, Ludwigshafen, Bruchsal, Hockenheim, Kandel, Lorsch, Speyer, Wörth/Rhein, Worms Bönen, Dortmund, Duisburg, Hamm, Hünxe, Rheinberg, Schwerte, Unna, Werl, Werne Stuttgart, Böblingen, Heilbronn, Kornwestheim, Ludwigsburg, Sachsenheim, Vaihingen (Enz) k.a BNP Paribas Real Estate, CBRE, JLL, Fraunhofer SCS, Realogis, Region Hannover, DekaBank *Flächen > m²; die Abweichungen gegenüber Tabelle 1 ergeben sich aus der breiteren Datengrundlage bei Fraunhofer SCS **Düsseldorf und Niederrhein/Westliches Ruhrgebiet; ***Östliches Ruhrgebiet Frankreich Frankreich gehört wegen seiner ökonomischen Bedeutung und zentralen Lage sowie der guten Transportinfrastruktur zu den wichtigsten Logistikmärkten Europas. Die Hauptstadtregion verfügt über einen modernen Flächenbestand von etwa 8,6 Mio. m². Die Bedeutung der Ile-de-France ergibt sich allein aus den zentralistischen Strukturen Frankreichs und der hohen Industrie- und Bevölkerungsdichte sowie dem daraus resultierenden Versorgungsbedarf. Nach Paris hat sich die Region Lyon als zweitwichtigster Standort für die Transportbranche etabliert. In strategisch idealer Lage am Zusammenfluss von Rhône und Saône war Lyon schon immer ein bedeutender Handelsplatz und Verkehrsknotenpunkt. Gleichzeitig ist die Region Rhône Alpes eines der wichtigsten Industriezentren (u.a. Chemie, Pharmazie, Biotechnologie, Textilwirtschaft, Metallurgie). Der Bestand umfasst etwa 4 Mio. m². Neben Paris und Lyon befinden sich darüber hinaus die Hafenstadt Marseille am Mittelmeer (2,3 Mio. m² moderner Bestand) und die Industrieregion Nord-Pas-de- Calais mit Lille im Norden aber auch Orléans südlich von Paris innerhalb der für den Logistikmarkt wichtigen Nord-Süd-Achse, dem französischen Logistikkorridor (Karte 4). In Lille ist der Versandhandel ein wichtiger Standortfaktor, der aus der traditionellen Textilindustrie hervorgegangen ist. Der Großraum Lille verfügt über 2,5 18

19 Mio. m² Flächen. Dourges-Delta 3 ist eine der multimodalen Plattformen. Bedeutung haben zudem die Atlantikhäfen Le Havre und Nantes St. Nazaire. Le Havre ist Frankreichs größter Containerhafen mit einem Lagerflächenbestand von rd. 1,2 Mio. m². Die Ausschreibungen für den seit Jahren in Planung befindlichen Seine-Nord- Kanal wurden wegen der ausufernden Kosten 2012 durch die sozialistische Regierung ausgesetzt und einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen. Bei einer finalen Entscheidung im laufenden Jahr wäre eine Inbetriebnahme 2022 möglich. Der 105 km lange Kanal soll Le Havre, Rouen und Paris - die drei Häfen der sog. Seine-Achse - an die Seehäfen Dünkirchen, Antwerpen und Rotterdam sowie das belgische, niederländische und deutsche Wasserstraßennetz anschließen und die Straßen entlasten. Weitere Logistikmärkte im Binnenland sind die an Deutschland angrenzenden und verkehrlich gut angebundenen Industrieregionen Elsass und Lothringen mit den Städten Straßburg und Metz. Frankreich weist wegen der günstigeren Grundstückspreise ein im europaweiten Vergleich recht wettbewerbsfähiges Mietpreisgefüge auf. Der Eigennutzeranteil ist dementsprechend niedriger als beispielsweise in Deutschland, wo der Anteil bei etwa 30% liegt. Eine Übersicht über die aktuellen Kennziffern Leerstand, Miete und Rendite für die vier wichtigsten Standorte findet sich in Tabelle 2 auf Seite 8. Karte 4 Logistikmarkt Frankreich Tab. 7 Logistikmieten Frankreich (Q4/13) Region in EUR/m²/Jahr Bourgogne/Franche-Comté Couloir Rhodanien Grand Centre Grand Est Grand Nord Grand Sud Grand Sud-Ouest Ile-de-France Normandie Italien CBRE, DekaBank Der Flächenbestand beläuft sich landesweit auf rund 45 Mio. m², davon entfallen jedoch nur etwa 12,6 Mio. m² auf moderne marktgängige Flächen. 83% des modernen Bestandes bzw. 10,5 Mio. m² konzentrieren sich im Norden, davon 5,5 Mio. m² in der Lombardei. Lokale Schwerpunkte bilden die Provinzen Mailand, Lodi und Varese in der Lombardei sowie Novara in Piemont. Logistikunternehmen bevorzugen die Autobahnkorridore A1 Mailand-Bologna und A4 Turin-Mailand-Venedig, die Nähe zu den Flughäfen Linate und Malpensa und eine gute Anbindung an die Häfen Genua, Venedig und Triest (Karte 5). Der Hafen von Genua ist der größte Seehafen Italiens, sein Einzugsgebiet reicht über Turin und Mailand bis in die Schweiz. Im Großraum Mailand wird durch den Bau der zweiten Ostumfahrung (TEM) und der A35 bis Brescia (BreBeMi) die Verkehrsinfrastruktur nachhaltig verbessert. Die Region Emilia-Romagna wird durch Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Nahrungsmittelindustrie geprägt. Logistikzentren konzentrieren entlang der A1 in den Provinzen Piacenza, Parma, Reggio Emilia, Modena und Bologna. Der Interporto Bologna gehört zu den größten der rund 25 staatlich geförderten Logistikparks in Italien und verfügt über eine sehr gute Straßen- und Schienenanbindung. Quelle: DekaBank In der Region Venetien bilden mittelständische Betriebe das Rückgrat einer stark exportorientierten Industriestruktur mit den Schwerpunkten Chemie, Elektro, Textilien, Lederwaren, Nahrungsmittel und Möbel. Der wichtigste Logistikstandort ist Verona mit dem Interporto Quadrante Europa im Schnittpunkt der A1 Mailand- 19

