5.4 Die Befragung als

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1 5.4.1 Arten von Befragungen 1. Alltag Interview Asymmetrie 2. Formen standardisiert; Formulierung und Reihenfolge fest halbstandardisiert nichtstandardisiert zu Unterscheidung von Strukturierung der Fragen (offen, halboffen, geschlossen) 5 Method(olog)ische Grundlagen 179

2 3. Präsentierung der Reize Struktur der Rezipienten Einzelne Gruppen Gruppendiskussion Paper und pencil = Klassenzimmerbefragung Art der Erhebung Interview persönlich telefonisch schriftlich postalisch Postwurf 5 Method(olog)ische Grundlagen 180

3 offene/geschlossene Fragen Regeln der Frageformulierung Konstruktion des Fragebogens generelle Aspekte Interesse und Motivation wecken Fragen nach Themablöcken geordnet psychol. richtige Reihenfolge von einfachen zu schwierigen Fragen, von weniger tabuisierten zu stärker tabuisierten Themen 5 Method(olog)ische Grundlagen 181

4 Fragebatterien Ja-Sager Tendenz Zentraltendenz Ausstrahlungseffekt Trichterfragen Länge wichtig: psychologische Akzeptanz quantitative Obergrenzen mündlich 45 Minuten (60-80 Fragen) schriftlich: Minuten, Fragen Was beeinflusst Antwort? 5 Method(olog)ische Grundlagen 182

5 5.4.3 Fragetypen 1. instrumentelle Fragen (Zielsetzung) analytische Fragen Korrelationsfrage Erhebungskontrollfrage Auskunftskontrollfrage Ablaufordnungsfrage Filterfrage Gabelungsfrage Methodische Fragen Kontaktfragen (Eisbrecher) Unterweisungsfragen 5 Method(olog)ische Grundlagen 183

6 Ablenkungsfragen Füllfragen Ausgleichsfragen 2. Ergebnisfragen Inhalt Faktfragen Meinungsfragen Technik der Vorgehensweise direkt indirekt projektiv Strukturiertheit offene Fragen 5 Method(olog)ische Grundlagen 184

7 geschlossene Fragen Anzahl der Antwortvorgaben Auswahlfrage Gegensatzfrage Ordnung der Antwortvorgaben Rangordnungsfrage Cafeteriafrage Darbietung der Antwortvorgaben Listenfrage Kartenfrage 5 Method(olog)ische Grundlagen 185

8 5.4.4 Das mündliche Interview als sozialer Prozess 1. Grundregeln des Interviewverhaltens (a) Allgemeines eigene Einstellung verbergen korrektes Auftreten außerhalb der Hierarchie des Befragten Schulung auf: Instrument Inhalt emotionale Nebenerscheinungen (b) Ort des Interviews hat der Ort etwas mit dem Gegenstand zu tun? 5 Method(olog)ische Grundlagen 186

9 (c) Dritte beim Interview Normalerweise ausschließen (abhängig vom Gegenstand) wenn Einfluss nicht ausschließbar, vermerken 2. Interviewereinfluss (a) Einstellungen beeinflussen Anworten Registrierung der Antworten verringern durch Standardisierung? (b) selektives Hören Erwartungshaltung hinsichtlich Antworten (insbesondere dort gefährlich, wo Antworten durch Interviewer kategorisiert werden.) 5 Method(olog)ische Grundlagen 187

10 (c) Interviewermüdigkeit bis zum Ende des Interviews Anzahl der Interviews (maximal Interviews) langweilig kennt Bogen auswendig Herunterleiern von Fragen (d) Merkmale des Interviewers 5 Method(olog)ische Grundlagen 188

11 5.4.5 Schriftliche Befragung 1. Vor- und Nachteile Fehlen des Interviewers + keine verzerrenden Einflüsse des Interviewers keine Motivationsstimulanz keine Hilfestellungen billiger keine Kontrolle wer hat wirklich den Bogen ausgefüllt in welcher Reihenfolge Anonymität ehrlichere Antworten 5 Method(olog)ische Grundlagen 189

12 Ausfüllen zu verschiedenen Zeiten möglich höhere Konzentration kann schnell in Vergessenheit geraten geringe Rücklaufquote, 20-40% 2. Formulierung und Aufbau (Total Quality Design) des Fragebogens Verständlichkeit Pretest muss kurz sein (40-60 Fragen) des Begleitschreibens keine Kopien Originalunterschrift Umfragebogen Anrede 5 Method(olog)ische Grundlagen 190

13 5.4 Die Befragung als Gründe Antwortappell mit Nennung des Rücklauftermins Anleitung zum Ausfüllen Hinweis auf Anonymität Analyse der Dauer des Ausfüllens Antwortappell in der Information über Auswahl der Stichprobe Selektion und Suggestion 5 Method(olog)ische Grundlagen 191

14 Ein kurzer Blick auf andere Erhebungstechniken Beobachtung strukturiert unstrukturiert teilnehmend nicht-teilnehmend verdeckt offen Inhaltsanalyse nicht reaktive Verfahren 5 Method(olog)ische Grundlagen 192

15 5.5 Weitere methodologische Aspekte: Erklären, Verstehen, Werturteilsfreiheit 5.5 Weitere methodologische Aspekte: Erklären, Verstehen, Werturteilsfreiheit Erklärung, Verifikation, Falsifikation Hypothesen und Gesetze Erklärung: umgangssprachlich vielschichtige Bedeutung des Begriffs an wissenschaftliche Erklärung zu stellende Standards eindeutige Argumentationsstruktur logisch korrekt empirisch begründbar hier nur Reintypen 5 Method(olog)ische Grundlagen 193

16 5.5 Weitere methodologische Aspekte: Erklären, Verstehen, Werturteilsfreiheit Deduktiv-nomologische (D-N-)Erklärung (Nomos: Gesetz), aristotelische Logik, Hempel-Oppenheim Schema Explanans Gesetz (Allaussage), Prämisse Randbedingung (Antizedensbedingung) logische Deduktion Explanandum zu erklärendes Phänomen, Konklusion 5 Method(olog)ische Grundlagen 194

17 5.5 Weitere methodologische Aspekte: Erklären, Verstehen, Werturteilsfreiheit Induktiv-statistische (I-S) Erklärung, probabilistische Erklärung. Anmerkung und Exkurs: ökologischer Fehlschluss Verstehen statt Erklären? Positivismusstreit (Werturteilsstreit) 5 Method(olog)ische Grundlagen 195

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