Karlsruher Aufbautraining zum zahnärztlichen Sachverständigen

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1 246 Karlsruher Aufbautraining zum zahnärztlichen Sachverständigen Ein Fortbildungskonzept zur reflexiven professionellen Entwicklung H. U. Brauer 1, M. Dick 2, W. Walther 3 1 Esslingen, 2 CH-Olten, 3 Karlsruhe Sachgerechte, überzeugende Beurteilungen durch zahnärztliche Sachverständige sind von enormer Bedeutung für die zahnärztliche Profession, da sie die Autonomie in der zahnärztlichen Tätigkeit betreffen. Das seit 1996 bestehende Karlsruher Aufbautraining zum zahnärztlichen Sachverständigen verfolgt im Rahmen des Continuing Professional Development (CPD) das Ziel, die Qualität der Sachverständigengutachten sicherzustellen. Dessen didaktische Instrumente sind Gutachtenfallvorstellungen aus der täglichen Praxis unter Anleitung erfahrener Referenten, moderierte Arbeitsgruppensitzungen mit Vorstellung des Gruppenergebnisses im Plenum, eigene Gutachtenvorstellungen der Kursteilnehmer im Abschlussseminar sowie moderne Kommunikationsmittel, wie internes -System, Online- Meeting oder ein virtueller Hörsaal. Weiterer Austausch erfolgt im Alumni- Hörsaal und im jährlich stattfindenden Gutachter-Upgrade-Kurs zu aktuellen Fragestellungen. Schlüsselwörter Sachverständigengutachten Professionsentwicklung Continuing Professional Development Das Gerichtsgutachten als Visitenkarte der Profession Zivilstreitigkeiten zwischen Zahnarzt und Patient haben, gerade nach prothetischen Behandlungen und implantologischen Eingriffen, zugenommen [4, 13] und steigen vermutlich weiter [2]. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Dazu gehören vermutlich eine gestiegene Erwartungshaltung und die zunehmende Anzahl von Patienten mit Rechtschutzversicherungen, die aktuell vorherrschende Rechtsprechung zur Verletzung der Aufklärungs- und Dokumentationspflicht mit Beweiserleichterung für den Patienten sowie die gestiegene finanzielle Eigenleistung der Patienten [2, 4, 6, 11]. Bei der Klärung dieser zivilrechtlichen Streitigkeiten wird vom Gericht regelmäßig ein zahnmedizinischer Sachverständiger mit der Beantwortung der Fragen des Beweisbeschlusses beauftragt. Die Aufgaben des Sachverständigen sind primär Ordnung, Darlegung und Klärung des strittigen zahnmedizinischen Sachverhaltes sowie die Herstellung von Transparenz, um den Fall rechtsanwendbar zu machen. Sekundär vermittelt der Sachverständige durch sein Gutachten zahnmedizinische Sachkunde und beschreibt somit zahnmedizinische Behandlungsstandards [1, 2]. Folglich besteht ein Interesse des Berufsstandes an einer sachgerechten Darstellung des Hintergrundes und einer ausgewogenen Beurteilung der Behandlungsmaßnahmen und Therapieergebnisse durch den Sachverständigen. Die tradierte, rein mechanistische Vorstellung der Zahnmedizin, die sowohl in der Betrachtung der zahnärztlichen Profession von außen als auch im Selbstverständnis der Profession selbst immer noch verankert ist, wird den Anforderungen an ein solches Gutachten nicht mehr gerecht [6]. Das Sachverständigengutachten gibt vor Gericht Auskunft über das zahnärztliche Selbstverständnis und den zahnmedizinischen Wissensstand. In dieser Eigenschaft soll es zur Abb. 1 Jährlich stattfindender Gutachter- Update-Kurs an der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe.