20 Venedig und A22 Brenner-Bologna. Weitere wichtige Standorte sind Padua und Rovigo. Karte 5 Logistikmarkt Italien Auf Regionen in der Mitte Italiens entfallen 11%, auf Süditalien und Sizilien 6% des Bestandes. Lokale Schwerpunkte mit Logistikzentren vorwiegend für den regionalen Bedarf befinden sich rund um Rom (Ringautobahn GRA, Anagni, Pomezia, Frosinone), Neapel ( Interporto Nola Campano ) sowie in den Hafenstädten Bari und Taranto. Quelle: DekaBank Tab. 8 Logistikstandorte Italien Q4/2013 Region Teilmärkte/Provinzen Rendite (netto) in % Miete in EUR/m² p.a.* Veränderung ggü. Vj. In % Emilia-Romagna Bologna, Parma, Piacenza 7,75-8, Latium Anagni, Frosinone, Pomezia, Rom 8, ,2 Lombardei Lodi, Mailand, Pavia, Varese 7, ,8 Piemont Alessandria, Novara, Vercelli, Turin 8, ,0 Venetien Padua, Rovigo, Venedig, Verona 8, ,0 Cushman & Wakefield, JLL, PMA, DekaBank *Flächen über m² 5.5. Niederlande Die Niederlande gehören zu den wichtigsten Logistikmärkten Europas mit einer hohen Dichte an Nutzern und Anbietern. Der Flächenbestand wird auf mehr als 20 Mio. m² geschätzt. Der Flughafenstandort Schiphol bei Amsterdam (europaweit auf Rang 3 beim Frachtaufkommen) und Rotterdam als größter Seehafen Europas sowohl beim Gesamt- als auch beim Containerumschlag gelten als Hubs mit weltweiter Bedeutung. Der Ballungsraum Amsterdam verfügt zudem über eine starke Seefrachtinfrastruktur. Um mit dem steigenden Containeraufkommen Schritt zu halten sowie den Anforderungen der neuen Generation von Containerschiffen zu genügen, wird das Hafenareal in Rotterdam bis 2013 um ha erweitert (Maasvlakte II). Die erste Ausbauphase wurde Mitte 2013 abgeschlossen. Neben den Hafenstandorten weisen die zu den großen Konsummärkten im europäischen Hinterland verlaufenden Transportkorridore die größten Flächenkonzentrationen auf. Die Verkehrsinfrastruktur ist sehr gut, allerdings oft überlastet. Angesichts der großen Seehäfen und zahlreichen Binnenwasserstraßen kommt der Schifffahrt beim modalen Mix eine überdurchschnittlich große Bedeutung bei. Der Stellenwert der Bahn ist weiterhin gering. Der Schienenverkehr profitiert aber von der Straßenüberlastung und durch die 2007 fertig gestellte Betuweroute, dem Expressweg für Güterzüge zwischen Rotterdam und dem Ruhrgebiet. Die Trasse verläuft größtenteils entlang der Autobahn A15 und bietet eine bessere Erschließung des europäischen Hinterlandes für die Ver- 20

Immobilien Research Spezial Europäische Logistikmärkte

Immobilien Research Spezial Europäische Logistikmärkte Überblick Größere Krisenresistenz der Logistikmieten: Im Vergleich zum Bürosegment weisen Logistikimmobilien grundsätzlich geringere Mietschwankungen auf. Da sich in Boomzeiten u.a. aufgrund der größeren

Mehr

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart ConTraX Real Estate Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche ) Der Investmentmarkt im Bereich gewerbliche wurde im Jahr 2005 maßgeblich von ausländischen Investoren geprägt. Das wurde auch so erwartet.

Mehr

Entwicklung des Hamburger Hafens

Entwicklung des Hamburger Hafens Logistikimmobilienmarkt Metropolregion Hamburg Frank Freitag National Director Hamburg, 21. Juni 2007 Entwicklung des Hamburger Hafens Prognosen bis 2015 Verdoppelung des heutigen Containerumschlags von

Mehr

Frankfurt auf Platz drei

Frankfurt auf Platz drei Der Frankfurter Immobilienmarkt im europäischen Vergleich Frankfurt auf Platz drei Frankfurt (DTZ). Nach London und Paris ist Frankfurt der teuerste Bürostandort in Europa. Das hob Ursula-Beate Neißer,

Mehr

Neuere Logistikentwicklungen Konsequenzen für den Immobilienmarkt Frankfurt Rhein - Main. Francisco-Javier Bähr

Neuere Logistikentwicklungen Konsequenzen für den Immobilienmarkt Frankfurt Rhein - Main. Francisco-Javier Bähr Neuere Logistikentwicklungen Konsequenzen für den Immobilienmarkt Frankfurt Rhein - Main Francisco-Javier Bähr Logistik wird anspruchsvoller! Inhalt Eckdaten zur Logistik Eckdaten zum Logistikimmobilienmarkt

Mehr

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014 Investmentstrategie Sonderthema November 2014 Thema des Monats: Gute Aussichten für europäische Gewerbeimmobilien Mieten an den meisten Standorten im Aufwärtstrend Europäischer Gewerbeimmobilienmarkt am

Mehr

Der Immobilienstandort Deutschland im europäischen Umfeld. Dr. Marcus Cieleback Real Estate Appraisal & Consulting, Head of Research

Der Immobilienstandort Deutschland im europäischen Umfeld. Dr. Marcus Cieleback Real Estate Appraisal & Consulting, Head of Research Dr. Marcus Cieleback Real Estate Appraisal & Consulting, Head of Research 1. Immobilieninvestmentmarkt Europa 2 24 Hohes Interesse institutioneller Investoren an Immobilien Starkes Wachstum nicht börsengehandelter

Mehr

Belgien. Karten für die Setzleiste folieren und auseinander schneiden. Mischen und die Karten gruppieren lassen.

