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1 A 5 Berufliche Rolle und Verantwortungsbereich (bezieht sich auf Ihr aktuell bestehendes oder letztes Arbeitsverhältnis) Aufgabe/Rolle/Verantwortungsbereich zusätzliche Aufgaben Fühlen Sie sich belastet? Wenn ja, wodurch besonders? 110

2 A 6 Erkennen beruflicher Stärken und Fähigkeiten Was hat mich genau bewogen, diese berufliche Tätigkeit auszuführen? Welche Tätigkeiten beherrsche ich gut? Welche Tätigkeiten, die ich gut beherrsche machen mir Spaß und motivieren mich? Welche persönlichen Fähigkeiten (Persönlichkeitsmerkmale) besitze ich? Bin ich mobil und flexibel? Wie bin ich mit beruflichen Rückschlägen umgegangen? Kann ich mich schnell an ein neues berufliches Umfeld anpassen? Auf welche Personen kann ich mich beruflich und/oder privat verlassen? Und warum/was macht diese Personen aus? Wie stelle ich mir die Zusammenarbeit im Team vor? Was ist mir wichtig? Wie schätzen mich meine Familie, Freunde und Bekannte ein? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten werden mir zugeschrieben? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten besitze ich meiner Meinung nach? 111

3 A 7 112

4 113

5 A 8 Berufliche Identität I. Berufliche Rolle und Verantwortung auf Arbeit "Arbeit darf nicht zu Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg führen. Der Beruf ist für Menschen nicht nur wirtschaftliche Absicherung, sondern viel mehr Grundlage eines gesunden, sinnstiftenden und erfolgreichen Lebens." (Prof. Dr. med. Monika ReussBorst, Zeitschrift Rehavision, S. 7, Ausgabe: Frühjahr 2013) Um sich seiner Rolle auf Arbeit bewusst zu werden, ist es wichtig, von Zeit zu Zeit die eigene Arbeit zu reflektieren. Im täglichen Arbeitsprozess gelingt das nur sehr schwer, da man am "funktioniert" und bemüht ist, alle anfallenden Aufgaben abzuarbeiten. Nimmt die Belastung stetig zu, stellen sich häufig Sinnfragen ein; > "Was mache ich hier eigentlich?" >"Was ist wichtig was ist unwichtig?" >"Es ist egal, wie lange ich hier sitze, es ist einfach nicht zu schaffen! " Durch den Ausbau von Vorgaben, verbunden mit Termindruck und weniger Personal kann es sehr häufig zur Überlastung kommen ein oft schleichender Prozess. Berufliche Belastungen resultieren aus: >der Art und dem Schwierigkeitsgrad der Arbeitsaufgabe, >den physikalischen, chemischen, biologischen Arbeitsumweltbedingungen >den speziellen Vollzugsbedingungen (z. B. technische, Hilfsmittel, Zeitvorgaben) >den sozialen Beziehungen zu Vorgesetzen und Mitarbeitern >> Das Arbeitsblatt Berufliche Rolle und Verantwortungsbereich soll eine Möglichkeit darstellen, sich seiner Rolle in der Arbeit bewusst zu werden und den Verantwortungsbereich ganz klar abgrenzen. Nutzen Sie die Ihnen vorliegenden Unterlagen und Möglichkeiten vor Ort. Arbeitsvertrag (Aufgaben, Arbeitszeit...) Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes Arbeitsschutzrichtlinien Gespräch Vorgesetzter, Betriebsrat, Betriebsarzt... bei festgestelltem Grad der Behinderung oder einer vorliegenden Schwerbehinderung, Einbeziehung des Integrationsfachdienstes oder VdK Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit einer Überlastungsanzeige (häufig im Bereich der Pflege). Im Arbeitsleben ist eine Überlastungsanzeige (auch Entlastungs, Gefährdungs, Gefahren oder Präventionsanzeige) eine schriftliche oder mündliche Mitteilung eines Arbeitnehmers an den Arbeitgeber. Nach 15 bzw. 16 Arbeitsschutzgesetz sind Arbeitnehmer verpflichtet, ihrem Arbeitgeber eine Überlastung anzuzeigen, wenn daraus eine Gefährdung der eigenen Gesundheit, Sicherheit oder der von anderen Personen entstehen kann. Literatur: Prof. Dr. med. Monika ReussBorst, Zeitschrift Rehavision, S. 7, Ausgabe: Frühjahr 2013 Arbeitsschutzgesetz ( 15, 16) 114

6 II. berufliche Stärken und Fähigkeiten Fachliche Fähigkeiten Außerfachliche/ Persönl. Fähigkeiten Ich weiß, was ich kann. Ich weiß, was verlangt wird und kann es im Zusammenhang zu meinen Fähigkeiten setzen. Ich kann meine Fähigkeiten anwenden. Ich erkenne, was gut und weniger gut gelaufen ist. => Ich erkenne, worin meine Stärken liegen. Persönliche oder berufliche Stärken sind Fähigkeiten und Eigenschaften, die z.b. bestimmen,... wie wir mit Menschen umgehen. wie wir eine Aufgabe anpacken und meistern. sind genau wie berufliches Fachwissen für die Ausübung von Arbeitsaufgaben notwendig => Erst der Aspekt der Zielbezogenheit (also das ich mir meiner Stärken bewusst bin und sie nutzen kann) macht aus Fähigkeiten, Kompetenzen, Erfahrungen und Wissen Stärken! Ohne Wissen keine Anwendung. >> Arbeitsblatt Erkennen Beruflicher Stärken und Fähigkeiten 115

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