2 248 Schlichtung des Konfliktes beitragen, der zwischen Zahnarzt und Patient aufgetreten ist. Das Gutachten hat dabei keine entscheidende Funktion, es soll für den Richter aber die fachliche Grundlage seiner Entscheidung sein [14]. Es kommt also vor Gericht zu einer verzwickten Lage: Der Konflikt tritt im Tätigkeitsfeld der Profession auf, wird aber einer anderen Profession zur Entscheidung vorgelegt. Diese wiederum verfügt nicht über die notwendigen fachlichen Kompetenzen und delegiert die Klärung des fachlichen Hintergrundes wieder zurück an die verursachende Profession. Damit hat die zahnärztliche Profession den Ball zwar wieder in der Hand und erhält gleichsam die Chance, den Konflikt doch noch mit ihren eigenen Mitteln zu klären, dies jedoch nun in einer interprofessionellen Arbeitsteilung, gleichsam unter Beobachtung einer anderen, ebenfalls unabhängigen Profession. Diese vertritt letztlich die Gesellschaft und sichert die Regeln ihres Zusammenlebens. Mit dem Gerichtsgutachten legitimiert die zahnärztliche Profession ihre Kompetenz also direkt und öffentlich. Im Gerichtsprozess entscheidet sich also, ob die Profession in der Lage ist, mit ihren eigenen Mitteln zur Klärung der Konflikte beizutragen, die sie selbst verursacht oder in der Arena ihrer alltäglichen Leistungserbringung nicht alleine lösen konnte. Solange sie dieses gewähren kann, gibt es keinen Grund an der ihr zugestandenen Autonomie zu zweifeln, selbst wenn diese im Einzelfall nicht ausgereicht hat, die Bedürfnisse des Patienten zu befriedigen. Damit wird aber auch deutlich, was für die Profession mit dem Gerichtsgutachten auf dem Spiel steht. Den Professionen und Professionellen wird durch die Gesellschaft ein hohes Maß an Autonomie zuerkannt, weil diese eine Leistung erbringen, die für die Gesellschaft von hoher Bedeutung ist und die nicht standardisiert erbracht werden kann. Die hierzu erforderliche, besondere Kompetenz wird durch eine wissenschaftliche Ausbildung und durch Berufserfahrung erworben. Auch wenn nicht in jedem Fall vor Gericht diese Autonomie direkt infrage steht, so ist sie doch gleichsam mit im Raum und bildet den Hintergrund des Geschehens. Wenn sich Gerichtsprozesse häufen und die Gutachten den Richtern zu deren Entscheidung keine adäquate Grundlage bieten, dann stünde zwangsläufig die Frage zur Debatte, wer denn stattdessen zur Klärung des Konfliktes herangezogen werden könnte. Damit dient die im Gutachten des Sachverständigen sichtbare Kompetenz nicht nur der fachlichen Selbstdarstellung, sondern immer auch der Repräsentation der gesamten Profession und der Legitimation ihrer Autonomie. Aus diesen Zusammenhängen lässt sich leicht ableiten, dass die Anforderungen an ein Sachverständigengutachten auf verschiedenen Ebenen liegen. Um diese zu erfüllen, bedarf es einerseits eines gesicherten fachlichen Niveaus, andererseits einer innerfachlichen Übereinkunft darüber, wie das Verfahren bei der Auswahl der Gutachter, der Erstellung des Gutachtens und bei dessen Darstellung aussehen und welche Standards gesetzt werden sollten. Bei der Schaffung dieses Rahmens muss sichergestellt sein, dass der Gutachter selbst die notwendige Autonomie behält. Die Qualität der Begutachtung kann folglich nicht angeordnet oder ausschließlich regelbasiert sichergestellt werden, sondern nur durch die Leistung des Gutachters im konkreten Fall. Einfach ausgedrückt: Die Profession braucht gute Gutachter. Maßnahmen zur Förderung und Sicherung gutachterlicher Qualität Um die Qualität von Gutachten und damit die Professionalität des Gutachterwesens zu verbessern, wurde 1996 an der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe das inauguriert. Mittlerweile ist das mit bisher über 300 Kursteilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland eine bewährte Tradition der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe geworden und ist bis heute ein Alleinstellungsmerkmal des Karlsruher Fortbildungsprogramms. Nachfolgend wird die strukturierte Kursreihe Aufbautraining zum zahnärztlichen Sachverständigen auf Basis des Fortbildungskonzepts des Continuing Professional Development (CPD) vorgestellt. Unter Continuing Professional Development wird allgemein ein über die gesamte Berufstätigkeit fortdauernder Bildungsprozess verstanden, der es Ärzten ermöglicht, Standards der medizinischen Berufsausübung zu gewährleisten und zu verbessern, indem sie ihr Wissen, ihre Fähigkeiten, ihre Einstellungen und ihr Verhalten entwickeln [12]. Dieses Fortbildungskonzept wurde für die Zahnmedizin von Walther & Dick 2007 vorgestellt und ist durch Strategien lebenslangen Lernens gekennzeichnet [15], in denen Wissenschaft, Fortbildung und Praxis miteinander verschränkt werden, die sich an den Bedürfnissen und Entwicklungszielen des Lernenden orientieren, die neben Wissen auch auf Verhalten und Persönlichkeit zielen, die verschiedene Ebenen professionellen Handelns integrieren,

3 249 die dem Lernenden Autonomie lassen und die Verantwortung für den Lernprozess zwischen Lehrendem und Lernendem teilen, die gemeinschaftlich validierte Erfahrung als Evidenzquelle anerkennt und einen stetigen Kreislauf aus Handeln und Reflexion in die berufliche Tätigkeit implementiert. Ziel und Inhalt der Kursreihe Der approbierte Zahnarzt gilt de jure als Sachverständiger, ohne dass er über die spezifischen Kenntnisse des Begutachtens verfügt. Das Aufbautraining zum zahnärztlichen Sachverständigen ist eine didaktische Kursreihe, die den Zahnarzt in die Technik des Begutachtens einführen soll. Erklärtes Ziel der Kursreihe ist es, die Teilnehmer vom Zahnarzt zum Sachverständigen fortzubilden. Das Aufbautraining zum zahnärztlichen Sachverständigen trainiert den Teilnehmer, den zahnärztlichen Eingriff sachverständig zu evaluieren, zu bewerten und im Anschluss daran eine präzise und systematisch formulierte Expertise zu verfassen. Im Abschlussseminar der Kursreihe stellen die Kursbesucher dann eigene Expertisen vor. Das Training unter wissenschaftlicher Anleitung umfasst insgesamt 11 Tage über einen Zeitraum von 8 Monaten. Jeder Abschnitt beginnt mit einer theoretischen Darstellung der Problematik. Auch psychosomatisch gelagerte Gutachtenfälle, wie bei psychogener Zahnersatzunverträglichkeit und Double-Bind-Situationen [7, 8] sowie bei dem von Marbach 1979 eingeführten Phantom Bite Syndrome werden besprochen [10]. Im Anschluss an die theoretische Darstellung erarbeiten die Teilnehmer unter der Mitwirkung von ausgebildeten Moderatoren in Gruppen exemplarische Begutachtungsfälle aus der täglichen Wirklichkeit. Die einzelnen Kurse des Aufbautrainings sind in Tab. 1 gelistet. Die Motivation der Zahnärzte zur Absolvierung der Kursreihe ist sehr unterschiedlich (Tab. 2 u. 3). Zahnärzte, die bisher (noch) nicht sachverständig tätig waren, möchten das Rüstzeug zum Gutachter erhalten, d. h. es besteht der Wunsch nach Vermittlung forensischer Grundlagen. Häufig wird der Wunsch nach einem Regelwerk bzw. einer Beschreibung Was ist lege artis? geäußert. Immer stärker tritt auch die Motivation zu Tage, dass Teilnehmer sich vor allem vor Rechtsstreitigkeiten und der zunehmenden Klagebereitschaft schützen möchten und vor allem wissen möchten Wie denkt der Gutachter?. Die bisher bereits als Gutachter tätigen Zahnärzte möchten wiederum ihre gutachterliche Tätigkeit professionalisieren oder möchten Tab. 1 Kurse des Aufbautrainings zum zahnärztlichen Sachverständigen. Wochenendkurse der strukturierten Kursreihe Gut 1 Der sachgerechte Aufbau des Gutachtens und die Systematik der Evaluation als Grundlage der