Belgien. Karten für die Setzleiste folieren und auseinander schneiden. Mischen und die Karten gruppieren lassen. Landes ist Brüssel. Hier ist auch der Verwaltungssitz der EU. Flandern ist es sehr flach. Im Brabant liegt ein mittelhohes Gebirge, die Ardennen. Die Landschaft ist von vielen Schiffskanälen durchzogen.

Mehr

Studie Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2015. TLG IMMOBILIEN AG, 15. September 2015

Studie Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2015. TLG IMMOBILIEN AG, 15. September 2015 Studie TLG IMMOBILIEN AG, 15. September 2015 AGENDA STUDIENERGEBNISSE IM ÜBERBLICK 1.Marktumfeld 2. Berlin und die ostdeutschen Wachstumszentren Transaktionsmarkt Highlights am Büroimmobilien-Markt Highlights

Mehr

Zweite Schätzung für das erste Quartal 2015 BIP im Euroraum und in der EU28 um 0,4% gestiegen +1,0% bzw. +1,5% im Vergleich zum ersten Quartal 2014

Zweite Schätzung für das erste Quartal 2015 BIP im Euroraum und in der EU28 um 0,4% gestiegen +1,0% bzw. +1,5% im Vergleich zum ersten Quartal 2014 2005Q1 2005Q2 2005Q3 2005Q4 2006Q1 2006Q2 2006Q3 2006Q4 2007Q1 2007Q2 2007Q3 2007Q4 2008Q1 2008Q2 2008Q3 2008Q4 2009Q1 2009Q2 2009Q3 2009Q4 2010Q1 2010Q2 2010Q3 2010Q4 2011Q1 2011Q2 2011Q3 2011Q4 2012Q1

Mehr

Presseinformation. Immobilien-Investmentmärkte gefangen im Sog der Finanzmarkt- und Konjunkturkrise

Presseinformation. Immobilien-Investmentmärkte gefangen im Sog der Finanzmarkt- und Konjunkturkrise Presseinformation Kontakt: Marcus Lemli, Leiter Capital Markets Jones Lang LaSalle Deutschland Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland Telefon: +49 (0) 69 2003 1220 +49 (0) 40

Mehr

Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau

Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau P R E S S E M I T T E I L U N G Neue Untersuchung zu Top-15 Bürostandorten 2,2 Millionen mehr Bürobeschäftigte seit Finanzbranche auf Schrumpfkurs und Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau

Mehr

BÜROIMMOBILIEN! Nachhaltiger Wertzuwachs oder doch nur eine Blase?! Vortrag von Ralf Fröba! Immobilien Colloquium 2014! München, 13. Mai 2014!

BÜROIMMOBILIEN! Nachhaltiger Wertzuwachs oder doch nur eine Blase?! Vortrag von Ralf Fröba! Immobilien Colloquium 2014! München, 13. Mai 2014! BÜROIMMOBILIEN! Nachhaltiger Wertzuwachs oder doch nur eine Blase?! Vortrag von Ralf Fröba! Immobilien Colloquium 2014! München, 13. Mai 2014! Nymphenburger Straße 5! 80335 München! Tel. +49 89 23 23 76-0!

Mehr

Immobilien Research Spezial

Immobilien Research Spezial 1 Immobilien Research Spezial 26. Mai 2008 Makro Research Hotelmärkte Europa Das Transaktionsvolumen am Hotelinvestmentmarkt lag 2007 bei 18,7 Mrd. Euro 50 % entfielen auf die drei größten Märkte Großbritannien,

Mehr

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund

Oktober 2012 gewählt, wobei der besondere Fokus auf die letzten drei Jahre gelegt wurde, in welchen aufgrund Entwicklung des Kreditvolumens und der Kreditkonditionen privater Haushalte und Unternehmen im Euroraum-Vergleich Martin Bartmann Seit dem Jahr kam es im Euroraum zwischen den einzelnen Mitgliedsländern

Mehr

Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology

Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology Dr. Hans-Joachim Frank Deutsche Bank Research 90er\Forum\Frank\ITFrankfurt_61102 \1 Frankfurt am Main, November 2002 Agenda 1. Wie sieht das wirtschaftliche

Mehr

Indikatoren der nationalen und internationalen Konjunktur. Land Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015

Indikatoren der nationalen und internationalen Konjunktur. Land Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015 WIFO - Monatsreport Mai 2014 Indikatoren der nationalen und internationalen Konjunktur Prognosen der Europäischen Kommission Land BIP-Wachstum (%) Arbeitslosenquote (%) Öff. Haushaltsdefizit (% BIP) Jahr

Mehr

Executive Summary. Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS. Logistikmarktvolumen in Deutschland seit 1995 in Mrd.

Executive Summary. Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS. Logistikmarktvolumen in Deutschland seit 1995 in Mrd. Executive Summary Logistikmarktvolumen in Deutschland seit 1995 in Mrd. 228 230 218 223 206 200 210 189 123 121 124 133 149 154 160 156 161 170 174 Unterstützt von: Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply

Mehr

JLL Büroimmobilienuhr Q2 2015

JLL Büroimmobilienuhr Q2 2015 JLL Büroimmobilienuhr Q2 2015 EMEA Offices Research Europäischer Bürovermietungsmarkt mit guter Performance Umsatzvolumen: Stärkstes zweites Quartal seit 2008 Mietpreisindex wieder im Plus Leerstandsquote

Mehr

Trends in der Immobilienfinanzierung. Oliver Hecht / Rainer Rennspieß Lübeck, 29.09.2015

Trends in der Immobilienfinanzierung. Oliver Hecht / Rainer Rennspieß Lübeck, 29.09.2015 Trends in der Immobilienfinanzierung Oliver Hecht / Rainer Rennspieß Lübeck, 29.09.2015 Berlin Hyp im Kurzüberblick 1868 gegründet Mitglied der Mitglied im Haftungsverbund Sparkassen als Eigentümer; ab

Mehr

BE FR DE GR IT PT ES Im Verhältnis zur Anzahl aller gelisteten Unternehmen Im Verhältnis zum Umsatz aller gelisteten Unternehmen

BE FR DE GR IT PT ES Im Verhältnis zur Anzahl aller gelisteten Unternehmen Im Verhältnis zum Umsatz aller gelisteten Unternehmen Entwicklung der europäischen börsennotierten Konzerne 2 Die Rentabilität (gemessen an EBIT/ Umsatz) der europäischen nichtfinanziellen börsennotierten Konzerne hat sich zum dritten Mal in Folge leicht

Mehr

Stimmungsbarometer der Offenen Immobilienfonds Studie der Dr. Lübke GmbH in Zusammenarbeit mit der Dr. ZitelmannPB. GmbH

Stimmungsbarometer der Offenen Immobilienfonds Studie der Dr. Lübke GmbH in Zusammenarbeit mit der Dr. ZitelmannPB. GmbH Stimmungsbarometer der Offenen Immobilienfonds Studie der Dr. Lübke GmbH in Zusammenarbeit mit der Dr. ZitelmannPB. GmbH Asien - attraktivster Markt für die Offenen Immobilienfonds Die Offenen Immobilienfonds

Mehr

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007 11 Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Birgit Mushacke-Ulrich Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Teil

Mehr

Büromarkt Düsseldorf. Jahresbericht 2012. www.anteon.de

Büromarkt Düsseldorf. Jahresbericht 2012. www.anteon.de Büromarkt Düsseldorf Jahresbericht 2012 Standortkennziffern Einwohnerzahl 590.667 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 366.225 Kaufkraftindex 120,9 Büroflächenbestand 7,5 Mio. m 2 Arbeitslosenquote

Mehr

Büromarkt Düsseldorf. Bericht I. Halbjahr 2014. www.anteon.de. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Kaufkraftindex

Büromarkt Düsseldorf. Bericht I. Halbjahr 2014. www.anteon.de. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Kaufkraftindex Büromarkt Düsseldorf Bericht I. Halbjahr 2014 Standortkennziffern Einwohnerzahl 597.102 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 373.679 Kaufkraftindex Büroflächenbestand Arbeitslosenquote Gewerbesteuerhebesatz

Mehr

Presseinformation. Starker Jahresauftakt auf dem deutschen Investmentmarkt dank Einzelhandel

Presseinformation. Starker Jahresauftakt auf dem deutschen Investmentmarkt dank Einzelhandel Presseinformation Kontakt: Marcus Lemli, Leiter Leasing & Capital Markets Jones Lang LaSalle Deutschland Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland Telefon: +49 (0) 69 2003 1220

Mehr

JLL Büroimmobilienuhr Q3 2014

JLL Büroimmobilienuhr Q3 2014 JLL Büroimmobilienuhr Q3 2014 EMEA Offices Research Dynamik auf den europäischen Nutzermärkten lässt im dritten Quartal nach Europäischer Mietpreisindex unverändert im 3. Quartal Vermietungsvolumen im

Mehr

Weltweite Unternehmensinsolvenzen: Europa gefährdet

Weltweite Unternehmensinsolvenzen: Europa gefährdet Weltweite Unternehmensinsolvenzen: Europa gefährdet D&B analysiert Firmenkonkurse mit globalem Insolvenzindex Nordamerika und nordische Länder stehen gut da Im Q4/2011 zeigte sich bei den Unternehmensinsolvenzen

Mehr

JLL Büroimmobilienuhr Q4 2014

JLL Büroimmobilienuhr Q4 2014 JLL Büroimmobilienuhr Q4 2014 EMEA Offices Research Europäische Bürovermietungsmärkte haben wieder Tritt gefasst Europäischer Mietpreisindex nach zwischenzeitlichem Stillstand wieder auf Wachstumskurs

Mehr

empirica Forschung und Beratung Kurfürstendamm 234 10719 Berlin

empirica Forschung und Beratung Kurfürstendamm 234 10719 Berlin Forschung und Beratung Kurfürstendamm 234 10719 Berlin REGIONALE UND DESKRIPTIVE ANALYSE VON BÜROMIETEN Möglichkeiten der -Preisdatenbank Ludger Baba September 2007 paper Nr. 160 http://www.-institut.de/kua/empi160lb.pdf

Mehr

3. IRG Rail Annual Market Monitoring Report Österreichische Bahn im europäischen Vergleich

3. IRG Rail Annual Market Monitoring Report Österreichische Bahn im europäischen Vergleich PRESSEMITTEILUNG Wien, 9. April 2015 3. IRG Rail Annual Market Monitoring Report Österreichische Bahn im europäischen Vergleich Bahnfahren in Österreich boomt Österreicherinnen und Österreicher fahren

Mehr

Investment Market monthly

Investment Market monthly Sie wollen unseren Investment Market monthly jeden Monat per E-Mail gesendet bekommen? Dann klicken Sie einfach auf den Button links. Investment Market monthly Auf starkes 1. Quartal folgt verhaltene Aktivität

Mehr

Partnerschaft ist unser Fundament. Trendbarometer. Trends der Immobilienbranche auf dem Prüfstein. Die Expertenbefragung der Berlin Hyp AG

Partnerschaft ist unser Fundament. Trendbarometer. Trends der Immobilienbranche auf dem Prüfstein. Die Expertenbefragung der Berlin Hyp AG Trendbarometer Trendbarometer 1/ 2015 2015 Trends der Immobilienbranche auf dem Prüfstein. Die Expertenbefragung der Berlin Hyp AG Wie wird das Immobilienjahr? Wird Deutschland weiterhin als sicherer Hafen

Mehr

Europäische Büroimmobilienuhr von Jones Lang LaSalle

Europäische Büroimmobilienuhr von Jones Lang LaSalle Immobilien Inland, Immobilien Ausland, TOP-Meldung 26. Oktober 2011 Europäische Büroimmobilienuhr von Jones Lang LaSalle Frankfurt am Main (opm) - Laut der neuesten europäischen Büroimmobilienuhr von Jones