gutachterlichen Tätigkeit Gut 2 Gutachterliche Entscheidungsfindung bei Verfahren im Auftrag von KZV und Krankenkassen Gut 3 Chirurgische und implantologische Tätigkeit im Spiegel des zahnärztlichen Gutachtens Gut 4 Restaurative Therapie im Spiegel des zahnärztlichen Gutachtens Gut 5 Der psychosomatische Fall im Gutachten/Synopse des Aufbautrainings Abschlussseminar Tab. 2 Motivation der Kursteilnehmer, die bereits als Gutachter tätig sind, zur Absolvierung der Kursreihe. Motivation der Teilnehmer, die als Gutachter tätig sind Fundament bzw. Vertiefung Professionalität Regelwerk Was ist lege artis? Bestätigung der bisherigen Arbeit als Gutachter Abstellung struktureller Mängel Erleichterung beim Abfassen Tab. 3 Motivation der Kursteilnehmer, die bisher (noch) nicht gutachterlich tätig waren, zur Absolvierung der Kursreihe. Motivation der Teilnehmer, die bisher nicht gutachterlich tätig waren Einführung in die zahnärztliche Begutachtung bzw. forensische Grundregeln Wie schützt man sich als Behandler? Schutz vor zunehmender Klagebereitschaft der Patienten Praxismanagement ethische Aspekte Unzufriedenheit mit Gutachtern normale Fortbildung wirft mehr Fragen als Antworten auf Schutz vor Eingefahrensein eine Bestätigung für ihr bisheriges Tun erhalten und ihren gutachterlichen Sachverstand im Diskurs mit den zahnärztlichen Kollegen schärfen (Abb. 1). Aufbau und Didaktik Das Training folgt erwachsenenbildnerischen Grundsätzen, die unter Stichworten wie Vermittlungsdidaktik [5] oder erwachsenengerechtes Lernen [9] subsumiert werden: Handlungsorientierung, Aktivierung der Erfahrung von Teilnehmern, realer Problembezug, Methodenvielfalt, Selbsttätigkeit oder Gruppenbezug. Fachliche Wissensvermittlung entlang realer Fälle Am 1. Trainingswochenende der Kursserie erfolgt die Vermittlung der Grundlagen der zahnärztlichen Begutachtung. Am darauf folgenden

4 250 zur Vorbereitung des Trainingswochenendes zugesandt. Moderierte Gruppenarbeit Unter der Mitwirkung ausgebildeter Moderatoren erarbeiten die Kursteilnehmer in Gruppen an den Kurswochenenden exemplarische Begutachtungsfälle aus der täglichen Wirklichkeit und stellen das Ergebnis der Gruppensitzungen im Plenum vor. Abb. 2 Pausengespräch unter erfahrenen Gutachtern. Termin steht das Gutachten im Auftrag von KZV und Krankenkassen im Mittelpunkt des Trainings. Daran schließen sich Kurswochenenden an, in denen Teilgebiete der Zahnheilkunde, in denen häufiger Streitfälle auftreten, vom Referenten unter den Gesichtspunkten der Begutachtung vorgestellt werden. Typische Problematiken werden von den Kursteilnehmern anhand realer, anonymisierter Fälle erarbeitet. Hierfür werden den Teilnehmern Fälle mit den kompletten Unterlagen einschließlich des Sachverständigengutachtens und des Urteils sowie den Entscheidungsgründen des Gerichts Vorstellung eines eigenen Gutachtenfalls Am letzten Kurswochenende stellen im Abschlussseminar die Kursteilnehmer ein eigenes Gutachten oder einen gutachterlichen Entscheidungsfall vor. Zugelassen hierbei sind selbst formulierte Gerichtsgutachten, eigene Gutachten im Auftrag der KZV oder auch die Vorstellung eines Gutachtens, das einen eigenen Behandlungsfall betrifft (Fremdgutachten). Der Teilnehmer soll die gutachterliche Bewertung und ihre Grundlagen darstellen und kritisch bewerten. Die präsentierten Fälle werden anschließend im kollegialen Gespräch analysiert und erörtert. Interessant ist hierbei immer wieder die Frage Was hat man aus dem Fall als Gutachter und/oder als Zahnarzt gelernt? Nach erfolgreicher Absolvierung der Kursreihe erhalten die Teilnehmer das Karlsruher Zertifikat. In Tab. 4 findet sich exemplarisch ein Gutachtenfall zusammengefasst, der im Abschluss- Tab. 4 Fallvorstellung im Abschlussseminar: Eigener Patientenfall im GKV-Gutachten