Mehr

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Aktuelle Berichte Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Juli 2015 Positive Arbeitsmarktentwicklung setzt sich fort, trotz steigenden SGB-II-Leistungsbezugs Die Arbeitsmarktentwicklung bei Bulgaren

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

[Hotelmarkt Deutschland 2014]

[Hotelmarkt Deutschland 2014] Ein weiteres Rekordjahr stiegen die Übernachtungen in Deutschland um 3 auf den vorläufigen Höchststand von rund 424 Mio. Während die Zunahme der Übernachtungen hauptsächlich auf ausländische Gäste zurückzuführen

Mehr

DER BÜROMARKT MÜNCHEN 2010/2011

DER BÜROMARKT MÜNCHEN 2010/2011 DER BÜROMARKT MÜNCHEN 2010/2011 VORWORT. Der Trend der sich im Laufe des vergangenen Jahres auf dem Münchener Büroimmobilienmarkt abgezeichnet hat, bestätigt sich zum Jahresende und kann nun in Zahlen

Mehr

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria 25.10.2011 ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Auf dem Weg in eine düstere Zukunft? ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR

Mehr

Wintersaison 2014/2015 bis März: Ankünfte +4% und Nächtigungen +2%

Wintersaison 2014/2015 bis März: Ankünfte +4% und Nächtigungen +2% Wintersaison 2014/2015 bis März: Ankünfte +4% und Nächtigungen +2% Quellen: Statistik Austria sowie TA im Auftrag des BMWFW (vorläufige Ergebnisse) Nach 5 Monaten bilanziert der Winter mit Zuwächsen bei

Mehr

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien

Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Aktuelle Berichte Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien Juni 2015 Weiterhin gute Arbeitsmarktentwicklung, aber steigender SGB-II-Leistungsbezug Die Arbeitsmarktentwicklung bei Bulgaren und Rumänen

Mehr

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864 Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Anfrage des Abgeordneten Dr. Stephan Siemer (CDU), eingegangen am 22.07.2014 Wie haben

Mehr

Wohn-Immobilien 2. Sozial-Immobilien 5. Gewerbe-Immobilien 6

Wohn-Immobilien 2. Sozial-Immobilien 5. Gewerbe-Immobilien 6 Ankaufsprofile von Immobilien-Investoren (Stand 2015) Seite Wohn-Immobilien 2 Mehrfamilienhäuser Ankaufsprofil 1 2 Mehrfamilienhäuser Ankaufsprofil 2 (Development) 2 Mehrfamilienhäuser Ankaufsprofil 3

Mehr

Büromarktüberblick. Big 7 2. Quartal 2014 Erschienen im Juli 2014

Büromarktüberblick. Big 7 2. Quartal 2014 Erschienen im Juli 2014 Büromarktüberblick Big 7 2. Quartal 2014 Erschienen im Juli 2014 JLL Büromarktüberblick Juli 2014 2 Deutscher Bürovermietungsmarkt wenig dynamisch, aber solide Positive ökonomische Rahmendaten Die Unruhen

Mehr

Wiener Büromarkt Marktbericht Q4 2012 / Jahresende 2012

Wiener Büromarkt Marktbericht Q4 2012 / Jahresende 2012 Wiener Büromarkt Marktbericht Q 212 / Jahresende 212 CBRE Research Vienna ANGEBOT VERMIETUNGS- LEISTUNG SPITZENMIETEN LEERSTAND INVESTMENT - VOLUMEN RENDITEN Vergleich mit Q 12 STARKES FINISH AM WIENER

Mehr

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Peter Heckl Leiter Unternehmenskunden Regionalbereich Filder Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen Zweitgrößte Sparkasse in Baden-Württemberg

Mehr

Standort-Prognosen ermöglichen breite Risikostreuung

Standort-Prognosen ermöglichen breite Risikostreuung Immobilien & Finanzierung 11-2002 Standort-Prognosen ermöglichen breite Risikostreuung Der Autor berichtet über ein von ihm mitentwickeltes Prognosemodell, in dessen Makrokomponente die verfügbaren Daten

Mehr

Computacenter. Cisco Academy Lingen, 11. Mai 2012

Computacenter. Cisco Academy Lingen, 11. Mai 2012 Computacenter Cisco Academy Lingen, 11. Mai 2012 Computacenter Europas führender herstellerübergreifender IT-Dienstleister Über 10.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Umsatz im Jahr 2010: 2,68 Mrd. brit.

Mehr

Marktbericht. Lager/Logistik Rhein-Main-Gebiet 1. HJ 2007

Marktbericht. Lager/Logistik Rhein-Main-Gebiet 1. HJ 2007 Marktbericht Lager/Logistik Rhein-Main-Gebiet 1. HJ 2007 In dieser Ausgabe des Marktberichts Lager/Logistik Rhein-Main-Gebiet widmen wir uns der Analyse des 1. Halbjahres 2007 und geben eine kurze Einschätzung

Mehr

Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt

Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf den deutschen Büromarkt Dr. Michael Voigtländer, Forschungsstelle Immobilienökonomik Frankfurt am Main, 31. März 2009 Forschungsstelle Immobilienökonomik Das Institut

Mehr

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen

Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Österreichische Kreditkunden profitieren von attraktiven Zinskonditionen Entwicklung der Kundenzinssätze in Österreich und im Euroraum bis März 03 Martin Bartmann Österreich zählt derzeit zu jenen Ländern

Mehr

2008: Verdienste in Deutschland und Arbeitskosten im EU-Vergleich

2008: Verdienste in Deutschland und Arbeitskosten im EU-Vergleich Pressemitteilung vom 13. Mai 2009 179/09 2008: Verdienste in Deutschland und Arbeitskosten im EU-Vergleich WIESBADEN Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verdienten vollzeitbeschäftigte

Mehr

Presseinformation. Wien Prag Budapest. Büromärkte im Wettbewerb

Presseinformation. Wien Prag Budapest. Büromärkte im Wettbewerb Presseinformation Wien Prag Budapest Büromärkte im Wettbewerb Wien, am 6.4.2004 Ihre Gesprächspartner sind: Bernhard Haider Partner und Geschäftsführer, PwC Corporate Finance Beratung GmbH Tel.: +43 1

Mehr

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA!

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA! CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA! ENTDECKEN SIE JETZT ZENTRALEUROPA. GEBÜHRENFREI INTERNATIONALE AKTIEN HANDELN! WILLKOMMEN BEI DER SECHSTEN ETAPPE UNSERER WELTREISE! Während

Mehr

Ihr Partner für Transport und Logistik

Ihr Partner für Transport und Logistik Ihr Partner für Transport und Logistik Wir über uns Gegründet 1976 Europaweite Linienverkehre Logistik und Value Added Services Seefracht Luftfracht Verzollung Gemeinsam schaffen wir individuelle Transport-

Mehr

Risikoadjustierte Renditen vs. Spitzenrenditen was ist aussagekräftiger?

Risikoadjustierte Renditen vs. Spitzenrenditen was ist aussagekräftiger? Risikoadjustierte Renditen vs. Spitzenrenditen was ist aussagekräftiger? Neue Wege und Trends in der Immobilienmarktanalyse Schloss Ettersburg, 19./20. April 2010 Helge Scheunemann Leiter Research Deutschland

Mehr

Logistik in verschiedenen Ländern der Welt

Logistik in verschiedenen Ländern der Welt Logistik in verschiedenen Ländern der Welt Prof. Dr. Richard Vahrenkamp Vortrag AutoUni Wolfsburg am 24. April 2012, Kontakt: Vahrenkamp@gmx.net Was ist Logistik? Organisation und Durchführung des Warentransports

Mehr

Monitoring Brief- und KEP-Märkte in Deutschland 2013 / 2014. Ein Projekt des

Monitoring Brief- und KEP-Märkte in Deutschland 2013 / 2014. Ein Projekt des Monitoring Brief- und KEP-Märkte in Deutschland 2013 / 2014 Ein Projekt des 0 Eckdaten zum Monitoring Auftraggeber Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Durchgeführt von WIK-Consult TÜV Rheinland

Mehr

Institutionelle Investoren und österreichische Aktien im 1. Halbjahr 2011

Institutionelle Investoren und österreichische Aktien im 1. Halbjahr 2011 Institutionelle Investoren und österreichische Aktien im 1. Halbjahr 2011 Institutionelle Investoren und österreichische Aktien im 1. Halbjahr 2011 Neben heimischen Anlegern bleiben die Top-Investoren

Mehr

Anzeichen konvergierender Entwicklungen

Anzeichen konvergierender Entwicklungen Auszug aus dem Jahresgutachten 214/15 Anzeichen konvergierender Entwicklungen in den Mitgliedstaaten Textziffern 217 bis 223 Strukturelle Anpassung und geldpolitische Lockerung im Euro-Raum Kapitel 4 II.

Mehr

Deka Immobilien. Global Real Estate Investments. An- und Verkauf.

Deka Immobilien. Global Real Estate Investments. An- und Verkauf. Deka Immobilien. Global Real Estate Investments. An- und Verkauf. Deka Immobilien GmbH Finanzgruppe Deka Immobilien. Global Real Estate Investments. Deka Immobilien. Global Real Estate Investments. Deka

Mehr

Arbeitskostenerhebung 2012 in der EU28 Arbeitskosten im Finanz- und Versicherungsbereich. Dreimal höher als im Bereich Gastgewerbe & Gastronomie

Arbeitskostenerhebung 2012 in der EU28 Arbeitskosten im Finanz- und Versicherungsbereich. Dreimal höher als im Bereich Gastgewerbe & Gastronomie 193/2014-15. Dezember 2014 Arbeitskostenerhebung 2012 in der EU28 Arbeitskosten im Finanz- und Versicherungsbereich am höchsten Dreimal höher als im Bereich Gastgewerbe & Gastronomie Im Jahr 2012 lagen

Mehr

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Präsentation in Hamburg am 13. Mai 2014 1. Ökonomischer Ausblick: Weltwirtschaft Weltwirtschaft: Wichtige makroökonomische

Mehr

09.15 MONATS REPORT. September 2015

09.15 MONATS REPORT. September 2015 09.15 MONATS REPORT September 2015 Wirtschaftswachstum, Unternehmen 1 Arbeitsmarkt 3 Inflation 5 Außenhandel 6 Tourismus 8 Kreditwesen 9 Obstwirtschaft, Baugewerbe 10 Internationale Konjunktur 11 Autoren

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. Juli 2011 Euro erneut im Mittelpunkt des Marktgeschehens Euro versus ausgewählte Währungen Minimum-Maximum-Bandbreite

Mehr

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 014, Berlin Der Weg ins Niedrigzinsumfeld Auswirkungen auf die Volkswirtschaft Der Ausweg aus dem

Mehr

Deka-Deutschland Balance Kundenhandout. Oktober 2011

Deka-Deutschland Balance Kundenhandout. Oktober 2011 Deka-Deutschland Balance Kundenhandout Oktober 2011 1 In Deutschlands Zukunft investieren Die Rahmenbedingungen stimmen Geographische Lage Deutschland profitiert von der zentralen Lage. Diese macht das

Mehr

Technologie-Start-ups in Deutschland 2010 2014. Venture Capital- und M&A-Investitionen

Technologie-Start-ups in Deutschland 2010 2014. Venture Capital- und M&A-Investitionen Technologie-Start-ups in Deutschland 2010 2014 Venture Capital- und M&A-Investitionen London und Berlin locken europaweit die meisten Investoren an VC-Investitionen in Start-ups aus dem Bereich Technologie

Mehr

G Frankfurt Office Bethmannpark Friedberger Landstrasse 8 60316 Frankfurt am Main www.pbgm.de

G Frankfurt Office Bethmannpark Friedberger Landstrasse 8 60316 Frankfurt am Main www.pbgm.de P B G Frankfurt Office Bethmannpark Friedberger Landstrasse 8 60316 Frankfurt am Main www.pbgm.de Friedberger Landstraße 8 D-60316 Frankfurt am Main Tel. +49 (0)69-710 44 22 00 Fax. +49 (0)69-710 44 22