und vor dem Prothetikeinigungsausschuss (PEA), in dem strittig über die Bedeutung unvollständiger Wurzelfüllungen diskutiert wird. Fallverlauf Anamnese, Befund Gesunder 68-jähriger Patient mit Wunsch nach konservierender und prothetischer (Neu-)Versorgung kommt auf Empfehlung seiner Tochter in die Praxis. Vorhandene Füllungen und Kronen sind etwa 20 Jahre alt. Es finden sich insuffiziente Füllungs- bzw. Kronenränder an 16, 15, 12, 11, 37, 36 und 46, alle Zähne ViPr+ bzw. WF, Mundhygiene ausreichend, Zst, TT 3-4mm, BOP <15%, keine funktionellen Auffälligkeiten/Beschwerden. Diagnosen Prothetisch und konservierend insuffizient versorgtes Gebiss mit erneuerungsbedürftigen Restaurationen an den Zähnen 16, 15, 12, 11, 37, 36 und 46 sowie unvollständige Wurzelfüllungen an 12, 11, 21, 24 und 34. Therapieverlauf Zahnsteinentfernung, Mundhygiene-Instruktion, 2-maliges Recall (BOP <10%) und Erstellung des Heilund Kostenplans über 8 Kronen (Zähne 16, 15, 12, 11, 21, 37, 36 und 46). Gutachterverfahren Planungsgutachten Planungsgutachten wird durch Krankenkasse veranlasst, Planungsgutachter lehnt den HKP mit folgender Begründung ab: 1. Zähne 11 und 21 weisen unvollständige Wurzelfüllung auf 2. parodontale Vorbehandlung hat nicht stattgefunden 3. unvollständig wurzelgefüllte Zähne 24 und 34 wurden in der Planung nicht berücksichtigt Reflexion Widerspruch (Zahnarzt) Prothetikeinigungsausschuss kritische Würdigung des Teilnehmers Diskussion Einspruch gegen Ergebnis des Planungsgutachtens durch den Zahnarzt mit folgender Begründung: 1. endodontische Behandlung liegt laut Patienten ungefähr 25 Jahre zurück, klinisch sind diese Zähne stumm, röntgenologisch sind keine periapikalen Veränderungen feststellbar 2. Vorbehandlung hat stattgefunden, Parodontien sind entzündungsfrei Sitzung des Prothetikeinigungsausschusses mit dem Ergebnis: Der Widerspruch wird abgewiesen. mit Begründung: OPG ist von unzureichender Qualität. unvollständige Wurzelfüllungen 12, 11, 21, 24, 34 und 46 es sei noch Zahnstein da und Food-Impaktion Planungsgutachten: Keine Kommunikation zwischen Gutachter und Zahnarzt, Stellungnahme ausschließlich aufgrund des Röntgenbilds Prothetikeinigungsausschuss: relativ lange Dauer, Sachverhalt bleibt letztlich unklar Unvollständige Wurzelfüllung vs. 25 Jahre in situ ZE-Richtlinie vs. externe und interne Evidenz

5 252 The Karlsruhe training for legal dental experts : Advanced Studies for Reflective Professional Development Qualified dental expert opinions play an essential role for the dental profession. In 1996, the Institute of Continuing Professional Development Karlsruhe initiated an advanced training program for legal dental experts. It is based on an approved concept and contains 5 weekend seminars. During that time case reports and their workups are presented by experienced legal dental experts; recent cases are reprocessed and discussed in small groups under supervision. In between seminars the participants can communicate in online meetings and can use a variety of tools in the virtual lecture hall. During the last seminar the participants present their own case workups in the plenum. In the virtual alumni lecture hall further online exchange continues. Additionally, upgrade seminars are offered on a yearly basis where recent topics of interest are discussed. Keywords Dental Expert Opinion Continuing Professional Development seminar von einem Kursteilnehmer präsentiert wurde. Virtueller Hörsaal Der virtuelle Hörsaal erfüllt mehrere Ziele. Zum einen dient er der interkollegialen Kommunikation durch ein internes -System. Im Serienforum können Nachrichten und Arbeitsergebnisse eingestellt werden, um mit den Kollegen diskutiert zu werden. Darüber hinaus findet sich im virtuellen Hörsaal aufbereitetes Wissen, wie