Mehr

Hamburger Kreditbarometer

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer Konjunkturumfrage, 1. Quartal 2010 Der Aufwärtstrend in der Hamburger Wirtschaft hält insgesamt an, so das Ergebnis der Handelskammer

Mehr

Logistikmarkt Deutschland

Logistikmarkt Deutschland Research 16.6.15 Blickpunkt Immobilien Research / LB ImmoWert / Real I.S. www.bayernlb.research.de, Bloomberg: BAYR Beachten Sie bitte den/die Hinweis/e auf der/den letzten Seite/n Logistikmarkt Deutschland

Mehr

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst 12. Dezember 2013 DZ BANK AG Deutsche Zentral- Genossenschaftsbank Pressestelle Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst Privatanleger mit mehr Börsen-Optimismus, aber ohne Euphorie / Risiken durch

Mehr

Real Estate Monitor 23. Februar 2015 Ausgabe Q4 2014

Real Estate Monitor 23. Februar 2015 Ausgabe Q4 2014 Real Estate Monitor 23. Februar 2015 Ausgabe Q4 2014 Sector Research Neueröffnung des Shopping-Centers Mall of Berlin im September 2014 dpa Entwicklung der Immobilienmärkte im vierten Quartal 2014 Globale

Mehr

H A U P T V E R S A M M LU N G DER DIC ASSET AG 3. JULI 2013

H A U P T V E R S A M M LU N G DER DIC ASSET AG 3. JULI 2013 WILLKOMMEN H A U P T V E R S A M M LU N G DER DIC ASSET AG 3. JULI 2013 Pa l m e n g a r t e n gesellschaftshau s, frankfur t am ma i n DIC ASSET AG HAUPTVERSAMMLUNG 2013 MARKT Deutsche Volkswirtschaft:

Mehr

WORK SERVICE GROUP. Ihr Partner für anspruchsvolle HR-Lösungen

WORK SERVICE GROUP. Ihr Partner für anspruchsvolle HR-Lösungen WORK SERVICE GROUP Ihr Partner für anspruchsvolle HR-Lösungen MISSION & VISION Internationaler Experte in HR-Beratung VISION MISSION Als fairer Arbeitgeber bieten wir durch Qualifizierung mehr Menschen

Mehr

Büromarkt Düsseldorf. Bericht 3. Quartal 2014. www.anteon.de

Büromarkt Düsseldorf. Bericht 3. Quartal 2014. www.anteon.de Büromarkt Düsseldorf Bericht 3. Quartal 2014 Standortkennziffern Einwohnerzahl 597.102 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 373.679 Kaufkraftindex 121,4 Büroflächenbestand 7,57 Mio. m 2 Arbeitslosenquote

Mehr

PRESSEMITTEILUNG IVD:

PRESSEMITTEILUNG IVD: PRESSEMITTEILUNG IVD: Gute Konjunktur lässt Büromieten moderat steigen Mieten steigen trotz sinkendem Flächenumsatz Büroleerstand geht weiter zurück Berlin, 08.10.2013 Die anhaltend gute konjunkturelle

Mehr

SOMMERUMFRAGE 2014 BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH

SOMMERUMFRAGE 2014 BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH SOMMERUMFRAGE 214 BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH Schwierige Marktverhältnisse und eingetrübte Aussichten Im Wirtschaftsraum Zürich ist die nutzerseitige Nachfrage nach

Mehr

IMMOBILIENMARKTBERICHT DES DEUTSCHEN ANLAGE-IMMOBILIEN VERBUNDS STARKE IMPULSE AUS DEM SÜDEN

IMMOBILIENMARKTBERICHT DES DEUTSCHEN ANLAGE-IMMOBILIEN VERBUNDS STARKE IMPULSE AUS DEM SÜDEN IMMOBILIENMARKTBERICHT DES DEUTSCHEN ANLAGE-IMMOBILIEN VERBUNDS DAVE DUISBURG AUSGABE N 2 2014 / 2015 STARKE IMPULSE AUS DEM SÜDEN DUISBURG PROFITIERT VON BOOMENDEN REGIONEN DER RHEINSCHIENE BERLIN KIEL

Mehr

In unmittelbarer Nähe zum Flughafen Düsseldorf

In unmittelbarer Nähe zum Flughafen Düsseldorf DEUTSCHLAND In unmittelbarer Nähe zum Flughafen Düsseldorf www.prologis.com Der Prologis Park Düsseldorf liegt im Norden von Düsseldorf in direkter Nähe zum internationalen Flughafen sowie an den Autobahn

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH

Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FG Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin (WHO Collaborating Centre for Health Systems Research and Management) & European Observatory on Health

Mehr

Aktuelle wirtschaftliche Lage in der EU

Aktuelle wirtschaftliche Lage in der EU Aktuelle wirtschaftliche Lage in der EU Dr. Klaus Weyerstraß Institut für Höhere Studien (IHS), Wien Abteilung Ökonomie und Finanzwirtschaft Gruppe Konjunktur, Finanzmärkte & europäische Integration Lehrerseminar,

Mehr

INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN

INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN Ihr Ansprechpartner Björn Cukrowski E-Mail bjoern.cukrowski@coburg.ihk.de Tel. 09561/74 26-27 Datum 10.10.2014 IHK-Konjunkturumfrage zum Herbst 2014: Weiterhin

Mehr

Studiengebühren in Europa

Studiengebühren in Europa in Europa Land Belgien Von 500 bis 800 Bulgarien Von 200 bis 600 Dänemark Deutschland keine (außer Niedersachsen, Hamburg und Bayern. Alle ca. 1.000 ) Estland Von 1.400 bis 3.500 Finnland Frankreich Griechenland

Mehr

Factsheet 1 WARUM BRAUCHT DIE EU EINE INVESTITIONSOFFENSIVE?

Factsheet 1 WARUM BRAUCHT DIE EU EINE INVESTITIONSOFFENSIVE? Factsheet 1 WARUM BRAUCHT DIE EU EINE INVESTITIONSOFFENSIVE? Seit der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise leidet die EU unter einer Investitionsschwäche. Daher müssen wir auf europäischer Ebene kollektive

Mehr

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, 4. Quartal 2010 Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Zum Jahresende 2010 hält das Konjunkturhoch

Mehr

15/2015-21. Januar 2015. Anteil innovativer Unternehmen in der Europäischen Union, 2010-2012 (in % der Unternehmen)

15/2015-21. Januar 2015. Anteil innovativer Unternehmen in der Europäischen Union, 2010-2012 (in % der Unternehmen) 15/2015-21. Januar 2015 Innovationserhebung der Gemeinschaft (2012) Anteil der n in der EU im Zeitraum 2010-2012 unter 50% gesunken Organisations- und Marketinginnovationen liegen knapp vor Produktund

Mehr

Anteil am Rentenzugang nach Rentenarten, Westdeutschland 1960-2003

Anteil am Rentenzugang nach Rentenarten, Westdeutschland 1960-2003 8. Alterssicherung Bisher konnten sich die Deutschen auf die staatliche Rentenkasse verlassen, die über 80 Prozent ihres Renteneinkommens deckt. Daneben gibt es auch andere Formen der Altersvorsorge. So

Mehr

Pressemitteilung. Immobilienmärkte in Berlin und ostdeutschen Wachstumszentren profitieren von positiver Dynamik

Pressemitteilung. Immobilienmärkte in Berlin und ostdeutschen Wachstumszentren profitieren von positiver Dynamik Pressemitteilung Immobilienmärkte in Berlin und ostdeutschen Wachstumszentren profitieren von positiver Dynamik Stabile Mieten und steigende Preise an den Gewerbeimmobilienmärkten von Berlin, Potsdam,

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012 Marcel Koller Chefökonom Highlights September 2012 Makroökonomisches Umfeld Globale Konjunktur: Erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung USA

Mehr

Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum

Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum Wesentliche Entwicklungen im inländischen Finanzwesen im ersten Quartal Norbert Schuh Trotz historisch niedriger Zinssätze kam es

Mehr

Der Schweizer Immobilienmarkt im internationalen Vergleich

Der Schweizer Immobilienmarkt im internationalen Vergleich Der Schweizer Immobilienmarkt im internationalen Vergleich Prof. Dr. Roland Füss Veranstaltungsreihe: : «Immobilien Sicherer Hafen oder zunehmend riskant?» 27. Februar 2015, Weiterbildungszentrum Holzweid

Mehr

BÜROMARKTSTUDIE REGION STUTTGART Fortschreibung und Aktualisierung 2013

BÜROMARKTSTUDIE REGION STUTTGART Fortschreibung und Aktualisierung 2013 research analysis consulting BÜROMARKTSTUDIE REGION STUTTGART Fortschreibung und Aktualisierung 2013 Juli 2013 Nymphenburger Straße 5 80335 München Tel. (089) 23 23 76-0 Fax (089) 23 23 76-76 info@bulwiengesa.de

Mehr

Natürliche Renditen außerhalb des Finanzsystems

Natürliche Renditen außerhalb des Finanzsystems Natürliche Renditen außerhalb des Finanzsystems Dr. Ute Geipel-Faber, Senior Director Client Portfolio Management Oktober 2015 This document is for Professional Clients only in Dubai, Ireland, the UK and

Mehr

07.15 MONATS REPORT. Juli 2015

07.15 MONATS REPORT. Juli 2015 07.15 MONATS REPORT Juli 2015 Wirtschaftswachstum, Unternehmen 1 Arbeitsmarkt 3 Inflation 5 Außenhandel 6 Tourismus 8 Kreditwesen 9 Obstwirtschaft, Baugewerbe 10 Internationale Konjunktur 11 Autoren Luciano

Mehr

IMMOBILIENMARKTBERICHT DES DEUTSCHEN ANLAGE-IMMOBILIEN VERBUNDS METROPOLE DÜSSELDORF

IMMOBILIENMARKTBERICHT DES DEUTSCHEN ANLAGE-IMMOBILIEN VERBUNDS METROPOLE DÜSSELDORF IMMOBILIENMARKTBERICHT DES DEUTSCHEN ANLAGE-IMMOBILIEN VERBUNDS DAVE DÜSSELDORF AUSGABE N 2 2014 / 2015 METROPOLE DÜSSELDORF IN DEM WIRTSCHAFTSSTANDORT DÜSSELDORF STEHEN DIE ZEICHEN AUF STABILITÄT BERLIN

Mehr

Büromarkt Hamburg MarketView

Büromarkt Hamburg MarketView Büromarkt Hamburg MarketView Q3 214 CBRE Global Research and Consulting BIP Q2 214 -,2 % Q/Q BIP Q1 214 +,7 % Q/Q IFO INDEX 14,7 Sept. 214 BA STELLENINDEX 17 Sept. 214 ALQ HH 7,4 % Sept. 214 ÜBERBLICK

Mehr

das höhere Volumen bei Wertpapierleihegeschäften und eine starke Kundennachfrage im Bondhandel und bei strukturierten Anleihen.

das höhere Volumen bei Wertpapierleihegeschäften und eine starke Kundennachfrage im Bondhandel und bei strukturierten Anleihen. Erstes Halbjahr 2012 mit zufriedenstellendem Ergebnis Wirtschaftliches Ergebnis von 313,8 Mio. Euro erzielt Harte Kernkapitalquote wieder auf 11,7 Prozent gesteigert Deka-Vermögenskonzept und Deka-BasisAnlage

Mehr

Fachkräftesicherung durch Berufsbildungsexport

Fachkräftesicherung durch Berufsbildungsexport Fachkräftesicherung durch Berufsbildungsexport Export beruflicher Bildung Das Interesse an deutscher dualer beruflicher Bildung hat weltweit stark zugenommen. Die Nachfrage ggü. AHKs und IHKs kommt von

Mehr