Unterlagen zu den jeweiligen Kursen und Zugang zum Gutachtenfallarchiv der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe mit einem Verzeichnis zentraler Begriffsbestimmungen. Auch Links und Hinweise zur Recherche externer Evidenz sind vorhanden. Als weiteres, modernes Kommunikationswerkzeug steht das Online-Meeting zur Verfügung. Nach Abschluss der Kursreihe erhalten die Teilnehmer automatisch Zugang zum Alumni-Hörsaal, damit auch über die Kursreihe hinaus Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten bestehen. Gutachter-Update-Kurs Als weiterführendes Kursangebot gibt es für Absolventen des Aufbautrainings zum zahnärztlichen Sachverständigen den 1-mal jährlich stattfindenden Kurs Praxis der Begutachtung (Abb. 1). Dort werden aktuelle Streitfälle, die vom Gericht entschieden wurden, bearbeitet. Die Sachverständigengutachten werden auf ihre fachliche Korrektheit überprüft und von den Teilnehmern diskutiert. Fazit Die Kursreihe Aufbautraining zum zahnärztlichen Sachverständigen bildet den Teilnehmer vom Zahnarzt zum Gutachter weiter. Dies geschieht nur durch Diskussion und Reflexion der exemplarischen Fälle unter den zahnärztlichen Kollegen. Zur Anleitung und Erarbeitung der Fragestellungen stehen an jedem Kurswochenende erfahrene Referenten und ausgebildete Moderatoren zur Seite. Teilnehmer lernen aus zahnärztlichem Misserfolg und kollegialem Disput. Auf diesem Weg können nicht nur die Bedingungen für zukünftige Gutachten verbessert werden, sondern vorliegende Gerichtsgutachten tragen ihrerseits zur Professionalisierung der Praktiker bei. So können unerwartete Ereignisse aus dem Grenzbereich professioneller Kompetenz genau diese weiterentwickeln. Literatur 1 Ankermann E. Behandlungsstandard und -spielraum in der Zahnmedizin aus haftungsrechtlicher Sicht. Dtsch Zahnärztl Z 1991; 46: Brauer HU. Allgemeine Grundlagen der zahnärztlichen Begutachtung. ZMK 2008; 24: Brauer HU, Dick M, Walther W. Qualitätsanforderungen an zahnärztliche Gerichtsgutachten. ZWR Das Deutsche Zahnärzteblatt 2008; 10: Diedrichs G. Gerichtliche Auseinandersetzungen nach prothetischer Behandlung. Dtsch Zahnärztl Z 1995; 50: Faulstich P, Zeuner C. Erwachsenenbildung. Eine handlungsorientierte Einführung in Theorie, Didaktik und Adressaten. Weinheim: Juventa Verlag; Figgener L. Forensic aspects of guidelines. J Forensic Odontostomatol 2003; 21: Jacob M. Psychogene Zahnersatzunverträglichkeit Eine Fallrekonstruktion zur Exploration von Frühindikatoren. Masterarbeit Studiengang Integrated Practice in Dentistry. Magdeburg, Karlsruhe; Jacob M, Dick M, Walther W. Double bind in dentistry. Dtsch Zahnärztl Z 2008; 63: Knowles MS, Holton EF, Swanson RA. Lebenslanges Lernen: Andragogik und Erwachsenenlernen. München: Spektrum Verlag; Marbach JJ. Phantom bite syndrome. Am J Psychiatry 1979; 135: Oehler K. Der zahnärztliche Sachverständige Behandlungsfehler in Begutachtung und Rechtsprechung. Köln: Deutscher Zahnärzte Verlag; Starke I, Wade W. Continuing Professional Development Supporting the Delivery of Quality Healthcare. Ann Acad Med Singapore 2005; 34: Strietzel FP. Patient s informed consent prior to implant-prosthetic treatment: a retrospective analysis of expert opinions. Int J Oral Maxillofac Implants 2003; 18: Uhrig W. Das Anforderungsprofil von Richtern in Baden-Württemberg an das zahnärztliche Sachverständigengutachten im Arzthaftungsprozess. Masterarbeit Studiengang Integrated Practice in Dentistry. Magdeburg, Karlsruhe; Walther W, Dick M. Continuing Professional Development (CPD): Strategien für lebenslanges Lernen. Zahnärztl Mitt 2007; 97: Korrespondenzadresse Prof. Winfried Walther Direktor der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe Sophienstr Karlsruhe

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